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Alt 13.10.2010, 15:48   #1
 
Im Forum dabei seit: 17.06.2008
Beiträge: 68
Standard Einlagen ohne Laufanalyse?

Ich laufe nun schon ein Jahr mit "langsohligen Einlagen mit
Retrokaptiler Abstützung und Pronationskeil" in meinen neutralen Joggingschuhen.
Daneben laufe ich noch in einem Stabischuh für bzw. gegen Überpronation ohne eine weitere orthopädische Einlage. Ich komme - soweit- mit beiden im Wechsel klar.

Nun habe ich erneut ein Rezept in der Tasche und bin hin- und hergerissen, ob ich eine Laufbandanalyse und Fussdruckmessung (Analyseverfahren bei dem die Belastung der Fußsohlen im Gehen (dynamisch) computergestützt gemessen wird) machen soll, um anschliessend eine Sporteinlage zu bekommen. Statt der Kassenleistung "langsohligen Einlage" für ein paar Euro würde ich (bei "Verrechnung des Rezepts") ca. 150,00 EUR beim orthopädischen Schuhaus lassen.

Ich bin mir nun aber so gar nicht sicher, wie sinnvoll 1. die Sporteinlage an sich (s.h. natural-running) , 2. der Vorteil gegenüber der normalen Einlage ist und 3. ob ich da ich orthopädischen Schuhaus oder beim Running-Laden oder bei einem (anderen Sport-) arzt besser aufgehoben bin.

Da ihr meine Füsse (Arthrose durch Überbelastung) nicht kennt, erwarte ich hier keine Diagnostic. Aber es würden mich einige Erfahrungen von anderen mit ähnlicher "Krankheit" interressieren.

Falls jetzt jemand ein tollen Sportarzt oder orthopädischen Schuhaus oder Running Shop mit angeschlossenem Chiropraktiker im Grossraum Wuppertal kennt, darf auch dies erwähnen.

Vielen Dank!
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Ich jogge ja ungern, weil ich das für die lächerlichste Fortbewegungsart halte.
Da hat man blöde Klamotten an und verscheucht das Wild damit. (Dieter Hildebrandt)
Deshalb habe ich es `mal mit laufen versucht. Klappt aber nicht!
gegenwort
gegenwort ist offline   Mit Zitat antworten
   
Alt 13.10.2010, 16:19   #2
 
Im Forum dabei seit: 17.10.2006
Ort: VIE
Beiträge: 613
Standard

ich war vor einigen Jahren mal bei einem Sportorthopäden, der mir eine Ganganalyse auf Kasse gemacht hat. Ergebnis: Neutralfüsse. Verlassen habe ich die Praxis trotzdem mit einem Rezept. Das habe ich weggeworfen. Das ist halt die Folge, wenn der Arzt Kickbacks vom Orthopäden bekommt, mit dem die Praxis zusammenarbeitet. Bei 150€ sind da sicher 10% für den Arzt drin.

Eine spätere Laufanalyse in einer Klinik hat dann eine Überpronation ergeben. Aber der Arzt meinte, daß stabile Schuhe ausreichen und die auch nur bei sehr langen Distanzen angezeigt wären. Also trage ich auf der Marathonstrecke gestützte Schuhe und im Training bzw. bis zum HM Neutralschuhe, durchaus auch mal leichte Racer etwa die Lunartrainer.

Ich mache aber auch viel Fußgymnastik und Kraftübungen. Einlagen über längere Zeit habe ich nur einmal getragen: als meine Plantarsehne entzündet war. da konnte ich ohne die Sehne entlastende Einlagen nicht mal schmerzfrei gehen. Aber sobald das geheilt war, sind auch die Einlagen wieder rausgeflogen. Was zeigt: ich habe auch was übrig für natural running. Nur Vorfußlaufen setze ich dosiert ein. Solange mir weiterhin nix weh tut, auch nicht nach einem Dutzend Marathons pro Jahr, bleibt das so.

