Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

Thema geschlossen
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 25 von 38
  1. #1

    Im Forum dabei seit
    16.07.2008
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    6

    Standard Marathonvorbereitung "Langer Lauf" ???

    Hallo liebe Lauffreunde,

    ich versuche mich derzeit gewissenhaft auf den Frankfurt-Marathon im Oktober 2008 vorzubereiten.
    Eine Grundlage für dieses Unternehmen bringe ich meiner Ansicht nach mit : 10 km ca. 49 Min; HM ca. 1.53 Std.
    Den Marathon in HH habe ich in einer Zeit von 4:46:00 absolviert ( Debüt ), allerdings bin ich ab km 25 verletzungsbedingt zurückgefallen. Eine Zeit um die 4:20:00 wäre somit aus meiner Sicht verletzungsfrei als realisitisch anzusetzen. Nach einer kritischen Analyse frage ich mich, ob ich weiterhin nach den Plänen nach Steffny trainieren soll. Momentan tendiere ich eher zu den Plänen von Runnersworld, auch um den HM nicht 3 Wochen vor dem Marathon absolvieren zu müssen. Dies habe ich 3 Wochen vor dem HH-Marathon in Bad Dürkehim getan in einer Bruttozeit von 1:55 Std. Hier habe ich vielleicht zu viel Kraft gelassen ?!

    In diesem Zusammenhang beschäftigt mich folgendes Problem zum sog. Long Jog :

    Bei einer maxHF von 188 würde ich den langen Lauf mit einer HF von 122 bis 132 durchführen. Dies entspricht der empfohlenen HF von 65 - 70 % der maxHF.
    In diesem Bereich laufe ich allerdings nur 7,5 bis 8 km/h.
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin, ohne Berücksichtigung, dass meine HF nach ca. 2 Stunden nach oben geht.

    Wer könnte mir einen Hinweis geben, wie ich mein Training gestalten sollte ?
    Lieber eine erhöhte HF in Kauf nehmen dafür 30 km laufen oder eher eine Reduzierung der km mit einer zeitlichen Begrenzung unter Beibehaltung der empfohlenen HF ?

    Geht es ggf. anderen Läufern auch so oder bin ich eventuell für den Marathon mit Blick auf die aktuelle Geschwindígkeit bei der o.a. HF noch nicht soweit ?

    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe im Voraus !!! Gerne auch mit Hinweisen, wie Ihr Euere langen Laufeinheiten gestaltet.

    Grüße

    Hennes VIII

  2. #2
    Rennrum
    Gast

    Standard

    Bei einer maxHF von 188 würde ich den langen Lauf mit einer HF von 122 bis 132 durchführen. Dies entspricht der empfohlenen HF von 65 - 70 % der maxHF.
    In diesem Bereich laufe ich allerdings nur 7,5 bis 8 km/h.
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin, ohne Berücksichtigung, dass meine HF nach ca. 2 Stunden nach oben geht.
    Was spricht dagegen, es genau so zu machen?

    Allerdings hast Du ja noch ein kleines bischen Zeit, um Dich erstmal über etwas kürzere Strecken zu den 30 vorzuarbeiten.

    Viel Erfolg dabei
    Wolfgang

  3. #3

    Im Forum dabei seit
    16.07.2008
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    6

    Standard

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für Deine Antwort.
    Eigentlich spricht nichts dagegen, abgesehen davon, dass ich mal gelesen habe, dass der lange Lauf nicht länger als 3 Std. 30 Min. andauern soll, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Hiermit käme ich aber auf max. 25 km. Würde dies ausreichen für eine entsprechende Vorbereitung ? Eigentlich sollen es ja bis zu 32 km in der Vorbereitung sein ?

    Grüße

    Christoph

  4. #4
    Will in die Hall of Fame Avatar von Dumbo42
    Im Forum dabei seit
    07.07.2008
    Ort
    Schwindegg
    Beiträge
    397

    Standard

    Hallo Hennes,

    ich lauf ungefähr in Deiner Kategorie. Auch mein Tipp ist: Dann kriech halt den Langen in 4 Stunden, ist doch wurscht. Das Wichtigste für uns rund um die 4-Stunden-Marathon-Läufer ist doch, dass man erstmal über 3 Monate oder länger regelmäßig trainiert und länger läuft. Weit schlimmer als langsames Tempo sind Überlastung oder Verletzung, wenn man bei jeder Gelegenheit heizt. Ich drück Dir die Daumen für Deinen Marathon - und bloß keine Panik!
    Versäg den Fischer - bis Ende 2010 HM 1:37, M 3:41
    http://www.editgrid.com/user/hadesnu...-_Hall_of_Fame


  5. #5
    Rennrum
    Gast

    Standard

    Hiermit käme ich aber auf max. 25 km. Würde dies ausreichen für eine entsprechende Vorbereitung ? Eigentlich sollen es ja bis zu 32 km in der Vorbereitung sein ?
    Du kannst auch erstmal 25Km machen und dich über ein paar Stufen (z.B. 27, 30) hoch hangeln. Die Trainingspläne sind keine "Bauanleitung" bei der jeder Schritt exakt stimmen muß. Nur solltest du dich nicht vor den ganz langen Läufen drücken, denke ich.

