Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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Thema: Pulstraining

  1. #1

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    Standard Pulstraining

    Hey Leute!
    Zu mir: 18 Jahre alt; männlich; 74 kg; 185 cm und leidenschaftlicher Läufer(Laufpensum: dreimal die Woche;35 km)
    Ich laufe nun seit knapp vier Jahren und dachte bisher dass ich ein guter Läufer bin. Mehrmals bin ich schon 10 km auf Wettkampfniveau gelaufen mit einer Zeit von rund 50 Minuten. Viellicht hätte es mir da schon auffallen können, denn der Wert stagnierte.
    Vor einigen Wochen entschloss ich mich dann, mir eine Polar M430 anzuschaffen.
    Bisher brachte diese Anschaffung wirklich nur Frust mit sich!
    Laut Pulsuhr habe ich bereits zu Beginn des Laufes einen hohen Puls, welche auch noch immer weiter ansteigt. Selbst bei "normalen" Läufen ist mein Puls viel zu hoch.
    Der Running Index schwankt immer zwischen Mittel und Gut(was für meine Bemühungen trotzdem einfach zu wenig ist) und einmal war er sogar naja. Darum entschloss ich mich, einen Trainingsplan von polar zu beginnen. Aber auch hier: Enttäuschung!
    Bei einem Puls von 60-70 % der maxHF bin ich gerade mal 6-7 Km/h schnell. Bringt sowas denn tatsächlich Ausdauer? Ich komme mir vor wie einen Schnecke. Und dieses Tempo 100 minutenlang manchmal!
    Meine Fragen sind nun:
    Habe ich überhaupt jemals Ausdauer aufgebaut?!
    Sollte ich mir trotzdem einen Trainingsplan von Polar zur Hand nehmen und danach trainieren? Und wenn ja wie lange würde es dauern, bis ich wirklich Erfolge sehe?
    Wie lange würde es dauern meine Bestzeit von 50 min im 10km lauf auf 45 min zu verbessern?(würde dafür auch bis zu fünfmal wöchentlich trainieren?
    Und mag sein , dass ich wirklich immer nur maximal trainiert habe, aber hat dieses Maximaltraining über viele Monate denn nun überhaupt etwas gebracht?
    Des Weiteren sollte ich mit GPS oder Laufsensor trainieren?
    Ich bedanke mich im Voraus.
    Viele Grüße

  2. #2
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Hey Leute!
    Zu mir: 18 Jahre alt; männlich; 74 kg; 185 cm und leidenschaftlicher Läufer(Laufpensum: dreimal die Woche;35 km)
    Ich laufe nun seit knapp vier Jahren und dachte bisher dass ich ein guter Läufer bin. Mehrmals bin ich schon 10 km auf Wettkampfniveau gelaufen mit einer Zeit von rund 50 Minuten. Viellicht hätte es mir da schon auffallen können, denn der Wert stagnierte.
    Und dir ist in vier Jahren nicht aufgefallen, dass andere deutlich schneller laufen?

    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Habe ich überhaupt jemals Ausdauer aufgebaut?!
    Da das eine relative Frage ist kann sie ausser dir im Moment keiner beantworten. Da die Vergleichswerte fehlen. Hast du dich denn nie gesteigert?
    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Sollte ich mir trotzdem einen Trainingsplan von Polar zur Hand nehmen und danach trainieren? Und wenn ja wie lange würde es dauern, bis ich wirklich Erfolge sehe?
    Das sagt dir doch der Plan. Du ziehst ihn durch und wenn das Ergebnis mit der Vorhersage zutrifft hat es funktioniert.

    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Wie lange würde es dauern meine Bestzeit von 50 min im 10km lauf auf 45 min zu verbessern?(würde dafür auch bis zu fünfmal wöchentlich trainieren?
    Laufen ist individuell und Menschen keine Roboter.
    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Und mag sein , dass ich wirklich immer nur maximal trainiert habe, aber hat dieses Maximaltraining über viele Monate denn nun überhaupt etwas gebracht?
    Was ist denn für die Maximaltraining?
    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Des Weiteren sollte ich mit GPS oder Laufsensor trainieren?
    Was bringt dir GPS beim Training?