Ich frage mich bei der Diagnose: Inwieweit hat Arthrose was mit Überpronation zu tun?
Austrian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2010, 21:26   #3
 
Benutzerbild von Plattfuß
 
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Standard

Zitat:
Zitat von gegenwort Beitrag anzeigen
Nun habe ich erneut ein Rezept in der Tasche und bin hin- und hergerissen, ob ich eine Laufbandanalyse und Fussdruckmessung (Analyseverfahren bei dem die Belastung der Fußsohlen im Gehen (dynamisch) computergestützt gemessen wird) machen soll, um anschliessend eine Sporteinlage zu bekommen. Statt der Kassenleistung "langsohligen Einlage" für ein paar Euro würde ich (bei "Verrechnung des Rezepts") ca. 150,00 EUR beim orthopädischen Schuhaus lassen.
Wenn Du mich fragst: laß es sein! Ich habe sowohl die o.g. Analyse (Firma Orthomet) als auch die Einlagen für 150 Euro machen lassen.

Ergebnis: nach knapp 3000m leichtem Joggen Blasen an beiden Füssen!

Mittlerweile laufe ich trotz Fehlstellungen (U.a. starke Überpronation) am Besten in ungestützten und sogar in nur leicht gedämpften Schuhen (Lunarlite, Nike free 3.0)

Meine Erfahrungen werden oft bestätigt:
Zitat:
Zitat von Austrian Beitrag anzeigen
Eine spätere Laufanalyse in einer Klinik hat dann eine Überpronation ergeben. Aber der Arzt meinte, daß stabile Schuhe ausreichen und die auch nur bei sehr langen Distanzen angezeigt wären. Also trage ich auf der Marathonstrecke gestützte Schuhe und im Training bzw. bis zum HM Neutralschuhe, durchaus auch mal leichte Racer etwa die Lunartrainer.
Also solltest Du nach meiner Meinung erstmal Neutralschuhe ohne Einlagen tragen und erst wechseln, wenn Du darin Beschwerden hast.
Plattfuß ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 10:39   #4
kann auf Wasser laufen:-)
 
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Standard

Wenn schon Einlagen, dann sollte zumindest vorher eine anständige Analyse gemacht werden.
Fragt sich nur, ob Einlagen wirklich sein müssen. Und ob die Analyse wirklich (Achtung, Modewort ) ergebnisoffen durchgeführt wird.

Ich hatte vor einiger Zeit Einlagen bekommen (wegen Knieproblemen) . Der Ortopäde hatte mich stehen sehen Laufen sehen hatte er mich nicht. Und meine Knieprobleme kommen vom Knicksenkspreizfuß. Neeee, dass ich mit zu mieser Vorbereitung und falschen Schuhen einen HM im Mittelgebirge gelaufen bin hat nichts zu tun mit dem schemerzenden Knie. Und dass ich bis dahin keine Probleme mit dem Knie hatte war sicher Zufall.

Naja, bis die Einlagen fertig und ich aus dem Urlaub zurück war, hatten sich die Knieprobleme erledigt. Trotzdem hatte ich den Einlagen eine Chance gegeben.

Nun, Knieprobleme bekam ich nicht. Die fingen immer erst bei etwa 8km an, mit den Einlagen schaffte ich höchstens 2km. Gut, dass mit den Blasen gibt sich ja vielleicht irgendwann. Und dass ich das Gefühl einfach nicht mag...wenn ich aber doch Knickundallesmöglichefüße hab. Und das mit dem miesen Gefühl (so schöne flache Schuhe und nun das Gefühl, total hoch zu stehen) hing sicher auch mit meiner gekränkten Eitelkeit zusammen.

Ich behielt also die Einlagen tapfer im Schuh. Und bekam Schienbeinprobleme

Ich hab die Einlagen wieder rausgeworfen und werde wieder das tun, was die letzten Jahre dafür gesorgt hat, dass meine orthopädischen Probleme immer weniger wurden: Ich mache um Orthopäden einen großen Bogen!
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Streak 3: Beginn 10.10.2009

Es ist nichts Großartiges daran, besser zu sein als jemand anderes.
Wahre Größe zeigt sich darin, besser zu sein, als man selbst vorher war
(Plakat in einer Klasse)
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Alt 14.10.2010, 12:11   #5
 
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Also erst einmal vielen Dank für die vielen Infos, Tips und Erfahrungen von Euch.

