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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vom Junkie zum Ironman



Bjoernbaer
18.03.2008, 16:11
Ich weiß, ich weiß, dass Buch ist alt.

Doch nachdem ich es gestern und heute weg geatmet habe und mich dann nach dem heutigen Leben des Andreas Niedrig im Internet erkundigt habe, bin ich auf folgendes gestoßen:

http://www.laufumdeinleben.kinowelt.de/

Also ich werde definitiv einer der Ersten sein, die im Kino sitzen werden.
Freu mich schon!

Besser hätte ich es allerdings gefunden, wenn nicht so viele bekannte Schauspieler mitspielen würden. Würde den Film authentischer machen, finde ich.

evimaus
18.03.2008, 16:19
@bjoern: das Buch fand ich auch gut!
Der Film würde mich auch interessieren. Kann aber bei Drogenfilmen immer nur begrenzt hinschauen, das nimmt mich immer ziemlich mit, wenn jemand in die Sucht abrutscht.

Wenn ich da an "American Gangster" denke. Die eingeblendeten Drogenszenen fand ich brutal.
Mutter mit Baby auf dem Arm setzt sich einen Schuß - grauenhaft!

Eva

woodstock
18.03.2008, 16:37
Also ich werde definitiv einer der Ersten sein, die im Kino sitzen werden.
Freu mich schon!


Ja, dito. Ich warte nur darauf, bis der Film endlich in die Kinos kommt!!!

lonerunner
18.03.2008, 16:39
Ich fieber dem Film auch entgegen, auch wenn ich den Trailer gar nicht so vielversprechend finde, aber wenn schonmmal was zu Thema kommt, dann gucke ich es auch:nick:

psyXL
18.03.2008, 17:14
Lese normalerweise gerne solche Bücher, d.h. Sportlergeschichten, Biografien, etc.

Das Buch von Andreas Niedrig hat mich nicht annährend mitgerissen. Der Schreibstil war unter aller Kanone. Hinzu kam, dass sich bei mir der Eindruck im Laufe des Buchs verstärkt hat, dass nach seiner Sucht seine Familie eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Er hat kaum Patte auf dem Konto, muss aber sonstwohin ins Trainingslager fliegen. Konnte mich nicht annährend mit ihm identifizieren bzw. Sympathie für ihn in entwickeln.

Aus diesem Grund werde ich nicht blind in den Film stürmen, sondern die eine oder andere Kritik abwarten. Spätestens auf DVD werde ich ihn mir wohl angucken, da das Thema mich generell schon interessiert.

Trotz der obigen Kritik, Hut ab vor seiner Leistung. Sowohl der sportlichen als auch dem Entzug.

Highopie
18.03.2008, 18:31
Das Buch habe ich gelesen. Na ja, wie Dennis schon schrieb : Vom Stil her nicht so der Brüller, aber die Geschichte ist schon nicht schlecht, vor allem weil wahr.

Den Film werde ich mir auf jeden Fall anschauen.

brunny
18.03.2008, 19:25
Den Film möchte ich mir auch auf jeden Fall anschauen - wahrscheinlich alleine, denn ich glaub kaum, dass ich jemand in meinem Freundeskreis finde, der sich außer mir dafür interessiert! :zwinker5:Mein Freund hat eben auch net gerade begeistert geschaut, als ich ihm davon erzählt habe! :D

rost66
18.03.2008, 19:41
Mein Freund hat eben auch net gerade begeistert geschaut, als ich ihm davon erzählt habe! :D


Da würd ich mir schleunigst ein neues Modell suchen :wink:

SoulInvader
18.03.2008, 19:42
Klingt interessant, Trailer gefällt, Cast auch ok...(Naja erstmal daran gewöhnen das Axel Stein auch nicht mehr nur der kleine fette Pro7 Kasper ist). Aber ich schau mich wohl erstmal nach dem Buch um bevor ich mir den Film gebe.
Guter Tipp.

liverpool
18.03.2008, 19:43
der film is für mich auch ein absolutes MUSS. ich kann mich gut in die person versetzten, bei mir ist es jetzt ziemlich genau ein jahr her seit dem ich zur entgiftung war.
hätte ich nicht schon in der klinik mit dem laufen angefangen und daheim weiter gemacht wäre ich bestimmt wieder rückfällig geworden. die therapeuten und psychologen meinten das ohne entziehungskur 99% der abhängigen rückfällig werden. und wenn ich daran denke wie ich vor über einem jahr drauf war und was ich bis jetzt geschafft habe, dann sage ich jedem betroffenen das man mit eisernem willen alles erreichen kann. :nick:

Mäx84
19.03.2008, 12:33
Bei uns im Tri-Verein steht der Film sogar im Terminkalender! (Als einzigste nicht sportliche Veranstaltung). Liegt aber wohl auch daran, das er für den Verein gestartet ist und viele Ältere ihn dann auch persönlich kennen dürften.

Mal sehen, vielleicht gehe ich dann doch noch mal ins Kino. :gruebel:

woodstock
19.03.2008, 12:44
der film is für mich auch ein absolutes MUSS. ich kann mich gut in die person versetzten, bei mir ist es jetzt ziemlich genau ein jahr her seit dem ich zur entgiftung war.
hätte ich nicht schon in der klinik mit dem laufen angefangen und daheim weiter gemacht wäre ich bestimmt wieder rückfällig geworden. die therapeuten und psychologen meinten das ohne entziehungskur 99% der abhängigen rückfällig werden. und wenn ich daran denke wie ich vor über einem jahr drauf war und was ich bis jetzt geschafft habe, dann sage ich jedem betroffenen das man mit eisernem willen alles erreichen kann. :nick:


Krass, finde ich erstaunlich, dass Du das hier so "öffentlich" schreibst. :nick:
Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du es geschafft hast.

