
Übertraining
Übertraining tritt auf, wenn die Belastungen zu hoch sind und die Regeneration zu kurz. Die Leistung nimmt dann stetig ab. Die Symptomatik äußert sich in Mattigkeit, schwachen Trainings- und Wettkampfergebnissen und Reizbarkeit – hervorgerufen durch zu hohe Kilometerumfänge oder zu harte Trainingsbelastung. Dies kann zu einer Schwächung des Immunsystems, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und bei Frauen zum Ausbleiben der Regelblutung führen.
Hausrezept
Reduzieren Sie das Training für mindestens zwei Wochen. Experimentieren Sie mit einer Verringerung des Kilometerumfangs, zusätzlichen Ruhetagen und dem Ersetzen bestimmter Laufeinheiten durch alternative Belastungsformen, um herauszufinden, was am besten wirkt.
Falls schweres Übertraining zu vermuten ist, muss das Training auf zwei Einheiten in der Woche mit nur 30 bis 45 Minuten moderater Belastung zurückgeschraubt und ansonsten ein erweitertes Stretching-Programm durchgeführt werden.
Sobald das Allgemeinbefinden problemfrei ist und das Lauftraining wieder verstärkt aufgenommen werden kann, sollten Sie eine Jahresplanung vornehmen, bei der auf Perioden mit intensiver Belastung und Wettkämpfen konsequent Phasen mit reduzierter Belastung folgen.
runnersworld.de bietet einen Übertrainingsrechner an, der feststellt, ob ein Übertraining vorliegt.

