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cologne_biel_hawaii
20.11.2008, 12:05
Eigentlich bin ich ja auch ein halber "Schönwetter"-Läufer, zumindest wenn es um das Training geht. Im Wettbewerb komme ich ja nicht daran vorbei. ;-) Wobei schlechtes Wetter für mich meist mit Regen + Kälte (Wind) zu tun hat. Regen bei Wärme/Hitze ist ja angenehm.
Bei Kälte oder Schnee hingegen kann es richtig Spaß machen.

Nun steht im Februar der Brocken-Challenge auf meinem Laufkalender und die Vorhersagen für das anstehende WE sehen diesbezüglich ja richtig gut aus, zumindest aus der Sicht der Trainingsvorbereitung. *lach*
Die Bilder aus den vergangenen Jahren zeigen den Brocken und den Harz teils sehr verschneit.

Also freue ich mich erst einmal auf das erste kalte WE in diesem Jahr und teste dies bei meinem mittlerweile favorisierten Trainingslauf von der Arbeit nach Hause. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
21.11.2008, 15:24
Heute habe ich mir eine neue (effektivere) Stirnlampe zugelegt und nachrüstbare Spikes für Trail-Schuhe, sofern es im Harz, bzw. auf dem Brocken Anfang Februar zuviel des Guten an Schnee geben sollte. ;-)

Am WE soll das Wetter ja ideal zum Testlauf sein. *brrrr* Wenn der Wind nicht wäre.
Gegen Kälte und Schnee habe ich ja nichts, aber (kalter) Wind und Regen muss nicht sein.

Höhenmeter lasse ich erst einmal aussen vor, die nehme ich dann beim Siebengebirgsmarathon mit. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.11.2008, 10:26
Am Freitag bin ich dann doch noch spontan nach Hause gelaufen, obwohl das Wetter ja sehr bescheiden war. (Windig, eher stürmisch und frisch, aber eben kein Regen.) Unterwegs war ich mir nicht sicher, ob nicht der eine oder andere Ast vom Baum fallen würde. Glück gehabt, es knirschte zwar, aber nichts fiel. War schon fast etwas zu mutig bei dem Wetter zu laufen.
Die neue Stirnlampe musste/wollte ich noch nicht einsetzen, die alten reichten für die anbrechende Dämmerung.
Das Wochenende war dann recht sportlich. Eigentlich wollte ich nur gemütlich im Warmen Fahrrad (Rolle) fahren und dabei etwas Wintersport gucken. ;-)
Am Samstag und Sonntag waren es dann jeweils 60km und jeweils gute 1,5 Stunden Bewegung.
Ungeplant war dagegen der Lauf am späten Sonntagnachmittag. Spontan entschied ich mich, meine Hausrunde anzugehen. Schnee und weiteres Schneetreiben lockten mich irgendwie.
Nur die neuen (nachrüstbaren) Spikes ließ ich zuhause, dafür war dann doch noch nicht genug Schnee vorhanden. Der lag erst am Abend.

Die Einstimmung auf den Brocken-Challenge ist mir gelungen. Das Wetter war klasse, kühle und klare Luft.
So, das waren nun 3 Trainingstage in Folge.
Heute kommt Teil 4 mit dem weiteren Lauf (20km) nach Hause von der Arbeit aus. Der Schnee ist zwar schon fast weg und der Matsch wahrscheinlich am Nachmittag dafür umso stärker,
aber das passt schon irgendwie. ;-)
Schließlich werden heute die neuen Kompressionsstrümpfe (X-Socks) und die neue Stirnlampe ausprobiert. Bei den Strümpfen bin ich mal gespannt, ob sie einen Vergleich mit meinen CEP-Kompressionsstrümpfen stand halten.

Sollte ich morgen Früh gut drauf sein, folgt evtl. noch ein 5 Trainingstag mit einem weiteren Lauf nach Hause. Siebengebirgsmarathon und Kevelaer-Marathon locken irgendwie.

Grüße
Michael

Rennrum
24.11.2008, 17:19
Hallo,


nachrüstbare Spikes für Trail-Schuhe

da hatte ich auch schon dran gedacht (vielleicht gibts ja tatsächlich Schnee diesen Winter).
Hast Du da nen Tipp? (Modell, Bezugsquelle)

Danke
Gruss
Wolfgang

viermaerker
24.11.2008, 17:48
Hallo Michael,

Du gehst ja ganz schön ran - schon wieder:geil:!
Bei all den geplanten Aktivitäten im nächsten Jahr solltest Du vielleicht auch mal dran denken ein wenig Regeneration einzulegen, oder? Nach den anspruchsvollen Wochen die hinter Dir liegen wäre ein wenig Ruhe sicher nicht verkehrt, glaube ich.

Walter

cologne_biel_hawaii
25.11.2008, 11:20
Beim gestrigen Testlauf (Arbeit nach Hause) über 20 km habe ich extra ein wenig länger gearbeitet, damit ich von der Helligkeit über die Dämmerung bis zur Dunkelheit laufen konnte. ;-) Um kurz nach 16 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht. Die ersten 45 Minuten brauchte ich jedoch die Stirnlampe nicht zu aktivieren, da es zuerst noch hell genug war. Am Militärring entlang begann dann langsam die Dämmerung.
Endlich konnte ich die neue Lampe ausprobieren und war sofort begeistert, obwohl es noch nicht ganz dunkel war. Im Gegensatz zu den bisher benutzten Caplights war der Lichtkegel wesentlich stärker, obwohl ich die niedrigste Stufe (Helligkeit) eingestellt hatte.
Auch der Tragekomfort war gut, denn das Batteriefach kann problemlos im Rucksack verstaut werden. :daumen:
Als es dann gegen 17:30 Uhr in ländlicher Gegend stockdunkel war, konnte ich die richtige Leuchtkraft erkennen. Als ich dann mal die höchste Stufe eingestellt hatte, wurden die mir entgegenkommenden Autofahrer sofort langsamer. Wahrscheinlich habe ich sie ein wenig geblendet. Nicht schlecht, so laufe ich auch sicherer. :D
Kauf 1 hatte sich also gelohnt, nun war nur noch die Frage und das Gefühl der neuen Kompressionsstrümpfe zu klären!! ;-)
Den ersten Unterschied zu den CEP-Strümpfen bemerkte ich bereits beim Anziehen. Die X-Socks ließen sich wesentlich leichter über die Waden ziehen und waren auch nicht so "fest" vom Material her, sie fühlen sich weicher an und sind halb so teuer!!
Dafür liegen die CEP´s enger an den Waden!!!
Sonst kann ich noch nichts nennenswertes über die X-Socks schreiben, da ein wirklicher Test erst ab der Marathondistanz für mich bedeutsam ist. Daher habe ich mich entschieden, die neuen Strümpfe beim Siebengebirgsmarathon zu testen.

Grüße
Michael

viermaerker
25.11.2008, 11:29
Endlich konnte ich die neue Lampe ausprobieren


Was hast Du denn da jetzt für ein Teil?

Walter

cologne_biel_hawaii
25.11.2008, 11:46
Hast Du da nen Tipp? (Modell, Bezugsquelle)


Hallo Wolfgang,

ich habe mir folgendes Modell letzte Woche bei Globetrotter in Köln gekauft.
Conti Tech Spiky Plus Unisex kaufen Sie bei Globetrotter Ausrüstung! (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=tj_49001)

Da die Spikes für den Brocken-Challenge (80km) sind, habe ich mich hier vom geringen Gewicht leiten lassen. Es gab auch noch andere, robustere, aber hier war mir das Gewicht zu hoch, bzw. waren diese eher zum Wandern/Klettern geeignet.

Erfahrungswerte kann ich Dir leider noch nicht bieten. Wahrscheinlich werde ich sie am kommenden Wochenende einfach mal im Wald testweise benutzen, um zumindest eine evtl. zusätzliche Belastung (Gewicht) zu spüren/erkennen.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
25.11.2008, 11:57
Hallo Michael,

Du gehst ja ganz schön ran - schon wieder:geil:!
Bei all den geplanten Aktivitäten im nächsten Jahr solltest Du vielleicht auch mal dran denken ein wenig Regeneration einzulegen, oder? Nach den anspruchsvollen Wochen die hinter Dir liegen wäre ein wenig Ruhe sicher nicht verkehrt, glaube ich.

Walter

Hallo Walter,

hört sich zwar komisch an, aber ich regeneriere trotz Radfahren und Laufen.
Ich habe die Laufumfänge so reduziert, das ich im Moment nur ca. 3 Einheiten pro Woche mache, wobei dann zwar 2 Läufe nach Hause dabei sind, aber die sind leicht und locker, den Rucksack merke ich schon gar nicht mehr. Alles eine Sache der Gewöhnung. :nick:
Das Radfahren ist eher als lockere Abwechslung zu sehen und nicht als Belastungstraining, bzw. als Alternative bei allzu schlechtem Wetter. :hihi:
Ich fahre da mit wenig Widerstand.

Die Aktivitäten im nächsten Jahr beflügeln mich eher, da es fast ausschließlich "erste Teilnahmen".

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
25.11.2008, 12:06
Was hast Du denn da jetzt für ein Teil?

Walter

Hallo Walter,

ich glaube, das ich jetzt hier gerade etwas viel Werbung für Globetrotter mache,
aber auch die Stirnlampe habe ich mir dort gekauft, nachdem ich auf deren Homepage eine tolle Animation über die Leuchtkraft der Stirnlampen gesehen habe. :D

Hier ist die Animation: Unsere Stirnlampen im Vergleich | Globetrotter Ausrüstung (http://www.globetrotter.de/de/beratung/kaufberatung/stirnlampen/index.php)

Und hier ist meine Stirnlampe. Sie hat die zweitbeste Leuchtkraft. (Meine Meinung)
Primus Prime Lite Race kaufen Sie bei Globetrotter Ausrüstung! (http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=pr_01607&GTID=119a0484894db359db623848e9328186a37 )

Es gibt zwar noch eine stärkere, aber wenn Du den Preis siehst, setzt Du Dich wieder hin. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.11.2008, 09:19
Ich stand Dienstagfrüh nicht wirklich vor der Frage, ob ich einen weiteren Trainingstag, den 5. in Folge einlegen sollte. Zu müde war ich und entschied mich daher lieber eine ganze Stunde länger zu schlafen und mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

Es hat richtig gut getan, dem Körper etwas mehr Schlaf zu gönnen und gleichzeitig keine Belastung zu zumuten. So dachte ich zumindest bis zum Abend, denn da stand Thai Chi auf dem Programm. Wir machten neue Übungen zur Auflockerung/Erwärmung der Muskulatur.
Prompt kamen mir wieder meine Defizite bezüglich meiner vernachlässigten wöchentlichen Dehnübungen hoch. Ganz zu schweigen von den doch etwas schweren Beinen. :D

Letztendlich war es aber wieder ein schöner und gelungener Abend.
Es bringt den Körper herunter und den Geist sowieso!!!!
Ein herrlicher Ausgleich zum Stress jeder Art, bzw. auch zur Belastung vom Laufen.
Ich würde sogar behaupten, das mich die letzten 1,5 Jahre Thai Chi besonders beim Ultralauf mental gestärkt haben.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
28.11.2008, 12:03
Bei meinem letzten Lauf am Mittwoch von der Arbeit nach Hause, kam ich unterwegs auf die spontane Idee, doch ein paar Intervalle in den Lauf zu integrieren.
Dies mache ich zuweilen ganz gerne, wenn ich die Strecke so gut kenne, das ich die Teilabschnitte recht gut einschätzen kann und zudem noch weiß, das ich es auch bis zuhause noch schaffen werde. ;-)
Allerdings habe ich Intervalle bisher höchstens auf meiner Hausrunde (14km) eingebaut und nie bei längeren Strecken und schon gar nicht bei zusätzlichem Gewicht auf dem Rücken. ;-)

Aber zweiteres, sprich Rucksack, war überhaupt kein Problem. Mit der zusätzlichen Gurtfixierung oberhalb der Brust, war das zwischenzeitlich schnellere Tempo gut zu laufen.

Etwas unterschätzt habe ich dann doch die Häufigkeit meiner Intervalle in Verbindung mit der etwas längeren Strecke. Auf dem letzten Viertel des Weges ging es dann schon etwas an die Reserven. Folglich nahm ich das Tempo etwas raus und stellte die Intervalle ein.

Obwohl ich auch am Tag danach etwas müde war, glaube ich, das das nach einer Wiederholung schreit, speziell in Vorbereitung auf die längeren Läufe.
Wahrscheinlich sogar noch mehr, wenn ich dies in Verbindung mit Hügelläufen bringe.
Zumindest habe ich mir das mal als Trainingslauf für Brocken-Challenge vorgenommen. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
02.12.2008, 10:00
Gestern Nachmittag bin ich wieder von der Arbeit nach Hause gelaufen. Als ich gestartet bin, hatten wir ungefähr 15:40 Uhr
Mittlerweile entwickelt sich dieser Trainingslauf zum Favoriten. ;-)
Einzig die letzten 15 Minuten ließen in mir gesteigerte Wut aufkommen.

Der Lauf verlief gut, ich war zügig unterwegs und habe wieder Intervalle eingebaut, besonders an den kleinen Passagen, wo es leicht steigend ist.
Die Dämmerung begann kurz vor 17 Uhr, daher machte ich meine Blinklichter an den Beinen an, damit ich von hinten gesehen werde.

Als es dann aus dem letzten Stadtteil von Köln hinaus auf´s Land ging, musste ich auch die Stirnlampe anmachen, denn hier fehlen zudem noch die Straßenlaternen.
Zudem sind die Straßen nicht gerade breit, unabhängig davon gibt es natürlich keinen Gehweg. Die ersten Autos, die von hinten kamen, verringerten kaum ihre Geschwindigkeit, von den erlaubten 50km/h waren die meisten wohl mit 70km/h unterwegs.
Die mir entgegenkommenden PKW´s fuhren langsamer, da sie mich ja sehen mussten, so gut wie meine Stirnlampe leuchtet ;-), das sie aber wenig Abstand beim Vorbeifahren hielten machte mich schon etwas sauer, da ich es für gefährlich hielt.

Das aber 2 Auto´s überhaupt nicht anhielten, obwohl ihnen Fahrzeuge entgegenkamen und ich ja auf ihrer Spur (wie empfohlen) lief, machte mich regelrecht wütend.
Da war ich in der Dunkelheit für jeden weithin sichtbar und trotzdem erfuhr ich keine Rücksicht.

Ich schaltete die Stirnlampe nach dieser rücksichtslosen Aktion der beiden auf volle Stärke und auf Entfernung. Vorher hatte ich sie auf das unmittelbare Ausleuchten vor mir gestellt.

Und siehe da, plötzlich fuhren die nächsten Auto´s ganz langsam. Wahrscheinlich weil sie kaum etwas sehen konnten. Als ich den verlangsamten Fahrstil bemerkte, verstellte ich das Lichtkegel wieder so, das er die ersten Meter vor mir ausleuchtete. Ich wollte ja niemanden blenden. ;-)
Das ich als Läufer einige Autofahrer erziehen muss, ist traurig, das ich aber mit der starken Stirnlampe mir zu helfen weiß und sie einsetze dient meiner Gesundheit.

Ich möchte nicht wissen, wie ich ohne Licht wahrgenommen würde.

Grüße
Michael

Martinwalkt
02.12.2008, 13:41
....

Und siehe da, plötzlich fuhren die nächsten Auto´s ganz langsam. Wahrscheinlich weil sie kaum etwas sehen konnten. Als ich den verlangsamten Fahrstil bemerkte, verstellte ich das Lichtkegel wieder so, das er die ersten Meter vor mir ausleuchtete. Ich wollte ja niemanden blenden. ;-)
Das ich als Läufer einige Autofahrer erziehen muss, ist traurig, das ich aber mit der starken Stirnlampe mir zu helfen weiß und sie einsetze dient meiner Gesundheit.

Ich möchte nicht wissen, wie ich ohne Licht wahrgenommen würde.

Grüße
Michael

Zum Thema Licht an Rädern, Joggern Autos und dem Thema blenden hier (http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-04.htm)mal ein interessanter link

Martinwalkt
02.12.2008, 13:46
....

Und siehe da, plötzlich fuhren die nächsten Auto´s ganz langsam. Wahrscheinlich weil sie kaum etwas sehen konnten. Als ich den verlangsamten Fahrstil bemerkte, verstellte ich das Lichtkegel wieder so, das er die ersten Meter vor mir ausleuchtete. Ich wollte ja niemanden blenden. ;-)
Das ich als Läufer einige Autofahrer erziehen muss, ist traurig, das ich aber mit der starken Stirnlampe mir zu helfen weiß und sie einsetze dient meiner Gesundheit.

Ich möchte nicht wissen, wie ich ohne Licht wahrgenommen würde.

Grüße
Michael

Zum Thema Licht an Rädern, Joggern Autos und dem Thema blenden hier (http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-04.htm)mal ein interessanter link

Der Fuss.de und der ADFC wehren sich übrigens gegen das Fahren mit Licht am Tag, das man zwar die Autos sieht, nicht aber die die ohne Licht als Fußgänger oder Läufer unterwegs sind. Dazu ein link zur Position des ADFC hier (http://www.adfc.de/2624_1)

cologne_biel_hawaii
04.12.2008, 13:11
Zum Thema Licht an Rädern, Joggern Autos und dem Thema blenden hier (http://www.fahrradzukunft.de/fz-0601/0601-04.htm)mal ein interessanter link

Der Fuss.de und der ADFC wehren sich übrigens gegen das Fahren mit Licht am Tag, das man zwar die Autos sieht, nicht aber die die ohne Licht als Fußgänger oder Läufer unterwegs sind. Dazu ein link zur Position des ADFC hier (http://www.adfc.de/2624_1)

Hallo Martin,

ich weiß, das ich mich auch nicht korrekt verhalte, wenn ich die Autofahrer mit meiner Stirnlampe blende, aber ich bin nun mal der schwächere von beiden Verkehrsteilnehmer und daher muss ich mich irgendwie wehren.

Ich komme ihnen ja entgegen und blende sie ähnlich dem Fernlicht nur aus der Ferne, kommen sie "korrekt" näher, blende ich ab. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.12.2008, 13:26
Meiner (bisher) größten läuferischen Herausforderung mit dem Kölnpfad (171km nonstop) im August 2009 folgt nun die Vorbereitung auf diesen Lauf.
Weniger aus Trainingssicht, als aus mentaler Sicht, denn das erste Halbjahr 2009 ist schon reichlich gespickt mit diversen Marathon- und Ultraläufen, sodass diese ruhig als Trainingsläufe angesehen werden können. Bewusst gehe ich in den ersten 6 Monaten wahrscheinlich nur bei 2 Wettbewerben auf PB-Jagd. ;-) Waldhessen auf jeden Fall!! :nick:

Das ich aber mit dem Kölnpfad auf einen Schlag 11 neue (ausgeschilderte) Trainingsstrecken frei Haus geliefert bekomme, bei dem ich sogar noch Kultur und Geschichte aufsaugen kann, ist mir noch nie passiert.
Gerade weil ich mein halbes Dutzend Trainingsstrecken schon im Schlaf kenne. :D

Nun kann ich aus den 11 Teilstrecken ( 9 - 22km) des Kölnpfad (Der Kölner Rundwanderweg) wählen und irgendwo rund um Köln starten und Teilabschnitte kombinieren.

In der Hoffnung, das ich den Ultralauf am 15.08.2009 auch im Schlaf kann und durch die Streckenkenntnis gewisse Vorteile habe. :zwinker2:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
08.12.2008, 11:58
Das Jahr 2009 nimmt weiter mehr und mehr Formen an. ;-)
Nachdem bisher nur grobe Planungen für Ende April und Mai bestanden, nimmt nun auch dieser Zeitraum konkrete Gestalt an.
Anfang April stand ja schon der Waldhessenlauf (100km) fest, nun wird Ende April auch Hamburg dazukommen. Ich wäre zwar wieder gerne in Bonn gelaufen, aber bei Terminüberschneidung wollte ich dieses Mal nach Hamburg, da hier noch ein weißer Fleck auf meiner deutschen Laufkarte besteht. ;-)

Mein Auslandsmarathon in 2009 ist nun mit Edinburgh (31.05) auch in trockenen Tüchern. Nun heisst es nur noch eine ansprechende Bed&Breakfast Unterkunft zu finden.

Jetzt fehlt nur noch Düsseldorf Anfang Mai. :hihi: :klatsch:

Somit wären dann Januar/Februar + April/Mai als langfristige Vorbereitung für AUGUST fertig.
Fehlen also noch März, Juni (Mitte-Ende) und Juli, zumindest was die Marathon´s betrifft, denn die Ultraläufe sind gesetzt. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
09.12.2008, 12:11
Gestern war wieder Lauftraining von der Arbeit aus angesagt.
In der Mittagspause bin ich mal eben in die Mayersche Buchhandlung gefahren und habe neben einem verlockenden Kochbuch (Aufläufe), noch die passende Wanderkarte zum Kölnpfad (mein längster Ultra in 2009) und ein Reise-Taschenbuch für Edinburgh (mein Auslandsmarathon in 2009) gekauft.
Zudem hatte ich noch Lektüre in Form eine kleinen Buches vom Kölnpfad und das aktuell Tri-Time (Triathlet-Zeitschrift) im Rucksack.
Da im Rucksack noch Platz war, habe ich alle Lektüren eingepackt. Okay, ein wenig schwer fühlte er sich schon an. Da ich aber weder bei den Ultraläufen das Gewicht gemerkt habe, noch mir der Rücken danach weh tat, dachte ich, das geht schon gut.

Die ersten Kilometer hatte ich dann aber ganz schön mit dem Gewicht zu kämpfen. Erst nach ca. 45 Minuten kam ich in den gewohnten Rhythmus und fühlte mich wohler.

Vielleicht war der gestrige Lauf gar nicht so schlecht, auch wenn er überhaupt nicht geplant war. So im Hinblick auf den Brocken-Challenge und das wahrscheinlich kalte Wetter, wenn es den Berg hinauf geht.

Heute werde ich aber wieder mit leichtem Gepäck laufen und "nur" meine Klamotten einpacken.

Grüße
Michael

viermaerker
09.12.2008, 12:19
Du entwirfst da ja ein Wahnsinns-Programm für Dich Michael!
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

Für mich wäre das zu viel, da bin ich sicher.

Walter

cologne_biel_hawaii
10.12.2008, 10:06
Du entwirfst da ja ein Wahnsinns-Programm für Dich Michael!
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

Für mich wäre das zu viel, da bin ich sicher.

Walter

Hallo Walter,

ich brauche in den ersten Monaten Ablenkung, damit ich mich nicht zu früh wegen der Doppelbelastung (Kölnpfad + UTMB - hoffentlich) im August selbst verrückt mache.
Andererseits erspare ich mir aber auch ein paar lange Traininseinheiten am WE mit den diversen Teilnahmen. Ist wesentlich entspannter als alleine zu laufen. :hihi:

Dein Programm im ersten Halbjahr 2009 müsste doch in Vorbereitung für den "CCC" auch umfangreicher als dieses Jahr sein.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
10.12.2008, 10:10
Völlig überrascht sah ich zur Mittagszeit beim Blick aus dem Fenster, das es heftigst schneite.
Sollte ich endlich mal Glück haben und endlich im Schnee (-treiben) laufen können?!?

Gegen 15:30 Uhr schneite es immer noch, also Feierabend machen und ab in die Umkleidekabine.
Dieses Mal wog der Rucksack um einiges weniger als am Tag zuvor durch die Lektüren.

Es ging von Braunsfeld in Richtung Stadtwald am Militärring. Die Wege waren verschneit und teils glatt. Leider lag noch zu wenig von der weissen Pracht um relativ trittsicher laufen zu können. Halt typisch Stadt, wo der Schnee selten länger liegen bleibt.
Im Stadtwald sah das schon wieder anders aus, dort entwickelte sich die Winterlandschaft gerade.

Jetzt war Zeit sich zu ärgern!! Wo waren meine kürzlich erworbenen Spikes?!?
Sie lagen sicher bei meinen anderen Laufutensilien zuhause.
Das wäre ein idealer Test gewesen, wie die Teile sich anfühlen, wie man überhaupt damit laufen kann.

Jetzt hoffe ich auf weitere kühle Tage und erneuten Schneefall, besonders am Wochenende,
denn da steht ja der Siebengebirgsmarathon an.
Landschaftslauf und Schnee sollten doch ideale Bedingungen für die Spikes sein.

Grüße
Michael

Derda
10.12.2008, 10:21
Hallo Michael,

ich lese begeistert deine Trainingsberichte und denk mir immer nur:mundauf:wahnsinn.

Wollte dir einfach nur viel Erfolg wünschen für deine Vorhaben.

Gruß

Heiko

cologne_biel_hawaii
11.12.2008, 10:37
Hallo Michael,

ich lese begeistert deine Trainingsberichte und denk mir immer nur:mundauf:wahnsinn.

Wollte dir einfach nur viel Erfolg wünschen für deine Vorhaben.

Gruß

Heiko

Hallo Heiko,

Danke Dir!!!! Freut mich, das Dir die Berichte gefallen.
Ich plane gerade die längeren Läufe für die Jahre 2010 + 2011, für die ich entweder Qualifikationsläufe benötige oder eben Mindest-Distanzen nachweisen muss.
Allein dieser Umstand lässt die Euphorie/Vorfreude schon steigen und hält die Lust am Training besonders hoch, auch wenn ich mich zuweilen selbst bremsen muss. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
11.12.2008, 11:57
Eigentlich standen meine (Traum-)Laufziele der näheren Zukunft schon lange fest.
Seinerzeit war es aber noch so weit weg, so fern, so unrealistisch, so unmöglich, so abgedreht und auch so verrückt!!!!
Das sich das Verhältnis zum "Verrückt-Sein" etwas gewandelt hat, beschreibe ich mal an anderer Stelle. :D Liegt ja alles im Auge des Betrachters. :hihi:

Für 2010 strebe ich eine Teilnahme an einem "Einladungslauf" an, der meine bisherigen Distanzen ein wenig in den Schatten stellt.
Für 2011 steht Badwater (ein Ultralauf mit schwierigen klimatischen Bedingungen -> Hitze) an.

Für den Einladungslauf in Deutschland (entweder man kennt sich, oder man wird empfohlen) fehlen mir noch die nötigen Kontakte. Einerseits laufe ich erst seit 3 Jahren Ultra und zum anderen habe ich mich nicht mit Bestzeiten in den Annalen festsetzen können, sodass eine Einladung zum Selbstgänger werden würde. :zwinker2:
Für Badwater, ebenfalls ein Einladungslauf, in den USA gestaltet sich das "aufmerksam machen" etwas schwieriger.
Ich laufe diese Distanzen ja als Erlebnisläufe, um dabei zu sein, zu finishen, oder neue (Grenz-)Erfahrungen zu sammeln.

Daher heisst es nun für beiden Highlights in 2010 + 2011 gewisse Vorarbeiten leisten und diese stehen nun unmittelbar mit 2009 bevor.
Mehrfache Distanzen jenseits der 100km sind ein Muss, wobei teilweise meine Läufe aus 2008 angerechnet werden!!

Eigentlich plane ich ja nicht so gerne so lange im Voraus, aber hier geht es nicht anders.
Für die Motivation ist es aber förderlich.
Zuletzt habe ich da einen Schub durch die Einladung zum Kölnpfad in 2009 bekommen, denn den Kölnpfad kann ich dann wieder als Referenz für 2010 und 2011 nehmen.

Dann macht planen doch wieder Spaß und das Training läuft fast von alleine. :nick:
Zu meinem Läuferglück fehlen danach nur noch die Einladungen für 2010 und für 2011.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
12.12.2008, 11:22
Nun ist auch der Düsseldorf-Marathon fix gebucht.
Eigentlich hatte ich gar nicht vor in 2009 in Düsseldorf zu starten, da mein Laufkalender schon recht gut ausgelastet ist.

Allerdings brachte mich die Idee eines Firmen-Lauf-Cups dazu, spontan den Düsseldorfer Marathon mit aufzunehmen. Ich möchte hier einen Anstoss zu dieser Wertung geben und habe mich daher entschlossen, an allen 4 großen Standorten meines Arbeitgebers in Deutschland (Hamburg, Düsseldorf, Köln, München) zu starten.

Mal schauen, wie man intern darauf reagiert, denn bisher köchelt hier jeder für sich.


Grüße
Michael

Rennrum
12.12.2008, 13:42
Hallo Michael,
darf ich nochmal ganz schüchtern nach Deinen Erfahrungen mit den "Schneeketten" fragen. Der gestrige Abendlauf (Schnee am Boden und von oben, 21 Km) mit etlichem rumgerutsche hat mich wieder dran erinnert:D
Ich hab mich auch wieder mal gefragt warum ich mir die Asics Trail Sensor hab andrehen lassen: gut geeignet für gut asphaltierte, glatte und trockene Straßen - sonst für garnix:motz:

Gruss
Wolfgang

viermaerker
12.12.2008, 22:40
Für 2011 steht Badwater (ein Ultralauf mit schwierigen klimatischen Bedingungen -> Hitze) an.


Das ist ja mal 'ne Untertreibung:hihi::hihi:!

Distanz:135 Meilen (ca. 215 km)
Temperatur: gerne mal > 120°F (=47°C), im Durchscnitt
Wind: nicht selten >70 km/h
Höhenmeter: ich glaube so ca. 4000

Michael, ich habe ein Buch von Kirk Johnson, einem amerikanischen Pulitzerpreis-Gewinner, der ein Buch darüber geschrieben hat wie er zum Entschluß kam Badwater zu laufen und was er in der Vorbereitung und beim Lauf selbst erlebt hat.
Seine Schreibe hat so manche Länge, an einigen Stellen geht er aber m. A. nach auch nicht tief genug auf Details ein usw.usw. insgesamt aber sicher eine ganz interessante Lektüre für Dich.

Schreib mir doch mal 'ne PN mit Deiner Adresse, dann schicke ich es Dir.

Walter

cologne_biel_hawaii
13.12.2008, 11:41
Hallo Michael,
darf ich nochmal ganz schüchtern nach Deinen Erfahrungen mit den "Schneeketten" fragen. Der gestrige Abendlauf (Schnee am Boden und von oben, 21 Km) mit etlichem rumgerutsche hat mich wieder dran erinnert:D
Ich hab mich auch wieder mal gefragt warum ich mir die Asics Trail Sensor hab andrehen lassen: gut geeignet für gut asphaltierte, glatte und trockene Straßen - sonst für garnix:motz:

Gruss
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Du kannst auch offen nach meinen Erfahrungen mit den "Schneeketten" fragen. :D
Leider kann ich Dir noch nichts berichten, da Köln nicht gerade mit Schneehöhen glänzen kann. Das Glück, das ich letzte Woche beim Trainingslauf im Schneetreiben nach Hause hatte, war andererseits auch mein Pech, denn die Spikes lagen "sicher" zuhause.

Getestet habe ich sie aber trotzdem schon einmal auf (weichem) Waldboden, um mal ein Gefühl für die zusätzliche Last, bzw. verändertes Abrollverhalten der Schuhe festzustellen. Alles in allem war es gut und ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Prinzipiell habe ich sie ja als Zusatzausstallung für den "Brocken-Challenge" im Februar geholt, da mich die Bilder mit schneebedeckten Laufwegen den Brocken hinauf beeindruckt haben.

Ich hoffe allerdings, das ich bei einer der nächsten Läufen, Siebengebirgsmarathon, Decke-Tönnes-Quasselultra, Kevelaer-Marathon oder Rodgau-Ultra mal richtige WInterbedingungen habe und dann ein Urteil abgeben kann.

Sollte zwischendurch Köln oder die Voreifel mit Schnee verwöhnt werden, lege ich natürlich eine Extra-Trainingsschicht ein. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
13.12.2008, 13:07
Das ist ja mal 'ne Untertreibung:hihi::hihi:!

Distanz:135 Meilen (ca. 215 km)
Temperatur: gerne mal > 120°F (=47°C), im Durchscnitt
Wind: nicht selten >70 km/h
Höhenmeter: ich glaube so ca. 4000

Michael, ich habe ein Buch von Kirk Johnson, einem amerikanischen Pulitzerpreis-Gewinner, der ein Buch darüber geschrieben hat wie er zum Entschluß kam Badwater zu laufen und was er in der Vorbereitung und beim Lauf selbst erlebt hat.
Seine Schreibe hat so manche Länge, an einigen Stellen geht er aber m. A. nach auch nicht tief genug auf Details ein usw.usw. insgesamt aber sicher eine ganz interessante Lektüre für Dich.

