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hbef
27.03.2019, 10:34
Auf welcher Bahn trainierst Du denn immer?

Momentan bin ich in Bremen. In Erfurt ist meine “Hausbahn“ die an der Riethsporthalle. Die Qualität ist da 1a (vor allem, wenn ich die mit dem Flickenteppich hier in Bremen vergleiche).

V-Runner
27.03.2019, 21:36
hbef wie kam denn die 1000 m Zeit zustande? Also bist du da an dem Tag vorher schon einige schnelle, anstrengende Einheiten gelaufen, oder warst du da einigermaßen ausgeruht? Ebenso bei den 400. Ich weiß gar nicht was ich da schaffen würde, die 400 m bestimmt nicht so schnell. Damals mit 13-14 war meine schnellste 1000 m Zeit im Wettkampf so um die 2:55. Bin damit wohl auch schon seit 7-8 Jahren oder noch länger keinen km mehr unter 3:00 gelaufen, muss ich mal bei Gelegenheit testen ob ich das noch/wieder kann. :gruebel:

Rolli
27.03.2019, 21:42
hbef wie kam denn die 1000 m Zeit zustande? Also bist du da an dem Tag vorher schon einige schnelle, anstrengende Einheiten gelaufen, oder warst du da einigermaßen ausgeruht? Ebenso bei den 400. Ich weiß gar nicht was ich da schaffen würde, die 400 m bestimmt nicht so schnell. Damals mit 13-14 war meine schnellste 1000 m Zeit im Wettkampf so um die 2:55. Bin damit wohl auch schon seit 7-8 Jahren oder noch länger keinen km mehr unter 3:00 gelaufen, muss ich mal bei Gelegenheit testen ob ich das noch/wieder kann. :gruebel:

Teste mal im Wettkampf, dann kommt auch sub2:50 dabei heraus.

hbef
27.03.2019, 21:54
hbef wie kam denn die 1000 m Zeit zustande? Also bist du da an dem Tag vorher schon einige schnelle, anstrengende Einheiten gelaufen, oder warst du da einigermaßen ausgeruht? Ebenso bei den 400.

Training ist da etwas missverständlich, waren schon eher Test-WK, die ich aber alleine auf der Bahn gemacht hab. Bin an dem Tag selbst vorher nichts anderes gelaufen, habe aber die Tage davor ganz normal trainiert. Also kein Tapering oder so.
Sub 3 wirst du auf jeden Fall drauf haben, alles andere wäre auf deinem Niveau seeeeehr ungewöhnlich. Mein Tipp, einfach mal so ins Blaue, bei dir wäre: 2:52 alleine auf der Bahn und 2:45 im WK. 400 ist schon wieder ne andere Sache, da ich deine Sprintfähigkeiten nicht kenne. Aber Sub 60 dürfte auf jeden Fall sicher sein.

Rolli
27.03.2019, 21:59
Alleine auf der Bahn würde das, ja nach Qualfähigkeit, 8-12s/1000m schneller im Wettkampf bedeuten.

Rolli
27.03.2019, 22:10
Heute weiter am 3kmT gearbeitet:
Geplant 4x1200m (1000m) in 80s/400m
Nachhinein war das ein Fehler mir so eine Vorgabe zu machen, weil schwer ist das immer und abkürzen sehr einfach. Leider bin ich mir über mein Trainingszustand nicht sicher.

Gelaufen:
3:19
3:19
3:19
3:16
:D
Am Ende noch 3x200 in 35, 33, 31s

Sieht toll aus, ist aber nicht so toll, wenn man bedenkt, dass es 7' TP gab (wieder auf die Jungs warten müssen, die 2000er gelaufen sind). Bei den 200ern 3'GP.

Trotzdem sehr zufrieden, weil das Tempo immer besser wird. die 1200m würden wahrscheinlich auch noch gehen :motz:... egal.

hbef
27.03.2019, 22:12
Also Sub 2:50 bei mir? Das wäre schon was. Leider wird 1000m selten angeboten. Vielleicht gäbe es da was im August, aber ansonsten eher mau.

V-Runner
27.03.2019, 23:42
Das stimmt, einen 1000 m Wettkampf muss man ja erstmal finden und dann ist wohl auch die Frage wie das Niveau bei einem offenen Wettkampf ist. Wenn da welche 2:30 - 2:35 laufen hätten hbef und ich wohl keine Chance und wenn die anderen da "nur" 3:00 oder langsamer laufen, wäre das auch nicht so doll.

Neulich bei meinen 10 x 1000 m Intervallen gingen die ersten drei ja unter 3:10 weg und das einigermaßen locker, da wäre eine 2:50 im WK wohl recht realistisch. Vlt. probiere ich nach dem 10er WK in 2 Wochen einfach mal 1000 m im Training aus.

Für den Juni habe ich auf jeden Fall schon einen Wettkampf über kürzere Strecken im Blick. Am frühen Samstagabend wären das 1500 m und am Tag darauf dann 5000 m. Eine Stunde vorher gäbe es noch 800 m , aber ich glaube das wäre dann zu viel.

Rolli
28.03.2019, 07:14
Neulich bei meinen 10 x 1000 m Intervallen gingen die ersten drei ja unter 3:10 weg und das einigermaßen locker, da wäre eine 2:50 im WK wohl recht realistisch. Vlt. probiere ich nach dem 10er WK in 2 Wochen einfach mal 1000 m im Training aus.

Du kannst wirklich die 10x1000 Intervalle nicht mit einem 1000m-Wettkampf vergleichen.

Ich würde aktuell 10x1000 vielleicht in 3:45 schaffen und beim 1000m Wettkampf sind wahrscheinlich immer noch sub3 möglich. OK... da muss ich noch hart trainieren... aber traue mir die sub3 *hust*... bestimmt zu... auf jedem Fall, mache ich die sub3... *hust*

RunSim
28.03.2019, 07:29
Wer 2:56 alleine im Training läuft, läuft im Wettkampf mit angrenzend hoher Sicherheit unter 2:50.
Ich bin 2:56 letztes Jahr im WK gelaufen, war nicht so dolle, aber im Training alleine wäre Ich das garantiert nicht gelaufen.
1000er WKs finden sich bei uns meist in den Vorbereitungsmonaten und bei Mittelstreckenserien, 800/1000/1500.
Und dann laufen 800er und 1500er Spezies zusammen :-)

800er und 1500er Zeit finde ich persönlich interessanter, wird häufig angeboten und kann man daher besser vergleichen. 1000m ist irgendwie nix halbes, nix ganzes ;-)

mountaineer
28.03.2019, 10:58
Da muss man halt mal in ein paar Ergebnislisten gucken. Ich kann mir schwer vorstellen, dass bei den meisten Sportfesten nur 2:30-35er Zeiten oder nur 3:00 Schülerzeiten gelaufen werden. Es gibt sicher zahlreiche Läufe mit Läufern im ca. 2:40-2:50 Bereich. Und du wirst immer deutlich besser laufen als beim Training, auch wenn Du keinen hast, an den du dich exakt hängen kannst und am Ende etwas einbrichst oder abgehängt wirst.

badrunner
29.03.2019, 15:29
Heute nach 4 Wochen wieder auf der Bahn.
Als Vorbereitung für die DM Skilanglauf 3x1000m +1x 200m
Gefühlt sehr müde und kraftlos...
Dafür waren die Zeiten in Ordnung:
3:13/3:17/3:20 dazwischen 3 Min trab/gehen
der 200er ging immer noch in 28,7 weg
Habe mir mehr erhofft, aber mit dem Zustand war nicht mehr drin...
Grüße an alle

Pappou
29.03.2019, 20:04
Es wird wärmer!
Man kann wieder schneller laufen!

Habs heute versucht. Wollte 6x400m in 66sec mit 3min SP. Nach 64-65-69-66 musste ich abbrechen, ging nichts mehr :(. Tja, bin eben schon noch ein Stück von meiner Herbstform entfernt...

Rolli
30.03.2019, 09:21
Habs heute versucht. Wollte 6x400m in 66sec mit 3min SP. Nach 64-65-69-66 musste ich abbrechen, ging nichts mehr :(. Tja, bin eben schon noch ein Stück von meiner Herbstform entfernt...

Es kommt alles noch! Schneller als Du Denkst!

Rolli
30.03.2019, 09:26
https://www.youtube.com/watch?v=m9XNMNR20GU&feature=youtu.be&t=11450
Und hier ein Motivationsvideo von den WM 2019.
3000m M50.
Noch 2 Leute sub9!!!!

Maddin! Was ist bei Dir?
(Schaue Dir den Laufstil an! Super die Spanier!)

Ex_Sprinter
30.03.2019, 12:26
Sorry Rolli, das ist M45.
Die M50 hat ein D Teilnehmer in ebenso grandiosen 9:09 gewonnen...

Rolli
30.03.2019, 13:41
Sorry Rolli, das ist M45.
Die M50 hat ein D Teilnehmer in ebenso grandiosen 9:09 gewonnen...

Stimmt!!!
Dann muss ich gar nicht mehr so schnell?

Brian
31.03.2019, 13:32
https://www.youtube.com/watch?v=m9XNMNR20GU&feature=youtu.be&t=11450
Und hier ein Motivationsvideo von den WM 2019.
3000m M50.
Noch 2 Leute sub9!!!!

Maddin! Was ist bei Dir?
(Schaue Dir den Laufstil an! Super die Spanier!)
Hab noch ganz leichte Schmerzen, an Sprinttraining ist (noch) nicht zu denken, gestern lief ich aber schon wieder sehr solide 3000/2000/2000/1000m auf der Bahn mit 2min Pause in 11:47/7:39/7:37/3:40min.

An meinem Laufstil doktor' ich nicht mehr herum. Ich habe mal versucht, die Füße beim Laufen gerade zu stellen und wurde sofort instabil in den Kniegelenken, was viel schlimmere Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte als mein "Duck-Style". Ich laufe nicht schön, aber so ökonomisch, dass ich eine schnelle 1500m-Zeit hinbekomme.

Nächste Woche geht es weiter mit dem Grundlagentraining. Montags laufe ich 3000m/2000m/1000m und am Donnerstag 15km in 4:10/km. Keine Ahnung wann ich mit den schnellen Sachen beginnen kann. Da höre ich auf meinen Körper.

Rolli
31.03.2019, 14:32
[/FONT][/COLOR][/B]An meinem Laufstil doktor' ich nicht mehr herum. Ich habe mal versucht, die Füße beim Laufen gerade zu stellen und wurde sofort instabil in den Kniegelenken, was viel schlimmere Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte als mein "Duck-Style". Ich laufe nicht schön, aber so ökonomisch, dass ich eine schnelle 1500m-Zeit hinbekomme.[COLOR=#333333][FONT=Arial]

So funktioniert das nicht.
Mit 2-3-maligen Versuchen kann man genau 0,0 erreichen.

Es gibt 3 Wege, das zu ändern:
- Selbst rumdocktern und immer wieder den Stil zu korrigieren. Es dauert sehr lange und und die Erfolge sind undefiniert, weil man sich selbst schlecht kontrolieren kann.
- Durch einen Trainer, ABC und Läufe von der schnellen Seite (zuerst leichte Sprints korrigieren und danach mit dem "gelernter" Technik immer weiter laufen). Eine bewerte und gute Methode, weil durch unabhängige Beobachter beurteilt und korrigiert
- Durch Veränderung der funktionellen Winkeln. Krafttraining "der neusten Art". Sehr effektiv... und nicht bewiesen. :D

Rolli
31.03.2019, 14:49
Ich selbst...
Heute ein ca.5,7km Wettkampf... kein Wettkampf... Startnummer nicht mehr bekommen, also ohne Startnummer gelaufen (wie die Hälfte der Teilnehmer :confused:, und der Chaos ging weiter, Falsche Hinweise der Streckenposten, schlecht ausgemessen, falschen Ergebnislisten, falsche Sieger... usw... Chaos) Also egal sehr schnelles TDL aus dem Training.
5,7km in 22:00. Platz 2 in Frauenwertung :wink: Platz 1 bei den über 35. :P
Insgesamt zufrieden.

emel
31.03.2019, 14:53
- Durch Veränderung der funktionellen Winkeln. Krafttraining "der neusten Art". Sehr effektiv... und nicht bewiesen. :D

Die Rolli-methode an der du seit geraumer Zeit arbeitest?

Rolli
31.03.2019, 15:07
Die Rolli-methode an der du seit geraumer Zeit arbeitest?

Jop.

emel
31.03.2019, 17:26
Haust du noch ein paar Details für uns raus?

Wir wollen auch schneller werden...


Danke!

Rolli
31.03.2019, 18:16
Haust du noch ein paar Details für uns raus?

Wir wollen auch schneller werden...


Danke!

Läufst Du auch Mittelstrecke? Hast Du schlechte Lauftechnik?
Die "Details" sind einfach: längere Schritt.

Pappou
01.04.2019, 23:29
Es kommt alles noch! Schneller als Du Denkst!

Ein bisschen fuchst es mich schon. Jene, die im Herbst in den WKs ähnliche Zeiten wie ich gelaufen sind, haben kürzlich 33,xx geschafft. Und ich laufe in den Trainings hechelnd hinter ihnen her :)

Heute war der Plan 5x1000m in 3:15 mit 3min TP. Die ersten drei waren mit 3:13, 3:16, 3:14 im Soll, dann musste ich aufgrund einer Stafettenübung des örtlichen Vereins weg von der Bahn. Auf kurvigem Asphalt ging dann nichts mehr, hab nach 600m in 1:58 abgebrochen. Fazit: auf der Bahn hätte ich die 4. Wiederholung geschafft, in der Gruppe auch die 5. noch. So gabs eben ein weiteres abgebrochenes Training, mit welchem ich aber grundsätzlich zufrieden bin. Jetzt schnell erholen, da morgen Bahntraining mit dem Verein ist :)

@RunSim: Wie läufts eigentlich bei dir? Habe schon einige Seiten im Thread hier verpasst, als dass ich den Überblick noch hätte... :)

Rolli
02.04.2019, 06:48
@RunSim: Wie läufts eigentlich bei dir? Habe schon einige Seiten im Thread hier verpasst, als dass ich den Überblick noch hätte... :)
Stimmt!

Er hat schon lange hier nichts gepostet...

Rolli
02.04.2019, 06:53
Gestern, nach dem Wettkampf am Sonntag:

Leichter Sprinttraining. Mehr Abläufe als Sprint weit von Vmax entfernt. Trotzdem 100m in 14,8 (fliegend).
Danach habe ich mich an die Jungs dran gehängt, die 3000m in 3:35/km locker laufen sollten.

3000m in 10:48
3:34, 3:31, 3:43... noch nicht gut! Vor allem, weil ich ab 2200 die Gruppe gehen lassen musste. OK, die Beine waren doch noch etwas schwer.

Noch 20s/km!!!! :motz:

emel
02.04.2019, 08:11
Läufst Du auch Mittelstrecke? Hast Du schlechte Lauftechnik?
Die "Details" sind einfach: längere Schritt.

Aktuell nicht. Im Sommer werde ich 100m, 400m und 1500 laufen. Dann werde ich mein Training etwas umstellen.
Schlechte Lauftechnik? Weiß ich nicht, aber ich hoffe JA. Dann hätte ich mehr Potential zum verbessern.

RunSim
02.04.2019, 09:18
@RunSim: Wie läufts eigentlich bei dir? Habe schon einige Seiten im Thread hier verpasst, als dass ich den Überblick noch hätte... :)

Stimmt!
Er hat schon lange hier nichts gepostet...

Danke der Nachfrage :) ich hätte ja auch von mir aus mal was schreiben können :peinlich:
Wenn ich nichts schreibe, heißt das erstmal nix Gutes, aber im Vergleich zu den Hiobsbotschaften von z.B. bme oder SKT ist es bei mir eigentlich nur Killefitz.
Seit Mitte März tut mir ein Fuß weh, am Sprunggelenk scheint irgendwas im Argen zu sein. Daher konnte ich seitdem nicht wiklich trainieren.
Am Gelenk tut es aber nicht seitlich (also keine Außenbänder oder so) sondern "obendrauf" weh. Die Stoßbelastung, wenn ich beim Laufen mit dem Fuß aufkomme, ist wahrscheinlich das, was überbelastet ist.

Hat jemand zufällig einen Tipp für eine Kinesio-Tape Anleitung, um das Sprunggelenk etwas zu entlasten?


Ansonsten habe ich letzte Woche eine LD mit Spiroergometrie gemacht.
Im Nachhinein vielleicht keine gute Idee hinsichtlich des Sprunggelenkes, aber der Termin war lange m Voraus geplant und wolte ich nicht absagen...
Bei der LD ist eine wohl vernünftige Grundlagenausdauer herausgekommen. VO2max liegt bei knapp über 66.
3 Minuten pro Stufe, wurde dnan immer um 1km/h erhöht.
Letzte Stufe (@3:30) bin ich komplett durchgelaufen, aber irgendwie war dann die Luft raus. Etwas erstaunlich, dass nicht mehr ging, bin ich vor ein paar Wochen ja noch 3:30 im 5km Straßenlauf gelaufen.
Allgemein ist es bei mir wohl "normal", dass ich im Wettkampf immer noch mehr mobilisieren kann als im Training oder bei einem Test.
Laktat lag bei der letzten Stufe bei 7,2mmol/l, also noch nicht wirklich soooo hoch.

Vor eineinhalb Jahren (kurz nachdem ich angefangen habe regelmäßig zu laufen) hatte ich im gleichen Sportkrankenhaus den gleichen Test gemacht. Damals war meine letzte Stufe @4:00 und VO2max bei 58 ml/kg/min, das training hat also wohl etwas bewirkt :P

Naja, jetzt hoffen, dass die sch... mit dem Sprunggelenk bald besser ist :nick:

Rolli
02.04.2019, 09:27
Gute Besserung Simon!

leviathan
02.04.2019, 09:55
Erstmal gute Besserung. Aus der Ferne lässt sich natürlich nur schwer etwas sagen. Da solltest Du mal zu einem guten Therapeuten gehen. In dem Bereich verlaufen die Sehnenansätze des Tibialis Anterior (vorderes Schienbein). Wenn der fest ist, zerrt es da unten ganz gern. Auch die Ansätze des Peroneus teilen gern aus. Dann spielen noch die Zehenstrecker eine Rolle und auch wenn das Außenband nicht betroffen ist, gibt es dort auch relevante Bandstrukturen. Auch eine Blockade der Fußwurzelknochen oder des OSG und USG sollten geprüft werden. Häufig ist das Thema schnell lösbar. Es kann sich aber leider auch heftig verschlimmern, wenn man nichts macht. Und dieser Bereich ist sehr sensibel.

Rolli
02.04.2019, 10:02
Erstmal gute Besserung. Aus der Ferne lässt sich natürlich nur schwer etwas sagen. Da solltest Du mal zu einem guten Therapeuten gehen. In dem Bereich verlaufen die Sehnenansätze des Tibialis Anterior (vorderes Schienbein). Wenn der fest ist, zerrt es da unten ganz gern. Auch die Ansätze des Peroneus teilen gern aus. Dann spielen noch die Zehenstrecker eine Rolle und auch wenn das Außenband nicht betroffen ist, gibt es dort auch relevante Bandstrukturen. Auch eine Blockade der Fußwurzelknochen oder des OSG und USG sollten geprüft werden. Häufig ist das Thema schnell lösbar. Es kann sich aber leider auch heftig verschlimmern, wenn man nichts macht. Und dieser Bereich ist sehr sensibel.

Manchmal ist das einfach "nur" eine Sehnenscheiden-Entzündung. Aber wie Du schon schreibst, aus der ferne kann man da nicht viel machen und sogar Ermüdungsbruch darf man nicht ausschließen.

RunSim
02.04.2019, 11:10
Danke für die Tipps!

Levi, vorderes Schienbein schient auch verhärtet zu sein. Mit der Blackroll zu massieren wäre wohl zu einfach, oder?

Ich merke schon, irgendwie muss ich wohl mal zu nem Spezialisten...

leviathan
02.04.2019, 11:24
Levi, vorderes Schienbein schient auch verhärtet zu sein. Mit der Blackroll zu massieren wäre wohl zu einfach, oder?


Da kommst Du mit der Rolle gar nicht richtig rein. Da massierst Du mehr die Knochenhaut am Scheinbein. Du konntest aber mit dem Daumen Druck ausübern und dann den Muskel durch Auf- und Absenken über den Druckpunkt führen. Häufig kann man da schon viel lösen. Und sollte es wie von Rolli vermutet die Sehnenscheidenentzündung sein, wäre es wahrscheinlich die des Tibialis Anterior. Du würdest dann zumindest die Ursache wegnehmen. Das macht schon Sinn, auch selbst dran zuarbeiten.


Ich merke schon, irgendwie muss ich wohl mal zu nem Spezialisten...

Das würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen. Angenommen Du hast einen ordentlichen Klops im Gelenk (Blockade), funktioniert die Mechanik immer schlecht und es zieht sich schnell wieder zu.

Bzgl. Ermüdungsbruch oder Ödem würde ich einfach mal beobachten wie sich der Schmerz verhält. Wenn er während der Bewegung besser wird, kannst Du das fast ausschließen. Wenn der Schmerz stetig steigt und Du in Ruhe ggf. gar keine Beschwerden hast, würde ich es mit ins Kalkül ziehen.

RunSim
02.04.2019, 14:48
War gerade beim Physio, der hat den Druck etwas vom Knochen genommen (irgendwie da rumgezogen :D) und ein Kinesio Tape drangemacht.
Fühlt sich jetzt auf jeden Fall schonmal "gesünder" an. Ob das auch ein "mentaler" Effekt ist, weiß ich nicht, auf jeden Fall ist die Spannung etwas weg. Schmerz beim Gehen auch.
Ich soll heute ruhig machen und morgen eine lockere Runde laufen und ihm dann berichten, wie es sich angefühlt hat. Und dann entscheidet er, ob noch was gemacht werden muss.
Ein guter Physio...hatte äußerst viel Glück, dass er gerade ein paar Minuten Zeit für mich hatte :)

Rolli
02.04.2019, 15:39
War gerade beim Physio, der hat den Druck etwas vom Knochen genommen (irgendwie da rumgezogen :D) und ein Kinesio Tape drangemacht.

Kannst Du mal bitte ein Foto von der Tape machen. Ich bräuchte es für meine Sammlung. :zwinker2:
Hat er gesagt, was das sein könnte?

RunSim
02.04.2019, 15:59
Kannst Du mal bitte ein Foto von der Tape machen. Ich bräuchte es für meine Sammlung. :zwinker2:
Hat er gesagt, was das sein könnte?

Hattu PN ;-) (meine hässlichen Beine würden das Bild von mir zerstören :hihi:)

Er hat was dazu gesagt, aber ich habe es ehrlich gesagt nicht so recht verstanden :klatsch:
Da der Schmerz beim Auftreten des Fußes vorhanden ist und der Schmerz eher so wie ein Stich mit einer Nadel ist, tippt er darauf, dass die Knochen wohl etwas zu "nah" zusammen sein könnten und das den Schmerz dann verursacht. Irgendwie so...
Daher hat er dann auch am Fuß gezogen und etwas gedreht um die Knochen wieder etwas weiter auseinander zu bekommen. So habe ich das zumindest verstanden.
Druck und Schmerz waren anschließend wie gesagt weg, bislang hält der Fuß. Hoffe es bleibt so.
Wenn, dann bekommt der morgen ein paar Euro vorbeigebracht (Tape hat er mir umsonst draufgemacht...dass es sowas heutzutage noch gibt, voll nett...)

Schiese
02.04.2019, 22:36
Simon, das mit deiner Verletzung ist ärgerlich. Gute Besserung auch von mir!

Rajazy
03.04.2019, 08:57
Von mir auch gute Besserung Simon!

tt-bazille
03.04.2019, 09:16
Auch ich schließe mich den Genesungswünschen an, Simon!

leviathan
03.04.2019, 09:45
Hattu PN ;-) (meine hässlichen Beine würden das Bild von mir zerstören :hihi:)



Simon, so geht das nicht. Da musst Du unbedingt dran arbeiten. Was machst Du denn, wenn beim Laufen doch noch die B-Note eingeführt wird? Dann musst Du von vorn anfangen. Also immer schön pflegen. Und bedenke immer Regel Nr. 33 des Radsports... shave your guns :wink:

Rolli
03.04.2019, 09:58
Regel Nr. 33 des Radsports... shave your guns :wink:
Noch zu kalt, oder?

RunSim
03.04.2019, 10:07
Simon, so geht das nicht. Da musst Du unbedingt dran arbeiten. Was machst Du denn, wenn beim Laufen doch noch die B-Note eingeführt wird? Dann musst Du von vorn anfangen. Also immer schön pflegen.
Bekannte is Podologin, die macht jeden Monat meine Füße schön, für Umme :)


Und bedenke immer Regel Nr. 33 des Radsports... shave your guns :wink:
Oh neee, bitte keine Grundsatzdebatte darüber... :klatsch:
Ich ziehe mal das Niveau etwas nach unten: Welches deutsche Wort reimt sich auf guns? :peinlich:

Brian
03.04.2019, 11:34
Schade, dass Du verletzt bist und ich drücke Dir die Daumen, dass die Verletzung schnell wieder abklingt.

VO2max liegt bei knapp über 66.
Dann weißt Du jetzt, wohin die Reise geht. Nur zum Vergleich: Ich selbst hatte 2013 eine VO2 max von 62. Und heute? 62,1? Keine Ahnung! :confused:

Rolli
03.04.2019, 12:25
Habe auch 62.

RunSim
03.04.2019, 14:19
VO2max hin oder her. Vielmehr zählt die Leistung im Wettkampf. Mich persönlich interessieren so "Werte" einfach, daher habe ich den Test auch gemacht :) Eigentlich ist es nichts, was man auf meinem Niveau unbedingt machen muss :peinlich::winken:

Rolli
04.04.2019, 06:44
Was soll man davon halten?

Gestern 6x1000 mit 3'GTP + 200m

Gelaufen:
3:23
3:23
3:23
3:24
3:23
3:20 (erst hier Knie halten müssen)
30,5

... zufrieden. Das muss doch besser auf die verdammten 3000m umsetzbar sein!!!

Pappou
04.04.2019, 12:10
Von meiner Seite auch schnelle und gute Besserung Simon. Hoffentlich wird das bald wieder bei dir... Du hast SKT und bme erwähnt - was ist denn bei ihnen das Problem? :-(

Ich selbst bin auch nicht gerade fit. Wollte einen 10km WK am Samstag laufen aber habe mir einen Infekt eingezogen und glaube nicht, dass es reicht, um zeitig wieder fit zu werden. Das letzte Training vom Dienstag hat mich komplett abgeschossen. 8x400m in 70-72sec mit durchschnittlich 1:40 Pause. Beim Laufen hab ich mich noch gut gefühlt, aber zu Hause im Bett hatte ich Schüttelfrost und Kopfschmerzen. War wahrscheinlich einfach zu viel nach den harten 1000er am Montag Abend.

leviathan
04.04.2019, 13:24
Ich selbst bin auch nicht gerade fit....Das letzte Training vom Dienstag hat mich komplett abgeschossen. 8x400m in 70-72sec mit durchschnittlich 1:40 Pause. ...War wahrscheinlich einfach zu viel nach den harten 1000er am Montag Abend.

Du hast einen Tag nach harten 1000ern eine harte Intervalleinheit mit 400ern gemacht?

Ich müsste mich jetzt wohl bis Weihnachten erholen :wink:

Toll, daß Du das sonst verträgst. Ob das sinnvoll ist, da bin ich mir nicht sicher.

RunSim
04.04.2019, 14:04
Bzgl. Ermüdungsbruch oder Ödem würde ich einfach mal beobachten wie sich der Schmerz verhält. Wenn er während der Bewegung besser wird, kannst Du das fast ausschließen. Wenn der Schmerz stetig steigt und Du in Ruhe ggf. gar keine Beschwerden hast, würde ich es mit ins Kalkül ziehen.

Etwas Schlimmes würde ich aktuell ausschließen, aber trotzdem danke für die Hinweise! Ist immer gut zu wissen, auf welche Körperzeichen man so achten sollte.

Danke an alle für die Genesungswünsche! Hat geholfen :nick:
Gestern der Lauf war okay, am Anfang hatte ich zwar ein ungutes Gefühl, aber hatte während oder nach dem Lauf keine Schmerzen.
Ich würde jetzt aber dennoch erstmal ein paar Tage weiterhin locker laufen. Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben :winken:

Ich bin heiß wie Frittenfett, kann kaum abwarten wieder richtig zu trainieren :geil: Im April will ich nochmal ein bisschen weiter Grundlagen schaffen.
Ab Mitte Mai die ersten Vorbereitungswettkämpfe, u.a. 3000m. Die Distanz mag ich, da will ich für 2019 eine schöne Zeit laufen :)




Was soll man davon halten?

Gestern 6x1000 mit 3'GTP + 200m

Gelaufen:
3:23
3:23
3:23
3:24
3:23
3:20 (erst hier Knie halten müssen)
30,5

... zufrieden. Das muss doch besser auf die verdammten 3000m umsetzbar sein!!!

Was soll ich sagen...die Zeiten sehen stark aus! Wann läufst du die 3000 das nächste Mal? Da muss dann doch was gehen :daumen:


@pappou: bei einem ankommenden Infekt würde ich wohl eher drauf verzichten. Nichts ist schlimmer als dann danach länger auszufallen oder die Gesundheit zu riskieren.
In den anderen Threads stand das von SKT und bme:
bme hat ein Ödem am Knochenmark und fällt dadurch wohl mehrere Wochen, Ist wohl auch eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit.
SKT, lies am besten selbst.... Post Nr. 3030: https://forum.runnersworld.de/forum/threads/97339-3000-m-%C3%9Cbergreifender-Austausch-Sub11-und-schneller-f%C3%BCr-(1500m-5000m)/page122

Hoffe es geht bei den beiden bald wieder aufwärts... :frown:

Pappou
04.04.2019, 16:47
Du hast einen Tag nach harten 1000ern eine harte Intervalleinheit mit 400ern gemacht?

Ich müsste mich jetzt wohl bis Weihnachten erholen :wink:

Toll, daß Du das sonst verträgst. Ob das sinnvoll ist, da bin ich mir nicht sicher.

3 schnelle Einheiten pro Woche gehen normalerweise gut, aber gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen war wohl schon etwas viel. Montag war ich einfach wütend und musste mal Dampf ablassen, Dienstag war Vereinstraining. Ich habe extra noch abgekürzt (die anderen haben 4x400 4x700 4x400 gemacht) aber ging trotzdem nach hinten los :(. Wie auch immer, aus den Fehler lernen und am Dienstag wieder fit sein...

Pappou
04.04.2019, 16:49
@Simon:
Scheisse, das tönt wirklich nicht schön. An Bme und SKT (falls sie hier mitlesen) meine innigsten Genesungswünsche.

Ich selbst werde es das WE auch ruhig angehen. Lieber im Mai richtig fit sein für die anstehenden Strassenwettkämpfe...

hbef
05.04.2019, 13:44
Was soll man davon halten?

Gestern 6x1000 mit 3'GTP + 200m

Gelaufen:
3:23
3:23
3:23
3:24
3:23
3:20 (erst hier Knie halten müssen)
30,5

... zufrieden. Das muss doch besser auf die verdammten 3000m umsetzbar sein!!!

Was peilst du an, bzw. womit wärst du zufrieden auf 3000 momentan? Sub 10 sollte doch drin sein, oder?

Rolli
05.04.2019, 15:11
Was peilst du an, bzw. womit wärst du zufrieden auf 3000 momentan? Sub 10 sollte doch drin sein, oder?

