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Maddin85
22.08.2019, 07:16
​...und die leistungsorientiert trainieren möchten

Schon wieder ein neues Thema, es ist ein Versuchsballon!

Wer leistungsorientiert trainiert, kennt die positiven Aspekte seines Sports. Man hat einen austrainierten Körper, steckt die meisten Jüngeren in den Sack, was die körperliche Fitness angeht - und man benötigt kein Botox! :D Das lasse ich jetzt mal so im Raum stehen...und es soll auch nicht Thema sein.

Jüngere Athleten und Masters, das sind offenbar 2 Welten. Auch wenn ich selbst mit 53 Jahren noch einmal 3 persönliche Bestzeiten geschafft habe (über 800m und 3000m), schreitet die Zeit gnadenlos weiter fort, irgendwann wird es keine Bestzeit mehr geben, aber kommt es darauf überhaupt an?

Mir macht es Spaß, hart zu trainieren und meine bestmögliche Leistung abzurufen, zum Beispiel durch hartes Intervalltraining. Für mich macht es keinen großen Unterschied, ob ich die 3000m in 10:25min oder in 13:00min laufen kann. Wenn mein Körper nicht mehr hergibt als 13:00min über 3000m, dann ist es eben so. Mich anzustrengen, um meine individuelle körperliche Höchstleistung abzurufen, ist für mich der entscheidende Faktor. Darüber hinaus macht es mir persönlich Freude, mich mit den besten Athleten meiner Altersklasse in Deutschland und Europa zu messen. Mir ist bewusst, dass es nur ganz wenige ältere Athleten in diesem Forum gibt, die meine Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe, teilen konnten, aber vielleicht gibt es doch ein paar Gleichgesinnte, die sich mit mir austauschen möchten - über Trainingsmethoden und Wettkämpfe. Ich selbst möchte nicht mehr auf diese persönlichen Glücksmomente verzichten.

Masters werden belächelt - mir egal!

Hier sind 2 typische Trainingswochen, ich bereite mich gerade auf einen 1500m-Wettkampf vor:



​Woche 32






Montag










Dienstag
14
01:17:35
El, Lauf-ABC, 4x5x400m in 1:22min, 1min Gp/Tp (100m), 3min Sp, Al
1:17/1:22/1:21/ 1:22/1:23min 1:21/1:20/1:22/ 1:22/1:22min 1:22/1:23/1:22/ 1:22/1:23min 1:24/1:23/1:22/ 1:23/1:21min


Mittwoch
6
00:31:53
Regeneration
5:18min/km


Donnerstag
12
00:53:49
MDL
4:29min/km


Freitag










Samstag
9
00:54:49
El, Lauf-ABC, 1000m in 3:10min, 600m in 1,52min, 400m in 1:10min, 12min Pause, Al
3:19,6/1:53,4/ 1:11,5min


Sonntag
6
00:28:21
Regeneration
4:43min/km


Summe
47
4:06:27





Woche 33










Montag










Dienstag
6
00:29:30
Regeneration, Lauf-ABC
4:54min/km


Mittwoch
7
00:38:37
El, Lauf-ABC, 3000m-Wettkampf, Al
3000m in 10:25,01min


Donnerstag
10
00:44:51
MDL
4:29min/km


Freitag










Samstag
6
00:30:53
Regeneration mit Lauf-ABC
5:08min/km


Sonntag
5,6
00:30:19
El, Lauf-ABC, 1500m-Wettkampf, Al
1500m in 4:55,96min


Summe
34,6
2:54:10







Wer auf die 10km-Distanz gehen möchte, darf hier natürlich auch posten.

Maddin85
23.08.2019, 05:56
Welchen Sinn ergibt diese Einheit (noch einmal verständlich erklärt)?


Wie definiert ihr genau "Laktattoleranz"?
Was Stoffwechsel angeht, trainiert Maddin's Einheit (ca 24 Sek maximale oder nahmaximale Belastung mit langen Pausen) nach Olbrecht (allerdings Rowing) die anaerobe Kapazität (Folie 18: Classification of Training Exercises - Rowing):
http://len.eu/wp-content/uploads/201...st2006HO-1.pdf (http://len.eu/wp-content/uploads/2016/04/LEN_Budapest2006HO-1.pdf)

Diese Einheit gehört zu den Standarteinheiten in der Vorbereitung auf einen 1500m-Wettkampf - warum?

Man läuft sie überwiegend anaerob mit voller Power - mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit. Wenn ich meinen Trainer richtig verstanden habe, wird eine hohe Laktatmenge ausgeschüttet und damit die Laktattoleranz erhöht.

Über 1500m hat mir zuletzt hinten raus etwas die Power gefehlt (nicht über 3000m). Durch Einheiten wie diese soll das besser werden. Ein Ausdauerproblem habe ich nicht.

Maddin85
24.09.2019, 18:08
Da mir die Standart-Intervalle heute zu langweilig waren, habe ich die Intervalle als Steigerungsläufe nach Papa Greiff gestaltet.

1. 3:28,4min (43,6/42,7/41,4/39,9/40,8sek)
2. 3:35,1min (47,2/44,7/42,9/41,2/39,1sek)
3. 3:40,1min (50,3/45,7/43,8/40,7/39,6sek)
4. 3:45,4min (52,7/48,1/44,8/41,2/38,6sek)

3min Gp/Tp

Die jeweils vierten 200m-Abschnitte sind die Steuerzeit (41sek), die immer konstant bleibt. Davor und dahinter reduziert, bzw. steigert man das Tempo um jeweils 1sek im ersten Intervall, 2sek im Zweiten, 3sek im Dritten und 4sek im vierten Intervall. Es ist nicht immer ganz einfach, sich an die vorgegebene Marschroute zu halten, heute wäre vielleicht eine Steuerzeit von 42sek passender gewesen.

Macht Laune! :D

Maddin85
04.10.2019, 06:41
Beide Achillessehnen sind entzündet. Morgens kann ich kaum laufen. Nach der Treppenübung komme ich über den Tag, aber wenn ich Abends am Kamin die Beine hoch lege, gehe ich danach wie auf Eiern.

Das hochintensive Tempotraining kostet Tribut. Jetzt mache ich 4 Wochen komplette Pause und nehme 2020 meine dazu gewonnene Schnelligkeit mit, um noch einmal eine 37 tief im 10km-Straßenlauf zu erreichen. Da ich bald in der Altersklasse M55 starten werde, wäre ich mit dieser Zeit für die DM über 10000m im Jahr 2021 qualifiziert. Die DM-Norm über 5000m dürfte ich im Schlaf schaffen - und über 3000m? Geschenkt! 2022 steht Göteborg an, auch ein tolles Ziel! Da freue ich mich drauf, blamieren werde ich mich dort bestimmt nicht!

Jetzt muss ich aber erst einmal die Füße stillhalten, es fällt mir schwer und schlägt mir aufs Gemüt! Wenn ich mir wenigstens ein Rennrad leihen könnte, um im Training zu bleiben!

Maddin85
04.10.2019, 10:34
Nun erlaube ich mir noch eine kleine Bemerkung nach meinem Karriereende als Mitteldistanz-Cruiser zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha 2019. Die Zehnkämpfer waren über 1500m so schnell wie die europäische Spitze der Spezialisten in der Altersklasse M55, natürlich ohne Zehnkampf in den Beinen. Das gilt auch für Niklas Kaul, der gegen Javier Fontaneda, Spitzenathlet in der Altersklasse M55, knapp das Nachsehen gehabt hätte. Ich selbst hätte gestern mit meiner 4:43,29min von 2018, wäre ich mitgelaufen, den 13. Platz belegt.

Diese wundervolle Geschichte werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen. Wer mich kennt, weiß auch, unter welchen Voraussetzungen ich mit dem Laufsport, meiner Leidenschaft, angefangen habe.

Ob ich wirklich nie mehr über die 800m- und 1500m-Distanz starten werde? Wer weiß das schon!

2020 werden mir die DM-Normen in der AK M55 von 800m bis 10000m hinterher geworfen. Auch die 400m-Norm wäre nicht außer Reichweite. Das würde mir alles in den Schoß fallen. Ob ich doch noch einmal zugreife, auch wenn meine Achillessehnen dann komplett hinüber wären?

D.edoC
04.10.2019, 23:39
Woher weißt Du denn das deine Achillessehnen Entzündungen allein von dem hoch-intensiven Tempotraining kommt? Da spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle?! Deine Lauftechnik zum Beispiel ist sehr schlecht. Wie viele Stunden Lauf ABC und/oder Stabi Training machst du denn in der Woche? Wenn alles gut übergreifend zusammen spielen soll/muss, sind auch in der M50 in der absoluten Deutschen Spitze mindestens 15 Stunden / Woche Sport Mindestvoraussetzungen?! Davon bist du noch sehr weit entfernt. Also noch genügend Puffer nach oben! Sich alles schön und einfach zu reden ist leicht - würde mir daher in die Richtung "professionelleres Training" mehr Gedanken machen und es nicht einfach so akzeptieren wie es ist. Mein Beitrag sollte dazu paar Gedankenanstöße geben.

Deine gewonnene Schnelligkeit kannst du 2020 nur mitnehmen, wenn du bereits im Winter schon ein paar Grundlagen für das schnelle Laufen legst. Alles was man lange nicht trainiert geht in seine Ausgangslage zurück! Daher trainiere ich hauptsächlich ganzjährig multischichtig meine Muskulatur (FT und ST Fasern) und die dazugehörigen Systeme fürs schnelle Laufen.

Ich hoffe doch das dein Anspruch deutlich höher ist als nur eine DM Norm der hohen Altersklassen zu schaffen. Denn seien wir mal ehrlich: Die sind alle ein Witz! Das fängt ja schon ab der M35 an. Um bei der 10.000m DM als 34 Jähriger starten zu dürfen benötigt man in der Männer Klasse eine 30:40! Als M35 darf man dann schon mit 34:00 seine Runden auf der Bahn ziehen. Klar - jeder hat so seine eigene Ziele, aber ich würde mit einer 34:00 als M35 niemals bei der DM starten! Entweder 30:40 oder gar nicht! Dies kann man natürlich noch in alle anderen Altersklassen hoch ziehen... - das war nur ein Beispiel! Irgendwann muss man dem Alter schon Tribut zollen, aber bei einer Ausdauersportart ist es jetzt nicht so das auf ein mal mit M35 Schluss ist! Da geht es ja erst richtig los! Auch +40 und +50 geht noch einiges! Du bist ein Typ (auch mental) der es zu mehr bringen kann!

Der Vergleich mit dem Zehnkampf ist doch lächerlich. Kann man gleich Äpfel mit Birnen vergleichen. Rede es Dir doch nicht immer schön! Komm aus der Illusion raus zu glauben das du ein toller Henkst wärst. Das bist du nämlich nicht! Du bist noch viel zu schlecht! Voraussetzungen oder besser gesagt "Handicaps" werden nicht in die Ergebnisliste eingetragen! Schneller, Höher, Weiter.... Erhole Dich gut - lass deine Achillessehne gut auskurieren und dann starte mit neuem Elan und noch besserem Training in die Saison 2020!

Maddin85
05.10.2019, 07:31
Woher weißt Du denn das deine Achillessehnen Entzündungen allein von dem hoch-intensiven Tempotraining kommt? Da spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle?! Deine Lauftechnik zum Beispiel ist sehr schlecht. Wie viele Stunden Lauf ABC und/oder Stabi Training machst du denn in der Woche? Wenn alles gut übergreifend zusammen spielen soll/muss, sind auch in der M50 in der absoluten Deutschen Spitze mindestens 15 Stunden / Woche Sport Mindestvoraussetzungen?! Davon bist du noch sehr weit entfernt. Also noch genügend Puffer nach oben! Sich alles schön und einfach zu reden ist leicht - würde mir daher in die Richtung "professionelleres Training" mehr Gedanken machen und es nicht einfach so akzeptieren wie es ist. Mein Beitrag sollte dazu paar Gedankenanstöße geben. (...)

Diese Diskussion gehört hier eigentlich nicht hin, sondern es soll mehr um konkrete Trainingsinhalte gehen. Für Tipps in dieser Richtung bin ich sehr dankbar.

Danke für Deinen Denkanstöße! Natürlich hatten wir diese Diskussion schon oft.

Wie kommst Du denn zu der Bewertung der Qualität meines Trainings und meines Laufstils? Wir kennen uns gar nicht und Du hast mich auch noch nie live gesehen. Die paar Notizen im Forum, die Du vielleicht mal verfolgt hast, dürften für eine Bewertung kaum ausreichen. Zwar ist mein ehemaliger Trainer mit A-Lizenz der Meinung, mein Laufstil wäre in Ordnung, aber mir machen Hüftsteife und schlechte Beweglichkeit zu schaffen und ich vermute, die ganze Bewegungskette von der Hüfte abwärts führt zu der Achillessehnenproblematik.

Deshalb sehe ich die geplante Ausweitung meiner Trainingsumfänge von 50 bis 60km 2019 auf 70 bis 80km pro Woche 2020 auch mit gemischten Gefühlen.

Bedenke bei Deiner Kritik bitte, dass der Sport zum Leben passen muss und nicht umgekehrt. Darüber hinaus messe ich mich mit Gleichaltrigen und nicht mit 30jährigen Hochleistungssportlern (das bist Du doch, oder?) wie Dir. Deshalb habe ich auch diesen Masterfaden ins Leben gerufen. Die Zeiten sind vorbei, in denen mich "höher, schneller, weiter" noch interessieren würde. Im Training quälen möchte ich mich dagegen schon. Über 3 persönliche Bestzeiten wie 2019 und über die 5 tollen Jahre von 2015 bis 2019 freue ich mich dafür umso mehr!

Ich selbst bin sehr zufrieden mit dem Erreichten, besonders mit den vergangenen 3 Jahren, die sehr schöne Momente beinhaltet haben. Das allein zählt für mich, was Du über mein Training denkst, ist für mich zweitrangig, bei allem Respekt vor Deinen tollen Leistungen.

Ich selbst greife aber noch einmal an. Für Dich mag eine Zeit von 37:xxmin über 10km und eine 10:25min über 3000m lächerlich erscheinen, was ich sehr überheblich finde. Für mich sind es große Ziele, die ich mit einem überschaubaren Trainingsaufwand (so wie es mir in einer gegebenen Lebenssituation möglich ist) erreichen möchte. Hast Du selber Kinder? 15h Training pro Woche sind für mich nicht machbar, machen mir keinen Spass. 10h pro Woche Trainingsmaximum in der Marathonvorbereitung 2015 haben mich schon an meine Grenze geführt. Für mich ist das so in Ordnung!

Spaß sollte der Sport doch machen, oder was meinst Du? Diese Diskussion hatten wir schon oft, jeder muss nach seiner Fasson selig werden!Meine Kritik ist natürlich nicht persönlich gemeint!

Dir drücke ich die Daumen, dass Du auch 2020 ein so tolles Jahr hinlegst, wie 2018 und 2019.

Maddin85
05.10.2019, 20:10
Ich selbst habe mir an diversen DM-Normen in den Bahndisziplinen in den vergangenen Jahren die Zähne ausgebissen und ich finde die Hürden in der AK M50 besonders hoch. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mich lediglich in 2 Laufdisziplinen für eine Teilnahme an einer DM qualifizieren konnte: über 1500m und über 10000m. In einer Disziplin bin ich um eine Hundertstelsekunde an der Norm gescheitert, reden wir nicht weiter drüber!



Wettbewerb
DM-Norm M50
eigene Bestleistung (2018/2019)
DM-Norm M55


400m
1:01,00
1:08,00 (Durchgangszeit 800m)
1:05,00


800m
2:21,00
2:24,16
2:30,00


1500m
4:51,00
4:43,29
5:10,00


3000m
10:25,00
10:25,01
11:00,00


5000m
17:40,00
17:47,65
18:35,00


10000m
37:00
36:48 (2016)
38:00


Jeder mag nun für sich selbst bewerten, ob er diese Normen lächerlich findet. Das hängt wohl auch von der Perspektive ab.

Dass ich an manchen Hürden nur ausgesprochen knapp gescheitert bin, war allerdings auch ein wenig Kopfsache.

2020 könnte ich in jeder der oben aufgeführten Laufdisziplinen locker die Norm der AK M55 (für 2021) packen, wenn man mal von den 400m absieht. 400m/800m/1500m werde ich aber wohl weglassen.

Maddin85
06.10.2019, 17:00
Wenn alles gut übergreifend zusammen spielen soll/muss, sind auch in der M50 in der absoluten Deutschen Spitze mindestens 15 Stunden / Woche Sport Mindestvoraussetzungen?!
Diese Frage lässt mich nicht los. Ich habe einen Athleten aus der AK M55 befragt, der dieses Jahr eine Zeit von unter 4:17min über 1500m gerannt ist. Die simple Fragestellung: Wie hoch ist sein Kilometerpensum pro Jahr? Darüber hinaus habe ich ihn um einen Auszug seines Trainingsplans über 3 intensive Wochen seiner Wettkampfvorbereitung gebeten, dabei ist natürlich Diskretion geboten.

Mehr Infos gibt es später. Die Frage nach dem Pensum von Topläufern aus den höheren Altersklassen intersessiert mich sehr.

D.edoC
06.10.2019, 21:26
http://www.la-coaching-academy.de/index.php/trainingslehre/579-2017-01-18-long-slow-distance-seniorenreserven

Maddin85
06.10.2019, 21:50
http://www.la-coaching-academy.de/index.php/trainingslehre/579-2017-01-18-long-slow-distance-seniorenreserven

Sehr guter Artikel!

"Die Mehrzahl möchte nicht nur ihre altersgleichen Lauffreunde schlagen, sondern auch weiter neue (persönliche) Altersklassen-Bestzeiten aufstellen und sich darüber freuen."

"Logisch ist aber auch: wenn auf Grund beruflicher Beanspruchung die erforderliche Trainingszeit nicht zur Verfügung steht, muss die Leistungserwartung reduziert werden."

Das kann ich so für mich unterstreichen!

Viele der Trainingsinhalte, die in dem Artikel beschrieben werden, gehörten besonders in den letzten 3 Jahren, zu meinem Trainingsprogramm, aber ich werde ein noch stärkeres Augenmerk auf diese Trainingsinhalte legen, die ich zuletzt wieder etwas stiefmütterlich behandelt habe, weil ich wenig körperliche Beschwerden hatte:


Kraft und Beweglichkeit verbessern
Verbesserung der Vor- und Nachbereitung des Trainings
Kraft(ausdauer)training ist ganzjährig sinnvoll; Defizite aufarbeiten
Schnelles Laufen setzt schnelle Bewegungen voraus, in jedem Alter


Wie kann man die Beweglichkeit der Hüfte verbessern? Ein Trainer sagte zwar, bei anderen älteren Sportlern wäre es noch schlimmer als bei mir, aber das ist ein schwacher Trost. Fehlende Beweglichkeit kann, wie ich aktuell vermute, zu Problemen führen. Auch in dem genannten Artikel werden derartige Phänomene beschrieben.

Rolli
07.10.2019, 08:35
Ich hoffe doch das dein Anspruch deutlich höher ist als nur eine DM Norm der hohen Altersklassen zu schaffen. Denn seien wir mal ehrlich: Die sind alle ein Witz! Das fängt ja schon ab der M35 an. Um bei der 10.000m DM als 34 Jähriger starten zu dürfen benötigt man in der Männer Klasse eine 30:40! Als M35 darf man dann schon mit 34:00 seine Runden auf der Bahn ziehen. Klar - jeder hat so seine eigene Ziele, aber ich würde mit einer 34:00 als M35 niemals bei der DM starten! Entweder 30:40 oder gar nicht! Dies kann man natürlich noch in alle anderen Altersklassen hoch ziehen... - das war nur ein Beispiel! Irgendwann muss man dem Alter schon Tribut zollen, aber bei einer Ausdauersportart ist es jetzt nicht so das auf ein mal mit M35 Schluss ist! Da geht es ja erst richtig los! Auch +40 und +50 geht noch einiges! Du bist ein Typ (auch mental) der es zu mehr bringen kann!

So habe ich auch früher gedacht... und dann kam das Alter! Auch Du, junge Padawan, wirst Du irgendwann älter sein und den Unterschied merken.

Maddin85
07.10.2019, 12:12
Mal knackt es hier, mal knackt es da! :D

19Markus66
14.10.2019, 17:38
​Hier sind 2 typische Trainingswochen, ich bereite mich gerade auf einen 1500m-Wettkampf vor:



​Woche 32






Montag










Dienstag
14
01:17:35
El, Lauf-ABC, 4x5x400m in 1:22min, 1min Gp/Tp (100m), 3min Sp, Al
1:17/1:22/1:21/ 1:22/1:23min 1:21/1:20/1:22/ 1:22/1:22min 1:22/1:23/1:22/ 1:22/1:23min 1:24/1:23/1:22/ 1:23/1:21min


Mittwoch
6
00:31:53
Regeneration
5:18min/km


Donnerstag
12
00:53:49
MDL
4:29min/km


Freitag










Samstag
9
00:54:49
El, Lauf-ABC, 1000m in 3:10min, 600m in 1,52min, 400m in 1:10min, 12min Pause, Al
3:19,6/1:53,4/ 1:11,5min


Sonntag
6
00:28:21
Regeneration
4:43min/km


Summe
47
4:06:27





Woche 33










Montag










Dienstag
6
00:29:30
Regeneration, Lauf-ABC
4:54min/km


Mittwoch
7
00:38:37
El, Lauf-ABC, 3000m-Wettkampf, Al
3000m in 10:25,01min


Donnerstag
10
00:44:51
MDL
4:29min/km


Freitag










Samstag
6
00:30:53
Regeneration mit Lauf-ABC
5:08min/km


Sonntag
5,6
00:30:19
El, Lauf-ABC, 1500m-Wettkampf, Al
1500m in 4:55,96min


Summe
34,6
2:54:10







Wer auf die 10km-Distanz gehen möchte, darf hier natürlich auch posten.

Ich bin etwa so alt, aber lange nicht so schnell wie Du.

Überlege, ob es mir mit "Mittelstrecken- Training" wie oben beschrieben gelingt, meine 5km Zeit von 25:00 zu verbessern.
Da ewige "Joggen" hat mich zwar ausdauernd aber kein bischen schneller gemacht!

Maddin85
15.10.2019, 12:58
Ich bin etwa so alt, aber lange nicht so schnell wie Du.

Überlege, ob es mir mit "Mittelstrecken- Training" wie oben beschrieben gelingt, meine 5km Zeit von 25:00 zu verbessern.
Da ewige "Joggen" hat mich zwar ausdauernd aber kein bischen schneller gemacht!

Natürlich wirst Du schneller werden - und zwar signifikant schneller innerhalb ganz kurzer Zeit, zum Beispiel innerhalb einer Saison. Da wir beide zur Gammelfleischfraktion gehören (für die dieser Faden erstellt ist), solltest Du einige Regeln beachten.

1. das Jahr planen (periodisiertes Training)
2. ausreichend Regeneration, z. B. 2:1-Zyklus, 2 Wochen hart, 1 Woche soft trainieren, dabei auf die Signale des Körpers achtend
3. die Haxn trainieren
4. Dehnen
5. vorsichtig ins Intervalltraining einsteigen, auch am Berg trainieren, besonders im Winter (Grundlagenphase), z.B. 10x200m Bergaufsprints

RunSim
15.10.2019, 14:41
Markus, Maddins Hinweise sind schonmal nützlich.

Bei den Haxen muss man wirklich schauen, wie man darauf individuell reagiert.
Ein Fehler, der oftmals bei einer Umstellung des Trainingssystems begangen wird: die Intensität der Qaulitätseinheiten wird erhöht und die Gesamtumfänge werden dennoch beibehalten.

"Am Tag zwischen zwei Q-Einhieten mal eben noch nen 12km Dauerlauf eingeschoben anstelle von oder zusätzlich zum Stabi-Training"
"Ach, und einen langen Lauf am Wochenende kann man ja auch immer noch machen..."
Das funktioniert dann einfach nicht bzw. ist es recht risikobehaftet, wenn man nicht weiß, wie belastbar man ist.

Wenn man bis dato immer den Wochenumfang als Maß seines Trainings herangezogen hat, so muss man sich bei einem solchen Training davon gedanklich lösen.
Selbst mir fällt das stellenweise schwer, obwohl ich ja gar nicht von der Langstrecke komme.


Die Grundlagenphase für ein mittelstreckenorientiertes Training, nennen wir es mal "1500m/5000m Training, ist jetzt nicht sonderlich anders als viele es hier kennen.
Es folgen weitere Blöcke mit entsprechend anderen Schwerpunkten im Training.
Ich kann das jetzt nicht in der Gesamtheit erklkären. Das wären einige Seiten zu schreiben.


Markus, was hast du denn genau vor?
Wie schnell bist du zurzeit auf 5km?
Wann willst du die 5000m/5km laufen?
Wieviel Zeit willst/kannst du pro Woche dafür investieren?
Steht dir eine Bahn zur Verfügung?
Hast du Trainingspartner oder willst du das alleine durchziehen?

Maddin85
15.10.2019, 14:56
Ich selbst werde in Zukunft die hochintensive Trainingsphase nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Denn am Ende einer solchen Phase haben sich sowohl 2018, als auch 2019 die Fersen des Achill gemeldet. Intervalle mit 400m in 72sek und 1000m in 3:15min scheinen mir auf Dauer nicht mehr so gut zu bekommen. So ist das mit dem Gammelfleisch! :D

2020 geht es deshalb wieder auf die Langstrecke (3000m) und die 1000er laufe ich nur noch in 3:35min. Darüber hinaus versuche ich, meine Beweglichkeit zu verbessern. Ob das noch mal was wird?

19Markus66
17.10.2019, 14:37
Markus, was hast du denn genau vor?

Ich will in 2020 ein paar schnelle 5er laufen.


Wie schnell bist du zurzeit auf 5km?

Ich bin dieses jahr 5km in 25:30 gelaufen.


Wann willst du die 5000m/5km laufen?

Will im Januar mit der Grundlagenphase anfangen und dann von Mai bis Juli jeweils einen 5er WK laufen.


Wieviel Zeit willst/kannst du pro Woche dafür investieren?

Realistisch sind 4 TE mit max. 50km/ Woche


Steht dir eine Bahn zur Verfügung?

Ja


Hast du Trainingspartner oder willst du das alleine durchziehen?

So wie es aussieht hätte ich einen Partner, der auch in etwa so "schnell" ist wie ich.

Maddin85
04.11.2019, 18:19
:D :D :D

Achilles hat sich wieder beruhigt, nur morgens nach dem Aufstehen eier ich noch ein bisschen rum. Das gehört dazu!

El, 2km in 4:08min/km, 10x200m Bergaufsprints (ca. 6,5% Steigung), 1:30min Pause, Al
44,7/44,8/45,3/46,0/49,0/47,6/46,5/48,2/49,4/46,0sek

RunSim
04.11.2019, 20:09
Schön, Maddin, dann kann sie Vorbereitung für 2020 ja kommen :-)

RunSim
04.11.2019, 22:08
Markus, sorry, irgendwie hatte ich übersehen, dass du schon lange geantwortet hattest.

Einen kompletten Trainingsplan zu erstellen würde meine Fähigkeiten und den Rahmen sprengen.

Allgemein brauchst du für eine gute 5er Zeit keinen langen Lauf in der Woche.
Wenn es deine Orthopädie zulässt würde ich fast nur schnell laufen.

In den nächsten Tagen versuche ich mal Tipps zu geben, die dir helfen könnten.

Maddin85
04.11.2019, 22:19
Einen kompletten Trainingsplan zu erstellen würde meine Fähigkeiten und den Rahmen sprengen.
@Markus: Du bist doch in einem gesetzten Alter und kannst Dir 35€ pro Monat leisten, oder? Lass Dir doch Pläne schreiben.

Dann trainierst Du nach einem Jahrestrainingskonzept und Du trainierst strukturiert. Is natürlich nur ein Vorschlag.

RunSim
05.11.2019, 08:54
Markus, hier mal ein Link zu einem Trainingsvorschlag von Lothar Pöhlitz:
https://germanroadraces.de/?p=137104

Bei 4 möglichen Laufeinheiten/Woche würde ich für eine 5km/5000m Vorbereitung die Tage Di+Mi+Do+Sa nehmen.
+2x30´ Stabi/Kraft.

In der Vorbreitungszeit sähen die 4 Laufeinheiten dann so aus:
1. Bergaufläufe
z.B. 7-10x200-300m, moderate Steigung

2. Fahrtspiel
kein "hartes" FS, eher solche Sachen wie: 10x (1´ zügig + 3´locker)
oder 1/2/2/3/4/3/2/2/1 mit gleichlangen Pausen
Auch hier kann man in der Vorbereitung moderat starten und dann Stück für Stück ausbauen.

3. DL 1/2
ggf. hier zunächst mit einem klassischen DL1 starten und langsam aufbauen.

4. DL 2
Anteil der DL-2 Kilometer langsam aufbauen, siehe Link.

Maddin85
05.11.2019, 13:56
Markus, hier mal ein Link zu einem Trainingsvorschlag von Lothar Pöhlitz:
https://germanroadraces.de/?p=137104

Bei 4 möglichen Laufeinheiten/Woche würde ich für eine 5km/5000m Vorbereitung die Tage Di+Mi+Do+Sa nehmen.
+2x30´ Stabi/Kraft.

In der Vorbreitungszeit sähen die 4 Laufeinheiten dann so aus:
1. Bergaufläufe
z.B. 7-10x200-300m, moderate Steigung

2. Fahrtspiel
kein "hartes" FS, eher solche Sachen wie: 10x (1´ zügig + 3´locker)
oder 1/2/2/3/4/3/2/2/1 mit gleichlangen Pausen
Auch hier kann man in der Vorbereitung moderat starten und dann Stück für Stück ausbauen.

3. DL 1/2
ggf. hier zunächst mit einem klassischen DL1 starten und langsam aufbauen.

4. DL 2
Anteil der DL-2 Kilometer langsam aufbauen, siehe Link.

Schöner Artikel! Mein Training erkenne ich sehr gut wieder. Was Pöhlitz nicht oder nur ansatzweise beschreibt, ist ein ganzjähriges, periodisiertes Training mit 1 oder 2 Saisonhöhepunkten. Zum Beispiel sieht ein Training in der Grundlagenphase im Herbst/Winter komplett anders aus, als in der heißen Wettkampfphase im Frühjahr/Herbst. Hier hülfe ein ganzjähriger Trainingsplan, erstellt von einem Trainer, ich schrieb es bereits. 35€ im Monat sind nicht viel Geld für einen Online-Trainingsplan. Natürlich könnte man zusätzlich noch einem Verein beitreten, um gelegentlich unter Aufsicht zu trainieren.

@Markus: Wenn Du Fragen haben solltest, schick mir einfach eine persönliche Nachricht!

Maddin85
05.11.2019, 19:06
https://germanroadraces.de/?p=137104

Lothar Pöhlitz unterstreicht in vielen seiner Publikationen die Bedeutung von Kraft- und Koordinationstraining für Läufer, auch für ältere Semester. Nehmen wir mal mein Krafttraining (einmal pro Woche) als Beispiel: 18 Übungen, 2 Sätze, 15 Wiederholungen. Die Übungen werden gelegentlich variiert.

