Ich bereite mich seit Mitte Oktober 2007 auf meinen ersten Marathon, welcher der Karstadt Marathon sein wird vor. (Bitte keine Kommentare zu den Anmeldezahlen).
Mein Trainingspensum liegt bis heute zwischen 70 und 85 km pro Woche, wobei ich auch schon Wochen mit knapp 100 hatte. Es gibt Tempodauerläufe, lange Läufe über 25-30 km. Intervall, und ein wenig Berglauf ist auch dabei. Meistens bin ich 5 bis 6 mal die Woche gelaufen. (und leider gab s auch Trainingswochen wo ich ganze 7 Tage gelaufen bin) nicht vernünftig, aber mir tat in der Woche nichts weh und ich hatte einfach Lust so viel zu laufen.
Ich dachte bis vor ein paar Tagen das mein Trainingsplan ausreichen würde um mich zur angepeilten Zielziet von 4.15 bis 4.30 ins Ziel zu bringen. Und nun ...es sind nur noch knappe 3 Wochen bis zum Maratho, letzte Woche mein Desaströses Erlebnis.
Es stand ein langer Lauf über 30 bis 35 an. Bis Kilometer 28 hatte ich keinerlei Probleme, Schmerzen oder sonstiges. Und dann kam bei Km 30 der Hammermann und gab mir den Rest. Von jetzt auf gleich Schmerzen in den Aussenseiten meiner Knie, und plötzliche totale Erschöpfung verbunden mit einem rapide ansteigenden Puls. Das wars ...ende aus bei Km 31 ging gar nicht mehr. Jetzt habe ich wohl eher ein Problem was sich im Kopf abspielen wird. Ich bin bis jetzt maximal 35 km am Stück gelaufen. Nun habe ich wirklich Muffensausen vor dem Marathon. Was mache ich wenn mich der Hammermann auch dort um KM 30 besucht ?.
Was habt Ihr bei eurem ersten getan ?. Einfach gekämpft ?, oder aber doch die Vernunft siegen lassen, und aufgehört ?. Da ich mich für den Karstadt Marathon angemeldet habe, und in diesem Jahr die Anmeldezahlen sehr zu wünschen übrig lassen (Start oberhausen bis jetzt knapp 1500 Läufer) kommt nun auch folgender Gedanke dazu "Ich will nicht als letzter ankommen" Der Kehrwagen darf mich nicht kriegen.
Ich habe mich körperlich meines Erachtens gut auf den Marathon vorbereitet, viel schweiß in das Training gesetz, oftmals den inneren Schweinehund bekämpfen müssen und nicht zu vergessen oftmals saß meine Frau zuhause und ärgerte sich darüber das ich zum 6 mal in der Woche laufen gehe Und jetzt so eine Kopfblokade. So die Quittung für diese Kopfblokade habe ich auch direkt bekommen. Diese Woche habe ich bis heut erst 32 Km au den Asphalt gelegt. Der letzte Lauf war vorgestern. Heute hätte einer angestanden ,aber der Schweinehund hat gesiegt. Werde das schöne Wetter heute mal genießen ,und fernab des Trainingplans ein zwei Bier trinken gehen. ich hoffe nach drei Tagen ganz ohne Laufen ,kommt die Motivation wieder.
Jetzt bin ich ein wenig vom Thema und meiner eigentlichen Frage abgekommen.
Wie habt Ihr euch mental auf den ersten Marathon eingestellt ?.
Habt auch Ihr euch gefragt schaffe ich das ? und, und,und
So nebenbei. Ich habe in der ganzen Zeit ein handschriftliches Lauftagebuch geführt.
Meine Durchschnitt liegt bei 5:56/km
Wünsche allen ein schönes Sonniges Wochenende
Gruß
Sebastian
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Wer denkt er ist gut ,hat aufgehört besser zu werden
Mach dich nicht verrückt, allen Debutanten geht es so, weil wir nicht wissen, was ein Marathonlauf bedeutet. Aber es ist nur ein wirklich langer Lauf, und offensichtlich passt das Rezept, kürzer und langsamer Laufen führt zum Ergebnis, weiter und schneller zu können!
was war denn das für ein "Trainingsplan"?
Für deine Zielzeit sind deine Umfänge absurd hoch, du bist zu oft gelaufen und vermutlich auch zu schnell. Aber wenn du 35 km im Training geschafft hast, dann wirst du den Marathon auch schaffen. Ich bin jetzt zu faul, nach dem Termin zu suchen, aber vermutlich sollte der Rest deiner Vorbereitung hauptsächlich aus Regeneration bestehen.
Und dein Text wäre lesebarer, wenn du ab und zu einen Absatz einfügen würdest und die Leerzeichen nach den Satzzeichen und nicht mehrere Satzzeichen hintereinander.
