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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schneller werden



anni
24.09.2002, 09:58
Hallo,
ich laufe seit April dieses Jahres. Erst langsam aufgebaut bis ich jetzt 1,5 Stunden locker durchlaufen kann und habe auch seit einigen Monaten schnellere Läufe gemacht oder Fahrtspiele eingebaut.
Laufe ca. 3-4 mal pro Woche, ein Lauf langsam über 1,5 h, der Rest je so ca 45 Minuten, je nach Laune: Fahrtspiel, schnellere Läufe, oder auch mal langsam.
Mein Problem: ich bin immer noch furchtbar langsam. 5 km schaffe ich immer noch nicht unter 34 Minuten. So traue ich mich überhaupt nicht an einen 10 km Lauf heran.
Habt ihr Ideen was ich falsch mache, oder besser machen sollte?
Oder brauche ich nur Geduld?
Anni

D_Marathona
24.09.2002, 10:07
Oh - das ist eine gute Frage! Ich schließe mich an!

Ich laufe nun auch seit Mai, 3-4 * pro Woche, jeweils ca. 1 Stunde, oft mit Freunden, die i.d.R. schneller und leichter sind als ich, so dass ich sie immer bremsen darf, damit ich zumindest in der Nähe eines vertretbaren Pulswertes bleibe.

Z. Zt. brauche ich auch immer so um die 74 Minuten für 10 Km (Was ich persönlich schon toll finde). 60 Minuten für die Strecke zu brauchen fände ich ja auch mal ganz toll.

Gibt es von euch irgendwelche Tipps hierzu (Außer "schneller Laufen ;o)")?

Gruß & schon mal Dank für die Wortbeiträge
D_M

Tim
24.09.2002, 10:23
Hallo anni! Hi D_Marathona.

Wenn du erst seit April läufst, finde ich 5 km in 34 Minuten schon ok! Wenn du 90 minuten durchlaufen kannst, sehe ich das auch als einen super Trainingstand.

Ich bin zwar selber noch nicht so lange am laufen, aber ich habe aus eigener Erfahrung gemerkt, dass die Geschwindigkeit automatisch schneller wird, wenn man desöfteren längere Läufe einbaut. (90-120 minuten) Ich laufe jeden 2. Tag, immer um eine Stunde rum. Und 1-2 mal die Woche (meistens Samstags) mache ich eine große Runde zwischen 90 und 120 Minuten. Seitdem ich lange Strecken locker durchlaufen kann, werde ich auf kürzeren Strecken immer schneller. (So nach dem Motto: Wenn ich die lange Runde schaffe, dann kann ich bei der kleinen Runde ein paar Kohlen draufpacken) Im übrigen sieht mein "Ablauf" meist so aus: langsam anfangen, schneller laufen, zur hälfte wieder langsamer laufen, wieder schneller laufen und den letzten Kilometer langsam auslaufen.

Im übrigen ist es nicht meine Absicht super schnell zu laufen. Das ist eigentlich mehr so ein Nebeneffekt, den bei mir die Zeit mitbringt. Ausserdem macht es manchmal auch richtig Spaß, wenn man ab unnd zu für seine verhältnisse schnell (für einen Dauerlauf eigentlich zu schnell) läuft und trotzdem konditionell nicht einbricht :)

Was meinst du mit 10-km-Lauf? Ein Volkslauf?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei einem Volklauf durch die Menschenmenge und Atmosphäre ziemlich angespornt und "getragen" wird. Da läuft man automatisch schneller. Wenn du jetzt für 5 km 34 Minuten brauchst, würdest du bei einem Volklauf sicherlich nur 30 Minuten benötigen...

ich wette, dass deine Geschwindigkeit mit der Zeit automatisch schneller wird. Die Hauptsache ist aber der Spaß am "unterwegs" sein, oder?

D_Marathona: Seit wann läufst du nochmal?


--
Gruß

+tim

Tom
24.09.2002, 12:01
[quote]
Original von D_Marathona:
Oh - das ist eine gute Frage! Ich schließe mich an!

Ich laufe nun auch seit Mai, 3-4 * pro Woche, ....

Hi Marathona,

da laufen wir seit Mai gemeinsam, denn auch ich bin da angefangen. Ich bin am Anfang schwer bestraft worden, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Wade. Grund: ZU SCHNELL GELAUFEN!!!