  6. #6
    Avatar von schoaf
    Im Forum dabei seit
    17.09.2007
    Ort
    Steiermark, Österreich
    Beiträge
    4.585

    Standard

    also das tempo, das du angibst, scheint mir deutlich zu langsam veranschlagt.
    bei einem vorgenommenen marathon-pace von ca. 6:10 kannst du ruhig eine pace von 7:00 auf deinen langen laufen. damit bleibst du unter 3 1/2 stunden auf die 30 kilometer, erfüllst dennoch eine andere faustregel die langen um 45-60 sekunden langsamer als MRT zu laufen, und wirst dich wahrscheinlich in einem pulsbereich unter 75% befinden, der ebenfalls niedrig genug für den langen ist.
    lieber laufend leben, als stehend sterben
    2009: einfach abhaken und vergessen
    2008: 10 km - 0:41:15 PB; HM - 1:29:46 PB; M - 3:18:43 PB

  7. #7
    Avatar von Bifi
    Im Forum dabei seit
    02.10.2004
    Ort
    Breinig
    Beiträge
    505

    Standard

    oder Du läufst - und das meine ich auch bei Steffnys M-Plänen gelesen zu haben - vorher und nachher schön langsam und mittendrin 10 bis 15 KM etwas flotter.

    Gutes Durchkommen für Dich
    Bifi
    Was man nicht im Kopf hat,
    muss man in den Beinen haben

  8. #8
    Avatar von denise rennt
    Im Forum dabei seit
    08.05.2008
    Ort
    Witzhelden
    Beiträge
    723

    Standard

    Hallo Hennes,
    ist doch völlig egal, wie lang du brauchst. Ich trainier auch nach dem Plan von rw, der für 4 Stunden. Ich laufe in Berlin meinen ersten M. Am Sonntag war mein erster langer Lauf von 25km - soweit bin ich bisher nie gelaufen.
    Hab es voll locker angehen lassen und fast drei Stunden gebraucht. Na und?
    Danach ging es mir super, kein Muskelkater, gar nichts - außer, dass die "Angst" vor den längeren kleiner wird. Und das ist doch Ziel des ganzen, oder? Bei meinem Plan kommen übrigens erst ein paar 25 bzw. 28km-Läufe, bis dann der erste 30er kommt. Also auch hier Zeit zum eingewöhnen...

    Viel Erfolg beim Training und bei deinem Marathon
    Denise

  9. #9
    hat auch Seepferdchen
    Im Forum dabei seit
    17.06.2008
    Beiträge
    29

    Standard

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang beschäftigt mich folgendes Problem zum sog. Long Jog :

    Bei einer maxHF von 188 würde ich den langen Lauf mit einer HF von 122 bis 132 durchführen. Dies entspricht der empfohlenen HF von 65 - 70 % der maxHF.
    In diesem Bereich laufe ich allerdings nur 7,5 bis 8 km/h.
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin, ohne Berücksichtigung, dass meine HF nach ca. 2 Stunden nach oben geht.

    Wer könnte mir einen Hinweis geben, wie ich mein Training gestalten sollte ?
    Lieber eine erhöhte HF in Kauf nehmen dafür 30 km laufen oder eher eine Reduzierung der km mit einer zeitlichen Begrenzung unter Beibehaltung der empfohlenen HF ?

    Hmmm...
    ich kann dir nicht sagen, wie hoch deine maximale Herzfrequenz tatsächlich ist, aber ich bezweifle, dass du in deinen jungen Jahren deutlich unter 200 Schlägen liegst.

    In der Annahme von 200 Schlägen bist du mit 70 % bei 140 Schlägen.
    ...bei der HF-Angabe für den langen Lauf braucht man meiner Meinung nach auch nicht päpstlicher sein als der Papst, daher wären 75 % auch kein Beinbruch. Zack die Bohne! ...ist der Spielraum schon bis 150 Schläge offen.

    ...und ich lege noch einen drauf und behaupte du brauchst noch nicht mal einen Pulsmesser beim langen Lauf, sondern du läufst einfach so, dass es noch halbwegs locker für dich ist, so dass eine längere Strecke für dich noch laufbar ist.
    ...und ab km 20 muss das auch nicht mehr locker sein, irgendwann wird halt auch das lockerste Tempo hart...um diese Resistenz zu trainieren macht man ja die Langen. In dem Bereich (ab km 20) dann auf eine Pulsuhr zu schauen ist meines Erachtens völliger Humbug.

    Gruß - Sascha
    Zuletzt überarbeitet von free-patella (16.07.2008 um 21:33 Uhr)
    Garmin Forerunner 60 // Nike Free - Everyday

  10. #10
    grenzübergreifender Quallenschubser Avatar von Falk99
    Im Forum dabei seit
    14.02.2005
    Beiträge
    1.552

    Standard

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Nach einer kritischen Analyse frage ich mich, ob ich weiterhin nach den Plänen nach Steffny trainieren soll. Momentan tendiere ich eher zu den Plänen von Runnersworld, auch um den HM nicht 3 Wochen vor dem Marathon absolvieren zu müssen.
    Warum? Der HM 3 Wochen vor dem M hat sehr wohl seine Berechtigung. Er dient als (Form-)Testrennen und läßt als Tempolauf ausreichend Zeit zur Regeneration. Laß' dich nicht von der einen negativen Erfahrung verunsichern; womöglich lagen die Gründe woanders.

    Ich kenne die RW-Pläne nicht im Detail, aber die Pläne nach Steffny sind nach meiner Erfahrung für eine gewissenhafte und nicht überfordernde Vorbereitung sehr gut geeignet.

