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Alt 18.10.2008, 01:14   #1
unterwegs zum Horizont
 
Benutzerbild von Thestral
 
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Ort: bei Konz
Beiträge: 641
Standard Als Flachlandläufer durch die grüne Hölle des Schwarzwalds

Vorsicht lang!

7 Uhr, 2 Grad. Heute werde ich meinem zweiten Marathon laufen. Die letzten Wochen habe ich mich auf diesen Tag vorbereitet. Mein Ziel lautet: schneller als vor einem Jahr in Merzig, - und wenn möglich unter vier Stunden. Ich fühle mich gut vorbereitet, doch letzte Zweifel sind angesichts des Profils der Strecke nicht weg zu bekommen. Gestern bin ich mit meiner Familie in Bräunlingen angekommen. Eine extra Tasche habe ich nur mit Laufsachen gepackt, um auch ja für alle Wetterlagen gerüstet zu sein.
Doch das heutige Wetter bereitet mir Kopfzerbrechen. Jetzt sind die Wiesen reifbedeckt, der Himmel ist klar. Der Wetterbericht sagt für die Mittagsstunden 20 Grad voraus – eigentlich bestes Laufwetter. Wenn es jetzt nur nicht so schweinekalt wäre. Erst 15 Minuten vor dem Start verlasse ich in kurz unsere Ferienwohnung und laufe mich auf dem Weg zum Start ein. Im letzten Moment dränge ich mich in den Startblock der Läufer mit Zielzeit 3:30 bis 4 Stunden. Leider starten wir zusammen mit den Halbmarathonies, so daß ein sehr großes Gedränge herrscht.
Punkt 9:30 Uhr ertönt der Startschuß und unter großem Beifall setzt sich der Pulk in Bewegung. Auch meine Familie kam zum Start und feuert mich besonders an. Noch nie hatte ich solche Unterstützung, da meine Frau meine Wettkampfbegeisterung nicht teilt. Im Pulk laufe ich durch die Straßen von Bräunlingen. Ich merke, wie mich die Menge mitreißt. Ein Blick auf den Garmin bestätigt mein Gefühl: ich laufe im 5er-Schnitt – viel zu schnell. MeinZiel lautet: 5:40 im Schnitt auf die Gesamtdistanz, auf den Steigungen langsamer, auf den Gefällstrecken schneller. Doch darin liegt auch das Problem: die ersten 25 Kilometer 350 Höhenmeter bergauf, danach die gleiche Höhendifferenz bergab. Werde ich auf der zweiten Hälfte die vertrödelte Zeit wieder aufholen können? Ist es vielleicht klüger, jetzt, wo es mir noch leichtfällt, etwas Tempo zu machen? Oder vergeude ich damit meine Kräfte?
Diese Gedanken muß ich abrupt beiseite schieben, da wir plötzlich von der breiten Straße auf einen schmalen Radweg einbiegen. Es wird sehr eng. Bereitete es vorher keine Probleme, zu überholen, so muß ich jetzt immer wieder auf die Wiese ausweichen, Das erfordert hohe Konzentration – eine sehr gute Vorbereitung, auf das, was noch kommen wird (glücklicherweise weiß ich das noch nicht!).
Bei km 3 erreichen wir Bruggen. Der Weg wird kurz breiter und Zuschauer feuern uns an. Dann beginnt die erste Steigung: sanft führt der Weg durchs Feld bergauf. Zwei Kilometer später verschwindet er im Wald. Das bunte Band der Läufer vor mir ist beeindruckend. Noch beeindruckender ist allerdings die Tatsache, daß die führenden Läufer schon im Wald sind. Der Blick auf die Uhr verrät mir, daß ich kaum langsamer geworden bin, obwohl mir das Atmen deutlich schwerer fällt. Noch immer überhole ich mehr Läufer, als mich überholen. Verschieße ich hier etwa vorzeitig mein Pulver? Alle Appelle an meine Vernunft helfen nichts, ich laufe weiter auf hohen Touren.
Wir erreichen den Wald. Eine kurze Gefällstrecke verschafft etwas Erholung. Eine Kurve – dann der erste Verpflegungsstand. So früh? Laut Ausschreibung erwarte ich ihn erst 2 Kilometer später. Egal – ein Becher Wasser wird mit wenigen Schritten Gehen getrunken, dann geht die Jagd weiter.
Kilometer 1 bis 5: 5:02 – 5:12 – 5:02 – 5:12 – 5:33
