PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : schon wieder Longjogs



M@x
13.02.2005, 17:21
Hi liebe Foris,
Wollte jetzt einfach meine Longjogs langsam ausdehnen,
denn wie schon mal erwähnt, möcht ich beim Welschmarathon (http://www.welschlauf.at/ )
mitmachen, falls mich meine Achillessehne lässt.
die gibt momentan noch Ruhe und ist brav:daumen:
das ist der positive Teil.
Gestern waren 29Km mit 500 Hm am " Programm", die letzten 2Km bin ich aber total eingegangen:motz:.
Jetzt überleg ich, was ich mir für die nächsten vornehm.
Ich tendier dazu jetzt zumindst 3mal etwas kürzer (25Km) und dann etwas schneller zu steigern
Oder würdet ihr eher nach dem Motto "Quäl dich du Sau " verfahren?
Ich hab ja kein fix vorgegebenes Programm außer die Schwerpunkte 1Longjog jedesmal etwas länger und eine tempobetonte Einheit pro Woche das andere eben wie's kommt

holle
13.02.2005, 17:46
Hi M@x,

mir geht es ähnlich, ich bin letzten Sonntag flache 27 km gelaufen und hatte die letzten paar Kilometer sehr schwere Beine, allerdings hatte ich vom Vortag noch einen sehr schnellen 15er in den Beinen und wusste es nicht so recht einzuordnen.

Heute bin ich nun knapp 31 km mit ca. 500 Höhenmetern gelaufen, weil im Moment ja überhaupt nichts zwickt und meine blöde Einstellung "Überlastung geht mich nichts an" schon wieder Oberwasser bekommen hat.

Eben die "quäl Dich, Du Sau" - Variante. Und die sah heute so aus, dass ich die letzten 3 Kilometer nur noch mit grösster Mühe hinter mich gebracht hab.
Da aber ausser schweren Beinen nach dem Lauf wieder nichts zu merken ist bleib ich dabei. Werde die nächsten Wochen versuchen, die 30 km zu stabilisieren, unterbrochen durch ne Skiwoche, wo ich aber sicher auch ein wenig laufen kann und eine Wanderwoche.

Raten kann Dir sicher niemand das Richtige. Wenns gutgeht sag ich hinterher, "quäl Dich Du Sau" war genau richtig, wenns schiefgeht machen wir halt mal wieder einen Jammerthread auf :wink:

Gruss Holle

ultraistgut
13.02.2005, 19:01
hi, max,

im mai ist dein lauf, warum quälst du dich jetzt - und das tust du offensichtlich - jetzt schon mit solchen langen läufen ???? die würde ich mir aufheben für märz, april. ein 25-er würde doch auch reichen, und dann hättest du auch mehr freude daran. ich denke , im märz, april hast du noch genügend zeit, die langen zu machen, aber wenn du jetzt schon alle bist, woher willst du dann später die kraft für die langen hernehmen ??? gaaaaaanz langsame 25-er würden m.e. bis dahin völlig ausreichen, aber ich denke, es ist immer dasselbe bei den männern: sie übernehmen sich gerne eher mal als frauen, ob sie dann beim wettkampf letztendlich besser dastehen als die wir, das sei dahingestellt.

ich weiss ja nicht, nach welchem plan du trainierst, aber im zweifelsfall höre ich auf meinen körper, der mir genau sagt, was er will und was nicht, und wenn ich mal ganz gut drauf bin, dann hänge ich noch einen schlenker dran, geht es mir weniger gut, dann laufe ich eben weniger lang. und wie ist es mit der schnelligkeit, vielleicht läufst du die 29 km zu schnell (auch eher männer !!) ??????? sogar baumann trainiert 75 % ausdauer und nur 25 %schnelligkeit, denn ausdauer ist das a und o beim marathon .

weiss nicht, wie es bei dir im konkreten fall ist, aber mir scheint, dass dein motto * quäl dich du sau* eher nicht zu dem gewünschten erfolg führen wird, zumal du anscheinend schon achillesfersen-probleme hast, warum wohl ????

ciaoooooooo firenza

UDo
13.02.2005, 19:08
Hallo Max,

Greif hat vor einigen Wochen in seinem Newsletter beschrieben, wie man auf die von ihm propagierten 35-KM-Läufe steigern sollte:

Danach könntest du z.B. 3 mal die 25 km laufen, wenn du sie sicher beherrscht auf 28 KM steigern, die wiederum dreimal laufen u.s.w.

Finde ich besser als das quäl-dich-Prinzip.

