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  1. #1

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    Standard Niedriger Blutdruck und Kopfschmerzen nach dem Laufen

    Hi,

    ich laufe seit 2002. So ca. 2005 fing es an, dass ich ca. 3 h nach sehr langen Läufen (für mich "lang", d.h. so 20 bis 25 km) manchmal Kopfschmerzen bekam. Natürlich habe ich gegoogelt und auch hier im runnersworld-Forum mitgelesen. Es gab ja schon Stränge zum Thema. Aber da es nur nach sehr langen Läufen und nach meinem Empfinden vor allem im Winter in Kälte der Fall war habe ich alles ein wenig auf sich beruhen lassen.

    Zuletzt meine ich aber, dass die Belastung, durch die das ausgelöst wird, immer kleiner wird. D.h. es wird schlimmer. Irgendwo im Internet habe ich eine Antwort auf eine entsprechende Frage von jemand anderem gefunden, was da alles der Fall sein kann. Als erstes wird ja immer "zu wenig getrunken" genannt. Ich selbst habe jedoch den Eindruck, dass es gerade dann losgeht, wenn ich nach dem Laufen getrunken habe. Wenn ich es nach einem 45 bis 60 Minuten Lauf erstmal sein lasse, zögern sich auch die Kopfschmerzen hinaus. Dann wird als nächstes der Belastungsbluthochdruck genannt. Da ich aber beim Arzt immer einen sehr erfreulichen Blutdruck in der Nähe der optimalen 120:80 habe und außerdem alle anderen Symptome von Bluthochdruck nicht zutreffen, habe ich das immer für unwahrscheinlich gehalten.

    Nun aber wurde in jener Antwort auch ein BelastungsNIEDRIGdruck als mögliche Ursache genannt. Also, was macht man? Ich habe mir ein Blutdruckmessgerät gekauft und komme nun, da 3h nach dem Laufen die Kopfschmerzen langsam anfangen auf Werte von 110:62 bei einem Puls von 87 (3h nach dem Laufen! Ruhepuls ist 50 bis 55). Das ist nicht dramatisch niedrig, aber es ist weniger als normal bei mir.

    Meine erste Frage: wie sind diese Werte einzuordnen? Können die schon Probleme machen? Wenn ja, geht es jetzt weiter:

    Meine starke Vermutung ist nun, dassder niedrige Blutdruck die Kopfschmerzen auslöst. Die sind nämlich generell ein Symptom von niedrigem Blutdruck. Aber was ist die Ursache des niedrigen Blutdrucks? Ein weiteres Symptom selbigens, das ich an mir feststelle, ist ein verspannter Nacken. Was ich nicht habe ist ein Schwindelgefühl, oder dass mir schwarz wird vor Augen. Allerdings habe ich das Bedürfnis mich hinzulegen.

    Manchmal (aber nur manchmal) hilft ein oder zwei Eiscafe (also Koffein & Zucker; alles, was munter macht) die Kopfschmerzen zu verhindern und manchmal (aber nur manchmal) ein Schluck Salzwasser.

    Macht zu wenig trinken niedrigen Blutdruck? Oder ist es der Salzverlust durch Schwitzen? Oder ist es genetisch und ganz kompliziert? Kommt bei mir "nur" zu viel Entspannung nach der Anspannung (was in gewissem Maße ja ein normaler Effekt ist)? Oder dehnt das Laufen meine Venen/Adern zu stark (ich habe ziemlich Probleme mit den oberflächlichen Venen, da habe ich ein Montagsfabrikat abbekommen) und da versackt dann alles drinnen? Oder was kann das sein?

    Gibt es noch jemanden, der diese verzögert auftretenden Kopfschmerzen hat und wenn ja, wie verläuft der Blutdruck?

  2. #2
    Ohne Ziel erst mal. Avatar von Cassia
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    Standard

    Bist Du männlich oder weiblich?
    Wie alt bist Du?
    Migränesymptome? Bekannte Migränedisposition in der Familie?

    Was nimmst Du nach einem langen Lauf zu Dir? Evtl. Unterzuckerungssymptome!

    LG,
    Cassia
    Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?

  3. #3

    Im Forum dabei seit
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    Standard

    Hallo Cassia, danke der Nachfrage. Ich bin männlich, Anfang 30, 89 kg, 1,92 m. Ja, Migräne hatte ich früher und gibt es auch inder Familie. Aber gerade, weil ich das früher hatte, kann ich sagen, dass sich das anders anfühlt.