  3. #3

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    Die Trainingspläne von Polar würde ich sehr kritisch sehen und mir auch nicht so viel Gedanken über den Puls machen. Such Dir einen pace orientierten Trainingsplan für sagen wir 45min und zieh den durch. Bei Deinem Alter und Traumgewicht geht da sicherlich noch einiges! Auf ein gemeinsames Training im Verein oder einer Hochschulsportgruppe hast Du keine Lust? Das ist natürlich auch sehr hilfreich, wenn man sein Training strukturieren will.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:28:41 (09.10.2016), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  4. #4
    Avatar von gecko
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    Jo, Du bist jung und schön leicht für Deine Größe und läufst schon seit Jahren. Absolut ideale Voraussetzungen und da darf man dann auch sagen:
    Dafür bist du echt schnarchlangsam.
    Mach Dir keine Sorgen um Deinen Puls, sondern:

    Such Dir einen pace orientierten Trainingsplan für sagen wir 45min und zieh den durch. Bei Deinem Alter und Traumgewicht geht da sicherlich noch einiges! Auf ein gemeinsames Training im Verein oder einer Hochschulsportgruppe hast Du keine Lust? Das ist natürlich auch sehr hilfreich, wenn man sein Training strukturieren will.
    Viel mehr kann man dazu mit den vorhandenen Infos nicht sagen.
    Hau rein
    Luna Mono 2.0 - Leider geil !
    aktuell auf: Laufnase.de


    Läufer Gif // Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil // Challenge 2017 Tabelle
    Aktuelle PB's: 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2017: 10km: Sub 40

  5. #5
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    @Haselnuss, lies dir einfach mal die 100 Pulsfäden durch oder noch besser die Seite von @U_d_o
    http://marathon.pitsch-aktiv.de/

    da steht genug zum Thema Puls!
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  6. #6

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was bringt dir GPS beim Training?
    Man weiss, wohin man für den Heimweg das Taxi hinbestellen muss.
    stetre76 and JoelH like this.

  7. #7

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    Und dir ist in vier Jahren nicht aufgefallen, dass andere deutlich schneller laufen? http://forum.runnersworld.de/forum/i...gezeichen2.gifhttp://forum.runnersworld.de/forum/i...gezeichen2.gif
    Natürlich ist mir das aufgefallen.. nur diejenigen liefen immer schon viel länger oder waren in der laufschule
    Was bringt dir GPS beim Training?
    misst die geschwindigkeit und schrittfrequenz

  8. #8

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    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Die Trainingspläne von Polar würde ich sehr kritisch sehen und mir auch nicht so viel Gedanken über den Puls machen. Such Dir einen pace orientierten Trainingsplan für sagen wir 45min und zieh den durch. Bei Deinem Alter und Traumgewicht geht da sicherlich noch einiges! Auf ein gemeinsames Training im Verein oder einer Hochschulsportgruppe hast Du keine Lust? Das ist natürlich auch sehr hilfreich, wenn man sein Training strukturieren will.
    Und nach pace zu trainieren ist auch nicht gefährlich für die Gesundheit? Da der Puls ja trotzdem erhöht bleibt. Oder verbessert sich der puls im laufe der zeit, wenn ich andauernd mit pace trainiere?

  9. #9
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Und nach pace zu trainieren ist auch nicht gefährlich für die Gesundheit?
    Lies, was Du unter dem schon erwähnten Link über Puls findest.

    http://marathon.pitsch-aktiv.de/

    [edit]
    Genauer: Themen für alle Läufer -> Laufen mit Pulsmesser
    [/edit]
    Dann sollten sich die meisten Deiner Fragen erledigen.

    Ob er Recht hat: Ja. Sonst wäre ich ein medizinisches Wunder, das regelmäßig mit über 100% MaxHF unterwegs ist.

  10. #10
    Avatar von gecko
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    nicht der puls macht dich schneller, sondern die verbesserte pace !

    Hast Du einen Herzfehler? Nein? Dann renn um GottesWillen!
    Du bist 18, es gibt Leute die pulsen halt höher als andere, es gibt welche die koennen gut bei 85% Puls laufen und es gibt welche, die fuehlen sich schon bei 75% am Limit.... Das ist einfach individuell und in Deinem Falle bis auf Weiteres egal!

    Such Dir einen Plan nach pace und leg los. Das muesste bei Deinen Daten sowas von nach vorne gehen, wenn du da dran bleibst, WENN Du diesen verdammten Puls aus Deinem Schaedel bekommst.

    Jesses.....

    PS: Der Link von Ruca ist absolut super. Danach sollte das Thema erledigt sein
    Wenn nicht, ordne ich Dich in die Kategorie "Sommerloch Praktikant" ein
    Zuletzt überarbeitet von gecko (01.08.2017 um 18:26 Uhr)

  11. #11

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    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    [GPS] misst die geschwindigkeit und schrittfrequenz
    Nö. Es wird nur die Position der Uhr auf der Erde gemessen. Ableiten kann dann aus einer Positionsänderung die Geschwindigkeit/Pace berechnet werden.
    Die Schrittfrequenz wird nicht über GPS gemessen. Die Frage war anders gemeint

  12. #12

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    Du kannst bis 70-75% deiner maximalen Herzfrequenz trainieren und bist noch im aeroben Bereich, und hast alle Vorteile eines Ausdauertrainings (mehr Mitochondrien, Kapillarisieung). Ich habe mir dieselben Fragen gestellt als ich Ende Mai mit Pulstraining angefangen habe. Bei 60-65% (112-121) war ich fast langsamer als die Spaziergänger zu Fuss. Aber es muss nicht sein, 70-75% ist auch OK für Ausdauertraining. Ausserdem habe ich festgestellt, dass mein Körper sehr schnell von langsam laufen gelernt hat. Anfangs war ich bei 75% (141) bei über 8'/km. Mein Herz hat davon viel gelernt und nach 2 Monaten laufe ich bei derselben HF (75%) knapp über 7'/km. Ich muss sagen dass sich zu bremsen sehr viel gebracht hat. Ausserdem gibt es nicht nur Ausdauertraining sondern auch Intervalltraining (1-2 Mal/Woche) und/oder ein Laufen "an der Schwelle" (ca 160 für mich). Der 70-75% Rythmus gilt als Basis für die anderen Trainingseinheiten, z.b. 20-30 Minuten bei 70-75% leicht joggen, dann 4 x 5' schnell oder 10-20' an der Schwelle oder was noch immer und worauf du Lust hast. Jede Woche sollte ein langer Lauf gemacht werden (1st30-2st) aber im 70-75% Tempo.

    Also:
    - 70-75% MHF ist auch ok
    - der Körper "lernt" sehr schnell und bald wirst du bei 75% MHF fast so schnell laufen wie früher bei 150 oder 160.

    Ausserdem kann es sein dass deine maximale HF nicht der HF entspricht die mit der Karvonen-Formel kalkuliert wurde. Zb liegt meine MHF laut der Karvonen formel (226 - Alter für Frauen, 222-Alter für Männer) bei 188. Doch beim Springseiltraining ist meine HF oft bis 191-192 sogar 195 gestiegen, daher ist mein 70-75% MHF ein Paar Punkte höher als ursprunglich gedacht.

    LG

  13. #13

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    PS: Laufen bei 60-65% kannst du auch zum chilen oder zur aktiven Erholung ab und zu machen. Es tut gut und schüttelt den Laktat aus, der beim intensiven Training sich angehäuft hat in den Muskeln, und begünstigt eine bessere Erholung.

    Die Kenyaner die Marathon trainieren machen 2 Trainingseinheiten pro Tag: morgens bei 60% und nachmittags richtig Tempo.

  14. #14
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist mir das aufgefallen.. nur diejenigen liefen immer schon viel länger oder waren in der laufschule
    Ich laufe seit 8 Monaten, habe noch nie irgendeinen Plan abgearbeitet, habe keine Ahnung was eine Laufschule sein soll und bin trotzdem schon klar schneller als du, also da hast du definitiv was falsch gemacht, denn ein Wunderläufer bin ich definitiv nicht.

    Zitat Zitat von Haselnuss12345
    Und nach pace zu trainieren ist auch nicht gefährlich für die Gesundheit?
    Langsam habe ich so das Gefühl das da ein Troll unterwegs ist. Ist das dein Ernst? Was soll daran gefährlich sein eine Pace zu trainieren? Du solltest natürlich keine 1000m Intervalle in 2.50 Minuten machen wenn du bisher nur eine 5:30er Pace in deinen Läufen geschafft hast. Aber es ist auch nicht gefährlich, denn du wirst die Geschwindigkeit gar nicht erst erreichen, da dein Körper das gar nicht her gibt, der Puls wird nach oben gehen und irgendwann die Schwelle erreichen an der es für das Versorgen deiner Beinmuskulatur mit frischem Sauerstoff nicht mehr reicht. Von daher begrenzt dich dein Körper schon von ganz alleine, der ist nämlich zum einen sehr robust und zum anderen schlau austariert, solange du nicht versuchst bei 50°C in der Sonne ohne Flüssigkeitsaufnahme viele Stunden zu laufen passiert die in der Regel gar nichts. Irgendwann kannst du einfach nimmer und spätestens dann solltest du eben aufhören. Und wenn du dir dann später die Daten auf dem Rechner anschaust, dann wirst du einen Zusammenhang zwischen Pace und Puls erkennen. Du wirst feststellen, dass du die Wahl hast ob du nach Pace trainierst oder nach Pulsfrequenz, dass dir beides aber jeweils die gleichen Grenzen aufzeigen wird.

    Alles in allem, mach dir nicht so viele Gedanken, sondern mach einfach.

  15. #15

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    Zitat Zitat von Haselnuss12345 Beitrag anzeigen
    Und nach pace zu trainieren ist auch nicht gefährlich für die Gesundheit? Da der Puls ja trotzdem erhöht bleibt. Oder verbessert sich der puls im laufe der zeit, wenn ich andauernd mit pace trainiere?
    Ein erhöhter Puls ist nicht gefährlich, wenn man nicht einschlägige Erkrankungen hat! Und den wirklich auf die Spitze zu treiben oder länger hoch zu halten kostet auch eine enorme Willensstärke. Und die 45min@10km die ich Dir mal vorgeschlagen habe, sind auch nicht so aus der Welt, daß Du Dich da jedes Mal total verausgaben mußt. Letztlich geht es einfach nur drum, sich mit den selbst gesteckten Trainingsaufgaben in einem Bereich zu bewegen, der einen fordert und voranbringt. Also weder zu lasch, so daß der Körper Däumchen dreht noch zu hoch, was das Verletzungsrisiko erhöht und auch nicht produktiv ist. Das ist IHMO über eine pace-Orientierung einfacher. Ist man weiter, kann man versuchen, den Puls nachträglich (in Programmen wie runalyze oder vendor specific) hinzunehmen, um zusammen mit Wettkampfergebnissen besser abzuschätzen wo man steht und wie man das Training gestalten kann. D.h. man schaut über viele Läufe hinweg, wie hoch der Puls bei einer bestimmten pace war, aber ohne sich während des Laufs am Puls zu orientieren. Bei Profis oder ambitionierten Amateuren jenseits der 100km/Woche mag das wieder anders aussehen, aber da hab ich als Freizeit/Fitnessläufer natürlich nur begrenzt was von ...
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:28:41 (09.10.2016), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  16. #16
    Avatar von burny
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    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    Die Kenyaner die Marathon trainieren machen 2 Trainingseinheiten pro Tag: morgens bei 60% und nachmittags richtig Tempo.
    Kannst du mal die Quelle nennen, der du das entnommen hast?
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh-la.de

  17. #17

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    Quelle:
    https://www.running-addict.fr/consei...r-courir-vite/

    Saviez-vous que les kenyans font régulièrement des footings lents à moins de 60% FCM tôt le matin ? Ça ne les empêche pas de filer comme des gazelles sur leur séance de l’après-midi, bien au contraire !

  18. #18

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ich laufe seit 8 Monaten, habe noch nie irgendeinen Plan abgearbeitet, habe keine Ahnung was eine Laufschule sein soll und bin trotzdem schon klar schneller als du, also da hast du definitiv was falsch gemacht, denn ein Wunderläufer bin ich definitiv nicht.


    Langsam habe ich so das Gefühl das da ein Troll unterwegs ist. Ist das dein Ernst? .
    Ich habe zwischen 13-18 J täglich trainiert und wieder seit einem Jahr laufe ich. Trotz 4 J Laufen zwischen 13-18 bin ich immer sehr langsam gelaufen (beim Sprinten in der Schule immer 10 Meter hinter den anderen..) obwohl ich Strecken bis 56km gelaufen bin mit 15 ohne Problem. Ausserdem finde ich nicht dass 50' für 10km langsam sind!!!! Es muss kein Troll sein, von meiner eigenen Erfahrung als Teenager ist es mir bekannt alleine zu trainieren ohne Kontakt mit der Aussenwelt oder andere Läufer! Und dabei auch langsam bleiben! Die maximal mögliche Geschwindigkeit ist zum Teil genetisch erworben (Körpertyp, eigene Biomechanik, kurze oder lange Beine, VO2 max, Anteil an langsame/schnelle Muskelfasern, etc) und kann durch Training nur im Rahmen dieser genetischen Limits verbessert werden.

    Muss kein Troll sein, lol, ich war genau so verpeilt mit 18 trotz täglichen Training.
    Auch Menschen die niemals schnell rennen werden gibt es.
    Ausserdem ist 50' für 10km Klasse!


  19. #19

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    Dass professionelle Langstreckenläufer mehrmals pro Tag trainieren ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Nur sind in deiner Quelle allgemein bekannte Dinge enthalten, eben dass man großteils Grundlage trainieren soll und nicht nur dahinknüppeln.
    Und dann steht da eben ohne Quellenangabe, dass die Kenianer den ganzen Vormittag lang im 60% Bereich laufen, und am Nachmittag Gas geben. Aber ob das 2 Trainings am Tag sind oder mehr, kann man deinem Zitat nicht entnehmen... Grundsätzlich wird die Aussage schon stimmen, weil eben allgemeine Trainingsprinzipien für den Langstreckenbereich beschrieben sind, aber das Kenianer-Beispiel ist per se nicht wirklich beweiskräftig...

  20. #20

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    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    Dass professionelle Langstreckenläufer mehrmals pro Tag trainieren ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Nur sind in deiner Quelle allgemein bekannte Dinge enthalten, eben dass man großteils Grundlage trainieren soll und nicht nur dahinknüppeln.
    Und dann steht da eben ohne Quellenangabe, dass die Kenianer den ganzen Vormittag lang im 60% Bereich laufen, und am Nachmittag Gas geben. Aber ob das 2 Trainings am Tag sind oder mehr, kann man deinem Zitat nicht entnehmen... Grundsätzlich wird die Aussage schon stimmen, weil eben allgemeine Trainingsprinzipien für den Langstreckenbereich beschrieben sind, aber das Kenianer-Beispiel ist per se nicht wirklich beweiskräftig...

    Ja die Aussage wirkt etwas "bling bling" aber es motiviert gut zu glauben, dass man wie die Kenianer trainiert.

    Aber was man davon lernen kann ist dass man vom sehr langsam laufen bei 60-65% auch profitieren kann, als Profi oder als Amateur. Laufen bei 60-65% dient hauptsächlich der (aktiven) Erholung nach einer intensiven Trainingseinheit. Laktat wird dadurch eliminiert.

  21. #21
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    Laktat wird dadurch eliminiert.
    Welchen Laktat?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  22. #22
    Avatar von burny
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    Diese "Quelle" ist unbrauchbar.
    Das ist, wie wenn mein Nachbar behaupten würde, mit gestreiften Unterhosen wäre man 5 min schneller auf 10 km und ich diese Aussage mit Verweis auf meinen Nachbarn verbreiten würde.

    Zitat Zitat von haxedesboesen Beitrag anzeigen
    Und dann steht da eben ohne Quellenangabe, dass die Kenianer den ganzen Vormittag lang im 60% Bereich laufen, und am Nachmittag Gas geben.
    ...
    Grundsätzlich wird die Aussage schon stimmen,
    Und das zweifle ich stark an. Zunächst mal: Was heißt "die Kenianer"? Hat der, der da so großzügig behauptet, alle befragt? Besser noch: alle im Training beobachtet? Gegenüber so Pauschalaussagen ist gesunde Skepsis angebracht.

    Was hingegen sicher stimmt, ist, dass sie nicht nur knüppeln, sondern auch mal langsamer laufen. Aber: allein schon die Aussage, dass "die Kenianer" mit weniger als 60% laufen, unterstellt, dass sie alle mit HF-Uhr laufen und da auch ständig drauf achten. Wer sowas behauptet, sollte angeben, woher er seine Weisheit hat. Das tut der Mensch, der mit seinem Internetauftritt ja Geld verdienen will, aber nicht.

    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    aber es motiviert gut zu glauben, dass man wie die Kenianer trainiert.
    Und genau das ist Schmarrn! Das ist genauso, als würde man sich mit denen vergleichen, weil man nachts schläft und die Kenianer auch.

    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    Laufen bei 60-65% dient hauptsächlich der (aktiven) Erholung nach einer intensiven Trainingseinheit. Laktat wird dadurch eliminiert.
    Dazu reicht Auslaufen nach der intensiven Einheit. Die Abbaurate beträgt ca. 0,5 mmol/l pro min. Kannst du dir ausrechnen, wie lange der Abbau bei z. B. 10 mmol/l dauert?

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh-la.de

  23. #23

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    Ein guter Trainingsplan nach Pace sollte automatisch eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Tempobereiche aufweisen und ein gutes Balancing zwischen harten und erholsamen Einheiten haben. Der Puls wird sich dann entsprechend einpegeln. Wichtig ist, einen Plan zu nehmen der dich nicht überfordert.

    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Die Trainingspläne von Polar würde ich sehr kritisch sehen und mir auch nicht so viel Gedanken über den Puls machen. Such Dir einen pace orientierten Trainingsplan für sagen wir 45min und zieh den durch.
    Wenn du den TE zersägen willst, ist das nen guter Tipp

    Ich würde ich bei einer 10k WK Zeit von 50 Minuten aber erstmal einen 49er Plan empfehlen.

    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    PS: Laufen bei 60-65% kannst du auch zum chilen oder zur aktiven Erholung ab und zu machen. Es tut gut und schüttelt den Laktat aus, der beim intensiven Training sich angehäuft hat in den Muskeln, und begünstigt eine bessere Erholung.
    Du meinst wohl es unterstützt beim Abbau von Laktat?

    Zitat Zitat von van771 Beitrag anzeigen
    Die Kenyaner die Marathon trainieren machen 2 Trainingseinheiten pro Tag: morgens bei 60% und nachmittags richtig Tempo.
    Ähm, nein. Und wer sind diese Kenyaner?
    Aktuelle Bestzeiten: 10km - 38:46 (04/2017), HM - 1:24:28 (04/2017)

  24. #24

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    Bernd, ich habe nur geschrieben, dass auf der zitierten Seite grundsätzlich geschrieben wird, dass der Hauptteil im Grundlagenbereich gelaufen wird. Somit stimmt die Aussage grundsätzlich, weil die Kenianer es wohl nicht wirklich anders machen werden. Dazu muss ich keinen Kenianer interviewen, weil es dies eben zu den grundlegenden Trainingsprinzipien im Langstreckenbereich zählt. Sofern ich diesbezüglich zu unpräzise war: ich bezog mich auf den kompletten Absatz, in dem die zitierte Aussage steht, nicht nur auf den einen Satz.

  25. #25
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Dazu reicht Auslaufen nach der intensiven Einheit. Die Abbaurate beträgt ca. 0,5 mmol/l pro min. Kannst du dir ausrechnen, wie lange der Abbau bei z. B. 10 mmol/l dauert?

    Bernd
    Wo hast Du das her? Ich kenne nur Halbwertzeit dauert ca. 13 Minuten und kann bei aktiver Erholung auf 8 Minuten verkürzt werden.
    http://www.zeitschrift-sportmedizin....09/lit0900.pdf
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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