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Thema: Es geht weiter

  1. #1

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    Standard Es geht weiter

    Ihr kennt mich sicher von meinem Lauftagebuch "Meine kleinen Ziele".
    Viel zulange habe ich meine kaputten Knie mit meiner Laufleidenschaft gequält.
    Jetzt bin ich ganz und gar aufs Walken umgestiegen, genauer aus Nordic Walking.
    Nee nicht nur weil ich musste, sondern auch weil ich ein gewisses Gefallen dran gefuden habe.
    Meine Walking-Erfahrungen berufen sich auf gerade mal knapp über 200km.
    Ich sehe mich als blutigen Anfanger und dennoch möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.
    Gut ist, dass ich für die neue Sportart kaum was neues brauchte. Schuhe und Klamotten die zum laufen taugen, kann man uneingeschränkt auch beim walken einsetzen. In der kalten Jahreszeit muss man, zumindest ich, sich wärmer anziehen. Die Walking-Stöck sind mit entsprechenden Fachinfos und guter Beratung auch schnell besorgt. Ich habe mich für Carbon-Stöcke entschieden.
    Ach ja die Infos. Vergleicht man die Fachliteratur und die Zeitschriften fürs Laufen, Biken und Mountenbiken mit denen für Walken muss ich mal meine ganz personliche Meinung los werden. Werder ist die Quantität noch die Qualität der Literatur übers Nordic Walken befrieden. Aber was solls ich habe ja genügend Lieteratur zu den zuvor genannten Sportarten und daraus lässt sich eine Menge ableiten.
    Aber jetzt genung geschwafelt.
    Für meine Intervallstrecke habe ich nur eine 8km Rundkurs ausgeschaut, den ich in den nächsten Wochen walken werde. Mit ca. 40 positiven Höhenmetern ist er auch relativ flach.
    Heute Mittag, nach dem alle Wochenendeinkäufe erledigt waren bin ich bei allerfeinsten Sonnenschein und 7,2°C los. Selbst der Wind hat sich vor der Sonner erschreck und war kaum vorhanden. Ich hatte mich heute für meine Trailschuhe entschieden, nicht weil es durch den Dreck ging sondern weil im Boden noch der Frost der letzten Tage steckte und das meine wärmsten Schuhe sind. Meine GPS- Dingsdabumsda habe ich auf eine Invervall 5:30 walken und 2:30 gehen eingestellt und stöckelte los. Klar das ich bei dem Wetter nich allleine war, Walker, Läufer, Biker ... einfach alle schienen Heute das fantastische Wetter zu nutzen. Ab Kilometer 5 merkte ich deutlich, dass ich meinen Rumpf doch mehr trainieren muss. Das ist mir bereits früher aufgefallen als ich meine ersten Walkversuche hinter mir hatte. Will ich jetzt mehr walken muss ich mehr den Rumpf trainieren. Letztlich habe ich auch die 8km durchgehalten die Durchschnittspace lag bei 09:11min/km. Ich fand das war für heute ok. Was da in Zukunft noch geht, wird sich ergeben.

    Gruß
    Andreas

  2. #2
    Analogue native Avatar von geebee
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    Hallo Andreas,

    das ist natürlich ein Schritt, sozusagen dem Laufen abzuschwören. Kann mir vorstellen, dass Dir das nicht ganz so leicht fällt, ich stand ja selbst schon einmal an dem Punkt.

    Aber: Auch beim Walken ist man draußen, man kann Entfernungen zurücklegen, man kann sich verbessern, man kann sich auspowern, man kann sich Ziele setzen, man kann sich mit anderen messen (sofern die dann nicht, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, in den Laufschritt verfallen).

    Hauptsache in Bewegung bleiben.

    Viel Spaß wünsche ich Dir.

    Gee

  3. #3
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Viel zulange habe ich meine kaputten Knie mit meiner Laufleidenschaft gequält.
    Jetzt bin ich ganz und gar aufs Walken umgestiegen, genauer aus Nordic Walking.

    Nee nicht nur weil ich musste, sondern auch weil ich ein gewisses Gefallen dran gefuden habe.
    Aber aufpassen: Wenn man es falsch macht (zB. zu lange Schritte oder zu schnell bergab) ist das für die Knie nicht weniger belastend als Laufen!

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Werder ist die Quantität noch die Qualität der Literatur übers Nordic Walken befrieden. Aber was solls ich habe ja genügend Lieteratur zu den zuvor genannten Sportarten und daraus lässt sich eine Menge ableiten.
    Da muß ich Dir widersprechen: Ich habe gut 1 Meter NW-Literatur, von denen knapp ein Drittel auch gut bis ausgezeichnet ist. Und fürs NW läßt sich von den anderen gar nichts ableiten, nur für die allgemeinen Aspekte des Ausdauertrainings.

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Meine Walking-Erfahrungen berufen sich auf gerade mal knapp über 200km.

