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Der Starter-Faden

2576
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir einer der erfahreren Läufer helfen. Meine Zeiten auf den unterschiedlichen Strecken passen irgendwie überhaupt nicht zusammen. Laufe die 3.000m in 13:30, die 5.000m in 25:08 und die 10.000 in 52:33

Mit meiner 3.000er Zeit sollte ich eigentlich die 5k und 10k deutlich schneller laufen können. Quäle ich mich zuwenig? Mit welchen Einheiten kann ich die Zeiten angepasst bekommen? Danke schon mal vorab.

Gruß
Jochen

2577
Turbito hat geschrieben:@Tanja: Na dann Herzlich Willkommen unter uns "Wettkampf-Startern"! Wir sehen dich hoffentlich wieder auf den Laufstrecken unseres Landes. :daumen:
Dankeschön! Ich gehe davon aus, dass das nicht das letzte Erlebnis dieser Art war... Hab ja auch "drüben" unter meinem Laufbericht den einen oder anderen reizvollen Tipp bekommen. Da muss ich jetzt mal schauen, dass ich mir was passendes raus picke und vor allem, dass ich es jetzt nicht gleich übertreibe. :zwinker2: Als zugezogene Gladbacherin und geborene Münsteranerin ist mir die Borussia hier jetzt nicht sooo wichtig. :D Ich meide nur die Bahnhöfe, wenn Heimspieltage sind.
Turbito hat geschrieben: Es wurde 50:29 brutto (50:25 netto) und wenn man nach hartem Kampf nur 13 sek. an der PB vorbeischrammt, ist man ja doch erstmal enttäuscht. Aber ich habe mir angewöhnt, im nachhinein immer das Gute an dem Resultat zu finden:

1. Ich war fast eine Minute schneller als vor einer Woche, obwohl es heute noch wärmer war.
2. Ich war heute fast genauso schnell wie bei meiner PB im Mai, bei der es 20° kälter war!
3. Ich habe meine Zeiten um 50-51 min. absolut stabilisiert und kann sie reproduzierbar abrufen.
4. Ich weiß jetzt sicher, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist sie endgültig fällig, die 50 min-Marke.

Es wird nicht mehr lang dauern, dann ist es soweit!
Klar ist das ärgerlich, aber du beweist mit deiner Aufstellung doch die richtige EInstellung! Besonders 3. und 4. nehmen bestimmt einiges an "Druck" raus.


Nach Samstag stelle ich mir jetzt die Frage, wie ich am sinnvollsten weiter trainieren soll. Lieber gucken, dass ich die 5 Kilometer schneller schaffe, oder erstmal auf 10km ausbauen und da dann an vernünftigen Zeiten arbeiten? Richtig Spaß macht mir das Laufen eigentlich erst ab dem 4. Kilometer, die ersten 3 sind richtig hart (und ich frage mich jedes Mal, warum ich mir das antue *g*) und danach laufe ich fast wie von selbst. Mein Freund nennt mich schon scherzhaft Laufmaschine. :gruebel:
Von daher würde ich sagen, dass mir längere Strecken besser liegen könnten.


Ansonsten bin ich meine Halsschmerzen seit Samstag auch nicht wirklich los. Mal mehr, mal weniger und das nervt. Hier ist es im Moment recht schwül, wenn überhaupt, laufe ich heute Abend erst. Ich möchte so gern, hoffentlich spielen Hals und Wetter mit.
Viele Grüße, Tanja

2578
@bee-in-the-bonne

Ein wenig hängt es auch damit zusammen, wo du noch hin willst. Träumst du vom HM/M, solltest Du erst die Strecke ausbauen. Danach kommt das Tempo. Wenn Dir die 5km reichen, laufe schneller. "Helfen" wird beides.
Grundsätzlich sagt man "erst die Strecke, dann das Tempo.". :zwinker5:

2579
Turbito hat geschrieben:@Blende: Das liest sich aber auch ziemlich heftig, dein Lauf-ABC. Du hast ja offenbar das ganze Repertoire in eine Einheit gepackt.
...
Ich würde mal sagen, lieber weniger Übungen und immer mal durchwechseln und auch nicht gleich eine Minute pro Übung!
Du hast es genau richtig erkannt!
So werde ich es demnächst machen.
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