1. Beine/Hüfte/Musculus maximus
- Übungen mit Miniband: kurze Schritte: je 15x seitlich nach rechts und links, 15x vor, 15x zurück
- Kniebeuge mit Miniband
- Ausfallschritte
- Abduktorentraining am Gerät
- "Overhead-Walks"
- einbeinige Kniebeuge im TRX
- Rückenstütz
- Beckenheben
- Wadentraining beidbeinig an der Treppe
- Wadentraining im Sitzen mit angewinkelten Beinen am Gerät
- Standwaage

2. Rücken
- Klimmzugmaschine
- Kreuzheben
-"Liegestütz" auf dem Petziball
- Butterfly revers

3. Bauch
- Seitstütz
- Bauchmuskeltraining am Gerät, mir fehlt die richtige Bezeichnung des Geräts

4. Brust
- Brustübung am Turm

Mache ich alles richtig? Wohl kaum! Sehr viele Übungen, ein sehr hoher Anteil an Beintraining! Fehler habe ich auch schon gemacht, die möglicherweise zu muskulären Dysbalancen und Muskelverkürzungen geführt haben könnten. Ich kann ein Lied singen von Bauchmuskelzerrungen, Gelenkergüssen und Sehnenentzündungen in der Schulter, alles keine schwerwiegenden Blessuren, zum Glück!

Wie im Detail sollte ein ausgewogenes Krafttraining zusammengesetzt sein?

Maddin85
07.11.2019, 13:55
Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht: meinen Trainer hatte ich um eine Vorgabe der Wettkämpfe gebeten und meinte eine Terminvorgabe. Als Antwort bekam ich eine Zeitvorgabe: (35:00 bis) 35:30min für 10km.

Puh, das nenne ich mal ein Ziel für mich alten Knaben. Ich wäre schon mit einer tiefen 37 oder einer hohen 36 im Bereich meiner persönlichen Bestleistung von 36:48min superglücklich.

Das neue Ziel ist auf jeden Fall sehr, sehr sportlich! :D

Rolli
07.11.2019, 15:47
Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht: meinen Trainer hatte ich um eine Vorgabe der Wettkämpfe gebeten und meinte eine Terminvorgabe. Als Antwort bekam ich eine Zeitvorgabe: (35:00 bis) 35:30min für 10km.

Puh, das nenne ich mal ein Ziel für mich alten Knaben. Ich wäre schon mit einer tiefen 37 oder einer hohen 36 im Bereich meiner persönlichen Bestleistung von 36:48min superglücklich.

Das neue Ziel ist auf jeden Fall sehr, sehr sportlich! :D

Sorry... ist das der gleicher Trainer, der Dir die unrealistische 4:35/1500 prognostiziert hat?

Maddin85
07.11.2019, 16:34
Sorry... ist das der gleicher Trainer, der Dir die unrealistische 4:35/1500 prognostiziert hat?
Diese Zeit habe ich mir nur gewünscht.

Jetzt im Ernst: Ich werde mal eine 37 tief anpeilen und wenn alles passen sollte, eine 36:50min oder so ähnlich! Bestzeiten sind mir egal, schön, wenn ich sie noch einmal erreichen kann, muss aber nicht.

Durchbeißerin
08.11.2019, 21:39
Mal knackt es hier, mal knackt es da! :D

Morgen-Dialog beim Föhnen nach dem Frühschwimmen: "Ich hab meine Creme vergessen... Mist - die Haut spannt" "Willst du was von meiner Augencreme - unparfümiert und hilft" - "Nee - passt schon - im Alter knittert´s halt" - "solang es bloß knittert und nicht knackt..." "Knacken tut es auch - die Schulter" "Kenne ich - am besten einfach weitermachen" "Genau - immer weitermachen - wenn du Pause machst, knackt es und wenn du trainierst, knackt es auch, aber du fühlst dich besser" :D

Durchbeißerin
08.11.2019, 21:55
Hat schon mal ein fähiger Sportphysio mit dir getestet, welche Schwachpunkte du überhaupt hast... ich konnte die für mich wichtigen Übungen anfangs kaum ausführen. Meiner Erfahrung nach sind die richtigen Übungen die, die wirklich schwer funktionieren und tierisch nerven deshalb

was Spaß macht bzw. gut läuft auf Anhieb, ist kontraproduktiv und stärkt das, was ohnehin gut funktioniert bzw. verschärft bestehendes Ungleichgewicht

Super-Übung für die Hüfte: Du klemmst dir einen Gymnastikball zwischen die Beine in Rückenlage - rechtwinklig angezogene Beine - und kippst das Becken nach links - wieder zur Mitte - dann nach rechts.

Auch Übungen aus dem Yoga bringen viel für die Beweglichkeit - macht nichts, wenn es nicht funktioniert anfangs... es wird mit der Zeit. Der "Krieger" z.B. - dafür brauchst du Kraft in der Hüfte - die "Taube" verbessert die Beweglichkeit enorm - ohne regelmäßige Dehnsession verbunden mit Yoga-Übungen wäre ich steif wie ein Brett.

Lass dir doch eine genau auf deine Schwachpunkte zugeschnittene Übungsreihe machen . mehr als ca. 6 Übungen sind meiner Erfahrung nach zu viel auf einmal.

Wenn die gut funktionieren, wechseln auf die nächst schwierige Variante oder neue Übungen.

Maddin85
09.11.2019, 19:47
War gerade beim Doc, absolut symmetrische Hüfte, kein Anzeichen auf Verschleißerscheinungen, weder in den Hüftgelenken noch in den Knien. Okay, die Achillessehnen sind noch leicht entzündet (das dauert!), Schmerzen beim Laufen spüre ich aber nicht. Cholesterinspiegel, Blutdruck und das Ergebnis des Herzechos: wie bei einem Jüngling. Deshalb heißt es wieder: Attacke!

6x800m im Gelände, 1:30min Pause:
2:57, 3:08, 3:04, 3:03, 3:06, 3:07min

Vom Doc bekam ich den Tipp, die Intervalle wegen meiner angegriffenen Sehnen lieber im Gelände zu laufen, das schnelle Laufen in engen Kurven auf der Tartanbahn belaste die Achillessehnen, so mein Doc. Aber ich möchte nicht so viel über Wehwehchen schreiben!

Well done!

Maddin85
10.11.2019, 13:34
46












Montag
04.11.2019
8
00:42:02
El, 2km in 4:08min/km, 10x200m Bergaufsprints, 1:30min Pause, Al


44,7/44,8/45,3/ 46,0/49,0/47,6/ 46,5/48,2/49,4/ 46,0sek


Dienstag
05.11.2019
8
00:36:05
GA1-Dl


4:30min/km


Mittwoch
06.11.2019
12
00:54:22
MDL profiliert
153
4:31min/km


Donnerstag
07.11.2019












Freitag
08.11.2019
6
00:29:12
Regeneration






Samstag
09.11.2019
9
00:51:01
El, Lauf-ABC, 6x800m im Gelände, 1:30min Gp/Tp, Al
145/167
2:57, 3:08, 3:04, 3:03, 3:06, 3:07min


Sonntag
10.11.2019
15
01:11:23
MDL
144
4:45min/km


Summe


58
4:44:05

JoJa
10.11.2019, 20:13
Vom Doc bekam ich den Tipp, die Intervalle wegen meiner angegriffenen Sehnen lieber im Gelände zu laufen, das schnelle Laufen in engen Kurven auf der Tartanbahn belaste die Achillessehnen, so mein Doc.

Dann hat dein Arzt aber keine Ahnung!

Maddin85
10.11.2019, 21:15
Dann hat dein Arzt aber keine Ahnung!
Ist es Dein Selbstzweck zu provozieren, nicht nur an dieser Stelle? Das geht mir aber ziemlich am A... vorbei!

Du trägst zu meiner Erheiterung bei! :D :hihi:

JoJa
10.11.2019, 23:00
Schön, dass ich dich erheitere. Nachfolgendes nur mal so zur Info.


https://datasport.com/de/wissenswertes/laufen-unterschiedliche-belagsarten/

Maddin85
11.11.2019, 05:14
Dieses Thema ist durchaus interessant. Nun glaube ich aber nicht, dass Du an einer Diskussion wirklich interessiert bist und ich zweifle, dass Du etwas Substanzielles dazu beitragen könntest, Du gibst lieber den Troll.

https://datasport.com/de/wissenswert...e-belagsarten/ (https://datasport.com/de/wissenswertes/laufen-unterschiedliche-belagsarten/)

In dem Artikel wird ein wichtiger Aspekt des Bahntrainings (gilt besonders für Master, die verletzungsanfälliger sind, als Jungspunde) angesprochen:

"Fleissige Bahnläufer leiden relativ häufig an Achillessehnenproblemen und Knochenhautentzündungen."

Und genau das meinte mein Doc, der selbst alternder Leistungssportler ist. In den Kurvenradien der Laufbahnen, besonders wenn schnell gelaufen wird, ist die Belastung der Achillessehnen ungleich und damit stärker, als auf gerader Strecke. Nun hoffe ich, den Sachverhalt korrekt wiederzugeben. Ich schreibe jetzt von Intervallen wie diesen: 6x400m in 72sek und ähnlich. Für mich ist das ziemlich schnell. Nach der Bahnsaison 2019 kamen die AS-Probleme.

Die kommende Saison versuche ich deshalb, einen möglichst hohen Anteil der Tempoläufe im Gelände, bzw. auf Aspalt zu laufen.

Maddin85
11.11.2019, 05:25
Mein Trainer meint es gut mit mir! :D Wahrscheinlich möchte er mich zur 35:30min über 10 pushen:

10km Dl 1 in 4:20/min
12km profilierter Dl in 4:25/km
16km LDL in 4:25/km
6x800m in 3:27/km
Bergaufsprints 200m in 40sek bei 6,5% Steigung

Und das Anfang November, geil! :geil: Ich bin es nicht gewohnt, schon jetzt 3km-RT zu trainieren. Ob mein Trainer sich vertan hat? :confused: Das widerspricht meinem Trainingswissen, Rolli, sag doch was! Das Tempo bei den Intervallen habe ich noch gar nicht drauf, das Tempo der längeren Einheiten geht. Ich werde noch einmal nachfragen.

JoJa
11.11.2019, 07:36
Oh, Maddin du hast gar nichts begriffen oder willst es einfach nicht begreifen.

Jetzt noch mal Klartext, ob du es nun wissen willst oder nicht.

Für "entzündete Achillessehnen" ist Laufen im Gelände "Gift". Und nur darauf habe ich mich wegen der Empfehlung deines Doc's bezogen.

Das steht aber auch in dem Link. Warum dass so ist, kannst Du ja selbst googlen. Weiß aber im Prinzip jeder ambitionierte Läufer.

PS: Vielleicht lesen ja auch andere Läufer hier mit, die nicht unbedingt die gleichen Fehler machen möchten wie Du, damit es deren Achillessehnen besser geht.

Viel Spaß weiterhin beim Training im Gelände.

Was ich geschrieben habe galt weder als Provokation noch als "Troll"-Aktion, sondern als gut gemeinter Rat.

Maddin85
11.11.2019, 08:47
Für "entzündete Achillessehnen" ist Laufen im Gelände "Gift". Und nur darauf habe ich mich wegen der Empfehlung deines Doc's bezogen.
Mit Laufen im Gelände habe ich Laufen auf Asphalt gemeint.

Man sollte auch zwischen Jogger und austrainiertem Sportler unterscheiden. Der Athlet regeneriert schneller. Bis vor kurzem litt ich noch unter morgendlichen Anlaufschmerz, der ist jetzt weg, auch dank der Treppenübung. Die erste härtere Woche seit September habe ich auch gut vertragen. Als Sportler sollte man seinen Körper kennen.

Für mich heißt es jetzt: Attacke!

RunSim
11.11.2019, 11:12
Und das Anfang November, geil! :geil: Ich bin es nicht gewohnt, schon jetzt 3km-RT zu trainieren. Ob mein Trainer sich vertan hat? :confused: Das widerspricht meinem Trainingswissen, Rolli, sag doch was!

Ich bin nicht Rolli, sondern nur RunSim, aber D.eDoc schrieb mal, dass er auch im Winter ab und an mal kürzere IVs in einem zügigen Tempo läuft, zwar nur 200er oder 400er, aber da du älter als er bist, musst du sie halt länger laufen :zwinker5:
Wieviel Pause zwischen der 800ern?
Frag mal nett beim Trainer nach, würde mich auch interessieren, was er damit bezweckt.

Rolli
11.11.2019, 11:38
Mein Trainer meint es gut mit mir! :D Wahrscheinlich möchte er mich zur 35:30min über 10 pushen:

10km Dl 1 in 4:20/min
12km profilierter Dl in 4:25/km
16km LDL in 4:25/km
6x800m in 3:27/km
Bergaufsprints 200m in 40sek bei 6,5% Steigung

Und das Anfang November, geil! :geil: Ich bin es nicht gewohnt, schon jetzt 3km-RT zu trainieren. Ob mein Trainer sich vertan hat? :confused: Das widerspricht meinem Trainingswissen, Rolli, sag doch was! Das Tempo bei den Intervallen habe ich noch gar nicht drauf, das Tempo der längeren Einheiten geht. Ich werde noch einmal nachfragen.

Ich habe schon mal gefragt... hast Du 35 drauf? 10km DL1 in 4:20... dann mach mal. Dagegen 6x800 in 2:45 müsste schon mal auch für Dich machbar sein, wenn die Pause länger als 3' ist.

Maddin85
11.11.2019, 12:01
Ich habe schon mal gefragt... hast Du 35 drauf? 10km DL1 in 4:20... dann mach mal. Dagegen 6x800 in 2:45 müsste schon mal auch für Dich machbar sein, wenn die Pause länger als 3' ist.
Ist machbar, aber noch nicht nach der ersten intensiven Trainingswoche im November

Maddin85
11.11.2019, 12:04
Wieviel Pause zwischen der 800ern? 1:30min!

Rolli
11.11.2019, 12:09
Nun ja... vielleicht will jetzt schon mit neuen Reizen starten. 90s ist natürlich arg kurz für dich.

Ex_Sprinter
11.11.2019, 17:52
10km Dl 1 in 4:20/min
12km profilierter Dl in 4:25/km
16km LDL in 4:25/km
6x800m in 3:27/km
Bergaufsprints 200m in 40sek bei 6,5% Steigung


Sorry, aber wenn Du im November - basierend auf Deinem aktuellen Stand - diesen Vorgaben folgst, sehe ich Dich 2020 bei folgenden Leistungen:
1500m DNS
5Km DNF
10Km DNS

Totaler Wahnsinn!

Derartige TEs wollen lang, lang vorbereitet sein. Im Februar oder März vielleicht ... wenn bis dahin ALLES gut läuft.

JoJa
11.11.2019, 18:42
Sorry, aber wenn Du im November - basierend auf Deinem aktuellen Stand - diesen Vorgaben folgst, sehe ich Dich 2020 bei folgenden Leistungen:
1500m DNS
5Km DNF
10Km DNS

Totaler Wahnsinn!

Derartige TEs wollen lang, lang vorbereitet sein. Im Februar oder März vielleicht ... wenn bis dahin ALLES gut läuft.

:nick::nick::nick::nick::nick::daumen::d aumen::daumen::daumen::daumen::

Maddin85
11.11.2019, 22:21
Sorry, aber wenn Du im November - basierend auf Deinem aktuellen Stand - diesen Vorgaben folgst, sehe ich Dich 2020 bei folgenden Leistungen:
1500m DNS
5Km DNF
10Km DNS

Totaler Wahnsinn!

Derartige TEs wollen lang, lang vorbereitet sein. Im Februar oder März vielleicht ... wenn bis dahin ALLES gut läuft.
Ich habe gerade 6 Wochen Pause hinter mir und bin schon in überraschend guter Verfassung. Diese Einheiten werde ich aber so nicht absolvieren können. Ich werde etwas Druck rausnehmen!

Mittlerweile wurden die Trainingsvorgaben um jeweils 5sek nach unten korrigiert, immer noch ist das Tempo hoch! So komme ich aber klar! Die Sieger der Silvesterläufe sind auch die Sieger der Hallen-DM! :wink:

Rolli
11.11.2019, 23:16
Sorry, aber wenn Du im November - basierend auf Deinem aktuellen Stand - diesen Vorgaben folgst, sehe ich Dich 2020 bei folgenden Leistungen:
1500m DNS
5Km DNF
10Km DNS

Totaler Wahnsinn!

Derartige TEs wollen lang, lang vorbereitet sein. Im Februar oder März vielleicht ... wenn bis dahin ALLES gut läuft.

Vielleicht will er in Paderborn uns richtig nass machen? Wer weiß das schon.

Maddin85
12.11.2019, 07:21
Vielleicht will er in Paderborn uns richtig nass machen? Wer weiß das schon.
In Paderborn hätte ich maximal eine 5:10min drauf, ich bin nicht in 1500m-Form!

Rolli
12.11.2019, 09:26
In Paderborn hätte ich maximal eine 5:10min drauf, ich bin nicht in 1500m-Form!

Absage?

Ex_Sprinter
12.11.2019, 17:28
Ohhh ... ich muss euch was beichten ...
Paderborn geht bei mir nicht aufgrund einer recht relevanten privaten Veranstaltung am 2. Advent.
Ich hätte aber bis dahin auch sub5:30 drauf ;-)
Ich kann euch anbieten, am Montag darauf alleine gegen die Uhr auf der Aschenbahn eine Zeit hinzulegen.

Ich plane im Sommer mal aus Spass den 5-Kampf zu absolvieren und da ist ein 1500er dabei!

Maddin85
13.11.2019, 13:27
El, 2km in 4:07min/km, Lauf-ABC, 12x200m Bergaufsprints, 6,5% Steigung, 1:30min Pause, Al

46,2/45,6/46,4/ 47,7/47,1/47,9/ 46,8/47,1/46,8/ 46,8/43,7/44,7sek

Es ist schon verrückt: Im Prinzip bin ich sowohl von meiner Athletik, als auch von meiner Schnelligkeit mit 53 Jahren nach 9 Laufjahren besser in Form als 2014 im 4. Laufjahr mit 48 Jahren. Auch wenn mein Fokus dieses Jahr ein anderer war als 2014. Damals hätte ich von der aktuellen 3000m-Zeit geträumt.

leviathan
13.11.2019, 14:16
[/B]Es ist schon verrückt: Im Prinzip bin ich sowohl von meiner Athletik, als auch von meiner Schnelligkeit mit 53 Jahren nach 9 Laufjahren besser in Form als 2014 im 4. Laufjahr mit 48 Jahren. Auch wenn mein Fokus dieses Jahr ein anderer war als 2014. Damals hätte ich von der aktuellen 3000m-Zeit geträumt.

Das ist nicht verrückt. Das ist völlig normal. Natürlich bist Du mittlerweile in einem Alter, wo der Kalender gegen Dich läuft. Auf der anderen Seite ist Dein Laufniveau niedrig genug, daß Du diesen Fakt mit den noch möglichen Verbesserungspotentialen deutlich überkompensieren kannst.

Maddin85
14.11.2019, 05:48
Nicht mal im nahe gelegenen Oberzentrum bin ich fündig geworden. Dabei suche ich nichts besonderes, nur eben keine Asics Gel Cumulus oder Brooks Beast, wie die meisten mit über 1,90m Körpergröße. Es sind die Leichtgewichttrainer, die mich interessieren.

Bei den Trumpmen wurde ich fündig:

Salming Race 6 für 25€ plus 17€ Porto plus 8€ Einfuhrumsatzsteuer, passt! Gute Schuhe, die aber fast als Wettkampfschuhe konzipiert sind. Ich werde sie bei den schnellen Sachen einsetzen.

Geht doch!

Maddin85
14.11.2019, 08:38
10km Dl 1 in 44:00min, 4:23min/km

An eine mittelschnelle Gangart innerhalb des normalen Dauerlaufs kann man sich genauso gut gewöhnen, wie an das Geschlurfe im 5er-Schnitt.

Nach den Bergaufsprints gestern und dem lockeren Dauerlauf heute stehen morgen 6x800m mit 1:30min Pause an. Mal sehen, ob ich die angepeilten 2:50min drauf habe.

Das Tempo wird zur Zeit deutlich verschärft. Schließlich möchte ich nicht nur den Silvesterlauf gewinnen, sondern auch den 3000m-Wettkampf in der Halle im Februar. :D

Rolli
14.11.2019, 08:48
Sorry, aber Du sollst die 800er in 2:46 laufen... nach Plan... :D

Maddin85
14.11.2019, 12:38
Sorry, aber Du sollst die 800er in 2:46 laufen... nach Plan... :D
Ich habe meinem Trainer geschrieben, dass mir das Tempo zu hart ist, er hat es korrigiert. Morgen gehe ich auf die Bahn, danach weiß ich, welches Tempo passt.

RunSim
14.11.2019, 13:50
Ich habe meinem Trainer geschrieben, dass mir das Tempo zu hart ist, er hat es korrigiert. Morgen gehe ich auf die Bahn, danach weiß ich, welches Tempo passt.

Maddin, man weint entweder nach dem Training oder gar nicht, aber auf keinen Fall schon davor ;-)

Scherz beiseite, ich persönlich fände die Einheit in der Intensität und zu diesem Zeitpunkt auch zu hart bzw nicht angemessen.
Vielleicht wollte er doch mal fordern, meistens denkt sich ein Trainer ja schon etwas dabei.
Viel Spaß beim Quälen; -)

spaceman_t
14.11.2019, 14:33
Salming Race 6 für 25€ plus 17€ Porto plus 8€ Einfuhrumsatzsteuer, passt! Gute Schuhe, die aber fast als Wettkampfschuhe konzipiert sind. Ich werde sie bei den schnellen Sachen einsetzen.

Geht doch!

Hmm, also für Wettkampfschuhe, gerade für Mittelstrecke sind die Teile doch eigentlich mit zu viel Material unterm Fuß ausgestattet. Was ich aber zugeben muss: die 6mm Sprengung der Salming beanspruchen meine Füße/Beine mehr als z.B. die Kinvara mit 4mm und sie gehen auch bei schnellerem Tempo ziemlich gut. Fürs ganz schnelle finde ich aber die Leichtgewichte aka Reebok Run Fast besser, da mehr Feedback und noch dynamischer.

Wo wir gerade bei schnell sind und damit einer Sache, bei der ich mich nur bedingt und nur auf arg kurzer Distanz auskenne und mich kaum in dieser erlauchten Runde zu fragen traue:

Ich will schneller werden. Langfristig auf 5km und ggf. auch 10km. Ich bin langsam, sehr langsam. Und noch viel langsamer als ich es noch im Sommer war, zumindest was den Ausdaueranteil betrifft (hab in 10 Wochen August-Oktober 6 Wochen ausgesetzt mit Nasen-Nebenhöhle und kurz danach erneuter Erkältung). Danach war auch auf dem Stand von vor 2 Jahren (mehr oder weniger Laufstart)

Auf der Bahn kann ich bei guten Bedingungen im einmaligen all-out ohne jetzt spezifisch groß trainiert zu haben vielleicht ne 15 auf 100m und ne 31-32 auf 200m laufen. Damit könnte ich fast noch leben. Alles danach nimmt dann dramatisch ab. Keine Ahnung was bei einmahlig all-out auf 400 ginge, zu Bestform vielleicht ne 85? Derzeit erheblich weniger.

Gestern mal 2x(5x200m, 200m langsame TP) 3min, SP bei im Schnitt 43-44s gelaufen ( vermutlich aber 10m mehr da nicht auf Bahn und via Stryd, der zeigt bei dem Tempo in etwa die 10m weniger an und ich bin mit IV-Programm der Uhr gelaufen). Das hat ordentlich geschlaucht und zwar kaum durch Laktat in den Beinen sondern eher via Pumpe/Körpergefühl), war aber noch nicht ganz am Limit. Im Sommer auf der Bahn bin ich noch zwischen 6x200m bei 33-35s mit 3min GP gelaufen (da natürlich genau), da gabs natürlich gut Laktat aber gefühlt war das weniger anstrengend als gestern (zugegeben, Erinnerungen können täuschen)

Nachdem ich letztes Jahr meine Grundlagen eher über die lange langsame Schiene aufgebaut habe, hab ich derzeit irgendwie mehr Bock auf schneller und kürzer. Idee ist, über die 400m Zeitverbesserung mittelbar die 1000m Zeit und dann irgendwann die 5k Zeiten zu verbessern.

Was wäre so ein Programm für eine Schnecke wie mich, dass mich auf 400 -1000m bis ca. Ende Januar ein gutes Stück voranbringen kann? (bei 3-4 mal Laufen die Woche, so ca. 35-45WKM). Achja, leider M40 mit wenig läuferischem Potential.

Maddin85
14.11.2019, 14:44
Mittelstrecken läuft man mit Spikes!

Das richtige Training vorausgesetzt und weniger Marathöne und Du kannst Dich an schnelle 5 und 10km über die kurzen Langstrecken herantasten. Frag Rolli, der kennt sich aus. 200m in 31sek schaffe ich nicht, dafür 3000m in 10:25min. Das bekommst Du mit viel Geduld auch hin. Und über 10km? Lass Dich überraschen!

tt-bazille
14.11.2019, 15:17
...als z.B. die Kinvara mit 8mm...

Die Kinvara haben 4 mm Sprengung.

spaceman_t
14.11.2019, 15:26
Du hast völlig recht. Das wollte ich auch schreiben (so machte der Satz ja auch keinen Sinn, zumindest nicht mit meiner Intention). Hab ich also korrigiert :)

spaceman_t
14.11.2019, 15:31
Mittelstrecken läuft man mit Spikes!

Das richtige Training vorausgesetzt und weniger Marathöne und Du kannst Dich an schnelle 5 und 10km über die kurzen Langstrecken herantasten. Frag Rolli, der kennt sich aus. 200m in 31sek schaffe ich nicht, dafür 3000m in 10:25min. Das bekommst Du mit viel Geduld auch hin. Und über 10km? Lass Dich überraschen!

Ich lauf keine M's und hab erst einen HM gelaufen. M steht auch in näherer Zukunft nicht im Plan, HMs nehme ich eigentlich nur als Ausdauervorbereitung für das kürzere Gedöhns. Hat dieses Jahr leider nicht perfekt funktioniert, da zwar HM gut geklappt hat, dafür die PBs auf 5km nicht gefallen ist (dummerweise war ich eben genau zur dafür geplanten Saisonphase krank) und nach der HM Vorbereitung scheinbar die Kraftausdauer noch gefehlt hat.
Daran will ich ja arbeiten und glaube dass über eine gute 400m Zeit, die dann wiederum eine ordentliche 1000er Zeit möglich macht auch irgendwann bei 3k und 5k noch was geht.
Nur wie gehe ich es am effektivsten an bei meinen Rahmenbedingungen?

Rolli
14.11.2019, 15:41
Hmm, also für Wettkampfschuhe, gerade für Mittelstrecke sind die Teile doch eigentlich mit zu viel Material unterm Fuß ausgestattet. Was ich aber zugeben muss: die 6mm Sprengung der Salming beanspruchen meine Füße/Beine mehr als z.B. die Kinvara mit 4mm und sie gehen auch bei schnellerem Tempo ziemlich gut. Fürs ganz schnelle finde ich aber die Leichtgewichte aka Reebok Run Fast besser, da mehr Feedback und noch dynamischer.

Wo wir gerade bei schnell sind und damit einer Sache, bei der ich mich nur bedingt und nur auf arg kurzer Distanz auskenne und mich kaum in dieser erlauchten Runde zu fragen traue:

Ich will schneller werden. Langfristig auf 5km und ggf. auch 10km. Ich bin langsam, sehr langsam. Und noch viel langsamer als ich es noch im Sommer war, zumindest was den Ausdaueranteil betrifft (hab in 10 Wochen August-Oktober 6 Wochen ausgesetzt mit Nasen-Nebenhöhle und kurz danach erneuter Erkältung). Danach war auch auf dem Stand von vor 2 Jahren (mehr oder weniger Laufstart)

Auf der Bahn kann ich bei guten Bedingungen im einmaligen all-out ohne jetzt spezifisch groß trainiert zu haben vielleicht ne 15 auf 100m und ne 31-32 auf 200m laufen. Damit könnte ich fast noch leben. Alles danach nimmt dann dramatisch ab. Keine Ahnung was bei einmahlig all-out auf 400 ginge, zu Bestform vielleicht ne 85? Derzeit erheblich weniger.

Gestern mal 2x(5x200m, 200m langsame TP) 3min, SP bei im Schnitt 43-44s gelaufen ( vermutlich aber 10m mehr da nicht auf Bahn und via Stryd, der zeigt bei dem Tempo in etwa die 10m weniger an und ich bin mit IV-Programm der Uhr gelaufen). Das hat ordentlich geschlaucht und zwar kaum durch Laktat in den Beinen sondern eher via Pumpe/Körpergefühl), war aber noch nicht ganz am Limit. Im Sommer auf der Bahn bin ich noch zwischen 6x200m bei 33-35s mit 3min GP gelaufen (da natürlich genau), da gabs natürlich gut Laktat aber gefühlt war das weniger anstrengend als gestern (zugegeben, Erinnerungen können täuschen)

Nachdem ich letztes Jahr meine Grundlagen eher über die lange langsame Schiene aufgebaut habe, hab ich derzeit irgendwie mehr Bock auf schneller und kürzer. Idee ist, über die 400m Zeitverbesserung mittelbar die 1000m Zeit und dann irgendwann die 5k Zeiten zu verbessern.

Was wäre so ein Programm für eine Schnecke wie mich, dass mich auf 400 -1000m bis ca. Ende Januar ein gutes Stück voranbringen kann? (bei 3-4 mal Laufen die Woche, so ca. 35-45WKM). Achja, leider M40 mit wenig läuferischem Potential.

Typische Langstreckler Denkweise. Keine Angst von langen Pausen. So was wie:

2x(5x200m, 200m langsame TP) 3min, SP bei im Schnitt 43-44s gelaufen
... ist LD-Training. Oder höhsten VO2max-Training (was der MDler auch beötigt) und schult nicht die Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer.

Versuche mal einfache 6x200 mit 3-4'P. Pause so lang bis man bereit ist wieder zu laufen.

... eigentlich vermisse ich solche Einheiten auch bei Maddin, auch im Winter... aber ich bin nicht sein Trainer.

Rolli
14.11.2019, 15:46
Ich lauf keine M's und hab erst einen HM gelaufen. M steht auch in näherer Zukunft nicht im Plan, HMs nehme ich eigentlich nur als Ausdauervorbereitung für das kürzere Gedöhns. Hat dieses Jahr leider nicht perfekt funktioniert, da zwar HM gut geklappt hat, dafür die PBs auf 5km nicht gefallen ist (dummerweise war ich eben genau zur dafür geplanten Saisonphase krank) und nach der HM Vorbereitung scheinbar die Kraftausdauer noch gefehlt hat.
Daran will ich ja arbeiten und glaube dass über eine gute 400m Zeit, die dann wiederum eine ordentliche 1000er Zeit möglich macht auch irgendwann bei 3k und 5k noch was geht.
Nur wie gehe ich es am effektivsten an bei meinen Rahmenbedingungen?
Rahmenbedingungen zu was?

spaceman_t
14.11.2019, 15:58
Rahmenbedingungen zu was?

Naja, derzeitigen Speed auf den jeweiligen Distanzen, Alter, Trainings-Zeiten, ca 2.5 Monate Zeitraum, Winter.

Oben hast Du ja schon eine Einheit genannt (nur eine Einheit alleine macht ja noch kein Training aus), die hab ich kurz vor meinen Erkältungen auch schon gemacht (siehe langer Post) und werde sie wieder einbauen. Im Winter ist es natürlich etwas gefährlicher mit längeren Pausen wegen der Abkühlung (sowohl muskulär als eben auch hinsichtlich Erkältung), da muss ich mir ein paar Gegenmittel einfallen lassen. Trainiert wird auch nicht auf der Bahn.