Mein Arzt hat mich zurückgestutzt. Seit dem laufe ich schön langsam, wobei ein Lauf in der Woche über 2 Stunden geht. (Am Anfang 1:00,1:10;1:15.....usw..)

Der Witz an der Sache ist, man wird von ganz allein schneller. Ich habe vor 14 Tage die 10 km zum ersten mal unter 60 Minuten geschafft. Aber wie gesagt, 4 x L = Lange, langsam, lächelnd Laufen!

Tom

goldluger
24.09.2002, 12:50
Original von anni:
So traue ich mich überhaupt nicht an einen 10 km Lauf heran.
Habt ihr Ideen was ich falsch mache, oder besser machen sollte?
Oder brauche ich nur Geduld?
Anni



Hallo, Anni !

Ich habe mich als absoluter Laufanfänger erst nach 1 1/4 Jahren an den ersten 10 km Lauf gewagt. Wie Tim schon sagte: Man wird da besonders motiviert. Auch muss man von der gewohnten Pulsfrequenz Abschied nehmen, ich hatte bei meinen bisher 3 Versuchen immer so 175-180. Das würde ich im Trainig niemals laufen. Es war trotzdem schön, ich bin immer so im hinteren Mittelfeld angekommen und habe mich bis auf 49 min. verbessert.

Ich habe bisher immer nur nette Leute getroffen und noch nie erlebt, dass man sich über langsamere läufer lustig macht.

Trau dich einfach und melde dich an. Du wirst von der Erfahrung profitieren.

Viel Erfolg

Gruß Goldluger

Gast
24.09.2002, 13:43
Hallo,

laufe auch erst 15 Monate, habe aber bereits einige Wettkämpe (mehrere 10km Volksläufe und 3 Halbmarathons) hinter mir.
Wie goldluger schon sagte: Es macht sich definitiv keiner über langsame Läufer lustig !
Es ist eine Familie und auch der/die letzte Läufer/in wird noch angefeuert.

Ich habe meine 10km Zeit dieses Jahr von 53:13 (erster 10er) auf 47:41 (letzter 10er) verbessert. Am Sonntag wird wohl eine Zeit 46:xx rauskommen (wenn nicht sogar 45:xx).

Zunächst muß die Grundlagenausdauer stimmen, die sollte man nicht vernachlässigen. Deshalb laufe ich jeden Samstag 20km relativ locker (das ist bei mir so ein Schnitt von 5:15 bis 5:30) und wandere mit der Freundin Sonntags nochmal 20km.
Ansonsten noch einmal 13km und einmal 15km mit etwa 5:00 bis 5:15 was etwas anstrengender ist, aber immer nur recht "locker". Am Ende
(die letzten 4-5km) mache ich dann wieder "auf" und laufe 4:40 bis 5:00.

Ich trainiere dann noch einmal in der Woche mit Intervallen und das hat mir in den letzten Monaten einen guten Schub gegeben:

5-6x 1000m (am Anfang mal mit 3x1000 anfangen) 100%-106% des 10km-Wettkampftempos. Bei mir ist das derzeit 4:25/km.
Dazwischen mache ich Trabpausen zeitlich etwa in der Länge des Intervalls (der Puls muss wieder runterkommen, sonst ist die Belastung zu hoch).

Hier und da ersetze ich dies durch einen 6km Tempolauf, den ich zur Zeit mit etwa 4:30 Schnitt laufe. Das mache ich, um den Körper nochmal daran zu erinnern, dass hohes Tempo auch mal länger als 1000m durchzuhalten ist :-)

Ich habe mir diesen Trainingsplan gebastelt mit der Methode "Versuch und Irrtum". Kann sein, dass es besseres gibt, aber ich komme damit gut zurecht.

Probier mal damit herum, aber vergiss nicht die Grundlagenausdauer, die ist das A und O.


Gruß,

Markus G.

--
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D_Marathona
24.09.2002, 16:51
Hi Tim,

um deine Frage zu beantworten: seit Mai 02 laufe ich!

Hi Tom, (Na - hört sich doch irgendwie lustig an Tim & Tom, finde ich




Original von Tom:
[quote]
Original von D_Marathona:
Oh - das ist eine gute Frage! Ich schließe mich an!