Wenn ich ein Resümee ziehe, schmeisse ich das Rezept weg, spare mit die EUR 10,00 Zuzahlung und vor allem weitere Kosten für Laufbandanalyse, Fußdruckmessung und Sporteinlagen. Für das Geld kaufe ich mir Nike Free, Lunartrainer oder ... und laufe trotz Überpronation in Neutralschuhen.

oder ich falle auf die "Werbung" rein wie z.B. :"Die Laufanalyse kann sowohl bei bestehenden orthopädischen Problemen als diagnostisches Verfahren, als auch präventiv genutzt werden.", damit Arzt, Klini oder orthopädisches Schuhaus die Verluste durch die Gesundheitsreform ausgleichen können.?

Zitat:
Zitat von Bakunin † 19. Juni 1876
..welche Achtung ich auch immer für die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit einer Person habe, setze ich in niemanden unbedingten Glauben.
Ein bischen Zweifel ich da schon noch...

Zitat:
Zitat von Austrian Beitrag anzeigen
Das ist halt die Folge, wenn der Arzt Kickbacks vom Orthopäden bekommt, mit dem die Praxis zusammenarbeitet.
Na ja, mag sein...
Aber in meinem Fall doch anders, da ich nicht an ein Sanitätshaus gebunden bin.
Ausserdem kam die Idee, nicht nur das Rezept abzugeben, sondern nach den Kosten für Analyse und Sporteinlagen zu fragen von mir!

Ich habe letztes Jahr die "Standardeinlagen" bekommen, da ich echte Schmerzen im Fuß hatte. Die Diagnose (nach "Standanalyse", "Fühlen" und MRT) war dann: "Ausgedehntes Knochenödem distal im Os calcaneum bis an die Gelenkfläche des Cuboids reichend. Zusätzlich Zeichen des Sinus tarsi-Syndroms".
Mit den verschriebenen Einlagen, ein bischen Trainingspause und homoeopathischem Mittel geht es seit einem Jahr ganz gut. Also von daher erst einmal keine Kritik am Arzt oder an den Einlagen. Im Gegenteil: ich bin ja zum Doc gegangen, um neue zu bekommen.

Die Einlagen sind ja auch nicht viel mehr als Dämpfung und Stützung an einer Stelle des Fusses- der Stabischuh tut nichts anderes.

Zitat:
Zitat von Austrian Beitrag anzeigen
Ich mache aber auch viel Fußgymnastik und Kraftübungen.
Hast Du Tips oder einen Link mit Bildchen.

Zitat:
Zitat von Austrian Beitrag anzeigen
Ich frage mich bei der Diagnose: Inwieweit hat Arthrose was mit Überpronation zu tun?
Das kann ich nicht fachlich erklären... Mein Fuß hat ein zerstörtes Sprunggelenk. Ob das eine altes Verletzung oder (wie ich glaube) durch Überlastung beim Laufen kam, weiss ich nicht- aber wenn man überproniert kommt der Fuß ja nicht gerade optimal auf dem Boden auf und hilft in jedem Fall nicht, den Fuß vor Schäden zu bewahren.

Zitat:
Zitat von Plattfuß Beitrag anzeigen
Wenn Du mich fragst: laß es sein! ...
Also solltest Du nach meiner Meinung erstmal Neutralschuhe ohne Einlagen tragen und erst wechseln, wenn Du darin Beschwerden hast.
Neutralschuhe ohne Einlagen? Auf dem Laufband bei Runnerspoint brachte der Asics Gel Kayano (ohne Einlagen) meinen Fuß am "neutralsten" aufs das Band. Mit den Einlagen laufen ich den Neutralschuh Nike Vomero +4.