2580
@erdenscheibe:
Das muss nicht gleich der Meniskus sein sondern könnte auch eine Überdehnung/Überlastung des Innenbandes sein. Hatte so ziemlich dasselbe (allerdings am rechten Knie) kurz bevor ich mit dem Laufen wieder neugestartet bin. Scheinbar hab' ich mir morgens beim fertigmachen für die Arbeit das Knie verdreht oder so, anders kann ich mir das plötzliche Auftreten des Schmerzes nicht erklären. Jedenfalls tat normales Gehen und Sitzen mit gebeugten Knien (im Büro kann ich mich leider nicht langmachen) ziemlich weh, so dass ich mir noch für den selben Tag einen Termin beim Orthopäden geben lassen habe - diesmal ein anderer, denn die Praxis meiner eigentlichen Orthopädin war heillos überfüllt - der mein Knie abgetastet, unterschiedlich bewegt hat und dann diese Diagnose gestellt hat. Er empfahl mir das, was ich eigentlich auch so getan hätte: mein Knie ruhig zu halten (also auch nicht laufen), viel zu kühlen und noch mit Voltaren o.ä. nachhelfen und gab mir ansonsten (wäre jetzt nicht wirklich nötig gewesen) noch eine Spritze damit's schneller geht mit der Heilung.
Meine eigentliche Orthopädin hat bei mir letztes Jahr u.a. auch Meniskusprobleme diagnostiziert, auf den Röntgenbildern war bei mir allerdings auch nichts zu erkennen. Da eine Überdehnung/Überlastung des Innenbandes auch mit Meniskusproblemen zusammenhängt, bzw. dazu führen kann hab' ich ja den Verdacht, dass das auch letzes Jahr schon mein eigentliches Problem gewesen ist. Naja, jetzt ist bei mir alles soweit wieder gut.

@bee-in-the-bonnet:
Gratulation zu deinem ersten Wettkampf! Hast einen tollen Bericht dazu geschrieben :daumen: :)

@Turbito:
Deine Zeit in Gladbeck finde ich absolut top! :daumen: und hey, die Argumente, welche du audgezählt hast, sprechen doch für sich: die sub50 schaffst du imho definitiv! :nick: :)

@Sven K.: Die Schrittlänge ist wie ich finde 'ne ziemlich subjektive Angelegenheit. Mir sind kürzere Schritte a) angenehmer und b) komme ich gefühlt schneller vorwärts. Was echt was bringt ist, wenn du mit deinen Beinen vorne relativ nah unter deinem Körper auftrittst und dann "nach hinten raus" läufst - Sorry, dass ich es nicht besser beschreiben kann, ich hoffe du verstehst wie ich's meine. Hab' mich damit in der letzten Zeit auch mal intensiver auseinandergesetzt und rumprobiert.

@blende8:
Uff, hört sich echt anstrengend an. Werde aber auch jegliches Schamgefühl in den Rhein schmeißen und das mal ausprobieren. :zwinker2:

Bei mir gibt's läuferisch eigentlich nichts neues: Es ist halt nachwievor Laufen (so ca. zwischen 6:13 und 6:30/km und das macht mich ein bissschen Stolz, dass das mittlerweile so "schnell" geworden ist und relativ locker klappt :D ) und Gehen nach Trainingsplan und das wird die nächsten ca. 6 Wochen noch so bleiben (eine latente Ungeduld kommt da schon auf :peinlich: ). Ich komme aber damit super klar. :nick: : :)
Challenge:
:megafon: 100 Liegestütze am Stück || 25 im Moment || nur noch 75 fehlen
:rock2:

2581
Jochen0907 hat geschrieben:Meine Zeiten auf den unterschiedlichen Strecken passen irgendwie überhaupt nicht zusammen. Laufe die 3.000m in 13:30, die 5.000m in 25:08 und die 10.000 in 52:33

Mit meiner 3.000er Zeit sollte ich eigentlich die 5k und 10k deutlich schneller laufen können. Quäle ich mich zuwenig? Mit welchen Einheiten kann ich die Zeiten angepasst bekommen?
Hmmm, deine 5K- und 10K-Zeiten passen eigentlich recht gut zusammen (VDOT nach Daniels 38,1 bzw. 37,7), nur die 3K fällt da ziemlich aus dem Rahmen, das wäre VDOT 41,8. Ich weiß nicht, ob ich die schaffen würde.