Ja... :hihi: Ich plane 10:24. Trotzdem werde ich versuchen 80-82s/400 anzugehen.

hbef
05.04.2019, 17:40
Trainingsweltmeister...:D

Tim800m
05.04.2019, 18:37
Mein Training diese Woche sah wie folgt aus:

Montag: Teamsitzung

Dienstag: 2,0km@3:55
1,6km@3:52
1,2km@3:50
0,8km@3:45
0,4km@3:30

Mittwoch: Wettkampf Crosslauf 2,1km
Schlusszeit:7:02
Platz 1 U16
Platz 3 im gesamten Wettkampf (etwa 30 Teilnehmer)

Donnerstag: 2x 400m@2:55
200m@3:00
200m@3:00

Freitag: SST 10x5km Rad

Samstag: -/-

Sonntag: Evtl. Dauerlauf mit meinem Vater

Alles in allem eine recht anspruchsvolle Woche (meiner Meinung nach), jedoch gut um die Schnelligkeit auch auf längere Strecken zu trainieren, was bei mir derzeit auch schon bessere Ergebnisse zeigt. Sachen wie Dehnen, Lauf-ABC oder Stabi-Training wurden bewusst weggelassen.

Rolli
05.04.2019, 21:02
Tim, trainierst Du im Verein?

badrunner
05.04.2019, 22:23
@Rolli: Bei der starken Einheit müsste doch eine 10:15 auf jeden Fall drin sein...

Tim800m
06.04.2019, 14:05
@Rolli ja tue ich, jedoch normalerweise Montags und Mittwochs (Manchmal am Wochenende Geländetraining oder Hallentraining am Olympiastützpunkt). Der Rest ist Heimtraining.

Rolli
06.04.2019, 20:31
Trainingsweltmeister...:D

So ein Mist!!!
10:42...
Was soll das denn? Da laufe ich 10:48 im Training nach Sprinttraining und einem Wettkampf am Vortag... und heute 10:42?

OK, sehr schwül und 20 Grad Temperatursprung seit gestern... und alle sind um 20-30s langesmer als geplant. Trotzdem Mist!
Der Verlauf war auch suboptimal: erste Runde in 75s und schon da als letzter 4m hinter der Gruppe. Dann 3:18-3:36-3:47

Ich will nicht mehr... :nene:

Morgen weiter.

hbef
06.04.2019, 20:43
3:18-3:36-3:47

Ersten KM einfach noch 2x wiederholen, dann hast du es. Geheimtipp von mir :D


Morgen weiter.

+

badrunner
06.04.2019, 22:42
So ein Mist!!!
10:42...
Was soll das denn? Da laufe ich 10:48 im Training nach Sprinttraining und einem Wettkampf am Vortag... und heute 10:42?

OK, sehr schwül und 20 Grad Temperatursprung seit gestern... und alle sind um 20-30s langesmer als geplant. Trotzdem Mist!
Der Verlauf war auch suboptimal: erste Runde in 75s und schon da als letzter 4m hinter der Gruppe. Dann 3:18-3:36-3:47

Ich will nicht mehr... :nene:

Morgen weiter.
Schon Krass.
Ich bin vor 3-4 Wochen 10:25 gelaufen und würde deine Tempoeinheit von 6x1000 gerade so schafffen.
Heute 5x1000m mit 2 Minuten TP
3:40, 3:30, 3:31, 3:32, 3:22
Sehe mich bei etwa 10:20......

Rolli
07.04.2019, 09:16
Schon Krass.
Ich bin vor 3-4 Wochen 10:25 gelaufen und würde deine Tempoeinheit von 6x1000 gerade so schafffen.
Heute 5x1000m mit 2 Minuten TP
3:40, 3:30, 3:31, 3:32, 3:22
Sehe mich bei etwa 10:20......

Ich bin eben Trainingsweltmeister.
Weil... im Wettkampf kann jeder! :wink:

RunSim
07.04.2019, 10:39
Schade, Rolli... :-(
Aber was will machen außer weitermachen :-)

leviathan
07.04.2019, 23:15
Ich bin eben Trainingsweltmeister.
Weil... im Wettkampf kann jeder! :wink:

Das stimmt zwar. Dennoch war es kein schlechter Wettkampf. Du wirst die 1000er immer gut wegdrücken können und das wird keine oder wenig Aussagefähigkeit für Deine Leistungsfähigkeit auf 10k haben. Der Weg stimmt :daumen:

JoJa
08.04.2019, 09:05
So ein Mist!!!
10:42...
Was soll das denn? Da laufe ich 10:48 im Training nach Sprinttraining und einem Wettkampf am Vortag... und heute 10:42?

OK, sehr schwül und 20 Grad Temperatursprung seit gestern... und alle sind um 20-30s langesmer als geplant. Trotzdem Mist!
Der Verlauf war auch suboptimal: erste Runde in 75s und schon da als letzter 4m hinter der Gruppe. Dann 3:18-3:36-3:47

Ich will nicht mehr... :nene:

Morgen weiter.

Rolli: keine Ausreden. Am Wettkampftag war Ostwind und es war auf keinen Fall schwül. Bei Ostwind ist es in OWL in der Regel nie schwül. Einige sind auch Bestzeit gelaufen.

Rolli
08.04.2019, 09:35
Rolli: keine Ausreden. Am Wettkampftag war Ostwind und es war auf keinen Fall schwül. Bei Ostwind ist es in OWL in der Regel nie schwül. Einige sind auch Bestzeit gelaufen.

Natürlich hast Du Recht! Keine Ausreden!
Was mich überrascht hat ist, dass ich meine Trainingszeit von Montag nicht unterbittern konnte und die Beine schon nach 800m nicht mehr so wollten. Vielleicht vertrage ich den Ost-Wind (war eigentlich Süd-Ost) und die imaginäre Schwüle nicht so.

JoJa
08.04.2019, 09:51
Ich wiederhole mich ungern. Aber wenn du 3 Tage vor einem wichtigen Wettkampf abends solche Programme wie 6x1000m + 200m läufts, dann verinnerliche den Spruch deiner Frau. Ist ja nicht das erste mal, dass solche Wettkampfergebnisse dabei rauskommen. Vielleicht mal vor dem Wettkampf weniger trainieren.

RunSim
08.04.2019, 10:24
Was mich überrascht hat ist, dass ich meine Trainingszeit von Montag nicht unterbittern konnte und die Beine schon nach 800m nicht mehr so wollten.
Am Montag hast du mit dem "Training" den Wettkampf doch eigentlich schon "vorweg" genommen, oder?
Sicherlich bekommt man auch mehrer Wettkämpfe binnen kurzer Zeit gut hin, aber vielleicht nicht jeder und nicht jeder als Senior. Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, nimms mir bitte nicht übel.
Ich persönlich brauche unbedingt die Wettkampfspannung. Wenn ich mit einer erst kürzlich gelaufenen Zeit ins Rennen gehe, würde mich das irgendwie vom Kopf her schon limitieren.

Als Trainer scheinst du deinen Job hervorragend zu machen. Man neigt aber vielleicht manchmal dazu, dass die "Gesetze", die für die eigenen Sportler gelten, dann aus welchen Gründen auch immer, nicht für einen selbst gelten. Ich kann mich irren, aber in dieser Situation scheint das der Fall zu sein.
Du läufst einen Wettkampf, dann einen Tag später 10.48/3000m + Sprints und dann 6 Tage später läuft es auf den 3000m nicht so wie gewollt. Ich würde pauschal sagen: too much... :peinlich:

JoJa
08.04.2019, 10:44
+ 1

Das Trainingsprinzip "try or die" funktioniert nicht!

MikeStar
08.04.2019, 10:53
Rolli, nochwas ergänzend zu dem bereits gesagten... du läufst im Training 10:4x, willst im WK auf 10:2x kommen und läufst die erste Runde Tendenz 9:2x ? Da wundert mich der Einbruch hinten raus nicht.

RunSim
08.04.2019, 11:37
Bei mir kann man es wenigstens wieder sowas wie Training nennen...
Mo: Abbruch nach Einlaufen, 6km locker
Di: Physio ;-)
Mi: 14km@4:41
Do: -
Fr: Berganläufe 10 x ca. 300m, locker runter traben
Sa: -
So: 17km@4:39

Am Mittwoch sollte ich sollte laut Physio lockeres Laufen ausprobieren, ging.
Freitag dachte ich mir, dass Berganläufe nicht so belastend für den Fuß sein könnten. Ging auch gut, keine Schmerzen.
Und gestern war so schönes Wetter, dass ich einfach rausgegangen bin um ein bisschen zu laufen. Habe dann am Rande meines gewohnten Laufweges neue kleine Wege ausprobiert.
Hoffentlich geht es schmerzfrei weiter :)

Spandelles
08.04.2019, 11:55
Bei mir geht's jetzt hoffentlich auch weiter.
Nächstes WE versuch ich mal nen 3000er.

Rolli
08.04.2019, 11:59
Ich wiederhole mich ungern. Aber wenn du 3 Tage vor einem wichtigen Wettkampf abends solche Programme wie 6x1000m + 200m läufts, dann verinnerliche den Spruch deiner Frau. Ist ja nicht das erste mal, dass solche Wettkampfergebnisse dabei rauskommen. Vielleicht mal vor dem Wettkampf weniger trainieren.

Klar! Das war aber ein Trainingswettkapf, wobei ich die Norm laufen wollte. Leute, wir haben Anfang April. Wichtige Wettkämpfe kommen erst.

Joja, ich dachte, dass Du mehr Ahnung von der Periodisierung hast. Auf jedem Fall mehr Ahnung als meine Frau.

Rolli
08.04.2019, 12:08
Am Montag hast du mit dem "Training" den Wettkampf doch eigentlich schon "vorweg" genommen, oder?
Sicherlich bekommt man auch mehrer Wettkämpfe binnen kurzer Zeit gut hin, aber vielleicht nicht jeder und nicht jeder als Senior. Sorry, wenn ich das mal so direkt sage, nimms mir bitte nicht übel.
Ich persönlich brauche unbedingt die Wettkampfspannung. Wenn ich mit einer erst kürzlich gelaufenen Zeit ins Rennen gehe, würde mich das irgendwie vom Kopf her schon limitieren.

Als Trainer scheinst du deinen Job hervorragend zu machen. Man neigt aber vielleicht manchmal dazu, dass die "Gesetze", die für die eigenen Sportler gelten, dann aus welchen Gründen auch immer, nicht für einen selbst gelten. Ich kann mich irren, aber in dieser Situation scheint das der Fall zu sein.
Du läufst einen Wettkampf, dann einen Tag später 10.48/3000m + Sprints und dann 6 Tage später läuft es auf den 3000m nicht so wie gewollt. Ich würde pauschal sagen: too much... :peinlich:

Siehe oben...
Natürlich weiß ich woran es liegt und 3 Ruhetage in der Woche, nicht ausreichend waren. Es war eine regenerative Woche, wo ich die Umfänge aber nicht die Intensität herausnehmen wollte. Natürlich bin ich enttäuscht, wenn nicht, sollte ich an keinen Wettkämpfen teilnehmen.

Ich trainiere erst seit 3 Wochen VO2max und die Trainigsergebnisse haben angedeutet, dass die 3000er-Norm aus dem Training so nebenbei zu schaffen wäre... war aber nicht. Nicht mehr und nicht weniger... Kein Beinbruch, Beine halten, Kopf auch... also weiter trainieren.

Rolli
08.04.2019, 12:14
Rolli, nochwas ergänzend zu dem bereits gesagten... du läufst im Training 10:4x, willst im WK auf 10:2x kommen und läufst die erste Runde Tendenz 9:2x ? Da wundert mich der Einbruch hinten raus nicht.

Nö.
Nach 400m war ich in 75s schon als letzter 4-5m hinter der Gruppe. Was würdest Du jetzt vorschlagen?

Ich sehe das sogar sehr positiv. Vor 2 Wochen konnte ich nur 3x1000m in 3:17 laufen mit 7' Gehpause. Jetzt kann ich nach 3:18 sogar weiter laufen.

Saisonziel bleibt immer noch sub10

JoJa
08.04.2019, 12:57
Joja, ich dachte, dass Du mehr Ahnung von der Periodisierung hast. Auf jedem Fall mehr Ahnung als meine Frau.

Ich weiß nicht, wieviel Ahnung deine Frau von Periodisierung hat. Aber mit ihrem Zitat schein sie manchmal nicht ganz daneben zu liegen. :wink:

RunSim
08.04.2019, 12:58
Ja sicher, Rolli, entspannt bleiben und dann läuft das bald! :-)

Rolli
08.04.2019, 13:04
Ich weiß nicht, wieviel Ahnung deine Frau von Periodisierung hat. Aber mit ihrem Zitat schein sie manchmal nicht ganz daneben zu liegen. :wink:

Interessant.
Machst Du vor jedem Trainingswettkampf oder Volkslauf 3 Wochen Ruhe? (wobei ich gerade vor 3 Wochen angefangen bin :D)

Rolli
08.04.2019, 13:06
Ja sicher, Rolli, entspannt bleiben und dann läuft das bald! :-)

Jop. Ich muss noch 2 Wochen warten, und dann mit Sprinttraining beginnen. Ich hoffe, dass da die Beine mitmachen.

RunSim
08.04.2019, 14:27
Rolli, weißt du, welche Pausen Pöhlitz da wohl meint?



Für die Strecken 800 – 1500 – 3000 m und 5000 m darf das 400 m orientierte Unterdistanztraining „hart“ nicht länger übersehen werden. Mit dem folgenden Programm macht man keinen Fehler:


1 x 300 + 2 x 200 + 4 x 100 m + 8 x 60 m / Gp

Gehpause immer so lange wie die jeweilige Belastung?

MikeStar
08.04.2019, 14:30
Nö.
Nach 400m war ich in 75s schon als letzter 4-5m hinter der Gruppe. Was würdest Du jetzt vorschlagen?

Ich sehe das sogar sehr positiv. Vor 2 Wochen konnte ich nur 3x1000m in 3:17 laufen mit 7' Gehpause. Jetzt kann ich nach 3:18 sogar weiter laufen.

Saisonziel bleibt immer noch sub10

Geht's rein um die Zeit würde ich dir die Disziplin abfordern, dein eigenes Rennen zu laufen, egal ob du damit 2m oder 20m hinterher oder vorne raus läufst. Ich weiß, dass dies im Wettkampf leichter gesagt als getan ist.

Wen du das nicht kannst würde ich als Trainer dir allerdings Wettkämpfe suchen, die zu deinem aktuellen Niveau passen, so dass du mit den avisierten 80-81"/400m im Pulk laufen kannst. U.U. auch mal auf der Straße.

Ein offenes Wort: bei dem was ich so von dir mitlese bekomme ich manchmal den Eindruck, dass du es momentan (zumindest mental) mit der Brechstange angehst. Pass auf, dass dies - gerade mit Hinblick auf Sprinttraining - nicht wieder in einer Verletzung endet. Fokus sollte m.M.n. auf Kontinuität liegen, nicht auf Verbesserung so schnell wie möglich.

Rolli
08.04.2019, 14:39
Rolli, weißt du, welche Pausen Pöhlitz da wohl meint?



Für die Strecken 800 – 1500 – 3000 m und 5000 m darf das 400 m orientierte Unterdistanztraining „hart“ nicht länger übersehen werden. Mit dem folgenden Programm macht man keinen Fehler:


1 x 300 + 2 x 200 + 4 x 100 m + 8 x 60 m / Gp

Gehpause immer so lange wie die jeweilige Belastung?

Wahrscheinlich vollständige Erholung. Also min.4'. Am Anfang der Vorbereitung machen wir die Langsprints etwas langsamer mit 3'GP

Rolli
08.04.2019, 14:55
Geht's rein um die Zeit würde ich dir die Disziplin abfordern, dein eigenes Rennen zu laufen, egal ob du damit 2m oder 20m hinterher oder vorne raus läufst. Ich weiß, dass dies im Wettkampf leichter gesagt als getan ist.

Wen du das nicht kannst würde ich als Trainer dir allerdings Wettkämpfe suchen, die zu deinem aktuellen Niveau passen, so dass du mit den avisierten 80-81"/400m im Pulk laufen kannst. U.U. auch mal auf der Straße.

Ein offenes Wort: bei dem was ich so von dir mitlese bekomme ich manchmal den Eindruck, dass du es momentan (zumindest mental) mit der Brechstange angehst. Pass auf, dass dies - gerade mit Hinblick auf Sprinttraining - nicht wieder in einer Verletzung endet. Fokus sollte m.M.n. auf Kontinuität liegen, nicht auf Verbesserung so schnell wie möglich.

Lese jetzt die Kommentare vor dem Wettkampf. Nachhinein ist immer einfach. Ich bin davon ausgegangen, dass 80-82 möglich ist und habe noch defensiv nach unten korrigiert. Dabei ist die 200m in 37s völlig normal, Schon nach 300m lief ich 40/200 und langsamer.

Das was Du beschreibst ist eine Wunschvorstellung, der an dem Tag KEINER erfühlt hatte. Auch wenn JoJa was anderes andeuten versucht. Die Gruppe vor mit ist die 400m in 71-72s durch... ALLE... Keiner ist in die Näher der 9 gekommen und der Sieger lief gerade mal 9:36. Einige wollten auch Normen laufen und sind ausgestiegen oder habe sie deutlich verfehlt. Das ist die Realität am Anfang der Saison. Später kommen andere Wettkämpfe und bessere Einteilungen.

Zu viele von den Kommentierenden gehen immer von idealen Bedienungen, Renneinteilungen und von Idealen Wettkämpfen aus. Wir sollen da etwas differenzierter vorgehen. Ideale Wettkämpfe passieren 2-3x im Jahr. Auch bei olympischen Spielen hat nur der Sieger alles ideal getroffen.

Übrigens... blättere mal 12-15 Jahre zurück. Ich bin immer schon so gelaufen. Es gab immer Warner und Mahner... Sie sind nicht mehr da... OK, Joja ist geblieben, er läuft aber auch wenig.

Rolli
08.04.2019, 15:21
Noch was...
Danke für die Bewertungen. Es ist nicht so, dass ich da keine Fehler gemacht habe. In einigen Sachen suche ich selbst nach Erklärungen. Das Ergebnis ist Mist und bleibt schlecht. Ich bin eben noch nicht so weit und das ist sicher.

Ich hoffe weiter auf konstruktive Kritik, was mir lieber ist als schlechte Leistung zu bejubeln oder schön zu reden.

JoJa
08.04.2019, 15:49
Übrigens... blättere mal 12-15 Jahre zurück. Ich bin immer schon so gelaufen. Es gab immer Warner und Mahner... Sie sind nicht mehr da... OK, Joja ist geblieben, er läuft aber auch wenig.

Wenn du dich weiterentwickeln willst, kannst du nicht sagen "ich bin immer schon so gelaufen" und somit immer wieder die gleichen Fehler machen. Das man die ersten 200m nicht zu schnell angeht, kann man auch trainieren. Du als MDler müßtest doch eigentlich am besten wissen, wie wichtig das genaue Einhalten von (Zwischen-) Zeiten ist. Das sind hausgemachte Anfängerfehler. "Laufe ein Rennen gleichmäßig".

Und gerade in Wettkämpfen, wo man versucht eine Norm zu laufen, gerade da hält man sich strickt an "seine" Marschtabelle.

Rolli
08.04.2019, 16:28
Wenn du dich weiterentwickeln willst, kannst du nicht sagen "ich bin immer schon so gelaufen" und somit immer wieder die gleichen Fehler machen. Das man die ersten 200m nicht zu schnell angeht, kann man auch trainieren. Du als MDler müßtest doch eigentlich am besten wissen, wie wichtig das genaue Einhalten von (Zwischen-) Zeiten ist. Das sind hausgemachte Anfängerfehler. "Laufe ein Rennen gleichmäßig".

Und gerade in Wettkämpfen, wo man versucht eine Norm zu laufen, gerade da hält man sich strickt an "seine" Marschtabelle.

OK. Anders:
Ich bin immer so gelaufen und war ERFOLGREICH dabei. :D

Übrigens: welche Fehler habe ich jetzt gemacht, außer den 2s zu schnell auf den ersten 200m?

Ex_Sprinter
08.04.2019, 16:32
ich bin zwar erst seit 8.x Jahren hier dabei, aber zur Ablenkung von Rolli poste ich mal was zu meinem Neuaufbau... ;-)

Vor 4 Wochen habe ich begonnen, anstelle von etwas schnelleren Sachen ein wenig Ausdauergrundlage zu legen. Im Prinzip laufe ich jede Woche 3 Lauf TEs und mache eine Kraft TE.
Einmal lang, einmal Schwelle und einmal VO2Max.

Das fing anfangs mit nem langen Lauf von 6-8 Km an, den ich ab Km3 hart erarbeiten musste. Ausdauer gleich Null! Mitlerweile schaffe ich 10-12km und es ist erst ab Km 8 ein Gewürge ...
Schwelle bedeutet aktuell bereits 5 Km in knapp unter 4:30 oder auch 2x3K in je 4:20.
Und die Intervalle gingen letztes Wochenende erstmals 4x1000 mit 3min GP in 3:48 weg.
Die erste Aufbauphase schliesse ich somit diese Woche ab.

Wenn es danach behutsam weitergeht, sehe ich mich im Mai die ersten 10x400er in 80 laufen und ggf. sogar erste Pyramiden im 800er-Tempo. Nebenbei möchte ich mein Schwellentempo auf ca 4:12 steigern. Ziel ist, wie damals erwähnt, eine 11:30 auf 3000 Ende Mai. Die 800 dann vielleicht in 2:16. Gesprintet wird erstmals Ende Mai auf einem Team-WK und bei den westf. Seniorenmeisterschaften. Vorher keine Spikes, nix!

Phase 3 wird dann bis Mitte Juli (DM Senioren) spezifisch für die 800m sein. Ziel wären nochmals 2:12. Der Sprint und Langsprint wird nur als Nebeneffekt gelaufen, auch wenn dort vielleicht sogar bessere Platzierungen herauskommen.


Warum dieses Jahr die vollkommen unspezifische Ausdauerorientierung? Ganz einfach, um dem Körper die Chance zum Neuanfang nach 2 verpassten Jahren zu geben und um ein wenig abzuspecken. Der nåchste Winter und die nächste Hallensaison kommen bestimmt ... da wird dann die Leistung herausgeholt - wenn es gut läuft.
Ausserdem behalte ich so die Lockerheit, die WK in diesem Sommer vollkommen unaufgeregt absolvieren zu können.

Ach ja - eines noch - wenn es so weiter läuft, treffe ich Rolli irgendwann mal bei nem 3000er :-)

SKTönsberg
08.04.2019, 17:03
Zunächst vielen Dank an alle die mir Genesungswünsche geschrieben haben (RunSim, Pappou, ExSprinter, etc) :)
Krank in dem Sinne war ich ja nicht, inzwischen sind die Medikamente ganz gut eingestellt. Ich bin zwar leider etwas schwerer, aber das Gewicht bekomme ich wieder weg, wenn ich sie für ein paar Stunden absetze.


Ich bin davon ausgegangen, dass 80-82 möglich ist und habe noch defensiv nach unten korrigiert.




Nach 400m war ich in 75s schon als letzter 4-5m hinter der Gruppe. Was würdest Du jetzt vorschlagen?

400m in 80-82s und 40m hinter der Gruppe? :steinigen:

Ich war 2 Monate verletzt Mitte Dezember bis Mitte Februar (Peronealsehnenentzündung) und habe bis Anfang letzter Woche nur DLs in 5:00-5:20 gemacht.

Mo: 5x300m (10Hm) in 60,9s , 2:30 TP, ges. 9km, Härte: 4
Di: 3000m 9:53, ges. 4,4km, Härte: 8
Mi: ---
Do. 8,7km @5:10
Fr: ---
Sa: 11,3km @5:11
----- 20 min C (Crosser) + 45 min Kraft + 26 min C
So: 11,1km @5:10
----- 70 min Rad @199 Watt

Am Montag stand dann das erste Intervalltraining nach 4 Monaten an, war nicht so dolle, Berg geht wahrscheinlich besonders schlecht am Anfang.
Am Dienstag hatte ich spontan 3000m-Lauf im LA-Kurs in der Uni. Da das das einzige ist was ich kann wollte ich mich dann doch nicht gehen lassen, auch wenn es etwas ungünstig war ausgerechnet mit 2 QTE an 2 Tagen anzufangen, aber ging dann doch ganz gut.
Leider 5 Tage Muskelkater danach. Ausdauer ist zwar wieder einigermaßen da, aber meine Muskulatur ist das Tempo noch nicht gewohnt.
Hab dann den Rest der Woche lockerer gemacht, da somit die beiden geplanten QTE schon abgehakt waren.

Heute bin ich 4x1000m in 3:29 gelaufen mit 1:20 P, war zwar so geplant aber zu anstrengend für das Tempo.
Letztes Jahr war ich um diese Jahreszeit aber auch nicht schneller.

Rolli
09.04.2019, 02:24
Ach ja - eines noch - wenn es so weiter läuft, treffe ich Rolli irgendwann mal bei nem 3000er :-)

Kommt Du mir schnell auf die 3000m! Eine Revanche für letzte 800m lasse ich mir nicht nehmen. :geil:

Rolli
10.04.2019, 22:31
Dann feile ich weiter an der VO2 und Tempoausdauer.

Am Sonntag... ohne Wut im Bauch... OK, mit leichter Enttäuschung.

So. 10x650 schnell/locker Bergabläufe (am Ende doch nicht so locker) 18,5km
Mo. VM. 6x(30mhoch-20mFlach-50mRunter) locker Sprint + 8km auslaufen
Mo. NM. 4x300 TWL (50-50) alle in 48,3 + 2000m in 7:12
Di. --
Mi. 1000+2000+1000+2000+1000+2x200
Diesmal ohne Druck, alleine (nur die erste 1000m die Sprinter gezogen, danach alleine) mit Straßenschuh und nur 2'P, so dass ich nicht überziehen kann:
in 3:29, 7:19, 3:34, 7:29, 3:29 + die 200er in 31,2 und 30,9. Alles im Soll aber ohne Spikes doch schwer.

Ich glaube, ich mache keine Wettkämpfe mehr, nur noch Training(-Wettkämpfe). Dabei bin ich immer mit den Ergebnissen zufrieden. :D Garmin hat mich auch mit 63er VO2max belohnt.

RunSim
11.04.2019, 09:46
Mi. 1000+2000+1000+2000+1000+2x200
Diesmal ohne Druck, alleine (nur die erste 1000m die Sprinter gezogen, danach alleine) mit Straßenschuh und nur 2'P, so dass ich nicht überziehen kann:
in 3:29, 7:19, 3:34, 7:29, 3:29 + die 200er in 31,2 und 30,9. Alles im Soll aber ohne Spikes doch schwer.

Ich glaube, ich mache keine Wettkämpfe mehr, nur noch Training(-Wettkämpfe). Dabei bin ich immer mit den Ergebnissen zufrieden. :D Garmin hat mich auch mit 63er VO2max belohnt.

Ich komme bei deinen Trainingsleistungen immer nicht mehr aus dem Staunen heraus.... :haeh:
Ich kann nur schwer nachvollziehen, wie man sowas laufen kann...irgendwie muss das doch zumindest ein bisschen auf einen Wettkampf übertragbar sein? :tocktock:


Ich gestern: 3x2000m mit 800m TP:
7:10 / 7:24 / 7:36
Decrescendo-Style :hihi:Zu schnell angelaufen, laut Vorgabe wäre eigentlich 3:50er Tempo ausreichend gewesen :klatsch:
Aber schnell laufen macht irgendwie mehr Spaß...
Am späten Abend habe ich Bauchschmerzen bekommen. Passiert mir öfters, wenn ich Langintervalle oder 5er/10er Wettkämpfe gelaufen bin. Da dreht sich irgendwie mein Magen um.

leviathan
11.04.2019, 11:11
So. 10x650 schnell/locker Bergabläufe (am Ende doch nicht so locker) 18,5km
Mo. VM. 6x(30mhoch-20mFlach-50mRunter) locker Sprint + 8km auslaufen
Mo. NM. 4x300 TWL (50-50) alle in 48,3 + 2000m in 7:12
Di. --
Mi. 1000+2000+1000+2000+1000+2x200
Diesmal ohne Druck, alleine (nur die erste 1000m die Sprinter gezogen, danach alleine) mit Straßenschuh und nur 2'P, so dass ich nicht überziehen kann:
in 3:29, 7:19, 3:34, 7:29, 3:29 + die 200er in 31,2 und 30,9. Alles im Soll aber ohne Spikes doch schwer.


Das sind ja ausschließlich QTEs :geil:


Dabei bin ich immer mit den Ergebnissen zufrieden. Garmin hat mich auch mit 63er VO2max belohnt.

Das würde mir bei solchen Einheiten nicht gelingen. In den Gehpausen gehen die Werte doch so drastisch nach unten, daß man das doch gar nicht halten kann.

Ich bin gestern ein etwas zügigeres Fartlek gelaufen 4km locker und dann 10x2min schnell/ 3min moderat. Die schellen Abschnitte lagen bei 3:13/14 und die langsamen bei 3:46. Lassen wir mal den Wind außen vor, der es schwierig gemacht hat. Bei dieser Einheit lag der VO2max Wert bei 73,x. Wenn ich aber Gehpausen gemacht hätte, wäre ich irgendwo in die 50er gerutscht. Machst Du keine Pausen oder sind das alles Fartleks von denen du schreibst? Ich kann mir einfach die hohen Werte nicht erklären :confused:


IcIch gestern: 3x2000m mit 800m TP:
7:10 / 7:24 / 7:36
Decrescendo-Style :hihi:Zu schnell angelaufen, laut Vorgabe wäre eigentlich 3:50er Tempo ausreichend gewesen :klatsch:


Brilliantes Pacing :D

Ist aber trotzdem eine starke Einheit :daumen:


Aber schnell laufen macht irgendwie mehr Spaß...

Na dann verteile es doch auf dreimal oder hebe Dir zumindest das beste für den Schluß auf :wink:

Rolli
11.04.2019, 11:47
Das sind ja ausschließlich QTEs :geil:


:confused:
Wo?
Nur am Montag und am Mittwoch.

Keine Ahnung wie die Uhr das berechnet. Normalerweise bekomme ich auch deutlich bessere Werte bei schnellen, flachen Dauerläufen.

Rolli
11.04.2019, 11:49
Ich komme bei deinen Trainingsleistungen immer nicht mehr aus dem Staunen heraus.... :haeh:
Ich kann nur schwer nachvollziehen, wie man sowas laufen kann...irgendwie muss das doch zumindest ein bisschen auf einen Wettkampf übertragbar sein? :tocktock:

So ist das mit Trainingsweltmeistern... ich vermute einfach, dass nach 600 Wettkämpfen mein Körper beim Wettbewerb kaum Adrenalin entwickel kann. Dazu kommt der Kopf...

Also Trainingsergebnisse müssen besser als Wettkampfvorgaben sein.

Rolli
11.04.2019, 11:53
Ich gestern: 3x2000m mit 800m TP:
7:10 / 7:24 / 7:36
Decrescendo-Style :hihi:Zu schnell angelaufen, laut Vorgabe wäre eigentlich 3:50er Tempo ausreichend gewesen :klatsch:
Aber schnell laufen macht irgendwie mehr Spaß...
Am späten Abend habe ich Bauchschmerzen bekommen. Passiert mir öfters, wenn ich Langintervalle oder 5er/10er Wettkämpfe gelaufen bin. Da dreht sich irgendwie mein Magen um.

Langsam... Du bist erst eine Woche wieder dabei! Schon in 4 Wochen läufst Du alles sub7.

RunSim
11.04.2019, 13:24
Brilliantes Pacing :D
Ist aber trotzdem eine starke Einheit :daumen:

Da ich noch für ein paar Wochen in der Grundlagenphase bin, teste ich zurzeit ein bisschen was aus. Nach Gefühl laufen und nicht ständig beim Laufen auf die Uhr glotzen. Dann kann ich auch besser auf Körperhaltung, Laufschritte etc achten. Meistens bekomme ich ein gutes Tempo hin, dieses Mal hat´s wohl nicht geklappt :klatsch:



Na dann verteile es doch auf dreimal oder hebe Dir zumindest das beste für den Schluß auf :wink:
Ja, beim nächsten Mal vielleicht nicht ganz so loskacheln :nick::geil:

leviathan
11.04.2019, 13:55
Keine Ahnung wie die Uhr das berechnet. Normalerweise bekomme ich auch deutlich bessere Werte bei schnellen, flachen Dauerläufen.

Bedeutet? Die Dauerläufe, TDLs und langen Läufe bei ca. 70 und die Intervalle bei Mitte 50, macht dann im Schnitt 63?


