Läuft Haile Gebrselassie bei Olympia? Beim Great Manchester Run gewann er in Jahresweltbes... ...mehr
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| | #1 |
| Im Forum dabei seit: 02.01.2007
Beiträge: 3
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Hallo liebe Forumsmitglieder, bin seit kurzem mit dabei und finde die Qualität der Beiträge und Antworten überragend! Schön, dass es sowas noch gibt. Wie auch immer, mich selbst plakt eine Reizung an der linken Achillessehne schon seit Oktober letzten Jahres. Habe mir beim Training in der Woche nach einem Halbmarathon beim "übertriebenen" Barfußlaufen einen stechenden Schmerz hinter der linken Knöchelseite am linken Fuß eingefangen. Beim Drücken auf die Achillessehne (Ansatz) spürte ich einen Druckschmerz. Deswegen war die Diagnose klar für mich und ich ging von einer Achillessehnenreizung aus. Nach Laufpausen begann ich im Januar wieder das Training und der Schmerz blieb erträglich. Dennoch ließ mir die Geschichte keine Ruhe und ich ging zum Sportarzt. Auf einem MRT-Bild war dann aber komischerweise nichts zu sehen. Ausser einer leicht hellen Stelle bei der Achillessehne. Der Arzt meinte mit sehr genauem Hinsehen könnte man etwas vermuten. Letzte Woche steigerte ich dann die Intensität des Lauftrainings und die Geschwindigkeit und der Schmerz verstärkte sich wieder. Äusserlich ist nichts zu erkennen, keine Rötung, keine Schwellung - nichts. Nur beim Druck auf den direkten Achillessehnenansatz (beim Laufen auch hinten am Schuh) entstehen Schmerzen. Was kann das sein? Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit diesen Schmerzen?Über ein kurzes Feedback würde ich mich sehr freuen. Schonmal vielen Dank an alle. |
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| Erst einmal nicht mehr dabei. Im Forum dabei seit: 19.10.2004
Beiträge: 1.542
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Das einzige was hilft ist Entlastung. Konsequent! Du schleppst das schon zu lange mit dir rum, als dass du damit "spaßen" solltest - Achillessehnengeschichten werden gerne chronisch und das nervt. Entlastung heißt nicht laufen - keinen Kilometer und selbst Treppen steigen etc. vermeiden. Eventuell Medikamentation in Absprache mit Arzt oder die guten alten Quarkpackungen. 3-4 Wochen sollte das schon sein und dann über min. 4 Wochen den Umfang langsam wieder steigern. Aquajogging o.ä. ist O.K. - Radfahren leichte Gänge auch. Grüße - Uli - |
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| | #3 |
| Griechenlandstreicher Im Forum dabei seit: 28.06.2005
Beiträge: 887
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Hallo higgins, ich kenne das nur zu gut Wie sind denn die Beschwerden im Alltag (nach dem Aufstehen, nach 2 Stunden Schreibtisch, Treppensteigen...)? An der Stelle hat es unter der Sehne auch einen Schleimbeutel, ausserdem bildet sich an der Ferse gern ein Fersensporn (was hat der Arzt denn auf dem MRT erkannt?). Heilungsvorgänge sind sehr langsam, du wirst viel Geduld brauchen. Nach meiner Erfahrung geht ohne Laufpause hier leider nichts. Alles, was eine Reizung verursacht, unterlassen. Vier Wochen Pause oder evtl auch deutlich mehr sind ziemlich wahrscheinlich nötig (Spinning, Aqua... geht). Du solltest warten, bis du im Alltag völlig beschwerdefrei und ohne Schonhaltungen bist. Dann langsam adaptiv trainineren. Zwei Minuten langsam joggeln, eine Minute Gehen, so für 2km, ist anfangs ne richtig gute Einheit Gute Besserung und lass dir Zeit! Michael
__________________ regiolaufkalender.de - alle Termine in Südbaden / Elsass / Nordwestschweiz |
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| | #4 |
| Im Forum dabei seit: 19.09.2006
Beiträge: 438
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Mit einer Zahnbürste die Sehne massieren hat meinem Kumpel geholfen.
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| | #5 |
| Im Forum dabei seit: 08.09.2005
Beiträge: 49
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Hallo higgins, mit genau den gleichen Symptomen quäle ich mich nun schon 1 1/2 Jahre herum. Ich ersten Jahr bin ich trotz Schmerzen noch 3 Marathons gelaufen. Da wollte ich halt noch ein bestimmtes Ziel erreichen. Seit September bin ich nur noch am kurieren, (Laufpause, Arzt, Physiotherapeut, Medikamente, Salben, Elektrotherapie ...) ich habe alles ausprobiert, doch leider hat bisher nichts wirklich geholfen. Sobald ich die ersten Laufschritte mache, sind die Schmerzen wieder da. Diese Geschichte ist wirklich sehr hartnäckig. Es gibt hier übrigens einen anderen Thread, in dem in einem ähnlichen Zusammenhang diverse Maßnahmen aufgeführt waren. Letztendlich läuft alles auf 3 Dinge hinaus: Laufpause, Dehnen, Geduld. Alles Dinge von denen man als Läufer normalerweise nur vom Hörensagen weiß. Ich wünsche uns gute Besserung! marathon2 |
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| | #6 |
| ...it`s a long way.... Im Forum dabei seit: 03.01.2004 Ort: Gals BE
Beiträge: 4.438
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Viel Geduld beim Lesen (Klickstuhier) und beim Therapieren wünscht Sigi - selber Achilles-Geplagter .