    Im Übrigen beinhalten alle allgemein verfügbaren Pläne verschiedene Kompromisse, da sie vielen verschiedenen Läufern gerecht werden müssen. Aber welcher Läufer entspricht schon genau diesem "Durchschnitts-Trainierer"? Die Pläne können jedoch a) gut als Orientierung dienen und b) die Trainigsdisziplin hoch halten helfen.
    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin, ohne Berücksichtigung, dass meine HF nach ca. 2 Stunden nach oben geht.
    Das halte ich zur jetzigen Zeit auf deinem Niveau für zu lange. Taste dich nach Plan an die längeren Distanzen heran. M.E. reichen in der Spitze 3,5 Std. völlig aus.
    Zitat Zitat von schoaf Beitrag anzeigen
    also das tempo, das du angibst, scheint mir deutlich zu langsam veranschlagt. bei einem vorgenommenen marathon-pace von ca. 6:10 kannst du ruhig eine pace von 7:00 auf deinen langen laufen. damit bleibst du unter 3 1/2 stunden auf die 30 kilometer, erfüllst dennoch eine andere faustregel die langen um 45-60 sekunden langsamer als MRT zu laufen, und wirst dich wahrscheinlich in einem pulsbereich unter 75% befinden, der ebenfalls niedrig genug für den langen ist.
    Dem kann ich in Gänze zustimmen.
    Zitat Zitat von Bifi Beitrag anzeigen
    oder Du läufst - und das meine ich auch bei Steffnys M-Plänen gelesen zu haben - vorher und nachher schön langsam und mittendrin 10 bis 15 KM etwas flotter.
    Vorsicht! Soweit ich mich erinnere, ist diese "Mittelbescheunigung" bei Steffny erst ab einer geplanten M-Zeit von 3:45 und weniger vorgesehen.
    Zitat Zitat von denise rennt Beitrag anzeigen
    ist doch völlig egal, wie lang du brauchst.
    Nicht ganz. Zwar sind die im Training gelaufenen km sehr wichtig (auch für die Psyche), aber es ist nicht egal, wie lange man unterwegs ist: mit zunehmender Belastungsdauer steigen auch die orthopädischen Gefahren.
    Zitat Zitat von free-patella Beitrag anzeigen
    ich kann dir nicht sagen, wie hoch deine maximale Herzfrequenz tatsächlich ist, aber ich bezweifle, dass du in deinen jungen Jahren deutlich unter 200 Schlägen liegst.
    Womit begründest du diese These? Die Hfmax. nimmt zwar regelmäßig mit zunehmendem Alter ab; die absolute Höhe (egal in welchem Alter) ist jedoch individuell genauso unterschiedlich wie z.B. die Körpergröße.
    Zuletzt überarbeitet von Falk99 (16.07.2008 um 22:23 Uhr)
    Laufen, weil es Spaß macht.
    ---
    "The swim in an ironman is a contactsport" (NBC)

  11. #11
    Avatar von DerSichDenWolfLaeuft
    Im Forum dabei seit
    27.02.2007
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    303

    Standard

    Hallo,

    4 h zu laufen wäre mir echt zu hart. Und die hf Angaben sind ja auch ziemlich niedrig. Die würde ich im Erholungslauf ansetzen. Pfitzinger z.B. gibt für den langen Lauf eine Hf zwischen 73 und 83% von HFmax vor. Ich bin bei meiner 1. Marathon-Vorbereitung meistens zwischen 75 und 83% die langen Kanten gelaufen. Solange Du Dich noch unterhalten kannst, ist alles ok. Zum Schluss werden auch die langen Kanten schwer. Und der Halbmarathon 3 Wochen vorher ersetzt gut einen langen Lauf. Dein Halbmarathon fällt aber zu 10er Zeit ab. Also scheinen Dir lange Läufe zu fehlen.

    Viel Spaß,

    Rainer
    "There is no Finish Line" (T-Shirt WLS 2007)

  12. #12
    CarstenS
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Geht es ggf. anderen Läufern auch so oder bin ich eventuell für den Marathon mit Blick auf die aktuelle Geschwindígkeit bei der o.a. HF noch nicht soweit ?
    Das ist ein Dauerthema bei langsameren Läufern, Du findest hier sicher leicht ähnliche ältere Beiträge.

    Meiner Meinung nach musst Du in Deinem Bereich die langen Läufe nicht viel langsamer als Dein angestrebtes Marathontempo machen. Du willst den Marathon ja bisher nicht wirklich rennen. Ich könnte mir so ungefähr 6:30/km vorstellen.

    Gruß,

    Carsten

  13. #13
    Avatar von MatthiasR
    Im Forum dabei seit
    24.07.2006
    Ort
    Angelbachtal
    Beiträge
    1.951

    Standard

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Lauffreunde,

    ich versuche mich derzeit gewissenhaft auf den Frankfurt-Marathon im Oktober 2008 vorzubereiten.
    Eine Grundlage für dieses Unternehmen bringe ich meiner Ansicht nach mit : 10 km ca. 49 Min; HM ca. 1.53 Std.
    Den Marathon in HH habe ich in einer Zeit von 4:46:00 absolviert ( Debüt ), allerdings bin ich ab km 25 verletzungsbedingt zurückgefallen. Eine Zeit um die 4:20:00 wäre somit aus meiner Sicht verletzungsfrei als realisitisch anzusetzen.
    Warum so pessimistisch? Du schreibst doch selbst, dass du dich gewissenhaft auf den Lauf vorbereiten willst. In dem Fall solltest du doch eine realistische, aus den Unterdistanzzeiten abgeleitete Zeit anpeilen, also etwa 4 h. Aus der 10k-Zeit ergibt sich noch ein besserer Wert als aus der HM-Zeit - ein Zeichen dafür, dass es dir an Ausdauer mangelt. Also ist viel Umfang angesagt.

