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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Homöopathie / Verletzung



Mik
21.12.2003, 18:11
Hallo an alle Weihnachtsdaheimgebliebenen,

kennt sich jemand von Euch mit homöopathischen Mitteln bei Verletzungen aus. Schlagen die wirklich an und wie lange dauert es bis die Wirkung eintritt?

Falls jemand schon mal Erfahrungen damit gemacht hat ... bin ganz neugierig ... ich will auch wieder laufen.;(
Insbesondere würde mich Arnika in Tropfen oder Tablettenform interessieren.

Danke.

Liebe Grüße
Mik

Manzoni
21.12.2003, 19:49
Hallo Mik,
nur ganz kurz:
wenn du ne Verletzung wie Zerrung oder ähnliches hast:
QUARKUMSCHLÄGE...helfen innerhalb von Tagen

Grüße und Gute Besserung

Manzoni

**********************
...ein Langer Lauf beginnt
mit dem ersten Schritt.
Dinge, die ich ausser laufen noch gerne tue (http://home.t-online.de/home/dandelion/)

**********************

Mik
21.12.2003, 20:20
Hi Manzoni,

ich habe eine Sehnenansatzentzündung rund ums Knie. Habe bereits eine Cortisonspritze bekommen, in der Gegend ist es auch besser geworden, aber es zieht noch in der Kniekehlengegend. Ich doktore jetzt schon seit Ende Oktober damit herum. Salbenverbände und Ice-Packs und Voltarentabletten habe ich schon hinter mir, aber es nutzt eben nicht so 100%ig was. Fahre jetzt seit 1 Woche im niedrigen Gang Rad und es war auch besser geworden ... da muß ich gestern nem Bus hinterherjagen (wie kann man nur so blöd sein :motz:) und jetzt zieht es schon wieder. Ignorieren kann ich es leider auch nicht, weil ich nach jedem Lauf herumhumpele. Jetzt kam ich auf die Idee mit dem Arnika, weiß eben nur nicht ob es auch wirklich hilft oder nur "GeldzumFensterrauswerfen" ist. Helfen die Quarkwickel dabei denn auch? Dann probiere ich das mal aus. Quark, Plastiktüte drüber und Handtuch drum? Wie lange d`rauflassen?

Jetzt habe ich neue Schuhe und ne neue Hose und alles liegt nur herum ... ;( und ich habe das Gefühl - jedesmal wenn ich rausgehe - laufen alle Läufer genau dann los :motz:

Lg Mik

Alpi
21.12.2003, 20:22
Hallo Mik, hier wird Dir bestimmt geholfen:

tapptarapp (http://f25.parsimony.net/forum63595/index.htm)

Baba vom Alpi :rolleyes:

Abteilung: Naturheilung ;)

Willst Du Gott zum lachen bringen, erzähl ihm Deine Pläne ... :look:

wolf-1953
21.12.2003, 20:33
Original von Mik:

kennt sich jemand von Euch mit homöopathischen Mitteln bei Verletzungen aus. Schlagen die wirklich an und wie lange dauert es bis die Wirkung eintritt?





Hallo Mik,
nach allem was ich bisher so beobachten konnte kann man Deine Frage nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Bei einem helfen diese Dinge beim jemand anderen nicht. Es wird Dir nichts anderes überbleiben als es auszuprobieren obs bei Dir hilft. Der große Vorteil der Homöopathischen Mittel ist daß man damit in der Regel keinen Schaden anrichten kann.
Also probiers aus
Viele Grüße aus dem wunderschönen Niederösterreich von
Wolfgang

kathi68
21.12.2003, 21:09
Hallo Mik,also ich habe selbst gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht.

Das Problem bei dir ist ,das es scheinbar schon Chronisch ist und Arnica eigentlich besser bei akuten verletzungen hilft.

Beschreib vielleicht noch ein bisschen mehr. ist das Gelenk heiß ,geschwollen ,tut Wärme gut oder eher Kälte ,Tut es immer weh oder nur bei Bewegung. Das spielt nämlich alles eine Rolle.

LG Katrin


Es gibt nichts gutes,außer man tut es
http://images.google.de/images?q=tbn:1JtkRN_Ks2kC:wwwbrauer.in.t um.de/~roemer/steinmaus.gif

Steif
21.12.2003, 22:47
Hallo Mik!

Meine positiven Erfahrungen mit Homöopathie sind eher beschränkt, das letzte Mal zur Anwendung kam Homöopathie beim Ziehen meines Weisheitszahnes vor nicht mal einer Woche! Kurz nach dem Ziehen und Nähen bekam ich noch 5 Kügelchen Arnica C 30 in die Schnute und konnte gehen! Also sind auch Ärzte nicht abgeneigt von Homöopathie!

Wie Kati schon recht treffend schreibt, ist Arnica eigentlich eher was für die Akutphase bei Traumen und Verletzungen. Bei Sportverletzungen neige ich aber auch dazu, mit Arnica rumzudoktern. Bis mich in einer Sehnenangelegenheit eine gute Freundin und "Homöopathiewissende" mir ein homöopathisches Kompipräparat "Ruta Gastreu" empfahl. Hauptbestandteil ist Ruta....mehr Infos findest Du hier... (http://vis-vitalis.org/m_Ruta.htm) und Ruta sollte in Deinem Fall die erste Wahl sein!

Über Dosierung kann und will ich keine Auskuft geben, aber dafür gibts ja Apotheker und die von Alpi genannte Seite ;) !

Gute Besserung wünscht Steif!

Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!

Zwomblie
22.12.2003, 12:28
Hallo,
ich will auch mal noch meinen Senf zum Thema Homöopathie abgeben.
Die Uni Freiburg hat vor ca. 1 1/2 Jahren eine 7-jährige Studie zur Wirkung unterschiedlicher Therapieformen abgeschlossen - untersucht wurden über 10000 Fallgeschichten (nachzulesen auf der Homepage der Uni). Dabei hat sich gezeigt:
Die traditionelle Schulmedizin ist nicht in allen Bereichen das Gelbe vom Ei, insbesondere in der Krebstherapie siehts da ganz übel aus. Was überraschend gut funktioniert - und das bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern ist Akupunktur, auch die traditionelle chinesische Medizin und Ayurveda können in bestimmten Bereichen gute Resultate erzielen. Homöpathische Kuren und auch die sehr ähnliche Anthroposophische Medizin kommen jedoch in allen untersuchten Bereichen nirgends über den Wert hinaus, der auch bei Placebo-Verabreichung erreicht wird - das sollte einem doch zu denken geben.
Sicher wird es Leute geben, die behaupten mittels Homöopathie "geheilt" worden zu sein - Traubenzuckerdragees hätten es wohl auch getan - wenn man nur fest genug dran glaubt.

Frohe Weihnachten allen Foris

Euer Cy Zwomblie

mirahuttner
22.12.2003, 14:54
Hallo Hallo - vielleicht kann ich Dir ein paar Tipps geben...

Bin derzeit in homöopathischer Behandlung, zwar wegen einer anderen Geschichte, aber immerhin!

Was ganz wichtig ist, wenn Du dann mit den Mittelchen anfängst:

1. KEINEN Kaffee, keine Cola etc. (also keinen Koffein)
2. Schwarzen Tee nur in geringen Mengen
3. Zahnpasta von Elmex nehmen, die KEIN Menthol enthält, denn
Menthol hemmt die Wirkung dieser Arzneien...
4. Kein Kaugummi mit Menthol o.ä. kauen, auch keine Hustenbonbons
lutschen! Wie gesagt, alles an ätherischen Ölen solltest Du vermeiden

Dann helfen die Mittel recht gut! Ich habe meine jahrelange Migräne mit nur einer Gabe eines Mittels beseitigen können - toi toi toi - bis jetzt zu mindest... Aber ich würde Dir den Tipp geben, mal eine Heilpraktikerin aufzusuchen, die sich auch mit Sportverletzungen auskennt. Die Bestimmung des homöopathischen Mittels bedarf wirklich einer genauen Anamnese! D.h. nicht nur die Beschwerden sind wichtig, sondern auch die Bestimmung, was für ein Typ Du bist... Bei mir hatten wir erst ein Mittel, das schlug nicht an und ich dachte "hokuspokus" hilft eh nicht... und dann fiel mir noch was wichtiges aus meiner Kindheit ein und ich bekam was anderes - und ruck zuck hatte ich Ruhe! die Mittel kosten ca. 6 € eine Beratung ist natürlich teurer. Lohnt sich aber wirklich!

Oder Du kaufst Dir ein Buch über Homöopathie und liest selbst nach, welche Zeichen auf Dich zutreffen... leider hast Du hier zu wenig von den Problemen angegeben, sonst hätte ich mal nachgelesen und evt. was finden können...

Also - gute Besserung! Und mit den Quarkumschlägen, das habe ich auch schon mal gehört!

Viele Grüße
Mira

Toronto21
22.12.2003, 15:03
Original von Zwomblie:
Hallo,
ich will auch mal noch meinen Senf zum Thema Homöopathie abgeben.
Die Uni Freiburg hat vor ca. 1 1/2 Jahren eine 7-jährige Studie zur Wirkung unterschiedlicher Therapieformen abgeschlossen - untersucht wurden über 10000 Fallgeschichten (nachzulesen auf der Homepage der Uni). Dabei hat sich gezeigt:
Die traditionelle Schulmedizin ist nicht in allen Bereichen das Gelbe vom Ei, insbesondere in der Krebstherapie siehts da ganz übel aus. Was überraschend gut funktioniert - und das bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern ist Akupunktur, auch die traditionelle chinesische Medizin und Ayurveda können in bestimmten Bereichen gute Resultate erzielen. Homöpathische Kuren und auch die sehr ähnliche Anthroposophische Medizin kommen jedoch in allen untersuchten Bereichen nirgends über den Wert hinaus, der auch bei Placebo-Verabreichung erreicht wird - das sollte einem doch zu denken geben.
Sicher wird es Leute geben, die behaupten mittels Homöopathie "geheilt" worden zu sein - Traubenzuckerdragees hätten es wohl auch getan - wenn man nur fest genug dran glaubt.

Frohe Weihnachten allen Foris

Euer Cy Zwomblie


Da habe ich im Moment ein Verständnisproblem, was was ist. Du schreibst:



Die traditionelle Schulmedizin ist nicht in allen Bereichen das Gelbe vom Ei, insbesondere in der Krebstherapie siehts da ganz übel aus.


Das klang danach, als ob du, bzw. die Uni, für die Homöopathie sprichst. Ich verstehe tradiotionelle Schulmedizin als das, was man normalerweise vom Arzt bekommst. Also Sälbchen, Tabletten, Spritzen ect. aus der Apotheke. Von Chemie bis Pflanzlich.

Und das klingt dann wieder eher gegen die Homöopathie:



Homöpathische Kuren und auch die sehr ähnliche Anthroposophische Medizin kommen jedoch in allen untersuchten Bereichen nirgends über den Wert hinaus, der auch bei Placebo-Verabreichung erreicht wird - das sollte einem doch zu denken geben.
Sicher wird es Leute geben, die behaupten mittels Homöopathie "geheilt" worden zu sein - Traubenzuckerdragees hätten es wohl auch getan - wenn man nur fest genug dran glaubt.


Kannst du mir das also noch mal verständlicher machen? Ich kapiers leider nicht, so wie es da steht.

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