Das olympische Feuer hat die Special Olympics 2012 in München erreicht. Bundespräsident Ga... ...mehr
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| | #1 |
| Im Forum dabei seit: 11.07.2006
Beiträge: 1.402
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Hallo Foris, heute habe ich dem Rat eines erfahrenen Läufers folgend versucht, meinen Maximalpuls zu bestimmen indem ich vor der Messung 1 km am Limit (also "so schnell wie ich konnte") gelaufen bin. Ich war überrascht, wie schnell ich kräftemäßig / bzw luftnotmäßig nachgelassen habe. Wahrscheinlich bin ich auch gar nicht die ganze Strecke "am Limit" gelaufen. Den ersten Versuch hab ich abgebrochen schon bei 600 m, weil mir das Herz raussprang und weil ich ein plötzlich akutes dringendes Bedürfnis bekam.. ![]() Dann hab ich´s nach dem Toilettengang wiederholt. Wie lange kann "man" / könnt Ihr am absoluten Leistungslimit laufen ? Geht das allen so? Oder hab ich es falsch angestellt ? (hab mich vorher nur 500 m eingelaufen). Der Max-Puls wurde bei beiden Versuchen bei 178/min gemessen. Danke für Eure Anregungen Rolf
__________________ 13.5.07 : HM des Karstadt-Marathon : 2.14 h 02.12.07 : HM Bertlicher Straßenlauf : 1.58h 18.05.08 : HM des Karstadt-Marathon: 2:04h 30.11.08 : Marathon in Bertlich : 4:34h 12.09.10 : Münster Marathon : 4:28h |
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| | #2 |
| Im Forum dabei seit: 17.06.2005 Ort: Geilenkirchen
Beiträge: 1.673
| Die Frage kannst du überhaupt nicht beantworten. Es gibt für jede Distanz ein Limit, was man laufen kann. Dein 100m-Leistungslimit kannst du halt 100m lang laufen. Selbiges gilt für alle anderen Distanzen auch. Ingo |
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| | #3 |
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der puls nähert sich bei extrembelastung asymptotisch seinem maximalwert an. irgendwann kommt der moment, wo du aufgibst, noch mehr speed zu machen. der puls geht dann entsprechend schnell auch runter. das absolute pulslimit kannst du daher nicht über einen nennenswerten zeitraum halten. wenn du den eindruck hast, dass dies doch möglich sei, dann warst du noch nicht an deinem pulslimit. | |
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| | #4 | |
| Manchmal muss es eben Spurt sein! Im Forum dabei seit: 07.06.2007 Ort: Grevenbroich
Beiträge: 3.407
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So kann das auch kaum funktionieren. Du bist platt, bevor du die Hmax erreicht hast. Die Verfahren gehen meistens so vor, dass du deine HF auf Trab bringst und am Ende alles gibst. Da du schon eine gewisse Belastung hinter dir hast, wirst du nicht frühzeitig "am Limit" sein. Hier mal Möglichkeiten, wie Greif sie nennt: Zitat:
Noch was zu deiner Erfahrung: Hast du mal 400 m-Läufe gesehen? Nach ca. 300 m kommt das große Kämpfen. Das hängt damit zusammen, dass da bestimmte Energieträger am Ende sind (Hab's jetzt nicht vorliegen, aber Träger 1 reicht wenige Meter, Träger 2 bei Spitzenläufern bis etwa 300 m, bin nicht ganz sicher, wie's dann weiter geht). Mit deinen 600 m bist du sogar noch ziemlich weit gekommen. In einer Diplomarbeit, die als Buch erschienen ist, hat ein ehemaliger Spitzenathlet empirisch untersucht, welche Methode für welches Geschlecht und welche Altersklasse am besten geeignet ist. Am besten passt der 12-Minuten-Test, mit dem bin ich selbst auch am weitesten gekommen bin. Bei Bedarf kann ich dir den Artikel (aus Spiridon) zumailen. Bernd
__________________ Bericht eines Rekordes, in der Verfilmung von MegaCmRunner Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh-la.de | |
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| | #5 |
| Im Forum dabei seit: 23.01.2004 Ort: Duisburg
Beiträge: 3.104
