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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trainingsplan für 2000m 6:30min in 5 Monaten



BlueKnightRunner
03.01.2017, 01:01
Hallo an alle Leser dieses Beitrags :hallo:

Da ich neu bin stelle ich mich mal kurz vor und erläutere dann genau mein Anliegen bei dem ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt.

Ich bin männlich 28 bzw bald 29 Jahre alt und laufe schon seit 4 Jahren, jedoch eher unregelmäßig.
Hauptsächlich betreibe ich eher Kampfsport bzw Krafttraining 3mal die Woche.
Ich arbeite im 3-Schichtsystem was dazu führt das ich keine Regelmäßigkeit bei der Trainingszeit habe ( mal am Morgen, mal am Abend usw)
Letztes Jahr im Juli musste ich verletzungsbedingt bis Ende Dezember eine komplette Sportpause einlegen :weinen:
Das hat dazu geführt das ich mehr als 10Kilo zugenommen habe da ich meine Ernährung unverändert beibehalten hatte:peinlich:
Kurz gesagt ich wiege jetzt 97 Kilo bei 1,87m.

Das Gewicht wieder zu reduzieren ist nicht das Problem, da ich ja jetzt wieder voll Belastungsfähig bin und auch meinen Krafttrainingsplan habe (perspektivisch gesehen strebe ich wieder meine 80 bis 83kg bis April/Mai an)





VORAB:

Ich habe lange das Forum durchsucht und bin mir bewusst das es ähnliche Anfragen bzw Beiträge gab.
Jedoch habe ich mich entschlossen einen neuen Beitrag zu eröffnen da ich keinen gefunden hatte der mir explizit unter meinen Rahmenbedingungen und zu meinem Ziel weitergeholfen hat.




Nun zu meinem Anliegen bei dem ihr mir hoffentlich weiterhelfen könnt :help::help::help:

ICH WILL BIS ENDE MAI DIE 2000METER IN 6:30MIN (min unter 7min) LAUFEN

zu den Rahmenbedingungen:



Ich wiege 97kg auf 187cm und konnte jetzt knapp 6 Monate keinerlei Sport machen
Ich würde gerne weiterhin 3mal die Woche Kraftsport betreiben und dazu 3mal wöchentlich das Lauftrainig (1-2Stunden pro Trainingstag) ergänzen
Ich bin sehr ehrgeizig und bereit jeden ernst gemeinten Tipp bzw Ratschlag zu befolgen und euch über Verlauf und Fortschritt zu informieren
Trainigsstrecke ist leider nur ein 400m langer asphaltierter Feldweg (leider gibt es keine bessere Alternative im Umkreis von 20km :frown:)
Wettkampfstrecke wird letztlich eine Stadion mit 400m Tartanbahn sein



Ich weiß das Ziel von 6:30min auf 2000m in 5Monaten ist für meinen Trainingszustand schon sehr knackig aber ich will und muss dieses Ziel unbedingt erreichen und bin bereit alles dafür zu tun!!!

Leider habe ich keine Ahnung wie ich mein Training dazu gestalten soll. Ob Intervalltraining und wenn ja welche Intervalle und wie lange. Ich würde zunächst einfach die 2000m mehrfach (4x) hintereinander laufen mit jeweils 5min Gehpausen dazwischen aber das wäre nur eine Idee von mir.


Wie gesagt ich würde mich wahnsinnig über eure professionelle Hilfe bei Erstellung eines Trainingsplanes freuen:beten::beten::beten:

Sicherlich benötigt ihr evtl noch die eine oder andere Info oder habt noch Fragen und ich bin bereit euch diese zu geben bzw zu beantworten insofern sie für mein Training wichtig sind.



Ich danke schonmal vorab jeden der mir weiterhilft:danke:

hardlooper
03.01.2017, 06:06
ICH WILL BIS ENDE MAI DIE 2000METER IN 6:30MIN (min unter 7min) LAUFEN


Viel Holz muss gehackt werden, um diese Berghütte einigermaßen warm zu bekommen.

Das ist ja bereits in 21 Wochen. Für dein Ziel solltest Du jetzt bereits 6:50 oder 7:20 drauf haben.

So ein richtig harter Hund war Frank Horwill, vielleicht wäre sein System etwas für Dich: HORWILL TRAINING BOOKS? (http://www.letsrun.com/forum/flat_read.php?thread=2994129)

Und Vorsicht auf Deinem Feldweg: die Wenden könnten Dir die Knie zerlegen.

Knippi

bones
03.01.2017, 07:37
Sicherlich benötigt ihr evtl noch die eine oder andere Info oder habt noch Fragen und ich bin bereit euch diese zu geben bzw zu beantworten insofern sie für mein Training wichtig sind.



Es fehlt in dem langen Text eine Angabe über das aktuelle läuferische Leistungsvermögen. Mach einen 1.000 Meter Testlauf und hau raus, was geht. Nach der Standortbestimmung wirst Du hier sicher ein paar Tipps bekommen.

-Auftrags-Griller-
03.01.2017, 08:12
Es fehlt in dem langen Text eine Angabe über das aktuelle läuferische Leistungsvermögen.

Das bei diesem Vorhaben nicht unerheblich groß sein müsste. Wir reden da zum Zeitpunkt des 2000m Laufs auf 5km hochgerechnet von einer klaren Sub 18.

bones
03.01.2017, 08:23
Der Tipp nach dem Testlauf könnte ja sein, sich in der Freizeit sportlich mit etwas anderem zu beschäftigen. ;-)

kobold
03.01.2017, 08:30
Zusätzlich zur zentralen Angabe über den momentanen Leistungsstand (Tempo über 1.000 m UND Ausdauer) fehlt eine Angabe über den Grund der verletzungsbedingten Sportpause und damit über die anzunehmende orthopädische Belastbarkeit beim Laufen. Interessieren würde mich der Hintergrund der knackigen Zielsetzung: Einstellungstest? Silvesterwette mit mehr oder minder besoffenem Kopp? :D

Bevor diese Infos da sind, lassen sich auch keine sinnvollen Tipps zur Trainingsgestaltung geben.

Rolli
03.01.2017, 10:31
Ich kann Dir einen Plan erstellen, wenn Du mir einen Plan für 240kg Kniebeuge in 6 Wochen aufschreiben kannst.

hardlooper
03.01.2017, 10:47
Ich kann Dir einen Plan erstellen, wenn Du mir einen Plan für 240kg Kniebeuge in 6 Wochen aufschreiben kannst.

Rolli, bist Du jetzt auf Tauschhandel umgestiegen - der Steuer wegen? Dein letzter Preis war 250 €!

Knippi

joachim123
03.01.2017, 11:02
Du willst in 4 Monaten circa 17kg abnehmen? Das ist ein Defizit von circa 1000kcal am Tag. Damit wirst du Leistungseinbußen in allen Lebenslagen haben. Dein Hormonsystem wird nicht mehr richtig funktionieren, deine Libido wird sinken und das Schichtsystem ist auch nicht optimal. Ich würde mein Ziel daher etwas überdenken.

Mit laufen kenne ich mich jedoch relativ wenig aus, bin aber auch ein Freund von Intervallen :)


Das bei diesem Vorhaben nicht unerheblich groß sein müsste. Wir reden da zum Zeitpunkt des 2000m Laufs auf 5km hochgerechnet von einer klaren Sub 18.
Eine Frage rein aus Interesse, kann man das einfach so übertragen? Wenn ich einen 100m Lauf in sagen wir 11s laufe, kann ich daraus auf meine 400m oder 800m Zeit schließen? Spielen da nicht ein paar weitere Faktoren eine Rolle?

kobold
03.01.2017, 11:24
Eine Frage rein aus Interesse, kann man das einfach so übertragen? Wenn ich einen 100m Lauf in sagen wir 11s laufe, kann ich daraus auf meine 400m oder 800m Zeit schließen? Spielen da nicht ein paar weitere Faktoren eine Rolle?

"Einfach so" nicht. Man kann sagen, welche Leistungen auf längeren Distanzen äquivalent zu bestimmten Unterdistanzleistungen und damit prinzipiell möglich wären. Dazu kann man z.B. den Daniels-Rechner (http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws) nutzen; nichts anderes machen die neueren GPS-Uhren ja auch (z.B. Polar mit dem Running Index).

Die Genauigkeit der Vorhersage hängt aber von verschiedenen weiteren Faktoren maßgeblich ab. So ist die Prognose deutlich besser, wenn die vorherzusagende Distanz nicht zu weit von der bereits gelaufenen entfernt ist - aus 100 m Sprints oder 400 m-Zeiten die 10 km-Leistung vorherzusagen (oder umgekehrt) empfiehlt sich nicht.

Und dann muss das Training natürlich auch der jeweils vorherzusagenden Distanz angemessen sein. Wenn Daniels-Rechner oder Uhr mir aus einer 5.000 m-Wettkampfleistung eine bestimmte HM-Zeit prognostizieren, werde ich die nur dann erreichen können, wenn ich entsprechend hohe km-Umfänge trainiert und lange Läufe gemacht habe, wie das für ein solides HM-Training erforderlich ist.

Weitere Faktoren (Motivation und "Quälfähigkeit", Streckenbeschaffenheit, Konkurrenz etc.) lasse ich mal ganz außen vor.

bones
03.01.2017, 11:26
Wenn ich einen 100m Lauf in sagen wir 11s laufe, kann ich daraus auf meine 400m oder 800m Zeit schließen?

Nein, bei Dir nicht. Bei anderen, mit besseren Voraussetzungen, schon.

-Auftrags-Griller-
03.01.2017, 11:29
Eine Frage rein aus Interesse, kann man das einfach so übertragen? Wenn ich einen 100m Lauf in sagen wir 11s laufe, kann ich daraus auf meine 400m oder 800m Zeit schließen? Spielen da nicht ein paar weitere Faktoren eine Rolle?
Dazu ist Rolli DER Experte.

Es lässt sich aber sicher eine wahrscheinlichere 2000m Zeit aus einer 5000m Zeit prognostizieren, als aus einer 100m Zeit, weil auf dieser Distanz einfach der Faktor Ausdauer eine gewichtige Rolle spielt. Ich hab mal meine Durchgangszeit auf 2 km bei meinem letzten 5er im September (17:23) angesehen: 6:46.
Wären es nur 2km gewesen, hätte ich große Mühe mit einer 6:30 gehabt.

joachim123
03.01.2017, 11:33
Danke @kobold und @-Auftrags-Griller-
Ich kannte das nur aus dem Kraftsport, dort schließt man auch von mehreren WDH auf eine andere Anzahl. Was jedoch nur annährend ein Richtwert ist, falls man das Training im anderen Bereich nicht gewohnt ist. Scheint ja hier das gleiche Prinzip zu sein :winken:

Back2topic :)

MikeStar
03.01.2017, 11:49
Ergänzend zu den anderen:
Rückschlüsse von Kurzstrecke auf Mittel- oder Langstrecke ist grundsätzlich schwieriger als innerhalb der jeweiligen Disziplinen, weil einfach andere Energiegewinnungsarten und Muskelpartien ("schnelle" vs. "langsame" Muskelfasern) angesprochen werden, die unterschiedlich trainiert werden müssen.