Bjoernbaer
19.03.2008, 12:45
Lese normalerweise gerne solche Bücher, d.h. Sportlergeschichten, Biografien, etc.

Das Buch von Andreas Niedrig hat mich nicht annährend mitgerissen. Der Schreibstil war unter aller Kanone. Hinzu kam, dass sich bei mir der Eindruck im Laufe des Buchs verstärkt hat, dass nach seiner Sucht seine Familie eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Er hat kaum Patte auf dem Konto, muss aber sonstwohin ins Trainingslager fliegen. Konnte mich nicht annährend mit ihm identifizieren bzw. Sympathie für ihn in entwickeln.

Aus diesem Grund werde ich nicht blind in den Film stürmen, sondern die eine oder andere Kritik abwarten. Spätestens auf DVD werde ich ihn mir wohl angucken, da das Thema mich generell schon interessiert.

Trotz der obigen Kritik, Hut ab vor seiner Leistung. Sowohl der sportlichen als auch dem Entzug.

Also im Bezug auf seine Familie muss ich dir Recht geben, die kommt im Buch die ganze Zeit viel zu kurz.
Doch er soll lieber sein nicht vorhandenes Geld für Trainingslager ausgeben als für Drogen.:daumen:
Jetzt wird es ihm finanziell bestimmt besser gehen, oder?
Die Bücher und jetzt auch noch der Film.
Ein wenig konnte ich mich schon mit ihm identifizieren, könnte die Softversion sein.
Dann aber auch eher auf in erstes Leben bezogen als auf sein zweites.

So schlecht fand ich das Buch jetzt auch nicht geschrieben, man konnte es doch flüssig lesen.

Was kannst du denn noch für Bücher empfehlen?


der film is für mich auch ein absolutes MUSS. ich kann mich gut in die person versetzten, bei mir ist es jetzt ziemlich genau ein jahr her seit dem ich zur entgiftung war.
hätte ich nicht schon in der klinik mit dem laufen angefangen und daheim weiter gemacht wäre ich bestimmt wieder rückfällig geworden. die therapeuten und psychologen meinten das ohne entziehungskur 99% der abhängigen rückfällig werden. und wenn ich daran denke wie ich vor über einem jahr drauf war und was ich bis jetzt geschafft habe, dann sage ich jedem betroffenen das man mit eisernem willen alles erreichen kann. :nick:

Moin!
Nicht schlecht! Warst du Heroin abhängig?
Wie lang denn?
Und 95% werden sogar mit einer Erziehungskur wieder rückfällig.
Habe ich jedenfalls mal gehört.
Finde ich auf jeden Fall super von dir!:daumen:
Bleib stark!

marcmarl78
19.03.2008, 14:11
Niedrig kommt irgendwann in Kürze nach Marl in die VHS und stellt dort den Film vor und gibt Interviews etc.
Hoffe das wird besser als das was Niedrigs Schwester im TV verzapft.

Indy
19.03.2008, 14:32
Oha: ich oute mich mal:
ich war vor einem halben Jahr in einer Testvorführung des ersten Schnitts.....

Mmmhhh...sagen wir mal so: es ist dann doch eher ein Film a la Jim Caroll (http://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Carroll_%E2%80%93_In_den_Stra%C3%9Fe n_von_New_York)geworden - wollen wir mal hoffen, dass die die Aufmachung noch ändern.

Der Triathlon ist hier echte Nebensache und vom Training sieht man so gut wie garnix...der ist einfach irgendwann beim Wettkampf und gewinnt den fast.....

Soweit ich informiert bin, war Andreas Niedrig von der geplanten Fassung nicht begeistert und wollte auch gerne Änderungen haben (dumm, wenn man nicht sooo viel Mitspracherecht hat) - aber bei den Testvorführungen muss es nur so von Kritik gehagelt haben.

Ich werde mir den Film auch anschauen, um zu sehen, ob die noch was geändert haben (wollen wir hoffen, dass es eine Menge ist....) - vom Sportler Andreas Niedrig wird man sonst wenig sehen - nur der Junkie wird rausgearbeitet....

Sehr gut ist auf jeden Fall Axel Stein als kahlköpfiger Kumpel und erst recht Ingo Naujoks als Drogendealer....
Der Rest war etwas fade und das war schade....

Hoffen wir mal, dass die Cutter ein Einsehen hatten und das Konzept mehr den Weg weg von Drogen (in der damaligen Fassugn vielleicht 20% des Filmes) als den Weg hin (ca. 20%)und vor allem denGenuss derjenigen zu schildern (gute 60%)....

Beeblebrox
19.03.2008, 14:41
Da würd ich mir schleunigst ein neues Modell suchen :wink:

Wieso sollte sie das tun? Ich würd` auch so schauen, wenn jemand mit mir in diesen Kinofilm gehen wollte... Das Thema interessiert mich nämlich auch net die Bohne!

:teufel:

Bjoernbaer
19.03.2008, 15:34
Niedrig kommt irgendwann in Kürze nach Marl in die VHS und stellt dort den Film vor und gibt Interviews etc.
Hoffe das wird besser als das was Niedrigs Schwester im TV verzapft.