Der Belag hat gewechselt. Aus Asphalt wurde Schotter. Nicht schön, aber erwartet. Eine etwas breitere Stelle nutze ich zum Überholen – und denke, ich sehe eine Erscheinung: ich überhole den Zugläufer für 4 Stunden! Meine bisherige Pace bedeutet eher eine 3:30er-Zeit. Selbst wenn er mit Puffer läuft, hat er Verfrühung. Mir soll es recht sein. Bei Hubertshofen wieder ein kurzes Stück Asphalt und die erste richtige Verpflegungsstation.: Iso, Tee, Bananen, Brot und Wasser. – das ist hier überall das Programm. Bananen vertrage ich nicht, also schnappe ich mir erst einen Becher Iso und dann einen Becher Wasser.
Weiter geht der Lauf bergauf. Mittlerweile nur noch auf Schotter oder auf Waldboden. Das Feld ist immer noch dicht gedrängt, doch hat sich eine gewisse Ordnung eingestellt. Nur noch vereinzelt wird überholt. Ich versuche herauszufinden, wer hier den ganzen Marathon läuft und wer nur den halben. Das ist entscheidend für die Einschätzung der Geschwindigkeit der Läufer. Leider gelingt mir das nur selten.
Der Kurs wird immer beschwerlicher. Maschinen zur Holzernte haben den Weg stellenweise umgepflügt. Uneben, matschig und mit Pfützen durchsetzt – so präsentiert er sich in diesem Abschnitt. Bei dem dichten Feld keine Freude. Bei Mistelbrunn stehen wider einige Zuschauer, die uns anfeuern.
Kilometer 6 bis 10: 5:22 – 5:40 – 5:18 – 5:28 – 5:19.
Wann kommt die Marathonweiche? Diese Frage beschäftigt mich jetzt. Werde ich sie erkennen? Oder wird der unebene Belag so meine Konzentration fordern, daß ich sie verpasse? Von hinten stürmt auf einer kurzen Gefällstrecke eine Gruppe heran, die sich lautstark über den Stockholm-Marathon unterhält. Wie können die sich hier nur unterhalten? Ich keuche die Steigung hinauf und bin immer noch am Zweifeln, ob ich das durchhalte. Plötzlich wechselt der Belag wieder zu Asphalt und der Weg führt breit bergab. Doch die Freude währt nur kurz. Hinter einer Kurve wieder Schotter und es geht bergauf.
Unvermittelt stehen Zuschauer im Wald, teilweise mit Schweizer Fahne. Sie feuern uns an. Dazwischen stehen Ordner. Schon der erste teilt mir mit; „Marathon rechts ab!“ – aha, die Marathonweiche! Ich freue mich, denn gleich ist das Gedränge vorbei. Noch mehrere Male werde ich auf den richtigen Streckenverlauf hingewiesen, dann biege ich ab. Kurz hinter der Marathonweiche der nächste Verpflegungspunkt. Wie gehabt nehme ich erst Iso und dann Wasser und gehe einige Schritte. Hier überholt mich die Stockholmer Gruppe und läuft jetzt vor mir. Und ich laufe in ein Loch.
Der Weg wird noch schlechter. Die Steigung wird gefühlt noch steiler. Das Feld ist nur noch dünn. Was hier passiert ist neu für mich. Bis hierhin war der Lauf ein Selbstläufer, jetzt beginnt der Kampf. Alles wird schwer. Ist das Pulver verschossen?
Kilometer 11 bis 15: 5:13 – 5:13 – 6:13 – 5:56 – 5:51.
Um mich herum ist alles grün. Unter mir ein naturbelassener Untergrund. Und der erfordert von mir höchste Konzentration. Schotter, teilweise mir großen Steinen wechselt mit tiefgründigem Waldboden. Teilweise fällt der Weg zur Seite hin ab, teils ist er mit Löchern durchsetzt. Wer sagt, daß Waldboden der bessere Untergrund ist? Mich bringt er jedenfalls zur Verzweiflung! Noch kann ich die Warnsignale meiner Gelenke und Muskeln unter Kontrolle halten, doch das kostet Kraft, die ich dringend für die Steigung bräuchte.
Plötzlich verlassen wir den Wald. Der Belag wechselt zu Asphalt. Polizei hilft beim Überqueren einer Straße. Der nächste Verpflegungspunkt ist da. Einige Schritte gehe ich. Danach führt der Weg bergab. Ein Mitläufer rätselt, ob dies das Ende der Qualen sei – ich zeige mich pessimistisch. Wir kommen ins Gespräch.
Kilometer 16 bis 20: 5:48 – 5:24 – 5:34 – 5:13 – 5:54.
Die letzte Kilometerzeit beweist es: es geht weiter bergauf. Doch irgendwie verändert sich das Laufgefühl: bald ist Halbzeit! Meine Begleitung mußte ich zwar leider ziehen lassen, doch die Stockholm-Gruppe ist weiter in Sichtweite. Mit ihr rund ein halbes Dutzend weiterer Läufer. Wir bilden eine recht homogene Gruppe. Zwar überholen wir uns manchmal, doch sind das nur vorübergehende Positionswechsel. Spätestens beim nächsten Verpflegungspunkt ist die alte Ordnung wiederhergestellt.