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Du hast dich nur 500 Meter warm gelaufen ,das ist sehr gefährlich ,du läufst quasi mit eiskalter Muskulatur unter Vollast ,du hast Glück gehabt ,das du dich nicht schwer verletzt hast . Zum Anderen funktioniert der Muskelstoffwechsel gar nicht richtig ,solange die Körperkerntemperatur noch nicht an die 39 Grad C erreicht hat ,somit kannste bei dem Test gar nicht deine HFmax erreichen . Für den Test musst du ausgeruht sein (kein Stress ,gut im Futter,kern Gesund ). Ausserdem solltest du gut austrainiert sein ,bei einem Anfänger funktioniert das meistens nicht ,hast ja selber geschrieben ,du musstest den Test mal abbrechen . Kuck mal beim U_D_O ,der hat das gut auf seiner Internetseite beschrieben . An der HFmax laufen ,kann man vielleicht 1-2 Minuten ,dann ist Ebbe |
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| | #6 | |
| Im Forum dabei seit: 11.07.2006
Beiträge: 1.402
| Zitat:
ich meinte das "Kräftelimit", also wie lange Jemand "schnellstmöglich" laufen kann, bevor er langsamer werden muß bzw abbricht. Unabhängig von der Distanz. Gruß Rolf
__________________ 13.5.07 : HM des Karstadt-Marathon : 2.14 h 02.12.07 : HM Bertlicher Straßenlauf : 1.58h 18.05.08 : HM des Karstadt-Marathon: 2:04h 30.11.08 : Marathon in Bertlich : 4:34h 12.09.10 : Münster Marathon : 4:28h | |
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| | #7 |
| Im Forum dabei seit: 11.07.2006
Beiträge: 1.402
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Hallo Bernd, danke für die Greif-Liste. Ja, ich würd mich freuen über den Spiridon-Artikel. Hallo Heme, du hast natürlich Recht mit der Kritik. Eigentlich weiß ich das auch selber, keine Ahnung wer mich da geritten hat. Selbst bei kleinen Zwischensprints während des Laufens achte ich darauf, mich vorher einzulaufen.. und dabei nicht. Udo´s Seite kenne ich, hab aber nicht mehr dran gedacht. Gruß Rolf
__________________ 13.5.07 : HM des Karstadt-Marathon : 2.14 h 02.12.07 : HM Bertlicher Straßenlauf : 1.58h 18.05.08 : HM des Karstadt-Marathon: 2:04h 30.11.08 : Marathon in Bertlich : 4:34h 12.09.10 : Münster Marathon : 4:28h |
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| | #8 | |
| Im Forum dabei seit: 17.06.2005 Ort: Geilenkirchen
Beiträge: 1.673
| Zitat:
Ingo | |
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| | #9 | |
| Im Forum dabei seit: 11.07.2006
Beiträge: 1.402
| Zitat:
Doch, das war die Frage. Das mit dem Max-Puls war nur die Einleitung. Danke ! Rolf
__________________ 13.5.07 : HM des Karstadt-Marathon : 2.14 h 02.12.07 : HM Bertlicher Straßenlauf : 1.58h 18.05.08 : HM des Karstadt-Marathon: 2:04h 30.11.08 : Marathon in Bertlich : 4:34h 12.09.10 : Münster Marathon : 4:28h | |
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| | #10 |
| Schnaufwunder Im Forum dabei seit: 30.10.2007 Ort: Nordish by nature
Beiträge: 93
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"Schnellstmöglich" bedeutet tatsächlich, das nach dem Verbrauch von Kreatininphosphat der Ofen aus ist. Das ist bei 100m Sprintern schon nach ca. 60-70m der Fall. Und da sind die vermutlich noch nicht bei ihrer max Herzfrequenz. Danach wird man zwangsläufig langsamer, weil eben auch langsamere Wege der Energiebereitstellung beschritten werden. Glucose bzw. Glycogen aerob/anerob, Fettsäureoxidation usw. usw. Je nach Trainingsstand laufen diese Stoffwechselwege unterschiedlich ...hm... "schnell" oder "effizient" bzw. "in variierenden Anteilen parallel" ab und stellen für das dann jeweils mögliche "Schnellstmöglich" die benötigte Energie bereit. Dabei muss man dann für sich aber (am besten vorher) schon definieren, welche Strecke man überhaupt vor hat schnellstmöglich zu laufen. Ist nicht ganz unerheblich für die Renneinteilung. ;) Jemand, der die ersten 60m Vollstgas gibt, wird auf 400m nicht sehr glücklich. Jemand, der merkt, dass nach 12min Cooperrennerei immer noch 17,5km des Halbmarathons übrig sind, auch nicht. Wenn es wirklich nur ums Rausfinden der max Herzfrequenz geht, sind mMn Bergaufsprints das Mittel der Wahl. Am besten so, dass überall alles brennend weh tut und man nicht mehr richtig den Pulser lesen kann. |
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