Gestrige Einheit war auch eher für VO2max gedacht, da wie gesagt derzeitig muskulär sicher mehr drin ist, aber generell die Pumpe in Kombination mit dem Restbefinden relativ schnell die Grenze vorgibt (sei es alles über 200m oder bei den 200m IVs). Und mein Gedankengang war, da muss ein bissl VO2max her.
Kraftausdauer fehlt aber 100%ig auch massiv und beeinflusst die nötige Pumpenarbeit sicherlich auch ordentlich).

400, 1000 zu verbessern und dann Frühjahr und Herbst nächsten Jahres was an der 5km PB drehen zu können (Ende Jan bis mitte Apr ist HM Vorbereitung als Ausdauer-Aufbau) ist der Plan.
Wie gesagt baue ich gerade zwischen 200 und 400m gewaltig ab um dann das niedrige Niveau über die nachfolgenden Distanzen mit mir mit zu schleifen.
Einen ähnlichen Abfall gibt's auch zwischen 5km PB und 10km PB (22:15 zu 46:58). Wichtiger ist mir aber die 5km PB, da sehe ich noch am ehesten Potential bei den Langstrecken.
Am meisten nervt mich aber, dass ich eben die 400-1000m Zeiten nicht adäquat der 100/200m Zeiten hinbekomme.

Rolli
14.11.2019, 16:19
Wie gesagt baue ich gerade zwischen 200 und 400m gewaltig ab um dann das niedrige Niveau über die nachfolgenden Distanzen mit mir mit zu schleifen.
Einen ähnlichen Abfall gibt's auch zwischen 5km PB und 10km PB (22:15 zu 46:58).
Da sind 2 verschiedene Bereiche und schlecht, ganz schlecht zu vergleichen.

400er zu knallen ist selten ein guter Plan, um 400m-Zeit zu verbessern.
Mache zuerst ein Schritt zurück und lerne schnell zu laufen. Schnell bedeutet richtig schnell. Spikes an und 30-50m fliegend!!! Sehr schnell gelaufene 400m kannst DU nur dann gut über die Runde bringen, wenn Du sehr ökonomisch und schnell läufst. Deine Energiereserven reichen nur für 150 vielleicht 250km (je nach Tempo) und dann merkst Du (was Du ja beschreibst) wie die Beine zu Blei werden. Sprinttraining ermöglich Dir deutlich schneller Anfangszeit und auch bessere Nutzung der Energie ab 200m.

Nun... das ist ein Systemwechsel. Willst Du das? Willst Du richtig schnell laufen? Dann ist Deine 10-Zeit Geschichte und Du musst erst mal laufen lernen.

spaceman_t
14.11.2019, 16:29
Naja, 400er Zeit soll nur ein Mittel zum Zweck sein, langfristig die 5er Zeit zu verbessern. Lauftechnik werde ich sowieso mit den von dir genannten Sprints, Strides usw. angehen. Auch die 200er sehe ich da noch drin.

Das Endziel sind die 400er auf keinen Fall. Dann schon eher die 800-1000er.

Trotz allem dachte ich, wenn ich es schaffe in bissl länger schnell zu laufen, klappt es auch mit der Zeit die längeren Distanzen zu verbessern, indem dann irgendwann auch wieder mehr Ausdauereinheiten dazukommen. Kann natürlich ein Denkfehler sein, deshalb frage ich ja hier (bin aber vermutlich dann wiede rim falsche Faden).

Und kurz nochmal angemerkt: Meine Beine werden nicht unbedingt zu Blei bei den derzeitigen Speeds (>200m), da limitiert eher der Rest. Bei 200m hast Du aber Recht, wenn ich die 6x200m innerhalb 33-35s mit 3-4min (Geh-Pause) laufe.

Rolli
14.11.2019, 16:44
Naja, 400er Zeit soll nur ein Mittel zum Zweck sein, langfristig die 5er Zeit zu verbessern. Lauftechnik werde ich sowieso mit den von dir genannten Sprints, Strides usw. angehen. Auch die 200er sehe ich da noch drin.

Das Endziel sind die 400er auf keinen Fall. Dann schon eher die 800-1000er.

Trotz allem dachte ich, wenn ich es schaffe in bissl länger schnell zu laufen, klappt es auch mit der Zeit die längeren Distanzen zu verbessern, indem dann irgendwann auch wieder mehr Ausdauereinheiten dazukommen. Kann natürlich ein Denkfehler sein, deshalb frage ich ja hier (bin aber vermutlich dann wiede rim falsche Faden).

Und kurz nochmal angemerkt: Meine Beine werden nicht unbedingt zu Blei bei den derzeitigen Speeds (>200m), da limitiert eher der Rest. Bei 200m hast Du aber Recht, wenn ich die 6x200m innerhalb 33-35s mit 3-4min (Geh-Pause) laufe.

Hier steck gerade der Denkfehler. Grob gesagt unterscheide ich 3 Systeme (nicht Trainingsmethoden sondern Systeme)
1. Lang.. viel und lang... viel ist gut, System 99,9% der Volksläufer
2. Lang, etwas schnell, Lari-Fari. Einfach nicht Fisch nicht Fleisch.
3. Schnell, immer nur schnell, sehr schnell. Training der Sieger.

Hier muss ich immer noch staunen, wie man mit 30km/Woche 35'/10km laufen kann oder mit 10km/Woche 18:30/5km, gerade nach 1,5-2 Jahren bei Rolli. :zwinker4:

Maddin85
14.11.2019, 19:17
... eigentlich vermisse ich solche Einheiten auch bei Maddin, auch im Winter... aber ich bin nicht sein Trainer.
Ich laufe 200m-Bergaufsprints mit 1:30min Pause für die Grundlage (Kraftausdauer)!

Rolli
14.11.2019, 19:31
Ich laufe 200m-Bergaufsprints mit 1:30min Pause für die Grundlage (Kraftausdauer)!

Schade, dass Du den Unterschied nicht siehst.

spaceman_t
14.11.2019, 20:04
Hier muss ich immer noch staunen, wie man mit 30km/Woche 35'/10km laufen kann oder mit 10km/Woche 18:30/5km, gerade nach 1,5-2 Jahren bei Rolli. :zwinker4:

Auch bei nem Ü40 Laufanfänger, der mit 16 trotz mehrjährigem LA-Training (immerhin mit 13 oder so mal 60m Hürden Kreismeister, in nem allerdings kleinen Kreis) nur ne 3000m Zeit von 18! min hinbekommen hat?

Wie gesagt, ich suche ja Anregungen wie sowas aussehen kann als Gesamtkonzept (dummerweise kein Verein mit Erwachsenen- Lauftrainern und nur sehr suboptimaler Bahn in der Nähe, heißt ich muss mich selbst trainieren).
Vermute aber dass gerade so ein dauerhaft schnell-superschnell Training auch nen guten Trainer mit Wissen in der Trainingsform benötigt.

Da werde ich Euch mal wieder in Ruhe lassen (damit ihr wieder zum Master-Thema zurückkommen könnt) und mich in den Grundlagen-Faden zurückziehen.

MikeStar
14.11.2019, 21:08
Spaceman: Vielleicht ein anderer Ansatz, wenn wenn du längere Pausen scheust.... versuch mal deine Pace für 100m "Nice and smooth" gelaufen zu ermitteln. Also schon Richtung Sprint, aber so gelaufen, dass du wirklich sauber läufst. Als Pause ganz locker zurück mit Beine ausschütteln usw.
Bei mir sind das z.B. 16-17s/100m bei 14.1s PB, mit ca. 80-90" zurück. 10-15 Wiederholungen sollten locker drin sein.
Wichtig, dass du sauber läufst.
In den kommenden Wochen variierst du die Intervalllängen... Tempo bleibt immer so, dass sauber gelaufen werden kann. Längere Intervalle nicht zu schnell starten, sondern konstant laufen.
Beispielsweise könnte später eine Einheit sein: 20' Warm-up, 20' Lauftechnik, 5x 100m mit ca. 90" P, 4x 200m mit ca. 120-150" P, 2x 300m mit 180-210" P, 20' Cooldown+Auslaufen

Nimm dir Zeit die Lauftechnik in Sachen Tempo zu optimieren.
1. Prio sollte sein, sauber schnell laufen zu können.

Klassisches Sprinttraining bedarf einfach langer Pause bei sehr kurzer Belastung.

Einen Aufbau so wie du ihn dir vorstellst würde ich eher über 1-2 Jahre sehen, als kurzfristig. Ich glaube aber mit 40 sind wir noch keine Masters, oder?

emel
15.11.2019, 07:42
Auch bei nem Ü40 Laufanfänger, der mit 16 trotz mehrjährigem LA-Training (immerhin mit 13 oder so mal 60m Hürden Kreismeister, in nem allerdings kleinen Kreis) nur ne 3000m Zeit von 18! min hinbekommen hat?

Wie gesagt, ich suche ja Anregungen wie sowas aussehen kann als Gesamtkonzept (dummerweise kein Verein mit Erwachsenen- Lauftrainern und nur sehr suboptimaler Bahn in der Nähe, heißt ich muss mich selbst trainieren).
Vermute aber dass gerade so ein dauerhaft schnell-superschnell Training auch nen guten Trainer mit Wissen in der Trainingsform benötigt.

Da werde ich Euch mal wieder in Ruhe lassen (damit ihr wieder zum Master-Thema zurückkommen könnt) und mich in den Grundlagen-Faden zurückziehen.

Äh, du wohnst in Hamburg?
Mir fallen da spontan mehrere Vereine ein wo auch "Erwachsene" MD oder LD trainieren können...

emel
15.11.2019, 07:47
... Ich glaube aber mit 40 sind wir noch keine Masters, oder?

geht ab 35 los

Maddin85
15.11.2019, 08:35
geht ab 35 los
Master ist man dann, wenn die ersten Wehwehchen anfangen. Und wenn man sich mit 35 Jahren schon so alt fühlt, dann ist man eben mit 35 Jahren Master. :D

Eine andere Bezeichnung wäre Jungsenioren. :hihi:

Dieser Masterfaden ist nix für Jogger, er ist für Sportler gedacht!

Rolli
15.11.2019, 08:42
Da werde ich Euch mal wieder in Ruhe lassen (damit ihr wieder zum Master-Thema zurückkommen könnt) und mich in den Grundlagen-Faden zurückziehen.
Finde ich Schade.

Ich Predige zwar gerne über irgendwas von "Systemwechsel" (bla-bla) dass bedeutet aber nicht, dass Du auch so ein Paar Einheiten abschauen und ein Paar Fragen stellen kannst.

Maddin85
15.11.2019, 08:52
Finde ich Schade.

Ich Predige zwar gerne über irgendwas von "Systemwechsel" (bla-bla) dass bedeutet aber nicht, dass Du auch so ein Paar Einheiten abschauen und ein Paar Fragen stellen kannst.
Du bringst es auf den Punkt, Rolli! Aus meiner Sicht sollte sich auch Spaceman angesprochen fühlen!

RunSim
15.11.2019, 09:11
Ich gehöre offiziell auch schon zu den Masters, verweigere aber diesen zweifelhaften Titel :peinlich:
Hier schreibe ich daher nicht, es sei denn um Maddin ein bisschen zu necken, den alten Masters-Läufer :hihi: :teufel:


Spaceman, bitte bleibe doch. Ich glaube viele trauen sich nicht in bestimmten Threads zu schreiben, weil sie aufgrund ihrer Laufleistung dafür nicht "qualifiziert" seien.
Man kann gut mehrere Läufer gleichzeitig kommentieren und helfen.

Leider habe ich bei dir einen richtigen Systemwechsel nicht hinbekommen, da ich dafür einfach zu unerfahren bin, wie man sowas anstellt.
Mit geballter Kraft geht das aber vielleicht :daumen:

RunSim
15.11.2019, 09:17
Typische Langstreckler Denkweise. Keine Angst von langen Pausen. So was wie:

... ist LD-Training. Oder höhsten VO2max-Training (was der MDler auch beötigt) und schult nicht die Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer.

Versuche mal einfache 6x200 mit 3-4'P. Pause so lang bis man bereit ist wieder zu laufen.

... eigentlich vermisse ich solche Einheiten auch bei Maddin, auch im Winter... aber ich bin nicht sein Trainer.



Ich laufe 200m-Bergaufsprints mit 1:30min Pause für die Grundlage (Kraftausdauer)!

Das ist etwas anderes als das, was Rolli meint.
Du läufst zwar 200m, das aber am Berg, d.h. eine längere Belastungszeit als flach und der Schwerpunkt liegt, wie du selbst sagst, auf Kraftausdauer.

Pausen auch relativ kurz, nur 1:30.

Rolli meinte doch, Training für Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer, auch im Winter. Z.B. 6x200m mit 3´ - 4´ Pause bzw. so lange Pause, bis man sich wieder fit genug fühlt.

spaceman_t
15.11.2019, 09:28
Äh, du wohnst in Hamburg?
Mir fallen da spontan mehrere Vereine ein wo auch "Erwachsene" MD oder LD trainieren können...

Leider wohne ich in Finky-Town und bin daher so ziemlich vom restlichen HH abgeschnitten. Da hier auch noch Familie und Nachwuchs zu betreuen sind, tue ich mir ausgedehnte Fahrten derzeit nicht an (das hab ich beim vorherigen Sport getan und den habe ich deshalb aufgegeben). Laufen ist bei mir deshalb drin, weil ich es direkt vor der Haustür machen kann. Jeglicher Verein wären mind 90min Fahrzeit + die eigentliche Trainingszeit. Das passt bei mir einfach nicht rein.

Es gibt hier zwar nen Verein mit LA-Training, aber nur für Kinder/Jugendliche. Wenn Tochter da rumrennt, nutze ich die Gelegenheit und drehe Runden auf der Bahn. Diese ist aber in jämmerlichem Zustand (ausgewaschene Sandbahn, Grasbewuchs, keine Linien mehr, mit 'Hochkurve' usw). Im Winter dank fehlender Beleuchtung und geschlossenem Tor aber nicht mehr als Option verfügbar.

spaceman_t
15.11.2019, 09:36
@ alle: Ich lese hier auf alle Fälle weiter mit (wie man sieht). Um wirklich was bei mir zu 'wechseln' bräuchte ich halt konkrete Trainingspläne über Wochen. Mit einzelnen Übungen die nicht mit dem restlichen Training koordiniert sind wird sich der gewünschte Effekt vermutlich nicht einstellen.

Wie schon erwähnt, werden bei mir 200m Einheiten sowohl im 'Laktat'-Bereich mit langen Pausen als auch in der Variante mit kürzeren Pausen und mehr WHs ein Trainingsbestandteil sein. Frage ist z.b. nur wie oft, was noch in der einzelnen TE (außer normales EL/AL) und welche TE innerhalb der 3-4 Einheiten pro Woche (ca 60-max70min, 1mal bis 90min am WE) und welche Abfolge innheralb z.b. 10 Wochen oder gar längerfristig (aka Periodisierung). Das traue ich mir auf Grund fehlender Trainer-Erfahrung nicht zu. Aber genau da vermute ich das eigentliche Potential einer System-Umstellung.

RunSim
15.11.2019, 10:52
Spaceman, deine Grundvoraussetzungen für einen kompletten Systemwechsel sind für mein Daherhalten nicht gerade optimal.
Die schnellen Einheiten dauern aufgrund der langen Vor- und Nachbereitungszeit eher länger als ein lockerer DL, ein DL ist da deutlich Familien-kompatibler. Und ich verstehe total, dass man da seine Prioritäten setzt.
Tartanbahn wäre zwar gut, aber eine Aschebahn tut es auch. Aufgrund der gewöhnlichen Arbeitszeiten ist die fehlende Beleuchtung jedoch ein negativer Faktor.

Das händische Ausmessen von kurzen Strecken auf einer flachen, asphaltierten Straße, die wenig benutzt wird, wäre eine Möglichkeit.
Verletzungsgefahr ist da aber auch gegeben. wenn du 60m voll durchziehst und dann kommt dir einer mit einem Hund+Leine entgegen, na Prost Mahlzeit.
(dafür gibt es ja auch ehrlich gesagt LA-Bahnen).
Per Stryd ist zwar besser als GPS, was dafür gar nicht nutzbar ist. Aber auch per Stryd hast du viel zu hohe Differenzen auf so kurzen Strecken.
Deine Strecken müssen für mein Daherhalten normiert sein. Ansonsten weißt du nie genau, ob dein Training wirklich Früchte trägt.

Falls du es versuchen willst, würde ich einen 200m Abschnitt bei dir in der Nähe suchen, bei dem du händisch Teilstrecken abmessen kannst.

30m / 50m / 60m / 90m / 100m / 120m / 150m / 200m

Mit diesen Abstufungen kannst du sowohl
- kurze max Sprints bis 60m machen
- 150m Tempowechsel-Sprints (abwechslend 30m schnell - 30m locker) laufen
- 150m - 200m Schnelligeitsausdauer Intervalle

Ein paar Mini Pylone brauchst du noch um die Teilstrecken beim training sichtbar zu machen. Das war es dann aber schon als Grundvoraussetzung.

Alle anderen, längeren Intervalle läufst du nach Stryd/GPS, das muss dann halt reichen.


Der Unterschied in deinem Training wird sein, dass du keinen Grundlagenaufbau machen wirst, so wie ich ihn dir geplant habe.
D.h. nicht so viel Training um die Schwelle herum (das, was Rolli wohl mit kein Fleisch, kein Fisch meint), sondern, wenn cih es richtig verstehe, gäbe es für dich folgende Bereiche:
seeeehr schnell (max. Sprints bis 60m/später ggf. 100m) / 150m TWL / 200m sehr schnell)
Intervalle im 1500m - 5km Renntempo
Dauerläufe, bei 3 Einheiten pro Woche wahrscheinlich nur 1 DL, die beiden anderen Einheiten schnell bis sehr schnell.

Dann bleibt aber die Frage, wie/ob du das Training vom Körper her verpackst. Du darfst auf keinen Fall sofort zu viel zu schnell machen.
Auch 6x50m max. Sprints können dich am Anang "zerstören".
Wenn du nach so schnellen Einheiten vollkommen erschöpft bist, ist das am Anfang vielleicht zu viel. Erst, wenn sich dein Körper daran gewöhnt hat, solltest du die Intensität+Umfang steigern.

Maddin85
15.11.2019, 11:12
Rolli meinte doch, Training für Schnelligkeit oder Schnelligkeitsausdauer, auch im Winter. Z.B. 6x200m mit 3´ - 4´ Pause bzw. so lange Pause, bis man sich wieder fit genug fühlt.
Jetzt weißt Du, warum ich im Masterfaden schreibe. Genau dieses harte Training möchte ich im Winter nicht absolvieren. Meine lädierten Achillessehnen haben sich nach 6 Wochen mit reduziertem Training deutlich regeneriert.

Hartes Intervalltraining (zum Beispiel 6×400m in 70 bis 72sek, 6min Pause) mache ich so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Am Ende der nächsten Saison werde ich möglicherweise wieder die gleichen Probleme haben. Master sind knackig! Mal knackt es hier, mal knackt es da! :D

Maddin85
15.11.2019, 11:16
@ alle: Ich lese hier auf alle Fälle weiter mit (wie man sieht). Um wirklich was bei mir zu 'wechseln' bräuchte ich halt konkrete Trainingspläne über Wochen. Mit einzelnen Übungen die nicht mit dem restlichen Training koordiniert sind wird sich der gewünschte Effekt vermutlich nicht einstellen.

Wie schon erwähnt, werden bei mir 200m Einheiten sowohl im 'Laktat'-Bereich mit langen Pausen als auch in der Variante mit kürzeren Pausen und mehr WHs ein Trainingsbestandteil sein. Frage ist z.b. nur wie oft, was noch in der einzelnen TE (außer normales EL/AL) und welche TE innerhalb der 3-4 Einheiten pro Woche (ca 60-max70min, 1mal bis 90min am WE) und welche Abfolge innheralb z.b. 10 Wochen oder gar längerfristig (aka Periodisierung). Das traue ich mir auf Grund fehlender Trainer-Erfahrung nicht zu. Aber genau da vermute ich das eigentliche Potential einer System-Umstellung.
Warum läßt Du Dir keine Pläne online erstellen?

RunSim
15.11.2019, 11:46
Jetzt weißt Du, warum ich im Masterfaden schreibe. Genau dieses harte Training möchte ich im Winter nicht absolvieren. Meine lädierten Achillessehnen haben sich nach 6 Wochen mit reduziertem Training deutlich regeneriert.

Hartes Intervalltraining (zum Beispiel 6×400m in 70 bis 72sek, 6min Pause) mache ich so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Am Ende der nächsten Saison werde ich möglicherweise wieder die gleichen Probleme haben. Master sind knackig! Mal knackt es hier, mal knackt es da! :D

Ja ok, jetzt verstehe ich deine Antwort auf Rollis Hinweis.
Ich dachte, du meintest, dass du doch sowas wie von Rolli vorgeschlagen trainierst. Aber deine Antwort war der Hinweis, dass du eine andere Art von Grundlage bevorzugst.

Jeder hier kennt sich selbst und weiß, was er seinem eigenen Körper zumuten kann.

Maddin85
15.11.2019, 13:06
Jeder hier kennt sich selbst und weiß, was er seinem eigenen Körper zumuten kann.

Einigen hier, besonders den Jüngeren, scheint es nur um "schneller, höher, weiter" zu gehen. Das ist nicht meine Priorität! Mir geht es darum, mich anzustrengen, und mir ein hohes Maß an Lebensqualität und Gesundheit zu erhalten (Sportler haben besseren ... :D). Es ist ein schönes Ziel, zu den besten Athleten meiner Altersklasse in Deutschland gehören zu wollen. Wieviele gibt es denn, die mit 53 Jahren die 3000m in 10:25min schaffen und gesund sind?

Maddin85
15.11.2019, 13:36
Ich bin noch langsam! Das ist aber normal zu diesem Zeitpunkt.

6x800m, 1:30min Pause

2:48/2:54/2:54/2:53/2:58/2:53min

emel
15.11.2019, 13:59
...Finky-Town und bin daher so ziemlich vom restlichen HH abgeschnitten....

Ok für LA Vereine nicht ideal ;).
Am ehesten vielleicht HNT Sportanlage Opferberg, die richten im August auch ein schönes Sportfest und im Winter Crossläufe aus.

Ansonsten muss es erstmal ohne gehen. Ich selbst kann mich auch nie richtig entscheiden. Ich mag lange Läufe und Dauerläufe, Ich laufe auch gerne schnell (bevorzugt in einer Trainingsgruppe) und vom 100 Meter Lauf bis zum Marathon macht mir alles Spass. Aber um WIRKLICH schneller zu werden sollte ich auch mal etwas in der Richtung tun. Nächstes Jahr SOLL/MUSS/WILL die sub20 auf 5km her.

Maddin85
17.11.2019, 15:17
Aus beruflichen Gründen mußte ich eine Rekomeinheit von 6km ausfallen lassen. Passiert mir sonst nicht, ich bin trotzdem hochzufrieden!





47












Montag
11.11.2019












Dienstag
12.11.2019












Mittwoch
13.11.2019
10,5
00:53:54
El, 2km DL2 in 4:07min/km, 12x200m Bergaufsprints, 6,5% Steigung, 1:30min Pause, Al


46,2/45,6/46,4/ 47,7/47,1/47,9/ 46,8/47,1/46,8/ 46,8/43,7/44,7sek


Donnerstag
14.11.2019
10
00:44:00
DL1

4:23min/km


Freitag
15.11.2019
10
00:48:43
El, Lauf-ABC, 6x800m (Tartanbahn), 1:30min Gp/Tp, Al


2:48/2:54/2:54/2:53/2:58/2:53min


Samstag
16.11.2019
12
00:54:28
DL1 profiliert
152
4:32min/km


Sonntag
17.11.2019
16
01:15:05
DL1


4:41min/km


Summe


58,5
4:36:10

RunSim
17.11.2019, 18:04
Haha, ich heute 15,5km in 4:43 ;-)

emel
21.11.2019, 16:46
Ich werde im Februar in HH 800 Meter in der Halle laufen :)
Da unsere MDler im Winter auch des öfteren in der Halle sind werde ich vorrausslichtlich auch ein(ige) Male dort trainieren können.

MikeStar
21.11.2019, 20:56
Ihr habt im Norden wenigstens ein paar Hallenmeetings... hier bei uns finde ich kaum welche... :frown:

RunSim
22.11.2019, 11:11
Ich werde im Februar in HH 800 Meter in der Halle laufen :)
Da unsere MDler im Winter auch des öfteren in der Halle sind werde ich vorrausslichtlich auch ein(ige) Male dort trainieren können.

Hach, wie schön... 800m in der Halle :nick:
Training in der Halle ist auch super... Schnelle 200er, 300er, 1000er, was auch immer, alles macht da Spaß! Kein Wind, kein Eis, angenehme Temperaturen, kurze Hose! :nick:

Maddin85
02.12.2019, 13:58
49










Montag
25.11.2019
12
00:53:46
Dl 1 profiliert
4:28min/km


Dienstag
26.11.2019
10
00:51:44
El, 2km in 4:02min/km, 8x300m Bergaufsprints, 4,7% Steigung, 2:00min Pause, Al
1:09,0/1:11,4/ 1:11,4/1:11,2/ 1:12,0/1:11,1/ 1:09,7/1:10,7min


Mittwoch
27.11.2019
10
00:44:16
Dl 1
4:26min/km


Donnerstag
28.11.2019
6
00:30:02
Regeneration
5:00min/km


Freitag
29.11.2019
12
01:00:16
El, Lauf-ABC, 8x800m im Gelände, 1:30min Gp/Tp, Al
3:02/3:05/3:02/ 3:14/3:01/3:00/ 3:00/3:02min


Samstag
30.11.2019










Sonntag
01.12.2019
14
01:03:43
Dl 1
4:33min/km


Summe


64
5:03:47

Maddin85
04.12.2019, 13:38
Die Ziele sind gesetzt, gerade habe ich mit meinem Trainer drüber gesprochen.

Ziel 1: DM-Normen für die AK M55 (2021) über 1500/3000/5000/10000m unterbieten, das sollte kein großes Problem sein, die geforderten 2:30min über 800m schaffe ich auf der rechten Arschbacke, die geforderten 18:35min für die 5000m sind lächerlich und die 39:20min über 10000m? :hihi:

Ziel 2: die hohe 36 über 10km im Frühjahr oder Herbst sind machbar, schon aufgrund meiner 10:25min über 3000m 2019, sagt der Trainer. Das große Ziel für 2020 heißt also persönliche Bestzeit über 10km - mit 54 Jahren!

Ich habe eine These: je älter man wird, desto schneller wird man. Nun bin ich gespannt, welche Zeit ich mit 65 Jahren drauf haben werde, die 34 über 10 ist ein großer Traum von mir! :D

RunSim
04.12.2019, 14:39
Ziel 1 ist für dich aber wohl kein ernst gemeintes Ziel sondern eher nur Rumprahlerei.
Wenn du Ziele nach deinen eigenen Aussagen eh locker unterbietest, dann sind das keine wirklichen Ziele :traurig:


Aber schönes Ziel 2, Maddin! :daumen:
Auf 5000m/5km wirst du wahrscheinlich so bei 17:30 ankommen wollen, wa?

Hast du schon Pläne, wo du gut die 10km laufen kannst?

Maddin85
04.12.2019, 14:52
Ziel 1 ist noch nicht geschafft! Ich sehe aber kein großes Problem darin.

Für Ziel 2 habe ich 2 Wettkämpfe im Frühjahr und im Herbst im Auge, die ich aber noch nicht verrate. Dazu muss alles passen, es darf nicht zu warm sein, aber auch nicht zu kalt, nicht zu windig von vorne oder von der Seite. Glück gehört auch dazu! Wenn man als alter Sack eine Bestzeit schafft, ist das gut fürs Ego, dieses Motiv treibt mich an!

Auch ein anderes Motiv treibt mich an: Rolli im Kampf Mann gegen Mann zu deklassieren, gell Rolli?

:hihi:

Rolli
04.12.2019, 16:03
Die Ziele sind gesetzt, gerade habe ich mit meinem Trainer drüber gesprochen.

Ziel 1: DM-Normen für die AK M55 (2021) über 1500/3000/5000/10000m unterbieten, das sollte kein großes Problem sein, die geforderten 2:30min über 800m schaffe ich auf der rechten Arschbacke, die geforderten 18:35min für die 5000m sind lächerlich und die 39:20min über 10000m? :hihi:

Ziel 2: die hohe 36 über 10km im Frühjahr oder Herbst sind machbar, schon aufgrund meiner 10:25min über 3000m 2019, sagt der Trainer. Das große Ziel für 2020 heißt also persönliche Bestzeit über 10km - mit 54 Jahren!

Ich habe eine These: je älter man wird, desto schneller wird man. Nun bin ich gespannt, welche Zeit ich mit 65 Jahren drauf haben werde, die 34 über 10 ist ein großer Traum von mir! :D

1. Noch mit 49 habe ich die Normen für M50 ausgelacht und alles im Training 3x hintereinander gelaufen. Schon 2 Jahre später... sah die Welt anders aus.
2. Realistisch? Keine Chance. Aber ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg und werde mich freuen, wenn Du es schaffst.

Und... ich scheue "Kampf Mann gegen Mann" nicht!!

Maddin85
04.12.2019, 16:43
1. Noch mit 49 habe ich die Normen für M50 ausgelacht und alles im Training 3x hintereinander gelaufen. Schon 2 Jahre später... sah die Welt anders aus.
2. Realistisch? Keine Chance. Aber ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg und werde mich freuen, wenn Du es schaffst.

Ob Ziel 2 erreichbar ist, steht und fällt mit der Gesundheit und mit der Qualität meines Trainings. Welches Ziel würdest Du Dir denn an meiner Stelle setzen?

Über Ziel Nr. 1 brauchen wir nicht zu diskutieren. Noch bin ich viel zu gut in Form und wenn ich gesund bleibe, wird das noch eine Weile so bleiben.

@Rolli: Bei Dir halte ich das polarisierte Training für kontraproduktiv. Oder glaubst Du, es hätte Dich schneller gemacht?

Rolli
04.12.2019, 17:16
@Rolli: Bei Dir halte ich das polarisierte Training für kontraproduktiv. Oder glaubst Du, es hätte Dich schneller gemacht?

Begründe?

frank2015
04.12.2019, 17:31
Ihr habt im Norden wenigstens ein paar Hallenmeetings... hier bei uns finde ich kaum welche... :frown:

8.2. Ludwigshafen
https://www.ue30leichtathletik.de/ausschreibungen/sportfeste/

BWMeisterschaftist nächstes Jahrin Sindelfingen...

MikeStar
04.12.2019, 20:17
Frank: ja, danke. Sonntag ist auch in LU Meeting, warte noch auf die Meldebestätigung.

Aber jetzt BTT.

emel
07.12.2019, 12:10
Schön, das ihr über M55 Ziele lachen könnt. Ich schaffe wahrscheinlich nicht einmal die M60 Normen. Und das mit 42 ;)
Wo kann man diese Normen nachlesen?

Da ich ja im Februar bei den https://ladv.de/ausschreibung/detail/24099/Landeshallenmeisterschaften-der-Senioren-innen-Hamburg.htm über 800 Meter starten möchte, sollte ich auch etwas dafür trainieren. Am Mittwoch 1600/800/1600/800/1600 lieft nicht so dolle.

Heute Masters-"Geheimtraining". Zwei alte Herren rennen 200er auf der Bahn. 8x200 in ca. 38 Sekunden.
Genauer bekomme ich das mit meiner Uhr nicht hin, und dann ist heute morgen auch noch das Armband gerissen :D

Zum Glück ist bald Weihnachten!!

?Wie finde ich eine realistische Zielzeit für Februar?

