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  • 1 Post By schauläufer

Thema: Voll auf die Zehn – Laufen um zu leiden, Stromberglauf Bönnigheim 2012

  1. #1
    Teuflisch schnell, vor allem wenn's drum geht das was schiefläuft Avatar von schauläufer
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    Standard Voll auf die Zehn – Laufen um zu leiden, Stromberglauf Bönnigheim 2012

    Hier steh ich nun - ich kann nicht anders. Was treibt mich nur so zwanghaftig hierher an die Startlinie eines unentspannten 10 km Laufes? Bin ich so vermessen zu glauben, dass ein vermessener, relativ flacher Volkslauf mir heute zu neuen persönlichen Glanztaten verhelfen wird. Mich gar in neue Dimensionen jenseits der magischen 40iger Marke führen könnte. Ist es die Torschlusspanik eines SUB50-jährigen, welcher letztmalig vor Erreichen dieses Aggregatzustandes versucht in die fernen Galaxien einer SUB40 vorzustoßen?

    Apropos stoßen. Vor dem heutigen Lauf am Fuße des weinbergbehangenen Michaelsbergs Naturparkführer Stromberg-Heuchelberg e.V.: Der Naturpark hatte ich mich etwas verunsichern lassen durch Horrormeldungen früherer Finisher. Viel zu voll sei es hier. Gut 1500 Läufer würden gleichzeitig über zwei identische 5er Runden gejagt. Das hieße schwatzende Laufgrüppchen, abgechillte Schulcliquen und tiefenentspannte Sonntagsmorgenläufer möglichst unfallfrei zu umrunden.

    Versuch macht klug. Also schnell noch angemeldet für läppische 8 Euro. Da sollte man auch nicht gleich meckern, wenn bei der groß aufgezogenen läuferischen Nabelschau etwas unrund läuft. Solange ich nicht unrund laufe. Was zunächst mal unrund läuft ist mein kalkulierter Vorlauf für den Volkslauf. Sprich - ich hab mal wieder endlos Zeitbonus verspielt um dann hektisch zu versuchen meinen Malus nicht zu groß werden zu lassen. Ich will ja jetzt noch nicht zu viel vorwegnehmen, aber sobald ich eine Startlinie überquere, verläuft der Kampf gegen die Uhr meistens umgekehrt.

    Es bleibt mir noch ne gute halbe Stunde Zeit als ich in Bönnigheim endlich ankomme. Jetzt nur noch schnell parken, Startunterlagen abholen, Rennoutfit checken… Naja, dass mit dem Parken ist schon mal so ne nervige Kiste. Wer zu spät kommt… Kaum ist die Familienkutsche in eine gefühlt nur Smart kompatible Parklücke gezirkelt, kommt eine nette, mit Block und Bleistift bewaffnete, Dame daher. Hmm, was für ein Service. Kann ich bei ihr noch schnell einen Geschäftsbrief diktieren? Oder gar einen Vorab-Laufbericht? Warum guckt die bloß so streng? Da mach ich mich doch besser schnell vom Acker, respektive vom Straßenrand und suche mir ein stilles ruhiges Plätzle. Sowas dauert natürlich ein bisschen. Jetzt aber ran wie Blücher. Den Kilometer zum Start werde ich als Einlaufstrecke verbuchen, verbunden mit ein bisschen Tempoarbeit.