Was macht sie denn?

Ingo77
19.03.2008, 15:45
Was macht sie denn?

..vielleicht sagt dir Niedrig & Kuhnt etwas. Wenn nicht, hast du auch nichts verpasst.

Ingo

psyXL
19.03.2008, 16:09
...

Was kannst du denn noch für Bücher empfehlen?

...

Habe noch nicht sehr viel "Sport"-Bücher gelesen. Aber gut gefallen haben mir die Bücher von Dean Karnazes und Wigald Boning.

Oli.F.
19.03.2008, 16:25
..vielleicht sagt dir Niedrig & Kuhnt etwas.

echt? das ist ja oberpeinlich.....

Gäu-Läufer
19.03.2008, 18:02
Muss dir nicht peinlich sein.
Es kam schon ein Bericht über die den Andreas und seine Familie da hat man seine Schwester und Eltern (Vater ist auch Polizist wie seine Schwester) auch gesehen.

liverpool
19.03.2008, 21:19
Krass, finde ich erstaunlich, dass Du das hier so "öffentlich" schreibst. :nick:
Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du es geschafft hast.

danke dir. als ex-abhängiger kann ich dir sagen, dass es eine erleichterung ist sich zu outen. das hat u.a. den vorteil das alle gleich von dir selber alles aus erster hand wissen und nicht dumm hinter deinen rücken rumreden.




Moin!
Nicht schlecht! Warst du Heroin abhängig?
Wie lang denn?
Und 95% werden sogar mit einer Erziehungskur wieder rückfällig.
Habe ich jedenfalls mal gehört.
Finde ich auf jeden Fall super von dir!:daumen:
Bleib stark!

moin,
heroinabhängig war ich zum glück nicht. bei mir wars der alkohol, so 12 jahreungefähr und ab und zu hab ich mal haschisch geraucht. jetzt nicht mal mehr zigaretten...
habe nie eine entziehungskur gemacht, nur die entgiftung. die rückfallquote liegt imho sogar bei 99%. bis jetzt bin ich bei den 1% dabei und das will ich auch so beibehalten. stark bleib ich auf jeden fall, auch wenn mich jetzt so eine blöde grippe vom m-training abhält:sauer:

Mäx84
19.04.2008, 11:43
Hatte ich gerade schon in einem anderen Forum geschrieben:

Gestern hatte der ZDF-dokukanal ein Spezial zum Thema Drogen. Es lief unter anderem Mit der Kraft des Willens Aus der Suchthölle in den Sportlerhimmel (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,4341526_idDispatch:7582960,00.htm l), ein 15min langer Bericht über die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig. Hier noch ein Bericht (http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7103950,00.html) dazu (mittels der mediathek (rechts) lässt sich das Video wohl nochmal angucken).

Gäu-Läufer
19.04.2008, 12:15
danke dir. als ex-abhängiger kann ich dir sagen, dass es eine erleichterung ist sich zu outen. das hat u.a. den vorteil das alle gleich von dir selber alles aus erster hand wissen und nicht dumm hinter deinen rücken rumreden.
heroinabhängig war ich zum glück nicht. bei mir wars der alkohol, so 12 jahreungefähr und ab und zu hab ich mal haschisch geraucht. jetzt nicht mal mehr zigaretten...
habe nie eine entziehungskur gemacht, nur die entgiftung. die rückfallquote liegt imho sogar bei 99%. bis jetzt bin ich bei den 1% dabei und das will ich auch so beibehalten. stark bleib ich auf jeden fall, auch wenn mich jetzt so eine blöde grippe vom m-training abhält:sauer:

Das Outen ist das wichtigste finde ich wenn man selbst erkennt das man süchtig ist bzw war, hat man eine Riesengroße Changse das man trocken bleibt.
Bei mir in der Familie ist auch ein Alkohol abhängiger, der muss sein Leben in einem Betreuten Wohnen verbringen sonnst wird er wieder rückfällig.

Bei dem Film übrigens geht es hauptsächlich um die Drogengeschichte und wie er wieder rauskommt. Das Laufen ist Nebensache.

liverpool
19.04.2008, 12:59
Das Outen ist das wichtigste finde ich wenn man selbst erkennt das man süchtig ist bzw war, hat man eine Riesengroße Changse das man trocken bleibt.



:daumen:

ponjio
19.04.2008, 13:45
Also ich werde mir auch den Film anschauen. Der kommt ja nächste Woche raus? Werde mir auch demnächst das Buch kaufen, da ich es sehr beachtlich finde was dieser Mann fähig ist zu leisten.