Klar gibt es Formeln, die mehr oder minder mögliche Annäherungen bereitstellen, aber auch diese sind nur dann einigermaßen treffend, wenn entsprechend trainiert wird.

Beispiel:
Mit 17 bin die 100m in 11.4s gelaufen, bei den 400m kam ich aber nicht unter 60sek, 1000m nicht unter 3:20min, 10km in unter 50min war schon absolut undenkbar.

Heute sind 10km in 50min kein Problem. Auf 100m komm' ich aber nicht mehr unter 15 Sekunden.

bones
03.01.2017, 12:32
Klar gibt es Formeln, die mehr oder minder mögliche Annäherungen bereitstellen, aber auch diese sind nur dann einigermaßen treffend, wenn entsprechend trainiert wird.


Eben. Ein Untrainierter schafft 100 Meter. Wie will man aber die Pausen auf 400 oder gar 800 Meter mit einrechnen?:zwinker5:

BlueKnightRunner
04.01.2017, 01:28
Also ich weiß das es sehr sehr hohe Ziele sind die ich mir gesteckt habe aber ich kenne mich und mein Ehrgeiz hat mich schon oft über meine Grenzen gebracht und mich Dinge schaffen lassen von denen andere meinten das ich es nicht schaffen kann.

Ich verstehe also eure Skepsis und den Zweifel den ihr daran habt aber ich würde euch gerne mit eurer Hilfe zeigen das ich es doch schaffe!

Nun zu den Fragen:

Meine Motivation ist die Chance einer beruflichen Weiterqualifikation.
Theoretisch würden auch 8min für die 2000m reichen aber für die maximale Punktzahl braucht man die 6:30min und da es mein Ziel ist nicht nur irgendwie zu bestehen sondern bestmöglich habe ich mir dieses Ziel gesetzt!

Zu meiner Verletzung: ich hatte eine Bizepssehnenruptur bzw Anriss welche aber wieder vollständig genesen ist ohne jegliche Leistungseinbußen (hatte also wirklich Glück) :daumen:

Nun zu den Leistungsangaben: ich war heute laufen, leider unter nicht besonders guten Vorraussetzungen (meine Laufstrecke ist in einen Umkreis von 800m nur von Feldern umgeben und daher absolut nicht windgeschützt)
Es war anhaltend sehr windig (Windgeschwindigkeit 29km/h) und hat bei 1°C dauerhaft geregnet.

Am Donnerstag werde ich den Testlauf bei hoffentlich besseren Wetter wiederholen und besser verwertbare Daten liefern können.

hier die Daten vom 1. Testlauf (2000m am Stück)

0-400m 1:57min 1:57min Rückenwind
400-800m 3:05min 5:03min Gegenwind
800-1200m 2:47min 7:50min Rückenwind
1200-1600m 3:10min 11:01min Gegenwind
1600-2000m 2:53min 13:55min Rückenwind



wie bereits erwähnt werde ich am Donnerstag erneut laufen und dann ggf die 2000m mehrfach

-Auftrags-Griller-
04.01.2017, 06:42
Willenskraft alleine ist hier zu wenig, die Vorzeichen stehen denkbar ungünstig für dein Vorhaben. Nicht einmal 8 Minuten wirst du schaffen...

kobold
04.01.2017, 06:56
Puh, wenn du momentan selbst bei Rückenwind keinen 5er-Schnitt laufen kannst, muss der Ratschlag wohl lauten, dich nach anderen beruflichen Alternativen umzusehen. Tut mir leid für dich, aber dein Ausgangsniveau ist wirklich schwach, v.a. verglichen mit deinen hohen Zielen, und ich bezweifle, dass du bis zum späten Frühjahr auch nur dahin kommst, die Mindestanforderungen zu erfüllen.

Lemmy66
04.01.2017, 07:04
Meine Motivation ist die Chance einer beruflichen Weiterqualifikation.
Theoretisch würden auch 8min für die 2000m reichen aber für die maximale Punktzahl braucht man die 6:30min und da es mein Ziel ist nicht nur irgendwie zu bestehen sondern bestmöglich habe ich mir dieses Ziel gesetzt!

Zu meiner Verletzung: ich hatte eine Bizepssehnenruptur bzw Anriss welche aber wieder vollständig genesen ist ohne jegliche Leistungseinbußen (hatte also wirklich Glück) :daumen:

Nun zu den Leistungsangaben: ich war heute laufen, leider unter nicht besonders guten Vorraussetzungen (meine Laufstrecke ist in einen Umkreis von 800m nur von Feldern umgeben und daher absolut nicht windgeschützt)
Es war anhaltend sehr windig (Windgeschwindigkeit 29km/h) und hat bei 1°C dauerhaft geregnet.

Am Donnerstag werde ich den Testlauf bei hoffentlich besseren Wetter wiederholen und besser verwertbare Daten liefern können.

hier die Daten vom 1. Testlauf (2000m am Stück)

0-400m 1:57min 1:57min Rückenwind
400-800m 3:05min 5:03min Gegenwind
800-1200m 2:47min 7:50min Rückenwind
1200-1600m 3:10min 11:01min Gegenwind
1600-2000m 2:53min 13:55min Rückenwind


Vergiß das mit der 6:30min ganz schnell, vielleicht sind die 8:00min drin, wenn Du es möglichst schnell schaffst, 7 bis 10 kg abzunehmen.

Hier ist das Beispiel eines Läufers, der im April 2011 begonnen hat, strukturiert zu trainieren, Gewicht: 85kg bei 1,92m Körpergröße. Seine besten 2000m-Intervalle Mitte Juni 2011, hart am Limit gelaufen:

2 km in 8.03 min
2 km in 8.14 min
2 km in 8.17 min

Positiv werte ich Dein junges Alter und Dein Kraftfundament, aber Du wirst Dir in der Kürze der Zeit schon an den 8min die Zähne ausbeißen, versprochen! Ich wette eine Flasche Barolo, dass Du die 6:30min über 2000m in 5 Monaten nicht schaffst.

Noch ein Tipp: Übertreibe es wegen der Verletzungsgefahr nicht mit dem Intervalltraining.

Ich würde mit 3x3000m, 3x2000m, 4-6x1000m einmal pro Woche beginnen. Vielleicht kannst Du auch den einen oder anderen 5km-Wettkampf mitnehmen. Und denk an ausreichende Regenerationszeiten.

Viel Glück!

-Auftrags-Griller-
04.01.2017, 07:44
Ich würde mit 3x3000m, 3x2000m, 4-6x1000m einmal pro Woche beginnen. Vielleicht kannst Du auch den einen oder anderen 5km-Wettkampf mitnehmen. Und denk an ausreichende Regenerationszeiten.

Viel Glück!

Mit Verlaub, aber hier befinden wir uns auf einem Niveau, das zunächst mal abwechselndes Gehen/Laufen und fleißiges Kilometer Sammeln zum Grundlagenaufbau erfordert.

Rolli
04.01.2017, 07:56
Er ist sehr motiviert. Das macht so 2 Sekunden pro Kilometer aus.

6:30 ist damit NICHT MACHBAR.

(wie kommt man auf diese Ideen?)

bones
04.01.2017, 08:00
wie bereits erwähnt werde ich am Donnerstag erneut laufen und dann ggf die 2000m mehrfach

Weniger wäre mehr. Aufgrund des Ergebnisses Deines Testlaufs sehe ich aber schwarz für die erträumte Zielzeit.

bones
04.01.2017, 08:02
Der Tipp nach dem Testlauf könnte ja sein, sich in der Freizeit sportlich mit etwas anderem zu beschäftigen. ;-)

....

Lemmy66
04.01.2017, 08:09
Mit Verlaub, aber hier befinden wir uns auf einem Niveau, das zunächst mal abwechselndes Gehen/Laufen und fleißiges Kilometer Sammeln zum Grundlagenaufbau erfordert.


Ich würde mit 3x3000m, 3x2000m, 4-6x1000m einmal pro Woche beginnen. Vielleicht kannst Du auch den einen oder anderen 5km-Wettkampf mitnehmen. Und denk an ausreichende Regenerationszeiten.

Ich selbst habe so trainiert - mit Erfolg. Aber die 8:00min über 2000m habe ich in meinen Intervallen nach 2 Monaten strukturierten Trainings nicht knacken können.

Wenn ich ehrlich bin: Ich konnte schon eine Stunde am Stück durchlaufen. In 5 Monaten kann aber noch viel passieren.

kobold
04.01.2017, 08:35
Ich selbst habe so trainiert - mit Erfolg. Aber die 8:00min über 2000m habe ich in meinen Intervallen nach 2 Monaten strukturierten Trainings nicht knacken können.

Wenn ich ehrlich bin: Ich konnte schon eine Stunde am Stück durchlaufen. In 5 Monaten kann aber noch viel passieren.
Wäre sinnvoller, wenn du deine "Trainingspläne" auf das Leistungsniveau des jeweiligen TE abstimmen würdest statt einfach deine eigenen Erfahrungen 1:1 auf ihn übertragen zu wollen. Nicht nur in diesem Faden ...

bones
04.01.2017, 08:50
Aufgrund des Testlaufes würde ich dem TE raten, eine kürzere Strecke (400 Meter) in dem geplanten Renntempo zu laufen. Dann hat er eine Vorstellung, was er sich selbst abverlangen möchte. Interessant wäre auch der Laufstil. Bei dem Tempo ist mehr die Elfe als der Elefant gefragt. ;-)

Lemmy66
04.01.2017, 08:55
Wäre sinnvoller, wenn du deine "Trainingspläne" auf das Leistungsniveau des jeweiligen TE abstimmen würdest statt einfach deine eigenen Erfahrungen 1:1 auf ihn übertragen zu wollen. Nicht nur in diesem Faden ...

Ich denke, der TE ist alt genug, selbst zu entscheiden, ob er meinen Trainingsempfehlungen folgen möchte, oder nicht. Für ihn geht es um eine berufliche Chance. Deshalb mein Tipp:

Versuche in den ersten 3 Monaten eine gewisse Strecke am Stück (zum Beispiel 8 km) durchlaufen zu können bei Wochenumfängen von zum Beispiel 30km. Stelle dann Deine Frage noch einmal.

Von mir hast Du Trainingsempfehlungen für die ersten Intervalle erhalten. Vielleicht bist Du nach 3 Monaten so weit, die ersten Intervalle zu trainieren, wenn Du so verrückt bist, wie ich es als Laufanfänger war.