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Bei einer maxHF von 188 würde ich den langen Lauf mit einer HF von 122 bis 132 durchführen. Dies entspricht der empfohlenen HF von 65 - 70 % der maxHF.
    In diesem Bereich laufe ich allerdings nur 7,5 bis 8 km/h.
    Kein Wunder, das ist ja auch eine sehr niedrige HF. Wird das echt so empfohlen? Also bis 75% sollte imho völlig unbedenklich sein. Gerade nicht so gut trainierte Läufer können oft fast nicht mit so niedrigem Puls laufen - sieht man ja an deinem o.g. Tempo.

    Davon abgesehen wäre auch die HFmax mal kritisch zu hinterfragen - geht da nicht vielleicht noch mehr?

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin, ohne Berücksichtigung, dass meine HF nach ca. 2 Stunden nach oben geht.

    Wer könnte mir einen Hinweis geben, wie ich mein Training gestalten sollte ?
    Lieber eine erhöhte HF in Kauf nehmen dafür 30 km laufen
    Der Marathon hat 42,2 km, egal wie lange du dafür brauchst. Deshalb sollte man im Training auch mehrfach mindestens 30 km laufen - egal wie lange man dafür braucht. Soweit meine Meinung.

    Gruß Matthias
    Pain is temporary, pride is forever (Dave Scott)

  14. #14
    atp
    atp ist offline

    Im Forum dabei seit
    02.04.2008
    Beiträge
    5.620
    Blog-Einträge
    11

    Standard

    Von Deiner HM und 10k Zeit, bist Du beim Marathon ein 4h Kandidat. Als ich die 4h Schallmauer geknackt habe, bin ich die ersten 30er so bei 3:30h gelaufen und habe mich über die Wochen auf 3:10h gesteigert.
    Habe also nicht den langen immer mehr verlängert, sondern bin den langen Lauf von Woche zu Woche immer etwas schneller gelaufen.


    Um Dir die Umrechnung zu ersparen:

    ein 30er in 3:30h entspricht einer pace von 7:00min/km
    ein 30er in 3:10h entspricht einer pace von 6:20min/km

    Das passt auch gut mit der Aussage von CarstenS zusammen. Allerdings bist Du kein langsamerer Läufer, sondern wirst mit einem 4h Marathon im Mittelfeld landen. Viel Glück!

  15. #15
    Avatar von Fire
    Im Forum dabei seit
    21.05.2008
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    4.271

    Standard

    Ein Marathon liegt bei mir zwar noch in der Ferne aber ich bräuchte diese langen Läufe um mehr Sicherheit zu haben den Marathon auch zu schaffen, bzw. in der angestrebten Zeit zu schaffen.
    Ich hab am Wochenende das erste Mal einen Trainingslauf über 20Km in 2h gemacht und jetzt fühle ich mich endlich bereit für meinen Halbmarathon. Da der erst in 2 Monaten ist kann ich jetzt sogar noch an meiner Zeit arbeiten

    Im allgemeinen würde ich mich auch nicht so zum Sklaven der Pulsuhr machen lassen. Lass das Ding mal zuhause und lauf in einem Tempo los in dem Du dich wohl fühlst und bei dem Du denkst dass Du 3 Stunden durchhalten kannst.

  16. #16
    erwinelch
    Gast

    Standard



    viele Wege führen nach Marathon. EINER davon sind endlos lange langsame zermürbende Läufe. EINER davon. Es ist keinesfalls so, als wäre das der einzig gangbare Weg. Ich bin in meiner Vorbereitung nur ein einziges mal über 30 KM gelaufen und die sogar geringfügig schneller als das geplante MRT. Ansonsten viele Läufe bis 25 KM, auch deutlich unter MRT, ähnlich viele bis etwa 15 KM und vielevieleviele Intervalle. Und es hat wunderbar funktioniert. Ab KM 28 waren´s die schönsten im ganzen M., ich bin fröhlich über die Ziellinie getrabt und wußte in diesesm Moment- es gibt eine Welt hinter der 42. Es hat dann auch noch gereicht um 3 KM ins Hotel zu traben und aus eigener Kraft an der Tränke Bier zu bestellen.


    der dicke Elch

  17. #17
    Unterwegs in neue Welten Avatar von 19joerg61
    Im Forum dabei seit
    15.09.2004
    Ort
    Arnstadt /Thüringen
    Beiträge
    4.208

    Standard

    Ich finde die meisten Trainingspläne in Bereichen um 4:30 fragwürdig, weil oft nur von schnelleren Läufern die Tempi runtergerechnet und Tempoeinheiten reduziert werden. In diesem Bereich kommt es vor allem darauf an, die Strecke zu schaffen und man kann die langen Läufe nahezu im Marathontempo laufen. Das Tempo ist schon so niedrig, dass es Unsinn ist im Training Stehversuche zu machen. Wenn man das Tempo auf über 7 min/km verzögert, verändert sich auch der Laufstil.

    Ich neige zur Empfehlung, sich die Traininigspläne anzuschauen, versuchen sie zu verstehen und sie an seine eigenen Möglichkeiten anzupassen. Es gibt Sudien, die zeigen, dass das Verletzungsrisiko im Volkssport größer ist bei Läufern, die streng nach Trainingsplänen trainieren.
    Nach deiner Beschreibung fehlt es dir vor allem an Grundlagenausdauer. Da ist es sinnvoll sich über 25, 27 km an die 30 oder mehr heranzutasten und nach den Läufen ausreichende Regenerationstage einzulegen. Wenn du körperliche Probleme bekommst, würde ich nicht über 3 h laufen, wenn du die langen gut weg steckst, kannst du es bis 3 1/2 h ausdehnen - mehr würde ich nicht empfehlen. Wenn du Befürchtungen wegen des HM hast, lass ihn weg, mache ihn eine Woche eher oder als schnelleren Trainingslauf.