Da ich noch für ein paar Wochen in der Grundlagenphase bin, teste ich zurzeit ein bisschen was aus. Nach Gefühl laufen und nicht ständig beim Laufen auf die Uhr glotzen. Dann kann ich auch besser auf Körperhaltung, Laufschritte etc achten. Meistens bekomme ich ein gutes Tempo hin, dieses Mal hat´s wohl nicht geklappt :klatsch:


Das versuche ich auch immer. Aber gerade zu Beginn einer Einheit versuche ich mich auch am Anfang etwas zu justieren. Da trügt das Gefühl ganz gern mal. Dann versuche ich den Fokus aber auch auf schnell und locker zu legen oder einfach mal ein bisschen mit der Frequenz zu spielen. Ansonsten hast Du da vollkommen Recht. Der permanente Blick auf die Uhr versaut häufig den Rhythmus und die Lockerheit.

RunSim
11.04.2019, 14:10
Langsam... Du bist erst eine Woche wieder dabei! Schon in 4 Wochen läufst Du alles sub7.
Diese Prognose würde ich dir gerne glauben :nick:


So ist das mit Trainingsweltmeistern... ich vermute einfach, dass nach 600 Wettkämpfen mein Körper beim Wettbewerb kaum Adrenalin entwickel kann. Dazu kommt der Kopf...

Also Trainingsergebnisse müssen besser als Wettkampfvorgaben sein.

Ok, eine Möglichkeit wäre die von dir: im Trainng schneller als im Wettkampf zu laufen...
Man hört aber auch mal von Sportlern, die durch zeitlich begrenzte Wettkampfabstinenz wieder heiß auf Wettkämpfe geworden sind.
So doof das klingen mag, aber vielleicht verhält es sich wie eine Art Sucht. Der Körper hat sich an Wettkämpfe mittlerweile so gewöhnt, dass es ihm wie normales Training vorkommt. Der Kopf "erwartet" aber dennoch eine Höchstleistung im Wettkampf. Und wenn dann während des Wettkampfes diese "Höchstleistung" ausbleibt, wirkt dies stark demotivierend.

Um es mal bildlich auszurdrücken: wenn es nicht gelingt mit dem Kopf durch die Wand zu laufen, sollte man vielleicht mal ein paar Meter zurück gehen um Anlauf zu holen :daumen:

Ich habe natürlich gut reden. Bei mir hat keiner eine Erwartungshaltung, da ich neu in der Leichtathletik bin. Und ich habe bis jetzt noch keine Stagnation mitmachen müssen. Aber vielleicht zeigt das auch, wie wichtig die mentale Komponente bei Wettkämpfen ist. Für mich ist der springende Punkt den optimalen Spannungszustand vor dem Wettkampf zu finden. Und dieser liegt zwischen "zu locker" und "zu angespannt".


Und bzgl. deines Trainings solltest du dir überlegen, ob ein ständiges Überziehen und Übertreffen der Vorgaben Sinn macht.
Ich komme da drauf aufgrund eines aktuellen "Vorfalls".
Wir haben bei uns einen in der Gruppe, M50er, der ständig beim Training überzieht. Dauerläufe, Intervalle, Sprints, alles schneller als Rene´s Vorgaben. Rene und ich haben uns bislang den Mund fuselig geredet. Denn derjenige bekommt es bis auf Marathonläufe nicht hin, auch nur annähernd seine mögliche Leistung im Wettkampfzu zeigen (in relation zu seinen Traingsvorleistungen).
Ich war zusammen mit dem Kollegen bei einer LD. Und der Sportwissenschaftler dort hat es auf den Punkt gebracht, ohne den Kollegen jemals beim Training gesehen zu haben.
Aussage vom Sportwissenschaftler war: "Sie laufen zu schnell. Und warum? Weil Sie es können! Sie meinen sich bei jedem Training immer wieder aufs Neue beweisen zu müssen, dass sie trotz ihres Alters noch so schnell laufen können. Viel wichtiger wäre es aber, wenn Sie auch mal in den richtigen Intensitätsbereichen trainieren würde".
Du bist deutlich erfahrener als ich und ich maße mir nicht an, dir irgendwelche blöden Tipps zu geben. Vieles wirst du bislang absolut richtig gemacht haben, sonst hättest du nicht soviel erreicht. Aber manchmal muss man sich auch mal kritisch selbst hinterfragen.
Irgendwer hier im Forum hat eine Signatur, die ich ganz cool finde: Sie fuhren in die falsche Richtung und erhöhten die Geschwindigkeit.

Rolli
11.04.2019, 15:25
Danke Dir für die Hinweise.

So drastisch würde ich das nicht sehen. Der Begriff "überziehen" ist sehr negativ behaftet, was ich nicht teile. Es ist einfach eine Trainingsform, die ich lieber "alles was möglich ist" nennen würde. Dass es nicht bei jedem und nicht zu jeder Zeit passt, ist schon klar. Nun, ich musste komplettes letztes Jahr beim Training nur "zuschauen" und mich im Training immer quälen, somit genieße ich mein den Zustand aktuell. Keine Schmerzen und ich kann wieder mit den Jungs laufen... also ich sehe sie noch am Ende der Gerade, wenn ich aus der Kurve komme.:zwinker2:

Natürlich ist es sehr schwer sich zurück zu halten, wann man die, gar nicht so alte Daten, im Trainingsbuch sieht Trotzdem versuche ich mich an die Vorgaben zu halten und überziehe die Vorgaben eher selten um 2-3s/km, was ich gar nicht so tragisch bewerten würde. Auch wenn meine Einträge etwas "überzogen" aussehen, so was wie 6x lockere Sprint + 8km lockere DL würde ich nie als QTE bezeichnen. Dass ich 3xQTE in der Woche mache, ist schon seit Jahren Standard. Die Fähigkeit ist erlernbar und wird in der Grundlagenphase ausgearbeitet.

Natürlich kenne ich andere Systeme, aber für POL und lockere, stundenlange DL habe ich zur Zeit keine Motivation und freue mich auf jede QTE, was ich schon seit langen nicht genießen konnte.

Übrigens, die Trainingsdichte ist eine der stärksten Trainingsreizen überhaupt. Und damit auch die effektivste Trainingsform. Klar ist das sehr gefährlich und man kann schnell überziehen... aber worauf soll ein M50 warten? Die Rente kommt. :D
Da ich glaube, meine Trainingsfehler von vor 2 Jahren erkannt zu haben, habe ich ein System entwickelt, wo ich dagegen was tuen kann und hoffe auf meine alte Niveau (+5s/km Altersbonus) zurück zu kommen. Nein, es ist kein Geheimnis. Ich habe viel zu viel Krafttraining gemacht, was meine funktionelle Winkelstellung verändert und Kraftverhältnis Quadrizeps/Hamstring negativ beeinflusst hat (dadurch auch 5x Muskelfaserrisse)

Aber, aber... ich will nicht besserwisserisch klingen und glaub mir, dass jeder begründeter Warnung mich dazu bewegt, meine Pläne zu überprüfen.

leviathan
11.04.2019, 15:55
Nun, ich musste komplettes letztes Jahr beim Training nur "zuschauen" und mich im Training immer quälen, somit genieße ich mein den Zustand aktuell. Keine Schmerzen und ich kann wieder mit den Jungs laufen...

ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du da schreibst. Man genießt dann wirklich jeden einzelnen Lauf. Das sollte man aber auch nicht ganz aus den Augen verlieren, wenn die Ambitionen doch wieder größer werden. Das bleibt ja nicht aus :P



Trotzdem versuche ich mich an die Vorgaben zu halten und überziehe die Vorgaben eher selten um 2-3s/km, was ich gar nicht so tragisch bewerten würde.

Man hat halt beim Lesen häufiger das Gefühl, daß sich die 2-3s eben nicht auf den Kilometer, sondern 200m beziehen.


Auch wenn meine Einträge etwas "überzogen" aussehen, so was wie 6x lockere Sprint + 8km lockere DL würde ich nie als QTE bezeichnen.


Das würde so ungefähr dem entsprechen, was ich an Strides laufe. Danke für die Erklärung. Das ist dann wirklich keine QTE.


Natürlich kenne ich andere Systeme, aber für POL und lockere, stundenlange DL habe ich zur Zeit keine Motivation und freue mich auf jede QTE, was ich schon seit langen nicht genießen konnte.

Soviel Volumen ist da wahrscheinlich gar nicht nötig. Ich habe im letzten halben Jahr ein wenig damit experimentieren dürfen und teilweise müssen. Selbst mit ausschließlichen sehr entspannten lockeren Läufen kommt man schon auf ein sehr vernünftiges Grundniveau. Dann kommen vielleicht ein paar Strides dazu. Irgendwann kommen als QTE ein oder zwei TDLs, die weit von der Schwelle weg liegen. Und es geht immer noch lange bergauf. Und wenn die Entwicklungskurve flacher wird, kommen ein paar erste ganz sanfte QTEs. Du würdest die nicht mal als solche bezeichnen. Und selbst damit macht man auf einmal einen riesigen Sprung. Nach gar nicht so langer Zeit hat man dann schon ein sehr ordentliches Niveau. Peinlich ist halt nur, wenn man sich mit jemanden über das Training unterhält. Und man außer ganz passabler Form nichts vorweisen. Keine tollen Geschichten von heroischen Einheiten, keine Zusammenbrüche, keine Nahtoderfahrung...


Ich habe viel zu viel Krafttraining gemacht


Komischerweise habe ich auch die besten Ergebnisse ohne Krafttraining erzielt. Allerdings hat eine Verlagerung eines beachtlichen Anteils des Trainingsvolumens ins Gelände die Stabilität positiv beeinflusst. Dennoch ist das beste Krafttraining (zumindest für mich) kurzes schnelles Laufen bei 90% Effort.

MikeStar
11.04.2019, 16:41
Rolli: Beinhaltet dein Training auch Gymnastik, ABC, Koordinations- und Beweglichkeitselemente? Wenn ja, in welchem Umfang?

Rolli
11.04.2019, 17:41
Rolli: Beinhaltet dein Training auch Gymnastik, ABC, Koordinations- und Beweglichkeitselemente? Wenn ja, in welchem Umfang?

ABC, 3x Woche, vor jeder QTE.
Kraft, 3x Woche, aktuel 2x.
Koordination 2x Woche. Vor QTE.
Beweglichkeit ab und zu, aber Krafttraining geht in diese Richtung.

+ 2x Woche Kraft für die Strandfigur. Tschaka!

leviathan
12.04.2019, 10:14
ABC, 3x Woche, vor jeder QTE.
Kraft, 3x Woche, aktuel 2x.
Koordination 2x Woche. Vor QTE.
Beweglichkeit ab und zu, aber Krafttraining geht in diese Richtung.

+ 2x Woche Kraft für die Strandfigur. Tschaka!

Wow, da stecke ja noch viel hinter dem Lauftraining. Ich habe im Gegensatz dazu mein Training diesbezüglich ein wenig angepasst:

ABC mache ich gar nicht. Das hat sich nicht bewährt.
Kraft, 1x, max. 2x Woche, aber nur 3x Klimmzüge und Liegestütz im Wechsel (Dauer ca. 6 Minuten); für Beine gibt es Berge :)
Koordination 2x Woche, einmal in Form von Strides und einmal laufe ich nach einem Dauerlauf einmal ca. 20s bis 30s schnell einen Berg hoch.
Beweglichkeit eigentlich knapp 5 Minuten vor jedem Training in Form von Ausfallschritten in verschiedene Richtungen, gelegentlich (alle 2 bis 3 Wochen) gehe ich zum Yoga.


Strandfigur

Da kommt das Manko. Mittlerweile sehe ich aus wie ein Leichtgewichts- und nicht mehr wie ein Mittelgewichts Boxer.

Vielleicht ist das ja dann auch der Unterschied und der Grund, warum Ihr so viel besser auf der Mittelstrecke seid. Das oben beschriebene Training versetzt einen zumindest in die Lage in Deutschland - natürlich nur in der AK - von 3000 bis Marathon ums Podium zu laufen. Ich versuche ja immer noch zu verstehen, warum dann auf den kürzeren Strecken so ein riesiger Leistungsknick folgt.

Wenn ich nun Deine Einheiten und auch das Training neben der Bahn betrachte, ist das schon ein deutlicher Unterschied. Und der scheint Dich eben (neben Deinem Talent) wirklich in die Lage zu versetzen, richtig schnell zu laufen.

RunSim
12.04.2019, 10:34
Danke Dir für die Hinweise.

So drastisch würde ich das nicht sehen. Der Begriff "überziehen" ist sehr negativ behaftet, was ich nicht teile. Es ist einfach eine Trainingsform, die ich lieber "alles was möglich ist" nennen würde. Dass es nicht bei jedem und nicht zu jeder Zeit passt, ist schon klar. Nun, ich musste komplettes letztes Jahr beim Training nur "zuschauen" und mich im Training immer quälen, somit genieße ich mein den Zustand aktuell. Keine Schmerzen und ich kann wieder mit den Jungs laufen... also ich sehe sie noch am Ende der Gerade, wenn ich aus der Kurve komme.:zwinker2:

Überziehen ansich finde ich grundsätzlich auch nicht negativ. Wir pushen uns manchmal auch gegenseitig und zack, neue Trainings-PB :nick:



Natürlich ist es sehr schwer sich zurück zu halten, wann man die, gar nicht so alte Daten, im Trainingsbuch sieht Trotzdem versuche ich mich an die Vorgaben zu halten und überziehe die Vorgaben eher selten um 2-3s/km, was ich gar nicht so tragisch bewerten würde.



Man hat halt beim Lesen häufiger das Gefühl, daß sich die 2-3s eben nicht auf den Kilometer, sondern 200m beziehen.

Mein Gefühl ist da auch so wie Levi. Ich kann es aber nicht "beweisen", vielleicht ist es auch die Art wie du schreibst, Rolli.



Natürlich kenne ich andere Systeme, aber für POL und lockere, stundenlange DL habe ich zur Zeit keine Motivation und freue mich auf jede QTE, was ich schon seit langen nicht genießen konnte.

Kann dich auch voll verstehen. Wenn man endlich wieder fit ist, will man einfach laufen "so schnell wie geht".




Auch wenn meine Einträge etwas "überzogen" aussehen, so was wie 6x lockere Sprint + 8km lockere DL würde ich nie als QTE bezeichnen. Dass ich 3xQTE in der Woche mache, ist schon seit Jahren Standard. Die Fähigkeit ist erlernbar und wird in der Grundlagenphase ausgearbeitet.

Da sind wir uns alle einig, eine QTE ist das nicht.



Übrigens, die Trainingsdichte ist eine der stärksten Trainingsreizen überhaupt. Und damit auch die effektivste Trainingsform. Klar ist das sehr gefährlich und man kann schnell überziehen... aber worauf soll ein M50 warten? Die Rente kommt. :D
Da ich glaube, meine Trainingsfehler von vor 2 Jahren erkannt zu haben, habe ich ein System entwickelt, wo ich dagegen was tuen kann und hoffe auf meine alte Niveau (+5s/km Altersbonus) zurück zu kommen. Nein, es ist kein Geheimnis. Ich habe viel zu viel Krafttraining gemacht, was meine funktionelle Winkelstellung verändert und Kraftverhältnis Quadrizeps/Hamstring negativ beeinflusst hat (dadurch auch 5x Muskelfaserrisse)

Das ist auch der Grund, warum ich mich mit Tipps bei dir schwer tue. Du trainierst schon sehr lange, hast schon viel probiert und auch schon einiges geändert aufgrund von Erfahrungen/Verletzungen. Ich würde mir nicht anmaßen hier einfach so Tipps vom Stapel zu lassen ohne deine gesamte sportliche Biographie zu kennen.
Es sind wie gesagt lediglich Eindrücke, die ich schreibe :)



Aber, aber... ich will nicht besserwisserisch klingen und glaub mir, dass jeder begründeter Warnung mich dazu bewegt, meine Pläne zu überprüfen.
Jau, das glaube ich dir.
Wegen jedem kleinen Windstoß umzufallen und ins Grübeln zu geraten macht eine langfristige Ausrichtung zunichte.



ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du da schreibst. Man genießt dann wirklich jeden einzelnen Lauf. Das sollte man aber auch nicht ganz aus den Augen verlieren, wenn die Ambitionen doch wieder größer werden. Das bleibt ja nicht aus :P
+1



Soviel Volumen ist da wahrscheinlich gar nicht nötig. Ich habe im letzten halben Jahr ein wenig damit experimentieren dürfen und teilweise müssen. Selbst mit ausschließlichen sehr entspannten lockeren Läufen kommt man schon auf ein sehr vernünftiges Grundniveau. Dann kommen vielleicht ein paar Strides dazu. Irgendwann kommen als QTE ein oder zwei TDLs, die weit von der Schwelle weg liegen. Und es geht immer noch lange bergauf. Und wenn die Entwicklungskurve flacher wird, kommen ein paar erste ganz sanfte QTEs. Du würdest die nicht mal als solche bezeichnen. Und selbst damit macht man auf einmal einen riesigen Sprung. Nach gar nicht so langer Zeit hat man dann schon ein sehr ordentliches Niveau. Peinlich ist halt nur, wenn man sich mit jemanden über das Training unterhält. Und man außer ganz passabler Form nichts vorweisen. Keine tollen Geschichten von heroischen Einheiten, keine Zusammenbrüche, keine Nahtoderfahrung...

Daran sieht man, wie unterschiedlich die persönlichen Erfahrungen sind.
Rolli hat anscheinend seie bislang besten Ergebnisse mit äußerst intensivem Training hinbekommen, du eher mit "smoothem" Training.

Mein Erfahrungszeitraum ist hier noch zu gering. Was ich bis jetzt für mcih herausgefunden habe: jede (langwierige) Verletzung hat mich bislang am meisten ausgebremst.
Vermeintlich "schlechtes" oder zu "lasches" Training nicht. Für mich ist daher aktuell das höchste Ziel kontinuirlich trainieren zu können. Dann werde ich mich vermutlich für zumindest ein paar Jahre noch etwas steigern können.
Irgendwann wird aber der Punkt kommen, da bin ich mir sicher, dass durch reine Kontinuität nicht mehr viel an Leistungssteigerung möglich sein wird. An diesem Punkt werde ich dann überlegen müssen, was man durch Intensitätssteigerungen rausholen kann.
Bis zu diesem Punkt werde ich aber hoffentlich auch noch besser wissen, wie mein Körper auf Trainingsreize reagiert. Durch "intelligentes" Training kann man mMn sicherlich auch noch etwas optimieren.




Komischerweise habe ich auch die besten Ergebnisse ohne Krafttraining erzielt. Allerdings hat eine Verlagerung eines beachtlichen Anteils des Trainingsvolumens ins Gelände die Stabilität positiv beeinflusst. Dennoch ist das beste Krafttraining (zumindest für mich) kurzes schnelles Laufen bei 90% Effort.
Guter Hinweis!
Leider habe ich hier in meinem nahen Umfeld nur sehr wenige und wenn, dann nicht so lange Wege abseits von Asphalt.
Auf welchem untergrund hast du gute Erfahrungen gemacht?
Weiche Waldwege oder eher "härter", sowas wie Schotterwege?
Ich müsste mich da vielleicht mal hier in der Gegend umschauen.

leviathan
12.04.2019, 10:53
Daran sieht man, wie unterschiedlich die persönlichen Erfahrungen sind.
Rolli hat anscheinend seie bislang besten Ergebnisse mit äußerst intensivem Training hinbekommen, du eher mit "smoothem" Training.


Du kannst so hart und soviel trainieren wie Du willst. Das wichtigste Kriterium für langfristigen Erfolg ist Kontinuität. Erfolg bedeutet dabei möglichst viel aus seinem Talent herauszuziehen. Das ist nun mal gegeben und damit muss man umgehen.


rgendwann wird aber der Punkt kommen, da bin ich mir sicher, dass durch reine Kontinuität nicht mehr viel an Leistungssteigerung sein wird. An diesem Punkt werde ich dann überlegen müssen, was man durch Intensitätssteigerungen rausholen kann.

Ganz sicher wird das so sein. Viele sind dann überrascht, wenn mit einer Vordoppelung von Umfang und/oder Intensität dennoch kaum mehr geht. Ich bin fest davon überzeugt, daß man 95% der Möglichkeiten sehr leicht aus dem Körper rauskitzeln kann. Für die restlichen 5% gehen viele von uns hohe Risiken ein und betreiben einen immensen Aufwand. Dennoch scheitern viele dabei, sich weiter zu verbessern. Und unglücklicherweise versuchen sie die letzten 5% schon dann rauszukitzeln, wenn sie noch bei 85% sind. Das ist natürlich aus Chancen-/Risikoperspektive Unsinn. An der Börse gibt es dazu eine schöne Analogie: "Gier frisst Hirn" :D


Auf welchem untergrund hast du gute Erfahrungen gemacht?
Weiche Waldwege oder eher "härter", sowas wie Schotterwege?


Ich versuche schon viel abzuwechseln. Bergig laufe ich meistens im Gelände auf Waldwegen. Die meisten QTEs laufe ich auf Asphalt. Ausnahmen sind TDLs oder lange Läufe mit EB im Gelände. Ich würde mal sagen, daß ca. 40% der Kilometer aktuell auf Asphalt gelaufen werden, 40% auf relativ weichem Waldboden und ca. 20% auf Schotterwegen. Das ist aber irgendwie "Fensterkreuz mal Sonne", sollte aber ungefähr passen. Waldboden bedeutet immer profiliert. Es ist aber auch ein wenig Luxus, daß es hier alles mögliche direkt vor der Haustür gibt. In London oder Singapore sah die Welt auch anders aus. Da muss man einfach damit umgehen, was man vorfindet.

Rolli
12.04.2019, 12:05
ABC mache ich gar nicht. Das hat sich nicht bewährt.

:confused:

Vielleicht ist das ja dann auch der Unterschied und der Grund, warum Ihr so viel besser auf der Mittelstrecke seid. Das oben beschriebene Training versetzt einen zumindest in die Lage in Deutschland - natürlich nur in der AK - von 3000 bis Marathon ums Podium zu laufen. Ich versuche ja immer noch zu verstehen, warum dann auf den kürzeren Strecken so ein riesiger Leistungsknick folgt.

Wenn ich nun Deine Einheiten und auch das Training neben der Bahn betrachte, ist das schon ein deutlicher Unterschied. Und der scheint Dich eben (neben Deinem Talent) wirklich in die Lage zu versetzen, richtig schnell zu laufen.
... und von Talent würde ich hier nicht sprechen wollen.

Rolli
12.04.2019, 12:10
Überziehen ansich finde ich grundsätzlich auch nicht negativ. Wir pushen uns manchmal auch gegenseitig und zack, neue Trainings-PB :nick:
...
Mein Gefühl ist da auch so wie Levi. Ich kann es aber nicht "beweisen", vielleicht ist es auch die Art wie du schreibst, Rolli.

Das ist einer (meiner) Kriterien bei der Aufteilung der Athleten/Jugendlichen: geeignet für LD oder geeignet für MD, was in ca. 90% zutrift:

Zufrieden wenn 0-3s langsamer als die Intervallvorgaben (weil nicht überzogen) gehört zu LD
Erst zufrieden wenn 0-3s schneller gelaufen ist, gehört zu MD. Zu langsam ist eine Niederlage.

leviathan
12.04.2019, 12:12
:confused:

Ich hatte da nie eine positive Entwicklung verspürt oder einen Nutzen erfahren. Es hat einfach nur Zeit gekostet. Ich schließe nicht aus, daß ich es einfach falsch gemacht habe.


... und von Talent würde ich hier nicht sprechen wollen.

Stell Dich nicht unter den Scheffel. Du bist da wirklich reich beschenkt. Kritik würde ich ja nur dann üben, wenn Du dieses Geschenk ausgeschlagen hättest. Du hast aber etwas daraus gemacht :nick:

MikeStar
12.04.2019, 12:55
"Überziehen" von Einheiten muss ja auch nicht bedeuten, dass man sein Training negativ beeinflußt. Es kann ja ebenso einfach ein Indikator dafür sein, dass der Trainierende in diesem Bereich einfach bereits auf einem höheren Level ist oder hier einfach talentierter ist.

Wichtig dabei ist doch vor allem, dass das "Überziehen" nicht in der Intensität stattfindet und sich dadurch die Folgeeinheiten bzw. der Gesamttrainingsplan gefährdet werden.

Koordination, Beweglichkeit, ABC etc. müssen sich gar nicht in Zahlen messbar machen. Zumindest nicht kurzfristig. Aber alleine als Vorbeugung vor Verletzungen und zur Verbesserung der Laufökonomie findet es seine Legitimität.

Kontinuität als wichtigen Faktor hab' ich ja auch schon angesprochen... was mir aber noch zu wenig vorkommt ist der mentale Faktor. Und damit meine ich nicht nur den Quälfaktor. Kontinuität heißt auch zum einen Vertrauen in seinen Weg zu haben und auch eine realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeiten zu haben.

An meinem Beispiel - auch wenn ich deutlich langsamer laufe als Ihr - lässt sich das gut veranschaulischen. Ich bin im Januar in eine Laufserie mit 3x 3300m gestartet. Letztes Jahr hab' ich die Serie mit 14:10min +/-2" je 3.3km im Schnitt abgeschlossen. Dieses Jahr bin ich mit dem Anspruch und der Erwartung, dass eine Verbesserung selbstverständlich ist, in den ersten Lauf gestartet und hintenraus - weil zu schnell angegangen - eingebrochen. Beim zweiten Lauf dito.
Erst beim dritten Lauf bin ich taktisch vernünftig gelaufen... auch weil ich mir selbst den Druck rausgenommen habe. Und hab' mich auf 13:56 verbessert.

Ich denke, dass z.B. bei Rolli ähnliches zutrifft. Im Training klappt's und im Wettkampf blockiert durch eigenen Druck.

Thema Untergrund: Ich hab' bei mir in der Nähe einen Trainingskurs entdeckt auf dem mit die MD-Anteile richtig Spaß machen und der eigentlich für alles das geeignete Terrain bietet. Zum einen ein bis zu ca. 2km langer, leicht profilierter Trimm-Dich-Pfad (inkl. 20 Übungen), 500m davon entfernt ein Waldweg ca. 100m lang, ca. 10% Steigung für Bergsprints und nochmal 500m entfernt ein ca. 1.6km langer ebenfalls profilierter Dünen-Rundweg mit 30% Waldboden und 30% hartem und 40% weichem Sandboden.

Meine Trainings dort finde ich z.B. bei ähnlicher Intensität weit weniger belastend für die Orthopädie als das gleiche Training auf der Bahn.

Rolli
12.04.2019, 13:08
An meinem Beispiel - auch wenn ich deutlich langsamer laufe als Ihr - lässt sich das gut veranschaulischen. Ich bin im Januar in eine Laufserie mit 3x 3300m gestartet. Letztes Jahr hab' ich die Serie mit 14:10min +/-2" je 3.3km im Schnitt abgeschlossen. Dieses Jahr bin ich mit dem Anspruch und der Erwartung, dass eine Verbesserung selbstverständlich ist, in den ersten Lauf gestartet und hintenraus - weil zu schnell angegangen - eingebrochen. Beim zweiten Lauf dito.
Erst beim dritten Lauf bin ich taktisch vernünftig gelaufen... auch weil ich mir selbst den Druck rausgenommen habe. Und hab' mich auf 13:56 verbessert.

Ich denke, dass z.B. bei Rolli ähnliches zutrifft. Im Training klappt's und im Wettkampf blockiert durch eigenen Druck.

Ja. Das ist aber keine Erklärung sondern Beschreibung der Symptome. Und eine Lösung ist auch nicht dabei.

Übrigens, anders als Du es beschreibst, fehlt mir gerade der Druck und der "Kampfgeist", vor allem bei Trainingswettkämpfen. Geht es nach 2000m nicht, dann wird langsamer gelaufen oder DNF (sic!). Trotzdem finde ich die Wettkämpfe wichtig um das Niveau zu bestimmen und einen zusätzlichen Reiz zu bekommen. Und ich mag Wettkämpfe nach wie vor.

Rolli
13.04.2019, 17:10
Na dann weitere Geschichten aus dem Land der Trainingsweltmeister:

5km Silvesterlauf vor 3 Monaten: 18:28.
Heute, die gleiche Strecke in 18:18. :daumen: Zufrieden!

OK, schlechter Vergleich, weil ich vor Silvesterlauf 2 freie Tage hatte und nicht arbeiten musste und heute bin ich direkt nach der Nachtschicht 4 Stunden geschlafen und der letzte Ruhetag war am Dienstag. So machen das die wahre Meister! Trainingsweltmeister! :wink:

Brian
15.04.2019, 06:37
Nach meinem mehr als zufriedenstellendem lockeren Trainingswettkampf über 10km vom zurückliegenden Wochenende geht es jetzt auf die Bahn. Meine geplanten Wettlämpfe für Frühjahr/Sommer:

1.5.: 1500m Ziel: 4:50min

19.5.: 3000m, Ziel: 10:25min

26.05.: 1500m, Ziel: 4:47min

21.06.: 1500m, Ziel: 4:45min

03.07. 1500m, Ziel: 4:42min

13.7. 1500m, Ziel: 4:40min

Rolli
15.04.2019, 06:51
[FONT=arial][SIZE=3]Nach meinem mehr als zufriedenstellendem lockeren Trainingswettkampf über 10km vom zurückliegenden Wochenende geht es jetzt auf die Bahn. Meine geplanten Wettlämpfe für Frühjahr/Sommer:

1.5.: 1500m Ziel: 4:50min
[COLOR=#1D2228]

Wo?

19.5.: 3000m, Ziel: 10:25min
:confused:
Du brauchst 10:24!!!

Rolli
15.04.2019, 06:52
Und bitte die Farben und Größe nicht so viel verändern. Das Zitieren wird zum Akt!

Spandelles
15.04.2019, 07:38
Nach meinem mehr als zufriedenstellendem lockeren Trainingswettkampf über 10km vom zurückliegenden Wochenende geht es jetzt auf die Bahn. Meine geplanten Wettlämpfe für Frühjahr/Sommer:

1.5.: 1500m Ziel: 4:50min

19.5.: 3000m, Ziel: 10:25min

26.05.: 1500m, Ziel: 4:47min

21.06.: 1500m, Ziel: 4:45min

03.07. 1500m, Ziel: 4:42min

13.7. 1500m, Ziel: 4:40min



Da sehen wir uns ja öfter ...

Rolli
15.04.2019, 08:11
Ich überlege mal euch ab und zu zu besuchen.

Ob ich am 01.05 schaffe... eher nicht, weil ich am 31.04. in der Nacht zurück aus dem Urlaub bin.

Rolli
18.04.2019, 07:18
Hier ist nix mehr los...

Leider auch bei mir Wellenbewegungen... gut/schlecht/gut.

Am Montag habe ich mir in der Firma m Knie gestoßen und so unglücklich, dass die Kniescheibe raus und wieder zurück gesprungen ist... grrrrr. Keine Schmerzen aber 2 Tage etwas dick. Beim Laufen gar keine Schmerzen, nur durch die Schwellung sind Kniebeuge nicht möglich. Gut dass ich keine Kniebeuge mehr mache. :wink: So also weiter laufen...
Dienstag DL getestet und alles wieder OK. Kniescheibe mit Taps stabilisiert und die Schwellung fast komplett weg.

Also Gestern Bahn:
2x5x400 mit genau 1:40 P und 7'SP
in 75, 73, 73, 73, 72,
und 73, 71, 71, 72, 69

Sehr zufrieden. Endlich mal kurz-kurz, das beflügelt! Jetzt muss ich versuchen das zu verlängern und im Mai wieder 3000m antesten.

hbef
18.04.2019, 08:37
Also Gestern Bahn:
2x5x400 mit genau 1:40 P und 7'SP
in 75, 73, 73, 73, 72,
und 73, 71, 71, 72, 69

Sehr zufrieden. Endlich mal kurz-kurz, das beflügelt! Jetzt muss ich versuchen das zu verlängern und im Mai wieder 3000m antesten.