Ich sehe nur eine Minimalchance Dein Minimalziel zu erreichen, aber auch nur dann, wenn es Dir gelingt, Dein Gewicht um einige kg zu reduzieren.

Viel Glück!

kobold
04.01.2017, 09:02
Ich denke, der TE ist alt genug, selbst zu entscheiden, ob er meinen Trainingsempfehlungen folgen möchte, oder nicht. Für ihn geht es um eine berufliche Chance. Deshalb mein Tipp:

Versuche in den ersten 3 Monaten eine gewisse Strecke am Stück durchlaufen zu können bei Wochenumfängen von zum Beispiel 30km. Stelle dann Deine Frage noch einmal. Von mir hast Du Trainingsempfehlungen für die ersten Intervalle erhalten.

Ich sehe nur eine Minimalchance, aber auch nur dann, wenn es Dir gelingt, Dein Gewicht um einige kg zu reduzieren.

Viel Glück!
Diese Tipps sind jetzt vernünftig und dem TE angemessener.

Die vorherigen zu den IV-Geschwindigkeiten waren es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Und zu entscheiden, ob man Empfehlungen folgen will, ist keine Frage des Alters, sondern eine der Vorkenntnisse über Lauftraining. Wer noch keine Ahnung hat, kann nicht beurteilen, ob eine Empfehlung für ihn realistisch ist oder nicht. Gerade ein relativ erfahrener Läufer wie du sollte das "auf dem Schirm haben" und bei seinen Empfehlungen berücksichtigen. Du hast dich doch selbst schon drüber beschwert, hier würde mit Neulingen nicht gut umgegangen. Warum gibst du dir dann nicht selbst Mühe, ihnen von Anfang an individuelle und auf ihre Voraussetzungen zugeschnittene Tipps zu liefern?

kobold
04.01.2017, 09:07
Aufgrund des Testlaufes würde ich dem TE raten, eine kürzere Strecke (400 Meter) in dem geplanten Renntempo zu laufen. Dann hat er eine Vorstellung, was er sich selbst abverlangen möchte. Interessant wäre auch der Laufstil. Bei dem Tempo ist mehr die Elfe als der Elefant gefragt. ;-)

Ich würde dem TE eher raten, erst einmal eine 400 m-Strecke in dem für eine erfolgreiche Bewerbung geforderten Minimaltempo zu laufen. Möglicherweise ist er damit schon ausgelastet.

Meine Tipps entsprechen denen, die jetzt auch von Lemmy kamen:
- Gewicht deutlich reduzieren
- erstmal mit ruhigen Dauerläufen jeden 2. Tag anfangen, ggf. auch Wechsel aus Gehen und Laufen (siehe z.B. Anfänger-Trainingsplan "30 Minuten Durchlaufen")
- Steigerung auf 30 km / Woche nur langsam, d.h. über 2-3 Monate, max. ca. 10% pro Woche draufpacken
- Intervalltraining erst, wenn 30 Minuten Durchlaufen kein Problem mehr sind

Lemmy66
04.01.2017, 09:08
Diese Tipps sind jetzt vernünftig und dem TE angemessener.

Die vorherigen zu den IV-Geschwindigkeiten waren es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Und zu entscheiden, ob man Empfehlungen folgen will, ist keine Frage des Alters, sondern eine der Vorkenntnisse über Lauftraining. Wer noch keine Ahnung hat, kann nicht beurteilen, ob eine Empfehlung für ihn realistisch ist oder nicht. Gerade ein relativ erfahrener Läufer wie du sollte das "auf dem Schirm haben" und bei seinen Empfehlungen berücksichtigen. Du hast dich doch selbst schon drüber beschwert, hier würde mit Neulingen nicht gut umgegangen. Warum gibst du dir dann nicht selbst Mühe, ihnen von Anfang an individuelle und auf ihre Voraussetzungen zugeschnittene Tipps zu liefern?

Das Ergebnis zählt: Jetzt hat der TE einen ersten Leitfaden, wie er sein Minimalziel, die 8:00min über 2000m vielleicht schaffen könnte.

Ich drücke die Daumen!

burny
04.01.2017, 10:02
Die Zeiten des Testlaufes sind so dermaßen schwach, dass danach eine Zeit von 6:30 und selbst von 8:00 absolut unrelistisch erscheinen.

Allerdings: es kommt durchaus vor, dass ein Laufanfänger noch keine zutreffende Leistung erzielen kann. Viele nicht, weil sie zu schnell loslaufen, manche aber auch, weil sie sich nicht trauen, schneller zu laufen. Ich bin daher skeptisch, ob dieser Testlauf wirklich das aktuelle Leistungsvermögen widerspiegelt.

Bevor es in irgendwelche Trainingspläne geht, würde ich erstmal auf eine genauere Ermittlung der Ist-Situation setzen. Dazu 2 Möglichkeiten:
Am Besten wäre es, wenn du dir einen erfahreren Läufer schnappst und ihn bittest, dich beim 2000 m-Lauf zu "ziehen". Der sollte dann anhand deines Laufstils und deiner Atmng sehen, was er dir zumuten kann und ein realistisches Ergebnis herausholen.
Die zweitbeste Möglichkeit ist es, erstmal auf kürzerer Distanz deine Möglichkeiten auszuloten. Da folge ich bones. Teste, was über 400 m drin ist. Um auch nur annähernd an 8 min über 2000 m heranzukommen, musst du deutlich schneller laufen.Über 400 m kannst du dich zwar übernehmen, aber am gleichen Tag nach einigen Minuten einen weiteren Versuch wagen.

Ich würde, wenn du über 400 m eine passable Zeit laufen kannst, beim nächsten Mal das ganze über 800 m machen und erst danach erneut über 2.000 m. Als grobe Orientierung würde ich 1:45 min über 400 und 10 min über 2000 m sehen, die als Startvoraussetzung gelaufen werden sollten. Wenn's langsamer ist, sehe ich selbst für 8 min schwarz.

Bernd.

Run_00
04.01.2017, 10:48
Ich würde mit 3x3000m, 3x2000m, 4-6x1000m einmal pro Woche beginnen. Vielleicht kannst Du auch den einen oder anderen 5km-Wettkampf mitnehmen. Und denk an ausreichende Regenerationszeiten.

Viel Glück![/QUOTE]

Ich würde mal ganz klar sagen das man diese Tempo Umfänge für 2.000m nicht brauch würde eher 10x200m oder 6x400m und höchstens 3x1.000m empfehlen... Mit Training und ein paar Kilo wenigern kann man über so kurze Strecken in 5 Monaten einiges erreichen

Lemmy66
04.01.2017, 10:50
Ich schließe mich Kobold an: Bevor Du nicht problemlos 30 min am Stück durchlaufen kannst, brauchst Du mit 400m- oder 800m-Testläufen nicht anzufangen.

Beste Grüße!
Lemmy

Spandelles
04.01.2017, 10:56
Ich würde auch eher auf kurze Wiederholungen setzen als auf lange.

Jetzt am Anfang bei diesen Wetterverhältnissen würde ich auch nicht auf Zeiten laufen, das frustriert nur.
Schöne Sachen sind intermittierende Intervalle zB 2 x(10x30/30) mit 5 min Pause. Übersetzt einlaufen, 10 x 30 sec so schnell wie geht, 30 sec locker traben, 5 min joggen und das Ganze nochmal. Man kann so schnell laufen wie es einem gerade gut geht, man merkt wunderbar wo die Limiter sind und traniert die mit der Einheit ganz gut weg. Und auslaufen ...
Oder knackige 5 Minutenläufe 5 x hintereinander mit 5 Min Trabpause.
Die Sekundenschubserei würde ich dann erst im Frühjahr anfangen. Bis dahin ist dann aber ne ordentliche Substanz (hoffentlich) vorhanden.

hardlooper
04.01.2017, 11:13
Zu den meisten hier vorgeschlagenen Programmen taugt die environment division nix:
"Trainigsstrecke ist leider nur ein 400m langer asphaltierter Feldweg (leider gibt es keine bessere Alternative im Umkreis von 20km :frown:)."
Da läuft ein Mensch und kein Goldhamster.

Knippi

burny
04.01.2017, 11:45
Mit Training und ein paar Kilo wenigern kann man über so kurze Strecken in 5 Monaten einiges erreichen
Je kürzer die Strecke, um so geringer die Trainierbarkeit (bzw. um so höher der Aufwand für Leistungssteigerungen). 2000 m ist Mittelstrecke. Da sollte schon eine gewisse Basis vorhanden sein. Wenn das aktuelle Leistunsvermögen nicht deutlich besser ist als 6:58 min/km bzw. 6:21 min/km MIT RÜCKENWIND (!), dann ist jeder Gedanke an ein Tempo von 4:00 min/km in 5 Monaten absolut illusorisch!

Die Abfolge kann nur sein:
1. Überprüfung bzw. Ermittlung des realistischen aktuellen Leistungsstandes
2. Entscheidung, ob das Bemühen um 8 min über 2000 m eine Erfolgsaussicht hat
3. Abhängig von Punkt 2 trainieren oder anderes berufliches Ziel suchen

Mit Wunschdenken oder einer "Man kann alles erreichen, wenn man nur will"-Einstellung kommt man da nicht weiter.

Bernd

kobold
04.01.2017, 11:55
@burny: +1

Allerdings müssen wir uns auch fragen, wie realistisch die Distanzmessungen des TE und damit wie aussagekräftig seine Pace-Angaben sind. Das überhöhte, extrem ambitionierte Ziel in Verbindung mit der angeblich so präzisen Kenntnis der Windgeschwindigkeit und der Behauptung, es sei partout nur die eine bestimmte Laufstrecke im freien Feld verfügbar ... all das lässt das Ganze leider mal wieder erscheinen wie ein munteres Über-Stöckchen-Springen-Lassen.

Lemmy66
04.01.2017, 14:36
Wenn die körperlichen Voraussetzungen stimmen, dann kann man durchaus innerhalb von 5 Monaten erstaunliche Fortschritte erzielen.

Aber im vorliegenden Fall stimmen noch nicht einmal die Grundvoraussetzungen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt:

1. es fehlt (noch) die Ausdauer, um 30min am Stück durchzulaufen
2. es fehlt an Tempo
3. das Körpergewicht ist zu hoch

Deshalb mein Vorschlag. Arbeite drei Monate an Deiner Ausdauer und stelle uns dann diese Frage noch einmal:


Leider habe ich keine Ahnung wie ich mein Training dazu gestalten soll. Ob Intervalltraining und wenn ja welche Intervalle und wie lange. Ich würde zunächst einfach die 2000m mehrfach (4x) hintereinander laufen mit jeweils 5min Gehpausen dazwischen aber das wäre nur eine Idee von mir.

Wir werden sehen, was dann möglich ist, die Chancen, nach 5 Monaten 8:00min auf 2000m laufen zu können, sind minimal.