RunSim
07.12.2019, 13:29
Emel, ich glaube, dass du da zumindest meine Aussagen falsch gedeutet hast.
Wenn jemand Normen bereits drauf hat, dann ist das für denjenigen halt ein relativ gesehen kleines Ziel.
Und demjenigen, d.h. in diesem Falle Maddin, rate ich dann zu 'vernünftigen', seinem Leistungsstand entsprechenden Zielen.

Zumindest ich wollte nicht damit ausdrücken, dass die Normen total easy sind. Für andere Läufer sind solche Normen sehr weit weg und es wäre für sie daher ein großer Erfolg sie zu erreichen.

800m Zielzeit für Februar würde ich an deiner Stelle nicht schon jetzt festlegen. Wenn du schon viel MD Training gemacht hast, kann man das mMn besser abschätzen. Aus einer Einheit kann zumindest ich nicht viel herauslesen.
Ggf können das andere mit mehr Erfahrung.
Ich würde erstmal ein paar weitere Einheiten laufen und schauen, was im Bereich des schnellen Laufens so möglich ist :-)

emel
07.12.2019, 15:25
Alles Gut! Sollte gar nicht so gejammert rüberkommen.
Ich gönne euch allen eure schnellen Zeiten! Und Maddin hab ich im letzten Jahr ja noch bei Veranstaltung live getroffen.

Wird mein erster 800m Versuch. Im Sommer beim Zehnkampf bin ich 68sek über 400 gelaufen.
Ich denke wird so Richtung 2:40 bis 2:50 gehen.

Maddin85
07.12.2019, 17:43
Und Maddin hab ich im letzten Jahr ja noch bei Veranstaltung live getroffen.
Es war dieses Jahr im Februar, 3000m in der Halle! Aber ich möchte jetzt nicht den Klugscheißer raushängen lassen. Gib Gas!

RunSim
07.12.2019, 19:13
Mit 68/400m kann man ja schonmal was anfangen bzgl. RT.

Jetzt draußen in der Kälte finde ich es schwierig 800m RT zu laufen. Da kann man je nach Witterung immer mal ein paar Sekunden draufrechnen. Man muss da also beim Training nicht so panisch auf jede Sekunde achten.

Wenn es die Witterung zulässt, würde ich schon jetzt mit vorgelagerten Mini Programmen starten.
3-6x100m/150m in ca. 18 bzw 27 Sekunden.
Ggf. auch noch eine Sekunde langsamer und dann erst nach ein paar Wochen Tempo steigern.

Ist der Wettkampf Anfang, Mitte oder Ende Februar?
So viel Zeit ist dann ja nicht mehr für einen Aufbau.

Die 800m läufst du in Spikes, richtig?

Maddin85
07.12.2019, 23:48
Kennt jemand das Gefühl, wie es ist, wenn man 9 Jahre lang hart trainiert hat, und im 10. Jahr müde wird?

Manchmal ist es schwer, sich zum Training zu motivieren. Gestern standen 8x800m auf dem Plan. Ich ließ die Einheit ausfallen, weil ich müde war und lief lediglich 6km in 5:37/km. Heute zwang ich mich zu 6x1000m mit 2min Pause und hatte keine Lust. Die ersten 4 Intervalle gestaltete ich der Abwechslung wegen als Tempoflexintervalle nach Peter Greif, was mißlang, weil die Steuerzeiten zu schnell gewählt waren. Ich zog die Einheit durch:

3:39/3:49/3:58/3:54/3:47/3:50min

Jammern auf hohem Niveau nennt man so etwas. 6x1000m in 3:28min muss ich noch gar nicht laufen können. Die Einheit war passabel - zum jetzigen Zeitpunkt.

Vor einem halben Jahr hatte ich geplant, in Paderborn im Dezember 1500m in der Halle zu laufen. :hihi:

emel
08.12.2019, 09:11
Es war dieses Jahr im Februar, 3000m in der Halle! Aber ich möchte jetzt nicht den Klugscheißer raushängen lassen. Gib Gas!

Richtig :D . Da "letzte Saison" bei mir gedanklich schon letztes Jahr, auch wenn für den ein oder anderen das "neue Jahr" mit dem 01.01 beginnen mag :wink:


...Jetzt draußen in der Kälte finde ich es schwierig 800m RT zu laufen. Da kann man je nach Witterung immer mal ein paar Sekunden draufrechnen....

Wenn es die Witterung zulässt, würde ich schon jetzt mit vorgelagerten Mini Programmen starten.
3-6x100m/150m in ca. 18 bzw 27 Sekunden.
Ggf. auch noch eine Sekunde langsamer und dann erst nach ein paar Wochen Tempo steigern.

Ist der Wettkampf Anfang, Mitte oder Ende Februar?
So viel Zeit ist dann ja nicht mehr für einen Aufbau.

Die 800m läufst du in Spikes, richtig?

Wettkampf ist Anfang Februar. Ich versuche noch so viele "Mini-Sessions" einzulegen wie möglich. Max 1x in der Woche. Die 800 will ich mit Spikes laufen ja. Habe gestern ohne Spikes trainiert. Die Spikes sind alle abgebrochen. Vermutlich vom 10-Kampf im August. Hatte ich entweder nicht bemerkt, oder verdrängt.

Maddin85
08.12.2019, 12:41
Die Woche fühlte sich hart an und auch die Umfänge gehen nach oben!




49










Montag
03.12.2018
12
00:53:10
Dl1
4:26min/km


Dienstag
04.12.2018
11,6
01:00:30
El, 2km in 4:01min/km, 10x300m Bergaufsprints, 4,7% Steigung, 2:00min Pause, Al
1:10,6/1:13,0/ 1:13,8/1:12,9/ 1:12,0/1:11,2/ 1:12,1/1:11,7/ 1:09,7/ 1:10,9min


Mittwoch
05.12.2018
15
01:05:40
Dl1 profiliert
4:22min/km


Donnerstag
06.12.2018










Freitag
07.12.2018
6
00:33:46
Regeneration
5:37min/km


Samstag
08.12.2018
11
00:57:46
El, Lauf-ABC, 6x1000m, 2:00min Gp/Tp, Al
3:40/3:49/3:58/3:55/3:47/3:51min


Sonntag
09.12.2018
16
01:15:53
Dl1
4:44min/km


Summe


71,6
5:46:45

Rolli
08.12.2019, 18:24
Vor einem halben Jahr hatte ich geplant, in Paderborn im Dezember 1500m in der Halle zu laufen. :hihi:

Genau!!!!

Maddin85
10.12.2019, 21:37
Im Auge habe ich folgende Rassen
1. Labradoodle (Kreuzung Königspudel x Labrador Retreaver)
2. Golden Doodle (Kreuzung Königspudel x Golden Retreaver)
3. Labrador Retreaver
4. Golden Retreaver

Hat jemand Erfahrungswerte, können diese Hunde auch mal 20km/h laufen, wenn ich Intervalle trainiere? Sind sie leicht zu trainieren?

Wie sieht es mit Hallentraining aus? :D

Spass beiseite, die typischen Läuferhunde Australian Shepard und Border Collie sind nix für Anfänger und deshalb für mich ungeeignet.

https://images.app.goo.gl/j5HvXVBxnk8LCZ8R7

D.edoC
11.12.2019, 08:44
Kennt jemand das Gefühl, wie es ist, wenn man 9 Jahre lang hart trainiert hat, und im 10. Jahr müde wird? Kann ich nachvollziehen. Erst Recht im Winter, wenn's kalt und dunkel ist.

RunSim
11.12.2019, 10:31
Kann ich nachvollziehen. Erst Recht im Winter, wenn's kalt und dunkel ist.
Jau.
Habe zwar bei weitem nicht so viele Laufjahre aufm Buckel, aber mir persönlich macht diese sch.... Dunkelheit arg zu schaffen.
Kälte kommt auch noch dazu, dann kann man nicht wirklich schnell laufen.

Ich kann mich nur dadurch motivieren, dass es vielen Läufern in Deutschland so geht und das bald wieder ein Ende hat...naja, kein wirklichr Trost, aber irgendwie muss es ja weitergehen :nick: :daumen: :nick:

Rolli
11.12.2019, 10:37
Halle !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

RunSim
11.12.2019, 10:46
Im Auge habe ich folgende Rassen
1. Labradoodle (Kreuzung Königspudel x Labrador Retreaver)
2. Golden Doodle (Kreuzung Königspudel x Golden Retreaver)
3. Labrador Retreaver
4. Golden Retreaver

Hat jemand Erfahrungswerte, können diese Hunde auch mal 20km/h laufen, wenn ich Intervalle trainiere? Sind sie leicht zu trainieren?

Wie sieht es mit Hallentraining aus? :D

Spass beiseite, die typischen Läuferhunde Australian Shepard und Border Collie sind nix für Anfänger und deshalb für mich ungeeignet.

https://images.app.goo.gl/j5HvXVBxnk8LCZ8R7


Wir haben einen Königspudel. Nein, nicht so kacke frisiert wie diese Modenschau-Püppies :zwinker2: (wir werden immer gefragt, ob das ein Golden Doodle sei)

Golden Doode und Labradoodle sind zurzeit ja voll "in" und trendy. Schon alleine deswegen würde ich mir keinen kaufen. Aber das soll jeder für sich entscheiden.

Königspudel sind super Familienhunde, sehr intelligent und unsere ist sehr aktiv. Wenn wir sie mit anderen Hunden im Wald spielen lassen, dann geht die ab wie Lutzi. Sie hat leider einen Herzfehler, daher nehme ich sie nicht auf Laufrunden mit. Ansonsten würde ich es ihr zutrauen mich auf lockeren DLs zu begleiten. Sowas muss man aber langsam anleiten. Zunächst nur sehr kurze Strecken und natürlich sollte der Hund nicht zu jung sein.
Wenn du dir also einen 8 Wochen alten Hund kaufst und denkst, dass du den in 2 Wochen mit auf die Luafrunde nehmen kannst...:klatsch::hihi:
Da hast du erstmal andere Probleme :zwinker4: :nick:

Ein Lauffreund hat einen Border Collie. Den nimmt der immer zum Laufen mit. Diese Rasse ist wohl wirklich äußerst gut dafür geeignet.
Kein Anfängerhund? Das kann natürlich stimmen, aber wenn du Fehler in der Erziehung machst, dann wirkt sich das bei allen Hunden in der Entwicklung aus.

Ganz allgemein ein Tipp: denk bloß nicht, dass es "mal eben so" getan ist, dass du dir einen Hund kaufst und der dann treu neben dir herläuft.
Das dachte ich auch :hallo::zwinker4: in der Realität kann es je nach Hund seeeehr viel Arbeit sein.
Ausnahme: du holst dir einen Hund, der das vom Vorbesitzer bereits kennt.


Achso, im Wald bei uns gibt es einen Golden Doodle. Der hat weniger Energie und Ausdauer als unsere Hündin mit Herzfehler. Der legt sich einfach auf den boden und bewegt sich keinen Meter mehr. Weiß nicht, ob nur der eine Hund so ist, aber das wäre jetzt nicht so miene Optimallösung für einen Laufbegleiter :hihi:

Maddin85
11.12.2019, 10:48
Kann ich nachvollziehen. Erst Recht im Winter, wenn's kalt und dunkel ist.
Bisher habe ich ohne Rücksicht auf meine fehlende Motivation durchtrainiert, meinen Jahrestrainingsplan vor Auge habend. Ohne ein gut durchdachtes, strukturiertes Wintertraining gibt es keine Topleistungen im Frühjahr, besonders, wenn man anders als Simon an seinem Limit angekommen ist.

Nun ist uns die Idee mit dem Hund gekommen. Die uns vorschwebende Hunderasse benötigt viel Beschäftigung und besonders Bewegung, einfache Spaziergänge an der Leine machen den Hund nicht glücklich, eine Win-Win-Situation!

RunSim
11.12.2019, 10:48
Halle !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Drück doch noch weiter in die Wunde :peinlich:
Einmal pro Woche Hallentraining... ach komm, alle zwei Wochen einmal Hallentraining...das wäre ein Traum.... :traurig::traurig::traurig::traurig::tra urig:





Bisher habe ich ohne Rücksicht auf meine fehlende Motivation durchtrainiert, meinen Jahrestrainingsplan vor Auge habend. Ohne ein gut durchdachtes, strukturiertes Wintertraining gibt es keine Topleistungen im Frühjahr, besonders, wenn man anders als Simon an seinem Limit angekommen ist.

Ja, ich habe gut reden, ich weiß. Solange man sich eh noch verbessert, dann ist das Motivation genug.
Je mehr Laufjahre man hat umso schwieriger wird das natürlich.



Nun ist uns die Idee mit dem Hund gekommen. Die uns vorschwebende Hunderasse benötigt viel Beschäftigung und besonders Bewegung, einfache Spaziergänge an der Leine machen den Hund nicht glücklich, eine Win-Win-Situation!

Ein Hund braucht viel Zeit. Vergiss das mal ganz schnell, dass du den zum Dauerlauf aus der Hütte holst, ein paar km mit ihm läufst und dann war es das.
Meine Erfahrung ist da eine ganz andere.

Welche Rasse schwebt euch denn vor?

Maddin85
11.12.2019, 11:19
Ein Hund braucht viel Zeit. Vergiss das mal ganz schnell, dass du den zum Dauerlauf aus der Hütte holst, ein paar km mit ihm läufst und dann war es das.
Meine Erfahrung ist da eine ganz andere.

Welche Rasse schwebt euch denn vor?
Meine Lebensgefährtin ist ausgebildete Hundetrainerin, ich bin der Anfänger! Uns schwebt ein Goldendoodle, ein Labradoodle, alternativ ein Golden Retriever oder ein Labrador vor. Alle genannten Hunderassen werden auch als Therapiehunde eingesetzt.

Mir entgegenkommenden Joggern werde ich dann beruhigt zurufen können: Der tut nix, der will nur spielen! Vor 75cm Schulterhöhe kann so ein Jogger schon mal Angst bekommen! :teufel:

RunSim
11.12.2019, 11:42
Meine Lebensgefährtin ist ausgebildete Hundetrainerin, ich bin der Anfänger! Uns schwebt ein Goldendoodle, ein Labradoodle, alternativ ein Golden Retriever oder ein Labrador vor. Alle genannten Hunderassen werden auch als Therapiehunde eingesetzt.


Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn deine Freundin Hundetrainierin ist, dann braucht ihr doch keinen Anfängerhund...
Dann erzieht ihr den zusammen und deine Freund kann den zum großen Teil anlernen. Und deine Freundin kann dir dann zeigen, worauf du achten solltest.

Wenn du einen Hund als Laufkumpel haben willst, wäre wie gesagt ein Border Collie top. Das sind echte Flummies und die haben echt Bock auf laufen.
Einen Therapiehund brauchst du doch nicht, oder doch? :teufel::teufel::teufel::teufel::teufel:


Schulterhöhe eines Hundes ist mir übrigens reichlich egal. Diese kleinen Angst-Wadenbeisser sind viel schlimmer. Aber das ist ein anderes Thema ;-)

Maddin85
11.12.2019, 11:48
Wenn du einen Hund als Laufkumpel haben willst, wäre wie gesagt ein Border Collie top. Das sind echte Flummies und die haben echt Bock auf laufen.
Einen Therapiehund brauchst du doch nicht, oder doch? :teufel::teufel::teufel::teufel::teufel:


Schulterhöhe eines Hundes ist mir übrigens reichlich egal. Diese kleinen Angst-Wadenbeisser sind viel schlimmer. Aber das ist ein anderes Thema ;-)
Der Hund wird ausgebildet, ich möchte aber einen verträglichen, unkomplizierten Hund haben. Border Collies sind Hütehunde. Werden sie nicht gefordert, entwickeln sie schnell Verhaltensauffälligkeiten und fangen an, Füße zu hüten! Auf keinen Fall ist ein Border Collie ein Anfängerhund. So ein Doodle braucht einfach nur viel Bewegung und möchte bei seinen Menschen sein. Training bekommt er von mir, es gibt sogar Wettkämpfe mit Hund, Canicross genannt.

https://images.app.goo.gl/624X6G6T7fXZc9tt9

klnonni
11.12.2019, 11:57
Nun ist uns die Idee mit dem Hund gekommen. Die uns vorschwebende Hunderasse benötigt viel Beschäftigung und besonders Bewegung, einfache Spaziergänge an der Leine machen den Hund nicht glücklich, eine Win-Win-Situation!

:daumen:

Ich möchte die DL mit meiner Hündin nicht mehr missen.
Wenn deine Lebensgefährtin sogar Hundetrainerin ist, dann haste den Hund bestimmt schnell bei gebracht ordentlich an Deiner Seite zu laufen.

Manchmal sehe ich Läufer die auf der Strasse und zum Teil auch im Wald den Hund an einer Leine an der Hand führen.
Da empfehle ich wirklich direkte Jogging-Leinen.
Bei einer Joggingleine hat man einen Hüftgurt meist mit kleiner Tasche und an diesem Gurt klickt man eine elastische Hundeleine an, am besten eine mit Sicherheitsentriegelung. Dann hat man immer die Hände frei.
Die elastische Leine hat den Vorteil bei kurzen Tempounterschiede zwischen euch, gibt es keinen unangenehmen Zug im Rücken.
Die Sicherheitsentriegelung ist wichtig wenn man schnell sich vom Hund trennen muss - sei es weil man seinen Hund frei geben muss,
weil dieser von einem anderen freilaufenden Hund angegriffen wird und sich wehren muss oder weil der Hund zum Beispiel in Panikgerät und Dich gefährdet.

Am besten ist es natürlich wenn der Hund freilaufen kann, leider ist dies ja nicht immer möglich.

Falls ihr euch einen Hund anschafft, wirst Du sicher viel Spass mit dem "kleinen" Chaoten haben :nick:


Auf keinen Fall ist ein Border Collie ein Anfängerhund.
Stimmt, aber wenn Deine Frau eine Hundetrainerin ist, seit ihr ja auch bestimmt keine Anfänger und ein Border Collie ist sehr gelehrsam!

D-Bus
11.12.2019, 12:44
1. Noch mit 49 habe ich die Normen für M50 ausgelacht und alles im Training 3x hintereinander gelaufen. Schon 2 Jahre später... sah die Welt anders aus.
Ja so'n Mist eh? Irgendwann kommt dann so ein Einbruch aus dem Nichts. Das kommt mir doch bekannt vor. :klatsch: :sauer:
Kann aber durchaus bei Maddin 2 - 3 Jahre später kommen.

Maddin85
11.12.2019, 13:07
Ja so'n Mist eh? Irgendwann kommt dann so ein Einbruch aus dem Nichts. Das kommt mir doch bekannt vor. :klatsch:
Sobald eine langwierige Verletzung auftritt, ist man weg vom Fenster, das kann schneller passieren, als einem lieb ist. Ansonsten kann man ziemlich lange (zum Beispiel bis 68 J. oder länger, siehe Guido Müller), ein vergleichbar hohes Niveau halten, der Leistungsabfall kommt dann wohl eher schleichend. Es kommt auch darauf an, wie intensiv man trainieren kann, denke ich.

RunSim
11.12.2019, 13:44
Border Collies sind Hütehunde. Werden sie nicht gefordert, entwickeln sie schnell Verhaltensauffälligkeiten und fangen an, Füße zu hüten! Auf keinen Fall ist ein Border Collie ein Anfängerhund.



Stimmt, aber wenn Deine Frau eine Hundetrainerin ist, seit ihr ja auch bestimmt keine Anfänger und ein Border Collie ist sehr gelehrsam!

So wie klonni es sagt. Deine Freundin ist eine Hundetrainerin und bekommt einen Border Collie schon entsprechend angelernt.
Und du bist dann für die Auslastung des Hundes zuständig. Natürlich musst du einen Border Collie ordentlich fordern. Aber du läufst doch 10-12km Dauerlauf in einem flotten Tempo. Im Endeffekt musst du natürlich auch schauen, ob dir das allgemine wesen einer bestimmten Rasse zusagt oder nicht.
Border Collies sind tolle Hunde. Für ein paar Wochen fände ich sie toll, aber mir persönlich wären sie langfristig zu "anstrengend".

Portugisische Wasserhunde sind auch sehr toll! Sollen auch eine gute Ausdauer besitzen. Ob es als Laufbegleithund reicht, kann dir am besten der entsprechende Verband sagen:
https://www.ig-portugiesischerwasserhund.de/
Hab mal mit denen kurz auf ner Messe gesprochen, waren nett und hilsbereit.


Das hast du sicherlich schon gesehen:
https://www.guter-hund.de/hunderassen/zehn-besten-hunderassen-fuer-laeufer/

Abgesehen vom schlechten Ruf (was mir auch eh egal ist) sind Königspudel sehr angenehme Zeitgenossen. "Pudel sind gut für langes, langsames laufen.

Sie sind eine großartige Rasse für den Distanzläufer.
Wie andere Hunde auf dieser Liste sind sie voller Energie und müssen regelmäßig trainiert werden."



Und die Goldendoodle, die ich kenne, sind vom Wesen her auch super. Daher kann ich verstehen, warum ihr unter anderem dazu tendiert.

Maddin85
11.12.2019, 14:06
Und du bist dann für die Auslastung des Hundes zuständig. Natürlich musst du einen Border Collie ordentlich fordern.
Kann so ein Hund denn auch mal 15 bis 16km/h rennen, zum Beispiel bei einem Tempolauf, oder auch mal neben dem Fahrrad bei gemütlicher Zockelei? Ich denke, der Hund muss dazu erst fit gemacht werden.

Wie trainiert man überhaupt einen Hund? Laufen - Gehen im Wechsel, zunächst über 5km, die Streckenlängen und das Tempo allmählich ausbauend? Oder darf ich gleich Vollgas geben, mich nur am Anfang bei den Streckenlängen zurückhaltend?

RunSim
11.12.2019, 15:52
Kann so ein Hund denn auch mal 15 bis 16km/h rennen, zum Beispiel bei einem Tempolauf, oder auch mal neben dem Fahrrad bei gemütlicher Zockelei? Ich denke, der Hund muss dazu erst fit gemacht werden.

15-16km/h? Da überfragst du mich.
Der Kollege läuft seine Dauerläufe mit dem Border Collie. Im hügeligen Terrain läuft er die wahrscheinlich so um die 4:30-5:00.
Ob ein Border Collie oder andere Hunde auch 6km@3:45 mitmachen, das kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen.
Bekanntlicherweise gibt es Hundearten, die eher kurz und schnell und andere eher langsam und ausdauernd laufen können.

Bei einem TDL würde ich so doer so keinen Hund mitnehmen. das ist ja so anstrengend, dass du dich nicht mehr darauf konzentrieren kannst, wo dein Hund gerade so rumläuft und was der so macht. Und mit einer speziellen flexiblen Joggingleine, so wie von klonni angesprochen, würde ich nciht mit 3:45-4:00 Pace laufen wollen. Das ist mMn uu gefährlich für den Hund und dich selbst.




Wie trainiert man überhaupt einen Hund? Laufen - Gehen im Wechsel, zunächst über 5km, die Streckenlängen und das Tempo allmählich ausbauend? Oder darf ich gleich Vollgas geben, mich nur am Anfang bei den Streckenlängen zurückhaltend?

5 km laufen und gehen im Wechsel für den Anfang? Ich bin mir sehr sicher, dass das für den Anfang viel zu viel ist. Der muss ja auch zunächst angelernt werden, dass er dir auf Schritt und Tritt folgt. Und "mal eben so" 30 Minuten exakt neben dir herlaufen, das ist für einen Hund auch mental sehr fordernd.

Ohne es genau zu wissen, aber ich würde mich darauf einstellen, dass du bei deiner Geschwindigkeit in den ersten 3-6 Monaten zunächst primär den Hund trainieren wirst und nicht dich. Wahrscheinlich trainierst du am Anfang 15 Minuten den Hund und gehst dann anschließend für dich "richtig" laufen.

Es kommt jetzt natürlich auch noch srtark auf das Alter an.
Wollt ihr ein 8-10 Wochen altes Welpen holen? Damit kann man zunächst eh nur ein paar Minuten Gassi gehen und muss erstmal diese Runden langsam erweitern. An Laufgewöhung ist da noch nicht zu denken.

https://tractive.com/blog/de/gut-zu-wissen/mit-hund-joggen-uebungsanleitung-und-tipps

"Ab welchem Alter ist es ratsam mit dem Hund zu joggen?

Joggen mit Hund ist möglich, sobald dein Hund ausgewachsen ist. Davor wäre die Beanspruchung für ihn zu groß. In seiner Entwicklungsphase ist der Knochenaufbau noch nicht komplett abgeschlossen und seine Muskeln noch nicht vollständig ausgeprägt. Eine zu hohe Belastung in jungen Jahren würde sich schädlich auf seine Entwicklung auswirken.


Wie lange es letztendlich dauert bis er ausgewachsen ist, hängt von der Größe und insbesondere von seiner Rasse ab. Während die Wachstumsphase bei kleinen Hunderassen schon mit etwa sieben bis zehn Monaten abgeschlossen sein kann, nimmt diese bei großen Hunderassen mindestens ein Jahr, manchmal sogar bis zu 2 Jahre, in Anspruch."


Dann noch ganz wichtig:
"Beachte dabei, dass du deine Motivation und deinen Sportsgeist nicht über die Bedürfnisse deines Hundes stellst!"

Bei hohen Temperaturen wäre nicht ratsam. Und wenn es richtig kalt wird, dann kann der ein doer andere Hund Probleme mit zu kalten Pfoten bekommen, zumindest ist das bei unserer so.



Wenn du zusammen mit einem Hund läufst, muss dir immer klar sein, dass der Hund wichtiger als das Training ist. Auch Hunde können mal schlechte Tage haben und wenn du merkst, dass der Hund nicht mehr kann, dann muss man im zweifel sein Training abbrechen. Diese Zeichen muss man dann aber auch überhaupt sehen wollen. Den viele Hunde laufen weiter und weiter, da sie es so ja auch beigebracht bekommen haben.
Und Langzeitschäden beim Hund wegen Überlastung wäre ja auch nichts, was wünschenswert wäre.


Nimms mir nicht übel. Aber für deine Ambitionen und dein Leistungsstand würde ich mir keinen Hund holen um ihn primär zum gemeinsamen Joggen mitzunehmen. Es sei denn du schraubst deine persönlichen Ansprüche runter und legst mehr Wert auf ein schönes laufen mit dem Hund. So würde ich es dann nämlich sehen. Der Spaß besteht dann primär daraus, dass du dich daran erfreust gemeinsam mit deinem tierischen Freund unterwegs zu sein.
Die Bewegung soll deinem Hund ja schließlich Freude bereiten und ihn nicht ständig hetzen.

spaceman_t
11.12.2019, 22:45
frag mal im Anfänger-Faden. Phenix läuft auch mit Hunden teils sehr lange Strecken

Rolli
12.12.2019, 06:57
Diese kleinen Angst-Wadenbeisser sind viel schlimmer.
Was?
Wir haben Mini-Malteser. Der ist ganz lieb... aber leider laut.
Ich trainiere mit ihm nur Sprints (wie immer!! :D) dafür schon mal 2x am Tag.

Maddin85
12.12.2019, 07:09
frag mal im Anfänger-Faden. Phenix läuft auch mit Hunden teils sehr lange Strecken
Ich glaube, wenn ich bei einem normalen Dl-Tempo von 13,5km/h und schneller, das ich als normales Dl-Tempo über Strecken bis 22km laufe, einen Hund mitnehmen möchte, sollte der Hund trainiert sein. Einen Laufanfänger, der im 7min-Schnitt vor sich hin zockelt, kann mir da keine Hinweise geben.

Das habe ich gefunden:

http://www.der-labrador.com/fragen-und-antworten/fahrrad-fahren-labrador.htm

RunSim
12.12.2019, 09:20
Maddin, beim Joggen mit einem Hund musst du davon ausgehen, dass du dich nach dem hund richtest. Ich verstehe deine Motivation und es macht garantiert auch sehr viel Spaß mit einem Hund zusammen zu laufen, aber du solltest prinzipiell erstmal nicht davon ausgehen, dass du ein bestimmtes Trainingstempo durchlaufen kannst. Vielleicht musst du auch mal einen Kilometer in 10 km pro Stunde laufen und dann mal einen 11 km pro Stunde aber ich halte es für sehr gewagt, dass du ein genaues Trainingstempo mit einem Hund immer durchziehen kannst. Wenn ich drüber nachdenke dann würde einen Tempodauerlauf mit einem Hund bei deinem Tempo mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Frage kommen.

klnonni
12.12.2019, 09:47
Wie trainiert man überhaupt einen Hund? Laufen - Gehen im Wechsel, zunächst über 5km, die Streckenlängen und das Tempo allmählich ausbauend? Oder darf ich gleich Vollgas geben, mich nur am Anfang bei den Streckenlängen zurückhaltend?

Wir haben unsere Hündin, ein Mischling aus Border Colli - Berner Sennenhund/Landseer-Mix, erst im Alter von 2 Jahren bekommen.
Habe mit ihr dann langsam angefangen zu Laufen.
Erst bin ich mit Ihr 5-6 km in ihrem Tempo gelaufen und habe die Strecke dann immer weiter ausgedehnt.
Mittlerweile Laufe ich mit ihr Strecken bis 22 km und 10 km Läufe in 48min. sind mit Ihr auch kein Problem (Waldlauf/Crosslauf).

Bin mit meiner Hündin auch 1000m Intervalle (4:00min) gelaufen mit aktiver Pause da zwischen, damit hat sie keine Probleme.
Im Sommer laufe ich mit ihr bei Temperaturen bis 25°C, dann allerdings immer mit Zwischenpausen am See oder Kanal damit sie sich beim schwimmen abkühlen kann. Bei höheren Temperaturen lass ich sie allerdings nicht rennen.

Letztlich ist das herran führen an längere Distanzen oder schnellere Einheiten wie bei einem Menschen,
langsam erst die Distanzen ausdehnen und schliesslich das Tempo anziehen.

Musst nur aufpassen, anders als Menschen die einem sagen wenn es ihnen zuviel wird, zwingen sich manche Hunde den Anschluss an ihrem Herrchen nicht zu verlieren mehr als es ihnen gut tut.
Also immer das Tier beobachten und im Zweifel lieber eine Dehnübung als Pause einlegen.


PS
Ganz wichtig!
Vor allem bei größeren Hunden unbedingt mindestens 2h Pause nach dem Fressen einhalten,
sonst kann sich der gefüllte Magen beim rennen und springen verdrehen - Lebensgefahr!
Aber das wird ja Deine Frau wissen und drauf achten :zwinker5:

Kerkermeister
12.12.2019, 11:15
Lass es einfach mit deinen "Erwartungen" an einen Lauf-Hund.
Im ersten Jahr eh kein Training, nur spielerisch mit anderen Hunden rumtollen und langsam probieren.
Im 2. Jahr trainieren
Im dritten Jahr wirst du langsamer/Motivation im Keller
"Lauf-Hund" war ne dumme Idee

Was passiert, wenn dich deine angeschlagene A-Sehne mal wieder ausbremst ....



Lauf mit Svenja..... die macht dich mittlerweile auch platt und schneller :zwinker2:

RunSim
12.12.2019, 11:24
Wir haben unsere Hündin, ein Mischling aus Border Colli - Berner Sennenhund/Landseer-Mix, erst im Alter von 2 Jahren bekommen.
Habe mit ihr dann langsam angefangen zu Laufen.
Erst bin ich mit Ihr 5-6 km in ihrem Tempo gelaufen und habe die Strecke dann immer weiter ausgedehnt.
Mittlerweile Laufe ich mit ihr Strecken bis 22 km und 10 km Läufe in 48min. sind mit Ihr auch kein Problem (Waldlauf/Crosslauf).