Ein Höhepunkt ist die Halbmarathonmarke mitten im Wald. Sie zeigt für mich eine 1:57er-Zeit. Habe ich es schon geschafft? Ist mein großes Ziel erreicht? Ein Glücksgefühl durchströmt mich. Hinter der nächsten Kurve sieht die Welt gleich anders aus. Ein schmaler Pfad führt steil bergab, um gleich darauf noch steiler bergauf zu führen. Ja Himmel – ist das immer noch nicht vorbei? Noch geht die Qual weiter. Kurz nach Kilometer 24 der nächste Verpflegungspunkt. Einen Kilometer geht es fast eben weiter, Dann liegt eine Zeitmeßmatte auf dem Weg. Jetzt ist aber gut – ich will keine Steigung mehr!
Kilometer 21 bis 25: 5:37 – 5:46 – 5:20 – 5:41 – 6:03.
Mein Wunsch wird erhört, ab jetzt erhalten nur noch kurze Gegensteigungen die Freundschaft mit der Strecke. Leider konnte ich mir nicht vorstellen, was die Erfüllung meiner Wüsche für Folgen hat. Der Belag bleibt weiter wie bisher. Meine Konzentration wird aufs Höchste gefordert. Koordination ist gefragt. Für mich, der überwiegend auf Asphalt trainiert eine ungewohnte Situation.
Insgeheim lobe ich mein Treppentraining und das Lauf-ABC, aber das hilft nur wenig. Zunehmend jaulen meine Gelenke und Muskeln. Besonders stöhnen die Oberschenkel. Ich versuche, bergab Tempo zu machen, doch es gelingt mir nur selten.
Kilometer 26 bis 30: 5:12 – 5:26 – 5:54 – 5:27 – 6:35.
Kurz vor Kilometer 30 der nächste Verpflegungspunkt. Was wird danach kommen? Treffe ich den Mann mit dem Hammer? Starr blicke ich auf den Weg vor mir, um möglichst keinen großen Stein und kein Loch mehr zu treffen. Ich will endlich wieder Asphalt! Ich hasse diesen Wald! Wie kommen die Leute nur dazu, Waldboden zu loben?
Da vorne: es sieht aus, wie eine Lichtung. Ist der Wald vorbei? Diese Frage wird von Getrampel gestört. Was ist das? Ein dichter Pulk überholt mich: die Gruppe um den 4-Stunden-Zugläufer. Häh? Ich rechne: Selbst wenn ich ab hier 6er-Schnitt liefe, käme ich in 3:57 ins Ziel. Die haben Verfrühung!
Doch das ist zunächst egal. Der Weg wechselt zu Asphalt. Unterbränd ist erreicht. Im Dorf empfängt uns eine Blaskapelle usammen mit dem nächsten Verpflegungspunkt.
Kilometer 31 bis 35: 5:35 – 5:28 – 5:23 – 5:36 – 6:13.
Nur noch sieben Kilometer! Ein Klacks! Schaffe ich das? Ein Wechselbad der Gefühle. Mein Verstand jubelt, meine Knochen, Gelenke und Muskeln drohen mit Streik. Der Weg führt weiter bergab, wieder auf Schotter, die reinste Tortur. Ich büße für mein einseitiges Training auf Asphalt. Ich will endlich ins Ziel – ich will augenblicklich stehen bleiben! So wie zahlreiche Läufer, die verzweifelt an der Strecke stehen und dehnen. Droht mir das gleiche Schicksal? Ich will das nicht – nicht hier, und heute überhaupt nicht mehr. Meine Oberschenkel signalisieren eindeutig: „wir machen gleich zu!“
Was kann ich dagegen unternehmen? Hilft Tempo rausnehmen? Ich versuche es. Kurz vor Kilometer 39 der nächste Verpflegungspunkt. Hier sehe ich wieder den 4-Stunden-Zugläufer. Er plaudert locker mit einem Streckenposten. Er muß wohl Zeit vertrödeln, seine Gruppe ist schon weiter gelaufen. Ich laufe wieder an ihm vorbei.
Kilometer 36 bis 40: 5:16 – 5:20 – 5:31 – 5:34 – 6:22.
Die letzten beiden Kilometer! Mittlerweile auf Asphalt. Leider bleibt die erhoffte Erholung aus. Zu groß waren die Strapazen davor. Ich will nur noch ankommen. Dieser Gedanke ist das einzige, was mich noch antreibt. Noch einmal beschleunigen? – ausgeschlossen! Auch wenn die Zuschauer zahlreicher werden und uns anfeuern – ich habe keine Kraft mehr.
Dann laufen wir in Bräunlongen ein. Einige Kurven noch, dann sehe ich den Zielkanal. Und dort – ja – da ist sie – meine Familie! Sie feuert mich an, das gibt mir noch einmal Auftrieb für die letzten Meter ins Ziel. Im Ziel stoppe ich den Garmin: 3:56:00! Tränen – Umarmung – Glückwünsche. Es ist schön, die Familie bei so einem Ereignis dabei zu haben!
Auf der Urkunde steht übrigens netto 3:55:58.
Thestral ist offline  
   