    Der Start befindet sich direkt gegenüber der Strombergkelter. Die Kreisstraße dorthin wurde zwischenzeitlich gesperrt, so dass ich jetzt schon mal Rennfeeling genießen kann. Das endet dann zwangsweise sehr abrupt im Start/Zielbereich. In und um die Kelter wuselt es bereits gewaltig. Schlagartig wird mir klar. Das hier ist kein kleiner aber feiner Dorflauf, sondern eine örtliche Großveranstaltung mit Volksfestcharakter. Meine schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Der Massenauftrieb unbeteiligter Unterstützer, unterschiedlichster Läuferfraktionen, stellt sich mir unvermittelt in den Weg. Durchquetschen zur Startnummernausgabe ist angesagt. Einchecken und dann die nächste Überraschung. Für die Zeitmessung müssen an jedem Schuh dünne Papierstreifen festgetackert werden, in denen ein Meßchip eingearbeitet ist. Naja, getackert ist ein bissle zu plastisch ausgedrückt. Eigentlich sollen die beiden Enden ja durch die Bändel gefädelt werden. Eigentlich - denn es macht beim Festziehen der Schleife erst mal Ratsch und die beiden Löcher, die für das rechte Ende des Schnürsenkels gedacht waren, reißen aus. Klasse - aber ich hab ja noch zwei Löcher für das andere Ende um das Ding noch irgendwie fixieren zu können. Ratsch. Oder auch nicht. Wusste gar nicht dass ich heute so kraftstrotzend bin. Hoffentlich überträgt sich die überschüssige Energie nachher auch aufs Laufen. So, was mache ich jetzt? Ich habe zwar am linken Schuh das verflixte Messinstrument unfallfrei und ordnungsgemäß platzieren können, aber was wird aus dem Papierschrott des anderen? Hmm, guter Rat ist teuer. Geknickt werden dürfen die Streifen nicht. Und auch nicht unter die Schnürsenkel geklemmt. Soll ich die zerfetzten Überreste vor Überqueren der Ziellinie aus der Hosentasche kramen und schwungvoll von Hand über die Zeitmessmatte führen. Schauläufers Taschenspielertrick wär für das Publikum sicher sehr unterhaltsam. Aber halt, kleine aber entscheidende Komponente für diese Problemlösung übersehen. Meine Kompressionstight hat ja gar keine Taschen. Und nee, über andere Verstaumöglichkeiten möchte ich gar nicht erst nachdenken. Ist einfach nicht genug Luft in der Buxe. Ich entschließe mich dann doch den ramponierten Streifen ein Stück unter die Schuhschnürung zu schieben. Gleicht jetzt optisch fast dem Ticket das mir beinahe die aufmerksame Dame von der Stadtverwaltung als Willkommensgruß unter den Scheibenwischer geklemmt hätte. Wird schon irgendwie halten. Damit das kunstvolle Gewurstel kein Eigenleben entwickelt darf ich meinen Fuß halt nicht zu schnell bewegen.

    So jetzt aber zurückkämpfen durch die Menge. Irgendwo müsste doch eine Umkleide sein? Ich hab nämlich noch einen dicken Fleecepulli, Laufjacke und lange Jogginghose an. Kein Wunder bei gut 7°. Und trotz Sonne ist es noch recht frisch. Gut auf Betriebstemperatur werde ich heut schon noch kommen. Soviel ist gewiss. Schau mer mal was die Uhr sagt. Ah ha, noch fast eine Viertelstunde. Da könnte ich doch auch zum Auto zurücklaufen, die Sachen dort deponieren und dann hieße es zackig: Gehe zurück auf Los. Gesagt getan. Den bereits verpufften Effekt der Aufwärmübung zur Kelter also nochmals als Pendelstrecke. Zumindest das Trainings-Tagebuch freut sich über die zusätzlichen Extrakilometer. Könnten sogar als Intervalltraining durchgehen. Womit wir beim Stichwort sind. Iiiiii…hntervalltraining. Welch "böhses" Wort. Da liegt der Hase im Pfeffer. Für ein so zaghaftes Vorhaben wie das Unterbieten der 40 Minuten Schallmauer wäre es wohl von Nöten gewesen hierfür so manch nette Tempoeinheit als Endlosschleife genossen zu haben. Insbesondere wenn man von dieser Bestmarke noch satte 2 Minuten entfernt ist. Des Faulenzers Lösung: Mut zur Lücke. Mangelnde Laufbemühungen sollen durch die Inanspruchnahme von großem Glück und unbändigen Willen kompensiert werden. Erinnert mich irgendwie an meine Schulzeit.

