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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Von 4:55/km auf 4:30 in 2 Monaten ( 3km )



poliborti
15.02.2018, 19:13
Hallo, hatte heute mein Sporteignungstest und habe ihn nicht bestanden, da ich die Zielzeit 13:00 bzw. 13:30 verfehlt habe.
Meine Wettkampfzeit war 14:45 also ein Pace von 4:55.

Paar Infos zu mir :
Alter: 21
Gewicht: 82
Größe: 184
Lauferfahrung: 8 Monate ( voin 0 angefangen bzw. einer 5- im Sportabi in 3km )
Mache seit mehreren Jahren Kraftsport, also bin nicht übergewichtig, bzw. gehe ich eh noich auf 78kg in 2 Monaten.

Infos zum Wettakmpf heute:
Bin die ersten Runden im perfekten Pace gelaufen also 4:30 bzw. in den ersten 2 Runden 4:25 und dann eher so 4:35 ab der 3 Runde.
Bis zur 4. Runde war ich also grade noch so in der Zeit und dann ging mein Pace runter und ich wurde langsamer. Habe nicht zu schnell (wie sonst immer) angefangen sondern bin perfekt gestartet.
Hatte dann aber ab der 4-5. Runde n 175er Puls der auch tlw. bis 178-180 ging, weshalb ich ein bisschen langsamer machen musste bzw. es auch nicht anders ging. -> Mein Ruhepuls ist übrigens bei 45.


War leider auch leicht angeschlagen von den vorigen Übungen, hatte Husten. Also vielleicht wäre ich bei optimalen Wetterbedingungen und körperlichen Bedingungen 14:25 gelaufen.



Ich möchte 3-4x die Woche laufen gehen, wobei ich eher 4x präferiere , da mir 3x irgendwie zuwenig vor kommt uns ich dann ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich so wenig trainiere.
Bisher bin ich immer 3x die Woche gelaufen und 2x Krafttraining im Fittnesstudio.
Möchte aber mich voll aufs Laufen konzentrieren.

Wenn ihr mir sagt, dass 3x signifikant besser ist, als 4x, dann laufe ich natürlich nur 3x.



Meine Idee wäre dann einfach :
1x lange rein aerobe Distanz : 14km ; -> Puls 140
1x 6km im 5:30er pace circa bzw. schon zügig ; -> Puls 165-170
1x 10km mim 5:50er Pace bzw, so beim 160er Puls laufen -> Puls 160
1x Intervalltraining -> 8x 400m im 4er pace bzw, schon fast sprinten, aber halt noch so langsam, dass ich die 400m 8x packe bei 200m gehen als Erholung -> Puls 175-180

mountaineer
15.02.2018, 19:33
Vergiß den Puls. 14km ist sehr lang, brauchst Du nicht unbedingt für 3000m. Die Differenzierungen deiner ersten drei Einheiten sind m.E. für Dein Ziel überflüssig.
Ich würde zwei eher langsame Läufe von max. 1h pro Woche machen und 1-2 Einheiten, bei denen Du dich dem Zieltempo näherst. Einmal Intervalle in 4:00-4:30 pace, vielleicht auch erst nur 6x400, und einmal 3k so schnell du kannst (beginnend mit 5:00 pace), dann hast Du jede Woche einen Formtest, wie nah du dran bist.

bones
15.02.2018, 22:27
Die Zielzeitverfehlung lag bestimmt an einem Mangel an Koffein.

https://forum.runnersworld.de/forum/threads/122638-Ist-Koffein-nicht-kontraproduktiv-f%C3%BCr-einen-Wettkampflauf?p=2484523#post2484523

Rolli
15.02.2018, 23:04
Die Zielzeitverfehlung lag bestimmt an einem Mangel an Koffein.

https://forum.runnersworld.de/forum/threads/122638-Ist-Koffein-nicht-kontraproduktiv-f%C3%BCr-einen-Wettkampflauf?p=2484523#post2484523

Sehe ich auch so.
Sonst weiter trainieren.

poliborti
16.02.2018, 23:43
Habe im Juni angefangen mit dem Laufen und praktisch bei 0 Audauer angefangen. Im Sportabitur hatte ich ne 5- bzw. fast ne 6 auf 3000m und war richtig schlecht.
Sprint ging bei mir immer, auch im Sporttest. Da hatte ich 8 Punkte ( 3 ). Dann musste ich bis zum ersten Sporttest im November nur GA1 trainieren, um überhaupt ne Basis zu haben. Von November bis Ende Januar habe ich eig. nur IV Training gemacht und viel zu selten, manchmal sogar nicht mal 1x die Woche aerobes Laufen.
Meine Zeit hat sich auch nicht verbessert im Vergleich zum November.


Also hoffe jetzt, bis Ende April ( nächster und letzter Sporttest ) die Leistung erbringen zu können.

poliborti
16.02.2018, 23:46
Und wieso soll ich den Puls vergessen.
Einem zu sagen, er soll mit einen Dauerlauf mit 4er Pace machen, obwohl ihm da schon die Pumpe geht mit 185 macht mMn weniger Sinn, als wenn ich sage : Mach 2 Läuft mit 70% deiner HF_max
Aber ja, werde dann doch eher 2x aerob laufen sowie du es geschildert hast.

poliborti
19.03.2018, 21:02
4:30/km bzw. 13:50 bin ich auf dem Laufband gelaufen, allerdings mit 0 Steigung und die ersten 5 Sekunden waren Beschleunigung vom Laufband.
Leider habe ich erst bei 1/4 der Strecke gemerkt, dass ich keine Steigung drin habe, um den Luftwiderstand zu simulieren.
Daher ist das Ergebnis mit Vorsicht zu genießen.
Ich denke mit hartem Training und Druck durch den Wettkampf nachher werde ich die 13:30 und die 13:00 packen.
So gegen 10:30-11:00 fing es an hart zu werden und der Rest, besonders die letzte Runde war reine Kopfsache.
Konnte am Ende aber auf 4:00/km erhöhen, weil ich die 12min vorher nur mit 4:30/km gelaufen bin.
Denke so werde ich das nachher auch im Wettkampf handhaben.

klnonni
20.03.2018, 07:54
Und wieso soll ich den Puls vergessen.
Einem zu sagen, er soll mit einen Dauerlauf mit 4er Pace machen, obwohl ihm da schon die Pumpe geht mit 185 macht mMn weniger Sinn, als wenn ich sage : Mach 2 Läuft mit 70% deiner HF_max
Aber ja, werde dann doch eher 2x aerob laufen sowie du es geschildert hast.

Hallo Poliborti,
nach Deiner Beschreibung bist Du jung, groß und schlank
(zumindest wenn Du wirklich wie behauptet seit Jahren Kraftsport machst)
Irgendwie passt aber Deine Beschreibung von Deiner Person nicht zu deinen sportlichen Leistungen.

Was ich sagen will,
Erst fragst Du in einem früheren Beitrag von Dir nach legalen Doping-Mitteln und berichtest von Deinen eigenen Versuchen Dich mit Natron zu dopen, andererseits erzählst Du uns wie eifrig Du seit Juni 2017 regelmäßig trainierst...

Ganz ehrlich nach über 8 Monaten systematischen Training, müsste Du die 3000m locker in der gewünschten Zeit schaffen.
Es sei den Du hast vor lauter Ergeiz im Training zu wenig Regenerationstage Dir gegönnt und etwas zuviel (legale) Dopingmittel getestet,
auf das Du Dich völlig in den Keller trainiert hast.

Ich würde Dir raten, schließe Dich einem Verein an und trainiere mit Trainer und mit einem auf Dich zu geschnittenen Trainingsplan.
Denn offenbar schaffst Du es nicht alleine Dich effektiv vorzubereiten.

Das klingt jetzt vielleicht hart und großspurig von mir, aber glaube mir eine Pace von 4:20/min für 3000m durch zu halten, ist keine Zauberei.
Ich behaupte jeder 21-jährige, gesunde, nicht übergewichtige Mann schafft es bei regelmäßigem und geplanten Training, über diese kurze Zeit das Tempo zu halten.

Und für solch kurze Strecken braucht man auch nicht sich während des Laufes in ein Korsett aus HF-Vorgaben zu zwängen.
Renne so schnell Du kannst und notfalls gehe die letzten 100m bis über die Ziellinie, meines Wissens ist doch bloß die Gesamtzeit vorgegeben und nicht eine bestimmte Geschwindigkeit pro Streckenabschnitt.
Renne einfach bis über die Ziellinie und wenn Du dahinter umfällst und nach Luft japs, ja dann ist es halt so.


Schuldige aber Deine Aussage, Du hättest nicht schneller gekonnt, weil Du mit Deiner HF bereits bei 178-180 Schlägen/min warst,
ist für mich auf einer 3000m Strecke nur die Entschuldigung eines "Weicheies".

Du wirst keinen Herzschaden erleiden, nur weil Du die letzten paar hundert Meter in der Nähe Deines max. HF.-Bereiches gerannt bist.

Ich bin mein ersten 5 km zeitweise mit einer HF von über 190 gelaufen und das in einem Alter von 46 Jahren!
- zu gegeben ich hatte zu dem Zeitpunkt aber auch schon 18 Monate Training hinter mir.

Also weniger nach Dopingmittel schielen, statt dessen Archsbacken zusammen kneifen und rennen bis Deine Beine und Deine Lunge um die Wette brennen - es heisst nicht umsonst Wettkampf.

ruca
20.03.2018, 08:02
Und wieso soll ich den Puls vergessen.

Im Training darfst Du gerne auf den Puls schauen (aber bitte nicht bei Intervallen...), aber in einem 3.000m-Wetkampf interessiert er höchstens hinterher (um zu staunen, wieviel mehr man doch im WK geben kann).

3000m werden dicht am Anschlag gelaufen und wenn Du entspannt mit passendem Puls ins Ziel kommst, hast Du nicht alles gegeben.

poliborti
21.03.2018, 00:53
nach Deiner Beschreibung bist Du jung, groß und schlank
(zumindest wenn Du wirklich wie behauptet seit Jahren Kraftsport machst)
Irgendwie passt aber Deine Beschreibung von Deiner Person nicht zu deinen sportlichen Leistungen
Das ist richtig, hat aber trotzdem nichts mit meiner sportlichen Leistung zu tun.
Habe früher immens viel Fußball gespielt und hatte eine top Ausdauer. Dann mit 15/16 aufgehört und nie einen Sport gemacht, der meine GA gefordert hat und deshalb ist meine GA auf dem niedrigsten Stand würde ich behaupten.
Im Sportleistungskurs bin ich immer ne 5, fast ne 6 gelaufen, weil ich keine Ausdauer hatte und einfach nie laufen gegangen bin.
Zudem weiß du nicht, welche Verletzungen ich zurzeit habe, deshalb ist es umso schwieriger für dich meine sportliche Leistungsfähigkeit einzuschätzen.

Trotzdessen würde ich behaupten, dass in den 8-9 Monaten, die ich trainiere eine Steigerung von 1h 10min für 10km auf 55min für 10km eine gute Steigerung ist.



Was ich sagen will,
Erst fragst Du in einem früheren Beitrag von Dir nach legalen Doping-Mitteln und berichtest von Deinen eigenen Versuchen Dich mit Natron zu dopen, andererseits erzählst Du uns wie eifrig Du seit Juni 2017 regelmäßig trainierst...
Das eine hat aber nichts mit dem anderen zutun. Mit meiner Diskussion wollte ich zu einer wissenschaftlichen Diskussion anregen und evtl. darüber mit anderen diskutieren, was aber anscheinend fehlgeschlagen ist, weil hier nur Trolle rumlaufen.
Inwiefern Natron ein Dopingmittel ist, müsstest Du mir auch verraten. Für dich zählt wahrscheinlich Kreatin im Kraftsport auch zum Dopen. Aber das soll kein Vorwurf sein, das liegt an deiner Generation, die noch nicht so top informiert ist, wie die jüngere Generation. ( Ist nicht negativ gemeint, ist aber häufig so )




Ganz ehrlich nach über 8 Monaten systematischen Training, müsste Du die 3000m locker in der gewünschten Zeit schaffen.
Es sei den Du hast vor lauter Ergeiz im Training zu wenig Regenerationstage Dir gegönnt und etwas zuviel (legale) Dopingmittel getestet,
auf das Du Dich völlig in den Keller trainiert hast

Damit hast du Recht. Am Anfang musste ich erstmal irgendwie eine Basis aufbauen. Das fing an mit der Grundlagenausdauer.
Ich bin also monatelang nur 10km gelaufen, um erstmal eine GA zu haben.
Dann nach dem ersten Sporttest habe ich den Fokus nur auf IV Training gelegt und die GA komplett vernachlässigt. ( Die erste Prüfung hätte ich sowieso nicht schaffen können. Die 2. Prüfung evtl. bin mir aber nicht mehr so sicher, weil ich erst nach ausreichendem Grundlagenausdauertraining mich an die IV wagen konnte.)

Zu wenig Regeneration kann auch gut sein, da ich eig. immer noch 5-6x die Woche trainiere, was meinem Körper auch gut tun. Habe keine Ermüdungserscheinungen oder so. Komme damit eig. gut klar.



Und für solch kurze Strecken braucht man auch nicht sich während des Laufes in ein Korsett aus HF-Vorgaben zu zwängen.
Für Fortgeschrittene und Experten sicherlich nicht, wobei ich denke, dass viele Profiläufer auch mit Pulsuhr laufen.
Da ich schlecht mein Pace tracken kann und nicht viel denken bzw. rechnen will während des Laufs, richte ich mich meist nach meinem Puls, da ich mich so gut kenne und weiß, dass ich wenn ich in der 5. Runde schon bei 180Puls bin, ich die letzten 2 1/2 Runden richtig hart runter fahren muss oder abkacke, da ich sonst am Arsch bin.


Renne so schnell Du kannst und notfalls gehe die letzten 100m bis über die Ziellinie, meines Wissens ist doch bloß die Gesamtzeit vorgegeben und nicht eine bestimmte Geschwindigkeit pro Streckenabschnitt.
Mein Plan ist es moderato schnell zu laufen und zu wissen, dass ich am Ende noch eine Runde sprinten kann, anstatt vorher mich ausgepowert zu haben und am ende in die Ziellinie zu gehen.


Schuldige aber Deine Aussage, Du hättest nicht schneller gekonnt, weil Du mit Deiner HF bereits bei 178-180 Schlägen/min warst,
ist für mich auf einer 3000m Strecke nur die Entschuldigung eines "Weicheies"

Naja ich hatte n verschleimten Hals und es war schweinekalt, weswegen mir die Atmung schwer fiel, und 2 Runden mit 180+ zu rennen ist schon nh Leistung.



Ich bin mein ersten 5 km zeitweise mit einer HF von über 190 gelaufen und das in einem Alter von 46 Jahren!
In deinem Alter ist eine HF von 190 über mehr als 1min sehr merkwürdig oder du bist seit 30 Jahren Ausdauerläufer, aber für den Ottonormal ist so eine HF unrealistisch, vielleicht saß dein Brustgurt schief :D.

dicke_Wade
21.03.2018, 02:02
In deinem Alter ist eine HF von 190 über mehr als 1min sehr merkwürdig oder du bist seit 30 Jahren Ausdauerläufer, aber für den Ottonormal ist so eine HF unrealistisch, vielleicht saß dein Brustgurt schief :D.
Blödsinn! Ein 50-Jähriger kann eine HFmax von 210 haben und ein 20-Jähriger eine von 180. Das ist individuell und kann nicht mit einer Formel berechnet werden. Daher noch einmal: Vergiss deinen Puls!

Gruss Tommi

ruca
21.03.2018, 05:47
Damit hast du Recht. Am Anfang musste ich erstmal irgendwie eine Basis aufbauen. Das fing an mit der Grundlagenausdauer.
Ich bin also monatelang nur 10km gelaufen, um erstmal eine GA zu haben.
Dann nach dem ersten Sporttest habe ich den Fokus nur auf IV Training gelegt und die GA komplett vernachlässigt. ( Die erste Prüfung hätte ich sowieso nicht schaffen können.

Zu Deutsch: Dein Training ist Müll. Erst immer den gleichen Stiefel, dann Fokus auf Intervalle und keine Grundlagenausdauer mehr. Da ist es kein Wunder, dass die erhoffte Verbesserung nicht kam.
Training braucht Abwechslung.



Da ich schlecht mein Pace tracken kann und nicht viel denken bzw. rechnen will während des Laufs, richte ich mich meist nach meinem Puls, da ich mich so gut kenne und weiß, dass ich wenn ich in der 5. Runde schon bei 180Puls bin, ich die letzten 2 1/2 Runden richtig hart runter fahren muss oder abkacke, da ich sonst am Arsch bin.

Dicker Fehler. Wenn es "um alles" geht, ist mehr drin als bei einem Trainingslauf und dann ist auch der Puls höher. Wenn man jetzt wegen Puls eine Vollbremsung macht, kommt man aber nicht über die Trainingsleistungen hinaus.



Mein Plan ist es moderato schnell zu laufen und zu wissen, dass ich am Ende noch eine Runde sprinten kann, anstatt vorher mich ausgepowert zu haben und am ende in die Ziellinie zu gehen.

Wozu der Zielsprint? Es geht hier nicht um ein taktisches Rennen, bei dem Du andere am Schluss überholen willst. Klar, wenn man am Schluss noch anziehen kann, ist es gut, sich aber für einen 400m-Zielsprint zu schonen ist absoluter quatsch. Wenn tatsächlich 400m Sprint drin sind, dann hat man vorher Einiges an Zeit liegengelassen.

klnonni
21.03.2018, 08:27
Am Anfang musste ich erstmal irgendwie eine Basis aufbauen. Das fing an mit der Grundlagenausdauer.
Ich bin also monatelang nur 10km gelaufen, um erstmal eine GA zu haben.
Dann nach dem ersten Sporttest habe ich den Fokus nur auf IV Training gelegt und die GA komplett vernachlässigt. ( Die erste Prüfung hätte ich sowieso nicht schaffen können. Die 2. Prüfung evtl. bin mir aber nicht mehr so sicher, weil ich erst nach ausreichendem Grundlagenausdauertraining mich an die IV wagen konnte.)

Zu wenig Regeneration kann auch gut sein, da ich eig. immer noch 5-6x die Woche trainiere, was meinem Körper auch gut tun. Habe keine Ermüdungserscheinungen oder so. Komme damit eig. gut klar.

Wie ruca bereits geschrieben hat: Dein Training absoluter Müll. Du hast kein Plan und keine Ahnung von Trainingslehre..
Du hattest Zeit Dir einen Trainingsplan aus den Internet zu ziehen und ordentlich zu trainieren



In deinem Alter ist eine HF von 190 über mehr als 1min sehr merkwürdig oder du bist seit 30 Jahren Ausdauerläufer, aber für den Ottonormal ist so eine HF unrealistisch, vielleicht saß dein Brustgurt schief .

Damit zeigst Du wieder einmal, dass Du keine Ahnung hast von dem was Du machst.
Du trainierst nach HF, dass ist an sich nicht falsch.