    Ich habe kein Standardernährungsprogramm nach einem Lauf. Oft ganz normales Mittag- oder Abendessen, je nachdem, was eben gerade ansteht und danach evtl vermehrt Süßes im Vergleich zu Tagen an denen ich nicht unterwegs war.

    Bei Ernährung (zumindest Essen, Trinken wäre vielleicht ein anderes Thema) nach dem Lauf bin ich als Ursache etwas skeptisch, weil ich mir als Nicht-Mediziner etwas naiv vorstelle, dass es den Kopfschmerz hätte abfangen müssen, wenn ich das richtige erwischt habe. Und ich habe wie gesagt ja mit Salzwasser, viel Zucker oder Koffein herumprobiert, und das hat manchmal aber eben eher selten geholfen. In vielen Fällen konnte ich bislang tun, was ich wollte. Erst eine Schmerztablette beendete den Schmerz. Ich habe es auch in schwereren Fällen ohne Tablette probiert und hatte es in Einzelfällen dann mit drei Tage lang abklingenden Kopfschmerzen zu tun. Der lange Sonntagslauf war also noch am Mittwoch im Schädel, zwar nicht mehr so akut wie am Sonntagabend, sondern eher wie eine Art Echo.

  4. #4
    Schwimmen ist meine Stärke Avatar von erwin82
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    Isst du auch was nach den längeren Läufen?? Vielleicht solltest mal einen Schokoriegl oder so danach essen, um den Blutzuckerspiegel anzuheben.

  5. #5
    Avatar von WinfriedK
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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    ... ein verspannter Nacken.
    ... kann eine Ursache für Kopfschmerzen sein. Ein paar Massagen könnten da helfen. Ursache für die Verspannungen könnte ein verkrampfter Laufstil sein.

    Im Internet rumsuchen ist ja gut und schön. Aber was meint denn dein Arzt dazu, außer dass der Blutdruck in Ordnung ist. Hast du dein Problem überhaupt mal angesprochen?
    "Das Internet ist für uns alle Neuland." (Merkel)
    "If I had no sense of humor, I would long ago have committed suicide." (Gandhi)

  6. #6
    Avatar von Renn-Schnecke
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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    und komme nun, da 3h nach dem Laufen die Kopfschmerzen langsam anfangen auf Werte von 110:62 bei einem Puls von 87
    Ein systolischer Blutdruck unter 115 ist zu niedrig, also eine Hypotonie. Deine Symptome sind fast klassisch - ich kenne das aus aktueller persönlicher Erfahrung. Bevor Du aber weiter das Forumsorakel befragst, solltest Du einfach mal zum Arzt gehen und ein großes Blutbild machen lassen, um andere Ursachen auszuschliessen. Falls es wirklich "nur" eine Hypotonie ist, hast Du die Möglichkeit, Medikamente zu nehmen oder alternative Methoden anzuwenden. Bei den Medikamenten ist natürlich die Frage, was besser ist: die tägliche Medikamentendosis oder die Kopfschmerztablette bei Bedarf? Ich nehme bei Bedarf Ibuprofen. Ansonsten laufe ich (mittlerweile) moderat, mache Wechselduschen (brrrh), esse salzreich und trinke viel. Viel Schlafen hat nichts geholfen, eher im Gegenteil: der Blutdruck geht noch weiter runter im Schlaf. Als Ursache vermute ich bei mir, dass mein intensives Lauftraining den Blutdruck noch weiter runtergedrückt hat, da ich vor meiner Laufzeit schon niedrigen Blutdruck hatte. Vielleicht solltest Du Dich auch mal zum Kardiologen überweisen lassen, um Herzprobleme auszuschliessen. Wie gesagt, geh einfach mal zum Arzt .
    Renn-Schnecke

    ... nur noch 3 Jahre bis zum 100-Marathon-Club ...

  7. #7

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    Hallo euch allen und danke für die Antworten. Ich habe vor das mal beim Hausarzt anzusprechen. Daher habe ich mir ja das Blutdruckgerät gekauft. Denn wenn es eine Belastungsirgendwas ist, kann man das nicht einfach in der Praxis messen. Ich will nun einfach erstmal ausschließen, dass es Belastungbluthochdruck ist, weil es sich nach allen Beschreibungen, die ich gelesen habe, einfach nicht so anfühlt und ich aber befürchte, dass der Arzt erstmal darauf tippen würde, weil der häufiger zu sein scheint.