Jetzt schon aufgeben würde ich allerdings nicht, besonders auch deshalb nicht, weil es um die berufliche Existenz geht.

Rolli
04.01.2017, 16:47
Mit Wunschdenken oder einer "Man kann alles erreichen, wenn man nur will"-Einstellung kommt man da nicht weiter.

Bernd
Ich bewundere immer die Leute, die so denken und mit vollgas gegen die Wand rennen... ohne Helm.

Aua...

Lunedi
04.01.2017, 17:22
... all das lässt das Ganze leider mal wieder erscheinen wie ein munteres Über-Stöckchen-Springen-Lassen.


+1

Genau auf den Punkt gebracht, was ich die ganze Zeit auch schon bei diesem Faden im Gefühl habe ;-)

MikeStar
04.01.2017, 17:36
Ich finde es unglaublich gemein, dass die Leute immer erst 5, 6 Monate vor den Läufen, die ihre beruflichen Existenzen auf den Kopf stellen können, von den Anforderungen erfahren. Ich bin der Meinung, man sollte diese Anforderungen irgendwo schriftlich niederlegen, damit Leute sich frühzeitig darüber informieren können. :nick:

Rolli
04.01.2017, 17:49
Ich finde es unglaublich gemein, dass die Leute immer erst 5, 6 Monate vor den Läufen, die ihre beruflichen Existenzen auf den Kopf stellen können, von den Anforderungen erfahren. Ich bin der Meinung, man sollte diese Anforderungen irgendwo schriftlich niederlegen, damit Leute sich frühzeitig darüber informieren können. :nick:

Seit wann ist das ein Geheimnis?

MikeStar
04.01.2017, 17:54
Seit wann ist das ein Geheimnis?

Ist die Frage ernst gemeint? :confused:

*Zu Post #41 geht und das Ironie-Schild sicherheitshalber aufstellt*

Rolli
04.01.2017, 18:13
Ist die Frage ernst gemeint? :confused:

*Zu Post #41 geht und das Ironie-Schild sicherheitshalber aufstellt*

:zwinker4:

AchatSchnecke
04.01.2017, 20:44
Schön, dass ich auch mal so einen Thread miterleben darf und nicht nur sowas wie Altzubi nachlesen muss :hallo:
Wie kommt man eigentlich dazu, zu behaupten nur auf einer 400m Strecke im Feld laufen zu können?
Das ist ein ganz grober Überblick wo ich überall lang gelaufen bin und ich laufe nicht mal LaLas und man sieht die Feldwege und die Werse nicht richtig...
55025

MikeStar
04.01.2017, 21:11
Hätte er gesagt, dass er nur auf einem ca. 400m Kurs trainieren kann, der von Mauern umgeben ist, hätte ich das so einen Verdacht :D

BlueKnightRunner
06.01.2017, 01:47
Also um mal einige Fragen oder Dinge aus dem Weg zu räumen

ich bin bis zu der besagten verletzungsbedingten Pause schon vorher gelaufen ( 2-3x die Woche manchmal auch nur 1x die Woche 11km in 50min gemütliches Laufen zur Entspannung und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken)

Weiterhin wurden mir die Anforderungen bzw die Chance für die berufliche WEITERQUALIFIZIERUNG ca knapp 3 Wochen vor dem Unfall bekanntgegeben sodass ich da schon angefangen hatte dafür zu trainieren (mein damaliger Stand war 10:09min für die 2km)

Zu der Laufstrecke klar habe ich auch noch eine andere Laufstrecke, nämlich die die ich immer um einen See gelaufen bin (besagte 11km)
jedoch geht diese teilweise sehr kurvig und nicht immer eben -> da ich aber auf die 2000m trainiere brauchte ich eine möglichst ebene Strecke die ich ungestört von Verkehr und unter genauer Distanzkenntnis laufen kann (diesen Feldweg 400mx10m habe ich gewählt da er in meiner Nähe ist und mir die beste Alternative zu einer Stadionrunde bat)

Nun zu der Windangabe, diese habe ich ermittelt indem ich auf einer bekannten seriösen meteorologischen Internetseite meinen Wohnort (ca 1,5km von meiner Laufstrecke entfernt) und die dortige Windgeschwindigkeit gesucht habe


so nun zu den zweiten Testlauf
bin heute 3x2000m mit jeweils 5min-schnellen-Gehen-Pause gelaufen

1.x2000 in 11:05min
400m 1:43min
800m 1:51min
1200m 2:03min
1600m 2:37min
2000m 2:51min

2.x2000m in 12:53min
3.x2000m in 13:12min

kobold
06.01.2017, 06:23
Angesichts dieser Zahlen, egal ob jetzt oder vor deiner Verletzung: Sorry, das wird nichts. Nicht mit dem Idealziel. Aber auch das Minimalziel ist praktisch unerreichbar.

Spandelles
06.01.2017, 07:15
Es nützt auch nix, wenn Du dauernd Testläufe machst.
Kurze Pyramiden, FS, Wiederholungsläufe, wurde glaub ich, alles schon geschrieben.
Ich seh nicht ganz so schwarz, dass Du es nicht schaffst, aber mußt halt schon den Arsch zusammen kneifen.

Rolli
06.01.2017, 07:40
ich bin bis zu der besagten verletzungsbedingten Pause schon vorher gelaufen ( 2-3x die Woche manchmal auch nur 1x die Woche 11km in 50min gemütliches Laufen zur Entspannung und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken)

Bestimmt nicht. Bitte nachmessen.

Lemmy66
06.01.2017, 07:41
Es nützt auch nix, wenn Du dauernd Testläufe machst.
Kurze Pyramiden, FS, Wiederholungsläufe, wurde glaub ich, alles schon geschrieben.
Ich seh nicht ganz so schwarz, dass Du es nicht schaffst, aber mußt halt schon den Arsch zusammen kneifen.


:daumen:

Aufgrund Deiner jetzigen Angaben sehe auch ich ganz so schwarz nicht, die 8:00min über 2000m in 5 Monaten zu schaffen, Deine jetzigen Laufzeiten sind allerdings seeeeeehr schwach. Wenn Du schreiben würdest, Du wolltest die 5km unter 20min laufen, würde ich Dir einen Vogel zeigen. Die 2000m sind eine Mittelstrecke und vielleicht hast Du brachliegende, ungeahnte Qualitäten.

Du brauchst mehr Struktur in Deinem Training.

Ich würde 2 - 3 Monate die Ausdauer trainieren mit dem Ziel, die 11km am Stück wieder durchlaufen zu können. Dann könntest Du einzelne Elemente aus diesem Plan übernehmen:

Trainingsplan Laufen: 5 km unter 20:00 Minuten: 8 Wochen Vorbereitung auf einen 5-km-Lauf - RUNNER’S WORLD (http://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-5-km-unter-20-00-minuten.260401.htm)

Den Plan würde ich allerdings um eine Regenerationswoche alle 4 Wochen ergänzen.

Noch einmal: Deine Chancen, Dein Minimalziel zu erreichen schätze ich immer noch sehr gering ein, aber jetzt schon aufzugeben, halte ich für falsch. Was hast Du zu verlieren?

Ich drücke die Daumen!

Lemmy!

leviathan
06.01.2017, 09:30
ich bin bis zu der besagten verletzungsbedingten Pause schon vorher gelaufen ( 2-3x die Woche manchmal auch nur 1x die Woche 11km in 50min gemütliches Laufen zur Entspannung und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken)

(mein damaliger Stand war 10:09min für die 2km)

Zu der Laufstrecke klar habe ich auch noch eine andere Laufstrecke, nämlich die die ich immer um einen See gelaufen bin (besagte 11km)
jedoch geht diese teilweise sehr kurvig und nicht immer eben -> da ich aber auf die 2000m trainiere

Sorry Leute, aber lasst Euch bitte nicht verar....

Der Kollege lief 2-3x die Woche 11km hügelig, sehr entspannt und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken in 50min. Das entspricht einem Schnitt von 4:33/km oder 9:06 auf 2000m. Wie geschrieben: wellig und sehr entspannt :D

Auf 2km hat es dann aber nur zu einer 10:09 bzw. einem Tempo von 5:05/km gereicht. Wenn die 11 entspannt waren, lagen die 2km sicher vor dem Aufstehen und die Testläufe im Vollrausch :confused:

Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht und habe etwas fehlinterpretiert.

AchatSchnecke
06.01.2017, 09:41
Sorry Leute, aber lasst Euch bitte nicht verar....

Der Kollege lief 2-3x die Woche 11km hügelig, sehr entspannt und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken in 50min. Das entspricht einem Schnitt von 4:33/km oder 9:06 auf 2000m. Wie geschrieben: wellig und sehr entspannt :D

Auf 2km hat es dann aber nur zu einer 10:09 bzw. einem Tempo von 5:05/km gereicht. Wenn die 11 entspannt waren, lagen die 2km sicher vor dem Aufstehen und die Testläufe im Vollrausch :confused:

Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht und habe etwas fehlinterpretiert.

Ich habe das genauso interpretiert. Erinnert mich an den Kerl, der "meist so um die 10 Km in 40 Min gejoggt ist" oder "beim Coopertest so um die 4 Km geschafft hat" :hihi:
Wer ein bisschen den Cardiobereich mit solchen gemütlichen Dauerläufen abdecken möchte, sollte vielleicht über einen Karrierewechsel zum Elitelauf nachdenken.
Außerdem könnten die mathematischen Fähigkeiten bei der beruflichen Weiterqualifikation ein Problem sein, wie du schon anschaulich vorgerechnet hast.

Spandelles
06.01.2017, 09:44
Er war länger krank, hat er geschrieben und die 11 km ist er vorher gelaufen.

Ich war mal mit nem Rennradler zusammen, der nie gelaufen ist, nur radgefahren. Dann ist er mal mit zu nem 10er gekommen, aus lauter Langeweile ist er mit gelaufen, am Start hab ich noch gesagt, lauf doch mit Bernd mit,mehr so als Joke. Das hat er gemacht und kam mit 40:xx ins Ziel.
Mein Schwager ist auch so einer der nie läuft, nur sehr viel wandert und trotzdem in jungen Jahren seine gut trainierten Kumpels beim Marathon (!!) versägt hat.
Ich konnte das nicht glauben, dachte der verarscht mich, weil er auch immer nicht wußte welche Zeiten, welches Jahr. Ich habe ewig gebraucht um alte Ergebnisslisten durchzuforsten. Nur um festzustellen, dass der Lump tatsächlich so schnell war.

Es gibt einfach solche Typen, selten, aber es gibt sie.

AchatSchnecke
06.01.2017, 09:47
Es gibt einfach solche Typen, selten, aber es gibt sie.