Es stellen sich aber 3 Fragen:
1. was ist die max. Herzfrequenz?
2. Was ist Deine max. Herzfrequenz und wie hast Du diese ermittelt?
3. Welche Bedeutung hat die Herzfrequenz im Training?

Wenn Du nun behauptest ich könnte im Alter von 46 Jahren keine HF von über 190 haben,
so zeigt das absolute Unkenntnis über diese Thematik.


Die max. Herzfrequenz ist weitgehend genetisch festgelegt.
Es ist die maximale Kontraktionsrate, die das Herz aufgrund seiner physischen Erschaffung in der Lage ist zu leisten.
Selbst wenn das Herz durch regelmäßigen Sport wächst und dadurch der Ruhepuls sinkt,
Das Herz kann nicht mehr Leistung pro Arbeitsgang und dazu noch mehr Arbeitsgänge bewältigen.

Wieso soll die max. HF nun im Alter abnehmen?
Es wird im Alter lediglich schwieriger sich seiner max. HF an zu nähern.
Und glaube mir, es ist fast unmöglich seine maximalen HF zu erreichen,
zufuhr wird der Körper eher den Notausknopf drücken.
Was als max. HF. angegeben wird ist in der Regel eine Schätzung.

Nun wird bei den gängigen Faustregeln zur Ermittlung der max HF, immer von einer fiktiven Zahl, meist 220,
ausgegangen, von der man sein Lebensalter abziehen soll und erhält dann seine max. HF für das Training.
Nach dieser Formel, könnte man meinen die max. HF würde im Alter abnehmen.
Aber zwischen empfohlener max. HF und wirklicher max. HF besteht ein Unterschied!

Im Alter lässt die Zellregeneration nach, natürlich auch beim Herzen.
Hinzu kommen eventuelle unbemerkte Herzmuskelschädigungen, durch die
Lebensjahre bedingt, Schädigungen durch Stromstöße, durch Infekte, temporäre Überlastungen
Oder Umweltgifte wie Tabak, Alkohol oder Stoffwechselablagerungen in den Arterien etc. .
Durch diesen „verschleiߓ wird empfohlen mit zunehmenden Alter auch als gesunder Sportler,
mit geringerer max. HF zu trainieren.
Die wirkliche HF bleibt aber bestehen, sie wird mit dem Alter meist nur seltener erreichbar!

poliborti
21.03.2018, 22:34
Zu Deutsch: Dein Training ist Müll. Erst immer den gleichen Stiefel, dann Fokus auf Intervalle und keine Grundlagenausdauer mehr. Da ist es kein Wunder, dass die erhoffte Verbesserung nicht kam.
Training braucht Abwechslung.
Am Anfang direkt mit IV zu beginnen, obwohl das ZNS und der ganze Bewegungsapparat noch nicht darauf eingestellt ist ist auch kompletter Schwachsinn. Mein Fehler war nur, nicht genug GA nach dem ersten Fehlschlag gemacht zu haben.


Dicker Fehler. Wenn es "um alles" geht, ist mehr drin als bei einem Trainingslauf und dann ist auch der Puls höher. Wenn man jetzt wegen Puls eine Vollbremsung macht, kommt man aber nicht über die Trainingsleistungen hinaus.
Stimmt was du sagst, aber keine hat von einer Vollbremsung geredet sondern lediglich minimale Geschwindigkeitsanpassungen. Gibt nicht umsonst eine anaerobe Schwelle, und wenn ich direkt viel zu schnell laufe, bin ich direkt viel zu weit drüber und kann das Laktat nicht mehr kompensieren.

Wozu der Zielsprint? Es geht hier nicht um ein taktisches Rennen, bei dem Du andere am Schluss überholen willst. Klar, wenn man am Schluss noch anziehen kann, ist es gut, sich aber für einen 400m-Zielsprint zu schonen ist absoluter quatsch. Wenn tatsächlich 400m Sprint drin sind, dann hat man vorher Einiges an Zeit liegengelassen.[/QUOTE]
Jeden Wettkampf muss man taktisch angehen und nicht direkt All-In. Außerdem hat sich bei mir bewiesen, eher gegen Ende anzuziehen. Klar hast du auch damit Recht, dass man, wenn man einen richtigen Sprint macht, nicht alles gegeben hat, aber für mich ist ein Zielsprint alles was über meine vorherige Pace geht.
Bspw. 4:20 pace -> 4:10-15 am Ende.



Es stellen sich aber 3 Fragen:
1. was ist die max. Herzfrequenz?
2. Was ist Deine max. Herzfrequenz und wie hast Du diese ermittelt?
3. Welche Bedeutung hat die Herzfrequenz im Training?

Wenn Du nun behauptest ich könnte im Alter von 46 Jahren keine HF von über 190 haben,
so zeigt das absolute Unkenntnis über diese Thematik.


Wenn man mich schon so genau zitiert und n Copy Paste Text einfügt muss man meinen Beitrag aber bitte auch richtig lesen.
Nirgendwo habe ich geschrieben, dass eine HF von 190 nicht möglich ist, noch habe ich irgendwas von MHF geredet.

Habe nur angezweifelt, dass für den durchschnittlichen Deutschen, der seit 18 Monaten trainiert eine HF von 190 über mehrere Minuten zu halten und in etwa so weiter so laufen unrealistisch ist, weil die Laktatansammlung viel zu groß ist, aber wenn er Superman Gene hat kann natürlich alles möglich sein, oder er war definitiv vorher schon sehr sportlich unterwegs.

Ted86
21.03.2018, 23:13
Hallo Poliborti,

manchmal fällt mir hier in diesem Forum auf, dass Neulinge gerne mal etwas "dumm angemacht" werden, weil Sie komische Fragen stellen. Ich muss sagen, es gibt auch Fälle da verstehe ich besagte Methode... Dieser hier gehört dazu.
Du fragst etwas und bekommst darauf Antworten, die auf Erfahrung aber auch auf der gängigen wissenschaftlichen Lehrmeinung beruhen. Danach erzählst du, dass du es sowieso besser weißt und du genau weißt, wo deine Fehler waren. Nur, wirst du trotzdem nicht besser..
Ich laufe seit weniger als 1 Jahr regelmäßig. Über deine "Steigerung" von 1:10 auf 55 Minuten kann man sich wirklich nur kaputt lachen, wenn du wirklich erst 21 Jahre alt bist. Das ist an und für sich nicht schlimm und bei jemandem der sich nicht so aufspielt, würde ich das gar nicht sagen, oder ihm ganz schonen beibringen. Aber bei deiner Ignoranz muss man dir das mal vor Augen führen. Ich selbst habe mich in etwa der gleichen Zeit von 1:10 (Allerdings im Training) auf 45 Minuten (bzw. darunter, jedoch noch nicht im WK) gesteigert und auch das ist noch nicht besonders gut!
Ich weiß, psychologisch hätte den jetzigen Abschnitt nach vorne Stellen sollen, weil du Ihn aufgrund der vorherigen Kritik vielleicht nicht mehr neutral durchliest, aber bei den heutigen Möglichkeiten sich zu informieren hat es mich genervt, dass du dich anscheinend schon wochenlang mit dem Thema auseinandersetzt und dennoch zu faul bist dich einzulesen.

Habe nur angezweifelt, dass für den durchschnittlichen Deutschen, der seit 18 Monaten trainiert eine HF von 190 über mehrere Minuten zu halten und in etwa so weiter so laufen unrealistisch ist, weil die Laktatansammlung viel zu groß ist, aber wenn er Superman Gene hat kann natürlich alles möglich sein, oder er war definitiv vorher schon sehr sportlich unterwegs.
HF hat nichts mit Laktat zu tun! Jedenfalls nicht die absolute. Die besagt nämlich nichts! Lies dich doch hier bitte einmal ein: http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php Die Publikationen in Abschnitt 3 und 4 sind interessant.
Ich selbst habe einen Maximalpuls von über 230 und bin öfter mit HF 190 unterwegs (wobei ich den Puls nicht aufzeichne.) Das heißt aber nicht, dass ich mehr leisten kann als andere. Wenn dir das Bestehen dieses Tests so wichtig ist, wäre auch ein Buch zu dem Thema nicht so ganz verkehrt gewesen (Daniels, Steffny etc.).
Mit laufenden Grüßen...

dicke_Wade
22.03.2018, 00:00
@ poliborti: Bei deiner arroganten Art, hier auf Hinweise, für die sich die Schreiber ne Menge Zeit genommen haben, einzugehen, wirst du recht schnell keine brauchbaren Antworten mehr bekommen. Von mir auf jeden Fall kommt hier nichts mehr :klatsch:

Gruss Tommi

poliborti
22.03.2018, 00:20
Hallo Poliborti,

manchmal fällt mir hier in diesem Forum auf, dass Neulinge gerne mal etwas "dumm angemacht" werden, weil Sie komische Fragen stellen. Ich muss sagen, es gibt auch Fälle da verstehe ich besagte Methode... Dieser hier gehört dazu.
Du fragst etwas und bekommst darauf Antworten, die auf Erfahrung aber auch auf der gängigen wissenschaftlichen Lehrmeinung beruhen. Danach erzählst du, dass du es sowieso besser weißt und du genau weißt, wo deine Fehler waren. Nur, wirst du trotzdem nicht besser..
Ich laufe seit weniger als 1 Jahr regelmäßig. Über deine "Steigerung" von 1:10 auf 55 Minuten kann man sich wirklich nur kaputt lachen, wenn du wirklich erst 21 Jahre alt bist. Das ist an und für sich nicht schlimm und bei jemandem der sich nicht so aufspielt, würde ich das gar nicht sagen, oder ihm ganz schonen beibringen. Aber bei deiner Ignoranz muss man dir das mal vor Augen führen. Ich selbst habe mich in etwa der gleichen Zeit von 1:10 (Allerdings im Training) auf 45 Minuten (bzw. darunter, jedoch noch nicht im WK) gesteigert und auch das ist noch nicht besonders gut!
Ich weiß, psychologisch hätte den jetzigen Abschnitt nach vorne Stellen sollen, weil du Ihn aufgrund der vorherigen Kritik vielleicht nicht mehr neutral durchliest, aber bei den heutigen Möglichkeiten sich zu informieren hat es mich genervt, dass du dich anscheinend schon wochenlang mit dem Thema auseinandersetzt und dennoch zu faul bist dich einzulesen.

HF hat nichts mit Laktat zu tun! Jedenfalls nicht die absolute. Die besagt nämlich nichts! Lies dich doch hier bitte einmal ein: http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php Die Publikationen in Abschnitt 3 und 4 sind interessant.
Ich selbst habe einen Maximalpuls von über 230 und bin öfter mit HF 190 unterwegs (wobei ich den Puls nicht aufzeichne.) Das heißt aber nicht, dass ich mehr leisten kann als andere. Wenn dir das Bestehen dieses Tests so wichtig ist, wäre auch ein Buch zu dem Thema nicht so ganz verkehrt gewesen (Daniels, Steffny etc.).
Mit laufenden Grüßen...
Die Publikationen werde ich mir mal in Ruhe durchlesen, wobei ich schon die Grundansätze der Bewegungslehre und Trainingslehre kenne.


HF hat nichts mit Laktat zu tun! Jedenfalls nicht die absolute. Die besagt nämlich nichts!
Wenn meine Anaerobe Schwelle beim Puls von 178 liegt, dann hat Laktat sehr wohl damit was zu tun.
Dann bin ich ab 178 nicht mehr in einem laktat steadystate und mein Laktat kann nicht mehr ausreichend abgebaut werden. Früher oder später muss man dann abbrechen, das hat auch dann nichts mit "Weichei" zu tun mMn.

ruca
22.03.2018, 05:24
@ poliborti: Bei deiner arroganten Art, hier auf Hinweise, für die sich die Schreiber ne Menge Zeit genommen haben, einzugehen, wirst du recht schnell keine brauchbaren Antworten mehr bekommen. Von mir auf jeden Fall kommt hier nichts mehr :klatsch:

Gruss Tommi

+1.

Ich frage mich, warum er überhaupt fragte, wenn er die Antworten nicht hören will.

emel
22.03.2018, 05:49
Weniger Internet. Weniger Studien. Mehr Laufen!!
(Und vergiss das mit dem Puls)
Have fun

klnonni
22.03.2018, 07:22
Lieber poliborti,
ich weiß nicht warum Du hier im Forum überhaupt Fragen stellst.
Du glaubst Dich bestens mit Trainingslehre aus zu kennen.
Du glaubst Dich bestens mit der molekularen Sport- und Leistungsphysiologie aus zu kennen.
Du glaubst alls einziger ein Lese- und Schreibverständniss zu haben.

Eigentlich hast Du uns deutlich gemacht, dass wir über viele Monate alles falsch gemacht haben,
dass wir entweder sportphysologische Ausnahmeerscheinungen sind oder mit völlig verkehrt benutzter Technik unsere HF und Läufe aufzeichnen und diese völlig falsch interpretieren.

Nun, da wir jetzt von Dir uns belehren ließen,
werden wir Deinen Mehrwert in diesem Forum uns zukünftig häufiger nutzen und
uns mit Fragen des Laufsports gleich an Dich wenden.
Danke für diese Erkenntnis.
:daumen:

Eine Frage habe ich doch noch an Dich, mein Herr und Meister.

WARUM SCHAFFT EIN EXPERTE WIE DU,
TROTZ INTENSIVSTER VORBEREITUNG,
ES NICHT SEINEN EIGENEN DURCHTRAINIERTEN KÖRPER,
IN EINER ZEIT VON 13:30 MIN. ÜBER DIE KURZE DISTANZ VON 3000M ZU BEWEGEN ??

Ich gebe Dir noch einen Rat, wenn Du Dich nicht völlig lächerlich machen willst, so schweige zukunftig lieber.

:umleitng:

ruca
22.03.2018, 07:49
Hier noch einmal hübsch zerlegt, warum jede Antwort vergebene Liebesmüh ist, die "Fakten" werden hinterher so hingedreht, dass es so aussieht, als hätte der Antwortende das Ganze total falsch gelesen und deshalb total unpassend geantwortet:


dass ich wenn ich in der 5. Runde schon bei 180Puls bin, ich die letzten 2 1/2 Runden richtig hart runter fahren muss oder abkacke, da ich sonst am Arsch bin.




Dicker Fehler. Wenn es "um alles" geht, ist mehr drin als bei einem Trainingslauf und dann ist auch der Puls höher. Wenn man jetzt wegen Puls eine Vollbremsung macht, kommt man aber nicht über die Trainingsleistungen hinaus.



Stimmt was du sagst, aber keine hat von einer Vollbremsung geredet sondern lediglich minimale Geschwindigkeitsanpassungen.

RunSim
22.03.2018, 08:38
Poliborti, du ziehst das hier schon seit über einem Monat icecold :-) durch, fetter Respekt!
Bei dir funktionieren die normalen Trainingsmethoden einfach nicht. Vergiss das, was du bisher gelesen hast.
Zieh dein Ding weiter so durch!

Das sind alles nur Hater hier, wie z.B. Ted, der dir deine fantastischen Leistungssteigerungen einfach nicht gönnen möchte.
Ich habe anscheinend als einziger dein Potenzial erkannt und von mir bekommst du ein fettes Daumen hoch für deine Einstellung das so weiter durchzuziehen!

Die besten Wege sind die, die noch keiner gegangen ist.

poliborti
31.03.2018, 23:39
:----------------------------D

M.E.D.
08.05.2018, 20:11
.....
Also hoffe jetzt, bis Ende April ( nächster und letzter Sporttest ) die Leistung erbringen zu können.
Mittlerweile haben wir Mai.
Hast du es geschafft?

poliborti
04.06.2018, 16:11
Ich habe das Training genauso durchgezogen wie es mir hier empfohlen wurde.
Montag : IV ( 6-8x 400m in 1:30 pro Runde )
Dienstag Krafttraining
Mittwoch: DL ( 4km 18-20 min) ( bzw. bin ich immer 3km in 14min gelaufen und hab dann noch 1km durchgezogen irgendwie)
Donnerstag: Krafttraining
Freitag. DL
Samstag; Frei / Kraft
Sonntag: LDL ( 1h mit 10 km/h )


Hab keine signifikante Leistungssteigerung feststellen können.
Bin letztens nochmal draußen Laufen gewesen und bin 13:45 gelaufen auf 3km, die gleiche Zeit hatte ich davor unter Wettkampfbedingungen bei meinem Sporttest.
Mein letzter Versuch ist in 1 Woche bzw. am 11. Juni und am 15 Juni.

Werde wohl meine Zielzeit von 13:00 nicht schaffen, habe auch keine Ahnung woran es liegt.
Ab 2km kriege ich beim Tempo schon leicht Seitenstechen.
Die letzten 600m kriege ich dann große Geschwindigkeitseinbußen und laufe tlw. mit 11-12 kmh statt mit 13.
Darf halt im ganzen Sporttest kein Defizit erlauben, damit ich i.d. letzten Disziplin 13:00 - 13:30 laufen darf.


Werde am Mittwoch das letzte mal laufen und die 3km versuchen < 13:30 - dann 4 Tage regenerieren.


Habe halt echt keine Ahnung woran es bei mir liegt. Ob mein Körper nicht genug regenerieren kann durch das Krafttraining oder woran es sonst liegt. Habe eigentlich immer genug Power sowohl im KT als auch beim Laufen. Ernährung ist auch immer top bei mir. am 19. Juni geht mein Flug, danach bin ich n Jahr in Australien. Das sollte mir genug Ansporn geben, nochmal 100% beim Sporttest zu geben.

JoelH
04.06.2018, 16:45
M.E. Montag und Mittwoch ( viel ) zu schnell und Sonntag zu wenig.

Die Intervalle sind viel zu weit von deiner Leistungsfähigkeit entfernt, die machen dich nur kaputt aber nicht schneller. Wundere mich, dass du die geschafft hast.

Auch der 4er liegt über deinen Möglichkeiten, oder zumindest so nah an der Grenze, dass es auch eher kaputt macht. Und 10km als LDL? Echt jetzt?

poliborti
05.06.2018, 01:37
Habe auch in einem anderen Thread gelesen, dass man den langen Lauf max 1h machen soll, und das sind bei mir 10km. Wenn ich weiter und mehr laufen würde , dann würde ich nicht an meiner 3km Zeit arbeiten ( nicht mein Gedanke aber der von einem User ).
Naja Intervalltraining soll ja auch schnell sein, deshalb laufe ich die 400er Intervalle sehr schnell, deshalb schaff ich auch nur 6-8.
Hab mal 200m Intervalle gemacht, fände ich jetzt aber rein vom psychologischen Aspekten weil man mehr machen muss auch anstrengender, bei gleichem pace.

Ja die ganzen TEs machen mich richtig kaputt haha aber im kraftttaining erzielt man auch keine Erfolge wenn man immer nur mäßig und nicht mit viel Einsatz trainiert. Verstehe nicht, wieso mein denken Bzw das Training falsch sein soll.
Um schneller zu werden muss man ja auch schneller als gewohnt laufen mMn.

Was wäre denn deine empfohlener Trainingsplan ?
Ich finds halt echt krass, dass ich obwohl ich laufen gehe trotzdem nur minimale leistungsverbssserung habe.

JoelH
05.06.2018, 06:56
Ja die ganzen TEs machen mich richtig kaputt haha aber im kraftttaining erzielt man auch keine Erfolge wenn man immer nur mäßig und nicht mit viel Einsatz trainiert. Verstehe nicht, wieso mein denken Bzw das Training falsch sein soll.
Um schneller zu werden muss man ja auch schneller als gewohnt laufen mMn.

Was wäre denn deine empfohlener Trainingsplan ?
Ich finds halt echt krass, dass ich obwohl ich laufen gehe trotzdem nur minimale leistungsverbssserung habe.
Es gibt einen Unterschied zwischen kaputt und kaputt. Die Dosis macht es, wenn du deine Beine mit Laktat vollpumpst dann schaffst du das halt nur einmal. Wenn du unter der Schwelle bleibst bist du minimal langsamer, aber das eben über eine deutlich längere Zeit.
Um schneller laufen zu können muss man schneller trainieren, das ist korrekt. Aber wenn du von 4:30 sprichst, warum rennst du dann 3:45? Das ist eine ganz andere Dimension, das läuft auf eine 11:30 auf 3000m hinaus. Trainingseinheiten in der Nähe deine Zielzeit sollten es sein. Des Weiteren wie sind denn die Pausen zwischen Intervallen? Darüber kann man auch einiges steuern. Ich vermute du machst sie sehr ausgedehnt. Des Weiteren, Lauf die Einheiten auch mal länger, variieren ist das Zauberwort. Du kannst auch Mal 3*1000m einstreuen, denn letztlich sollen es ja Mal 1*3000m werden.

Was ich nicht verstehe, du machst Kraftsport, steigert du da die Gewichte auch direkt in Dimensionen die du gar nicht heben kannst oder doch eher kontinuierlich?

What ever, du wunderst dich, ich mich nicht.

RunSim
05.06.2018, 07:37
Zu deinem Training in der Vergangenheit kann man viel schreiben, bringt dich jetzt aber auch nicht weiter.
Erstmal folgendes: 4 Tage vor dem Test würde ich persönlich NICHT die volle Distanz laufen.
4x400m in je 1:44 mit je 200m Trabpause wäre eine Möglichkeit.
In den 3 Tagen vor dem Test würde ich kein Krafttraining machen.
Falls doch, dann kannst du den Test ausfallen lassen und direkt NACH Australien durchstarten, vergeudete Zeit.

Tipp für den Lauftest: nicht schneller als 1:44 pro 400m Runde anlaufen. Schneller als 13:00 musste doch nicht sein... Viel Erfolg

dicke_Wade
05.06.2018, 07:43
Du könntest für den Test durchaus mal ein paar Wochen das Krafttraining vernachlässigen um die Regeneration zu fördern.

Gruss Tommi

klnonni
05.06.2018, 09:49
Habe auch in einem anderen Thread gelesen, dass man den langen Lauf max 1h machen soll, und das sind bei mir 10km. Wenn ich weiter und mehr laufen würde , dann würde ich nicht an meiner 3km Zeit arbeiten ( nicht mein Gedanke aber der von einem User ).
Naja Intervalltraining soll ja auch schnell sein, deshalb laufe ich die 400er Intervalle sehr schnell, deshalb schaff ich auch nur 6-8.


Hallo poliborti,
wenn Du die Intervalle so durchziehst wie Du schreibst und zwischen den Intervallen Dich nicht zu sehr ausruhst, dann hast Du wesentlich mehr Geschwindigkeit drauf als Du brauchst.
Leider schreibst Du nicht wie du die Intervalle läufst (aktive oder passive Pause und wie lange Pause)

Dir fehlt es offenbar nicht an der Geschwindigkeit sondern an der Ausdauer.

Daher kommen wir wieder an den Punkt des langen Laufes.
Wenn Du den langen Lauf mit einer pace von ~ 6:00min. läufst und immer gleich, dann ist es für Deinen Körper auf Dauer nur noch ein Regenerationslauf ohne weiteren Trainingseffekt.

Zum einen kann man auch bei einem langen Lauf mit Tempoeinheiten für Abwechselung sorgen und zum anderen sollte der lange Lauf auch wenn er langsam gelaufen wird einem schon fordern. Wenn also 10 km im lockeren Lauf zu einfach ist, was hindert Dich dann daran diesen Lauf Woche für Woche auszudehnen?

Mit der Steigerung Deiner langen Läufe, steigerst Du auch Deine Grundausdauer und diese ist Grundvorraussetzung um die Pace,
welche Du Dir mit viel Fleiß in deinen Intervallen erarbeitet hast, auch auf längerer Strecke umzusetzen.

Ich weiß nicht wer geschrieben hat, mit längeren Läufen würdest Du nicht an Deiner 3 km Zeit arbeiten, aber aus Erfahrung kann ich Dir sagen die Behauptung ist Quatsch.

Wenn man auf eine auf 3 km Strecke fokussiert ist, müssen es nicht mehr als 10 km sein, wenn man diesen "langen" Lauf im richtigen Tempo und vielleicht als Fahrspiel läuft.
Aber natürlich kann man auch Ausdauer aufbauen wenn man die Distanz ausdehnt.

Alles was Du brauchst sind nach Deinen eigenen Angaben mehr Ausdauer.
Leider hast Du 3 Monate Dich nicht mehr auf Deinen Thread gemeldet und weiter um Rat gefragt, nun wird es bis zum 11. Juni zu spät sein noch was zu bewerkstellen.


:----------------------------D

Statt uns hier im Forum eine lange Nase zu machen, hättest Du nach Deinen erfolgreichen Intervallen,
gezielt Deine Grundlagenausdauer trainieren sollen.

poliborti
05.06.2018, 22:09
Es gibt einen Unterschied zwischen kaputt und kaputt. Die Dosis macht es, wenn du deine Beine mit Laktat vollpumpst dann schaffst du das halt nur einmal. Wenn du unter der Schwelle bleibst bist du minimal langsamer, aber das eben über eine deutlich längere Zeit.
Um schneller laufen zu können muss man schneller trainieren, das ist korrekt. Aber wenn du von 4:30 sprichst, warum rennst du dann 3:45? Das ist eine ganz andere Dimension, das läuft auf eine 11:30 auf 3000m hinaus. Trainingseinheiten in der Nähe deine Zielzeit sollten es sein. Des Weiteren wie sind denn die Pausen zwischen Intervallen? Darüber kann man auch einiges steuern. Ich vermute du machst sie sehr ausgedehnt. Des Weiteren, Lauf die Einheiten auch mal länger, variieren ist das Zauberwort. Du kannst auch Mal 3*1000m einstreuen, denn letztlich sollen es ja Mal 1*3000m werden.

Was ich nicht verstehe, du machst Kraftsport, steigert du da die Gewichte auch direkt in Dimensionen die du gar nicht heben kannst oder doch eher kontinuierlich?

What ever, du wunderst dich, ich mich nicht.

IV Training soll das ZNS komplett erschöpfen und die Laktatbildung und den Abbau fördern, so habe ich es gelernt.
Wenn ich nur 1:44 laufe, dass kriege ich das ohne Probleme hin und strengt mich jetzt nicht weiter an muss ich sagen. Wenn ich 1:30 laufe, dann bin ich nach dem 4/5. IV schon ziemlich am Arsch). Nein Gewichte werden nicht kontinuierlich gesteigert, aber was bringen mir 15wdh mit einem Gewicht, wenn ich eigentlich viel niedriger ansetzen muss, um einen Reiz zu setzen :D?


Zu deinem Training in der Vergangenheit kann man viel schreiben, bringt dich jetzt aber auch nicht weiter.
Erstmal folgendes: 4 Tage vor dem Test würde ich persönlich NICHT die volle Distanz laufen.
4x400m in je 1:44 mit je 200m Trabpause wäre eine Möglichkeit.
In den 3 Tagen vor dem Test würde ich kein Krafttraining machen.
Falls doch, dann kannst du den Test ausfallen lassen und direkt NACH Australien durchstarten, vergeudete Zeit.

Tipp für den Lauftest: nicht schneller als 1:44 pro 400m Runde anlaufen. Schneller als 13:00 musste doch nicht sein... Viel Erfolg

Werde den Rat mal befolgen, dachte 4 Tage reg. wären genug. Werde morgen dann Schwimmen gehen, danach muss ich auf die Arbeit. Dann am Donnerstag werde ich nochmal 6x400m laufen in 1:44.



Du könntest für den Test durchaus mal ein paar Wochen das Krafttraining vernachlässigen um die Regeneration zu fördern.

Gruss Tommi Muss ehrlicherweiser sagen, dass mein Körper immer schon hohen körperlichen Stress ausgesetzt war und ich immer schon viel Sport machen konnte ohne viel Regeneration. Vor allem, trainiere ich derzeit nur Oberkörper, und lass die Beine weg, damit ich laufen gehen kann. Vor 6 Monaten hatte ich noch Unterkörper im Plan und das hat sich negativ auf meine Laufleistung ausgewirkt.

Habe mittlerweile auch eine Verletzung am Knie, bzw. knirscht und knackt es gelegentlich. Anscheinend habe ich n leichten Knorpelschaden, glaube Grad II. Bin deshalb meinen vastus medialis am fokussieren und es hilft soweit.


Hallo poliborti,
wenn Du die Intervalle so durchziehst wie Du schreibst und zwischen den Intervallen Dich nicht zu sehr ausruhst, dann hast Du wesentlich mehr Geschwindigkeit drauf als Du brauchst.
Leider schreibst Du nicht wie du die Intervalle läufst (aktive oder passive Pause und wie lange Pause)

Dir fehlt es offenbar nicht an der Geschwindigkeit sondern an der Ausdauer.

Daher kommen wir wieder an den Punkt des langen Laufes.
Wenn Du den langen Lauf mit einer pace von ~ 6:00min. läufst und immer gleich, dann ist es für Deinen Körper auf Dauer nur noch ein Regenerationslauf ohne weiteren Trainingseffekt.

Zum einen kann man auch bei einem langen Lauf mit Tempoeinheiten für Abwechselung sorgen und zum anderen sollte der lange Lauf auch wenn er langsam gelaufen wird einem schon fordern. Wenn also 10 km im lockeren Lauf zu einfach ist, was hindert Dich dann daran diesen Lauf Woche für Woche auszudehnen?

Mit der Steigerung Deiner langen Läufe, steigerst Du auch Deine Grundausdauer und diese ist Grundvorraussetzung um die Pace,
welche Du Dir mit viel Fleiß in deinen Intervallen erarbeitet hast, auch auf längerer Strecke umzusetzen.

Ich weiß nicht wer geschrieben hat, mit längeren Läufen würdest Du nicht an Deiner 3 km Zeit arbeiten, aber aus Erfahrung kann ich Dir sagen die Behauptung ist Quatsch.

Wenn man auf eine auf 3 km Strecke fokussiert ist, müssen es nicht mehr als 10 km sein, wenn man diesen "langen" Lauf im richtigen Tempo und vielleicht als Fahrspiel läuft.
Aber natürlich kann man auch Ausdauer aufbauen wenn man die Distanz ausdehnt.

Alles was Du brauchst sind nach Deinen eigenen Angaben mehr Ausdauer.
Leider hast Du 3 Monate Dich nicht mehr auf Deinen Thread gemeldet und weiter um Rat gefragt, nun wird es bis zum 11. Juni zu spät sein noch was zu bewerkstellen.



Statt uns hier im Forum eine lange Nase zu machen, hättest Du nach Deinen erfolgreichen Intervallen,
gezielt Deine Grundlagenausdauer trainieren sollen.

Natürlich mache ich eine aktive Pause, damit das Laktat besser metabolisiert werden kann. Ich laufe 400m und gehe dann die 200m ( am ende der 200m bin ich ca. bei 125-130er Puls -> lohnende Pause )

Könnte natürlich jetzt auch i.d. Zukunft 1:44 laufen, dafür aber traben statt gehen.



Das Problem bei den 10km in 60min ist nicht meine Ausdauer sondern meistens meine Knie und Fußsohlen.
Nach den 60min bin ich eig. schon ziemlich kaputt und würde es nicht als Regenerationslauf betrachten.
Könnte vielleicht 55 statt 60 laufen, das wäre mal eine Option. Dafür ist es jetzt aber auch zuspät..
Was mich halt echt wundert ist, dass ich 2km ohne Probleme in dem Pace laufen kann, ich dann aber Seitenstechen kriege und richtige Pace einbußen.
Habe mich dem IV Training halt versucht, die anaerobe Schwelle nach oben zu drücken, damit ich nicht nach 2km schon aus dem Laktat Steadystate bin, aber hat irgendwie nicht funktioniert.

JoelH
05.06.2018, 22:28
Wenn ich nur 1:44 laufe, dass kriege ich das ohne Probleme hin und strengt mich jetzt nicht weiter an muss ich sagen.
Dann frage ich mich warum du keine läppischen 3000m in dieser Zeit hinbekommst. Wenn doch alles so easy ist, was ist denn dein Problem, rede doch mal darüber, anstatt Heldengesänge anzustimmen und dir selbst auf die Schulter zu klopfen.

poliborti
05.06.2018, 22:39
Dann frage ich mich warum du keine läppischen 3000m in dieser Zeit hinbekommst. Wenn doch alles so easy ist, was ist denn dein Problem, rede doch mal darüber, anstatt Heldengesänge anzustimmen und dir selbst auf die Schulter zu klopfen.
1:44 mit Pausen zu laufen ist doch auch relativ einfach, logisch, da ich Pausen zwischendurch mache, das hat nichts mit selbst auf die Schulterklopfen zu tun. Bin der letzte der das macht, da ich immer nach oben strebe, sei es Laufen, Krafttraining oder sonst irgendwas.

Mein Problem habe ich oben erläutert, dass ich nach 5 Runden ne Art Einbruch habe, bzw. Seitenstechen anfangen und immer stärker werden-> also nicht genug Ausdauer ?!

bones
05.06.2018, 22:45
I

Was mich halt echt wundert ist, dass ich 2km ohne Probleme in dem Pace laufen kann, ich dann aber Seitenstechen kriege und richtige Pace einbußen.



Wo sollen Tempohärte und Stehvermögen denn auch herkommen?

poliborti
05.06.2018, 22:47
Das müsste ich ja irgendwie trainieren lol.

RunSim
05.06.2018, 22:54
Von der Theorie kennst du dich etwas aus. Das ist zwar auf der einen Seite gut, leider hast du nicht unbedingt die richtigen Schlüsse daraus gezogen.

Der Ansatz mit den Trabpausen anstatt Gehpausen finde ich schonmal löblich.

bones
05.06.2018, 22:58
Das müsste ich ja irgendwie trainieren lol.

Ja, so z.B. https://www.leichtathletik.de/training/methodik/mittelstrecke-laufschnelligkeit/

Aber Du hast ja Deine Zeit verplempert und lieber nach Substanzen gefragt, die Dich besser machen. ;-)

RunSim
05.06.2018, 23:00
Das leitet dich dahin, dass du das Tempo der IVs auf Wettkampftempo festsetzt und die Intensität der Einheit vielleicht besser durch Art, Länge und 'Tempo' der Pausen regulierst.
Es geht dann in Richtung unzureichende Pausen und dann wirst du schnell merken, dass 1:44/400m auch anstrengend werden können.

Mann kann dann auch irgendwann mal die Länge der Intervalle erhöhen. 4x600m , 3x1000m als Beispiele.

burny
05.06.2018, 23:09
IV Training soll das ZNS komplett erschöpfen und die Laktatbildung und den Abbau fördern,


Von der Theorie kennst du dich etwas aus.
Meinst du das ernsthaft?

RunSim
05.06.2018, 23:16
'Etwas', d.h. schonmal irgendwo informiert, nur leider die Begriffe in den falschen Kontext gebracht.
Ich möchte den Herrn hier nicht blöde anmachen. Jeder fängt irgendwie an und dann lernt man halt immer dazu.
Durch Frötzeleien werden nur die wenigsten schlauer :-)

burny
05.06.2018, 23:28
Durch Frötzeleien werden nur die wenigsten schlauer :-)
Das stimmt. Aber selbst wenn der TE plötzlich vom heiligen Geist erleuchtet würde, hülfe ihm das nichts, da der Test in weniger als 1 Woche ist, und da ist absolut nichts mehr zu reißen. Alle Hilfsangebote vor mehr als 2 Monaten haben jedenfalls nicht gefruchtet, und solange noch Zeit genug war, hat er jedenfalls nicht das Richtige dazu gelernt.

Bernd

RunSim
05.06.2018, 23:36
Da hattu leider Recht ;-)

JoelH
06.06.2018, 06:43
Um es Mal überspitzt zu formulieren.

Mit HIIT wird man halt nicht zum Marathonmann, das hat er leider nicht kapiert.

Brian
06.06.2018, 07:13
Ich habe das Training genauso durchgezogen wie es mir hier empfohlen wurde.
Montag : IV ( 6-8x 400m in 1:30 pro Runde )
Dienstag Krafttraining
Mittwoch: DL ( 4km 18-20 min) ( bzw. bin ich immer 3km in 14min gelaufen und hab dann noch 1km durchgezogen irgendwie)
Donnerstag: Krafttraining
Freitag. DL
Samstag; Frei / Kraft
Sonntag: LDL ( 1h mit 10 km/h )


Hab keine signifikante Leistungssteigerung feststellen können.

Training hülfe!


Mein letzter Versuch ist in 1 Woche bzw. am 11. Juni und am 15 Juni.


Du bist 21 Jahre alt, hau einen raus und quäl Dich, Du Sau!

Ted86
06.06.2018, 07:37
Ordentlich tapern, Intervalle nochmal genau im Renntempo, nicht schneller. Beim WK den 1. Kilometer 5 sec zu langsam angehen. Den zweiten im Plan und Schlusssprint. Falls es nicht klappt hast noch einen zweiten Versuch.

klnonni
06.06.2018, 07:50
IV Training soll das ZNS komplett erschöpfen und die Laktatbildung und den Abbau fördern, so habe ich es gelernt.
:D?
Muss ehrlicherweiser sagen, dass mein Körper immer schon hohen körperlichen Stress ausgesetzt war und ich immer schon viel Sport machen konnte ohne viel Regeneration. Vor allem, trainiere ich derzeit nur Oberkörper, und lass die Beine weg, damit ich laufen gehen kann. Vor 6 Monaten hatte ich noch Unterkörper im Plan und das hat sich negativ auf meine Laufleistung ausgewirkt.

Habe mittlerweile auch eine Verletzung am Knie, bzw. knirscht und knackt es gelegentlich. Anscheinend habe ich n leichten Knorpelschaden, glaube Grad II. Bin deshalb meinen vastus medialis am fokussieren und es hilft soweit.



Ich glaube hier bringst Du eine Menge durch einander.

Ziel des Trainings ist es das ZNS in die Lage zu versetzen verstärkt die neuronale Erregung der motorischen Einheit an zu steuern.
Dies geschieht durch viele standartisierte Wiederholungen, da auf diesen Weg es zu einer regelrechten Muskelfeuerung kommt und die angesprochenen Synapsen mit verstärkter Reizweiterleitung reagieren.
Sprich mit der Zeit wird es dem ZNS möglich häufiger pro Zeiteinheit die motorischen Einheiten anzusprechen.

Bei vollständiger Erschöpfung, verlangsamt sich die neuronale Erregung der motorischen Einheit,
ja es kann so gar zu Fehlsteuerungen sprich Krämpfen oder gar Muskelfaserrissen kommen!

Niemand will die Laktatbildung fördern, ganz im Gegenteil man will dessen Abbaugeschwindigkeit fördern.



Das Problem bei den 10km in 60min ist nicht meine Ausdauer sondern meistens meine Knie und Fußsohlen.
Nach den 60min bin ich eig. schon ziemlich kaputt und würde es nicht als Regenerationslauf betrachten.
Könnte vielleicht 55 statt 60 laufen, das wäre mal eine Option. Dafür ist es jetzt aber auch zuspät..
Was mich halt echt wundert ist, dass ich 2km ohne Probleme in dem Pace laufen kann, ich dann aber Seitenstechen kriege und richtige Pace einbußen.
Habe mich dem IV Training halt versucht, die anaerobe Schwelle nach oben zu drücken, damit ich nicht nach 2km schon aus dem Laktat Steadystate bin, aber hat irgendwie nicht funktioniert.

Warum machen den Dein Knie und Deine Fußsohlen Probleme?
Eine Distanz von 10 km ist nach vielen Monaten Training für jeden gesunden, jungen Menschen zu laufen, erst recht in einer Zeit von 60 min.
Deinen "langen" Lauf läufst Du mit einer Pace von 6 min/km, dass ist nun wirklich keine Überforderung.
Wenn Dich Dein "langer" Lauf bereits anstrengt und Schmerzen verursacht, dann zeigt es doch deutlich wo es fehlt.

1. Deine Grundlagenausdauer ist unzureichend
2. Du bist körperlich noch gar nicht auf die Mittel- und Langstrecken vorbereitet.

Das passiert, wenn man als Anfänger zu viel, zu schnell und zu ungeplant/falsch geplant trainiert.
Vermute mal übertriebenes Training mit Fokus auf Intervalle hat Dein Körper überfordert.

Vielleicht wäre es besser gewesen sich gleich mit einen Trainingsplan von Experten, der kann schon von der "Stange" sein, anzufangen.
Bereits vor Monaten wurden Dir solche Trainingspläne - die gibt es auch hier bei Runners World - vorgeschlagen.

Aber ich sehe schon, Du fängst hier wieder an alle Ratschläge als unzutreffend ab zu tun, offenbar weiss Du alles besser und zeigst uns dann wieder eine lange Nase.

mountaineer
06.06.2018, 09:41
Sein Ziel ist aber nicht seine 10k zu verbessern oder Grundlagenausdauer, sondern eine bestimmte Zeit auf 3k zu laufen. Dafür muss man nicht unbedingt 10km im Training laufen, v.a. ist es zweitrangig, ob er nun 50 oder 60 min für den langen Lauf läuft.

Das IV-Training @3:45 ist zu schnell (allerdings auch ein Anzeichen, dass 13:30 nicht weit weg sind).
Das zielführendste Training wären m.E. längere IV im Zieltempo, weil das die Tempohärte trainiert. Vielleicht mit 6 x 600 etwas langsamer als Zieltempo beginnen und dann auf 3x1200 im Renntempo hinarbeiten. Wenn das erreicht ist, müssten die 3k dann kein großes Problem mehr sein.

Wobei ich ehrlich gesagt, nicht ganz verstehe, warum er die 3k in 13:30 nicht schafft, wenn er die relativ schnellen Intervalle und auch 3k in 14 laufen kann und danach noch einen km länger durchhält. Er ist jedenfalls nahe dran, vielleicht ein mentales Problem.

Ted86
06.06.2018, 09:56
Wobei ich ehrlich gesagt, nicht ganz verstehe, warum er die 3k in 13:30 nicht schafft, wenn er die relativ schnellen Intervalle und auch 3k in 14 laufen kann und danach noch einen km länger durchhält. Er ist jedenfalls nahe dran, vielleicht ein mentales Problem.

Vielleicht genügt ordentliches tapern vor dem Wettkampf, damit die falsch/zu of maximal belasteten Strukturen eine Pause bekommen. Daher würde ich auch nur noch heute Intervalle im Wettkampftempo laufen und mich dann erholen.
Die 4x400 wären schon OK. Bitte aber unbedingt beachten, dass das jetzt nur noch der Einübung des Tempos dient. Der physiologische Nutzen der Einheit kommt zumindest vor dem ersten Wettkampf höchstwahrscheinlich nicht mehr im Körper an.
Notfalls eher weniger Wiederholungen laufen! Kein Kraftraining mehr bis zum Wettkampf! Und dann nur noch ruhiges Laufen auf kurzen Distanzen, die deinen Körper nicht besonders anstrengen (z.B. 5 km in 30 Minuten), am Freitag und eine kurze Einheit mit 3-5 Steigerungen am Sonntag.

klnonni
06.06.2018, 10:12
Vielleicht genügt ordentliches tapern vor dem Wettkampf,


Bei einem 3000m Lauf, braucht man nicht zu tapern.
Wenn er eine halbe Stunde vor dem Lauf sich noch ein Schokoriegel und eine Apfelschorle rein zieht, dann hat er zum Lauf genug Kohlenhydrate in der Blutbahn, dass die Muskeln auf ihre Glykogenspeicher gar nicht erst zugreifen müssen.
Wir reden hier von der Aufwärmphase und 13 Minuten laufen. Nicht von einem Langlauf...

Aber sich ein paar Tage Erholung gönnen und auch mental mal völlig vom Prüfungsstress lassen, ist eine gute Idee.
Man kann sich auch in eine Krise mental hinein steigern.

Ted86
06.06.2018, 10:29
Bei einem 3000m Lauf, braucht man nicht zu tapern.
Wenn er eine halbe Stunde vor dem Lauf sich noch ein Schokoriegel und eine Apfelschorle rein zieht, dann hat er zum Lauf genug Kohlenhydrate in der Blutbahn, dass die Muskeln auf ihre Glykogenspeicher gar nicht erst zugreifen müssen.
Wir reden hier von der Aufwärmphase und 13 Minuten laufen. Nicht von einem Langlauf...

Aber sich ein paar Tage Erholung gönnen und auch mental mal völlig vom Prüfungsstress lassen, ist eine gute Idee.
Man kann sich auch in eine Krise mental hinein steigern.

Vielleicht habe ich den Begriff tapern falsch angewendet. Jedenfalls Krafttraining weglassen, den die Kraft braucht man im Lauf. Außerdem nur so lange laufen wie man es schafft sich innerhalb eines Tages bestens zu erholen. Heißt für Poli: Keine 10 km mehr!

Brian
06.06.2018, 11:27
Bei einem 3000m Lauf, braucht man nicht zu tapern.


Wie kommst Du zu dieser Aussage? Selbst vor einem 1500m-Wettkampf kann es sinnvoll sein zu tapern. Wenn man ein optimales Ergebnis erzielen möchte, sollte man ausgeruht ins Rennen gehen.

mountaineer
06.06.2018, 11:31
Dass man in den letzten paar Tagen vor WK lockerer bzw. kaum noch trainieren soll, hat mit Kohlenhydratspeichern nichts zu tun, sondern mit ausgeruhten Muskeln bzw. allgemein ausgeruhtem Zustand.
Und bitte nicht glauben, dass 3000 oder 1500m "leichter" wären und daher eher mal einfach so aus dem Training heraus gelaufen werden können. Schon ab 400 macht man selbst bei Profis Vor-/Endläufe meistens nicht mehr am gleichen Tag.

klnonni
06.06.2018, 11:41
Ich hatte das Tapern auf die Förderung der Speicherung des Muskelglycogen verstanden.

Natürlich, dass hatte ich ja auch hervorgehoben, ist das ausruhen und zwar nicht nur der Muskeln vor einem Wettkampf wichtig und richtig.


Aber sich ein paar Tage Erholung gönnen und auch mental mal völlig vom Prüfungsstress lassen, ist eine gute Idee.
Man kann sich auch in eine Krise mental hinein steigern.

Sicher wird "tapern" auch im Zusammenhang mit dem reduzieren der Trainingsumfänge vor Wettkämpfen benutzt.

War ein Mißverständniss von mir in der Begriffsdeutung - letztlich sind wir uns ja alle einig.
:giveme5:

JoelH
06.06.2018, 12:01
Dass man in den letzten paar Tagen vor WK lockerer bzw. kaum noch trainieren soll, hat mit Kohlenhydratspeichern nichts zu tun, sondern mit ausgeruhten Muskeln bzw. allgemein ausgeruhtem Zustand.
Und bitte nicht glauben, dass 3000 oder 1500m "leichter" wären und daher eher mal einfach so aus dem Training heraus gelaufen werden können. Schon ab 400 macht man selbst bei Profis Vor-/Endläufe meistens nicht mehr am gleichen Tag.

Es kommt ja auf das Ziel an, man kann diese Distanzen schon aus dem Training heraus laufen, wenn es nicht gerade um das rauskitzeln der absoluten PB geht. Oder anders, man kann das sogar im Training laufen, zb. Treppenintervalle 4000, 3000, 2000 innerhalb einer HM Vorbereitung. Natürlich dann nicht in der absoluten Tempospitze, aber schon intensiv.

Von daher, hätte der Threadstarter seine Hausaufgaben richtig gemacht, dann könnte er das einfach so runter reißen, aber jetzt ist das Kind eh im Brunnen. Entweder er wird hier am Montag sich selbst auf die Schulter klopfend auftauchen und meinen er hätte doch alles richtig gemacht. Oder er wird still schweigend im Forennirvana verschwinden.

mountaineer
06.06.2018, 12:57
Es geht aber doch um das Herauskitzeln der PB, oder? Gerade weil er nicht besonders zielführend trainiert hat, ist eine angemessene Ruhephase fast das einzige, was er noch richtig machen kann :D

JoelH
06.06.2018, 13:23
Gerade weil er nicht besonders zielführend trainiert hat, ist eine angemessene Ruhephase fast das einzige, was er noch richtig machen kann :D
Das ist klar. :teufel:

Ich wollte nur darauf hinaus, dass man das nicht pauschalisieren sollte. Wenn man im Forum mal so quer liest, dann stellt man fest, dass viele hier ihre HM-PB innerhalb von Marathonvorbereitungen aufgestellt haben.

Oft ist eine Unterdistanz-PB das Abfallprodukt eines größeren Plans. Ist ja bei mir ähnlich, meine 3000m-PB ist ein Stepstone für sub20. Und um da einen Bezug zum Thread herzustellen, meine Zielzeit waren sub12 Minuten und ich habe keine IV-Einheit dabei gemacht, die <= 1:30 Min./400m war. Meine maximal Intensität waren nur 1:32. Und das hat super funktioniert.

Vielleicht kann der Threadstarter daraus Erkenntnisse ziehen. 12 Minuten sind 1:30 schneller als 13:30. Dennoch habe ich stets langsamer trainiert. Komisch oder? :teufel::verdacht::ichsagnx:

dicke_Wade
06.06.2018, 13:31
Vielleicht habe ich den Begriff tapern falsch angewendet. Jedenfalls Krafttraining weglassen, den die Kraft braucht man im Lauf. Außerdem nur so lange laufen wie man es schafft sich innerhalb eines Tages bestens zu erholen. Heißt für Poli: Keine 10 km mehr!
Den Tipp gab ich ihm bereits, er wusste es aber besser :gruebel:

Davon mal abgesehen, Seitenstechen sind für einen harten Hund kein Grund einen Lauf abzubrechen :teufel:

Gruss Tommi

RunSim
06.06.2018, 13:38
Davon mal abgesehen, Seitenstechen sind für einen harten Hund kein Grund einen Lauf abzubrechen :teufel:

Gruss Tommi

Es sei denn, die Bauchdecke ist gerissen und die Innereien kommen raus. Dann könnte man auch in Erwägung ziehen, den Lauf abzubrechen.
In den anderen Fällen bin ich bei dir, weiterlaufen ;-)

Brian
06.06.2018, 13:44
Vielleicht kann der Threadstarter daraus Erkenntnisse ziehen. 12 Minuten sind 1:30 schneller als 13:30. Dennoch habe ich stets langsamer trainiert. Komisch oder? :teufel::verdacht::ichsagnx:

In diesem Geschwindigkeitsbereich mag das noch funktionieren.

Bei höheren Geschwindigkeiten ist es zwingend erforderlich, das Wettkampftempo und die Wettkampfdistanz einzuüben, behaupte ich mal.

JoelH
06.06.2018, 13:54
In diesem Geschwindigkeitsbereich mag das noch funktionieren.

Bei höheren Geschwindigkeiten ist es zwingend erforderlich, das Wettkampftempo und die Wettkampfdistanz einzuüben, behaupte ich mal.

Dir ist aber schon klar, dass 1:32 schneller ist, als die geforderten 1:36 für einen 4er Schnitt. Von daher habe ich das auf den Unterdistanzen also durchaus beherzigt und getan. Und auch einige 1000m IVs im Zieltempo gemacht usw. Aber eben im Rahmen und der Nähe der Zielzeit. Übrigens bin ich eine 11:40 gelaufen, also 3:53 im Schnitt.

Wie auch immer, die 1:30 ist dagegen MEILEN von den geforderten 4:30 Min/km = 1:48/400m entfernt. Dass der Körper, außer Erschöpfung, daraus nichts lernt ist da wohl allen hier, außer dem Threadstarter, klar.

mountaineer
06.06.2018, 14:12
Mit Einzelfällen findet man für alles Gegenbeispiele.

Am besten trainiert man mit ziemlich unterschiedlichen Belastungen/Tempi, wie es ja auch alle pauschalen Rechner/Pläne (wie Daniels) ausspucken. Daniels hat den Fokus auf 10k-Marathon, sieht aber auch Läufe im 1500-3000m-Tempo vor. Analog sollte man für die Bahnlangstrecken von 3000-10k auch 1500m und sogar 800/1000m-Tempo trainieren. Die Greif-Tempowechseleinheiten, auf die Maddin neulich verwies, gehen auch in eine solche Richtung, da sie Abschnitte im Renntempo der Unterdistanzen einschieben.

Der typische Volksläufer zwischen 40 und 50min über 10k läuft normalerweise nicht Gefahr, ständig zu schnell zu laufen. Der relative Anfänger hat noch gar nicht die Kraft/Kraftausdauer dazu. Daher ist sein Training notwendigerweise in einem engeren Tempobereich und aus guten Gründen zu langsameren Tempi verschoben. Das muss aber nicht immer so bleiben.

Zumal bei einem konkreten Ziel auf einer relativ kurzen Strecke sollte man immer auch die Zielpace trainieren. M.E. ist es mental auch gut, noch schnellere Sachen im Training zu laufen, da sich dann die WK-pace nicht so schnell anfühlt. Die Gefahr besteht allerdings, wenn man zu viele relativ kurze schnelle Sachen im Training macht, dass man zu schnell losläuft und dann einbricht.
Das könnte auch beim Kandidaten hier das Problem sein, da er ja angebllich gut 2000m in der Zielpace durchhält. Nun ist der typische Unterschied zw. 2000 und 3000m-pace vielleicht 6-8 sec. D.h. vielleicht fehlt einfach noch so viel. Andererseits fehlt einem relativen Anfänger vielleicht auch nur die mentale Härte, noch 4 min. weiterzulaufen, selbst wenn es sich total hart anfühlt. :D Das ist ja auch hart, ich will das gar nicht kleinreden.

dicke_Wade
06.06.2018, 14:25
Man könnte es auch so ausdrücken: Solange man nicht kollabiert, kann man weiter laufen. Alles reine Kopfsache. :teifel:

Gruss Tommi

JoelH
06.06.2018, 14:50
Am besten trainiert man mit ziemlich unterschiedlichen Belastungen/Tempi, wie es ja auch alle pauschalen Rechner/Pläne (wie Daniels) ausspucken.

Du vergisst dabei eines, die Tempi mögen unterschiedlich sein, sie korrelieren aber durchaus miteinander, wenn man sie mit der Distanz in Verbindung setzt. Und das ist es eben wo es beim vielleicht doch noch nicht ganz so Harten krankt.

Als Hinweis, ich verwende im Weiteren die Daten von der Danielsberechnungsseite http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws

Seine 400m Intervalle bewegen sich im Bereich eines vDot von knapp 53. Das wäre bei einer 3000m Zielzeit von 10:58 angezeigt. Seine eigene 3000m Zielzeit dagegen ist bei einem vDot von unter 42 (ziemlich genau 41,81) angesiedelt und da gibt Daniels als 400m IVs 1:48 zurück. Soviel zur Korrelation. Tempoläufe sollte man in 4:55 machen. Also alles ganz weit weg von vDot 53, 1:30er Sprints, die der TS dauerhaft gemacht hat.

Sprich Daniels ist auf deiner Seite was die unterschiedlichen Tempi angeht. Aber ausgehend von den Vorleistungen sind diese Tempi in einen Bereich zu verschieben, weit langsamer als das was der TS gemacht hat.

mountaineer
06.06.2018, 18:10
Ja, klar, ich bestreite gar nicht, dass er zu schnell gelaufen ist. Andererseits habe ich ja schon anderswo mal gesagt, dass die Daniels-Vorschläge m.E. eher auf Distanzen ab 10km und für sehr ausdauernde Läufer gedacht sind. Der TS hat ein völlig anderes "Profil". Nach Daniels-Rechner dürfte gar nicht in der Lage sein 400m iV in 90 sec zu laufen, weil er höchstens einen solchen Lauf schaffen würde.

burny
06.06.2018, 21:20
die Daniels-Vorschläge m.E. eher auf Distanzen ab 10km und für sehr ausdauernde Läufer gedacht sind.
Wie kommst du darauf? Er hat ja nicht nur Läufer trainiert, die auf kürzere Distanzen spezialisiert waren, sondern bietet explizit Trainingspläne mit phasenweisem Aufbau an ab 800 m.

Eine "Umrechnung" von 3.000 m und 400 m ergibt wenig Sinn, da das eine Mittelstrecke, das andere Langstrecke ist mit je unterschiedlichen Anforderungen.

Bernd

mountaineer
06.06.2018, 21:58
Ich kenne das Daniels-Buch nicht, beziehe mich nur auf den oben verlinkten Rechner. Der Ersteller dieses Rechners Carsten weist selbst darauf hin, dass die Marathon-Prognose aufgrund 10k oder HM sehr/zu optimistisch ist und bietet alternative Überschlagsrechnungen.

Für die anderen Distanzen (1500-10k) muss man m.E. ebenfalls eher von einem bzgl. der Ausdauer sehr gut trainierten (bzw. umgekehrt einem "von unten" eher langsamen) Läufer ausgehen. Wenn ich sie damit vergleiche, was ich und meine seinerzeitigen Bekannten in der Jugend gelaufen sind (oder auch was Top-Nachwuchsathleten laufen), passen sie z.B. nicht für die, die noch nicht genügend "Lebenskilometer" haben.
Und das trifft eben auf relative Anfänger auch zu. Sie passen auch nicht für die, die von unten eher schnell sind, das aber nur bedingt bzw. nur bis zu z.B. 3000m einigermaßen umsetzen können und dann ein "Loch" haben.
Daher kann man nicht einfach (und davor warnt die Rechnerseite ja ebenfalls) eine einzelne Zahl eingeben und daraus Prognosen oder allgemeinverbindliches für Intervalle usw. ableiten. Es sind nur grobe Richtwerte.

burny
06.06.2018, 22:22
Ich kenne das Daniels-Buch nicht,
Naja, das ist ja mal eine ehrliche Aussage. Man muss auch nicht Daniels als allmächtigen Guru betrachten, aber sein Ansatz ist wenigstens durchdacht und nachvollziehbar, und eine seiner Kernaussagen ist, dass es darauf ankommt, "den größten Nutzen aus der geringsten Trainingsbelastung zu ziehen" und nicht den "größten Nutzen aus der größsten Belastung". Das bringt auch schön Trainingsintensität und Verletzungsvermeidung in Einklang.

Demgegenüber ist der TE ohne Sinn und Verstand drauflos gebrettert, hat also eher den "geringsten Nutzen aus der größten Belastung" erzielt.

Daniels liefert in seiner Darstellung übrigens nicht nur reine Zahlen, sondern leitet sie aus Zielsetzungen her, aber es würde zu weit führen, hier das Buch wiedergeben zu wollen.

Bernd

poliborti
06.06.2018, 23:06
Um es Mal überspitzt zu formulieren.

Mit HIIT wird man halt nicht zum Marathonmann, das hat er leider nicht kapiert.

Das ist mir bewusst und habe das nirgendwo ansatzweise erwähnt.

Ich glaube hier bringst Du eine Menge durch einander.

Ziel des Trainings ist es das ZNS in die Lage zu versetzen verstärkt die neuronale Erregung der motorischen Einheit an zu steuern.
Dies geschieht durch viele standartisierte Wiederholungen, da auf diesen Weg es zu einer regelrechten Muskelfeuerung kommt und die angesprochenen Synapsen mit verstärkter Reizweiterleitung reagieren.
Sprich mit der Zeit wird es dem ZNS möglich häufiger pro Zeiteinheit die motorischen Einheiten anzusprechen.

Bei vollständiger Erschöpfung, verlangsamt sich die neuronale Erregung der motorischen Einheit,
ja es kann so gar zu Fehlsteuerungen sprich Krämpfen oder gar Muskelfaserrissen kommen!

Niemand will die Laktatbildung fördern, ganz im Gegenteil man will dessen Abbaugeschwindigkeit fördern.
Das ist mir soweit klar, vielleicht hätte ich nicht Laktatbildung mit in dem Satz benutzen sollen, wollte eher Ökonomisierung der Laktatbildung scchreiben.





Warum machen den Dein Knie und Deine Fußsohlen Probleme?
Eine Distanz von 10 km ist nach vielen Monaten Training für jeden gesunden, jungen Menschen zu laufen, erst recht in einer Zeit von 60 min.
Deinen "langen" Lauf läufst Du mit einer Pace von 6 min/km, dass ist nun wirklich keine Überforderung.
Wenn Dich Dein "langer" Lauf bereits anstrengt und Schmerzen verursacht, dann zeigt es doch deutlich wo es fehlt.

1. Deine Grundlagenausdauer ist unzureichend
2. Du bist körperlich noch gar nicht auf die Mittel- und Langstrecken vorbereitet.

Das passiert, wenn man als Anfänger zu viel, zu schnell und zu ungeplant/falsch geplant trainiert.
Vermute mal übertriebenes Training mit Fokus auf Intervalle hat Dein Körper überfordert.

Vielleicht wäre es besser gewesen sich gleich mit einen Trainingsplan von Experten, der kann schon von der "Stange" sein, anzufangen.
Bereits vor Monaten wurden Dir solche Trainingspläne - die gibt es auch hier bei Runners World - vorgeschlagen.

Aber ich sehe schon, Du fängst hier wieder an alle Ratschläge als unzutreffend ab zu tun, offenbar weiss Du alles besser und zeigst uns dann wieder eine lange Nase.

Der Joke mit der langen Nase war gut, muss ich dir lassen :D.
Und nein ich nehme eigentlich schon Ratschläge an, wenn man sie denn produktiv und freundlich verfasst, und nur weil ich beim 1. Mal einer anderen Meinung bin mich nicht direkt herabstuft.
Im Nachhinein hätte ich wirklich mehr auf Wettkampfzeit laufen müssen und einfach nur die Pausen verringern bzw. die Distanz erhöhen sollen. War damals eines der ersten Dinge die ich im Sportleistungskurs gelernt habe, dass man Umfang vor Intensität steigert.
Leider habe ich mich nicht befasst bzw. anscheinend zu wenig.



Vielleicht habe ich den Begriff tapern falsch angewendet. Jedenfalls Krafttraining weglassen, den die Kraft braucht man im Lauf. Außerdem nur so lange laufen wie man es schafft sich innerhalb eines Tages bestens zu erholen. Heißt für Poli: Keine 10 km mehr!
Jop, werde morgen früh nochmal 5x400m laufen in 1:44 mit 10 min aufwärmen und 10min auslaufen.
Klar will ich keine physiologischen Reize mehr setzen, aber ist eine gute Idee nochmal die Wettkampfgeschwindigkeit zu laufen. ( Laufe sowieso mit Runtastic aber trotzdem gibt mir das Sicherheit )


Viele scheinen sich den Thread gar nicht durchgelesen zu habe. Hatte über 2 Monaten jede Woche 2 Tempoläufe um 4:45/4:50 rum, keine Ahnung was sich manche hier zusammenreimen :D.

Laut runtastic bin ich zwischenzeitlich mal bei 14 -14,5 km/h. Kann aber auch durch die Steigung bedingt sein, habe auch auch öfters im Training auf der Laufbahn gemerkt, dass ich zuschnell losgelaufen bin.

Beim Sportest vor 2 Monaten bin ich hinter einem her mit Stoppuhr, der genau das gleiche Level hatte wie ich, so schien es, er wollte auch nur 13:00 laufen. Bin dann nach der 4.-5. Runde nicht mehr dicht hinter ihm gewesen.

Versuche beim Test wirklich alles zu geben, wobei man natürlich auch berücksichtigen muss, dass ich vorher nochmal einen Sprint und 100m Schwimmen habe, was die Beine nochmal extrem schwer macht. Da die Zeit im ausgeruhten Zustand für mich schon sehr schwer ist, ist es denke ich klar, dass die Zeit mit etwaiger Vorbelastung nochmal härter ist.

mountaineer
07.06.2018, 10:36
Daniels liefert in seiner Darstellung übrigens nicht nur reine Zahlen, sondern leitet sie aus Zielsetzungen her, aber es würde zu weit führen, hier das Buch wiedergeben zu wollen.

Es ging in dem gesamten thread nie um Daniels Buch, sondern nur um besagten Lauf/Trainingspace-Rechner im Internet.

ruca
07.06.2018, 10:41
Laut runtastic bin ich zwischenzeitlich mal bei 14 -14,5 km/h. Kann aber auch durch die Steigung bedingt sein, habe auch auch öfters im Training auf der Laufbahn gemerkt, dass ich zuschnell losgelaufen bin.

Die kurzzeitige Maximalgeschwindigkeit kannst Du bei Messungen per GPS vergessen.

JoelH
07.06.2018, 10:45
Das ist mir bewusst und habe das nirgendwo ansatzweise erwähnt:hihi::hihi:


Andererseits habe ich ja schon anderswo mal gesagt, dass die Daniels-Vorschläge m.E. eher auf Distanzen ab 10km und für sehr ausdauernde Läufer gedacht sind.

Bei mir funktionieren die Danielsprognose sehr gut. Kann Zufall sein aber das glaube ich nicht. Wenn du dir mal https://www.kmspiel.de/2018/user.php?lid=18418&site=2 anschaust, dann siehst du, dass ich mich kontinuierlich gesteigert habe aber in jedem Bereich 5000 - HM relativ gleichmäßig, wenn man sich die vDots betrachtet. 3000m lasse ich mal aussen vor, da erst ein Lauf, aber auch der passt ins Bild. PB 3000m vDot 49.x, 10km 48.x, HM vDot 48. Ausreißer sind hier meist den Streckenprofilen geschuldet (außer HM Kandel und Göteborg, da ging nix).

Von daher funktioniert das (für mich) sehr gut um darauf die Trainingssteuerung basieren zu lassen, des Weiteren kann ich darauf basierend "vermuten" was ich als Wettkampfzeit erwarten kann.


Edith: User verwechselt, deshalb Teilsatz gestrichen

ruca
07.06.2018, 10:49
Und nein ich nehme eigentlich schon Ratschläge an, wenn man sie denn produktiv und freundlich verfasst

Mir haben die unfreundlichen Ratschläge nicht schlechter geholfen als die freundlichen.

Die freundlichsten/kumpelhaftesten Trainer und Lehrer sind nicht unbedingt die Besten.

JoelH
07.06.2018, 10:59
Die freundlichsten/kumpelhaftesten Trainer und Lehrer sind nicht unbedingt die Besten.An der Theke schon.

Rolli
07.06.2018, 11:34
Auch der 4er liegt über deinen Möglichkeiten, oder zumindest so nah an der Grenze, dass es auch eher kaputt macht. Und 10km als LDL? Echt jetzt?
Joe...
Ich will Deine Aussage (auch das 2 Posts darunter) nicht komplett kritisieren, aber Du überträgst zu viel von Deinem Training (LD).
So funktioniert Training bei jugendlichen 3000m (möchtegern) Läufern nicht.

Und ja. 10km kann für einen 3000m Läufer schon zu viel als LDL sein.


... ich lese mal weiter ...

Brian
07.06.2018, 11:34
Andererseits habe ich ja schon anderswo mal gesagt, dass die Daniels-Vorschläge m.E. eher auf Distanzen ab 10km und für sehr ausdauernde Läufer gedacht sind.

Aufgrund der 1500m-Zeit die mögliche Marathonzeit zu bestimmen, funktioniert nicht, die Prognose für die mögliche 5000m-Zeit passt.

Wahrscheinlich kann man auch von der Halbmarathonzeit auf die mögliche Marathonzeit schließen und umgekehrt.

tt-bazille
07.06.2018, 11:40
Aufgrund der 1500m-Zeit die mögliche Marathonzeit zu bestimmen, funktioniert nicht, die Prognose für die mögliche 5000m-Zeit passt.

Wahrscheinlich kann man auch von der Halbmarathonzeit auf die mögliche Marathonzeit schließen und umgekehrt.

Und bei mir passte die Voraussage der HM-Zeit aufgrund der eingegebenen 10er-Zeit bis auf eine Sekunde genau.

Rolli
07.06.2018, 11:55
Ich glaube hier bringst Du eine Menge durch einander.

Ziel des Trainings ist es das ZNS in die Lage zu versetzen verstärkt die neuronale Erregung der motorischen Einheit an zu steuern.
Dies geschieht durch viele standartisierte Wiederholungen, da auf diesen Weg es zu einer regelrechten Muskelfeuerung kommt und die angesprochenen Synapsen mit verstärkter Reizweiterleitung reagieren.
Sprich mit der Zeit wird es dem ZNS möglich häufiger pro Zeiteinheit die motorischen Einheiten anzusprechen.

Bei vollständiger Erschöpfung, verlangsamt sich die neuronale Erregung der motorischen Einheit,
ja es kann so gar zu Fehlsteuerungen sprich Krämpfen oder gar Muskelfaserrissen kommen!

Niemand will die Laktatbildung fördern, ganz im Gegenteil man will dessen Abbaugeschwindigkeit fördern.

Du hast völlig Recht... aber (obwohl ich denke, dass der TE davon überhaupt keine Ahnung hat) stimmt die Behauptung, dass (nicht nur) IV zu Erschöpfungszustand kommt (Ca+ Ansammlung und pH Verschiebung, was Na/K-Pumpe ausbremst, was wiederum die Reizweiterleitung an der Synapse verhindert... und die Muskeln kontrahieren nicht mehr... Abbruch) Ist aber eine andere, in diesem Thread eh unwichtige Geschichte.


Niemand will die Laktatbildung fördern, ganz im Gegenteil man will dessen Abbaugeschwindigkeit fördern.
Die Aussage habe ich nicht komplett verstanden. Also... es ist schon sinnvoll die Fähigkeit der Laktatbildung zu trainieren. Laktat ist nichts schlechtes und einer der wichtigsten Energielieferanten im Körper. Und nur der, der viel Laktat produzieren kann, kann auch sehr schnell laufen. Mit dem Abbau hast Du natürlich auch recht.

... ich lese mal weiter...

mountaineer
07.06.2018, 12:03
Wie gesagt, Carsten, der den Rechner ins Netz gestellt hat (und der früher auch mal hier im Forum aktiv war), ist anscheinend so skeptisch ggü. der Daniels'schen Marathonprognose (selbst aufgrund HM-Zeit), dass er sogar zwei alternative Überschlagsrechnungen anbietet!

Es sagt ja keiner, dass der Rechner schlecht ist. Aber er ist notwendigerweise pauschal. Stillschweigend muss immer vorausgesetzt werden, dass die entsprechenden Strecken "beherrscht" werden und sehr wenige Leute erreichen gleichzeitig ihr Optimum über 1500m und Halbmarathon o.ä. Anderseits trifft auf Ausnahmeathleten oder auch persönliches "optimales Treffen" einer BL eh kein Rechner zu, sonst wären ja Weltklasseathleten nicht auf manchen Strecken in Relation viel besser als auf anderen. Dieter Baumanns Rekorde mit nur 5 sec. zwischen 3k- und 5k-pace sind deutlich besser als die Daniels-Prognose (dagegen ist Baumanns 10k-Zeit erheblich schwächer).
Aber ich hätte als Jugendlicher keine Chance gehabt, die Daniels-Prognosen über 5k (sub 19) und 10k (tiefe 38) anhand der 3000m-Zeit zu schaffen (bzw. hätte ich dann ganz anders trainieren müssen und vermutlich meine 1000m-Zeiten nicht geschafft).

Und auch Läufer aus der erweiterten nationalen Spitze mit 1500-5000m-Fokus schaffen bei Straßenläufen normalerweise nicht die Daniels-Prognosen für 10k oder HM. Der Rechner geht m.E. von einem Fokus ab ca. 10k aus und ist daher für Prognosen und Training der "kurzen" Bahnlangstrecken (3k/5k) mit Vorsicht zu genießen, zumal wenn jemand von noch kürzeren Strecken kommt. Oder aus irgendwelchen Gründen halt relativ schnell ist, vom Fußball, von Natur aus, aber noch nicht so ausdauernd.
Es steht bei allen Rechnern ausdrücklich dabei, dass sie nur grobe Richtlinien bieten, daher ist das auch kein "Vorwurf" von mir, sondern nur ein Hinweis.

JoelH
07.06.2018, 12:16
Stillschweigend muss immer vorausgesetzt werden, dass die entsprechenden Strecken "beherrscht" werden und sehr wenige Leute erreichen gleichzeitig ihr Optimum über 1500m und Halbmarathon

Ich glaube du machst einen groben Interpretationsfehler! Es geht nicht um Maxima, sondern um "Was wäre, wenn ich mit dieser 3000m Leistung und angepasstem Training einen HM angehen würde. Es geht um Erwartungswerte mit entsprechendem Training.
Natürlich bedingt Variabilität Abstriche in der Spezialität.

Keiner sollte erwarten, wenn er 3000m eine vDot von 49 laufen kann, das er damit ohne gezielte Vorbereitung einen 49'er HM laufen kann. Automatisch passiert da gar nichts. Allerdings kann er aufgrund dieses 49'er Basiswertes entsprechende Trainingsstrategien für den HM aufstellen und sich daran orientieren. Erst dann wird es auch was mit dem entsprechenden HM-Ergebnis.

Von nix kommt nix, das gilt auch beim vDot.

PS: Was die Marathonwerte angeht, da bin ich von den Danielswerten auch nicht überzeugt, die sind m.E. ziemlich optimistisch.

mountaineer
07.06.2018, 12:50
Nein, das habe ich schon verstanden. Nur kann man eben, je nach Voraussetzungen und allgemeinem Leistungsniveau nicht unbedingt gleichzeitig auf 3000m wie auf HM fokussieren. Es gibt ein gewisses Risiko, dass man auf der jeweils anderen Distanz schlechter wird.

Allerdings ergibt sich darauf eben eine systematische Verzerrung, wenn man den Rechner für die kürzesten enthaltenen Distanzen (1500-3000) verwendet. Die werden sozusagen nur als Unterdistanzen, nicht als Zieldistanzen betrachtet. D.h. es wird quasi die Schnelligkeit auf der Unterdistanz festgehalten und prognostiziert, was dann mit typischer bis optimaler Umsetzung (nicht schlechthin optimal, da Ausnahmeathleten noch deutlich besser sind) auf einer längeren Distanz drin ist.

Wenn aber nun wie bei all den Cooper/Polizei/Feuerwehr-Kandidaten 3000m die Zieldistanz sind, dann sind die Voraussetzungen des Rechners nicht mehr ohne weiteres erfüllt. Weil man ja die Leistung über 3000m nicht festhalten und sehen will, was bei einer dreimal oder siebenmal so langen Strecke drin ist, sondern diese Distanz selber verbessern.

burny
07.06.2018, 13:01
Es ging in dem gesamten thread nie um Daniels Buch, sondern nur um besagten Lauf/Trainingspace-Rechner im Internet.
Genau genommen ging oder geht es um das Training, um das 13 min-Ziel zu erreichen. Das heißt: Sind bzw. waren 400 m-Intervalle im 3:45-Tempo, bei denen der TE nach 4 oder 5 Läufen in seinen eigenen Worten "schon ziemlich am Arsch" ist, zielführend? Mir scheint, auch du hast in einem Beitrag mal festgestellt, dass das zu schnell sei. Ob man bei der Überlegung, welches Tempo denn besser, sprich angemessener gewesen wäre, sich an einem Rechner orientiert oder andere Orientierungsrahmen großer Meister in textlicher Form heranzieht, ist dann zweitrangig.

Was die Sinnhaftigkeit der Umrechnung einzelner Strecken bzw. dort gelaufener Zeiten anbelangt, bin ich im Übrigen bei dir. Das sind Richtgrößen und nicht mehr. Die können manchmal passen, und manchmal werden sie vergebens angestrebt.

Bernd

JoelH
07.06.2018, 13:09
Wenn aber nun wie bei all den Cooper/Polizei/Feuerwehr-Kandidaten 3000m die Zieldistanz sind, dann sind die Voraussetzungen des Rechners nicht mehr ohne weiteres erfüllt. Weil man ja die Leistung über 3000m nicht festhalten und sehen will, was bei einer dreimal oder siebenmal so langen Strecke drin ist, sondern diese Distanz selber verbessern.

Der Rechner ist ja aber nicht Daniels, sondern nur eine mathematische Extraktion dessen was in seinem Buch steht. Also nur eine Art Quintessenz bzw. Basis. Es geht ja im Buch noch um deutlich mehr, Trainingssteuerung etc. halt ums Laufentraining. Man muss also gewisse Dinge schon selbst mitbringen. Natürlich passt das dann nicht unbedingt auf den Gewichte pumpenden Spätpupertierenden der vom Ende seiner Schullaufbahn überrascht wird, panisch einen neuen Plan sucht und nach der Bewerbung bei der Polizei plötzlich erneut davon überrascht wird, dass die Sport von ihm verlangen der über Schulsport hinaus geht.

Des Weiteren, es ist ja nicht nur bei Daniels so, auch Steffny lässt dich keine IVs oder TDL weit entfernt von der Zielzeit trainieren und ich kenne auch sonst keine Pläne die das tun, bei Greif könnte ich mir das vielleicht vorstellen, dessen Pläne kenne ich nicht. Klar, das sind jetzt alles wieder Langstreckler und 3000m eben nicht wirklich, aber da scheiden sich dann halt irgendwie doch schon die Geister, denn durchsprinten ist da eben nicht mehr, da benötigt man zumindest eine gewisse Menge Kondition und die bekomme ich nicht durch Tempobolzen kurz vor dem Exodus. Und glaub mir, mich nervt das, bolze ich doch auch lieber auf der Bahn, als dass ich 25km in den Wald gehe zum Sightseeing. Aber wenn man Ziele hat muss man auch den richtigen Weg dahin gehen, es führen halt nicht alle hin, es sei denn das Ziel ist Rom. :wink:


Genau genommen ging oder geht es um das Training, um das 13 min-Ziel zu erreichen. Das heißt: Sind bzw. waren 400 m-Intervalle im 3:45-Tempo, bei denen der TE nach 4 oder 5 Läufen in seinen eigenen Worten "schon ziemlich am Arsch" ist, zielführend? Mir scheint, auch du hast in einem Beitrag mal festgestellt, dass das zu schnell sei. Ob man bei der Überlegung, welches Tempo denn besser, sprich angemessener gewesen wäre, sich an einem Rechner orientiert oder andere Orientierungsrahmen großer Meister in textlicher Form heranzieht, ist dann zweitrangig.

Danke, das bringt es besser auf den Punkt, als dass ich es auszudrücken in der Lage bin.

Rolli
07.06.2018, 13:13
Dir ist aber schon klar, dass 1:32 schneller ist, als die geforderten 1:36 für einen 4er Schnitt. Von daher habe ich das auf den Unterdistanzen also durchaus beherzigt und getan. Und auch einige 1000m IVs im Zieltempo gemacht usw. Aber eben im Rahmen und der Nähe der Zielzeit. Übrigens bin ich eine 11:40 gelaufen, also 3:53 im Schnitt.

Wie auch immer, die 1:30 ist dagegen MEILEN von den geforderten 4:30 Min/km = 1:48/400m entfernt. Dass der Körper, außer Erschöpfung, daraus nichts lernt ist da wohl allen hier, außer dem Threadstarter, klar.

Mir ist das auch nicht klar.

Rolli
07.06.2018, 13:18
Wie kommst du darauf? Er hat ja nicht nur Läufer trainiert, die auf kürzere Distanzen spezialisiert waren, sondern bietet explizit Trainingspläne mit phasenweisem Aufbau an ab 800 m.

Eine "Umrechnung" von 3.000 m und 400 m ergibt wenig Sinn, da das eine Mittelstrecke, das andere Langstrecke ist mit je unterschiedlichen Anforderungen.

Bernd

Naja. Daniels gibt nicht sein Bestes über die 800m/1500m-Pläne in seinem Buch. Da gibt es andere, bessere Wege.

Rolli
07.06.2018, 13:25
Ja, klar, ich bestreite gar nicht, dass er zu schnell gelaufen ist.

Aber ich. Er ist die 400er IV bestimmt nicht zu schnell gelaufen... leider alles andere drumherum war schon ziemlich fraglich.... und zu wenig.

Einige hier tendieren dazu eigenen Training als das einzig richtige zu sehen, was einfach falsch ist.

Und übrigens, ich würde den TE genau so trainieren: immer (nach einigen hier zu) schnelle IV vermischt mit schnellen DL.

RunSim
07.06.2018, 14:02
Naja. Daniels gibt nicht sein Bestes über die 800m/1500m-Pläne in seinem Buch. Da gibt es andere, bessere Wege.

Vielleicht eine blöde Frage, aber ich bin noch sehr unwissend im Trainingsplan-Bereich....
Gibt es Bücher, die aus deiner Sicht "gute" Wege für ein 1500m Training aufzeigen?
Oder einen Link zu einem Trainer, der etwas von seinem Wissen preisgibt?

Rolli
07.06.2018, 14:24
Wenig...

http://www.la-coaching-academy.de/
Und Pöhlitz seine Bücher.

Einfach:
https://www.leichtathletik.de/training/methodik/

Oder auch, aber ohne neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse (Thema Laktat zb.):
https://www.amazon.de/Winning-Running-Successful-Racing-Training/dp/1852239972/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528374130&sr=8-1&keywords=peter+coe


Wir sind aber schon seeeeeehr weit vom Thema entfernt.

burny
07.06.2018, 14:32
Aber ich. Er ist die 400er IV bestimmt nicht zu schnell gelaufen...
Sorry, Rolli, ich schätze dein profundes Wissen, aber hier scheinst du dich allzu sehr in der Rolle des advocatus diaboli zu suhlen.

Bernd

Ted86
07.06.2018, 14:33
Aber ich. Er ist die 400er IV bestimmt nicht zu schnell gelaufen... leider alles andere drumherum war schon ziemlich fraglich.... und zu wenig.

Einige hier tendieren dazu eigenen Training als das einzig richtige zu sehen, was einfach falsch ist.

Und übrigens, ich würde den TE genau so trainieren: immer (nach einigen hier zu) schnelle IV vermischt mit schnellen DL.

Deiner Meinung nach, war also der einzige grobe Fehler der zu geringe Umfang der Trainingseinheiten? Ich frage das, nur damit ich es richtig verstehe.

Rolli
07.06.2018, 15:28
Sorry, Rolli, ich schätze dein profundes Wissen, aber hier scheinst du dich allzu sehr in der Rolle des advocatus diaboli zu suhlen.

Bernd

Ich denke nicht. Hier geht/ging es nicht um ein langfristige Trainingsplan, sondern eine Art "auf Deubel komm raus pushen.".... einzige Methode was die In-2-Monaten-Prüfung Deliquenten helfen kann.
Hier interessiert keinen eine langfristige Planung. Vor allem TE nicht.

Rolli
07.06.2018, 15:40
Deiner Meinung nach, war also der einzige grobe Fehler der zu geringe Umfang der Trainingseinheiten? Ich frage das, nur damit ich es richtig verstehe.

Eigentlich ja.

3/4 der Beiträge hier bezieht sich auf die schnelle 400er Intervalle und etwas von 10km DL als LDL.
1. In einem 3km Training sind längere DL überhaupt nicht notwendig. Die würde ich sogar auf 6km begrenzen, dafür viel schneller laufen lassen
2. 400er full out IV ist eine gute Methode um ins Tempoausdauer-Training einzusteigen. Danach kann man die Abschnitte erweitern, Anzahl erhöhen, Pausen verkürzen.
3. Hier geht es um schnelle Erweiterung der Fähigkeiten. Sich auf die Schwächen, was eindeutig die Ausdauer ist, zu konzentrieren verlangt sehr viel Zeit und ist oft nicht Zielführend.

TE schreibt sehr viel Misst, läuft zu wenig, versucht uns zu belügen... trotzdem sollen wir wenigstens objektiv bleiben.

Rolli
07.06.2018, 15:43
... und der schlechteste Argument (was ich leider auch ab und zu anwende) ist zu sagen:

"ich habe so ... trainiert (oder nicht trainiert) und es hat funktioniert"

Ted86
07.06.2018, 16:14
@ rolli
Ehrlich gesagt hast du mich gerade nachdenklich gemacht. Wissenschaftlich fundiert kann ich leider nicht weiter helfen, nur vom Gefühl her. Und vom Gefühl her frage ich mich sowieso die ganze Zeit schon, warum der Poli mit dem Training nicht besser wird ;) Das es nicht ideal war ist klar, aber ich behaupte jetzt mal,80 % würden damit besser werden, inklusive meiner Wenigkeit:wink:. Nur hielt ich mich mit dieser Aussage bisher zurück, weil Ihm das nichts nützt.

burny
07.06.2018, 16:20
Hier geht/ging es nicht um ein langfristige Trainingsplan, sondern eine Art "auf Deubel komm raus pushen.".... einzige Methode was die In-2-Monaten-Prüfung Deliquenten helfen kann.
Hier interessiert keinen eine langfristige Planung.
Wer sagt etwas von "langfristiger Planung"?
Wenn jemand 2 Monate lang etwas macht, was nach seiner eigenen Aussage:
- ihn immer ganz schnell kaputt macht
- keinerlei Fortschritt bringt,

dann gehört schon eine gehörige Portion Realitätsausblendung dazu zu sagen: "Doch, das war richtig, nur nicht genug."

Beernd

ruca
07.06.2018, 16:29
@Ted86: Exakt meine Gedanken.

Es sind immmerhin 4 Laufeinheiten pro Woche und die auch noch mit Abwechslung. Klar, die Einheiten sind teilweise weit vom Optimum entfernt aber für eine deutliche Verbesserung hätte es eigentlich langen müssen.



Montag : IV ( 6-8x 400m in 1:30 pro Runde )
Dienstag Krafttraining
Mittwoch: DL ( 4km 18-20 min) ( bzw. bin ich immer 3km in 14min gelaufen und hab dann noch 1km durchgezogen irgendwie)
Donnerstag: Krafttraining
Freitag. DL
Samstag; Frei / Kraft
Sonntag: LDL ( 1h mit 10 km/h )

Mir fällt da auf den ersten Blick vor allem Eines auf:

Nur 0-1 "echte" Erholungstage.

Evtl. ist er ja einfach platt. Und wenn das über viele Wochen so ist, hilft ein kleines Tapering auch nicht unbedingt entscheidend.

Brian
07.06.2018, 16:42
Was die Sinnhaftigkeit der Umrechnung einzelner Strecken bzw. dort gelaufener Zeiten anbelangt, bin ich im Übrigen bei dir. Das sind Richtgrößen und nicht mehr. Die können manchmal passen, und manchmal werden sie vergebens angestrebt.
Sehen wir uns die Danielstabelle für VDOT 57 mal an:

http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws?fvals=g2gFZAAFZnZhbHNhOmE8b AAAAApiAAADIGIAAAXcYgAAC7hiAAATiGIAACcQY gAAOphGQNSaYAAAAABiAABhqGIAAKTTYgAAw1Bqa wAEDA8ePA%3D%3D&vdot=57&vdotman=berechnen

Fast alle Werte habe ich selbst schon erreicht, aber eben nur fast alle, nicht immer hat man gute Bedingungen. Die Halbmarathonzeit habe ich erreicht, als ich speziell für den HM trainiert habe. Die Zeiten für 1500m und 5000m bin ich kürzlich gelaufen, weil ich gerade viel auf der Bahn trainiere. Für die Marathonzeit müsste ich für 12 Wochen die Umfänge hochfahren und angemessen trainieren, dann ist auch die Marathonzeit keine Hexerei.

Es ist eben alles eine Frage es richtigen Trainings. Sicherlich ist nicht jeder ein Allrounder. Bei mir steht der Spaß im Vordergrund. Für optimale Mittelstreckenzeiten sollte ich mich über einen längeren Zeitraum spezialisieren. Das würde mir aber keinen Spaß machen.

Die Danielstabelle passt in meinem Fall.

burny
07.06.2018, 16:45
Evtl. ist er ja einfach platt. Und wenn das über viele Wochen so ist, hilft ein kleines Tapering auch nicht unbedingt entscheidend.
Ruca, der Kandidat ist 21 (!), keine 80! Die Wochen-km dürften knapp über 20 km liegen! Was muss er denn an Krafttraining machen, dass er sich damit als junger Spund komplett fürs Laufen abschießt???

Ich würde auch nicht jede Angabe auf die Goldwaage legen: Wenn er tatsächlich 4 km in 18 min ("18 - 20 min") gelaufen wär, dann wäre das ein Schnitt von exakt 4:30 über 4 (!) km, nicht 3 km!

Bernd

ruca
07.06.2018, 16:51
Was muss er denn an Krafttraining machen


Das wäre in der Tat interessant. Evtl. "leiden" die Beinmuskeln da ja mehr als beim Laufen und er kommt auf die Belastung von >50WKM und das ohne echte Erholung.


dass er sich damit als junger Spund komplett fürs Laufen abschießt???

Abgeschossen ja nicht, nur nicht die volle Leistung...

burny
07.06.2018, 17:11
Was ist der Unterschied zwischen "platt" und "sich abgeschossen haben"?

ruca
07.06.2018, 17:13
Für mich

- Platt: laufen geht beschwerdefrei, ist aber anstrengender als eigentlich üblich
- Abgeschossen haben: "Echte" Probleme.

Rolli
07.06.2018, 19:14
Wer sagt etwas von "langfristiger Planung"?
Wenn jemand 2 Monate lang etwas macht, was nach seiner eigenen Aussage:
- ihn immer ganz schnell kaputt macht
- keinerlei Fortschritt bringt,

dann gehört schon eine gehörige Portion Realitätsausblendung dazu zu sagen: "Doch, das war richtig, nur nicht genug."

Beernd

Weil eindeutig:

TE schreibt sehr viel Misst, läuft zu wenig, versucht uns zu belügen...

poliborti
07.06.2018, 22:16
Joe...
Ich will Deine Aussage (auch das 2 Posts darunter) nicht komplett kritisieren, aber Du überträgst zu viel von Deinem Training (LD).
So funktioniert Training bei jugendlichen 3000m (möchtegern) Läufern nicht.

Und ja. 10km kann für einen 3000m Läufer schon zu viel als LDL sein.


... ich lese mal weiter ...
Du hast keine Ahnung welches Leben ich führe, und was meine eigentliche Motivation ist. Nur weil ein übergeordnetes Ziel bzw. ein Etappenziel meines Laufens ein blöder 3km Lauf ist, bin ich direkt ein möchtegern Läufer?

Wäre eigentlich echt besser, wenn du nur mitlest anstatt so dummen Scheiß zu schreiben.


Ich denke nicht. Hier geht/ging es nicht um ein langfristige Trainingsplan, sondern eine Art "auf Deubel komm raus pushen.".... einzige Methode was die In-2-Monaten-Prüfung Deliquenten helfen kann.
Hier interessiert keinen eine langfristige Planung. Vor allem TE nicht.
Immer so dumme Vorurteile...Schau mal seit wann es den Thread gibt. Davon abgesehen, dass ich nicht rechtfertigen muss, laufe ich seit 1 Jahr regelmäßig mind. 3x die Woche und das nicht nur um irgendein 3km Lauf zu schaffen.
Mag sein, dass das mein erstes Motiv war, aber aus allem kann sich etwas ernsthafteres entwickeln.
Das ich in den ersten Monaten nur GA aufbauen musste, weil ich quasi von 0 gestartet habe und auch gar nicht erwartet habe, die ersten Sporttests zu bestehen, sollte deine Aussage revidieren, ich sei ja ein Möchtegern Läufer, der nur in 2 Monaten ne doofe Zeit schaffen will ;).
Vielleicht kommt deine Charaktereigenschaft ja auch vom Alter, hoffentlich werde ich nicht so ein Schubladendenker :-D.


Eigentlich ja.

3/4 der Beiträge hier bezieht sich auf die schnelle 400er Intervalle und etwas von 10km DL als LDL.
1. In einem 3km Training sind längere DL überhaupt nicht notwendig. Die würde ich sogar auf 6km begrenzen, dafür viel schneller laufen lassen
2. 400er full out IV ist eine gute Methode um ins Tempoausdauer-Training einzusteigen. Danach kann man die Abschnitte erweitern, Anzahl erhöhen, Pausen verkürzen.
3. Hier geht es um schnelle Erweiterung der Fähigkeiten. Sich auf die Schwächen, was eindeutig die Ausdauer ist, zu konzentrieren verlangt sehr viel Zeit und ist oft nicht Zielführend.

TE schreibt sehr viel Misst, läuft zu wenig, versucht uns zu belügen... trotzdem sollen wir wenigstens objektiv bleiben.
Schizophren sind wir nun auch? ;)
Habe eigentlich keinen Bock mich mit negativen Mist zu beschäftigen oder mich erklären zu müssen.
Ich laufe genug, vielleicht nicht zielorientiert genug aber die Frequenz ist sicher nicht zu niedrig. Objektiv und respektvoll, Du zumindest nicht bist.

Das wäre in der Tat interessant. Evtl. "leiden" die Beinmuskeln da ja mehr als beim Laufen und er kommt auf die Belastung von >50WKM und das ohne echte Erholung.



Abgeschossen ja nicht, nur nicht die volle Leistung...

Wie auch schon erwähnt, habe ich alles von Bauch aufwärts trainiert, ohne Kreuzheben. Krafttraining ist eine Leidenschaft von mir, die ich seit Jahren betreibe, die soll nicht auf der Strecke bleiben. Und wenn ich dafür länger für mein Ziel brauche, ist es so. Nur man länger für sein Ziel braucht, heißt das nicht, es nicht geschafft zu haben.

Brian
07.06.2018, 22:29
Wäre eigentlich echt besser, wenn du nur mitlest anstatt so dummen Scheiß zu schreiben.

Schizophren sind wir nun auch? ;)
Habe eigentlich keinen Bock mich mit negativen Mist zu beschäftigen oder mich erklären zu müssen.


Immer schön friedlich bleiben...

Rolli
07.06.2018, 22:47
Nur heul bitte nicht, wenn Dir jemand die Wahrheit aufschreibt. Ich weiß, dass das jetzt weht tut, sei aber doch kein Kind mehr. Du biust 21.

Klar kenne ich Dich persönlich nicht, bin sehr Alt, habe Alzheimer, bin Schizophren, und in meinem Alter kann ich mit der NEM so wie so nicht aus... ich habe auch vergessen wie man das Wort Wizzenschaft schreibt. Nun... ich habe mehr mit Jugendlichen in Deinem Alter zu tun als Du denkst und meine Einschätzung hat gewissen Erfahrungswert. Und klare Worte waren schon immer besser, um sich zwischen Generationen zu verständigen.

Eigentlich wollte ich nicht mit Dir sondern über Dich, oder besser gesagt, über Deine Art zu trainieren, diskutieren. Leute, die nur wegen einer bevorstehender Prüfung die Laufschuhe schnüren, sind für mich keine Läufer. Und bemühe Dich nicht, ich werde sehr selten beleidigt, egal welche "Begriffe" Dir einfallen.

Brian
08.06.2018, 06:22
Nur heul bitte nicht, wenn Dir jemand die Wahrheit aufschreibt. Ich weiß, dass das jetzt weht tut, sei aber doch kein Kind mehr. Du bist 21.

Rolli, da hat sich jemand in der Wortwahl vergriffen, das war völlig daneben. Etwas unfreiwillige Komik war auch dabei! :D

Ich würde gar nicht drauf reagieren!

ruca
08.06.2018, 06:27
Wie auch schon erwähnt, habe ich alles von Bauch aufwärts trainiert

Ich hoffe, Du kannst mir verzeihen, dass ich das irgendwo überlesen hatte.

Ich bitte Dich vielfach um Entschuldigung, dass ich es gewagt habe, mir Gedanken darüber zu machen, woran es liegen könnte, wird nicht wieder vorkommen.


Nur man länger für sein Ziel braucht, heißt das nicht, es nicht geschafft zu haben.

Gut. Dann plane ich einen Sub2-Marathon. :nick:

JoelH
08.06.2018, 06:52
Gut. Dann plane ich einen Sub2-Marathon. :nick:
😂😂😂You made my day.

Danke für diesen tollen Start in den Tag 👍👍

klnonni
08.06.2018, 07:51
Immer so dumme Vorurteile...Schau mal seit wann es den Thread gibt. Davon abgesehen, dass ich nicht rechtfertigen muss,
laufe ich seit 1 Jahr regelmäßig mind. 3x die Woche und das nicht nur um irgendein 3km Lauf zu schaffen.

Mag sein, dass das mein erstes Motiv war, aber aus allem kann sich etwas ernsthafteres entwickeln.
Das ich in den ersten Monaten nur GA aufbauen musste, weil ich quasi von 0 gestartet habe und auch gar nicht erwartet habe, die ersten Sporttests zu bestehen, sollte deine Aussage revidieren, ich sei ja ein Möchtegern Läufer, der nur in 2 Monaten ne doofe Zeit schaffen will ;).



@ poliborti,
versuche einfach mal Dich in unsere Rolle zu versetzen.

Da kommt ein 21 jähriger, sportbegeisterter junger Mann, der nach eigenem Angaben seit 1 Jahr regelmäßig mind. 3x die Woche Laufen geht.
Er will fragt uns Forumteilnehmer nach Rat.

Diesen Rat erhält er auch von vielen freundlichen Menschen.

Aber fast jeden Rat versucht der Fragesteller in Zweifel zu ziehen und begründet seine Zweifel mit nicht näher erläuterten Thesen aus der Trainingslehre.
Auch Ratschläge sich an einem Trainingsplan zu halten, zur Prüfungsvorbereitung in ein Leichtahtletikverein sich anzumelden, schlägt er aus mit der Begründung, genug von Trainingslehre zu wissen.

Aber die relativ einfache Aufgabe innerhalb des Jahres die kurze Strecke von 3000m in unter 13:30 min. zu laufen, die schafft er nicht.

Nun suchen für ihn die vielen freiwilligen Helfer unter Aufopferung ihrer knappen Zeit, nach Gründen warum der Fragesteller wohl nicht die Leistung erbringen mag. Mangels Informationen wird natürlich auch viel spekuliert.


:----------------------------D

Auch als dem Helfern vom Fragesteller eine lange Nase gezeigt wird, helfen diese ihm immer noch, denn sie sind nicht nachtragend.

Was macht der Fragesteller, er fühlt sich angegriffen und erklärt die Helfer für Ahnungslose.

Leider schaffen die meisten Ahnungslosen, trotz ihres wesentlich höheren Alters, es durchaus die kleine Aufgabe, vor der der allwissende Fragesteller seit Monaten grandios scheitert, aus ihrem Training herraus zu laufen.

Wie ernst würdest Du als Helfer den Fragesteller nehmen?

Denke mal darüber nach, ich bin mir sicher Du wirst bemerken, dass der Fragesteller eigentlich keine Antwort auf seine Fragen bekommen wollte, sondern nur Mitleid in anbetracht seiner ihm als viel zu schwer empfundenen Aufgabe und Bewunderung seines Trainingsfleißes.

Aber bedauern und bewundern, wird Dich hier im Forum niemand, den die Mitglieder wissen um die Machbarkeit des kleinen Sporttest.

Brian
08.06.2018, 08:22
Ich staune, wie viele Worte hier verloren werden wegen nichts. Ich fasse kurz zusammen:


Hallo, hatte heute mein Sporteignungstest und habe ihn nicht bestanden, da ich die Zielzeit 13:00 bzw. 13:30 verfehlt habe.
Meine Wettkampfzeit war 14:45 also ein Pace von 4:55.

Paar Infos zu mir :
Alter: 21
Gewicht: 82
Größe: 184
Lauferfahrung: 8 Monate ( voin 0 angefangen bzw. einer 5- im Sportabi in 3km )
Mache seit mehreren Jahren Kraftsport, also bin nicht übergewichtig, bzw. gehe ich eh noich auf 78kg in 2 Monaten.


Hier schreibt ein junger Kerl, von einem Sporteignungstest mit einem in einer gegebenen Vorbereitungszeit von über 3 Monaten gut machbaren Ziel: 3000m in 13:30min. Leider fehlt es dem Hauptakteur an Trainingsfleiß und dem nötigen Biss, so dass er mehrfach grandios gescheitert ist.

Der sportliche Wert dieses Themas geht gegen 0. Gesagt wurde eigentlich schon alles. Gut gemeinte Tipps wurden teilweise unflätig abgebürstet.

Eigentlich könnte man dieses Thema schließen!
Ich freue mich auf meine 16x300m heute abend. Mal sehen, ob ich danach 3000m in 13:30min schaffe. :hihi: :D

tt-bazille
08.06.2018, 08:32
Gut gemeinte Tipps wurden teilweise unflätig abgebürstet.


Und das ist ja gerade schade. Hier haben diese Tipps Leute geschrieben, die Ahnung vom Laufen und gezieltem Training haben und dies wird nicht honoriert.

ich könnte z.B. zu diesem Thema keine Ansätze liefern, da ich keine Erfahrungen auf dieser Distanz habe und mich daneben frage, warum man als junger, sportlicher Mann nach einem Jahr regelmäßigen Laufen so ein Ziel nicht erreichen kann.

JoelH
08.06.2018, 08:38
Und das ist ja gerade schade. Hier haben diese Tipps Leute geschrieben, die Ahnung vom Laufen und gezieltem Training haben und dies wird nicht honoriert.

Als Trainer des TS haben wir grandios versagt. Beim Fussball wären wir schon nach einem Monat gefeuert worden.

dicke_Wade
08.06.2018, 09:39
Lange Nase? Kann ich auch :P Bin vor Jahren, als ich etwa doppelt so alt war, wie du poliborti heute, 5000 Meter unter 4:30 gelaufen. Und ich war fett und hatte zu dicke Oberschenkel.

Gruss Tommi

Ted86
08.06.2018, 10:12
Eigentlich juckt es mir in den Fingern, aber das hier hält mich zurück:

Matthias Marquardt
"Kann aber wirklich jeder alles schaffen? Leider nein! Ich hatte einmal eine Sportlerin in meiner Trainingsgruppe, die davon besessen war, einen Ironman zu bewältigen, der bekanntermaßen neben dem Schwimmen und 180 km Radfahren noch einen Marathonlauf beinhaltet. Motiviert bis in die Haarspitzen, überzeugt davon, es schaffen zu können, ging sie ans Training. Fünf Stunden pro Woche, später 10, dann sogar 15. Technik (https://www.achim-achilles.de/training/lauf-training/17785-qseinen-laufstil-zu-aendern-dauert-ein-halbes-jahrq.html)-, Kraft (https://www.achim-achilles.de/training/lauf-training/2010-besser-laufen-mit-mehr-muskeln.html)-, Intervalltraining (https://www.achim-achilles.de/training/lauf-training/17902-intervalltraining.html), Lauf-ABC (https://www.achim-achilles.de/training/lauf-training/1242-leistung-steigern-mit-trainings-abc.html) – sie trainierte mit den Cracks zusammen und genoss professionelle Betreuung.

Einziger Haken: Die Laufleistung lag im Bereich von 1:20 Stunden für 10 Kilometer. Das ist für jemanden, der so viel und so ernsthaft trainiert, derartig langsam, dass man sich als Arzt fast schon Sorgen macht. Folgende Gründe für die verminderte Leistungsfähigkeit konnten ausgeschlossen werden:"

Ich denke zwar, dass der TE sich über uns amüsiert und auf Glatteis führen will, falls er aber in die oben beschriebene Kategorie gehört wünsche ich Ihm viel Spaß weiterhin beim Laufen. Nachzulesen ist das übrigens hier: https://www.achim-achilles.de/lauf-tipps/marathon/17433-warum-nicht-jeder-den-marathon-unter-3-stunden-laufen-kann.html

Damit ist das Thema für mich durch.


(https://www.achim-achilles.de/lauf-tipps/marathon/17433-warum-nicht-jeder-den-marathon-unter-3-stunden-laufen-kann.html)

mountaineer
08.06.2018, 10:26
Den von Marquardt geschilderten Fall finde ich ehrlich gesagt bei jemandem mit Normalgewicht, "jung" und ohne körperliche Einschränkungen schwer vorstellbar.
Allerdings finde ich so einen eindeutigen Fall psychologisch "einfacher" als wenn jemand, der gar nicht schlecht ist und erstmal ganz gute Fortschritte macht, einsehen muss, dass etwas, was gar nicht so weit weg ist, dennoch selbst bei viel intensivem Training außer Reichweite bleibt.

JoelH
08.06.2018, 11:01
Achilleslink (https://www.achim-achilles.de/lauf-tipps/marathon/17433-warum-nicht-jeder-den-marathon-unter-3-stunden-laufen-kann.html)

Also irgendwie ist das nur sehr schwer zu glauben, dass man so wenig Talent haben kann. 1:20 ist ja nur besseres Walking. Welches Talent soll das denn sein? Ist man da wirklich jedes psychologische Details durchgegangen?

Ted86
08.06.2018, 13:03
Also irgendwie ist das nur sehr schwer zu glauben, dass man so wenig Talent haben kann. 1:20 ist ja nur besseres Walking. Welches Talent soll das denn sein? Ist man da wirklich jedes psychologische Details durchgegangen?
Da musste Achim oder Matthias fragen ...:confused:

JoelH
08.06.2018, 13:33
Da musste Achim oder Matthias fragen ...:confused:
Die Frage war nicht direkt an dich gestellt. Sondern eher eine allgemeine Frage, denn für mich ist das in der Tat sehr schwer vorstellbar. Wenn da keine körperlichen Probleme vorliegen, woran liegt es, dass die Beine sich nur so langsam bewegen können? Denn das müssen sie, ansonsten ist man nicht so langsam. Und da der üblichen Verdächtige, Gevatter Übergewicht, ausgeschlossen ist, was ist es dann? Genetische Bewegungsschwäche, gibt es so was wirklich?

ruca
08.06.2018, 13:48
Genetische Bewegungsschwäche, gibt es so was wirklich?

Mal ganz logisch gedacht:

Es gibt nach oben wenige genetisch bevorzugte Ausreißer vom Standard - z.B. das Elitefeld eines Marathons. Warum sollte es nicht auch ähnliche genauso seltene Ausreißer nach hinten geben. Nur trifft man die halt selten beim Lauftraining, weil sie selbst schon wissen, dass es keinen Sinn macht.

JoelH
08.06.2018, 13:58
Warum sollte es nicht auch ähnliche genauso seltene Ausreißer nach hinten geben. .
Und wie äußert sich das? Ich meine, geht bei 8:30 schon der Puls durch die Decke oder ist die Laktatschwelle so niedrig dass man sich da schon abschießt und alles Training nicht hilft? Es muss ja einen bestimmten Grund geben, dass die Beine sich nicht schneller bewegen können. Irgendwo muss doch da ein Mangel festgestellt worden sein. Ich meine wir reden hier ja nicht von irgendeiner Spitzenleistung, sondern etwas, wo ich bisher gemeint hätte, das kann wirklich jeder mit ein wenig Training und Willen.

Ich bin echt verblüfft was es alles gibt.

ruca
08.06.2018, 14:12
So genau weiß man ja auch nicht, warum die Eliteläufer so gut sind (bzw. das Potential dazu haben, durch das Training wirklich gut zu werden).

Klar, klein ist eher ein Vorteil, die richtigen "Hebelverhältnisse", also Beinlängen usw. helfen auch aber es gibt immer wieder Läufer, bei denen das alles "eigentlich" nicht passt und trotzdem sind die gut. In der Höhe Kenias zu leben und von klein auf an weite Fußwege zu Kindergarten und Schule gehabt zu haben ist auch eher zuträglich.
Aber auch wenn all diese Werte "passen", hat man nicht automatisch einen guten Läufer, ganz zu Schweigen von Elite.

"Die Wahrheit ist auf dem Platz" und das ist auch gut so.

burny
08.06.2018, 14:13
Ich bin echt verblüfft was es alles gibt.
Ich glaube, ihr geht da zu blauäugig heran, indem ihr jedes Detail auf die Goldwaage legt.

Der Autor hat ja eine Botschaft, und die heißt: Der Wille versetzt keine Berge. Das will er verdeutlichen, und da nimmt er ein etwas krasses Beispiel her. Nur bedeutet das nicht, dass er sich an handfest ermittelte und jederzeit nachprüfbare Fakten halten muss.

Vielleicht hat er in der 1. Fassung 1:10 oder gar 1:05 gehabt. Seine Aussage würde dann immer noch gestützt werden. Vielleicht hat ihm aber sein Lektor oder seine Großmutter, der er das mal zum Querchecken gegeben hat, gesagt: Hör mal, so würde ich das aber nicht schreiben. Da fühlt sich hinterher noch unsere 55-jährige Nachbarin, die mir gestern noch ganz stolz erzählt hat, dass sie zum ersten Mal beim Business Run mitgelaufen ist und nur 1:12 gebraucht hat, doch total angepisst. Möglicherweise hat der Autor dann gesagt: Ne, um Gottes willen, das will ich ja auch nicht. Dann mach ich da mal 1:20 draus, und dann schreib ich auch noch, dass die sogar 15 Stunden pro Woche trainiert hat. Dann kann sich da keiner mehr aufn Schlips getreten fühlen.

Also: nicht alles immer für bare Münze nehmen!

Bernd

Brian
08.06.2018, 14:50
Also: nicht alles immer für bare Münze nehmen!

Wer kennt nicht Achim Achilles Bullshit Bingo? :D

Legendär sind sein veganes Nackt-Yoga oder der schamanische Faszien-Triathlon!

Ted86
08.06.2018, 14:55
Also: nicht alles immer für bare Münze nehmen!

Bernd

und @ maddin
Herr Marquardt schreibt das gleiche aber in seinem Buch"Natural running" meine ich, von daher kann man es nicht auf Achim schieben.

MikeStar
08.06.2018, 15:55
Nur so ein Gedanke... liegt es evtl. daran, dass der TE nicht barfuß läuft?

Rauchzeichen
08.06.2018, 17:36
und @ maddin
Herr Marquardt schreibt das gleiche aber in seinem Buch"Natural running" meine ich, von daher kann man es nicht auf Achim schieben.

Vor allem weil der verlinkte Text zwar auf Achilles‘ Seite zu finden ist, aber von Marquardt geschrieben wurde. :wink:

poliborti
12.06.2018, 13:05
Für alle die gerne schadenfroh sind und sich ins Fäustchen lachen wollen:
3km habe ich in 13:42 geschafft, also nicht bestanden. Habe den ganzen Sporttest lang alles gegeben und war einer der wenigen ohne Defizit und dann schaffe ich es nicht die 13:30 zu laufen. ( War wie bei den anderen 3 Test wie immer der langsamste also letzer ).

Die ersten 5 Runden haben super geklappt aber dann komme ich irgendwie aus meiner Atmung raus und ich muss zu 1:1er Atmung rüber statt 2:2 bzw 2:3, bin dann die letzten 800 irgendwie gelaufen.

Würde sagen ich habe 98% gegeben, keine 100%. Bin zwar am Ende wirklich in die Knie und habe mich einfach auf den Rücken geschmissen, aber ich hätte mich irgendwie noch mehr quälen müssen.

Ich verstehe nicht, wieso ich nicht sogar mit dem Wissen, dass ich in einer Woche für 1 Jahre weg bin und 13:30 laufen kann mir mein Körper und mein Wille trotzdem nicht die 13:30 gönnt. Man kann jetzt sagen ( und das habe ich mir auch gesagt ) die 12s -15s auf 3km kann man doch irgendwie irgendwo rauskitzeln, aber ich bin wirklich super gelaufen, die ersten Runden alle in 1:45 und trotzdem hat es nicht gereicht.


Bin ziemlich ratlos. Freitag ist der letzte Test, den ich auch komplett fehlerfrei schaffen muss, damit ich mir die Defizit-Zeit von 13:30 erlauben kann. Zudem war ich heute beim Schuhmacher und habe mir Einlagen anfertigen lassen mit jeweils so komischen Rollen für mein großen Zeh auf Rat meines Orthopäden. Donnerstag bekomme ich die zurück, werde wohl n Spaziergang damit machen oder mal ne Runde um den Block, und dann werde ich da wohl am Freitag mit laufen und hoffen, dass das soweit was bringt.


Hatte nur 4h Schlag vorher, glaube aber nicht, dass das meine Leistung beeinflusst hat, weil andere Teilnehmer auch eine weite Anreise hatten und bei denen hat es gereicht. Vielleicht wäre das bei mir ein Parameter, an dem nochmal schrauben kann, um nochmal irgendwelche Sekunden rauszuholen. Außerdem hatte ich am Abend vorher 0 Appetit, konnte deshalb auch nicht viel essen, und relativ wenig Kohlenhydrate. Gab Kartoffel anstatt ordentlich Nudeln.
Am Donnerstag werde ich so früh wie möglich schlafen gehen und mir vorher nochmal den Bauch mit Nudeln vollklatschen.

Stebbins
12.06.2018, 13:20
Würde sagen ich habe 98% gegeben, keine 100%.

Das sind ziemlich genau die 2 %, die dir am Ende gefehlt haben:wink: 2 % von 13,5 Minuten sind 16 Sekunden und du warst 12 Sekunden über der Zeit :D

Schlaubischlumpf
12.06.2018, 13:23
Ganz unabhängig vom Ausgang und der fragwürdigen Vorbereitung - Respekt für die Größe, dich hier nochmal zu melden und das Scheitern einzugestehen!
Und viel Erfolg am Freitag!

poliborti
12.06.2018, 13:33
Das sind ziemlich genau die 2 %, die dir am Ende gefehlt haben:wink: 2 % von 13,5 Minuten sind 16 Sekunden und du warst 12 Sekunden über der Zeit :D
Ja guuuut, man gibt nie 100% finde ich, weil man immer noch mehr geben kann und durch Motivation immer noch besser und schneller sein kann.

Man sagt ja zu Anfängern immer "hauptsache Laufen -> ist besser als nichts". Aber das trotz 3 monatigen Training, selbst wenn es komplett falsch war, keine signifikante Leistungssteigerung zu verzeichnen ist, finde ich schon krass. ( Klar hätte das Training besser sein können, aber trotzdem ist das schon mies finde ich )

Schlaubischlumpf
12.06.2018, 14:56
Ja guuuut, man gibt nie 100% finde ich, weil man immer noch mehr geben kann und durch Motivation immer noch besser und schneller sein kann.


Das ist nun vielleicht Haarspalterei, aber ich hatte in Wettkämpfen noch nie das Gefühl, nur 98% gegeben zu haben. Aber was weiß ich schon; bei mir geht es ja nur auch nur darum, mein kümmerliches Ego zu pflegen, und nicht um meine berufliche Zukunft

Ted86
12.06.2018, 16:17
Ruhe, entspannen, mehr Schlaf und die nötige Tagesform, dann klappts! (Schuhe würde ich nicht ändern!)
Edith sagt: Das Wetter wird auch besser, da kühler!

Stebbins
12.06.2018, 16:18
Ja guuuut, man gibt nie 100% finde ich, weil man immer noch mehr geben kann und durch Motivation immer noch besser und schneller sein kann.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Die schlechte ist, dass dein Kampfgeist etwas unterentwickelt ist. Die gute ist, du kannst etwas dagegen tun :D

Überleg dir etwas, mit dass du dich belohnst, wenn du am Freitag die 3.000 Meter in der benötigten Zeit geschafft hast, z. B. ein toller Eisbecher. Während der ersten 6,5 Runden denkst du nur an diesen Eisbecher. Merkst du, wie das Eis in deinem Mund schmilzt? Schmeckst du die Schokosauce? Hörst du das Knacken der knusprigen Waffel, wenn du sie mit deinen Zähnen zerbeisst?

In der letzten Runde vergisst du den Eisbecher komplett, denn du merkst dass dich ein großer Hund verfolgt. Du beschleunigst und läufst so schnell wie du kannst, aber der Hund kommt trotzdem immer näher. Du hörst ihn knurren und mit den Zähnen fletschen und läufst noch schneller. Der Hund ist nur noch einen Meter hinter dir, da springt er. Und dann läufst du über die Ziellinie und puff... löst sich der Hund in Luft auf. Nachdem du dein Leben gerettet hast, guckst du auf die Uhr und da steht eine Zeit von 13:14 Minuten. Diesmal bist du nicht mit 98 %, sondern mit 102 % gelaufen.

Jetzt kannst du dir deinen Eisbecher gönnen :D

Noch was: Stell deine Uhr so ein, dass die Herzfrequenz nicht angezeigt wird. Die ist für diesen Lauf völlig unwichtig.

Rolli
12.06.2018, 16:23
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Die schlechte ist, dass dein Kampfgeist etwas unterentwickelt ist. Die gute ist, du kannst etwas dagegen tun :D

Überleg dir etwas, mit dass du dich belohnst, wenn du am Freitag die 3.000 Meter in der benötigten Zeit geschafft hast, z. B. ein toller Eisbecher. Während der ersten 6,5 Runden denkst du nur an diesen Eisbecher. Merkst du, wie das Eis in deinem Mund schmilzt? Schmeckst du die Schokosauce? Hörst du das Knacken der knusprigen Waffel, wenn du sie mit deinen Zähnen zerbeisst?

In der letzten Runde vergisst du den Eisbecher komplett, denn du merkst dass dich ein großer Hund verfolgt. Du beschleunigst und läufst so schnell wie du kannst, aber der Hund kommt trotzdem immer näher. Du hörst ihn knurren und mit den Zähnen fletschen und läufst noch schneller. Der Hund ist nur noch einen Meter hinter dir, da springt er. Und dann läufst du über die Ziellinie und puff... löst sich der Hund in Luft auf. Nachdem du dein Leben gerettet hast, guckst du auf die Uhr und da steht eine Zeit von 13:14 Minuten. Diesmal bist du nicht mit 98 %, sondern mit 102 % gelaufen.

Jetzt kannst du dir deinen Eisbecher gönnen :D

Noch was: Stell deine Uhr so ein, dass die Herzfrequenz nicht angezeigt wird. Die ist für diesen Lauf völlig unwichtig.

Eisbecher?
Ich würde Sex als Belohnung vorschlagen!

poliborti
12.06.2018, 16:36
Ruhe, entspannen, mehr Schlaf und die nötige Tagesform, dann klappts! (Schuhe würde ich nicht ändern!)
Edith sagt: Das Wetter wird auch besser, da kühler!
Schuhe habe ich schon beim Schuhmacher abgegeben, habe jetzt noch so n paar Ranzschuhe, da ich werde ich aber für meinen Sprint verwenden, für 3km reichen die nicht :D.


Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Die schlechte ist, dass dein Kampfgeist etwas unterentwickelt ist. Die gute ist, du kannst etwas dagegen tun :D

Überleg dir etwas, mit dass du dich belohnst, wenn du am Freitag die 3.000 Meter in der benötigten Zeit geschafft hast, z. B. ein toller Eisbecher. Während der ersten 6,5 Runden denkst du nur an diesen Eisbecher. Merkst du, wie das Eis in deinem Mund schmilzt? Schmeckst du die Schokosauce? Hörst du das Knacken der knusprigen Waffel, wenn du sie mit deinen Zähnen zerbeisst?

In der letzten Runde vergisst du den Eisbecher komplett, denn du merkst dass dich ein großer Hund verfolgt. Du beschleunigst und läufst so schnell wie du kannst, aber der Hund kommt trotzdem immer näher. Du hörst ihn knurren und mit den Zähnen fletschen und läufst noch schneller. Der Hund ist nur noch einen Meter hinter dir, da springt er. Und dann läufst du über die Ziellinie und puff... löst sich der Hund in Luft auf. Nachdem du dein Leben gerettet hast, guckst du auf die Uhr und da steht eine Zeit von 13:14 Minuten. Diesmal bist du nicht mit 98 %, sondern mit 102 % gelaufen.

Jetzt kannst du dir deinen Eisbecher gönnen :D

Noch was: Stell deine Uhr so ein, dass die Herzfrequenz nicht angezeigt wird. Die ist für diesen Lauf völlig unwichtig.

An die letzten % seiner LF kommt man ohne besondere Umstände ( Todesangst etc. ) sowieso nicht ran, also habe ich theoretisch 100% gegeben :DD

burny
12.06.2018, 16:52
Ich würde Sex als Belohnung vorschlagen!
Macht er doch auch, siehe hier:


dann läufst du über die Ziellinie und puff...

:hihi:

Brian
13.06.2018, 06:23
Für alle die gerne schadenfroh sind und sich ins Fäustchen lachen wollen:
3km habe ich in 13:42 geschafft, also nicht bestanden.

Ich könnte Dich zur 13:30min prügeln - mit Erfolgsgarantie!

Welches Honorar wäre es Dir wert?

Ted86
13.06.2018, 11:13
An die letzten % seiner LF kommt man ohne besondere Umstände ( Todesangst etc. ) sowieso nicht ran, also habe ich theoretisch 100% gegeben :DD

Zwischen Todesangst und 98 % ist noch vieeeeeel Platz!

JoelH
13.06.2018, 11:22
Zwischen Todesangst und 98 % ist noch vieeeeeel Platz!
Irgendwie muss er es sich doch schön reden, immerhin hat er seiner Meinung nach doch nichts falschgemacht. Wahrscheinlich war es einfach zu warm. Höhere Gewalt, da kann man nichts machen.

Brian
13.06.2018, 11:42
Irgendwie muss er es sich doch schön reden, immerhin hat er seiner Meinung nach doch nichts falschgemacht. Wahrscheinlich war es einfach zu warm. Höhere Gewalt, da kann man nichts machen.

Gestern war es zu kalt! :hihi:

JoelH
13.06.2018, 11:46
Gestern war es zu kalt! :hihi::hihi: Stimmt, nach der Hitzewelle war der Wetterumschwung zu krass.

Brian
14.06.2018, 08:03
Die ersten 5 Runden haben super geklappt aber dann komme ich irgendwie aus meiner Atmung raus und ich muss zu 1:1er Atmung rüber statt 2:2 bzw 2:3, bin dann die letzten 800 irgendwie gelaufen.


Jetzt noch mal ernsthaft: Obwohl Du nur halbherzig trainiert hast und Dir offenbar die nötige Ausdauer fehlt, ich verstehe nicht, warum Du nicht auf dem letzten Kilometer noch einmal alle Kräfte mobilisieren kannst.

Dir kann ich nur den Tipp geben: Suche Dir ein Zugpferd, jemanden, der Dich zieht, hau rein!

klnonni
14.06.2018, 08:15
Die ersten 5 Runden haben super geklappt aber dann komme ich irgendwie aus meiner Atmung raus und ich muss zu 1:1er Atmung rüber statt 2:2 bzw 2:3, bin dann die letzten 800 irgendwie gelaufen.



Ehrlich gesagt, ich wüsste gar nicht meine Atemfrequenz wärend eines Wettkampfes :confused:

Mein Körper holt sich einfach die Luft die er braucht auch ohne meiner Überwachung.


Ich glaube, Dein Problem ist, Du möchtest für alles eine Erklärung und möchtest alles bewusst kontrollieren und überwachen.

Weder Puls noch Atemfrequenz müssen wärend eines Laufes überwacht werden, wenn man gelernt hat auf sein Körpergefühl zu achten.
Zumindest auf die letzten 1000m haut man herraus was geht und läßt sich mental nicht von irgend welcher Atem- und Pulsfrequenzen ablenken.
Es ist völlig normal, dass sich wärend der verschiedenen Rennphasen auch die Atemfrequenz ändern kann.
Aber wie gesagt das macht der Körper unbewusst und vor allem richtig. Wenn man sich selbst in ein Schema zwängt, kommt man nur aus den Rhythmus und hat schon verloren.

Viel Erfolg heute.

ruca
14.06.2018, 08:30
Ehrlich gesagt, ich wüsste gar nicht meine Atemfrequenz wärend eines Wettkampfes :confused:


+1

Und im Training auch nicht.

Scheint auch nicht sooo entscheidend zu sein, es ist ja noch keiner der großen Hersteller hier aufgesprungen und bietet eine Möglichkeit, diese automatisch zu erfassen, was mit Brustgurt ja kein Problem wäre.



Ich glaube, Dein Problem ist, Du möchtest für alles eine Erklärung und möchtest alles bewusst kontrollieren und überwachen.


Exakt.



Weder Puls noch Atemfrequenz müssen wärend eines Laufes überwacht werden, wenn man gelernt hat auf sein Körpergefühl zu achten.
Zumindest auf die letzten 1000m haut man herraus was geht und läßt sich mental nicht von irgendwelcher Atem- und Pulsfrequenzen mental ablenken.


Ich bin zwar ein Technikgeek aber am Ende eines Laufs entscheiden bei mir

- Der innere Schweinehund
- Die Beine
- Der Kreislauf
- Evtl. noch "einzufangende" Läufer

darüber, wieviel Gasgeben noch drin ist und nicht irgendeine Anzeige - mit einer kleinen Ausnahme: Wenn eine "interessante Zeit" drin ist (...:59 statt ...:01) oder es eine Bestzeit wird, hat der innere Schweinehund weniger Chancen...

Rauchzeichen
14.06.2018, 09:32
...
Ich bin zwar ein Technikgeek aber am Ende eines Laufs entscheiden bei mir

- Der innere Schweinehund
- Die Beine
- Der Kreislauf
- Evtl. noch "einzufangende" Läufer

...

du hast noch was vergessen:
- ausreichendes Training - d.h. einfach mal vernünftig trainieren, statt über Trainingsmethoden zu lamentieren :wink:

poliborti
15.06.2018, 21:23
Soooo...
Bin nochmal 13:45 gelaufen, selbe Symptome wie beim letzten Mal, obwohl ich am Anfang recht konstant war.
Vielleicht hätte es was gebracht, wenn ich am Anfang 1:40 gelaufen wäre, und dann das Tempo gehalten hätte, da ich am Ende sowieso absacke. Hätte hätte Fahrradkette. War zum Glück nicht der einzige, andere waren teils auch 5-10s zu langsam.

Für mich geht es jetzt nach Australien ohne bestandene Sportprüfung und ohne Sicherheit. Das eine Jahr indem ich trainiert habe, hat sicherlich was gebracht, allerdings hätte das Training noch optimiert werden müssen.



Habe zwar viele Tipps und Kommentare hier bekommen, wäre trotzdem nett, wenn mir jemand einen 3 Tage TP zusammenstellen könnte über 1 Jahr verteilt.
Längerfristige Trainingsplanung interessiert mich ohnehin, da ich später auch in der Uni weiter laufen muss

In dem einen Jahr Australien möchte ich mindestens 3x die Woche laufen gehen und zusätzlich Kraftübungen einbauen wo es nur geht. Seien es Outdoor Workouts oder Zuhause irgendwelche Bodyweight Übungen.

Da ich sicherlich ein wenig Progression haben werde, weiß ich auch nicht, inwiefern ich den Trainingsplan anpassen muss.
Ich denke ein realistisches Ziel sind auf jeden Fall 12:15-12:30.

Brian
15.06.2018, 21:37
Soooo...
Bin nochmal 13:45 gelaufen, selbe Symptome wie beim letzten Mal, obwohl ich am Anfang recht konstant war.
Vielleicht hätte es was gebracht, wenn ich am Anfang 1:40 gelaufen wäre, und dann das Tempo gehalten hätte, da ich am Ende sowieso absacke. Hätte hätte Fahrradkette. War zum Glück nicht der einzige, andere waren teils auch 5-10s zu langsam.

Für mich geht es jetzt nach Australien ohne bestandene Sportprüfung und ohne Sicherheit. Das eine Jahr indem ich trainiert habe, hat sicherlich was gebracht, allerdings hätte das Training noch optimiert werden müssen.



Habe zwar viele Tipps und Kommentare hier bekommen, wäre trotzdem nett, wenn mir jemand einen 3 Tage TP zusammenstellen könnte über 1 Jahr verteilt.
Längerfristige Trainingsplanung interessiert mich ohnehin, da ich später auch in der Uni weiter laufen muss

In dem einen Jahr Australien möchte ich mindestens 3x die Woche laufen gehen und zusätzlich Kraftübungen einbauen wo es nur geht. Seien es Outdoor Workouts oder Zuhause irgendwelche Bodyweight Übungen.

Da ich sicherlich ein wenig Progression haben werde, weiß ich auch nicht, inwiefern ich den Trainingsplan anpassen muss.
Ich denke ein realistisches Ziel sind auf jeden Fall 12:15-12:30.

Ganz ehrlich: 13:45min über 3000m ist für einen jungen Kerl lächerlich langsam! 12:15-12:30min ist ebenfalls lächerlich langsam!

Mir fehlen die Worte!

poliborti
15.06.2018, 21:40
Lass mich meine Ziele doch so stecken, wie Ich möchte, du musst ja damit nicht einverstanden sein. Wo ist dein Problem.
Wenn ich die 12:15-12:30 in weniger als ein Jahr erreiche dann umso bessern, liebe Teilziele setzen, statt ein großes ( bspw. 11 min ) ohne vorherige Erfolge

dicke_Wade
15.06.2018, 22:09
Ganz ehrlich: 13:45min über 3000m ist für einen jungen Kerl lächerlich langsam! 12:15-12:30min ist ebenfalls lächerlich langsam!

Mir fehlen die Worte!
Davon mal abgesehen, dass dem TE damit überhaupt nicht geholfen ist... Was sollte dieser Post? Beleidigen? Warum? :gruebel:

mountaineer
15.06.2018, 22:50
Es kommt immer auf den Vergleichsmaßstab und wo jemand sportlich her kommt an. Vgl. mit den jungen Kerlen der erweiterten deutschen Spitze wären auch 9:30 langsam. Und in Kenia wundern sie sich vermutlich, dass von den jungen Kerlen in Deutschland jedes Jahr nur ein paar unter 8 min. laufen und kaum mal einer unter 7:40.

Rauchzeichen
15.06.2018, 22:56
Lass mich meine Ziele doch so stecken, wie Ich möchte, du musst ja damit nicht einverstanden sein. Wo ist dein Problem.
Wenn ich die 12:15-12:30 in weniger als ein Jahr erreiche dann umso bessern, liebe Teilziele setzen, statt ein großes ( bspw. 11 min ) ohne vorherige Erfolge

Am besten arbeitest du einfach ein paar 5km Pläne ab. Wenn du 5 in 21 min schaffst, dann klappt der Rest auch.

RunSim
15.06.2018, 23:01
Davon mal abgesehen, dass dem TE damit überhaupt nicht geholfen ist... Was sollte dieser Post? Beleidigen? Warum? :gruebel:

Der Typ ignoriert gekonnt alle Tipps, weiß alles besser, trainiert so wie er eh will und möchte dann einen persönlichen 1-Jahres-Plan haben. Am besten noch auf die klimatischen Verhältnisse von Australien abgestimmt.
Sorry, das ist einfach zu trollig, äh drollig.

bones
16.06.2018, 09:49
Obwohl Du nur halbherzig trainiert hast und Dir offenbar die nötige Ausdauer fehlt, ich verstehe nicht, warum Du nicht auf dem letzten Kilometer noch einmal alle Kräfte mobilisieren kannst.



Wo sollen Tempohärte und Stehvermögen denn auch herkommen?

Die Frage habe ich vor Wochen schon gestellt. Es ist halt schwierig sein Leistungsvermögen auszuschöpfen, wenn man keine Erfahrung, falsch trainiert und mit irgendwelchem Unsinn die Zeit vertrödelt hat

poliborti
16.06.2018, 16:01
Der Typ ignoriert gekonnt alle Tipps, weiß alles besser, trainiert so wie er eh will und möchte dann einen persönlichen 1-Jahres-Plan haben. Am besten noch auf die klimatischen Verhältnisse von Australien abgestimmt.
Sorry, das ist einfach zu trollig, äh drollig.
Hättest du den Thread gelesen, wüsstest Du, dass ich sowohl Tipps befolgt habe als mich auch an TPs gehalten habe, die ich hier gefunden habe.

Wenn Ich dir zu trollig bin, dann antworte hier doch nicht lol.

"möchte dann einen persönlichen 1-Jahres-Plan haben. Am besten noch auf die klimatischen Verhältnisse von Australien abgestimmt." -> stimmt auch nicht, wenn du Scheiße labern willst, geh in den Off-Topic Bereich :).

Brian
16.06.2018, 16:33
stimmt auch nicht, wenn du Scheiße labern willst, geh in den Off-Topic Bereich :).[/FONT][/COLOR]

Immer schön friedlich bleiben!

dicke_Wade
16.06.2018, 21:44
Oh, ich glaube ich hatte unrecht. Beleidigungen müssen zwar nicht sein, aber verstehen kann ichs schon. :klatsch:

Gruss Tommi