Ich habe selbst auch eine Äquivalenzschwäche zwischen 5K und 10K, d.h. nach meiner 5K-PB sollte ich 10K in unter 49 min. laufen können, was ich definitiv nicht kann. Früher war das noch extremer, da war da über 2 min. Differenz, jetzt ist es nur noch gut 1 min. Bei einem Kollegen, der eher auf den längeren Distanzen bis zum Marathon zu Hause ist, ist das umgekehrt, der ist über 5K überhaupt nicht schneller als über 10K, er sagt auch selbst, daß ihm 5K überhaupt nicht liegt.

Ob du dich "genug quälst", d.h. ob du alles gegeben hast, was du geben kannst, kannst du nur selbst beantworten, denn das sollte dir dein Körpergefühl sagen können. Fühlt sich denn eine 10K-PB genau so "schlimm" an wie die 3K-PB, dauert nur länger? Oder gehst du die längeren Strecken verhaltener an? Kommst du auf beiden Strecken relativ gesehen annähernd gleich schnell in den roten Bereich oder zögerst du die Phase, wo es zwangsläufig weh tut, bis in die zweite Hälfte hinaus, damit die Qual nicht so lang dauert?

Je nachdem, wie dein Trainings-Mix sortiert ist, kann das eher der Schnelligkeit oder der Ausdauer zugute kommen, wovon dann entweder die Kurz- oder die Langstrecke mehr profitiert. Ich trainiere selbst ziemlich tempolastig, was darin resultiert, daß ich in unserer Laufgruppe über 5K vielleicht vorne mit dabei wäre, über 10K gerade noch im hinteren Drittel und auf 15K sieht es schon ganz finster aus. Über mehr als 15K käme ich gar nicht mal an, während die Kollegen fröhlich HM und z.T. Marathon laufen.

Es ist zudem auch die Frage, wenn man ein äquivalentes Tempo einfach mal über die längere Distanz riskieren würde, ob (a) der Körper die nötigen Reserven noch hat und (b) man die dann länger anhaltenden Qualen überhaupt psychisch durchstehen würde. Ich denke, das müßte ggf. auch speziell mental trainiert werden. Die Äquivalenztabellen und -formeln sagen ja nur aus, was nach der Analyse von vielen WK-Ergebnissen von vielen verschiedenen Athleten theoretisch möglich sein sollte, was nicht heißt, daß jeder, der die eine Leistung schafft, dann auch die andere schaffen kann. Ein Individuum ist nicht notwendigerweise für alle Distanzen gleich gut talentiert.

Wenn Du deine längeren Distanzen notfalls auf Kosten der kürzeren verbessern möchtest, könntest Du die Distanz der schnellen Einheiten verlängern und das Tempo zum Ausgleich etwas reduzieren. Je nachdem, für welche Distanz du speziell trainieren möchtest, sollte vorzugsweise das WK-Zieltempo in den schnellen Tempoeinheiten (z.B. im Intervalltraining) gelaufen werden. Und zwar so lange wie möglich bzw. so lange wie das von der Belastung her vertretbar ist. Wenn man also vorher z.B. 10x400 m in 4:00/km gelaufen ist, könnte man alternativ z.B. 4x1000 m in 4:30/km, was dann eher der längeren Strecke zugute kommt. Das ist nur ein Beispiel zur Verdeutlichung des Prinzips, nagel mich bitte nicht auf die konkreten Zahlen fest, ich bin kein Trainingsplan-Experte.

Ich hoffe, das hilft dir schon mal ...
Jahrgang 1961, Laufstart 2011 in der AK M50, Rücktritt vom Leistungssport 2021
PB: 5 km: 21:21 (10/2014, AK M50) --- 10 km: 44:15 (11/2016, AK M55) --- 15 km: 1:09:32 (12/2014, AK M50); --- HM: 1:50:19 (02/2015, AK M50)

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Turbito hat geschrieben:Hmmm, deine 5K- und 10K-Zeiten passen eigentlich recht gut zusammen (VDOT nach Daniels 38,1 bzw. 37,7), nur die 3K fällt da ziemlich aus dem Rahmen, das wäre VDOT 41,8. Ich weiß nicht, ob ich die schaffen würde.