Zitat:
Zitat von pingufreundin Beitrag anzeigen
Ich hab die Einlagen wieder rausgeworfen und werde wieder das tun, was die letzten Jahre dafür gesorgt hat, dass meine orthopädischen Probleme immer weniger wurden: Ich mache um Orthopäden einen großen Bogen!
Ich gestehe, ich habe die Einlagen dort nie herausgenommen, um zu testen wie neutral laufen wäre. Aber die Angst nach 100km mit Schmerzen morgens die Treppe wieder nicht herunterzukommen und die ganze Sache noch mehr zu verschlimmern ist nicht gerade gering!
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gegenwort

Zuletzt überarbeitet von gegenwort (14.10.2010 um 12:31 Uhr)
gegenwort ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 12:25   #6
kann auf Wasser laufen:-)
 
Benutzerbild von pingufreundin
 
Im Forum dabei seit: 16.05.2004
Ort: Oldenburg
Beiträge: 6.513
Standard

wie gesichert ist denn überhaupt die Überpronation?

Du schreibst ja, dass du in den gestützten Schuhen ohne Probleme läufst. Na also

Und eine Pronationsstütze ist nicht zu vergleichen mit einer Einlage. Dass du diese Schuhe ohne deine Einlagen problemlosläufst deutet darauf hin, dass du eben gar keine Einlagen brauchst.

Ob du auch auf die Pronationsstütze verzichten solltest...Hm, ich bin ja der Meinung "never change a running system"

Für mich war es nur logisch, auf Stützen im Schuh zu verzichten- ich bekam davon Schmerzen.
Aber für dich scheint das doch gut zu passen
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Streak 3: Beginn 10.10.2009

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pingufreundin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 16:25   #7
 
Benutzerbild von Plattfuß
 
Im Forum dabei seit: 23.08.2008
Ort: Bochum
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Standard

Zitat:
Zitat von gegenwort Beitrag anzeigen
Wenn ich ein Resümee ziehe, schmeisse ich das Rezept weg, spare mit die EUR 10,00 Zuzahlung und vor allem weitere Kosten für Laufbandanalyse, Fußdruckmessung und Sporteinlagen. Für das Geld kaufe ich mir Nike Free, Lunartrainer oder ... und laufe trotz Überpronation in Neutralschuhen.
Genau so würde ich es machen.

Du läufst ja bereits

Zitat:
Mit den Einlagen laufen ich den Neutralschuh Nike Vomero +4.
Ohne Probleme.

Wozu also eine teure Laufbandanalyse?
Was soll da festgestellt werden, was Du nicht eh schon weißt?
Meinst Du wirklich, die teuren Einlagen sind besser, nur weil sie auf einer Laufbandanalyse beruhen?


Zitat:
Ich gestehe, ich habe die Einlagen dort nie herausgenommen, um zu testen wie neutral laufen wäre. Aber die Angst nach 100km mit Schmerzen morgens die Treppe wieder nicht herunterzukommen und die ganze Sache noch mehr zu verschlimmern ist nicht gerade gering!
Du mußt ja nicht gleich 100km laufen. Nimm einfach mal die Einlagen aus Deinen eingelaufenen Nike Vomero und jogge locker 3- 5km. Dann seh`n wir weiter!
Plattfuß ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2010, 07:03   #8
 
Benutzerbild von Krümel-monster
 
Im Forum dabei seit: 16.10.2008
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 135
Blog-Einträge: 260
Standard

Ich bin erstaunt, dass das Sanitätshaus trotz Rezept 150€ nimmt!!

