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Alt 07.07.2011, 13:45   #11
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Zitat:
Zitat von WinfriedK Beitrag anzeigen
Wieso kopiert die "einzelne Dame" nicht selbst die Beiträge, die sie interessant findet, irgendwohin?
Weil sie bei uns keinen Zugang hat ....

Wenns Dich stört kannst Du ja weglesen .... ist ja nicht für Deine Zielgruppe.
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Daniela


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Alt 07.07.2011, 13:59   #12
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Interessant finde ich auch, dass wir beobachtet haben, dass sich die Üblichen HMRT --> MRT Formeln in dem langsameren Pace-Bereich nicht anwenden lassen und dass das eigentliche MRT deutlich langsamer als das errechnete MRT ist.

Ich kann z.B. einen HM mit einem 5:10 min/km Pace laufen, Marathon in 5:35 ist jedoch auch mit vernünftigem Training gerade absolut utopisch.

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Alt 07.07.2011, 14:05   #13
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Zitat:
Zitat von Sommerregen Beitrag anzeigen
Interessant finde ich auch, dass wir beobachtet haben, dass sich die Üblichen HMRT --> MRT Formeln in dem langsameren Pace-Bereich nicht anwenden lassen und dass das eigentliche MRT deutlich langsamer als das errechnete MRT ist.

Ich kann z.B. einen HM mit einem 5:10 min/km Pace laufen, Marathon in 5:35 ist jedoch auch mit vernünftigem Training gerade absolut utopisch.

Naja das liegt wie oben mehrfach beschrieben einfach daran, dass in diesem Leistungsbereich der limitierende Faktor nicht das Tempo ist sondern schon die LAUFDAUER Herausforderung genug darstellt. Daher ja mein Vergleich mit dem Ultra. Der Marathon ist in der Tat der Ultra des Läufers dem Schnelligkeit nicht gegeben ist. Jedenfalls physiologisch UND psychologisch gesehen.
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Alt 07.07.2011, 14:29   #14
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Klar, wollte das nur unterstreichen, das habe ich schon verstanden!
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Alt 08.07.2011, 09:02   #15
 
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Vielen Dank erstmal fürs „kopieren“ eurer Diskussion.
Leider bin ich ja im Moment vom Lauftraining in etwa so weit weg, wie der Sieger von DSDS davon ein Star zu sein. Trotzdem kann man sich ja Gedanken darüber machen, was wäre wenn.
Die Ansätze eurer Diskussion finde ich sehr interessant…..wenn ich auch zu einem anderen Ergebnis komme.
Zuerst muss ich sagen, dass ich nicht über so viel Erfahrung was die Planung bzw. das Durchführen eines Marathontrainingsplanes betrifft, verfüge, aber übers Scheitern weiß ich schon Bescheid.
Natürlich habe ich mir auch über die Gründe Gedanken gemacht.

Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass ein „normales“ Marathontraining für die Schnecken unter uns „grenzwertig“ ist. Wir brauchen für alles viel zu lange. Mehr ist da eben nicht mehr. Das sehe ich auch wie ihr. Und meines Erachtens macht es auch keinen Sinn die langen stur nach km zu laufen. Da ist bestimmt die Schmerzgrenze bei 3h+ anzusehen, egal wie viele Kilometer man in dieser Zeit geschafft hat. Wenn es allerdings „immer“ so ist, dass einem bei einem Marathon nach 3h Stunden die Luft ausgeht, wäre für mich schon die Konsequenz das Durchhalten einer bestimmten Laufdauer zu üben. Der Umkehrschluss von „wer schnell laufen will, muss auch das schnell laufen trainieren“ , kann meines Erachtens nur sein, wer lange laufen will/muss, muss das lange Laufen üben. Darüber ob das splitten des langen Laufes sinnig ist, kann ich gar nichts sagen. Da weiß ich nicht Bescheid.

Werfe ich nun einen Blick auf einen Marathontrainingsplan von der Stange und beobachte was dabei am meisten Kraft braucht, komme ich (für mich) zu dem Schluss, dass es die „Tempotrainingseinheiten“ sind, die mir den Saft aus den Knochen ziehen. Bei relativ geringem Erfolg, muss ich da schon heftig an meine Grenzen gehen, um die Vorgaben zu erreichen. Das raubt mir dann wieder die Kraft für die Langen, die ich (vielleicht weil ich sie auch am liebsten mache) meiner Meinung nach am dringendsten brauche.

Für mich heißt das….erstmal „vernünftiges“ Grundtempo erreichen (das kann lange brauchen) und dann in eine Marathonvorbereitung gehen, die nicht länger als 12 Wochen dauert. Alles was länger als 12 Wochen dauert ist (wieder für mich) ganz schwierig, da die Motivation einfach nachlässt. In dieser Zeit ausreichend Lala und einige längere in MRT., aber keine Intervalle oder gar 2 Tempoeinheiten/Woche.