    Ab Kilometer 5 merkte ich deutlich, dass ich meinen Rumpf doch mehr trainieren muss. Das ist mir bereits früher aufgefallen als ich meine ersten Walkversuche hinter mir hatte. Will ich jetzt mehr walken muss ich mehr den Rumpf trainieren.
    Dann würde ich Dir unbedingt einen (guten!) Anfängerkurs empfehlen. Denn man kann beim NW viel mehr falsch machen als beim Laufen oder Walken ohne Stöcke (nämlich gerade beim Stockeinsatz). Dafür spricht auch Dein Gefühl, mehr für den Rumpf tum zu müssen. Wenn Du die Stöcke richtig einsetzt, dann IST das Rumpftraining. Seitdem ich NW mache (jetzt 7 Jahre) sind (nach ca. 2-3 Monaten) meine vorher vorhandenen Rückenschmerzen komplett weggegangen, eben weil der Rumpf durchs Walken gestärkt wurde. Vielleicht ist es jetzt bei Dir aber auch nur der ganz normale Muskelkater, den man am Anfang einer Sportart hat. Wicchtig ist, daß Du den Rücken ganz leicht nach vorne gebeugt, aber in sich gerade hast. Und natürlich der richtige Stockeinsatz. Den alleine hinzubekommen, ist fast unmöglich (auch mit guter Literatur schwer, weil man sich selbst ja nicht sieht und deshalb seine Fehlhaltungen nicht bemerkt).
    Gruß vom NordicNeuling

  4. #4

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    Hallo Gee,
    Danke für deine netten Worte.
    Wohin das Walken mich führt, weiß ich noch nichh.
    Wettkämpfe werden es wohl weniger sein, davon habe ich schon genug bestritten.
    Aber du kannst hier ja weiter lesen.

    Hallo NordicNeuling,
    Auch dir danke ich für deine Ratschläge.
    Zum Thema Literatur, vielleicht habe ich in der Tat noch nicht die richtigen Bücher gefunden. Wie auch immer, vergleicht man dies mit den Standardwerken im Laufsport, so haben diese einen anderen Anspruch. Ich will das mal mit den Worten, weniger sportlich beschreiben.
    Was Anleitung angeht, nun ja da habe ich mal ein mehrtätiges Seminar besucht. Dieses verglichen mit den üblichen Kursen, war schon herausragend. Damit will ich nicht sagen das andere Kurse schlecht sind.
    Mit den Knien, so glaube mir versuche ich sehr achtsam weiter zu machen. Schrittfrequenz, Kniehub, Armeinsatz und Rumpfdrehung werden mit Bedacht gewählt.
    Das Walken auch den Rumpf trainiert ist mir schon klar aber danke noch mal für den Hinweis. Dennoch halte ich es für unbedingt notwendig eine ebenfalls intensives Crosstraining, bestehend aus Kraft und Radfahren (das ist meine persönliche Wahl) im Fitnessplan zu etablieren.
    Auf Grund meiner Begrenzer, Asthma, Neurodermitis, muskulärer Probleme und meiner Defizite in den Gelenken werde ich allgemein- und sportmedizinisch sehr gut betreut.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es zudem noch eine hervorragenden Sport- und Outdoor-Ausstatter der auch immer wertvolle Tips auf Lager hat.

    Dennoch allerliebsten Dank euch beiden. Ich hätte nicht mit soviel Feedback am ersten Tag gerechnet.

    So jetzt ist aber Sportzeit angesagt auch wenn es gerade plästert wie Sau.
    Gruß
    Andreas

