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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : asphalt und bergab



eeknay
18.06.2006, 17:54
Hi.

Ich hab mir eine neue Strecke aussgesucht hier in meiner Umgebung. Da ich sonst eigentlich aussschließlich auf Waldboden gelaufen bin fühlt sich Asphalt etwas merkwürdig an.

Am Anfang der Strecke sind leider direkt einige Hundert Meter berab, dadurch bekomm ich sofort ein Problem in den Waden. Diese tun mir nicht hinten weh, sondern vorn und fühlen sich verkrampft an.

Weiß vielleicht jemand wie ich sowas umgehen kann, außer nicht direkt berab zu laufen? Spezielle Dehn-Methode vielleicht oder so?

Grüße,
eeknay

U_d_o
20.06.2006, 08:48
... sofort ein Problem in den Waden. Diese tun mir nicht hinten weh, sondern vorn und fühlen sich verkrampft an.
Vielleicht geht es anderen wie mir und du bekommst deshalb keine Antworten: Die Waden sind nun mal "hinten" am Unterschenkel. Was meinst du damit, dass sie dir "vorne" weh tun???

42bis100
20.06.2006, 09:44
Vielleicht geht es anderen wie mir und du bekommst deshalb keine Antworten: Die Waden sind nun mal "hinten" am Unterschenkel. Was meinst du damit, dass sie dir "vorne" weh tun???...vielleicht ein Retro-Runner... :zwinker2:

Adiop
20.06.2006, 09:54
Weiß vielleicht jemand wie ich sowas umgehen kann, außer nicht direkt berab zu laufen?

Tipp: Lauf doch mal die Strecke andersrum, dann hast du halt eine Steigung zum Schluss... :)


...vielleicht ein Retro-Runner... :zwinker2:

Dann Tipp eins nicht anwenden! :zwinker2:


Gruss Thomas

.

eeknay
20.06.2006, 13:14
Vielleicht geht es anderen wie mir und du bekommst deshalb keine Antworten: Die Waden sind nun mal "hinten" am Unterschenkel. Was meinst du damit, dass sie dir "vorne" weh tun???

;) folgendes:

Wenn man sein Schienenbein anfasst, dann gibts rechts, bzw links neben dem Knochen (ka wie der heißt) Muskeln. Das ist die Region die ich meine.

Den Teil der Strecke zum Schluss laufen geht nicht, weil ich den Teil zweimal laufe (hin und zurück).

Retro-Runner bin ich auch nicht.

Grüße,
eeknay

Adiop
20.06.2006, 13:15
;) folgendes:

Den Teil der Strecke zum Schluss laufen geht nicht, weil ich den Teil zweimal laufe (hin und zurück).

Grüße,
eeknay

Dann fang auf der anderen Seite an....


.

noName
20.06.2006, 13:24
Wenn es "nur" ein paar hundert Meter sind, geh erstmal runter, und Laufe dann los.

Andi_Fant
20.06.2006, 14:17
Hi eeknay,

erstmal ein paar Gegenfragen:

-Taten Dir genau die Muskeln weh, die Du anspannst, wenn Du das Fußgelenk beugst (also den Spann in "Richtung Kinn" bewegst)?

-Wie bist Du eigentlich bergab gelaufen? Hast Du es einfach laufen lassen, oder hast Du ganz bewusst gebremst? Hast Du Dich vor- oder zurückgebeugt, oder war Deine Vorlage eher "neutral"?

Gruß
Andreas

woodstock
20.06.2006, 14:24
Hallo,

ich kann nur komplett auf dem Vorfuss schmerzfrei bergab laufen. Das bedarf allerdings einiger Übung.

Beccy1984
20.06.2006, 15:57
...vielleicht ein Retro-Runner... :zwinker2:

Was ist denn das?????

M@x
20.06.2006, 16:09
Was ist denn das?????
Hi Beccy,
nix anders als rückwärts laufen:D
http://www.retrorunning.de/content/view/39/27/

Vo2
20.06.2006, 16:45
;) folgendes:

Wenn man sein Schienenbein anfasst, dann gibts rechts, bzw links neben dem Knochen (ka wie der heißt) Muskeln. Das ist die Region die ich meine.




Klugscheisser Modus an:

Du meinst den "tibialis anterior"

Klugscheisser Modus aus:



Es ist der Gegenspieler zu unseren "Waden", die wir eher beim Bergauflaufen benötigen.

Beim Bergablaufen muss aber der "tibialis anterior" ran und er ist längst nicht so leistungsfähig wie unsere Waden.

