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Alt 02.04.2007, 21:01   #1
km-Verschwender
 
Benutzerbild von Melrose
 
Im Forum dabei seit: 27.07.2006
Ort: Bensheim
Beiträge: 1.978
Standard Mein Ultra-Debut-Überdistanz-Marathon-im-Wettkampf-Trainings-Lauf in Marburg

Auf was habe ich mich da bloß eingelassen? Männer, wenn sie von ihren Partnerinnen unbeaufsichtigt gelassen werden, machen manchmal die blödesten Sachen. Da meine Freundin am Freitag und Sonnabend auf einem Seminar war, hatte ich nichts Besseres zu tun, als (statt eines langen Laufes daheim an der Bergstraße als Training für Mainz) am 15. Steinmühlenlauf in Marburg teilzunehmen. Im Angebot HM, M und 50 km Ultra – HM bin ich in Frankfurt schon gelaufen und lohnt die Anfahrt nicht, M-Debut sollte für Mainz vorbehalten sein – Also: Ultra! Aus dem Training heraus, ohne Tapering (Entscheidung fiel kurz entschlossen Donnerstag Abend, ich lief dafür am Freitag überhaupt nicht), mit alkfreiem Hefe-Weizen Carboloading am Freitag abend (4 Flaschen (zugegeben, eine Flasche war mit Alkohol) und einem Brötchen am Abend – bin dann leider erst um 24:00 ins Bett gekommen, zwei Stunden später wollten die Getränke wieder rausgelassen werden und um 04:15 klingelte der Wecker. Frühstück in der Frühe (vier Scheiben Toast und zwei Bananen während der Zugfahrt). So richtig fit fühlte ich mich nicht, aber egal – sollte ja nur ein Trainingslauf sein.

Um 6 Uhr fuhr der Zug, gegen 8:40 war ich vor Ort. Nachmelden, Umziehen und dann die endlose Frage: Wettkampfschlappen oder Sofas. Habe mich mit drei anderen Läufern ausgetauscht, die mir dringend zu Sofas rieten „Du musst wissen, was Dir wichtiger ist: Marburg oder Mainz – wenn Du heute alles gibst, kannst Du Bestzeiten in Mainz vergessen, mit dem Cumulus bremst Du Dich wenigstens selbst.“ Gesagt getan und dann stand ich kurz vor 10:00 beim Start und war hektisch mit meiner Polar beschäftigt (werte halt zu gern Daten nach dem Lauf aus): OK, kurz vorm Ultra war ich aufgeregt, aber HF 219? Die 0 danach konnte ich ebenso wenig glauben, oder war ich schon vor dem Ultra tot? Oder zu Cool? Oder doch nur alles ein Traum? Immerhin waren nach dem Loslaufen die Werte glaubhaft.

Es ging los – mein 4. Wettkampf überhaupt (5,6 km Chase-Lauf, zwei HMs und nun schon ein Ultra?) begann. 474 Läufer trabten am Landschulheim Steinmühle in den frischen Morgen auf einen 10km Rundkurs, der für mich fünfmal zu durchlaufen war. Ich wollte das Rennen mit einer 5er Pace angehen und irgendwo bei 4:15 landen – so der Plan.

Die ersten 5 km in 5:19 (übliche Startknubbeleien, hatte mich relativ weit hinten einsortiert und es gab so viele HM-Läufer, zudem kam uns auf dem Feldweg ein Traktor entgegen) – 5:04 – 5:01 – 4:58 – 4:56 – (25:18 für die ersten 5 km) passt schon. Kurze Zeit lief ich mit einem M-Läufer zusammen, der die 3:30 anstrebte und dann Gas gab, dann recht lange mit einem Ultra-Läufer, der in Marburg letztes Jahr einen 100er lief (zehnmal die 10 km Runde – auf dieser absolut unspektakulären Strecke – Respekt!), zunächst liefen wir recht synchron, bis er beschloss die 4 Stunden zu knacken und abzog. Für km 6-10 brauchte ich 24:24 und schaffte die erste 10er Runde von fünf. Lupert schrieb im Marburg-Thread, dass die Strecke windanfällig sein könnte – sie war es! Auf freiem Feld jeweils zwischen km 2 und 5 stand der Wind dermaßen von vorn – gefühlte Windstärke 12, Spaß ist etwas anderes.