Maddin, solltet ihr euch ein Welpen anschaffen, dann muss man laut deinem Link mindestens noch ein Jahr warten, bis man mit dem Aufbau von Laufgrundlagen beginnt. Ich kenne es von uns und unserer Hündin. Besonders am Anfang nimmt ein Hund viel Zeit in Anspruch.
Meine Freundin hat da zum Glück viel übernommen. Ansonsten hätte ich mein Lauftraining reduzieren müssen, da die Freizeit ja nun leider begrenzt ist.

klonni hat angefangen mit 5-6km im Tempo vom Hund. Du solltest besonders zu Beginn mit starken Einschnitten bei deinem Training ausgehen.




Bin mit meiner Hündin auch 1000m Intervalle (4:00min) gelaufen mit aktiver Pause da zwischen, damit hat sie keine Probleme.





Im Sommer laufe ich mit ihr bei Temperaturen bis 25°C, dann allerdings immer mit Zwischenpausen am See oder Kanal damit sie sich beim schwimmen abkühlen kann.




Bei höheren Temperaturen lass ich sie allerdings nicht rennen.

In diesem Falle solltest du dann einplanen, dass du zusätzliche Freizeit "investieren" musst, d.h. zusätzlich zu deiner eigenen Trainingszeit geht dann Zeit fürs Gassi gehen drauf.




Musst nur aufpassen, anders als Menschen die einem sagen wenn es ihnen zuviel wird, zwingen sich manche Hunde den Anschluss an ihrem Herrchen nicht zu verlieren mehr als es ihnen gut tut.
Also immer das Tier beobachten und im Zweifel lieber eine Dehnübung als Pause einlegen.

In der Tat, viele Hunde gehen über ihre eigenen gesunden Grenzen um Frauchen/Herrchen nicht zu verlieren. Man muss da vom Typ ein Mensch sein, der seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen kann und eben nicht das eigene Training als oberste Priorität hat.


Weitere Sache, die auch im Link von dir, Maddin, angesprochen wurde.
Bei Hüftproblemen etc. darf der Hund nicht mitlaufen.
Bei unserer Hündin wurde im Alter von ca. 15 Monaten ein Herzfehler festgestellt. Hätten wir uns den Hund primär wegen des Laufens geholt, dann wäre das natürlich nicht so dolle gewesen. Jetzt müssen wir Freizeit in den Hund investieren für Arztbesuche, Tabletten geben, auch etwas mehr auf den Hund allegmein achten etc.
Wir beschweren uns darüber nicht, da uns unsere Hündin einfach viel Freude bereitet. Solche Szenarien möchte ich dir natürlich auf keinen Fall wünschen. Aber man sollte zumindest wissen, dass sowas möglich ist.

RunSim
12.12.2019, 11:28
Was?
Wir haben Mini-Malteser. Der ist ganz lieb... aber leider laut.
Ich trainiere mit ihm nur Sprints (wie immer!! :D) dafür schon mal 2x am Tag.

Bester Hund für Sprint und MD-Training :daumen::geil::nick:
Der macht dir die Innenbahn frei und du kannst in Ruhe laufen.
Ja klar, sowas macht der auch ohne Probleme öfters am Tag. Und dann ist er ausgelastet und hoffentlich schläft er dann zuhause :nick:

Maddin85
12.12.2019, 13:42
Lauf mit Svenja..... die macht dich mittlerweile auch platt und schneller :zwinker2:
Für sie bin ich viel zu langsam, für Dich reicht es aber noch, sogar mit 50%! :D

Einen Laufhund zu trainieren, scheint zwar prinzipiell möglich, es scheint aber eher ein Langzeitprojekt zu sein, das wenigstens zweieinhalb Jahre dauert, vom Welpenalter gerechnet. Immerhin könnte ich mein Intervalltraining gelegentlich auf die Bahn verlegen, der Hund dürfte dann zusehen.

Dass nichts schief läuft, dafür wird schon meine Personal Hundetrainerin sorgen. Dann bin ich gespannt, wann das Langzeitprojekt Hoodle Doodle Poodle beginnt. : D

Maddin85
13.12.2019, 06:06
Gestern habe ich noch mit dem Züchter gesprochen. Er gehört dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) an, bildet Tierpfleger aus und ist Laufsportler. Er kennt sich also aus.

Doodles, die eine Kreuzung aus Königspudel, bzw anderen Pudelarten und Golden oder Labrador Retreaver sind, eignen sich aufgrund Ihres Ursprungs hervorragend als Laufhunde. Wenn sie eine Hundeschule durchlaufen haben, ausgewachsen sind und entsprechend trainiert wurden, können sie problemlos auch Tempi von 3:25 bis 3:30/km mitgehen. Wichtig ist, dass sie dabei traben und nicht in den Galopp wechseln müssen.Um solche Geschwindigkeiten geht es in meinem Fall sowieso weniger. Wenn ich die Intervalle auf der Tartanbahn laufe, kann ich den Hund mitnehmen und er schaut zu oder läuft mit - wie er möchte. Ist der Hund trainiert, dürften TWL in 3:50, bzw. 4:25/km kein großes Problem sein, auch 20km in 4:25/km nicht. Und die BAL, 200m in 3:45/km bei 6% Steigung? Das dürfte auch gehen. Nun freue ich mich auch auf die amüsierten Blicke der Passanten, wenn ich wie ein Irrwisch mit Hund zehnmal den Berg hoch und wieder runter renne. :D

Der Hund würde es sehr gut haben und artgerecht gehalten werden, weil er viel Bewegung bekäme und weil er von einer Hundetrainerin ausgebildet werden würde.

Kennt sich jemand mit dieser Sportart aus?

https://de.wikipedia.org/wiki/Canicross

Durchbeißerin
13.12.2019, 07:50
Hundehalter mit Trainerwissen neigen bei der Anschaffung dazu, dass sie alles richtig machen wollen. Das macht die Auswahl unnötig schwierig...

Königspudel mit evtl. entschärfter Frisur wäre eine sehr gute Wahl - der rennt leichtfüßig, bewegt sich gerne und ist eine gute Wahl für einen Hundeanfänger

habt ihr mal an einen Kurzhaarcollie gedacht - viel weniger Hütetrieb als der Bordercollie - das wäre meine Wahl, wenn ich meinem Mann einen (Lauf)-Begleithund aussuchen würde

sieht klar auf den 1. Blick etwas "anders" aus - es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen...

der Ferrari unter den Laufbegleithunden ist immer noch dieser hier - die sind teuflisch schnell :D

https://www.youtube.com/watch?v=Hy7IcA3fdkk

RunSim
13.12.2019, 09:15
Königspudel mit evtl. entschärfter Frisur wäre eine sehr gute Wahl - der rennt leichtfüßig, bewegt sich gerne und ist eine gute Wahl für einen Hundeanfänger

Ich als Königspudelbesitzer möchte das mit der entschäften Frisur nochmals betonen :nick:
Das sind optisch zwei verschiedene Hunde.
Jeder soll zwar seinen Hund frisieren wie er will, aber diese Modehunde sind so gar nicht meins.
Die natürlich frisierten Königspudel werden zum Glück immer mehr, aber seitens der aufgestylten Seite der Pudelbesitzer gibt es da stellenweise ganzschön Anfeindungen. In Facebook Gruppen wird man mit einem Hund wie wir ihn haben stellenweise beschimpft.

Da du, Maddin, aber ein dickes Fell hast, wird dir das wahrscheinlich so ziemlich egal sein :nick::zwinker5:

Vom Charakter her sind Königspudel wirklich fantastisch, wenn man einen lernfähigen, bewegungsfreudigen, familientauglichen Hund mag.

Unsere Hündin ist immer im siebten Himmel, wenn sie laufen darf. Da merkt man bei jedem Schritt ihre Lebensfreude :love2:

Maddin85
13.12.2019, 09:21
@Simon: Ein Doodle ist auch ein(Königs-) Poodle, ein Halber!

Das mit dem dicken Fell stimmt! :hihi:

RunSim
13.12.2019, 10:28
@Simon: Ein Doodle ist auch ein(Königs-) Poodle, ein Halber!

Das mit dem dicken Fell stimmt! :hihi:

Das weeeeß icke doch :nick:
Doodles sind für mich persönlich etwas "verbrannt", die sind mir persönlich einfach zu trendy.

Doodles sind Familienhunde, ja klar. Und sie laufen auch gerne. Aber das ist jetzt keine außergwöhnliche Eigenschaft, die nur Doodles besitzen.

Daher meine Meinung: kostet viel Geld, da die Nachfrage zurzeit so groß ist, kann so viel wie andere vergleichbare Rassen = viel Hype.
Bei dem ein oder anderen Doodle-Besitzer habe ich manchmal das Gefühl, dass man sich ein kleines Statussymbol kaufen wollte.
Damit möchte ich keinem Doodlebesitzer zu nahe treten, das trifft garantiert nicht auf jeden Besitzer zu.
Aber die Art und Weise, wie sich zumindest mir gegebüber Doodlebesitzer geben, die geht stellenwiese schon in diese Richtung.

Die Hundewahl ist aber natürlich vollkommen individuell. Zum Glück gibt es viele verschiedene Hunde, so dass jeder den richtigen Typ für sich aussuchen kann :daumen:
Und wenn man sich einen Welpen zulegt, muss man eh schauen, wie der/die so drauf ist. Viele Grundzüge lassen sich schon in jungen Wochen erkennen. Wir mussten (leider) die Erfahrung machen, dass das sehr von Bedeutung sein kann :peinlich:

Maddin85
13.12.2019, 12:44
Daher meine Meinung: kostet viel Geld, da die Nachfrage zurzeit so groß ist, kann so viel wie andere vergleichbare Rassen = viel Hype.1+
1800€ sind eine Stange Geld!



Bei dem ein oder anderen Doodle-Besitzer habe ich manchmal das Gefühl, dass man sich ein kleines Statussymbol kaufen wollte.
Da bin ich total unverdächtig! Ich habe schon ein Statussymbol, mein Kleinwagen von Toyota! :hihi:

RunSim
13.12.2019, 14:04
1+
1800€ sind eine Stange Geld!

Wobei man ehrlicherweise dazu sagen muss, dass so ein Königspudel aus einer vernünftigen Zucht auch nicht viel weniger kostet :klatsch::hihi:
Bei unserer ersten Hundeanschaffung wollten wir nicht soviel ausgeben. Naja, und das haben wir jetzt davon :zwinker5:

Bei so Trendhunden hast du halt leider auch schwarze Schafe unter den Züchtern, die nur auf den Trend aufspringen um Kohle zu machen und nicht an der Rasse ansich interessiert sind.
Gute Züchter wollen ntürlich auch Geld verdienen, aber arbeiten halt nicht so gewinnmaximierend.




Da bin ich total unverdächtig! Ich habe schon ein Statussymbol, mein Kleinwagen von Toyota! :hihi:
Das macht dich sehr sympathisch! :nick:
Lieber ein Ferarri auf der Bahn und einen Toyota auf der Straße als andersherum :D :geil:

Maddin85
13.12.2019, 14:42
Und ich habe noch ein paar schnelle Pferde im Stall, die manchmal mit mir durchgehen und die ich dann laufen lasse! :hihi:

Maddin85
15.12.2019, 15:38
Bei deutlich ungünstigeren Bedingungen als 2018 (starker Wind) habe ich meine Zeit für die 4,9km von 18:05 auf 18:01min verbessert. Das ist ein gutes Zeichen für 2020. Puls 161, 2015 hatte ich beim Köln Marathon einen Durchschnitspuls von 170, der Maximalpuls lag mal bei 186 (2011).

Es stimmt mich sehr zufrieden, besonders da ich heute nicht an meine Grenzen gehen musste. Ich bin besser drauf als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, dazu habe ich einen neuen Trainer, von dem ich sehr viel halte. :D

Maddin85
17.12.2019, 13:38
2 Tage nach dem Wettkampf war ich wieder in der Lage, mich zu quälen. Die Einheit heute:

8x400m BAL in 3:55/km, 5% Steigung, Pause: Zurücktraben

1:33/1:34/1:35/1:34/
1:34/1:36/1:35/1:36min

Training in kurzer Hose und T-Shirt im Dezember hat etwas!

Natürlich verstehe ich die Hobbydschogga, die sich nicht quälen möchten. Es tut natürlich weh, wenn man sich im submaximalen Tempo den Berg hochquält. Leider (oder zum Glück?) braucht man auch solche Einheiten, um das Maximum rauszupressen aus der schrumpeligen Zitrone. Dafür ist das Gefühl danach einfach nur geil!

Maddin85
18.12.2019, 10:37
Heute ging es locker mit 80% Intensität zur Sache, ich lief 10km in 4:25/km.

Mein Grundtempo scheint auf den ersten Blick hoch, aber da ich jetzt schon unter dem 3. Trainer mit A-Lizenz trainiere, der ein höheres Grundtempo fordert und lieber mit 80% Intensität trainieren lässt als mit 65%, muss etwas dran sein. Alle 3 Trainer verfügen über modernes Trainingswissen.

Meine Erklärung: Wer mit höherer Intensität trainiert (sofern er sie verträgt), braucht weniger leere Kilometer. Ausdauertechnisch dürfte ich jedem Dschogga überlegen sein, der ein Wochenpensum von 130km in 5:30/km ohne jede Intensität abspult. Mit meinem Wochenpensum von 60 bis 80km kann ich auch problemlos 36km am Stück in langsamem Tempo (zum Beispiel 5er-Schnitt) laufen, wenn ich es wollte und wenn es sinnvoll wäre. Das habe ich schon ausprobiert.

Hat jemand eine Erklärung, warum auch gute Trainer mit A-Lizenz ein hohes Grundtempo fordern? Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele.

Rolli
18.12.2019, 11:27
Hat jemand eine Erklärung, warum auch gute Trainer mit A-Lizenz ein hohes Grundtempo fordern? Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele.

Frage ihn einfach.

Maddin85
18.12.2019, 11:33
Frage ihn einfach.
Das werde ich, ich habe es nie angezweifelt und trainiere seit 3 Jahren so. Den Eindruck, dass ich die Intervalle deshalb nicht so schnell laufen könnte, habe ich nicht, ganz im Gegenteil. Aber ich laufe auch moderate Umfänge.

Du weißt es nicht? Natürlich weiß ich, dass Du ein Fan des polarisierten Trainings bist.

Rolli
18.12.2019, 11:48
Du weißt es nicht?

100%ig weißt das keiner.

Maddin85
18.12.2019, 12:20
100%ig weißt das keiner.
Wahrscheinlich gibt es wie so oft kein falsch und kein richtig, sondern nur unterschiedliche Wege. Und bestimmt hängt es auch vom Typ ab, wie jemand auf ein bestimmtes Training anspricht.

Ich selbst bevorzuge für mich zeitlich gestrafftes Training mit hoher Effizienz.

Wer 130km im 6er-Schnitt laufen möchte, soll es tun und glücklich werden.

D.edoC
18.12.2019, 17:56
Heute ging es locker mit 80% Intensität zur Sache, ich lief 10km in 4:25/km.

Mein Grundtempo scheint auf den ersten Blick hoch, aber da ich jetzt schon unter dem 3. Trainer mit A-Lizenz trainiere, der ein höheres Grundtempo fordert und lieber mit 80% Intensität trainieren lässt als mit 65%, muss etwas dran sein. Alle 3 Trainer verfügen über modernes Trainingswissen.

Meine Erklärung: Wer mit höherer Intensität trainiert (sofern er sie verträgt), braucht weniger leere Kilometer. Ausdauertechnisch dürfte ich jedem Dschogga überlegen sein, der ein Wochenpensum von 130km in 5:30/km ohne jede Intensität abspult. Mit meinem Wochenpensum von 60 bis 80km kann ich auch problemlos 36km am Stück in langsamem Tempo (zum Beispiel 5er-Schnitt) laufen, wenn ich es wollte und wenn es sinnvoll wäre. Das habe ich schon ausprobiert.

Hat jemand eine Erklärung, warum auch gute Trainer mit A-Lizenz ein hohes Grundtempo fordern? Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele.

Haile Gebreselassi ist in seinen 190km/Wochen 60% (110km) langsamer als 4:00 Pace gelaufen! Er hat auf 5.000m eine 12:39 stehen! 8 Klassen über Dir! Für seine Leistungen sehr langsames jogging Tempo!

Yūki Kawauchi, der bereits 94 Marathons unter 2:20 gelaufen ist. pB 2:08 - läuft fast alle seine Dauerläufe in 5min/km!

Maddin85
18.12.2019, 18:54
Haile Gebreselassi ist in seinen 190km/Wochen 60% (110km) langsamer als 4:00 Pace gelaufen! Er hat auf 5.000m eine 12:39 stehen! 8 Klassen über Dir! Für seine Leistungen sehr langsames jogging Tempo!

Yūki Kawauchi, der bereits 94 Marathons unter 2:20 gelaufen ist. pB 2:08 - läuft fast alle seine Dauerläufe in 5min/km!

4:25/km ist langsam und entspricht bei mir 80%. Manchmal laufe ich aber auch, abhängig von der Streckenlänge 4:40/km.

Das besagt gar nix! Die genannten Athleten sind erstens kein Maßstab für mich und zweitens Marathonläufer. Interessant wäre auch, wie die Qualitätseinheiten aussehen.

Ich selbst bin kein Marathonläufer, sondern trainiere für Cross, 1500m bis 10km und muss sowieso Abstriche beim Training machen - aus unterschiedlichen Gründen.

Du hältst mein Training für falsch - warum?

Aber Du beantwortest die Frage nicht, warum einige Trainer mit A-Lizenz lieber mit 80% als mit 65% trainieren lassen (Dauerlauf 1). Einer meiner Trainer, der das gefordert hat, gilt als anerkannter Fachmann, der weiß, wie es geht.

Lass doch mal die Hose runter, mit welchen Geschwindigkeiten, bzw. mit welchen Intensitäten trainierst Du?

Rekom, Dl 1/Dl 2/WSA, etc.

Natürlich ist die Diskussion nicht neu! Auf welcher Schule beruht mein Training, das habe ich mich schon immer gefragt und noch keine präzise Antwort erhalten.

Maddin85
19.12.2019, 05:35
Die Frage lautet auch: Die Trainer werden irgendwo ausgebildet. Kocht jeder Trainer sein eigenes Süppchen, was das Tempo angeht? Oder wird an den Ausbildungsstätten ein einheitliches Konzept vermittelt? Für uns Hobbydschogga ist Haille Gebrselassi selbstverständlich kein Maßstab. Wer trainiert schon 190km/Woche? Entscheidend für den Erfolg dieses Athleten waren neben seinem Talent mit Sicherheit nicht seine 110 Wkm mit 62 bis 65%, sondern seine Qualitätseinheiten (80Wkm). Welcher Marathonläufer kann schon 190 Wkm Qualität trainieren?

Ich selbst muss allerdings zugestehen, dass ich während meines Marathontrainings viel langsamer in den normalen Dauerläufen unterwegs gewesen bin. Als ich auf die MD gewechselt bin, erhöhte sich mein Grundtempo automatisch.

Wer kennt den Trainer Frank Horwill? Hier ist ein Plan für 10km, man achte auf die Geschwindigkeiten:

https://www.serpentine.org.uk/pages/advice_frank09.html

Und hier ist ein Plan für 5000m von Frank Horwill, die Intensitäten sind im Vergleich zum 10km-Plan deutlich erhöht (kaum eine Einheit unter 80%, außer Rekomtempo), was logisch ist.

https://www.howtobefit.com/5k-training.htm

Offenbar gibt es auch Unterschiede zwischen afrikanischer und europäischer Schule.

Rolli
19.12.2019, 09:14
Maddin, Du kannst natürlich Dich mit 12:39/5000 Trainierenden vergleichen, warum nicht! Aber, überlege mal, wie Du die letzte 2-3-4- Jahre trainiert hast und ob Du Dich seit Deinen Bestzeiten verbessern konntest. Das Du mit so einem Training Bestzeiten erreichen könntest ist eine Sache, das zu wiederholen... eine andere.

Maddin85
19.12.2019, 10:28
Nur so viel: 2018 hatte ich mein bestes Jahr überhaupt, die Jahre 2015 bis 2019 waren für mich Topjahre - und das bei meinen zeitlich eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten.

Grundtempo 80%, Crescendo, Intervalle, TWL, BAL, alles war dabei.

Habe gerade nicht so viel Zeit. Später evt. mehr!

RunSim
19.12.2019, 10:30
4:25/km ist langsam und entspricht bei mir 80%. Manchmal laufe ich aber auch, abhängig von der Streckenlänge 4:40/km.

Gartda aus dem Forum läuft z.B. einige seiner DLs auch in 4:20-4:25. Und hat auf 10km eine 32:30 stehen.
4:25 ist also nicht langsam.




Das besagt gar nix! Die genannten Athleten sind erstens kein Maßstab für mich und zweitens Marathonläufer. Interessant wäre auch, wie die Qualitätseinheiten aussehen.

Warum besagt das nix?
Willst du sagen, dass Haille Gebrselassi 110 leere Kilometer pro Woche geschrubbt hat? Hat er damit keine oder zu wenig aerobe Grundlagen geschaffen?
Auf 5.000m und 10.000m konnte er mit seinen 110 leeren Kilometern dann aber dennoch verdammt zügig laufen.
Und wenn man auf 5.000m zügig unterwegs ist, dann braucht man quasi "nur noch" etwas mehr anaeroben Trainingsanteil für die 1.500m. Nicht umsonst heißt das Training einiger Sportler ja 1500/5000.
Und wenn du in 2020 eine zügige 10km Zeit hinlegen möchtest, dann wird der aerobe Anteil wieder wichtigier


D.eDocs wollte damit ja nicht sagen, dass dein Training grundsätzlich falsch ist. Aber du scheinst sehr davon überzeugt zu sein, dass man als mittelambitionierter Hobbyläufer die Dauerläufe nicht zu langsam laufen soll. Und D.eDoc hat dich daher darauf hingewiesen, dass es auch noch andere funktionierende Wege geben kann.
Die Art wie man die aerobe Basis erzeugt, scheint auf mehrern Wegen zu funktionieren.

Deine allgemeine Art in dieser Sache kommt stellenwiese etwas überheblich rüber. Du hast deine persönlichen positiven Erfahrungen mit Training, in dem DL 1 sehr zügig gelaufen werden, ok. Die Leistungen von dir bestätigen, dass das Training bei dir in der Vergangenheit funktioniert hat. Aber es sagt halt rein gar nichts darüber aus, was bei dir nach oben hin möglich wäre und ob man das Training ständig gleich halten und nie ändern soll.




Aber Du beantwortest die Frage nicht, warum einige Trainer mit A-Lizenz lieber mit 80% als mit 65% trainieren lassen (Dauerlauf 1). Einer meiner Trainer, der das gefordert hat, gilt als anerkannter Fachmann, der weiß, wie es geht.

Ganz allgemein gesagt:
A-Trainer bekommen kein Wissen für dein Leistungsniveau vermittelt. Was du trainierst, das ist auf A-Trainer-Ausbildungsniveau schlichtweg egal, das interessiert da keinen. Dort wird das Training für Leistungssportler/innen besprochen.
Dein Training ist höchstens ein Abfallprodukt. Man nimmt bewährte Trainingsmittel und passt sie entsprechend für dein Leistungsniveau an.
Das Gleiche gilt natürlich auch für mein Training und für eine Vielzahl von Leuten hier im Forum.

Aber jetzt kommt mMn das Wichtigste: jeder Trainer hat für sich aus der Erfahrung der Praxis herausgefunden, welches Training für welche Art von Sportlern auf einem bestimmten Niveau funktioniert.
Ich weiß nicht, welchen anerkannten Fachmann du meinst. Aber derjenige hat anscheinend entsprechende langjährige Erfahrung und kann das Training entsprechend "herunterbrechen", so dass es für dich und andere funktioniert (hat).




Natürlich ist die Diskussion nicht neu! Auf welcher Schule beruht mein Training, das habe ich mich schon immer gefragt und noch keine präzise Antwort erhalten.
Ist letztendlich auch egal. hauptsache es funktioniert.



Die Frage lautet auch: Die Trainer werden irgendwo ausgebildet. Kocht jeder Trainer sein eigenes Süppchen, was das Tempo angeht? Oder wird an den Ausbildungsstätten ein einheitliches Konzept vermittelt?
Allgemein kenne ich es so, dass A-Trainer oftmals schon auch ein eigenes Konzept verfolgen, da jeder siene eigenen Erfahrungen im Sport gemacht hat und nicht einfach nur stupide eine Lehrplanvorgabe abarbeitet.

In der LA kenne ich mich nicht explizit aus, aber aus einer anderen Sportart weiß ich, dass eine A-Trainer-Lizenz nicht automatisch bedeutet, dass man ein guter Trainer ist, sein Fach versteht und man es in der Praxis gut umsetzen kann. Stellenweise geht es hierbei nicht um Sachen, wo man die oder die Meinung haben kann, sondern um Dinge, die einfach sportwissenschaftlich bewiesenermaßen falsch sind.
Und da kenne ich z.B. auch A-Lizeninhaber/innen, die in großen Vereinen trainieren und im Nachwuchsbereich komplett ihr eigenes Süppchen kochen. :hallo::hihi: Was soll der Verband da machen? Die Sportler für den Kader sperren? :motz:
Es würde mich wundern, wenn es solche Trainer nicht in de LA geben würde :nick:

Von meiner Sportart kenne ich es so, dass der deutsche Hauptverband die A- und B-Trainerausbildung übernimmt. Die Inhalte dort werden schon einheitlich vermittelt.
Es gibt also prinzipiell eine Lehrmeinung, die für ganz Deutschland gilt.

Vielleicht ist das in der LA anders? Übernehmen da die Landesverbände die A-Trainer Ausbildungen?
Das könnte dann erklären, warum das vielleicht so unterschiedlich ist.




Offenbar gibt es auch Unterschiede zwischen afrikanischer und europäischer Schule.
Das ist ganz sicher so.
Zum einen hat Rolli es mal angesprochen: unterschiedliche genetische Muskelfaser-Aufteilung zwischen europäischen und afrikanischen Menschen. Daher sind ggf. andere Trainingskonzepte bei dem einen oder anderen sinnvoller.

Prinzipiell gilt für mich im Sport: Erfolge im Wettlkampf bestätigen ein bestimmtes Trainingskonzept! Da kann die Theorie noch so viel sagen.

Maddin85
19.12.2019, 10:49
D.eDocs wollte damit ja nicht sagen, dass dein Training grundsätzlich falsch ist. Aber du scheinst sehr davon überzeugt zu sein, dass man als mittelambitionierter Hobbyläufer die Dauerläufe nicht zu langsam laufen soll.

Für mich ist es ganz einfach: Ich mache das, was mein Trainer sagt und was mein Trainer sagt, ist richtig.

Ich frage mich nur, warum mir anerkannte Trainer mit A- Lizenz Läufe mit 80% in den Plan schreiben, (für MD-Training, nicht für Marathon-Training), wenn doch hier im RW-Forum etwas Anderes propagiert wird.

RunSim
19.12.2019, 11:15
Grundtempo 80%, Crescendo, Intervalle, TWL, BAL, alles war dabei.


Prinzipiell trainierst du ja nicht einseitig sondern schon recht vielschichtig.
Es geht hier anscheinend nur um das Thema, wie schnell DL1 gelaufen werden sollen.

Bedeutet Grundtempo 80% = 80% von Hfmax oder 80% vom Tempo der Hauptdistanz?


In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass du generell stark an den Trainingsplänen zweifelst.
Woher kommt das? Bist du nicht zufreiden mit deinen Leistungen?

Ich kenne beide Seiten, vor ein paar Jahren die des Trainers und aktuell die des Sportlers.
Und ich kann dir sagen, dass ein zweifelnder Sportler nie die Top-Leistungen bringen wird.
Und aktuell sehe ich dich als zweifelnden Sportler. Du beschränkst dich damit mMn selber.

Ich finde, dass das Zusammenspiel von Trainer+Sportler sehr wichtig ist:
Als mündiger Sportler sollte man sich schon ein bisschen mit sportwissenschaftlichen Basics auskennen.
Man kann und darf natürlich seine Meinung dem eigenen Trainer mitteilen, aber mich als Trainer haben die Sportler echt genervt, die zu anderen Trainern hingegangen sind und dort gefragt haben, ob mein Training denn richtig sei. Die Sportler haben häufig nach einzelnen Einheiten gefragt, ohne den Zusammenhang (das große Ganze) zu erklären. Im Endeffekt haben die Sportler nur sich selbst geschadet. Sie "müssen" weiterhin nach meinem Trainingsplan trainieren, haben aber gleichzeitig noch eine Zweitmeinung von einem anderen Trainer im Kopf. Sie waren danach also mehr verwirrt als dass es ihnen etwas gebracht hat.
In einem Gespräch nur mit mir hätte ich ihnen ja erklären können, warum in meinem Trainingskonzept eben genau diese Einheit zu diesem Zeitpunkt dran ist.

Sportler sollten lernen Belastungen richtig einzuschätzen. Ab wann kommt ihm/ihr ein Trainingsreiz zu hoch vor. Gibt es Zeiträume, in denen einfach der Ofen aus ist etc.
Dieses Feedback muss der Trainer unbedingt bekommen. Denn jeder Sportler reagiert anders auf Trainingsintensitäten.
Man kann nicht davon ausgehen, dass der Trainer bei jedem Sportler weiß, wie stark die private oder berufliche Belastung aktuell ist und wie stark sich das auf die Belastungsfähigkeit beim Training auswirkt.
Bei dem einen Sportler lassen sich z.B. die Eltern scheiden und der Sportler trainiert weiter wie bisher und lenkt sich damit ab. Der andere braucht eine radikale Reduzierung des Trainigsumfanges und der -intensität.
Und in deinem Fall wirkt sich die private und berufliche Belastung halt auch individuell auf das Training aus.

Zudem kann man sich recht gut an Trainingsbelastungen gewöhnen. Läuft man ständig die DLs sehr schnell, dann macht das der Körper mit und alles, was man langsamer läuft, empfindet man persönlich als zu langsam. Das Gefühl kann einen da also ganzschön täuschen.


Mein Tipp an dich:
du hast dir jetzt einen Trainer ausgesucht, der dir aufgrund deiner Vorgaben einen Trainingsplan erstellt:
wie oft kannst du trainieren
wie viel Zeit kannst du investieren
an welchen Tagen hast du viel oder wenig Zeit
welche Stärken/Schwächen hast du
welche Kerndistanz / Ziele hast du
etc.

Und jetzt vertrau dem "Typen mit der Trillerpfeife" bitteschön! :nick: :daumen:

Und wenn du im Dezember 2020 nicht mit der Saison zufrieden bist, dann überlegst du, ob es an dir, am Wetter oder am Trainer+Trainingsplan gelegen hat.
Wenn du aber jetzt schon zweifelst, dann kannst du im Nachhinein gar nicht sagen, ob es wirklich am Trainingsplan oder an deinem eigenen Zweifeln gelegen hat.

RunSim
19.12.2019, 11:23
Für mich ist es ganz einfach: Ich mache das, was mein Trainer sagt und was mein Trainer sagt, ist richtig.

Jawoll jaaaaa! :daumen:



Ich frage mich nur, warum mir anerkannte Trainer mit A- Lizenz Läufe mit 80% in den Plan schreiben, (für MD-Training, nicht für Marathon-Training), wenn doch hier im RW-Forum etwas Anderes propagiert wird.
Jetzt bin ich etwas verwirrt. Du hast dir doch für 2020 das Hauptziel gesetzt, deine 10km Bestzeit zu verbessern, oder hab ich da was falsch verstanden?

