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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Langer Lauf- zu schnell gelaufen - Auswirkung



jonson
07.10.2007, 12:00
Hallo,

in meinen Trainingsläufen fällt mir beim Langen (30 bis 35km) immer auf dass ich diesen zu schnell laufe.
Also mein Marthonrenntempo liegt bei 4:27 und den langen laufe ich zwischen 4:45 und 4:55. (ich werde automatisch immer schneller je länger).

Am Ende fühle ich mich zwar müde aber nicht fertig.
Ich lese jedoch immer wieder von Leuten die deutlich schneller beim Marathon als ich sind dass sie die langen auch langsamer laufen.

Schadet mein Tempo mir mehr als es mir bringt, was meint ihr.:confused:

Soll ich mich zu einem langsameren Tempo zwingen ?:confused:


Gruß :hallo:
jonny

dusano
07.10.2007, 12:15
also "man" sagt, den langen Lauf soll machen so 40-60 Sekunden über dem MRT laufen.
Das wäre bei dir dann also im unteren Bereich so 5:05min/km. Fang doch damit an und werde dann am Ende schneller (quasi Endbeschleunigung).

Und wie immer gilt: nicht jedem tut alles gleich gut. der eine verträgt lange Läufe im schnellen Tempo, der andere nicht. Wenn du damit zurecht kommst - gut so.

Wenn ich mein MRT auf 4:30 haben will (was ich 2009 gerne so hätte), werde ich die langen Läufe wohl so im Bereich 5:00-5:30min/km laufen und die letzten 5km endbeschleunigen.

Kraxi
07.10.2007, 18:35
Hallo Jonny!

Also meiner Meinung nach ist dein Tempo bei den langen Läufen zu schnell.
Meine langen Läufe laufe ich im Tempo von 4:45 - 5:00 und das bei einem Marathontempo von 3:48.
Du solltest nicht nur die langen Läufe langsamer laufen, auch die lockeren Dauerläufe. Regenerationsläufe sogar noch langsamer (ca. 10-15 Sek.)
Ich habe meine Läufe anfangs auch immer zu schell absolviert. Als ich dann mein Training umstellte (die DL langsamer) wurde ich in den Wettkämpfen auch schneller.

Gruß

Kraxi

guidoklump
07.10.2007, 18:38
Entweder Du läufst die longjogs langsamer (mind. 45 sek. als MRT) - oder Du setzt das MRT rauf (bzw. runter)...:teufel:

Nein ehrlich: wenn Du die langen im Tempo 4:50-5:00/km gut durchhältst, bedarf es eigentlich "nur" noch einer entsprechenden Umfangs-/Tempoanpassung bei den anderen Einheiten und Du hast Aussicht auf sub3.

Alfathom
07.10.2007, 19:22
Hallo,

in meinen Trainingsläufen fällt mir beim Langen (30 bis 35km) immer auf dass ich diesen zu schnell laufe.
Also mein Marthonrenntempo liegt bei 4:27 und den langen laufe ich zwischen 4:45 und 4:55. (ich werde automatisch immer schneller je länger).

Am Ende fühle ich mich zwar müde aber nicht fertig.
Ich lese jedoch immer wieder von Leuten die deutlich schneller beim Marathon als ich sind dass sie die langen auch langsamer laufen.

Schadet mein Tempo mir mehr als es mir bringt, was meint ihr.:confused:

Soll ich mich zu einem langsameren Tempo zwingen ?:confused:jonny
Es bringt dich letzlich nicht weiter. Frühform, Überbelastung, dein weiteres Training leidet, um am Tag x bist du platt.
Ist auch die Frage, ob wirklich die km-Abschnitte vermessen sind. Habe da oft Zweifel, wenn immer wieder Traininsgzeiten gepostet werden mit einem Niveau, das überhaupt nicht passen kann.
Vor allem locker gelaufen ??? ( lassen wir die Erschöpfung nach dem Lauf mal außen vor, auch ich bin nach den langen erschöpft und laufe sie zu Beginn des M-Trainings um 4:35 / km bei Zielzeit 2008 um 2:28 für den Marathon ), denn normalerweise kann kein Marathonläufer mit deiner Zeit die langen so schnell laufen.
Entweder falsch gemessen, Dein Marathonniveau stimmt nicht, oder Fake

jonson
08.10.2007, 12:38
Danke euch für eure Tipps und Meinungen- bstätigt woohl meine Vermutung , dass ich zu schnell unterwegs bin.

Alfathom: ja ich laufe sie wirklich so schnell - und die Strecke ist vermessen (richtig).

Ich laufe im Training auch meine Halbmarathonhausstrecke in 1:30 und bin nicht fertig, im Rennen komme ich aber nur auf eine 1:27.

Vielleicht trainiere ich generell zu schnell- werde das mal testen und meine Training etwas ändern.
Jetzt bin ich aber auch stolz dass ich der erste bin der mit solch einer Marathonzeit die langen so schnell laufen kann . Danke. :daumen:


Gruß
jonny:hallo:

Alfathom
08.10.2007, 13:15
Danke euch für eure Tipps und Meinungen- bstätigt woohl meine Vermutung , dass ich zu schnell unterwegs bin.

Alfathom: ja ich laufe sie wirklich so schnell - und die Strecke ist vermessen (richtig).

Ich laufe im Training auch meine Halbmarathonhausstrecke in 1:30 und bin nicht fertig, im Rennen komme ich aber nur auf eine 1:27.

Vielleicht trainiere ich generell zu schnell- werde das mal testen und meine Training etwas ändern.
Jetzt bin ich aber auch stolz dass ich der erste bin der mit solch einer Marathonzeit die langen so schnell laufen kann . Danke. :daumen:


Gruß
jonny:hallo:
Naja, es ab und zu mal krachen lassen im Training ist okay, habe ich auch schon gemacht, wenn dann aber die Diskrepanz zwischen Trainingszeit und WK sehr klein ist, belastest du dich im WK nicht aus. ( Ich will das Wort vom Trainingsweltmeister gar nicht erst groß verbreiten ). Aber keine Fast-WK als HM. Viel zu belastend. Irgendwann ( das kann Monate später sein ) ist dein Akku so verbraucht, dass du Monate brauchst, um wieder an deine Leistungen anzuknüpfen.
Positiv: Eine 4:xx paßt nicht zum HM um 1:30. Also hättest du noch Luft nach oben. Laufe langsamer, wenn du intensiv, bsw. für einen M. trainierst, sonst kannst du leicht ins Übertraining geraten.

jonson
08.10.2007, 13:21
Naja, es ab und zu mal krachen lassen im Training ist okay, habe ich auch schon gemacht, wenn dann aber die Diskrepanz zwischen Trainingszeit und WK sehr klein ist, belastest du dich im WK nicht aus. ( Ich will das Wort vom Trainingsweltmeister gar nicht erst groß verbreiten ). Aber keine Fast-WK als HM. Viel zu belastend. Irgendwann ( das kann Monate später sein ) ist dein Akku so verbraucht, dass du Monate brauchst, um wieder an deine Leistungen anzuknüpfen.
Positiv: Eine 4:xx paßt nicht zum HM um 1:30. Also hättest du noch Luft nach oben. Laufe langsamer, wenn du intensiv, bsw. für einen M. trainierst, sonst kannst du leicht ins Übertraining geraten.


Ok, danke dir für deinen Rat. Denke auch dass eigentlich zwischen Wettkampf und Trainingslauf ein größerer Endzeitunterschied sein sollte.

Werde mal über den Winter anders trainieren.

Gruß
jonny

Überläufer
08.10.2007, 14:57
Ich hab da ein ähnliches Problem.
Nach dem Winter (nach gesundheitlicher Pause - Zahn), habe ich langsam aufgebaut und die lockeren Läufe mit 5:40 oder so begonnen. Die Belastung habe ich über die HF gesteuert (meist so um 75% HFmax).
Zuerst tat sich wochenlang nichts und dann gab es immer wieder Formschübe. Im Mai sind die Zeiten scho so um 4:55-5:10 gelegen. Mit dem Tempotrainingsbeginn im Juni hat sich das lockere Tempo auf unter 4:30 gesteigert.
Dafür ist das Intervalltempo kaum besser als im Vorjahr (3:22-3:30) und auch das Schwellentempo blieb fast unverändert (3:40-3:50). Das bestätigte sich dann auch in einem HM, bei dem ich dieselbe Zeit wie im Vorjahr lief (1:20:30). Bei einem Marathontempo-Testlauf gestern (im angestrebten Belastungsbereich) hatte ich etwa 4:08 drauf (3km Einlaufen, 24km MA-Tempo, 3km Auslaufen; gemessen nur im Mittelteil).
Es scheint wie eine Wand nach oben zu geben und daß sich die Zeiten einfach immer mehr zusammenschieben.

Matsche
12.10.2007, 20:26
Oder aber:

Vielleicht solltest Du couragierter an deine Wettkämpfe herangehen und dein Leistungspotential nach oben korrigieren?
Keine Angst vor zu schnellen Zeiten!
Gruß Jürgen