Km 11 – 15 gingen unspektakulär mit 24:31 vorüber. Keine tollen Zeiten, aber ich wollte ja nur einen Trainingslauf machen (OK, ich bin ehrlich, die 4 Stunden zu knacken wären schon toll gewesen, ich zog auch erst mit dem anderen Ultra-Läufer zwei/drei km auf sub 4 Kurs mit, hatte aber immer die Stimmen der Läufer aus der Turnhalle im Ohr: „Du musst wissen, was Dir wichtiger ist – Marburg oder Mainz“ und habe dann bewusst Tempo raus genommen). Da ich ohnehin im Training war, konnte ich heute viele Dinge einfach mal ausprobieren: z.B. mein Debut-Gel-Chip mit Cola Geschmack (insgesamt warf ich mir vier von den Teilen rein – toll schmecken sie nicht gerade). Km 16-20 in exakt 25:00 min.

Auf der dritten Runde leerte sich spürbar das Feld. Die 239 HM-Läufer waren fast alle weg und es wurde einsam. Zuschauer waren nur im Start-Ziel bereich durch Läuferbegleitungen da. Hatte etwas von einem normalen Trainingslauf. Sich an andere Läufer heransaugen oder gemeinsam zu laufen kam nicht in Frage, vor mir niemand zu sehen. In weiter Entfernung hinter mir zwei, drei Läufer, aber soweit Tempo rausnehmen und die anderen aufschließen lassen – nö, auch doof. Km 21 – 25 in 25:03 min.

Bei km 26 drohte ich mich sogar zu verlaufen - wie kann man eigentlich bei einem Rundkurs, den man schon zweimal lief beim dritten Durchlauf ins Zweifeln geraten, ob man den ansteigenden Weg rechts oder den abfallenden Weg links laufen muß? Vor mir kein Läufer zu sehen, hinter mir in weiter Entfernung wieder die zwei Läufer – anhalten und fragen ist auch blöd, also lief ich links. Die anderen folgten mir, hatte ich sie in die Irre geführt? Nee, an die Unterführung konnte ich mich erinnern, passte schon. Km 26-30 in 25:14 min – immer noch OK.

Ab km 31 ließ meine Lust nach – weiter einsam zog ich meine Runden (in meinem Kopf nistete sich Nena ein „Einsam zog ich meine Runden, hab ´nen Luftballon gefunden“ – nee, da war kein Ballon, den hätte auch der Wind weggeweht (the answer my friend is blowin´ in the wind), außerdem mag ich Nena nicht sonderlich - *grübel* aha! „I wandered lonely as a cloud…“ (Genesis aus der Lamb (Colony of slippermen)) – aber ich war doch noch etwas schneller unterwegs als wandern, also was hat meine Kopfmusikbibliothek noch zu bieten? „Highway to hell“ (kurzes Stück an der Autobahn entlang) - der übliche Langläufergedankenmotivationsbrei halt). Ab km 32 wieder heftiger Gegenwind, das vierte Mal das oede Feld, das erste Mal, dass ich mir einen realen MP3 Player während eines Wettkampfs gewünscht hätte (war aber ohnehin schwer bepackt und hätte in der Tight-Tasche keinen Platz mehr gehabt: 5 Gel Chips und ein Beutel Fishermens (brauche ich immer bei langen Strecken, hält den Mund etwas feuchter und ich bin halt strong), die Beine wurden etwas schwerer – kein Krampf, kein Hammermann, eher gewisse Lustlosigkeit und die Pace fiel ab: km 31 – 35 in 26:31 min, km 36 – 40 in ähnlicher Zeit: 26:40 min.