    Steffny halte ich für zumindest orthopäisch passend. Andere Pläne sind härter und bringen teil auch mehr, wenn man sie verträgt.
    Neue Laufabenteuer im Blog

  18. #18
    CarstenS
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von MatthiasR Beitrag anzeigen
    Warum so pessimistisch? Du schreibst doch selbst, dass du dich gewissenhaft auf den Lauf vorbereiten willst. In dem Fall solltest du doch eine realistische, aus den Unterdistanzzeiten abgeleitete Zeit anpeilen, also etwa 4 h. Aus der 10k-Zeit ergibt sich noch ein besserer Wert als aus der HM-Zeit - ein Zeichen dafür, dass es dir an Ausdauer mangelt. Also ist viel Umfang angesagt.
    Ein gegensätzlicher Standpunkt: Er läuft noch nicht lange. Seine 10km-Zeit ist nur wenig unter 50min, womit ein 30jähriger Mann, zumindest wenn er sich als Läufer fühlt (DLK z.B. zieht es ja vor, sich mit Nichtläufern zu vergleichen), nicht zufrieden sein kann. Natürlich kann er einen Marathon laufen, wenn ihm das Freude bereitet, aber zu versuchen, das momentan mögliche herauszuholen, lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Lieber jetzt versuchen, den Marathon gut zu überstehen, und sich mehr Gedanken über die Marathonzeit machen, wenn die 10km-Zeit mehr in der Gegend von 40min ist und ein paar Jahre Lauftraining absolviert sind.

    Den Ratschlägen zum Training stimme ich aber zu.

    Gruß,

    Carsten

  19. #19
    atp
    atp ist offline

    Im Forum dabei seit
    02.04.2008
    Beiträge
    5.620
    Blog-Einträge
    11

    Standard

    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Lieber jetzt versuchen, den Marathon gut zu überstehen, und sich mehr Gedanken über die Marathonzeit machen, wenn die 10km-Zeit mehr in der Gegend von 40min ist und ein paar Jahre Lauftraining absolviert sind.
    40min auf 10k entspricht rund 3:05h Marathon entspricht ca. unter den ersten 9% auf der Rangliste aller männlichen MarathonLÄUFER des Frankfurt Marathons, um den es hier geht.

    Meinst Du wirklich, dass man sich erst in dieser Liga um seine Marathonzeit Gedanken machen soll und es vorher nur darum geht, den Marathon gut zu überstehen?

    Hennes hat sein Debut gefinisht. Jetzt kann er durchaus sich Gedanken um eine Zielzeit machen und die könnte auch bei etwas über 4h liegen, womit er bereits im Mittelfeld der Marathonläufer positioniert ist.

  20. #20
    Avatar von 0815Runner
    Im Forum dabei seit
    08.11.2004
    Beiträge
    896

    Standard

    Hennes, ich würde mir um den Puls nicht allzu viele Gedanken machen. Die Pulsuhr einfach zuhause lassen. Du hast den 1. Marathon bereits hinter dir. Deine 10 km Zeit ist eine gute Ausgangsbasis. Rechnet man nach typischen Formeln wäre damit eine Marathonzeit von unter 3 h möglich. 4 h - 4:15 h erscheinen mir realistisch. Steigere deine langen Läufe systematisch. Lauf so, daß du dich noch unterhalten kannst. Über Mittelbeschleunigung usw. würde ich mir noch keine Gedanken machen. Die langen Läufe langsamer als 6:30 - 7:00 zu machen, macht aus meiner Sicht wenig Sinn, weil es dich nicht auf die Situation des Laufes vorbereitet. Wenn du vor dem Marathon einige Male 30 km gelaufen bist, solltest du gut über die Runden kommen.



    Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft - Emil Zatopek

    Running is not a sport, it´s a biological nessessity
    - Yannnis Couros

    Every human being is the author of his own health or desease
    - Buddha


  21. #21

    Im Forum dabei seit
    21.05.2004
    Beiträge
    214

    Standard

    Ich finde den Thread äußerst interessant, den ich habe nahezu exakt dieselben Unterdistanzzeiten und stelle mir dieselbe Frage!
    Bei mir ist es allerdings das Debut, deshalb werde ich nicht auf 4 h anlaufen, sondern versuchen im 6-er Schnitt zu laufen. Das Ziel lautet also sub 4:15.

    Ich bin bisher max. 22 km gelaufen und diese eigentlich immer im 6-er Schnitt, also geplantes MRT. Die langen Läufe werde ich auf keinen Fall unter 6:30 laufen, eher in Richtung 6:20. Ich glaube auch nicht das es Sinn machen würde, das wäre krampfhaft langsames Laufen. Am Sonntag stehen 25 km auf dem Plan, dann möchte ich jede Woche 2 km draufpacken bis 33 km.