Die laufen dann aber auch ohne Training schnell als 2Km in 11 Min.
Außerdem sind deine Beispiele (kenne auch so welche, bsplws. nen Bundesligaradfahrer der ohne Lauftraining 5 Km in sub18 gelaufen ist) aus dem Ausdauersport. Das ist beim TE nicht der Fall.

Rolli
06.01.2017, 09:48
Ich habe das genauso interpretiert. Erinnert mich an den Kerl, der "meist so um die 10 Km in 40 Min gejoggt ist" oder "beim Coopertest so um die 4 Km geschafft hat" :hihi:
Wer ein bisschen den Cardiobereich mit solchen gemütlichen Dauerläufen abdecken möchte, sollte vielleicht über einen Karrierewechsel zum Elitelauf nachdenken.
Außerdem könnten die mathematischen Fähigkeiten bei der beruflichen Weiterqualifikation ein Problem sein, wie du schon anschaulich vorgerechnet hast.

11km in 50 Minuten ist nichts außergewöhnliches und sehr weit von DL der Elite entfernt. Hier geht es eben um die Zahlen an sich. 11km in 4:40 locker aber 2km nicht unter 5:00. Passt überhaupt nicht zusammen...

AchatSchnecke
06.01.2017, 09:52
11km in 50 Minuten ist nichts außergewöhnliches und sehr weit von DL der Elite entfernt. Hier geht es eben um die Zahlen an sich. 11km in 4:40 locker aber 2km nicht unter 5:00. Passt überhaupt nicht zusammen...

Als gemütlicher Lauf ist das schon ziemlich schnell. Natürlich sind die DLs der Elite noch mal bis zu ner Minute schneller, aber er hat da ja auch nicht ernsthaft Ausdauertraining betrieben sondern ist unregelmäßig gejoggt. Wenn da schon solche Zeiten rauskommen, was ist dann wohl erst mit strukturiertem Training möglich?

kobold
06.01.2017, 09:53
Entweder der Typ veralbert uns absichtlich nach Strich und Faden oder er liest die Laufdistanzen aus dem Sonnenstand oder dem Gekröse von frisch geschlachteten Hühnern ab. Ich bin raus.

AchatSchnecke
06.01.2017, 09:59
Entweder der Typ veralbert uns absichtlich nach Strich und Faden oder er liest die Laufdistanzen aus dem Sonnenstand oder dem Gekröse von frisch geschlachteten Hühnern ab. Ich bin raus.

Das würde zumindest erklären, wie er auf das Ziel gekommen ist :klatsch:

Edd Laddix
06.01.2017, 10:00
bin heute 3x2000m mit jeweils 5min-schnellen-Gehen-Pause gelaufen

1.x2000 in 11:05min
400m 1:43min
800m 1:51min
1200m 2:03min
1600m 2:37min
2000m 2:51min

2.x2000m in 12:53min
3.x2000m in 13:12min

Ich habe sicherlich unter all denen, die bisher eine Schätzung abgegeben haben, die geringste Erfahrung, will dir aber ein bisschen Mut machen, was die Realisierung des 8-min.-Minimalziels angeht:

Du bist gestern in deinem ersten Versuch die 2.000 m in 11:05 gelaufen. Wenn ich vereinfacht mal davon ausgehe, dass du da alles gegeben hast, diese Läufe auf deiner 400m-Strecke mit 4 Wenden und unter dem Einfluss nicht geringen Windes gelaufen bist, hättest du vielleicht, wäre es die Prüfungssituation gewesen, mit dem Messer zwischen den Zähnen, auf einer ebenen, trockenen, nicht gefrorenen 400m-Tartanbahn und bei höchstens leichtem Wind, eine 10:30 abräumen können.

2.000 m in 10:30 wären 5:15 min/km.
2.000 m in 08:00 wären 4:00 min/km.

1:15 min/km gut zumachen, ist für 5 Monate erstmal so oder so ne Menge Holz. Du hast aber auf deiner Seite, dass du zum einen läuferisch noch nicht viel deines Potenzials ausgeschöpft hast, weil Laufen bisher nicht wirklich oberste Priorität hatte, wie das bei den allermeisten hier der Fall sein dürfte und zweitens hast du noch jede Menge unnütze Kilos bei dir, die du recht schnell loswerden könntest.

Ich wäre der letzte, der das nicht versuchen würde. Sehe nicht, warum das aussichtslos sein soll. Über die 6:30 min/km brauchen wir natürlich nicht reden.




Also um mal einige Fragen oder Dinge aus dem Weg zu räumen

ich bin bis zu der besagten verletzungsbedingten Pause schon vorher gelaufen ( 2-3x die Woche manchmal auch nur 1x die Woche 11km in 50min gemütliches Laufen zur Entspannung und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken)

Weiterhin wurden mir die Anforderungen bzw die Chance für die berufliche WEITERQUALIFIZIERUNG ca knapp 3 Wochen vor dem Unfall bekanntgegeben sodass ich da schon angefangen hatte dafür zu trainieren (mein damaliger Stand war 10:09min für die 2km)

Hier musst du deine Angaben aber nochmal überprüfen und/oder die Vermessungen deiner beiden Strecken hinterfragen:

11 km in 50:00 wären 4:32 min/km >> "gemütliches Laufen zur Entspannung"
2 km in 10:09 wären 5:04 min/km >> "mein damaliger Stand" (heißt offensichtlich: das, was möglich war)

Das macht keinen Sinn, was du da schreibst!

Edit: Ja, war zu spät dran.

burny
06.01.2017, 10:06
der Typ veralbert uns absichtlich nach Strich und Faden
Nach deinem ersten dezenten Hinweis habe ich gedacht. Ja, könnte sein, könnte aber auch sein, dass nicht.
Mittlerweile teile ich deine obige Einschätzung. Warum, das haben leviathan und Rolli geschrieben.

Bernd

Rauchzeichen
06.01.2017, 10:06
Wo muss man eigentlich für bei einem Aufnahmetest 2.000m in 8 Minuten laufen?

Die Berliner Polizei fordert z.B. für 2.000m in 9:20min - selbst davon ist der TE aber noch weit entfernt.

Wenn man es denn gerne etwas anspruchsvoller möchte:
Die GSG9 hätte .z.B. gerne 5k in 23 Minuten und 100m in 13,4 sec - also im Prinzip das goldene Sportabzeichen.
2k in max 8 Min ist aber nochmal eine Nummer schärfer - was die wohl sonst noch so an Sportleistungen fordern :confused:

Rolli
06.01.2017, 10:09
Als gemütlicher Lauf ist das schon ziemlich schnell. Natürlich sind die DLs der Elite noch mal bis zu ner Minute schneller, aber er hat da ja auch nicht ernsthaft Ausdauertraining betrieben sondern ist unregelmäßig gejoggt. Wenn da schon solche Zeiten rauskommen, was ist dann wohl erst mit strukturiertem Training möglich?

Noch einmal:


11km in 50 Minuten ist nichts außergewöhnliches

Auch für einen Gelegenheitsjogger. Es reicht schon die Knie stärker zu heben.

MikeStar
06.01.2017, 10:11
Vergesst nicht den Gewichtsfaktor. Der TE hat doch geschrieben, dass er in seiner fast halbjährigen Verletzungspause auf 97kg hoch gegangen ist.

leviathan
06.01.2017, 10:12
Auch für einen Gelegenheitsjogger. Es reicht schon die Knie stärker zu heben.

Naja, das würde ich nicht teilen. Das entspricht einer 45 auf 10km. Damit bist Du bei den meisten Volksläufen ziemlich weit vorn dabei. Und da muss man schon (leider) mehr tun als die Knie ein wenig zu heben :zwinker5:

Da kann sich jeder nur an seinen eigenen Fähigkeiten messen und sollte das auch tun. Was für den einen schnell ist, mag für den anderen langsam sein. Und trotzdem kann ersterer eine tolle Leistung für sich erbracht haben.

MikeStar
06.01.2017, 10:15
Auch für einen Gelegenheitsjogger. Es reicht schon die Knie stärker zu heben.

Ernsthaft? Ein wenig Vortrieb braucht es schon, oder? :D

Rolli
06.01.2017, 10:16
Naja, das würde ich nicht teilen. Das entspricht einer 45 auf 10km. Damit bist Du bei den meisten Volksläufen ziemlich weit vorn dabei. Und da muss man schon (leider) mehr tun als die Knie ein wenig zu heben :zwinker5:

Meine erster 10km bin ich mit meinem Nachbar gelaufen. Rund ums Dorf. Davor nie gelaufen. In 47 Minuten.

AchatSchnecke
06.01.2017, 10:20
Meine erster 10km bin ich mit meinem Nachbar gelaufen. Rund ums Dorf. Davor nie gelaufen. In 47 Minuten.

War das gemütlich?...und soweit ich das mit bekommen habe, läufst du in deiner Altersklasse auf einigen Strecken inzwischen auf DM-Niveau? Das ist dann schon ein bisschen außergewöhnlich. Wie Leviathan schon sagte, landet man mit dieser Zeit bei vielen Volksläufen schon im vorderen Feld. Und wenn man auf dieses gemütliche Tempodann ne Minute Wettkampftempo draufschlägt, ist man schon bei sub36...

Spandelles
06.01.2017, 10:20
Naja, das würde ich nicht teilen. Das entspricht einer 45 auf 10km. Damit bist Du bei den meisten Volksläufen ziemlich weit vorn dabei. Und da muss man schon (leider) mehr tun als die Knie ein wenig zu heben :zwinker5:

Da kann sich jeder nur an seinen eigenen Fähigkeiten messen und sollte das auch tun. Was für den einen schnell ist, mag für den anderen langsam sein. Und trotzdem kann ersterer eine tolle Leistung für sich erbracht haben.

Bei 45 auf 10 war ich zu meiner Anfängerzeit auch recht schnell, da bin ich nur ca 20 km/Woche gelaufen, hatte von Training null Plan,war einfach nur mal joggen. Da war ich Mitte 30 und weiblich bin ich auch noch.
Mittlerweile ist die 45 auch schon nen Brett für mich.

kobold
06.01.2017, 10:22
Meine erster 10km bin ich mit meinem Nachbar gelaufen. Rund ums Dorf. Davor nie gelaufen. In 47 Minuten.
Und jetzt mit Tausenden von Trainingskilometern in den Beinen bist du gerade mal 11 Minuten schneller? Ich glaub, deine Frau hat recht. Aber sowas von ... :hihi:

SCNR,
kobold

hardlooper
06.01.2017, 10:23
Ernsthaft? Ein wenig Vortrieb braucht es schon, oder? :D

Der Rolli ist sich doch erst gerade am Wamlaufen, abwarten!


Meine erster 10km bin ich mit meinem Nachbar gelaufen. Rund ums Dorf. Davor nie gelaufen. In 47 Minuten.

:D

Knippi

bones
06.01.2017, 10:27
Sorry Leute, aber lasst Euch bitte nicht verar....