Dann die schwere, verlockende Entscheidung, sollte ich nach 42,195 km den Lauf beenden, oder mir doch die vollen 50 km geben. Ein Blick zur Polar – die M-Zeit versprach eher enttäuschend zu werden (Sch... Ehrgeiz und das bei einem Trainingslauf! ), wann ich das nächste Mal einen Ultra laufe, weiß ich heute noch nicht, also einmalige (zumindest für 2007) Möglichkeit für eine 50k PB. Zudem: Bezahlt hatte ich für die volle Distanz, jetzt aufhören hätte 5 Euro zuviel bezahlt bedeutet. Also – Geiz ist geil! (ich hasse diese Werbung!) und volle Leistung für mein Geld erhalten äh…. geben. Außerdem hatte ich die Kombi lauwarme ISO mit Cola noch nicht ausprobiert und zwei Gel-Chips waren auch noch in der Tight drin. Also – weiter auf dem Weg zum Ultra-Debut.

Die 42,195 km stoppte ich dann bei 3:33:14 h:min:sec – Mist das wollte ich doch nicht schreiben, mein M-Debut sollte doch Mainz sein... Ehrgeiz hatte ich jetzt absolut nicht mehr und ich beschloss einfach zum Genuss weiterzulaufen. Aber Genuss war es nicht wirklich, die Brücke über die Lahn kam für mich mittlerweile einer Alpenüberquerung gleich. Die Strecke wurde immer langweiliger. Bei den Verpflegungsstationen hielt ich jetzt regelmäßig an und probierte Wasser und erstmalig Cola, ISO durcheinander (bin ja im Training, mal schauen, was mein Magen so verträgt), ging ein paar Schritte und lief locker äh… unlocker wieder an. Km 41-45 in grottigen 27:49, km 46-50 in 27:12.

Unterwegs überholte ich einen großen Walker, der in einem irren Tempo mit weit ausholenden Schritten und kraftvoller Armarbeit seinen Weg machte. Wahnsinn – ich werde nie wieder zweifeln, ob Walking Sport sein kann, wenn er so betrieben wird, dies hatte so gar nichts mit den Walkern zu tun, die ich sonst sehe – großes Kino! Sollte es der sagenhafte Sumowalker gewesen sein?

800 m vor dem Ziel kam mir ein Läufer entgegen (d.h. er lief nicht mehr, sondern schob nach dem Lauf einen Kinderwagen) – ich meinte ihn zu erkennen. „Laufen-aktuell?“ rief ich. „Bist Du Lupert?“ – er war es. Er drehte den Kinderwagen um und lief mit mir kinderwagenschiebenderweise bis kurz vors Ziel, während wir noch ein wenig plauderten und ich ihm zu seiner tollen Leistung über die M-Distanz gratulieren konnte. Ich hatte zwischenzeitlich auch wieder Lust und Energie gefunden und lief den letzten km mit 4:40. Im Triumph überquerte ich die Ziellinie – mein erster Ultra, noch vor meinem ersten Marathon! Die Uhr stoppte bei 4:18:51.

Mein lockeres Ziel von unter 4:15 zwar nicht ganz erreicht, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Insgesamt Platz 22 (von 69 Ultraläufern), in der AK M40 Platz 7 (von 14 - in der HKM wäre ich erster gewesen, warum sind wir mittelalten Säcke um die 40/45 nur so schnell und zahlreich unterwegs?) als Trainingslauf aber recht ordentlich und vor allem: Vernunft siegte über meinen Ehrgeiz.