Björn Tepper
23.04.2008, 15:06
Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?). Bin exzessiver Quartalstrinker und habe auch nicht mein ganzes Leben gesoffen, aber schon immer Sport gemacht. Von daher viel mir die Wahl der Ersatzdroge nicht schwer! Mir braucht auch jetzt noch keiner zu irgendwas Anerkennung auszusprechen, höchstens wenn ich sechs Fuß tief liege. Bei uns ist auf jeden Fall eine Extra- Disziplin dabei und geschafft hat man es nie!:zwinker5: Aber nichts desto trotz, solange ich trainieren kann, habe ich schon etwas gewonnen:wink: Außerdem ist für keinen der Weg zum Marathon ein Spaziergang, oder?:confused:Viele Grüße und bleibt locker Euer Björn:daumen:

DaCube
23.04.2008, 15:19
War denn einer in "Run, Fatboy, Run" ?

running-fool
23.04.2008, 16:48
Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?). Bin exzessiver Quartalstrinker und habe auch nicht mein ganzes Leben gesoffen, aber schon immer Sport gemacht. Von daher viel mir die Wahl der Ersatzdroge nicht schwer! Mir braucht auch jetzt noch keiner zu irgendwas Anerkennung auszusprechen, höchstens wenn ich sechs Fuß tief liege. Bei uns ist auf jeden Fall eine Extra- Disziplin dabei und geschafft hat man es nie!:zwinker5: Aber nichts desto trotz, solange ich trainieren kann, habe ich schon etwas gewonnen:wink: Außerdem ist für keinen der Weg zum Marathon ein Spaziergang, oder?:confused:Viele Grüße und bleibt locker Euer Björn:daumen:

:daumen:

auch wenn du keine anerkennung für dein erreichtes willst, für diesen beitrag bekommst du sie von mir trotzdem.
hab ein paar jährchen auf ner suchtstation gearbeitet und denke ich kann deine aussagen ganz gut einschätzen...

keep on running
frank

Bjoernbaer
23.04.2008, 17:08
Hatte ich gerade schon in einem anderen Forum geschrieben:

Gestern hatte der ZDF-dokukanal ein Spezial zum Thema Drogen. Es lief unter anderem Mit der Kraft des Willens Aus der Suchthölle in den Sportlerhimmel (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,4341526_idDispatch:7582960,00.htm l), ein 15min langer Bericht über die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig. Hier noch ein Bericht (http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7103950,00.html) dazu (mittels der mediathek (rechts) lässt sich das Video wohl nochmal angucken).

Danke für den Link!
Guter Bericht wie ich finde!

:hallo:

liverpool
24.04.2008, 22:21
Willkommen im klub, liverpool. Bin auch gerade wieder mal 10 Monate trocken. Gebe aber auch trotz Rückschlägen nicht auf(10, 20?).:daumen:

und bevor du wieder das ballern anfängst, sag bescheid. dann komm ich vorbei und wir laufen eine runde! okay?

hey, nochwas: aufgeben tun nur arschlöcher und du bist keines!!!:daumen:

bombi
25.04.2008, 17:01
ich hab grad mal auf der pers. seite von andreas niedrig bissi gelesen und da steht auch was über seine 'anfänge'

Zitat:
"Ein halbes Jahr zuvor entdeckte ich den Sport für mich – durch meinen Vater. Er ist Marathonläufer und hatte nach der Therapie immer wieder versucht, mich zum laufen zu bewegen. Also zog ich mir irgendwann ein paar geliehene Turnschuhe an – und ging mit ihm Laufen. Aus den geplanten 7 km wurden trotz Raucherhusten knappe 17 km – und ich war danach ziemlich am Ende. Aber es war mein Schlüsselerlebnis. Ich trainierte heimlich, las Trainingbücher, ernährte mich zusehends anders und rauchte immer weniger. Und nach drei Monaten ging ich in Essen mit meinem Vater an den Start meines ersten Marathons – völlig unbedarft. Kurz vor dem Start stellte ich mich noch hinter einen Baum und rauchte die letzte Zigarette meines Lebens.
Mit einer Zeit von 2 Stunden und 43 Minuten und einem guten Gefühl fuhr ich zu meiner Familie – und befasste mich mit dem Gedanken an eine Sportkarriere."



aber holla .. wie ist denn sowas möglich? das er früher kein sport gemacht hat kann ich nicht ganz glauben.. er schreibt auch anschliessen, dass er dannach einen alten Schwimmkollegen getroffen hat etc..

dass Lance Armstrong nach kurzer zeit den Marathon in 2:43 läuft kann ich ja noch irgendwie glauben...

aber ein exjunkie mit 3 monate lauftraining?

irgendwie .. hmm ich weiss ja net..
aber wenn der mal net geraucht und gefixt hätte..
dann hätte sich heile gebreselassi aber warm anziehen müssen :hihi:

Bjoernbaer
26.04.2008, 11:20
aber ein exjunkie mit 3 monate lauftraining?

irgendwie .. hmm ich weiss ja net..
aber wenn der mal net geraucht und gefixt hätte..
dann hätte sich heile gebreselassi aber warm anziehen müssen :hihi:

Hallo:)


Ich war gestern im Kinofilm und dort kommt es ein wenig rüber, dass er in seiner Jugend doch schon Sport getrieben hat.
Kann den Film empfehlen, ist nicht zu übertrieben gemacht, wie viele andere Drogenfilme.

Zu deiner Aussage, ich denke, gerade weil er ganz unten war, ist bzw. war er in der Lage diese sportliche Leistung zu vollbringen.
Meine These lautet, wenn er ein ganz "normales" Leben geführt hätte, dann wäre er nicht so gut gewesen.
Stichwort: Ersatzdroge.
Er hat durch sein Leiden aber auch ganz andere psychologische Qualitäten, er kann sich halt quälen.
Ist natürlich nur eine Vermutung, aber wer nie gelernt hat Probleme zu lösen und immer ein behütetest Leben geführt hat, hat meiner Meinung nach Nachteile bei extremen Ausdauerbelastungen.