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"If I had no sense of humor, I would long ago have committed suicide." (Gandhi)
da muss ich 3fach in allen Punkten zustimmen! 3fach und auch ich konnten unseren Trainingsplan bei weitem nicht durchziehen wegen gesundheitlicher Probleme.
Trotzdem fühlen wir uns gut vorbereitet (oder, 3fach?).
Du trainierst wesentlich höhere Umfänge als ich. Warum solltest du es also nicht schaffen?
Im Training schleicht man dahin mit einem Schnitt unter 6 Minuten. Und im Marathon soll es dann um einiges schneller gehen und dann auch noch über 42 km?
Klar, dass man da zweifelt. Geht mir auch so.
Ich vertraue dann einfach mal den erfahrenen Marathonis, die sagen: es geht!
Was man tun kann, wenn der Hammermann kommt, weiß ich leider auch nicht.
Ich hatte gute und weniger gute Trainingsläufe, einen totalen k.o. aber zum Glück noch nie.
Und hoffe einfach, bei vernünftigem Anfangstempo und regelmässiger Kohlehydrat-Zufuhr kommt er nicht....
Weiterhin schönes Trainieren und ein tolles Debut!
...seit Mitte Oktober 2007 auf meinen ersten Marathon ,...
Mein Trainingspensum liegt bis heute zwischen 70 und 85 km pro Woche ,wobei ich auch schon Wochen mit knapp 100 hatte. Es gibt Tempodauerläufe ,lange Läufe über 25-30 km. Intervalle ,und ein wenig Berglauf ist auch dabei. Meistens bin ich 5 bis 6 mal die Woche gelaufen. ...Zielziet von 4.15 bis 4.30 ins Ziel zu bringen. ... Ich bin bis jetzt maximal 35 km am Stück gelaufen.
Du trainierst seit über einem halben Jahr, Du läufst zwischen 70 und 100km in einer Woche, hast 5-6 TE in der Woche durchgezogen... natürlich schaffst Du das.
Natürlich bist Du "nur" 35km am Stück gelaufen, niemand macht für einen ersten Marathon mehr, die meisten eher weniger. Solche Phasen hat, glaube ich, jeder mal. Vielleicht hast Du nicht gut geschlafen, was falsches gegessen, ...
Mach Dir keinen Kopf und Du wirst sehen, Du ziehst das ohne Probleme durch.
Ich bin meinen ersten Marathon mit dem letzten Langen 6 Wochen davor, 2 Wochen davor mit Erkältung und auch sonst wenig Laufen locker in 3:50h durchgelaufen, natürlich unter den tatsächlichen Möglichkeiten.
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Mein Laufblog
2010: M 2:58:36 PB - SM 6:11:51 h - 6 h 74,029 km - 100 km 7:54:40 h
2011: 10 k 36:31 PB - 100 MEILEN: 20:25 h - HM 1:21:31 h PB
was war denn das für ein "Trainingsplan"?
Für deine Zielzeit sind deine Umfänge absurd hoch, du bist zu oft gelaufen und vermutlich auch zu schnell. Aber wenn du 35 km im Training geschafft hast, dann wirst du den Marathon auch schaffen. Ich bin jetzt zu faul, nach dem Termin zu suchen, aber vermutlich sollte der Rest deiner Vorbereitung hauptsächlich aus Regeneration bestehen.
Und dein Text wäre lesebarer, wenn du ab und zu einen Absatz einfügen würdest und die Leerzeichen nach den Satzzeichen und nicht mehrere Satzzeichen hintereinander.
Der Lauf ist am 18 Mai.
Ja für die angestrebte Zielzeit ist mein Trainingsplan zu heftig das stimmt.
Allerdings habe ich mir bewust ein nicht ganz so hohes Ziel gesezt.
Achja. Habe den Text ein wenig Augenfreundlicher formatiert. Sah wirklich böse aus.
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Wer denkt er ist gut ,hat aufgehört besser zu werden
Letzter wirst Du garantiert nicht. Laufe den Marathon einfach so wie Deine Trainingsläufe und geniesse die Stimmung und lass Dich ablenken.
Meinen ersten M hatte ich nach 7 Monaten Training, 2 Halbmarathons und EINEM langen Lauf von 24 km.
Zitat:
Zitat von wischi
Werde das schöne Wetter heute mal genießen ,und fernab des Trainingplans ein zwei Bier trinken gehen.
also ich würde mal sagen, dass du zu allererst deine zielzeit in die tonne treten solltest.
mit dem aufwand würde ich selbstverständlich eine klare sub 4:00 angehen.
dass dir einmal ein lauf daneben ging, ist wohl das natürlichste der welt, da brauchste dir kein kopfzerbrechen machen. und wenn der hammerman kommt, na dann heißt's halt durchbeissen. ist manchmal eher eine mentale schwäche, die einen kurzfristig trifft, denn tatsächlich eine körperliche.