Ich habe selbst auch eine Äquivalenzschwäche zwischen 5K und 10K, d.h. nach meiner 5K-PB sollte ich 10K in unter 49 min. laufen können, was ich definitiv nicht kann. Früher war das noch extremer, da war da über 2 min. Differenz, jetzt ist es nur noch gut 1 min. Bei einem Kollegen, der eher auf den längeren Distanzen bis zum Marathon zu Hause ist, ist das umgekehrt, der ist über 5K überhaupt nicht schneller als über 10K, er sagt auch selbst, daß ihm 5K überhaupt nicht liegt.

Ob du dich "genug quälst", d.h. ob du alles gegeben hast, was du geben kannst, kannst du nur selbst beantworten, denn das sollte dir dein Körpergefühl sagen können. Fühlt sich denn eine 10K-PB genau so "schlimm" an wie die 3K-PB, dauert nur länger? Oder gehst du die längeren Strecken verhaltener an? Kommst du auf beiden Strecken relativ gesehen annähernd gleich schnell in den roten Bereich oder zögerst du die Phase, wo es zwangsläufig weh tut, bis in die zweite Hälfte hinaus, damit die Qual nicht so lang dauert?

Je nachdem, wie dein Trainings-Mix sortiert ist, kann das eher der Schnelligkeit oder der Ausdauer zugute kommen, wovon dann entweder die Kurz- oder die Langstrecke mehr profitiert. Ich trainiere selbst ziemlich tempolastig, was darin resultiert, daß ich in unserer Laufgruppe über 5K vielleicht vorne mit dabei wäre, über 10K gerade noch im hinteren Drittel und auf 15K sieht es schon ganz finster aus. Über mehr als 15K käme ich gar nicht mal an, während die Kollegen fröhlich HM und z.T. Marathon laufen.

Es ist zudem auch die Frage, wenn man ein äquivalentes Tempo einfach mal über die längere Distanz riskieren würde, ob (a) der Körper die nötigen Reserven noch hat und (b) man die dann länger anhaltenden Qualen überhaupt psychisch durchstehen würde. Ich denke, das müßte ggf. auch speziell mental trainiert werden. Die Äquivalenztabellen und -formeln sagen ja nur aus, was nach der Analyse von vielen WK-Ergebnissen von vielen verschiedenen Athleten theoretisch möglich sein sollte, was nicht heißt, daß jeder, der die eine Leistung schafft, dann auch die andere schaffen kann. Ein Individuum ist nicht notwendigerweise für alle Distanzen gleich gut talentiert.

Wenn Du deine längeren Distanzen notfalls auf Kosten der kürzeren verbessern möchtest, könntest Du die Distanz der schnellen Einheiten verlängern und das Tempo zum Ausgleich etwas reduzieren. Je nachdem, für welche Distanz du speziell trainieren möchtest, sollte vorzugsweise das WK-Zieltempo in den schnellen Tempoeinheiten (z.B. im Intervalltraining) gelaufen werden. Und zwar so lange wie möglich bzw. so lange wie das von der Belastung her vertretbar ist. Wenn man also vorher z.B. 10x400 m in 4:00/km gelaufen ist, könnte man alternativ z.B. 4x1000 m in 4:30/km, was dann eher der längeren Strecke zugute kommt. Das ist nur ein Beispiel zur Verdeutlichung des Prinzips, nagel mich bitte nicht auf die konkreten Zahlen fest, ich bin kein Trainingsplan-Experte.

Ich hoffe, das hilft dir schon mal ...
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Definitiv sind die 3k "schlimmer" als die 10k. Bei den 3k bin ich eigentlich vom Start weg knapp am Anschlag. Die 10k starte ich mit ca. 5:20/km und kann dann gegen Ende hin die letzten 2 oder 3km eine 4:55 bis 5:00 laufen. Hier liegt vermutlich mein "Problem". Ich traue mich nicht die 10k energischer anzugehen.

Mein Trainingsmix zielt irgendwann mal auf einen HM hin. Laufe seit 4-5 Monaten regelmäßig, nachdem ich aufgrund einiger Knie-OPs die letzten 7 Jahre überhaupt nix gemacht habe. Davor bis zum Alter von 30 Jahren höherklassig Fußball gespielt.