Gruß Björn

lonerunner
26.04.2008, 13:43
Hier in Bremerhaven läuft der Film noch nicht mal im Kino:motz::motz:

bombi
26.04.2008, 13:57
hi

ich finde es trotzdem quatsch das ganze so hinzustellen, wie wenn er noch nie glaufen wäre, dann geht er eines tags mit geliehenen laufschuhen einmal laufen.. trainiert 3 monate wie ein blöder und rennt nen marathon in 2:43 std dann..

jeder hier weiss das das unmöglich ist.. da kann ich 24h durchrennen 3 monate lang, das wird keiner schaffen der nicht vorher entsprechend mal was gemacht hat.

siehe z.b. corruptor hier ausm forum.. der war in seiner jugend sehr gut ..leistungssport laufen.. dann 5 jahre nix gemacht bzw kampfsport etc..
und als er dann wieder angefangen hat, hat er auch erstmal 9 monate gebraucht um wieder auf seinen alten leistungsstand zu kommen..
und er läuft auch 120km wöchentlich

ich finde das etwas hirnrissig den unbedarften leuten sowas verkaufen zu wollen sry..

rennmaus4444
26.04.2008, 20:29
Hallo:)
.....................................

Zu deiner Aussage, ich denke, gerade weil er ganz unten war, ist bzw. war er in der Lage diese sportliche Leistung zu vollbringen.
Meine These lautet, wenn er ein ganz "normales" Leben geführt hätte, dann wäre er nicht so gut gewesen.
Stichwort: Ersatzdroge.
Er hat durch sein Leiden aber auch ganz andere psychologische Qualitäten, er kann sich halt quälen.
Ist natürlich nur eine Vermutung, aber wer nie gelernt hat Probleme zu lösen und immer ein behütetest Leben geführt hat, hat meiner Meinung nach Nachteile bei extremen Ausdauerbelastungen.

Gruß Björn

Hi, ich stimme dieser Aussage voll zu. War selber ganz unten (andere Sucht, aber selbe Auswirkungen) und irgendwie hat mich der Weg da raus zur Kämpferin gemacht.
Viele meinen, ich hätte die Sucht nur ausgetauscht - sehe ich selber ganz anders. Die Disziplin, die Willensstärke, die Härte gegen mich selbst haben mich voran gebracht, mich auch für den alltäglichen Wahnsinn und für das Berufsleben abgehärtet.
Und eins ist sicher: da hin, zurück in die tiefsten Tiefen des Lebens, will ich freiwillig nicht mehr, da ist mir jede Anstrengung, jeder Kampf gegen den inneren Schweinehund, Wetter, Lustlosigkeit, Wehwehchen etc. recht.

CiaoCiao Rennmaus4444

Biggi1970
26.04.2008, 22:46
Ich würd mir den Film auch gerne ansehen - aber Schauspieler wie Axel Stein und Uwe Ochsenknecht erwecken in mir nicht gerade die Lust auf Kino - die schau ich mir schon im Fernsehen nicht an.....

Gäu-Läufer
27.04.2008, 08:31
Ich werde mir den Film anschauen. Die Schauspieler sind zweitrangig sie können sich ja anders geben. Axel Stein ist nicht nur Komiker.

Speedi
27.04.2008, 08:44
Guten morgen,

also das Buch hat mir gar nicht gefallen. fand ich total langweilig. ich fürchte der Film wird nicht besser sein und deshalb wart ich bis es ihn auf DVD gibt.

Das letzte Buch zum Thema Laufen das ich gelesen habe war von Murakami "Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede".
Hat mir sehr sehr gut gefallen. Er beschreibt vorallem auch was beim Laufen in ihm vorgeht und wie er die Außenwelt dabei wahr nimmt...
Kurze Auszüge aus dem Buch gibts auch im neuen Runners World.
Also ich kanns nur empfehlen.

Zum Film Run Fatboy Run kann ich nur sagen, das im Trailer alle lustigen Szenen vorkommen, der Rest ist eine sehr fade Story. Also spart euch das Geld fürs Kino lieber.

Wünsch euch einen Schönen Sonntag.
speedi

diego67
27.04.2008, 11:49
Also ich habe mir den Film gestern angeguckt und bin schwer enttäuscht.

Irgendwie hatte ich mir da wesentlich mehr versprochen. Vor allem hatte ich gedacht das der Film zeigt wie der Sport hilft sich von der Drogensucht zu befreien, das kam alles sehr kurz.

Fokus lag mehr auf den Verlauf einer Drogenkarriere, sicherlich interessant da authentisch, aber Filme über Drogensucht gibt es eine Menge. Nach dem ich "Requiem for a Dream" gesehen habe, haben es da alle Filme sowieso schwer das noch zu toppen.

Uwe Ochsenknecht als Trainer eher peinlich, ich mag Ihn als Schauspieler auch nicht so besonders.

Auch ansonsten alles andere als Cinema-Kunst, ich kann ihn nicht guten Gewissens weiterempfehlen....


Dirk

liverpool
27.04.2008, 12:14
Hi, ich stimme dieser Aussage voll zu. War selber ganz unten (andere Sucht, aber selbe Auswirkungen) und irgendwie hat mich der Weg da raus zur Kämpferin gemacht.
Viele meinen, ich hätte die Sucht nur ausgetauscht - sehe ich selber ganz anders. Die Disziplin, die Willensstärke, die Härte gegen mich selbst haben mich voran gebracht, mich auch für den alltäglichen Wahnsinn und für das Berufsleben abgehärtet.
Und eins ist sicher: da hin, zurück in die tiefsten Tiefen des Lebens, will ich freiwillig nicht mehr, da ist mir jede Anstrengung, jeder Kampf gegen den inneren Schweinehund, Wetter, Lustlosigkeit, Wehwehchen etc. recht.