Sieht doch gut aus. Läufst du die 400er in Spikes? Als nächstes dann sowas wie 8x600, gefolgt von 5x1000?
Was hältst du von kurzen TDL in der 3000m/5000m Vorbereitung? Ich plane ja auch für 3000/5000 und hatte an sowas wie 4KM 3:35 oder in der direkten 3000m-Vorbereitung auch mal 2000m im WK-Tempo geplant.

Ich bastel da momentan viel rum an meinem TP und freu mich auf die Bahn, gerade bei dem Wetter. Leider war die Sache vom 10er am Sonntag wohl doch etwas mehr als Seitenstechen. Tippe mittlerweile auf Bauchmuskelzerrung, jede Bewegung schmerzt immer noch. An Sport nicht zu denken. Nervig.

Rolli
18.04.2019, 08:53
Ich bastel da momentan viel rum an meinem TP und freu mich auf die Bahn, gerade bei dem Wetter. Leider war die Sache vom 10er am Sonntag wohl doch etwas mehr als Seitenstechen. Tippe mittlerweile auf Bauchmuskelzerrung, jede Bewegung schmerzt immer noch. An Sport nicht zu denken. Nervig.
Gute Besserung! Das ist nicht schön.

Sieht doch gut aus. Läufst du die 400er in Spikes?
Ja. Jetzt wieder fast alles auf der Bahn mit Spikes.

Als nächstes dann sowas wie 8x600, gefolgt von 5x1000?
Was hältst du von kurzen TDL in der 3000m/5000m Vorbereitung? Ich plane ja auch für 3000/5000 und hatte an sowas wie 4KM 3:35 oder in der direkten 3000m-Vorbereitung auch mal 2000m im WK-Tempo geplant.
Genau solche Einheiten habe ich geplant.
5km TDL habe ich gerade am Samstag gemacht.
Wir sind nächste Woche im Trainingslager auf Borkum, und da werde ich fast jeden Tag auf der Bahn sein.

RunSim
18.04.2019, 11:21
Hab leider in den letzten Tagen wenig IM Forum gelesen.
Aber schön, dass es bei dir weiter aufwärts geht, Rolli :-)

War in den letzten Tagen in einem Mini TL vom Verein. Sonntag bis Dienstag je 2 Einheiten. Gestern Pause. Gleich hoffentlich ein lockerer DL.

2 Einheiten pro Tag merke ich schon nach dem ersten Tag, bin einfach nix gewöhnt...
So:
1. Sprints: 3x30m/ 3x50m/ 2x100m mit je 3-5'P.
2. Intervalle im Wald, Cross: immer jeweils ca. Angaben, nur laut GPS.
1400-1300-1400-1300-1400 mit je 700m TP. IVs @ca.3:45-3:50. Zügig für den Untergrund.
Mo:
1. 45' locker, 5 Steigerungen, 25 Minuten Stabi/Kraft
2. 5x(800+400) mit je 200m zügiger TP.
Schnelle Abschnitte alle konstant @3:45, TPs unter 60 Sekunden=@4:40-5:00.
Di:
1. Leichte Rampe hoch,: 10 x ca.200m, locker zurück traben.
2. Fahrtspiel im Wald: 1/2/3/4/5/4/3/2/1 (Minuten), immer gleiche Minutenzahl locker. Insgesamt 50'.

Mit EL+AL kommt man auf ein paar km, für mich schon recht viel.
Insgesamt alles Grundlagenbereich/Vorbereitung.
Fand ich sehr abwechslungsreich und hat viel Spaß in der Gruppe gemacht :-)

Brian
19.04.2019, 08:43
Leider war die Sache vom 10er am Sonntag wohl doch etwas mehr als Seitenstechen. Tippe mittlerweile auf Bauchmuskelzerrung, jede Bewegung schmerzt immer noch. An Sport nicht zu denken. Nervig.Gute Besserung!

Hier ist nix mehr los...
So isses Rolli!

Auch ich fühle mich nach 8 Jahren Vollgas irgendwie müde. Zur Zeit quäle ich mich durch jede TE. Und das bei nur 4 qualitativ höherwertigen TE pro Woche bei 2 Ruhetagen. :klatsch:

Statement des Trainers: Die Saison ist sehr lang und dauert bis September. Du brauchst die Pausentage im zarten Alter von 53. Recht hat er!

Diese Woche, drei Tage nach dem 10er lief ich 4x2000m im Gelände, Vorgabe: 7:40min.

Ist: 7:42/7:43/7:56/7:51min

Egal!

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest und dicke Ostereier! :D

Rolli
19.04.2019, 09:02
Auch ich fühle mich nach 8 Jahren Vollgas irgendwie müde.

Tssss, dann bist Du gerade mai kein Anfänger mehr.
Deine begeisterungsvolle Beiträge fehlt etwas hier.

Brian
19.04.2019, 09:35
Tssss, dann bist Du gerade mai kein Anfänger mehr.
Deine begeisterungsvolle Beiträge fehlt etwas hier.
Danke Rolli, aber das reale Leben nimmt mich zur Zeit etwas stärker in Beschlag, das kann vorkommen!

Der Körper signalisiert einem, wenn er mal eine schöpferische Pause benötigt, auf der anderen Seite ist meine Form durchaus gut zur Zeit, wenn auch nicht auf Topniveau. Und solange ich mich noch, wenn auch mit Mühe, zu jeder Einheit aufraffen kann, ist alles okay!

RunSim
20.04.2019, 11:44
Maddin, du dickes Osterei ;-)
So Phasen hatte ich auch schonmal, lieber jetzt am Anfang der Saison als kurz vor dem Höhepunkt im September.
Auf deinem Niveau würde ich sagen, dass 4 x Training pro Woche ausreichend sind um dein Niveau zu halten, daher kannst du es auch gerne mal ein paar Wochen ruhiger angehen.
Im Alter wird man doch gelassener ;-)
Ne im Ernst, engagiertes und kontinuierliches Training ist sehr wichtig, wenn man sich weiter verbessern möchte. Aber man sollte nie die Lockerheit und Gelassenheit verlieren.
Die Verbesserung wird kommen. Und wenn nicht...dann kann man es auch nicht ändern.
Wenn man sich so Mini Reportagen über kenianische Läufer und Läufergruppen ansieht, so fällt mir immer als erstes dieser besondere SPIRIT auf.
Na klar, das Ganze wird natürlich immer medienwirksam aufbereitet. Aber ich finde, dass jeder sich seinen eigenen Spirit, seine Motovation neue Kraft zu schöpfen, bewahren muss.
Von daher, bleib locker :-)

RunSim
20.04.2019, 12:50
So und hier mein Training von vorgestern und gestern, wieder zuhause also war alleine laufen angesagt.
Donnerstag 16km@4:40. Bei dem schönen Wetter keine Qual, sondern einfach nur zum genießen.
Von fremden Fußgängern und Fahrradfahrern werde ich in letzter Zeit häufiger darauf angesprochen wie schnell und locker ich doch laufen würde. Das sind natürlich Komplimente, die ich dankend annehme :-)
Nagut, ich habe beim Laufen auch meist ein Grinsen im Gesicht und grüße quasi jeden, der mich anguckt^^

Gestern 3000m-2000m-1000m mit je 800m TP. Nicht auf der Bahn sondern auf einem asphaltierten Geh/Fahrradweg.
Sollte eigentlich etwas langsamer als 10er RT werden. Aber auch hier hat mich das Wetter motiviert und irgendwie bin ich dann schneller losgelaufen ;-)
10:42/7:18/3:34 sind es geworden (wenn mein Stryd richtig eingestellt ist, gehe aber mal davon aus).
War anstrengend und die Hf Kurve untermauert das auch. Dennoch zufrieden, Rolli scheint mit seiner Prognose hoffentlich Recht zu behalten :-)

Rolli
21.04.2019, 19:44
800m Test im Training... 2:24... schlecht.
Keine Ausrede gefunden, weil die Jungs 1000m dabei in 2:41 und 2:42 gelaufen sind.

RunSim
23.04.2019, 16:02
800m Test im Training... 2:24... schlecht.
Keine Ausrede gefunden, weil die Jungs 1000m dabei in 2:41 und 2:42 gelaufen sind.
Jetzt willst du es aber wissen :teufel:
Ich kann jetzt nur von mir ausgehen: Wenn ich denke, dass ich aktuell in einer vielleicht nicht so guten Verfassung bin, versuche ich nicht auch noch selbst im Training auf mich einzuschlagen :peinlich:
Jetzt hast du es quasi "schwarz auf weiß", aber was bringt dir das? Wir haben doch "erst" Ende April.
Und dann noch 800m im Training. Ich will wirklich nicht wissen, was ich da so laufen würde.
Und da ich es nicht wissen möchte, laufe ich es auch nicht. Das kommt für mich nur in einem Wettkampf in Frage.


Frage: wie oft pro Woche bist du in letzter Zeit lockere DLs gelaufen? Wie oft lange, lockere DLs?
Welche Paces und welche Länge/n ungefähr?

Meine Frage zielt auf Folgendes hinaus: wenn es einfach nicht weiter vorwärts gehen will, macht es vielleicht Sinn ein paar Schritte zurück zu gehen um wieder ordentlich Anlauf nehmen zu können.
Und slebst wenn man schon 100 Mal erfolgreich mit dem Kopf durch die Wand gelaufen ist, bedeutet das nciht, dass es immer und immer wider funktioniert. Du gehst einen sehr extremen Weg in relation zu den Meinungen hier im Forum. Deine Erfolge in der Vergangenheit geben dir recht, dass es so funktionieren kann.
Wenn jetzt abe rein Punkt gekommen ist, wo es so nicht weitergehen kann, muss man andere Wege ausprobieren.
Und daher meine Satz oben mit dem "Anlauf nehmen".

Für mich an deiner Stelle wäre das Jahr 2019 eine Möglichkeit um eine grundsolide Ausdauerbasis zu schaffen, ohne dabei die FT-Muskeln zu sehr zu vernachlässigen.
Ganz grob skizziert: Steigerungen ja, 150er Ins-Outs ja, 150-200er IVs mit langen Pausen ja.
Zunächst viele DLs im Bereich 80-85% Schwellentempo. Ein etwas längerer lockerer DL pro Woche.
IVs und TDLs im Bereich 90-105% Schwellentempo. Langsam aufbauend, nicht sofort 5x2000m@105% sondern vielleicht mit sowas wie 6km@90%Schwellentempo beginnen. Kann man doch auch gut in einen DL einbauen. 5km lockeres DL-Tempo einlaufen + 6km@90%Schwellentempo + 5km lockeres DL-Tempo auslaufen.
3x4000m@95%Schwellentempo mit zügigen kurzen TPs / 3x2000m-3000m@100%Schwellentempo oder ähnliches /
Aber man hat doch einen großen Spielraum um da eine ordentliche Progression hinzubekommen, oder?

Ich kann zugegebenermaßen auch vollkommen daneben liegen, da ich nicht einschätzen kann, wie stark dein Körper bereits auf die hohe Reizdichte "getrimmt" ist. Du reagierst sicher anders auf Trainingsreize als Leute, die noch nicht so lange und nicht so intensiv trainieren.
Aber nur weil du jedes Training schnell und am Limit laufen kannst, bedeutet das nicht, dass du es auch laufen musst.

Über Kritik und Anregungen zu meinem Ansatz freue ich mich natürlich :daumen::)

Ex_Sprinter
23.04.2019, 16:22
+1

Rolli
23.04.2019, 19:50
Uj! Danke Simon für Deine Anregungen. Aber ich wurde wahrscheinlich falsch verstanden...

Wir sind aktuell im Trainingslager auf Borkum. Da einige Jungs die Grundlagenphase abgeschlossen haben (sollten), wird der erste Tag gerne als Test-Tag genutzt. Da ich jetzt auch in die spezifische Phase gehen möchte, läuft man da den Test mit (eigentlich muss ich das so machen, weil für eigene Trainingseinheiten ist die Zeit im Trainingslager einfach nicht vorhanden.) Also läuft man so ein Test mit und sieht, woran man weiter arbeiten muss.
"Schlecht" bedeutet nicht, dass ich nächtelang in den Kissen heule, sonder... meine Trainingsdaten haben schon etwas besseren Ergebnis angedeutet, deswegen habe ich mit "Norm-im-Training" gehofft, was mir gewisse Sicherheit für Wettkampf geben würde.

Frage: wie oft pro Woche bist du in letzter Zeit lockere DLs gelaufen? Wie oft lange, lockere DLs?
Welche Paces und welche Länge/n ungefähr?
Ob mein Training so von Deinen Vorschlägen abweicht...?

Hier die letzte Woche:
So. 16km Berglauf locker in 4:50
Mo. Fahrtspiele auf der Bahn mit einigen lockeren 100-200m Steigerungen mit Spikes
Di. 13km DL in 4:25
Mi. 2x5x400m in 73->69 und 100s P
Do. 13km DL in 4:18
Fr. VM 10km locker in 4:45
Fr. NM 330m Bergab und wieder hoch, Tempo
Sa. Borkum 7km in 5:10
So. Borkum VM 7km in 5:10
So. Borkum NM Test 800m

Zusammen 95km, dazu einige Krafteinheiten.
Ich erkenne nicht viel, was die Woche "extrem" machen sollte.

Du hast auch richtig erkannt, dass mir noch TA im Bereich 3-10km fehlt. Dafür ist meine spezifische Phase geplant. Mein 5km Test von vor 10 Tagen, hat schon auch gute Vorschritte gezeigt. Vielleicht ist es ein Fehler, wenn ich mein Gefühl bei den QTE mit "zufrieden" oder "unzufrieden" dazu schreiben. Es ist eine Momentaufnahme, die man eben nach dem Training hat. Eine schlechte Einheit (und die 800m waren ja gar nicht so schlecht, nur ich wollte eben mehr) macht noch gar nichts aus. Die Entwicklung ist wichtig! Wenn jemand nur "gut" aufschreibt, gehe ich davon aus, dass er sich unterfordert, schlechte TE verschweigt oder sich selbst belügt. Es kann nicht jeden Tag gut laufen... und bei mir läuft es zur Zeit außergewöhnlich gut. OK, gestern haben mich die Jungs fertig gemacht und ich musste heutige QTE auf morgen verschieben... grrr... was natürlich schlecht ist :D

Simon, verstehe mich bitte nicht falsch, dass ich beratungsresistent oder so bin. Ich glaube einfach, dass ich mein Training falsch kommuniziere und die kurze Notizen den Eindruck von meinem Training etwas verfälschen.

RunSim
23.04.2019, 21:39
Auf ja, das lässt ein deutlich differenzierteres Bild zu!
Zum einen würde ich im TL auch entsprechend das, die Gruppe macht, laufen. Das geht organisatorisch nicht und würde mMn auch nicht in ein TL passen, wenn dann jeder sein eigenes Ding macht.

Die exemplarische Woche würde ich in der Tat nicht als zu heftig einordnen.
Und wenn du eh nicht vorhast weiter Grundlagen zu büffeln, würden meine Vorschläge natürlich auch keinen Sinn machen. Irgendwann muss man natürlich auch wieder mehr in Richtung Wettkampfspezifik gehen und das fängt bei dir ja bald wieder an.

Es ist wohl wirklich vielmehr ein Problem der Kommunkikation.
Wenn ich höre, dass jemand unzufrieden ist, denke ich daran, dass jemand eigentlich auf einem viel höheren Niveau sein wollte als er ist. Und dann wäre für mich halt ein gangbarer Weg noch mehr Grundlage zu schaffen.
Dein 'Unzufrieden sein' wäre bei mir dann wohl eher ein ,Mist, wäre gerne etwas schneller gelaufen'. Und diese 'Übersetzung' fehlt im geschriebenen Wort leider einfach :-)
Im Vergleich: ich freue mich über so Einheiten wie letztens (3000m/2000m/1000m), obwohl die eigentlich jetzt nichts weltbewegendes sind. Wäre ich alle IVs um 10s/min langsamer gelaufen, hätte ich das Training dennoch für mich als 'ordentlich' eingestuft, wäre damit zufrieden gewesen und hätte es auch so geschrieben. Die Art, wie wir ein Training beschreiben, ist wahrscheinlich einfach anders.
Ich muss bei dir wohl einfach für mich übersetzen. Das werde ich sicherlich demnächst hinbekommen :-)

RunSim
23.04.2019, 21:48
Achso, wenn ich dich als beratungsresistent einstufen würde, würde ich mir übrigens überhaupt nicht die Mühe machen dir Tipps zu geben, von daher alles gut :-)

Rolli
23.04.2019, 22:31
Thema wettkampfspezifisch.

Es empfiehlt sich schon Anfang Mai die geplante Norm zu laufen, um weiter auf Saisonshöhepunkt in aller Ruhe hinzuarbeiten. In Masterklassen ist das zwar viel einfacher und entspanter, doch bei der Junioren und M/W-Haupt deutlich schwerer, weil man schon da sehr nah am PB laufen muss. Dadurch sollte der Trainingsaufbau eben so aussehen, dass man Anfang Mai so einen kleinen Zwischenhoch planen muss.

Rolli
24.04.2019, 20:40
Leider muss ich heute mein TL abbrechen und morgen die Europa durchqueren, um an einer Hochzeit teilzunehmen.

Als Abschluss noch die aufgeschobene QTE von gestern: Billats 25x 200/100
Geplant 39/39s (allein auf der Bahn mit Sonne, Uhr und Spikes... ein Traum:nick:)
Gelaufen in 38-39s letzte 200m in 33s. Die Pausen waren zuerst etwas zu kurz in 35-37, dann ab 17 immer länger bis 44s :nene:
Super zufrieden.
:D

Spandelles
25.04.2019, 09:27
Ab wann lohnen sich eigentlich Spikes?

Rolli
25.04.2019, 09:35
Wenn man schneller laufen möchte und kraftsparsames Laufen eine untergeordnete Rolle spielt.

Spandelles
25.04.2019, 09:43
Vielleicht versuch ich dann mal zum Ende des Sommers in Spikes zu laufen. Bisschen Training in den Schlappen ist wahrscheinlich nicht verkehrt.

RunSim
25.04.2019, 11:11
Leider muss ich heute mein TL abbrechen und morgen die Europa durchqueren, um an einer Hochzeit teilzunehmen.

Als Abschluss noch die aufgeschobene QTE von gestern: Billats 25x 200/100
Geplant 39/39s (allein auf der Bahn mit Sonne, Uhr und Spikes... ein Traum:nick:)
Gelaufen in 38-39s letzte 200m in 33s. Die Pausen waren zuerst etwas zu kurz in 35-37, dann ab 17 immer länger bis 44s :nene:

Hach ja, Einheiten mit so schönem Wetter sind immer wieder ein Träumchen :geil:



Super zufrieden.
:D
Geht doch, Rolli, geht doch :teufel::nick:
Die innere Einstellung kehrt sich auch nach außen. :nick: Und damit läuft es sich einfach lockerer und schneller :daumen:




Vielleicht versuch ich dann mal zum Ende des Sommers in Spikes zu laufen. Bisschen Training in den Schlappen ist wahrscheinlich nicht verkehrt.
Würde am Anfang nicht unbedingt lange Intervalle damit laufen. Da man durch die Straßenlaufschuhe eine gewisse Dämpfung gewöhnt ist, muss man sich auch ein bsischen an das direkte Laufen mit Spikes gewöhnen. Das soll aber keine Gegenargument sondern einfach nur ein Rat zur Vorsicht für dich sein.
Langstreckenspikes sind nicht ganz so extrem, damit könntest du mMn gut mit starten.

RunSim
28.04.2019, 21:34
Diese Woche weniger als letzte Woche trainiert. War aber auch gut so, das Mini-TL in der letzten Woche war ein sehr guter Trainingsreiz (insgesamt 90km/Woche) , aber ein gesetzter Reiz braucht auch Zeit um wirken zu können.

Daher diese Woche 'nur' 56km:
Mo: 10km@4:21
Di: -
Mi: 14,1km@4:26
Do: -
Fr: 8km@3:46 / TDL
Sa: -
So: 18km@4:44 / LDL

Montag war es für meine Verhältnisse rect hügelig und daher auch sehr ungewohnt.
Mittwoch bin ich zu schnell gelaufen, irgendwie übermotiviert, naja passiert halt mal.
Freitag lief es bombig. Zusammen mit meinem Trainer auf der Bahn gelaufen.
War anstrengend aber bei weitem nicht am Anschlag. Eher angenehm hart, musste mich nicht so quälen so wie ich es in einem Wettkampfgewohnt bin.
Pulswerte habe ich im Nachhinein angesehen, 86% Hfmax im Schnitt.
Im Oktober letzten Jahres bin ich 10km im Wettkampf im gleichen Tempo gelaufen, aber damals hatte ich das Tempo als deutlich anstrengender im Kopf. Das stimmt mich positiv :-)

Heute (für mich) langer lockerer DL.
Gefühlt lief es sich auch sehr locker und auch hier, Puls im Nachhinein bestätigt das Gefühl, 72% Hfmax.

Im Bereich der Ausdauer scheine ich einen Schritt nach vorne gemacht zu haben :-) ich kann mir gut vorstellen, dass das kurze TL auch etwas dazu beigetragen hat. Hoffentlich hält der Leistungssprung auch weiter an und verpufft nicht ;-)

Brian
30.04.2019, 10:52
Nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Über mein Training habe ich nicht viel zu erzählen. Die 3 TE in der zurückliegenden Woche (4×2000m bei 25°C in 7:50min, 12km in 4:26/km und 18km in 4:49/km sind nicht der Rede wert. Dafür habe ich ein Stück Realsatire für Euch, die das Leben geschrieben hat.

Woran merkt man, dass man mal wieder zum Friseur gehen sollte?

Beim zurückliegenden Osterfeuer in meinem Heimatort fragte mich ein ca. 60jähriger älterer Herr, den ich nicht kannte, ob ich Künstler sei. Lebenskünstler ergänzte seine Frau.
:hihi:
Ich entgegnete trocken: "Ich bin Leichtathlet und Asphaltkünstler!"

Danke für das Gespräch! Ja, ja, die Norddeutschen sind doch sehr kontaktfreudig. In meinem Heimatort leben die Brasilianer Norddeutschlands. :D

Morgen starte ich bei meinem ersten 1500m-Wettkampf in diesem Jahr. Wenigstens bin ich ausgeruht.

Spandelles
30.04.2019, 11:22
Mal sehen, ob ich morgen komme. Hab grad mal wieder überraschend Magen. Wenn ich morgen früh noch so kraftlos bin, bleib ich zuhause. Bin eh schon langsam. Falls wir uns nicht sehen, viel Erfolg.

Ex_Sprinter
30.04.2019, 22:29
So - der April ist rum ...
Um Ostern 2 Wochen gar kein Sport wegen Urlaub.
Danach dann 3 TEs in 5 Tagen:
- 5K als TDL in knapp sub 4:30 zum Wiedereinstieg. Hart, aber immerhin...
- 10K langsamer DL
- 10x400m mit 200m GP (3min) in ca. 82

Die 400er waren ab dem 3.IV mehr in den Beinen, als in der Lunge zu spüren. Von einer 3:25er Pace ziemlich übersäuert, aber irgendwie muss ich ja einsteigen... . Die letzten 3-4 waren dann schon arg geknautscht, aber geschafft!

RunSim
02.05.2019, 13:47
Maddin: wo bleibt der Bbericht vom 1500er? :motz: :zwinker5:

Spandelles: konntest du laufen oder ging es dir nicht so gut?

Sprinter: fein, du machst was an der Grundlage. Das wird später in der Saison belohnt :daumen:

Me: gestern 5x1600m mit 600m TP.
Geworden sind es: 5:49/5:48/5:50/5:50/5:49 = @3:38-3:39
Wieder zuammen mit dem Trainer gelaufen, konstant wie ein Uhrwerk :zwinker5:. Jeder ist 800m vorgelaufen, die Zwischenzeiten waren auch allesamt sehr konstant, d.h. wir sind eigentich die gesamte Distanz über ein gleichmäßiges Tempo gelaufen. War etwas anstrengender als der 8km TDL von letzter Woche, aber noch alles im Rahmen.
Die Leistung im Training stimmt zurzeit. Dennoch heißt es jetzt nicht zu übertreiben, sondern weiter im Grundlagenbereich bleiben. Das ist gar nicht so einfach. Wenn es läuft, bremst man sich nur ungerne. Aber ich will ja nicht im Mai sondern im Juli am schnellsten sein :peinlich:

Rolli
02.05.2019, 15:12
Maddin: wo bleibt der Bbericht vom 1500er? :motz: :zwinker5:


Genau!!!

Rolli
02.05.2019, 15:17
Ich melde mich nach meinem Ausflug zurück! 4 Tage Druck-Betankung und Zwangsernährung haben ihre negative Spuren hinterlassen. 3kg mehr!!!

Nach meinem lockeren 18km DL in 4:50 habe ich alle meine Schuhe (gedanklich) verbrannt und beschlossen nie wieder laufen zu gehen!!!! Schluss mit der Quälerei!!!


...


Heute 20km locker in den Bergen wieder alles OK. :D

Brian
02.05.2019, 21:18
Maddin: wo bleibt der Bericht vom 1500er? :motz: :zwinker5:
Muß ich denn als Asphaltkünstler, der bald zum Friseur geht, um wieder schneller zu werden, über jedes besch...ene Rennen berichten? :motz:

Mein Trainer dazu:

"Mach dir wegen des Laufs keinen Kopf. Wie ich dir schon sagte, hast du noch nichts in den schnellen Bereichen gemacht. Das kommt jetzt erst nach und nach. Und dein Bein zeigt auch, dass wir das nicht sofort übertreiben sollten.

Das kommt dir aber alles zur Hauptsaison zu Gute."

Ein 4:25min-Läufer lief gestern eine für ihn grottenschlechte 4:40min bei Windstärke 4 mit Böen in Windstärke 5 - noch Fragen?

D.edoC
02.05.2019, 21:54
So ist es nunmal mit unseren Sport. Höhen und Tiefen... Wird schon wieder! Bin ich mir sicher! Ich war neulich auch erst in einem kurzen Tief. Meine Antwort drauf war intensives Training :D. QTE-Ergebnisse waren eine Zeit lang zwar mieserabel, aber letztendlich hat es sich dennoch gelohnt. Du wirst schon Wissen wie Du demnächst wieder auftrumpfen kannst! Abwischen und weiter machen!

Brian
02.05.2019, 22:00
So ist es nunmal mit unseren Sport. Höhen und Tiefen... Wird schon wieder! Bin ich mir sicher! Ich war neulich auch erst in einem kurzen Tief. Meine Antwort drauf war intensives Training :D. QTE-Ergebnisse waren eine Zeit lang zwar mieserabel, aber letztendlich hat es sich dennoch gelohnt. Du wirst schon Wissen wie Du demnächst wieder auftrumpfen kannst! Abwischen und weiter machen!
Das war auch mein Plan, aber mein Trainer bremst mich gerade aus! :sauer:

Spandelles
03.05.2019, 07:22
Jo, bin gelaufen. Fühlte sich eigentlich alles in allem nicht so schlecht an, war aber eben grottenlahm. Dem Trainingsstand entsprechend, der momentan bei 30 km/Woche liegt. Ich schreib nachher noch mehr.

RunSim
03.05.2019, 09:47
Ich melde mich nach meinem Ausflug zurück! 4 Tage Druck-Betankung und Zwangsernährung haben ihre negative Spuren hinterlassen. 3kg mehr!!!

Nach meinem lockeren 18km DL in 4:50 habe ich alle meine Schuhe (gedanklich) verbrannt und beschlossen nie wieder laufen zu gehen!!!! Schluss mit der Quälerei!!!
...
Heute 20km locker in den Bergen wieder alles OK. :D
3kg mehr Schwungmasse um im Endspurt auf den 800m über die Linie zu hechten :teufel:
Lange Läufe: Du glaubst gar nicht, wie sehr ich dich verstehen kann...
Lange im DL-Tempo zu laufen grenzt an Körperverletzung :nick:




Muß ich denn als Asphaltkünstler, der bald zum Friseur geht, um wieder schneller zu werden, über jedes besch...ene Rennen berichten? :motz:

Mein Trainer dazu:

"Mach dir wegen des Laufs keinen Kopf. Wie ich dir schon sagte, hast du noch nichts in den schnellen Bereichen gemacht. Das kommt jetzt erst nach und nach. Und dein Bein zeigt auch, dass wir das nicht sofort übertreiben sollten.

Das kommt dir aber alles zur Hauptsaison zu Gute."

Ein 4:25min-Läufer lief gestern eine für ihn grottenschlechte 4:40min bei Windstärke 4 mit Böen in Windstärke 5 - noch Fragen?

Noch Fragen? - Ja, welche Zeit? :zwinker5:
Muss man immer zweimal nachfragen? :zwinker4: Nicht, dass du dich zu einer kleinen Mimimi entwickelst :hallo:

Aber ich würde in die gleiche Kerbe wie dein Trainer schlagen. Es ist jetzt Mai und nicht September.
Es gibt so einen deutschen Senioren-Mittelstreckler bei Facebook. Der wollte jetzt im Mai 9:18 auf 3000m laufen und bolzt dafür Woche für Woche spezifische Trainingseinheiten. Der ist vor kurzem im Wettkampf irgendwas um 10:00 gelaufen.
Willst du das lieber, schon im Mai verheizt sein?
Aus einer Entäuschung muss man stärker rauskommen als vorher. Und du bist doch ein Kämper (und keine Mimimi) :daumen:
Dein trainer hat auch recht, dass man aus einer Verletzung lernen und es nicht gleich übertreiben sollte.
Ich habe das Gefühl, dass dein Trainer sehr umsichtig und erfahren ist. Du solltest ihm vertrauen!



So ist es nunmal mit unseren Sport. Höhen und Tiefen... Wird schon wieder! Bin ich mir sicher! Ich war neulich auch erst in einem kurzen Tief. Meine Antwort drauf war intensives Training :D. QTE-Ergebnisse waren eine Zeit lang zwar mieserabel, aber letztendlich hat es sich dennoch gelohnt. Du wirst schon Wissen wie Du demnächst wieder auftrumpfen kannst! Abwischen und weiter machen!
+1 so isses



Jo, bin gelaufen. Fühlte sich eigentlich alles in allem nicht so schlecht an, war aber eben grottenlahm. Dem Trainingsstand entsprechend, der momentan bei 30 km/Woche liegt. Ich schreib nachher noch mehr.
schade... :frown: bin aber trotzdem gespannt auf den Bericht

Brian
03.05.2019, 12:45
@Simon: Mir ist bewusst, dass Du recht hast. Mein Trainer ist 800m-Zeiten von 1:51min gelaufen (1500m: 3:53min), er dürfte wissen, wie man für die Mitteldistanz trainiert. Wochenkilometer von 35 bis 50km kenne ich so nicht. Andererseits wäre es total bekloppt, jetzt schon in Topform sein zu wollen, wenn der Hauptwettkampf im September steigt.

5er-Schnitt ist für die meisten im Forum schon ein verhältnismäßig zügiges Tempo. Für mich war es am Sonntag der 1500m-Schnitt. :D In Anbetracht meines Trainingszustands dürfte mich der böige Wind locker 10sek gekostet haben, realistisch betrachtet war es ein solides Rennen mit einer 1:16er-Runde zu Beginn, gefolgt von einer 1:19er-Runde. Zu schnell angegangen bin ich nicht.

Weiter geht's!