Learnings/Fazit:
  • 50 km sind ziemlich weit!
  • 42 km durchzuhalten sind drin!
  • Gegenwind ist Mist!
  • Marburg hat eine mittelprächtig langweilige Strecke!
  • Aber auch eine Super-Organisation (Danke an die Helfer!)
  • Keine Schmerzen oder Muskelkater und am nächsten Tag wieder Lust zu laufen (habe es aber trotzdem nicht getan – ein Tag Pause muß sein, Montag wieder trainieren reicht auch – Nachtrag: 10 km Montag morgen in gemütlichen GA1 Tempo liefen recht gut)
  • Mein Körper verträgt Gel-Chips, ISO, Cola, suboptimales Carboloading durcheinander und kann fast aus dem Stand heraus (nach 4 Stunden Schlaf) einen kleineren Ultra laufen (im Juli 2006 war ich noch im Zweifel, ob ich eine gewaltige HM-Distanz überhaupt laufen sollte und könnte – die langen Läufe und Umfänge im Training scheinen Wirkung gezeigt zu haben)
  • In Mainz werde ich keine Sofas an den Füßen tragen
  • Ich bin süchtig nach dem nächsten Wettkampf – vielleicht sollte ich mal etwas total Exotisches machen – evtl. so einen kurzen 10er (wäre auch eine Debut-PB)?
  • Bin auch süchtig nach laufen-aktuell und gespannt auf die Berlin-HM, die Freiburg-M und Neustadt-M Berichte (Danke Tim! )
  • Ich bin jetzt offiziell ein Ultra-Debut-Überdistanz-Marathon-im-Wettkampf-Trainings-Läufer
__________________
Gruß Thomas
PBs: 5km: 19:03 - 5,6km: 21:25 - 10km: 41:25 - HM: 1:26:39 - M: 3:11:15 - 50km: 4:09:09
Melrose ist offline  
   
Alt 02.04.2007, 21:18   #2
oLi
Ewige Laufnase
 
Benutzerbild von oLi
 
Im Forum dabei seit: 06.09.2004
Ort: Brühl (NRW)
Beiträge: 1.715
Standard

Hallo Thomas,

Suuuper-Bericht und Spitzen-Zeit. Hab zwischendurch herzhaft gelacht, vor allem über Deinen Musikgedankenbrei. Solche Assoziationen hab ich auch immer.

Der Ultra war die ideale Vorbereitung für den Marathon. Der Fünfer-Schnitt war natürlich schon ne große Nummer, aber mit der Einstellung "Ist ja nur ein Trainingslauf" hast Du die nötige Lockerheit gehabt, das Ding durchzuziehen.

Hoffentlich gelingt Dir das in Mainz auch.
Dann solltest Du locker unter 3:25 Std. bleiben, wahrscheinlich eher sub 3:20.

oLi
__________________

oLi ist offline  
Alt 02.04.2007, 21:39   #3
 
Benutzerbild von buzze
 
Im Forum dabei seit: 19.07.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 336
Standard

hallo thomas,

glueckwunsch zu der tollen leistung. seit sonntag weiss nun auch ich, dass man wirklich bloed sein muss, wenn man 42 km und mehr nicht mit dem auto faehrt , aber dass du die gleich 50 so locker-flockig und auch noch schnell laeufst: respekt!

dann wird dir mainz jetzt ja wie nen kurzer sprint vorkommen!
__________________
www.kesselrunner.de | Laufen in Stuttgart
buzze ist offline  
Alt 02.04.2007, 22:32   #4
Fischauge
 
Benutzerbild von Martinwalkt
 
Im Forum dabei seit: 21.09.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 10.668
Standard

HI Melrose,

das war ja mal ein netter Bericht und eine klasse Leistung.

Und das hat mir natürlich besonders gefallen:

Zitat:
Wahnsinn – ich werde nie wieder zweifeln, ob Walking Sport sein kann
Ich war es nicht und Sumo? groß ist der nicht....aber es gibt schon ein paar Verrückte mehr die in unserer Liga walken...

Ich sehe gerade: Bernhard Sesterheim, eben noch in Waldhessen die 6h gleich schnell wie ich gelaufen war in Marburg auch schon wieder dabei. Wieder 6:01 für 50km. Respekt Respekt! Unglaublich was und wo der Mann so alles läuft...

Gruß Martin
__________________
mit freundlichem Gruß aus Hamburg


Martinwalkt
About me, alles auf einen Blick

Martinwalkt ist offline  
Alt 02.04.2007, 22:45   #5
neun Leben
 
Benutzerbild von katzie
 
Im Forum dabei seit: 01.04.2006
Ort: Graz
Beiträge: 794
Standard

Cooler Bericht!

