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Alt 20.07.2008, 15:14   #1
 
Im Forum dabei seit: 05.12.2006
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Beiträge: 21
arny eine Nachricht über ICQ schicken
Standard macht es Sinn zweimal am Tag zu laufen?

Hallo,

da ich in letzter Zeit recht wenig Zeit zum laufen finde
da ich beruflich ziemlich unter Strom bin
würde es mich mal interessieren ob es Sinn macht
zweimal am Tag zu laufen,
ich sag mal als Beispiel morgens 7-10 km
und Abends nochmal 4-5 km oder in der Richtung.

Habt Ihr das schon mal gemacht oder Erfahrungen damit?
arny ist offline  
   
Alt 20.07.2008, 15:21   #2
Besenwagenbremse
 
Im Forum dabei seit: 27.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 157
Standard

Guck mal HIER, da gibt es schon eine interessante Diskussion dazu.

Gruß, Heike
merren ist offline  
Alt 20.07.2008, 15:22   #3
 
Benutzerbild von Natural Runner
 
Im Forum dabei seit: 14.06.2008
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 139
Standard

Ich habe folgende Erfahrungen gemacht:
Bei Dauerläufen klappt es gut: Wenn ich am Tag einen 12km Lauf plane teile ich ihn z.b in 2x 6km.
Aber bei Intervalltraining würde ich es nicht machen

Gruß,
Jonas
__________________
Die 5000m sind meine zukünftige Wettkampfdistanz

Natural Runner ist offline  
Alt 20.07.2008, 15:32   #4
cpr
 
Benutzerbild von cpr
 
Im Forum dabei seit: 06.08.2006
Ort: LDK
Beiträge: 2.125
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Ich laufe gerne morgens mal kurz (40min) und abends die Haupteinheit, aber schffe das nur im Graundlagentraining, jetzt in der direkten Vorbereitung kann ich mich nicht aufraffen, bzw ich halte die Umfänge nicht so hoch wie vorher.

Morgens 7km in 40min finde ich äußerst erfrischend, vor einem Tag auf dem Bürostuhl.
cpr ist offline  
Alt 20.07.2008, 15:38   #5
atp
 
Im Forum dabei seit: 02.04.2008
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Blog-Einträge: 11
Standard

du willst vermutlich einige tage gar nicht laufen, dafür an anderen tagen zweimal laufen.
das ist nicht thema des threads "geplantes ganzjähriges laufen" gewesen.

solch ein training habe ich auch bisher nicht gemacht.

aber solange du auf diese weise zu mehr wochenkm als sonst kommst, halte ich es für sinnvoll.

besser ist jedoch ein regelmäßiger trainingsrhythmus, bei dem du 5 tage hintereinander 2x täglich läufst und am wochenenende regenerierst oder verpasste läufe nachholst.
atp ist offline  
Alt 20.07.2008, 15:43   #6
grenzübergreifender Quallenschubser
 
Benutzerbild von Falk99
 
Im Forum dabei seit: 14.02.2005
Beiträge: 1.547
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Zitat:
Zitat von arny Beitrag anzeigen
da ich in letzter Zeit recht wenig Zeit zum laufen finde
da ich beruflich ziemlich unter Strom bin würde es mich mal interessieren ob es Sinn macht
zweimal am Tag zu laufen (...)
widerspricht sich das nicht? Je mehr Läufe, egal wie kurz diese sind, um so mehr "Rüstzeiten" hat man (Umziehen, Duschen ...).
Zitat:
Zitat von merren Beitrag anzeigen
Guck mal HIER, da gibt es schon eine interessante Diskussion dazu.
Das sehe ich anders; aber ich bin ja nicht repräsentativ.
__________________
2011
lauter "komische" Sachen wie Fördecrossing Glücksburg, 24h Rad am Ring 4er-Staffel, swim-split Ostseeman, MT Ratzeburg
---
"The swim in an ironman is a contactsport" (NBC)
---
[/SIZE]Mein Verein: trizebs.de
Falk99 ist offline  
Alt 20.07.2008, 15:44   #7
Dee-M-Cee
Gast
 
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Zitat:
Zitat von Natural Runner Beitrag anzeigen
Ich habe folgende Erfahrungen gemacht:
Bei Dauerläufen klappt es gut: Wenn ich am Tag einen 12km Lauf plane teile ich ihn z.b in 2x 6km.
Aber bei Intervalltraining würde ich es nicht machen

Gruß,
Jonas
Damit beraubst du dich aber selbst dem Effekt, der durch einen Lauf erreicht werden soll.
  • weniger Belastung für den Stütz- und Gelenkapparat -> also auch weniger Reiz sich an die Belastung zu gewöhnen
  • Stoffwechseltraining benötigt eine gewisse Trainingsdauer, die nicht erreicht wird, wenn das eigentliche Training immer nur zur Hälfte absolviert wird
  • wenn du das Tempo nicht erhöhst ist der Trainingsreiz im Allgemeinen geringer als wenn du den Lauf am Stück läufst
So zumindest meine Meinung und daher das Fazit, dass man zwar auch zwei Einheiten am Tag machen kann, aber nicht in dem man eine Einheit einfach teilt.
 
Alt 20.07.2008, 15:50   #8
cpr
 
Benutzerbild von cpr
 
Im Forum dabei seit: 06.08.2006
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Beiträge: 2.125
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Genau, Doubletten sind dazu da, den Umfang verträglicher zu erhöhen.
cpr ist offline  
Alt 20.07.2008, 16:01   #9
atp
 
Im Forum dabei seit: 02.04.2008
Beiträge: 5.620
Blog-Einträge: 11
Standard

Zitat:
Zitat von Dee-M-Cee Beitrag anzeigen
Damit beraubst du dich aber selbst dem Effekt, der durch einen Lauf erreicht werden soll.
  • weniger Belastung für den Stütz- und Gelenkapparat -> also auch weniger Reiz sich an die Belastung zu gewöhnen
  • Stoffwechseltraining benötigt eine gewisse Trainingsdauer, die nicht erreicht wird, wenn das eigentliche Training immer nur zur Hälfte absolviert wird
  • wenn du das Tempo nicht erhöhst ist der Trainingsreiz im Allgemeinen geringer als wenn du den Lauf am Stück läufst
So zumindest meine Meinung und daher das Fazit, dass man zwar auch zwei Einheiten am Tag machen kann, aber nicht in dem man eine Einheit einfach teilt.

dann würde ja folgende regel immer gültig sein:

lauf nur halb so oft und verdoppele die trainingsdauer der einheit.

und unter mehrfacher anwendung dieser regel komme ich dann darauf, dass man am besten nur eine einheit in der woche läuft, die aber dann möglichst lang sein muss.

das ist aber nachgewiesenermaßen der falsche ansatz.

wenn man eine stunde läuft, trainiert man den kohlenhydrat und fettstoffwechsel schon sehr gut. da bei einer pause von 12h unmöglich die glykogenvorräte von 0% auf 100% aufgefüllt werden können, fördert eine hohe trainingsdichte insbesondere den fettstoffwechsel.

der stütz und gelenkapparat wird bei 2x täglich laufen wegen erhöhten trainingsdichte auch ausreichend trainiert. für marathonspezifisches training oder gar ultralauf sollten aber in den letzten 10 wochen auch aus diesem grund 30k+ läufe gemacht werden

der trainingsreiz einer halb so langen einheit ist selbstverständlich geringer. aber da ich doppelt so oft laufe, mache ich in gleicher zeit auch doppelt so oft superkompensation = trainingsfortschritt.

die logik, dass eine trainingseinheit immer dann besser ist, wenn bei ihr der trainingsreiz höher ist, ist falsch. trainingseinheiten müssen in ihrer gesamtabfolge gesehen werden.

Zuletzt überarbeitet von atp (20.07.2008 um 16:07 Uhr)
atp ist offline  
Alt 20.07.2008, 16:17   #10
Dee-M-Cee
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Standard

Zitat:
Zitat von atp Beitrag anzeigen
und unter mehrfacher anwendung dieser regel komme ich dann darauf, dass man am besten nur eine einheit in der woche läuft, die aber dann möglichst lang sein muss.
Ich glaube hier muss ich nichts dazu schreibe. Ich weiß nicht, warum du versuchst meinen Beitrag ins absurde und lächerliche zu führen.
Hier war der Anstoß, dass ein 12 km Lauf auf 2x 6km aufgeteilt wird und nicht irgendetwas anderes von wegen jede Einheit müsste doppelt so lang sein oder anderer quatsch
Zitat:
der trainingsreiz einer halb so langen einheit ist selbstverständlich geringer. aber da ich doppelt so oft laufe, mache ich in gleicher zeit auch doppelt so oft superkompensation = trainingsfortschritt.
Superkompensation spielt sich aber soweit ich in davon Ahnung habe nicht innerhalb von ca. 8-10 Stunden ab. Genauer wäre der zweite Trainingsreiz in einer Ermüdungsphase. Dadurch kann das Training nicht genauso effektiv sein und ist von den Inhalten her beschränkt.
Zitat:
die logik, dass eine trainingseinheit immer dann besser ist, wenn bei ihr der trainingsreiz höher ist, ist falsch. trainingseinheiten müssen in ihrer gesamtabfolge gesehen werden.
Natürlich ist eine Trainingseinheit besser, wenn ihr Trainingsreiz größer ist. Das entscheidende ist jedoch wo dieser Reiz stattfindet - Stoffwechsel, Maximalkraft, Kraftausdauer,etc.
Die richtige Kompositon dieser Reize ist das entscheidende und die dazu passende Regeneration.
 
 


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