  22. #22
    Avatar von MatthiasR
    Im Forum dabei seit
    24.07.2006
    Ort
    Angelbachtal
    Beiträge
    1.951

    Standard

    Zitat Zitat von MatthiasR Beitrag anzeigen
    Warum so pessimistisch? Du schreibst doch selbst, dass du dich gewissenhaft auf den Lauf vorbereiten willst. In dem Fall solltest du doch eine realistische, aus den Unterdistanzzeiten abgeleitete Zeit anpeilen, also etwa 4 h. Aus der 10k-Zeit ergibt sich noch ein besserer Wert als aus der HM-Zeit - ein Zeichen dafür, dass es dir an Ausdauer mangelt. Also ist viel Umfang angesagt.
    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Ein gegensätzlicher Standpunkt: Er läuft noch nicht lange. Seine 10km-Zeit ist nur wenig unter 50min, womit ein 30jähriger Mann, zumindest wenn er sich als Läufer fühlt (DLK z.B. zieht es ja vor, sich mit Nichtläufern zu vergleichen), nicht zufrieden sein kann. Natürlich kann er einen Marathon laufen, wenn ihm das Freude bereitet, aber zu versuchen, das momentan mögliche herauszuholen, lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Lieber jetzt versuchen, den Marathon gut zu überstehen, und sich mehr Gedanken über die Marathonzeit machen, wenn die 10km-Zeit mehr in der Gegend von 40min ist und ein paar Jahre Lauftraining absolviert sind.
    So gegensätzlich ist das eigentlich nicht. Im Prinzip bin ich einen Schritt zurückgetreten und habe mich gefragt: Warum Marathon in 4:20? Du trittst jetzt noch einen Schritt zurück und fragst: Warum jetzt überhaupt den Schwerpunkt auf Marathon legen?

    Ich gebe dir recht, dass knapp unter 50 min für einen Mann seines Alters nicht toll ist (das ist meine Mutter mit Ende 40 und wenig Training gelaufen). Und Marathon über 4 h ist noch viel weniger toll (für einen 30jährigen).

    Aber da er für den Marathon schon gemeldet ist, wird er sich jetzt bestimmt nicht auf 10k konzentrieren wollen. Und eine umfangsorientierte Marathonvorbereitung legt eine gute Grundlage, auf der man anschließend am Tempo arbeiten kann

    Gruß Matthias
    Pain is temporary, pride is forever (Dave Scott)

  23. #23
    atp
    atp ist offline

    Im Forum dabei seit
    02.04.2008
    Beiträge
    5.620
    Blog-Einträge
    11

    Standard

    Zitat Zitat von MatthiasR Beitrag anzeigen

    Ich gebe dir recht, dass knapp unter 50 min für einen Mann seines Alters nicht toll ist (das ist meine Mutter mit Ende 40 und wenig Training gelaufen). Und Marathon über 4 h ist noch viel weniger toll (für einen 30jährigen).
    bei der altersklasse AK30 ist eine 4h marathonzeit beim letzten frankfurt marathon im mittleren drittel der rangliste.

  24. #24
    es laeuft wieder besser.
    Im Forum dabei seit
    05.12.2007
    Ort
    Wipperfürth
    Beiträge
    149

    Standard

    Zitat Zitat von Hennes VIII Beitrag anzeigen
    ich versuche mich derzeit gewissenhaft auf den Frankfurt-Marathon im Oktober 2008 vorzubereiten.
    Eine Grundlage für dieses Unternehmen bringe ich meiner Ansicht nach mit : 10 km ca. 49 Min; HM ca. 1.53 Std.
    Den Marathon in HH habe ich in einer Zeit von 4:46:00 absolviert ( Debüt ), allerdings bin ich ab km 25 verletzungsbedingt zurückgefallen. Eine Zeit um die 4:20:00 wäre somit aus meiner Sicht verletzungsfrei als realisitisch anzusetzen.

    Deine Bestzeiten fallen ziemlich stark ab, deine HM sollte ~5 min. schneller sein, deine M sogar um 4 Std. Dein Verletzungsproblem beim Debüt deutet darauf das diese M zu früh gelaufen wurde.

    Bei einer maxHF von 188 würde ich den langen Lauf mit einer HF von 122 bis 132 durchführen. Dies entspricht der empfohlenen HF von 65 - 70 % der maxHF.
    In diesem Bereich laufe ich allerdings nur 7,5 bis 8 km/h.
    Das hieße, dass ich bei der längsten Trainingseinheit von 30 km annähernd 4 Std. unterwegs bin,....

    130-140 HF wird ein sinvoller Tempo ergeben, richtung 150 HF würde ich nicht tendieren.
    Dann schaffst du die Dauer warscheinlich nur schwer, und kommst zu erschöpft aus den Trainingseinheit.


    Wer könnte mir einen Hinweis geben, wie ich mein Training gestalten sollte ?
    Lieber eine erhöhte HF in Kauf nehmen dafür 30 km laufen oder eher eine Reduzierung der km mit einer zeitlichen Begrenzung unter Beibehaltung der empfohlenen HF ?

    etwas höhere HF, und trotzdem Reduzierung der Km!

    Geht es ggf. anderen Läufern auch so oder bin ich eventuell für den Marathon mit Blick auf die aktuelle Geschwindígkeit bei der o.a. HF noch nicht soweit ?

    Unabhängig von deine HM-tempo und wie es andere Läufer geht, bist du IMHO noch zu unerfahren für ein Marathon. Deine bescheidene 1e Erfahrung hat es dir klar und deulich gezeigt!

    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe im Voraus !!! Gerne auch mit Hinweisen, wie Ihr Euere langen Laufeinheiten gestaltet.

