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  1. #1

    Im Forum dabei seit
    11.10.2017
    Beiträge
    1

    Standard Läuferknie / IT Band Syndrom

    Kurz zu mir: Ich bin 52 Jahre alt, betrieb reinen Kraftsport seit 2003, der Wechsel zu Kraft/Ausdauer, um eine entsprechende Definition zu erhalten fand 2011 statt. Ich bin 1,76 wiege 72 kg bei 8 % Körperfett.

    Ausdauer betreibe ich auf unterschiedlichste Weise (Fahrrad, Spinningrad, indoor auch schon mal Crosstrainer) und bin Anfang des Jahres auch mit Laufen in Berührung gekommen, aufgrund bekannter Knieprobleme testete ich mich moderat heran, alles ohne Probleme und so steigerte ich mich. Ich habe einen Senk/Spreizfuß, was mit Einlagen korrigiert wird und mir auch nach einer Laufanalyse neutrale Schuhe von Brooks (nähere Angaben nicht greifbar, bin nicht daheim) zugelegt.

    Natürlich bremste mich mein Körper konditionell nicht, trainiert war ich ja, Fakt ist jedoch, dass mir bei den letzten 4 Laufeinheiten 2 x bei 6 bzw. 8 Kilometer ein Stechen in die Knieaußenseite fuhr, was meinen Einsatz dann beendete, bei einer weitere Einheit spürte ich zwar nichts, jedoch konnte ich zweimal im Anschluß kaum Treppen laufen, am Tag später war alles ok. Vom Gefühl her könnte ich wieder loslaufen, es wäre jedoch absehbar, dass sich wieder dasselbe Problem breitmachen würde.

    Die Beschwerden, die ich habe sind (noch) nicht orthopädisch untersucht aber die Synthome lassen sich recht einwandfrei zuordnen. Geplant habe ich eine Laufbandanalyse und das Spiel mit verschiedenen orthopädischen Einlagen im Schuh, sie sind unterschiedlichen Alters.

    Hat jemand Ideen, Anregungen bzw. verfügt über eigene Erfahrungen? Bedingt durch die Jahreszeit habe ich es nicht wirklich eilig, richtig loszulegen aber das nächste Jahr kommt bestimmt.

    Grüße vom
    Durchreisenden

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Berlin
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    12.686

    Standard

    Wenn es nicht eilt, dann laufe doch beim nächsten Versuch kürzer und nicht gleich wieder 6 - 8 Kilometer. Und noch mehr, laufe langsamer!

    Gruss Tommi
    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3

    Im Forum dabei seit
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    Beiträge
    96

    Standard

    Also von 2x wehtun würde ich noch nicht von einem Läuferknie sprechen, sondern eher von einer Überbelastung.
    Bei einer Überbelastung sollten die Probleme nach wenigen Tagen wieder weg sein, wenn die Knie trainingsfrei hatten.

    Aus deiner Beschreibung wird jetzt nicht klar, ob du seit 2011 läufst, ich denke mal nicht, wenn du "nur" um die 8 km läufst und Knie Probleme bekommen hast.

    Im Zweifelsfall sind Neutralschuhe immer die bessere Wahl. Wie viel Erfahrung hast du denn mit den Einlagen in diesen Schuhen bei wie vielen Läufen sammeln können?
    Ich hatte mir mal sensomotorische Einlagen machen, in der Hoffnung, dass ich damit mein Achillessehnenproblem besser weg bekam. Die Folge waren Knieschmerzen, die ich vorher nie hatte. Ich möchte damit sagen, wenn durch die Einlagen in diesem Schuh die Knie in eine etwas andere Richtung gedrückt werden, dann führt das zu einer entsprechenden höheren Belastung.

    Wie sind deine Erfahrungen ohne Einlagen und dafür die original Sohle oder eine andere Sohle z. B. Bauerfeind zu benutzen?

    Ansonsten die Runde so bemessen, dass du unterhalb vom Belastungs-Radar bleibst.
    Es nützt nichts die Kondition zu haben, wenn der Bewegungsaparrat hier nicht Schritt halten kann; also kürzer + langsamer + Regenerationstage.
    Und bloß nichts erzwingen!
    Wenn du keine schöne Runde hast die kürzer ist, dann trainiere nach Galloway, indem du z. B. nach 1 km 1 Min. gehst.
    Klappt das ohne Probleme, dann z. B. beim nächsten Lauf nach 2 km 1 Min. gehen usw. Den Rhythmus gehen/laufen muss du selber schauen, was deinen Knochen am besten gut tut.
    Anpassungsprozesse dauern leider Monate!
    Grüße Guido
    trailrunningblog.de

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