Ich habe für die die gleiche Analyse 50 € bezahlt und 25 € Zuzahlung für die Sporteinlagen = 75 €

150€ erscheint mir als Abzocke

PS: ich laufe mit diesen Einlagen seit 3 Jahren (natürlich 1-2 neue Paare pro Jahr) endlich schmerzfrei.
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Alt 13.07.2011, 14:34   #9
schlüsselbeingeschädigt
 
Benutzerbild von trifeminine
 
Im Forum dabei seit: 13.07.2011
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Beiträge: 72
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Zitat:
Zitat von pingufreundin Beitrag anzeigen
Wenn schon Einlagen, dann sollte zumindest vorher eine anständige Analyse gemacht werden.
Fragt sich nur, ob Einlagen wirklich sein müssen. Und ob die Analyse wirklich (Achtung, Modewort ) ergebnisoffen durchgeführt wird.
Du schreibst hier so schön und prägnant, was ich mir seit Jahren wünsche. Wenn aus der guten fachlichen Zusammenarbeit in einem Team aus Arzt, Orthopädietechniker (Einlagenmacher) und Physiotherpeuten dann ein kommerziell orientierter Zusammenschluss wird, siehts mit der "ergebnisoffenen Analyse" (herzlichen Dank für dieses herrliche Wort ) schnell ganz schlecht aus.
Das Problem ist eben, dass die meisten Analysen erstens nur optisch erfolgen (wozu brauche ich bei einer optischen Analyse mehr als die erfahrenen Augen eines guten Laufschuhverkäufers???) und außerdem darauf aus sind, etwas zu verkaufen.
Der andere Weg ist eben, die Analyse als eigene Dienstleistung UNABHÄNGIG von einer darauffolgenden Intervention zu verkaufen. Das machts teurer (im Endeffekt für manche, die nämlich nix brauchen, außer einen guten schuh, auch viel billiger!), aber dafür in meinen Augen viel seriöser.

Ich würde in der Entscheidung, eine gute, unabhänige Analyse machen zu lassen, einfach so vorgehen:
- Habe ich keinerlei Probleme beim Laufen und ist mir auch hinsichtlich Fehlstellungen nichts aufgefallen (evtl. Hinweise von Laufkollegen, etc.) und sind die Schuhe im Fersenbereich außen und im Vorfußbereich hauptsächlich innen abgenutzt, sowie gibt es keine deutlichen Unterschiede zwischen linkem und rechten Schuh in der Abnutzung, dann würde ich eine Analyse unter präventiven Gesichtspunkten sehen, aber nicht unbedingt notwendig.
- Wenn schon etwas weh tut, vor allem, wenn es nicht direkt mit unvernünftiger Trainingsssteigerung etc. einhergeht oder man ein Leiden einfach nimmer los wird, bzw. Probleme mit der Fußstabilität/häufiges Umknicken hat oder eine starke Fehlstellung, dann sollte man im Sinne der Diagnostik und/oder Gesundheitsvorsorge schon einmal investieren.
- Was mich nicht dazu veranlassen würde, ist die bloße "Diagnose" von Senk- oder Spreizfüßen ohne weitere Probleme - die hat nämlich fast jeder und sind meist auch gut kompensiert.
__________________
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trifeminine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2011, 21:53   #10
Barfußlauf-Azubi
 
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Beiträge: 1.781
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Zitat:
- Was mich nicht dazu veranlassen würde, ist die bloße "Diagnose" von Senk- oder Spreizfüßen ohne weitere Probleme - die hat nämlich fast jeder und sind meist auch gut kompensiert.
Es ist noch viel schlimmer:
Nicht wenige Orthopäden haben ein so spärlich möbliertes Oberstübchen, daß sie das quasi als Standarddiagnose stellen. Und zwar selbst dann, wenn der Patient Fußgewölbe wie aus dem Anatomieatlas hat .
__________________


Neu: Video-Anleitung zur Selbsthilfe bei Überpronationsproblemen

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Winterbahnlauf Wetter 12.2.2011: 10000 m (Bahn) in 46:54

18. Brückenlauf Lahntal-Goßfelden 6.8.2011: 10 km (Straße) in 46:56
14. Marburger Nachtmarathon 1.7.2011: HM in 1:44:40 netto
Crosslauf des TV05 Wetter in Oberrosphe 19.12.2009: 7,5 km in 42:25
Volkslauf durch die Wetteraner Altstadt 7.5.2011: 5 km in 22:47

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