    Naja und dann ist aus Internetrecherche halt mein Eindruck, dass es für die Symptome furchtbar viele Ursachen gibt und ich ein bisschen hoffe selbst eine klarere Vorstellung zu bekommen.

    Besonders Renn-Schneckes Beitrag klingt mir irgendwie vertraut. "Mehr schlafen hillft nicht." Hast Du auch ab und an ohne Laufen Kopfschmerzen, dann aber nur am Wochenende? Da habe ich ja auch den Verdacht, dass einfach die Belastung, in dem Fall die psychische fehlt und ich zu viel Schlaf bekomme. Wobei ich es da nie übertreibe. Spätestens um 9 bin ich auch am WE aus den Federn.

    Wenn der Kreislauf wegen Zuckermangels runtergeht, ist das dann auch allgemein ein Zeichen, dass ich Zucker brauche, oder ist das an anderer Stelle dann eher schlecht. Ich bin ja zB Eiscafe überhaupt nicht abgeneigt, mir aber nach jedem Lauf drei davon einzuverleiben, klingt nicht nach einem gesunden Plan. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass viel Zucker abends nach einem Lauf den Herzschlag so verstärkt, dass ich problemlos den Puls fühle ohne an irgendeine bestimmte Stelle zu fassen. Als Konsequenz ist das Einschlafen dann schwierig. Wie da dann der Blutdruck ist, weiß ich noch nicht; ist nicht passiert, seit ich das Gerät habe.

  8. #8

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    Aber 3 Tage Kopfschmerzen durch eine Hypotonie/Unterzuckerung nach dem Laufen? Man sollte doch meinen, dass sich das schneller wieder reguliert und dann auch der Kopfschmerz verwindet. Oder ist der Blutdruck immer so niedrig (für mich klang das jetzt so, als ob das nur nach der Belastung der Fall sei).

    Dann käme mir die Erklärung Spannungskopfschmerz durch den verspannten Nacken plausibler vor. Man kann da beim Laufen schon ganz schön verkrampfen und das kann die Ursache für (auch länger andauernde) Kopfschmerzen sein.

    Welcher Art ist der Schmerz denn? Stechend, dumpf, drückend, pulsierend, lokal begrenzt oder überall,...
    Wenn du damit zum Arzt willst, kann es sinnvoll sein, ein Schmerztagebuch zu führen. Das hilft dem Arzt sehr, die Beschwerden richtig einzuordnen.

    LG
    Bohne

  9. #9
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    Macht zu wenig trinken niedrigen Blutdruck?
    Es macht Kopfschmerz!

    Du solltest mal Dein Trinkverhalten prüfen und dies mal testweise (deutlich) erhöhen. Dabei gehts aber nicht nur um mit Wasser zuzuschütten sondern versuch mal ISO & Co. Wenn ich "richtig Durst" habe, hilft mir am besten "Erdinger alkfrei" - das ist auch isotonisch. Danach gehts mir schnell besser...

    gruss hennes

  10. #10
    Avatar von Renn-Schnecke
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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    Hast Du auch ab und an ohne Laufen Kopfschmerzen, dann aber nur am Wochenende? Da habe ich ja auch den Verdacht, dass einfach die Belastung, in dem Fall die psychische fehlt und ich zu viel Schlaf bekomme. Wobei ich es da nie übertreibe. Spätestens um 9 bin ich auch am WE aus den Federn.
    Von zuviel Schlaf kriege ich Kopfschmerzen. Seit mein Kind da ist, hat sich das aber erledigt mit dem lange schlafen .
    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    Wenn der Kreislauf wegen Zuckermangels runtergeht, ist das dann auch allgemein ein Zeichen, dass ich Zucker brauche, oder ist das an anderer Stelle dann eher schlecht.
    Tja, wenn das so einfach wäre . Ab und zu habe ich Unterzucker und für den Notfall immer Traubenzucker dabei. Die Kopfschmerzen habe ich aber auch ohne Unterzuckerung. Das ist aber kein Spannungskopfschmerz, der fühlt sich anders an. Bei den Nackenschmerzen weiß ich nicht, ob das mit dem Blutdruck zusammenhängt.
    Renn-Schnecke

    ... nur noch 3 Jahre bis zum 100-Marathon-Club ...

