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Tempodauerlauf

Tempodauerläufe sind zügige Läufe in einem gleichmäßig hohen Lauftempo. Die Laufgeschwindigkeit ist schnell, aber kontrolliert. Es bedarf hoher Konzentration, um das Tempo über die gesamte Strecke zu halten, und dieses ­sollte so gewählt werden, dass es zu keinen größeren Geschwindigkeitseinbrüchen kommt. Tempodauerläufe sind die schnellste Dauerlaufbelastung. Die Laufgeschwindigkeit liegt im höchsten gerade noch ohne Übersäuerung möglichen Bereich. Ein Kriterium für einen effek­tiven Tempo­dauerlauf ohne zunehmende Übersäuerung ist ein relativ stabiler Herz­frequenzverlauf an der anaeroben Schwelle. Dazu sollte die Belastung etwa bei 85 bis 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Die Laufgeschwindigkeit beim Tempodauerlauf entspricht bei gut trainierten Läuferinnen und Läufern dem Marathonrenntempo, denn dieses Tempo kann man – zumindest theoretisch – über die gesamte Marathondistanz durchhalten. Im Übrigen ist es das Lauftempo, bei dem am meisten Kalorien verbrannt werden.

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