    Und mein soeben spritzig absolvierter Kuriergang zur fahrbaren Home-Base ist für das heutige Abschneiden wohl so effektiv wie die letzte Nachtschicht vor meiner Schulabschlussprüfung. Und schummeln gilt (heute) nicht. Der Weg ist das Ziel und diesem gilt es uneingeschränkt zu folgen. Auch wenn es heut doppelt schwer fällt auf dem Pfad der Tugend zu bleiben, denn ich muss heute - im wahrsten Sinne des Wortes - zweimal einen großen Bogen um das Laster machen, welches in Form vinologischer Genüsse in der Weinkelter auf mich wartet. Hartes Los für einen bekennenden Viertelesschlotzer. Für die anstehende Hatz würde ich mir zu gern einen schnellen Hasen wünschen. Aber die gute Fee lässt mich im Stich. Hasen haben schon Schonzeit. Also bleiben für die Tempobestimmung nur die nackten Zahlen meines unbestechlichen Freundes aus Fernost. Frei nach der Devise: Rasen nach Zahlen.

    Das erste Ziel wär vollbracht. Zur rechten Zeit am rechten Ort. Was bei mir schon mal nicht selbstverständlich ist. Olle Kamellen. Schnell altes Ungemach verdrängen. Der Leistungstest kann beginnen. Und die faule Ausrede eines schlechten Starts fällt heute auch schon mal weg. Denn zumindest anfangs kann ich schnell. Dank meiner ambitioniert angegebenen Zielzeit bei der Voranmeldung darf ich in die schnellste Startgruppe. Dazu muss ich mich nur noch schnell von ganz hinten nach ganz vorne durchkämpfen, weil die gleichzeitig startenden 5 Kilometer-Rundenläufer und die den doppelten Spaß wollenden Zehner des Hauptlaufes, schon alle - am hoffentlich richtigen - Platz stehen. Das sind also gut 1000 nervös scharrende Hufe an denen ich vorbei will. Die schnellen Hirsche sind hier tatsächlich durch eine simple Schnurr vom gemeinen Laufvolk abgetrennt und ein Blockwart, äh Helfer, will erst meine rote Nummer sehen ehe er mich darunter durchlässt. Sehr disziplinär das Ganze. Aber eigentlich eine gute Sache. Ich finde dann auch noch ein angenehmes lauschiges Plätzle im magischen Zirkel. Und darf am Duft der großen weiten Welt der echten Schnellen schnuppern.

    Dazu gehören die üblichen Verdächtigen mit den allseits prognostizierten Gewinnerwartungen und natürlich auch die bis dato noch großen Unbekannten welche zuvor genannte Gruppe ärgern kann, da diese Sie fatalerweise nicht auf ihrer Rechnung hat. Und natürlich nicht zu vergessen, die große Gruppe der hypochondrisch veranlagten Prediger, die geschickt bis zuletzt mit maßlosen Untertreibungen ihren wahren Leistungsstand herunter nivellieren. Unterstützt durch eine aufgesetzte Leidensmiene, mit der man für „Menschen in Not“ hausieren gehen könnte. Das alles in der berechtigten Hoffnung die leichtgläubigen Gegner damit in Sicherheit zu wiegen und sich nach einem Wahnsinnsrennen der Bewunderung der verdutzten Unterlegenen sicher sein. Also schön Abstand halten. Man will in dem elitären Kreis ja als Otto-Normalläufer nicht unnötig auffallen. Auch optisch nicht. Ich trage als Rennkluft zwar meine Komprimierungskluft, aber das alle Gaumensünden offenbahrende enge Leible, wird durch ein darüber getragenes langärmeliges Laufshirt, luftig kaschiert. Diese Retusche verbirgt gnädig zurückliegende Schandtaten - Belohnungs-Fressattaken - die der vom harten Tempotraining geschundene Körper und Geist einforderte. Die Sache mit den kompromittierenden, komprimierten Rundungen wäre somit schon mal elegant gelöst. Schauläufer im Speckmantel, garniert von locker luftiger Panade an heißem Höschen. Handschuhe und Buff komplettieren konträr dieses modische Laufensemble. Ein Stilberater würde Gefahrenzulage beantragen. Egal; „form follows function.“ Schließlich ist das hier nicht Heidis Catwalk sondern ein Racecontest. Also, „fast and fourious.“ Die feuerroten Rennschlappen wollen heute artgerecht bewegt werden. Daran kann es also schon mal nicht liegen, wenn’s mal wieder etwas länger dauert.

    Warten. Nun steh ich hier blöd rum. Ich wär jetzt zu allen Schandtaten bereit. Meine hitzige Vorbereitung ist fast schon für die Katz als endlich ganz unspektakulär angekündigt wird: „Und los gehts.“ Endlich kann ich es laufen lassen. Mal sehen wie lange es dauert bis mir die Kuttel hochkommt. Ein kurzes Stück bleibt die Meute vor mir noch auf der Hauptstraße. Dann biegen wir ab auf einen asphaltierten Feldweg. Es ist tatsächlich genug Platz um selbstbestimmt zu Laufen. Wieder ein Grund weniger heute „den Larry zu machen“. Also wie heißt vor der Werbepause des örtlichen Lokalradiosenders so schön: Dran-blei-ben! Wobei Pause wär jetzt ganz schlecht, dann schluckt mich das Hauptfeld. Also wie immer. Die ersten Rennkilometer ganz laufnerdmäßig in den höchsten Zügen, die meine gepeinigten Lungenflügel zulassen, genießen. Um im zweiten Renndrittel dann flügellahm zu werden und ganz gönnerhaft denn hinter mir liegenden ein Erfolgserlebnis beim Überholen zu verschaffen. Mir tut halt was man kann wenn es für eine gute Sache ist. Zumindest für die anderen. Aber heut ist es noch viel schlimmer mit der anfänglichen Selbstüberschätzung. Ich kann machen was ich will. Ich bewege mich nicht nach vorne. Also generell ja schon, aber im Feld halt nicht. Sogar Position halten fällt trotz meiner „Best-Off-Tempo-Compilation“ schwer. Ich seh schon, um mich herum ist ne andere Liga und ich finde hier grad meine Meister. Zum Beispiel in den beiden die gerade locker parlierend an mir vorbeiziehen. „Servus Gerd, was wird‘s heut? Ne 40iger?" „Nee, so gut bin i grad net druff. Mit ner 42 bin ich auch zufrieden.“ Laufen Sie nur so schnell, dass Sie sich dabei noch gut unterhalten können. Rät zumindest der „Online Fitneß Coach" meiner Krankenkasse. Fitneß-Coach ist übrigens nicht zu verwechseln mit Fitneß-Couch. Und ich hier versuche hier aussichtslos hinterher zu japsen. Wohl unnötig noch zu erwähnen, dass besagter 42er Aspirant mich gerade stehen lässt und am Horizont verschwindet. Menno, noch nicht mal einen Kilometer gelaufen und schon aller Illusionen beraubt. Das kann ja noch ein vergnüglicher Nachmittag werden. Zumindest die nächste knappe 3/4 Stunde.

    Endlich läutet es am Handgelenk. „Klingelingeling, Klingelingeling, ich zeig die KM-Pace dir an. Klingelingeling, Klinggelingeling, werd doch endlich schneller man(n)….“ So ähnlich ging doch dieses einfältige Liedchen zweier Namensvettern von mir. Und meine Herz-Rhythmusmaschine versucht noch ein paar mehr „beats per minute“ rauszuholen. Kurzer Kontrollcheck, 3¾Takt. Naja stimmt jetzt streng genommen nicht so ganz. Mathematisch korrekt zeigt meine Uhr mir unglaubliche 3:44 an. Alter Schwede so könnt des noch was werden heute. „I have a dream, a race to run… I have a dream, but only fun“ Ein echter Ohrwurm, der im Original deutlich über 4 Minuten dauert. Die 4. Ein schlechtes Omen für meinen nächsten Kilometerschnitt. 4:02. Böses Erwachen. Ade ihr schönen Träume: „Sweet Dreams are made of this, who am I to disagree…“ Zum Glück geht es jetzt nun ganz leicht etwas bergab Richtung Innenstadt. Noch ist Polen nicht verloren. 3:50. Yeep, so muss Technik! Aber die Beine sind nicht alleine auf der Welt. Mein Herz-Kreislauf System rotiert noch bevor wir auf das Kopfsteinpflaster einbiegen. Auf die kleine - aber gemeine - Altstadtrunde. Mein engagierter Vortrieb wird durch den abrupt einsetzenden Drehzahlbegrenzer unsanft ausgebremst. Da nützt auch die wilde Trommler-Unterstützung nichts, die nach Durchlaufen des Köllesturmes, alles gibt.

    Alte Wetterregel: Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Bei mir kommt nun beides gleichzeitig. Bezogen auf den Untergrund ist der tiefste Punkt der Laufstrecke erreicht und kurz und knackig der folgende Anstieg. Umgekehrt reziprok dazu verhält sich meine Laufgeschwindigkeit. Der letzte Kilometer zur Komplettierung der ersten Runde ist bis dato der langsamste. 4:12. Ein Blick auf die Uhr am Ziel zeigt 19:57 Minuten. Wenn ich das wiederholen könnte würde es reichen. Also das ganze: "Vier gegen Willy", äh Schauläufer, nochmal von vorn.

    Aber es kommt noch schlimmer. Der leichte Anstieg um die Felder lässt das Schlimmste wahr werden. 4:18 und ich bin am Limit. Richtung Stadt kann ich zwar wieder etwas Fahrt aufnehmen. 4:10. Aber die Erkenntnis reift. Vergessenes Intervall-Training ist durch nichts zu ersetzen. Nicht alles was man nicht im Kopf hat, hat man auch in den Beinen. Jetzt heißt es erst mal positiv denken und sich nicht hängen lassen. Immerhin ist mit ein bisschen Durchhaltevermögen eine neue persönliche Bestzeit im Rahmen meiner heutigen Möglichkeiten. Dank negativer Höhenvernichtung wird es nun besser, 3:57. Schneller laufen leicht gemacht. Spritzigkeit kennt keine Grenzen. Oder doch? Nichts bleibt wie es war und schon wieder heißt es auf dem Zifferblatt: "Vier gewinnt".

    Nun wird es langsam Zeit für das Ziel. Ehe ich noch mehr Zeit verliere. Endlich ist die Cleebronner Straße wieder erreicht. Jetzt noch ein Stück geradeaus. Völlig ausgepumpt stehe ich im Zielraum. Fix und Foxy. Noch ganz knapp unter 41 Minuten reingekommen. Ein Ziel erreicht. Und das andere? Ist es zu groß? Immerhin fehlt noch fast eine ganze Minute. Ist das für mich zu schaffen? Und der Aufwand dafür? Will ich das überhaupt? Fragen über Fragen die sich in die Freude über die neue Bestzeit mischen. Jetzt erst mal mental die Kurve kriegen.

    Willst Qualen du erleiden,
    dann darfst du keinen 10ner meiden.
    Lagst grad keuchend noch darnieder
    Und glaubst, du könntest schon wieder.

    Grüssle Klaus
    pyrrhocorax likes this.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:39, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 65,7 km, Biel (100): 10:43:36
    23.05.2014 Wildbader Stäffeleslauf 12:48 AK 50 3.Platz
    30.05.2014 401 Stäffele Team-Lauf 2:11:41
    31.05.2014 Schefflenzer Ultra 50 km 5:55:57
    01.06.2014 Hohenneuffen Berglauf 1:00:36
    07.06.2014 Niesenlauf 11600 Stufen, 3,5 km, 1660 hm 1:39:13
    13.06.2014 Bieler Laufnacht (100 km) 10:43:36
    25.06.2014 LKZ Firmenlauf 3,5 km 00:12:45
    29.06.2014 Stuttgartlauf 01:28:04
    24.08.2014 Allgäuer Panorama Ultra, 69,8 km 3000 hm 10:26:03
    28.09.2014 Berlin 03:10:47
    14.11.2014 Schwaikheim 10 km 00:40:39
    Nicht jeder Dichter ist ganz dicht. Es ist ja auch nicht jeder Läufer läufig

