Werte Läufergemeinde, ich war lange nicht hier, aber dachte mit, ich probiere es mal mit meinem aktuellen Gesundheitsproblem das Schwarmwissen hier zusätzlich zu den Arztbesuchen anzuzapfen.

Hat hier zufällig wer Erfahrungen und Wissen zu Herzrhytmusstörungen eines Präexzitationssyndroms?

Ich bekam das eher zufällig bei einem Langzeit-EKG diagnostiziert. Probleme hatte ich beim Laufen noch nie, keine Stolperer, Herzrasen o.ä.
Nur eben eine hübsche Deltawelle im EKG (PQ 85msek, Welle in I) sowie die sporttypischen Sinusbradykardie mit niedrigem Puls und leicht vergrößertes Herz (Befund sagt leicht dilatiert, aber normale Funktion usw.). Hausarzt und Kardiologe meinen beide, das das halt genau das sei, womit man plötzlich beim Marathon mit Kammerflimmern tot umfällt. Man könne operieren, muss aber nicht. Meine Entwcheidung. Andererseits wird laut Lehrbuch eine Ablation nur empfohlen bei Leistungssport und Beschwerden. Aktuell laufe ich familienbedingt nur äußerst sporadisch, mal 10km bis einen HM Jahr; in ein paar Jahren wenn ich Zeit zum Training finde, stünde sicher wieder mal ein gemütlicher Marathon (so in 4:30h) an. Ich hadere sehr damit, mich einer OP zu unterziehen, ohne jemals Beschwerden zu haben. So ganz risikolos ist es ja nicht, so ne Ablation zu machen.
Meinungen?