Training:(41 Jahre, 1,90m, 90kg (nach 104kg am 01.04.)
1 x langer Lauf 15-17km
1 x Tempolauf 3k, 5k oder 10k
1 x Intervalle
2 x Just for Fun, mal schnell, mal langsam, meist mit meiner Frau (dann eher langsam) :hallo:

Deinen Vorschlag, die Intervalle betreffend, nehme ich gerne mal auf. Bislang bin ich diese eher etwas langsamer gelaufen -
meist 5 x 1.000 in 5:00 oder 3 x 2.000 in 5:00

Während ich diese Zeilen so schreibe, "befürchte" ich fast, dass ich mich auf 5k und 10k nicht bis zur Erschöpfung verausgebe. Hier spielt dein angesprochener mentaler Aspekt wieder eine Rolle. Komisch, da ich sonst eigentlich sehr ehrgeizig im Sport bin. Ich gelobe Besserung und halte dich auf dem Laufenden.

Vielen Dank :daumen:

Jochen

2583
Bei mir hat es einen richtigen Sprung gegeben, als ich mal angefangen habe, die Tempoläufe nach HF zu laufen.
Davor waren die Tempoläufe nach Pace immer so bei 86%. Die Literatur sagt aber, es sollte eher sowas wie ca. 90% sein. Also habe ich dann mal einige Läufe so gemacht, dass ich nicht nach Pace, sondern nach HF gelaufen bin und versucht habe die 90% zu erreichen (also als Durchschnitt, nicht nur am Ende). Das hat auf Anhieb fast 2 min Verbesserung auf 10 km gegeben. Es ist natürlich anstrengender, aber es geht.
Eigentlich entscheidend ist, dass man ein Gefühl für seine individuelle anaerobe Schwelle bekommt. Das ist so, dass man da gerade noch so kontinuierlich, sauber atmend weiterlaufen kann. Wenn man dieses Gefühl kennt, braucht man eigentlich keine Pace oder HF mehr, sondern kann nach Körpergefühl laufen, was besonders bei Hitze wichtig ist.
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

2584
Hallo,

ich habe mir eine Zerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen. Richtig schmerzhaft und nun bin ich auf Lauf-Entzug. Ätzend! Bitte eine Runde Mitleid, Eiei und Hullehulle für Irisanna! :frown:

2586
Hullehulle :traurig: :hug:

Und ja, auf jeden Fall schön ausheilen lassen. Ich hatte auch mal eine Zerrung am Oberschenkel (aber nicht hinten), dann zu früh wieder Sport gemacht... und durfte dann noch mal ein wenig Pause hintendran hängen


2587
@Irisanna: Du Arme! Laufentzug ist fies - gute Besserung und nicht zu schnell wieder einsteigen!!!

Heute mittag habe ich mich für den Lichterlauf in Duisburg angemeldet. Gemeinsam mit einer Freundin werde ich am 5km FunRun teilnehmen - gegen Ende letzten Jahres hatten wir noch geplant, am Brückenlauf in Köln teilzunehmen. Das ist aber auf später verschoben, so weit sind wir einfach noch nicht. :nick:

Gestern bin ich 5km im Training gelaufen - genug Luft hatte ich und einen schönen gleichmäßigen Takt, nur war es direkt nach dem Gewitter etwas zu schwül für meinen Geschmack. Meine Füsse fühlen sich verspannt an, besonders der linke, mit dem ich Sonntag blöd mit dünnen Sohlen auf einen Stein getreten bin. Hab dann ziemlich genau 40min gebraucht.
DIe nächsten 6 Wochen werde ich also versuchen, schneller zu werden; mal gucken, was ich bis dahin noch rausholen kann.

Ausserdem überlege ich, ob und wie ich eine 4. Einheit in meiner Woche unterbringen kann. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich will. :D Im Moment laufe ich dienstags länger (z.Z. 6-8km), freitags kürzer (4-6km) und sonntags nach Lust und Laune.
Viele Grüße, Tanja

2588
Was soll der Quatsch denn bitte? :sauer:

Da laufe ich heute die gleiche Strecke wie am Montag und bin völlig eingebrochen. Es waren nur ca. 2 Grad heißer als Montag. Irgendwie war ich voll schlapp. Komischerweise kaum Durst gehabt. Das meiste Wasser zum kühlen benutzt. Keine Ahnung was los war. Irgendwie keinen Rhythmus gefunden. Musste viele Gepausen machen, mit Wasser überschütten, T-Shirt im Graben durchnässen, vor einen Rasensprenger stellen. 8min langsamer als Montag. War das "nur" die Hitze? :confused:



@Irisanna

Mein tiefstes Mitgefühl. Erhole dich gut und genieße ein wenig die Tage. :zwinker5:

2589
Moin Ihr Laufenden,

ein paar Tage Pause vom Forum... muss auch mal sein :wink:

Gute Besserung Irisanna :hallo:

@Jochen0907: ich bin nun wirklich kein wettkampferfahrener Profi, aber wenn Du die letzten Kilometer ~5er Tempo laufen kannst - dann kannste das auch zu Anfang. Beim Nachtlauf in HH hatte ich mich auf diese Gleichmäßigkeit eingeschossen und bin bis auf den vorletzten Kilometer immer knapp unter 5 gelaufen und damit einen 5er Durchschnitt beim 7einhalber Lauf.
Und genau so, nämlich gleich zu Anfang schnell und dann nicht nachlassen werde ich das beim Alsterlauf auch probieren.

@Sven: es gibt solche Tage... ich hab mich auch schon auf Strecken gequält, die ich vorher locker gelaufen bin.

Letzten Samstag bin ich mit (m)einem Experten unterwegs gewesen, habe viel gelernt und konnte vieles davon heute anwenden :nick:

Läuft :daumen:

Gruß
Michael

2590
Es ist viel zu warm draußen. Vor meiner Läuferzeit habe ich solche Temperaturen geliebt, jetzt kann ich es kaum erwarten, bis es wieder unter 20 Grad werden. So ändern sich die Prioritäten :D

Dementsprechend kann ich gerade keine Tempoläufe machen, aber ich habe heute nach 5km noch einige Steigerungsläufe eingebaut, das hat dann auch gereicht. Pace für 6km unter 7, und das reicht bei der Hitze vollkommen.
Bild


_____________________________________________________________________________

absoluter Laufanfänger April 2011

PB:
5km, Energize Night Run 2012: 00:33:10
6,7km, Frühlingslauf Köln 2012: 00:45:10
11,2 km, 7 Meilen Zons 2012: 01:16:59

2591
@Blende:

Auf 90% im Schnitt komme ich nie, noch nicht mal im WK. Nur ein einziges Mal bin ich in einem 10er WK auf knapp 92% gekommen und das war die schlechteste Zeit der letzten 4 Monate. Bei meiner 5 km-PB hatte ich 87%, bei meiner 10 km-PB sogar nur 81%. Letzten Sonntag beim 10er Wk in der Mittagshitze waren es 86%, vom Körpergefühl war das vergleichbar mit der 5 km-PB, nur doppelt so lang, was zu der Messung paßt.

Was bedeutet das? Fehlt mir die mentale Härte, noch mehr in den roten Bereich zu gehen? Meine maxHF (193) ist ein im WK beim Zielspurt gemessener Maximalwert, sollte also nicht niedriger liegen. Die MaxHF-Messung erscheint mir anhand des Verlaufs plausibel, einen Meßfehler würde ich nicht vermuten. Außerdem habe ich eine zweite Messung von 192, also traue ich dem Wert.
Jahrgang 1961, Laufstart 2011 in der AK M50, Rücktritt vom Leistungssport 2021
PB: 5 km: 21:21 (10/2014, AK M50) --- 10 km: 44:15 (11/2016, AK M55) --- 15 km: 1:09:32 (12/2014, AK M50); --- HM: 1:50:19 (02/2015, AK M50)

2592
Danke! :) Hullehulle wirkt schon etwas! Es ist so ätzend, nicht laufen zu können/dürfen. Ich muss zwei WK sausen lassen, auf die ich mich im Urlaub strukturiert vorbereitet hatte. Die Zerrung habe ich mir dann beim Dehnen (!) zugezogen. :klatsch:

Sven, ich fand es gestern extrem warm! Knallsonne, glühende Hitze usw. machen mir nix aus, aber gestern war es "komisch" warm. Abends war ich platt, fühlte mich wie mit Beton ausgegossen- und das, obwohl ich ja im Moment nicht laufe! Ich denke, es hatte bei deinem "Ich suche ständig Wasserquellen-Lauf" viel mit dem Klima zu tun.