    Ich habe nach über 5-jährige komplett-Pause vor 14 Monate wieder ernsthaft angefangen.
    Da ich mich auf HM (und nebenbei 5/10km.) vorbereite, laufe ich jetzt lange Läufe um 100-120 min. Da ich (noch) keinerlei Schnelligkeitstraining im Programm habe, laufe ich mit HF ~140. Früher mit Intervall/TD-Training im Schema war es eher HF 125. (Tempo in beide Fälle etwa gleich, um 4,5/5min./km)
    Zitat Zitat von schoaf Beitrag anzeigen
    also das tempo, das du angibst, scheint mir deutlich zu langsam veranschlagt.
    bei einem vorgenommenen marathon-pace von ca. 6:10 kannst du ruhig eine pace von 7:00 auf deinen langen laufen. damit bleibst du unter 3 1/2 stunden auf die 30 kilometer, erfüllst dennoch eine andere faustregel die langen um 45-60 sekunden langsamer als MRT zu laufen, und wirst dich wahrscheinlich in einem pulsbereich unter 75% befinden, der ebenfalls niedrig genug für den langen ist.
    Richtig! Wobei ich 3,5 Std. für Christoph's kurze Lauferfahrung für viel zu lang halte.

    Zitat Zitat von free-patella Beitrag anzeigen
    In der Annahme von 200 Schlägen bist du mit 70 % bei 140 Schlägen.
    ...bei der HF-Angabe für den langen Lauf braucht man meiner Meinung nach auch nicht päpstlicher sein als der Papst, daher wären 75 % auch kein Beinbruch. Zack die Bohne! ...ist der Spielraum schon bis 150 Schläge offen.

    150 halte ich für zuviel, siehe oben.

    ...und ich lege noch einen drauf und behaupte du brauchst noch nicht mal einen Pulsmesser beim langen Lauf, sondern du läufst einfach so, dass es noch halbwegs locker für dich ist, so dass eine längere Strecke für dich noch laufbar ist.

    richtig! damit wird auch das Tempogefühl/hören auf dein Körper entwickelt.

    ...und ab km 20 muss das auch nicht mehr locker sein, irgendwann wird halt auch das lockerste Tempo hart...um diese Resistenz zu trainieren macht man ja die Langen.

    zu hart soll es ab 20km auch nicht werden.
    Zitat Zitat von DerSichDenWolfLaeuft Beitrag anzeigen
    Hallo,

    4 h zu laufen wäre mir echt zu hart. Und die hf Angaben sind ja auch ziemlich niedrig. Die würde ich im Erholungslauf ansetzen. Pfitzinger z.B. gibt für den langen Lauf eine Hf zwischen 73 und 83% von HFmax vor. Ich bin bei meiner 1. Marathon-Vorbereitung meistens zwischen 75 und 83% die langen Kanten gelaufen. Solange Du Dich noch unterhalten kannst, ist alles ok. Zum Schluss werden auch die langen Kanten schwer. Und der Halbmarathon 3 Wochen vorher ersetzt gut einen langen Lauf. Dein Halbmarathon fällt aber zu 10er Zeit ab. Also scheinen Dir lange Läufe zu fehlen.
    4h ist einfach zuviel.
    Es fehlen nicht die lange Läufe, sondern die Lauferfahrung (Km in der Bank über Jahren!)


    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Das ist ein Dauerthema bei langsameren Läufern, Du findest hier sicher leicht ähnliche ältere Beiträge.

    Meiner Meinung nach musst Du in Deinem Bereich die langen Läufe nicht viel langsamer als Dein angestrebtes Marathontempo machen. Du willst den Marathon ja bisher nicht wirklich rennen. Ich könnte mir so ungefähr 6:30/km vorstellen.
    Richtig!

    Zitat Zitat von MatthiasR Beitrag anzeigen
    Warum so pessimistisch? Du schreibst doch selbst, dass du dich gewissenhaft auf den Lauf vorbereiten willst. In dem Fall solltest du doch eine realistische, aus den Unterdistanzzeiten abgeleitete Zeit anpeilen, also etwa 4 h. Aus der 10k-Zeit ergibt sich noch ein besserer Wert als aus der HM-Zeit - ein Zeichen dafür, dass es dir an Ausdauer mangelt. Also ist viel Umfang angesagt.

    Ja, aber wie schon gesagt nicht jetzt! Für "Gewissenhaft" fehlt bis ende Okt. einfach das allerwichtigste: Zeit !!
    Zitat Zitat von atp Beitrag anzeigen
    Von Deiner HM und 10k Zeit, bist Du beim Marathon ein 4h Kandidat.

    Stimmt.

    Allerdings bist Du kein langsamerer Läufer, sondern wirst mit einem 4h Marathon im Mittelfeld landen.

    Das man im Mittelfeld landet macht einem noch nicht ein schnellere Läufer. Um 6 min/km ist man einfach ein langsamerer Läufer, um 4/5min. durchschnittlich, und erst unter 4min/km kann man zu der schnelleren Läufer gerechnet werden. Was echt schnell ist zeigen uns die Afrikaner, in Westeuropa ist diese Kwalität so gut wie abhanden gekommen!
    Zitat Zitat von 19joerg61 Beitrag anzeigen
    Ich finde die meisten Trainingspläne in Bereichen um 4:30 fragwürdig, weil oft nur von schnelleren Läufern die Tempi runtergerechnet und Tempoeinheiten reduziert werden. In diesem Bereich kommt es vor allem darauf an, die Strecke zu schaffen und man kann die langen Läufe nahezu im Marathontempo laufen. Das Tempo ist schon so niedrig, dass es Unsinn ist im Training Stehversuche zu machen. Wenn man das Tempo auf über 7 min/km verzögert, verändert sich auch der Laufstil.