  5. #5

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    Nach dem ich heute die Kommentare geschrieben hatte, saß ich noch lange in meinen Radklamotten am Frühstückstisch und haderte mit mir.
    Ne im Regen wollte ich auch nicht mit dem Mountainbike los. Bei so viel Regen ist der Waldboden ganz schön aufgeweicht und matschig.
    Ich zog die Radklamotten aus und zog die Laufklamotten an. Holte die Stöcke raus und wollte schon los.
    Halt! Wenn ich jetzt schon unplanmäßig walke, kann ich auch gleich den Beckgurt testen. Der Gurt wurde mit zwei je 0,125l fassenden Trinkflaschen ausgeliefert. Weiter bietet der Gurt noch eine Tasche in der mein Handy genau reinpasst. Ich hatte mir den Gurt für längere Distanzen gekauft, damit ich mich verpflegen kann und im Notfall eine Handy dabei habe. Der Gurt kam übers Shirt und unter die Regen Jacke.
    Jetzt konnte es los gehen, und zwar im Regen der aber schon nach ca. 2,5km in Niselregen übergig und 5min später ganz auf hörte. Ich hatte mich wieder für Trailschuhe entschieden. Dieses mal aber für eine leichtere Variante, Hauptsache wasserdicht. Heute durften es ein paar Kilometer mehr sein als gestern und auch ein paar Höhenmeter mehr. Die 3,9°C fühlten sich bei dem Wind und der nassen Luft viel unangenehmer und kälter an als die trockene Frostluft der letzten Tage. Entsprechend weniger war auf den Wegen los, nur hier und da ein paar Biker (Respekt bei dem Wetter) und Hunde mit Herrchen oder Frauchen.
    Warum ich hauptsächlich auf Asphalt unterwegs bin? Nun ja. Ich bekomme mit den richtigen Pads hier eine sauberen Abstoß und damit einen guten Vortrieb hin. Der zweite und wichtigere Grund ist, das Straßen, Flurbereinigungsstraßen, Fuß- und Radwege schön eben sind und die Knie sich nicht so schnell weg drehen. Wegen der gewölbten Fahrbahn, muss man halt öfter mal die Straßenseite wechseln, damit man die Beine und Hüfte nicht einseitig belastet.
    Zurück ging es entlang der Lippramsdorfer Straße, offenes Gelände, bei dem Wind und den leichten Carbon-Stöcken musste man aufpassen das man sich nicht vertüddelt.
    Die Handhabung des Beckengurtes entpuppte sich als optimal. Er störte gar nicht, der Trage-Komfort ist gut und angenehm. Die Trinkflaschen lassen sich gut entnehmen und wieder verstauen. Handy raus und wieder rein ging auch ohne großes gefummel.
    Wieder zurück an der Haustür zeigte die GPS-Uhr: 13,09km - 75 positive Höhenmeter - eine Durchschnittspace von 09:38min/km.

    Gruß
    Andreas

  6. #6
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Was Anleitung angeht, nun ja da habe ich mal ein mehrtätiges Seminar besucht.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es zudem noch eine hervorragenden Sport- und Outdoor-Ausstatter der auch immer wertvolle Tips auf Lager hat.
    Das hört sich beides gut an!

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    So jetzt ist aber Sportzeit angesagt auch wenn es gerade plästert wie Sau.
    Plästern heißt doch Wasser von oben? Bei uns war strahlender Sonnenschein!

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Der zweite und wichtigere Grund ist, das Straßen, Flurbereinigungsstraßen, Fuß- und Radwege schön eben sind und die Knie sich nicht so schnell weg drehen.
    Schnelle Läufe und Läufe bei Nacht (egal, ob Walken oder Laufen) mache ich auch lieber auf Asphalt, eben wegen der Umknickgefahr auf unebenen Böden.

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Wieder zurück an der Haustür zeigte die GPS-Uhr: 13,09km - 75 positive Höhenmeter - eine Durchschnittspace von 09:38min/km.
    Na, hört sich doch gut an! Für den Anfang ist das auch zügig - da merkt man, daß Du vom Laufen kommst. Mit der Zeit wirst Du aber vermutlich deutlich schneller.
    Gruß vom NordicNeuling

  7. #7

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    Hi NordicNeuling,
    Na ja wo ich genau hin will weiß ich noch nicht genau.
    Ob ich in Zukunft mehr Geschwindigkeit trainieren möchte oder mehr Strecke, da bin ich mir noch nicht vollkommen im Klaren.
    Aber ich denke, dass ich zur Zeit für erste versuchen werde an beiden Baustellen zu arbeiten.
    Aber dafür werde ich mir jetzt erst mal Zeit nehmen, ich stehe ja nicht unter Leistungsdruck.

    Heute bin ich extra 15min ehr aufgestanden. Ich musste noch meinen Trainingsplan zusammen basteln. Denn ohne Plan gehe ich nie ins Studio. Und meinen Turnbeutel musste ich auch noch packen.

    Auf der Arbeit war es heute wiedermal einer der komischeren Tage und nach 8h war nicht alles geschaft was ich mir vorgenommen hatte.

    Um 16:00Uhr stand ich umgezogen vor dem ersten Gerät und das halbstündige Stahlstemmen konnte beginnen.
    Als nächstes war das Laufband dran. 15min walken, ich habe alle 2:30min die Pace erhöht. Am Ende standen 1,71km und eine Durchschnittspace von 08:46min/km auf dem Display.
    Den Abschluss absolvierte ich auf den Ergometer: 15min - 7,27km - Durchschnittsgeschwindigkeit 29,1km/h.

    Das war mein Tag heute.
    Gruß
    Andreas

  8. #8
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    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Na ja wo ich genau hin will weiß ich noch nicht genau.
    Ob ich in Zukunft mehr Geschwindigkeit trainieren möchte oder mehr Strecke, da bin ich mir noch nicht vollkommen im Klaren.
    Aber ich denke, dass ich zur Zeit für erste versuchen werde an beiden Baustellen zu arbeiten.
    Ist eigentlich ähnlich wie beim Laufen: Man kann seine Strecken immer weiter ausdehnen und parallel bei kurzen Trainings am Tempo arbeiten. Übrigens sind die Distanztrainings beim Walken einfacher, die Tempoeinheiten schwieriger als beim Laufen. Distanz, weil die Belastung der Gelenke bei richtiger Technik doch um einiges geringer ist, Tempo wegen der Koordination mit den Stöcken.
    Gruß vom NordicNeuling

  9. #9

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    Ich kann dir nur beipflichten NordicNeuling.

    Heute war es mal wieder soweit, ich vergesse auch noch mal meinen Kopf.
    Umgezogen, Stöcke herausgekramt Uhr gestartet.
    Son Schei... ich habe vergessen die Uhr zu laden.
    Kurz überlegt wie lang die Restlaufzeit des Akkus wohl sein wird, grübel, grübel, mmhh ok für ne kleine Runde müsste es reichen.
    Bei allerfeinsten Wetter, 10°C, keine Wolke am Himmel und einer leichte Brise, bin ich dann doch noch los.
    Die Uhr war noch auf einen Intervall von 5:30/2:30 eingestellt, also bin ich den auch gewalkt.
    Aus Vorsicht heraus habe ich die Uhr bei Kilometer 4,51 gestoppt und habe den Walk gespeichert.
    Die restlichen, geschätzten, 500 Meter bin ich zügig aber entspannt bis zur Haustür gewalkt.
    Bei der Auswertung ergab sich eine Durchschnittspace von 08:37min/km und 25 positive Höhenmeter.

    Eigentlich hätte es mehr sein sollen aber dazu hätte die Restkapazität der Uhr mit gereicht. Da kann man mal sehen wie abhängig ich schon von einen Spielzeugen bin.

    Für morgen habe ich mir definitiv mehr vorgenommen.
    Gruß
    Andreas

  10. #10
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    Du Glücklicher! Ich bin seit Montag krank, dh. weder Laufen noch Walken. Eigentlich wolte ich heute ne kleine Runde drehen; aber dann hatte ich so ein klammes Gefühl in der Herzgegend: Ich bin wohl noch nicht fit.
    Gruß vom NordicNeuling

  11. #11

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    Hallo NordicNeuling,
    Ich hoffe das klamme Gefühl in der Herzgegend ist nur vorübergehend gewehsen und das es dir nun wieder bessergeht.
    Du hast recht, da bin ich momentan doch besser dran.

    Ich habe die nächste Zeit dem Motto "Fit werden, fit bleiben" gestellt. Grund ist ein Buch das mir die Tage wieder mal in die Hände gefallen ist. Natürlich hat diese Motto auch Auswirkungen auf mein Training, ich werde, wie in dieser Woch bereits geübt Steigerungen und Intervalle ins Training einbauen. Aber ich habe mich auch dazu entschlossen intensiver auf mein Gewicht zu achten, denn seit dem ich nicht mehr laufe bin ich wieder ungeheuerlich fett geworden. Auch werde ich meine Peak Flow genauer beobachten um die Medikamentenumstellung besser bewerten zu können.
    Gestern hatte ich keine Zeit meine Trainingsdaten hoch zu laden, dass habe ich heute nach geholt. Genau 8km in einer Durchschnittspace von 08:51min/km.
    Während ich gestern den Arsch so richtig nass bekommen habe war das heute schon um Ecken besser. Es schien zwar nicht durchweg die Sonne, aber es war trocken. Die leichte Brise störte kaum. Der Walk heute war weder schnell noch lang. Zügig aber ruhig und gleich mäßig bin ich die 11,33km gewalkt. Die 70 positiven Höhenmeter verteilten sich doch schon recht gleichmäßig über die gesamte Strecke, so das sie kaum ins Gewicht fielen. Die Pace von 09:13min/km fand ich für diesen lockeren Walk doch ganz ok.

    So, das waren die letzten beiden Tage, morgen gehts weiter.
    Gruß
    Andreas

  12. #12
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Hallo NordicNeuling,
    Ich hoffe das klamme Gefühl in der Herzgegend ist nur vorübergehend gewehsen und das es dir nun wieder bessergeht.
    Mir geht es zwar besser, aber sporteln war ich auh heute noch nicht: vielleicht morgen! Danke für die Wünsche.
    Gruß vom NordicNeuling

  13. #13

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    Alles Gute NordicNeuling.

    Der heutige Morgen war ganz schön trist. Der nächtliche Regen hörte erst in den frühen Morgenstunden auf. Während des Frühstücks blickte ich immer wieder nach draußen und es schien tatsächlich besser zu werden. "Ich bin jetzt zu Hundeplatz ok, und was machst du heute?" Meldete sich die Liebste. "Mit dem Rad durch den Dreck!" "Na dann (grinst), bis später!"
    Ich checkte noch mal den Rucksack und füllte meine Trinkflasche. Als ich das Rad raus holte kam tatsächlich die Sonne raus, da mach das biken doppelt Spaß. Bremsencheck, Klickpedale gecheckt, Schaltung und Federgabel funktionieren auch perfekt, dann kanns losgehen.
    Bevor die ersten Zweifel kommen sofort in den ersten Feldweg "Dreck ich komme!". Was aber schon auf den ersten Metern klar war, der Boden ist tief und Matschig. Und in den letzten Tagen wurde bei uns in den Wäldern gewaltig Holz gemacht. Die Spuren die die schweren Maschinen hinterlassen sind aus Bikersicht schon fahrtechnich anspruchsvolle.
    Nun bin ich in letzter Zeit auch wenig mit dem Rad unterwegs gewesen und gleich dieser schwere Boden, was soll ich sagen, meine Oberschenkel haben von ersten Kilometer an gebrannt. Aber egal ich hatte eine Route im Kopf und die habe ich auch abgestrampelt.
    Als erstes ging es an der ehemaligen Schachtanlage Hohe Mark des geschlossen Bergwerks Auguste Viktoria vorbei in die Wacholder Heide und über Holtwick nach Haltern am See. Klar, Wochenende, da ist am See der Teufel los, gilt der See fürs Ruhrgebiet doch als Naherholungsgebiet. Dazu kommen noch die ganzen Ausdauersportler, denn die Runde um den See ist zimlich genau 10km lang. Auch ich habe in heute umrundet. Der Rückweg ging dann über den Annaberg, Bergbossendorf und vorbei an der Burg Ostendorf in die Mersch. Über den Lippe-Damm zum Kusenhorst und durch die Wulfener Heide nach Hause.
    Die Daten: 42,21km - 19,6km/h - 206 positive Höhenmeter.
    Das Wetter wurde unterwegs immer besser und als ich zuhause angekommen bin, war ich echt froh, denn für die Schlusskilometer war ich eindeutig zu warm angezogen.
    Trotz der Schutzbleche, die ich vorsichtshalber angesteckt hatte, sahen ich und das Rad aus wie Sau, um es gelinde auszudrücken.
    Sofor habe ich mich ran gemacht das Rad zu putzen, ist der Matsch erstmal trocken putzt man sich einen Wolf.
    Danach war ich dran. Die Klamotten habe ich im Wirtschaftraum ausgezogen, damit ich nicht die ganze Bude versaue und ab unter die Dusch.

    Und jetzt hab ich Hunger und muss mir erstmal eine Stulle rein schieben.
    Gruß
    Andreas
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  14. #14

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    Man bin ich froh das diese Woche zu ende geht.
    In unserer Firma herscht eine gewisse Unruhe, heißt: Es läuft gerade nicht ganz rund.
    Es finden viele Gespräche statt, der Vertrieb wird von allen erdenklichen Abteilungen unterstützt und die Mitarbeiter haben drängende Fragen und wollen beruhigt werden, was bis zu einem gewissen Maße sogar möglich ist. Unsere Firma macht ja nicht gleich zu und ist auch noch voll handlungsfähig, was natürlich beruhigt und uns allen einiges an Zeit bringt.
    Kein Wunder das eine solche Situation den Zeitplan ein wenig durcheinander schmeißt. So hatte ich am Montag und am Dienstag gerade mal Zeit für das allmorgentliche Dehnen.
    Am Mittwoch aber war ich dermaßen overloaded, dass ich mir die Freiheit genommen habe, nach 9h Büro und plus 1,5h Pause nach hause abzudüsen. Es war schon dämmerich als ich umgezogen vor der Haustür stand. Noch eben den neuen Intervall 6:00/2:30 in die Uhr getickert und dann konnte es los gehen. Die 8km bin ich dann in einer Durchschnittspace von 8:49min/km gewalkt.
    Donnerstag und Freitag konnte ich mich nicht rechtzeitig dem Stress entziehen. So blieb wieder mal nur das Dehnen in den Morgenstunden.
    Auch die Liebste hatte eine harte Woche hinter sich und als wir Samstagmorgen aufwachten staunten wir beide nicht schlecht, es hatte geschneit und das nicht gerade wenig. Also haben wir uns erst ums Einkaufen und Aufräumen gekümmer und die Liebste war natürlich mit den Hundis raus. Am Nachmittag hat mich mein Bewegungsdrang übermannt. Aber an walken war bei dem jetzt zu Matsch gewordenen Schnee nicht zu denken. Also bin ich ne Runde gelaufen. Nach 5km, in 6:38min/km, fragten mich meine Knie ob ich nicht einen an der Klatsch hätte. Die letzten 500m walkte (humpelte) ich dann nach hause (9:29min/km).
    Heute Morgen war dann auch der letzte Rest vom Schnee, zumindest auf den Wegen, weg. Aber an Mountainbiken war nicht zu denken. Die Wege im Wald waren an der Oberfläche matschig und darunter noch gefrohren, eine tückisch Kombination der ich mich nicht freiwillig aussetzen wollte. Also bin ich heute bei trüben 2,2°C mit den Stöcken los. Die ersten Hälfte der Strecke war ehr windgeschützt, so das ich von dem doch heftigen Wind erst auf dem Rückweg was merkte. Nagut es gibt schlimmeres als Rückenwind. Meine Uhr stoppte heute bei 13,75km und spuckte eine Durchschnittspace von 9:18min/km aus, bei 90 positiven Höhenmetern.

    Gruß
    Andreas

  15. #15

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    Die Muckibude ist sicherlich nicht jedermanns und jederfraus Sache. Auch ich gehe lieber nach draußen, gerade bei einem so feinen Wetter wie heute, aber was sein muss muss sein. Ergänzend zum Body Weight Training trainiere ich hin und wieder auch mit Gewichten, der Abwechslung halber.
    Also bin ich heute nach der Arbeit direkt ins Studio. Zu der recht frühen Tageszeit heute, hat das auch richtig Freude bereitet. Es war nämlich angenehm leer. An den Geräten musste man nicht anstehen und der Geräuschpegel war angenehm niedrige.
    75min habe ich Arme, Schultern, Brust, Rumpf und Beine trainiert. So umfangreich ist das Studiotraining schon lange nicht mehr ausgefallen. So hat das richtig Spaß gemacht.

    Gruß
    Andreas

  16. #16
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Muckibude ist ja so gar nicht meins; aber zu dem vorigen Beitrag will ich mich noch äußern:
    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    In unserer Firma herscht eine gewisse Unruhe, heißt: Es läuft gerade nicht ganz rund.
    Ja, sowas ist immer mies, Das macht sich bei mir übrigens sowohl beim Training wie auch im Zuckerspiegel bemerkbar (Ich bin medikamentenfreier Diabetiker).

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Noch eben den neuen Intervall 6:00/2:30 in die Uhr getickert und dann konnte es los gehen. Die 8km bin ich dann in einer Durchschnittspace von 8:49min/km gewalkt.

    Meine Uhr stoppte heute bei 13,75km und spuckte eine Durchschnittspace von 9:18min/km aus, bei 90 positiven Höhenmetern.
    Mal abgesehen davon, daß ein Intervall sächlich ist (, sorry, der mußte jetzt sein!), frage ich mich, was Du damit überhaupt meinst? Klar, beim Laufen wäre es abwechselndes Laufen und Gehen, aber beim Gehen/Walken? Angesichts von 13,75 km, die Du ja offenbar schaffst, werden das doch wohl keine Stehpausen sein?

    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Nach 5km, in 6:38min/km, fragten mich meine Knie ob ich nicht einen an der Klatsch hätte. Die letzten 500m walkte (humpelte) ich dann nach hause (9:29min/km).
    Man könnte ja sagen: selber schuld! Aber ich wundere mich eher, weil mir zügiges Walken nicht viel weniger auf die Knochen geht als langsames (oder auch schnelleres) Laufen. Nur bergab ist für mich fies - aber auch da beides.
    Gruß vom NordicNeuling

  17. #17

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    Vorgestern habe ich mal wieder vergessen die Uhr ans Stromnetz anzuschließen. Die Folge war gestern eine leere Uhr, kack. Aber das GPS-Tacho war noch voll. Also bin ich mit dem Cross-Bike ne Runde um den Block gedüst. 21,38km - 85 positive Höhenmeter - 24,0km/h, bei sonnigen 7,8°C.
    Da war es heute mit 15°C und auch wieder sonnig schon eine ganze Ecke wärmer. Da macht die "schnelle" 8km-Runde richtig Freude. Auch dieses mal habe ich die Strecke in Intervalle eingeteilt. 6:00min versuche ich immer schneller zu walken als in meinen zügigen "langen" Distanzen. Die darauf folgenden 2:30min dann wieder einfach nur zügig wie auf den "langen" Kanten. Die "volle" GPS-Uhr zeigte: 8,01km - 8:47min/km - 36 positive Höhenmeter. Die letzten, dieses mal 360m, bin ich gemütlich in 9:43min/km nach hause gegangen.
    Ich denke das war für die letzten 2 Tage ok.

    Gruß
    Andreas

  18. #18

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    Ich weiß es bekommt mir nicht!
    Dennoch, ich wollte heute eine Runde laufen und ich tat es auch!
    Also schlurfte ich los, schön gemächlich.
    Ein kurzes Stück hat mich Hofhund Carlos begleitet, der auf einen Bauernhof lebt, den ich auf meinen Runden oft quere.
    Carlos und ich kennen uns schon recht gut.
    Mit 7,02min/km liegt mein heutige Wohlfühlpace deutlich über der von damals.
    Was solls Hauptsache ist doch das man sich überhaupt bewegt.
    Klar merken meine Knie das ich gelaufen bin aber im Gegensatz zum letzen mal, ist es heute nicht so schlimm.
    Nach 7,01km und 44 positiven Höhenmetern stand ich wieder vor der heimischen Haustür.
    Das Wetter war heute ideal für Ausdauersport, 9°C, bedeckt und kaum Wind.

    Gruß
    Andreas
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  19. #19

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    Die Idee heute ein wenig weiter zu walken, ist mir bereits gestern Abend durch den Kopf gegangen.
    Ich hatte mir auf G-Maps zwar einige Möglichkeiten angeschaut aber noch nicht festgelegt.
    Also bin ich heute erst mal Richtung Lembeck aufgebrochen. Das ich meine Regenjacke angezogen habe war eine gute Entscheidung, denn hin und wieder niselte es und sie hilt den kalten und böigen Wind gut ab. Ich entschied mich am Midlicher Bach entlang zu walken. Der Wirtschaftsweg ist asphaltiert, die Strecke landschaftlich schön und was wichtiger ist, die Runde läßt sich beliebig abkürzen oder verlängern und das in schönen kleine Steps. Heute sind mir so einige Läufer, Radfahre und sogar Walker begegnet. Nach 10km habe ich einen kurzen Stopp eingelegt um zu trinken. Ob es nötig war weiß ich nicht aber besser ist es zu trinken bevor man Durst bekommt.
    Ich stellte aber fest das ich mich ein wenig in der Distanz geirrt habe, wenn ich weiter walke wie ich es mir ausgedacht hatte, ist die Runde kürzer als gedacht. Aber was habe ich oben geschrieben, richtig kein Problem, ich fügte eine kleine Schleife mit in die Strecke ein und am Ende der Runde waren es fast genau 15km, das sollte für heute ok sein.
    Ich bin extra nicht bewußt schnell gewalkt, mir ging es darum ein Gefühl für die längeren Distanzen zu bekommen. Und der Walk heute war ok. Er hat mich nicht sonderlich geschlaucht und am Ende hatte ich noch etliches an Reserven. Dennoch bin ich jetzt nicht enttäuscht von meiner Leistung, viel mehr nehme ich für mich mit, dass ich im Bezug auf Streck, noch Reserven habe mit denen ich spielen kann.
    Die Daten:
    15,54km - 74 positive Höhenmeter - 9,24min/km

    Gruß
    Andreas

  20. #20

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    Am Montagmittig habe ich noch gedacht das ich rechtzeitig nach Hause komme um zu walken. Das hat sich dann doch noch anders ergeben. Anstatt um 16:00Uhr habe ich um 18:30Uhr das Licht im Büro aus gemacht. Ob die Hauruckaktion für den Vertrieb was gebracht hat? Keinen Schimmer! Aber ich bin frohen Mutes, es wird sich in den nächsten Wochen zeigen. An Sport war aber nicht zu denken. Ich musste noch meinen Part für die Betriebsversammlung einstudieren.
    Der nächste Tag war ähnich vollgepackt! Erst Betriebsversammlung, danach Betriebsratssitzung und dann noch zurück ins Büro. Schwupps da war es wieder dunkel und ehrlich, ich hatte an nix mehr Bock, nur noch nach Hause und ausruhen. Auf den Weg zum Auto habe ich es mir noch mal anders überlegt. Kofferraum auf, Turnbeutel rausgeholt und rüber ins Studio. Und es war gut so. Erst habe ich Arme, Schultern und Brust trainiert, der zweite Teil des Trainings richtete sich am meine Beine und zum Schluss war der Rumpf dran. Nach 80min Stand ich vollkommen geschlaucht unter der Dusche. Auf der Fahrt nach Hause habe ich mir noch mal den Tag durch den Kopf gehen lassen. Zuhause angekommen war ich vollkommen entspannt.
    Den heutigen Tag habe ich vollkommen ruhig angehen lassen, die letzten zwei Tage haben Spuren hinterlassen und ich habe mir vorgenommen es heute ruhig angehen zu lassen. Früh morgens habe ich ein paar Aufgaben die ich sonst selbst mache delegiert. Den Vertrieb für die nächsten anstehenden Projekte auf Stand gebracht und fast eine Stunde mit Japan telefoniert. Um 15:00Uhr habe ich die Reißleine gezogen und bin nach Hause. Trotz des Starkwindes und des heftigen Regens bin ich los. Die Stöcker habe ich nicht mit genommen. Bei dem Wind hätte ich beim Nordic Walking mich bestimmt mit den Stöcken vertüddelt. Also bin ich gelaufen. Ich habe mir extra eine Strecke mit wenigen Bäumen ausgesucht, ja so heftig war der Wind, ich hatte echt Angst das wir ein Ast oder mehr auf den Schädel donnert. Bei Gegenwind hatte ich das Gefühl kaum voran zu kommen. Aber letztlich bin ich die 5,51km doch noch in 06:34min/km gelaufen. Das war bei diesen Bedingungen nicht besser zu erwarten.

    Gruß
    Andreas

  21. #21
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Andreas Reinholz Beitrag anzeigen
    Ich habe mir extra eine Strecke mit wenigen Bäumen ausgesucht, ja so heftig war der Wind, ich hatte echt Angst das wir ein Ast oder mehr auf den Schädel donnert.
    Ich habe gestern auch spontan meine ursprünglich geplante Strecke während des Walkens geändert, weil ich Angst vor einem Waldstück hatte. Lieber Asphalt unter den Füßen als ein Loch im Kopf!
    Gruß vom NordicNeuling

  22. #22

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    Die ganze Nacht, bis in die Morgenstunden hatte es geregnet.
    Mit der Kaffeetasse in der Hand stand ich vor dem großen Wohnzimmerfenster. Ich hatte schon meine Laufklamotten an, fürs Biken war der Boden zu matschig. Es hatte zwar schon aufgehört zu regnen aber der Himmer versprach weiteres Ungemach.
    Egal Uhr angelegt, Stöcke rausgeholt, Schuhe an und los. Der Nieselregen der promt wieder anfing als ich den Hof verließ, kam mir immer wieder mal hinterher. Solang der Wind von hinten oder von der Seite kam, störte der Regen wenig, von vorn war kacke. Nicht besonders schnell aber zügig marschierte ich los. Es lief irgendwie gut. Die Knie waren heute nicht auf Krawall gebürstet und mein Asthma, was in den letzten Tagen auch mal zeigen musste das es noch da ist, wollte mich heute auch nicht ärgern. Meine heutiger Wendepunkt war das Biotop in Lippramsdorf- Mersch. Ich überlegt einen Abstecher zu meinen Oldies zu machen, habe mich aber dagegen entschieden und marschierte weiter. Allerdings machte ich eine kleine Trinkpase am Rande der Hohen Mark. So auf Höhe der Waldschänke Hohe Mark wurden meine Beine allmählich schwerer und meine Pace ließ langsam nach. Es waren nur noch ein paar Kilometer nach hause, biß die Zähne zusammen und versuchte nicht noch langsamer zu werden. Auf den letzten 2000m habe ich dann auch noch mal den Arsch so richtig nass bekommem. Egal, als ich auf der Hofeinfahr die Stopptaste der Uhr drückte war ich zufrieden: 18,23km - 68 positive Höhenmeter - Durchschnittspace 09:12min/km.
    Das ist ok.

    Gruß
    Andreas

  23. #23
    läuft bei jedem Wetter Avatar von d'Oma joggt
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    Schöne Strecke in schöner Landschaft
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  24. #24

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    Hi d'Oma,
    Du kennst die Streck? Na da schau an!
    Wenn ich dann sage, dass diese Woche zwei mal die Midlicher Mühle mein Wendepunkt war, kannst du dir die Strecke bestimmt auch vorstellen.

    Aber alles von Anfang an.
    Diese Woche war das "Draußen-Sein" eine wirklich seltendes Ereignis.
    Vertriebsunterstützung, Unterstützung unserer amerikanischen Kollegen/innen, die Gespräche mit der Geschäftsführung, Beratung und Unterstützung meiner Kollegen/innen und noch meine eigenen Aufgaben, dass war diese Woche eine Menge an Holz was gehackt werden musste. Wenn ich sage das ich in dieser Woche der war, der abends das Licht aus machte, ist das nicht nur sinnbildlich gemeint.
    Auch am Dienstag kam ich erst nach hause als es schon fast dunkel war. Aber trotz Schneeregen und Starkwind bin ich noch ne Runde gelaufen, ja gelaufen. Ich weiß was ihr jetzt wieder denkt und ihr habt Recht aber hin und wieder muss das sein auch wenns weh tut.
    Über den Napolionsweg ging es zur Lippramsdorfer Straße Richtung Lembeck. Kurz hinter der Midlicher Mühle gings Richtung Wiesental und über eine Schleife zurück zur Lippramsdorfer Straße und zum Napolionsweg weiter nach hause. Das waren 8,31km in einer Durchschnittspace von 6:59min/km.
    Heute, noch vor 9:30Uhr, nach dem ich den Hof von Laub befreit habe, bin ich mit den Stöcken los. Das Wetter war heute ganz anders, 12,8°C Sonne und nur leichter Wind, da konnte man ruhig wieder die kurzen Klamotten anziehen und das war eine gute Entscheidung. Um mal eine direkten Vergleich zu haben bin ich heute die gleiche Strecke von Dienstag gewalkt. Ich bin die Rund in Intervallen 6:00/2:30 (schnell/langsam) gewalkt. Am Ende stand eine Pace von 8:29min/km.

    Mal sehen wie morgen das Wetter wird und was man so machen kann.
    Gruß
    Andreas

  25. #25

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    Ich habe gerade noch ein zehn minütiges Training mit der Balance Disc hinterher geschoben.
    Ich habe mir überlegt, morgen mit dem Rad los zu ziehen. Also habe ich den Rucksack sauber gebürstet. Und weil ich gerade so in Fahrt bin, habe ich auch gleich meine 5 Paar Faufschule und meine Radschuhe vom gröbsten Dreck gereinigt.

    Gruß
    Andreas

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