Übrigens vertrete ich ohnehin die Theorie, dass man einen Wettkampf nicht allzu verbissen angehen sollte. Bei meinem Debüt voriges Frühjahr über 5km hatte ich am Vorabend Stelze. Mjam, die war lecker und hat nix geschadet!
__________________
www.myblog.de/katzie

Schmittcast-Junkie

katzie ist offline  
Alt 02.04.2007, 22:51   #6
Unterwegs in neue Welten
 
Benutzerbild von 19joerg61
 
Im Forum dabei seit: 15.09.2004
Ort: Arnstadt /Thüringen
Beiträge: 3.383
Standard

Schöner Lauf - Gratulation
Außerdem bin ich doch etwas neidisch, was andere Leute mal so kurzentschlossen nebenbei machen.

Jörg
__________________
Neue Laufabenteuer im Blog

Pläne für 2012:
26.02. Kristallmarathon Merkers
31.03. Fröttstädt 6 h
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07.07. Thüringenultra
22.09. Oslo Marathon
19joerg61 ist offline  
Alt 03.04.2007, 09:35   #7
Entschlossenheit bei km41
 
Benutzerbild von Lupert
 
Im Forum dabei seit: 12.10.2005
Beiträge: 1.408
Standard

Glückwunsch Melrose,
also ich mach ja schon gerne mal verrückte Sachen, aber Ultra-Debut-Überdistanz-Marathon-im-Wettkampf-Trainings-Lauf, da gehört schon was dazu. Spaß am Laufen, mentale Härte und etwas "spinnert" im Kopf....das gehört wohl dazu. Ich werde dann berichten, wie man 2 voll gelaufen Marathons in 4 Wochen wegsteckt....vor allem wie der 2. läuft ab km 30
Also einen 5:10er Schnitt, auf 50km im Training mit dem Cumulus...Hut ab
Im Bild festgehalten


Und Danke für den Bericht, ich bin dann gerade meine 5. Runde nochmal mitgelaufen. Die hat mir ja noch gefehlt für meinen Ultra. Jetzt bin ich wenigstens ein Im-Kopf-den-Ultra-an-den-Marathon-Dranhänger-Läufer
Viele Grüße
Lupert
__________________
pain is temporary - glory is forever
"Das Fortführen von Belastungen nach zu kurzer Regeneration verlangsamt den Anpassungsprozess.
Der Organismus setzt sich hierbei mehr mit der Überwindung der Ermüdung auseinander als mit der
Verarbeitung der neuen Trainingsreize"

Lupert ist offline  
Alt 03.04.2007, 12:05   #8
Geh Laufen!
 
Im Forum dabei seit: 28.10.2004
Ort: Fulda
Beiträge: 1.501
Standard

Melrose, Du hast ne Macke. Kaum geschlafen, komisch gefuttert und dann

Zitat:
Zitat von Melrose Beitrag anzeigen
...
Es ging los – mein 4. Wettkampf überhaupt (5,6 km Chase-Lauf, zwei HMs und nun schon ein Ultra?) begann.
...
und dann 50 km im 5:11er Schnitt. Ne echte Lauf-Macke.

Starke Leistung. Starker Bericht. Auf Mainz kann man gespannt sein.

Gruß Uwe
__________________

UweZ ist offline  
Alt 03.04.2007, 13:37   #9
laufen-mit-frauschmitt.de
 
Benutzerbild von frauschmitt2004
 
Im Forum dabei seit: 31.05.2004
Beiträge: 2.427
Standard

Das ist wunderschön gaga Herzlichen Glückwunsch zum Ultraüberdistanztrainingsdings ... na, Du weißt schon.
frauschmitt2004 ist offline  
Alt 03.04.2007, 14:25   #10
km-Verschwender
 
Benutzerbild von Melrose
 
Im Forum dabei seit: 27.07.2006
Ort: Bensheim
Beiträge: 1.978
Standard

Zitat:
Zitat von oLi Beitrag anzeigen
Hab zwischendurch herzhaft gelacht, vor allem über Deinen Musikgedankenbrei. Solche Assoziationen hab ich auch immer.
Dann solltest Du locker unter 3:25 Std. bleiben, wahrscheinlich eher sub 3:20.
Bin gerade dabei Bonings "Bekenntnisse eines Nachtsportlers" zu lesen (sehr empfehlenswert!) Er pfeift, anstelle Musik nur zu denken - dabei kommen dann aber auch Sachen wie "Ganz in weiß, mit einem Blumenstrauß" raus. Also ganz so schlimm ist es bei mir noch nicht. Aber wir scheinen nicht die einzigen zu sein.