    Richtig.

    Wenn du körperliche Probleme bekommst, würde ich nicht über 3 h laufen, wenn du die langen gut weg steckst, .......

    auch dann wurde ich unter 3std. bleiben.
    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Ein gegensätzlicher Standpunkt: Er läuft noch nicht lange. Seine 10km-Zeit ist nur wenig unter 50min, womit ein 30jähriger Mann, zumindest wenn er sich als Läufer fühlt , nicht zufrieden sein kann. Natürlich kann er einen Marathon laufen, wenn ihm das Freude bereitet, aber zu versuchen, das momentan mögliche herauszuholen, lohnt sich meiner Ansicht nach nicht. Lieber jetzt versuchen, den Marathon gut zu überstehen, und sich mehr Gedanken über die Marathonzeit machen, wenn die 10km-Zeit mehr in der Gegend von 40min ist und ein paar Jahre Lauftraining absolviert sind.
    da triffst du es genau auf dem Punkt.

    Zitat Zitat von atp Beitrag anzeigen
    40min auf 10k entspricht rund 3:05h Marathon entspricht ca. unter den ersten 9% auf der Rangliste aller männlichen MarathonLÄUFER des Frankfurt Marathons, um den es hier geht.

    Meinst Du wirklich, dass man sich erst in dieser Liga um seine Marathonzeit Gedanken machen soll und es vorher nur darum geht, den Marathon gut zu überstehen?

    eigentlich meine ich das auch. Nur ab <3.30std (>12km/std.) würde ich diese Grenze ziehen. Sicher für einen ~30-Jährigen Mann.

    Meine Empfehlung an Christoph ist, der FFM Marathon entweder nicht zu laufen, oder als lange Dauerlauf statt als Wettrennen zu betrachten.

    Unabhängig von diese Marathon empfehle ich wie Carsten, an die Zeiten auf kürzere Distanzen zu arbeiten. Ein sehr positive Marathon-Erfahrung lässt sich dann im z.b. 3ten Lauf-Jahr machen! Dann sind genug Km in der Bank, d.h. ausreichend Erfahrung ist vorhanden.

    @ATP: das das Mittelfeld bei heutige Marathonläufen bei ~4std. liegt hat viel damit zu tun, das viele Läufer diese schwere Leistung zu früh abrufen möchten, oder nicht gut genug vorbereitet am Start erscheinen.
    Vor ~20Jahre nahmen die Läufer sich meist mehr Zeit, und in meine Jugend wäre bei viele Veranstaltungen beim heutige Tempo fast das halbe Teilnehmerfeld im Besenwagen gelandet! Torschluss war damals (jedenfalls in NL) oft viel eher als heutzutage.


    Christoph, viel Spass beim Training, und ggf. beim FFM Marathon!

    gruß Eric

  25. #25

    Im Forum dabei seit
    18.05.2008
    Beiträge
    124

    Standard

    Zitat Zitat von atp Beitrag anzeigen
    bei der altersklasse AK30 ist eine 4h marathonzeit beim letzten frankfurt marathon im mittleren drittel der rangliste.
    Und das ist für die AK30 eher beschämend.

    Du machst es dir verdammt einfach. Die Masse wird immer schlechter, also wird der einzelne bei konstanter Leistung relativ immer besser. Soll er sich deshalb freuen?

    Aber gerade der Frankfurt-Marathon ist so wunderbar geeignet, um zu zeigen, was für sinnlose Vergleiche du immer bringst. Denn da hat Herbert Steffny mal die Ergebnisse von 1985 ausgewertet und mit Berlin 2004 verglichen.
    siehe hier
    Zitat Zitat von H. Steffny
    Der Vergleich des Frankfurt Marathons 1985 mit dem Berlin Marathon 2004 zeigt einige Unterschiede in der Entwicklung der letzten 20 Jahre auf. Bei 7.296 Finishern kamen 1985 in Frankfurt 1.735 Läufer unter 3:00 Stunden ins Ziel. Das sind fast 24 Prozent aller Läufer! Bei 28.023 Finishern, also fast viermal soviel Läufern, schafften das in Berlin nur noch 1.257 Teilnehmer. Das sind gerade mal 4,5 Prozent.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 27.10.2007, 10:42
  2. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.09.2006, 04:59
  3. Was gilt als "langer Lauf"
    Von Schorsch im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 17.08.2005, 01:10
  4. Wann ist ein "langer Lauf" lang?
    Von Dreimal7 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 25.09.2003, 12:15
  5. Ab wann ist ein "langer" denn ein langer Lauf?
    Von hw im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 22.05.2003, 23:02

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

AUS ANDEREN RUBRIKEN
Lauf Santa, lauf!
Santa Lauf Dillingen 2017

Foto: Veranstalter

Am 7. Dezember werden Weihnachtsmänner, Engel, Rentiere und Schneemänner in Laufschuhen üb... ...mehr

Drei Rezepte mit Rosenkohl
Läuferküche: Rosenkohl

Foto: Matt Rainey

Sie lieben Gemüse, aber Rosenkohl können Sie nicht leiden? Na, dann helfen wir Ihnen mal a... ...mehr

Arne Gabius und Alina Reh deutsche Straßenläufer des Jahres
Arne Gabius und Alina Reh deutsche Straßenläufer des Jahres

Foto: photorun.net

Der Verbund der deutschen Laufveranstalter, German Road Races (GRR), hat Arne Gabius und A... ...mehr

Sie sind hier: >> >> >>Forum
(©) Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG