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  • 1 Post By JoelH

Thema: Am Anfang war da der Bauchspeck.

  1. #1
    Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Beiträge
    120

    Standard Am Anfang war da der Bauchspeck.

    Hallo liebe Foristen,

    jetzt bin ich also wirklich in einem Forum für Läufer gelandet. Vor einem Jahr noch eine absurde Vorstellung, denn bis dahin lag meine letzte Laufeinheit sicherlich 20 Jahre zurück. Aber seit letzten August hat sich einiges getan.

    Mit Startgewicht 125kg hab ich mit Schwimmen angefangen. Anfang November, so bei 105kg ist dann das Laufen dazu gekommen. Aufgrund der dunklen Jahreszeit immer am Wochenende Sa.+So. jeweils eine 6km Schleife, also so 40km im Monat. Na ja, als es heller wurde an den Abenden wurden auch die Ausläufe häufiger und länger. Allerdings alles ohne größeren Plan dahinter.

    Momentan sind es so 140 km im Monat, Tendenz steigend. Das Gewicht ist mittlerweile auf 77 kg gesenkt, das Abnehmen steht also nicht mehr im Vordergrund. Dafür ist das Feuer für Laufen wieder erwacht. Und deshalb will ich jetzt etwas Struktur in die Geschichte bringen.

    Als Jugendlicher bin ich 10km mal in knapp 40 Minuten gelaufen, ohne spezifisches Lauftraining dahinter, ich habe es einfach gerne gemacht. Dann habe ich den Sport mehr oder weniger komplett eingestellt.

    Jetzt bin ich Mitte Vierzig und die Lust am Laufen wieder zurück. Ohne spezifisches Training habe ich mich dann doch mal für einen Volkslauf angemeldet. Vorletzte Woche bei meinem ersten 10er bin ich knapp unter 49 Minuten gelaufen. Bin im Übereifer des ersten Gefechts viel zu schnell los und zwischen Kilometer drei und fünf gnadenlos in ein Leistungsloch gefallen. So ein Rennen mit anderen Läufern hat eben doch eine andere Dynamik, als wenn man alleine unterwegs ist. Eine Woche später bei einem recht selektiven (so um die 350 Höhenmeter, schätze ich) 15km Lauf bin ich mit 1:20 ziemlich genau da gelandet wo ich es mir ausgerechnet habe.

    Das Feuer und die Lust ist also zurück. Völlig vermessen schiele ich jetzt natürlich darauf meine 10er Zeit aus den 80'ern zu verbessern, aber 9 Minuten auf 10 Kilometer sind natürlich noch ein steiniger Weg, wenn nicht gar unmöglich. Nächstes Ziel sind erst Mal 45 Min für 10km. Am Wochende bin ich bei einem relativ flachen 6.5 km Lauf mit einer Pace von 4.36 gelaufen. Ich muss also noch 6 s/km irgendwo finden. Und das auf 10km halten. Das erscheint mir realistisch. Zu 40 Minuten gilt es aber noch 36 s/km abzuzwacken. Momentan sehe ich gerade noch nicht, wie ich das machen soll.

    Auf der anderen Seite würde ich auch gerne mal einen Halbmarathon in Angriff nehmen. Von der Länge her sollte es kein Problem sein, habe schon Ausläufe bis 19km gemacht. Allerdings ist da aber auch immer der Ehrgeiz eine gewisse Zeit zu schaffen. Einfach so finishen ist mir bei solch "kurzen" Strecken nicht genug. Ja, ich mach Dinge entweder richtig, oder gar nicht, aber einfach nur larifari ist nicht mein Ding.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich denke in meinem Alter geht es wohl ohne einen vernünftigen Trainingsplan nicht mehr weiter. Und deshalb habe ich mich hier registriert. Um zu sehen was man so machen kann um sich weiter zu verbessern und vor allem um eine vernünftige Struktur in die Geschichte zu bekommen.

  2. #2
    Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    3.687

    Standard

    Willkommen!

    Was für eine Entwicklung im Gewichtsbereich! Ganz großen Glückwunsch dazu (bei mir waren es "nur" knapp 20kg und seit einiger Zeit stagniere ich).

    Wenn Du mit dem Laufen dran bleibst glaube ich, dass Du beide Wunschzeiten (45 bzw. 40 Minuten) erreichen wirst, die Frage ist nur wann. Denn für die bisherige Art zu trainieren, ist Deine Leistung schon beachtlich. Wenn Du jetzt anfängst, strukturierter zu trainieren, dann wird es gar nicht so lange dauern.

    Mein erster Tipp, ja da ist es noch länger hin, aber wenn Du wieder eine Art "Winterpause" einlegst, wird das Dich wieder deutlich zurückwerfen:

    Aufgrund der dunklen Jahreszeit immer am Wochenende Sa.+So. jeweils eine 6km Schleife, also so 40km im Monat.
    Es gibt heutzutage sehr gute und sehr leichte Stirnlampen, damit ist die Dunkelheit kein Grund mehr, unter der Woche nicht Laufen zu gehen...