Der Kollege lief 2-3x die Woche 11km hügelig, sehr entspannt und um ein wenig den Kardiobereich abzudecken in 50min. Das entspricht einem Schnitt von 4:33/km oder 9:06 auf 2000m. Wie geschrieben: wellig und sehr entspannt :D

Auf 2km hat es dann aber nur zu einer 10:09 bzw. einem Tempo von 5:05/km gereicht. Wenn die 11 entspannt waren, lagen die 2km sicher vor dem Aufstehen und die Testläufe im Vollrausch :confused:

Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht und habe etwas fehlinterpretiert.

Die Ereigniskarten und Stöckchen sind einfach nur schlecht ausgearbeitet - wie bei dem Joachim auch schon.:D

Rolli
06.01.2017, 10:29
Und jetzt mit Tausenden von Trainingskilometern in den Beinen bist du gerade mal 11 Minuten schneller? Ich glaub, deine Frau hat recht. Aber sowas von ... :hihi:

SCNR,
kobold

Ja. Sie hat leider immer Recht. :frown:

Übrigens, es waren 14 Minuten. Und jetzt erzähle, wie viel sind es bei Dir?

leviathan
06.01.2017, 10:30
Die Ereigniskarten und Stöckchen sind einfach nur schlecht ausgearbeitet - wie bei dem Joachim auch schon.:D

Ich habe befürchtet, daß Du das liest und mich dahin trittst, wo´s wehtut :teufel:

kobold
06.01.2017, 10:33
Ja. Sie hat leider immer Recht. :frown:

Übrigens, es waren 14 Minuten. Und jetzt erzähle, wie viel sind es bei Dir?

Weniger, vermute ich wenigstens. Aber erstens bin ich zu Anfängerinnenzeiten ohne Uhr gelaufen und weiß es daher nicht und zweitens hatte und habe ich vom Training noch weniger Ahnung als du. :D

AchatSchnecke
06.01.2017, 10:53
Übrigens, es waren 14 Minuten. Und jetzt erzähle, wie viel sind es bei Dir?

14 Minuten zu deiner Wettkampf-Bestzeit...

joachim69
06.01.2017, 12:39
Wo muss man eigentlich für bei einem Aufnahmetest 2.000m in 8 Minuten laufen?

Die Berliner Polizei fordert z.B. für 2.000m in 9:20min - selbst davon ist der TE aber noch weit entfernt.

Wenn man es denn gerne etwas anspruchsvoller möchte:
Die GSG9 hätte .z.B. gerne 5k in 23 Minuten und 100m in 13,4 sec - also im Prinzip das goldene Sportabzeichen.
2k in max 8 Min ist aber nochmal eine Nummer schärfer - was die wohl sonst noch so an Sportleistungen fordern :confused:

Ja die wollen aber auch nur 7 Klimmzüge und beim Bankdrücken 5x75% des Körpergewichts. :haeh:
Das ist nicht wirklich sportlich...

Aber sehe gerade, es ist von mindestens die Rede, da wird es ein Problem weiterzukommen, wenn man da nur an der unteren Grenze kratzt.

Rolli
06.01.2017, 13:22
14 Minuten zu deiner Wettkampf-Bestzeit...

Ist das eine Frage?

AchatSchnecke
06.01.2017, 13:49
Ist das eine Frage?

Nicht wirklich. Ich wollte nur noch mal betonen, dass hier nicht zwei Wettkampfzeiten in Relation gesetzt werden.

SKTönsberg
06.01.2017, 16:54
Ihr lasst euch auch immer trollen... :hihi:

Rolli 10km in 47 Minuten ohne Lauftraining? Aber bestimmt nicht ohne Sport? Dann hast du ja doch Talent! :D
Für Sub50 musste ich zumindest 2 Monate regelmäßig laufen.

11km in 50 Minuten ist übrigens meine Lieblingseinheit. Hab ich Anfang des Jahres 4-5x pro Woche gemacht. Hat für 9:43 über 3000m gereicht, Problem gelöst.

MikeStar
06.01.2017, 16:57
Klingt nach Bewerbungsverfahren für entweder franz. Fremdenlegion oder als Postzusteller per Pedes in Berlin-Kreuzberg. :D

Lemmy66
06.01.2017, 16:59
Ihr lasst euch auch immer trollen... :hihi:

Rolli 10km in 47 Minuten ohne Lauftraining? Aber bestimmt nicht ohne Sport? Dann hast du ja doch Talent! :D
Für Sub50 musste ich zumindest 2 Monate regelmäßig laufen.

11km in 50 Minuten ist übrigens meine Lieblingseinheit. Hab ich Anfang des Jahres 4-5x pro Woche gemacht. Hat für 9:43 über 3000m gereicht, Problem gelöst.


Unser BlueKnightRunner kann vielleicht nicht so gut rechnen, oder er prahlt ein wenig. Natürlich erntet er deshalb Häme. Aber Hinweise, wie er sein ehrgeiziges Ziel vielleicht erreichen könnte, hat er bekommen.

Mich interessieren jetzt die Trainingsfortschritte und das Ergebnis des finalen 2000m-Laufs.

Attacke, BlueKnightRider!

Rolli
06.01.2017, 17:19
Ihr lasst euch auch immer trollen... :hihi:

Rolli 10km in 47 Minuten ohne Lauftraining? Aber bestimmt nicht ohne Sport? Dann hast du ja doch Talent! :D
Für Sub50 musste ich zumindest 2 Monate regelmäßig laufen.

Sport habe ich schon gemacht... 20 Jahre davor, mit 15. Da aber auch schon 59s auf 400m mit Volleyballtraining.

Danach nur Wettessen in Ultraform (bis 95kg Kampfmasse)

Edit: vielleicht weil ich damals, kein Pulsuhr, kein Schrittzähler, kein Stoppuhr, kein GPS, kein Fittnesdingsda, kein Schrittlänger-Messer, ... hatte. Ich htte eine Zeigeruhr, und die Zeiten hat mein Nachbar genommen.

SKT... 3 Mionate später HM in 1:38. :zwinker4:

leviathan
06.01.2017, 17:25
Sport habe ich schon gemacht... 20 Jahre davor, mit 15. Da aber auch schon 59s auf 400m mit Volleyballtraining.

Danach nur Wettessen in Ultraform (bis 95kg Kampfmasse)

Du bist die 47min auf 10 aber nicht mit den 95kg gelaufen?

hardlooper
06.01.2017, 17:26
Klingt nach Bewerbungsverfahren für entweder franz. Fremdenlegion oder als Postzusteller per Pedes in Berlin-Kreuzberg. :D

Weißt Du, dass es einst Geldbriefträger gegeben hat?

Knippi

Rolli
06.01.2017, 17:39
Du bist die 47min auf 10 aber nicht mit den 95kg gelaufen?

Hihihi... nein. Mit so 85kg.

leviathan
06.01.2017, 17:51
Hihihi... nein. Mit so 85kg.

Das sind doch so 20kg mehr als jetzt :geil:

Dann ist Deine sportliche Entwicklung fast vollständig auf Deine Gewichtsreduktion zurückzuführen. Dein Training hat also bestenfalls nicht geschadet. ich hole mir keine Trainingstipps mehr von Dir :teufel:

bones
06.01.2017, 17:54
Weißt Du, dass es einst Geldbriefträger gegeben hat?

Knippi

Auf den warte ich immer noch. ;-)

Rolli
06.01.2017, 17:59
Das sind doch so 20kg mehr als jetzt :geil:

Dann ist Deine sportliche Entwicklung fast vollständig auf Deine Gewichtsreduktion zurückzuführen. Dein Training hat also bestenfalls nicht geschadet. ich hole mir keine Trainingstipps mehr von Dir :teufel:

So sehe ich das auch.
Ich habe schon überlegt wieder 20kg aufzubauen und dann den D-Rekord eingreifen... durch Reduzierung.

Training wird oft überbewertet.

leviathan
06.01.2017, 18:03
Training wird oft überbewertet.

Achtung keine Ironie: bei vielen ist die Gewichtsschraube sicher wirklich der größere Hebel. Wobei man nicht vergessen darf, daß Training beim Abnehmen sehr hilfreich sein kann.

AchatSchnecke
06.01.2017, 18:55
Edit: vielleicht weil ich damals, kein Pulsuhr, kein Schrittzähler, kein Stoppuhr, kein GPS, kein Fittnesdingsda, kein Schrittlänger-Messer, ... hatte. Ich htte eine Zeigeruhr, und die Zeiten hat mein Nachbar genommen.

Bei meinem ersten Zehner im Training habe ich auf die Küchenuhr geschaut bevor ich losgelaufen bin und nachdem ich wieder zuhause angekommen bin...daran kanns bei mir nicht gelegen haben, die hatte auch Zeiger :frown:

SKTönsberg
06.01.2017, 18:59
Achtung keine Ironie: bei vielen ist die Gewichtsschraube sicher wirklich der größere Hebel. Wobei man nicht vergessen darf, daß Training beim Abnehmen sehr hilfreich sein kann.

Leider haben mich 6 kg Gewichtsverlust nicht schneller werden lassen. Ok war jetzt nicht übergewichtig oder so, aber hatte trotzdem gehofft, dass ich schneller werde.

Rolli
06.01.2017, 19:02
Bei meinem ersten Zehner im Training habe ich auf die Küchenuhr geschaut bevor ich losgelaufen bin und nachdem ich wieder zuhause angekommen bin...daran kanns bei mir nicht gelegen haben, die hatte auch Zeiger :frown:

Mein erster Wettkampf überhaupt... 5km. Da habe ich meine Laufuhr (da hatte ich schon eine von Aldi :zwinker2:) vergessen. Meine Frau hat mir ihre kleine Damenzeigeruhr gegeben. So klein, dass ich die Zeit so wie so nicht gesehen habe... Aber eine Uhr zu haben... ja... so was hat doch jeder Sportler. Auch wenn es eine Damenuhr ist:hihi:

Rolli
06.01.2017, 19:06
Leider haben mich 6 kg Gewichtsverlust nicht schneller werden lassen. Ok war jetzt nicht übergewichtig oder so, aber hatte trotzdem gehofft, dass ich schneller werde.

Und ich will und kann nicht!!!
Wenn ich bedenke, dass Coe bei gleicher Größe 8kg weniger gewogen hatte. :sauer:

kobold
06.01.2017, 19:18
Mir hat die Gewichtsabnahme eine deutliche Verbesserung der Trainingszeiten gebracht. Mit gut 10 kg weniger als vor der fast einjährigen verletzungsbedingten Laufpause hatte ich schon kurz nach dem Wiedereinstieg ein ca. 15 Sekunden höheres Grundtempo bei den langsamen und lockeren Dauerläufen. Wie sich das in Wettkampfzeiten niederschlägt, muss sich noch zeigen. Allerdings war ich übergewichtig (ok, auch jetzt bin ich noch immer zu fett) und ich bin natürlich auch immer noch sehr langsam.

hardlooper
06.01.2017, 19:36
Leider haben mich 6 kg Gewichtsverlust nicht schneller werden lassen. Ok war jetzt nicht übergewichtig oder so, aber hatte trotzdem gehofft, dass ich schneller werde.

Wie muss ich diese 6 kg mit dem Zeitpunkt der Aufnahme Deines Userfotos sehen?

Knippi

runner00
06.01.2017, 19:51
Ich habe mir mal den Faden aus Interesse durchgelesen und musste mich an einigen Stellen echt amüsieren. Irgendwie erinnert mich das an einen sub 16 Blog unter Berichte, der Kollege ist sub 50 auf 400 m gelaufen und war innerhalb kürzester Zeit weg:D

SKTönsberg
06.01.2017, 23:54
Wie muss ich diese 6 kg mit dem Zeitpunkt der Aufnahme Deines Userfotos sehen?

Knippi

Userfoto ist vor 1,5 Jahren entstanden.

Hier hatte ich mein Höchstgewicht und auch meine Top-Form: http://www.lcsolbad.de/images/stories/2016/luferabend.pdf (Nr. 958 auf dem Bild)

2013: 61-63 kg / 1,81m ( 10km = 44)
2014: 63-66 kg / 1,83m (10km = 38)
2015: 66-69 kg/ 1,83m (Usebild ca. 67 kg) (10km = 36)
2016: hoch bis ca. 73,5 kg im Juni und wieder runter bis 68,5 kg. Unbewusst. (10km = 36)

hardlooper
07.01.2017, 08:48
.........

Passt doch! Genehmigt :zwinker5: .

Knippi

Laufschlaffi
07.01.2017, 08:59
Leider haben mich 6 kg Gewichtsverlust nicht schneller werden lassen. Ok war jetzt nicht übergewichtig oder so, aber hatte trotzdem gehofft, dass ich schneller werde.

Das wirkt vor allem bei BMI 30 - 26, nach meiner Erfahrung. Der Erfolg beim Abnehmen ist sicherlich nicht linear, gerade bei Normalwichtigen.

Wäre mal ne Studie wert!

Onkel Greifs Kalkulator vertraue ich nicht besonders.

leviathan
07.01.2017, 11:04
Das wirkt vor allem bei BMI 30 - 26, nach meiner Erfahrung. Der Erfolg beim Abnehmen ist sicherlich nicht linear, gerade bei Normalwichtigen.


Wir Wohlstandsdödel wünschen uns das so. Es stimmt aber nicht. Eine Grenze gibt es sicher nach unten. Die ist aber sehr weit weg von Deinen Zahlen. Sicher ist das individuell auch unterschiedlich. Wahrscheinlich liegt das Optimum eher in Richtung 20 oder sogar darunter. Vielleicht verläuft die Entwicklung nicht linear. Es dürfte aber nah dran liegen.


Wäre mal ne Studie wert!

Oder wir machen die Augen auf und schauen uns an wie die schnellsten Athleten im Schnitt aussehen.


Onkel Greifs Kalkulator vertraue ich nicht besonders.

Der reklamiert auch keine wissenschaftlich anerkannte Genauigkeit. Meine These wäre, daß die von Dir eingeforderte Studie zumindest ungefähr die Berechnungen von Peter Greifs Kalkulator bestätigen würde.


Leider haben mich 6 kg Gewichtsverlust nicht schneller werden lassen. Ok war jetzt nicht übergewichtig oder so, aber hatte trotzdem gehofft, dass ich schneller werde.

Jetzt lockst Du uns aber auf´s Glatteis :zwinker5:

Die 6kg weniger hattest Du in der Wachstumsphase. Du warst (eigentlich bist) Du zu diesem Zeitpunkt Jugendlicher (gewesen). In dieser Zeit wird viel Muskulatur aufgebaut, die auch Kraft und Schnelligkeit bringt. Mal davon abgesehen, daß Du hier einen Zeitraum beschreibst, der die Anfänge Deines Trainings bis heute kennzeichnet. Mal ganz davon abgesehen ist das eine tolle Entwicklung und sicher bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange :)

D-Bus
07.01.2017, 14:19
Onkel Greifs Kalkulator vertraue ich nicht besonders.
Der beruht ja auch auf Fettabnahme, nicht auf Gewichtsabnahme. Steht zwar dabei, wird aber gerne ignoriert. Mit BMI = 20 kann man schlecht 6 kg Fett abnehmen.

Ansonsten: was Levi sagt. Läufer mit BMI > 22 werden durch vernünftige Gewichtsabnahme garantiert schneller, Läufer mit BMI = 20 vielleicht.

Laufschlaffi
07.01.2017, 18:44
Oder wir machen die Augen auf und schauen uns an wie die schnellsten Athleten im Schnitt aussehen.


Ich hatte mich wohl unpräzise ausgedrueckt.

Was hat es fuer mich als Hobbyläufer eine Konsequenz, wenn ich Kenianer mit einem BMI von 20 sehe?

Mir ging es um eine Studie mit graphischer Gegenueberstellung von BMI und Laufergebnissen.

In der Hoffnung, dass es z.B. einen Knick in der Kurve bei z.B. BMI 26 nach unten gibt, die dann abflacht und dann zwischen 20 und 22 ganz flach wird. BMI 26 schaffe ich noch gerade so.

Dann weiss ich wie das perfekte Nutzen-Aufwandsverhältnis aussieht. :wink:

@D-Bus:
Danke fuer die Informationen, wusste nicht, dass man selbst bei BMI 22 noch was mit abnehmen rausholen kann..

leviathan
07.01.2017, 22:53
Ich hatte mich wohl unpräzise ausgedrueckt.


Hast Du gar nicht.


Was hat es fuer mich als Hobbyläufer eine Konsequenz, wenn ich Kenianer mit einem BMI von 20 sehe?

Das trifft auch auf nicht in Kenia lebende Läufer zu, sogar in Europa und sogar ohne afrikanische Wurzeln. Ok, lassen wir mal außen vor, daß die gesamte Menschheit höchstwahrscheinlich afrikanische Wurzeln besitzt. Ich denke aber, daß wir uns hier verstehen.


In der Hoffnung, dass es z.B. einen Knick in der Kurve bei z.B. BMI 26 nach unten gibt, die dann abflacht und dann zwischen 20 und 22 ganz flach wird. BMI 26 schaffe ich noch gerade so.


Ich bin 1,75. Um eine BMI von 26 zu bekommen, müsste ich 80kg wiegen. Das ist aus meiner Perspektive schon adipös. Ich habe aktuell einen BMI von 22. Und aus meiner Erfahrung kann ich sagen, daß die Greifformel auch hier relativ genau passt. Allerdings muss ich sagen, daß bei einem Körperfettanteil von unter 6% die Anfälligkeit für Krankheiten zunimmt. Da ich bisher keinen BMI unter 20 hatte, kann ich zumindest darüber keine Erfahrung wiedergeben.

BlueKnightRunner
08.01.2017, 02:56
Also ich habe nochmal nachgeforscht ihr hattet Recht was die Distanz angeht

Die 11km kamen zustande da ich mich auf meinen GPS-Tracker verlassen habe da dieser mir im Schnitt 11km angab

Die wirkliche Strecke habe ich jetzt online so präzise wie möglich nachgemessen und sie beträgt 10,2km

55155 Dies ist die Strecke um den See die ich damals immer gelaufen bin

Achja und zu der Äußerung "gemütliches Laufen zu Entspannung" das war subjektiv zu sehen

Klar war das auch in gewisser Weise anstregend abeer ich empfand es sehr viel entspannter und angenehmer diese Strecke in der genannten Zeit zu laufen als die 400m Strecke im Pendel

55157 Das ist im übrigen meine 400m Strecke die ich online ebenso ausgemessen habe wobei mir die Steigung nie so wirklich bewusst war ( hatte sie damals mit einem Messrad ausgemessen)





Zum Abschluss an alle die denken ich will sie verarschen denen kann ich nur sagen das ich dies nicht tue!!!

Wenn ihr meint ich erzähle euch irgendwelchen Mist dann macht das, davon hätte weder ich noch ihr etwas aber egal


An alle anderen die mir konstruktive Trainingshinweise gegeben habe danke ich

ich werde mich nun in größeren Abständen melden um meine Trainingsfortschritte mitzuteilen bis dahin:hallo:

leviathan
08.01.2017, 09:42
Also ich habe nochmal nachgeforscht ihr hattet Recht was die Distanz angeht
Die wirkliche Strecke habe ich jetzt online so präzise wie möglich nachgemessen und sie beträgt 10,2km


Danke nochmal für´s nachmessen :)
Dann sieht Dein aktueller Stand wie folgt aus:

Du läufst die 10,2km im leicht profilierten Gelände ziemlich locker in einem 4:54er Schnitt.




so nun zu den zweiten Testlauf
bin heute 3x2000m mit jeweils 5min-schnellen-Gehen-Pause gelaufen

1.x2000 in 11:05min
400m 1:43min
800m 1:51min
1200m 2:03min
1600m 2:37min
2000m 2:51min

2.x2000m in 12:53min
3.x2000m in 13:12min

Deine 2000m Testläufe abolvierst Du mit Pausen im Schnitt von:

1. 5:33
2. 6:23
3. 6:32

Mal vorausgesetzt folgendes ist richtig:



Zum Abschluss an alle die denken ich will sie verarschen denen kann ich nur sagen das ich dies nicht tue!!!
Wenn ihr meint ich erzähle euch irgendwelchen Mist dann macht das, davon hätte weder ich noch ihr etwas aber egal


Such Dir doch einfach mal eine echte Laufbahn oder sprich vor Ort einen Freund an, der mit Dir eine ordentlich Standortbestimmung macht. Mit den oben beschriebenen Daten wird das sehr schwer. Das ist als ob Du einen Ingenieur mit folgender Aufgabe konfrontierst: Mit meinem Auto würde ich gern über 20km einen Schnitt von 160km/h erreichen. Ich habe bereits getuned. Aktuell schaffe ich 20km im Schnitt mit 120km/h. Das war aber letzte Rille. Achja, die 200km hierher bin ich heute nah am Standgas im Schnitt 150 gefahren. Das bedeutet nicht, daß der Fahrer bewußt die Unwahrheit sagt. Aber da scheint offensichtlich ein Messfehler vorzuliegen und der Ingenieur wird ziemlich ratlos in die Welt schauen.

MikeStar
08.01.2017, 10:08
Danke nochmal für´s nachmessen :)
Dann sieht Dein aktueller Stand wie folgt aus:

Du läufst die 10,2km im leicht profilierten Gelände ziemlich locker in einem 4:54er Schnitt.