Gruß

Uwe

M@x
13.02.2005, 20:34
@ Udo,
Zwischen 23 und 27 Km hab ich eigentlich schon etliche Läufe gemacht und da gings mir recht gut, so daß ich dachte jetzt wäre Zeit etwas zu steigern.
also werd ich noch ein paar machen.
@ Firenza
du schätzt mich hier falsch ein,
wenn ich fast 3:40 unterwegs war, war ich sicher nicht zu schnell.
außerdem quäl ich mich ungern, aber ich muß ja wieder zurück da kann ich nicht einfach aufhören und verschwitzt auf den nächsten Bus warten.
Zu Ostern ist spätestens der erste 35er dran, also wärs wohl sinnvoll mich langsam hinzuarbeiten
Mein Motto ist eben nicht "Quäl dich du Sau" ich schreib ja: ich tendier eher zu nochmals 3 mal ca 25Km und daher wollt ich mich auch recht langsam steigern: also jetzt schon beginnen.
@ Holle
ich wollt auch nicht den engültigen und einzig wahren Rat, sondern mal diskutieren drüber

wosp
13.02.2005, 21:38
.... beim 1. Mal ist eine neue längste Strecke doch immer irgendwie ne Quälerei, oder? Ich hab die Erfahrung gemacht, daß die gleiche Strecke nach 2 Tagen Pause und 2 kürzeren EH eine Woche darauf schon viel leichter zu bewältigen war, als beim 1. Mal. Ich würd die gleiche Strecke nächste Woche nochmal probieren. Wenns wirklich wieder die selbe Quälerei ist, geh in der Distanz zurück.
Meine Meinung.
Übrigens lauf ich am gleichen Wochenende meinen 1. Marathon. Ich möchte gerne bis dahin 8 Läufe >=30kms machen. Letzte Woche war mein 1. 30er. Diese Woche habe ich aber den einen langen Lauf durch 2 HMs Sa und So ersetzt. Den Sonntagslauf fang ich jetzt an, bin in 2:15 wieder da!
wosp:hallo:

schnecky
13.02.2005, 23:42
Ich tendier dazu jetzt zumindst 3mal etwas kürzer (25Km) und dann etwas schneller zu steigern
Oder würdet ihr eher nach dem Motto "Quäl dich du Sau " verfahren?
Würde mal ein paar Gehpausen einlegen. Galloway empfielt das auch. Leider ist Gehen für manche Läufer irgendwie "peinlich". Ich denke man sollte das flexibel handhaben, entsprechend der aktuellen Möglichkeiten.

Mosquito
14.02.2005, 00:15
Hi M@x,

29Km (mit 500 Hm) haste jetzt im Sack, egal wie's lief. Warum wieder verkürzen?
Du schreibst selbst, die kürzeren Distanzen klappten gut, also: bleib am Ball!

Ich hab am Sam. meinen ersten 30iger gemacht (im Sturm und Regen) und auch gedacht: shice, ich bin noch nicht soweit und das trotz etlicher 2h Läufe; ein Marathon wäre heuer evtl. mal nicht drin gewesen (und mit dem Gefühl beende ich meine langen Trainingsläufe nicht gerne), aber:

es ist noch früh und dein Körper wird doppelt profitieren, wenn du jetzt durchhältst.

1. der erste (und evtl. noch der zweite) wirklich 'Lange' in der Saison ist doch immer hart. So what - Augen zu und durch. Du kennst das, es kann (auch später) passieren, dass sich mal einer so richtig mies anfühlt.

2. Wenn du jetzt dran bleibst und es wird wärmer, strotzt du vor Kraft, weil du keine Energie mehr dafür brauchst, deinen Körper (und deine Atemluft) (an) zu wärmen.

3. Firenza hat Unrecht und du weisst es, Max: Jetzt willst du die Langen laufen, also laufe sie! Erinnere dich: Marathontraining ist ein Ganzjahrestraining. Wenn du jetzt nicht langsam steigerst, kannste die 35iger ab Ostern vergessen...

Du entscheidest dich richtig :)

Gruß
Mos

M@x
14.02.2005, 00:53
Hi
Dank dem Zuspruch von Wosp und Mos,
Ich werd mich zur Beruhigung von Firenza nicht quälen wie a Sau,
ab doch etwas anstrengen, wie sichs für eine Marathonvorbereitung gehört.
und Schnecky frag ich was soll ich mit Gehpausen? :gruebel:. Soll ich da stehnbleiben oder Laufen?? :D

DaCube
14.02.2005, 08:15
Ich hab auch jetzt am Freitag einen 35er gemacht, obwohl ich erst Anfang Mai den Marathon laufe. Habe die langen 2km-weise die letzten Wochen gesteigert. Werde jetzt aber wieder etwas runterfahren, um dann in den letzten Wochen den Greif-CD zu machen.
Ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen 30 und 35km. Das muss man wissen und sollte es im Training erfahren und nicht erst am Tag des Marathons.
Es ist also ganz normal Max, wenn es hinten raus weh tut. Ab zweieinhalb Stunden aufwärts tun mir die Beine auch weh. Aber man muß das Leiden lernen.
Wenn es Diener erster Marathon ist muß Du bestimmt nicht mehr als 6...8 lange haben, aber schaden tut es nicht mehr zu machen. Übertreibe es nicht und steigere langsam Deine Umfänge. Obwohl mehr als Deine jetzigen 3:40h sind für die Knochen und Sehnen vielleicht zu viel

Sourire
14.02.2005, 08:18
Schüttelreim:
Carboloading auf österreichisch:

Setz di her und tu ned hudeln.