Die Natur war wohl der Meinung, dass man fürs Bergauflaufen oder auch fürs Sprinten größere Muskelpakete braucht als fürs bremsen bzw. Bergablaufen.

Ich kenne den Muskelkater an der Stelle auch und er ist nichts anderes als ein Zeichen für Überlastung. Zu schnell, zu große Schritte. Bergab fühlt sich das zwar alles so leicht an, aber es will auch trainiert sein.

Mein Tipp wäre einfach etwas langsamer Bergab zu laufen.
z.B. Durch bewußt kürzere Schritte.
Notfalls auch wenn es sich seltsam anhört "Walken".
Mit zunehmenden Training dürfte das Problem verschwinden.

eeknay
21.06.2006, 15:48
Vielen Danke für euer Antworten, jetzt ist mir einiges klar.:daumen:

Ich bremse bergab tatsächlich gezielt ab um meine Knochen nicht zu arg zu belasten. Mit der Zeit werden sich die Muskeln ( "tibialis anterior" ) :wink:

Grüße,
eeknay

Andi_Fant
21.06.2006, 16:00
Ich bremse bergab tatsächlich gezielt ab um meine Knochen nicht zu arg zu belasten.


hi eeknay,

mein Verdacht war, dass Du bewusst in Rücklage gehst, zum Bremsen die Fersen "in den Boden rammst" und auf diese Weise den besagten tibialis anterior und aber auch den quadrizeps (Kniestrecker) und die Knie belastest.

Nun habe ich in der Beschreibung vielleicht ein wenig übertrieben. Aber versuch' mal, nicht so viel zu bremsen, sondern locker und mit leichtem Vorlagegefühl den Berg hinunter zu laufen. Sofern der Berg nicht extrem steil ist.

Gruß
Andreas

eeknay
21.06.2006, 16:51
hi eeknay,

mein Verdacht war, dass Du bewusst in Rücklage gehst, zum Bremsen die Fersen "in den Boden rammst" und auf diese Weise den besagten tibialis anterior und aber auch den quadrizeps (Kniestrecker) und die Knie belastest.


Tatsache :/



Nun habe ich in der Beschreibung vielleicht ein wenig übertrieben. Aber versuch' mal, nicht so viel zu bremsen, sondern locker und mit leichtem Vorlagegefühl den Berg hinunter zu laufen. Sofern der Berg nicht extrem steil ist.

Gruß
Andreas

Werde ich mal ausprobieren, danke.

Gruß,
eeknay

Laufblitz
22.06.2006, 20:33
...vielleicht ein Retro-Runner... :zwinker2:


Guter Einwurf....

escape
22.06.2006, 21:04
bergablaufen ist meiner erfahrung nach extrem große kacke (wenn man es nicht vorher irgendwie trainieren kann)

du hast nämlich dann (als flachlandtiroler) nur 2 möglichkeiten, von denen keine funktioniert.

1. - du bremst, was natürlich der komplette blödsinn ist, weil du energie verschenkst.

2. - du läßt es laufen, was genau so ein blödsinn ist, weil du als untrainierter (bergab) dann mit viel zu hoher aufschlaggeschwindigkeit aufsetzt.

so hab ich es gemacht und konnte nun seit 14 tagen nicht laufen :klatsch: unteres schienbein nichtmehr OK
bremsen und etwas zeit einbüßen scheint besser.

gruß
andre

kitty
23.06.2006, 06:42
am besten ist es, wenn man so läuft, wie andi fant beschrieben hat: mit leichter vorlage, locker auf dem ballen.

Sipahi
27.06.2006, 13:59
Den Oberkörper in den dem "Boden" senkrechten Position bringen, sprich sich mit dem gesamten Oberkörper ganz leicht nach Vorne lehnen, dabei groß bleiben, auf kürzere, höherfrequentere und vor Allem ründere Schritte achten, nicht längs/ins Schienbein "reinstürzen" sondern die Dämpfarbeit, die beim Bergablaufen zwangsläufig höher ist, von der Kniemuskulatur und jenachdem wie schnell Du läufst auch von der Wade/Achillessehne paar übernehmen lassen. Als ein normalsterblicher Läufer komme ich persönlich bei längeren Bergabpassagen mit einem Abrollen über Mittelfuss besser klar. Wahrscheinlich würden nur schnellere Läufer (sub 39 Menschen auf 10k) bergab auf den Ballen ohne größere Bewegungskontrollprobleme sich bewegen können.