Ich laufe nun auch seit Mai, 3-4 * pro Woche, ....

Hi Marathona,

da laufen wir seit Mai gemeinsam, denn auch ich bin da angefangen. Ich bin am Anfang schwer bestraft worden, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Wade. Grund: ZU SCHNELL GELAUFEN!!!

Mein Arzt hat mich zurückgestutzt. Seit dem laufe ich schön langsam, wobei ein Lauf in der Woche über 2 Stunden geht. (Am Anfang 1:00,1:10;1:15.....usw..)

Der Witz an der Sache ist, man wird von ganz allein schneller. Ich habe vor 14 Tage die 10 km zum ersten mal unter 60 Minuten geschafft. Aber wie gesagt, 4 x L = Lange, langsam, lächelnd Laufen!

Tom



:look:

D_Marathona
24.09.2002, 16:55
Hi Tim,

um deine Frage zu beantworten: seit Mai 02 laufe ich!

Hi Tom, (Na - hört sich doch irgendwie lustig an Tim & Tom, finde ich

das mit den Muskelverhärtungen hatte ich zum Glück nicht. Ich stelle nur fest, dass ich nicht wirklich schneller werde (bezogen auf die letzten na sagen wir mal 6 Wochen). Da renne ich immer so um die 8,x Km/h. Wobei es mir nicht auf Highspeed ankommt - möchte ich ganz klar herausheben. Mich interessiert einfach nur, ob ich denn dann mal von ganz alleine schneller werde und was diesen Prozess evtl. noch unterstützt.
Auf jeden Fall ist mir klar, dass bei 191 cm Größe 106 Kg immer noch zuviel sind und 7 Kg weniger sich bestimmt auch auf die Geschwindigkeit auswirken würden.

So - jetzt muss ich weg
Gruß
D_M :o)




Original von Tom:
[quote]
Original von D_Marathona:
Oh - das ist eine gute Frage! Ich schließe mich an!

Ich laufe nun auch seit Mai, 3-4 * pro Woche, ....

Hi Marathona,

da laufen wir seit Mai gemeinsam, denn auch ich bin da angefangen. Ich bin am Anfang schwer bestraft worden, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Wade. Grund: ZU SCHNELL GELAUFEN!!!

Mein Arzt hat mich zurückgestutzt. Seit dem laufe ich schön langsam, wobei ein Lauf in der Woche über 2 Stunden geht. (Am Anfang 1:00,1:10;1:15.....usw..)

Der Witz an der Sache ist, man wird von ganz allein schneller. Ich habe vor 14 Tage die 10 km zum ersten mal unter 60 Minuten geschafft. Aber wie gesagt, 4 x L = Lange, langsam, lächelnd Laufen!

Tom



:look:

Willi_aus_DA
25.09.2002, 01:03
Hallo Anni,

"in der Blüte meiner Jugend" habe ich es bei der Bundeswehr niemals geschafft die 5 km in der geforderten Zeit von 23 Minuten für das Sportabzeichen zu schaffen. Ich habe mich daher immer für besonders unsportlich gehalten. Ich musste erst fünfzig werden, um zu merken, dass ich etwas kann, was nur etwa etwa 100 Menschen in einer Stadt von 150000 Menschen fertig bringen. Ich kann einen Marathon laufen. Ich war und werde aber niemals ein Sprinter sein.

Also Anni mein Vorschlag, baue deine Stärke aus und laufe lange Strecken. Wenn du 1,5 Stunden locker durchlaufen kannst, kannst du auch einen Marathon durchstehen. Du wirst aber wohl niemals eine gute 10 km Läuferin werden. Mein Vorschlag, lass die 10 km aus und laufe gleich einen Halb- oder Vollmarathon. Da bist du in bester Gesellschaft, wenn du im Ziel ankommst. Beim ersten Mal ist es egal, in welcher Zeit du ankommst. Du wirst aber unheimlich Happy sein, wenn du durchs Ziel läufst. Beim zweiten mal kannst du dann auch mal auf die Zeit achten.

Es gibt Sprinter und es gibt Langläufer. Frage dich zu welcher Gruppe du gehörst, was liegt dir besser. Für mich heißt das, ich laufe lieber am 27. Oktober in Frankfurt den Marathon in fünf Stunden und lasse mich von meinen Kollegen bewundern, als in einem 10 km Lauf mit einer Stunde den Sprintern hinterher zu hächeln und zu meinen, ich wäre eine lahme Ente.