Magst was essen? I hätt' Nudeln.
:hihi:

Zuviel Nudle tu net esse,
dann kanscht des Laufe glei vergesse!

Sorry für's wässern... :P :wink:

ultraistgut
14.02.2005, 09:07
hi, mosquito,

würde mich interessieren, wieviele marathons du gelaufen bist und in welcher zeit !!


im übrigen denke ich nicht, dass ich unrecht habe, denn meine 26-jährige, verletzungsfreie laufzeit als ultra-langläuferin mit auch nicht gerade schlechten laufzeiten geben mir durchaus recht. so leicht laß ich mich als erprobte läuferin nicht in die ecke stellen.

ich trainiere mit dem kopf und den füssen und bin dabei stets bestens gefahren. im übrigen habe ich bei so manchen langen läufen menschen deines geschlechtes locker, leicht und lächelnd überholt, wenn sie dann noch in ihren letzten atemzügen versuchten, mir paroli zu bieten, aber leider............ meine erfolge geben mir recht.

ich gehe jetzt laufen , bereite mich auf einen langen lauf vor und genieße völlig unbelastet den sturm, die see, denn für mich ist laufen nicht kampf und schon gar kein krampf, sondern freude am leben, und das geniesse ich in vollen zügen bei langen, langsamen, mit verstandgelenkten läufen.

in diesem sinne
viel spaß weiterhin
firenza :):):)

charlemagne
14.02.2005, 09:08
Gestern waren 29Km mit 500 Hm am " Programm", die letzten 2Km bin ich aber total eingegangen. Jetzt überleg ich, was ich mir für die nächsten vornehm. Ich tendier dazu jetzt zumindest 3mal etwas kürzer (25Km) und dann etwas schneller zu steigern. Oder würdet ihr eher nach dem Motto "Quäl dich du Sau " verfahren?

Hallo M@x,

wenn du beim nächsten Mal wieder 29km läufst solltest du vielleicht am Tag vorher etwas mehr essen und etwas weniger trainieren. Da wirst du es relativ locker schaffen.

Und wenn mir einmal die Lust die am Laufen vergeht, weil die Vorräte zu Ende gegangen sind, finde ich nichts dabei, die restlichen Kilometer zurückzuwandern. Das hat den großen Vorteil, daß du trotzdem so viel wie sinnvoll gemacht hast, dich am nächsten Tag aber viel schneller erholst. Wenn du von vornherein gar nicht so viel planst, wirst du eher auf den maximal sinnvollen Umfang verzichten, siehe auch
http://f27.parsimony.net/forum67219/messages/13638.htm und den Link am Ende des Beitrags.

Grüsse von Karl

Mosquito
14.02.2005, 11:37
Hihi,

lass mal, Firenza, ich füttere grundsätzlich nicht :)

Viel Spaß beim langsam Laufen, erfolgreich laufen, Männer überholen, am Leben erfreuen etc....

Gruß
Mos

Schneemoere
14.02.2005, 11:54
Hallo Max!
Hatte gestern ähnliche Probleme auf den letzten 3 - 4 KM. War gestern 27, 5 Km unterwegs in 2:45 Std. Mußte mich auch mächtig quälen auf den letzten KM. Ich habe während der ganzen Zeit keine Flüssigkeit zu mir genommen. Das war wohl der Hauptfehler.
Hast du Flüssigkeit zu die genommen ? Evt. dadurch der Einbruch.
Ich bin in der Vorbereitung auf Hamburg.
Nach den langen Läufen habe ich erheblich probleme mit meinem rechten Knie (Schleimbeutel). Mache dann immer 1 - 2 Tage Pause.
Ob länger oder weniger kann ich dir nicht sagen. Ich will es beim nächsten mal mit schneller versuchen.
Viel Spass beim Training
:hallo: :bounce: :bounce: :bounce: :bounce: :bounce: :bounce:

Schneemoere.