Turbito, also so, wie ich dich hier erlebe, kann ich mir nicht vorstellen, dass es dir an "mentaler" Härte fehlt.

2593
Moin,

na dann noch ein Dutzidutzidutzi für die gezerrten Beine :streichl:

Wenn es hier jemandem nicht an mentaler Härte mangeln sollte, dann wohl Turbo-Turbito :daumen:

Gestern durften meine beiden Töchter, die mit dem Laufen nicht mal unter Androhung von Taschengeldaufbesserung was am Hut haben, im Sportunterricht 5km laufen :hihi:
Mal sehn ob daraus vielleicht doch noch was werden könnte... klagten beide über "Beine" aber zuminnigens die eine will mit ihrer besten Freundin zusammen "mal ein wenig joggen" :nick:

Gruß
Michael

2594
Turbito hat geschrieben:Auf 90% im Schnitt komme ich nie, noch nicht mal im WK. ...
Bei meiner 5 km-PB hatte ich 87%, bei meiner 10 km-PB sogar nur 81%. ...
Was bedeutet das?
81%? Sehr seltsam!
Keine Ahnung, was das bedeutet.
Bei mir ist es so, dass ich zumindest die letzten 5 km immer oberhalb von 90% laufe.

Wie ist es denn, wenn du Intervalle im Jack-Daniels Tempo läufst?
Da sollte man doch ca. 95% erreichen.

Oder:
Starte mal einen Tempolauf und werde langsam schneller bis du über 90% bist.
Dann laufe so lange wie du kannst bei dem Wert.
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

2595
Bei Intervallen im Daniels-Tempo komme ich auf ca. 85%.

Den Tempolauf, den du vorschlägst, habe ich im Prinzip am letzten Sonntag im Wk gemacht.
Hier das Protokoll mit Zeiten, Durchschnitts- und Maximalbelastung für jeden einzelnen Kilometer:

km Zeit durch maxim
--------------------
01 4:59 74,1% 81,3%
02 5:18 82.9% 84,5%
03 4:56 84,5% 86,5%
04 4:58 87,0% 88,6%
05 5:03 88,6% 89,6%
06 4:51 89,6% 91,2%
07 5:15 90,7% 91,7%
08 5:02 90,2% 91,2%
09 5:19 89,6% 91,7%
10 4:43 90,7% 93,3%
===================
Z 50:24 86,8%

Auf über 90% in der zweiten Hälfte komme ich auch, wenn auch nur knapp, aber mehr geht da einfach nicht. Die Oberschenkelmuskulatur wollte ab km 6 auch einfach nicht mehr, was sich ja irgendwie auch nach oberhalb der Laktatschwelle anhört, oder?
Jahrgang 1961, Laufstart 2011 in der AK M50, Rücktritt vom Leistungssport 2021
PB: 5 km: 21:21 (10/2014, AK M50) --- 10 km: 44:15 (11/2016, AK M55) --- 15 km: 1:09:32 (12/2014, AK M50); --- HM: 1:50:19 (02/2015, AK M50)

2596
Turbito hat geschrieben:Bei Intervallen im Daniels-Tempo komme ich auf ca. 85%.
Dann lauf sie schneller! :)

Ansonsten? Keine Ahnung, bin ja selbst noch Anfänger.
Fakt ist, dass du nicht längere Zeit bei > 90% laufen kannst.
Entweder "ist das bei dir eben so", oder du könntest das noch spezifisch trainieren.
Laktatschwelle --> Tempoläufe, diese auch mal absichtlich härter als gefordert.
Also z.B. versuchen jeden Kilometer etwas schneller als den vorigen zu laufen, bis man merkt, dass man über der Schwelle ist.
Man muss sich ja nicht sklavisch an die Daniels Tabelle halten, jeder Mensch ist anders und wo genau deine aktuelle Schwelle liegt, kann man nur durch Probieren rausfinden.

