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Alt 29.04.2005, 18:28   #1
oLi
Ewige Laufnase
 
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Idee Nächster Marathon nach 4 Wochen. Sinnvoll? Machbar?

Hallo,

ich schon wieder...

In drei Wochen besuchen wir Freunde in Mannheim. Just an diesem Samstag findet dort der Dämmermarathon statt.
Und vielleicht - ganz vielleicht - könnte ich dort - spontan - na ja -

Aber letzten Sonntag bin ich ja in Hamburg gelaufen. Wenn auch nicht volle Pulle, so doch immerhin den ganzen Weg.

Also:
  1. Macht es überhaupt Sinn, 4 Wochen nach dem letzten M den nächsten zu laufen?
  2. Wie erhalte ich meine Wettkampfform bis dahin?
Zweiteres will ich auf jeden Fall tun, um mir zumindest die Chance zu wahren.

Eure Meinung, Eure Vorschläge?

oLi
__________________

oLi ist offline  
   
Alt 29.04.2005, 18:50   #2
pausiert nicht mehr...
 
Benutzerbild von Fritz
 
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Habe meinen zweiten M sechs Wochen nach dem ersten gelaufen - das war absolut kein Problem, im Gegenteil.

In den ersten beiden Post-M-Wochen nur leichtes Training, dann normales Steffny-Programm, und die letzte Woche Tapering.

Übrigens denke ich über den MLP-M auch gerade nach...

Vielleicht trifft man sich ja
__________________

"Im Rhythmus bleiben"



Fritz ist offline  
Alt 29.04.2005, 19:08   #3
 
Benutzerbild von stefbern
 
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Erst einmal Hallo zusammen.

Ich bin auch in HH gelaufen. Gestern habe ich meinen ersten lockeren Lauf von 1/2 Std. gemacht, da merkte ich, dass die Beinchen doch noch ganz schön schmerzen.

Nächste Woche laufe ich in Hannover den HM, da ich es jemandem versprochen habe mitzulaufen. Normalerweise würde ich das aber nicht machen. Ich denke der ganze Körper und vor allem die Gelenke müssen sich erst einmal erholen.

Ist aber bestimmt auch Trainingssache. Z. B. hat der blinde Weltrekordler von HH ja seinen eigenen Weltrekord, der eine Woche zuvor in London von ihm gelaufen wurde, eingestellt. Aber der Bursche läuft den Marathon auch in 2 1/2 Std. , soll heissen er ist ja ein absoluter Spitzenläufer. So ein Körper ist da schon eher daran gewöhnt, als von uns "normalen" Breitensportlern.
__________________
PB:
10er: 44:36 Std. -> 2005
HM: 01:36:35 Std. -> 2012
M: 03:37:04 Std. -> 2010
stefbern ist offline  
Alt 29.04.2005, 19:44   #4
 
Benutzerbild von WinfriedK
 
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Zitat:
Zitat von oLi
Also:
  1. Macht es überhaupt Sinn, 4 Wochen nach dem letzten M den nächsten zu laufen?
  2. Wie erhalte ich meine Wettkampfform bis dahin?
Zweiteres will ich auf jeden Fall tun, um mir zumindest die Chance zu wahren.
Du hast zwar in Hamburg ein paar Minuten verbummelt, aber wirklich locker war es ja nicht.
4 Wochen finde ich einen ungünstigen Zeitpunkt. Du brauchst sicher 2 Wochen nach Hamburg zur Regeneration, hättest dann 1 Woche für Training, dann musst du schon wieder das Training runterfahren und hättest nur 1 Woche zum Tapern...
Meine Meinung: mitlaufen geht schon, Bestzeit auf keinen Fall.
Gibt´s nicht auch einen Halbmarathon?
__________________

"If I had no sense of humor, I would long ago have committed suicide." (Gandhi)
WinfriedK ist offline  
Alt 29.04.2005, 19:44   #5
kann Spuren von Nüssen und Weizenbier enthalten
 
Benutzerbild von geniesser
 
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Lächeln

Moin,

mein Vorbild hatte sich für seinen ersten, den Köln-Marathon angemeldet. Da kam und kam aber keine Rückmeldung von. Hat er sich gedacht, gut, wenn ich schon trainiert habe, will ich auch was laufen. Und sich angemeldet für Monschau (Mitte August) und den Rursee-Marathon. (Anfang Oktober ).