Schreib mir doch mal 'ne PN mit Deiner Adresse, dann schicke ich es Dir.

Walter

Ich will ja nicht gleich jeden von diesem Lauf abschrecken und eher neugierig machen. :D
Auf diesen Lauf ist eigentlich alles ausgerichtet. Ich weiß gar nicht, was ich bei evtl. Teilnahme und hoffentlichem Finish danach noch für (neue) Ziele haben kann. :confused:
Denke aber, das es da noch andere laufenswerte Events gibt.

Die PN ist gleich unterwegs.
Danke Dir schon mal im Voraus!!! Spätestens beim Waldhessenlauf bekommst Du es wieder zurück.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
13.12.2008, 13:23
Seit meinem ersten Ultralauf vor 3 Jahren hat sich so ein gewisses Ritual bei mir durchgesetzt, welches ich manchmal schon als kleinen bis größeren Tick bei mir erkenne. :D

Damals (2005) wusste ich nicht so recht, was ich denn alles für einen 12-Stundenlauf benötigen würde. Würde es regnen, würde ich nach stundenlangen laufen frieren, wie oft müsste ich mich umziehen, bräuchte ich Ersatzschuhe, und und und.
Hilfreich war zu dieser Zeit ein Forum für Ultraläufer, wo unter anderem Tipps für 24-Stundenläufe und Mehr-Tages-Läufe gegeben wurden.
Hier schaute ich mir einiges ab und reduzierte dementsprechend auf meine "kleinere" Strecke.

Als ich den Berg an Klamotten sah, musste ich selbst lachen, es wirkte so, als würde ich in Urlaub fahren. :hihi:
Ich hatte alles in 3-facher Ausstattung dabei, für alle Eventualitäten, kühle Temperaturen am Morgen und luftigere Kleidung für den Mittag/Nachmittag. Dazu Weste und Jacke, 2 Paar Schuhe und einiges an Selbstverpflegung, da auch hier unbekanntes auf mich zukam. Nach 6 - 7 Stunden zur Mittagszeit warme Nudeln essen?!? Könnte ich danach weiterlaufen?!?

Ich nahm die Klamotten und alles was ich auslegte mit. Da der Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Laufstrecke lag, könnte ich während des Wettbewerbs reagieren.
Was die Verpflegung anbetraf, hatte ich zuviel dabei. Bei den Klamotten zuweilen auch.

Was sich aber bis heute gehalten hat, egal ob Ultra oder Marathon, ich lege immer noch einen "halben" Berg an Klamotten vor dem Lauftag aus und entscheide (halbwegs) spontan, was ich mitnehme und was dann doch zuviel wäre.

Trotzdem reise ich noch mit doppelter Ausstattung an. :D
(Ein Teil für den Siebengebirgsmarathon am 14.12.08 liegt schon bereit.) :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
15.12.2008, 11:19
Gestern war mein vorletzter (Landschafts-)Marathon in diesem Jahr.
Es war wieder klasse, ich lerne mehr und mehr die kleineren Marathonläufe zu schätzen, auch wenn ich auf die größeren nicht verzichten werde. :D

Einen Bericht hierzu kannst Du auf dem Blog oder unter den Laufberichten lesen.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
16.12.2008, 11:35
Ungeduldig warte ich auf den Beginn der Anmeldemöglichkeit für den UTMB (Ultra Trail du Mont Blanc).
Erst ab 17.12.08 - 21.12.08 besteht die Möglichkeit, sich für die neue 3er-Staffelvariante "La Petite Trotte à Léon" -> 250km bei 18000 HM!!!!!!

Erst Ende Dezember geht es für die anderen Wettbewerbe los.

Nach dem Finish der Qualifikationsläufe herrschte bei mir Euphorie, Hochstimmung, ein geiles Gefühl, Adrenalin pur, und und und, aber mittlerweile werde ich nervös und unruhig, fast wie vor wichtigen Wettkämpfen, wo ich nicht so wirklich weiß, was auf mich zukommt.

Ich bin gerade ungeduldig, kann es kaum erwarten und habe auch Angst, das ich bei der Verlosung als Verlierer da stehe und keinen Startplatz für 2009 bekomme.
Okay, ich hätte dann ein Vorzugsrecht für 2010, wie es dieses Jahr die Verlierer aus dem letzten Jahr hätten, aber das ist ja nicht das, was ich mir wünsche. Schließlich muss ich ja auch schon für 2010 langfristig planen.
So oder so, werden die beiden künftigen Jahre, sogenannte Hammerjahre werden.
Fragt sich nur, welches der Smilies am Ende zutreffen wird?!?
:klatsch: :hihi: :daumen: :confused:

Grüße
Michael

viermaerker
16.12.2008, 16:16
Erst ab 17.12.08 - 21.12.08 besteht die Möglichkeit, sich für die neue 3er-Staffelvariante "La Petite Trotte à Léon" -> 250km bei 18000 HM!!!!!!

Michael


stimmt nicht!
Auch für UTMB und CC gilt dieses Datum (zumindest gem Info auf der UTMB-Website, wo ich eben nachgeschaut habe).
Ich zitiere:

....UTMB®, CCC®, Sur la Trace des Ducs de Savoie : A period of pre-enrolments will be opened from Wednesday, December 17th, 2008 to Wednesday, January 7th, 2009 during which all candidates will fill in a complete form (qualifying races included), for the race of their choice. This form will be validated with payment by banker's card of 50 euros deposit (secure on-line payment)......

Kannst also morgen um 0:01 Uhr schon loslegen. Vielleicht schalten die die Anmeldung aber auch erst zum Beginn der regulären französischen Bürozeiten so gegen 10:00 Uhr frei.

Walter

SwissRunner
16.12.2008, 17:18
Hallo Michael,

echt tolle Auswahl an Läufen für die nächsten Jahre oder das nächste Jahr. Leider steht im Blog gar nix von der Ziel Zeit beim Siebengebirge. TorTourdeRuhr will ich auch unbedingt mitmachen, eine echte Herausforderung auf sich gestellt diese Leistung zu erbringen.
Hatte beim Siebengebirgsmarathon meine Suunto an, die hat mir veraten das es ca. 800Hmeter sind. Hab das schon dem Veranstalter gesagt, geändert wurde es aber nicht in der Beschreibung. Muss ja auch nicht, grob geschätzt sind da 3/4 immer die gleichen Gesichter zu sehen ;-).(Auch meins, seit 4Jahren).

Was unbedingt als Herausforderung dabei sein sollte ist der Chiemgauer100!!!!!!! Strecke und Höhenmeter gehen in Ordnung aber die Wege sind teilweise echt Brutal und gehören in die Katagorie Adventure Klettern!!

Viele Spas noch beim Training!!

Gruß Andreas

cologne_biel_hawaii
17.12.2008, 09:56
stimmt nicht!
Auch für UTMB und CC gilt dieses Datum (zumindest gem Info auf der UTMB-Website, wo ich eben nachgeschaut habe).
Ich zitiere:

....UTMB®, CCC®, Sur la Trace des Ducs de Savoie : A period of pre-enrolments will be opened from Wednesday, December 17th, 2008 to Wednesday, January 7th, 2009 during which all candidates will fill in a complete form (qualifying races included), for the race of their choice. This form will be validated with payment by banker's card of 50 euros deposit (secure on-line payment)......

Kannst also morgen um 0:01 Uhr schon loslegen. Vielleicht schalten die die Anmeldung aber auch erst zum Beginn der regulären französischen Bürozeiten so gegen 10:00 Uhr frei.

Walter

Hallo Walter!!

Merci!!!!!
Habe die letzten Minuten bis zur Anmeldemöglichkeit heruntergezählt. :hihi:
Kurz nach 9 Uhr war die Anmeldung incl. Anzahlung unter Dach und Fach!!! :nick:
Jetzt heisst es nur noch hoffen, bangen, Daumen drücken, alle anderen Wünsche zurückstellen, ...... :D

Wie sieht es bei Dir aus??!
Ist der CCC in trockenen Tüchern?!?

Grüße
Michael

viermaerker
17.12.2008, 14:44
Hallo Walter!!


Wie sieht es bei Dir aus??!
Ist der CCC in trockenen Tüchern?!?

Grüße
Michael

Habe die Anmeldung eben abgeschickt.
Jetzt warte ich auf die Bestätigungsmail um dann dein Nachweis der Teilnahme am Röntgenlauf senden zu können.


Walter

ET
17.12.2008, 16:41
So, ... jetzt bin ich auch in der UTMB-Lostrommel drin. Es wuerde mein 4. Teilnahme sein (und hoffentlich mein 3. Finish). Ich druecke fuer uns alle ganz fest die Daumen. In Januar wissen wir mehr.

Wenigstens war die Anmeldung dieses Jahr deutlich stressfreier als letztes Jahr, wo die 2500 Startplaetze in 8 Minuten vergeben waren.

viermaerker
17.12.2008, 22:09
So, Anmeldung für den CCC ist raus, Bestätigung ist da, Nachweis der Quali ist raus, jetzt heißt's auf Glück hoffen und Geduld haben....

Mensch, Eric, schon lange nichts mehr von Dir gelesen. Du machst dich ja rar hier!

@ Michael: Dein Buch hab' ich heute zur Post gebracht.


Walter

cologne_biel_hawaii
18.12.2008, 09:57
Hallo Michael,

echt tolle Auswahl an Läufen für die nächsten Jahre oder das nächste Jahr. Leider steht im Blog gar nix von der Ziel Zeit beim Siebengebirge. TorTourdeRuhr will ich auch unbedingt mitmachen, eine echte Herausforderung auf sich gestellt diese Leistung zu erbringen.
Hatte beim Siebengebirgsmarathon meine Suunto an, die hat mir veraten das es ca. 800Hmeter sind. Hab das schon dem Veranstalter gesagt, geändert wurde es aber nicht in der Beschreibung. Muss ja auch nicht, grob geschätzt sind da 3/4 immer die gleichen Gesichter zu sehen ;-).(Auch meins, seit 4Jahren).

Was unbedingt als Herausforderung dabei sein sollte ist der Chiemgauer100!!!!!!! Strecke und Höhenmeter gehen in Ordnung aber die Wege sind teilweise echt Brutal und gehören in die Katagorie Adventure Klettern!!

Viele Spas noch beim Training!!

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

meine Zielzeit war 04:19:29, aber die war zweitrangig, da ich jemanden auf der Strecke begleitet habe, die sich mehr oder weniger spontan zu diesem Marathon (der zweite nach der Premiere im Oktober) angemeldet hat und dies ein Genusslauf werden sollte. :daumen:
Ich bin aber dabei, im Blog eine neue Seite aus "Historie vs. Ausblick" zu erstellen und somit Anregungen für interessante längere Läufe zu geben, incl. Tipps, Hilfen, Berichte.

Da wäre dann auch für Dich etwas dabei, wenn Du auf Adventure-Klettern stehst.
Der Gran Trail Rensen (http://www.trailarenzano.com) in Ligurien hat bei 70km knackige 4000HM!!!! Landschaft pur, Start am Meer und dann ab in die Berge!!!

Den Chiemgauer 100 hatte ich zu spät im Fokus, als ich auf der Suche nach einer zusätzlichen Quali-Veranstaltung für den UTMB war.
Aber jetzt steht er in der langfristigen Planung der "Muss-Läufe". Ich weiß nur noch nicht, welche Option ich nehme, Kilometer oder Meilen. :D

Ich habe schon regen Kontakt mit Jens bezüglich der TTdR und meiner "Bewerbung". :nick:
Die Kontakte zu den Läufern aus der Ultralauf-Szene kommen erst langsam in Gang. Eine Empfehlung durch andere Läufer fällt also bei mir aus. Zudem fordert Jens auch eine gewisse Erfahrung und Nachweise, was ich richtig finde, wenn ich mir die Ausfallquote von 50% bei der diesjährigen Veranstaltung angucke.

Wie gehst Du die "Anmeldung" zur TTdR an?!? Hast Du Kontakte?!?

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
18.12.2008, 10:10
So, ... jetzt bin ich auch in der UTMB-Lostrommel drin. Es wuerde mein 4. Teilnahme sein (und hoffentlich mein 3. Finish). Ich druecke fuer uns alle ganz fest die Daumen. In Januar wissen wir mehr.

Wenigstens war die Anmeldung dieses Jahr deutlich stressfreier als letztes Jahr, wo die 2500 Startplaetze in 8 Minuten vergeben waren.

Hallo Eric,

klasse, dann können wir Dich ja, bei erfolgreicher Verlosung, im nächsten Jahr mit "Mont-Blanc-Rookie-Fragen" löchern. :D


So, Anmeldung für den CCC ist raus, Bestätigung ist da, Nachweis der Quali ist raus, jetzt heißt's auf Glück hoffen und Geduld haben....

Mensch, Eric, schon lange nichts mehr von Dir gelesen. Du machst dich ja rar hier!

@ Michael: Dein Buch hab' ich heute zur Post gebracht.


Walter

Hallo Walter,

genau passend für die kommenden 2 Wochen Urlaub. :nick: Danke nochmals!!

@beide
Habt Ihr schon mal über eine PTL-Staffel in 2010 nachgedacht?!? :klatsch: :hihi: :daumen:

Drücke Euch natürlich auch die Daumen!!

Grüße
Michael

nachtzeche
19.12.2008, 11:06
Hallo Michael,
lese deinen Blog hier mit viel Vergnügen, danke dafür! Viel Glück bei der Anmeldung, ich drücke dir die Daumen!
Du hattest mal irgendwo ein Ultralaufforum erwähnt - magst du mir mal die Adresse davon verraten?
Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
19.12.2008, 15:25
Eigentlich hatte ich mich ja für die schnellere Variante beim Decke-Tönnes Quasselultramarathon angemeldet, mich aber spontan danach statt für die 6er Gruppe innerlich für die 6:40er Gruppe entschieden, da ich eventuell in Kevelaer (04.01.09) Tempo machen wollte.

Nun habe ich Urlaub und eigentlich reichlich Zeit um Tempo-Training zu machen. Folglich lasse ich Kevelaer als Tempo-Training mal aussen vor und gebe zwischen den Tagen mal etwas Gas. :D

Was mich dann noch zusätzlich antreibt, sind Joe und jeck in der schnelleren Gruppe. :D
So zum Quasseln. :hihi:

Grüße
Michael

SwissRunner
20.12.2008, 17:58
Hallo Michael,

SORRY, null Kontakte wegen TTdR!! Mache auch "bittebitte" bei dem Jens!! Wenn es nix wird, wird es nix!! Finde die Idee zu dem Lauf aber ne Granate!!
Jetzt muss ich erstmal Schwimmen lernen für Inferno Triathlon im August.
Vorher gibbet meinen "Genusslauf": Fisherman´s Friend Run!! Iss ja bei uns umme Ecke!!

Drücke allen die Daumen für UMTB!!! Werde das gleiche mal 2009 versuchen!! Dazu müssen aber Punkte her!!!

Gruß Andreas

cologne_biel_hawaii
23.12.2008, 18:26
Hallo Michael,
lese deinen Blog hier mit viel Vergnügen, danke dafür! Viel Glück bei der Anmeldung, ich drücke dir die Daumen!
Du hattest mal irgendwo ein Ultralaufforum erwähnt - magst du mir mal die Adresse davon verraten?
Liebe Grüße
nachtzeche

Hallo nachtzeche,

sorry, war ein paar Tage "ausser Gefecht" gesetzt. :frown:
Ich habe mich in zwei Foren umgeschaut. Einmal beim Steppenhahn (http://www.steppenhahn.de) und einmal beim DUV (Deutsche Ultramarathon Vereinigung e.V.) (http://www.ultra-marathon.org/) da hier einige Mitglieder auch Veranstalter meines ersten 12-Stundenlaufes waren.

Beide sind auf ihre Art und Weise informativ, wenn auch teils sehr unterschiedlich, was die jeweiligen User betrifft. :D



Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.12.2008, 18:43
Hallo Michael,

SORRY, null Kontakte wegen TTdR!! Mache auch "bittebitte" bei dem Jens!! Wenn es nix wird, wird es nix!! Finde die Idee zu dem Lauf aber ne Granate!!
Jetzt muss ich erstmal Schwimmen lernen für Inferno Triathlon im August.
Vorher gibbet meinen "Genusslauf": Fisherman´s Friend Run!! Iss ja bei uns umme Ecke!!

Drücke allen die Daumen für UMTB!!! Werde das gleiche mal 2009 versuchen!! Dazu müssen aber Punkte her!!!

Gruß Andreas

Hallo Andreas,

ich halte Dich mal auf dem Laufenden, wie es bei mir und TTdR und Jens weitergeht. Ich sehe ihn wahrscheinlich beim Kevelaer-Marathon und/oder beim Rodgau-Ultra. Ich gehe da aber nicht auf die Knie. :hihi:
Eine Liste der Qualifikationsläufe findest Du hier (http://www.ultratrailmb.com/documents/courses_qualificatives_2009.pdf).
Da sind auch die Chiemgauer Läufe mit dabei. :D

Wenn ich mal einen Triathlon der aussergewöhnlichen Art mache, dann ist es auch der Inferno oder der Norseman (Norwegen). Beide sind eine Herausforderung der besonderen Art.
Viel Spaß beim Schwimmen lernen und beim Klettern, laufend oder radfahrend.

Grüße
Michael

nachtzeche
23.12.2008, 19:30
Hallo nachtzeche,

sorry, war ein paar Tage "ausser Gefecht" gesetzt. :frown:
Ich habe mich in zwei Foren umgeschaut. Einmal beim Steppenhahn (http://www.steppenhahn.de) und einmal beim DUV (Deutsche Ultramarathon Vereinigung e.V.) (http://www.ultra-marathon.org/) da hier einige Mitglieder auch Veranstalter meines ersten 12-Stundenlaufes waren.

Beide sind auf ihre Art und Weise informativ, wenn auch teils sehr unterschiedlich, was die jeweiligen User betrifft. :D



Grüße
Michael

Hallo Michael,
erst mal: noch gute Besserung, kurier dich vernünftig aus, keine Schnellschüsse, klar?:zwinker2:
Danke für die Links, ich werde mich mal einlesen, aber ich vermute schon nach einem ersten drüberfliegen, dass ich hier doch deutlich besser aufgehoben bin... aber ein wenig wildern kann ja nicht schaden... :D

Liebe Grüße
nachtzeche

viermaerker
24.12.2008, 22:49
Ich hab' heute zum ersten mal mein Outlook aufgemacht und was für eine Mail sehe ich?

Antwort auf meine mail mit dem Quali-Nachweis wo kurz und bündig steht:


OK

Cordialement
http://www.ultratrailmb.com/photos/20060207113211/grandes/logo_couleur_2008_light.jpgLes Trailers du Mont-Blanc
Nathalie Ecuer

tel : +33 (0)4 50 53 47 51
fax : +33 (0)4 50 53 44 08
www.ultratrailmb.com (http://www.ultratrailmb.com)


Kann ich mich jetzt freuen oder muß ich mich fürchten???

Walter

cologne_biel_hawaii
25.12.2008, 20:25
Ich hab' heute zum ersten mal mein Outlook aufgemacht und was für eine Mail sehe ich?

Antwort auf meine mail mit dem Quali-Nachweis wo kurz und bündig steht:


OK

Cordialement
http://www.ultratrailmb.com/photos/20060207113211/grandes/logo_couleur_2008_light.jpgLes Trailers du Mont-Blanc
Nathalie Ecuer

tel : +33 (0)4 50 53 47 51
fax : +33 (0)4 50 53 44 08
www.ultratrailmb.com (http://www.ultratrailmb.com)


Kann ich mich jetzt freuen oder muß ich mich fürchten???

Walter

Hallo Walter,

ich glaube mal, das das ein gutes Omen ist. :nick:
Ich habe auch Post von Nathalie bekommen, allerdings wollte sie von mir die jeweiligen Links der Veranstalter bezüglich der Ergebnislisten. :confused:

Zum Freuen müssen wir wohl beide noch bis zur Anmeldebestätigung warten.

Ich kriege aber noch keinen Krampf vom Daumendrücken. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
27.12.2008, 13:12
Ich hatte eigentlich schon mit dem Jahr 2008 abgeschlossen. :D
Es war ohnehin das "geilste" Laufjahr, was ich bisher hatte.
Die mutige Entscheidung Ende 2007, sich mehr dem Ultralaufen zu widmen, hat sich gelohnt und bestätigt. Nun warte ich bis Anfang 2009, ob es mit dem Losglück ein noch "geileres" Jahr 2009 gibt. :klatsch: :hihi:
Dies zu toppen, wird schwierig sein, aber Pläne für 2010 und 2011 stehen bereits und die Vorbereitung beginnt ja in 2009.
Eigentlich sind das hier alles Zeilen für mehrere Tagebucheinträge, aber irgendwie gehören sie dann doch zusammen. :)

Denn eigentlich hatte ich ja bereits abgeschlossen. :peinlich:

Aber dann kam eine Einladung zu einem "Silvester-Hardcore-Marathon", zu der ich einfach nicht nein sagen konnte.

Somit findet 2008 doch noch ein versöhnliches Ende. Dachte schon, das die Absage an den Decke-Tönnes-Quasselultramarathon mich etwas verfolgen würde.
Denn ich habe bis dahin noch nie einen Lauf absagen müssen. *toi, toi, toi*

Nun kann ich also doch das Dutzend an Marathon und Ultraläufen in 2008 voll machen. :daumen:

Grüße
Michael

viermaerker
27.12.2008, 13:31
Aber dann kam eine Einladung zu einem "Silvester-Hardcore-Marathon", zu der ich einfach nicht nein sagen konnte.
Grüße
Michael

Gutes Gelingen!

Wo läufst Du denn?


Walter

cologne_biel_hawaii
27.12.2008, 14:10
Ich laufe beim 1. Hemsbacher "Silvester-Hardcore-Marathon" mit, das liegt im Rhein-Neckar-Kreis.
Ein kleiner Rundkurs von 9km ist 4 x zu laufen + eine abschließende 6,2km Schleife.
Knackige 1190 Höhenmeter :D

Das Training für Mont Blanc fängt an!! :nick:

Grüße
Michael

viermaerker
27.12.2008, 14:30
Das Training für Mont Blanc fängt an!! :nick:

Grüße
Michael

Pah, du trainierst doch schon seit mindestens einem halben Jahr:D!

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß und Erfolg bei dem Lauf.

Ich mach' zu Sylvester wahrscheinlich nur die 23km Strecke unseres Vereins aks "Besenwagen" um ggf. versprengte Gastläufer, die die Strecke nicht kennen, nach Hause zu geleiten Hat allerdings auch ca. 550HM.

Walter

cologne_biel_hawaii
28.12.2008, 11:38
Pah, du trainierst doch schon seit mindestens einem
halben Jahr:D!

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß und Erfolg bei dem Lauf.

Ich mach' zu Sylvester wahrscheinlich nur die 23km Strecke unseres Vereins aks "Besenwagen" um ggf. versprengte Gastläufer, die die Strecke nicht kennen, nach Hause zu geleiten Hat allerdings auch ca. 550HM.

Walter

Nicht so laut, Walter!!! :D
Ich rede mir jeden Tag auf´s neue ein, das das Training beginnt.
So bleibe ich stets neu und frisch motiviert. ;-)

Als Gastläufer/Besenwagensammler mal eben mitzulaufen, ist ja auch nicht ohne.
Andere zu motivieren, weiter zu laufen, bzw. sie zu begleiten macht bestimmt auch Spaß!!!

Grüße
Michael

P.S. Danke
Wenn Dein Start sicher ist, erzähle ich Dir etwas über einen Etappenlauf im Mai. :daumen: :D

cologne_biel_hawaii
30.12.2008, 13:35
Es heisst wieder Tasche packen, zum letzten Mal in diesem Jahr. ;-)
Morgen früh, ca. 5:30 Uhr geht es auf in Richtung Frankfurt, wo ich jemanden aus dem Forum zum 1. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon abhole und wir uns bei etwas mehr als 1200 HM die Kugel abholen werden, sofern Schnee und Eis bei s..kalten Temperaturen liegen. :hihi:

Das im Ziel keine Duschmöglichkeiten sind, macht die Sache noch etwas schwieriger und das Umziehen im Ziel wahrscheinlich schneller als jemals zuvor. :D

Dennoch ein toller Abschluss zum Jahresende, zumal es wieder nur ein kleiner (verrückter) Haufen ist, der sich auf den Weg macht.

Wünsche allen einen schönen Silvesterlauf, sofern Ihr bei einem mit macht, ansonsten einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ob wieder ein neuer Vorsatz für 2009 dabei ist?!? :confused:

Grüße
Michael

viermaerker
30.12.2008, 13:58
Morgen früh, ca. 5:30 Uhr geht es auf in Richtung Frankfurt, wo ich jemanden aus dem Forum zum 1. Hemsbacher Silvester-Hardcore-Marathon abhole und wir uns bei etwas mehr als 1200 HM die Kugel abholen werden, sofern Schnee und Eis bei s..kalten Temperaturen liegen. :hihi:

Viel Erfolg! Frier' Dir nichts ab:D



Ob wieder ein neuer Vorsatz für 2009 dabei ist?!? :confused:
Grüße
Michael

Mir reichen schon die Dummheiten die ich mir 2008 für 2009 vorgenommen habe.
Da brauch' ich keine weiteren Vorsätze:D

Walter

cologne_biel_hawaii
01.01.2009, 20:07
Viel Erfolg! Frier' Dir nichts ab:D




Mir reichen schon die Dummheiten die ich mir 2008 für 2009 vorgenommen habe.
Da brauch' ich keine weiteren Vorsätze:D

Walter

Hallo Walter,

erst einmal ein frohes neues Jahr!!
Wäre nicht die Bewegung gewesen, hätten wir uns leicht etwas abfrieren können. :D

Hahaha, ich kenne keine Dummheiten, ich nehme mir nur was verrücktes vor. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
01.01.2009, 20:08
Am 31.12.2008 fand der 1. Hemsbacher-Silvester-Hardcore-Marathon statt.
Durch eine Einladung bin ich auf diesen Marathon aufmerksam gemacht worden.

Falls Ihr Interesse an einem Bericht habt, dann könnt Ihr ihn in den Laufberichten finden.

Jetzt heisst es erst einmal für 3 Tage die Beine hochlegen, denn dann ruft schon Kevelaer.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
03.01.2009, 14:11
Neue Premiere für mich!!
Nervös bin ich (immer), nicht weil am morgigen Sonntag der Kevelaer-Marathon ansteht, sondern weil ich noch nie 2 Marathon´s in 4 Tagen gelaufen bin.

Okay, ich bin im Oktober innerhalb von 8 Tagen einen Marathon und einen Ultra gelaufen, das ist etwas mehr, aber dafür habe ich eine komplette Woche nichts getan, ausser die Füße/Beine hochgelegt. :D
2007 bin ich auch Paris und Bonn innerhalb von 8 Tagen gelaufen, ging damals auch gut.

Jetzt ist der Abstand um die Hälfte verkürzt und der Hemsbacher-Silvester-Hardcore-Marathon war ja mit seinen etwas mehr als 1200HM nicht ganz ohne, auch wenn ich bewusst die letzten beiden Runden bei den Bergaufpassagen wegen Kevelaer gegangen bin. Aber was mich dann doch etwas umtreibt, ist die Frage, wie die Beine bei KM 30 während des Kevelaer-Marathon drauf sind?!?

Andererseits ist dies aber auch ein guter Test, um zu sehen, wie in etwa ein Etappenlauf auf mich wirken würde, wenn die Belastungen täglich etwas mehr als die Marathondistanz haben.

Ich lasse mich mal überraschen. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
05.01.2009, 18:17
Am 04.01.2009 fand der 7. LLG Kevelaer Marathon statt.
Dieser Marathon war, im Gegensatz zum Hemsbacher-Silvester-Hardcore-Marathon geplant.
Dennoch war dieser Tag von etwas ganz anderem mehr als positiv überschattet.

Falls Ihr Interesse an einem Bericht habt, dann könnt Ihr ihn in den Laufberichten finden.

Nun beginnt die Trainingslauf-Planung der nächsten 16 Monate.

Grüße
Michael

ET
07.01.2009, 07:14
Gelesen in im Forum des UTMB:
Il y a une heure j'ai compté (et toujours sans garanties) UTMB: 2298, CCC: 1699, TDS: 532

Das ist aus unser Sicht hochst erfreulich, denn die Meldung stammt von gestern und heuteabend ist Meldeschluss. Damit duerfte die Verlosing hinfaellig werden und wir uns freuen auf die UTMB 2009.

Allerdings verstehe ich nicht, dass letztes Jahr das Kontigent von 2300 innerhalb von 8 Minuten vergeben war und dieses Jahr nach 3 Wochen Anmeldezeit nicht mal diesen Zahl erreicht hat.

viermaerker
07.01.2009, 07:25
Gelesen in im Forum des UTMB:
Il y a une heure j'ai compté (et toujours sans garanties) UTMB: 2298, CCC: 1699, TDS: 532

Das ist aus unser Sicht hochst erfreulich, denn die Meldung stammt von gestern und heuteabend ist Meldeschluss. Damit duerfte die Verlosing hinfaellig werden und wir uns freuen auf die UTMB 2009.

Allerdings verstehe ich nicht, dass letztes Jahr das Kontigent von 2300 innerhalb von 8 Minuten vergeben war und dieses Jahr nach 3 Wochen Anmeldezeit nicht mal diesen Zahl erreicht hat.


Hallo Eric,

egal wieso es so einen Unterschied im Anmeldeverhalten zwischen 2008 und 2009 gibt, ich finde es gut!

Danke für den update!


Walter

cologne_biel_hawaii
07.01.2009, 11:08
Gelesen in im Forum des UTMB:
Il y a une heure j'ai compté (et toujours sans garanties) UTMB: 2298, CCC: 1699, TDS: 532

Das ist aus unser Sicht hochst erfreulich, denn die Meldung stammt von gestern und heuteabend ist Meldeschluss. Damit duerfte die Verlosing hinfaellig werden und wir uns freuen auf die UTMB 2009.

Allerdings verstehe ich nicht, dass letztes Jahr das Kontigent von 2300 innerhalb von 8 Minuten vergeben war und dieses Jahr nach 3 Wochen Anmeldezeit nicht mal diesen Zahl erreicht hat.

Hallo Eric,

ich weiß gar nicht, wie ich das Beschreiben sollte, wie ich das finde. :hihi:
Es wäre mehr als :geil:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
07.01.2009, 15:15
Gewiss, der Titel hört sich etwas merkwürdig an, aber aus heutiger Sicht, bzw. mit dem Blick auf mögliche (Super-)Highlights, neben anderen Highlights des Laufens in 2009 + 2010 ist die Zusage der Teilnahme für den längsten Nonstoplauf Deutschlands -> eben der TorTourdeRuhr mit 230km das absolute Geilste meines Läuferlebens, neben einer hoffentlich positiven Zusage beim UTMB. Beide sehe ich im Moment weit über mir schweben.

Etwas unfair gegenüber dem Kölnpfad (171km) und dem Etappenlauf im Berg. Land (300km in 5 Tagen), die ebenfalls meine Grenzen neu definieren werden, zumindest in diesem Jahr. :D :klatsch:
Wenn ich bei diesen beiden Läufen aber am Start stehen werde, sehe ich das sicherlich wieder nüchterner und werde diese Distanzen schon zu würdigen wissen!!!

Aber zu einem so kleinen und ausgewählten Teilnehmerkreis beim TTdR zu gehören, wo ganz andere Kaliber, Teilnehmer beim Deutschlandlauf oder Transeuropalauf, mitmischen werden, ist irgendwie der absolute Hammer.

Zur Zeit scheine ich ein wenig das Glück gepachtet zu haben, bzw. denke aber auch, das ich mit dem erbrachten Finish des einen oder anderen Ultra´s auch dazu beigetragen habe. :D

Jetzt fühlt sich Badwater in 2011 gar nicht mehr so weit weg an. Plötzlich wird dieser Lauf fast greifbar, zudem ich nun jemanden kennengelernt habe, der im Todestal der USA bereits dabei war und der Hitze, bzw. der Distanz erfolgreich getrotzt hat. :nick:

Grüße
Michael

ET
08.01.2009, 11:50
...

Auf jedem Rennen, jeder hat der Nachweis von Rennen zu qualifizieren, nach einer neuen Verordnung wesentlich anspruchsvoller als in den Vorjahren mit dem Ziel, die Registrierung für erfahrene Fahrer und erhöht die Sicherheit aller. Die Vor-Anmeldungen verliefen ohne Gedränge und die Zahl der verfügbaren Plätze für die einzelnen Rennen nicht überschritten wurde.