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| | #7 |
| Im Forum dabei seit: 26.10.2006
Beiträge: 1
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Hatte ähnliche Probleme. Das letzte Halbjahr in 2006 immer wieder Probleme mit der Achillessehne gehabt. Folgendes hat mir geholfen. 5 Wochen absolute Laufpause. Während der Zeit 2x radiale Stoßwellentherapie (muss man selber zahlen á 50 €). 6x Manualtherpie beim Physiotherapeuten für Wadenmuskulatur und Sehne. Bin letzte Woche wieder mit 5 km angefangen. Völlig schmerzfrei. Laufe jetzt 3 x die Woche. 1. Woche 15 km, ab dann 20% pro Woche Umfang steigern. Keine Tempoläufe, keine Bergläufe nur langsam joggen. Hoffe nach 10 Wochen Aufbautraining wieder richtig loslegen zu können. Auf keinen Fall solltest du die Sache ignorieren. Ein Besuch bei einem sporterfahrenen Physiotherapeuten lohnt sich. |
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| | #8 |
| Im Forum dabei seit: 02.01.2007
Beiträge: 3
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Hallo Griechenlandstreicher, zunächst vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ich Deine und die anderen Antworten so lese, bestätigt sich leider das, was ich befüchtet habe. Ich komme ohne eine konsequente Laufpause nicht herum. Was mich nur wundert ist, dass weder der Arzt beim MRT noch der Sportarzt eine wirkliche Verletzung ausmachen konnten. Muss aber auch gestehen, dass die Verletzung eben nach dem Arztbesuch bei einem Tempolauf wieder frisch aufriss. >Wie sind denn die Beschwerden im Alltag (nach dem Aufstehen, nach 2 >Stunden Schreibtisch, Treppensteigen...)? Direkt nach em Aufstehen spüre ich ein Ziehen an der besagten Stelle. Nach mehrmaligem Auftreten kommt langsam der Schmerz zurück. Tagsüber kann es sein, dass der Schmerz zeitweise verschwindet, meldet sich aber sporadisch zurück. Habe gestern Abend Quarkwickel gemacht und muss sagen, heute Morgen ist es schon ein wenig besser. Aber das wird sich wohl noch ziehen... Mir scheint dies problematisch, da ich bei einem Dehnversuch ja wieder die Schmerzen spüre. Habe mir jetzt einen weiteren Arzttermin verschafft und bestehe auf eine Physiotherapie. Kenne da einen guten, der mir mal bei Knieproblemen geholfen hat. Ich selber komme vom Triathlon und habe diese Saison eigentlich 2 Mitteldistanzen im Mai und Juli geplant. Daneben noch einige Olympische und Jedermänner. Ich hoffe, dass ich bis Ende April wieder trainieren kann und wenigstens im Juli wieder einen Halbmarathon überstehe..... >Gute Besserung und lass dir Zeit! Vielen Dank und Grüße |
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| | #9 |
| Im Forum dabei seit: 02.11.2007
Beiträge: 97
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meine meinung: man kann es nicht oft genug sagen - ich mache bei den kleinsten anzeichen einer überbelastung ne laufpause. das wird sonst eh nicht besser. fahrradfahren geht dann oft auch noch. und aufpassen bei dauer und intensitäten. wie man mit schmerzen laufen kann, ist mir unbegreiflich... |
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| | #10 |
| Im Forum dabei seit: 12.11.2004 Ort: kassel
Beiträge: 22
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Tja, wer nicht hören will muß fühlen! Hab im Januar '03 mit dem Laufen angefangen, hatte nach 7 Monaten 22 Kg abgenommen, bis September zwei Marathons gelaufen, danach an beiden Haxn Schmerzen. Aber die wurden nach den ersten schmerzhaften Kilometern immer recht erträglich, ich durfte nur nicht zur Ruhe kommen, morgens wars vor dem Dehnen auch nicht berauschend. Natürlich keine Pause gemacht,es lief ja so gut. "Leider" war nach etwa 7 Monaten der Schmerz auf der rechten Seite weg. Also: was durchs laufen kommt, geht auch beim laufen wieder weg. Dachte ich jedenfalls, wollte ja nicht auf die erfahrenen Läufer hören. Krankengymnastik, Stoßwellentherapie, Akupunktur, Spritzen, Cortison, 4 Orthopäden und 3 Haus-/Sportärzte, Salbenverbände und was man halt sonst noch so ausprobiert. Natürlich alles ohne Erfolg. Zwischenzeitlich noch 5 Marathons. Anfang '06 den eh schon recht hohen Umfang gesteigert weil ich im Mai den Langen am Rennsteig laufen wollte. Und nochmal, tja, wer nicht hören will..., am 3.5. letzten Jahres hat endlich der Verstand gesiegt und ich hab das Laufen eingestellt. Eisern bis zum Ende November: keinen Meter! und die Schmerzen sind nicht viel weniger geworden aber immer fleisig gedehnt und geschmiert. Dann immer mal wieder ganz vorsichtig alle ca. zwei Wochen kurze, langsame Strecken von 2- 4 Km. Hab mitlerweile einen guten Physiotherapeut gefunden der wohl so langsam eine Besserung erwirkt, außer dem morgentlichen Anlaufproblem bin ich tagsüber relativ schmerzfrei. Hm, lange Rede,kurzer Sinn: Stell sofort das Laufen ein und hör auf Deinen Körper |
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