Die Köln-Anmeldebestätigung kam dann natürlich doch noch.
Monschau war 4:40 (hügelig), Köln 4:14, und Rursee 4:10.

Der Mann läuft immer noch, gerne Marathons.
__________________
Liebe Grüsse von Gregor (Bremen)
________________________________________ _________________________
geniesser ist offline  
Alt 29.04.2005, 19:49   #6
oLi
Ewige Laufnase
 
Benutzerbild von oLi
 
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Zitat:
Zitat von stefbern
Ich bin auch in HH gelaufen. Gestern habe ich meinen ersten lockeren Lauf von 1/2 Std. gemacht, da merkte ich, dass die Beinchen doch noch ganz schön schmerzen.
Hallo stefbern,

erstmal herzlichen Glückwunsch zu der Super-Verbesserung deiner PB gleich um 15 Minuten!

Ich hab gar keine Probleme nach dem HH-M gehabt. Bin am Mittwoch langsame 10 km gelaufen und hab gestern 90 Minuten Basketball gespielt. Körperlich bin ich voll da.

Aber was kann ich sinnvoll noch trainieren?
- Vermutlich nächste Woche noch langsam, 3-4x,
. wie ist es mit einer langen langsamen Einheit am (übernächsten) Sonntag, >30km?
- Eine Woche mittel 3-4x, davon eine Tempoeinheit 3x5km im MRT
. mittellange Einheit am Sonntag vor dem M, 25km, langsam
- Eine Woche Erhaltung/tapern, d.h. 3x, davon eine Tempoeinheit 3x1km im MRT

oLi
__________________


Zuletzt überarbeitet von oLi (29.04.2005 um 20:41 Uhr)
oLi ist offline  
Alt 29.04.2005, 20:50   #7
oLi
Ewige Laufnase
 
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Zitat:
Zitat von WinfriedK
Meine Meinung: mitlaufen geht schon, Bestzeit auf keinen Fall.
Hallo Winfried,

na ja, Mitläufer wollte ich nicht unbedingt sein. Ich hätte es schon als "geschenkte Chance" gesehen, noch einen Angriff auf die 3:30 zu machen. Zumal meine Erwartungen an Mannheim/Ludwigshafen bei Nacht nicht allzu groß wären.

Aber ich werde nichts erzwingen. Weder meine Teilnahme überhaupt, noch eine Bestzeit.

In jedem Fall vielen Dank für deine Einschätzung!

oLi
__________________

oLi ist offline  
Alt 29.04.2005, 21:02   #8
106 km für 1 Bier
 
Benutzerbild von Feuerstein
 
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Kommt drauf an bzw. alles eine Frage der Geschwindigkeit.

Günstig wäre gewesen, sich schon vor Hamburg klar zu machen, dass nach 4 Wochen der nächste Marathon ansteht und den Lauf danach gerichtet zu haben. Also kein Lauf auf der letzten Rille.
Ich habe übrigens auch vor innerhalb von 4 Wochen 2 Marathons zu laufen. In Freiburg (10.04) war meine Marathonpremiere (3:44:58) und nächste Woche in Mainz (08.05) dann mit 1800 Gelbhemden der Zweite. Allerdings ohne irgendwelche Zeit- oder Tempodruck. Ankommen Sub 4 und am Tag danach laufen können.
Ich denke wer in Training über Wochen jedes Wochenende einen LSD>30km läuft, kann innerhalb 4 Wochen auch 2 Marathons laufen. Machbar auf jeden Fall. Sinnvoll muss jeder für sich selber entscheiden. Ob ich 10 oder 15 min schneller laufe interessiert keinen und richtig schnell werde ich in dem Leben auch nicht mehr. Ob ich’s bereut habe sage ich am 09.05