CiaoCiao Rennmaus4444

da stimme ich dir auch voll zu. ausser das ich bei mir die sucht wirklich ausgetauscht habe. anstatt vor langeweile zur flasche zu greifen, greife ich mir meine laufschuhe. was disziplin, härte, usw. angeht, haben nach meiner erfahrung ex-abhängige eine andere (nicht besserer!) einstellung wie "normale sportler". vor allem habe ich eine riesen willenskraft entwickelt die mich von der sucht fernhält und ich diese auch zu 100% auf den sport übertragen kann. ob sich diese kraft erst durch den regelmäsigen sport entwickelt hat wies ich nicht.


zu niedrigs marathon debut
die zeit von 2:43 nach 3 monaten training, naja ich weis nicht...:confused:
ich möchte da mal ganz vorsichtig meine bedenken äussern.
persöhnlich halte ich das für kaum möglich

Bjoernbaer
27.04.2008, 17:54
Ich würd mir den Film auch gerne ansehen - aber Schauspieler wie Axel Stein und Uwe Ochsenknecht erwecken in mir nicht gerade die Lust auf Kino - die schau ich mir schon im Fernsehen nicht an.....

Ich war selbst sehr überrascht! Axel Stein hat aber seine Rolle sehr gut gespielt, wie ich finde. Hatte ihn zuvor noch nie in einer ernsthaften Rolle gesehen.
Wahrscheinlich weil er bis dato auch nur peinliche Dinge gespielt hat.


Guten morgen,

also das Buch hat mir gar nicht gefallen. fand ich total langweilig. ich fürchte der Film wird nicht besser sein und deshalb wart ich bis es ihn auf DVD gibt.

Das letzte Buch zum Thema Laufen das ich gelesen habe war von Murakami "Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede".
Hat mir sehr sehr gut gefallen. Er beschreibt vorallem auch was beim Laufen in ihm vorgeht und wie er die Außenwelt dabei wahr nimmt...
Kurze Auszüge aus dem Buch gibts auch im neuen Runners World.
Also ich kanns nur empfehlen.


Wünsch euch einen Schönen Sonntag.
speedi

So unterschiedlich sind die Meinungen.
Ich fand es umgekehrt.
War vom Murakami Buch enttäuscht, auch wenn ich es insgesamt gut fand.
Fand es aber zeitweise eher langweilig.
Für Murakami Fans, die mehr über den Schriftsteller erfahren möchten aber bestimmt ein Highlight.


Also ich habe mir den Film gestern angeguckt und bin schwer enttäuscht.

Irgendwie hatte ich mir da wesentlich mehr versprochen. Vor allem hatte ich gedacht das der Film zeigt wie der Sport hilft sich von der Drogensucht zu befreien, das kam alles sehr kurz.

Dirk

War mir vorher aber schon klar.
Der Film spricht so schon kein breites Publikum an.
Ein wenig auf die Einspielquoten muss ja auch geachtet werden.
Fand den Film :daumen:


da stimme ich dir auch voll zu. ausser das ich bei mir die sucht wirklich ausgetauscht habe.


Finde ich aber auch nicht schlimm oder bedenklich!
Wird bei vielen Ausdauersportlern so sein.
Man muss halt nur ehrlich zu sich selbst sein.
Die einzige Gefahr die ich sehen ist, dass man sich zu sehr fixiert.
Was macht man wenn die Diagnose kommt, dass man kein Sport mehr betreiben kann oder sich stak einschränken muss?
Ich bin der Meinung, wenn man den Sport als Droge sieht, sich mit diesem Gedanken extrem auseinander zu setzen.

Ich bin, bzw. war nie alkoholabhängig (auch wenn da schon mal andere Meinungen geherrscht haben), trotzdem sehe ich Sport als eine Art Droge.
Ich sehe den Sport als Glücksdroge.
Seit dem ich Sport betreibe hat meine Lebensqualität signifikant zugenommen.
Doch diese "Sucht" als negativ zu betiteln?
Nein!
Ich sage anstatt Sucht auch gern Leidenschaft.
Man raucht nicht mehr, man trinkt kaum noch, man fühlt sich fit und gesund, man ist ausgelastet, man versucht sich gesund zu ernähren, man bekommt Anerkennung...etc. usw.

Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.

Nur das Problem, was man macht, wenn man kein Sport mehr betreiben darf ist jetzt auch noch nicht gelöst.:confused:

rennmaus4444
27.04.2008, 20:22
...........


Finde ich aber auch nicht schlimm oder bedenklich!
Wird bei vielen Ausdauersportlern so sein.
Man muss halt nur ehrlich zu sich selbst sein.
Die einzige Gefahr die ich sehen ist, dass man sich zu sehr fixiert.
Was macht man wenn die Diagnose kommt, dass man kein Sport mehr betreiben kann oder sich stak einschränken muss?
Ich bin der Meinung, wenn man den Sport als Droge sieht, sich mit diesem Gedanken extrem auseinander zu setzen.