Deine 2000m Testläufe abolvierst Du mit Pausen im Schnitt von:

1. 5:33
2. 6:23
3. 6:32


Kurze Anmerkung: der TE lief die 10,2km in 4:54/km vor seiner Verletzung mit längerfristiger Pause (inkl. massiver Gewichtszunahme).

Wenn das Leistungsniveau - wie bei Hobby-Kraftsportlern ja leider gerne immer wieder gesehen - nicht nachhaltig aufgebaut wurde, kann so eine Verletzungspause einen fatalen Leistungsabfall nach sich ziehen.

Die Aussagen des TE stehen also nicht unbedingt in einem Wiederspruch zueinander.

Lemmy66
08.01.2017, 10:18
Deine 2000m Testläufe abolvierst Du mit Pausen im Schnitt von:

1. 5:33
2. 6:23
3. 6:32


Wenn Du wieder in der Lage bist, die 10,2km in 4:54min/km durchzulaufen, dann würde ich mal weiter fahren, mir eine Tartanbahn suchen und die 2000m so schnell es geht laufen, oder Du läufst gleich den Coopertest. Dann hätten wir eine echte Standortbestimmung auf einer exakt vermessenen Strecke.

Beste Grüße
Lemmy

bones
08.01.2017, 10:26
( 2-3x die Woche manchmal auch nur 1x die Woche 11km in 50min gemütliches Laufen zur Entspannung......)

(mein damaliger Stand war 10:09min für die 2km)



Nun ja, er war auch vor seiner Verletzung bei einem 10,2KM Lauf deutlich schneller als über 2.000 Meter:D.

Der wird nie 6:30 Min. über 2.000 Meter schaffen.

haxedesboesen
08.01.2017, 10:55
Würd ich jetzt nicht sagen: ich kann es jetzt nur von meiner Warte aus beurteilen: bei mir ist der Unterschied zwischen gemütlich Laufen und voll losballern ca. 1:30min/km.

Nun gibt es mal Leute, die etwas brauchen, um in Fahrt zu kommen: also muss er einfach seine 10 km in 4:50/km einlaufen und dann 2 km in 3:15/km losballern...

AchatSchnecke
08.01.2017, 11:04
Wenn ihr meint ich erzähle euch irgendwelchen Mist dann macht das, davon hätte weder ich noch ihr etwas aber egal


An alle anderen die mir konstruktive Trainingshinweise gegeben habe danke ich



Das meinen wir nicht nur, dass tust du. Vielleicht nicht absichtlich, ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich deine Beiträge noch mal durchgelesen und da ist nur die Rede von einer Verletzung/Unfall also schließe ich daraus, dass du damit das Gleiche meinst.
Wenn vor diesem Unfall/dieser Verletzung dein Leistungsstand auf 2 Km bei 10 Minuten lag, passen die 10,2 Km entspannt in 50 Minuten trotzdem nicht. Das wäre dann immer noch schneller als die 2 maximal. Vielleicht warens auch nicht 50 sondern 60 Minuten. Das wiederum würde gut passen. Dann liegt der Fehler aber bei dir, denn für einen Läufer sind "11 Km in 50 Min" und "10 Km in 60 Min" so wie für einen Kraftsportler Beinpresse 20x300 Kg und 5x200 Kg. Daraus kann man dann nichts anderes folgern, als das du Blödsinn erzählst und dir fällt offenbar nicht mal der Widerspruch zur angegebenen 2 Km-Zeit im selben Beitrag auf.

Na nichts desto trotz viel Erfolg. Vergiss nicht, auch regelmäßig lockere Grundlagenläufe zu machen -die kannst du unter Garantie auch außerhalb der 400 Meter Feldweg absolvieren.

Lemmy66
08.01.2017, 11:36
Nun ja, er war auch vor seiner Verletzung bei einem 10,2KM Lauf deutlich schneller als über 2.000 Meter:D.

Der wird nie 6:30 Min. über 2.000 Meter schaffen.

Ich denke, von 6:30min ist längst nicht mehr die Rede, ganz abgesehen davon, dass nur eine Minderheit in diesem Forum die 6:30min überhaupt drauf hätte, gell Rolli?

bones
08.01.2017, 12:17
Ich denke, von 6:30min ist längst nicht mehr die Rede......

Dann habe ich wohl überlesen, dass der TE sich ein anderes Ziel gesetzt hat.

Ausreichend Schlaf in der Vorbereitung auf eine überdurchschnittlichen Leistung wäre nicht schlecht. Wenn ich so sehe, zu welcher Tages- bzw. Nachzeit der TE immer postet :schlafen:

Lemmy66
08.01.2017, 12:37
Dann habe ich wohl überlesen, dass der TE sich ein anderes Ziel gesetzt hat.

Ausreichend Schlaf in der Vorbereitung auf eine überdurchschnittlichen Leistung wäre nicht schlecht. Wenn ich so sehe, zu welcher Tages- bzw. Nachzeit der TE immer postet :schlafen:

Wenn er es schaffen sollte, innerhalb von 3 Monaten 20 bis 25kg abzunehmen,....aber lassen wir das!

Rauchzeichen
08.01.2017, 13:15
...Zum Abschluss an alle die denken ich will sie verarschen denen kann ich nur sagen das ich dies nicht tue!!!...

Soso, dann verrate uns doch einfach mal, welcher Einstellungstest hier ansteht.

MikeStar
08.01.2017, 13:40
Wenn er es schaffen sollte, innerhalb von 3 Monaten 20 bis 25kg abzunehmen,....aber lassen wir das!

Machbar... ich hab' rund 2 Wochen dafür gebraucht :frown:

burny
08.01.2017, 13:50
Kurze Anmerkung: der TE lief die 10,2km in 4:54/km vor seiner Verletzung mit längerfristiger Pause (inkl. massiver Gewichtszunahme).
...

Die Aussagen des TE stehen also nicht unbedingt in einem Wiederspruch zueinander.
Doch, das passt vorne und hinten nicht zusammen!

Ich laufe seit 24 Jahren, teils im Lauftreff, teils im Verein, teils mit Nicht-Vereinsläufern und ziehe wahrlich nicht nur meine eigenen Lauferfahrungen heran. Ich habe erfahrene Läufer, blutige Anfänger, Wiedereinsteiger, talentierte, untalentierte, schwere Läufer, leichte Läufer, Läufer mit Biss ebenso wie Weicheier erlebt, und sage aus dieser umfangreichen Sammlung heraus:

Wer ein 5 min-Tempo über 10 km als locker oder "Wohlfühltempo" empfindet, der läuft doch nicht 10:09 min über 2 km als schnellste 2000 m-Zeit! Wohlgemerkt VOR Verletzung! (Siehe Post #47). Das ist schon mal der erste Punkt.

Weiter: Jemand mit diesem läuferischen Vermögen hält - auch nach 6-monatigem Ausfall, auch nach 10 kg mehr auf den Rippen - dieses vorher als locker empfundene Tempo (in eigenen Worten gar "gemütlich") über 2000 m auch ohne Training durch. Bei 10 km, bei 5 km kommt dann die fehlende Ausdauer zum Tragen, aber nicht bei 2000 m. Beim Sportabzeichen werden sogar 3.000 m gelaufen. Das absolvieren Kandidaten ohne jedes Lauftraining, wenn sie nur eine gewisse sportliche Grundlage haben, wie es beim TE ja angeblich der Fall ist.

Im Vergleich stehen: 10 km als "gemütlicher" Lauf und nach Unterbrechung und Gewichtszunahme ein Fünftel (!) der Strecke in höchst möglichem Tempo (!).

Das passt nicht zusammen und ist schlecht konstruiert bzw. um es mit bones' Worten zu sagen: Die Stöckchen sind schlecht geschnitzt.

Bernd

MikeStar
08.01.2017, 14:11
Jup... die 10min für 2km hab' ich überlesen... das passt dann absolut nicht mehr.

Einen enormen Leistungsabfall hab' ich allerdings schon selbst bei Mannschaftskollegen erlebt, die im Konditionstraining immer vorne dabei waren, nach einer längeren Verletzung ohne Training aber dann keine 2-3km mehr locker durchhalten konnten und erst nach 2-3 Monaten wieder richtig mit dabei waren.
Ging mir nach einem Muskelbündelriss und 2 Monaten Pause ganz ähnlich. Insofern würde ich die Verletzung ausnahmsweise der Story nicht ganz widersprüchlich werten.

Zweifel bleiben aber trotzdem.

AchatSchnecke
08.01.2017, 15:08
Auch diese Geschichte mit dem 400 Meter Feldweg ist und bleibt einfach unsinnig. Zum Intervall laufen sicher ganz praktisch, aber als ob man sonst nirgendwo laufen könnte und sich mit brutalen Wenden das Laufen selbst kaputt macht...
Dann fallen auch die 4 Meter Höhenunterschied auf 200 Meter gar nicht auf...vielleicht trollt der TE aber wirklich nicht absichtlich, sondern sich selbst...was mir dann allerdings schon Sorgen macht.

lexy
08.01.2017, 17:11
Machbar... ich hab' rund 2 Wochen dafür gebraucht :frown:
Haben sie dir beide Beine abgenommen?

joachim69
08.01.2017, 17:44
Der beruht ja auch auf Fettabnahme, nicht auf Gewichtsabnahme. Steht zwar dabei, wird aber gerne ignoriert. Mit BMI = 20 kann man schlecht 6 kg Fett abnehmen.

Ansonsten: was Levi sagt. Läufer mit BMI > 22 werden durch vernünftige Gewichtsabnahme garantiert schneller, Läufer mit BMI = 20 vielleicht.

Mal rein aus Neugier. Ich hab nen BMI hoeher als 26 jedoch relativ niedrigem Koerperfettanteil. Wuerde eine Gewichtsabnahme (Ich wuerde definitv Muskelmasse verlieren) sich auch auf meine Geschwindigkeit auswirken? Der Sauerstoff der im Oberkoerper weniger gebraucht wird, kann dann bestimmt dem Unterkoerper nuetzlich sein oder?

Je weniger Stoffwechselaktives Gewebe desto mehr Sauerstoff steht dem Organismus zur Verfuegung, richtig?

leviathan
08.01.2017, 17:56
Ich hab nen BMI hoeher als 26 jedoch relativ niedrigem Koerperfettanteil. Wuerde eine Gewichtsabnahme (Ich wuerde definitv Muskelmasse verlieren) sich auch auf meine Geschwindigkeit auswirken?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja.


Der Sauerstoff der im Oberkoerper weniger gebraucht wird, kann dann bestimmt dem Unterkoerper nuetzlich sein oder?


Stimmt wohl zu einem großen Teil.


Je weniger Stoffwechselaktives Gewebe desto mehr Sauerstoff steht dem Organismus zur Verfuegung, richtig?

Richtig. Das sind aber eher Marginalien. Letztendlich resultiert der größte Effekt daraus, daß Du weniger Masse bewegen musst.