Das Organisationskomitee hat deshalb die große Freude zu verkünden, dass ab heute alle Läufer vor eingetragen werden können, ihre Aufnahme (*). Jeder erhält zu Beginn der nächsten Woche eine E-Mail, in der die Verfahren zur definitiven Bestätigung.

...
(Uebersetzt durch translate.google.com)

TSCHAKKA !!!

Ihr Teilnehmer seid herzlichst eingeladen bei mir um zu Ehren meines Geburtstags ein Trainingslaeufchen zu absolvieren. 23.5.2009 organisiere ich einen Ultra-Trail durch die preussische Berge: 85 km mit 2400 hm. (kleine Fische) Anschliessend als Belohnung Buffet vom Catering und gratis Getraenke. Teilnahme ist fuer 2009 kostenlos. Es wird ein Testlauf sein. In 2010 soll der Trail dann offiziell ausgetragen werden. Demnaechst mehr, denn die Webseite ist noch nicht fertig .

cologne_biel_hawaii
08.01.2009, 12:08
(Uebersetzt durch translate.google.com)

TSCHAKKA !!!

Ihr Teilnehmer seid herzlichst eingeladen bei mir um zu Ehren meines Geburtstags ein Trainingslaeufchen zu absolvieren. 23.5.2009 organisiere ich einen Ultra-Trail durch die preussische Berge: 85 km mit 2400 hm. (kleine Fische) Anschliessend als Belohnung Buffet vom Catering und gratis Getraenke. Teilnahme ist fuer 2009 kostenlos. Es wird ein Testlauf sein. In 2010 soll der Trail dann offiziell ausgetragen werden. Demnaechst mehr, denn die Webseite ist noch nicht fertig .

JAAAAAAAAAAAAA, ist das GEIL!!!!!!!!!!

Schade, das ich bei Deinem Ultra-Trail durch die preussischen Berge nicht dabei sein kann, aber 2010 komme ich darauf zurück!!!!
(Ich bin vom 21.05.-25.05.2009 beim Etappenlauf durch das Berg. Land dabei, sozusagen jetzt als fester Trainingsbestandteil für UTMB!!!!!
:party: :hurra: :bounce: :party2: :giveme5:

Grüße
Michael

viermaerker
09.01.2009, 13:17
(Uebersetzt durch translate.google.com)

TSCHAKKA !!!



Habe eben auf der UTMB-Website nachgeschaut und mich auch mit Status "en entente" gefunden!! Daher HURRA!!, CCC ich komme:daumen::hallo:!!

Jetzt ist kräftiges Trainieren angesagt!


Ihr Teilnehmer seid herzlichst eingeladen bei mir um zu Ehren meines Geburtstags ein Trainingslaeufchen zu absolvieren. 23.5.2009 organisiere ich einen Ultra-Trail durch die preussische Berge: 85 km mit 2400 hm. (kleine Fische) Anschliessend als Belohnung Buffet vom Catering und gratis Getraenke. Teilnahme ist fuer 2009 kostenlos. Es wird ein Testlauf sein. In 2010 soll der Trail dann offiziell ausgetragen werden. Demnaechst mehr, denn die Webseite ist noch nicht fertig .

Das hört sich sehr verlockend an! Zeit hätte ich auch. Aber ich glaube das ist mir vielleicht noch eine Spur zu heftig, bzw. möchte ich, bei so einem limitierten Starterfeld, nicht Bremser für alle spielen und mir so den Unmut der Gruppe zuziehen:D.

Walter

cologne_biel_hawaii
12.01.2009, 08:21
Habe eben auf der UTMB-Website nachgeschaut und mich auch mit Status "en entente" gefunden!! Daher HURRA!!, CCC ich komme:daumen::hallo:!!

Jetzt ist kräftiges Trainieren angesagt!



Das hört sich sehr verlockend an! Zeit hätte ich auch. Aber ich glaube das ist mir vielleicht noch eine Spur zu heftig, bzw. möchte ich, bei so einem limitierten Starterfeld, nicht Bremser für alle spielen und mir so den Unmut der Gruppe zuziehen:D.

Walter

Hallo Walter,

ich glaube nicht, das Du Zeit hast!!! :nick:
Oder gab es bezüglich des Etappenlaufs im Berg. Land eine Absage?!?

Ich habe Eric schon geschrieben, das ich bei der Premiere in 2010 auf jeden Fall dabei bin.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
12.01.2009, 08:23
Zugegeben, als die Walker-Szene so richtig in Schwung kam und sich eine Teilung von Walkern und Nordic-Walkern ergab, musste ich zuweilen schon schmunzeln, denn oft unterschied sich nicht wirklich etwas zwischen ihnen. Viele waren mit ihren Stöcken nicht wirklich aktiv dabei, sondern zogen sie einfach nur hinter sich her.

Mittlerweile habe ich meine Meinung (etwas) korrigiert, da ich bei einigen Marathonveranstaltungen sportliche und ambitionierte Nordic-Walker gesehen, die mit kraftvollen Armeinsätzen unterwegs waren. :daumen:

Was mich jetzt selbst dazu treibt, mir Gedanken über NW-Stöcke zu machen, ist die Tatsache, das ich bei meinem letztjährigen Berg-Ultra-Trail im Oktober in den Ligurischen Bergen (Italien) neidvoll auf die Läufer geschaut habe, die mit Stöcken gestartet sind. Denn die waren in den teils unwegsamen Gelände im Auf- oder Abstieg eine sehr wertvolle Hilfe.

Allerdings schwebt es mir vor, NW-Stöcke anzuschaffen, die man "einklappen" kann, um sie bei Bedarf zu benutzen, bzw. sie sonst an den Laufrucksack zu klemmen.

Ich kann mir momentan nämlich nicht vorstellen, das ich mehr als 40 Stunden oder eben die 166km beim Ultra Trail du Mont Blanc ständig die Stöcke in der Hand halte. :confused:

Ich muss die Beine trainieren und habe doch gar keine Zeit für Oberarmtraining. :hihi:

Grüße
Michael

ET
12.01.2009, 09:10
Ich kann mir momentan nämlich nicht vorstellen, das ich mehr als 40 Stunden oder eben die 166km beim Ultra Trail du Mont Blanc ständig die Stöcke in der Hand halte.

Ich schon :-)
Nach etwa 10 km habe ich sie "ausgepackt" und danach nicht mehr eingepackt. Die wenige Stuecke die man richtig laufen kann gibt es nicht viele und bergab muss man sie immer wieder bei der Hand haben. Das wegstecken und wieder zuvorschein holen kostet einfach zu viel Zeit. Man lernt ganz schnell mit 2 Stoecke in einem Hand zu laufen. Das behindert einem gar nicht. Das Tempo ist naemlich nicht so hoch als bei einem Marathoenchen :D

Teste es mal aus!

cologne_biel_hawaii
13.01.2009, 13:40
Ich schon :-)
Nach etwa 10 km habe ich sie "ausgepackt" und danach nicht mehr eingepackt. Die wenige Stuecke die man richtig laufen kann gibt es nicht viele und bergab muss man sie immer wieder bei der Hand haben. Das wegstecken und wieder zuvorschein holen kostet einfach zu viel Zeit. Man lernt ganz schnell mit 2 Stoecke in einem Hand zu laufen. Das behindert einem gar nicht. Das Tempo ist naemlich nicht so hoch als bei einem Marathoenchen :D

Teste es mal aus!

Hallo Eric,

ich werde es mal austesten, vielleicht schon zum Brocken-Challenge, wenn es bis dahin günstige Stöcke geben wird.
Das Profil mit etwas mehr als 2200Höhenmeter würde eine Unterstützung mit Stöcken raten, zumal 80 % der Steigung in der 2. Streckenhälfte stattfinden. ;-)

In Italien war mein Tempo auch erheblich langsamer als das Marathontempo, besonders als es auf allen vieren hinauf ging und die Sträucher zum Hochziehen herhalten mussten oder hinunter ging und die Felsen im Weg standen. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
13.01.2009, 13:57
Gestern bin ich mal wieder von der Arbeit nach Hause gelaufen. Mittlerweile wird das meine Standardtrainingsstrecke, da sie einerseits eine gute Länge von 20km für künftige Wettbewerbe hat, ich sie mehrmals in der Woche machen kann und weil es den Tagesablauf nicht zu sehr durcheinander bringt. ;-)

Allerdings habe ich gestern mal meine Trailschuhe benutzt. Ich wechsel im Training relativ häufig meine Laufschuhe, damit die Füße flexibel bleiben. :nick:

Eigentlich wollte ich die Strecke nur mit den Trails ausprobieren und die Spikes aussen vor lassen, die Neugierde der Anpassungsfähigkeit/verändertes Laufgefühl war dann aber doch größer.
Es gab nahezu keinen Unterschied zur Vorwoche, wo ich miit Puma Phasis unterwegs war. Das Überziehen der Spikes auf die Adidas Trailschuhe klappte genauso problemlos und das Laufen war kein Unterschied, trotz des grobstolligeren Profils der Adidas-Schuhe.

Dennoch habe ich sie nach knapp 30 Minuten ausgezogen, da die Spikes wegen des teils matschigen Schneebodens nicht mehr wirklich eine Hilfe in der Trittsicherheit waren.

Als Test für die Schuhe und als Zeichen für meinen Kopf das das Reibungslos geht, war das gut.
Der Brocken-Challenge kann nun kommen. Jetzt ist mir das Wetter auf dem Weg von Göttingen hinauf zum Brocken (fast) egal. ;-)

Grüße
Michael

viermaerker
13.01.2009, 14:28
Allerdings schwebt es mir vor, NW-Stöcke anzuschaffen, die man "einklappen" kann, um sie bei Bedarf zu benutzen, bzw. sie sonst an den Laufrucksack zu klemmen.
Grüße
Michael

Ich bin auch schon am Recherchieren.
Du könntest bei Dir sicher vor Ort mal bei Globetrotter einschauen, oder?

Ansonsten, Leki hat wohl 'nen guten Ruf, z. B. mit diesem "Vario"
Nordic Walking - Produkte - - LEKI (http://www.leki.de/15-Nordic_walking.htm)


Walter

cologne_biel_hawaii
14.01.2009, 08:29
Ich bin auch schon am Recherchieren.
Du könntest bei Dir sicher vor Ort mal bei Globetrotter einschauen, oder?

Ansonsten, Leki hat wohl 'nen guten Ruf, z. B. mit diesem "Vario"
Nordic Walking - Produkte - - LEKI (http://www.leki.de/15-Nordic_walking.htm)


Walter

Ich werde vor dem Brocken-Challenge auf jeden Fall mal Globetrotter vorbeischauen. Die Auswahl in Köln scheint recht groß zu sein. Leki haben die u.a. auch.
Ich favorisiere immer noch welche zum Einklappen. Wer weiß, wozu ich die Dinger in der Zukunft noch brauchen werde. :klatsch: :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
14.01.2009, 08:41
Ich favorisiere immer noch welche zum Einklappen. Wer weiß, wozu ich die Dinger in der Zukunft noch brauchen werde. :klatsch: :hihi:
Grüße
Michael

Geht mir genauso! Deshalb habe ich ja die "Vario" rausgesucht. Die sind zear nicht "klappbar", aber sie schieben sich ineinander und sind auf beliebige Längen feststellbar. Das entspricht meinen Erwartungen. Habe ich beim Bergwandern auch schon verwendet (ausgeborgt) und als sehr gut und angenehm empfunden.

Walter

cologne_biel_hawaii
14.01.2009, 10:11
Nun hört es sich nicht mehr merkwürdig an, das meine Highlights als Krönung gelten. ;-)
Jetzt ist es schon ein paar Tage amtlich, ich bin beim UTMB dabei!!

Erst kam die Zusage zum TTdR230 in 2010 (Teil 1 der Krönung) und nun die Bestätigung zur Teilnahme beim UTMB (Teil 2 der Krönung)

Die Steigerung von 2007 (3xMarathon + 3xUltra-Marathon) auf 2008 (7xMarathon + 5x Ultra-Marathon) fand ich für meine Verhältnisse schon enorm.
In diesem Jahr dreht sich das Verhältnis bei weiterer Steigung auf geplante 8 Marathons + 15 Ultra-Marathons. Dafür nehme ich aber einige HM-Wettbewerbe, die ich in den letzten Jahren gelaufen bin, aus dem Kalender.

Die gewaltige Steigerung in diesem Jahr ist (fast) einzig und allein auf den UTMB ausgerichtet gewesen, sprich, habe ich insgeheim schon mit einer Zusage gerechnet.
Schließlich haben die Veranstalter die Qualifikationsnachweise hoch gesetzt, damit auch ein Selbstschutz der Läufer eintritt und nicht ein kleiner Ultra bereits zur Teilnahme berechtigt.
Dies hat mir auch Jens bestätigt, der den TTdR in 2010 organisiert. Es gibt eine Vielzahl von "reinen" Marathonläufern, die sich für so etwas anmelden und teilnehmen wollen.

Der erste Euphorie wegen TTdR war noch nicht vorbei, als der nächste Adrenlinschub bezüglich UTMB kam.
Ich bin zwar eh jemand, der sich seelisch auf einer Wolke wohlfühlt und die Gedanken, Träume, Wünsche mitteilt oder zu Papier bringt, aber was jetzt gerade passiert, hat mich für ein paar Tage ausser Gefecht gesetzt.
Ich war förmlich randvoll von Emotionen und wusste sie nicht einzuordnen. Der klare Blick fehlte etwas und die kleineren und größeren Probleme des Alltags wurden überdeckt.
Teils angenehm und teils gefährlich, wenn der Blick durch die Brille alles rosarot scheinen lässt.
Aber anders herum auch geil.

Ich arbeite an einem idealen Mischungsverhältnis, damit der Blick trotz Emotionen relativ klar bleibt.

Grüße
Michael

schrambo
14.01.2009, 22:18
Geht mir genauso! Deshalb habe ich ja die "Vario" rausgesucht. Die sind zear nicht "klappbar", aber sie schieben sich ineinander und sind auf beliebige Längen feststellbar. Das entspricht meinen Erwartungen. Habe ich beim Bergwandern auch schon verwendet (ausgeborgt) und als sehr gut und angenehm empfunden.

Walter

Ich habe ein paar Teleskop-Trekkingstöcke 2006 und 2007 jeweils bei einer einwöchigen Hütten-Tour in den Alpen benutzt, haben im Supermarkt 10 € gekostet, die würde ich auch für den UTMB nehmen, wenn die hinterher hin sind, ist das keinerlei Verlust.

@ Michael:
ich hoffe, Du hast Dir 2009 nicht zu voll gepackt, vor allem der Kölnpfad nur 2 Wochen vor dem UTMB macht mir Gedanken.... :confused: :tocktock: :haeh:

cologne_biel_hawaii
15.01.2009, 08:15
Ich habe ein paar Teleskop-Trekkingstöcke 2006 und 2007 jeweils bei einer einwöchigen Hütten-Tour in den Alpen benutzt, haben im Supermarkt 10 € gekostet, die würde ich auch für den UTMB nehmen, wenn die hinterher hin sind, ist das keinerlei Verlust.

@ Michael:
ich hoffe, Du hast Dir 2009 nicht zu voll gepackt, vor allem der Kölnpfad nur 2 Wochen vor dem UTMB macht mir Gedanken.... :confused: :tocktock: :haeh:

Eigentlich meinte ich ja auch Teleskop-Stöcke, ich weiß gar nicht, wie ich auf "einklappen" komme?!? :haeh: :D

2009 ist wirklich voll :klatsch:, bei der Erstausgabe des Kölnpfad wollte ich unbedingt dabei sein, trotz UTMB. Das Zeitlimit mit 28 Stunden werde ich auch voll ausschöpfen und es langsam angehen lassen. Sollte eigentlich funktionieren.
Einzige und mächtigste Sorge macht mir bisher der Etappenlauf im Berg. Land!!
Der UTMB natürlich auch. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
15.01.2009, 10:45
Gestern habe ich zufällig einen Fernsehbericht im MDR über einen "Ranger" in Nationalpark Harz gesehen, der rund um den schneebedeckten Brocken unterwegs war.
Herrliche Bilder bei Sonnenschein oder tiefhängenden Wolken haben bei mir mächtigen Eindruck hinterlassen!!!!!
Es sah richtig kalt aus. Leider konnte ich nicht mehr in Erfahrung bringen, wann der Bericht aufgenommen wurde.
Ich gehe aber davon aus, das die Temperaturen im Februar weiterhin kühl sein können/werden und ich die eine oder andere Lage zusätzlich anziehen werde.
Zusätzlich habe ich für alle Fälle ja meinen Rucksack dabei.

Aber Lust auf die anstehende Brocken-Challenge (07.02.09) hat er gemacht, meinen nächsten richtigen Ultralauf. Den Rodgau-Ultra lasse ich mal als "kleinen" Ultra aussen vor. :hihi:

Jetzt muss ich nur noch die nächsten 3 Wochen irgendwie rumkriegen.
:abwart: :tocktock: :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
16.01.2009, 09:40
Es gab zwar eigentlich keinen wirklichen Grund mehr, warum meine Teilnahme am Ultra Trail du Mont Blanc nicht in trockenen Tüchern wäre, aber das letzte Stück zur Sicherheit fehlte halt noch.

Jetzt sehe ich nicht nur meinen Namen in der Voranmelder-Liste, sondern kann nun offiziell meinen Status mit der Restzahlung als "sicherer" Teilnehmer bestätigen. :hurra:

Das ärztliche Zeugnis ist dann nur noch ein Klacks!!!
Nicht, das ich dies nicht ernst nehme. Das ist für mich nur noch ein formaler Akt, denn seit ich Ultraläufe mache lasse ich mich jährlich bei meinem Arzt "checken", incl. Belastungstests.
Er kennt meine Entwicklung und durfte schon diverse ärztliche Dokumente für die Veranstalter ausfüllen.
Etwas, was sich auch bei den Marathondistanzen durchsetzen sollte, damit das Bewusstsein der Starter und der möglichen Belastung für den Körper frühzeitig geschärft wird.

Einige Marathon-Veranstalter gehen da mit sehr gutem Beispiel voran. :daumen:

So, jetzt mache ich mir erst einmal Gedanken, welche Flasche(n) ich heute Abend köpfen werde. :teufel: :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
19.01.2009, 09:50
Ich habe zwar die letzten 3 Tage auch trainiert, allerdings bin ich am Sa + So bewusst nur auf der Rolle Fahrrad gefahren, um die Simulation eines Etappenlaufs über 7 Tage am Wochenanfang beginnen zu können. ;-)
Die zusätzliche Herausforderung liegt nun auch darin, das das Wetter sich im Moment nicht von der besten Seite zeigt. Aber egal, ist ja kein Wunschkonzert.

Spontan habe ich mich heute allerdings entschlossen, mit der BSG am Nachmittag ein wenig Fußball zu spielen, so als zusätzliche Motivation, zudem die Soccer-World ganz in der Nähe ist, allerdings die Entfernung nach Hause um ca. 1km verlängert. Das verschiebt den Laufbeginn auf ca. 18:30 und dient wahrscheinlich der frühen Müdigkeit auf der Couch. :hihi:

Meine neuerworbenen Stöcke habe ich erst einmal zuhause gelassen, der Testlauf vom Freitag reichte mir erst einmal. Da wird als nächstes wohl erst der Brocken-Challenge herhalten müssen.

Halte ich die Woche durch, dann werde ich erstmalig jenseits der 150km in einer Woche "ohne" Wettkampf gelaufen sein. Bis Rodgau habe ich dann noch 1 Woche, um evtl. zu relaxen, sofern es nötig sein sollte.
Auch wenn Rodgau nur Durchgangsstation und Spaß sein wird. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
20.01.2009, 12:14
Ich hatte es mir eigentlich wohl überlegt und wollte es locker angehen.
Was das Fußballspielen betrifft und was das Laufen danach betrifft.
Das Kicken verlief bis auf 2-3 kleine Fouls ziemlich gut. Ich habe immer ein klein wenig die Befürchtung, das der eine oder andere "grobmotorige" Spieler etwas zu hart in den Zweikampf geht und ich dadurch eine etwas längere Laufpause einlegen muss. Glücklicherweise ist dies jedoch noch nicht passiert. Gestern kam es auch nur zu einem Zwischenfall, wo ich abrupt gestoppt wurde und die Bekanntschaft mit dem Kunststoffrasen und dem Granulat gemacht habe. Die Reibung/Hitze, die beim Rutschen über diesen Boden entsteht, hat Spuren hinterlassen und die wird man wohl noch einige Zeit an meinem Knie sehen. ;-)
Aber eben nur dies, behindert hat es mich nicht beim Fußball und auch nicht danach beim Laufen. Die Jungs haben mich zwar ein wenig schräg angeschaut, als sie unter die Dusche sprangen und ich mich zum Laufen umzog, aber damit habe ich fast gerechnet. :D

Somit hatte ich also schon einmal 1 Stunde Bewegung hinter mir, das es dennoch eher mehr als 3 Stunden wurden und nicht weniger als 3 Stunden liegt an meiner total falschen Abschätzung des zusätzlichen Weges. Die Soccerworld liegt zwar gute 6km von meiner Arbeitsstelle entfernt, aber ich dachte, das ich auf dem Rückweg so abkürzen kann, das ich irgendwann auf den üblichen Nachhause-Laufweg komme.
Falsch gedacht. Alle kürzeren Wege führten nur zur Autobahn, und bei zwei Alternativen war ich mir unsicher, ob es die richtigen Wege wären.

So hieß es also, "fast" bis zur Arbeit laufen, um dann auf den gewohnten Weg zu kommen. Nur wurden jetzt aus meinen geplanten 20km mehr als 25km. Eigentlich egal, ob 5km mehr oder weniger, wäre da das Spiel auf dem Kleinfeld nicht gewesen. Dieser völlig andere Bewegungsablauf, der mir jedesmal Muskelkater in den Leistengegend verursacht. :hihi:

Förderlich ist dies nicht gerade, aber als Experiment abgehakt und zum Entschluss gekommen, das ich es nicht unbedingt noch ein zweites Mal ausprobieren muss, dann schon eher mit dem Fahrrad zurück.

Etwas ganz anders war aber dennoch interessant. Auf den ersten Kilometern sind mir vereinzelt Läufer oder Walker entgegengekommen, die alle mit Licht ausgestattet waren und alle in einer Gruppe von 2 - 5 Personen unterwegs waren.
An gewissen Stellen, wo es dunkel im Stadtwald war, spürte ich, warum es zu zweit beruhigender ist.
Musik habe ich übrigens gestern nicht gehört, freiwillig nicht gehört.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
21.01.2009, 09:03
Habe ich mich am Montag noch relativ gut gefühlt, war der gestrige 2 Tag vom 7-tägigen Laufprogramm eine reine Quälerei, nicht nur was das Laufen angeht. :hihi:

Der Muskelkater machte sich in seiner vollen Blüte bemerkbar, (fast) alle vom Laufen weniger beanspruchten Körperteile gaben sich zu erkennen.
Treppensteigen, besonders die Etagen zum Arbeitsplatz, wurde trotz Armeinsatz am Geländer zur Herausforderung.
Ich weiß nicht, warum ich bei "fremden" Sportarten so für Muskelkater anfällig bin, gerade auch Badminton/Squash hinterlassen ihre Spuren. Wahrscheinlich mache ich alternativen Sport zu selten. :zwinker5:

Der Lauf nach Hause hat dadurch natürlich erheblich länger als sonst gedauert und ich war über jede Pause an Ampeln oder Straßenbahnübergängen froh. :D
Das regenerierende Bad und die halbe Flasche Franz. Branntwein haben noch nicht wirklich geholfen, aber für eine ruhige und erholsame Nacht gesorgt.

Jetzt lasse ich den Ball erst einmal 3 Wochen lang ruhen, sonst wird das nix mit Rodgau + Brocken Challenge.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
22.01.2009, 08:15
Skeptisch, was das "runde" Laufen betraf, war ich schon am frühen Morgen. Der Ausstieg aus dem Bett, bzw. das Anziehen der Socken und der Hose gestaltete sich wie zu Zeiten nach meinen ersten Marathonläufen, als ich mich kaum bewegen konnte. Diese "Bewegungsunfähigkeit" hatte ich schon viele Jahre hinter mir gelassen. Nicht, weil ich keine Marathondistanzen mehr laufe, sondern im Gegenteil, weil ich diese teils als Training benutze und sich so mein Körper darauf eingestellt hat. Selbst nach Ultraläufen habe ich mich nicht so alt wie in den letzten beiden Tagen gefühlt.

Ich zog mich also auf der Arbeit (Umkleidekabine für Radfahrer :daumen: ) und machte mich auf den Weg über die Straße zum Laufstart, setzte mich langsam in Bewegung und spürte leichte Widerstände bei der Koordination der Beine.
Kam mir das irgendwie vom Tag zuvor bekannt vor?!? Auch die erste langgezogene Steigung fühlte sich ewig und tierisch hoch an, obwohl sie nur leicht und stetig ist.
Die Freude über rote Ampeln an Kreuzungen war immer noch vorhanden, einzig das Lächeln über andere Läufer, die an roten Fußgängerampeln auf der Stelle weiterlaufen, oder ihre Kreise drehen, war neu.

So lief der Weg und die Distanz an mir vorbei, nicht wirklich registrierend, einfach nur mit gesenktem Blick nach vorn.
Zuhause angekommen, ein erster Blick auf die Uhr, ich hatte das Gefühl, das die Zeit ähnlich der gestrigen gewesen sein muss und war überrascht, das es ca. 3 Minuten schneller war.

Jetzt fiel mir wieder ein, das das beste Mittel gegen Muskelkater -> Bewegung ist, auch wenn sie mir schwer fiel und ich selten jammere.
Aber da ich selbst auf die Idee dieser Laufwoche incl. vorherigem Fußballspiel gekommen bin,
ist das alles jammern auf hohem Niveau und eigentlich nicht ernst zu nehmen.
Hätte schließlich ja auch 2 - 3 Tage Laufpause machen können. :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
22.01.2009, 22:13
die halbe Flasche Franz. Branntwein haben noch nicht wirklich geholfen, aber für eine ruhige und erholsame Nacht gesorgt.
Grüße
Michael

boah, is' klar!
Wenn ich 'ne halbe halbe Flasche französischen Branntwein süffle habe ich auch 'ne ruhige Nacht:D:hihi::D!!
Was für eien Art von Training ist das denn?? Testest Du die Belastbarkeit Deiner Leber:D??



Spaß beiseite: Ich hoffe Du übernimmst dich nicht in den 7 Tagen!
Viel Erfolg wünsche ich Dir bei Deinem Test!

Walter

cologne_biel_hawaii
23.01.2009, 08:10
boah, is' klar!
Wenn ich 'ne halbe halbe Flasche französischen Branntwein süffle habe ich auch 'ne ruhige Nacht:D:hihi::D!!


Diesen französischen Branntwein werde ich mir am 30.08.09 gönnen. :hihi:



Spaß beiseite: Ich hoffe Du übernimmst dich nicht in den 7 Tagen!
Viel Erfolg wünsche ich Dir bei Deinem Test!

Walter

Ich habe mich doch für den Etappenlauf im Mai angemeldet und da möchte ich halbwegs fit die erste Etappe überstehen und dem Rest optimistisch entgegenblicken. :hihi:

In der nächsten Woche werde ich aber mind. 2-3 Tage Laufpause machen, damit ich in Rodgau nicht eingehe. :D

Danke!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.01.2009, 08:13
Manchmal muss man sich halt ein wenig quälen, unfreiwillig, oder wie in meinem Fall, freiwillig. Gestern habe ich dafür nach 2 anstrengenden Laufeinheiten, die Belohnung für´s Durchhalten bekommen.
Ein paar Minuten früher losgelaufen als sonst, hätte ich fast meine Lauflampe auslassen können. Das motivierte zusätzlich, denn heisst es doch, das es mit Riiiiiesenschritten auf längere helle Tage und somit auf den Frühling zugeht.
Trotz der kühlen Tage, die da sicherlich noch kommen werden. Allein beim Brocken-Challenge, bibber.

Es lief sehr gut, am gestrigen Nachmittag. Als hätten die Ampeln mich "kommen sehen", hatte ich fast durchgängig eine grüne Welle.
Einzig der teils heftige Wind und der seitlich prasselnde Regen während der letzten ca. 20-25 Minuten waren ein kleiner Wermutstropfen beim Laufen.
Die Zeit bewegte sich wieder in bekannten Regionen.
Alles ist wieder gut.

Grüße
Michael

P.S. So werden die Kölnpfad-Etappen am WE auch mehr Spaß machen.

cologne_biel_hawaii
23.01.2009, 19:10
Eigentlich hätte der Bericht zu Tag 5 (Freitag) ja erst am Samstag hierhin gefunden, allerdings ist der morgige Tag ziemlich voll gepackt, sodass wahrscheinlich kaum mehr Zeit für den ersten Etappenlauf des Kölnpfad bleiben wird. ;-)

Wie der Titel eigentlich schon einiges vorwegnimmt, hatte ich leichte Schwierigkeiten aus dem Bett zu kommen. :frown: Was dazu führte, das ich mit dem Auto fahren musste, um so wenigstens noch zeitig auf der Arbeit zu sein und dennoch ohne das Arbeitszeitkonto zu belasten, gegen 15 Uhr Feierabend machen könnte. :hallo:
Hat gerade noch so funktioniert, was dann aber natürlich nicht ging, war der nachmittägliche Lauf nach Hause. Nun hatte ich ja schon die Kilometer hochgerechnet.
Eigentlich war ich aber auch froh verschlafen zu haben, denn das Wetter war überhaupt nicht einladend zum Laufen, es regnete Bindfäden, zumindest in Köln.
Je mehr ich aber nach Hause kam, desto weniger regnete es. Kein unbekanntes Phänomen, das haben wir schon sehr oft gehabt, die "Ureinwohner" unseres Dorfes, bzw. dieser Gegend haben uns schon oft erzählt, das durch die Lage im alten Rheinbett, das der Regen oft an uns vorbeizieht.
Schnell umgezogen, hieß es, etwas zu improvisieren, damit ich auf meine Kilometer komme, also lief ich meine Hausrunde von 14km und machte mich auf, diese zumindest in Teilen noch einmal anzugehen. Kurz vor meiner 5km-Marke öffneten sich die Himmelspforten richtig, sodass aus der ersten Freude des halbwegs trockenen Laufes nun der durchnässte Teil kam. Okay, ca. 5km zurück würde ich schon durchstehen, allerdings kam zum Regen der angenehme Gegenwind dazu. Hmmmm, trotz Kappe, konnte ich meine Niederschläge im Gesicht fast zählen. :hihi: So forcierte ich das Tempo und verlor fast meine Lampe, war richtig ungewohnt, denn das Kabel mit dem Batteriefach ist sonst im Rucksack deponiert, aber so, ohne Rucksack, hatte ich es in der Gesäßtasche und diese war nicht zu, sodass sich das Ende etwas selbständig machte. Ausgerechnet jetzt im Regen, ich nahm die Lampe in die Hand und die Füße mit dazu.
So stürmte ich nach Hause und war dort angekommen richtig froh über die gute Zeit. Ich sollte öfters im Regen laufen.
Jetzt sind aus den 20km vom Nach-Hause-Lauf, gute 23km geworden.
Die (heisse) Dusche habe ich mir dennoch gegönnt, auch wenn ich eigentlich genug vom Wasser hatte. :P

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.01.2009, 11:44
Es ist Samstagmorgen, der 24.01.09, kurz nach 10 Uhr als ich an der Rodenkirchener Brücke in Köln am P+R Parkplatz meinen Wagen abstelle und mich zum 5. Trainingstag in Folge aufmachen möchte.
Es steht die 1. Etappe über 22km von Rodenkirchen nach Klettenberg des "Kölnpfad" (Wanderweg in 11. Etappen über insgesamt 171km Rund um Köln) an.
Das Wetter ist angenehm, kaum Wind und nicht zu kalt, ich habe alles dabei, was ich für einen simulierten Traillauf benötige, Rucksack mit gefüllter Trinkblase und Laufshirt/Laufjacke und den kürzlich erworbenen Stöcken, die ich jedoch nur zusammengeschoben in der Hand halten wollte.
Zusätzlich hatte ich mich noch mit dem Buch des "Kölnpfad" und der Wanderkarte ausgestattet, falls ich mich verlaufen sollte. :klatsch:
Der Startpunkt war in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz, ich brauchte nur über die Straße zu gehen und schon sah ich das Hausboot "Alte Liebe", die den "Startpunkt" markierte. Ab hier ging es Rheinaufwärts in Richtung Rodenkirchen, mal direkt am Rhein und mal etwas abseits und dann wieder entlang des Wassers. Sehr schön für die ersten Kilometer ca. 8 km.
Ab der Personenfähre in (Köln)Weiß ging es weg vom Rhein, einige Hundert Meter weiter musste ich erstmalig meine Karte zur Hand nehmen, da sich hier kleine Wege kreuzten und keine Kölnpfad-Markierung vorhanden war. Beim Studieren des Kartenmaterials kamen mir 2 Fußgänger mit ihren Hunden entgegen, ich wollte sie schon fragen, ob sie wüssten, wo es mit dem Pfad weitergeht, als ich den weiterführenden Weg auf der Karte fand.
Sie blieben schon fast stehen, als ich die Karte zusammenfaltete und weiterlaufen wollte. In dem Moment drehte ich mich zu ihnen um und stellte zu meinem Erstaunen fest, das ich ihn kannte. Hätte ich doch nach dem Weg gefragt, wäre vielleicht ein schönes Erinnerungsfoto drin gewesen. :frown: Ab jetzt laufe ich nur noch ohne Karte und fragen jeden und alles. Es war Thomas "Icke" Hässler (Ex-FC Köln und Nationalspieler), der mir da entgegenkam!!!!
Wahrscheinlich war er froh, das er nicht von mir belästigt wurde.
Irgendwie aufgedreht lief ich weiter, durch kleine Wälder und Felder, musste 2 Straßen überqueren, bevor es dann wieder zurück in Richtung Rodenkirchen zum Forstbotanischen Garten ging. Ab hier geht es immer wieder abwechslungsreich weiter. Letztendlich sind 2 - 3 Passagen dabei, die weniger schön zu laufen sind, einmal entlang der Autobahn, einmal unter einer Eisenbahnbrücke und einmal auf dem Weg in Richtung Eifeltor. Das letzte Teilstück führt ein wenig durch Klettenberg, sodass man auch kurz bewohnte Straßen entlanglaufen muss, bevor es dann in den Klettenbergpark geht und hier eine halbe Runde entlang bis zum "Ausgang" der Haltestelle Klettenberg führt und die erste Etappe des Kölnpfad zu Ende geht.
Bilder von der Etappe habe ich natürlich gemacht. Ich war überrascht, an welche Ecken ich gekommen bin und das mir einige total unbekannt waren.
Diese 1. Etappe hat eine Streckenlänge von 22km und führt, wie alle anderen beendeten Etappen auch, bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Kölner Zentrum.

Mein Problem war jedoch, das ich per Auto angereist bin und es keine direkte Verbindung zurück gibt. Wer also mal den Kölnpfad erwandern/erlaufen möchten, sollte möglichst nicht per Auto anreisen oder sich Etappen aussuchen, die Zentrumsnah sind, denn sonst muss man erst ins Zentrum fahren, um von dort aus wieder in den Aussenbezirk fahren zu können. Das ist etwas umständlich. :frown:
Da die Umgebung mit dem Etappenzielort in Klettenberg mir aber glücklicherweise nicht unbekannt ist, konnte ich über Teile meines Nach-Hause-Laufweges zurück in den Kölner Süden zum Startpunkt in Rodenkirchen laufen.
Das nun aus der Etappe von 22km nun ca. 30km geworden sind, ist auch okay. Das sich jetzt aber mein Plan für Sonntag geändert hat, die 2. Etappe zu laufen, ist weniger gut, denn hier gibt es nichts abzukürzen. Hier müsste ich also die 18km nach dem Hinweg auch wieder zurücklaufen und das ist mir definitiv als Wochenleistung zuviel. :D

Bilder habe/werde ich auf dem Blog verlinken, bzw. auf der Homepage hinterlegen.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
27.01.2009, 10:31
Sonntag, der 25.01.09, der 7. und letzte Tag vom einwöchigen ununterbrochenen Lauftraining als Simulation eines Etappenlaufes.
Eigentlich stand die 2. Etappe des "Kölnpfad" auf dem Tagesprogramm. Den Ausschnitt von der Wanderkarte hatte ich mir schon eingescannt, ausgedruckt und in Folie zum Rucksack gelegt, als mir auffiel, das diese Etappe noch viel schwieriger, eher unmöglich ist, auf verkürztem Weg wieder zurück zum Startpunkt zu kommen.
Die einfache Strecke wären 18km, der direkte Weg über den Militärring würde vielleicht 2-3km ersparen, aber mehr auch nicht. Die Kombination aus Hin- und Rückweg mit 36km wären mir allerdings als Wochenabschluss zuviel des Guten. Eine zügige Rückkehr per Bus/Bahn ist auch nicht gegeben, (Vermerk Tag 6 v. 7).
Folglich werden die folgenden Etappen an künftigen Wochenenden gelaufen, wo sonst lange Läufe geplant sind und das Wochenprogramm etwas reduziert ist.
Einpendeln wollte ich mich nämlich auf ca. 100-120 Wochenkilometer. Darüber hinaus wird es nur gehen, wenn ein Wettbewerb am WE ansteht. :D Bald geht es ja endlich los!!!!! :nick:

Alternativ bin ich dann am Vormittag auf meiner Hausrunde (14km) gelaufen, aber irgendwie reichte dies nicht, hatte ich mich zum Start der Woche doch mental auf die ersten beiden Etappen (Kölnpfad) am WE eingestellt. Die gewisse Unruhe hielt dann über Mittag an und so setzte ich mich am Nachmittag zur inneren Ausgeglichenheit noch eine Stunde auf´s Fahrrad und strampelte etwas vor mich hin. :tocktock: Es hat geholfen!!

Als kleines Fazit muss ich feststellen, das mir das tägliche Laufen auf Dauer wohl den Spaß nehmen würde und es sich irgendwie wie "müssen" anfühlt. Dann kombiniere ich lieber das Laufen mit dem Radfahren, an den Tagen, wo ich Laufpause mache.
Ein Streakrunner werde ich also nicht!!!!
Für ein Ziel, wie für einen Etappenlauf oder einen Mehrtageslauf, würde ich so etwas auf mich nehmen, bzw. anders ausgedrückt, würde ich schon mit Spaß trainieren können, da ja ein Ende absehbar ist. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
28.01.2009, 10:27
Die Anmeldung zum Etappenlauf im Mai war eigentlich eine spontane Idee aus einem Moment des Frusts heraus. War gerade eine schwierige, mentale Phase im Dezember 2008. :frown:

Mittlerweile stehe ich diesem Projekt allerdings mehr als offen gegenüber, was allein ja schon die erste Trainingstestwoche als Simulation für einen Etappenlauf über mehrere Tage andeutet. Okay, dieser Etappenlauf erstreckt sich über längere Tagesetappen, aber dafür kann ich mich ja noch steigern. :D

Diese 7-tägige Laufwoche sollte ja (mir) nur zeigen, inwieweit mein Körper auf eine tägliche Belastung jenseits von 20km reagiert, ob ich Muskelkater bekomme, ob ich platt bin, ob ich Motivationsprobleme bekomme und und und.

Täglicher Sport ist mir nicht ganz unbekannt, da ich oft Radeinheiten auf der Rolle gemacht habe, wenn ich Laufpausen eingeschoben habe. Bis dato bin ich selten öfters als 3 Tage hintereinander gelaufen, teils auch an 4 Tagen, aber dann halt auch kürzere Strecken.

Das es nun 152km in dieser Testwoche geworden sind, hat mich selbst mehr als positiv überrascht, nicht weil ich es geschafft habe, sondern wie locker ich es gepackt habe, auch wenn ein Tag dabei war, wo ich doch etwas müde gewirkt habe. :zwinker2:

Zwischendurch werde ich so eine kompakte Woche immer wieder einschieben, entweder als Belastungswoche mit ordentlichen Umfängen oder einfach nur für den mentalen Zweck.

Ich träume ja irgendwann mal davon, beim Deutschlandlauf teilzunehmen, 2010 ist wahrscheinlich noch zu früh, um 17 Tage lang im Schnitt ca. 70km (Wert aus 2008) zu laufen.

Aber ein Vorgeschmack war es schon. :daumen:
Bis zum Etappenlauf im Berg. Land sind es ja auch nur noch 4 Monate. Dort werde ich sicherlich eher einschätzen können, ob nach 5 Ultraläufen in 5 Tagen mehr drin ist. :hihi:

Nach 2 Tagen Laufpause werde ich heute (Mittwoch) 14km und morgen einen 20er machen, bevor es dann am Samstag zum ersten (kleinen) Ultra in 2009 gehen wird. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
29.01.2009, 10:45
Gestern Abend (28.01.09) habe ich auf der Homepage für den Brocken Challenge die letzte aktuelle News vom 26.01.09 gelesen, die mich nun gedanklich nicht mehr loslässt, obwohl doch erst Rodgau vor der Tür steht. :D

26.01.2009
Kleine Info zur Verkehrslage: Gestern sind wir (vom ASFM-Lauftreff) u.a. auf den ersten fünf km der Strecke entlanggewackelt. Wir hatten alle unsere Schlittschuhe nicht dabei. Das war schlecht! Also: Wenn es so bleibt, geht's gleich richtig los mit der Challenge (Blankeis über die gesamte Wegbreite). Neben Schneeketten / Spikes wäre u.U. auch ein Po-Rutscher (für die Abfahrt nach Mackenrode) ganz angebracht.

Entlanggewackelt?!? :confused: :klatsch:
Ich habe mir zwar die Spikes bewusst gekauft, weil ich mir vorstellen konnte, das es Teilstrecken gibt, die vereist sind oder wo eine geschlossene, festgetretene Schneedecke vorhanden ist, aber von Anfang an und dann in kompletter Länge von 80km?!?
Upps, das wird aber in die Beine gehen und den Regenerationszeitraum etwas vergrößern. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
30.01.2009, 12:09
Mit der Bestätigung aus Frankreich bezüglich Zusage als Teilnehmer am Ultra Trail du Mont Blanc, änderte sich schlagartig die Nutzung von Aufzügen. ;-)

Aufzüge benutzte ich bis dahin nur, wenn es "einige" Etagen hinauf ging, sonst waren Treppen/Treppenhäuser mein Revier.

Seit dem 07.01.09 sind die Aufzüge zum absoluten "no go" erklärt worden. :klatsch:
Die ersten 3 Wochen sind nun vorbei und langsam hört das Keuchen auf, zumindest wenn ich das Bürogebäude am frühen Morgen betrete und am Aufzug vorbei ins Treppenhaus gehe. :tocktock:
9 Etagen a´24 Stufen = 216 Stufen und das 3 x am Tag

Ein besseres (so nebenbei) Zusatz-Training um die Beine an die Bergaufpassagen zu gewöhnen, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Es seidenn, ich führe mal ein paar Gespräche mit der Gebäudesicherheit und trainiere im Sommer während meiner Arbeitspause mal gezielt im Hauptgebäude des Komplexes, denn hier gibt es 18 Etagen. :hihi:

Grüße
Michael

P.S. Ein "Hochhausläufer" oder "Sky-Runner" werde ich auf keinen Fall. :D

nachtzeche
30.01.2009, 12:48
P.S. Ein "Hochhausläufer" oder "Sky-Runner" werde ich auf keinen Fall. :D


Hey Michael,
aber wäre das denn nicht mal ein Ansporn? So als kleinen "Trainingswettkampf" nebenbei, um die Motivation hoch zu halten und mal wieder was verrücktes zu machen (tust du ja sonst nicht, hm???:hihi:). Zum Beispiel hier (http://www.treppenlauf.de/)!

Würde dir auch Obdach anbieten...

Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
02.02.2009, 11:39
Hey Michael,
aber wäre das denn nicht mal ein Ansporn? So als kleinen "Trainingswettkampf" nebenbei, um die Motivation hoch zu halten und mal wieder was verrücktes zu machen (tust du ja sonst nicht, hm???:hihi:). Zum Beispiel hier (http://www.treppenlauf.de/)!

Würde dir auch Obdach anbieten...

Liebe Grüße
nachtzeche

Hi nachtzeche,

Du hast mich am WE regelrecht in eine Zwangslage versetzt. :hihi:
Das wäre ein ein Wettbewerb, wo ich einen Ansporn entwickeln würde, zumal ich am Samstag in Rodgau jemanden kennengelernt habe, der im letzten Jahr dabei war und dieses Jahr auch wieder mit macht.
Da ich allerdings am WE bereits einen Doppelpack habe und ich am 03.05.09 für Düsseldorf bereits angemeldet bin, habe ich mir den Treppenlauf für 2010 notiert.
Dann komme ich mal auf das Angebot des Obdach´s zurück. :)
Danke Dir!!!! :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
02.02.2009, 11:41
Samstagmorgen, 7 Uhr, trafen wir (Thomas und ich) uns am Kölner Verteiler und machten uns auf nach Rodgau. (Nähe von Frankfurt).
Es sollte für uns beide, zugleich der erste Ultra in diesem Jahr und auch unser erster Lauf überhaupt in Rodgau sein.
In Rodgau sollte man als Läufer/in mal gewesen sein. Bisher kannte ich diesen Spruch allerdings nur in Zusammenhang mit Biel.
Zunehmend habe ich dies in den letzten Monaten aber auch mit diesem Lauf gehört, der als Auftaktveranstaltung für die Ultra-Szene gilt.

In Rodgau angekommen, begegneten mir schon erste bekannte Gesichter auf dem Weg zur Startunterlagenausgabe. Verrückt, wie klein die Welt manchmal ist.
Vor, während und nach dem Lauf, hat sich die "kleine Welt" noch etwas vergrößert. :daumen:

Gerade das ist es, was ich an den Ultraläufen liebe!!!! Die Atmosphäre, die viel persönlicher und familiärer ist. Ich weiß gar nicht mehr so genau, mit wem ich mich eigentlich alles während des Laufens unterhalten habe. Aber besser mal von vorne erzählt.

Vor dem Start trafen wir Joe, der mal wieder als "rasender Reporter" unterwegs war und für seinen Bericht in "Marathon4you" recherchierte, dazu noch Frank und Gabi. Dazu war ich noch auf Walter gespannt, der sich im August auf das Abenteuer am Mont Blanc einlässt.
Erstaunlich, was hier alles an Cracks dabei war, egal ob sie zu den schnellsten Ultraläufern zählten, ob sie zu den Marathonsammlern gehörten, oder ob sie zu den Heroes vom "Deutschlandlauf" oder "Transeuropean Foot Race" meine Verneigung verdient hätten. So eine Veranstaltung nordet einen selbst wieder richtig ein. :zwinker2:
Auch wenn ich zum kleinen Rodgau-Jubiläum (10. Veranstaltung) zugleich meine 10. Ultradistanz finishen konnte.

Es wurden Bilder vor dem Start gemacht und ich wünschte Thomas einen guten Lauf, hatte er sich doch eine Zeit um die 4:15 vorgenommen.
Auf einem 5km-Rundkurs, der 10 x zu laufen ist, gab es Abwechslung, mal führte die Strecke auf Asphalt und an der einzigen Verpflegungsstation raus auf´s freie und windige (kalte) Feld und dann wiederum über Waldboden durch den Wald. Die 10 Runden waren nicht eintönig, im Gegenteil, sie waren sehr unterhaltsam.
Teils, weil ich immer wieder ins Gespräch mit Läufern kam, die ich kannte, bzw. wie mit Walter, die ich erstmalig traf, teils weil ich mir schon Gedanken über das nächste WE machte.
Als ich mit Joe auf Bernhard Sesterheim (Ultra- + Extremläufer) auflief und er für seine Reportage ein Bild von uns Dreien machte, fühlte ich mich auf einmal einen halben Meter größer, als Bernhard mir auf die Schulter klopfte und zu mir sagte, "Du willst also auch in Badwater laufen"!!!! :geil: Wir unterhielten uns, das Tempo war mir schlichtweg egal. So verging ca. eine halbe Runde, wir vereinbarten in Kontakt zu bleiben, gerade auch in Bezug auf Badwater und auf den einen oder anderen Tipp für Mont Blanc.
Ein wenig beflügelt und berauscht, weiß ich nicht, was in der nächsten halben Stunde passierte. *grins* Man grüßte sich auf dem kleinen Teilstück, wo einem die Läufer entgegenkamen, hier traf ich immer wieder die beiden Jungs (Max und Roland) aus der Nähe von Wiesbaden, die ich erstmalig beim KiLL50 kennengelernt hatte.
Unterwegs wurde ich von Thomas, Gabi und Frank überholt, sie waren schnell unterwegs. Am Streckenrand grüßte immer wieder Matthias, der zur Unterstützung seiner Frau da war und die an der Spitze der Frauenwertung mächtig Tempo machte. Sie gewann dann auch schließlich in einer beeindruckenden Zeit von 3:45!!
Aus den vielen Gesprächen hatte ich dann auch erfahren, das Walter irgendwo auf der Strecke sei. In Runde 9 lief ich dann auf ihn auf. Jetzt blieb auch Zeit, sich mit ihm zu unterhalten, er meinte zwar, das er mich nicht aufhalten wollte, aber ich versicherte ihm, das ich eh auf einen 6er Schnitt aus war und es ungefähr hinkommen würde. An der Verpflegungsstation trennte wir uns dann wieder.
Zu Anfang des Wettbewerbs habe ich mich ja geärgert, weil ich meinen MP3-Player in der Tasche gelassen hatte, denn auf der Ausschreibung stand deutlich, das hier die Regeln von internationalen Läufen (Bestenlistenfähig, ....) gelten würden und das somit Radio, MP3 oder was auch immer mit Ohrstöpseln zu hören sei, verboten ist.
Das die Regeln nicht konsequent umgesetzt wurden, hat mich erst gewurmt, aber durch die Abwechslung der vielen Gespräche war ich so abgelenkt, das mir die Musik gar nicht fehlte.

Auf dem letzten Kilometer konnte ich dann noch jemanden motivieren, mein Tempo mitzulaufen, um nicht gehend ins Ziel zu kommen. Es ist immer wieder schön und überraschend, wieviele Reserven dann mobilisiert werden können.
Im Gespräch erfuhr ich dann, das er in 2 Wochen wieder in Rodgau unterwegs wäre, allerdings dann als Cross-Duathlet.
Im Ziel klatschten wir uns dann ab, bevor er sich dann bedankte.

Das die Wege zurück zur Halle, bzw. von dort aus zu den Duschen etwas weiter sind, dürfte den/die Ultraläufer/in an sich nicht stören. :teufel:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
03.02.2009, 12:33
Ich habe gerade mal nach aktuellen Webcams für den Brocken gesucht und bin u.a. für den Bahnhof fündig geworden.
Mit den Temperaturen, ca. - 2 Grad habe ich ja irgendwie gerechnet, aber mit einer Schneehöhe von 108cm dann doch eher nicht. :D
Die Bilder lassen mich dann doch leicht frieren. :hihi:

Ich hoffe aber mal, das es sich hier um Schneehöhen abseits der Wanderwege handelt und wir zwar auf Schnee laufen, aber nicht darin auf den Wanderwegen versinken werden. :klatsch:

Sonst bräuchte ich nämlich Schneeschuhe, statt meiner Minimal-Lösung der Spikes für eher glatten und festgetretenen Schnee. :nick:

Grüße
Michael

P.S. Danach hätte ich nichts gegen einen plötzlichen Frühlingsanfang!!

viermaerker
03.02.2009, 13:55
P.S. Danach hätte ich nichts gegen einen plötzlichen Frühlingsanfang!!

Seh' ich genauso!
VOR Deinem Lauf wird's ja wohl nichts mehr werden mit dem Warmwettereinbruch, der Dir schneefreie Wege beschwert.

Hast Du eigentlich Gamaschen? Die würd' ich auf jeden Fall mitnehmen (oder erst mal kaufen).

Walter

cologne_biel_hawaii
04.02.2009, 10:14
Seh' ich genauso!
VOR Deinem Lauf wird's ja wohl nichts mehr werden mit dem Warmwettereinbruch, der Dir schneefreie Wege beschwert.

Hast Du eigentlich Gamaschen? Die würd' ich auf jeden Fall mitnehmen (oder erst mal kaufen).

Walter

Wenn das so weitergeht mit dem "Sonder"-Zubehör für´s Laufen, dann kann ich mich auch bald mal für Expeditionen aufmachen/anmelden. :hihi:

Danke für den Tipp, Walter!! :daumen:
Habe schon welche bei meinem vertrauten Outdoor-Ausrüster gefunden, klein, handlich und nicht allzuviel Gewicht. Die Dinger werden in der verlängerten Mittagspause gekauft.

Wer weiß, vielleicht sind sie sogar am Mont Blanc nützlich. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.02.2009, 14:14
Heute gibt es den einzigen Lauf der Woche, zumindest der gängigen Arbeitswoche. :D

Gönne mir zwischen Rodgau und Brocken eine Regenerationsphase, zwar mit gaaaanz, ganz kleinen Abstrichen, aber so ganz ohne Bewegung kann ich wohl nicht. :hihi:

Sonntag -> Füße hoch
Montag -> Fußball
Dienstag -> Füße hoch
Mittwoch -> Lauf nach Hause (20km mit Rucksack + Stöcken)
Donnerstag -> Fußball
Freitag -> Füße hoch
Samstag -> Brocken Challenge (80km + ca. 2000HM)
Sonntag -> Füße hoch, nein komplett in der horizontalen :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
05.02.2009, 08:35
Danke für den Tipp, Walter!! :daumen:
Habe schon welche bei meinem vertrauten Outdoor-Ausrüster gefunden, klein, handlich und nicht allzuviel Gewicht. Die Dinger werden in der verlängerten Mittagspause gekauft.

Wer weiß, vielleicht sind sie sogar am Mont Blanc nützlich. :D

Grüße
Michael

Das ist gar nicht so weit hergeholt. Ich kenne einen 3 x Teilnehmer am UTMB der sie auch, z. b. bei starkem Regen an hat um Durchnässen von Schuhen (und Füßen) zu verhindern. Sind GoreTex.

Übrigens (will Dich nicht ja nicht nervös machen): 3 mal gestartet, nie gefinished. ein Mal Knochenbruch bei einem Sturz, ein Mal Sehnenabriß im Unterschenkel (ausgerutscht über einen glatten Fels in der Nacht) und ein Mal 20km vor dem Zeil total alle und "keinen Bock" noch einen Meter zu laufen....


Walter

cologne_biel_hawaii
05.02.2009, 13:11
Das ist gar nicht so weit hergeholt. Ich kenne einen 3 x Teilnehmer am UTMB der sie auch, z. b. bei starkem Regen an hat um Durchnässen von Schuhen (und Füßen) zu verhindern. Sind GoreTex.

Übrigens (will Dich nicht ja nicht nervös machen): 3 mal gestartet, nie gefinished. ein Mal Knochenbruch bei einem Sturz, ein Mal Sehnenabriß im Unterschenkel (ausgerutscht über einen glatten Fels in der Nacht) und ein Mal 20km vor dem Zeil total alle und "keinen Bock" noch einen Meter zu laufen....

Walter

Puhh, da kann ich ja beruhigt sein, das ich ins Ziel komme. :nick:
Denn ich habe mir die gestutzte Variante gekauft, ohne "Schuhüberzieher". :hihi:
Der Schutz des Schienbeins/der Wade reicht mir, der obere Teil vom Schuh wird auch etwas abgedeckt.

Startet er zum 4. Mal, oder hat er sein Mont-Blanc-Trauma akzeptiert?!?

Grüße
Michael

nachtzeche
05.02.2009, 13:34
habe ich mir den Treppenlauf für 2010 notiert.
Dann komme ich mal auf das Angebot des Obdach´s zurück. :)


Kein Thema, ist vorgemerkt... vielleicht beißt mich bis dahin ja komplett der Wahnsinn, dann mache ich unter Umständen sogar mit... :hihi:

Danke übrigens für den netten Rodgau-Bericht!

Grüße
nachtzeche

viermaerker
05.02.2009, 13:56
Startet er zum 4. Mal, oder hat er sein Mont-Blanc-Trauma akzeptiert?!?

Grüße
Michael

So wie ich ihn kenne probiert er's weiter. Ich frag' ihn am 14. 2. mal, da laufen wir was zusammen. Wenn ich's durchhalte berichte ich, anonsten geht der Manel des Schweigens über das Vorhaben:D!

Diese Jahr läuft er jedenfall zum vierten Mal den MdS (Schönster Lauf der Welt - seiner Meinung nach:D)


Walter

cologne_biel_hawaii
05.02.2009, 16:03
Kein Thema, ist vorgemerkt... vielleicht beißt mich bis dahin ja komplett der Wahnsinn, dann mache ich unter Umständen sogar mit... :hihi:

Danke übrigens für den netten Rodgau-Bericht!

Grüße
nachtzeche

Ich werde Dich im Herbst diesen Jahres erinnern. :nick:
Dann kannst Du Dich entscheiden, wofür Du Dich "beissen" lässt, für die 100 Runden oder die 24-Stunden. :hihi:

Danke!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
05.02.2009, 16:18
So wie ich ihn kenne probiert er's weiter. Ich frag' ihn am 14. 2. mal, da laufen wir was zusammen. Wenn ich's durchhalte berichte ich, anonsten geht der Manel des Schweigens über das Vorhaben:D!

Diese Jahr läuft er jedenfall zum vierten Mal den MdS (Schönster Lauf der Welt - seiner Meinung nach:D)


Walter

Ja, frag ihn, vielleicht kann er mich die ersten 100km ziehen und ich motiviere ihn dafür, für die restlichen 66km. :nick:

Ich kenne mittlerweile auch 2 Läufer, mit Bernhard S. habe ich mich ja unterhalten und Jens V. (organisiert den TTdR 2010) die beim MdS dabeiwaren.
So langsam wächst das Netzwerk. :D
Meinen Sprung vom Ultraläufer zum Extremläufer, das sind für mich die Teilnehmer beim "Marathon des Sables", mache ich auch dort, sofern ich das Kleingeld dafür habe.
Auch wenn meine Taufe diesbezüglich beim Badwater sein wird, das vereint irgendwie beides, Ultra und Extrem. :klatsch: :teufel:

Grüße
Michael

viermaerker
05.02.2009, 16:29
Auch wenn meine Taufe diesbezüglich beim Badwater sein wird, das vereint irgendwie beides, Ultra und Extrem. :klatsch: :teufel:
Grüße
Michael

kann man wohl sagen!
Haste denn inzwischen mal das Buch überflogen?

Walter

cologne_biel_hawaii
06.02.2009, 09:22
Haste denn inzwischen mal das Buch überflogen?

Walter

Überflogen ist die richtige Beschreibung. :D
Zu mehr bin ich noch nicht gekommen.

Aber nach dem Brocken-Abenteuer kehrt etwas Ruhe ein.
Bis Waldhessen bin ich auf jeden Fall damit fertig. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
06.02.2009, 12:13
Nunmehr sind es nur noch wenige Stunden, oder etwas mehr als ein halber Tag, wo ich mich nach Göttingen aufmache.

Eine Mischung aus Freude+Nervosität treibt mich gerade um.
Einerseits die Freude im Schnee laufen zu können/dürfen und zudem nebenbei noch einen Berg zu erklimmen. Da ich noch nie auf dem Brocken war, freue ich mich. Die Bilder der Webcam vom Bahnhof sahen richtig klasse aus. Auch wenn ich nicht glaube, das ich ihn bei Tageslicht erreichen werde. :hihi:
Vorgenommen hatte ich mir, in einem moderaten Tempo zu starten, wie ich bisher alle meine Ultradistanzen angegangen bin, im 7 - 7:30er Schnitt. :D
Klingt am Anfang langsam, aber hintenraus geht es dann halt immer noch ganz gut.

Die Nervosität besteht im Moment an der Tatsache, das ich gerade unsicher bin, ob meine Entscheidung der Anreise in der Nacht, die richtige war?!?
In Bezug auf meinen Laufkalender in diesem Jahr schon!!
Auf den Lauf gesehen, wohl eher nicht. :klatsch:

Egal, hake ich dann während des Laufens als Erfahrungswert und möglichen Tippgeber für andere Starter bei kommen Ultra´s oder Marathonläufen ab. :hihi:
Hauptsache am Mont Blanc mache ich keine Fehler!!!

Meine Tasche liegt schon bereit, aber nicht nur die, zusätzlich noch der Kleiderbeutel für den Zielbereich, um sich umziehen zu können, trotz fehlender Duschen.
Hinzu kommt noch der Rucksack mit evtl. Utensilien für Kälte (Jacke + Hose, .....)
Sieht wieder nach einer mehrtägigen Reise aus. *lach*

Ich werde es mal festhalten und mit hoffentlich vielen schönen Bildern vom Brocken-Challenge veröffentlichen. Vielleicht filme ich sogar ein wenig, wenn ich die Action-Kamera befestigt bekomme.

Grüße
Michael

viermaerker
06.02.2009, 12:32
Bis Waldhessen bin ich auf jeden Fall damit fertig. :nick:
Grüße
Michael

mach Dir keinen Stress!
Dort werd' ich nieeeee laufen, behalt's also ruhig!

Walter

viermaerker
06.02.2009, 12:37
Einerseits die Freude im Schnee laufen zu können

Diese Freude hält sich bei mir immer in sehr engen Grenzen :D


Ich wünsche Dir viel Glück, das braucht's ja auch immer, und vor allem den Erfolg, den Du Dir erhoffst!

Walter

cologne_biel_hawaii
06.02.2009, 14:48
mach Dir keinen Stress!
Dort werd' ich nieeeee laufen, behalt's also ruhig!

Walter

Glaubst Du das, oder weißt Du das?!? :teufel:
Danke!! :daumen:


Diese Freude hält sich bei mir immer in sehr engen Grenzen :D

Ich wünsche Dir viel Glück, das braucht's ja auch immer, und vor allem den Erfolg, den Du Dir erhoffst!

Walter

Solange es schöner, weißer und festgetretener Schnee ist, auf dem man gefahrlos laufen kann, macht es mir Spaß.

Danke!!
Mit Genuss laufen und die Landschaft wahrnehmen, das erhoffe ich mir.
Alles andere ist zweitrangig. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
09.02.2009, 12:25
Die Brocken-Challenge liegt nun 2 Tage hinter mir, aber die Bilder sehe ich noch vor mir.
Ein wunderschöner Lauf in das Harzgebirge hinein, landschaftlich wird alles geboten.
Das die Strecke teils vereist war, damit musste man rechnen, das sie schneebedeckt war, damit wollte ich rechnen. Sollte doch schließlich ein Lauf im Schnee werden. :D

Einen etwas längeren Bericht, habe ich unter Laufberichte eingestellt,
Bilder gibt es später in meinem Blog, ich muss die schlechten noch aussortieren. :)

Grüße
Michae

P.S. Wer Anfang Februar 2010 nichts vor hat und sich Distanz und Höhenmeter zutraut, sollte sich mit diesem Lauf mal auseinandersetzen. :daumen:

cologne_biel_hawaii
11.02.2009, 12:49
Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie sehr ich mich neben den Ultraläufen auch auf neue Laufbekanntschaften freue?!? :nick:

Beim Brocken-Challenge waren es Norbert, Wolfgang, Birte und Gerhard. :daumen:

Von Norbert erfuhr ich, das er beim UTMB in 2008 dabei war. Er schilderte mir seine Erfahrungen und gab Tipps bezüglich Laufdauer/Schlaf.

Mit Wolfgang unterhielt ich mich über diverse Ultraläufe, bzw. war ich aufgrund seiner langen Ultrajahre eher der gespannte Zuhörer, was so die kleinen Geschichten der Vergangenheit betraf.
Besonders aufmerksam war ich über seinen bevorstehenden Start bei der Transgrancanaria, Ende Februar. Den Lauf habe ich mir schon einmal notiert. :geil:

Gerhard und Birte planen dieses Jahr einige Ultraläufe, u.a. auch einen Etappenlauf (Birte) von Aachen nach Trier. Somit war u.a. auch dies ein Gesprächsthema, da ich ebenfalls einen Etappenlauf in diesem Jahr mache.
Gerhard machte mich später mit seinem Shirt vom Chiemgauer 100er neidisch. :D

Mein eigener Laufkalender wird wahrscheinlich auch in Zukunft nie leer bleiben,
sondern eher wegen der vielen interessanten und netten Laufbekanntschaften, stetig wachsen. :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
13.02.2009, 10:11
In diesen trüben Tagen musste ich recht häufig an Wolfgang S. (Laufbekanntschaft vom Brocken-Challenge) und seinen bevorstehenden Transgrancanaria (Ende Februar) denken.

Einerseits weil ich nichts gegen ein paar erholsame Tage auf dieser Insel hätte, aber vielmehr deswegen, weil ich zu gerne den Ultra-Trail mitlaufen würde!!! :nick:

Der Brocken-Challenge ist körperlich verarbeitet, die langsamen Ultraläufe machen mir nicht viel aus. Aber genau dies halt ich gerade bei mir für etwas gefährlich.

Körperlich und geistig bin ich total fit, spüre keine Belastungen aus dem Brocken-Challenge. Habe am Mittwoch schon 20 Trainingskilometer hinter mich gebracht und werden heute wieder 20km laufen gehen. Vielleicht sogar am Samstag auch eine weitere Kölnpfad-Etappe.

Im Moment spüre ich einen Bewegungsdrang, den ich teils nicht richtig unter Kontrolle habe.
Zumindest habe ich dieses Gefühl, denn ich schaue zur Zeit nach Marathonläufen in den nächsten Tagen und Wochen.

Eigentlich habe ich einen klaren Blick was meine eigene Belastungsfähigkeit angeht und was ich mir zumuten kann.
Dennoch bin ich etwas in Sorge, weil ich auch das Gefühl habe, interessante Läufe zu verpassen. Dabei liegen noch soviele Jahre vor mir. :nick:

Ich sollte mal wieder ein Entspannungswochenende einlegen.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
16.02.2009, 09:59
Seitdem ich Ultra laufe, habe ich für mich das Genuss-Laufen entdeckt. Dieser erste Ultra (12-Stundenlauf) war für mich etwas ganz neues und bis heute etwas ganz besonderes, denn hier habe ich Läufer/innen kennengelernt, die ganz anders drauf waren.
Die mit einer Lockerheit in den Wettbewerg gegangen sind, was mir bis dato völlig fremd war.
Sogleich habe ich mich an eine kleine Gruppe drangehangen und wir sind die ersten ca. 4 Stunden zusammengelaufen.
Das war die beste Erfahrung bezüglich langsames Laufen bei einem längeren Wettbewerb, die ich machen konnte.
Seitdem habe ich die Lust an persönlichen Zeiten + Rekorden verloren, bzw. war sie mir nicht mehr so wichtig.
Vielmehr habe ich dadurch eine neue Lust am Laufen, sprich an neuen Distanzen gewonnen. Was sich ja auch an meinen weiteren Ultra-Wettbewerben und längeren Distanzen/Herausforderungen widerspiegelt. ;-)

Diese Lust hat sich auch bei den Marathondistanzen entwickelt, ich laufe sie zum Spaß, als Training und mittlerweile auch ein wenig als Sammler/Jäger :hihi: . Ich suche mir neue Marathonstrecken, egal ob große oder kleine Veranstaltungen, egal ob landschaftliche oder städtische Marathon´s.

Jetzt jedoch, habe ich merkwürdige Tendenzen bei mir entdeckt, was die Stundenläufe auf kleinem Rundkurs betrifft. Plötzlich will ich im April bei einem 100er neue Bestzeiten aufstellen.
Warum plötzlich der Sinneswandel?!?
Hängt wohl irgendwie mit dem ausgefallenen 12-Stundenlauf in Brühl zusammen, der eigentlich Ende Juni stattfinden sollte und bei dem ich die 100er Grenze knacken wollte.

Jetzt müsste ich also das Training ein wenig bei den längeren Einheiten forcieren, sprich Tempo machen. Richtige Lust dazu habe ich eigentlich nicht, weil ich andererseits auch befürchte, das ich die Lockerheit verliere und somit neuer falscher Ehrgeiz hoch kommt.

Wie soll ich diesen Spagat zwischen lockerem laufen und dem 100er in Waldhessen im April schaffen?!?
Kann ich für diese Stundenläufe im Kreis eine andere Motivation/Training aufbauen, als für die restlichen Läufe, egal ob Marathon und Ultra?!?

Schwierig, schwierig

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
17.02.2009, 18:42
Heute kam der 2. Newsletter von einem Event, welches erst im nächsten Jahr stattfindet und in mir sämtliche Facetten von Gefühlen aufsteigen ließ.
Freude, Respekt, Angst, Unsicherheit, ....., und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Es ist zwar noch bis Mai 2010, wenn dieser Lauf für einen kleinen Teilnehmerkreis (ca. 25) zur Herausforderung wird, aber das ist nicht gerade viel für eine gewissenhafte und konsequente Vorbereitung. Dabei strebe ich für meinen Teil nur ein gutes Finish an, fernab jeder Zeit.
Eigentlich so, wie ich es immer möchte. :nick:

Allerdings werde ich mir bald mal Gedanken darüber machen müssen, ob ich an meiner Grundgeschwindigkeit bei langen Läufen nicht etwas arbeiten muss, um dann bei dieser Distanz hintenraus ein Polster zu haben. :confused:
Allerdings unter der Prämisse, das die Faktoren "Spaß und Genuss" nicht zu kurz kommen, oder leiden müssen. :teufel: :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
19.02.2009, 10:37
Gestern war ich mal wieder schwimmen, auch wenn mir nach dem "nach-Hause-Lauf" eher nach Whirlpool oder Sauna zumute war.
Während des Laufens lief es wunderbar, auch wenn ich die Strecke mittlerweile blind laufen kann. Wenn es wärmer wird, gibt es ja unterwegs auch Alternativen um nach Hause zu kommen, allerdings verlängert dies ein wenig die Distanz. Aber am Rhein entlang ist allemal schöner!!!

Nach der Dusche fühlte ich mich etwas müde und fügte doch eine Pause ein, obwohl ich ursprünglich direkt schwimmen gehen wollte. Sonst wird das nie was im Herbst. :peinlich:

Gesagt, getan, fühlte ich mich 1 Stunde später wieder viel besser.
Was es war, kann ich gar nicht mehr sagen. Ob ich zu heiss geduscht habe?!? Ein wenig gefroren habe ich nach dem Lauf schon!!!

Kurz nach 19 Uhr bin ich dann ins Becken gesprungen.
Erst langsam zum Einschwimmen ein paar Bahnen im Bruststil, dann der Versuch zu kraulen :motz: , ob ich jemals meinem Sternzeichen alle Ehre machen werde?!? :confused:

Es geht vorwärts, aber gaaaaanz langsam. Nach 3 Bahnen war ich wieder ko und musste wieder auf Brustschwimmen umsteigen, was problemlos klappt und das KO-Gefühl verfliegen lässt. Nach 45 Minuten hatte ich aber genug.

Dennoch bin ich etwas zuversichtlich. :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
20.02.2009, 18:49
Eigentlich hatte ich heute vor, ein wenig Hügeltraining anzufangen, um mich ein wenig einzustimmen auf das, was mich in 6 Monaten und 1 Woche erwarten wird!!!!
Distanzen werde ich reichlich in diesem Zeitraum absolvieren, allerdings zu 90 % nur in der Horizontalen, was mir fehlt sind eindeutig die Höhenmeter.
Ich habe zwar schon den Brocken-Challenge hinter mir, aber das war es dann auch bis zum Mai. Somit habe ich ca. 3 Monate, wo ich Höhenmeter trainieren muss.

Das war heute angedacht, eine kleine Trainingsstrecke, wo es immer wieder kleine giftige Anstiege gibt, die man getrost öfters laufen kann.
Heute war jedoch einer der Tage, wo es zum Sieg des Schweinehundes locker wegen heftigem Regens gereicht hat. Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes, den H... nicht hochbekommen.
Glücklicherweise habe ich für solche Tage das Fahrrad im Keller stehen. *puhhh*

Handtuch, Apfelschorle, Tageszeitung für die ersten 30 Min. und Fernseher für den Rest, waren dann ein gutes Alternativprogramm zum bescheidenen Wetter draussen.
Es hat sich gelohnt, die letzten 40 Minuten liefen verdammt gut.
Das gute Gefühl hat den Schweinehund im Nachhinein verjagt.

So gehe ich am Sonntag dann in ein etwas anspruchsvolleres Hügeltraining vor den Toren von Köln. :nick:

Grüße
Michael

viermaerker
20.02.2009, 22:37
Glückwunsch zur Rad-TE, Michael!

Ich bin seit heute auf Urlaub, und meine Absicht statt Ski zu fahren, so wie der Rest der Familie, meine Hügel- und Bergkilometer abzuspulen versinkt hier im Schnee!.
Entweder muß ich mir ein Alternativprogramm einfallen lassen (was - keine Ahnung) oder es werden extrem regenerationslastige 5 Tage:D.

Walter

cologne_biel_hawaii
21.02.2009, 20:54
Glückwunsch zur Rad-TE, Michael!

Ich bin seit heute auf Urlaub, und meine Absicht statt Ski zu fahren, so wie der Rest der Familie, meine Hügel- und Bergkilometer abzuspulen versinkt hier im Schnee!.
Entweder muß ich mir ein Alternativprogramm einfallen lassen (was - keine Ahnung) oder es werden extrem regenerationslastige 5 Tage:D.

Walter

Danke!!!! Im Nachhinein war das extrem motivierend, wie heute noch einmal!!

Dann wünsche ich Dir und Deiner Familie einen schönen Winterurlaub.

Also Schneetraining (laufen) ist genauso effektiv wie Hügel- und Bergkilometer.
Muss da gerade an Rocky (IV - glaube ich) denken, wo er in Russland im Schnee trainiert und versinkt, aber mit jedem Tag kräftiger wird und besser damit zurecht kommt. :D

Danach kannst Du in der Sauna relaxen. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
21.02.2009, 21:02
Heute gibt es mal einen ziemlich kurzen Eintrag. :D

Das geplante Fahrradtraining war heute ....geil, es lief rund und ich bin voller Zuversicht, was dieses Jahr angeht. :nick:
Keinerlei Belastungen in den Beinen, ich freue mich auf den Sonntag und das profiliertere Gelände.

Zudem kam gestern noch eine Mail bezüglich meiner Anfrage an den Veranstalter eines Laufs im April, an dem ich teilnehme.
Mein Wunsch war nicht wirklich so abwegig, sodass wir am Tag meiner Anreise, sprich vor der Veranstaltung darüber reden, wie wir das am Besten regeln. :hurra:

Absoluter Hammer, jetzt muss ich noch eine Schippe im Training drauflegen und mir Laufumwege suchen!!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.02.2009, 10:44
Am gestrigen Sonntag war der langersehnte Auftakt in ein Hügeltraining für dieses Jahr. Der Königsforst wurde ausgeguckt, da mir der Weg in die Eifel noch zu lang ist. ;-) Da ich abseits der offiziellen 7km Runde von der Winterserie (HM) in Refrath, 2 schöne Hügel kenne, habe ich diese in die 7er Schleife mit eingebaut. Soweit der Plan, diese Strecke 3 x zu laufen, um am Ende mit dem Umweg (dann 8km) auf 24km zu kommen.

Mit Rucksack (gepackt, damit das Training sich auch real anfühlt :hihi: ) und MP3-Player lief ich dann los und hatte gerade den ersten Hügel hinter mir, da kam mir der Gedanke, es heute doch ein wenig auf die Spitze zu treiben, bzw. etwas auszutesten.
Die Brocken-Challenge war, was die Höhenmeter betrifft um einiges imposanter, daher sollte mich hier die kleine Hügelvariante nicht auspowern.
Gedacht, getan, als ich den 2. Hügel hinter mir hatte und gerade auf der Kuppe war, drehte ich mich um und lief zum Ausgangspunkt vor dem 1. Hügel zurück, erklärte mich unterwegs für bekloppt :tocktock: und setzte zur Wiederholung an.
Die Beine meckerten überhaupt nicht, wie auch, ich lief langsam und wollte dies ja jetzt in jeder Runde so machen. Beim 2. Mal oben angekommen, war ich zufrieden und musste irgendwie lächeln, denn das Teilstück danach geht schön hinunter und es bleibt Zeit zur Erholung und um wieder in den gewohnten Tritt zu kommen.
2. Runde nächster Versuch, erst war ich skeptisch, aber je näher ich an die Hügel ranlief, desto sicherer wurde ich bezüglich meiner Entscheidung. Beim Anlauf auf die Hügel, ca. 4km, kann man es sich ja anders überlegen. ;-)
Es regnete mittlerweile in Bindfäden oder im Nieselregen, keine Ahnung was es genau war, ich wurde nur äusserlich nass.
So lief ich wieder die Hügel hinauf, wurde immer wieder etwas schräg angeguckt, weil ich im Königsforst mit Rucksack laufend unterwegs war. Eigentlich wollte ich die Stöcke ja auch noch mitnehmen.
Oben angekommen, machte ich wieder die Kehrtwendung und variierte jetzt etwas, mit Tempo hinunter und den Hügel hinauf in leichten und sehr kurzen Intervallen, um dann wieder hinunter auszutrudeln.
So hatte ich nach dem erneuten Weg hinauf bereits 10 Hügel statt deren 4, denn auf dem Weg zurück musste ich ja auch einen Hügel wieder rauf.

Nun hatte ich aber das Gefühl einer Wirkung in meinen Beinen, die Unterschenkel muckten auf und ich horchte in mich hinein. Jedoch verflog dies auf dem Weg zurück zum Ende der zweiten Runde.
Auf der 3. Runde war ich nun doch ein wenig durchnässt, der Rucksack noch ein paar Gramm schwerer, aber die Musik der 80er ließ mich beschwingt weiterlaufen. Warum lief gerade jetzt "In the Navy" von den Village People?!?
Ich bemerkte gar nicht, das ich schon wieder vor den Hügeln war und diese locker in Angriff nehmen wollte. So kam es auch, ich war locker und bewältigte sie in einem ruhigen Lauf, völlig gedankenfrei und angetrieben von der Musik.
Nun fiel mir wieder ein, was ich für Mont Blanc unbedingt noch kaufen muss, einen 2. langlaufenden MP3-Player als Motivationsstütze, -hilfe!!!!
Die 3. Kehrtwende verlief besser als die zweite!!! Kein Murren der Unterschenkel.
Dennoch war ich dann auf dem Weg zurück ins "Ziel" froh, fertig mit dem Training zu sein.
Hochgerechnet waren es insgesamt ca. 450 Höhenmeter bei einer Hügelhöhe von ungefähr 30 Metern. Nicht viel, aber in ihrer Konzentration auf kurzem Stück sehr fordernd. ;-)

Eine schöne Strecke mit viel Alternativpotential, denn ich könnte nach den Hügeln auf die offizielle 7er Runde zurückkehren, in entgegengesetzter Richtung laufen und 1km später wieder vor den Hügeln stehen. So hätte ich eine 2,5km Hügelrunde.

Dann aber hoffentlich bei schönerem Wetter!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.02.2009, 11:07
Wo soll das eigentlich Hinführen?!?
Am WE habe ich mich mal vor den PC gesetzt und eine Tabelle von wichtigen, interessanten, harten, gewöhnungsbedürftigen, schönen, ......, Läufen gemacht.
Spalte 1 war für die bereits erledigten Marathon- und Ultraläufe, Spalte 2 für die geplanten/gemeldete Distanzen in 2009 + 2010, Spalte 3 für diejenigen Läufe, die ich in naher Zukunft machen möchte und die letzte Spalte für die Wettbewerbe, die noch mit einigen Hürden versehen sind, wie "Qualifikationszeiten" oder deren Startgelder sich im 4-stelligen Bereich befinden, oder die am anderen Ende der Welt sind und ein Vermögen verschlingen. ;-)

Spontan ergab sich eine recht ausgewogene Liste, bis auf die letzte Spalte.
Aus dem Kopf heraus und aus den vielen Erzählungen/Unterhaltungen während der letzten Ultraläufe, füllten sich Spalte 2 (nahe Zukunft) und Spalte 3 (mittel- bis langfristig) ähnlich schnell, wie die bereits erledigten Läufe.

Anders ausgedrückt, hatte ich in jeder Spalte ungefähr 35 - 50 Einträge.
Schön, dachte ich, da hast Du ja die nächsten Jahre bereits gut verplant. *gg*

Als ich aber dann den Veranstaltungskalender der Deutschen Ultramarathon Vereinigung e.V. (DUV) öffnete und scrollte und scrollte und ...., wurde meine Liste immer länger und länger, zumindest die 3. Spalte der mittel- bis langfristigen Läufe. ;-)

Hätte ich doch nur 15 Jahre eher mit den Ultraläufen angefangen!!! :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
25.02.2009, 15:12
Mit meinem gestrigen Eintrag über eine Laufliste und deren Auswirkungen auf die nächsten Jahre und die kleine Diskussion über Hügel/Berge fiel mir heute ein, das ich mich ja noch um eine Unterkunft vor und nach dem Abenteuer Ultra Trail du Mont Blanc kümmern sollte.

Chamonix ist etwas teurer, dennoch gibt es Unterkünfte in allen Komfort- und Preiskategorien. Wäre nur noch zu klären, Einzelzimmer, Mehrbettzimmer oder sogar Zelten?!? :confused:

Für das Zelten spricht vor dem Wettkampf die Atmosphäre, die Nähe zur Veranstaltung und das Schlafen unter freiem Himmel.
Dagegen spricht evtl. Unruhe, schlechtes Wetter und vor allen Dingen nach dem Wettkampf der gewünschte Bettkomfort für die müden Knochen. ;-)

Für das Einzelzimmer sprechen Ruhe und Abgeschirmtheit, aber das will ich eigentlich gar nicht, also eher ein Nachteil.

Für das Mehrbettzimmer spricht der Austausch mit anderen Läufern, die Ablenkung, der Spaß, die gemeinsamen letzten Stunden davor :hihi:, egal ob UTMB oder CCC.
Zudem reise ich ja mit einem CCC-Teilnehmer gemeinsam aus dem Kölner Raum an. :daumen:
Komfort ist für danach gegeben. Evtl. finden sich ja noch andere Mitbewohner.

Ich glaube, ich habe mir gerade die Antwort selbst gegeben!! :D

Grüße
Michael

P.S. Das Zelt mit Schlafsack, .... wäre ja auch zusätzliches Fluggepäck. :tocktock: Ich muss ja später lange genug schleppen. :D

cologne_biel_hawaii
26.02.2009, 13:49
Heute noch einmal die lockere Hausrunde absolvieren und morgen die Beine auf der Rolle (Fahrrad) 1 Stunde locker in Bewegung halten, bevor es am Samstag nach Bad Salzuflen geht.

Es wird mein 4. Lauf in diesem Jahr werden, 2 über die Marathonstrecke und 2 auf der Ultradistanz. Alle 4 Wettbewerbe sind Premierenläufe für mich gewesen, sprich, ich bin das erste Mal in Kevelaer, Rodgau, Brocken-Challenge am Start gewesen, bzw. stehe in Bad Salzuflen zum ersten Mal auf der Strecke. :D
Als ich im letzten Jahr angefangen habe, die Läufe für 2009 zu planen, war ich mir schon bewusst, das es eine Herausforderung werden wird. Schließlich hieß es Kilometer sammeln, da alles für die beiden großen Herausforderungen im August ausgerichtet sein würde.

Nun sind die beiden ersten Monate fast vorbei und der August scheint mir mit immer größeren Schritten entgegenzukommen. :)
Die Portion Respekt habe ich behalten, sie wird sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten noch größer werden, ein wenig Bammel/Angst wird auch dabei sein, das finde ich in Ordnung. So bin ich mir immer bewusst, was auf mich wartet. :daumen:

Insgeheim habe ich natürlich gehofft, das 2008 eine gute Vorbereitung/Grundlage für 2009 gewesen sein wird. Dies kann ich eigentlich bestätigen. Die diversen Marathonläufe haben Spaß gemacht, weil sie sehr unterschiedlich waren. Mental gewachsen, bzw. gestärkt wurde ich durch einen Ultra (24h) im Mai und die beiden Qualifikationsläufe (Ultra´s) innerhalb von 14 Tagen für den Ultra Trail du Mont Blanc. Was ich hier erleben durfte, möchte ich nicht mehr missen!!!!! :nick:

Es läuft wirklich wie erhofft!!! Die bisherigen Läufe in 2009 habe ich sehr gut weggesteckt.
Somit wird der April zu Anfang mit einer verrückten Idee (Herausforderung) gewürzt und zum Ende mit mit einem Doppelplack aufgestockt.
Ich ziehe also die geplante Wettbewerbshärte aus dem Mai (Etappenlauf) um gute 6 bzw. 4 Wochen nach vorne.
Dabei hoffe ich, das es weiter so gut läuft, wie im Moment!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
27.02.2009, 14:31
So, jetzt ist alles in "Sack und Tüten". :D
Gestern bin ich schnell bei meinem Hausarzt vorbeigefahren und habe mir zwischen Feierabend und Lauftraining noch schnell die Ärztliche Bescheinigung für den Ultra Trail du Mont Blanc unterschreiben lassen. (Zur Sicherheit in 2-facher Ausfertigung, man weiß ja nie, was so auf dem Postweg nach Frankreich verloren gehen kann.) Glücklicherweise kann man auf der Homepage des Veranstalter den eigenen Status abrufen und so erkennen, ob alle erforderlichen Unterlagen eingegangen sind. :daumen:

Seitdem ich auf die Ultradistanzen umgestiegen oder aufgesattelt habe, bin ich noch nie so oft beim Arzt gewesen. Hat also auch so seine Vorteile.

Für einen Marathon musste ich bisher nur für Paris eine derartige Bescheinigung vorlegen. Beim Berg-Ultra-Trail in Italien war diese ebenfalls Pflicht. :daumen:

Grundsätzlich bin ich dafür, denn man setzt sich mit dem Thema Gesundheit + Belastung viel mehr auseinander, zumindest ging es mir so, als es auf die Ultradistanzen ging.
Dort habe ich erstmalig mit Belastungstests angefangen und mich mit meinem Herzrhythmus-Strömungen und möglichen Anomalien auseinandersetzten dürfen/müssen.
Ist zwar kein Freibrief dafür, das es keine Probleme geben könnte, aber Störungen waren bisher mehrfach nicht zu erkennen!!!

Und das beruhigt ungemein!!!! :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
01.03.2009, 19:34
Eigentlich reise ich immer so zeitig zu einem Wettbewerb an, das ich noch genügend Zeit habe, die Beine locker von der langen/längeren Autofahrt zu bekommen, mir den Veranstaltungsort, sprich Start und Ziel näher anzuschauen und um einen ersten Eindruck zu bekommen.

So war es auch am 28.02.2009, laut Routenplaner sollte ich bei moderater Geschwindigkeit (110km/h) knapp unter 2 Stunden am Ziel sein. 9:15 Uhr saß ich im Auto und 12:15 Uhr sollte der Start des Marathon in Bad Salzuflen sein, einem Wettbewerb, der sich auch "Lauf im Baukastensystem" nennt.

Eigentlich eine hervorragende Idee, auf der Strecke entscheiden zu können, ob man 2, 3, 4 oder 5 Runden läuft. Nach einer Eingangsschleife würde die jeweilige Runde = 8 km bedeuten.
Knappe 1500 Sportler/innen standen an der Startlinie, zu der ich es auch noch so gerade eben geschafft habe. Ungefähr um 12 Uhr habe ich einen Parkplatz gefunden, der gut 2-3 Minuten vom Start entfernt war, schnell mal eben die Startnummer abgeholt, in der Turnhalle umgezogen und ab ins Läufervolk. ;-)
Trotz der Hetze blieb ich ruhig, was hätte mir sonst passieren können. Wäre ich halt dem Feld hinterhergelaufen, darin hatte ich doch schon Übung, denn das ist mir beim Untertage-Marathon in Sondershausen/Erfurt 2007 passiert.
Ich machte ein paar Bilder und entdeckte mal wieder Bernhard Sesterheim (Ultraläufer). Wir klatschten uns ab und ich erinnerte ihn noch einmal an Badwater und sein Email-Postfach.

Mit knapp 5-minütiger Verspätung ging es dann auf die Strecke, die uns gleich zu Anfang einen Hügel hinaufschickte, der uns erahnen ließ, das der Weg einerseits anstrengend werden würde und andererseits eher ein Crosslauf auf uns warten würde. Tiefer und matschiger Boden, ließ die noch sauberen Schuhe schnell mit einer neuen braunen Farbe überziehen.
140 Höhenmeter auf dem ersten Kilometer trennten nicht die Spreu vom Weizen, da hier viele erwartungsgemäß früher aussteigen und nicht die volle Marathondistanz laufen, nein, die Steigung sorgte dafür das die sonst üblichen Unterhaltungen auf den ersten Kilometern schlagartig aufhörte. Körner sparen durch Mund halten, auch nicht schlecht.

War diese Steigung geschafft ging es in "Wellen" und das ist wörtlich zu nehmen, auf den Rundkurs. Es gab praktisch keine Verschnaufpause, mal ging es hoch und wieder runter, bevor der nächste kleine giftige Hügel wartete. Auch wenn es manchmal nur 10 Meter bergauf waren, sollte sie am Ende bemerkbar sein.
Zudem kam die Anstrengung des konzentrierten Laufens, der Weg war schmal, sodaß max. 2 Läufer/innen nebeneinander laufen konnten, das führte aber dazu, das alle auf dem gleichen Weg, den Boden noch matschiger machten und jeder aufpassen musste, das man nicht wegrutschte, besonders an manchen Passagen, wo es hinab ging.
Teilweise bot sich der Wegesrand an, wo Laub lag und etwas für Trittsicherheit sorgte, aber hier barg sich die Gefahr, was unter dem Laub war. Luftlöcher, Baumholz, Wurzeln, ... also nicht ganz ungefährlich.
Die ersten Runde hatte insgesamt eine Höhendifferenz von ca. 250m, danach wurde es etwas weniger weil die Anfangsschleife/Steigung wegfiel. Aber auf allen 5 Runden zusammen genommen, war es locker 4-stellig in den Höhenmetern, zusätzlich bepackt von einigen Kilos Schlamm an den Schuhen und der Kleidung. *lach*

Es gab 2 Verpflegungsstellen, die total ausreichend waren, eine unterwegs mit Flüssigkeit (Wasser, Tee) und eine kurz vor der Streckengabelung (weiterlaufen oder ins Ziel) mit Tee, Wasser, Cola, Malzbier, Bananen, Orangen und Schokolade(!!), sogar in Vollmilch und Zartbitter. Klasse!
In der 3. Runde dünnte sich das Feld merklich aus, viele waren hier schon ins Ziel abgebogen, da wartete nach ca. 1,5km auf der 3. Runde ein kleines Team mit Textmarker auf uns, um unsere Startnummer mit einer Kennung zu markieren. Dies sollte als Hilfe und Unterstützung für die spätere Urkundenerstellung helfen. Für die Runde 3,4 und 5 gab es natürlich unterschiedliche Farben.

Ach so, was ich mit der Überschrift angedeutet habe, aber noch mit keinem Wort erwähnt hatte, war der Kommissar Zufall im Terminkalender des Marathon´s und der Fußball-Bundesliga.
Spielte doch der 1. FC Köln am Freitagabend gegen Arminia Bielefeld.
Glücklicherweise endete das Spiel 1:1, denn sonst hätte es bestimmt den einen oder anderen Kommentar währende des Marathon´s gegeben, denn ich lief mal wieder mit meinem „Kölle-Shirt“ herum. Bad Salzuflen liegt in unmittelbarer Nachbarschaft von Bielefeld!!!!
So gab es nur freundliche Kommentare und wie immer ein Hinweis auf Kölle-Alaaf. ;-)
Ein kleiner Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Rheinländern und Westfalen. ;-)

Auch nach der 3. und nach der 4. Runde gab es einige Läufer/innen, die abbogen und somit dann 26km oder 34km gelaufen sind. Einige von den 4-Rundenläufern sahen eigentlich noch so gut aus, das sie die 5. Runde und somit einen Marathon hätten laufen können.
Wahrscheinlich hatten sie aber etwas anderes im Sinn, oder wollten diese Distanz als Vorbereitung laufen. Wenn es eine Vorbereitung war, dann war es eine ordentliche, angesichts des Streckenprofils.
Auf der letzten Runde waren wir ein überschaubares Feld. Mittlerweile wusste man, welchen Streckenabschnitt man meiden musste, wo es Obacht heißen sollte und welcher Hügel noch einmal zur Herausforderungen werden sollte.

Das letzte Mal am Verpflegungspunkt angekommen, hieß es nun in die andere Richtung abbiegen, um so den letzten Kilometer in Richtung Ziel zu laufen. Ein wenig durch den Ort, ging es dann am Start vorbei ins Ziel, wo ich zum ersten Mal in meinem Läuferleben gescannt wurde!!!! (Die Startnummern hatten einen zusätzlichen Barcode, zur Erfassung des Teilnehmers.)

Bad Salzuflen ist ein schöner, kompakter Marathon, den man mit allen Lauffreunden machen kann, da er von 18km – 42km in Abhängigkeit von den gelaufenen Runden für jeden etwas anbietet. Laufzeiten sollten allerdings in den Hintergrund rücken, einmal wegen der Enge der Strecke und dann wegen Profilierung und Bodenbeschaffenheit.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
03.03.2009, 08:24
Manches trifft einen wie der Schlag,
anderes wiederum bohrt sich so tief ins Herz,
das der Schmerz nicht mehr nachlässt.

Keine Aussicht auf Besserung?!?
Keine Möglichkeit des gemeinsamen Weges?!?
Keine Erkenntnis der vielen Jahre?!?
Keine Zusammenrücken in schwieriger Zeit?!?

Hoffnung, manchmal reicht Hoffnung nicht aus.

Ich verabschiede mich erst einmal.

Grüße
Michael

Derda
03.03.2009, 09:31
Verdammt, was ist bloß passiert:confused:

egal was, ich wünsch dir alles gute und viel kraft!!!

Gruß Heiko

nachtzeche
03.03.2009, 10:33
Hey Michael!
Du läst uns im Dunkeln... was ist denn los? Würde mich freuen, wenn du ein wenig Licht reinlässt - wenn du kannst!
Wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute - bei was auch immer!
Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
04.03.2009, 12:29
Hey Michael!
Du läst uns im Dunkeln... was ist denn los? Würde mich freuen, wenn du ein wenig Licht reinlässt - wenn du kannst!
Wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute - bei was auch immer!
Liebe Grüße
nachtzeche

Hi Chris,

ein Licht kann ich leider zur Zeit nicht sehen, dafür ist der Tunnel wohl zu lang.
Es ist leider kein Problem körperlicher Art, sprich Verletzung oder Krankheit. (Wobei das natürlich auch ein Kampf um alles sein kann. In diesem Sinne -> rennmaus4444 -> alles Gute.)

Es ist ein Beziehungsproblem.
(Mehr kann/möchte ich hier (öffentlich) nicht schreiben.

Grüße
Michael

P.S. Danke für die Wünsche!!

cologne_biel_hawaii
12.03.2009, 13:08
Es gibt unterschiedliche Betrachtungsweisen,
was jemand betreibt, wie es betrieben wird und ob es normal, gesund, verrückt,
oder wie auch immer ist.

Den Blick auf das unmittelbare Umfeld sollte man jedoch nicht verlieren,
im Gegenteil, je länger man etwas macht, desto häufiger sollte man sich "umschauen/umhören".

Die knappen 10 Tage Ruhe (abschalten vom Laufen) waren mehr als überfällig, wird man doch wieder etwas geschärft, bzw. hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, die wahren/eigentlichen Freuden des Lebens neu/wieder zu entdecken.

Ich laufe wieder, erstmalig im April, aber ich laufe jetzt bewusster, gezielter und reduzierter, was die reinen Läufe betrifft.
Konzentrieren werde ich mich aber auf ausgesuchte Ultraläufe.

Wenn etwas von Herzen kommt, dann ist Kompromiss eigentlich ein hartes und falsches Wort.

Grüße
Michael

P.S. Jetzt kann ich mich wieder auf die Läufe freuen, aber nur weil die Freude woanders zurückgekehrt ist. :nick:

laufjoe
12.03.2009, 15:05
endlich mal wieder ein vor freude strotzender beitrag!

auf zu neuen taten!

cologne_biel_hawaii
14.03.2009, 10:41
endlich mal wieder ein vor freude strotzender beitrag!

auf zu neuen taten!

So ist es!!!!
Ich glaube, das jetzt mehr als ein Knoten geplatzt ist.

Wir sehen uns, spätestens beim Marathon in HH. ;-)
Oder liegt Waldhessen nicht direkt vor Deiner Haustür?!? So als unbeteiligter Zuschauer. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.03.2009, 10:42
Die letzen Tage waren etwas konfus, vorsichtig ausgedrückt.

Nun beginne ich wieder mit dem Training und muss feststellen, das das Beginnen von heute auf morgen genauso schwer fällt, wie das Aufhören vor ca. 2 Wochen.

Nicht, das ich nicht mehr fit bin, so schnell sollte das nicht gehen. Ich denke mal, das es ähnlich wie eine Krankheit ist, in der man den Körper nicht belasten darf.
Allerdings habe ich hier keine zusätzlich Schwächung des Körpers durch eine Krankheit.
Ich habe das Problem, das ich mich selbst nach 14 Tagen motivieren muss.
Vom Kopf her weiß ich, was zu tun ist, schließlich stehen noch ein paar Läufe im Kalender, die nicht gestrichen wurden. Gerade die sind jedoch etwas länger und fordernder. Was die Ausdauer und Fitness betrifft, müsste ich also Gas geben.
Mein Körper jedoch streikt noch ein wenig, nicht aus Schmerz oder Verkrampfung oder Schlappheit, sondern einfach weil die Kommunikation zwischen Kopf und Körper gestört ist und andere Dinge in den letzten Tagen wichtiger waren!!!

Ich werde mit den Fahrradtraining auf der Rolle anfangen und mich fit halten. Schade eigentlich, denn die Temperaturen und die Sonne kündigen so langsam ein Wetterwechsel an.
Vielleicht bin ich in einer Woche ja wieder so weit, das ich Waldhessen im Kopf + Körper verankert habe.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.03.2009, 19:25
Leider hat das nicht so geklappt mit dem langsamen Wiederbeginn des Laufens, da mich die Bronchien etwas in Mitleidenschaft gezogen haben. Im Moment ist dann doch nur geruhsames Radfahren auf der Rolle angesagt. Leider, denn in 2 Wochen steht ja Waldhessen auf dem Plan.
Zur Zeit habe ich das Gefühl, das das gewaltig nach hinten los geht. Zumindest wenn ich das auf die 5, 9 oder 12 Stunde beziehe. ;-)
Das Radfahren wiederum motiviert mich dann doch, denn zwischenzeitlich fahre ich eine 2. Einheit pro Tag. Hauptsache KM runterspulen und die Beine auf Trab halten, das ist das Einzige, was zur Zeit zählt. *gg*
Ab Mittwoch/Donnerstag geht es dann wieder auf die Laufstrecke. Langsam und erst einmal 14km. Aber dann geht es los!!!!! (Nach Rücksprache mit dem Arzt und der letzten Untersuchung. :nick:)
Will ja schließlich nichts falsch machen. Der gesunde Menschenverstand rät dann doch eher zum Verzicht, wenn ich dadurch die nächsten Läufe nicht gefährde.

Zeigt eigentlich, das mein Kopf noch nicht ganz vom Laufen befallen ist. :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
23.03.2009, 22:35
Der gesunde Menschenverstand rät dann doch eher zum Verzicht, wenn ich dadurch die nächsten Läufe nicht gefährde.
Grüße
Michael

Viel Erfolg wünsche ich Dir - wie immer du dich entscheidest!

Walter

cologne_biel_hawaii
25.03.2009, 15:22
Viel Erfolg wünsche ich Dir - wie immer du dich entscheidest!

Walter

Hallo Walter,

ich bin gestern spontan gelaufen und heute ebenfalls. Das Radtraining hat mir ein wenig über die Laufpause hinweggeholfen!!

Wir werden uns auf jeden Fall in Waldhessen sehen!!!
Freue mich drauf.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
25.03.2009, 15:22
Gestern war es endlich wieder soweit, ich bin gelaufen.
Ich hätte niemals gedacht, das aus ein paar Tagen Laufpause ein regelrechter Entzug werden kann. Okay, viele im Bekanntenkreis meinten, ich wäre schon laufsüchtig, allerdings sind das meist Meinungen von sogenannten "bewegungsfreien" Mitmenschen. :hihi:

Leider wurden ja aus ein paar Tagen Laufpause fast schon 2 Wochen, da darf ich ja etwas Entzug haben. :zwinker2:
Das Radfahren hat mir ja geholfen, mich in meinem Bewegungsdrang etwas zu bremsen. Das Wetter lud mich allerdings weder gestern noch heute zum Laufen ein. Brrrrr, sch. Wetter, für meinen Start hatte ich mir etwas anderes gewünscht, da war es letzte Woche wenigstens sonnig und kalt.
Aber jetzt wollte ich, komme was wolle, also raus mit mir. Schließlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. (Sorry, die Phrase musste jetzt sein.)

Was soll ich sagen, es lief gut, ich bin gemäßigt losgelaufen und habe es entspannt laufen gelassen. Weder Tempo, noch eine andere übertriebene Form des Trainings. Heute bin ich auch nicht kaputt, die Beine sind (dank Rolle) immer noch gut in Schuss, das Einzige am Körper was etwas schmerzt, sind die Schulterblätter. :hihi: Aber das kommt vom beginnenden Rudern für die Berge. Den Oberkörper darf ich diesbezüglich ja nicht vergessen!!

So, jetzt setze ich mich gleich zur Entspannung noch einmal auf das Fahrrad und werde wohl lächelnd und zufrieden ein Stündchen rollen. Jetzt, da ich weiß, das nicht allzuviel verloren ist.

Grüße
Michael

P.S. Apropos Sauerstoff für den Kopf!!! Manchmal glaubt man, das ein neuer Anfang/Start möglich ist und wird dann eines besseren belehrt. Aber das hat nichts mit dem Laufen zutun. :frown:

cologne_biel_hawaii
29.03.2009, 12:34
Mir fällt gerade auf, das ich noch nie über das Thema "Körpergewicht" geschrieben habe.
Eigentlich habe ich damit ja auch überhaupt keine Probleme, da ich ja schon seit einigen Jahren in den verschiedensten Sportarten unterwegs bin.
So ein kleiner Bewegungsspielraum von 2-3 kg bis zum Wettkampfgewicht ist immer drin.
Bei den meisten Ultraläufen ist es eher so, das ich mehr drauf habe, weil ich weiß, das ich trotz ordentlicher Flüssigkeitszufuhr und genügend Bissfestem Gewicht verliere. ;-)

In den Tagen (oder sind es schon Wochen?!? *gg*) meiner Laufpause ist hingegen kaum etwas passiert. Okay, ich habe mich nicht auf die Waage getellt, aber alle Hosen sitzen noch so, wie vorher und die T-Shirts sitzen auch noch richtig. ;-)
Das Training auf der Rolle kann es kaum bringen, denn dort schwitze ich zwar, aber es ist beileibe nicht so Körperfett-abbauend wie das Laufen.
Es seidenn, ich rolle am Limit, wie in diesen Tagen 2 x ausprobiert, aber das kann ich nicht oft machen. ;-)

So freue ich mich, das dieses Problem an mir vorbeizieht und ich in Waldhessen luftige Klamotten anziehen kann, bei strahlend, angenehmen Temperaturen.
Glücklicherweise starten wir am Abend. (22 Uhr)

Grüße
Michael

nachtzeche
06.04.2009, 17:49
Hey Michael :hallo:!

War schön dich am Samstag kennen zu lernen - auch wenn ich echt gerne mehr Zeit für ein "richtiges" Gespräch gehabt hätte!!! Aber die Gelegenheit wird sich schon noch mal ergeben!
Wollte fragen, wie es dir so geht! Macht das Bein noch Probleme? wie hast du den Samstag verdaut? Wie schaut es mit den weiteren Plänen aus? Lass mal von dir lesen...:D

Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
07.04.2009, 11:28
Hi Chris,

war wirklich schade, das es nicht zu mehr Austausch gereicht hat.
Ursprünglich wollte ich ja mit Dir/Euch ja wieder an der Startlinie stehen. :klatsch:
Mental bin ich noch ein wenig niedergeschlagen, aber körperlich geht es mir besser. Die Verhärtung lässt nach, bin gestern bei einer Massage gewesen, ist aber noch nicht ganz weg.

Euch habe ich ja noch einige Zeit beobachten und anfeuern können, bzw. habe ja auch für Heike einige Bilder gemacht. Später musste ich dann fahren, weil ich nicht wusste, ob mir die Rückfahrt mit dem Auto Probleme bereiten würde. Dank Tempomat konnte ich das rechte Bein aber sehr gut entlasten!!
Es war aber die richtige Entscheidung aufzugeben, auch wenn es mich in den Beinen beim 6-Stundenlauf gejuckt hat. :D

Als nächstes steht bei mir der Marathon in Hamburg als langer Trainingslauf für den Thüringen-Ultra (100km) Anfang Juli an. Der Mai und Juni sind wegen der pers. Situation wieder Wettbewerbsfrei!!

Glückwunsch an Dich, bezüglich Laufleistung und Platzierung!!! :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
07.04.2009, 11:43
Eigentlich hatte ich mir das WE, bzw. den Lauf in Rotenburg a.d. Fulda anders vorgestellt. Es sollte mein Wiedereinstieg ins Laufen sein, denn die Wochen zuvor waren aus verschiedenen Gründen mit Laufpausen verbracht worden. Einzig das Radfahren blieb mir zur (Rest-)Formerhaltung übrig.
Freitagnachmittag ging es los nach Rotenburg, sollte ich doch ca. 3,5 Stunden bis dort brauchen. Treffpunkt für ein Fori-Treffen war der "Italiener" an der Laufstrecke!! Aufgehalten durch starken Verkehr im Kölner Autobahnring kam ich zu spät. ;-( Die 6-Stundenläufer, die 12-Stundenläufer, die 100km-Läufer und die 100km-Walker waren schon mit ihrer letzten Mahlzeit vor dem Rennen fertig. Es war dennoch schön, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich noch recht optimistisch, was die kommende Nacht (Start 22 Uhr) und den darauffolgenden Tag betraf. Kurz zuvor hatte ich mit Harald Heyde (Organisator) meinen Wechsel von der 100km-Strecke auf den 12-Stundenlauf + 6-Stundenlauf vereinbart.
Diesen hatten wir bereits Wochen vorher per Mail abgesprochen.
Punkt 22 Uhr wurden wir getrennt auf die Strecke geschickt, die 12-Stundenläufer standen an der Startlinie (Ziel) und die 100km-Läufer/Walker mussten ca. 385 Meter hinter uns starten, damit sie später punktgenau ins Ziel laufen konnten.
Es war schon recht dunkel, einzelne Laternen im Park waren noch an, zusätzliche Grablichter markierten teilweise Behinderungen (Erhebungen durch Wurzelwerke der Bäume) auf der Strecke, ein gasbefüllter Ballon erhellte die Mitte des kleinen Parks, der mit ca. 1,14 km kleinen Rundkurs immer wieder zu laufen war.
Einige waren dennoch mit Stirnleuchten unterwegs, da einige Teilabschnitte absolut dunkel waren. Es bildeten sich Gruppen, sei es weil sie die gleiche Geschwindigkeit liefen, oder weil sie jemanden suchten, der ihnen den Weg erhellte. :D
So kam es, das ich mit Clemens aus Mainz zusammenlief. Einerseits liefen wir beide im 7:30er Tempo und andererseits hatte ich die helle Stirnlampe.
So vergingen die ersten Stunden, es wurde geredet, gelacht, Geschichten erzählt, Erfahrungen ausgetauscht, wir wurden überholt und überholten selber, wurden im Zielbereich immer wieder lächelnd und aufmunternd von den Rundenzählern begrüßt und trafen alle paar Minuten an der hervorragenden Verpflegungsstelle ein, wo man uns ein reichhaltiges Angebot unterbreitete!!!!!!
Gegen 02:00 Uhr in der Nacht wechselte ich das erste Mal das Funktionsunterhemd, die Nacht war immer noch recht mild und angenehm zu laufen. Es traten Probleme im Oberschenkel (Rückseite) auf, es zwickte und zwackte, aber es war kein Krampfansatz, was ich wegen der Laufpause am ehesten vermutet hätte. Ich verdrängte es und lief wieder los, Kopf gegen Körper hieß es dann Runde für Runde. Ich legte zwischendurch Gehpausen ein und massierte meinen Schenkel, es half nicht viel. Das Bein wurde härter und fester, das Laufen unangenehmer. Zweifel kamen in mir auf, wie ich die kommenden Stunden überhaupt weiterlaufen sollte, geschweige denn könnte?!? Gegen 3 Uhr machte ich die erste längere Pause und hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, trotz verhärtetem Oberschenkel. Clemens drehte weiter seine Runden, Tilo und Markus und auch Walter, die 100km Läufer waren noch unterwegs, wenn auch nicht mehr so locker wie zu Anfang, die Walker drehten ihre Runden. Sie zu beobachten tat angesichts meiner steigenden Verzweiflung weh!! Ein letztes Mal wollte ich es versuchen und danach entscheiden, was ich in den nächsten Stunden machen würde. Es wurden nur noch ein paar Runden, bevor die einzig vernünftige Entscheidung der Aufgabe fest stand!!!! Nach 42 Runden und etwas mehr als 48 gelaufenen Kilometern gab ich frustriert auf, holte mir meinen Schlafsack, mummelte mich am Verpflegungszelt ein und beobachtete mit einem weinenden Auge die anderen Läufer/innen//Walker/innen und einem lachenden Auge, weil ich sie motivieren und anfeuern konnte.
Letztendlich war es die richtige Entscheidung, um nichs schlimmeres herauf zu beschwören. Lieber jetzt ein Griff ins ..., als später in diesem Jahr, was mir erheblich mehr (mentale) Probleme machen würde.
Abgehakt, nach vorne geschaut, geduscht und umgezogen, hieß es nun bei Tagesanbruch die immer noch laufenden + gehenden Sportler zu unterstützen!!!
Positiver Zuspruch vom Streckenrand kann Berge versetzen, habe ich selbst erlebt.
Die ersten 6-Stundenläufer trafen ein und feuerten ebenfalls an, bzw. erkundigten sich an der Strecke über den Stand.
Der zweite Schmerz trat ein, als ich wiederholt von meinem abgebrochenem Lauf erzählen musste. Dieses Gefühl möchte ich so schnell nicht wieder haben!! Heike und Michi erkundigten sich, Chris entdeckte mich kurz vor dem Start und Andreas, der als Betreuer für einen Freund an der Strecke stand, bot erneut seine Hilfe an. Später kamen wir dann wieder ins Gespräch bezüglich Mont Blanc. Das hellte meine Stimmung wieder merklich auf. :D
Er sucht als Teilnehmer des TDS noch eine Unterkunft, die ich ihm als Mitbewohner eines 4er Appartements anbieten konnte!!! Andreas hatte ich erstmals beim KiLL50 in Hildesheim kennengelernt, hatte sich die Reise also dennoch gelohnt. Heike bat mich ein paar Fotos zu machen, die ich gerne von ihr und den restlichen Teilnehmern machte. Hatte ich doch so noch die Möglichkeit, mich abzulenken und so die Strecke bei Tageslicht und in gemütlichem Knips-Tempo zu begehen.

Die Veranstaltung ist absolut klasse, zumal der 12-Stundenlauf und der 100km-Lauf erstmalig ausgeführt wurden, denn eigentlich war der 6-Stundenlauf das bisherige Highlight!!!

Mein persönliches Fazit ist mittlerweile ein etwas anderes, als unmittelbar bei der Veranstaltung!! Es war eine richtige Entscheidung, schmerzvoll (mental) aber guten Gewissens. Jetzt gönne ich mir ein paar Tage Ruhe, bevor ich wieder in das Training starte und mich auf den Hamburg-Marathon als Zwischenstation für den Thüringen-Ultra im Juli vorbereite.
Dort möchte ich einiges wieder gut machen, für mich, als vorletzte Bestätigung vor Mont Blanc, das es nocht geht, bzw. wieder geht und gut gelaufen ist.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
09.04.2009, 13:27
Ein Trauma habe ich ja unmittelbar hinter mir, zumindest befinden sich noch Restgedanken im Kurzzeit-Gedächtnis. *gg*
Da ich aber lieber positiv nach vorne schaue, sehe ich in 14 Tagen ein hoffentlich schönes Ereignis vor mir, nämlich den Hamburg-Marathon. Einen zeitlichen Wunsch habe ich nicht, HH sollte Spaß machen, mehr nicht.
Allerdings waren frühzeitig, Ende letzten Jahres + Anfang diesen Jahres, Gedanken an einen möglichen Doppelstart an diesem WE heraufgezogen, natürlich angeregt hier aus dem Forum!!!

Ursprünglich wäre die Form, bzw. die Vorbereitung auch passend gewesen, bzw. ideal als Test für weitere Herausforderungen im Mai + August. Nun kommen in mir Zweifel hoch, ob ich einen gewissen Hang zur Selbstüberschätzung habe und mir etwas zu früh zutraue, was durch den Trainingsausfall vor Waldhessen abhanden gekommen ist?!?

Soll ich nun Kopf- oder Bauchmensch sein?!?
Vernünftig oder mutig?!?

Zur Zeit spiele ich mit dem Gedanken, den Samstag als Test zu laufen und soweit zu absolvieren wie es geht, damit der Sonntag auf keinen Fall gefährdet ist!!!
Zumal ich ja eine schöne Einladung zu einer Übernachtung in Hamburg habe, die ich noch zusagen muss und auf keinen Fall gefährden möchte.

Eigentlich habe ich mich ja schon entschieden, es genauso zu machen.
Unvernünftig sein, mit ein wenig Kontrollzwang. :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
09.04.2009, 13:55
Also ich an Deiner Stelle würde es zur Abwechslung mal mit "vernünftig" probieren:D.

Walter

cologne_biel_hawaii
12.04.2009, 17:00
Also ich an Deiner Stelle würde es zur Abwechslung mal mit "vernünftig" probieren:D.

Walter

Hallo Walter,

in diesem Jahr gibt es glaube ich nichts, was bei "UNS BEIDEN" vernünftig ist, oder?!? :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.04.2009, 14:24
Eigentlich brauchte ich nach meinem letzten Eintrag nicht wirklich lange überlegen. ;-) Im Grunde genommen hatte ich die Entscheidung gedanklich schon festgelegt. Denn das was ich im Moment brauche, ist ein Erfolgsgefühl, etwas positives was weniger mit der Zeit, sondern eher mit dem Finish, dem Belastungstest zu tun hat.
Was nützt mir ein reiner Marathon in Hamburg, wenn ich bis zum nächsten wirklichen Test beim Thüringen-Ultra über 100km bis Anfang Juli warten müsste.
Sozusagen knappe 1,5 Monaten im Ungewissen zu bleiben!!!!!

Da mache ich lieber einen vorgezogenen Doppeltest an einem Wochenende Ende April, als das ich warte und warte und im Juli erst in positive Gedankenregionen zurückkehre.

Theoretisch könnte ich im April einen erneuten Rückschlag einstecken. Theoretisch!!!!
Denn im Unterschied zur längeren Laufpause vor Waldhessen bin ich jetzt radelnd und laufend wieder im Training. Es spricht also etwas gegen eine Wiederholung.
Zudem werde ich heute mal wieder laufend den Arbeitsweg nach Hause bestreiten.
Vorab schonmal ein kleiner Test. ;-)

Es macht also wieder Spaß, ein wenig unvernünftig vernünftig zu sein, oder war es doch anders herum?!? :hihi:

Jedenfalls ist die Zuversicht deutlich gestiegen und das bewegt schon einiges!!!!

Grüße
Michael

viermaerker
14.04.2009, 14:30
Jedenfalls ist die Zuversicht deutlich gestiegen und das bewegt schon einiges!!!!
Grüße
Michael

Das freut mich sehr für Dich!

Walter

cologne_biel_hawaii
15.04.2009, 14:41
Das freut mich sehr für Dich!

Walter

Wie geht es Dir Walter?!? Ist wieder alles im Lot?!?
Bereit für den Kyffhäuser Marathon?!?

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
15.04.2009, 14:42
Gestern konnte ich endlich mal wieder den Arbeitsweg als Laufstrecke missbrauchen,
dazu noch bei tollem Wetter, was will das Läuferherz mehr.

Kurze Klamotten (endlich), reichlich Flüssigkeit dabei und einen Rucksack, der dann doch bei wärmeren Temperaturen etwas stört, trotz tollem Tragegefühl und Air-System.
Der Rücken, bzw. das Shirt war dann doch völlig durchnässt.
Einerseits ein gutes (Belastungs-)Training um auf das optimale "Kampf"-Gewicht im August zu kommen und andererseits eine willkommene Erfahrung was die Mitnahme/Anzahl der Ersatzklamotten (Shirts) für Mont Blanc betrifft, trotz Ersatzbeutel auf der Strecke.

Mehr werde ich wohl erst beim Thüringen-Ultra lernen, wenn ich auf einer längeren Strecke unterwegs bin und die Temperaturen über den Tag warm sein sollten.
Eigentlich bräuchte ich da keinen Rucksack und auch keine Stöcke,
aber es wird wohl die letzte längere härtere Prüfung unter Vollast (Rucksack + Stöcke) sein.
(Wer beim UTMB einmal die Stöcke mitnimmt, muss sie auch ins Ziel bringen und darf sie nicht in der Wechselzone beim Ersatzbeutel unterwegs deponieren.)

Eigentlich hatte ich gedacht, das ich schon alles getestet hatte,
auch wenn ich mir bewusst bin, das man gar nicht alle Eventualitäten ausloten kann.

Etwas überraschendes oder unvorhergesehenes muss ja dabei sein,
sonst würde im Nachhinein etwas zum Erzählen fehlen. :D

Grüße
Michael

viermaerker
15.04.2009, 20:22
Etwas überraschendes oder unvorhergesehenes muss ja dabei sein,
sonst würde im Nachhinein etwas zum Erzählen fehlen. :D

Grüße
Michael

Da hast du vollkommen Recht, Michael!
Ich hatte beispielsweise vor Rotenburg auch noch NIE eine Blase:motz:

Das Positive daran: Ich wühle mich eben durch den Monster-Blasen-Thread den ich vorher ignoriert hatte und finde den sehr erheiternd:D.

Walter

cologne_biel_hawaii
17.04.2009, 14:35
Das Gefühl der frühzeitigen Nervosität hatte ich schon lange nicht mehr. Okay, ein wenig kribbelig bin ich immer etwas vor Läufen, auch noch vor Marathon´s, jeder ist ja doch ein wenig anders.
Vor Ultraläufen bin ich auch nervös, weniger wegen der Bewältigung der Streckenlänge (ich gehe da ruhig und locker/langsam heran) als eher wegen der Tages- oder Nachtzeit, wo solche Läufe meist beginnen, oder wegen des Streckenprofils. ;-)

Nun bin ich jedoch 1 gute Woche vor HH nervös, vor einem Stadtmarathon wohlgemerkt.
Wenn es die Zeit und die Familie zulässt, bin ich aber bereits am Samstag unterwegs.

Diese Kombi ist es, die mich dann nervöser macht, als es sonst der Fall war,
wohl gerade wegen dem Waldhessenlauf, der mir immer noch im Kopf herum flattert. ;-)
Dort hat es zwar auch zur Ultradistanz gereicht, aber das "wie" ist es, was mich noch bewegt.

Wahrscheinlich lasse ich es am Samstag ruhig angehen und schließe mich am Sonntag einer größeren Gruppe an, die einen Ersttäter begleiten!!!:daumen:
So könnte ich beide Tage ruhig und möglichst locker finishen, ohne dabei zu übertreiben
und würde nebenbei reichlich Zeit für andere Dinge haben.

Meine wieder/neu gewonnene Nervosität gefällt mir!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
27.04.2009, 20:12
Das WE (25.04. + 26.04.09) liegt gefühlt unmittelbar hinter mir, ich bekomme die unterschiedlichen Emotionen und Erlebnisse gar nicht richtig geordnet.
Eigentlich müsste das hier ein "mega"-langer Blog-Eintrag werden, wenn ich nur über das WE schreiben würde. Habe mich aber dazu entschlossen, es zu teilen.
Einmal als Gesamterlebnis und dann als Eintrag des jeweiligen Wettbewerbs. ;-)

Am Samstagmorgen, kurz nach 03:00 klingelte der Wecker, eigentlich viel zu früh für ein WE, aber dieses Wochenende sollte ein besonderes werden, zumindest war es aus Läufersicht so geplant!!! Das daraus noch viel mehr wurde, wurde mir erst auf der Rückfahrt von HH nach Köln bewusst!!!
Zuvor hieß es jedoch, erst einmal nach Wernigerode zu fahren und die Nachmeldung für die Harzquerung auszufüllen. Ein Doppelpack, den ich lange geplant hatte, zwischendurch verwerfen musste, aber dann doch in Angriff nehmen wollte.
Durch mein leichtes Verschlafen (den Wecker hatte ich sofort wieder ausgemacht) kam ich jedoch erst leicht verspätet auf die Autobahn und musste mich etwas sputen. Die Konsequenz wird ein kleiner Brief werden. ;-(
Im Harz angekommen, meldete ich mich nach, zog mich flugs um, begrüßte noch das eine oder andere bekannte Gesicht und trottete der großen Masse hinterher, die schon gestartet waren. Da es aber auf den ersten 3-4 km nur bergauf ging, war das Feld schnell wieder eingeholt!!!
Alles in allem (ausführlicher Bericht kommt noch), war die Harzquerung ein wunderbarer Landschaftslauf, tolles Wetter und eine Fernsicht, die man wohl nicht alle Tage hat. Habe schon lange nicht mehr so schöne Bilder gemacht!!!!
Die 51km haben sich allemal gelohnt, ein Lauf der nur zu empfehlen ist!!!!!

Danach ging es dann über den Bustransport (1 Stunde) zurück zum Start, wo ich mich dann nach HH aufmachte, um meine Startunterlagen für den HH-Marathon abzuholen. Leider war mein Terminplan wegen des Rücktransport zum Start sehr aus den Fugen geraten, sodass ich nur durch eine liebe Lauffreundin (so nenne ich sie jetzt einfach mal ;-) ) nicht zur Messe fahren musste, sondern direkt zur Übernachtungsmöglichkeit durchfahren konnte. DANKE NOCHMALS!!!!!
Gegen 21:30 Uhr war ich dann dort, leicht müde, aber hungrig, ein sehr gutes Zeichen. :hihi:
Bin ich doch meist eher etwas zurückhaltend, was feste Nahrung nach einem längeren Lauf betrifft, da ich kaum Hunger habe.
Es sollte auf jeden Fall eine kurze Nacht werden, denn um 6 Uhr hieß es wiederum aufstehen, da die Fahrt nach HH etwas in Anspruch nehmen würde, sofern das Frühstück nicht ausfallen sollte.
In HH angekommen, strömten die Massen in Richtung Messe, der totale Gegensatz zum Vortag, wo nur geschätzte 300 Läufer/innen anwesend waren.
Dennoch kribbelte es in mir, einerseits wegen dem Ultralauf am Tag zuvor und andererseits weil ich mit Britta einen Erstläufer (Sven) begleiten würde, der im Blog seinen Alltag bis zum HH-Marathon geschildert hatte.
So aktiv habe ich schon lange niemanden mehr begleitet, da kommen Erinnerungen/Emotionen hoch, die man schon ein wenig verdrängt hatte.
Ein Erlebnis, welches ich auch noch einmal einzeln beschreiben werde!!!!

Jetzt ist der Eintrag doch schon wieder länger als gedacht geworden.

Es war auf jeden Fall ein WE, was ich so schnell nicht vergessen werde.
Schade, das ich am Sonntag nicht genügend Zeit hatte, um mit neuen Laufbekannten/Lauffreunden, den Tag hätte locker ausklingen lassen können.

Grüße
Michael

nachtzeche
27.04.2009, 22:28
HALLO??? MICHAEL??? Du warst im Harz und hast dich nicht gezuckt??? Sauerei!:motz:
Am Ende saßen wir im gleichen Bus zurück nach Werni und ich habs nicht gewusst! Das geht ja gar nicht!

Wann trifft man sich denn jetzt mal endlich?

Ich hoffe, du konntest den Harz auch so genieße wie ich. Ein toller Lauf, eine wahnsinnig schöne Landschaft - einfach bombastisch!

Schön zu lesen, dass es wieder läuft bei dir! Ich freu mich für dich!

Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
28.04.2009, 19:34
HALLO??? MICHAEL??? Du warst im Harz und hast dich nicht gezuckt??? Sauerei!:motz:
Am Ende saßen wir im gleichen Bus zurück nach Werni und ich habs nicht gewusst! Das geht ja gar nicht!

Wann trifft man sich denn jetzt mal endlich?

Ich hoffe, du konntest den Harz auch so genieße wie ich. Ein toller Lauf, eine wahnsinnig schöne Landschaft - einfach bombastisch!

Schön zu lesen, dass es wieder läuft bei dir! Ich freu mich für dich!

Liebe Grüße
nachtzeche

Hallo Chris,

das ist jetzt nicht wahr, oder, das wir evtl. sogar im gleichen Bus gesessen haben?!?
Den Harz habe ich total genossen, werde hier auf jeden Fall nicht zum letzten Mal gelaufen sein!!! Spätestens im Feb. 2010 bin ich bei der Brocken Challenge wieder da!!! ;-)

Es läuft sogar richtig gut bei mir!! Danke!!!

Bei Dir sieht es aber auch sehr gut aus, der Rennsteig kann für Dich kommen!!

Liebe Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
28.04.2009, 19:38
Lange geplant, kurzfristig aus meinem Laufkalender genommen und dann doch spontan und relativ kurzfristig für die Harzquerung entschieden.
Die letzte Entscheidung war definitiv die RICHTIGE!!!

Eindrucksvoll, so kurz und knapp muss eigentlich die Region im Harz beschrieben werden!! Ich stelle fest, das die nördliche Region von Köln aus viel zu bieten hat. War mein erster Trip im November zum KiLL50 in Hildesheim noch ein kleines Abenteuer, verfestigte sich mein Eindruck im Februar mit der Brocken-Challenge.
Nun die Harzquerung mit 51km + ca. 1300 ein eher kurzer Ultra, aber definitiv einer der schönsten Landschaftsläufe, die ich je gemacht habe und da kann ich mittlerweile auf einige zurückgreifen und Vergleiche anstellen.
Mag es am tollen Wetter gelegen haben, der Fernsichten preisgab, die man wohl nur selten rund um den Brocken geboten bekommt. Mag es an den unterschiedlichsten Gegebenheiten der Strecke gelegen haben, die mich immer wieder zum Anhalten und Fotografieren animiert haben. Wälder, Wiesen, Hügel, mal prächtig blühend und dann wiederum umzäunt von riesigen Nadelbäumen. Bäche, die nur noch mit kleinen Brücken zu überwinden waren und uns mind. 2 mal dazu gebracht haben, lieber nicht die Brücke zu benutzen, da diese nicht mehr gefahrlos überquert werden konnte.
Verpflegungsstationen, die allesamt HERZLICH und FREUNDLICH waren, Auswahl hatten, egal ob Nutellabrot oder Schmalzbrot, Sirup oder Wasser und Tee, Bananen, Plätzchen/Kekse, Zitronen und Salzstreuer. Tess und mir fehlte da nur noch der passende Tequila. *lach*
Die Orga allgemein war klasse, reibungslos und genau auf unsere Bedürfnisse abgestellt.

Eine Ultra-Veranstaltung, die hoffentlich noch lange den familiären Hauch behält und weiterhin so verschiedene Läufertypen anzieht, wie ich sie dort gesehen habe. :daumen:

Egal ob "Drei Annen Hohe", "Sophienhofer Stieg", oder der "Poppenberg", die Anstiege waren zwar teils anspruchsvoll, aber dafür wurden wir reichlich mit der Natur belohnt!!!!
Spätestens mit dem langen Abstieg von Poppenberg und dem daraus folgenden langen Zieleinlauf.
Harzquerung, für mich war es eine Reise wert!!
Auch wenn es an diesem WE nur eine Teil meines Doppelpack-Erlebnis war,
aber dazu in einem neuen Tagebuch-Eintrag über den Hamburg-Marathon mehr!!!

Grüße
Michael

ET
29.04.2009, 09:36
Lange geplant, kurzfristig aus meinem Laufkalender genommen und dann doch spontan und relativ kurzfristig ...

Hallo Michael,

Hast Du am 23.5. schon was vor? :D
Dein Kalender sagt darueber nichts (mehr) aus.

Gruss,
Eric

cologne_biel_hawaii
02.05.2009, 15:11
Da war er nun, mein Premierentag beim HH-Marathon am 26.04.2009
Oder sollte ich besser Premieren-Wochenende schreiben, da ich tags zuvor bei der Harzquerung gelaufen bin?!? Egal, alles in allem, war es ein geiles WE, nun aber zu Hamburg!!

Die Nacht war kurz und der Wecker klingelte gegen 6 Uhr, als mir bewusst wurde, das der (Lauf-)Sonntag ein totaler Gegensatz zum (Lauf-)Samstag werden sollte.
Allein die Anreise aus einer kleineren Stadt, nordöstlich von Hamburg gelegen, machte mir das Abenteuer erst so richtig bewusst, denn ich wusste aus Köln, das es nicht ganz ohne ist, vor Marathonbeginn mit dem Auto anzureisen und dann einen Parkplatz zu finden, geschweige denn rechtzeitig vor Ort, sprich der Messe zu sein.
Hamburg überraschte mich da total!!!! Parkplatz haben wir in der Nähe von der Haltestelle "Berliner Tor" gefunden und mit der "Hochbahn" sollte es dann zügig zur Messe gehen. Sollte, wohlgemerkt, denn an unserer Zielhaltestelle herrschte leichtes Chaos, sodass man zur Durchsage gezwungen war, eine Station vorher oder nachher doch bitte auszusteigen, da die Haltestelle wegen Überfüllung geschlossen werden sollte!!!
Glücklicherweise stellte sich das als Fehlinformation heraus.
An der Messe angekommen, waren wir nun leicht in Zeitverzug und mussten so schnell wie möglich unsere Startbeutel loswerden.
Britta konnte ihre Klamotten problemlos abgeben, bei mir herrschte eine gefühlte Schlange, von mehreren Hundert Metern, obwohl die Abgabe in 1000er Bereiche aufgeteilt war.

Und wie es der Zufall so will, trifft man in der Schlange jemanden aus Köln, mit dem ich schon bei der "Hiddenrun-Serie" (Köln-Marathon) gelaufen bin. So fängt der Tag gut an, dachte ich mir!!!! ;-)
Aber eigentlich wollten wir ja "Sven, den Pinguin" treffen, der mit Martin Grüning (Runner´s Wolrld) als Begleiter/Betreuer/Motivator/Pacemaker/......, seinen ersten Marathon laufen wollte. Britta war als Begleitung ebenfalls geplant, ich bin dann eher so als zufällige Überraschung mit dazugestoßen. *gg*
Am Start war aber weit und breit nichts von Sven zu sehen, wie denn auch, bei den Menschenmassen. Da half auch nicht die Info, das er ein blaues Shirt hatte und mit weißem Stirnband laufen wollte. Wir durchquerten eine Startzone neben der anderen, glücklicherweise konnten wir uns auf die hinteren Startblöcke konzentrieren, da sog. "Ersttäter" sich ja hinten einreihen sollten.
Der Start erfolgte und wir waren uns bewusst, das unsere Chancen, die beiden zu finden, immer kleiner wurde. Wussten jedoch, das er bei KM 13 auf Freunde/Familie treffen würde und wir somit einen Anhaltspunkt hatten.
Wir durchpflügten die hinteren Startreihen im Laufen und sahen urplötzlich nach ca. 20 Minuten Sven und Martin. Was für eine freudige Überraschung, das es doch noch geklappt hatte. Britta war erleichtert und Sven freute sich.
Von nun an liefen wir gemeinsam, unterhielten uns und genossen die Atmosphäre der tollen Zuschauer, des herrlichen Wetters und der zahlreichen Läufer.
Sven wollte mich direkt weiterschicken, aber ich deutete ihm an, das ich ihn ebenfalls bei seinem Erstlingswerk ins Ziel begleiten wollte.
Das ich bereits am Vortag gelaufen bin, wollte ich nicht so direkt mitteilen, da ich nicht wusste, wie er darauf reagieren würde, da er doch sicherlich mit sich selbst und seinem Projekt Marathon beschäftigt sein würde. Irgendwann kamen wir dann aber doch auf das Thema, Doppelpack aus Harzquerung und HH-Marathon. Britta war schon ein wenig infiziert und sollte im Laufe des Marathons die Gedanken leicht verschieben, von "könnte ich" auf "vielleicht sollte ich" einen Ultralauf mal angehen. Das hatte mit dem für sie lockeren Marathon in HH zu tun, da sie ohne muskuläre Probleme durchgekommen ist und die Beine noch zu mehr fähig waren.

So liefen wir Kilometer für Kilometer, immer wieder trafen wir Freunde und Familie von Sven. Martin achtete darauf, das Sven seine Zeiten einhielt, sich reichlich mit Flüssigkeit und Gel´s versorgte und zwischendurch Gehpausen eingelegt wurden. Die Zielzeit von 5:29:59 war letztendlich das Ziel.
Die Zuschauer in HH waren schon klasse, was ich bis dato nicht kannte, waren die Picknick-Veranstaltungen in den Vorgärten der Häuser, wo man sich regelrecht Stühle, Bänke und reichlich Auswahl an Getränken und Essen besorgt hatte. Mehr als einmal war ich da drauf und dran, mal anzuhalten und mich zu bedienen.
Einladungen dazu gab es reichlich!!!!!

Bilder habe ich von diesen Ereignissen gemacht, ebenso wie ich meine Mitläufer im Bild festgehalten habe. Sollte schließlich in Erinnerung bleiben.
HH werde ich auf jeden Fall noch einmal wiederholen, allerdings dann als verlängertes Wochenende, da mir die Stadt sowieso gut gefällt, auch wenn ich schon so oft dort gewesen bin.

Ich habe mich auf jeden Fall richtig wohl gefühlt, da ich geschätzte 100 Mal mit "Kölle Alaaf" angesprochen wurde, bzw. sang man VIVA COLONIA oder machte sich sonst irgendwie aufmerksam mit Bezug auf Köln!!! Mein "Kölle-Shirt" hatte sich wieder bewährt. Es ist ein tolles Gefühl, immer wieder so begrüßt zu werden, selbst im Ausland kommt es immer wieder zu freundlichen Rufen deswegen!!!!

So lief es weiter und Sven merkte langsam die steigende Kilometerzahl, ab KM 30 wurden die Beine schon schwerer, aber zeitlich lagen wir noch im Rahmen des möglichen.
Martin bemerkte die steigenden Probleme und reagierte darauf mit kleinen Änderungen, sodass wir uns von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand hangelten wollten, die ja alle 2,5km waren. So gab es ein Ziel vor Augen, welches nicht so weit weg war.
Geh- und Laufpausen wechselten sich ab, Sven wurde alleine durch unsere Anwesenheit motivert, körperlich sah er gut aus, der Kopf war wohl das etwas größere Problem. Der ist auf jeden Fall noch Ausbau fähig. *lach*

Nun war das Ziel nicht mehr weit und die letzten 500 Meter machten sich in einer breiten Straße auf, der Adrenalinspiegel stieg noch einmal und das Ziel war im Blickfeld. Ich lief einige Meter vor und machte letzte Bilder!!! Es war ein toller Lauf, auch wenn wir die Wunschzielzeit um etwas weniger als 5 Minuten verfehlt haben. Sven wird ihn so schnell nicht vergessen, Britta ebenfalls nicht, weil sie jetzt Ultradistanzen in Reichweite sieht und für Martin war es sicherlich ein Erlebnis, Sven bei seiner Premiere begleiten zu können, auch wenn er dies sicherlich schon einige Male mit anderen Läufern gemacht hat.
Für mich war es in mehrfacher Hinsicht ein Erlebnis,
einmal weil es ein Doppelpack war,
einmal weil ich Sven begleiten durfte,
einmal weil ich Britta persönlich kennenlernen durfte,
einmal weil ich mit Martin einen Läufer kennenlernen durfte, der locker drauf war,
einmal weil ich mit HH eine besondere Beziehung habe

und dann, weil dies alles zusammen einfach ein geiler Tag/geiles Wochenende war.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.05.2009, 14:42
Hallo Michael,

Hast Du am 23.5. schon was vor? :D
Dein Kalender sagt darueber nichts (mehr) aus.

Gruss,
Eric

Hallo Eric,

ich wäre zu gerne bei Deinem Premierenlauf gestartet!! :nick:
Gerade weil es ein Einladungslauf ist und im Rahmen Deiner Geburtstagsfeier stattfindet.

Wolfgang war allerdings mit seinem Etappenlauf "Über die Höhen im Bergischen Land" schneller und da bin ich bereits als Teilnehmer gemeldet, auch wenn er nicht mehr in meinem Kalender steht. (Evtl. muss ich 1-2 Tage streichen und kann nicht komplett laufen.) :nene:

Aber im nächsten Jahr bin ich bei Deinem Keufelskopf Ultra Trail dabei,
sofern er nicht mit TTdR230 kollidiert.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.05.2009, 14:45
Plötzlich hat sich der kommende Samstag (09.05.09) als möglicher Lauftag ergeben, da die Familie andersweitig unterwegs ist.
Nun stehe ich vor der plötzlichen Qual der Wahl zwischen 2 Laufveranstaltungen, die ich spontan als reizvoll erachte.
Einmal den "Bödefelder Hollenlauf", wo man zwischen diversen Strecken auswählen kann, wobei mich hier alles oberhalb der Marathondistanz interessiert und mir gleich 3 Startmöglichkeiten offen stehen, 42,195km - 67km - 101km
oder aber ich fahre in den Süden und nutze zum 2. Mal die Möglichkeit bei einem Abend-Marathon zu starten.
Dieses Mal dann in Mannheim!!!
Mein erster Abend-Marathon war bei der Premieren-Veranstaltung in Luxemburg.
Tolle Atmosphäre in einer interessanten und durchaus welligen Stadt in die Dunkelheit hinein.
Hatte was!!!

Allerdings besteht durch meine Absage beim Brüder-Grimm-Lauf, nun die Möglichkeit beim Mittelrhein Marathon von Oberwesel nach Koblenz Anfang Juni zu laufen, der ebenfalls in der Dämmerung stattfindet.

War das jetzt schon eine Aussage gegen Mannheim?!?
Ins Sauerland geht es natürlich viel schneller mit dem Auto,
zudem wird es noch ein Landschaftslauf sein.

Ich bin ja noch ein wenig vom Harz infiziert, daher hat der Wald gerade Priorität. :daumen:

Mal schauen, auf was für Idee ich in den nächsten Tagen noch komme,
um den 09.05.09 läuferisch zu gestalten. :klatsch:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
05.05.2009, 13:45
Waldhessen liegt läuferisch schon mehr als 1 Monat hinter mir,
gedanklich hänge ich aber immer wieder etwas nach.

Wie bei meinem WE aus Harzquerung + HH, da habe ich ständig in mich hineingehorcht und regelrecht darauf gewartet, das meine Oberschenkel wieder Probleme machen.
Aber nichts geschah, weder beim Landschaftlauf noch in der Stadt!!!!!

Bemesse ich meinen körperlichen Problemen beim 12Stundenlauf von Waldhessen zuviel Aufmerksamkeit, oder ist das normal, das man nach Verletzung/muskulären Problemen auf Signale seines Körpers vermehrt achtet, bzw. sie regelrecht herankommen sieht?!?

Ausfälle der längeren Art, warum auch immer, habe ich in den letzten Jahren bis auf eine Ausnahme nicht gehabt.
Ich habe fast das Gefühl, das ich mich gerade selbst etwas jeck mache.

Nun möchte ich etwas dagegensteuern und Gedanken an feste/harte Oberschenkel abschmettern, indem ich mich mal nach (kurzen) Kompressions-Tights umschaue.

Einerseits als Überlistung meiner Gedankengänge und
andererseits als Unterstütuzung für den geplanten Etappenlauf Ende Mai.

Was an den Waden die Regenerationszeit verkürzt, kann an den Oberschenkeln ja nicht falsch sein. ;-)

Mal schauen, was ich heute Nachmittag so finden werde, bzw. ob sie überhaupt bezahlbar sind.

Grüße
Michael

viermaerker
05.05.2009, 15:00
"Skins" hat 'ne Tight, die bis ca. mittig auf den Oberschenkel runter geht.

Ich habe ein Kurz- und ein Langarmshirt - beide Teile genial inkl. gefühlter wirksamer Kühlung wenn sie naßgeschwitzt sind aber mit 80 Eumel (minus Prozente) nicht gerade günstig.

Walter

cologne_biel_hawaii
06.05.2009, 12:02
"Skins" hat 'ne Tight, die bis ca. mittig auf den Oberschenkel runter geht.

Ich habe ein Kurz- und ein Langarmshirt - beide Teile genial inkl. gefühlter wirksamer Kühlung wenn sie naßgeschwitzt sind aber mit 80 Eumel (minus Prozente) nicht gerade günstig.

Walter

Mittlerweile nehme ich von Tights doch etwas Abstand.
Ich trage nur noch im Winter 3/4 Tights, im Frühjahr/Sommer eher Shorts von Skinfit,
daher habe ich mich gestern spontan für Kompressionsunterwäsche von Adidas entschieden, die Preislich (29,95) in Ordnung ist und die ich bei Bedarf, sprich bei längeren Ultra´s zusätzlich anziehen könnte.
Macht mich flexibler!!! Zumal ich noch nicht abschätzen kann, wie ich auf die Kompression in/für die Oberschenkel reagiere. :confused:
Thüringen wird da als Teststrecke auserkoren!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
07.05.2009, 09:47
Am kommenden Samstag sind die "Bödefelder Hollenlauf" Festspiele. ;-)
An einem Tag können hier Strecken von 11km; 21,1km; 42,195km; 67km oder 101km gelaufen werden. Wobei man sich auf der Strecke für 67km oder 101km entscheiden kann. :daumen:

Vom "Hören-Sagen", soll es eine tolle Veranstaltung sein, zudem sehr profiliert,
allein die Marathondistanz bewegt sich bei etwas mehr als 1100HM!!!!
Die größeren Distanzen von 67/101km locken mich zwar auch, sind von der Startzeit (06:30 Uhr) auch okay, aber mich reizt an diesem Tag etwas anderes!!!!!!!!!
(Was es ist, behalte ich erst einmal für mich.) *gg*

Also ein weiterer Landschaftsmarathon in meiner Liste, auch wenn ich mit dem Rothaarsteig-Marathon schon im Sauerland gewesen bin. :D
Irgendwie schwebe ich ja immer noch ein wenig vom Harz. :hihi:

Übrigens werde ich dann auch mal meine neue Kompressionsunterwäsche (Short)ausprobieren, die länger als eine normale Kurztight ist und fast bis zu den Knien reicht.
Ideal also unter der Laufshort!!!
Für Samstag der richtige Test!!!!! :klatsch:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
12.05.2009, 15:55
Der Zeitplan ansich war schon unheimlich eng und gewagt, dennoch wollte ich es ausprobieren. Die Idee ansich war schon verrückt, aber hey, gerade dies macht manchmal das Erlebnis zu etwas besonderem!!!! Als ich das erste Mal einen Doppelwettbewerb in Form von Halbmarathon + Marathon in Köln gelaufen bin, dachte ich auch, wie bekloppt bin ich eigentlich!! :hihi:
Das dort noch andere Starter waren, machte mich dann doch wieder etwas normaler. :D

Nun ergab sich aber die Möglichkeit eines Starts am frühen Morgen und eines Starts am späten Nachmittag/frühen Abend. Zeitlich knapp, aber nahezu ideal, um eine längere Dauerbelastung auszutesten, gerade auch mit Hinblick auf den Etappenlauf.
So entschied ich mich dann für 2 Nachmeldungen am 09.05.09!!!

Um 9 Uhr wollte ich im Sauerland, beim Bödefelder Hollenlauf über die Marathondistanz starten. 10 Minuten nach 9 Uhr stand ich an der Startlinie und wurde per Quad von den Organisatoren den ersten Kilometer begleitet, bevor es dann in den Wald ging. (Der Routenplaner hatte mich ins falsche Dorf bei gleicher PLZ, Ortsnamen und identischer Straße geschickt. Leider nur knappe 10km am Routenziel vorbei. Der Nachteil bei Dörfern, die Postalisch zusammengehören, aber eben auf dem Land verteilt sind.

Glücklicherweise ließ man mich starten, denn "offiziell" hätte ich ja verspätet starten können und somit dem ersten Läufer den Platz streitig machen können, weil ich nach ihm los bin und er im Gefühl des Siegers doch nur 2. geworden wäre.
Ich versicherte ihnen, das ich das beileibe nicht drauf hätte und zudem am Abend noch in Mannheim starten wollte. Das klang wohl glaubwürdig. :daumen:

So lief ich dann los, begleitet vom Quad durchs Dorf, um dann alleine in die Hügel des Sauerlandes zu laufen. Sehr schöne Gegend, oftmals am Rand der Hügel entlang, bei wiederum klaren und sonnigen Wetter!!!! Allerdings wird hier sehr viel mehr Holzwirtschaft betrieben, oder aber noch die letzten Ausmaße von "Kyrill" oder einem anderen Sturm verarbeitet. Viele Hügel sahen gerodet oder verwüstet aus. Eine knappe Stunde lief ich dem Feld alleine hinter her, bevor ich dann am Horizont die erste kleine 4-Gruppe entdecken konnte.
Ich lief auf und wir unterhielten uns, natürlich über "Kölle" und u.a. das bevorstehende Fußballspiel in Hoffenheim.
Hügel rauf und Hügel runter, die spürten eine größere Belastung als bei der Harzquerung und die Strecke war intensiver als beim vergleichbaren Rothaarsteig-Marathon, der ebenfalls im Sauerland ist.
Unterwegs traf ich dann noch weitere Läufer und viele Wanderer, die auf der Marathondistanz wanderten. Bei den weiteren Strecken von 67km und 101km waren ebenfalls Läufer + auch Wanderer unterwegs, teils früher gestartet. Läufer um 06.30 und Wanderer am Tag zuvor!!!

Auf jeden Fall waren sehr viele unterschiedliche Altersklassen unterwegs, was mich sehr verwunderte, denn auch Jugendliche waren unter ihnen!!!
Der steile Anstieg zur Honau verlangte bei KM 30 noch einmal alles!!!
Dafür war der Rundumblick kurz danach wieder Belohnung der leichten Qual.

Bei KM 35,5 traf ich eine Gruppe von Wanderern, die genüsslich die Veltins-Flaschen leerten!!! Hier gesellte ich mich dazu und prostete mit ihnen an. Eine sehr lustige Truppe war das.
Die Überlegung einer Wanderung ist gar nicht so abwegig. Ich sollte mich vielleicht mal mit "Martinwalkt" in Verbindung setzen. ;-)

Im Ziel angekommen, wollte ich so schnell wie möglich meine Medaille haben. Aber sie wurde mir verweigert, weil jeder persönlich mit Urkunde + Medaille beglückwünscht werden sollte. Eine sehr schöne und persönliche Geste, wie ich finde!! Allerdings für meinen Zeitplan unerwünscht.
Ich hatte also keine Chance und wollte mir dennoch die aussergewöhnliche Medaille nicht entgehen lassen, denn so ein kleiner Sammler bin ich mittlerweile doch geworden.
So ging ich also Duschen und ging voller Erwartung zurück, holte mir Urkunde und Medaille ab und war überrascht, das es mir nicht peinlich war, öffentlich beglückwünscht zu werden.
Wanderer kamen währenddessen ins Ziel, die u.a. 67km oder 101km gewandert waren und länger als 19 Stunden unterwegs waren. Klasse Leistung, alleine für den Willen ziehe ich meinen Hut durch die Nacht zu marschieren.
Erinnerte mich an meine Nächte, bzw. ließ mich leicht erschauern bei dem Gedanken, im August ganze 2 Nächte unterwegs zu sein.

Mittlerweile hatten wir 15 Uhr und der Weg nach Mannheim hatte sich erledigt.
Nahezu 3 Stunden würde ich brauchen und die Nachmeldung um 18 Uhr geschlossen werden, bei Startbeginn um 18:30 Uhr.

Vielleicht war es auch gut so, denn „verrückt sein“, muss auch Grenzen haben. *gg*
Interessant fand ich den Gedanken trotzdem.
Vielleicht ergibt sich ja noch einmal so ein Zufall. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.05.2009, 08:48
Die erste große Herausforderung steht an. Nur noch 1 Woche und dann werde ich sehen, wo ich wirklich stehe, bzw. ob ich die letzten 3 Monate vor dem UTMB noch etwas forcieren muss.

Dieses Mal ist es nicht nur Nervosität, sondern auch eine gehörige Portion "Schiss" dabei, das ich bereits am 3. Tag an meine Grenzen stoße und frustriert aufgeben oder erkennen muss, das da noch zu wenig Reserven sind!!!!
Dann wäre nicht mehr viel Zeit, um in den verbliebenen Wochen etwas für die Ausdauer zu tun, ganz zu schweigen vom mentalen Rückschlag.

Auch wenn ich dann beim Thüringen-Ultra erfolgreich sein werde, sind es letztendlich nur 100km, bei etwas mehr als einem halben Tag Einsatz!!!
Die Streckenlänge ist sicherlich hilfreich, allerdings befürchte ich, das die Einzelbelastung von ca. 15 Stunden zu wenig ist.
Da erwarte ich vom Etappenlauf schon etwas mehr, auch wenn hier die Tagesbelastung weniger ist, aber die Dauerbelastung auf 5 Tage erhöht wird!!!

Schwierig, schwierig, vielleicht mache ich mir einfach wieder viel zu viele Gedanken!! :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
18.05.2009, 10:12
Nun sind die letzten Info´s eingetroffen, was den Etappenlauf ab Donnerstag betrifft!!!
Spätestens jetzt habe ich die Hose voll!!!! *lach*

Da die Teil-Etappen fast alle als Qualifikationsläufe für den UTMB offiziell zugelassen sind, zeigt ja eigentlich schon, das sie nicht ohne sind und eine gewisse Selbstverpflegung nötig ist.
Verpflegungspunkte werden alle 20km eingerichtet!!!
Den persönlichen Knackpunkt sehe ich am 2. Tag, sprich am Freitag, wenn es über ca. 75km "Rund um Solingen" geht.
Hier wird sich wohl entscheiden, ob ich am 3. Tag noch dabei bin, oder ich meine persönliche Grenze erfahren habe.

Das nun aber pünktlich zum "Vatertag" und Start des Etappenlauf´s der Sommer kommt, war nicht geplant und macht die Läufe etwas beschwerlicher. Ich hoffe also, das es "Über die Höhen im Bergischen Land", reichlich durch kühle Wälder gehen wird. *gg*

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
20.05.2009, 10:45
Morgen (21.05.09) geht es los!!!
Noch schwanke ich zwischen Euphorie und Respekt, oder war es doch eher Übermut?!? *lach*

Berichte über die einzelnen Etappen folgen sicherlich, aber mit zeitlicher Verzögerung,
da ich doch einige Stunden pro Tag unterwegs sein werde.
Aber dafür habe ich ja dann die Bilder, auf die ich dann in Erinnerung für die Zeilen zurückgreifen kann!! ;-)

Sicher wird es einige Kurzbemerkungen geben.
Hoffentlich zu allen 5 Etappen!! ;-)

Grüße
Michael

viermaerker
20.05.2009, 10:51
Morgen (21.05.09) geht es los!!!
Michael

Ich wünsche Dir viel Erfolg, gutes Durchkommen, kein allzu warmes Wetter, Spaß bei der ganzen Sache und freue mich auf Berichte!

Walter

cologne_biel_hawaii
21.05.2009, 21:38
Die erste Etappe ist beendet!!
War gar nicht so einfach, bewusst noch langsamer zu laufen also sonst bei den Ultraläufen.
Will ich doch möglichst alle Etappe durchstehen. :winken:

"Über die Höhen im Berg. Land" --> Ergebnisse!!! (http://www.wolfgang-olbrich.de/ergebnisse_2009.html)

Grüße
Michael

Nächste Woche mehr + ausführlicher dazu!!!

cologne_biel_hawaii
23.05.2009, 09:46
2. Tag (22.05.09) des Etappenlaufs "Über die Höhen im Bergischen Land, dieses Mal:

2. Etappe "Rund um Solingen", 75 km, 1700 positive Höhenmeter

Gefühlt waren es mind. 80 Kilometer, da ich/wir uns mehrfach verlaufen habe,
da es keine Karte gab und wir uns ausschließlich auf die Zeichen (S) des Klingenpfades orientieren konnten/mussten.

Ein anstrengender Tag, durch und durch. :klatsch:

wolfgang-olbrich - Hier entsteht mit Web-Gear eine neue Website! - Ergebnisse 2009 (http://www.wolfgang-olbrich.de/ergebnisse_2009.html)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.05.2009, 18:03
Aus familiären Gründen konnte ich leider nicht bei der 3. + 4. Etappe starten.

3. Etappe "Rund um Remscheid", 58,7 km und ca. 1200 positive Höhenmeter

4. Etappe: "Rund um Kürten", ca. 65,8 km und ca. 1300 positive Höhenmeter

Die Schlussetappe am Montag werde ich aber wieder mitnehmen
und so dennoch auf 3 Ultraläufe in 5 Tagen kommen.

wolfgang-olbrich - Hier entsteht mit Web-Gear eine neue Website! - Ergebnisse 2009 (http://www.wolfgang-olbrich.de/ergebnisse_2009.html)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.05.2009, 08:25
Die letzte Etappe führte " Rund um Wipperfürth"

5. Etappe: Rund um Wipperfürth (45 km, 900 Hm+)

Ich war froh, nach dem "freien WE", wieder dabei sein zu können und die letzte Etappe mitlaufen zu können.
Das "Auslaufen" war klasse und unterhaltsam!! Obwohl es sehr warm war. ;-)

wolfgang-olbrich - Hier entsteht mit Web-Gear eine neue Website! - Ergebnisse 2009 (http://www.wolfgang-olbrich.de/ergebnisse_2009.html)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
27.05.2009, 14:14
"Über die Höhen im Bergischen Land"
5 Etappen über 300km + 6600 pos. HM

Dieses erste Highlight in 2009 sollte mich auf mein 3. Highlight in diesem Jahr (Mont Blanc) vorbereiten und einige Höhenmeter trainieren lassen!!!!

Alle Tagesdistanzen waren länger als ein Marathon und nur die letzte Strecke hatte etwas weniger als 900Hm. Eigentlich!!!!!!
Start war am Donnerstag, den 21.05.09 über 55km + 1200 pos. HM "Rund um Lindlar"
Eine kleine Gruppe von verrückten Läufer/innen versammelte sich am Treffpunkt in Wipperfürth/Jugendherberge, um die letzten organisatorischen Punkte zu klären, Tageskarte zu verteilen, eine Notfallkarte zu erhalten und die Startnummern zu bekommen. Ein nettes Geschenk, war das Ausschreibungsplakat für jeden Teilnehmer.
Wäschekörbe standen bereit, um die Eigenverpflegung bei den max. 3 Verpflegungspunkten deponieren zu können. Ansonsten war Selbstverpflegung angesagt, wobei mindestens ein Trinkrucksack mitzuführen als Pflicht galt. Handy ebenfalls, sofern etwas passieren sollte.

Nun gab es noch eine kurze Einweisung, was die Streckencharakteristika anbetraf und die Besonderheiten, denn ein Rundwanderweg hat so manche Tücken, was die Auszeichnung betrifft, egal ob sie zwischenzeitlich entfernt wurde oder ob sie undeutlich markiert ist.
Es sollte "Rund um Lindlar" losgehen, also hatte der Wanderweg ein weißes L auf schwarzem Hintergrund und einem weißen Kreis. ;-) Soweit, sogut, so dachten wir, kann ja nix passieren.

Die kniffligen Kreuzungspunkte wurden auf der Karte individuell nachgetragen, bzw. von jedem Läufer anders aufgenommen.
Nach Besprechungsende ging es dann zum Startort, den "Ommerborner Kreuz", wo letzte Bilder gemacht wurden und der Bürgermeister von Lindlar aufmunternde Worte für uns fand und uns auf die Strecke schickte.
Es war etwas kühl, aber das Wetter schien besser zu werden, als vorhergesagt, denn Regen war glücklicherweise weit und breit nicht zu sehen.
Die ersten 1-2 Kilometer dienten dem Einrollen und des sich näher kennenleren, bevor sich dann 3 Gruppen bildeten. 18 Läufer/innen waren wir insgesamt, wobei 3 von ihnen als Tagesetappenläufer uns begleiten wollten.
Das ordentliche Profil machte sich gleich bemerkbar, erst auf gut 1km nur bergab, um dann wieder den nächsten km nur hinauf zu laufen. Ab ca. km 7 hörte der Spaß aber dann erstmalig auf, denn nun ging es bis ca. km 18 fast nur hinauf, bevor es dann wie bei einem Börsenkurs hoch und runter, im schönen Wechselspiel ging um dann letztendlich die ersten 1200 pos. HM des Tages erklommen zu haben. Eigentlich!!!! Richtig, eingangs hatte ich da etwas erwähnt!!!
Denn wenige Kilometer nach dem Start verliefen wir uns das 1. Mal. *lach* So verteilte sich das auf den Tag noch ein 2. oder 3. Mal, jenachdem wie konzentriert man lief, bzw. ob man alleine oder in der Gruppe lief. Unachtsamkeit war es einfach oft, weil die Unterhaltung gut war, oder weil man einfach nicht auf die Pfeilrichtung achtete.
So lernte wir halt, das nach einer Streckenkennzeichnung in einem bestimmten Rhythmus ein erneuter Hinweis folgen sollte!!! Wäre das nicht der Fall, sollte man dringenst umkehren. :hihi:
Auf die Tage hochgezählt bin ich wohl einige Kilometer mehr gelaufen und wohl auch einige Höhenmeter zusätzlich hinauf gegangen!!!! Aber keine Sorge, am 5. Tag waren wir alle die besten Fährtenleser. *gg*
Durchweg sollte es 3 Verpflegungspunkte geben, egal ob die Streckenlänge am letzten Tag "nur" 45km sein sollte, oder wie am 2. Tag mit gut 75km.
Das Bergische Land mit Startort Lindlar machte auf jeden Fall seinem Namen alle Ehre, wunderbare grüne Hügel, Tannen- oder Laubwälder, breite Wanderwege und schmale Pfade. Richtig abwechslungsreich erstreckte sich der 1. Tag bis in den Nachmittag!!!
Zum Ende der Strecke kamen wir dann doch wieder in einer kleinen Gruppe an. Sehr angenehm war die 1. Etappe, neue Läufer/innen kennen und schätzen gelernt. Respekt hatte ich vor allen Teilnehmern!!!!! Mit Ewald lernte ich einen Läufer kennen, der mich neugierig auf den einen oder anderen Laufwettbewerb machte und reichlich Erfahrung hatte, egal ob als Etappenläufer oder als Teilnehmer des Deutschlandlauf!!!!!
Leider ist Günter am nächsten Tag nicht mehr dabei gewesen.
Freitag, den 22.05.09 über 75km und 1700 pos. HM "Rund um Solingen"
Zu diesem Startort war ich etwas skeptisch, denn Solingen brachte ich überhaupt nicht mit dem Berg. Land in Verbindung. Vom Gegenteil sollte ich reichlich überzeugt werden.
Der eigentliche Treffpunkt war wieder in Wipperfürth, aber einige nutzten die direkte Anreise nach Solingen, zumindest diejenigen, die als "Heimschläfer" direkt anreisen konnten.
Respekt hatten alle vor dem 2. Tag, einerseits weil es die längste und härteste Strecke werden sollte und zweitens, weil es für diesen Tag keine Karte geben würde!!!!
Unsere Aufmerksamkeit bezüglich der Streckenkennzeichnung war also verstärkt gefordert!!
Obwohl wir dies alle wussten, verliefen wir uns zu Anfang total, aber nahezu alle, denn die ersten kamen uns nach einigen Kilometern wieder entgegen. Großes Gelächter kam auf, denn dies machte die längste Etappe halt noch etwas länger!!!!
Einzig die ersten 3 sahen wir fortan nicht mehr, denn überraschenderweise kam bei der Streckenerklärung einer der besten Ultraläufer Deutschlands (Wolfgang Schwerk) von seiner Trainingsrunde vorbei und lief spontan mit!!!! (Mal so eben mitlaufen, total krass!!!!!)
Er kannte sich natürlich aus und ersparte den beiden anderen die zusätzlichen Meter, egal ob in der horizontalen oder der vertikalen. ;-)
Der Tag würde für uns eh lang werden, daher nahmen wir es mit Humor und genossen den Klingenpfad, der nun mit weißem S auf schwarzem Hintergrund und weißem Kreis zu erkennen war. Solingen überraschte mich und die anderen Läufer mit seiner grünen Umgebung. Wir liefen Kilometer um Kilometer und niemand war zu sehen, mal ein kleines Dorf, das wir links liegen ließen, oder eine Kreuzung, die wir überqueren mussten. Selten ging es wirklich durch eine Ortschaft. Dürfte es auch eigentlich selten gehen, denn alleine für diese Etappe würde es 2 Punkte als Qualifikationslauf für den UTMB (Ultra Trail du Mont Blanc) geben. Hart war der Tag, allein die Anstiege machten diesen Lauf erlebens- und leidenswert. *lach*
Das wir uns verliefen, war natürlich vorprogrammiert, egal ob als Einzelläufer oder in der Gruppe. Höhepunkt dieses Tages waren für mich aber Martin + Elke, 2 Läufer aus der Gegend von Troisdorf, denn obwohl wir eigentlich nicht zusammenliefen, trafen wir uns doch mehrfach an diesem Tag, um dann doch gemeinsam einen Teil der Strecke laufen zu können.
Sprich, die beiden haben sich mehrfach verlaufen und sind immer dann auf die "richtige" Strecke zurückgekehrt, als ich gerade an ihnen vorbeilief, bzw. kreuzten wir uns dann dort.
Herrlich unterhaltend war das und das schönste dabei war, das es beide mit Humor genommen haben, was auch die Bilder aussagen, die ich zuweilen von ihnen gemacht habe. Immer noch ein Lächeln und einen Spruch auf den Lippen, egal wie weit der Umweg war.
Einfach schön, so macht das Ultralaufen noch mehr Spaß. Verbissenheit ist hier definitiv am falschen Platz!!!!!!
Auf den letzten 20 km war ich dann wieder alleine unterwegs und traf einen Tagesetappenläufer, der sich ebenfalls mehrfach verlaufen hatte. Allerdings war er schneller unterwegs und ich musste an den Steigungen abreissen lassen. Wäre ich doch nur dran geblieben, denn er verlief sich im Gegensatz zu mir nicht mehr.
Nun war ich also an der Reihe, als sich der Klingenpfad (S) mit dem Roentgenpfad (R) überschneidete und die Markierungen teilweise fehlten. *lach* Oder ich war einfach nur zu müde, um den Kopf beim Laufen zu heben und aufmerksam die Markierungen zu suchen!!!!!