Wobei für mich die Schmerzgrenze was die Laufdauer eines Marathons eben die 4h+ sind. Für mich ist eine „Planung“ auf eine 4:30+ völlig indiskutabel……das wäre mir echt zu lange und deswegen zu anstrengend. Also entweder ich kann absehen, dass ichs irgendwie hinbekomme, oder ich würde mich von einer M-Teilnahme distanzieren. Dies ist aber eine ganz subjektive persönliche Einstellung und soll auf gar keinen Fall diejenigen diskreditieren, die es anders angehen.



P.S. Wie angemessen auf das "Dame" reagiere weiß ich noch nicht
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Alt 08.07.2011, 09:32   #16
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Hi, Frau Laufsogern,

Danke für Deinen Beitrag.

Auch eine interessante Sicht. Meine Überlegungen sind ja aus den bisher 5 Versuchen gewachsen. Die Vorbereitungen waren ja sehr unterschiedlich. Es waren ja durchaus Vorbereitungen mit recht vielen langen Läufen auch deutlich über 3 Stunden dabei; einmal bis zu 34 km. Die letzte Vorbereitung war eigentlich superklasse mit sehr vielen MRT-Läufen.

Trotzdem ging mir immer nach 2/3 "die Luft aus", völlig unabhängig davon wieviele lange Läufe es waren und wie lang. Da muß man ja dann mal an andere Dinge denken. Die Ursache dafür liegt einfach am Energieumsatz. Nach 2,5 bis 3 Stunden sind alle KH bis auf die automome Reserve für die Steuerkiste im Schädel aufgebraucht. Und zwar je früher desto höher vorher das Tempo war. Erstaunlicherweise war das Tempo aber immer so gewählt wie es meine Unterdistanz-Ergebnisse nach den gängigen Formeln erlaubt hätten. Und ich bin gewiß keine Debütantin. Zu meinen schnellen Zeiten hat das mit den Formeln immer funktioniert. Aber plötzlich stimmen sie nicht mehr. Und das nicht nur bei mir sondern auch bei den anderen Radiergummies die sich dieses Frühjahr gut vorbereitet hatten.

Dein Ansatz "vorher schneller werden" ist da sicherlich eine Lösung - aber auch nicht einfach umzusetzen. Dazu muss man ja wieder Intervalle trainieren und Du weißt ja wie grenzwertig das ist. Im Prinzip sehe ich das aber auch so; darum schrieb ich ja während der 12 Wochen Vorbereitung keine Arbeit mehr am VO2max. Alles zu seiner Zeit.

Gut - da ich aber nunmal wieder nicht schneller geworden bin, mache ich nun Abstriche um endlich mal einen Radiergummi-Marathon auch in der zweiten Hälfte zu genießen. Denn siehst Du ich war in Paris erst nach 5 Stunden im Ziel - gut es war warm - weil ich versucht habe für sub 4:30 anzugehen. Nach den Formeln hätte ich sub 4:20 drin gehabt. Wenn ich da von vorneherein auf 4:40 angegangen wäre und lockerer durchgekommen wäre mit mehr Spaß wäre es doch richtiger gewesen oder ? Ich krieg doch kein Geld dafür ....

Das sind die Gedanken die ich mir mache .... Deinen Standpunkt verstehe ich aber auch gut.
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Daniela


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Alt 08.07.2011, 10:57   #17
 
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....
Ich verstehe sehr gut, dass du keine Lust mehr hast, dich halbtot ins Ziel zu schleppen. macht ja auch irgendwie wenig Spass.
Meiner Meinung nach, wäre es vielleicht da aber auch notwendig das gesamte Bild der Vorbereitung auf deine bisherigen Marathons zu werfen, bevor du dich von einer bestimmten Zeitvorgabe verabschiedest.
Das heißt nicht nur die langen Läufe, sondern die Kombination von allem: Lange Läufe, Tempotraining, Anzahl der Wettkämpfe im Vorfeld, weite Anreisen zu den Wettkämpfen, Wetter etc.

Den Schluss, den du ziehst, dass es nur an den langen Läufen liegt, erschließt sich mir nicht so recht...

Wenn du allerdings sagst, dass das wichtigste jetzt einfach ist, "glücklich" ins Ziel zu kommen, dann mach et.

Laufsogern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2011, 11:01   #18
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Zitat:
Zitat von Laufsogern Beitrag anzeigen
....

Wenn du allerdings sagst, dass das wichtigste jetzt einfach ist, "glücklich" ins Ziel zu kommen, dann mach et.