Gruß Frett
__________________
Wettkämpfe: Ultra-40x; Marathon-38x; HM-3x; 10 km-3x;

PB: U-116,1km/12Std, Biel 10:14, 65km/6Std; M-3:22; HM-1:35; 10 km-44:48

2010 Senftenberg HallenDoppelmara. 3:43/3:47, Rodgau 50 km 4:24, Marburg 50 km 4:24, Kandel-M 3:26, Eschollbrü. 50 km 4:12, Dt.Weinstr. 3:35, Rennsteig-SM 7:24, Bad Waldsee 3:27, 12-Std. Fellbach 112,9 km, 80km-Fidelitas 7:50, Ermstalmara. 3:46, Immenst-Gebirgsmara. 6:16, Allgäu-Ultratrail 9:02, ebm-Papst 3:39, Wörterseetrail 6:08
Feuerstein ist offline  
Alt 29.04.2005, 21:13   #9
Fischauge
 
Benutzerbild von Martinwalkt
 
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Alles eine Frage der Einstellung. Muss es nach vier Wochen nicht um neue Bestzeiten gehen dann spricht doch nichts dagegen. Die Grundlage hat man durch das Training der Rest ist eine Frage des Kopfes.

Ich habe den HH Marathon noch immer nicht ganz aus den Knochen aber ich denke bis nächsten Freitag bin ich wieder fit und gehe die 101 km an. Alledings geht es mir dabei vorrangig erst mal ums durchkommen.

Martin
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mit freundlichem Gruß aus Hamburg


Martinwalkt
About me, alles auf einen Blick

Martinwalkt ist offline  
Alt 29.04.2005, 21:58   #10
 
Benutzerbild von stefbern
 
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Zitat:
Zitat von Martinwalkt
Ich habe den HH Marathon noch immer nicht ganz aus den Knochen aber ich denke bis nächsten Freitag bin ich wieder fit und gehe die 101 km an. Martin
Alter Hahn, 101km. Das fahre ich noch nicht einmal mit dem Fahrrad...aber das habe ich früher auch über den Marathon gedacht

Back to Topic:

In dem Laufbuch von Herbert Steffny ist ne Tabelle drin, wie lange gewisse Körperteile bzw. -funktionen zur Regeneration brauchen. Wassermangel etc. lässt sich ja bekanntermassen schnell auffüllen, aber die Knochen und Gelenke brauchen schon eine Weile.

Sicherlich kannst Du denn Lauf sogar in einer recht guten Zeit schaffen, Dein Körper ist ja noch voll trainiert....Fettstoffwechsel, etc. Aus medizinischer Sicht ist es aber mit Sicherheit nicht ratsam so etwas zu machen, wenn Du bei dem letzten Lauf schon an die Grenzen gegangen bist.

In der Vorbereitung läuft man ja auch wöchentlich viele Kilometer, aber halt die langen Einheiten relativ langsam...um den Fettstoffwechsel zu trainieren. Dein Körper ist es nicht gewöhnt 2 mal in kurzer Zeit solche Höchstleistungen zu vollbringen. Aber schaffen wirst Du das sicherlich. Gerade wenn Du schreibst, dass Du dich gut fühlst.

Man sollte neben den ganzen technischen Unterstützungen wie Pulsmesser etc. niemals das eigene Körpergefühl vergessen. Auf den eigenen Körper hören ist mit das wichtigste, wie ich denke. Er teilt uns schon mit, wann wir uns mal ausruhen sollen und wann wir richtig Gas geben können. Dieses "innere Ohr" ist gerade für uns Langstreckenläufer unheimlich wichtig, wie ich finde.
__________________
PB:
10er: 44:36 Std. -> 2005
HM: 01:36:35 Std. -> 2012
M: 03:37:04 Std. -> 2010
stefbern ist offline  
 


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