Dein Training ist sicher nicht verkehrt. Überdnke aber noch einmal deine Ziele. Sprint oder Langstrecke?

Wilii aus Darmstadt

Tom
25.09.2002, 08:07
Hallo Willi hallo Anni,

Willis Ausführungen kann ich nichts hinzufügen. Ich hatte auch mit 23 Jahren keine Chance die 5 km unter 23 Minuten zu laufen. Dafür laufe ich aber am 03.10.02 meinen ersten Halbmarathon.

ciu
Tom

anni
25.09.2002, 11:06
Hallo,
vielen Dank für die Aufmunterungen. Ich werde also bei dem Trainingsplan bleiben.
Ob ich mal einen 10 km Volkslauf ausprobiere, werde ich später mal entscheiden.

Hallo Tom,
viel Erfolg bei deinem HM.


Gruß Anni

Tom
25.09.2002, 11:21
Danke, danke,

ich bin jetzt schon SEHR aufgeregt. Das mir so etwas noch mal passiert. Hoffentlich habe ich richtig "abtrainiert". Gestern war die letzte Laufeinheit über eine Stunde. Jetzt will ich nur noch 3 x 30 Minuten gaaaaaaaaanz langsam laufen.

Ich werde dann am 04.10.02 berichten.

Tom

Gast
25.09.2002, 13:06
Ich laufe seit April in der Woche regelmäßig 2 Strecken (10 km und 5 km. Vor 2 Wochen habe ich meinen ersten Volkslauf (10 km) gelaufen und habe als Letzer Läufer die Zielline in der Zeit von 65 min erreicht. Trotz Letzter war ich sehr stolz darauf.

Ich bin 31 Jahre alt, 96 kg, 188 cm, bis Nov. 2001 15 Jahre Kettenraucher und habe bis dahin nie Sport gemacht.
--
Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Tim
25.09.2002, 16:49
Ich finds toll, dass du stolz bist, auch wenn du letzter bist.

Ausserdem: Selbst wenn jeder 10km in 40 Minuten laufen würde, irgendjemand ist immer der bzw. die letzte Person. Was solls? :)
--
Gruß

+tim

D_Marathona
27.09.2002, 15:16
Hallo zusammen,

es geht doch! 10 Km in 65 Minuten (Bisher 74 Min). Das ist pers. Rekord! Jaja - das mit dem schnell laufen ist quatsch - ich weiß. Aber ab und zu treibt es mich doch ;o).

Gruß
D_M

Tom
27.09.2002, 16:34
Ist doch in Ordnung, oder?

Ich schaue NIE auf die Zeit, erst nach Ende des Laufes. Da hat es mich schon gefreut, dass ich die 10 km in 60 Minuten geschafft habe!!

Glückwunsch...

TomI)

alwiny
18.10.2002, 18:55
Hallo, irgendwie erkenne ich mich hier auch wieder.
Bin 48 Jahre alt, 182cm groß, 80 Kilo schwer.
Ich laufe seit April 2002. Jetzt 3 mal die Woche (ca.30KM). Für 10 KM brauche ich im Moment 1:08. Seit ca. 7 Wochen stagniert die Zeit. Meint Ihr ich werde noch mal etwas schneller?
Alwin

Steppenläuferin
18.10.2002, 20:12
Hallo Alwin

Nach 7 Mte. läufst Du aber eine super Zeit! Machst auch sonst noch Sport?
Ich denke bei regelmässigem Training wird die Geschwindigkeit automatisch verbessert (bei mir war es so).
Wegen dem stagnieren bedenke
Rom wurde nicht in einem Tag gebaut und gut Ding braucht Zeit!
Eine Geschwindigkeitsteigerung erreicht man nicht von Woche zu Woche da sind Monate sogar Jahre training dahinter!!!
...Achtung ja nicht ungeduldig werden und keinesfalls bei jeder Laufeinheit eine neuen Rekord brechen (wollen)!!!!
....Lass die Uhr auch schon Mal einfach ganz weg / auch wenn es schwer fällt...
Effektvoller ist es regelmässig die 10 KM einfach nur sol zu laufen ohne Leistungszwang und sich nicht bis
zur totalen oder nahezu Erschöpfung verausgaben!!
Dies könnte sonst ein Rückschlag bewirken.
Durchaus Zwischendurch mal einen Wettlauf mit sich selber machen. Mann will ja dann schon
sehen was man nun so auf der Tube hat!!? :D