    Mit Trainingsplänen bin ich persönlich bisher gut mit Steffny ("das große Laufbuch") gut gefahren, aber auch die hier von "hier", von Lauftipps.ch und von einem Forenmitglied unter http://marathon.pitsch-aktiv.de/ haben einen ganz guten Ruf. Wichtig ist aber vor allem, dass Du verstanden hast, warum ein Trainingsplan so aufgebaut ist, wie er aufgebaut ist...
    AK 40. Trainingsstart: 6/15 (3,2km)
    10km: 10/15: 51:25; 10/16 46:41; 5/17: 46:16 (nicht offiziell vermessene Strecke)
    21,1km: 2/16: 2:01:44; 10/16: 1:49:52; 2/17: 1:45:17, 6/17: 1:43:14
    42,2km: HH, 4/16: 4:22:24, HH, 4/17: 3:45:36
    To-Do 2017: Marathon Berlin
    ---------------------------------------------------------------

    Mein Lauftagebuch


  3. #3
    Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Beiträge
    120

    Standard

    @ruca

    Danke. Auch wenn es sich komisch anhört, es war relativ einfach. Allerdings war ich auch sehr konsequent, wie gesagt, richtig oder gar nicht. Also hab ich erst Mal den Alkohol komplett abgesetzt und die Ernährung gedrosselt und bewusster wahrgenommen. Also keine spezielle Diät oder so was, sondern einfach reduzierter, bewusster. Dazu dann noch 3-4 x die Woche schwimmen. Jeweils so eine Stunde, das sind bei mir zwischen 2 - 2.5 km Brust, pro Einheit. Ich hab auch mal 3.5 km gemacht, aber das war dann über ambitioniert und hat meinen Körper eher geplättet.

    Und dann eben das Laufen dazu. Jetzt schwimme ich nicht mehr soviel, will es aber auch nicht ganz abstellen, da gut für den Rücken(!), dafür laufe ich mehr. Abnehmen mag ich vielleicht noch 2-3 Kilo, aber momentan fühle ich mich pudelwohl und versuche das Gewicht einzupendeln, mag ja nicht zum Jojo werden

    Was die nächste Dunkelzeit angeht, Mit Stirnlampe ist wahrscheinlich eher nicht meins. Ich wohne am Waldrand auf dem Dorf, da ist es sofort stockdunkel und dazu noch Waldweg, ich weiss nicht, da brech ich mir wahrscheinlich direkt die Beine

    Deshalb bin ich gerade am Überlegen ob ich mir ein Laufband zulege oder meine Kilometer in einem Studio abspule. Ist eine Platz-, Preis-, Aufwand-Abwägung. Das Laufband muss halt entsprechend Power haben und ist in der Anschaffung teurer. Auf der anderen Seite spart man sich den Hin- und Rückweg zum Studio und ist damit deutlich flexibler. Aber für die Entscheidung sind ja noch 5 Monate Zeit.

  4. #4
    läuft und läuft und läuft ... Avatar von GeorgSchoenegger
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    Standard

    Herzlich willkommen! Gratuliere zum tollen Anfang (bzw. Abnahme) und weiterhin viel Erfolg!
    "Only that day dawns to which we are awake." - H.D.Thoreau
    Meine Wettkämpfe in der km-Spiel Tabelle
    Meine Lauf-Fotoalben (mit vielen Tiroler Laufstrecken)

  5. #5
    Avatar von JoelH
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    16.06.2017
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    120

    Standard

    Übrigens, wer sich für die Zahlen interressiert.
    Das Schwimmen habe ich am 2. Sep 2016 begonnen und bin seit dem 169 km geschwommen. Mit dem Laufen begann ich am 30. Okt 2016 und habe seit dem 770 km zurückgelegt. Dazu noch ungezählte Kilometer spazieren bzw. wandern gewesen. Darüber habe ich keine genauen Aufzeichnungen.
    Also mit diesem Pensum sind 50kg Gewichtsreduktion zu schaffen Ist gar nicht so viel, finde ich.
    Biene77 likes this.

  6. #6

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    Nahe bei den 7 Bergen...
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    Plus die vielen Dinge, die du nicht gegessen hast... oder ? Nur mit Sport gehts ja auch nicht....

    Nichts desto trotz eine beeindruckende Leeistung... 50 kg weniger... da bleibt von mir gerade noch der dicke Zeh und meine Armbanduhr...

    ich wünsche dir viel Spaß mit deiner neuen Lebensqualität und noch viele leichte (im doppelten Sinne... ) Läufe....
    "Wir sind vom Leben gezeichnet, in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben..." (SDP)

  7. #7
    Avatar von JoelH
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    16.06.2017
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    Standard

    Na ja, das mag sein. Das ist schwer zu quantifizieren. In der Tat habe ich meine Ernährung etwas umgestellt. Unnötige Dinge (Zweitmahlzeiten) habe ich bewusst reduziert, ebenso fettiges. Bin vom Pasta- zum Müslifan geworden. Und ich habe den Bierkonsum komplett und den Alkoholkonsum an sich weitestgehend eingestellt.

    Dafür esse ich wieder mehr Schokolade als früher, irgendwo muss der Zucker ja herkommen

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