Und die sub 3:25/3:20 ja - in die Richtung könnte es gehen - so locker wie Marburg wird es aber nicht.

Zitat:
Zitat von buzze Beitrag anzeigen
seit sonntag weiss nun auch ich, dass man wirklich bloed sein muss, wenn man 42 km und mehr nicht mit dem auto faehrt
dann wird dir mainz jetzt ja wie nen kurzer sprint vorkommen!
Isch ´abe doch gar kein Auto (mehr) (seit mich mein Wagen am 01.01. mit Motorschaden verlassen hat und es für mich wirtschaftlicher ist, Bahn und Mietwagen zu kombinieren). Der wirkliche Ultra war eher von Bensheim nach Marburg und zurück zu kommen. Am Marburger Bahnhof habe ich eine Stunde gewartet, das gleiche in Frankfurt - da kam schon so ein kruder Gedanke, die Strecke einfach nach dem Ultra zurückzulaufen.

Zitat:
Zitat von Martinwalkt Beitrag anzeigen
Und das hat mir natürlich besonders gefallen:

Ich sehe gerade: Bernhard Sesterheim... Unglaublich was und wo der Mann so alles läuft...
Jo, gilt aber nicht für alle Walker. Aber Bernhard Sesterheim läuft der nun oder walkt er?

Zitat:
Zitat von katzie Beitrag anzeigen
Übrigens vertrete ich ohnehin die Theorie, dass man einen Wettkampf nicht allzu verbissen angehen sollte. Bei meinem Debüt voriges Frühjahr über 5km hatte ich am Vorabend Stelze. Mjam, die war lecker und hat nix geschadet!
Ach ein wenig Biß ist schon ganz nett, aber ich weiß, was Du meinst. Aber Frage: Was ist Stelze? Österr. Spezialität oder ein verrutschtes ü?

Zitat:
Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
Schöner Lauf - Gratulation
Außerdem bin ich doch etwas neidisch, was andere Leute mal so kurzentschlossen nebenbei machen.
Es war halt eine Kurzschlußhandlung - sturmfreie Bude, deswegen mußte ich den Wind in Marburg suchen

Zitat:
Zitat von Lupert Beitrag anzeigen
vor allem wie der 2. läuft ab km 30
Jetzt bin ich wenigstens ein Im-Kopf-den-Ultra-an-den-Marathon-Dranhänger-Läufer
Du sahst aber unglaublich frisch aus, sag nicht, Du bist eingebrochen.

Zitat:
Zitat von UweZ Beitrag anzeigen
Melrose, Du hast ne Macke. Kaum geschlafen, komisch gefuttert und dann
Auf Mainz kann man gespannt sein.
Ähem, ja. Und wegen Mainz: Puh, wenn das so voll wird wie in Berichten aus Freiburg zu lesen ist...

Zitat:
Zitat von frauschmitt2004 Beitrag anzeigen
Das ist wunderschön gaga
Nun ja, die freien Radikale beim Laufen und so... Hatte gestern abend mit meinem Sportarzt und meiner Partnerin die spannende Frage erörtert "Macht Laufen blöd?" (dagegen soll Rotwein helfen...) Den Ultra im Training empfand er noch nicht als hinreichendes Indiz (was mich wunderte, er fand ihn medizinisch sogar positiv (nein, er ist kein Orthopäde, der Kundschaft braucht).
__________________
Gruß Thomas
PBs: 5km: 19:03 - 5,6km: 21:25 - 10km: 41:25 - HM: 1:26:39 - M: 3:11:15 - 50km: 4:09:09
Melrose ist offline  
 


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