Ich bin, bzw. war nie alkoholabhängig (auch wenn da schon mal andere Meinungen geherrscht haben), trotzdem sehe ich Sport als eine Art Droge.
Ich sehe den Sport als Glücksdroge.
Seit dem ich Sport betreibe hat meine Lebensqualität signifikant zugenommen.
Doch diese "Sucht" als negativ zu betiteln?
Nein!
Ich sage anstatt Sucht auch gern Leidenschaft.
Man raucht nicht mehr, man trinkt kaum noch, man fühlt sich fit und gesund, man ist ausgelastet, man versucht sich gesund zu ernähren, man bekommt Anerkennung...etc. usw.

Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.

Nur das Problem, was man macht, wenn man kein Sport mehr betreiben darf ist jetzt auch noch nicht gelöst.:confused:

Ich setze für den Begriff "Sucht" (ist immer negativ; kommt von "Siech"; und es kann keine positive Sucht = Krankheit geben ) gerne den Begriff "Bindung": Selbstverpflichung, Treue, Disziplin, Freude.
Ja, was ist, wenn kein Sport mehr geht?!? Aber wann wird das der Fall sein? Es gibt ja soooo viele Sportarten, da ist im Falle eines Falles flexibilität gefragt - und wer sich wirklich von Herzen gerne bewegt, wird etwas finden! Mache gerade selber die Erfahrung wegen langwieriger Verletzung - Laufen war passé. Also wieder intensiv Rad und Schwimmen, lerne jetzt sogar im fortgeschrittenen Alter noch Kraulen!
In die Ecke setzen und jammern, das geht nur eine Weile - doch dann muss man den Hintern wieder hochkriegen und weitermachen. Vielleicht sind wir (Ex)-Abhängige da manchmal härter und erfindungsreicher - alles wollen wir dafür tun, nur nicht mehr zurück in die "Hölle".

CiaoCiao Rennmaus4444

sas1974
29.04.2008, 07:43
Guten Morgen zusammen,

ich habe das Buch verschlungen. In meiner Jugend habe ich erlebt was Drogen aus Menschen machen koennen (inkl. 2 Drogentote) und jetzt befasse ich ich auch mit dem Thema Triathlon.
Somit ein interessantes Buch.

Der Film ist einfach nur Kommerz. 80% des Film sind ueber die Drogenzeit und nur der kleine Rest handeln vom Triathlon sind aber nicht zu vergleichen mit den Erzaehlungen in seinem Buch und sein Kaempfe mit der Konkurrenz.

Fuer alle die es noch nicht kennen, lest das Buch, spart Euch den Film.

Viele Gruesse aus dem wieder verregneten Muenchen

Saskia

rennmaus4444
29.04.2008, 22:53
Hi, ich war auch gestern Abend bei der Vorstellung in Frankfurt dabei!

Mich hat der Film persönlich stark angesprochen, das Thema "Sucht" und das "Leben danach" bzw. das "Leben danach durch/mit Sport" ist eben auch mein Thema.
Die Power, die Disziplin und dass gerade der Vater, sen Reibungspunkt über viele Jahre, ein wichtiger Motor für sein "Herauskommen aus dem Sumpf" war, sind für mich absolut nachfühlbar.

Zentrale Aussage des Films und auch von Andreas Niedrig sind: "Es gibt einen Weg - immer". Nie aufgeben, weiter machen, kämpfen - als gehe es um Dein Leben! Das Leben ist einfach schön und lebenswert. Hinfallen ist nicht schlimm, Du musst nur wieder aufstehen und weitermachen. Rückschläge kommen vor, aber darum braucht man sein großes (realistisches!) Ziel nicht aufgeben.

Ich habe nur das erste Buch bisher gelesen, werde mir aber auch die Neuauflage holen - bin gespannt.

CiaoCiao Rennmaus4444

Magimaus
29.04.2008, 23:45
Lese normalerweise gerne solche Bücher, d.h. Sportlergeschichten, Biografien, etc.

Das Buch von Andreas Niedrig hat mich nicht annährend mitgerissen. Der Schreibstil war unter aller Kanone. Hinzu kam, dass sich bei mir der Eindruck im Laufe des Buchs verstärkt hat, dass nach seiner Sucht seine Familie eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Er hat kaum Patte auf dem Konto, muss aber sonstwohin ins Trainingslager fliegen. Konnte mich nicht annährend mit ihm identifizieren bzw. Sympathie für ihn in entwickeln.

Aus diesem Grund werde ich nicht blind in den Film stürmen, sondern die eine oder andere Kritik abwarten. Spätestens auf DVD werde ich ihn mir wohl angucken, da das Thema mich generell schon interessiert.

Trotz der obigen Kritik, Hut ab vor seiner Leistung. Sowohl der sportlichen als auch dem Entzug.


Interessante Meinung.
Ich hab das Buch auch, bin aber über die 10. Seite nicht hinweggekommen weil der Schreibstil so doof war... hab es für "später" beiseite gepackt.
Mal sehen ob ich hier noch überzeugt werde oder ob ich es bei Amazon reinsetze...