Alt 18.10.2008, 10:37   #2
 
Im Forum dabei seit: 17.09.2008
Beiträge: 24
Standard

Herzlichen Glückwunsch zum geschafften Ziel!
Wie viele Läufer sind den gesamt mit gelaufen?

Gruß
zulu
zulu666 ist offline  
Alt 18.10.2008, 13:15   #3
Gardasee
 
Benutzerbild von viermaerker
 
Im Forum dabei seit: 28.07.2003
Beiträge: 6.778
Standard

Gut gemacht - Glückwunsch zur sub 4!

Der Lauf hört sich klasse an. Landschaft und wellig - das gefäkkt mir! Muß ich mal vormerken.


Walter
__________________
You can only fail if you give up too soon

viermaerker ist offline  
Alt 18.10.2008, 14:20   #4
Zwei Schritt vor, einer zurück ...
 
Benutzerbild von kobold
 
Im Forum dabei seit: 16.11.2005
Ort: WilderWesten
Beiträge: 9.137
Standard

Herzlichen Glückwunsch zu einer tollen Leistung!
Ziel erreicht, und das auf harter Strecke ... ich bin gespannt, was du bei flacher Strecke drauf hast. Schon neue Pläne für 2009?

vg,
kobold
__________________
kobold ist offline  
Alt 18.10.2008, 21:58   #5
schwäbischer Dingsbums
 
Benutzerbild von Mitsch
 
Im Forum dabei seit: 02.02.2006
Beiträge: 229
Standard

Glückwunsch zum großen Kampf und Erreichen des selbstgesteckten Ziels, und Danke für den interessanten Bericht darüber!

Grüße von Mitsch
Mitsch ist offline  
Alt 18.10.2008, 22:39   #6
unterwegs zum Horizont
 
Benutzerbild von Thestral
 
Im Forum dabei seit: 12.08.2004
Ort: bei Konz
Beiträge: 641
Standard

Vielen Dank für die Glückwünsche !