Und was heißt für dich Läufe mit 80%?
80% von HfMax oder 80% vom Tempo der Hauptdistanz? Dann wird manchmal noch unterschieden zwischen aktuellem Leistungsstand und Zielzeit.
Da gibt es unterschiedliche Ansätze.

Rolli
19.12.2019, 11:32
Mittwoch 05.12.2018 15 01:05:40 Dl1 profiliert 4:22min/km
Ist das 80%?
Ist das DL1 (bestimmt nicht)

Maddin85
19.12.2019, 13:58
Prinzipiell trainierst du ja nicht einseitig sondern schon recht vielschichtig. Alle paar Jahre wechsel ich das Konzept, bzw. meine Ausrichtung (erst Marathon, dann MD), damit keine Abnutzungseffekte eintreten. Die 400m hebe ich mir für später auf, damit ich noch mit 60 eine Bestzeit schaffen kann. :D

Es geht hier anscheinend nur um das Thema, wie schnell DL1 gelaufen werden sollen.

Bedeutet Grundtempo 80% = 80% von Hfmax oder 80% vom Tempo der Hauptdistanz?Meine Pace über 3000m setze ich gleich 100%, da ich nicht nach Puls trainiere.


In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass du generell stark an den Trainingsplänen zweifelst. Nö, ich habe nur festgestellt, dass ich über 1500m 10sek langsamer geworden bin, ich habe aber 2019 auch deutlich weniger trainiert, als 2018 (2200 zu 2800km). In der Tat habe ich mich manchmal gefragt, ob das so richtig ist. Der Trainer hat es mir so vorgegeben, in der Nachbetrachtung war aber aus privaten Gründen okay für mich. 2019 war auch kein schlechtes Jahr, es gab einige sportliche Highlights. 2020 möchte ich wieder mehr Gas geben und bin Deinem Tipp gefolgt. Nun bin ich ganz gespannt auf den TDL morgen. 2020 werde ich wohl etwas anders trainieren als 2019, ich vermute mehr VO2 max-Training, wie Tempoläufe. Das Training gefällt mir zur Zeit sehr gut und ich scheine gut drauf anzusprechen, obwohl ich nur mäßig ambitionierter Sportler bin. :D

Im Winter und Frühjahr konzentriere ich mich auf 10km und Cross, es geht aber auch in die Halle, im Sommer geht es auf die Bahn, dabei konzentriere ich mich auf (1500m), 3000 und 5000m, im Herbst bereite ich mich wieder auf einen schnellen 10er vor, danach wird Bilanz gezogen.


Ist das 80%?
Ist das DL1 (bestimmt nicht)Das ist noch Dl 1, aber mehr als 80%. Rolli, trainierst Du immer mit der gleichen Intensität? Das ist eine rhetorische Frage. Was bringen schnelle Läufe am Berg und warum läuft man sie schnell? Du kennst die Antwort.

Rolli
19.12.2019, 15:56
Das ist noch Dl 1, aber mehr als 80%. Rolli, trainierst Du immer mit der gleichen Intensität? Das ist eine rhetorische Frage. Was bringen schnelle Läufe am Berg und warum läuft man sie schnell? Du kennst die Antwort.

Das meine ich gar nicht. Aber DL1, wie Du es beschreibst, ist das nicht.

Maddin85
19.12.2019, 16:46
Das meine ich gar nicht. Aber DL1, wie Du es beschreibst, ist das nicht.86%, rechne es aus, der Lauf war auch nur leicht profiliert. Puls 155 bei 180 Hf max. Es wird jetzt aber zur Wortklauberei. Mit Dl 1 meine ich GA1, ist wahrscheinlich nicht dasselbe.

Wir können uns die Köppe heiß reden. Es ist am wichtigsten, dass das Training Spaß macht. Was interessiert mich, ob ich mit einer anderen Art zu trainieren evt. 2sek auf 10km schneller wäre?

Selbst wenn es so wäre, drauf gesch...!

Rolli
19.12.2019, 20:57
86%, rechne es aus, der Lauf war auch nur leicht profiliert. Puls 155 bei 180 Hf max. Es wird jetzt aber zur Wortklauberei. Mit Dl 1 meine ich GA1, ist wahrscheinlich nicht dasselbe.

Wir können uns die Köppe heiß reden. Es ist am wichtigsten, dass das Training Spaß macht. Was interessiert mich, ob ich mit einer anderen Art zu trainieren evt. 2sek auf 10km schneller wäre?

Selbst wenn es so wäre, drauf gesch...!

:daumen:

tt-bazille
20.12.2019, 08:29
Meine Pace über 3000m setze ich gleich 100%, da ich nicht nach Puls trainiere.

Ziel Pace oder die aktuelle?

Maddin85
20.12.2019, 08:45
Ziel Pace oder die aktuelle?
Ich habe 3:30/km als 100% gesetzt, auf die Sekunde kommt es nicht an. Nach Pace zu trainieren, finde ich besser, als sich nach dem Puls zu richten. Meinen Maximalpuls erreiche ich längst nicht mehr.

Ginge ich nach meinem Puls, liefe ich 3:44/km mit 89%. Das stimmt natürlich nicht.

19Markus66
21.12.2019, 09:07
Markus, hier mal ein Link zu einem Trainingsvorschlag von Lothar Pöhlitz:
https://germanroadraces.de/?p=137104

Bei 4 möglichen Laufeinheiten/Woche würde ich für eine 5km/5000m Vorbereitung die Tage Di+Mi+Do+Sa nehmen.
+2x30´ Stabi/Kraft.

In der Vorbreitungszeit sähen die 4 Laufeinheiten dann so aus:
1. Bergaufläufe
z.B. 7-10x200-300m, moderate Steigung

2. Fahrtspiel
kein "hartes" FS, eher solche Sachen wie: 10x (1´ zügig + 3´locker)
oder 1/2/2/3/4/3/2/2/1 mit gleichlangen Pausen
Auch hier kann man in der Vorbereitung moderat starten und dann Stück für Stück ausbauen.

3. DL 1/2
ggf. hier zunächst mit einem klassischen DL1 starten und langsam aufbauen.

4. DL 2
Anteil der DL-2 Kilometer langsam aufbauen, siehe Link.


Vielen Dank für den hilfreichen Plan! :hallo:

Ich habe in den letzten Wochen sehr viel Zeit im Fitness- Studio verbracht. Fühle mich gut, vor allem stabil in den Beinen und im unteren Rücken. Meine Knie- Beschwerden sind verschwunden und ich habe 2kg zugenommen ohne einen Bauch zu kriegen, hoffe also es sind Muskeln. :wink:

Das Lauftraining beschränkte sich auf gelegentliche Jogging- Einheiten zur Form- Erhaltung. An Silvester kommt ein 5km Lauf zur "Standortbestimmung" und dann kann es mit dem neuen Training losgehen. Werde mich also an den o.g. Plan halten. Berge und Hügel gibt es in der Nachbarschaft reichlich, auch eine 400m- Bahn. Zudem bin ich im Triathlon- Verein und habe somit die Unterstützung meiner Trainingsgruppe.

RunSim
21.12.2019, 12:39
Hey Markus, das hört dich doch gut an!
Stabilität ist wirklich wichtig und wenn du da was gemacht hast, ist das doch schonmal eine gute Basis :-)

Die o.g. Einheiten würde ich rein vom Gefühl ca. 6 Wochen trainieren.
Und natürlich etwas Progression reinbringen z.B. durch die Länge der DL2 Abschnitte, durch die Anzahl der Bergaufläufe und/oder durch die Art der Fahrtspiele.

Nach den 6 Wochen wäre meine Idee vermehrt Intervalle unter/auf/leicht über Schwelle zu trainieren um VL3 Schwelle zu verbessern. Das dann auch für ca. 6 Wochen.
Hin und wieder, vielleicht 2 bis 3 Maö pro Monat, würde ich ruhig auch mal im geschätzten 1500m bis 3000m Tempo trainieren. Dann aber eher kurze Intervalle, 100er bis 300er mit ca. gleichlangen Trabpausen.
Ich bin sowas in der Vorbereitung bis jetzt immer sehr gerne gelaufen, da man dann auch mal weg kommt von den klassischen langen 1000m bis 3000m Intervallen. Etwas Abwechslung in Tempo und Intervalllänge schadet nicht.

Anschließend würde ich für ca. 4 Wochen spezifischer für 5km trainieren. Da dann auch vermehrt das Tempo der Unterdistanzen 1500m-3000m, Kerndistanz 5km und ein bisschen Überdistanz 10km ansprechen.

Und dann bist du für 3 bis 4 Wochen fit um bei 5km Wettkämpfen deine Früchte zu ernten :-)

In der Vorbereitungszeit würde ich auch ein paar 10er Wettkämpfe laufen. Das kann man gut mitnehmen um z.B. VL3 zu entwickeln.

19Markus66
21.12.2019, 12:55
Die o.g. Einheiten würde ich rein vom Gefühl ca. 6 Wochen trainieren. Und natürlich etwas Progression reinbringen z.B. durch die Länge der DL2 Abschnitte, durch die Anzahl der Bergaufläufe und/oder durch die Art der Fahrtspiele.

Das wäre dann etwa bis Mitte Februar. Am letzten Januar- WE steht ein 5km Lauf an, da müsste ich eigentlich schon was merken.


Nach den 6 Wochen wäre meine Idee vermehrt Intervalle unter/auf/leicht über Schwelle zu trainieren um VL3 Schwelle zu verbessern. Das dann auch für ca. 6 Wochen. Hin und wieder, vielleicht 2 bis 3 Maö pro Monat, würde ich ruhig auch mal im geschätzten 1500m bis 3000m Tempo trainieren. Dann aber eher kurze Intervalle, 100er bis 300er mit ca. gleichlangen Trabpausen.

Dafür muss ich erst mal 1500er und 3000er auf Zeit laufen. Ich glaube ich bin mal 1500 in 7min. gelaufen, ist aber lange her...


Anschließend würde ich für ca. 4 Wochen spezifischer für 5km trainieren. Da dann auch vermehrt das Tempo der Unterdistanzen 1500m-3000m, Kerndistanz 5km und ein bisschen Überdistanz 10km ansprechen. Und dann bist du für 3 bis 4 Wochen fit um bei 5km Wettkämpfen deine Früchte zu ernten :-)

Alles Sub 25 wäre gut.


In der Vorbereitungszeit würde ich auch ein paar 10er Wettkämpfe laufen. Das kann man gut mitnehmen um z.B. VL3 zu entwickeln.

Was ist DL1 DL2 VL3 usw. ?

RunSim
21.12.2019, 12:58
Maddin, für DL1 Löufe nehme ich andere 100% als Basis. Die ist bei mir langsamer als 10k RT, also Bereich der VL3 Schwelle.
Folgende Werte setzt mein Trainer an:
10k RT = 3:38
100% = 3:47
80%-83% = 4:36-4:47

Und eben genau da laufe ich die DL1 laut Vorgabe.

Für einen 31:30/10km Läufer wäre 80% ca. 4:09er Pace. Lustigerweise habe ich bei D.eDoc schon gesehen, dass er ein paar DLs in dem Bereich läuft.

Für einen 32:30/10km Läufer wäre 80% ca. 4:22er Pace.

Wie gesagt, das heißt nicht, dass du falsch trainierst, aber die 100% Basis für Grundlagenläufe ist halt eine andere als z.B. bei mir.

Maddin85
21.12.2019, 17:22
@Simon: Als MDler trainiert man in schnellerem Grundtempo als wenn man sich auf einen Marathon vorbereitet. Wahrscheinlich wird mein Grundtempo jetzt wieder langsamer werden, wenn die Wettkampfdistanzen länger werden. Prinzipiell halte ich mich ziemlich genau an die Vorgaben, sonst bräuchte ich keinen Trainer. Meine Dauerläufe laufe ich häufig in 4:35/km, manchmal in 4:25/km und wenn ich mich nicht so gut fühle, auch mal in 4:45/km. Als sehr erfahrener Sportler höre ich auf die Signale meines Körpers, das klappt ganz gut.

Jetzt bin ich gespannt auf die neue Saison und ob es mir nach den vielen guten Jahren noch einmal gelingt, das Level zu halten oder sogar einen Teelöffel draufzulegen! :D

RunSim
21.12.2019, 18:46
Das wäre dann etwa bis Mitte Februar. Am letzten Januar- WE steht ein 5km Lauf an, da müsste ich eigentlich schon was merken.

Bis dahin ist ja noch Zeit, das wird schon!


Dafür muss ich erst mal 1500er und 3000er auf Zeit laufen. Ich glaube ich bin mal 1500 in 7min. gelaufen, ist aber lange her...

Brauchst du mMn nicht zwingend. Mir persönlich wäre es halt wichtig in den Grundlagenphasen auch ab und an mal Tempi schneller als 5k RT zu laufen.
Mal so spontan gesagt könnten das vielleicht so 10 bis 20 Sekunden/km schneller sein als 5k RT. Aber wirklich nur grob.
Wenn du z.B. 5er RT mit 5:00 Pace bezifferst, dann könnte man kurze Intervalle vielleicht so in 4:40-4:50 laufen.

14x200m in 56-58 Sekunden laufen mit je 200m TP.
Vielleicht auch 10-12x300m in 1:24-1:27 mit je 100m TP.
Damit läuft man auch mal ein etwas schnelleres Tempo im Winter und ballert sich trotzdem nicht so ab.
Ich finde, dass das recht kurzweilige Einheiten sind, die dennoch eine gute Grundlage aufbauen.



Was ist DL1 DL2 VL3 usw. ?
Ich hoffe ich kann es richtig erklären.
VL3 ist die Geschwindigkeit bei Laktatwert 3mmol/l. Dieser Wert wird in der Sportwissenschaft als den Wert definiert, wo sich Laktatauf- und -abbau in Waage halten.
Einige sagen dazu auch steady State Bereich. Wenn man in dem Bereich trainiert, sprechen viele von Schwellentraining.
Man geht davon aus, dass man diese Geschwindigkeit in einem Wettkampf über 60 Minuten durchhalten kann.
Es hat sich herausgestellt, dass nicht bei jedem Sportler dieser Wert genau bei 3mmol/l liegt, sondern in der Praxis wohl eher so zwischen 2 und 4mmol/l liegt.
Das ist für dich eigentlich egal ;-) grob kannst du dein 10km RT nehmen und ein paar Sekunden/km draufschlagen, vielleicht so 5-10 s/km.

DL1 würde ich grob als lockeren DL bezeichnen und DL2 als mittleren Dauerlauf.
Je nach Trainer werden die Paces dafür unterschiedlich veranschlagt.
Pöhlitz gibt hier leider oftmals nur Paces für schnellere Läufer an. Da muss man dann einfach schauen, ob man das für sich selber etwas umgerechnet bekommt.
In der Pracis würde ich es an deiner Stelle do machen:
DL1 würde ich einfach so wie bisher laufen, lockeres Tempo, in dem man sich auch gut noch mit anderen unterhalten könnte.
DL2: 10-15 s/km schneller als DL1 Tempo.

Meistens lässt Pöhlitz in einem DL1 Lauf ein paar km in DL2 Tempo laufen und steigert dann die DL2 Kilometer langsam von Woche zu Woche.
Sowas wäre z.B. als Progression über ein paar Wochen denkbar:
4km DL1 - 2km DL2 - 4km DL
3km DL1 - 3km DL2 - 4km DL
3km DL1 - 4km DL2 - 3km DL
2km DL1 - 5km DL2 - 3km DL
2km DL1 - 6km DL2 - 2km DL
1km DL1 - 7km DL2 - 2km DL

19Markus66
21.12.2019, 19:17
Wenn du z.B. 5er RT mit 5:00 Pace bezifferst, dann könnte man kurze Intervalle vielleicht so in 4:40-4:50 laufen:
14x200m in 56-58 Sekunden laufen mit je 200m TP.
Vielleicht auch 10-12x300m in 1:24-1:27 mit je 100m TP.
Damit läuft man auch mal ein etwas schnelleres Tempo im Winter und ballert sich trotzdem nicht so ab.
Ich finde, dass das recht kurzweilige Einheiten sind, die dennoch eine gute Grundlage aufbauen.

Ja das hört sich gut an, solche Intervalle bin ich schon gelaufen, allerdings nie in der Grundlagenphase.
Ist ne gute Idee von Anfang an auch schnellere Einheiten zu laufen.

Die TP erscheint mir recht kurz. Sollte ich mich nicht zwischen den 200ern vollständig erholen?



Wenn man in dem Bereich trainiert, sprechen viele von Schwellentraining.
Man geht davon aus, dass man diese Geschwindigkeit in einem Wettkampf über 60 Minuten durchhalten kann...
Das ist für dich eigentlich egal ;-) grob kannst du dein 10km RT nehmen und ein paar Sekunden/km draufschlagen, vielleicht so 5-10 s/km.

Der berühmte Schwellenlauf, auch MDL genannt: Angenehm hart!



Meistens lässt Pöhlitz in einem DL1 Lauf ein paar km in DL2 Tempo laufen und steigert dann die DL2 Kilometer langsam von Woche zu Woche.
Sowas wäre z.B. als Progression über ein paar Wochen denkbar:
4km DL1 - 2km DL2 - 4km DL
3km DL1 - 3km DL2 - 4km DL
3km DL1 - 4km DL2 - 3km DL
2km DL1 - 5km DL2 - 3km DL
2km DL1 - 6km DL2 - 2km DL
1km DL1 - 7km DL2 - 2km DL

Gute Möglichkeit, die 10km- Hausrunde zu variieren!

Maddin85
21.12.2019, 19:42
Mein neuer Trainer ließ mich heute 6km am Stück Tempo laufen, ungefähre Vorgabe 88 bis 90%.

23:54min (3km 11:54/3km 12:00min)

Puls 157,5 bei Hf max von 180, das entspricht 88%, nach meiner Tempotabelle 90%, es war also eine perfekte Einheit! Und das Training hat noch gar nicht richtig angefangen!

Von dieser Basis ausgehend, stehen mir 2020 alle Möglichkeiten offen. Eine 36 hoch über 10km genauso, wie eine 10:15min über 3000m und wenn ich wollte, ginge auch die 2:5xh im Marathon. Aber wer trainiert schon freiwillig 100 bis 130km pro Woche? Icke nicht!

Bess demnäx in diesem Theater!

19Markus66
21.12.2019, 20:00
Mein neuer Trainer ließ mich heute 6km am Stück Tempo laufen, ungefähre Vorgabe 88 bis 90%.

Hast Du Deinen Trainer (und Trainingsplan) kürzlich gewechselt?


23:54min (11:54/12:00min)

:confused: 23:54 wäre < 4min/ km die Zeiten in der Klammer sind mir schleierhaft..Crescendolauf mit schnellerer 2ter Hälfte?

Maddin85
21.12.2019, 20:37
Hast Du Deinen Trainer (und Trainingsplan) kürzlich gewechselt?



:confused: 23:54 wäre < 4min/ km die Zeiten in der Klammer sind mir schleierhaft..Crescendolauf mit schnellerer 2ter Hälfte?Der 6km-TDL war eine erste Standortbestimmung, um die Basis zu ermitteln, von der aus ich in die neue Saison starte. Da geht noch Einiges. 3:59/km entspricht ca. 89%, einen 10er läuft man mit 95%. Fast ohne Tempotraining kann ich einen 10er zur Zeit in 3:45/km laufen. 2020 läßt einiges erwarten, die Ausgangsbasis ist so gut wie noch nie!

Rolli
22.12.2019, 09:21
Der 6km-TDL war eine erste Standortbestimmung, um die Basis zu ermitteln, von der aus ich in die neue Saison starte. Da geht noch Einiges. 3:59/km entspricht ca. 89%, einen 10er läuft man mit 95%. Fast ohne Tempotraining kann ich einen 10er zur Zeit in 3:45/km laufen. 2020 läßt einiges erwarten, die Ausgangsbasis ist so gut wie noch nie!

Zahlen, Wünsche, Zahlen, Wünsche...
Was zählt ist die Ergebnisliste! Hast Du 2019 schon aufgegeben? Dann 2019 buche ich als Sieg auf der ganzen Linie für mich :zwinker4: ab.

2020 wird nachgelegt!!!

Maddin85
22.12.2019, 12:07
Was gibt es denn 2019 noch zu gewinnen? Ich habe nur noch einen Spaßwettkampf!

Du nimmst den Mund mal wieder sehr voll (wie immer)! Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Noch bist Du nicht gegen mich angetreten, ich hoffe, Du kneifst nicht.

RunSim
22.12.2019, 12:20
2019 wolltet ihr euch doch auf 10km duellieren, richtig?
Da hat Rolli doch noch kurz vor knapp durch einen klugen Schuhkauf ein gutes Resultat geliefert, oder warst du in Fernvergleich schneller, Maddin?

Ich meine, 2019 geht an Rolli. Sorry, Maddin. Du musst mal schneller laufen und nicht so viel über Laufhunde schwadronieren ;-)

Apropos neue Schuhe: Saucony bringt Mitte 2020 den Endorphin Pro raus. Straßenlaufschuh mit Carbonplatte a la Next%. Das Ding sieht schnieke aus. Das wäre was für mich :-)

Maddin85
22.12.2019, 13:14
Ich habe 2019 15 Paar Nike Next% gekauft, damit liege ich vorne!

Jetzt habe ich Männerschnupfen und kann erstmal nicht trainieren.

Aber Rolli darf für sich selber sprechen, es zählt der Kampf Mann gegen Mann! :D

Rolli
22.12.2019, 15:27
Was gibt es denn 2019 noch zu gewinnen? Ich habe nur noch einen Spaßwettkampf!

Du nimmst den Mund mal wieder sehr voll (wie immer)! Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Noch bist Du nicht gegen mich angetreten, ich hoffe, Du kneifst nicht.

Du hast Paderborn gekniffen!
Alle Distanzen war ich schneller!

Sieg! :zwinker4:

Maddin85
22.12.2019, 19:55
Du hast Paderborn gekniffen!
Alle Distanzen war ich schneller!

Sieg! :zwinker4:
Rolli, Du warst 2019 schneller, aber nur wenige Sekunden, ob über 1500m oder über 3000m. Letzten Sonntag der 5er lief gut - bei Sturmböen und 2 Anstiegen in 3:44/km. Um dieses Tempo jetzt schon über 10km durchzuhalten, fehlt mir noch die Ausdauer, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Der Handschuh ist angenommen, ich bin natürlich Außenseiter! :D

Das Schöne ist, dass ich immer unterschätzt werde. Wann möchtest Du Dir Deinen Sieg abholen? Am besten im März/April! :D

Ich halte immer noch den Runner's World Weltrekord über 10km in der AK M50, er liegt nachweislich bei 36:48min und wurde 2016 aufgestellt! Diese Zeit sollte Dein Maßstab sein, sub Maddin Dein großes Ziel!

Den Silvesterlauf über 8km werde ich in 3:44/km anlaufen.

Der Verdacht, an Männerschnupfen erkrankt zu sein, hat sich Gott sei Dank in Luft aufgelöst, da auch meine Augen gerötet sind. Aufgrund der milden Witterung sind erste Haselpollen in der Luft, das könnte der Grund sein. Um kein Risiko einzugehen, habe ich den langen Lauf heute ausfallen lassen. Weihnachten wird wieder voll trainiert.

Maddin85
22.12.2019, 20:04
Apropos neue Schuhe: Saucony bringt Mitte 2020 den Endorphin Pro raus. Straßenlaufschuh mit Carbonplatte a la Next%. Das Ding sieht schnieke aus. Das wäre was für mich :-)
Ganz ehrlich: ich würde kein Risiko eingehen und auf die Nikes setzen. Für Dich geht es um viel, auch um die Runner's World Weltrekorde in der AK M35 über verschiedene Disziplinen.

Rolli
22.12.2019, 21:27
Ich halte immer noch den Runner's World Weltrekord über 10km in der AK M50, er liegt nachweislich bei 36:48min und wurde 2016 aufgestellt! Diese Zeit sollte Dein Maßstab sein, sub Maddin Dein großes Ziel!


OK!!! Du behältst die Krone auf der 10km Strecke... aber...

M50 Runner's World Weltrekord über:
800m in 2:11,35
1500m in 4:51
3000m in 9:58
5000m in 17:32
10000m in 37:16
gehören einem anderen :zwinker4:

Maddin85
22.12.2019, 22:10
OK!!! Du behältst die Krone auf der 10km Strecke... aber...

M50 Runner's World Weltrekord über:
800m in 2:11,35
1500m in 4:51
3000m in 9:58
5000m in 17:32
10000m in 37:16
gehören einem anderen :zwinker4:
Nö, der großartige Runner's World Weltrekord über 1500m in der Altersklasse M50 gehört mir: 4:43,29min

Das soll aber Deine großartigen Leistungen in keiner Weise schmälern. Bei allem Respekt: außer über 800m und den Sprintstrecken sind wir in nahezu allen Laufdisziplinen auf Augenhöhe. Bemerkenswert: Über 800m kannst Du einen fast ebenso großen Vorsprung auf mich rauslaufen wie über 5000m. Bei meinem persönlichen Rekord hatte ich widrige Bedingungen. Vielleicht habe ich 2020 mehr Glück, am besten im persönlichen Duell mit Rolli!

MD Cruiser vs. Polfighter

RunSim
22.12.2019, 22:13
Uh, hier her es ja heiß her ;-)

2016 sind für mich alte Kamellen, sorry Maddin ;-)
2019 geht an Rolli. Aber für 2020 scheinst du heiß auf eine Revanche zu sein, das könnte spannend werden :-)

M35 Rekorde interessieren mich nicht. Ich will 2020 meinen Kadaver schnell über 800m machen. Das zählt :-)

Aktuell leider Anflug einer Männergrippe. Ein paar Tage Pause hauen mich nicht um, mehr Pfunde durch Weihnachten wären aber eher nicht so gut. Das wiederum lässt sich nicht vermeiden, dafür esse ich zu gerne ;-)

Rolli
22.12.2019, 22:32
Nö, der großartige Runner's World Weltrekord über 1500m in der Altersklasse M50 gehört mir: 4:43,29min

Mist! Kann ich 4:29,34 mit 49 hinzufügen? OK, das geht natürlich nicht... war schon immer meine Hassstrecke. Aber ich geben nicht auf.

am besten im persönlichen Duell mit Rolli!
Wir waren in Paderborn verabredet! Du hast gekniffen! Es bleibt wahrscheinlich beim Fernduell... vielleicht, wenn sich was ergibt. Minden?

Maddin85
23.12.2019, 07:32
Wir waren in Paderborn verabredet! Du hast gekniffen! Es bleibt wahrscheinlich beim Fernduell... vielleicht, wenn sich was ergibt. Minden?
Rolli, ich hatte Fußaua!

Minden kann ich mir gut vorstellen, und zwar die 5000m!

@Simon: In der M50 unterscheiden wir zwischen Weltrekorden, da zählen auch die Zeiten von 2016 und Weltjahresbestleistungen. Ich selbst bin Weltrekordhalter in den Laufdisziplinen 10km Strasse und Halbmarathon (2016), sowie 1500m (2018).

2019 ging, wenn auch teilweise knapp, an Rolli. 2019 habe ich mich auf 1500m und 3000m beschränkt. 2020 werden die Karten neu gemischt und 2021? Da bin ich raus (M55)!

Rolli
23.12.2019, 09:03
Leider ist auch 800m nicht meine. Das kannst Du mal auf 2:08,91 von Ex-Sprinter.

RunSim
23.12.2019, 10:19
Leider ist auch 800m nicht meine. Das kannst Du mal auf 2:08,91 von Ex-Sprinter.
Stimmt, der trainiert wahrscheinlich fleißig, während wir quatschen ;-)

Ich darf übrigens rumquatschen, akute Männergrippe... schon 3 Tage kein Training... aber ich lebe immerhin noch und kämpfe ;-)

Maddin85
23.12.2019, 10:34
@Simon: Hast Du reichlich Wick Medinight im Haus, damit Du das Elend nicht nüchtern ertragen musst?

Die wahre Tragödie einer Männergrippe ist doch, dass der Geschmackssinn lahmgelegt ist - und das zur Weihnachtszeit!

Simon, in diesem Faden ist Jammern ausdrücklich erlaubt!
:hihi:

RunSim
23.12.2019, 10:59
Zum Glück habe ich genug Jack Daniels zuhause! Und den guten Pöhlitz auch ;-)

Das Schlimme ist, dass ich Zeit habe und trotzdem nicht trainieren kann!

Danke für dein Verständnis, Maddin, du weißt, wovon ich spreche ;-)

Maddin85
23.12.2019, 15:06
Zum Glück habe ich genug Jack Daniels zuhause! Und den guten Pöhlitz auch ;-)

Das Schlimme ist, dass ich Zeit habe und trotzdem nicht trainieren kann!

Danke für dein Verständnis, Maddin, du weißt, wovon ich spreche ;-)

Die wahre Herausforderung ist, mit Männerschnupfen laufen zu gehen, ich tu's gleich!

RunSim
23.12.2019, 15:32
Dann hab ich keinen Männerschnupfen, sondern bin wirklich krank.
Jetzt laufen gehen wäre keine gute Idee. Ich werde weiter auf dem Sofa liegen bleiben und Tee trinken :-)

Rolli
23.12.2019, 16:19
Dann hab ich keinen Männerschnupfen, sondern bin wirklich krank.
Jetzt laufen gehen wäre keine gute Idee. Ich werde weiter auf dem Sofa liegen bleiben und Tee trinken :-)

Gute Besserung!

Ich fahre gleich in die Halle und versuche mit den Jungs mitzuhalten :geil:

Maddin85
23.12.2019, 18:10
Glück gehabt, ich habe wohl keinen Männerschnupfen, sondern nur eine allergische Reaktion. So ein Männerschnupfen kann schnell ins Auge gehen, von spontan auftretenden Todesfällen wird berichtet.

Ich scheine empfindlich auf Erlenpollenflug zu reagieren, der aufgrund der milden Witterung zur Zeit mittelschwer ausfällt in Kombination mit leichtem Haselpollenflug - und das im Dezember.

17,5km leicht profilierter Dl 1 in 4:37/km, Puls 146

Alles tutti!

@Simon: Denk an meine Mahnung, uffpasse! Geh bloß kein Risiko ein! Gute Besserung!

MikeStar
23.12.2019, 19:22
Wie wäre es denn mit einer RW-Masters-Laufliga für 2020...?
Anhand der gelaufenen Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen werden Punkte vergeben, inkl. AK-Modifikatoren.
Es gelten nur Bahnwettkämpfe oder DLV-vermessene Straßenläufe.
Gelaufen werden alle gängigen Laufdisziplinen... 100m - 200m - 400m - 800m - 1500m - 3000m - 5000m - 10000m
Wertungen könnten dann z.B. sein: Kurzstrecke (100m bis 400m), Mittelstrecke (800m bis 3000m), Langstrecke (5000m und 10000m, alternativ 3000m - 10000m) und Gesamt (alle Disziplinen).

Dann haben wir es Schwarz auf Weiss und der Gewinner kann sich noch mehr in seinem RW-Erfolg sonnen. :D

Rolli
23.12.2019, 22:55
Wie wäre es denn mit einer RW-Masters-Laufliga für 2020...?
Anhand der gelaufenen Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen werden Punkte vergeben, inkl. AK-Modifikatoren.
Es gelten nur Bahnwettkämpfe oder DLV-vermessene Straßenläufe.
Gelaufen werden alle gängigen Laufdisziplinen... 100m - 200m - 400m - 800m - 1500m - 3000m - 5000m - 10000m
Wertungen könnten dann z.B. sein: Kurzstrecke (100m bis 400m), Mittelstrecke (800m bis 3000m), Langstrecke (5000m und 10000m, alternativ 3000m - 10000m) und Gesamt (alle Disziplinen).