  2. #2
    A u s l a u f m o d e l l Avatar von binoho
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    11.10.2007
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    Outback Muc-Süd
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    8.591

    Standard

    Hinreissender Bericht, der mir mehrfach ein fettes Grinsen ins Gesicht getrieben hat.
    AVA © Sabine Münch
    Mit dem siebten Lebensjahrzehnt wird es schwer, sich noch zu steigern, außer man hat erst im sechsten Jahrzehnt begonnen Sport zu treiben

    25.10.2015 00:00 Uhr

  3. #3

    Im Forum dabei seit
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    Beiträge
    137

    Standard

    Super. So muß ein 10er-Bericht aussehen. Klasse gelaufen. Noch besser geschrieben.

    Ich war auch da (ca 11min langsamer) aber die Gefühle waren ähnlich.

  4. #4
    Pain is temporary - glory lasts forever Avatar von Kullino
    Im Forum dabei seit
    21.03.2012
    Ort
    Münsterland
    Beiträge
    479

    Standard

    Hallo,

    super Bericht.
    Laufen macht Spaß und den Kopf frei.
    2012, 2013, 2014 - Strongmanrun finished
    2013, 2014 - Teutolauf 29km finished


    2015: Braveheartbattle, Strongmanrun , In Planung: 1.M in Münster laufen.
    Aktuelle Fußwerk:
    Brooks PureCadence 2 , Brooks PureDrift, Saucony Hattori

  5. #5
    Avatar von Finny
    Im Forum dabei seit
    01.08.2011
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    786

    Standard

    Schauläufer, Dein Bericht war ganz großes Kino für mich und ich werde jetzt öfter mal schauen, was Du so an Unterhaltung hier feilbietest :-)

    Gratulation zum Erfolg!

    Gräme Dich nicht, geniesse!

    LG,
    Finny

  6. #6
    Mit Ausdauer hat es auch die Schnecke bis zur Arche geschafft! Avatar von zanshin
    Im Forum dabei seit
    13.12.2008
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    Rems-Murr-Kreis
    Beiträge
    2.988

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    Hallo Klaus!
    Zuerst wollte ich ja aufgrund der Länge des Berichts nicht so recht ran ans Lesen. Aber erst einmal angefangen ging es fluchs von Zeile zu Zeile und ich war überrascht, als ich (schon) am Ende angelangt war. Super geschrieben.

    Gratulation zu Deiner Leistung. Ich denke über kurz oder lang wirst Du die 40er Marke schon knacken.
    Liebe Grüße
    - Carmen

  7. #7
    Avatar von gero
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    Ort
    Simmozheim
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    3.829

    Standard

    Danke für den Bericht und nochmal Gratulation zu deiner PB!
    5km(2011): 18:56, 10km(2011): 39:10, HM(2011): 1:25:36, M(2013): 2:59:04, 6h(2010): 65,132km, 100km(2013): 9:30:35
    klick mich

  8. #8
    Avatar von AndreaKA
    Im Forum dabei seit
    17.08.2009
    Ort
    Karlsruhe
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    1.049

    Standard

    Hallo Klaus,

    also mir ist's egal, ob du die 40 knackst oder nicht ... Hauptsache du schreibst darüber und deine Berichte werden nicht kürzer!!!!
    Spaß beiseite, herzliche Glückwünsche zur PB!!!! Musste auch (wie immer ...) mehrfach schmunzeln .... "Das erste Ziel wär vollbracht. Zur rechten Zeit am rechten Ort. Was bei mir schon mal nicht selbstverständlich ist." .... ja, da war mal was ... ... oder "Fitneß-Coach ist übrigens nicht zu verwechseln mit Fitneß-Couch" .... .

    Viele Grüße
    Andrea

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