Steif
14.02.2005, 12:07
Ich würde es auch bei dem Umfang belassen, wirst sehen beim nächsten Mal läuft alles schon besser. Das sind doch die Anpassungserscheinungen, die gewollt sind und trainiert werden. Ein Tipp noch aus der "Greif-Küche": nach dem Lauf sofort ein großes Glas Fruchtsaft trinken.

Viel Spaß beim nächtsen "Langen" wünscht
Steif :hallo:, dem gestern die 27 auch recht schwer fielen!

Derfnam
11.03.2005, 17:03
Hallo M@x,

Ich glaube beim langen Lauf ist nicht unbedingt die gelaufene Strecke wichtig, sondern die Zeit die du auf den Beinen bist. Ich denke 3:40 Std. sind entschieden zu lang. Im Buch „Marathon“ von T.Steffens/M Grünning von Runners World steht folgender Satz „ Für Profis wie Freizeitläufer gilt zumindest diese Regel: Länger als 3:00 bis 3:15 Stunden sollte der lange Lauf nicht dauern, egal ob sie den Marathon in 2:10 oder in 5:30 bewältigen können. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Überlastungsprobleme nach ca. 3 Std. sprunghaft zunehmen und sich somit die Verletzungsgefahr deutlich erhöht“ . Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es recht gut ist sich an diese Vorgaben zu halten. Bei meinem ersten Marathon habe ich auch nur die km beim „Langen“ im Auge gehabt. Bei meinem Zweiten habe ich mich dann daran gehalten nur bis zu 3 Std. zu laufen. Da war meine Zielzeit 15 Minuten schneller.

M@x
12.03.2005, 01:17
Hi,
da hat einer meinen alten Thread aus der Versenkung geholt.
Ich bin nicht mehr der jüngste und möcht keine Überraschungen erleben.
Ich will mir halbwegs sicher sein, einen Marathon gut zu beenden, und solang ich das Gefühl hab, ab 3,5Std völlig einzugehen, dem Hammermann ins Auge blicken zu müssen, tritt ich zu keinem Marathon an Zielzeit. ist etwa 4:15 für einen ebenen Marathon, da ich aber Landschaftsläufe bevorzuge, muß ich mit längeren Zeiten rechnen, und da sollte ich solche Läufe schon locker beenden.
Momentan bin ich aber wegen der Schneelage mit meinem Training hinten nach. da sind Schitouren im sicheren Gelände einfach schöner und jetzt muß ich mich auch noch um eine Lawinenschaden bei unserer AV-Hütte kümmern.
Aber wie ich immer sag - abwechslung tut gut

emma_x
12.03.2005, 07:28
M@x, wenn ich dein Posting richtig verstehe, dann ist deine Zielzeit 4:15?

Ich bin bisher dreimal Marathon gelaufen (jeweils 3:57) und meine langen Läufe waren zwischen 25 und 32km (und die 32km auch nur einmal). Für eine Zeit knapp unter 4h ist das völlig ausreichend.

Ich bin immer ganz gut damit gefahren (gelaufen), dass ich mich sehr genau an meinen Trainingsplan halte. Mehr ist nicht unbedingt besser.

Und ansonsten halte ich es mit Firenza: Lieber ein bisschen lockerer und mit mehr Spaß bei der Sache.

gruss

Emma

Lachmöwe
12.03.2005, 12:25
Hallo M@x,

wenn du beim nächsten Mal wieder 29km läufst solltest du vielleicht am Tag vorher etwas mehr essen und etwas weniger trainieren. Da wirst du es relativ locker schaffen.


Hallo Max,

ich würde es geradezu umgekehrt machen. Zweimal lang hintereinander. Z.B. 1. Tag 20 km, 2. Tag 25 (und das Mehr-Essen nach Belieben :hihi: ). Zumindest so ein Training immer mal wieder zwischendurch einschieben. Ich habe mit so einem Training beste (Ultra)-Erfahrung gemacht. Der Vorteil liegt neben dem Aufbau von Ausdauer in der geringeren Verletzungsanfälligkeit.

Meine Erfahrung ist auch, wie schon in anderen Postings erwähnt, jede Steigerung der Länge ist erst einmal was zum Durchbeissen. Beim nächsten Mal wird es schon etwas besser gehen und nachdem die neue Länge "stabilisiert" wurde, kann wieder gesteigert werden.

Ebenso stimme ich einigen Postings hier zu, die sagen, Lange so viel wie möglich. Seitdem ich die Langen ständig und immer länger laufe (meine absolut liebste Trainingseinheit), komme ich lächelnd (na ja, zumindest innerlich :D) und mit einer für mich äußerst hinreichenden Endzeit in Ziel.

Schlauer biste jetzt auch nicht, aber Möglichkeiten gibt es halt unendlich viele. Ausprobieren musst Du selber. Viel Spass dabei wünscht

Conni