Dann haben wir es Schwarz auf Weiss und der Gewinner kann sich noch mehr in seinem RW-Erfolg sonnen. :D

:daumen:
Die Liga der alten Gentlemen.

Maddin85
24.12.2019, 01:11
:daumen:
Die Liga der alten Gentlemen.
Lass einfach das Wort alt weg und ersetze es duch das Wort ehrenwert.

19Markus66
24.12.2019, 08:24
Wie wäre es denn mit einer RW-Masters-Laufliga für 2020...?
Dann haben wir es Schwarz auf Weiss und der Gewinner kann sich noch mehr in seinem RW-Erfolg sonnen. :D

Ich weiß schon wer da die Rote Laterne hat: 5km sub 25. 10km sub 55. Vieleicht ein Debut über Strecken < 5000m?

Maddin85
24.12.2019, 08:54
Ich weiß schon wer da die Rote Laterne hat: 5km sub 25. 10km sub 55. Vieleicht ein Debut über Strecken < 5000m?

Du solltest auch an Deiner Athletik arbeiten. Man könnte den Begriff Athletik durch den Begriff Körperform ersetzen.

Vielleicht schaffen wir es, ein paar Übungen für ältere Herren zusammenzustellen und vielleicht auch für ältere Ladies, die Gas geben wollen. Das geht auch Ü50 und es sind viel zu wenige (Ladies).

Rolli
24.12.2019, 08:58
Lass einfach das Wort alt weg und ersetze es duch das Wort ehrenwert.

Aber wir sind doch alt... gestern mit den Jungs trainiert... :nene:

Maddin85
24.12.2019, 09:00
:daumen:
Die Liga der alten Gentlemen.
Es sollte heißen:
Die Liga der ehrenwerten Ladies und Gentlemen

RunSim
24.12.2019, 09:06
Mal was anderes, in Sachen Aufwärmen:
Normalerweise laufe ich immer erst 10 bis 15 Minuten, mache dann ein paar Aufwärmübungen und dann etwas Lauf ABC.
Was haltet ihr davon, direkt mit Übungen zu beginnen, die etwas Beweglichkeit und Koordination üben und zugleich auch das HKS in Schwung bringen?
Insgesamt brauche ich sicherlich 30 Minuten und da wäre die Idee, meinen verrosteten Körper etwas besser zu mobilisieren.
Vor dem Training war ich ja im Büro und habe viel gesessen und mich kaum bewegt.

Oder ist das ein no-go und ihr fangt zu allererst immer mit lockerem Laufen an?

Rolli
24.12.2019, 09:17
Es sollte heißen:
Die Liga der ehrenwerten Ladies und Gentlemen

Ich habe hier noch keine Lady gesehen...

Rolli
24.12.2019, 09:22
Mal was anderes, in Sachen Aufwärmen:
Normalerweise laufe ich immer erst 10 bis 15 Minuten, mache dann ein paar Aufwärmübungen und dann etwas Lauf ABC.
Was haltet ihr davon, direkt mit Übungen zu beginnen, die etwas Beweglichkeit und Koordination üben und zugleich auch das HKS in Schwung bringen?
Insgesamt brauche ich sicherlich 30 Minuten und da wäre die Idee, meinen verrosteten Körper etwas besser zu mobilisieren.
Vor dem Training war ich ja im Büro und habe viel gesessen und mich kaum bewegt.

Oder ist das ein no-go und ihr fangt zu allererst immer mit lockerem Laufen an?

Du kannst ABC ins Einlaufen integrieren.
Ich nenne es Laufende ABC:
Man läuft 2 Runden ein, dann läuft mann weiter und alle 100m macht man 30-40m ABC-Übungen aus dem Lauf heraus, dann 60m weiter laufen. So bist du schon nach 15' durch.

Maddin85
24.12.2019, 09:47
Man läuft 2 Runden ein, dann läuft mann weiter und alle 100m macht man 30-40m ABC-Übungen aus dem Lauf heraus, dann 60m weiter laufen. So bist du schon nach 15' durch.
So mache ich es auch, nach 2km ist alles durch: Skippings, Sprungläufe, Hopserlauf, Steigerungsläufe, usw.

Maddin85
24.12.2019, 09:49
Ich habe hier noch keine Lady gesehen...
Es gibt zu wenige, hier wahrscheinlich keine einzige, die hier hinpassen würde.


Aber wir sind doch alt... gestern mit den Jungs trainiert... :nene:

Möchtest Du jeden Tag hören, dass Du ein alter Sack bist? Es ist so, als wenn Du eine Frau jeden Tag auf ihre Pölsterchen ansprechen würdest, niemand möchte das hören und ich mag es nicht, wenn man mich Senior nennt. Master klingt einfach schmeichelhafter.

RunSim
24.12.2019, 09:50
Es kann manchmal so einfach sein, danke für de schnelle Hilfe! :-)

Rolli
24.12.2019, 11:33
Möchtest Du jeden Tag hören, dass Du ein alter Sack bist? Es ist so, als wenn Du eine Frau jeden Tag auf ihre Pölsterchen ansprechen würdest, niemand möchte das hören und ich mag es nicht, wenn man mich Senior nennt. Master klingt einfach schmeichelhafter.

Ich bin mit meinem Alter in meinem Alter zufrieden. Und ich stehe dazu.

Maddin85
24.12.2019, 11:37
Ich bin mit meinem Alter in meinem Alter zufrieden. Und ich stehe dazu.
Ich bin es auch, aber ich möchte trotzdem nicht täglich daran erinnert werden, dass ich in gut 6 Jahren 60 Jahre alt werde. Ein bisschen Eitelkeit ist erlaubt. Denn deswegen pflege ich meinen Körper, um mir ein hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. Und wenn ich 70 bin, möchte ich die 10km noch in 41min laufen können.

MikeStar
24.12.2019, 11:54
Du kannst ABC ins Einlaufen integrieren.
Ich nenne es Laufende ABC:
Man läuft 2 Runden ein, dann läuft mann weiter und alle 100m macht man 30-40m ABC-Übungen aus dem Lauf heraus, dann 60m weiter laufen. So bist du schon nach 15' durch.

Vor "Semi-Intensiven" Einheiten dito... meist so 25-30' Umfang.
Bei intensiven Intervallen oder Sprint-Einheiten max. eine Runde locker, dann zwei Aufwärmblöcke... 1. Block lockere ABC-Übungen (meist mit Koordinationsleiter und/oder Hütchen, einfach zum lockeren reinkommen, dann nach Gymnastik/Stretching 2. Block dann intensiver mit Lauf- und Sprungübungen, Steigerungen etc. Dauer meist zwischen 45' und 60'

Es gibt keine alten und jungen Athleten... nur schnelle und langsame.

Maddin: Im Zeitalter der PC muss es heißen: "Die Liga der ehrenwerten Ladies, Gentlemen und Things."

Mir persönlich ist das Wurst ob ich "Senior", "Master", "alt" oder sonst was genannt werde... solange ich körperlich und geistig fit und zufrieden bin, interessiert mich die Meinung anderer diesbezüglich eher weniger. Am Ende zählt doch die Leistung und dass jeder für sich mit seiner Leistung leben kann.

Maddin85
24.12.2019, 13:05
Maddin: Im Zeitalter der PC muss es heißen: "Die Liga der ehrenwerten Ladies, Gentlemen und Things.
Okay, das ist meine Schreibweise:

Liga der ehrenwerten La*dies und Gentle*men

So trete ich niemandem auf die Füße und mache alles richtig!

Rolli
24.12.2019, 13:17
Also:
"Die Liga der alten Things"

Maddin85
24.12.2019, 13:23
Also:
"Die Liga der alten Things"
:nick: :hihi: :hihi: :hihi:

Rolli, ich glaube, wir haben da etwas falsch verstanden!

19Markus66
24.12.2019, 14:43
Du solltest auch an Deiner Athletik arbeiten. Man könnte den Begriff Athletik durch den Begriff Körperform ersetzen

Damit war ich die letzten 8 Wochen sehr beschäftigt.
Auch jetzt nach Start des Ausdauertrainings ist immer 1 Tag/ Woche im Gym geplant


Vielleicht schaffen wir es, ein paar Übungen für ältere Herren zusammenzustellen und vielleicht auch für ältere Ladies, die Gas geben wollen. Das geht auch Ü50 und es sind viel zu wenige (Ladies).

Mein Programm hat nur 4 Übungen:

- Kniebeugen schwer 5x5
- Bankdrücken schwer 5x5
- Ausfallschritte 3x10 / Bein
- Klimmzüge 5x5

Jede Woche Progression: Gewicht draufpacken bzw. Wh rauf.
War und ist sehr anstrengend, vertrage es aber gut.
Keine Schmerzen mehr, stabile Beine, stabiler Rücken, dicke Arme! :daumen:


Du kannst ABC ins Einlaufen integrieren. Ich nenne es Laufende ABC:Man läuft 2 Runden ein, dann läuft mann weiter und alle 100m macht man 30-40m ABC-Übungen aus dem Lauf heraus, dann 60m weiter laufen. So bist du schon nach 15' durch.

So mache ich das auch.

Hab´ die erste "Trainingswoche" rum:

- 40min. locker joggen mit Fahrtspiel.
- 2km El; 6x 300m Bergauflaufen; 2km Al
- 2km El; 3km 6:46; 3km 6:00; 2km Al

= 25km.

In der Regel bleibt es bei 3 Einheiten/ Woche.
Als Triathlet absolviere ich genug andere Ausdauer- Einheiten.

19Markus66
24.12.2019, 15:07
Ich bin es auch, aber ich möchte trotzdem nicht täglich daran erinnert werden, dass ich in gut 6 Jahren 60 Jahre alt werde. Ein bisschen Eitelkeit ist erlaubt. Denn deswegen pflege ich meinen Körper, um mir ein hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. Und wenn ich 70 bin, möchte ich die 10km noch in 41min laufen können.

https://youtu.be/hpfYzFhB-HY

RunSim
24.12.2019, 16:56
Gleich kommt der erste Pflichttermin, ich freu mich schon.

Euch und euren Liebsten wünsche ich schonmal schlnenund entspannte weihnachtliche Festtage! :-)

Maddin85
24.12.2019, 18:04
https://youtu.be/hpfYzFhB-HY

Großes Kino!

Das Thema Krippenspiel ist schon abgehakt!

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!

Maddin

RunSim
25.12.2019, 10:06
Maddin, da ich gerade rumliegen und Trainingspraxis Laufen II von Pöhlitz lese... das Buch könnte für dich interessant sein, auch wenn es eigentlich für das Schüler- und Nachwuchsleistungstraining geschrieben ist.
Z.B. auf Seite 252 werden Geschwindigkeiten für DL1 etc. definiert, (für Nachwuchs Langstrecken Training).
Diese setzt Pöhlitz in Abhängigkeit zu der Geschwindigkeit des Leistungsziels.
Z B. DL1: bis 80%

Bei einem Ziel von 35/10km wäre das DL1 Tempo dann ca. 4:22.

Maddin85
25.12.2019, 10:34
Mein Dl 1 Tempo variiert stärker, als es rüberkam. 4:48/km kommt genauso vor wie 4:25/km, je nachdem ich mich fühle. Heute bekam ich nur 6km in knapp 30min auf die Reihe, nach dem LDL am Montag und den 10x400 BAL gestern. Mein neuer Trainer lässt mich auch eher schnell trainieren, zum Beispiel 8km in 4:20/km am Samstag. Bei einem Saisonziel von 3000m in 10:15min passt das und er wird es wissen.

Hier werden häufig Marathonläufer als Beispiel genommen. Ein Marathonläufer braucht natürlich die langen langsamen Läufe, sonst würde er sein Training gar nicht durchstehen. Ich trainiere in manchen Wochen nur Umfänge zwischen 40 und 60km. Dann passen auch Dl 1-Läufe mit 80% ins Konzept.

http://www.la-coaching-academy.de/index.php/trainingslehre/150-2007-09-12-dl-trainingsbereiche-staerker-differenzieren

Aus Pöhlitz: Trainingsbereiche – abgeleitet von der Leistungszielgeschwindigkeit

Fähigkeiten Trainingsbereiche
Schnelligkeitsausdauer (SA) 105 –> 120 %
Wettkampspezif. Ausdauer (wsA) 93 –> 105 %
Kraftausdauer (KA) 82,5 -> 92,5 %
Grundlagenausdauer (GA)*
82,5 –> 92,5 %
75 –> 82,5 %
Regeneration* (R) 75 %
* Die GA-Belastungen sind zwischen den KZA / MZA – Disziplinen und den
Langstrecken wie in der Tabelle - unten angegeben weiter zu differenzieren

Maddin85
25.12.2019, 18:46
@Simon: Wie heißen die Sauconys mit Karbonplatte, die Du mir kürzlich empfohlen hast, als Alternative zum Nike Vaporfly? Hat man bei diesem Schuh auch 3cm Sohle unter dem Fuß?

RunSim
25.12.2019, 19:37
Saucony Emdorphin Pro.
Die kommen aber erst ca. Mitte 2020 auf den Markt, wenn ich das richtig gesehen habe.
Die haben auch ne recht dicke Sohle.
Anscheinend ist die 'Krümmung' der Sohle wohl auch ein Grund, warum man so schnell damit laufen soll.
Rolli hatte es ja auch so angedeutet bei. Nike. Man wird nach vorne 'gezwungen' und rollt anders als mit anderen Schuhen ab. Aber im positiven Sinne.

Maddin85
25.12.2019, 20:03
Danke Simon!

Gerade zufällig gesehen:

https://youtu.be/XjDsILv40XM

Was für ein geiler Typ!

Maddin85
26.12.2019, 19:26
Mein Fitness-Workout an Weihnachten:

Heligabend: 10x400m Bergaufläufe (5% Anstieg) in ca. 1:38min
1. Weihnachtsfeiertag: 6km in 30min Regeneration
2. Weihnachtsfeiertag: 19km in 1:26:30h, 4:33/km

Heute hatte ich gute Beine und konnte für meinen langen Lauf ein zügiges Tempo wählen. Mein Trainer genehmigt ausdrücklich mein Dl-Tempo im oberen Bereich von Dl 1. Ich sollte aber auf die Signale meines Körpers hören und ein langsames Tempo wählen, sollte ich mich nicht so gut fühlen. Nun habe ich bei meinen Dauerläufen immer das Gefühl, mit leichtem Druck zu laufen. Diese Vorgehensweise kommt mir sehr entgegen und macht mir Spass.

Maddin85
27.12.2019, 07:12
Nun freue ich mich auf den Silvesterlauf. Mal sehen, ob ich trotz meines miserablen Trainings mit viel zu hohen Trainingsgeschwindigkeiten und meines desolaten Fitnesszustands eine 3:44/km über 8km zustande bringe. :D :D :D

Dieses Tempo lief ich beim zurückliegenden Adventslauf über knapp 5km bei widrigen Bedingungen mit ekligen Sturmböen. Mein Ziel für den Monat März: Die 3:44/km auch über 10km zu halten, das entspräche einer 37:24min, eine wichtige Etappe zur 36:47min, das entspricht 3:41/km. Jetzt reicht es noch nicht für dieses Tempo, im April möchte ich so weit sein.

Maddin85
28.12.2019, 12:55
8km in 33:06min (4:08min/km), angenehm hart, aber dennoch mit lockeren Beinen. Das hat sich heute sehr gut angefühlt!

19Markus66
31.12.2019, 13:20
Habe beim heutigen Silvesterlauf einen konkreten Standort bestimmt: 5km in 29:45.

Der nächste 5er ist am 28. 01.
Da sollten sub 28 drin sein.

Alles unter 5:30 ist für mich schon richtig schnell.

Maddin85
31.12.2019, 16:52
Auf diesem Plateau baue ich meine Form auf. nicht einmal 2015 war ich zu diesem Zeitpunkt schon so weit - und das Training hat noch gar nicht richtig angefangen! Ick freu mir!

Heute beim Silvesterlauf:

8,1km in 29:58min!

Es war der 6. Platz der Gesamtwertung, vor mir nur ganz junge Kerle, dann ich, dann lange nix, und irgendwann, 2min nach mir schlurfte der erste 30jährige ins Ziel. :hihi:

Für 2 weitere Kilometer hätte die Luft noch gereicht und zwar locker! Die Strecke wurde mit Rad vermessen, zusätzlich mit GPS.

Noch Fragen?

73228

Maddin85
31.12.2019, 17:17
Habe beim heutigen Silvesterlauf einen konkreten Standort bestimmt: 5km in 29:45.

Der nächste 5er ist am 28. 01.
Da sollten sub 28 drin sein.

Alles unter 5:30 ist für mich schon richtig schnell.

Es gibt noch viel zu tun, Du machst das schon!

Rolli
31.12.2019, 17:50
Maddin !!! Nicht schlecht!

Bei mir Silversterlauf 5km in 17:41
Leider nur Platz 2 M50

Aber OK... wenn ich bedenke, dass ich 3kg zu viel wiege, Alk-Vergiftung im Blut und noch Resten von Muskelkater habe. Leider dachte ich, dass der Mann, der an mich bei 4km vorbei ging noch M45 ist, falsch gedacht!!! Auch schon M50. Egal... um 50s schneller als letztes Jahr und (!!!!!) 10:28 auf 3km durchgegangen!!!

Guten Rutsch! Und auf in den Kampf im 2020.

MikeStar
31.12.2019, 17:56
Respekt... mit der Zeit von Rolli wäre man bei dem Silvesterlauf, den ich heute gelaufen bin, Gesamt-Dritter geworden.

OT: Den 10er hat hier übrigens jemand mit Nachnamen "Rolli" gewonnen :D

Maddin85
31.12.2019, 18:09
Maddin !!! Nicht schlecht!

Bei mir Silversterlauf 5km in 17:41
Leider nut Platz 2 M50

Aber OK... wenn ich bedenke, dass ich 3kg zu viel wiege, Alk-Vergiftung im Blut und noch Resten von Muskelkater habe. Leider dachte ich, dass der Mann, der an mich bei 4km vorbei ging noch M45 ist, falsch gedacht!!! Auch schon M50. Egal... um 50s schneller als letztes Jahr und (!!!!!) 10:28 auf 3km durchgegangen!!!

Guten Rutsch! Und auf in den Kampf im 2020.
Du bist der Allerbeste, Rolli! Dennoch ist das Duell 2020

Pol-Fighter vs. MD-Cruiser

völlig offen!

Allen alten Säcken und allen anderen wünsche ich einen guten Rutsch!

Rolli
31.12.2019, 18:11
Respekt... mit der Zeit von Rolli wäre man bei dem Silvesterlauf, den ich heute gelaufen bin, Gesamt-Dritter geworden.

OT: Den 10er hat hier übrigens jemand mit Nachnamen "Rolli" gewonnen :D

Verdammt!
Ich muss mir andere Wettkämpfe aussuchen! :zwinker2:

RunSim
31.12.2019, 19:51
Verdammt!
Ich muss mir andere Wettkämpfe aussuchen! :zwinker2:

Ja musst du ;-)
Icke heute Silvesterlauf gewonnen. Aber, ohne dass es überheblich klingen soll, die Konkurrenz war überschaubar. Keine LAler am Start.

Glückwunsch, Rolli, bei dir läuft es zurzeit ja richtig!

Maddin85
01.01.2020, 08:05
Rolli hat recht! Man sollte erst (schnell) laufen lernen und dann auf die Langsistanz gehen. Ich selbst ernte jetzt die Früchte von 3 Jahren MD-Training. Wenn mir schon zum Silvesterlauf eine 3:42/km über 8km gelingt, dann ist die 3:40/km über 10 im März/April nur Formsache, vorausgesetzt, ich habe etwas Glück mit den Bedingungen. Taktisch läuft es bei mir auch viel besser als früher. Und es wirkt alles spielerisch leicht, die Beine sind sehr locker.

Jetzt höre ich aber auf mit den großen Tönen, es werden Taten folgen, versprochen!

Es gibt noch ein neues Projekt für den Herbst: Nach der DM Anfang September hänge ich 6 Wochen Marathontraining dran und möchte eventuell einem Freund zur 3:00h im Marathon verhelfen, vorausgesetzt die Achillessehnen halten bis dahin. Dabei geht es nicht um eigene Ambitionen. nur darum, meinen Freund zu pushen. Wer hat schon einen persönlichen Pacemaker für die U3?

19Markus66
01.01.2020, 12:24
8,1km in 29:58min! Es war der 6. Platz der Gesamtwertung, vor mir nur ganz junge Kerle, dann ich, dann lange nix, und irgendwann, 2min nach mir schlurfte der erste 30jährige ins Ziel. :hihi:


Bei mir Silversterlauf 5km in 17:41
Leider nur Platz 2 M50


Icke heute Silvesterlauf gewonnen. Aber, ohne dass es überheblich klingen soll, die Konkurrenz war überschaubar. Keine LAler am Start.

Herzlichen Glückwunsch Leute! Bin schwer beeindruckt, Tolle Leistungen!

Rolli
01.01.2020, 12:57
Glückwunsch, Rolli, bei dir läuft es zurzeit ja richtig!
Leider nicht... seit 3 Wochen quält mich eine Zerrung am gluteus medius, was das Sprinten nur eingeschränkt zulässt. Aber ich bin schon dran und mache was dagegen.

Maddin85
01.01.2020, 17:44
Man kann erkennen, dass es für einen ambitionierten Breitensportler wie mich (nicht für den Spitzensportler, der hier gerne als Beispiel herangezogen wird) unterschiedliche Konzepte geben kann:

1. den umfangsorientierten Weg und
2. den qualitätsorientierten Weg.

Ich nenne es mal so.

Beide Wege können für sich genommen ihre Berechtigung haben und zum selben Ergebnis führen, obwohl die Konzepte völlig unterschiedlich sind. Ich habe mich nun für den qualitätsorientierten Weg entschieden und fahre gut damit. Für einen Anderen mag mein Weg völlig ungeeignet sein, dass ist auch typbedingt. Dieses Jahr plane ich nach 9 Jahren qualitätsorientiertem Training eine persönliche Bestzeit über 10km in ca. 36:40min +/-. Ich werde es beweisen, dass mein Weg gut funktionieren kann.

emel
02.01.2020, 20:47
Letzte Woche bei mir: 5x200; 2x100
Allerdings auf einem asphaltierten Weg und "GPS-Vermessen". Vier "200er" in ca. 36. Einen 200er hat mir meine Uhr mit 27 Sekunden gestoppt. Ich dachte aber auch ich komm nicht lebend bis zur Laterne...

Heute 8x400 @90 auf der Bahn. Das war ging ziemlich gut. Ich hätte sowohl mehr als auch schnellere Intervalle geschafft. Noch 5 Wochen bis zum Wettkampf.

Katz
02.01.2020, 20:57
Wenn ich die Pace-Zahlen hier lese, wird mir schwindelig... Sehr gut!!!

MikeStar
02.01.2020, 21:15
Emel: Keine Bahn verfügbar?
Wie startest du die IV? Stehend nach GP/SP, trabend oder fliegend?

Mal eine andere Frage, so generell... wie weit fahrt ihr so für Wettkämpfe bis 3000m? Bleibt ihr auf Kreisebene oder auch mal weiter weg?

Maddin85
02.01.2020, 21:55
Wenn ich die Pace-Zahlen hier lese, wird mir schwindelig... Sehr gut!!!
Hinter diesen Paces steckt viel Trainingsfleiß!

Maddin85
03.01.2020, 05:39
Mal eine andere Frage, so generell... wie weit fahrt ihr so für Wettkämpfe bis 3000m? Bleibt ihr auf Kreisebene oder auch mal weiter weg?
Für die Teilnahme an einem Sportfest bis 200km, an einer DM bis 400km.

Katz
03.01.2020, 05:46
Ja, die Anfahrt kann man schon mal in Kauf nehmen, oder?

emel
03.01.2020, 07:28
Emel: Keine Bahn verfügbar?
Wie startest du die IV? Stehend nach GP/SP, trabend oder fliegend?

Mal eine andere Frage, so generell... wie weit fahrt ihr so für Wettkämpfe bis 3000m? Bleibt ihr auf Kreisebene oder auch mal weiter weg?

Letzte Woche keine Bahn. War bei meinen Eltern und müsste erstmal recherchieren ob es da im Umkreis eine Bahn gibt wo es zumindest "geduldet" wird zu trainieren wenn der Haupteingang geschlossen ist. Die IV starte ich in der Regel stehend oder eben trabend.

Da ich in HH wohne "muss" ich für Wettkämpfe meist nicht weit fahren. Der 800er ist 2km von mir entfernt. Bis zu ner Stunde wär aber ok. Ich bleibe ja meist noch länger und schaue mir an was die Vereinskollegen so leisten. Bei Hallensportfesten nehme ich auch gerne die Kinder mit. Gibt ja auch Kuchenbuffet und meist eine Ecke wo sie selber rumtoben können.

Für längere Wettkämpfe kann man auch mal weiter fahren oder gar ein Ausflugswochenende draus machen.

RunSim
03.01.2020, 11:26
Mal eine andere Frage, so generell... wie weit fahrt ihr so für Wettkämpfe bis 3000m? Bleibt ihr auf Kreisebene oder auch mal weiter weg?
Wettkampfdistanz spielt für mich keine Rolle sondern Priorität des Rennens.
Für einen Trainings HM würde ich wohl weniger weit fahren als für ein wichtiges 800m Rennen.

Normale Vorbereitungsrennen am liebsten maximal 1h Anfahrt pro Weg.
Wichtige Vorbereitungsrennen NRW-weit.
2 Hauptwettkämpfe pro Jahr: da, wo es am besten ist bzw wo sie halt stattfinden.
Und ich könnte mir dazu noch 1 bis 2 'Bonbon-Wettkämpfe' deutschlandweit pro Jahr vorstellen, d.h. Rennen, wo viele Mitläufer im eigenen Leistungsbereich starten.

Je schneller man läuft umso höher wird man den Radius wählen (müssen).
Zum Glück habe ich aktuell noch ein paar Mitläufer bei lokalen 5ern und so.

MikeStar
03.01.2020, 12:30
Ich bin so der Typ, der gerne "neues" kennenlernt, also neue Hallen, Stadien, Gegner, usw. und dafür auch gerne mal weiter weg fahre. Für längere Wettkämpfe oder Meetings mit mehreren Starts war/ist das meist auch kein Problem, auf der Kurzstrecke ist es wenngleich schwieriger passende Wettkämpfe zu finden in der Gegend zu finden, v.a. wo im Bereich Mittelstrecke Mitläufer auf meinem Niveau sind. Die finde ich eher bei Straßenläufen 5km aufwärts.

Heute früh schon auf der Bahn gewesen.
60min Warm-up inkl. Lauf-/Sprungübungen, 2x 50m STL, 2x 30m fliegend locker (85%).
Locker sprinten in Spikes aus dem Hochstart: 2x (100m + 150m + 200m) mit 30"/10m GP in 15.0/15.6, 23.5/24.0, 32.0/32.5
Auslaufen

Direkt nach dem 2. 200er hab' ich mal den Puls händisch gemessen. 52bpm/15". Irgendwie kommt es mir absurd vor, dass ich Sprinttraining auf Werte über 200bpm komme, bei 'nem voll gelaufenen 5km-Straßenlauf aber nichtmal auf 180.

RunSim
03.01.2020, 12:38
Kann nur ein Messfehler sein. Oder du läufst 5er im DL-Tempo ;-)

Selbst bei nem voll gelaufenen 200er ist es nicht möglich auch nur annähernd in den Pulsbereich vom 5er RT zu kommen. Dafür ist die Strecke viel zu kurz und der Puls zu ,träge'.

emel
03.01.2020, 13:19
...
Locker sprinten in Spikes aus dem Hochstart: 2x (100m + 150m + 200m) mit 30"/10m GP in 15.0/15.6, 23.5/24.0, 32.0/32.5
...


200er in 32 finde ich schon gut. und du machst wirklich nur 30 Sek Pause, das find ich sehr kurz um den Puls wieder runter zu bekommen.
Predigt Rolli nicht immer: "Keine Angst vor langen Pausen!" :confused:

MikeStar
03.01.2020, 15:03
30" / 10m also 5' nach den 100m, 7' nach den 150m und 10' nach den 200m.

emel
03.01.2020, 15:40
30" / 10m also 5' nach den 100m, 7' nach den 150m und 10' nach den 200m.

Ok. Danke für die Erklärung, hatte ich tatsächlich nicht so rausgelesen.

hbef
03.01.2020, 15:52
Boah, ich hasse den Winter. Eben auf der Bahn etwas Tempo angesprochen. 2x5x200 in 34,5s m. 1'TP (200m) u. 2'SP. Wollte eigentlich 3 Serien in 33s laufen, aber keine Chance. Gut, musste wegen anderen Läufern auf der Bahn 60s statt 90s Pause machen und bin bei Regen ohne Spikes gelaufen , trotzdem etwas enttäuschend. Aber ist ja klar, dass ich jetzt noch nicht die Form vom Sommer haben kann. Gibt auf jeden Fall viel zu tun. Dafür 5x100m danach ganz zufriedenstellend. Im Schnitt 13,9s, nicht maximal. Auch nur 1,5' GP dazwischen, weil ich nicht auskühlen wollte.

Ups, jetzt bin ich ja auch schon im Master-Faden gelandet. Ist das ein Zeichen? :D

19Markus66
03.01.2020, 17:10
Der neue Trainingsplan funktioniert gut, auch in der 2. Woche.

- 7km Locker
- 5km WK
- 10x 300m bergauf.

Ist schon was anderes als das dauernde Joggen, aber ich vertrage das hohe Tempo gut

MikeStar
03.01.2020, 21:46
[...]

Ups, jetzt bin ich ja auch schon im Master-Faden gelandet. Ist das ein Zeichen? :D

Was mir bei meinen ersten Hallenmeetings aufgefallen ist, wie wenig "ältere" Athleten am Start waren. Vielleicht war ich bisher auch auf den "falschen" Wettkämpfen aber Athleten über 30-35 konnte man an ein bis zwei Händen abzählen.

Ist das bei euch auch so?

RunSim
04.01.2020, 12:00
Boah, ich hasse den Winter. Eben auf der Bahn etwas Tempo angesprochen. 2x5x200 in 34,5s m. 1'TP (200m) u. 2'SP. Wollte eigentlich 3 Serien in 33s laufen, aber keine Chance. Gut, musste wegen anderen Läufern auf der Bahn 60s statt 90s Pause machen und bin bei Regen ohne Spikes gelaufen , trotzdem etwas enttäuschend. Aber ist ja klar, dass ich jetzt noch nicht die Form vom Sommer haben kann. Gibt auf jeden Fall viel zu tun. Dafür 5x100m danach ganz zufriedenstellend. Im Schnitt 13,9s, nicht maximal. Auch nur 1,5' GP dazwischen, weil ich nicht auskühlen wollte.

Ups, jetzt bin ich ja auch schon im Master-Faden gelandet. Ist das ein Zeichen? :D

Schnellere Sachen auf der Bahn fallen mir im Winter ehrlich gesagt recht schwer. Ich persönlich versuche in die gelaufenen Zeiten nicht zuviel hinein zu interpretieren.
Im Winter ist für mich der wichtigste Faktor, dass ich eine vernünftige Basis aufbaue.
Und das am besten aus vielerlei Hinsicht:
Stabilität, Koordination und Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft.