Spandelles
03.05.2019, 16:46
Kurze Zusammenfassung der letzten 4 Monate.
Anfang Januar war ich noch überzeugt mit um die 80 Wochen-km ins neue Jahr starten und eine gute Grundlage legen zu können. Der rechte Fuss machte zwar Probleme, lief ich aber nur max 90 min hielten sich die Schmerzen in Grenzen. Mein inzwischen Ex-Trainer war von dem Vorhaben auf die kürzeren Strecken zu wechseln informiert, fand er aber nicht gut (da läufst du nur hinterher, bei 10 und HM haben wir gute Mannschaften blabla) und zeigte mir das indem er mich immer mit den anderen LS-Läufern laufen lies.
Wir haben eine recht gute Mittelstreckenläuferin in unseren Reihen gehabt (zu dem Zeitpunkt dachte ich auch noch sie kommt zurück und wir trainieren gemeinsam) und ich wußte wie ihr Training aussah. Eines Abends liefen wir im Dunkeln im Wald, ich knickte mit dem eh schon angedötschten Fuß um und lief wutentbrannt nachhause. Zu der Zeit meldete ich mich auch zu einem 200 km MTB-Rennen Mitte Juni an. Falls ich nicht laufen kann, will ich wenigstens ordentlich radfahren.
Danach gabs Auseinadersetzungen mit dem Trainer. Seit Mitte Januar mach ich nun alleine weiter.
Das heißt für mich: so kurze Einheiten, dass das Fuß am nächsten Tag nicht wehtut, langsames rantasten an Geschwindigkeiten. Auch hatte ich immer wieder Probleme mit dem unteren Rücken. Da spielte ich ein wenig mit Übungen und fand auch raus, dass ich meine Schritte kürzer machen muss, da verdrehe ich mich dann weniger. Die Umstellung klappte ganz gut. Ende Januar war ich wieder bei 60 km/Woche. Anfang Februar startete ich beim Crosslauf, wo ich mich zum ersten Mal mit den Runden vertat, eine Runde zu früh beschleunigte und in der letzten richtig abgekackt bin. Danach war ich dauererkältet.
Dummerweise hatte ich zugesagt, falls wir ne Mannschaft die Landesmeisterschaft 10 km Strasse zusammen bekommen, starte ich. Da rechnete ich noch mit ner 47er Zeit.
Mitte März kam der nächste Crosslauf. 2,9 km in einem MTB-Park in 13:50 min. Danach Dauerherpes.
Eine Woche später die LM in Lingen. Ich war alles aber nicht fit und wäre nie im Leben gestartet, wäre die Mannschaft nicht gewesen. Als wir uns am Bhf trafen, erfuhr ich, dass drei Frauen nicht starten würden. Ich war stinksauer. Unsere anderen (die schnellsten) Frauen waren gut drauf, also hiess es gute Miene zum bösen Spiel. Immerhin wurden sie LM. Und ich lief meine beschissenste 10er Zeit seit 20 Jahren.
Danach lag ich wieder flach. Wieder ein langsamer Einstieg, diesmal in Rad- und Lauftraining. Ausdauer auf dem Rad, jeden zweiten Tag kurz laufen. Hauptsache wieder Konstanz ins Training bringen, Tempo ist für dieses Jahr egal.
Am 13.4. kam dann der erste 3000er auf der Bahn, im Schneegestöber (mit geschwollenen Lymphknoten). Und ich hatte keine Ahnung wie ich das angehen soll. Ich hab versucht jede Runde nen Tick schneller zu werden, das hat ganz gut gepasst. Letzte Rille war das nicht, aber ich hab ungefähr nen Gefühl für die Einteilung bekommen. 14:26 min (da war ich etwas entäuscht, ich dachte sub14 hätte sein müssen).
2,5 Wochen später dann der 1500er. Meine Kampfrichterkollegin und sehr erfahrene Läuferin auf den Distanzen (ua Weltmeisterin in 3000m Hinderniss in ihrer AK) war auch da, wir machten uns gemeinsam warm. Ich wollte mal versuchen nach Gefühl das Rennen einzuteilen (ihr Tipp), nach Möglichkeit versuchen an ihr dranzubleiben. Hat auch gut geklappt mich gleich auf das richtige Tempo einzustellen (soviel Zeit hat man ja nicht) und dann einfach nur den Blick auf ihre Füsse, die sich immer weiter enfernten. Ich dachte immer ich komm nochmal ran, aber sie dachte auch, dass sie an das Mädel vor ihr rankommt. 6:46 min das Ergebnis. Es ist mir klar, das die Zeiten beschissen sind, aber ich zieh die Läufe, die ich mir rausgesucht hab, jetzt trotzdem durch einfach nur um Erfahrung zusammeln, zu guggen wo es hakt und denn eben versuchen entsprechend darauf zu reagieren. Mit dem nicht vorhandenen Unterbau ist halt nicht mehr drin.
Der nächste Lauf ist erst am 21.6., zwischendrin sind wir drei Wochen im Urlaub, auch da will ich jeden zweiten Tag laufen, jeden Tag radfahren, vielleicht auch mal wandern.
Und nach dem Urlaub bin ich dann hoffentlich so fit, dass ich auch mal auf der Bahn trainieren kann. Schliesslich haben wir Trainingszeit im Stadion, die die LS nicht nutzen wollen.

Rolli
03.05.2019, 22:26
Auch hatte ich immer wieder Probleme mit dem unteren Rücken. Da spielte ich ein wenig mit Übungen und fand auch raus, dass ich meine Schritte kürzer machen muss, da verdrehe ich mich dann weniger. Die Umstellung klappte ganz gut.
Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist.
Kürzere Schritte bedeutet immer langsameres Laufen, vor allem auf den MD und kurzen LD. Kurze Schritte bedeutet zwar, dass man kraftsparend und weniger belastend laufen kann, trotzdem sollte man versuchen zuerst an einer anderen Stellschraube zu drehen und die Stabilität zu bekommen.

Rolli
03.05.2019, 23:28
Heute habe ich mich wieder an meine Königseinheit gewagt: 400-200.

Eigentlich ungewollt, weil ich zuerst anders laufen wollte, aber mich bei der Planung verrechnet habe, was mir erst beim ABC aufgefallen ist.

Die Jungs 3x400-400(800m) in 74-64 und ich dahinter nur 600m. Es war mir schon klar, dass ich die letzte 200m mit den Jungs nicht laufen konnte, aber ich konnte sie wenigsten als Tempomacher bis 500m nutzen.

Am Ende:
74-34
74-34
73-34
+ 3x100m in 15,5, 15,5 und 14,6
P6'

So lala zufrieden.

Spandelles
04.05.2019, 06:44
Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist.
Kürzere Schritte bedeutet immer langsameres Laufen, vor allem auf den MD und kurzen LD. Kurze Schritte bedeutet zwar, dass man kraftsparend und weniger belastend laufen kann, trotzdem sollte man versuchen zuerst an einer anderen Stellschraube zu drehen und die Stabilität zu bekommen.

Ich werde weiter experimentieren was die Schrittlänge angeht. Die Kraft ansich wäre ja schon da und der Drang den Schritt langzuziehen auch.

Brian
05.05.2019, 15:43
Nächste Woche fange ich endlich an mit der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte 2019, darunter auch eine Landesmeisterschaft, bei der ich eine Top 3-Platzierung schaffen möchte.

8 x 1000m in 3:41 und 12 x 200m in 38sek ist noch ein eher gemütliches Tempo, aber meine Form ist auch noch im Keller. Schnell werde ich Fortschritte machen und Steigerungsmöglichkeiten muss es auch noch geben. Dazu kommen die Wettkämpfe.

Ich bin gespannt!

RunSim
06.05.2019, 10:48
Spandelles: das schient ein recht fundamentaler "Umbruch" gewesen zu sein. Hört sich für mich plausibel an.
Ein Verein hat manchmal andere Interessen als die SportlerInnen. Mit Kompromissen muss man manchmal leben können, aber der Spagat sollte natürlich nicht zu weit sein und besonders bei uns Hobbysportlern sollte ein gewisses Maß an Spaß ja immer vorhanenden sein. Habe ich das richtig verstanden, du bist weiterhin im Verein aber trainierst jetzt komplett für dich alleine?

Rolli: wenn du "so lala" zufrieden bist, war es gut :zwinker5:

Maddin: bin auch gespannt, wird alles bei dir! Dein Trainingsausfall aufgrund deiner Verletzung ist bald nicht mehr von Bedeutung :daumen:

SKT: bei dir ist zurzeit wahrscheinlich nicht allzu viel los in Sachen Training, oder? Ich meine du hattest an anderer Stelle gesagt, dass du zurzeit eher locker läufst?

Watt is eigentlich mit datt MichelleFiona los? :hallo: Nicht mehr aktiv oder nur hier nicht mehr aktiv?

RunSim
06.05.2019, 11:19
Diese Woche war ich glaube ich recht fleißig:

Mo: 3x150 Ins+Outs (30-30) + 30´Stabi
Di: -
Mi: 5 x 1600m@3:38-3:39 mit 600m TP (=ca. 3:20 Minuten)
Do: 11,3km@4:48
Fr: 10 x ca. 270m Bergaufläufe / TP zurück
Sa: 10,2km@4:09
So: 15,2km@4:45


Montag: Ins+Outs machen wir irgendwie Spaß, man kann schnell laufen und trotzdem fühlen sie sich nicht so anstrengend an wie komplett eine Strecke zu "sprinten".

Zu Mittwoch hatte ich ja schon was geschrieben.

Freitag: Bergaufläufe waren eine willkommene Abwechslung. Da achtet man nicht so sehr auf die Zeit, da die Pace da ja eh nicht so "bewertbar" ist, hat Spaß gemacht.

Sa: Pace und Streckenlänge war so wie auf dem Plan stand, passte alles.
Positiv finde ich, dass mir so eine Geschwindigkeit mittlerweile erstaunlich leicht fällt. Klar, es ist bei weitem kein lockerer DL, aber auch kein TDL für mich. Drücken muss ich bei so einem Tempo absolut gar nicht, 81% HfMax scheint mir vollkommen im Rahmen zu sein.

So: war schon etwas später abends, ansonsten wäre ich noch ein paar km mehr gelaufen. 74% HfMax.

Mit EL+AL insgesamt 74km, das ist für meine Verhältnisse recht viel. Meine Beine haben es eigentlich gut verkraftet, sollte also passen.


Ich hoffe es kommt nicht "überheblich" rüber, wenn ich mich in letzter Zeit so viel selber lobe. Es läuft nach meinem Daherhalten aber recht gut, keine Verletzungen, das Training "flutscht" einfach. Ich muss mich natürlich auch anstrengen, aber es kommt mir nicht übertrieben anstrengend vor.
Hoffentlich täuscht sich mein Gefühl nicht :peinlich:

Spandelles
06.05.2019, 11:40
Ich bin in zwei Vereinen, die Laufsport betreiben. Einmal mein Heimatverein und dann eben der besagte, wo ich momentan das Startrecht habe.
Da ich nicht mitten in der Saison wechseln kann muss ich noch bis zum Ende in dem Zweiten bleiben, was an sich nicht schlimm wäre, aber ich muss jedes Mal bitte,bitte machen, dass mich jemand meldet, Sprüche anhören, dass ich hinterher laufe (den 3000er hab ich gewonnen, die anderen waren noch langsamer). Diese Diskutiererei geht mir auf den Senkel, ich will laufen. Ist zwar langsam, aber nach einem Jahr gar nicht laufen und dem hakeligen Widereinstieg, dauerts halt länger. Mein Trainer war dann nur noch am meckern, aber ich kenne meinen Körper etwas besser. Ob ich mit Gruppe schneller laufen kann, weiss ich nicht. Ich kann mich relativ gut selbst puschen (war im Kanuslalom ja auch nicht anders). Auch beim Einzelzeitfahren klappt das gut. Bei den kurzen Distanzen fehlt mir halt noch die Erfahrung.

Rolli
06.05.2019, 11:43
Meine Woche:

Mo. Mintenläufe 4'+3'+2'+90"+3x30" und 60"TP weg von Hochzeittisch... sehr schwer
Di. --
Mi. 18km DL 4:50 schwer
Do. Bergläufe 20km
Fr. 3x 400-200
Sa. 15km DL in 4:28 ab 10km schwer nur in 5:00
So. 18km Bergläufe

Zusammen 85km. OK. 3x Kraft dazu.

SKTönsberg
06.05.2019, 14:25
SKT: bei dir ist zurzeit wahrscheinlich nicht allzu viel los in Sachen Training, oder? Ich meine du hattest an anderer Stelle gesagt, dass du zurzeit eher locker läufst?


Ich hab vor 5 Wochen mit POL wieder angefangen, 2 Lauf-IV, Rest locker.
Insgesamt ist die Entwicklung positiv, ich bin allerdings ziemlich genau da, wo ich letztes Jahr im Mai war und ich hab mir für dieses Jahr eigentlich deutlich mehr vorgenommen. Das es schwieriger wird sich zu verbessern ist natürlich klar, von meinen Saisonzielen bin ich entsprechend Meilenweit entfernt.
Das sind die 5 Wochen seit der GA-Phase ohne intensive Einheiten:

Mo: 5x300m (10Hm) @60,9, 2:30 TP, ges. 9,1km, Härte: 4,5
Di: 3000m Testlauf 9:53, ges. 4,4k, Härte: 8,0
Mi: ---
Do ---
Fr: 11,3k @5:11
---- 20 min Crosser (C) + 45 min Kraft + 26 min C
Sa: 8,7k @5:10
So: 11,1k @5:10
---- 70 min Rad @199 W

Mo: 4x1000m @3:29, 1:20P, ges. 10,5k, Härte: 5,0
Di: ---
Mi: 11,2k @5:10
Do: 20 min C + 45 min Kraft + 20 min C
Fr: 3x2000m @3:39, 2 min P, ges. 12,5k, Härte: 5,5
Sa: 24 min C + 1:10h Kraft + 17 min C
So: 11,2 k @5:11
---- 2km Schwimmen in 47:00

Mo: 5x300m (10Hm) @57,2s, 3:00P, ges. 10km, Härte: 5,5
Di: ---
Mi: 13,5k @5:14
Do: 8,5k @5:22
Fr: 3x2000m @3:32, 2:30P, ges. 12,6k, Härte: 5,5
Sa: 44km Rad @28,2 km/h
So: 12,2 k @5:00
---- 39km Rad @27,7 km/h

Mo: 2x2x300m (10Hm) @56,0s, 2:25P/5:00P, ges. 10,6k, Härte: 6,0
Di: 20 min C + 1:05h Kraft + 15 min C
Mi: ---
Do: 11,1k @5:33
Fr: 12,4 k @4:55
Sa: 3x2000m @3:26, 2:00 P, ges. 12,6k, Härte: 6,0
So: 8,8k @5:13

Mo: 6x300m (10Hm) @56,8, 3:00P, ges. 10,6k, Härte: 6,0
---- 34 min C + 1:10h Kraft + 16 min C
Di: ---
Mi: 20k @5:10
---- 29 km Rad @26,4 km/h
Do: ---
Fr: 20 min C + 50 min Kraft + 15 min C
Sa: 1000m 3:14 + 400m 1:21 (3:00 P, Abbruch), ges. 10,6k
---- 4x4 min Ergo @290 Watt, 2:00P, ges. 55 min
So: 5x1000m 3:11, 2:00P, ges. 12,5 km , Härte: 7,0

Wenn ich mich zu Wettkämpfen motivieren könnte entspricht das etwa 9:20-9:25 / 3000m und 16:30 / 5000m, so lala
Ich werde jetzt nach und nach die Belastungsdichte der QTE erhöhen bis max 6 pro Woche.
Schaue aktuell nach Powermetern fürs Rad um das Radtraining im freien besser steuern zu können.

leviathan
07.05.2019, 10:44
Ich hab vor 5 Wochen mit POL wieder angefangen, 2 Lauf-IV, Rest locker.
Insgesamt ist die Entwicklung positiv, ich bin allerdings ziemlich genau da, wo ich letztes Jahr im Mai war und ich hab mir für dieses Jahr eigentlich deutlich mehr vorgenommen. Das es schwieriger wird sich zu verbessern ist natürlich klar, von meinen Saisonzielen bin ich entsprechend Meilenweit entfernt.

Es ist doch toll, daß Du bereits wieder auf so einem hohen Niveau angelangt bist. Das braucht halt jetzt alles etwas Zeit. Da wirst Du nicht abkürzen können. Und Dein Training und die inbegriffene Progression sieht schon wieder sehr ordentlich aus :daumen:


Ich werde jetzt nach und nach die Belastungsdichte der QTE erhöhen bis max 6 pro Woche.

Meinst Du 6 QTEs in einer Woche?

Rolli
07.05.2019, 10:53
Meinst Du 6 QTEs in einer Woche?

Das habe ich auch nicht verstanden.

Ex_Sprinter
07.05.2019, 14:49
letzte Woche war ich etwas mutiger:
Mi 10Km DL in 5:20
Do Kraft
Do abgebrochene 4x1000 mit 3min GP. Nur 3:30 und maximal gelaufene 3:27 und nach 10min noch 800 in 2:45 (3:25/1000) geschafft. Zu viel gewollt. Zu schnell...
Fr 14Km DL in 5:30
So 200, 300, 400, 300, 200 mit GP=Strecke im 17er Schnitt. Es wurden 34, 51, 68, 50, 33

Die Vo2Maxx Einheit sollten eigentlich 4x1000 in 3:40 werden. Nach dem ersten IV aber wegen zu schnellem Tempo übersäuert und dann das zweite aus Frust nahezu voll durch...

Die erste MD-Einheit am So ging recht gut. Der 400er war aber schon anaerob auf der letzten Geraden und kraftvolle Schritte sind auch anders. Von der Einheit mache ich vor dem 25.5. noch 2, damit ich mich an das Zieltempo (sub 2:20) herantaste. Normalerweise war ich im WK immer 1.2-1.5sec je 100m langsamer, als bei dieser Pyramide. D.h. aktuell stehe ich bei 2:24-2:26. Bzw. Ich muss noch auf einen Schnitt von knapp 16 in der Pyramide kommen ...

Diese Woche laufe ich mal einen 3K-TDL in 3:50 an und versuche das Tempo bis mindestens 2000-2500m zu halten. Ich möchte die Sicherheit haben, Ende des Monats sub 11:30 zu schaffen.

RunSim
07.05.2019, 15:36
Sprinter, für diene Verhältnisse sind das hohe Umfänge. Was sagen deine Gräten dazu, passt das?

Wenn du sonst nur sehr kurze IVs läufst, stelle ich mir 4x1000m sehr hart vor...von daher kann ich verstehen, dass du bei einem zu schnellen Angehen die Einheit nicht durchziehen konntest. Wird bald aber sicher anders werden :daumen:

Ex_Sprinter
07.05.2019, 17:41
Meine Füsse merke ich ein wenig, aber meine Fersen fühlen sich sogar besser an, als wenn ich Trainingsinheiten mit Spikes mache!

Früher- vor deiner Zeit hier - und bevor Rolli mich in 2014 mit dieser saublöden Leichtathletik wiederinfiziert hat - bin ich 3000 Jahres-Km und nen 5er in 17tief gelaufen...
Da gehörten 6x1000 in 3:15 zum Programm ...

Und seitdem ich wieder sprinte stehe ich vor der Wahl: normale Laufkilometer vs Bahntraining. Beides zusammen haben meine Fersen und Waden bei allem unterstützenden Krafttraining nie mitgemacht.
Da ich dieses Jahr wiedereinsteige und erst im September den Haupt-WK habe, erlaube ich mir ein eher normales Lauftraining, wo die schnellsten Einheiten noch in Laufschuhen und ohne Spikes stattfinden. Spikes bis auf Weiteres nur im WK...
Ich möchte im Sommer wieder dauerhaft durchschnittliche 40+ WKm schaffen ohne alle 4 Wochen raus zu sein. Von mir aus ziehe ich den grundsätzlichen Wiederaufbau bis in die Hallensaison durch!

Ex_Sprinter
07.05.2019, 17:42
Wen sehe ich denn am 26.5. In Gladbeck bei den westf. Seniorenmeisterschaften?

Brian
07.05.2019, 17:48
Vorgabe: 8x1000m in 3:41min, 2min Pause

Gelände: 3:43/3:43/3:40/3:46/3:44/3:49min

Tartanbahn: 3:37/3:40min

Die 1000er-Intervalle verlege ich gerne ins Gelände, weil ich die Einheiten so vom Kopf her besser hinbekomme. Im Gelände muss man häufig GPS-Ungenauigkeiten einkalkulieren. Darüber hinaus sind kleine Anstiege und Gefälle zu bewältigen.

Das Ziel der Einheit dürfte ich heute erreicht haben. Das stimmt mich optimistisch. Die Intervalle werden jetzt aber zusehends kürzer und das Tempo schneller! Das ist fein! :)

Rolli
07.05.2019, 17:58
Wen sehe ich denn am 26.5. In Gladbeck bei den westf. Seniorenmeisterschaften?

Leider nicht dabei.

RunSim
07.05.2019, 20:37
Wen sehe ich denn am 26.5. In Gladbeck bei den westf. Seniorenmeisterschaften?
Bin auch nicht da, Urlaub.
Was läufst du da, 800, wa? :-)

Ex_Sprinter
08.05.2019, 10:33
ich habe für 800, 200 und 400 gemeldet.

Die 800, um mal 2 Tage hintereinander (Tags davor ist TeamDM Durchgang) zu laufeb und die Belastung bei einer EM/WM zu simulieren, bzw zu schauen, wie ich darauf reagiere. Zeit nahezu egal.
Die 200 sind als Pausenfüller gedacht, da ich nachmittags die 400er Quali für Draussen noch laufen muss.

Also von der Einstellung her eher Training und Bekannte treffen!

Rolli
08.05.2019, 21:14
Man! Ich bin zufrieden!
Mo. Sprinttraining mit 500m in 1:21 am Ende
Di. 18km in 4:38 locker
Mi. 2000(7:10)+200(33,8)+2000(7:09)+200(33,4 )+2000(7:20)+200(32,8)+200(29,8) 2/3' G/TP mit Spikes und bei starken Regenschauer und Wind.

Super zufrieden. Es bewegt sich was... nur die Waage nicht.

Rolli
09.05.2019, 09:36
Hm...
Soll ich mit den Trainingsergebnissen in 2 Wochen die verdammte 10:15 auf 3000m angreifen? :confused:

leviathan
09.05.2019, 10:21
Hm...
Soll ich mit den Trainingsergebnissen in 2 Wochen die verdammte 10:15 auf 3000m angreifen? :confused:


Das weißt Du am besten. Was brauchtest Du in der Vergangenheit für Trainingsergebnisse, um das zu erreichen?


Super zufrieden. Es bewegt sich was... nur die Waage nicht.

Wieviel hast Du denn zu viel und seit wann? Und wie schlägt sich abweichendes Gewicht auf Deine Leistungen aus. Soweit ich mich erinnern kann, bist Du ja bereits weit unter einer normal als angemessen zu bezeichnenden Kalorienzufuhr.

Rolli
09.05.2019, 10:38
4kg zu viel. 2kg zu viel für MD. Und der Zustand hält sich schon seit 6 Monaten.

JA. In der Arbeitswoche komme ich sehr gut mit 1200-1500kcal aus. Leider sind meine familiäre Besuche und AI-Urlaubs immer mit +3kg/Woche verbunden, wogegen ich 2-3 Monate kämpfen muss. Also nicht KH voll, sondern sehr schneller Retungsringaufbau.

Rolli
09.05.2019, 10:41
Das weißt Du am besten. Was brauchtest Du in der Vergangenheit für Trainingsergebnisse, um das zu erreichen?

Am Montag mache ich 2000m Test und da muss ich schon Richtung 6:45 versuchen. Auch wenn die letzte 200 in 45s gelaufen wird.

leviathan
09.05.2019, 11:00
JA. In der Arbeitswoche komme ich sehr gut mit 1200-1500kcal aus. Leider sind meine familiäre Besuche und AI-Urlaubs immer mit +3kg/Woche verbunden, wogegen ich 2-3 Monate kämpfen muss. Also nicht KH voll, sondern sehr schneller Retungsringaufbau.

Wahrscheinlich ist Dein Körper mittlerweile so effizient, daß er gut damit klarkommt. Auf der Gegenseite weiß er wohl auch, daß er alles speichern muss, was er kriegen kann. Und Deine nächste Diät gibt ihm Recht.

Rolli
09.05.2019, 11:08
Wahrscheinlich ist Dein Körper mittlerweile so effizient, daß er gut damit klarkommt. Auf der Gegenseite weiß er wohl auch, daß er alles speichern muss, was er kriegen kann. Und Deine nächste Diät gibt ihm Recht.

Leider.

800kcal/Tag?

Meine Frau hat das vor Jahren durchgezogen (ca. 500-600 Kcal/Tag). Nach 2 Monaten DM-Meisterin auf 800m. Leider jetzt, nach 5 Jahren, 8kg drauf. :motz: Und keine Lust auf Wettkämpfe.

leviathan
09.05.2019, 14:24
Meine Frau hat das vor Jahren durchgezogen (ca. 500-600 Kcal/Tag). Nach 2 Monaten DM-Meisterin auf 800m. Leider jetzt, nach 5 Jahren, 8kg drauf. :motz: Und keine Lust auf Wettkämpfe.

Bei dem übersichtlichen Teller würde mir auch die Lust auf Wettkämpfe vergehen. Der aufs Essen wäre umso größer.
Das größte Problem bei so einem Vorgehen ist wahrscheinlich, daß der Körper sich der jeweiligen Situation anpasst und man bei jeder Vorbereitung noch extremer agieren muss. Das kann man machen. Man kann dabei aber auch die Lust verlieren :wink:

Kerkermeister
09.05.2019, 15:09
Übersichtlicher Teller ist gut.....
4 mittlere Bananen und das wars, ach nee Leitungswasser geht dann noch.
Wer dann noch 2 Pötte Kaffee mit Milch nimmt, -1,5 Bananen

Rolli, eins ist nun mal Fakt, auch du schlägst dem Alter kein Schnippchen :zwinker2: und die Rettungsringe kommen nun mal schneller und wollen dich auch nicht gerne mehr verlassen.

Rolli
09.05.2019, 15:49
Tja...
Mein alter Trainier lebt von 2 Blättern Salat am Tag, wiegt wahrscheinlich BMI 17 und ist dies Jahr, mit 76, dem Berliner HM in 1:48 durchgelaufen. AK Pl. 1.

OK. Strandfigur ist das auch nicht. :D

SKTönsberg
09.05.2019, 16:13
Hm jetzt kommen mir meine etwa 4.500 kcal am Tag doch ganz schön viel vor.
Vor Hauptwettkämpfen gehe ich für 2-3 Wochen auf 3500 Kcal runter, dann gehen die letzten 2kg runter.
Aus physikalischer Sicht bist du sehr interessant, bisher konnte das Prinzip der Energieerhaltung noch nie wiederlegt werden.

Mit 6 QTE meinte ich 6 Intervalltrainings, bei 2 maximal 3 Lauf QTE pro Woche.
Auf die Sportart kommt es nicht so an, Hauptsache meine Pumpe arbeitet.

Rolli
09.05.2019, 19:12
Prinzip der Energieerhaltung noch nie wiederlegt werden.

Was meinst Du damit?

Rolli
09.05.2019, 19:19
Hm jetzt kommen mir meine etwa 4.500 kcal am Tag doch ganz schön viel vor.
Vor Hauptwettkämpfen gehe ich für 2-3 Wochen auf 3500 Kcal runter, dann gehen die letzten 2kg runter.
Warte mal bis Du 30 bist.

70886

dicke_Wade
10.05.2019, 08:14
Tja...
Mein alter Trainier lebt von 2 Blättern Salat am Tag, wiegt wahrscheinlich BMI 17 und ist dies Jahr, mit 76, dem Berliner HM in 1:48 durchgelaufen. AK Pl. 1.

OK. Strandfigur ist das auch nicht. :D
Den möcht ich auch nich nackich sehen! :uah:

Hat halt jeder seine Lebensstrategie. Der eine möchte schnell laufen und isst dafür fast nichts, der andere genießt unter anderem leckerer Speisen und sch...ßt auf Topzeiten :)



Aus physikalischer Sicht bist du sehr interessant, bisher konnte das Prinzip der Energieerhaltung noch nie wiederlegt werden.

Was meinst Du damit?
Sicher meint er, dass auch du nur die Bewegungs-Energie erbringen kannst, die du vorher durch essen und trinken gespeichert hast. Abzüglich Wärmeproduktion und sonstige Dinge, die der Körper so erledigt, um zu leben.

Gruss Tommi

Rolli
10.05.2019, 08:29
Sicher meint er, dass auch du nur die Bewegungs-Energie erbringen kannst, die du vorher durch essen und trinken gespeichert hast. Abzüglich Wärmeproduktion und sonstige Dinge, die der Körper so erledigt, um zu leben.

Energieerhaltung? Bewegungs-Energie?
Vielleicht Laufökonomie?

Habe immer noch nicht verstanden, was er meint.


Hat halt jeder seine Lebensstrategie. Der eine möchte schnell laufen und isst dafür fast nichts, der andere genießt unter anderem leckerer Speisen und sch...ßt auf Topzeiten
Sicher doch! Man kann auch Salatblätter genießen, oder sich mit Gabel und Messer umbringen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen. Trotzdem ist Kalorienrestriktion für das Ziel "Leben" und vor allem "gesünder und lang Leben" eine besser strategie. Leider bin ich auch schwach...

dicke_Wade
10.05.2019, 08:37
Sicher doch! Man kann auch Salatblätter genießen, oder sich mit Gabel und Messer umbringen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen. Trotzdem ist Kalorienrestriktion für das Ziel "Leben" und vor allem "gesünder und lang Leben" eine besser strategie. Leider bin ich auch schwach...
Salatblätter genießen geht nur mit einem ordentlichen Schuss Dressing :D

Nebenbei fühle ich mich nicht so schwach. Sicher, meine Plauze ist derzeit etwas zu dick. Aber insgesamt lebe ich lieber kürzer und genusshaft, als lang und asketisch. Daher hält sich mein schlechtes Gewissen arg in Grenzen :)

Gruss Tommi

Rolli
10.05.2019, 08:43
Salatblätter genießen geht nur mit einem ordentlichen Schuss Dressing :D

Nebenbei fühle ich mich nicht so schwach. Sicher, meine Plauze ist derzeit etwas zu dick. Aber insgesamt lebe ich lieber kürzer und genusshaft, als lang und asketisch. Daher hält sich mein schlechtes Gewissen arg in Grenzen :)

Gruss Tommi

Das will Dir doch keiner verbieten. Du darfst aber auch nicht entscheiden, was für andere Genuss ist.

dicke_Wade
10.05.2019, 09:13
Das will Dir doch keiner verbieten. Du darfst aber auch nicht entscheiden, was für andere Genuss ist.
Verbietet mir auch keiner und hab ich auch nicht so verstanden :daumen: Und ich hab auch nichts für andere entschieden. Ich darf doch aber eine Meinung darüber haben und diese äußern :wink:

Gruss Tommi

Rolli
10.05.2019, 09:18
Salatblätter genießen geht nur mit einem ordentlichen Schuss Dressing :D

Dann fehlt hier ein entschiedenes Wort: "mir"

dicke_Wade
10.05.2019, 09:20
Dann fehlt hier ein entschiedenes Wort: "mir"
Echt jetzt? Verstehst du keine Ironie? :gruebel:

Da war ein Smily dahinter gottverdammichnochmal! :klatsch:

Rolli
10.05.2019, 09:23
Echt jetzt? Verstehst du keine Ironie? :gruebel:

Da war ein Smily dahinter gottverdammichnochmal! :klatsch:

Mittelstrecke ist kein Witz! Hier bin ich ernst... oder so. :zwinker2:

dicke_Wade
10.05.2019, 09:27
Mittelstrecke ist kein Witz! Hier bin ich ernst... oder so. :zwinker2:
:daumen:

Desrum bin ich ja Ultraläufer. Da kamma lachen beim Laufen :D

Rolli
10.05.2019, 09:35
:daumen:

Desrum bin ich ja Ultraläufer. Da kamma lachen beim Laufen :D

Was? Noch nie gehört. Vor allem nicht, wenn man einen Schluck aus der Ölpulle nimmt.

dicke_Wade
10.05.2019, 09:39
Was? Noch nie gehört. Vor allem nicht, wenn man einen Schluck aus der Ölpulle nimmt.
Mit nem Schluck Hefeweizen sieht das gaaaanz anders aus :hihi:

leviathan
10.05.2019, 09:59
Hm jetzt kommen mir meine etwa 4.500 kcal am Tag doch ganz schön viel vor.

Da muss ich Rolli leider zustimmen. Der Stoffwechsel verändert sich mit den Lebensjahren. Die von Rolli ins Spiel gebrachten 30 sind wohl tief gegriffen. Aber so in Richtung 40 und aufwärts, kommt diese Veränderung ziemlich sicher.


Aus physikalischer Sicht bist du sehr interessant, bisher konnte das Prinzip der Energieerhaltung noch nie wiederlegt werden.

Niederkalorische Ernährung kommt gar nicht so selten vor. Natürlich hast Du Recht, daß man den Energieerhaltungssatz nicht aushebeln kann. Das bedeutet, daß man entweder in allem was man tut effizienter wird und/oder seine Energie anders bekommt. Letzteres schließe ich nicht aus, mutet mir aber in vielen Teilen esoterisch an. Ersteres halte ich für wahrscheinlicher. Als Bestandteil des effizienter werdens, könnte man auch über daß Maß an tatsächlich verwerteter Nahrung nachdenken.

dicke_Wade
10.05.2019, 10:15
Als Bestandteil des effizienter werdens, könnte man auch über daß Maß an tatsächlich verwerteter Nahrung nachdenken.
Interessanter Gedanke. Lernt der Körper, im Mangelzustand mehr Nährstoffe aus dem im Darm vorhandenen Brei zu ziehen? Also im Gegensatz zu halbwegs ausgeglichener Ernährung. Dass der Darm viel Gutes wieder "von sich gibt"., wenn von oben jede Menge nachkommt, kann ich mir schon vorstellen.

Gruss Tommi

leviathan
10.05.2019, 10:24
Interessanter Gedanke. Lernt der Körper, im Mangelzustand mehr Nährstoffe aus dem im Darm vorhandenen Brei zu ziehen? Also im Gegensatz zu halbwegs ausgeglichener Ernährung. Dass der Darm viel Gutes wieder "von sich gibt"., wenn von oben jede Menge nachkommt, kann ich mir schon vorstellen.


Ich weiß es nicht. Deshalb schrieb ich auch, daß man darüber nachdenken könnte. Das der Energieerhaltungssatz gilt, würde ich einfach nicht bezweifeln. Dann bleiben nur noch die Einnahmen- und die Ausgabenseite. Ausgabenseite würde bedeuten, daß man den Kalorienverbrauch überschätzt bzw. daß man hier wirklich effizienter wird. Auf der Einnahmenseite bleibt dann auch in erster Linie eine bessere Verwertung. Oder es gibt Positionen auf der Habenseite der Bilanz, die wir nicht kennen.


SKT schreibt ja keinen Blödsinn. Und dennoch haben wir in unserer Lebenswirklichkeit andere Erfahrungen gemacht. Er wird diese auch noch machen. Dauert halt :D

Kerkermeister
10.05.2019, 10:29
Tja...
Mein alter Trainier lebt von 2 Blättern Salat am Tag, wiegt wahrscheinlich BMI 17 und ist dies Jahr, mit 76, dem Berliner HM in 1:48 durchgelaufen. AK Pl. 1.

OK. Strandfigur ist das auch nicht. :D

Mein Nachbar auch :D und das seit 15 Jahren mit künstlicher Hüfte.
Letztes Jahr noch 10er DM in Bremen 3. AK 75, aber der startet nächstes Jahr AK80.
4x LT und 2x KT/Woche

1959 seine ersten und heute noch bestehenden Vereinsrekorde aufgestellt.

Rolli
10.05.2019, 10:53
Energieerhaltungssatz und auch die Energie, die man beim Laufen verwendet, ist sehr stark beeinflussbar. Und das ist von der Evolution so gewollt. Leider wusste Evolution nicht, dass sie uns damit das Laben schwer (sic!) macht und den leckeren Abendbrot vermassel kann.

Rolli
10.05.2019, 10:56
https://www.spektrum.de/magazin/laenger-leben-bei-karger-kost/822887

dicke_Wade
10.05.2019, 11:24
https://www.spektrum.de/magazin/laenger-leben-bei-karger-kost/822887
:daumen: War mir in Kürze so schon bekannt.

Bemerkenswert:

Bedeutsam ist die Beobachtung, daß das maximale Alter nur bei Beschränkung der Gesamtkalorien stieg, nicht bei Reduktion von Fetten, Proteinen oder Kohlenhydraten allein oder einer bestimmten Auswahl dieser Stoffe. Auch Vitaminzusätze und selbst hochdosierte Antioxidantien blieben diesbezüglich wirkungslos.

Insgesamt ist das dennoch nicht meins. Natürlich muss man nicht in Saus und Braus leben aber gutes (und manchmal auch reichliches) Essen ist für mich wichtiger Bestandteil eines schönen Lebens. Eine mögliche (und nicht garantierte) Verlängerung des Lebens kann mich davon nicht abbringen. Die zu enge Hose zeitweise aber schon :hihi:

Gruss Tommi

dicke_Wade
10.05.2019, 11:33
Und jetzt bis zu Ende gelesen :uah: Autsch. Nix für mich!


Was wäre nun aber für den Menschen die richtige Energiemenge? Von den Erkenntnissen an Nagetieren kann man das schon wegen des Größenunterschieds und des dadurch bedingten anderen Stoffumsatzes schwerlich extrapolieren. (Wie sehr zudem das große Gehirn des Menschen die Verhältnisse selbst bei Primaten kompliziert, hat der Anthropologe Robert D. Martin in dieser Zeitschrift in anderem Zusammenhang diskutiert: Spektrum der Wissenschaft, September 1995, Seite 48. Die Redaktion.)

Wir vermuten, man sollte etwa so wenig essen, daß man das persönliche Fixgewicht um 10 bis 25 Prozent reduziert. Das Fixgewicht wäre jenes, das sich von alleine einregelt, wenn man sich zwar zu den normalen Mahlzeiten satt ißt, aber keinerlei Gelüsten zwischendurch nachgibt. Diese Schwelle zu ermessen ist bei unseren Lebensgewohnheiten und den vielfältigen Verlockungen der Werbung für Snacks, Süßigkeiten und dergleichen freilich recht knifflig. Im Einzelfall müßte man wohl durch Versuch und Irrtum – mit ärztlicher Hilfe – herausfinden, wann der Blutzucker- oder Cholesterinspiegel um einen gesetzten Betrag gesunken ist oder andere Werte sich verändert haben.

Nach Tierversuchen zu schließen, wären pro Kilogramm des Ausgangsgewichts etwa ein Gramm Protein angemessen und höchstens ein halbes Gramm Fett. Auf die gewünschte Kalorienmenge müßte man das Essen mit komplexen Kohlenhydraten aus Vollwertgetreide, Früchten und Gemüse aufstocken und insbesondere die Versorgung mit essentiellen Nähr- und Vitalstoffen sicherstellen. Das bedeutet eine sehr ausgewogene Komposition der Gerichte, die oft wohl mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen angereichert sein sollten.

Frauen wäre ärztliche Begleitung schon deswegen angeraten, weil sie bei stärkerem Gewichtsverlust vorübergehend unfruchtbar werden können. Falls der Östrogenspiegel lange niedrig ist, bedingt dies unter Umständen Verminderung von Knochensubstanz (Osteoporose) und Abbau von Muskulatur – unerwünschte statt der erhofften Effekte. Des weiteren müßten Personen beiderlei Geschlechts damit rechnen, daß die Widerstandskraft gegenüber verschiedenartigen Stressfaktoren etwa bei Verletzungen, Infektionen oder extremen Temperaturen abnimmt. Diese Zusammenhänge sind bislang auch an Nagetieren, die kontrolliert ernährt wurden, kaum untersucht. Verantwortbare Rezepte für jeden, der durch überlegtes Essen Altersbeschwerden und den Tod hinauszuschieben suchen möchte, werden sich wahrscheinlich erst in zehn oder zwanzig Jahren geben lassen.

Gruss Tommi

Rolli
10.05.2019, 15:48
Day 1 Aerobic – run half marathon distance fast
Day 2 Aerobic – 3 x 2 miles at 10km speed with 90 secs recovery
Day 3 Anaerobic – 8 x 400m at 1,500m speed with 60 secs rest
Day 4 Aerobic – 4 x 1 mile at 5km speed (target speed) with 60 secs rest
Day 5 Aerobic – 3 x 1,500m at 3km speed with 3 mins rest
Day 6 REST
Day 7 If no race: anaerobic – 8 x 200m at 800m speed with 60 secs rest
Day 8 Aerobic – run 10km very fast
Day 9 Aerobic – run half marathon fast
Day 10 Aerobic – 7 x 800m at 5km speed with 30 secs rest
Day 11 Aerobic – 4 x 1k at 3km speed with 2:30 rest
Day 12 Start the cycle again
Es ist nicht mein Training... aber vielleicht für mich geeignet. Nur die Pausen etwas kurz, was ich nicht mag.

leviathan
10.05.2019, 16:28
Es ist nicht mein Training... aber vielleicht für mich geeignet. Nur die Pausen etwas kurz, was ich nicht mag.

Frank Horwill?

hbef
10.05.2019, 17:09
Frank Horwill?


Yes.
https://www.serpentine.org.uk/pages/advice_frank08.html
Bin da vor ein paar Wochen drauf gestoßen. Gibt es wirklich Leute, die sowas durchstehen?

Rolli
10.05.2019, 17:22
Für mich sind nicht alle Einheiten "Killereinheiten"
Die 8x200 in 800m und 60sP finden ich etwas lasch und Regenerationzeit überscheubar.
Auch die 3x1500 in 3km und 3'P sollte gut machbar sein mit Vorbelastung.

Ich sehe auch kein Problem mit 4xQTE/Woche. Problematisch wird wohl die fehlende Regeneration, wenn man zusätzlich schnelle 10km bzw. HM laufen soll.

leviathan
10.05.2019, 22:44
Für mich sind nicht alle Einheiten "Killereinheiten"
Die 8x200 in 800m und 60sP finden ich etwas lasch und Regenerationzeit überscheubar.
Auch die 3x1500 in 3km und 3'P sollte gut machbar sein mit Vorbelastung.


Zum Glück hast Du ja solche Entlastungstage. Dann musst Du Dich vielleicht erst nach drei Wochen an die Infusion hängen. Aber mal im Ernst. Du bist über 50. Dein Körper kann sicher noch einiges. Er benötigt aber auch vernünftige Regeneration. D.edoC hat ein ähnliches Programm aus meiner Perspektive sehr intelligent an seine Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst. Die Frage ist auch, was Du kannst und nicht was Du willst. Oder suchst Du mit Gewalt nach einer Ausrede für's Scheitern :wink:

Rolli
11.05.2019, 09:13
Eigentlich erschreck mich so eine Woche gar nicht. Ich müsste etwas umstellen, und meine QTE deutlich langsamer laufen.

Beispiel: 3x3 Meilen in 10kmT, würde ich in 3:40 laufen, obwohl ich vielleicht 38 drauf habe. (das wäre die schwerste Einheit für mich, aber vielleicht weil ich schlechte Ausdauer habe)
Auch so was wie 8x200 sollte ich laut Plan in 34,5. Ich würde es in 32s laufen.
Also müsste ich etwas umstellen. Was mir dann etwas nicht schmeckt ist: "run 10km very fast" und "run half marathon fast" zusätzlich in der Woche. Für mich ist das einfach wieder "Tendenz zu Mitte" nach Schwellenmethode. Auch die superkurzen Pausen deuten in diese Richtung.

Ich habe auch gute Erfahrung mit 4 QTE/Woche im Trainingslager sogar 5-6x, auch über 2 Wochen hintereinander.

Das Thema Regeneration. Ja, man sollte sie mit 50+ schon berücksichtigen, völlig richtig. Sie sollte aber nicht als Ausrede dienen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit 50, 3 Regeneration/Woche mehr benötigt, als mit 45.

Immer noch nach dem Motto: alles was geht und uns nicht zerstört. Schnelles laufen mag ich immer noch und "das Scheitern" ist irgendwie nicht mehr soooo wichtig. DM ist nicht mahr das Hauptziel, sonder in der Gruppe mit den Jungs laufen zu können... Ok... knapp hinter der Gruppe. (ich glaube, ich muss das 3x durchlesen um daran zu glauben :wink:)

leviathan
11.05.2019, 09:36
Eigentlich erschreck mich so eine Woche gar nicht. Ich müsste etwas umstellen, und meine QTE deutlich langsamer laufen.

Das ist aber genau das, was Du weiter unten als Tendenz zur Mitte beschreibst. Und letztlich gilt immer noch: "Train hard, relax harder!"
Man muss diese Reize auch verarbeiten. Horwill lies diese Programme übrigens ganzjährig laufen und nicht mal so im Trainingslager für eine Woche am Stück.


Das Thema Regeneration. Ja, man sollte sie mit 50+ schon berücksichtigen, völlig richtig. Sie sollte aber nicht als Ausrede dienen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit 50, 3 Regeneration/Woche mehr benötigt, als mit 45.

Nein, das benötigt man sicher nicht. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die 4 QTEs vor ein paar Jahren nicht schon zu viel waren. Dazu kommt, daß Du jetzt einige Male verletzungsbedingt aussetzen musstest. Dein Körper wird wahrscheinlich schon auf kleinere Reize reagieren und die die bliebe die Möglichkeit zur Progression.


DM ist nicht mahr das Hauptziel, sonder in der Gruppe mit den Jungs laufen zu können... Ok... knapp hinter der Gruppe. (ich glaube, ich muss das 3x durchlesen um daran zu glauben )

Ich muss das nur einmal durchlesen und verstehe das :nick:

Eine Alternative, die Horwill in seinem Marathon Training vorschlägt könntest Du aber durchaus auch in Erwägung ziehen. Er macht dort zwischen den QTEs immer eine Tag Pause mit 35min Jogging. War mir aber nach ein paar Wochen auch zu hart :peinlich:

Pappou
11.05.2019, 18:18
Sooo, nach fast sechs Wochen Pause aufgrund von Pfeifferschem Drüsenfieber bin ich nun auch wieder seit ein paar Tagen am Trainieren. Gestern 3000m in 10:46, war hart aber ok. Scheint nicht allzuviel verloren gegangen zu sein... :)

Rolli
11.05.2019, 19:57
Heute Kreismeisterschaften:
800m in 2:19,6 (noch nicht offiziell) damit DM-Norm in der Tasche.

Danach ab ins Nachbardorf und 2,5h später Sieg mit der Mannschaft (Platz 7) über 5km in 18:30 (der Start da war ein Gefallen)

Zeit ber 800m etwas unter der Erwartung, trotzdem zufrieden, weil sehr kalt und windig und die Norm erledigt.

RunSim
11.05.2019, 22:37
Pappou, schön von dir zu hören und dass du de Krankheit überstanden hast :-) klingt gut mit deinem Wiedereinstieg! Hast du für die nächsten Monate was geplant, also Wettkämpfe?

Rolli, Gratulation zur DM Norm! Klar,
2:19 ist nichts, was dich vom Hocker haut, aber damit ist das schonmal abgehakt und du kannst jetzt ordentlich durchzustarten :-)

Ich bin heute 3x1000m Staffel gelaufen, so gut wie keine Seniorenstaffeln am Start, echt ganz schön mau...
Daher war alleine laufen von Anfang bis Ende angesagt. Ich war der Startläufer, bin wahrscheinlich bei 2:56/2:57 durchgegangen. Bin irgendwie noch nicht so im Wettkampfmodus, aber soll keine Ausrede sein. Für Mai als Saisoneinstieg okay, der Lauf war als Trainingswettkampf geplant, daher alles im Lot :-)
Wettkampf wurde ins Training eingebettet, morgen ist ein langer DL geplant, 18km. Denke die Beine und der Kopf machen das mit. Fühle mich nicht so ausgeknockt wie sonst nach richtig harten Wettkämpfen.

Brian
12.05.2019, 10:03
Das Thema Regeneration. Ja, man sollte sie mit 50+ schon berücksichtigen, völlig richtig. Sie sollte aber nicht als Ausrede dienen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit 50, 3 Regeneration/Woche mehr benötigt, als mit 45.
Man braucht nicht so zu tun, als könnte man mit über 50 dauerhaft trainieren wie ein 30jähriger. Wenn der Körper Dir signalisiert, dass er eine ruhigere Trainingsphase, zum Beispiel über 3 Monate braucht, dann solltest Du auf Deinen Körper, den Du genau kennen solltest, hören. Diese Aussage meine ich jetzt nicht nur auf Dich bezogen. Mit Ausreden hat das nichts zu tun, mehr mit Gesundheitsvorsorge und Selbstdisziplin.

Ich selbst fahre gerade mit 2 Pausentagen und einem Regenerationstag sehr gut bei 60Wkm, möchte aber im entscheidenden Moment wieder Gas geben.

Meinen Körper würde ich bei anderer Vorgehensweise vor die Wand fahren. Weil ich gerade auf dem Zahnfleisch krieche.

Natürlich weiß ich, dass ein 30jähriger, der voll im Saft steht, diese Gedanken nur schwer verstehen kann.

leviathan
12.05.2019, 10:50
Man braucht nicht so zu tun, als könnte man mit über 50 dauerhaft trainieren wie ein 30jähriger.

+1

Das kannst Du aber auch schon für einen 35er, 40er, 45, etc. sagen. Wahrscheinlich wären auch viele 30jährige besser bedient, wenn sie besser auf sich achten würden. Da verzeiht der Körper aber noch viele Ausrutscher. Diese Fehlertoleranz nimmt einfach ab. Und der Regenerationsaufwand steigt. Man ist häufig sogar in der Lage sehr harte Einheiten zu absolvieren. Man braucht aber deutlich länger, um sich davon zu erholen.


Ich selbst fahre gerade mit 2 Pausentagen und einem Regenerationstag sehr gut bei 60Wkm, möchte aber im entscheidenden Moment wieder Gas geben.

Ob das nun passt oder nicht, kannst am Ende nur Du entscheiden. Das ist wirklich höchst individuell.
Schön, daß Du wieder am Start bist :)

@Rolli: Glückwunsch zur Quali :daumen:

Brian
12.05.2019, 11:45
4km in 4:10/km, Lauf-ABC, 12x200m in 38sek, 200m Gp/Tp, Al

37,1/36,7/37,2/37,4/38,3/37,9/36,8/37,4/37,5/ 37,5/37,6/37,6sek

Schneller ging es nicht, im Februar vor meiner Oberschenkelzerrung bin ich die 200er noch in 35sek gelaufen, Schwamm drüber!

@Rolli: Glückwunsch zur DM-Quali für 2020, über die Zeit reden wir nicht, oder? Ich selbst wäre natürlich überglücklich, würde mir eine 2:20min gelingen.

Brian
12.05.2019, 14:09
Eine solide Woche!



Montag
06.05.2019










Dienstag
07.05.2019
13,5
01:09:54
El, Lauf-ABC, 3 Stl, 8x1000m in 3:41min, 2min Tp, Al
Gelände: 3:43/3:43/3:40/ 3:46/3:44/3:49mTartanbahn: 3:37/3:40min


Mittwoch
08.05.2019
6
0:29:34
Regeneration
4:55min/km


Donnerstag
09.05.2019
11
00:56:39
4km in 4:10/km, Lauf-ABC, 12x200m in 38sek, 200m Gp/Tp, Al
37,1/36,7/37,2/ 37,4/38,3/37,9/ 36,8/37,4/37,5/ 37,5/37,6/ 37,6sek


Freitag
10.05.2019










Samstag
11.05.2019
12
00:54:00
MDL
4:30min/km


Sonntag
12.05.2019
18
01:25:42
LDL
4:45min/km


Summe


60,5
4:55:49

Rolli
12.05.2019, 21:12
Man braucht nicht so zu tun, als könnte man mit über 50 dauerhaft trainieren wie ein 30jähriger. Wenn der Körper Dir signalisiert, dass er eine ruhigere Trainingsphase, zum Beispiel über 3 Monate braucht, dann solltest Du auf Deinen Körper, den Du genau kennen solltest, hören. Diese Aussage meine ich jetzt nicht nur auf Dich bezogen. Mit Ausreden hat das nichts zu tun, mehr mit Gesundheitsvorsorge und Selbstdisziplin.

Ich selbst fahre gerade mit 2 Pausentagen und einem Regenerationstag sehr gut bei 60Wkm, möchte aber im entscheidenden Moment wieder Gas geben.

Meinen Körper würde ich bei anderer Vorgehensweise vor die Wand fahren. Weil ich gerade auf dem Zahnfleisch krieche.

Natürlich weiß ich, dass ein 30jähriger, der voll im Saft steht, diese Gedanken nur schwer verstehen kann.

Klar.
Nur manchmal wird die Wahrnehmung verschoben. Ein sehr ambitionierte, junge Amateur trainiert 10-12x in der Woche. Wie viel soll man dan als 50-jährige rausnehmen? 5%? 10%? 20%? 50%?

Genau! Alles individuell! Deswegen sehe ich 8-9x Woche nicht als ein super Killerprogramm für Rentner, wobei ich (Fast) Rentner kenne, die sich für Hawaii oder Alpenquerung vorbereiten und über so ein Programm nur schmunzeln.

Rolli
12.05.2019, 21:13
@Rolli: Glückwunsch zur DM-Quali für 2020,

Warum 2020? Im Sommer ist doch auch 2:21, oder?

Schiese
12.05.2019, 22:41
Maddin, schön zu sehen, dass es bei dir nach deiner Verletzung wieder so gut läuft.. Auf 10km müsstest du den 1000ern mit recht kurzer TP nach zu urteilen bereits wieder auf einem Niveau klar sub 38 sein. Was steht wettkampfmäßig als nächstes bei dir an?

Brian
13.05.2019, 07:12
Klar.
Nur manchmal wird die Wahrnehmung verschoben. Ein sehr ambitionierte, junge Amateur trainiert 10-12x in der Woche. Wie viel soll man dan als 50-jährige rausnehmen? 5%? 10%? 20%? 50%?

Genau! Alles individuell! Deswegen sehe ich 8-9x Woche nicht als ein super Killerprogramm für Rentner, wobei ich (Fast) Rentner kenne, die sich für Hawaii oder Alpenquerung vorbereiten und über so ein Programm nur schmunzeln.
Das ist doch eine individuelle Geschichte.

Wenn man aus nachvollziehbaren Gründen nach 9 Jahren Vollgas für sich feststellt, dass der Körper eine ruhigere Phase benötigt, dann sollte man auf seinen Körper hören. In unserem Alter verzeiht der Körper keinen Fehler.

Mit 20km/h über die Tartanbahn zu wetzen, ist wirklich kein Rentnerprogramm, außer man heißt Guido Müller. :D

@Schiese: nach 12x400m am Mittwoch laufe ich am Sonntag 3000m. Ob ich meine Zeit vom Februar schon wieder toppen kann?

Schiese
13.05.2019, 07:23
Maddin, ich bin sehr zuversichtlich, dass du deine 3.000m Zeit aus Februar verbessern wirst. Meine Daumen sind gedrückt.

Brian
13.05.2019, 07:27
Maddin, ich bin sehr zuversichtlich, dass du deine 3.000m Zeit aus Februar verbessern wirst. Meine Daumen sind gedrückt.
Aktuell fehlt mir Topspeed, dafür könnte ich die 10km in 38min rennen. Es handelt sich nur um einen Trainingswettkampf, um wieder Fahrt aufzunehmen.

Rolli
13.05.2019, 08:18
Das ist doch eine individuelle Geschichte.

Schon klar. Manchmal verstehe ich Deine Aussagen nicht... zuerst beziehst Du Dich auch meine Post, dann wieder auf Dein Training, dann wieder allgemein...

Es ist klar, dass man mit 50 etwas mehr regenerieren muss, trotzdem sollte man das Alter nicht als Ausrede nutzen und immer es unterstreichen. Du bist doch auch so sehr gut und musst Dich nicht dahinter verstecken oder rechtfertigen.


Mit 20km/h über die Tartanbahn zu wetzen, ist wirklich kein Rentnerprogramm
Warum nicht? Mit 24km/h ist es doch noch schöner!

RunSim
13.05.2019, 09:30
Maddin, Mittelstreckler sind keine Heulsusen :P
Ich muss immer ein bisschen frötzeln, weil der Maddin braucht den Druck :zwinker5:
Den 3000er nimmst du einfach so mit und haust mal ordentlich einen raus :daumen:

Ich lese viel richtiges sowohl bei Rolli als auch bei Maddin.
Zum einen finde ich sollte man seinen Körper achten und auch mal Gas rausnehmen, wenn man es arg übertrieben hat.
Um 1500m schnell zu laufen muss man sich auf der anderen Seite aber auch intensiven Trainingsbelastungen aussetzen.
Die richtige Balance zu treffen ist dann die Meisterleistung bei der Trainingsplanung.

Brian
13.05.2019, 09:57
Maddin, Mittelstreckler sind keine Heulsusen.

Ich heule nicht, warum auch?

Das Thema Regeneration und Ruhepause wird hier nach meinem Geschmack zu schnell tabuisiert. Ich verstehe gar nicht, warum man nicht drüber schreiben sollte. Wir sind hier, um uns auszutauschen, auch über das Thema Regeneration und Wiedereinstieg ins Training, zum Beispiel nach Verletzungen, oder wenn man beruflich überlastet ist. Diese Themen kommen nach meinem Geschmack manchmal etwas zu kurz.

Es ist meine freie Entscheidung, etwas weniger zu trainieren, jammern sieht anders aus. Mir geht es gut dabei und ich bin bei 90%. Die Topform kommt wieder - im September. Denn jetzt wird mein Training wieder verschärft, da meine Zerrung endlich auskuriert ist.

RunSim
13.05.2019, 10:27
Ich heule nicht, warum auch?

Du weißt doch, ich wollte nur ein wenig frötzeln :zwinker5:

Das Thema Regeneration muss sehr individuell behandelt werden. Genauso wie bei der Sache "wieviel Laufkilometer pro Woche und welche Intensitäten verpackt ein Läufer".
Hier im Forum kann sich keiner so richtig in die aktuelle Lage eines anderen hineinversetzen. Aufgrund des geschriebenen Wortes kommen wir hier (leider) an die Grenzen der menschlichen Kommunikation.
Wenn jemand schreibt "konnte wenig trainieren, war etwas stressig auf der Arbeit" kann das für jeden etwas ganz anderes bedeuten.
Wir wissen nicht, wie stressresistent derjenige ist und wie stark sich eine solche Belastung auf seine körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt.
Der eine arbeitet 5h in der Woche mehr und fühlt sich erschöpft und ein anderer merkt dies gar nicht.

Dazu kommt noch, ob jemand körperliche Arbeit verrichtet oder Schreibtischtäter ist und und und
Es gibt so viele "Variablen", die eine externe Einschätzung schwierig machen. Einfacher ist es für Leute, die einen gut kennen und regelmäßig sehen. Viele Trainer merken sofort, wenn irgendwas mit den Schützlingen nicht stimmt.
Daher finde ich es bei Leuten, die viel und intensiv trainieren, auch sehr wichtig, dass ein Trainer mit von der Parie ist, der eben genau das gut abschätzen kann, ob man vielleicht mal etwas mehr Regeneration benötigt.

In deinen Fall, Maddin, kannst du es natürlich nur selber einschätzen.
Ich denke, wenn du es so siehst, wird es richtig sein und du solltest dienem Körper die nötige Ruhe geben. Als "Memme" schätze ich dich nämlich nicht ein :daumen:
Beim Titel "Mr. Understatement" bleibe ich aber :zwinker2:

Rolli
13.05.2019, 10:31
Und wo wird die Regeneration "tabuisiert"?

Es ist was anderes, wenn man die notwendige Regeneration beschreibt, erklärt oder empfiehlt... gaz was anderes ist, wenn man dazu immer weider schreibt, dass "man doch so alt ist" und das Alter als Erklärung benutzt... nein... missbraucht!

Wenn Du 2 Tage in der Woche nichts machen kannst, willst oder darfst dann ist das eben so. Macht das doch, das muss zu Dir, Deinen Plänen und Deinem Körper passen. Das bedeutet aber nicht, dass alle 50-jährigen nicht schneller als 20km/h laufen dürfen.

leviathan
13.05.2019, 11:07
Wenn Du 2 Tage in der Woche nichts machen kannst, willst oder darfst dann ist das eben so. Macht das doch, das muss zu Dir, Deinen Plänen und Deinem Körper passen. Das bedeutet aber nicht, dass alle 50-jährigen nicht schneller als 20km/h laufen dürfen.

Ich bin gerade am Ende einer Marathonvorbereitung und das nach einem Wiedereinstieg. Jetzt bin ich keine 50, aber das zweite Jahr in der M45. Ich kann durch Versuch einige Deiner Ansätze mittlerweile gut verstehen. Außer Frage steht wohl, daß der Körper nur profitiert, wenn er Reize auch vernünftig verarbeiten kann. Und auch als langsamer Läufer muss ich zugeben, daß die 20km/h eben nicht der Killer sind.

Meine wenigen QTEs waren dann ganz gut verträglich, wenn der Qualitätsanteil so um die 30min lag. Da durften auch ein paar sehr schnelle Abschnitte dabei sein. Zwei Tage später war wieder alles im Lot. Wenn der Qualitätsanteil eher in Richtung 60min ging, sah die Welt ganz anders aus. Da war ich drei Tage später häufig noch nicht in der Lage vernünftig geradeaus zu laufen. Und während der Erholung war es enorm wichtig, daß die Tempi sehr gering waren. Wenige s/km haben den Unterschied zwischen mehreren Tagen Regenerationsbedarf ausgemacht.

Man sollte also in Bezug auf die Regeneration die Art der Qualität, deren Dauer, aber auch die Form der Regenerationsmaßnahme berücksichtigen. Und selbst das ist noch bei jedem etwas anders. Meine lessons learned war aber: Lieber eine QTE wenige zu machen oder die nächste zu verschieben.

Rolli
13.05.2019, 11:25
Oder Du möchtest mich nicht verstehen? Wir können das Thema auch einfach lassen.
Dann versuche ich so:

Man!! Herrlich!!
Ich bin gerade mal 52 und kann rennen und rennen und rennen! Das Leben (auf der Bahn) ist schön, wenn der Wind in den Haaren, Sonne im Gesicht bei 24km/h... ! So jung wie heute werde ich nie mehr! Das Leben ist schön! :wink:

(Verletzungen kommen sowieso... das werde ich nicht als Bremse benutzen, sondern prophylaktisch dagegen steuern)

leviathan
13.05.2019, 11:38
Man!! Herrlich!!
Ich bin gerade mal 52 und kann rennen und rennen und rennen! Das Leben (auf der Bahn) ist schön, wenn der Wind in den Haaren, Sonne im Gesicht bei 24km/h... ! So jung wie heute werde ich nie mehr! Das Leben ist schön! :wink:

So isses. Da ist auch gar nicht entscheidend, ob des für den einen die Bahn, für den nächsten der Asphalt und wieder für einen anderen der Wald ist :)


Verletzungen kommen sowieso...

Das ist leider so. Man kann es aber in Grenzen halten. Völlige Sicherheit gibt es nicht.


das werde ich nicht als Bremse benutzen

Da kann man auch anderer Meinung sein.


sondern prophylaktisch dagegen steuern

Was verstehst Du darunter? Viele würden hier sicher eine vernünftige Pausen- und Regenerationsgestaltung ganz oben auf der Liste haben. Das scheint bei Dir eher untergeordnete Priorität zu haben.

Rolli
13.05.2019, 12:02
Da kann man auch anderer Meinung sein.

Was meinst Du damit? Mit Angst bei jedem Schritt laufen, dass man sich verletzen kann? Nicht schnell laufen wollen, wegen der Gefahr? Die 200m nicht in 28s sondern in 36s laufen, weil etwas passieren könnte?

Was verstehst Du darunter? Viele würden hier sicher eine vernünftige Pausen- und Regenerationsgestaltung ganz oben auf der Liste haben. Das scheint bei Dir eher untergeordnete Priorität zu haben
Was meinst Du unter "vernünftig"?

Aber Du hast Recht, als Verletzungsprophylaxe sehe ich andere Maßnahmen viel wichtiger als einfach nur zu ruhen. Dabei sind spezielle Stabi, spezielle Kraft und lockere DL für mich eine bessere Alternative. Die Regenerationsfähigkeit ist auch trainierbar.

