Hallo zusammen,

seit vier bis fünf Jahren habe ich immer wieder Probleme mit meiner rechten Wade. Im ersten Jahr war es sogar so schlimm, dass ich beim normalen Gehen nicht mehr auftreten konnte.
Damals hieß die Diagnose Muskelfaserriss. Pausiert bis der Schmerz wieder weg war. Halbes Jahr ohne Laufen.
Dann wieder langsam eingestiegen und erneut nach einem halben Jahr/ Jahr der gleiche Zirkus. Nur nicht mehr so schlimm, man wird ja klüger. Schmerzen in der rechten Wade. Diagnose Trombose. Was aber zum Glück durch ein späteres Blutbild ausgeschlossen werden konnte. Was die Schmerzen ausgelöst hat, konnte mir leider keiner sagen. Tja, ein weiteres halbes Jahr Pause - bis die Schmerzen weg waren.
Also wieder angefangen zu Laufen. Halbes Jahr/ Jahr wieder schmerzen in der rechten Wade – diesmal Einlagen verschrieben bekommen. Es war jetzt auch fast zwei Jahren gut, doch dann hat die Wade erneut angefangen zu schmerzen.
Ich machte Koordinationsübungen, Stabi-Training, Lauf-ABC - Übungen und die Blackroll war auch regelmäßiger Bestandteil meiner Trainingseinheiten, aber die Wade hat wieder angefangen zu zwicken. Am schmerzhaftesten ist die Innenseite.
Diesmal wurden Durchblutungsstörung, strahlende Schmerzen aus dem Rücken und ein Bruch im Sprunggelenk ausgeschlossen. Im MRT wurde allerdings ein absterbender Kochen im Sprunggelenk ausgemacht ->
Osteochondrosis Dissecans. Das muss lt. dem Arzt operiert werden, doch ganz ehrlich, ich kann nicht glauben, dasss die Schmerzen in der Innenseite aus dem Sprunggelenk kommen sollen. Leider traue ich den Ärzten nach diesen ganzen Diagnosen nicht mehr wirklich.
Ich bin verzweifelt und hoffe das hier evtl. jemand einen Rat weiß und/ oder vielleicht jemand Erfahrungen mit
Osteochondrosis Dissecans hat und mir über seine persönliche Erfahrung berichten könnte und auch möchte.
Danke schon mal im Voraus, Melanie