
Intervalltraining
Intervalltraining ist eine Trainingsmethodik, die durch abwechselnde intensive Belastungsphasen im anaeroben Bereich und Erholungsphasen (= Intervalle) gekennzeichnet ist.
Bei dieser Trainingsmethode wechseln sich also schnelle Läufe mit langsamen Trab- oder Gehpausen ab. Die Be- und Entlastung sollten in ausgewogener Mischung erfolgen. Woldemar Gerschler, in den 30er-Jahren Trainer des 800-Meter-Weltrekordlers Rudolf Harbig, und der Kardiologe Hans Reindell haben vor dem Zweiten Weltkrieg in Freiburg die ersten Ideen zum Intervalltraining skizziert, die inzwischen weiterentwickelt wurden und heute als effektivste Trainingseinheit gelten – das ist wissenschaftlich belegt.
Empfehlungen für die Praxis:
1. Der beste Ort für ein Intervalltraining ist eine Laufbahn. Hier lassen sich die genau vorgegebenen Belastungswiederholungen und -pausen am besten kontrollieren.
2. Ratsam ist auch eine Laufuhr mit Zwischenzeitenspeicher, damit Sie Ihre Einheit hinterher auch auswerten können.
3. Beginnen Sie Ihr Intervalltraining immer mit 10 bis 15 Minuten Warmlaufen in einem ruhigen Dauerlauftempo.
4. Machen Sie drei bis fünf lockere Steigerungsläufe, bevor Sie in die erste Belastung starten.
5. Schließen Sie das Training immer mit 10 bis 15 Minuten lockerem Auslaufen und einem leichten Stretchingprogramm ab.