Erstmal ja - ansonsten verliere ich langsam die Lust daran. Und mit Krampf und Kampf geht eh nix ... viele Dinge gehen leichter wenn man sie gelassener angeht. Eine Sache die mir sehr schwer fällt.
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Daniela


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DanielaN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2011, 10:57   #19
Thomas7
 
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Zitat:
Zitat von Laufsogern Beitrag anzeigen
Vielen Dank erstmal fürs „kopieren“ eurer Diskussion.



Wobei für mich die Schmerzgrenze was die Laufdauer eines Marathons eben die 4h+ sind. Für mich ist eine „Planung“ auf eine 4:30+ völlig indiskutabel……das wäre mir echt zu lange und deswegen zu anstrengend. Also entweder ich kann absehen, dass ichs irgendwie hinbekomme, oder ich würde mich von einer M-Teilnahme distanzieren. Dies ist aber eine ganz subjektive persönliche Einstellung und soll auf gar keinen Fall diejenigen diskreditieren, die es anders angehen.



P.S. Wie angemessen auf das "Dame" reagiere weiß ich noch nicht
Hi Laufsogern
als eifriger "Diskussionsgegner" von Daniela bei den Radiergummies möchte ich erst mal sagen, dass eine Planung auf 4:30 oder mehr durchaus geht und auch "schmerzfrei" machbar ist. (Mein Avatar stammt von meinem Wiedereinstieg ins Marathonlaufen mit einer Endzeit von 5:09:XX). Es kommt IMHO nur drauf an, was man als Ausgangslage zur Verfügung hat.

Die Diskussion mit Daniela hat für mich einige Punkte transparenter gemacht. Ich hatte mich immer schon gewundert, dass ich mit konstant steigenden Pulsen meine Marathons absolvieren muss. Vom Gedanken des Ultra ausgehend macht es jetzt für mich Sinn. Da meine Trainingssteuerung komplett auf den Km gedanken verzichtet und "nur" Puls und Zeit berücksichtigt, habe ich in den letzten Jahren keinen einzigen 30km Lauf hinbekommen, obwohl meine LaLa's bis zu 3:30 (1 x pro Vorberitug) dauern.
Vorteil eines solchen Traiingsaufbaus, wie Daniela Ihn jetzt auch skizziert hat, ist für mich, dass ich seit langem verletzungsfrei trainieren konnte.
Nachteil ist, dass die Geschwindigkeitszunahme langsam geht (aktuell: 4:26:XX).
Nebeneffekt: Ich bin durch die vier letzten Marathons gut durchgekommen, ohne einen Einbruch auf der zweiten Hälfte zu verzeichnen (wie häufig in meinem ersten Läuferleben)
__________________
Liebe Grüße
Thomas7

To do 2012:
1.4. Föhr Marathon
12.5. Rennsteiglauf
14.10. München Marathon
Thomas7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2011, 08:01   #20
bauchgeflickt
 
Benutzerbild von Magimaus
 
Im Forum dabei seit: 22.06.2004
Ort: Harz
Beiträge: 2.966
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Hallo Dani,

ich glaube Deine Gedanken hier sind ein guter Ansatz.
Da ich selbst ein langsamer Marathonläufer bin, gebe ich mal einen Überblick über meine Vorbereitung.
Einem genauen Plan folge ich nie, da meine Tagesform sehr schwankt und mich so ein "Druck" echt belasten würde.

In den 2 Monaten vor dem Marathon habe ich:

- 3 - 4 Läufe von ca. 3h
- 3 - 4 Läufe 18 - 22 km
- 1 mittellangen Lauf pro Woche (11-15)
- ab und zu 1 h Fahrtspiel
- 1 kürzeren Lauf von 7km pro Woche

Angekommen bin ich damit immer.
Zu Intervallen konnte ich mich nie aufraffen.
In früheren Jahren habe ich mehr Umfang an Km gehabt, habe das aber bewußt nach unten korrigiert um Verletzungen zu vermeiden.

Viel Erfolg bei Eurem Training. Bin gespannt wie sich das noch entwickelt!

LG
Marion
__________________
Was mich nicht umbringt macht mich stärker!

2011 Hamburg-Marathon 4:11:37
2011 Hannover-Marathon 4:06:41
2009 Schlössermarathon Potsdam 4:07:01
2007 Tollenseseelauf 4:09:57
2007 Crossmarathon Bad Harzburg 4:24:10
2006 Frankfurt-Marathon 3:45:18
2006 Brockenmarathon 4:12:08
2005 Braunschweig-Marathon 3:46:12
2005 Brockenmarathon 4:21:36
2005 Rennsteigmarathon 4:16:27
2004 Brockenmarathon 4:26
2004 Berlinmarathon 4:13:11
2003 Brockenmarathon 4:08
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