Und natürlich auch von der schnellen Seite kommend durch kurze schnelle Intervalle.
Bei niedrigen Temperaturen
Obwohl ich noch nicht lange laufe, so kann ich für mich sagen, dass ich bei niedrigen Temperaturen einfach deutlich langsamer laufe jei schnelleren Sachen. Bis zum Temporeich von ca. 3000m RT geht es noch. Wenn es dann aber schneller wird, wird das 1500m RT gefühlt auch mal schnell zum 800m RT ;-)
Wichtiger ist es mMn, dass man dennoch Tempo trainiert. Genau so, wie du es ja auch gemacht hast. Von daher würde ich deine Einheit gar nicht so negativ bewerten.

Der andere Faden ist leider etwas eingeschlafen. Daher hab ich mich auch hierhin verirrt ;-)

Wenn meine Wade hält, steht gleich eine schöne, etwas zügigere Einheit auf der Bahn an. Werde berichten ;-)

RunSim
04.01.2020, 12:40
Was mir bei meinen ersten Hallenmeetings aufgefallen ist, wie wenig "ältere" Athleten am Start waren. Vielleicht war ich bisher auch auf den "falschen" Wettkämpfen aber Athleten über 30-35 konnte man an ein bis zwei Händen abzählen.

Ist das bei euch auch so?

Ja, ich glaube das ist 'normal'.
Im Sommer laufen auf der Bahn auch mal Straßenläufer auf 3000m bis 10000m mit. Das machen wohl nur wenige im Winter in der Halle.

Maddin85
04.01.2020, 17:57
Im Winter ist für mich der wichtigste Faktor, dass ich eine vernünftige Basis aufbaue.
Und das am besten aus vielerlei Hinsicht:
Stabilität, Koordination und Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft.
Alles richtig! Aber auch im Winter kann es wichtige Veranstaltungen geben, zum Beispiel LM oder DM Cross. Das sind auch Saisonhöhepunkte! Und sie passen gut in das Wintertraining.

Und ich: Zur Zeit läuft es so gut wie noch nie, und das, obwohl ich auch mal fünfe gerade sein lasse. Die Einheit heute, Bergaufläufe, habe ich wegen schlechten Wetters einfach ausfallen lassen. Morgen geht es dann weiter.

Von 2016 bis 2018 habe ich in der heißen Phase teilweise 21 Tage durchtrainiert, danach folgte eine Regenerationswoche, danach ging es wieder weiter.

Zur Zeit trainiere ich nur sechsmal pro Woche mit einer regenerativen Einheit und bin trotzdem sehr gut drauf - wie gut, wird man sehen! Ich glaube fest dran, dass mir dieses Jahr die 36:40min über 10km gelingt - das wäre Bestzeit. Meine Beine sind locker wie nie, 2016 bis 2018 hatte ich immer mit festen, verspannten Oberschenkeln zu kämpfen.

Manchmal ist weniger mehr!

19Markus66
04.01.2020, 18:13
..Zur Zeit trainiere ich nur sechsmal pro Woche mit einer regenerativen Einheit und bin trotzdem sehr gut drauf - wie gut, wird man sehen! ...Manchmal ist weniger mehr!

In unserem Alter braucht man mehr Zeit zur Regeneration.
Da die Muskelmasse abnimmt, muss man auch als Master- Läufer mehr Krafttraining machen als früher.

Maddin85
04.01.2020, 18:16
In unserem Alter braucht man mehr Zeit zur Regeneration.
Da die Muskelmasse abnimmt, muss man auch als Master- Läufer mehr Krafttraining machen als früher.
Das stimmt prinzipiell! Zur Zeit profitiere ich sehr von meinen Bergaufsprints, dadurch wird die Kraftausdauer geschult. Krafttraining in der Muckibude mit 8 bis 10 Beinübungen und Übungen für den Rumpf mache ich einmal pro Woche.

19Markus66
04.01.2020, 18:25
Das stimmt prinzipiell! Zur Zeit profitiere ich sehr von meinen Bergaufsprints, dadurch wird die Kraftausdauer geschult. Krafttraining in der Muckibude mit 8 bis 10 Beinübungen und Übungen für den Rumpf mache ich einmal pro Woche.

Seidem das Ausdauertraining begonnen hat, bin ich auch nur noch 1x/ Woche im "Gym"
Bergauflaufen finde ich anstrengend aber wertvoll.
Vieleicht probier ich auch mal Treppenläufe, das haut maximal rein...

MikeStar
04.01.2020, 19:55
Wichtig ist vor allem, dass Belastung und Regeneration aufeinander abgestimmt sind. Regeneration muss dabei ja nicht zwangläufig Pause bedeuten, sondern kann auch Schwimmen, Radfahren, Gymnastik o.ä. sein.
Schon unterschiedliche gesetzte Belastungen können dabei die Regeneration unterstützen, je nachdem was betroffen ist. Wenn ich beispielsweise merke, dass die Achillessehne nach zu viel Sprinttraining anfängt zu meckern, wird z.B. ein lockerer oder ein langer Lauf durch eine Radeinheit ersetzt.

Ich denke, gerade "im fortgeschrittenen Alter" wird es nochmal eine Nummer wichtiger, individuell für sich selbst den richtigen Mix zu finden, auch dahingehend, welche Belastungsformen passen und welche nicht.

Nach Rad vorgestern und Sprint gestern, heute 120min (18km, 400Hm) lockerer, profilierter DL. Mittellange bis lange Läufe hab' ich in der jüngeren Vergangenheit sträflich vernachlässigt und will die lockeren Grundlagenläufe oder auch Langintervalle wieder etwas ausdehnen. Lieber etwas langsamer, dafür etwas länger.

Maddin85
04.01.2020, 22:14
Regeneration muss dabei ja nicht zwangläufig Pause bedeuten, sondern kann auch Schwimmen, Radfahren, Gymnastik o.ä. sein.
Ich persönlich bin manchmal froh, einfach nur die Beine hochlegen zu können. Dann möchte ich weder laufen, noch Fahrrad fahren, noch schwimmen.

Und das ist gut so!

19Markus66
05.01.2020, 11:44
Wichtig ist vor allem, dass Belastung und Regeneration aufeinander abgestimmt sind. Regeneration muss dabei ja nicht zwangläufig Pause bedeuten, sondern kann auch Schwimmen, Radfahren, Gymnastik o.ä. sein.

Ist als Triathlet für mich normal. Schwer zu sagen, ob es synergistische Effekte z.B. beim Radfahren und Laufen gibt. Zumindest habe ich immer eine Trainings- Alternative, wenn ein "System" wegen Überlastung ausfällt.


Ich denke, gerade "im fortgeschrittenen Alter" wird es nochmal eine Nummer wichtiger, individuell für sich selbst den richtigen Mix zu finden, auch dahingehend, welche Belastungsformen passen und welche nicht.

Einerseits stimmt das, andererseits muss man aber auch neue Trainingsformen ausprobieren, wenn man keine Fortschritte mehr macht.


Nach Rad vorgestern und Sprint gestern, heute 120min (18km, 400Hm) lockerer, profilierter DL. Mittellange bis lange Läufe hab' ich in der jüngeren Vergangenheit sträflich vernachlässigt und will die lockeren Grundlagenläufe oder auch Langintervalle wieder etwas ausdehnen. Lieber etwas langsamer, dafür etwas länger.

Bin gestern 90min auf der Rolle gefahren. Das spart den langen Lauf.

Maddin85
05.01.2020, 12:37
Heute war ich mit den alten Herren aus meinem Verein unterwegs, AK M45 bis M50.
Meine Laufkumpanen sind genauso crazy wie ich: Langer Dl über 20km in 4:25/km.

Heute hatte ich wieder gute Beine!

MikeStar
07.01.2020, 20:52
Ich persönlich bin manchmal froh, einfach nur die Beine hochlegen zu können. Dann möchte ich weder laufen, noch Fahrrad fahren, noch schwimmen.

Und das ist gut so!

Das hab' ich auch nicht in Abrede gestellt. Ich denke, wir alle haben solche Tage, bzw. Pausentage müssen natürlich auch gezielt gesetzt werden.

Markus, natürlich gibt es synergetische Effekte zwischen Radfahren und Laufen. Man kann Einheiten nicht unbedingt 1 zu 1 ersetzen, aber nimm mal beispielsweise eine Radeinheit mit einigen Anstiegen, diese wirkt sich auch auf Muskulatur und aerobe Ausdauer aus. Man setzt ja trotzdem entsprechende Reize, wenn auch auf andere Art.

Viele Sportler z.B. Fußballer, Skiläufer bauen in der Saisonvorbereitung Radeinheiten zum Ausgleich ein.

Vorgestern ansteigende Bergaufläufe (6 Intervalle von 200m/5Hm (1.IV) bis 1.1km/ca.100Hm (6.IV)) in schnellem bis zügigen Tempo.
Gestern Technik und Blockstarts für Sprint und Sprung + 10x 100m locker Sprint (ca. 400-600m-RT)
Heute 25min MRT + 10x 200m @ ca. 5-10kRT (200m locker) +EL/AL

Jetzt... Muskelkater im Allerwertesten :haeh:

Morgen noch eine Einheit 800m-3k-RT und dann 1 Tag Pause und 2 lockere Tage.

Läuft von euch zufällig jemand diesen Sonntag in Mannheim oder am 28.01. in Karlsruhe mit?

Maddin85
09.01.2020, 16:28
BAL 5x200m, Pause: Zurücktraben, Pace: ca. 4:50 bis 5:00min/km

54,5/59,7/58,7/58,0/57,4sek

Die Streckenlänge wurde mit GPS, die Höhenmeter mit barometrischem Höhenmesser ermittelt. Die angezeigten 20% von GPSies erschienen mir unrealistisch. Es war ein steiler Kurs und hat sich so ergeben, der Anstieg war mir aber zu steil!

MikeStar
10.01.2020, 22:11
Hab' heute mal was probiert, was mich etwas konsterniert zurückgelassen hat.

Nach 40min Warm-Up und ein paar lockeren Blockstarts, hab' ich spontan noch einen Crescendolauf eingeschoben. Ziel war eigentlich locker anzufangen, jede Runde etwas schneller als die vorherige zu laufen und solange zu laufen, bis ich nicht mehr steigern kann.

Erste Runde ganz locker, dann langsam gesteigert bis auf ca. 10k-Pace bei Runde 6, Runde 7 noch eine Sekunde schneller und dann war Schluss... musste abbrechen. Ich vermute zwar, dass ich einfach nur 'nen schlechten Tag hatte, aber es nagt irgendwie am Selbstvertrauen.

spaceman_t
11.01.2020, 10:16
was waren denn die 40min warm up und wie schnell waren die ersten km?
10km Race Pace im Training innerhalb eines Laufes > 5km sind ja auch schon ordentlich fordernd. Oder waren das 400m Bahn Runden? SchlechtenTag kann man auch mal haben. Bei mir geht derzeit auch gar nichts, obwohl ich mich eigentlich fit fühle.

MikeStar
11.01.2020, 10:28
Waren 400m Runden... also bei 2.8km war Schluss. Alles davor war sehr locker, viel Koordination und Laufübungen. Ich hake es erstmal nur als schlechten Tag ab und werd' die Einheit demnächst nochmal wiederholen.

Rolli
11.01.2020, 12:58
Waren 400m Runden... also bei 2.8km war Schluss. Alles davor war sehr locker, viel Koordination und Laufübungen. Ich hake es erstmal nur als schlechten Tag ab und werd' die Einheit demnächst nochmal wiederholen.

Ist Deine 10er Zeit noch aktuell?

MikeStar
11.01.2020, 13:22
Momentan bin ich deutlich langsamer als zu meiner PB-Zeit. 10er-RT setze ich auf Basis der letzten Wettkämpfe momentan 4:42/km, 5er bei 4:35/km an.

Muss mich allerdings korrigieren, nachdem ich nochmal auf die Uhr geschaut habe. Runde 6 war bereits ca. 5k-RT, fühlte sich aber noch wie 10k-RT an. Nach Runde 7, also nach 1km in 5k-RT war dann urplötzlich Schluss.

Gelaufen bin ich die Runden in:
- 6:37/km
- 5:40/km
- 5:17/km
- 4:57/km
- 4:42/km
- 4:35/km
- 4:32/km

Geplant waren eigentlich noch 3 weitere Runden mit Steigerung bis ca. 3k-RT in der letzten Runden.
Langfristig will ich den offenen Crescendo-Lauf eigentlich so gestalten in den ersten 5 Runden von locker auf HMRT zu steigern und dann 15k - 10k - 5k - 5k-1 - 5k-2... usw. bis ich nicht mehr steigern kann und dann ggf. noch 1-2 Runden halten.

Alternativ 4km-Crescendo von locker nach 3k-RT + 1-2 Runden.

Evtl. muss ich die Progression aber gezielt vorbereiten.

Maddin85
11.01.2020, 13:35
Heute stand ein Tempodauerlauf über 8km auf meinem Trainingsplan:

8km in 31:20min (3:55/km), 4km-Splits: 15:24/15:56min

Läuft!

Ich glaube eine Erklärung zu haben für meine relativ gute Verfassung seit geraumer Zeit, obwohl ich nicht jünger werde. 2015, als ich meine 2:56h im Marathon lief, wog ich ca. 78kg. Seit ca. 2 Jahren wiege ich konstant 76kg bei 1,92m Körpergröße ohne jede Gewichtsschwankung. Zudem trainiere ich etwas weniger, weil ich mehr Regenerationstage in mein Training integriere, das Laufen fühlt sich locker an und die guten Zeiten kommen von alleine.

Maddin85
12.01.2020, 15:22
Diese Woche war der Umfang mit 83km sehr ordentlich, auch 3 QTE waren dabei, einige Dauerläufe bin ich im deutlich profilierten Gelände gelaufen mit >100m Höhendifferenz bei etwas Druck (4:45 bis 4:50/km). So kann es weiter gehen!

MikeStar
15.01.2020, 19:27
Heute gab's eine Kombieinheit LD/MD als kleines "Experiment".
-1.5km EL inkl. ABC
- 4km TDL (~19min, 98-99% 10k-RT)
- Auslockern, ABC, Stretching (ca. 18min, 2km)
- 2x 50m STL, GP zurück (75")
- 2' GP
- 2x (20m, 30m, 40m submax fliegend), GP = 60", 90", SP = 300m locker (ca. 3')
- 2x (100m, 300m, 200m), TP = 100m, 200m, SP = 700m (ca. 6'); schnell @ ca. 800m-RT (20-21"/100m)
10' AL

Hat sich als Gesamteinheit erstmal recht gut angefühlt. Hab' bewußt die Reihenfolge 100-300-200 gewählt, um die 300m mit vorher kurzer Pause und die 200m nach der längsten Belastung zu laufen und zu sehen, ob ich hintenraus Probleme bekomme, was aber nicht der Fall war.

Bei nächsten Mal würde ich den TDL noch um 0.5-1km verlängern und einen dritten MD-Turn laufen, evtl. mit wechselnder Reihenfolge.

emel
17.01.2020, 09:08
Bei mir diese Woche 5x600 (2:13, 2:08, 2:14, 2:09, 2:12) also Pace etwa 3:35-3:45.

Mir fällt es schwer in diesem Bereich das Tempo richtig zu finden.
In 3 Wochen will ich Pace 3:20 Laufen. Keine Ahnung ob das realistisch ist.

Die nächsten zwei Wochen wird jeweils einmal in der Halle trainiert (Premiere).

emel
17.01.2020, 14:04
Bei mir diese Woche 5x600 (2:13, 2:08, 2:14, 2:09, 2:12) also Pace etwa 3:35-3:45.

Mir fällt es schwer in diesem Bereich das Tempo richtig zu finden.
In 3 Wochen will ich Pace 3:20 Laufen. Keine Ahnung ob das realistisch ist.

Die nächsten zwei Wochen wird jeweils einmal in der Halle trainiert (Premiere).

Jetzt hatte ich Lust schnell zu Laufen und habe eben nochmal nachgelegt.
3KM Einlaufen + Lauf ABC
1x1000: 3:53
2x200: 39 + 40
1x400: 43/45
Auslaufen

ob das Sinnvoll war: Keine Ahnung!
Aber hat Spaß gemacht :zwinker2:

MikeStar
17.01.2020, 21:58
3:20/km also 20"/100m = 2:40/800m sollte für dich machbar sein.

Statt 5x 600m wären vielleicht 8x 300m in 60" mit relativ kurzer Pause zielführender gewesen. Du bist jetzt in der Phase in der die WSA im Vordergrund stehen sollte.
Hast du in letzter Zeit mal einen Testlauf gemacht um zu sehen wo du stehst?

@me: gestern nur etwas Krafttraining. Heute Ca. 30min Warm-Up mit ABC, ca. 30min Lauf- und Sprungkraftübungen, Blockstarts, 30m, 40m, 50m, 60m je fliegend submax mit je 3' GP. 6' GP und 200m submax. Wurde hintenraus erschreckend schwer und sauber und locker zu laufen, 31.x sprechen eine deutliche Sprache.
Danach noch 2km Auslaufen.

Nächsten Freitag, Samstag stehen dann zwei Wettkämpfe über 3.3km (1x Straße, 1x Cross) an. Beides Trainingswettkämpfe aus vollem Training. Verbesserung der Zeiten von letztem Jahr wäre schön, ob's klappt wird sich zeigen.

19Markus66
19.01.2020, 14:04
Habe beim heutigen Silvesterlauf einen konkreten Standort bestimmt: 5km in 29:45.

Der nächste 5er ist am 18. 01.
Da sollten sub 28 drin sein.

Alles unter 5:30 ist für mich schon richtig schnell.

Gestern beim 5km- Lauf: 27:45
So weit so gut.

Maddin85
19.01.2020, 14:56
Gestern beim 5km- Lauf: 27:45
So weit so gut.
Gratuliere, damit kommst Du fast an meine 27:05min ran, die ich am 31.12.2010 gelaufen bin, allerdings unter schwierigen Begleitumständen.

Und etwas Luft nach oben wirst Du auch noch haben.

Maddin85
20.01.2020, 07:45
Es wird hier viel über die richtige Schrittlänge geschrieben. Die Schrittlänge ist natürlich auch von der Geschwindigkeit abhängig.

Bei meinen Minutenläufen habe ich nicht versucht, die Schritte bewusst länger zu ziehen, sondern bin einfach gelaufen. Ich bin Mittelfußläufer und mein Aufsatzpunkt liegt etwas vor meinem Körperschwerpunkt.

307m in 1min (3:17min/km), Schrittfrequenz 184 Schritte pro Minute, Schrittlänge 1,66m, Körpergröße 1,92m.

Je kräftiger der Abdruck, desto größer ist die Schrittlänge. Mein Abdruck ist besser geworden und ich vermute, dass sich auch die vielen Bergaufläufe positiv ausgewirkt haben.

Rolli
20.01.2020, 09:19
Es wird hier viel über die richtige Schrittlänge geschrieben. Die Schrittlänge ist natürlich auch von der Geschwindigkeit abhängig.

Bei meinen Minutenläufen habe ich nicht versucht, die Schritte bewusst länger zu ziehen, sondern bin einfach gelaufen. Ich bin Mittelfußläufer und mein Aufsatzpunkt liegt etwas vor meinem Körperschwerpunkt.

307m in 1min (3:17min/km), Schrittfrequenz 184 Schritte pro Minute, Schrittlänge 1,66m, Körpergröße 1,92m.

Je kräftiger der Abdruck, desto größer ist die Schrittlänge. Mein Abdruck ist besser geworden und ich vermute, dass sich auch die vielen Bergaufläufe positiv ausgewirkt haben.

Hat sich da was verändert? Wie waren die Werte noch im letzten Jahr?

Maddin85
20.01.2020, 09:55
Am 19.5.2019 hatte ich bei einem 3000m-Wettkampf in 3:29/km eine Schrittlänge von 1,53m. Bei einem 1500m-Wettkampf am 26.5.2019 betrug die Schrittlänge 1,65m (3:15/km). Jeder cm Zuwachs in der Schrittlänge bedeutet einen Fortschritt. Die 1,66m (3:17/km) von letzter Woche müssen jetzt nichts heißen, könnten aber durchaus ein Indiz für einen guten Trainingszustand sein. Nun muss ich meine derzeitige gute Form noch in einem weiteren Wettkampf bestätigen. Der Silvesterlauf war schon richtig gut zu diesem Zeitpunkt (8km in 3:42/km).

MikeStar
20.01.2020, 21:14
Maddin: Wie misst du die Schrittlänge/Frequenz? Footpod?

Ich messe meine Schrittlänge zwar nicht, merke aber auch im Sprinttraining, dass sich meine Schrittweite verlängert hat. Am Anfang war Hütchenlauf mit 4.5 Fußabstand schon schnell, heute mache ich die gleiche Übung bei 6 Fuß Abstand.
Im MD/LD-Bereich merke ich aber immer wieder, dass ich auf kleine, schnelle Schritte zurückgehe, wenn die Kraft zu Neige geht. Meine Technik ist diesbezüglich immer noch unter aller Sau.

Heute MD-Anteil, 3x 1000m mit 400m TP, 10x 100m/100m locker schnell + 5x 200m/200m locker/schnell, leider ohne Zeitindikation, nachdem sich meine Uhr mitten im Training aufgehängt hat und die Auswertung nicht mehr abrufbar war. :sauer:

Maddin85
20.01.2020, 21:39
Maddin: Wie misst du die Schrittlänge/Frequenz? Footpod?Meine Uhr zeigt mir die Schrittfrequenz über einem Beschleunigungssensor am Handgelenk an und über die zurückgelegte Strecke bei einer gegebenen Zeit lässt sich die Schrittlänge errechnen.

Maddin85
21.01.2020, 14:49
Heute standen 3min-Läufe an mit 2min Tp. Ich habe das Training auf die Bahn verlegt und bin 8x800 gerannt, mit 400m Tp. Mein Fazit: Selbstverständlich bin ich noch nicht dort, wo ich hinmöchte, aber 3:45/km ist schnell genug und die Einheit gestern war auch nicht ohne.

emel
23.01.2020, 18:27
Bei mir gestern: 800/800/600/400/400/200

800er: ~186 Sek (Pace 3:53)
600er: Tempo wie 800er
400er: ~ 84 Sek (Pace 3:30)
200: 29 Sek (Pace: 2:25)

Vielleicht sollte ich doch mehr kurze Sachen laufen :confused:
Ansage war aber auch in 3km Tempo starten, dann etwas steigern und die 200er ohne Limit.
Hab den aber noch nicht mal ganz ausgereizt.

Noch zwei Wochen!

RunSim
24.01.2020, 10:36
Auf der Bahn gelaufen?
200m/29 ist zügig :daumen:

Wenn du noch 2 Wochen hast und noch Platz im Training hast, wären z.B. noch kurze, schnelle Sachen denkbar. Nix verkehrt macht man mMn mit sowas wie 6x200m mit 3´-4´ Geh/Stehpause. Tempo schneller als 800m RT.
Im 800m RT wäre z.B. eine Pyramide denkbar: 200-300-400-300-200 / Geh/Stehpause: 3´-4´-5´-4´ (Pause immer etwas länger je nach IV-Länge).
Bis ca. 7-9 Tage vor dem Wettkampf wirken die Trainingsreize noch für den Wettkampf. Danach kann man Körper und Geist noch etwas "bei Laune halten".

emel
24.01.2020, 17:30
Auf der Bahn gelaufen?
200m/29 ist zügig :daumen:

Wenn du noch 2 Wochen hast und noch Platz im Training hast, wären z.B. noch kurze, schnelle Sachen denkbar. Nix verkehrt macht man mMn mit sowas wie 6x200m mit 3´-4´ Geh/Stehpause. Tempo schneller als 800m RT.
Im 800m RT wäre z.B. eine Pyramide denkbar: 200-300-400-300-200 / Geh/Stehpause: 3´-4´-5´-4´ (Pause immer etwas länger je nach IV-Länge).
Bis ca. 7-9 Tage vor dem Wettkampf wirken die Trainingsreize noch für den Wettkampf. Danach kann man Körper und Geist noch etwas "bei Laune halten".

Ja, wir sind auf der 200er Bahn in der Halle gelaufen. Ich warte noch auf den neuen Trainingsplan und bin gespannt was da für Mittwoch steht. Es geht auf jeden Fall nochmal in die LA Halle. Ansonsten wären für das Wochenende auch tatsächlich nochmal 6x200 oder eine Pyramide machbar.

MikeStar
24.01.2020, 22:04
Boah, f*ck... war das heute kalt.

Erster Lauf der Flugplatzserie. Ca. 3.3km (ca. 20-30m länger als letztes Jahr durch andere Zielführung), dafür eine Sekunde schneller als der erste Serienlauf 2019.
Bis ca. Hälfte lief es super (Kurs pStB), dann machte sich die kalte Luft bemerkbar.
Dachte eigentlich, dass ich nach hintenraus eingebrochen wäre, aber die Uhr sagt zwei unterschiedliche aber einigermaßen gleichmäßige Splits (ca. 4:15/km zu ca. 4:30/km) an.

Ob ich morgen den geplanten Crosslauf über 3.3km mitmache, weiß ich noch nicht... wahrscheinlich schone ich mich eher für den 60m/200m-WK am Dienstag.

Emel: Du startest bei den Hallen-LM HH?

Maddin85
25.01.2020, 13:23
Endlich sind Rolli und ich mal einer Meinung. Seine Trainingsempfehlung für einen Schaumschläger:


Immer schnell, immer kurz. Trotzdem abwechlungsreich. Mehr als 8km braucht es nicht sein. Langsamer als 4:30 auch nicht.

Unser Held Pat gibt vor, wie ich auf 3000m (und 5000m) unterwegs zu sein. Deshalb sind natürlich andere Trainingsgeschwindigkeiten als in der Marathonvorbereitung ratsam.

Gerade habe ich einen interessanten Artikel gelesen, weil ich mich über die idealen Trainingsgeschwindigkeiten informieren wollte. Unter anderem heißt es:

Jene hohe Trainierbarkeit wird durch eine stets zu verbessernde Abfolge von qualitativ guten aeroben Einheiten in Verbindung mit den hier nicht angesprochenen anderen Trainingsbereich (Athletik, Kraftausdauer etc.) erreicht. Das Abspulen von „leeren Kilometern“ im regenerativen Bereich führt dabei nicht zum Ziel. Hochleistungssportler können es sich in der Regel nicht erlauben, plaudernd durch die Gegend zu joggen um am Ende stolz auf ihre hohen Kilometerumfänge zu sein.

http://www.la-coaching-academy.de/index.php?start=265

Beim Lesen des Artikels musste ich auch ein wenig schmunzeln wegen des weitverbreiteten Halbwissens in einem bestimmten Läuferforum und der in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden ermüdenden Diskussionen um angeblich zu hoheTrainingsgeschwindigkeiten.

Maddin85
26.01.2020, 13:26
Wieder eine gute Woche mit 86km und 2 QTE plus ein paar Bergaufläufen. Die normalen Dl bin ich teilweise im profilierten Gelände (>100m Höhendifferenz) mit etwas Druck gelaufen.

Bald werde ich bei einem Crosslauf sehen, ob sich der im Vergleich zum Vorjahr höhere Trainingsaufwand ausgezahlt haben wird.

MikeStar
26.01.2020, 17:46
Höhenmeter gibt's bei mir erst wieder nächste Woche.

Heute MLR mit "Gefühlsintervallen" zwischen HRMT und MRT (5:00-5:20/km). Lief ordentlich, gesamt 95min/17km mit 4x 500m, 4x 1000m und 4x 500m mit je 500m lockerer TP. Alle Intervalle im Zielkorridor gelaufen rein nach Gefühl, ohne Zeitkontrolle.

Rolli
27.01.2020, 15:26
http://www.howardgrubb.co.uk/athletics/wmalookup15.html
Maddin! Was für uns:
8:40 auf 3000 ist doch nicht schlecht...

dicke_Wade
28.01.2020, 08:09
Gerade habe ich einen interessanten Artikel gelesen, weil ich mich über die idealen Trainingsgeschwindigkeiten informieren wollte. Unter anderem heißt es:

Jene hohe Trainierbarkeit wird durch eine stets zu verbessernde Abfolge von qualitativ guten aeroben Einheiten in Verbindung mit den hier nicht angesprochenen anderen Trainingsbereich (Athletik, Kraftausdauer etc.) erreicht. Das Abspulen von „leeren Kilometern“ im regenerativen Bereich führt dabei nicht zum Ziel. Hochleistungssportler können es sich in der Regel nicht erlauben, plaudernd durch die Gegend zu joggen um am Ende stolz auf ihre hohen Kilometerumfänge zu sein.

http://www.la-coaching-academy.de/index.php?start=265

Beim Lesen des Artikels musste ich auch ein wenig schmunzeln wegen des weitverbreiteten Halbwissens in einem bestimmten Läuferforum und der in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden ermüdenden Diskussionen um angeblich zu hoheTrainingsgeschwindigkeiten.
Hach ja, sach ich doch auch immer :) muss ich mir merken den Link.

Gruss Tommi

Maddin85
28.01.2020, 10:14
Im Augenblick sind meine Umfänge mit bis zu 90km mit 2 QTE pro Woche ziemlich hoch, so auch letzte Woche, in der ich einen Kräfteverschleiß bei meinen QTE festgestellt habe. Das war in Wochen mit nur 60 Wkm nicht der Fall.

Meine Idee: Ich zwinge mich dazu, 1 Tag vor meinen QTE lediglich 70-80% von vL3 nach Pöhlitz zu laufen, also maximal in 4:50/km, das entspricht gemäß einer mir vorliegenden Tempotabelle meinem regenerativen Tempo.

Das Tempo zu reduzieren fällt mir nicht leicht, denn 4:30/km ist eingeschliffen. Die QTE möchte ich aber optimal gut laufen. Bei mir als Hobbysportler fällt es nicht so stark ins Gewicht, wenn ich die Dauerläufe zu schnell laufe, bei einem Hochleistungssportler sieht das aber anders aus (Aussage meines Trainers).

Nun bin ich trotz meines hohen Grundtempos in einer sehr guten Verfassung. Mit dieser geringfügigen Modifikation meines Trainings hole ich im Wettkampf vielleicht noch ein paar Sekunden mehr raus, einfach, weil die QTE besser funktionieren, zumindest, solange die Wochenumfänge so hoch sind wie zur Zeit.

Läufe nach einer QTE laufe ich in gewohntem Tempo, aber nicht mit der Brechstange, sondern nach Körpergefühl. Besonders bei den langen Läufen am Sonntag fällt mir das nicht leicht, da ich oft mit den (schnelleren) Jungs aus meinem Verein unterwegs bin. In der Gruppe zu laufen macht eben Spaß! Und der Spaß soll auch nicht zu kurz kommen.

Albatros
28.01.2020, 10:31
Meine Idee: Ich zwinge mich dazu, 1 Tag vor meinen QTE lediglich 70-80% von vL3 zu laufen, also maximal in 4:50/km, das entspricht gemäß einer mir vorliegenden Tempotabelle meinem regenerativen Tempo. […] einfach, weil die QTE besser funktionieren, zumindest, solange die Wochenumfänge so hoch sind wie zur Zeit.
Oha - wenn das der Rolli ließt...:hallo:

Maddin85
28.01.2020, 10:36
Oha - wenn das der Rolli ließt...:hallo:
Ich laufe nicht für Rolli, sondern für mich.

Wenn ich die 2000er zur Zeit vielleicht im Gelände in 3:45 bis 3:50/km statt in 3:55/km laufen könnte, nur weil ich frischer bin, macht das schon einen Unterschied aus. Es läuft aber dennoch sehr gut bei mir. Im Wettkampf über 8km stehe ich schon bei 3:42 bis 3:45/km.

Diese Erfahrungen muss ich aber selber machen, auch die Fehler! Wenn ich im Saft stehe und die Wochenumfänge wieder bei 60km liegen, werde ich das Tempo gemäß den Vorgaben meines Trainers wieder nach oben anpassen.