laeufer1970
18.10.2002, 21:32
stimme dir voll zu steppenläuferin:bounce: !!! Es ist wichtiger, regelmäßig im gemäßigten Tempo zu laufen, als auf Krawall sich irgendwas beweisen zu müssen - das haben wir doch alle nicht nötig, oder???:roll: Immerhin laufen wir und wie viele tun das nicht!? Ich habe die langen Strecken erst seit Juli `99 in Angriff genommen und meine "Wohlfühlgeschwindigkeit" auf der "Hausstrecke" inzwischen auf knapp 12 km/h gesteigert. Mich interessiert es jetzt eigentlich nicht mehr, ob ich noch schneller könnte, sondern eher, ob ich es auch über längere Distanzen durchhalten kann. Am besten ist, gar nicht drauf zu achten, ob man schneller wird, dann geht`s meistens von selbst :rotate:

alwiny
18.10.2002, 23:37
Hallo Steppenläuferin,
wie meinst Du Superzeit, positiv oder negativ?
Wenn ich die meisten so unterwegs laufen sehe, fühle ich mich wie ein Trecker.
Dann liest du auch noch im Board vom Anfänger: bin heute ganz ruhig 5:10 auf 1 KM gelaufen.

Nach 10 Wochen hatte ich bei einem Volkslauf in Ratekau über 7,5 KM mitgemacht. Meine Zeit war 49:32 min. Das war bisher einer meiner schönsten Tage. War aber total fertig nach dem Lauf. Man läuft bei so vielen Läufern doch automatisch schneller.

Ich spiele sonst noch 1 mal die Woche Tennis.


Hallo laeufer1970,
also ein schneller Läufer werde ich wohl nicht mehr werden und will ich auch nicht. Möchte auch lieber lange Strecken laufen. Meine Wohlfühlgeschwindigkeit ist im Moment ca 9 km/h. Wie schnell bist Du am Anfang gelaufen?

Gruß Alwin

LaSalsera
19.10.2002, 07:53
Hallo Alwin,

die angegebenen Kilometerzeiten haben mir auch schon zu denken gegeben. Ich fand ich mich eigentlich ganz gut und dann liest Du sowas und denkst, hoppla, ich laufe doch nicht so sonderlich schnell. Vor allen Dingen solche Zeiten bei einem Marathon durchzuhalten. Puh.
Aber was nutzt es, sich unter Druck setzen zu lassen? Mir muss es beim Laufen gutgehen. Wenn ich gut drauf bin, laufe ich 10 km in 60 Minuten, meine Wohlfühlgeschwindigkeit liegt bei 9km/h (laufe seit Mitte Juli - hab aber vorher schon viel Sport gemacht). Am Anfang konnte ich meine Leistungssteigerung sozusagen täglich mitverfolgen, aber nun stagniert sie seit Wochen. Wobei, ich glaube, ich könnte mittlerweile längere Strecken (max. derzeit 90 min)laufen. Nur schaffe ich es nicht, das in meinem Terminplan zu koordinieren.

Wenn ich höhere Geschwindigkeiten anpeile, dann sterbe ich den Atemtod ;-) Einen Kilometer schaffe ich - da ist es egal, ob in 5 oder 4 Minuten - hinterher ist meine Puste dermaßen aus dem Takt, dass ich mindestens 5 Minuten brauche, wieder meinen Rhythmus zu finden. Da laufe ich lieber langsam....





--
Gruß Nicole

alwiny
19.10.2002, 08:52
Hallo Nicole,

Dein Bericht könnte ich auch geschrieben haben. Kann bei allen Punkten nur zustimmen. Nur meine Termine bekomme ich besser hin. Ich laufe immer Montags und Mittwochs ca. 9,3 km und Samstags ca. 12,5 km egal bei welchem Wetter.

So ich muß (darf) jetzt zum Laufen.