Liebe Grüße
Marion

liverpool
30.04.2008, 06:39
Ich bin am Sonntag lieber zufrieden kaputt von der schönen Sportwoche, als den ganzen Tag verkatert im Bett zu liegen.


das ist u.a. auch eine ganz neue erfahrung für mich gewesen. ich wusste gar nicht das wochenenden auch vormittage haben:daumen:
was gibt es schöneres als nach einen langen lauf kaputt heim zu kommen und mit krämpfen unter der dusche über den sinn des ausdauersports nachzudenken?:klatsch:

rost66
30.04.2008, 08:42
was gibt es schöneres als nach einen langen lauf kaputt heim zu kommen und mit krämpfen unter der dusche über den sinn des ausdauersports nachzudenken?:klatsch:

:D Ich glaube den Spruch lasse ich rahmen und häng ihn an die Wand :hihi:

LG

Robert

# 14
30.04.2008, 08:51
ich wusste gar nicht das wochenenden auch vormittage haben

Den kann man aber auch sofort einrahmen. :nick:

bellof
30.04.2008, 17:35
ich fand das buch toll hab es verschlungen, die geschichte fand ich so unglaublich das ich den stil überhaupt nicht als störend wahrgenommen habe....

den film fand ich sehr sehr schlecht ich hab im kino gesessen und war einfach nur zornig, weil der film nix mit dem buch/sport zu tun hatte. so ein schwachsinn..... und wenn ich einen guten drogenfilm sehen will dann schau ich mir eher trainspoting an oder oder oder....

by the way axel stein fand ich sehr gut in seiner rolle... vielleicht war der film grundsätzlich nicht soooo schlecht, aber ich WOLLTE halt was anderes sehen... den fokus mehr auf dem unglaublichen sportler, der trotz seiner drogenjahre unglaubliches erreicht.

zu der unglaublichen ersten marathonzeit: ich glaube das vielleicht etwas geschönt aber grundsätzlich ist mit den entsprechenden voraussetzung eben ein ganz anderes leistungsneviau in kürzester zeit zu erreichen. wenn ich sagen das ich mit nur 4-5 monaten training meinen ersten marathon in unter 4h gelaufen bin dann ist diese leistung für viele einfach nicht umsetzbar (abgesehen davon das es bescheuert ist so schnell die 42km anzugehen) andere körper lachen darüber und können in der zeit ganz andere sachen umsetzen für die ist das nur ein schnllerer spaziergang.

andreas niedrig hat als triathlet noch ganz andere leistungen vollbracht wie "NUR" einen marathon in sub 2:45.......

grüße der naive
till

Benedikt Brkic
30.04.2008, 17:43
Ist das Buch empfehlenswert ????????

Bjoernbaer
01.05.2008, 10:25
ich fand das buch toll hab es verschlungen, die geschichte fand ich so unglaublich das ich den stil überhaupt nicht als störend wahrgenommen habe....

:daumen: Ich stimme zu 100 % überein.


den film fand ich sehr sehr schlecht ich hab im kino gesessen und war einfach nur zornig, weil der film nix mit dem buch/sport zu tun hatte. so ein schwachsinn..... und wenn ich einen guten drogenfilm sehen will dann schau ich mir eher trainspoting an oder oder oder....

grüße der naive
till

Es ist eigentlich typisch, dass man das Buch immer besser findet.
Deswegen gehe ich ohne große Erwatungen in Filme wo ich das Buch vorher gelesen habe oder versuche nichts zu vergleichen.
Schriftlich kann man einfach viel besser und genauer Situationen beschreiben.
Außerdem geht man ja nur in den Kinofilm wenn man das entsprechende Buch auch gut fand und es ist dann schwierig für den Film das Buch zu toppen.



Ist das Buch empfehlenswert ????????

:confused: Warum liest du nicht einfach die Beiträge?

Björn Tepper
25.06.2008, 15:21
Habe das Buch jetzt auch gelesen (vor ca1 Mon.). fand es zuerst spannend , da ich mich als Betroffener auch hineindenken konnte (trockener Alki). Dann kam ich ins grübeln und konnte Andreas Niedrig garnicht mehr sooo doll bewundern für seine Stärke , der Sucht zu widerstehen. Die Schulden vom Vater getilgt, die Frau hat nur 'ne Beziehungspause gemacht, 'ne Arbeit durch Beziehungen bekommen und von der ganzen Familie schön aufgefangen. Da fällt das saubere Leben natürlich nicht ganz so schwer. Aber was soll's, Eifersucht bringt mich nicht weiter und ich wünsche Herrn Niedrig für sein weiteres hoffentlich drogenfreies Leben weiterhin viel Erfolg. Das Buch war ja auch ziemlich interessant:daumen:.
Alles Gute, Björn :hallo:

Bio Runner
26.06.2008, 07:21
Und 95% werden sogar mit einer Erziehungskur wieder rückfällig.
Habe ich jedenfalls mal gehört.


Hallo Bjoernbaer
Es heißt im Volksmund Entziehungskur (Rehabilitationstherapie)
Solche allgemeinen Zahlen stehen höchstens in der Bildzeitung. Es ist differenzierter zu sehen.
Sicher ist die Rückfallquote bei Crack, Heroin oder Polytoxikomanie wesentlich höher als bei Alkohol und Medikamentenabhängigkeit. Allerdings ist der größte Teil der Stoffgebundenen Abhängigen eben Alkohol und/oder Medilamentenabhängig. Wenn das Soziale Umfeld noch einigermaßen stimmt, auch noch ein Job vorhanden ist, ist die Rückfallqoute unter 50%.
Sorry, wir sind zwar hier in einem Läuferforum aber mein Einwand gilt der zu hoch angesetzten Zahl (95%). Das tut der Suchthilfe und auch den Betroffenen in der öffentlichen Diskussion nicht gut.
Nichts für ungut und frohes laufen
Gruß Rolf