  11. #11
    Avatar von brunny
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    Hm, so wirklich helfen kann ich Dir nicht. Aber mir gehts genauso und ich hab keine Ahnung, wovon das kommen könnte. Manchmal bekomme ich nach einem langen Lauf die Migräneartigen Kopfschmerzen, manchmal nicht.

    Sie treten, wenn sie auftreten natürlich immer Sonntags auf, denn da ist mein richtig langer Lauf (> 25km), und sie kommen erst einige Stunden (zwischen 3 und 5) nach dem Lauf!

    Ich laufe jetzt mittlerweile seit 4 Jahren Marathon, d.h. trainier die richtig langen Läufe und ich hab schon alles probiert, zu ner Lösung bin ich noch nicht gekommen!

    Hab für mich jetzt entschieden, dass ich sofort, wenn ich merke, dass ich Kopfschmerzen bekomme, eine Tablette nehme, denn im "Anfangsstadium" kann ich sie so noch relativ gut abfangen und von selbst vergehen tun sie ehe nicht, im Gegenteil, sie werden immer schlimmer!

    LG Marion
    (die schon lange nach ner Lösung sucht)
    für 2014 geplant :
    leider vorerst nichts mehr!

    ________________________________________ ___
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  12. #12

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    @rote Bohne: durch das Blutdruckmessgerät versuche ich gerade ein besseres Bild zu bekommen. Ich habe es jetzt seit zwei Wochen und es scheint so zu sein: an einem Tag ohne Laufen 120-130:70-80, nach dem Laufen dann eben nur knapp 110 zu gut 60. Der Schmerz ist wie "am Nacken festgemacht" und zieht sich dann wie eine Kappe nach vorne, gerade so als hätte ich ein zu enges Stirnband um.

    @Hennes: Erdinger alkfrei werde ich definitv mal probieren.

    @Renn-Schnecke: bevor ich es mit einem zänkischen Eheweib mit Hang zu Mehrlingsgeburt als Extremtherapie probiere, versuche ich erstmal das Erdinger ;)

    @Marion: ja, definitv, Sonntage sind die gefährlichsten Tage. Zum einen, weil ich wie gesagt manchmal auch ohne Laufen sonntags Kopfschmerzen bekomme, zum anderen hat man sonntags die Gelegenheit früher am Tag zu laufen. Wenn ich unter der Woche meinen Lauf um 19 oder 20 Uhr beende, schaffe ich es manchmal glaube ich einfach in den Schlaf bevor es losgeht und dann hat sich das auch erledigt. Ich habe meine Trainingszeiten am WE daher inzwischen auch auf Feierabendzeiten gelegt, damit ich mir nicht einen kompletten WE-Tag versaue. Ansonsten klingt mir sehr vertraut, was Du sagst. Sehr interessant wäre nun natürlich, ob Dein Blutdruck auch einen vergleichbaren Rückgang nach dem Training zeigt. Wie entwickelt sich Dein Puls nach dem Lauf? Du hast doch sicher eine Pulsuhr?

    Neben der Blutdruckmessung ist der Thread hier meine Vorbereitung für einen Arztbesuch und ich werde euch definitiv auf dem Laufenden halten. Aber wie gesagt: nach allem was ich gelesen habe, können sehr verschiedene Ursachen zu sehr ähnlichen Symptombeschreibungen führen.

  13. #13
    Avatar von elmo10
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    Schau mal hier:

    https://www.stern.de/standard-abosho...r.do?site=116#

    hab mir das Heft zum Thema Migraine und Kopfschmerz damals gekauft. Die verschiedenen Kopfschmerzarten werden genau typisiert, moegliche Ausloeser genannt und wie man damit umgehen kann wird auch noch erlaeutert.

    Fazit: Mir hat es migraenetechnisch sehr geholfen, vielleicht ist es ja auch in Deinem Falle hilfreich?
    Life is good

  14. #14

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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    Der Schmerz ist wie "am Nacken festgemacht" und zieht sich dann wie eine Kappe nach vorne, gerade so als hätte ich ein zu enges Stirnband um.
    Klingt für mich schon nach Spannungskopfschmerz. Da könnte man dann mit Physiotherapie was machen, bei mir hat's geholfen.
    Ach so, und Vorsicht mit den Tabletten. Auf keinen Fall öfter als 10x/Monat einnehmen, sonst droht ein medikamenteninduzierter Dauerkopfschmerz!

    LG
    Bohne

  15. #15
    Avatar von Pinacolada89
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    Hallo Halbär,
    ich hatte früher nie mit Kopfschmerzen zu tun, aber seit einem Monat hab ich ziemliche Probleme damit. Ich habe sie allerdings nicht nur nach dem laufen, sondern mehrmals am Tag. Was bei mir hilft, ist, wirklich viel zu trinken (ca.3l) und nicht ganz so viel im Bett zu liegen (ich schlaf in den Semesterferien schonmal gern 10 Stunden), weil ich davon Verspannungen kriege. Passt ja auch zu deiner Aussage mit dem Wochenende...
    Diese Spannungskopfschmerzen, die bohne beschrieben hat, sinds bei mir wohl auch, weil ich auch öfter im Nacken und Schulerbereich verspannt bin und ich sonst keine anderen Symptome habe. Außerdem wurde bei mir bei der Untersuchung vom Arzt nichts gefunden.
    Ich würde an deiner Stelle mal versuchen, beim laufen etwas zu trinken und darauf zu achten, ob du eine bequeme Schlaf- und Arbeitsposition hast.

  16. #16

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    Bei mir ist es ähnlich, ich bekomme nach längeren Läufen häufig Kopfschmerzen, nicht sehr stark aber doch unangenehm, übrigens ohne große Zeitverzögerung (0-30 Minuten nach Ende des Laufs).
    Ich hab ansonsten so gut wie nie Kopfschmerzen.

    Da ich relativ stark schwitze, habe ich auch erst an Flüssigkeitsmangel gedacht und sowohl während als auch nach dem Lauf mehr getrunken, was nichts gebracht hat. Also hab ich mir überlegt, dass es auch ein Mangel an Salzen oder Elekrolyten sein könnte (ebenfalls bedingt durch schwitzen). Ich habe angefangen, direkt nach dem Training entweder was Salziges zu essen oder auch mal eine Magnesium/Calcium-Brause mit einer priese Salz zu trinken und es scheint zu helfen.

  17. #17
    Avatar von brunny
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    Zitat Zitat von Halbär Halbär Beitrag anzeigen
    @Marion: ja, definitv, Sonntage sind die gefährlichsten Tage. Zum einen, weil ich wie gesagt manchmal auch ohne Laufen sonntags Kopfschmerzen bekomme, zum anderen hat man sonntags die Gelegenheit früher am Tag zu laufen. Wenn ich unter der Woche meinen Lauf um 19 oder 20 Uhr beende, schaffe ich es manchmal glaube ich einfach in den Schlaf bevor es losgeht und dann hat sich das auch erledigt. Ich habe meine Trainingszeiten am WE daher inzwischen auch auf Feierabendzeiten gelegt, damit ich mir nicht einen kompletten WE-Tag versaue. Ansonsten klingt mir sehr vertraut, was Du sagst. Sehr interessant wäre nun natürlich, ob Dein Blutdruck auch einen vergleichbaren Rückgang nach dem Training zeigt. Wie entwickelt sich Dein Puls nach dem Lauf? Du hast doch sicher eine Pulsuhr?
    Ja, ne Pulsuhr hab ich schon, nur lauf ich nie damit! Gerade bei den langen Läufen stört mich der Brustgurt. Allerdings habe ich Sonntag Nachmittag nach dem Lauf ab und zu mal Blutdruck gemessen, und der war niedriger als sonst, meistens so 104 auf 51 oder sowas! Sonst hab ich eher 114 auf 62, wenn ich sehr im Stress war, manchmal sogar höher!

    LG Marion
    für 2014 geplant :
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  18. #18

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    Danke euch allen.

    Marion, das klingt bei Dir wirklich 1:1 nach meinem Problem.

    El Cativo, genau das habe ich auch schon gemacht. Und ich meine es hat manchmal geholfen, aber auch nicht immer. Wie bei Dir, hat einfach nur mehr trinken nichts gebracht - zumindest nach meinem Eindruck.

    Pinacolada, was trinkst Du denn? Leitungswasser, Minearalwasser, Saftschorle. Mit Blick auf El Cativos Antwort könnten es ja die gelösten Minerale sein, die Dir helfen und nicht die Flüssigkeit an sich - wobei das wohl nicht schadet.

    Danke für den Link, elmo. Ich habe mir das Heft gleich mal bestellt.


    Das ist alles ziemlich knifflig. Der niedrigerere Blutdruck kann die Kopfschmerzen auslösen, oder er kann zusammen mit dem Kopfschmerz von einer anderen Ursache wie Elektrolytmangel ausgelöst werden und tritt daher zeitgleich auf. Oder beide haben unterschiedliche Ursachen, die aber auch mit dem Laufen zusammenhängen (Verspannung macht Kopfschmerz, Elektrolytmangel macht niedrigen Blutdruck oder so ähnlich), dann könnte auch mal eins von beiden ohne das andere auftreten. Ich werde mal versuchen den Blutdruck immer zu messen, auch wenn ich keine Kopfschmerzen bekomme. Ist aber nicht einfach dann an die Messung zu denken

    lieben Gruß

  19. #19
    Avatar von Pinacolada89
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    Ich trink dann immer ganz normales Wasser...ansonsten aber auch viel Cola light und 1-2 Gläser Saft am Tag. Mich wundert nur, dass es bei mir erst seit einem Monat ist, daher vermute ich, dass es was mit dem schlafen zu tun hat, weil ich schon seit gut einem Monat Semesterferien habe...

  20. #20
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    Zitat Zitat von Pinacolada89 Beitrag anzeigen
    Ich trink dann immer ganz normales Wasser...ansonsten aber auch viel Cola light
    Wenn ich so einen Müll trinken würde, wäre ich auch krank!

    gruss hennes

  21. #21
    Avatar von Pinacolada89
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    Zitat Zitat von Hennes Beitrag anzeigen
    Wenn ich so einen Müll trinken würde, wäre ich auch krank!

    gruss hennes
    Ok, Cola light ist nicht so gut, ich weiß. Aber ich mags halt so gerne. Was ist falsch an dem Wasser?

  22. #22
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    Zitat Zitat von Pinacolada89 Beitrag anzeigen
    Ok, Cola light ist nicht so gut, ich weiß. Aber ich mags halt so gerne. Was ist falsch an dem Wasser?
    "Normales" Wasser in Massen wird die im Körper vorhandenen Mineralstoffe weiter verdünnen. Für einen Sportler!! ist das sicher keine ausreichende Lösung wenns alleine genommen wird - die Verdünnung mit cola light verbessert es auch nicht

    gruss hennes

  23. #23
    Avatar von Pinacolada89
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    Nenn mir Alternativen...Iso-Drink?

  24. #24
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    Zitat Zitat von Pinacolada89 Beitrag anzeigen
    Nenn mir Alternativen...Iso-Drink?
    Alles möglich, ja, z.b. ISO oder mal ein Saft (Cola, Limo ist kein Saft) oder auch einfach eine Magnesium oder!!! Calcium Tablette in ein Glas Wasser schon ist mehr drin. Und noch mein Lieblingsdurstlöscher Erdinger Alkoholfrei.

    gruss hennes

  25. #25
    Mutschöpfender Avatar von Moppy
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    Standard

    Dein Blutdruck ist absolut ok, auch eine Nachtabsenkung ist absolut physiologisch, bei beidem Medikamente vorzuschlagen schlichtweg falsch.
    Messen solltest Du den Blutdruck mal in der Belastung nicht hinterher oder in Ruhe ( da ind die Werte ja wie Du schreibst gut) also nimm Dein Blutdruckgerät mit auf den Lauf, oder noch Besser mach mal ein Belastungs EKG. Denn der Einwand eine Belastungshypertonie (was in gewissem Maße natürlich physiologisch ist) könne bei Deinen Blutdruckwerten in Ruhe nicht sein ist auch nicht richtig. Denn unter Belastung geht der Blutdruck selbstverständlich in teilweise schwindelnde Höhen auch beim Gesunden, in der Folgephase Kopfschmerz dadurch zu haben gerade bei 2h und mehr gelaufen sind durchaus vorstellbar.
    Also, genug trinken, wenn möglich Belastungs-EKG um zu sehen wie das Herz unter Belastung arbeitet und Tipps wie Tabletten Salzkonsum gegen niedrigen Blutdruck bitte bitte ignorieren!
    Moppy
    “ Eine Krise kann etwas sehr Fruchtbares sein - man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.” (Max Frisch)

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Die jährliche große Laufschuh-Wahl von RUNNER’S WORLD läuft. Unsere Leser küren ihre Laufs... ...mehr

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