Zitat:
Zitat von zulu666 Beitrag anzeigen
Wie viele Läufer sind den gesamt mit gelaufen?
Insgesamt sind beim ganzen Marathon 598 im Ziel angekommen - ich habe es gerade noch so in der ersten Hälfte geschafft .

Zitat:
Zitat von kobold Beitrag anzeigen
Schon neue Pläne für 2009?
Erst einmal steht jetzt Langsur auf dem Programm - 3 Wochen Zeit, um die Ausdauer in Geschwindigkeit umzusetzen. Angriff auf die 45!

Für das kommende Jahr bin ich mir nicht ganz sicher, ob ein M. im Frühjahr für mich richtig ist. Die Kameraden von der TG versuchen gerade, mich für Mainz zu begeistern - ich weiß nicht so recht .... .

Gruß
Ralph
Thestral ist offline  
Alt 19.10.2008, 09:12   #7
Sigmaringen HM
 
Benutzerbild von Gäu-Läufer
 
Im Forum dabei seit: 13.10.2006
Ort: Nagold
Beiträge: 6.336
Blog-Einträge: 41
Standard

Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

Jetzt hat man schon so schöne Weinberge mit schlechten Wegen vor der Haustüre und trainiert dort nicht.
Ich kann mich erinnern das ich dir geschrieben habe das es Feldwege sind, die haben leider nicht immer ein Teerbelag.

Aber das die Waldarbeiter die Wege mit ihren schweren Maschinen kaputt gemacht haben ist natürlich doof.
Kenne das von meinen Laufstrecken zuhause da muss man ziemlich aufpassen.

Ich hoffe dir und deiner Familie hatten eine angenehmen Aufenthalt im Schwarzwald.

Gruß Horst
__________________
In der Ruhe liegt die Kraft.
Den Berg langsam hoch und schnell runter rollen lassen.
Gäu-Läufer ist offline  
Alt 19.10.2008, 09:20   #8
berschee
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Ralph
Glückwunsch.Du jagst eine PB nach der anderen und schaffst das noch alles nicht nur gerade so sondern um viele Minuten.Du scheinst in der Form deines Lebens zu sein.
Und der zu schnell gelaufene HM in Remich hat scheinbar nur positives bewirkt.
Gruß Achim
 
Alt 19.10.2008, 10:58   #9
Möchtegern-Kilometerfresser
 
Benutzerbild von nachtzeche
 
Im Forum dabei seit: 29.11.2007
Ort: Freiberg (Sachsen)
Beiträge: 2.601
Standard

Auch von meiner Seite einen ganz herzlichen Glückwunsch!

Ich habe gerade einen Trainingslauf mit ähnlichem Profil (350 Hm hoch und wieder runter auf 26 k), kann also gut nachfühlen, wie es dir ergangen ist. Nur, dass du halt nen gsanzen Marathon und erheblich schneller gelaufen bist... meinen größten Respekt!

Da ist noch einiges drin bei dir auf ner flachen Strecke mit "deinem" Untergrund!

Lass es rollen und vielen Dank für den netten Bericht (der gar nicht soooo lang war!)
nachtzeche
__________________
"Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)
nachtzeche ist offline  
Alt 19.10.2008, 11:40   #10
 
Benutzerbild von Kylie
 
Im Forum dabei seit: 05.08.2004
Beiträge: 3.570
Standard

Herzlichen Glückwunsch, Ralph!

Die einzelnen Kilometerzeiten lassen schon recht gut das wellige Profil erahnen - auf so einem Kurs mit einer 3:55 ins Ziel zu laufen, ist einfach klasse!
Aber Du trainierst auch fleißig, das ist der Lohn für alle Mühen!

Vielleicht suche ich mir mächstes Jahr auch einmal so eine ähnliche Strecke, zum einen, um für mich die sub 4 von vorneherein auszuklammern und kopfmäßig stressfrei zu laufen, zum anderen, um zu sehen, ob das jahrelange Training im hügeligen Bergischen sich dann unterwegs positiv bemerkbar macht.

Und, welche Bestzeit ist jetzt als nächstes fällig?

Liebe Grüße von
Manu
__________________
Kylie

try running in my shoes
Kylie ist offline  
 


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