Es fehlt ja nicht mehr viel für < 50 min!
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

2597
Und noch mal ich.

Heute das zweite Mal Lauf-ABC.
Habe es in der Abfolge so gemacht wie beim letzten Mal, nur, dass ich den Sprunglauf weggelassen habe. Und, siehe da, keine Schienbeinprobleme. Das hatte ich ja schon in Verdacht, das harte Aufkommen nach dem Sprung geht ganz schön auf die Schienbeine. Ist gestrichen.
Ansonsten habe ich mich grob an das 1 min Raster gehalten, allerdings wenn es sehr anstrengend wurde, ein paar Schritte Pause gemacht (z.B. bei Käsekästchen). So ging es sehr gut.
Werde das jetzt einmal die Woche so machen. Ist schön abwechslungsreich und hinterher sind alle Muskeln richtig warm und die Steigerungsläufe flutschen nur so. Gute Sache!

Außerdem war ich heute mutig und habe das Ganze mit meinen neuen Barfußschuhen gemacht (Vivobarefoot Neo). "Hui, wenn das man gut geht", dachte ich beim Einlaufen, ist schon echt was anderes. Man fühlt sich wie ein Indianer in Mokassins. Am Ende, nach 7 km, merkte ich es in den unteren Waden, aber es ging. Ich gehe ja schon den ganzen Sommer sehr viel Barfuß, bin es also etwas gewohnt. Aber richtig laufen ist schon noch was anderes.
Warum die allerdings 100 € kosten, verstehe ich nicht ganz. Die sehen aus wie einfache Leinenschuhe. Mal sehen wie lange sie halten. Ich verspreche mir davon eine Stärkung der Fußmuskulatur.
Dunkel, nass, windig, kalt. - "Yeah, let's go!!!"
Never stop.
No.Status.Quo.

2598
Nachdem ich jetzt offiziell auf der Starterliste für den Lichterlauf stehe, überlege ich natürlich, wie ich mein Training dahin gehend anpassen kann. Ein bißchen schneller möchte ich schon noch werden bis dahin. :D

Der Lauf ist am 29.09., also noch ziemlich genau 6 Wochen Zeit. Wie stelle ich das an, in der Zeit schneller zu werden? Die nächsten zweieinhalb Wochen habe ich Urlaub, also viel Zeit für Trainingseinheiten. Ich denke, 4 Einheiten pro Woche sollten locker drin sein. Heute bin ich am wunderbaren Grenzlandstation vorbei gekommen und hab danach gelesen, dass die Öffnungszeiten für die "Öffentlichkeit" ganz passabel sind. Allerdings war mein letzter Besuch einer Sportanlage zu Schulzeiten...

Was meint ihr, hat es Sinn, mal auf der Bahn zu trainieren ("Für die Öffentlichkeit" deute ich jetzt mal als "für Hobbysportler ohne Verein")? Ich bin ja nicht die Schnellste, aber genau daran will ich ja arbeiten.

Läuft hier vielleicht jemand regelmäig auf der Bahn?
Viele Grüße, Tanja

2599
Hi Tanja

Nicht nur auf der Bahn kann man Geschwindigkeit aneignen. Ich selber werde nie auf die Bahn gehen - so was langweiliges tue ich mir nicht an wie eine Maus Runden zu drehen. Aber jedem das seine. Natürlich kannst Du jetzt schon an Deinem Tempo arbeiten. Bei 4 mal in der Woche kannst Du gut einmal ein Tempo oder Intervall-Lauf machen. Als Anfänger hatte ich mit Fahrtspielen begonnen. Da kann man nach Lust und Laune das Tempo erhöhen.

Wie lange wird den Deine WK-Strecke sein? Und in welchem Tempo läufst Du momentan? Hast Du einen Geschwindigkeitsmesser à la Garmin unc Co.? Auf der Bahn braucht man nur eine Stopuhr – da ist natürlich ein Distanzmesser für die Katz... ausser man hat Mühe die Runden zu zählen. :hihi:

Im Netz solltest Du 6 Wochen Trainingspläne finden – einfach mal danach Googlen.

LG Blub
Laufberichte 2013 : Halbmarathon-Debüt | Marathon-Debüt VCM | Grand Prix von Bern | Berliner Marathon | GurtenClassic

2600
Moin,

ich bin im Frühjahr ein paar Mal Bahn gelaufen um für den Firmenlauf zu trainieren - kann man mal machen, ist aber wirklich ziemlich öde... im Winter werde ich wohl dahin ausweichen wenn es hier im Ort überall und zu dunkel ist.

Schneller werden geht ganz wunderbar ohne Bahn :nick:

Gruß
Michael

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