Edit... ich will die Diskussion nicht abwürgen, mich wundert aber immer wieder, dass viele der Meinung sind, dass ich zu hart trainieren soll. Warum? Wegen 3QTE/Woche?

leviathan
13.05.2019, 12:14
Was meinst Du damit? Mit Angst bei jedem Schritt laufen, dass man sich verletzen kann? Nicht schnell laufen wollen, wegen der Gefahr? Die 200m nicht in 28s sondern in 36s laufen, weil etwas passieren könnte?


Nein ganz im Gegenteil. Die Geschwindigkeit ist nun mal leider die Eigenschaft, die am schnellsten verschwindet. Das kann man zwar nicht aufhalten, aber deutlich verlangsamen. Und dafür muss man sie auch ansprechen. Das ist aus meiner Perspektive eine der wichtigsten Bausteine für Läufer über 35. Der Unterschied liegt darin, daß ich das vielleicht zweimal die Woche ansprechen würde und nicht häufiger. Und wenn ich es anspreche, dann soviel wie ich relativ sicher vertrage. Keine Frage, daß man da auch daneben liegen kann.


Was meinst Du unter "vernünftig"?

Vernünftig bedeutet für mich, dem Körper eine ausreichende Erholungszeit zu geben. Und:


Dabei sind spezielle Stabi, spezielle Kraft und lockere DL für mich eine bessere Alternative.

das gehört definitiv dazu. Ein lockerer Dauerlauf ist ja ein Erholungstag. Ich sehe auch nicht, daß man - wenn der Körper adaptiert ist - mit Pausen besser über die Runden kommt. Auch hier ist der unterschied zwischen uns nur gering, aber bedeutend. Ich würde eher ein oder zwei Tage mehr leicht trainieren bevor es wieder zur Sache geht.

Rolli
13.05.2019, 14:29
Du weiß doch! Igloi ist mein Mentor und von seinen Angaben bin ich weit, sehr weit entfernt.

RunSim
13.05.2019, 14:51
Meine persönlichen 50 Cent dazu, auch wenn ich noch nicht so lange dabei bin:


Dabei sind spezielle Stabi, spezielle Kraft und lockere DL für mich eine bessere Alternative. Die Regenerationsfähigkeit ist auch trainierbar.

Dass Regenerationsfähigkeit trainierbar ist, kann ich bestätigen, habe ich dieses Wochenende gemerkt. Sonst habe ich mich am Tag nach einem Wettkampf immer komplett weggeschossen gefühlt. Dieses Mal merke ich nach einem zugegebenermaßen nicht komplett voll gelaufenen Wettkampf gar nichts. Das war in der Vergangenheit anders.



Edit... ich will die Diskussion nicht abwürgen, mich wundert aber immer wieder, dass viele der Meinung sind, dass ich zu hart trainieren soll. Warum? Wegen 3QTE/Woche?

3 QTE/Woche sind mMn kein Problem, habe ich von Beginn des regelmäßigen Lauftrainings gemacht und jetzt immer noch. Gut, zurzeit vielleicht "nur" 2 QTE, aber das geht in ein paar Wochen wieder auf 3 QTE.
Wenn, dann habe ich mich nicht wegen der 3 QTE/Woche verletzt, sondern wegen anderer Sachen: zu viel in Spikes gelaufen oder sich anbahnende Verletzungen (klare Körpersignale wie z.B. "tut weh") ignoriert. Das ist dann aber ein Fall von Unwissenheit gepaart mit Ignoranz und zu häufiges intensives Training kann man dafür nicht verantwortlich machen.

Auf die Woche verteilt schaut das meistens so aus:
Montag: QTE (meist Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer) + Stabi
Dienstag: lockerer DL (kurz) oder frei, je nach zur Verfügung stehender Zeit
Mittwoch: QTE
Donnerstag: lockerer DL (kurz) oder frei, je nach zur verfügung stehender Zeit
Freitag: QTE
Samstag: DL (zügig, kurz)
Sonntag: langer DL

An aufeinander folgenden Tagen werden unterschiedliche Muskelfasertypen angesprochen. Z.B. Sonntag ST- und Montag FT-Fasern.
Dienstag und Donnerstag kann ich je nach Intensität der QTEs und persönlichem Empfinden der Anstrengung entweder die DLs kürzer und/oder langsamer laufen oder auch komplett wegfallen lassen.
Samstag habe ich auch noch die Möglichkeit die Intensität etwas selber zu steuern.
Eine QTE (bei mir also eher eine schnelle, intensive Einheit) muss bei mir also aufgrund einer zu hohen Trainingsbelastung so gut wie nie ausfallen.

Wegen zu schnell laufen habe ich mich bis jetzt noch nie verletzt. Bevor das passiert wäre, wollten meine Beine nicht mehr.
Kar, wenn man sehr schnell mit falscher Lauftechnik läuft, geht das Verletzungsrisiko natürlich hoch. Ständig falsche Belastungen auf den Bewegungsapparat -> erhöhtes Verletzungsrisiko.
Und wenn man dazu noch wenig Verletzungsprophylaxe betreibt (kein oder zu wenig Stabi, Krafttraining), steigt dieses Rsisiko natürlich noch weiter.
Das Training, was ich aktuell mache, würde ich ohne Verein/Trainer nicht alleine durchführen. Das Risiko sich zu verletzen wird bei mir nämlich u.a. auch dadurch minimiert, dass man ständig im Austausch mit dem Trainer ist und der einen warnt, wenn etwas zuviel für einen sein könnte.
Es ist kein Freifahrtsschein aber ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung dadurch reduziert wird.
Des Weiteren spricht man in einer Trainingsgruppe ja auch viel untereinander. Und wenn dann jemand mit irgendwelchen Blessuren ankommt, gibt es meistens einen anderen, der schonmal ähliche Erfahrungen gemacht hat und weiß, was da passieren kann.

Zusammengefasst bedeutet das:
Das Verletzungsrisiko wird minimiert durch:
- Wahrnehmen der eigenen Körpersignale
- kein oder zu wenig Stabi, Krafttraining
- Trainer und Trainingsgruppe/Trainingspartner als "Frühwarnsystem"

leviathan
13.05.2019, 16:55
Das Verletzungsrisiko wird minimiert durch:
- Wahrnehmen der eigenen Körpersignale
- kein oder zu wenig Stabi, Krafttraining
- Trainer und Trainingsgruppe/Trainingspartner als "Frühwarnsystem"

Bei 1 und 3 würde ich Dir sofort zustimmen. Wobei letzteres häufig durch gruppendynamische Prozesse eher ins Gegenteil verkehrt wird.

Bei Punkt 2 habe ich tatsächlich eine andere Meinung. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Einen Unterschied sehe ich dann, wenn wirklich an einem Punkt ein Defizit vorhanden ist. Ansonsten finde insbesondere Stabi Training völlig overrated. Es schadet sicher nicht, aber ob es hilft, sei mal dahingestellt :fragez:

hbef
13.05.2019, 17:21
Bei 1 und 3 würde ich Dir sofort zustimmen. Wobei letzteres häufig durch gruppendynamische Prozesse eher ins Gegenteil verkehrt wird.

Bei Punkt 2 habe ich tatsächlich eine andere Meinung. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Einen Unterschied sehe ich dann, wenn wirklich an einem Punkt ein Defizit vorhanden ist. Ansonsten finde insbesondere Stabi Training völlig overrated. Es schadet sicher nicht, aber ob es hilft, sei mal dahingestellt :fragez:

Das hängt wohl stark von individuellen orthopädischen Schwachstellen/Dysbalancen ab. Wem die Gene eine robuste, bzw. läufertaugliche Anatomie beschert haben, wird weniger nachhelfen müssen.

alcano
13.05.2019, 17:23
Bei Punkt 2 habe ich tatsächlich eine andere Meinung. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Einen Unterschied sehe ich dann, wenn wirklich an einem Punkt ein Defizit vorhanden ist. Ansonsten finde insbesondere Stabi Training völlig overrated. Es schadet sicher nicht, aber ob es hilft, sei mal dahingestellt :fragez:
Das ist so ein wenig als würde ein ehemaliger Sprinter sagen, dass für 1500m-Läufer Schnelligkeit(-straining) völlig overrated sei. :P

Ich stimme dir aber zu, dass wenn es ausschließlich um Verletzungsprävention geht die Rolle von Krafttraining tatsächlich alles andere als klar ist. Da muss man tatsächlich individuell schauen, ob und unter welchen Bedingungen (z.B. immer, weil starke Asymmetrien vorhanden sind oder nur bei langen Läufen oder ausschließlich bei schnellen Einheiten) die Lauftechnik so sehr leidet, dass das Verletzungsrisiko (vermutlich) ansteigt.


Wenn, dann habe ich mich nicht wegen der 3 QTE/Woche verletzt, sondern wegen anderer Sachen: zu viel in Spikes gelaufen oder sich anbahnende Verletzungen (klare Körpersignale wie z.B. "tut weh") ignoriert. Das ist dann aber ein Fall von Unwissenheit gepaart mit Ignoranz und zu häufiges intensives Training kann man dafür nicht verantwortlich machen.
Das kann man durchaus auch anders sehen, denn aus irgend einem Grund begann es ja weh zu tun. :zwinker5:


Auf die Woche verteilt schaut das meistens so aus:
Montag: QTE (meist Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer) + Stabi
Dienstag: lockerer DL (kurz) oder frei, je nach zur Verfügung stehender Zeit
Mittwoch: QTE
Donnerstag: lockerer DL (kurz) oder frei, je nach zur verfügung stehender Zeit
Freitag: QTE
Samstag: DL (zügig, kurz)
Sonntag: langer DL
Das sind – abhäng von der Länge des langen Laufs – vier QTEs. Zudem folgt auf den nicht nur für die ST-Fasern ermüdenden langen Lauf eine Schnelligkeitseinheit, also die Einheit, bei der es von allen am wichtigsten ist, dass man frisch in sie rein geht.


Dienstag und Donnerstag kann ich je nach Intensität der QTEs und persönlichem Empfinden der Anstrengung entweder die DLs kürzer und/oder langsamer laufen oder auch komplett wegfallen lassen.
Samstag habe ich auch noch die Möglichkeit die Intensität etwas selber zu steuern.
Eine QTE (bei mir also eher eine schnelle, intensive Einheit) muss bei mir also aufgrund einer zu hohen Trainingsbelastung so gut wie nie ausfallen.
Vielleicht wäre es aber manchmal sinnvoller, eine schnelle, intensive Einheit ausfallen zu lassen anstatt eines Dauerlaufes. Es sei denn, man wäre der Meinung, dass (langsame) DLs sowieso nur leere Füllkilometer sind. :P

Im Endeffekt sind solche Dinge auch einfach immer von der eigenen Trainingsphilosophie abhängig: tendiert man eher zu "so viel wie möglich" oder "so viel wie nötig". Und das wiederum hängt nicht zuletzt von den persönlichen Motiven und Zielen ab und muss letztendlich einfach zu einem selbst passen.

Rolli
13.05.2019, 17:28
90% von meinen Verletzungen habe ich durch Verkürzung der Muskulatur bekommen.
Achilles, und mehrmals Hamstring. Alle die Verletzungen kann man ausschließlich mit Krafttraining und Stabi verhindern. Bei diesen Verletzungen helfen keine Ruhetage und gute Regeneration.

RunSim
13.05.2019, 17:29
Ob es hilft, merkt man nur per Selbstversuch, wenn man es weglässt. Das stimmt :-)
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bilde mir ein, in der Gesamtheit dadurch auch etwas fitter zu sein, ist also irgendwie ein gutes Körpergefühl. Und da ich das alles auch mache um mich gut zu fühlen, ist diese sportliche Zusatzaktivität vollkommen okay :-)

leviathan
13.05.2019, 17:31
Das hängt wohl stark von individuellen orthopädischen Schwachstellen/Dysbalancen ab. Wem die Gene eine robuste, bzw. läufertaugliche Anatomie beschert haben, wird weniger nachhelfen müssen.


Ich stimme dir aber zu, dass wenn es ausschließlich um Verletzungsprävention geht die Rolle von Krafttraining tatsächlich alles andere als klar ist. Da muss man tatsächlich individuell schauen, ob und unter welchen Bedingungen (z.B. immer, weil starke Asymmetrien vorhanden sind oder nur bei langen Läufen oder ausschließlich bei schnellen Einheiten) die Lauftechnik so sehr leidet, dass das Verletzungsrisiko (vermutlich) ansteigt.


Aber genau das habe ich doch geschrieben mit den Worten "wenn wirklich an einem Punkt ein Defizit vorhanden ist".
Ich hatte gehofft, daß dies klar rüberkommt.


aber ich bilde mir ein, in der Gesamtheit dadurch auch etwas fitter zu sein, ist also irgendwie ein gutes Körpergefühl. Und da ich das alles auch mache um mich gut zu fühlen, ist diese sportliche Zusatzaktivität vollkommen okay :-)

Ja, das glaube ich. Das gleiche Gefühl hättest Du wahrscheinlich mit Yoga, Tanzen, Radfahren, etc.

Rolli
13.05.2019, 17:41
Ich stimme dir aber zu, dass wenn es ausschließlich um Verletzungsprävention geht die Rolle von Krafttraining tatsächlich alles andere als klar ist. Da muss man tatsächlich individuell schauen, ob und unter welchen Bedingungen (z.B. immer, weil starke Asymmetrien vorhanden sind oder nur bei langen Läufen oder ausschließlich bei schnellen Einheiten) die Lauftechnik so sehr leidet, dass das Verletzungsrisiko (vermutlich) ansteigt.


Es ist gut nachgewiesen, dass einige Kraftübungen, vor allem exzentrische Hamstring und Achilles, und Stabiübungen nicht nur bei Prävention sondern auch bei der Therapie helfen und wiederholte Verletzungen verhindern. (leider wurde ich schmerzhaft gezwungen mich da schlau zu machen)

alcano
13.05.2019, 17:53
Es ist gut nachgewiesen, dass einige Kraftübungen, vor allem exzentrische Hamstring und Achilles, und Stabiübungen nicht nur bei Prävention sondern auch bei der Therapie helfen und wiederholte Verletzungen verhindern. (leider wurde ich schmerzhaft gezwungen mich da schlau zu machen)
Wenn es nur um Prävention geht: Sollten das deiner Meinung/Erfahrung nach alle prophylaktisch machen? Oder nur diejenigen, die "gefährdet" sind (woran erkennt man das)?

Ex_Sprinter
13.05.2019, 18:38
Hmmmm ... man merkt, dass hier viele ‚Läufer‘ unterwegs sind ...
Ich setze mal einen dagegen:
Ein DL ist für mich keine unbedingte Regeneration, sondern am Tag nach einer QTE eigentlich immer harte Arbeit gewesen. Mein Körper wehrt sich gegen die blöde Lauferei, wenn er Tags zuvor geschunden wurde. Die Füsse tun weh, die Fersen, die OS, der Kreislauf kackt nach 3km ab ...
So sahen bei mir die DL nach einer QTE aus. Deswegen sind sie für mich(!) leere Tage oder sogar in Teilen kontraproduktiv. Ich erhole mich durch 2 Tage Gartenliege deutlich besser und kann danach die nächste QTE starten.
Naturlich kann ein lockerer DL die Muskulatur gut durchbluten und regenerieren, aber neben der Muskulatur sind eben auch Knochen, Sehnen, Gelenke, Kreislauf und Psyche da und wollen Erholung.
Ein hartes Krafttraining geht jedoch anstelle eines DL nach der QTE sehr wohl. Natürlich mehr im Rumpf und OK-Bereich, aber durchaus hart und anerob.

Seltsam? Anders?
Egal! Jeder Jeck ist anders ;-)

PS: obiges galt bei mir auch, als ich 60-80Wkm im Schnitt abspulte und QTEs für nen 5er gelaufen wurden. Hat also noch nix mit MD oder Sprint zu tun ...

Ex_Sprinter
13.05.2019, 18:41
Ach ja - eines noch:
Ich glaube ja, dass Triathleten durch die Abwechslung der Belastung (Regeneration z.B. durch Rad oder im Wasser) auf Dauer deutliche Vorteile haben ...

Rajazy
13.05.2019, 18:47
Interessante Diskussion.

Ich möchte nur ein Punkt dazu erwähnen, dass 3-4 QTEs in der Woche auch "trainierbar" ist - wahrscheinlich auch Läufertyp abhängig. Aber der Körper kann sich daran gewöhnen, wenn die DLs und LDLs nicht überzogen werden.
Die Reihenfolge von Simon hatten wir auch im Verein früher und ich muss sagen, dass ich den Eindruck habe, dass diese bei mir für die kurzen Sachen (=<5000m) besser funktioniert hat.

Auch die Reihenfolge der Einheiten genau wie von Simon beschrieben. Nach Sonntag lang (aber ruhig!) gingen schnelle MD Einheiten problemlos. Zwei Tage später lang Intervalle QTE und dann 2 Tage später z.B. TDL (d.h. von schnell Richtung langsamer QTEs).
Muss aber natürlich im Gesamtkontext und wahrscheinlich Zieldistanzen (z.B. eher Mittelstrecke oder kurze Langstrecke oder (halb)Marathon ) passen.

Rajazy
13.05.2019, 18:53
Für Stabis bin ich leider extrem faul. Stattdessen gehe ich 1x Schwimmen und lasse 1-2x rollen mit dem black roll als pseude core gelten :D
Aber Gymnastik und die exzentrische Treppenübung mache ich tatsächlich oft.
Abgesehen davon Radfahren als Verkehrsmittel und tägliches Fahren in die Arbeit hilft der Regeneration ein bisschen bilde ich mir ein.

Ex_Sprinter
13.05.2019, 20:26
Die vergangene Woche - nicht viel, aber genug ;-)
Mo - 2300m in 8:50
Mi - GK Kraft
Fr - 200,300,200,300,200 mit GP=Strecke in 32, 48, 35, 51, 32

Montag gab es den Versuch mein geplantes 3000er WK-Tempo (3:50) so lange, wie möglich zu laufen. Nach 2K war der Ofen aus und das Tempo rutschte auf 4:00 ab. Gelaufen bin ich dann bis zum totalen Hecheln. Ob ich das im WK 700m länger durchhalte? Ich denke schon!

Freitag sollte es die klassische Pyramide bis 400 hoch werden, aber da die ersten 2 IV nen Tacken zu schnell waren, bin ich das 3. IV obwohl deutlich langsamer, bei 200 raus... es dauert halt noch ein wenig, aber die grobe Richtung stimmt schon.

Diese Woche wird es hart und einen TDL, eine Langsprintpyramide und 4x800 geben. Wenn es zeitlich passt, auch noch einen lockeren DL.
In 12 Tagen ist die erste Standortbestimmung!

Rolli
13.05.2019, 21:08
Wenn es nur um Prävention geht: Sollten das deiner Meinung/Erfahrung nach alle prophylaktisch machen? Oder nur diejenigen, die "gefährdet" sind (woran erkennt man das)?

Ich denke alle. Die Gefahr ist einfach die, dass in Laufe der Jahre, die Muskulatur durch die Anpassung und Ökonomisierung unglücklicherweise Tendenz hat sich zu verkürzen, was sich bei älteren Läufern mit verkürzten Schritten manifestiert. Durch Trainingsart kann man das sogar noch schneller, negativer beeinflussen.

Muskuläre Dysbalance dagegen entstehen einfach durch einseitige Belastung.

Rolli
13.05.2019, 21:13
PS: obiges galt bei mir auch, als ich 60-80Wkm im Schnitt abspulte und QTEs für nen 5er gelaufen wurden. Hat also noch nix mit MD oder Sprint zu tun ...
Doch. mit einem Ex-Sprinter. :D

Meine Frau hat das auch immer gehasst. Und obwohl sie alles von 200m bin Marathon gelaufen ist, war/ist sie immer eine Sprinterin. Es hat einfach mit der Muskenaufteilung und hormonellen Fähigkeit zu tun. Sprinter eben.

Rolli
13.05.2019, 21:16
Interessante Diskussion.

Ich möchte nur ein Punkt dazu erwähnen, dass 3-4 QTEs in der Woche auch "trainierbar" ist - wahrscheinlich auch Läufertyp abhängig. Aber der Körper kann sich daran gewöhnen, wenn die DLs und LDLs nicht überzogen werden.
Die Reihenfolge von Simon hatten wir auch im Verein früher und ich muss sagen, dass ich den Eindruck habe, dass diese bei mir für die kurzen Sachen (=<5000m) besser funktioniert hat.

Auch die Reihenfolge der Einheiten genau wie von Simon beschrieben. Nach Sonntag lang (aber ruhig!) gingen schnelle MD Einheiten problemlos. Zwei Tage später lang Intervalle QTE und dann 2 Tage später z.B. TDL (d.h. von schnell Richtung langsamer QTEs).
Muss aber natürlich im Gesamtkontext und wahrscheinlich Zieldistanzen (z.B. eher Mittelstrecke oder kurze Langstrecke oder (halb)Marathon ) passen.

Es ist eigentlich der Standard.

Bei uns sieht die Aufteilung genau so aus. So habe ich das übernommen und so mache ich auch selbst weiter.

Rolli
13.05.2019, 21:24
Am Montag mache ich 2000m Test und da muss ich schon Richtung 6:45 versuchen. Auch wenn die letzte 200 in 45s gelaufen wird.
Heute der Test:
2000m in 6:48 danach 60sP und 200m in 32,8.
Alleine mit Spikes leider mit starken kalten Gegenwind alle 200m. Ziel nicht erreicht aber nicht weit entfernt. Langsamste 400m war 83, also die Quali soooooollte zu schaffen sein. Mal schauen.

RunSim
13.05.2019, 21:55
Zurück vom Training...hat sich ja einiges getan hier :-)

@Alcano: langer Lauf ist bei mir auch relativ ;-) das sind 16 bis maximal 20 km in einem wirklich lockeren Tempo, ohne schnelle Abschnitte oder so.
Danach ist man wirklich nicht extrem erschöpft.
Am Tag danach, also heute stand z.B. 5x150 Ins+Outs mit 3' Pause auf dem Plan. Und danach 20' Stabi.
Das finde ich wirklich okay von der Belastung, auch die Belastungsabfolge.

Mittwoch und Freitag sind dann meistens schon recht fordernde Einheiten inkl. Lauf ABC, manchmal Mini Hürden, Koordination etc.
Aber wie gesagt, dazwischen hat man ja meist lockere Läufe ;-)
Ausfallen lasse ich diese eigentlich nur, wenn ich keine Zeit habe. Ansonsten meist 10-12km locker.

Sprinter: du bist anscheinend wirklich vom Typ her ein richtiger Sprintertyp umd brauchst lauffreie Tage zur Erholung. Wenn dir 3km laufen schwer fallen kann ich absolut nachvollziehen, dass lockere DLs keine Erholung für dich darstellen.
Auf das wirklich schnelle Laufen von dir bin ich aber ehrlich gesagt etwas neidisch. Das ist schön anzusehen! :-)

Rolli
14.05.2019, 09:16
Zurück zu Prävention:
- Achilles ist eigentlich klar, und die Übungen an der Treppe bekannt.
- Hamstring: meine Schwachstelle... hier ein sehr guter Paper mit Vergleich der Übungen:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5685404/
daraus:

Hamstring strain injuries are one of the most frequently occurring injuries in sports, representing approximately 12-24% of all athletic injuries
...
Hamstring weakness is one of the most common risk factors associated with hamstring injuries. It has been suggested that hamstrings can produce sufficient force to counter the force produced by the quadriceps during various movements.15 Thereby, a stronger muscle could provide adequate protection from stretching and tearing the muscle fibers.
- andere Sache sind die Stabiübungen, wie Sensometrisches Training
https://www.akademie-sport-gesundheit.de/magazin/warum-ist-sensomotorisches-training-so-wichtig.html
hier kann man einfach ABC Training in 5 Minuten, mit Einbeinstand auf den Ballen, für 3x15 Sekunden (mit verschiedenen Übungen des freihängendes Beines und/oder geschlossenen Augen) schnell abschließen.
- Und natürlich Plyometrie.

Von Yoga und Dehnungsübungen bin ich nicht überzeugt und konnte keine prophylaxisrelevante Bestätigung in den Studien finden.

RunSim
14.05.2019, 10:28
Das kann man durchaus auch anders sehen, denn aus irgend einem Grund begann es ja weh zu tun. :zwinker5:

Bei mir waren es im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich eher nicht die Anzahl der QTEs sondern:
- 1000er Intervalle in Spikes gelaufen. Recht naiv, wenn man in seinem Leben Laufintervalle noch nie gemacht hat :zwinker5:
- trotz aufkommender Wehwehchen in ein Trainingslager gefahren mit 2x/Tag Training :klatsch:
Schon blöd, dass man manche Sachen am eigenen Leib erfahren muss um anschließend sicher zu sein, dass man es ja eigentlich gewusst hat :peinlich:



Das sind – abhäng von der Länge des langen Laufs – vier QTEs. Zudem folgt auf den nicht nur für die ST-Fasern ermüdenden langen Lauf eine Schnelligkeitseinheit, also die Einheit, bei der es von allen am wichtigsten ist, dass man frisch in sie rein geht.

Zu meinen "langen" Läufen hatte ich ja gestern schon etwas geschrieben. Vielleicht relativiert das das Ganze ein bisschen.
Dazu kommt, dass man bei der Trainingsgestaltung halt manchmal Kompromisse eingehen muss. In diesem Fall heißt das, dass man Schnelligkeitstraining entweder leicht vorermüdet machen könnte oder gar nicht (da es an anderen Tagen noch unpassender wäre).
Gar nicht zu trainieren wäre für die Mittelstrecke wohl nicht von Vorteil, daher nimmt man hier den Kompromiss.
Von der Theorie hast du natürlich vollkommen Recht.

Den langen Lauf wegzulassen wäre wohl auch nicht gut, da dies auch Bestandteil des Trainingssystems ist. Wir trainieren für Mittelstreckler wohl recht ausdaueraorientiert, zumindest wenn ich unser Training mit dem von Rolli vergleiche.
Das liegt aber wohl auch daran, dass mein Trainer den Plan eigentlich mehr auf 1500m ausgelegt hat, ich selber aber diese Saison mehr auf 800m gehen werde.
Das ist dann ein weiterer Kompromiss, den ich persönlich aber ohne Murren und Knurren eingehe: ich könnte alleine oder in der Gruppe trainieren und da entschiede ich mich für die Gruppe, weil mir das mehr Spaß macht.
Gegen die Leute, die schon jahrelang Mittelstrecke laufen, werde ich selbst durch eine extreme Spezialisierung nicht mal eben gewinnen können. Dafür braucht es Zeit, Geduld und eine langfristige Steigerung, die man jetzt eh noch nicht vorhersagen kann.



Vielleicht wäre es aber manchmal sinnvoller, eine schnelle, intensive Einheit ausfallen zu lassen anstatt eines Dauerlaufes. Es sei denn, man wäre der Meinung, dass (langsame) DLs sowieso nur leere Füllkilometer sind. :P

Buh, Füllkilometer gibt es bei mir nicht :P
Vielleicht habe ich das auch falsch beschrieben. Ich versuche schon, auch alle langsamen DLs zu laufen. Zeitlich manchmal schwierig. Mo, Mi und Fr sid fürs vereinstraining geblockt, aber wenn etwas Privates anliegt, lege ich das meist auf die anderen Tagen in der Woche, daher fallen die DLs dann eher aus. In solchen Fällen versuche ich dann aber am Wochenende 2 Dauerläufe hinzubekommen, damit das Verhältnis zwischen den schnellen, intensiven Einheiten und den Dauerläufen einigermaßen stimmt.

Aktuell baue ich auch mehr die DLs aus als die Intensität der QTEs. D.h. die QTEs versuche ich nicht zu sehr zu überziehen, sondern erweitere die DLs langsam von z.B. 10km auf 12km.
Durch erhoffe ich mir neben einer besseren Grundlage auch eine bessere Regenerationsfähigkeit um dann die wichtigen QTEs vor dem Saisonhöhepunkt besser "verpacken" zu können.
Nagut, das sind für mein Niveau wohl schon sehr viele Überlegungen, die am Ende wahrscheinlich gar nicht so relevant sind, aber es macht ja auch Spaß sich darüber Gedanken zu machen, wie man am besten weiter vorwärts kommt :P



Im Endeffekt sind solche Dinge auch einfach immer von der eigenen Trainingsphilosophie abhängig: tendiert man eher zu "so viel wie möglich" oder "so viel wie nötig". Und das wiederum hängt nicht zuletzt von den persönlichen Motiven und Zielen ab und muss letztendlich einfach zu einem selbst passen.
Ja, absolut!
Die vielen unterschiedlichen Philosophien hier schätze ich sehr und finde es wirklich äußerst interessant, wie andere ihre besten Leistungen erzielen und diese Erfahrungen teilen. Daraus nehme ich sehr viel mit.



Ja, das glaube ich. Das gleiche Gefühl hättest Du wahrscheinlich mit Yoga, Tanzen, Radfahren, etc.
Aber selbst wenn Stabi/Kraft mir ncihts in Sachen Verletzungsprävention bringt, hilft es mir langfristig beim Laufen schneller zu werden. Bessere Körperhaltung, Körperspannung, mehr Kraft im Rumpf, damit das Fahrgestell ruhiger auf der Straße liegt ;-)
Des Weiteren habe ich als Büromensch eine extrem verkümmerte Rückenmuskulatur. Das hat natürlich Auswirkungen auf das Laufen. Meine Arme bewege ich z.B. beim Laufen verkrampft. Aber auch für mein sonstiges Leben ist das nützlich. Daher schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe :-)



Für Stabis bin ich leider extrem faul.
Ich auch :peinlich: mache ich nur, weil ich weiß, dass es mir gut tut :klatsch:



Stattdessen gehe ich 1x Schwimmen und lasse 1-2x rollen mit dem black roll als pseude core gelten :D
Aber Gymnastik und die exzentrische Treppenübung mache ich tatsächlich oft.
Abgesehen davon Radfahren als Verkehrsmittel und tägliches Fahren in die Arbeit hilft der Regeneration ein bisschen bilde ich mir ein.
Schwimmen finde ich auch gut, komme leider zeitlich nicht oft dazu. Black roll mittlerweile auch regelmäßig.
Radfahren nur unter Androhung von Prügel, irgendwie habe ich dazu gar keinen Bezug, aber da ist ja jeder zum Glück anders.



Heute der Test:
2000m in 6:48 danach 60sP und 200m in 32,8.
Alleine mit Spikes leider mit starken kalten Gegenwind alle 200m. Ziel nicht erreicht aber nicht weit entfernt. Langsamste 400m war 83, also die Quali soooooollte zu schaffen sein. Mal schauen.
Stark :daumen: Dann zieh die fehlenden 1000m beim Wettkampf doch mal durch :teufel: Mensch, Rolli :geil:
Stell dir vor: einfach nur 5x200m Sprints am Stück. Sowas macht dir doch Spaß, oder nicht? :geil:

Kurze Frage dazu: wozu die 200m nach den 2000m? Zielsprint "simulieren?

Rolli
14.05.2019, 12:19
Stark :daumen: Dann zieh die fehlenden 1000m beim Wettkampf doch mal durch :teufel: Mensch, Rolli :geil:
Stell dir vor: einfach nur 5x200m Sprints am Stück. Sowas macht dir doch Spaß, oder nicht? :geil:

Wenn mein Kopf so einfach funktionieren würde...

Kurze Frage dazu: wozu die 200m nach den 2000m? Zielsprint "simulieren?
Ja, vor allem für die 800/1500, wenn die Laktate Dein Körper fluten. So was kann man so nutzen, weil sehr schwer simulierbar (dicke Beine) und man muss sich nur 1x motivieren.

Brian
14.05.2019, 13:21
Von den Euren Zeiten kann ich nur träumen, aber für mich war es heute eine perfekte Einheit.

Soll: 12 x 400m in 1:24min, 2min Gp/Tp

Ist: 1:17,5/1:18,2/1:20,8/1:20,6/1:21,5/1:19,7/1:21,9/1:20,3/1:21,0/1:19,9/1:16,2/1:17,0min

Das Rennen am Sonntag wird in die Hose gehen, denn die Generalprobe ist geglückt! Dafür ist meine Laune wieder gut! :D

leviathan
14.05.2019, 13:35
Wenn mein Kopf so einfach funktionieren würde...

Du bist schon ein Phänomen :) Mit anderen Läufern und auch nur einem klitzekleinen Schuss Adrenalin muss das doch drin sein. Oder bist Du wirklich so abgestumpft in Bezug auf Wettkampfflair? Oder machst Du Dir ganz im Gegenteil einfach zu viel Druck?


Soll: 12 x 400m in 1:24min, 2min Gp/Tp

Ist: 1:17,5/1:18,2/1:20,8/1:20,6/1:21,5/1:19,7/1:21,9/1:20,3/1:21,0/1:19,9/1:16,2/1:17,0min

Das Rennen am Sonntag wird in die Hose gehen, denn die Generalprobe ist geglückt! Dafür ist meine Laune wieder gut! :D

Warum läufst Du die Einheit mehr als 10s/km schneller als die Vorgabe?

Brian
14.05.2019, 13:45
Warum läufst Du die Einheit mehr als 10s/km schneller als die Vorgabe?Zuletzt bin ich die Einheiten mehr als 10s/km langsamer als die Vorgabe gelaufen, es passt also!
:D

RunSim
14.05.2019, 13:45
Ja, vor allem für die 800/1500, wenn die Laktate Dein Körper fluten. So was kann man so nutzen, weil sehr schwer simulierbar (dicke Beine) und man muss sich nur 1x motivieren.

Okay, das klingt gut :nick: Und nach den 60 Sekunden Pause läufst du die 200m komplett am Anschlag oder nur "sehr zügig"?

Rolli
14.05.2019, 14:22
Okay, das klingt gut :nick: Und nach den 60 Sekunden Pause läufst du die 200m komplett am Anschlag oder nur "sehr zügig"?

Voll.

Rolli
14.05.2019, 14:23
Zuletzt bin ich die Einheiten mehr als 10s/km langsamer als die Vorgabe gelaufen, es passt also!
:D

So mag ich Dich!

V-Runner
14.05.2019, 21:46
Hallo zusammen, ich bin eigentlich eher auf die Langstrecken fokussiert, werde aber in nächster Zeit einige "kürzere" Strecken laufen und möchte generell in nächster Zeit ein bisschen an meiner Schnelligkeit arbeiten. Da würde ich mir gerne einige Tipps von euch abholen und von eurer Erfahrung profitieren.

Und zwar werde ich am 08.06. über die 1500 m an den Start gehen. Kurz davor gibt es dann noch 6 km und danach 5000 m Bahn. Nun meine Frage, wie sollte ich dafür trainieren? Vor allem für die 1500 m. Eine Zeit um, oder knapp unter 4:30 würde ich da schon gerne laufen.

Was für Intervalle, oder generell Einheiten würdet ihr da empfehlen? In letzter Zeit waren es größtenteils langsame Läufe in 4:25 min/km von 10 bis 30 km, schnellere in 3:50 min/km von 10 bis 15 km und Intervalle meist 1000 m (5-10) oder auch 2000 m (3-6).

Rolli
15.05.2019, 09:18
1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.

Du kannst von 2 Seiten das machen:
Ausdauerseite
Schnelligkeitsseite

Ausdauerserie
5x1000 in 3:08 P4
4x1000 in 3:03 P5
3x1000 in 3:00 P6
2x1000 in 2:57 P10

Schnelligkeitsseite
6x200 in 29
8x200 in 30
10x200 in 30
6x400 in 66
8x400 in 68
4x600 in 1:45
P3-4'
... oder so.

Ich mag auch MD-TWL.

Brian
15.05.2019, 09:54
1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.

Du kannst von 2 Seiten das machen:
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Schnelligkeitsseite

Ausdauerserie
5x1000 in 3:08 P4
4x1000 in 3:03 P5
3x1000 in 3:00 P6
2x1000 in 2:57 P10

Schnelligkeitsseite
6x200 in 29
8x200 in 30
10x200 in 30
6x400 in 66
8x400 in 68
4x600 in 1:45
P3-4'
... oder so.

Ich mag auch MD-TWL.

Wieso kann man denn mit so langsamen Intervallen, wie ich sie laufe, dennoch eine 4:43min auf 1500m hinbekommen? Allerdings liegen zwischen einer 4:43 und einer 4:30min Welten!

8x1000m in 3:35
12×400m in 78sek
12x200m in 35sek

2min Pause

Von Euren Intervallzeiten träume ich!

Bernd79
15.05.2019, 10:30
so (https://www.youtube.com/watch?v=e6EaKhBMgFM) segelt man ins Ziel... :)

RunSim
15.05.2019, 10:33
1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.
Du kannst von 2 Seiten das machen:
Ausdauerseite
Schnelligkeitsseite


Würdest du 1x die Woche schneller als vVO2max die ganze Zeit über, d.h. auch in den Vorbereitungsperioden, trainieren oder nur in den Wochen vor den Wettkämpfen?



3x1000 in 3:00 P6

Sind deine vorgeschlagenen Zeiten auf 4:30/1500m als Ziel ausgelegt?

Für eine 4:30/1500m finde ich die Pogramme nämlich nicht realistisch. Meine Realität schaut da anders aus, letztes Jahr bin ich als Wettkampfausdauer-Einheit zum Beispiel sowas im 1500m Renntempo gelaufen:
1000m - 7´ Pause - 500m
Und das hat mir vollkommen ausgereicht um Wettkampfluft zu schnuppern.

3x1000m im RT, niemals... und wenn, dann wäre es nicht 100% 1500m Renntempo gewesen sondern langsamer.


Um im 1500m Renntempo zu trainieren wären meine Vorschläge folgende gewesen:
4x500m in 1:30 / 6-7´ Pause
1000m - 7´ Pause - 500m

oder zum Rantasten 95% 1500m RT:
5x500m / 5´Pause

Brian
15.05.2019, 10:45
Um im 1500m Renntempo zu trainieren wären meine Vorschläge folgende gewesen:
4x500m in 1:30 / 6-7´ Pause
1000m - 7´ Pause - 500m

oder zum Rantasten 95% 1500m RT:
5x500m / 5´Pause
Diese Intervallzeiten erscheinen mir plausibler, als die von Rolli skizzierten. Aber vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Rolli
15.05.2019, 10:57
Sind deine vorgeschlagenen Zeiten auf 4:30/1500m als Ziel ausgelegt?

Ja. Das wären meine Vorgaben für 4:26. Natürlich sollte man zuerst schauen, ob er überhaupt fähig ist so schnell zu laufen. Sonst muss man die Ziele korrigieren.

RunSim
15.05.2019, 11:18
Diese Intervallzeiten erscheinen mir plausibler, als die von Rolli skizzierten. Aber vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
Jepp, ist immer schwierig, wenn man im Dunklen herumtapert ;-)
Meistens kann man nach 1-2 1500ern mehr dazu sagen. Daher wäre hier für mich ein locker flockiges try´n´error angebracht :-)


Ja. Das wären meine Vorgaben für 4:26. Natürlich sollte man zuerst schauen, ob er überhaupt fähig ist so schnell zu laufen. Sonst muss man die Ziele korrigieren.
Das Problem ist, dass man nie so richtig weiß, wie jemand, der von den längeren Distanzen kommt, die schnellen Intervalle laufen kann.
Fast alle langstreckenorientierten Läufer, die ich kenne, "hassen" das Gefühl von Laktat in den Beinen und könnn sich nicht mal eben daran binnen ein paar Wochen gewöhnen. Wie es bei V-Runner ausschaut kann ich natürlich nicht sagen.

Da hilft nur eins: im Training schnell laufen und schauen, was bei rumkommt :-)
Wenn du 4:30 angehen willst, würde ich vielleicht mal diese Woche 5x400er in 72" oder 4x500er in 90" (=Renntempo) versuchen, mit 5´ Pause.

Du könntest auch das, was Rolli gemacht hat, ausprobieren.
Z.B. 4x400m mit 5´P und nach der letzten Wdh. nur 1´ Pause mit anschließenden 200m alles raushauen, was geht.
Aber das wäre für mich schon eine sehr intensive Einheit... ;-)

V-Runner
15.05.2019, 11:25
1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.

Du kannst von 2 Seiten das machen:
Ausdauerseite
Schnelligkeitsseite

Ausdauerserie
5x1000 in 3:08 P4
4x1000 in 3:03 P5
3x1000 in 3:00 P6
2x1000 in 2:57 P10

Schnelligkeitsseite
6x200 in 29
8x200 in 30
10x200 in 30
6x400 in 66
8x400 in 68
4x600 in 1:45
P3-4'
... oder so.

Ich mag auch MD-TWL.

Danke schon mal dafür! Davon dann aber nur eine Einheit die Woche? Und dazwischen ganz normal langsame und lockere Läufe? Oder eine je Einheit aus der Ausdauerserie und eine aus der Schnelligkeitsserie, wäre das sinnvoll?

Vor gut 2 Monaten bin ich mal 10 x 1000 m in 3:11 im Schnitt gelaufen, mit 2:30 - 3:00 Pause schätze ich. Momentan bin ich wohl doch ordentlich langsamer, aber prinzipiell könnte ich mir die Einheiten aus der Ausdauerserie schon vorstellen. Bei der Schnelligkeitsserie würde ich mich denke ich deutlich schwerer tun, vor allem bei den 200 m.

Rolli
15.05.2019, 11:33
Habe noch einmal nachgeschaut in meiner Tempotabelle.

Ja Du hast Recht, er schafft die Vorgaben wahrscheinlich nicht und soll alles um 3-4s langsamer (die 1000er) laufen.

Ich selbst bin :
3x1000 (3:00, 2:56, 2:57) 5'GP
und 3x1000 (2:56, 2:57, 2:57) und 6'GP
für 4:22 gelaufen... aber mit MD-Erfahrung

Rolli
15.05.2019, 11:37
OK, überschnitten...
Teste mal zuerst.

Die Einheiten 1x Ausdauer-IV und 1x Schnelligkeit-VI in der Woche

Dazwischen normale DL (auch mal 18-20km) mit der Tendenz schneller und kürzer zu rennen. Z.B. nicht wie immer 12km in 4:30 sondern 10km in 4:15 .

V-Runner
15.05.2019, 11:37
Jepp, ist immer schwierig, wenn man im Dunklen herumtapert ;-)
Meistens kann man nach 1-2 1500ern mehr dazu sagen. Daher wäre hier für mich ein locker flockiges try´n´error angebracht :-)


Das Problem ist, dass man nie so richtig weiß, wie jemand, der von den längeren Distanzen kommt, die schnellen Intervalle laufen kann.
Fast alle langstreckenorientierten Läufer, die ich kenne, "hassen" das Gefühl von Laktat in den Beinen und könnn sich nicht mal eben daran binnen ein paar Wochen gewöhnen. Wie es bei V-Runner ausschaut kann ich natürlich nicht sagen.

Da hilft nur eins: im Training schnell laufen und schauen, was bei rumkommt :-)
Wenn du 4:30 angehen willst, würde ich vielleicht mal diese Woche 5x400er in 72" oder 4x500er in 90" (=Renntempo) versuchen, mit 5´ Pause.

Du könntest auch das, was Rolli gemacht hat, ausprobieren.
Z.B. 4x400m mit 5´P und nach der letzten Wdh. nur 1´ Pause mit anschließenden 200m alles raushauen, was geht.
Aber das wäre für mich schon eine sehr intensive Einheit... ;-)

Danke auch dafür! Ich bin letzten Sonntag im WK noch 25 km gelaufen und werde zumindest heute noch, aber evtl. auch morgen noch erstmal Laufpause machen. Und dann ist es denke ich erstmal sinnvoller Freitag, Samstag, Sonntag langsame/lockere Läufe zu absolvieren. Dann ab nächster Woche möchte ich aber wieder richtig loslegen. Da hören sich 400 m Intervalle auf jeden Fall sehr interessant an.

Rolli
15.05.2019, 11:39
Ich würde auch die Zubringer-Wettkämpfe planen.... so wichtig ist wahrscheinlich Deine 1500m aber nicht, oder?

RunSim
15.05.2019, 11:48
Meine Frage ist wahrscheinlich in dem ganzen Geschreibe untergegangen. Interessiert mich persönlich, daher hake ich nochmal nach :-)



1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.
Du kannst von 2 Seiten das machen:
Ausdauerseite
Schnelligkeitsseite



Würdest du 1x die Woche schneller als vVO2max die ganze Zeit über, d.h. auch in den Vorbereitungsperioden, trainieren oder nur in den Wochen vor den Wettkämpfen?

Rolli
15.05.2019, 12:00
Würdest du 1x die Woche schneller als vVO2max die ganze Zeit über, d.h. auch in den Vorbereitungsperioden, trainieren oder nur in den Wochen vor den Wettkämpfen?


Hier muss Du unterscheiden, was man macht. MDler? (Auch Typenabhängig), LDler oder Sprinter (Langsprinter)

Ich periodisiere das Jahr für die Läufer mit unterschiedlichen Zielen im Winter, Frühling, Sommer, Spätsommer und Herbst. Die LD-Serie wird dann nur in der direkten MD-Vorbereitung gemacht (Winter in der Halle, Mai-Juni Freiluft).

Schnelligkeit immer wieder das ganze Jahr über. Auch in der Grundlagenphase.

V-Runner
15.05.2019, 12:07
OK, überschnitten...
Teste mal zuerst.

Die Einheiten 1x Ausdauer-IV und 1x Schnelligkeit-VI in der Woche

Dazwischen normale DL (auch mal 18-20km) mit der Tendenz schneller und kürzer zu rennen. Z.B. nicht wie immer 12km in 4:30 sondern 10km in 4:15 .

Meinst du mit testen dass ich im Training ein mal so schnell wie möglich 1500 laufen soll?



Ich würde auch die Zubringer-Wettkämpfe planen.... so wichtig ist wahrscheinlich Deine 1500m aber nicht, oder?

Ne, allzu wichtig ist das eigentlich nicht. Eine Chance da zu gewinnen, habe ich eh auf keinen Fall. Beim letzten mal waren bei dieser Veranstaltung die ersten 5 so um 4:05 und der Erste sogar unter 4:00 unterwegs. Geht mir eher darum zu testen was ich so auf Unterdistanzen laufen kann. Und gleichzeitig will ich die kürzeren Läufe eben als Anlass nehmen um mal etwas an der Schnelligkeit zu arbeiten.

10 Tage vorher die 6 km sind auch nur so ein kleiner Volkslauf, da sollte ich eigentlich problemlos sehr weit vorne landen können. Am wichtigsten ist mir eigentlich der 5000 m Lauf am Tag nach den 1500. Da würde ich gerne das Maximum rausholen, vor allem um zu sehen was dieses Jahr noch auf den 10 km gehen könnte.

Rajazy
15.05.2019, 12:31
1x die Woche schneller als vVO2max ist bei 1500m pflicht.

Du kannst von 2 Seiten das machen:
Ausdauerseite
Schnelligkeitsseite

Ausdauerserie
5x1000 in 3:08 P4
4x1000 in 3:03 P5
3x1000 in 3:00 P6
2x1000 in 2:57 P10

Schnelligkeitsseite
6x200 in 29
8x200 in 30
10x200 in 30
6x400 in 66
8x400 in 68
4x600 in 1:45
P3-4'
... oder so.

Ich mag auch MD-TWL.

Danke auch von meiner Seite für die Tipps!

Für mich wahrscheinlich machbar (natürlich mit dem Projizieren auf meinem Leistungsbereich).


Für eine 4:30/1500m finde ich die Pogramme nämlich nicht realistisch. Meine Realität schaut da anders aus,
Hier würde ich gerne was kurz kommentieren, Simon.

Es gibt sehr unterschiedliche Läufertypen. Deshalb erlaube ich mir zwei Wörter für deinen ersten Satz zu ergänzen:
Für eine 4:30/1500m findest du die Programme für dich nämlich nicht realistisch :P
Vielleicht meintest du das auch mit "Meine" im zweiten Satz.

Ist überhaupt nicht negativ gemeint und es geht nicht darum, wer schneller im Training schafft. Letztendlich entscheidend ist auf dem Platz und das zeigst immer sehr gut. Trotzdem gibt es Läufer - aus welchen Gründen auch immer -, die sich im Training deutlich mehr laufen können/wollen in Relation zu derer WK-Leistung. Ob das sinnvoll ist, sei dahin gestellt.


3x1000m im RT, niemals... und wenn, dann wäre es nicht 100% 1500m Renntempo gewesen sondern langsamer.
Klar ist eine mega harte Einheit, aber aus meiner Sicht nicht unmachbar (auch wenn Rolli sich auf 4:26 bezogen hat).



letztes Jahr bin ich als Wettkampfausdauer-Einheit zum Beispiel sowas im 1500m Renntempo gelaufen:
1000m - 7´ Pause - 500m
Und das hat mir vollkommen ausgereicht um Wettkampfluft zu schnuppern.


Letztes Jahr bin ich 3x1000m im 1500m-RT gelaufen - allerdings mit 8' P... mit 6' P habe ich keinen Vergleich.



Um im 1500m Renntempo zu trainieren wären meine Vorschläge folgende gewesen:
4x500m in 1:30 / 6-7´ Pause
1000m - 7´ Pause - 500m

oder zum Rantasten 95% 1500m RT:
5x500m / 5´Pause

Ich schaffe 4x500m in 1:30 mit 6-7' Pause bestimmt und ich bin von 4:30 min auf 1500m meilenweit entfernt... 5x500m @ 95% 1500m-RT (d.h. ca 1:35/500m für 4:30er Zeit) mit 5' sowieso.

Worauf hinaus ich wollte, dass wir im Forum ab und zu dazu tendieren (mich selbst auch), dass wir von "man" reden, wenn wir "uns" selbst meinen :P

RunSim
15.05.2019, 12:36
Meinst du mit testen dass ich im Training ein mal so schnell wie möglich 1500 laufen soll?

Rolli meint damit, dass du die Tempi für die Intervalle beim Training austesten müsstest, weil man so als externer nicht wirklich sagen kann, was da so bei dir möglich ist und daher auch keine so festen Vorgaben machen kann :-)



Ne, allzu wichtig ist das eigentlich nicht. Eine Chance da zu gewinnen, habe ich eh auf keinen Fall. Beim letzten mal waren bei dieser Veranstaltung die ersten 5 so um 4:05 und der Erste sogar unter 4:00 unterwegs. Geht mir eher darum zu testen was ich so auf Unterdistanzen laufen kann. Und gleichzeitig will ich die kürzeren Läufe eben als Anlass nehmen um mal etwas an der Schnelligkeit zu arbeiten.

10 Tage vorher die 6 km sind auch nur so ein kleiner Volkslauf, da sollte ich eigentlich problemlos sehr weit vorne landen können. Am wichtigsten ist mir eigentlich der 5000 m Lauf am Tag nach den 1500. Da würde ich gerne das Maximum rausholen, vor allem um zu sehen was dieses Jahr noch auf den 10 km gehen könnte.

Äh, das habe ich so gar nicht richtig mitbekommen. Wenn dir der 5000m Lauf am Tag nach dem 1500er wichtig ist, würde ich die 1500m da gar nicht laufen, sondern mir einen 1500er an einem anderen Tag suchen.
Die 1500m nicht voll laufen bringt irgednwie gar nix vor einem 5000m Lauf, aber ein voll gelauferner 1500m Wettkampf kann dir, wenn du es nicht gewöhnt bist, eine ordneltiche Portion muskelkater bescheren. Wäre für den 5000er nicht so pralle.

Darf ich mal ehrlich sein?
Für mich hört sich das irgendwie nach einer Hauruck Aktion an, dessen Nutzen alles andere als gewiss ist.
Wenn du schnelligkeit für 5km+10km Läufe trainieren willst, würde ich das in deinen Trainingplan langfristig mit einbauen.
Für 3 Wochen ein bisschen Scchnelligkeit trainieren bringt dir langfristig ja nix, wenn du diese Reize anschließend gar nicht mehr im Training ansprichst.

Rolli
15.05.2019, 12:40
Normalerweise starten wir die Ausdauerserie immer mit 8x1000 an und gehen dann runter. Es werden auch andere Einheiten wie: 1500m als TWL 300/300 oder 2000+5x200, eingepflegt somit ist 3x1000 eine harte, aber nicht zu harte Einheit. Natürlich nicht, wenn man 3 Wochen davor einen ambitionierten Marathon gelaufen ist.

RunSim
15.05.2019, 12:41
Rajazy, du hast natürlich vollkomen recht. Ich habe gedacht, dass ich klar ausgedrückt hätte, dass das nur für mich persönlich nicht möglich ist.
Hätte ich vielleicht noch etwas deutlicher ausdrücken sollen.

Meine Quintessenz war, dass V-Runner mal im Training testen könnte, was er so laufen kann, da die Vorgaben von Rolli für mich persönlich nicht umsetzbar sind und auch für einige andere, die ich kenne, nicht.
Ich weiß aber natürlich, dass es auch andere Läufer, wie du oder Rolli, gibt, die das hinbekommen :daumen:

Rolli
15.05.2019, 12:42
Rolli meint damit, dass du die Tempi für die Intervalle beim Training austesten müsstest, weil man so als externer nicht wirklich sagen kann, was da so bei dir möglich ist und daher auch keine so festen Vorgaben machen kann :-)



Äh, das habe ich so gar nicht richtig mitbekommen. Wenn dir der 5000m Lauf am Tag nach dem 1500er wichtig ist, würde ich die 1500m da gar nicht laufen, sondern mir einen 1500er an einem anderen Tag suchen.
Die 1500m nicht voll laufen bringt irgednwie gar nix vor einem 5000m Lauf, aber ein voll gelauferner 1500m Wettkampf kann dir, wenn du es nicht gewöhnt bist, eine ordneltiche Portion muskelkater bescheren. Wäre für den 5000er nicht so pralle.

Darf ich mal ehrlich sein?
Für mich hört sich das irgendwie nach einer Hauruck Aktion an, dessen Nutzen alles andere als gewiss ist.
Wenn du schnelligkeit für 5km+10km Läufe trainieren willst, würde ich das in deinen Trainingplan langfristig mit einbauen.
Für 3 Wochen ein bisschen Scchnelligkeit trainieren bringt dir langfristig ja nix, wenn du diese Reize anschließend gar nicht mehr im Training ansprichst.

+1

Dabei würde ich sogar mich nur auf Sprint und Langsprint konzentrieren und die MD-Einheiten alle 3 Wochen, wenn überhaupt.

V-Runner
15.05.2019, 12:57
Rolli meint damit, dass du die Tempi für die Intervalle beim Training austesten müsstest, weil man so als externer nicht wirklich sagen kann, was da so bei dir möglich ist und daher auch keine so festen Vorgaben machen kann :-)



Äh, das habe ich so gar nicht richtig mitbekommen. Wenn dir der 5000m Lauf am Tag nach dem 1500er wichtig ist, würde ich die 1500m da gar nicht laufen, sondern mir einen 1500er an einem anderen Tag suchen.
Die 1500m nicht voll laufen bringt irgednwie gar nix vor einem 5000m Lauf, aber ein voll gelauferner 1500m Wettkampf kann dir, wenn du es nicht gewöhnt bist, eine ordneltiche Portion muskelkater bescheren. Wäre für den 5000er nicht so pralle.

Darf ich mal ehrlich sein?
Für mich hört sich das irgendwie nach einer Hauruck Aktion an, dessen Nutzen alles andere als gewiss ist.
Wenn du schnelligkeit für 5km+10km Läufe trainieren willst, würde ich das in deinen Trainingplan langfristig mit einbauen.
Für 3 Wochen ein bisschen Scchnelligkeit trainieren bringt dir langfristig ja nix, wenn du diese Reize anschließend gar nicht mehr im Training ansprichst.

Na klar, ich bitte dich sogar darum ehrlich zu sein. Das es so wohl nicht ganz optimal ist einen Tag vor den 5000 noch 1500 laufen zu wollen, habe ich mir natürlich auch schon gedacht. Die Veranstaltung findet quasi direkt vor meiner Haustür mit und da dachte ich ich nehme gleich mal beide mit. Aber sicherlich hast du recht und ich überschätze mich damit doch. Vor allem weil ich die 1500 m ja schon ewig nicht mehr gelaufen bin.

Ein bisschen längerfristiger als 3 Wochen wollte ich die Sache schon angehen. Erst ab der 2. Juli Woche würde ich dann nämlich in die Marathonvorbereitung einsteigen. Im Rahmen dessen möchte ich aber gerne einige schnelle 10er laufen und dafür die Schnelligkeit mit nehmen. Generell wollte ich jetzt aber mal für eine Weile ein wenig anders trainieren um neue/andere Reize zu setzen.

RunSim
15.05.2019, 16:10
Ich kann nicht einschätzen wie fit du bist. Vielleicht gehe ich auch zu sehr von mir selber aus.
In der M35 ist einer, der läuft bei der DM: 800m am Freitag, 1500m am Samstag und 5000m am Sonntag und gewinnt oftmals alle Rennen :teufel:
Es ist also durchaus möglich an zwei aufeinander folgenden Tagen Wettkämpfe zu bestreiten ;-)

Ich persönlich sehe wenig Sinn darin 2 WKs an 2 Tagen zu laufen, es sei denn man berietet sich auf soetwas vor und möchte das vorab ausprobieren und trainieren. Will dir das jetzt aber wirklich nicht ausreden, sind nur emine 2 Cents dazu.


Die 3x1000m , 5x500m etc im 1500er Renntempo bringen dich speziell auf 1500m weiter vorwärts.
Bei dir ist der Gedanke ja eher der, dass du ein bisschen "Spritzigkeit" bekommen möchtest, in Hinsicht auf den bevorstehenden Marathon etc.

Daher würde es auch so wie Rolli geschrieben hat, machen:


Dabei würde ich sogar mich nur auf Sprint und Langsprint konzentrieren und die MD-Einheiten alle 3 Wochen, wenn überhaupt.

Da kann man wirklich schnell laufen und das macht auch Spaß :-)

Rolli
15.05.2019, 16:23
Ich kann nicht einschätzen wie fit du bist. Vielleicht gehe ich auch zu sehr von mir selber aus.
In der M35 ist einer, der läuft bei der DM: 800m am Freitag, 1500m am Samstag und 5000m am Sonntag und gewinnt oftmals alle Rennen :teufel:
Es ist also durchaus möglich an zwei aufeinander folgenden Tagen Wettkämpfe zu bestreiten ;-)

Ich persönlich sehe wenig Sinn darin 2 WKs an 2 Tagen zu laufen, es sei denn man berietet sich auf soetwas vor und möchte das vorab ausprobieren und trainieren. Will dir das jetzt aber wirklich nicht ausreden, sind nur emine 2 Cents dazu.

Da muss ich Dich etwas korrigieren.
Solche Leute, die 2-3x an 3 folgenden Tagen laufen, haben das trainiert oder bringen die Fähigkeit aus der "aktiven" Zeiten mit.

Wenn man an großen Wettkämpfen teilnimmt, muß man sich auf Vorläufe, Halb- und Finalläufe vorbereiten. Ich selbst laufe bei DM auch immer 2 Wettkämpfe und die Ergebnisse sind durchaus positiv.

Nun... 1500m ist eine Strecke die sehr schwer zu "verdauen" ist, und man braucht oft einige Tage, um sich davon zu erholen. Aber auch das schaffen Läufer mit guter Regenerationsfähigkeit. Viel entspannter würde ich 800 und 1500/3000/5000m sehen. So was ist sehr gut machbar.

Im Fall V-Runner gebe ich Dir aber Recht... die Verbindung 1500+5000 würde nicht funktionieren. Nach 1500m bekommt er Halsschmerzen, die 24 Stunden andauern, und er würde mit Beinen aus Pudding an den 5000m Start gehen... oder er schont sich bei den 1500m und läuft da mit angezogene Handbremse.

V-Runner
15.05.2019, 17:06
Hm, da komme ich dann jetzt doch etwas ins Grübeln. Wie gesagt sind mir die 5000 m schon etwas wichtiger. Eigentlich denke ich habe ich eine recht gute Regenerationsfähigkeit, aber die 1500 wären halt sehr ungewohnt für mich. Dann werde ich für diese Distanz wohl doch eher auf eine andere Gelegenheit warten und mich besser auf die 5000 m fokussieren.

Dafür werde ich die nächste Zeit wohl vermehrt Sprints mit rein nehmen. Die habe ich eine ganze Weile jetzt schon vernachlässigt.

totti1604
15.05.2019, 20:15
Man kann die 1500m auch gut 3h nach den 5000m laufen...

RunSim
15.05.2019, 22:59
Heute nur eine kurze, nicht allzu fordernde Einheit, 10x200m mit 200m TP etwas zügiger.
Die Schnellen gingen alle in 37 - 39 weg und die langsamen in durchschnittlich 56 Sekunden. Alles okay.

Morgen nur kurzer Auftakt 3km und ein paar Steigerungen.

Freitag Abend dann 3000m :-)
Bin gespannt, was da geht.

Schiese
15.05.2019, 23:13
@Simon: Ich bin auch gespannt, was Freitag bei dir geht.. Mein Tipp ist auf jeden Fall sub 10 :)

Rajazy
16.05.2019, 09:06
Viel Erfolg und natürlich Spaß :teufel: am Freitag Simon!
Bin auch sehr gespannt - PB wird es auf jeden Fall, die Frage ist wie viel. Hau rein!

Rolli
16.05.2019, 09:12
9:41

RunSim
16.05.2019, 09:58
@Simon: Ich bin auch gespannt, was Freitag bei dir geht.. Mein Tipp ist auf jeden Fall sub 10 :)
Diesen Tipp würde ich sofort annehmen :nick:


Viel Erfolg und natürlich Spaß :teufel: am Freitag Simon!
Bin auch sehr gespannt - PB wird es auf jeden Fall, die Frage ist wie viel. Hau rein!
PB ist 10:24, aber aus Mai 2018. Da hoffe ich drunter zu kommen. Ansonsten war´s schlecht :peinlich:


9:41
Ey hömma, werd jetz ma nich unverschämt :P Das is Druck, den du da aufbaust :zwinker4:

Ehrlich gesagt wäre ich über eine SUB 10 froh, egal was genau.
Aber eure Worte motivieren mich natürlich :daumen: so dass ich mich morgen richtig anstrengen werde um nicht mit leeren Händen nach Hause zu kommen.
Ich habe mein Training in letzter Zeit ja auch viel gelobt, da muss jetzt was kommen, nicht nur Blabla :zwinker2:

Rolli
16.05.2019, 11:52
Jetzt bin ich selbst mit mir unzufrieden und könnte mir in A... treten.

Gestern Temposchulung für 3000mT, als 10x400 in 3000mT-3s mit 50sP. Also 78s/400.
Gelaufen: 74,73, 75, 76, 76, 76, 77, 78, 78, 77. Grrrrr
Am Ende wieder viel zu schwer.

Auf die Jungs ist auch kein Verlass. Ich muss so was alleine laufen, was aber auch keine Garantie für eingehaltene Vorgaben ist. Und jetzt soll mir einer kommen und sagen, dass man Tempogefühl schulen soll! Tssss... einige kennen das einfach nicht. Vielleicht kommt das noch, wenn ich kein Anfänger mehr bin.

Rolli
16.05.2019, 11:53
Ey hömma, werd jetz ma nich unverschämt :P Das is Druck, den du da aufbaust :zwinker4:

Wer 2:10 auf 800 laufen kann, der muss sub9:45 laufen können. :P

Wo läufst Du die 3000?

leviathan
16.05.2019, 12:32
Wer 2:10 auf 800 laufen kann, der muss sub9:45 laufen können. :P


Da würden jetzt die LDLer müde lächeln :P

Rolli
16.05.2019, 12:41
Da würden jetzt die LDLer müde lächeln :P

In welchen Richtung? Ich kann mir schon denken... :D

Rajazy
16.05.2019, 13:28
Simon ist ein LDLer (mit MD-Qualitäten) :zwinker5:
Oder MDler (mit LD-Qualitäten)? :confused:

tt-bazille
16.05.2019, 13:54
Auf die Jungs ist auch kein Verlass.

Trainierst du eigentlich (mit) Jonas B. ?

Rolli
16.05.2019, 14:17
Trainierst du eigentlich (mit) Jonas B. ?

Ja.