Gruß Alwin

Gast
19.10.2002, 08:57
Wenn ihr von Zeiten redet... lauft ihr die auf plattem Land? Wenn ich in unserer Hügellanschaft 9km/h laufen würde, wäre ich echt schnell :)
--
Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

alwiny
19.10.2002, 13:34
Ja, ich laufe auf platten Land.
Höhenunterschied zwischen 6 und 18 Metern.

Gruß Alwin

Steppenläuferin
19.10.2002, 16:23
Hallo Alwin
Es ist ein positives Kompliment natürlich. :roll:
Nicht vergessen:
Laufzeitangaben sind relativ und sollten nicht x-beliebig mit einander verglichen werden.
Faktor: Streckenprofil, Jahreszeit, Tageszeit, Trainingstempo, Wettkampftempo, Wohlfühltempo und Faktor Mensch: Geschlecht, Kondition, Alter, Gesundheit spielen ein beachtliche Rolle.
Beispiel:
10 Km in flachen Gelände werden in einer ganz anderen Zeit als 10 Km im hügeligen Gelände oder eine 10 Km Bergstrecke gelaufen.
Dasselbe gilt auch für topfebene Laufstrecken.
Lief im Sommer zwei 5Km Wettläufen mit Streckenprofil flach. Eine Strecke war pfeilgerade und bei der anderen ging es um jede Menge Hausecken und Kurven. Für die Kurvenreiche Strecke benötigte ich 45 Sekunden länger! Logisch da ich ja bei den Kurven das Tempo drosseln musste und nicht durchsprinten konnte!
Am besten nur Laufzeiten von anderer Läufer mit den eigenen vergleichen, wenn es die ein und selbe Strecke betrifft.
(Gibt ein genauerer Anhaltspunkt)

Turbo Gruss

LaSalsera
20.10.2002, 21:48
Hallöle,

ich laufe auch mehr oder weniger auf dem platten Land. Steigungen sind nur ganz sanft und fast nicht merkbar...

--
Gruß Nicole

laeufer1970
20.10.2002, 22:32
@LaSalsera - genau so ist es!! Ich laufe auch in der Ebene und meine Geschwindigkeit war am Anfang so bei ca. 10 km/h, soll heißen, ich war schon immer ein mittelmäßiger Läufer - hab nur meine Strecken langsam ausgedehnt. Am Anfang waren es 3 km, dann 5, 8 und jetzt eben 12,5.

Wie steppenläuferin schon sagt. Laufzeiten kann man nicht direkt vergleichen und ich finde, jeder sollte sein Tempo finden, das ihm Spaß macht. Wer sich steigern will, wird seinen Körper natürlich mehr beanspruchen müssen. Ob das dann allerdings noch gesund ist???

LaSalsera
21.10.2002, 08:06
@lauefer1970:
Na ja, irgendwie kitzelt es mich schon, einen HM und später einen Marathon zu laufen. Nur: Ich kenne mich - ich hab` zuviel Ehrgeiz, um erst nach 5 Stunden durch`s Ziel zu laufen ;-) Und laufe mal schön langsam Dein Tempo, wenn ganz viele ungestüm loslaufen. Das liest man ja immer wieder, dass man gerade am Anfang durch die vielen Mitläufer gerne viel zu schnell anfängt... Ich könnte wetten, ich gehöre genau zu diesen Mitläufern ;-) Na ja.. muss ich mich eben in Geduld üben. Auch nicht gerade meine Stärke.

--
Gruß Nicole

laeufer1970
24.10.2002, 23:13
Und laufe mal schön langsam Dein Tempo, wenn ganz viele ungestüm loslaufen. Das liest man ja immer wieder, dass man gerade am Anfang durch die vielen Mitläufer gerne viel zu schnell anfängt... Ich könnte wetten, ich gehöre genau zu diesen Mitläufern ;-)


Na ja, so ganz unproblematisch ist das nicht, vor allem beim ersten HM oder Marathon. Die allgemeine Euphorie am Start steckt schon an. Aber wenn man jemandem zum Quatschen findet, sind ruck zuck 10 km rum, ohne dass man es gemerkt hat:)) Mir hat das jedenfalls geholfen.



Na ja.. muss ich mich eben in Geduld üben. Auch nicht gerade meine Stärke.


...da kenne ich noch jemanden....:rolleyes: