PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tempo bei den Testläufen



GeriAut
25.01.2008, 17:09
Liebe Marathonis!

Schön langsam wird es ernst, ich fange in 2 Wochen mit der Wettkampf(trainings)periode an. In diesen 12 Wochen sind auch zwei 10km Testläufe, und ein Halbmarathon vorgesehen.

Dazu meine Frage:

In welchem Tempo lauft Ihr diese Testläufe? Mit dem selben km-Schnitt wie den Marathon?
Oder, die 10er schneller (als Testlauf mit Trainingscharakter), und den "Halben" in der Marathonzielzeit/2 ?

Auf eure Anregungen und Erfahrungen bin ich gespannt, und freue mich!

Liebe Grüße

GeriAut

HendrikO
25.01.2008, 17:13
Alles Vollgas, sonst gibt es ja keinen Aufschluß über die Formentwicklung und die mögliche Zielzeit beim Marathon. Wenn Du die Wettkämpfe aus dem vollen Training heraus läufst, wirst Du eh nicht überziehen, weil Du platt bist. ;-)

Gruß
Hendrik

rono
25.01.2008, 17:41
.... In diesen 12 Wochen sind auch zwei 10km Testläufe, und ein Halbmarathon vorgesehen.

Dazu meine Frage:

In welchem Tempo lauft Ihr diese Testläufe? Mit dem selben km-Schnitt wie den Marathon?
Oder, die 10er schneller (als Testlauf mit Trainingscharakter), und den "Halben" in der Marathonzielzeit/2 ?



Gegenfrage: Warum sind Testläufe in Deinem Plan? Was willst Du testen? Nach der Beantwortung dieser Fragen richtet sich das Tempo:zwinker5:.

Aber im Ernst. Mach so, wie Hendrik sagt. Testwettkämpfe über 10KM oder HM im M-Tempo sind sinnlos.

Gruß Rono

schoaf
25.01.2008, 17:45
da schließ ich mich woihl den vorrednern an.
testläufe als vorbereitung ja natürlich, aber mit PB-jagd auf die jeweiligen distanzen! ;-)

naphta
25.01.2008, 17:54
Sehr viele läufer (ich auch) laufen 4 wochen vor dem marathon einen HM in vollgas – ist ein starker trainingsreiz und 4 wochen (auch 3) reichen zur erholung völlig aus. Tempo also so ganz grob 15sek/km schneller als MRT bzw. so schnell wie geht. Von dieser zeit lässt sich dann auch die marathon-endzeit gut planen.

Die 10er müssen meiner meinung nach nicht ganz voll gelaufen werden. Sicher steht im trainingsplan eine zielzeit für die 10km. Die würd ich versuchen zu erreichen, vielleicht auch ein bisschen schneller. Wenn der 10er ein wettkampf ist, läuft er sich vielleicht auch schneller, als wenn man allein ist, weil gerade kein wettkampf in der nähe ist.

Ich laufe dazwischen noch 1-2 HMs in MRT. Einen wahrscheinlich noch 2 wochen vor dem marathon. Das machen aber nicht viele. Ist auch nicht notwendig.

lg
christoph

PS: wir sehen uns am 27.4. - ich trainiere auch grad für den VCM - 4 wochen davor den wienenergie-HM vollgas und dann eben 2 wochen davor in linz vielleicht noch den HM im MRT.

GeriAut
25.01.2008, 18:35
Danke für eure Antworten!

Ich trainiere nach einem Online-Plan von Runners World, der sieht keine Zielzeiten für die Testläufe vor.
Mein Gedankenansatz war folgender: Wenn ich die 42,195 im 6:00 Schnitt laufen möchte,
dann würde ich die 21 maximal 10-15sec pro km schneller laufen! Gewöhnung an das Tempo wäre der Hauptgrund! Auch dürfte ich mit diesem Tempo bei den 21 ja keine Probleme haben (in Hinblick auf den Marathon) - das wollte ich testen!

Aber ihr habt mich überzeugt, ich werde Gas geben!
Nur wieviel Gas ist richtig? Ich möchte danach nicht eine Woche platt liegen!

schoaf
25.01.2008, 18:39
nun deine PB liegt bei 1:40. die solltest du unterbieten, wenn du gut trainiert hast! ;-)

Derfnam
25.01.2008, 18:47
Mein Gedankenansatz war folgender: Wenn ich die 42,195 im 6:00 Schnitt laufen möchte, ..............


Wieso willst du bei einer HM PB von 1:40:xx den Marathon im 6:00 min/km laufen? Wäre doch wohl eher 5:00 bis 5:10. Laufe den HM voll, wenn du deine HM Zeit noch auf sub 1:38 drücken kannst wäre ja wohl eine 3:30 beim Marathon möglich.

Manfred:winken:

naphta
25.01.2008, 18:50
ja pb sollte im HM schon das ziel sein! 1 woche bist du da sicher nicht platt - nach einem 10er schon gar nicht.

und wenn du ein hm-PB von 1:40 hast - also im HM schneller als 5:00/km laufen kannst halt ich 6:00/km für den marathon (auch wenn es der erste ist) schon für sehr vorsichtig. mit einer HM zeit von 1:40 sollte sich der marathon eigentlich gut in 3:45 auf jeden fall aber in unter 4:00 ausgehen.

Zwangsläufer
25.01.2008, 18:57
Hallo GeriAut,

auch ich kann das, was alle anderen schreiben, nur bestätigen. Unter der Voraussetzung, dass sie Dich nach der PB in Linz nicht an den Tropf gehängt haben: Vollgas. Das Marathontraining sollte Dich in die Lage versetzen, Dich relativ schnell von so einer Belastung zu erholen und in der Woche darauf mit reduzierter Intensität weiterzutrainieren. Dass es nicht so theoretisch klingt:

2004
> Am Sonntag zwei Wochen vor dem Marathon HM in 1:46 (PB+3 min. / am Anschlag gelaufen / das Training vorher steckt schon ein wenig in den Knochen und begrenzt u.U. die PB-Hoffnungen)
> Am Mittwoch wieder trainiert
> Am Samstag 18 km LDL
> Am Marathonsonntag PB 3:45 (Zielzeit - 21 sec)

Fazit: Hatte nicht das Gefühl, dass der Wettkampf zu lang oder zu hart oder zu knapp vor dem Marathon lag.

Gruß Zwangsläufer

schrambo
25.01.2008, 18:58
...Gewöhnung an das Tempo wäre der Hauptgrund! ...

dazu gibt es eher "Tempo"dauerläufe (bzw. längere Dauerläufe) und lange Intervalle, wie z.b. 3x 5.000m.
Die Test-WK sind nicht zum testen des MRT da, sondern zum testen der Form. ggf. kannst Du danach Dein geplantes MRT etwas nach unten drücken.

GeriAut
25.01.2008, 18:58
Nun ja, den ersten Marathon will ich vorsichtig angehen! Mir läuft ja nichts davon :P
Schneller kann ich noch immer werden!

schrambo
25.01.2008, 19:02
Nun ja, den ersten Marathon will ich vorsichtig angehen! Mir läuft ja nichts davon :P
Schneller kann ich noch immer werden!

selbst sub 4h sollten ausreichend vorsichtig sein bei Deiner HM-PB! :daumen:

Derfnam
25.01.2008, 19:14
Nun ja, den ersten Marathon will ich vorsichtig angehen! Mir läuft ja nichts davon :P
Schneller kann ich noch immer werden!

Nach welchen Tempo ist den dein Trainingsplan ausgerichtet?
Wie schnell läufst du den die Langen?
Welche Tempo bei TDL oder Intervall?

Manfred:winken:

schoaf
25.01.2008, 19:36
@GeriAut

wenn du deinen ersten marathon vorsichtig angehen willst, was ich ja verstehe, dann läufst du ihn mit 5:15 an. das sind 30 sekunden weniger als bei deinem halbmarathon im herbst. danach kannst du so weiter laufen, wenn du immer noch vorsichtig sein willst, oder das tempo erhöhen und ein negative splitting anstreben. wenns nicht aufgeht, solltest du dennoch unter 3:45 laufen. ;-)