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Alt 22.06.2004, 12:21   #1
Erst einmal nicht mehr dabei.
 
Im Forum dabei seit: 07.06.2003
Ort: Traunkirchen
Beiträge: 572
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Seit 40 Jahren laufend unterwegs,
in denen ich Tausende Euro für Reisen, Nächtigung, Startgeld
bei Laufveranstaltungen gezahlt habe.

Bin ich im Jahr 1980 mit 400 Euro an 50 Wochenenden gelaufen,
waren es 2003 über 4000 Euro an 20 Wochenenden!

Ist es für Euch okay wenn Laufveranstalter Anzahlungen,
auch zum Teil einbehalten?

oder nehmt Ihr Nachmeldegebühren in Kauf, meldet kurzfristig, wenn Nachmeldung
am Veranstaltungstag nicht möglich, verzichtet auch mal auf den Lauf?

sind die Kosten egal, oder lauft Ihr bei steigenden Kosten bei weniger,
verzichtet ganz auf Laufveranstaltungen?

Grüsse Erich M.
erich2 ist offline  
   
Alt 22.06.2004, 12:27   #2
mainzrunner
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Hallo Erich,

die einzige Veranstaltung, für die ich mich langfristig anmelde, ist der Gutenberg-Marathon in Mainz, weil die Plätze wirklich schnell weg sind.

Ich denke, dass bei vielen Veranstaltungen eine Nachmeldung möglich ist. Mir wäre es allerdings zu unsicher, wenn ich noch eine extrem lange Anreise hätte. Dann würde ich langfristig planen.

Gruß



www.running-mainz.de
 
Alt 22.06.2004, 12:28   #3
Moori
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Das kommt ganz auf die Höhe der Nachmeldegebühr an und auch darauf, wie gern ich bei dem Lauf mitmachen will.




Servus Moorbilato

 
Alt 22.06.2004, 12:44   #4
badische Gazelle
 
Benutzerbild von Manzoni
 
Im Forum dabei seit: 23.10.2002
Ort: Am Fuß des Gehrenbergs
Beiträge: 2.571
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Zitat:
Original von erich2:
Ist es für Euch okay wenn Laufveranstalter Anzahlungen,
auch zum Teil einbehalten?
Hängt von der Höhe ab, ist aber im Prinzip okay; i.d.R. lassen sich Startnummern auch noch kurzfristig über`s Internet verkaufen

Zitat:
oder nehmt Ihr Nachmeldegebühren in Kauf, meldet kurzfristig, wenn Nachmeldung am Veranstaltungstag nicht möglich, verzichtet auch mal auf den Lauf?
Nö, Nachmeldegebühren nehme ich nie in Kauf; nicht weil sie mir zu hoch wären, sondern weil es mich ärgern würde, wenn ich bei einem Lauf nicht starten könnte, auf den ich mich wochenlang vorbereitet habe

Zitat:
sind die Kosten egal, oder lauft Ihr bei steigenden Kosten bei weniger,
verzichtet ganz auf Laufveranstaltungen?
ich sehe das mit den kosten auch relativ kritisch.....im zweifelsfall suche ich mir deshalb eher kleinere veranstaltungen, da ist die atmosphäre meist gemütlicher und die preise reeller (z.B kostete der singener Halbmarathon mit 800 Teilnehmern genau €16.- und dafür gab`s auch noch ein gut verarbeitetes Funktionsshirt inklusive!)

Warum soll ich €50.- bei einer anonymen Massenveranstaltung zahlen, wenn ich besseren service für die Hälfte bekommen kann????

Zu den anderen von dir genannten Reiskosten: ich sehe das meistens als komplettpaket, d.h. für die übernachtungsgebühr, sprit etc. bekomme ich noch mehr als nur den lauf geboten, z.b. ein schönes wochenende mit meiner frau in einer netten stadt

grüße

Manzoni

**********************
Startnummer 121 beim Trollinger Marathon Heilbronn
**********************
Manzoni ist offline  
Alt 22.06.2004, 13:05   #5
 
Im Forum dabei seit: 14.06.2004
Beiträge: 40
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Hallo Erich,
ich kenne dein Problem da ich auch so ungefähr in der Größenordnung wie du an Veranstaltungen teilnehme.
Ich habe schon auf den Start verzichtet als man von mir bei einem kleinen Stadtlauf mit so ca. 150 Teilnehmern 4€ Nachmeldegebühren verlangte.
Auch musste ich des öfteren einen Start bei Größeren Veranstaltungen absagen bei denen ich in Vorkasse gegangen bin. Das letzte mal war im letzten Monat der Marathon in Duisburg.
Aber was will man machen?
Im letztem Jahr habe ich mich 3 Monate vor dem Start in Karlsruhe beim HM anmelden wollen. Alle Startnummern schon vergeben. Was habe ich in diesem Jahr gemacht? Bin natürlich seit Anfang des Jahres in Karlruhe gemeldet. Weiß ich was mit mir im September ist?
Auch über die Höhe der Startgelder lässt sich Streiten.
Wie waren vor 2 Wochen in Biel und da hat der Verein mal eben für 8 Starter 250€ Startgelder hingelegt. Mal gut das wir nur Staffel gelaufen sind (pro Person 30€) Bekannte von mir die als Einzelstarter unterwegs waren haben mal eben 70€ bezahlt.
Jetzt frage ich dich ist das gerechtfertigt das ich für eine Veranstaltung wie Biel so hohe Startgebühren bezahlen muß?
Für die jenigen die noch nie in Biel waren und auch nicht wissen worum es geht!
In Biel findet in jedem Jahr unter anderem ein 100km Lauf statt! Der Start ist um 22:00 bzw. 23:00 und geht durch ein paar kleine Dörfer und ansonsten nur durch Wald oder kleinere Asphaltierte Nebenstraßen (Anliegerstraßen) Als hält sich der Aufwand der Absperrungen gegenüber einem Stadtmarathon in Grenzen.
So jetzt habe ich ein wenig gejammert. Aber Zahlen werde ich und auch all die anderen in Zukunft trotzdem.
Mal gut das es noch Volksläufe gibt wie der Kassierer bei der Umstellung in € nicht eins zu eins umgerechnet hat. Es ist ja auch nicht so das man nichts bezahlen will.

Gruß

Bernd
b.w.runner ist offline  
Alt 22.06.2004, 13:29   #6
der mit dem Schwein kämpft
 
Benutzerbild von wosp
 
Im Forum dabei seit: 18.05.2004
Beiträge: 2.069
wosp eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Also, man muß das schon differenziert sehen.:klugscheiss:
Letztes Jahr habe ich mich für den 10er im Rahmen des Mitteldeutschen Marathons schon 4 Monate vorher angemeldet (war ne Wette und ich hab auch ein paar Trainingsläufe gemacht, es ging mir ums Ankommen). Dann kam mir die deutsche Bürokratie (hallo Karl ohne bindestrich Heinz) dazwischen: Ich heiratete letztendlich am
Wochenende des Laufes.....

Wenn also was dazwischen kommt und man hat die 5Eus schon gelatzt, dann sachich: o.k., meine Schuld und besonders viel wars ja auch nicht.

Aber das sieht bei größeren Beträgen echt schon anders aus! Ich finde es blöd, wenn das "professionelle" Veranstalter sind, die an einem Event ihr gesamtes Jahreseinkommen erzielen wollen! Da sind mir dann kleine nicht so aufgestylte Veranstaltungen lieber, glaub ich.
wosp ist offline  
Alt 22.06.2004, 16:20   #7
ZumLachenindenKellergeher
 
Benutzerbild von marathonmann
 
Im Forum dabei seit: 23.12.2002
Ort: Lüneburg
Beiträge: 1.661
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Da ich am Wochenende meistens arbeiten muß, habe ich nur relativ selten Gelegenheit an Laufveranstaltungen teilzunehmen. Meine Höhepunkte sind Marathon- oder Ultraläufe, jeweils 1 im Frühjahr und 1 im Herbst. Die können auch mal etwas teurer sein.
Zwischendurch nehme ich gelegentlich an kleineren Volksläufen teil, bei denen ich mich nicht vorher anmelde. 2 Beispiele.
Uelzener Abendvolkslauf am 14.6.2002: Startgeld 3 €
Medaille 3 €
Nachmeldegebühr 2 €
Macht zusammen also 8 €!

Tangendorfer Volkslauf am 18.8.2002: Startgeld und Medaille kosten genauso viel wie in Uelzen, die Nachmeldegebühr beträgt bloß 1,50 €.

Im Prinzip muß das Laufen also nicht so übermäßig teuer sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Volker
http://www.web-ansichten.de/junk/forumshirt.gif
marathonmann ist offline  
Alt 22.06.2004, 17:17   #8
Erst einmal nicht mehr dabei.
 
Im Forum dabei seit: 30.03.2004
Ort: Erlangen
Beiträge: 580
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Zitat:
Original von b.w.runner:
Wie waren vor 2 Wochen in Biel und da hat der Verein mal eben für 8 Starter 250€ Startgelder hingelegt. Mal gut das wir nur Staffel gelaufen sind (pro Person 30€) Bekannte von mir die als Einzelstarter unterwegs waren haben mal eben 70€ bezahlt.
Ich wollte am Freitag, den 11. Juni 71€ hinlegen, den 1€ habe ich zurück und 5sfr heraus bekommen.

Karl
charlemagne ist offline  
Alt 22.06.2004, 17:33   #9
Erst einmal nicht mehr dabei.
 
Im Forum dabei seit: 30.03.2004
Ort: Erlangen
Beiträge: 580
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Zitat:
Original von erich2:
Seit 40 Jahren laufend unterwegs,
in denen ich Tausende Euro für Reisen, Nächtigung, Startgeld
bei Laufveranstaltungen gezahlt habe.

Bin ich im Jahr 1980 mit 400 Euro an 50 Wochenenden gelaufen,
waren es 2003 über 4000 Euro an 20 Wochenenden!

Ist es für Euch okay wenn Laufveranstalter Anzahlungen, auch zum Teil einbehalten?

oder nehmt Ihr Nachmeldegebühren in Kauf, meldet kurzfristig, wenn Nachmeldung
am Veranstaltungstag nicht möglich, verzichtet auch mal auf den Lauf?

sind die Kosten egal, oder lauft Ihr bei steigenden Kosten bei weniger, verzichtet ganz auf Laufveranstaltungen?

Grüsse Erich M.
Zitat:
Ich laufe Täglich, im Jahr etwa 5000 bis 7000 Km
Startgebühren 100 € (4 U Läufe bis 25 €)
Anreise, Heimreise mit dem Rad!
10 Paar Laufschuhe Auslaufmodell, Sonderangebot 400 €
Trinkgurt von einem Lauf gratis
Fuctionshirt 35 €, Leggins + 2 Shorts 65 €
Nutze die Shirts von Laufveranstaltungen, besuche nach dem Lauf
Siegerehrung und Warenpreisverlosungen.
Im Internet, Flugblätter, Zeitungen schaue ich regelmäßig wegen
Sonderangebote, Bekleidung die zwei Jahre alt ist, Restposten kriegt man oft um 20% des ursprünglichen Preises.
Massagecreme, Pflaster, Fußcreme 50€
zusammen etwa 650€
(Pulsmesser ist 3 Jahre alt, war ein Geburtstags/Weihnachtsgeschenk,
hier habe ich mehrere Geschenkanlässe zusammengespart)

Im Vergleich ein Raucher der im Monat 3 Stangen Zigaretten verbraucht
3x20€ = 60x12 = 720 €

Der die Schnäppchen und Sonderangebote nutzt, auf teure Startgebühren, weite Reisen zu Laufveranstaltungen verzichtet, für den ist Laufen auch 2004 eine günstiges Freizeitvergnügen, mit persönlich größtmöglichem Nutzen!
Hallo Erich,

du schreibst ja selbst, dass man es billiger oder teurer haben kann. Da hilft kein Jammern sondern nur konsequent sein.

Da ich nie so recht weiss, ob ich auch wirklich mitmachen kann wenn es ernst wird mache ich gerne von der Möglichkeit einer Nachmeldung Gebrauch.

Der Isarlauf kommt für mich nur dann in Frage, wenn ich eine günstige Rücktrittsversicherung abschliessen kann, denn eine Nachmeldung wird wahrscheinlich nicht möglich sein.

Die bei diesem Lauf etwas verwirrenden Teilnahmebedingungen waren für mich Anlass, das Kleingedruckte eines bekannten Spezial-Reiseveranstalters durchzulesen. Der räumt dem Kunden bei Unternehmungen, die ähnlich anspruchsvoll sind wie der Isarlauf, das Recht ein, ohne zusätzliche Kosten eine Ersatzperson zu stellen.

Grüsse von Karl
charlemagne ist offline  
Alt 22.06.2004, 20:16   #10
 
Im Forum dabei seit: 29.02.2004
Beiträge: 187
Standard laufen ohne Laufveranstaltungen

Erich,
ja, das kann ganz schön ins Geld gehen

lieber sind mir aus Preisgründen, aber auch wegen der Atmosphäre kleinere Veranstaltungen, da sind die Startgebühren zwischen 5 und
10 €.
Nachmelden tu ich nicht, denn 2€ oder mehr will ich nicht zahlen, das seh´ich gar nicht ein!

Hab´ich einen Lauf verpasst, dann macht das nichts, dann mach ich halt beim nächsten mit.

Dieses Jahr beim Fun Run in Bth. mußte ich ja arbeiten. Ehrlich gesagt, war mir das sogar recht, denn so bin ich wenigstens nicht in Versuchung gekommen zu starten, denn 20€ und mehr für einen Startplatz sind mir einfach zuviel, denn die Gutscheine, die man dazu bekommt, sind meistens erst einzulösen, wenn man ab einem Wert von 50 € einkauft.
Also, es lohnt sich nicht!

Gut, wenn man bei einem besonders schönen Stadtlauf mitmachen will, einmal im Jahr, dann verkraftet das der Geldbeutel noch, aber jedes Wochenende zig €uros ausgeben????
regen-sonne ist offline  
 


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