Im Endeffekt hatte an diesem Tag jeder sein persönliches Streckenerlebnis gehabt und ob ich nun 75km oder doch eher gefühlte mind. 80km in den Beinen hatte, war letztendlich völlig egal.
Die Strecke "Rund um Solingen" war einfach klasse!!!!!!

Leider musste ich am 3. + 4. Tag aus familiären Gründen passen und konnte den geplanten kompletten Etappanlauf nicht in gänze mitmachen.
Schade, denn den 3. Tag über 58,7 und 1500 pos. HM bei "Rund um Remscheid" und
den 4. Tag über 65,8km und 1300 pos. HM bei "Rund um Kürten" muss klasse gewesen sein.
Zumal ich den Roentgenweg von mehrfacher Teilnahme beim Roentgenlauf kannte und dieser bis auf die ersten 5 Kilometer, wo es ins Tal des Stadtteils geht, identisch ist.

Aber am 5. Tag und der Abschlussetappe wollte/konnte und musste ich wieder dabei sein.
Am Montag, den 25.05.09 über 45,9km und 900 pos. HM bei "Rund um Wipperfürth"
hieß es "auslaufen" für alle Teilnehmer. Eine total lockere und entspannte Gruppe traf sich zum Abschluss am Start.
11 Etappenläufer über alle Tage, 1 Etappenläuferin über 4 Etappen und ich mit 3 Tagesetappen waren gespannt auf den letzten Tag, incl. der kleinen Veranstaltung mit Siegerehrung beim Italiener. ;-)
Auch hier ging es kurz nach dem Start direkt mal hinauf, damit die Beine nichts vermissen würden. Trotz lockeren Laufens ließ das erste größere Gelächter nicht lange auf sich warten, als die führenden uns wieder entgegenkamen!!! Endlich waren wir mal an der Spitze des Feldes. An diesem Tag hatte es aber kaum jemand wirklich eilig, denn einerseits war bei fast allen der 5. Lauftag in den Knochen und andererseits war es mit über 25 Grad auch nicht gerade einfach zu laufen.
Der Stimmung tat es aber keinen Abbruch, auch wenn an diesem Tag der 2. Verpflegungspunkt gestrichen werden musste und es mehr denn je auf Eigenverpflegung ankam!!!
Dafür entschädigte die Auswahl am 1. V-Punkt mit zurechtgeschnittenen Ananas, Melonen, Erdbeeren und Aprikosen für alles!!!!!!! Gerne wären wir hier viel, viel länger geblieben!!!!
So hieß es nun, von KM15 bis KM35 nur mit Eigenverpflegung auszukommen, oder bei KM25 mit etwas Kleingeld an einer Tankstelle kurz was kaufen zu gehen.
Dies wurde auch gemacht, zumindest um sich mit Eis zu versorgen. ;-)
Leider ging auch dieser Tag zu Ende, denn gerne hätte ich noch etwas drangehangen, gerade weil mir der 3.+ 4. Tag fehlten. Aber alles in allem würde ich sagen, das es eine herrliche Landschaft war, die es zu entdecken, zu erlaufen, zu erwandern gilt, tolle Läufer/innen, die einem durch das Laufen in der Gruppe, durch die Unterhaltung den Tag im Flug vergingen ließen und Erfahrung weitergaben.
Leider kann ich in 2010 bei der 2. Auflage nicht dabei sein, weil sich der Etappenlauf mit dem Lauf TTdR230 überschneidet, denn dann findet der Lauf von Dienstag bis Samstag statt und bringt den familiären Haussegen nicht in Gefahr!!!!!

Der Kreis der interessanten Läufer/innen ist auf jeden Fall größer geworden und ich freue mich, das ich einige hoffentlich bald wiedersehen werde.
Ein Erlebnis war es auf jeden Fall, auch wenn ich etwas neidisch bei der Siegerehrung, bzw. bei der Vergabe der Finisher-Medaillen und Urkunden geguckt habe.
Dennoch habe ich neue Erfahrung sammeln dürfen und mit 3 Ultraläufen in 5 Tagen über 180km + 3000 pos. HM erlaufen, incl. verlaufen. ;-)
Ein wenig gerüstet für den Mont Blanc sehe ich mich dennoch.

Grüße
Michael

wolfgang-olbrich - Hier entsteht mit Web-Gear eine neue Website! - Ergebnisse 2009 (http://www.wolfgang-olbrich.de/ergebnisse_2009.html)

cologne_biel_hawaii
29.05.2009, 18:59
Ausruhen konnte ich mich ja in den letzten Tagen genug. ;-)
Am Sonntag geht es auf den Rheinsteig!!
Einzig die Einladung zu einer Geburtstagsfeier am Abend zuvor in Bonn macht mir Gedanken.
Ob ich mich dem jugendlichen Wahnsinn (18. Geburtstag) entgehen kann?!? *lach*

Beim Rheinsteig-Etremlauf über 34km und ca. 1200 HM geht es richtig zur Sache,
schöne Aussichten auf den Rhein, knackige Anstiege, bei hoffentlich schönem Wetter.

Kurzen Bericht wird es dazu sicherlich geben!!

Grüße
Michael

viermaerker
29.05.2009, 21:57
Ausruhen konnte ich mich ja in den letzten Tagen genug. ;-)
Am Sonntag geht es auf den Rheinsteig!!
Einzig die Einladung zu einer Geburtstagsfeier am Abend zuvor in Bonn macht mir Gedanken.
Ob ich mich dem jugendlichen Wahnsinn (18. Geburtstag) entgehen kann?!? *lach*

Beim Rheinsteig-Etremlauf über 34km und ca. 1200 HM geht es richtig zur Sache,
schöne Aussichten auf den Rhein, knackige Anstiege, bei hoffentlich schönem Wetter.

Kurzen Bericht wird es dazu sicherlich geben!!

Grüße
Michael


Na dann sehen wir uns ja am Sonntag wieder, gelle:D?!

Walter

cologne_biel_hawaii
30.05.2009, 12:57
Na dann sehen wir uns ja am Sonntag wieder, gelle:D?!

Walter

Hallo Walter,

ich habe Dich schon in der Teilnehmerliste ausfindig gemacht
Aktives Höhenmeter-Training haben wir da am Sonntag vor uns!!! :hihi:

Ich bin zwar noch nicht in der Liste, weil ich spät überwiesen habe,
aber wir sehen uns Sonntagmorgen in Bonn!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
03.06.2009, 13:07
Eigentlich sind es ja "nur" 34km, die da zu bewältigen wären, so denkt man eigentlich, aber die anspruchsvollen 1200 Höhenmeter auf dieser Mittelstrecke, machen "gefühlt" daraus dann doch sicherlich einen Marathon. Vielleicht sogar etwas mehr. ;-)

Nach der Premiere in 2007 war es nun mein 2. Start auf dem Rheinsteig im Siebengebirge!!!
Ich kannte zumindest noch Teile der Strecke, auch wenn in den letzten 2 Jahren viele Strecken in diversen Wäldern dazugekommen sind. ;-)

Die kurze Anreise machte den Start auf jeden Fall sehr angenehm, verbrachte ich doch wegen einer Geburtstagsfeier den Abend und die Nacht zuvor in Bonn. Glücklicherweise habe ich mich nicht von der feiernden Jugend anstecken lassen und bin "relativ" brav (etwas mehr als ein halbes Dutzend Kölsch) um 1 Uhr ins Bett gegangen. Wie war das noch mit dem Doping?!?

Das Teilnehmerfeld war überschaubar (200-300 Läufer/innen?!?) und dadurch auch die Wiedererkennungsquote von bekannten Gesichtern, bzw. das Finden von neuen Läufern/innen, die man bis dato nur vom Schreiben kannte.
Immer wieder schön, besonders wenn man einige schon länger nicht gesehen hat!!

Der Hinweis der Orga, das die Strecke ansich schon durch das Emblem des "Rheinsteig" ausreichend markiert ist, nahmen alle zur Kenntnis. Zudem wurden "schwierige" Stellen zusätzlich mit Markierungen per Spraydose oder per Sand in Form von Richtungspfeilen
aufgetragen, die evtl. durch den Regen in der Nacht weg-, bzw. ausgespült sein könnten.
Leichtes Gelächter kam hervor!!!
Nachdem Startschuss bildete sich eine lange Läuferschlange, wahrscheinlich in dem Bewusstsein, das es bereits zu Anfang der Strecke 2 Nadelöhren geben würde, die uns dazu zwingen würden, zu warten und die Unterhaltung aus dem Laufen fortzuführen.
Da dieser Lauf eh als Trainingslauf zum Sammeln der Höhenmeter gedacht war, ließ ich es mit einer ausgedehnten Unterhaltung, u.a. mit Walter, ruhig angehen. Nicht zu vergessen, das immer wieder die Endorpinjunkies aus Dortmund aufkreuzten und für weitere Unterhaltung sorgten. ;-) So vergingen die ersten ca. 9km, bevor es hinauf zum Petersberg ging und jeder sein eigenes Tempo fand.
Erstaunlich viele liefen diese Passage noch, zumindest den Einstieg in diesen ersten, der insgesamt 5 Berge/Hügel. Kannten sie die Strecke, das Profil nicht, oder waren sie so gut trainiert?!? Es sollte sich später herausstellen!!
Ich bin bewusst den Petersberg in den steileren Passagen gegangen, kannte ich doch noch einige Stellen, zudem war ich mir bewusst, das das Bergische Land in der Woche zuvor, zwar auch einige Höhenmeter zu bieten hatte, aber dort alle Strecken länger als eine Marathondistanz waren!!!!
Das Positive war allerdings, das ich sehr gute Beine hatte und sich die Höhenmeter mehr und mehr bemerkbar machten/machen.
Nachdem Petersberg kamen mit dem Geisberg und dem Drachenfels weitere Berge, deren Aussicht alleine schon die Mühe des Aufstiegs wert waren. Ein wunderbarer Blick vom Drachenfels hinunter ins Tal, mit Blick auf den Rhein war einfach KLASSE!!! Die Bilder, die ich gemacht habe, konnten den Eindruck nicht in Gänze vermitteln.
An diesem 3. Berg ging es dann unrhythmisch hinunter, denn ein Teil des Abstiegs war über Treppen zu bewältigen. Man konnte zwar neben den Treppen hinuntergehen, aber dieser schmale Weg war nicht ganz ungefährlich.
Im Tal, am Ulanendenkmal in Rhöndorf angekommen, hieß es nun langsam vorbereiten auf den Aufstieg zum höchsten Punkt, der Löwenburg, dem 4. Berg dieser Strecke. Von km 19,5 bis 23,5 waren nun knappe 300 Höhenmeter zu bewältigen.
Hier machte sich nun bemerkbar, wer an den ersten 3 Bergen die Körner aufgebraucht hatte und nun vermehrt Gehpausen einlegen musste. Das Einsammeln machte Spaß und Nachdenklich zugleich, denn spätestens am Mont Blanc werde ich anders darüber denken und selbst keuchen, fluchen, kämpfen, ..... :zwinker2:
So aber merkte ich die guten Beine und konnte die 2. Hälfte der Strecke lockerer und zügiger als den ersten Streckenabschnitt laufen. Obwohl ich hier u.a. mehr Bilder gemacht habe.
Für Thüringen habe ich mir zumindest ähnliches vorgenommen.
Nach der Löwenburg ging es für knappe 2km nur bergab, bevor es dann wiederum für 200 Höhenmeter bis km 29 nur hinauf ging.
Aber dann war es geschafft und der Genuss von 5 km bergab laufen war schon klasse, auch wenn es auf den letzten beiden km durch den Ort ging.
Das Ziel auf der Insel Grafenwerth ist nahezu ideal, kann man sich doch auf der weiten, grünen Wiese bei gutem Wetter nach dem Lauf ausgiebig sonnen. ;-)
Einzig der neidvolle Blick ins angrenzende Schwimmbad mit der fehlenden Möglichkeit ins kühle Nass zu springen war uns sicher. Aber dafür konnten wir dort umsonst Duschen gehen.

Der Lauf ist absolut zu empfehlen, da er gut organisiert ist, die 11(!!) Verpflegungsstellen mehr als ausreichend sind, das Siebengebirge landschaftlich einiges zu bieten hat und das Teilnehmerfeld fast familiär ist.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, das 1200 Höhenmeter auf 34km nicht ohne sind!!!

Grüße
Michael

viermaerker
03.06.2009, 13:56
Schön erzählt, Michael, und eine sehr gute Zeit deinerseits, nach unserem gemächlichen Beginn:D.

Ganz interessant fand ich, daß der Lauf in diesem Jahr insgesamt wohl deutlich schneller war als 2008. Jedenfalls kam 2009 der letzte Läufer in 4:57 in Ziel, im letzten Jahr war ich mit 4:59 noch lange nicht ganz hinten im Feld. Zum Glück war auch ich schneller unterwegs und mit meinen 4:24 sehr zufrieden.

Walter

cologne_biel_hawaii
04.06.2009, 12:31
Schön erzählt, Michael, und eine sehr gute Zeit deinerseits, nach unserem gemächlichen Beginn:D.

Ganz interessant fand ich, daß der Lauf in diesem Jahr insgesamt wohl deutlich schneller war als 2008. Jedenfalls kam 2009 der letzte Läufer in 4:57 in Ziel, im letzten Jahr war ich mit 4:59 noch lange nicht ganz hinten im Feld. Zum Glück war auch ich schneller unterwegs und mit meinen 4:24 sehr zufrieden.

Walter

Hallo Walter,

danke, es lief aber auch gut nach dem Trainingslager im Berg. Land. ;-)
Ich habe verzweifelt nach einer Ergebnisliste aus 2007 gesucht, weil ich der Meinung bin, das ich vor 2 Jahren auch deutlich langsamer war, habe aber keine im Netz gefunden. ;-(

Freut mich, das Du auch zufrieden warst!!! Schließlich warten auf uns ja noch andere Vorbereitungsläufe!! ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.06.2009, 12:58
Ich komme mir gerade vor, als lernte ich in diesen letzten Wochen und Monaten, die Hügel/Berge und Wälder in Deutschland erst so richtig kennen.
Eifel, Odenwald, Harz, Sauerland/Rothaargebirge, Bergisches Land, Siebengebirge und demnächst im thüringischen Wald!!!!

Früher wollte ich immer soviele Stadtmarathons wie möglich laufen, ich war begeistert von den Massen und der Möglichkeit in den Innenstädten zu laufen.
Die Anzahl der Städte, in denen ich noch laufen möchte, wird kleiner und kleiner, zumindest im Inland. ;-)

Nun liegt mein Fokus mehr und mehr in den Landschaftsläufen. Einerseits können hier keine Massen an den Start gehen und andererseits lernt man sehr schöne Regionen Deutschlands kennen.

So gesehen, kann ich meinen ersten Start im Thüringer Wald kaum abwarten!!!

Und im nächsten Jahr gibt es bestimmt Läufe in der Pfalz, der Schwäbischen Alb, im Bayerischen Wald oder im Erzgebirge, als Vorbereitung für die Berge in Österreich, der Schweiz oder Italien. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
05.06.2009, 11:04
Jetzt komme ich endlich mal dazu, ein paar Zeilen zu schreiben,
was das Highlight in 2010 betrifft.
Einige Tage vor dem Bergischen Etappenlauf kam die Zusage zur Teilnahme an Deutschlands längstem Nonstoplauf, der TorTourdeRuhr -> TTdR230. :geil:

Es gibt zwar noch 2 weitere Varianten über 100km und über 160km, aber von Anfang an, war die Faszination für die längste Nonstop-Strecke vorhanden!!!
Deswegen finde ich in England auch den Grand Union Canal Race (GUCR) so interessant. Dieser längste Nonstoplauf Englands bewegt sich in ähnlicher (234km) Dimension. Leider liegt er ebenfalls im Mai und muss daher mind. bis 2011 verschoben werden.

Jetzt stehe ich eigentlich in der Vorbereitung für Mont Blanc im August, habe den Thüringen-Ultra vor Augen und muss mich dennoch gedanklich schon mit TTdR230 befassen.
Brauche ich einen gezielten Trainingsplan, um mich auf diese für mich neue Dimension vorzubereiten, oder kann ich aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus so etwas angehen?!?
Ziel ist einfach nur -> gut ankommen. Bei der letzten Ausgabe in 2008 gab es eine Ausfallquote von 50 % bei der langen Distanz!!!!

Ich denke, ich werde erst einmal den Kölnpfad und den UTMB abwarten. Sollte es bei beiden Läufen gut klappen, werde ich weiterhin ohne einengenden Plan trainieren.
Wird es wegen der Streckenlänge schon grenzwertig, muss ein individueller Plan her!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
08.06.2009, 13:49
Heute mal ein ganz anderes Thema!!!

In diesen Tagen bereite ich meine Formulierung zum Spendenaufruf für meinen 3. Spendenlauf im Rahmen des Kölnpfads vor.
Gedacht habe ich als "gefühlter"-Kölner Läufer daran, 10. Kölner Unternehmen zu finden, die sich als Pate/Sponsor für jeweils eine Teiletappe vertreten fühlen und für die ich dann auch Werbung laufen würde.
Die 11. Etappe halte ich für Freunde, Bekannte und Kollegen offen.
(Ursprünglich ist der Kölnpfad ein Wanderweg in 11. Etappen.)

Also gleichzeitig noch eine karnevalistische Narrenzahl, bei einem Kölner Laufevent!!!!
Alles ist also auf den Nenner -> Köln gebracht. :daumen:
Was aber nicht heisst, das ich für den 11. Topf/die 11. Etappe nur Kölner Freunde, Bekannte und Kollegen gerne in der Spendenliste sehe. :winken:

Drückt mir mal die Daumen, das trotz der Wirtschaftskrise etwas für mein Projekt zusammen kommt. Mehr auf Running-for-Kids (http://www.running-for-kids.de)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
10.06.2009, 12:55
Am kommenden Samstag findet in meiner Heimatstadt Wesseling ein schöner und traditioneller Lauf statt, nämlich die 30km -> Wesseling-Bonn-Wesseling.
Schöne Atmosphäre, fast immer am Rhein entlang und schön zu laufen.

Es spricht dafür:
Eigentlich doch ideal für mich, denn ich habe keine lange Anreise und kenne aus mehrfacher Teilnahme die Strecke.

Es spricht dagegen:
Ich verliere mehr und mehr durch die lange Läufe an Tempo auf den kürzeren Strecken und meide sie daher im Wettbewerb.
Ich würde mich an meinem pers. Streckenrekord aus 2008 messen. :hihi:
Ich bräuchte eigentlich Höhenmeter im Training für spätere Läufe in diesem Jahr!!

Was mache ich nur?!? :confused:

Grüße
Michael

viermaerker
10.06.2009, 13:19
Was mache ich nur?!? :confused:
Grüße
Michael

Du kannst ja am Samstag die flachen 30 zügig aber nicht als Angriff auf Deine 2008-Bestzeit laufen und am Sonntag was hügeliges, vielleicht eine Teilstrecke des RHEX oder 'nen schönen Abschnitt sonstwo im Siebengebirge.

Schnelligkeit auf kurzen Strecken wird eh überbewertet:D

Walter

cologne_biel_hawaii
12.06.2009, 18:41
Du kannst ja am Samstag die flachen 30 zügig aber nicht als Angriff auf Deine 2008-Bestzeit laufen und am Sonntag was hügeliges, vielleicht eine Teilstrecke des RHEX oder 'nen schönen Abschnitt sonstwo im Siebengebirge.

Schnelligkeit auf kurzen Strecken wird eh überbewertet:D

Walter

Vor lauter Laufen und Laufplanung habe ich ganz vergessen, das ich am Samstag arbeiten muss, weil wir Release-WE haben. :klatsch:
Muss also den 30er streichen und am Sonntag beides kombinieren. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
12.06.2009, 19:39
Nachdem ich die Zusage zur Teilnahme am längsten Nonstoplauf in Deutschland erhalten habe, der TTdR230 (TorTourdeRuhr), bin ich in einem anderen Thread auf den längsten und härtesten Lauf in Österreich aufmerksam geworden. (Danke Kraxi!!!) :hallo:
Dem "Race across Burgenland", 220km von Kittsee bis Kalch!!!!

Da er strategisch gut in der 2. Jahreshälfte liegt, kommt er auch überhaupt nicht mit meinem Highlight der 1. Jahreshälfte in einen Konflikt!!!!
Zudem bin ich schon länger nicht mehr in Österreich in Urlaub gewesen und könnte dies herrlich miteinander kombinieren.

Ich plane und plane und merke gerade, das mein Kopf schon viel weiter ist und sämtlichen Läufe in diesem Jahr und im ersten Halbjahr 2010 abgehakt hat,
dabei bin ich mir körperlich überhaupt noch gar nicht sicher, ob ich nach Kölnpfad und Mont Blanc jemals jenseits von 200km laufen möchte/kann. :tocktock: :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
15.06.2009, 12:08
Die Zeit fliegt gerade förmlich an mir vorbei. Es sind nur noch 8 verbleibende WE bis Mitte August, wo längere Einheiten möglich sind. An einigen habe ich aber schon andere Lauf-Termine, -verabredungen, sodass sich die Zahl noch einmal erheblich reduziert.
Dabei würde ich noch zu gerne die eine oder andere Etappe des Kölnpfad koppeln und in einem längeren Lauf genießen.

Stress?!? Hört sich fast so an, ist es aber nicht!!!
Habe mich entschieden, die Etappen aus den WE herauszunehmen und somit Luft für befreite längere Einheiten an den Wochenenden zu haben.
Glücklicherweise wohne ich ja fast in Köln und kann daher auch mal zwischendurch eine (oder mehrere Einheit/en laufen gehen.
Wann habe ich schon mal die Möglichkeit, vorab eine Strecke abzulaufen, die ich später mal in einem Wettbewerb bewältigen darf/muss!!! :nick:

Grüße
Michael

laufjoe
15.06.2009, 14:22
kannst du nicht mal ruhiger machen und auf mich warten ?!?! DSD!
ich kämpfe mich doch langssam ran ! aber deine kampftermine sind schon zu bald!

cologne_biel_hawaii
16.06.2009, 11:07
Hi Joe,

wann sehen wir uns eigentlich wieder einmal, erst zum Marathon in Köln?!?

Bis dahin kannst Du Dir ja mal überlegen, welche Kampfdistanzen Du im nächsten Jahr angehen willst. Eher Bestätigung von Biel, oder doch eine Schippe drauf?!? :D

Wobei es keine kleine Schippe wäre, denn m. E. wäre die nächstgrößere Distanz bei einem Laufwettbewerb die 100 Meilen, wie bei der TorTourdeRuhr, oder beim Stunt100, dem Harzer Adventure oder dem Chiemgauer100 (dort gibt es 2 Distanzen, 1 x 100km und 1 x 100 Meilen).
Sieht man mal von der 3. Distanz in Chiemgau mit 141km ab, aber die hat "Profil"!!!!

Einzig ein 12-Stundenlauf könnte Dir die Möglichkeit einer Zwischendistanz geben,
aber da heisst es "Kopf - abschalten" -> da dies auf kleinen Rundkursen stattfindet.

Alternativ gibt es natürlich einige 100er (km) mit Profil, die ebenfalls eine Steigerung zu Biel wären.

Du siehst, es gibt fast zuviel an Auswahl!!!!! :hihi:

Grüße
Michael

P.S. Eine verrückte Idee schwebt mir allerdings für Ende Februar 2010 auf Gran Canaria vor und zwar mit der Königsdistanz der Transgrancanaria (123km + 4800) -> 30 Stunden Zeit.
EIGENVERPFLEGUNG!!!!!
Es gibt auch noch 2 kürzere Varianten.

cologne_biel_hawaii
18.06.2009, 16:07
Am gestrigen Mittwoch bin ich mal wieder mit dem Rucksack von der Arbeit nach Hause gelaufen. Lauf Wetterbericht vom Abend zuvor, sollte es ein schöner Tag werden und zwischen den Fußballterminen von Montag + Donnerstag blieb jetzt auch etwas Zeit zum Laufen. ;-)
Nein, vor den Indoor-Soccer-Einheiten laufe ich auch jeweils 1 Stunde, um schon warm zu sein.
Hat sich bewährt, denn so schlägt der Muskelkater z.B. in der Leistengegend nicht so gnadenlos zu. *gg* Die kurzen, schnellen Bewegungen sind doch etwas untypisch für einen Läufer.
Aber zurück zum Nachmittagslauf!!
So war ich also am Stadtwald + Militärring unterwegs, grüßte zwischendurch einen mir bekannten Radfahrer, der ebenfalls häufig als Läufer unterwegs ist.

Eine halbe Stunde später aber, traf ich einen Läufer, der mir schon oft entgegenkam,
wir grüßten uns zwar immer, aber nie ist einer von uns beiden stehen geblieben.
Nun klatschten wir uns ab und beide blieben stehen, zog unsere Ohrstöpsel aus und unterhielten uns.
Wie klein doch wieder die Welt ist, denn er startet ebenfalls in 2 Wochen beim Thüringen-Ultra und hat schon einige Ultraläufe hinter sich.
Nur die gemeinsame Anfahrt klappt nicht, da Thüringen seine Heimat ist und er zu dieser Zeit bereits zuhause ist.

So langsam entwickelt sich der Thüringen-Ultra für mich zu einer großen Wiedersehensfeier.
Da steigt die Vorfreude und das Laufen wird sicherlich noch viel mehr Spaß machen!!

Grüße
Michael

viermaerker
18.06.2009, 17:16
P.S. Eine verrückte Idee schwebt mir allerdings für Ende Februar 2010 auf Gran Canaria vor und zwar mit der Königsdistanz der Transgrancanaria (123km + 4800) -> 30 Stunden Zeit.
EIGENVERPFLEGUNG!!!!!


Zu dem Lauf gibt's 'nen coolen Bericht in der aktuellen DUV

Walter

cologne_biel_hawaii
19.06.2009, 09:01
Zu dem Lauf gibt's 'nen coolen Bericht in der aktuellen DUV

Walter

Während der Brocken-Challenge habe ich zum ersten Mal von "Transgrancanaria" gehört.
Das macht für mich halt u.a. den Ultralauf aus, das man sich gut und lange austauschen kann. :nick:
Da verzichte ich gerne auf die eine oder andere Minute. :D

Dann habe ich den Autor des Berichts beim Etappenlauf im Berg. Land kennengelernt und nun noch einmal sein schriftliches Erlebnis in der Ausgabe der DUV gelesen.

Anfang März 2010 ist also schon mal geblockt. :daumen:

Grüße
Michael

ET
19.06.2009, 18:38
P.S. Eine verrückte Idee schwebt mir allerdings für Ende Februar 2010 auf Gran Canaria vor und zwar mit der Königsdistanz der Transgrancanaria (123km + 4800) -> 30 Stunden Zeit.
EIGENVERPFLEGUNG!!!!!

Nanu, ... Feb. 2010. Da habe ich noch nichts vor. Gran Canaria klingt gut. Das wuerde ich glatt auch mitlaufen. Ich mach' mich erst mal schlau aber der Flo sitzt. :D

Der Bericht im DUV-Heft macht auch Lust auf mehr.

cologne_biel_hawaii
20.06.2009, 13:29
Nanu, ... Feb. 2010. Da habe ich noch nichts vor. Gran Canaria klingt gut. Das wuerde ich glatt auch mitlaufen. Ich mach' mich erst mal schlau aber der Flo sitzt. :D

Der Bericht im DUV-Heft macht auch Lust auf mehr.

Hallo Eric,

in diesem Jahr war er Ende Februar und im nächsten Jahr scheint er am 5/6// März zu sein!!
Wäre ja klasse, wenn wir eine kleine gemeinsabe Gruppe im Flieger wären. :nick:

Dann werde ich Deinen Floh zwischendurch immer wieder mal füttern müssen. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
20.06.2009, 13:31
Da habe ich mich in den letzten Wochen doch so fit und geil, ähm gut gefühlt, das mich die plötzliche Erkältung, Schlappheit etwas überrascht und ich mich frage, woher das so plötzlich kommt. War am Donnerstag noch laufen und Fußball spielen und habe da schon langsam gemerkt, das sich etwas ankündigt. Freitag wäre ich dann fast zuhause geblieben, wenn die Arbeit wegen einem dringenden Projekt nicht hätte liegen bleiben können.
Heute stecke ich mittendrin, dabei hatte ich schon meine Auszeit im März!!!

Übertrieben habe ich es auch nicht, zumindest nicht aus meiner Sicht. *lach*
Läuft alles in geregelten Bahnen.
Was mich hoffen lässt, ist, das so etwas bei mir in 2 Tagen wieder vorbei ist.

Ansonsten müsste ich Thüringen canceln, um spätere Läufe nicht zu gefährden.

verschnupfte und heisere, schlappe Grüße ;-)
Michael

nachtzeche
20.06.2009, 13:33
Hey Michael,

das ist ja ärgerlich! Ich wünsche dir gute Besserung und kurier dich vernünftig aus, auch wenn's schwer fällt! Thüringen wirds dir danken!

Liebe Genesungswünsche
nachtzeche

viermaerker
20.06.2009, 13:59
Von mir auch "Daumen drück" für eine rasche Erholung! Wirf ordentlich Vitamin C und Zink ein, wenn's nicht hilft schadet's zumindest nicht. Ruhe und Geduld (auch wenn's schwer fällt) hilft bestimmt auch.

Gute Besserung!
Walter

cologne_biel_hawaii
22.06.2009, 12:28
Hallo Chris, Hallo Walter,

Danke Euch beiden, hat irgendwie geholfen!!!!
Fühle mich schon fast auf alter Höhe. *lach*

Nein, werde noch mind. heute pausieren und dann am Die. eine kleine Einheit laufen gehen.
So als Test, ob ich am WE vielleicht etwas im Harz und im Sauerland rumschleichen könnte. ;-)

Grüße
Michael

viermaerker
22.06.2009, 13:30
Hallo Chris, Hallo Walter,

Danke Euch beiden, hat irgendwie geholfen!!!!
Fühle mich schon fast auf alter Höhe. *lach*

Nein, werde noch mind. heute pausieren und dann am Die. eine kleine Einheit laufen gehen.
So als Test, ob ich am WE vielleicht etwas im Harz und im Sauerland rumschleichen könnte. ;-)

Grüße
Michael

Na das hört sich doch schon besser an!

Ich schleiche am Sonntag jedenfalls in Damenbegleitung 33km durch's Sauerland:D

Walter

cologne_biel_hawaii
24.06.2009, 08:49
Erst dachte ich, naja, ist eine Erkältung, das wird sich in den nächsten 2-3 Tagen schon wieder einränken. Aber dann machten sich die Bronchien bemerkbar und ich spürte, das da etwas tieferes brodelt. :motz:
Sa + So, geschwitzt, geruht, gefroren, Medis geschluckt und gehofft, das es besser wird.
Am Montag gespürt, das Fußball wohl in dieser Woche ausfallen muss, am Dienstag keine Besserung gefühlt und die Erkenntnis gewonnen, das ich eine bevorstehende "geile Woche" komplett canceln muss. :sauer:

Donnerstag wäre wieder Fußßball gewesen.
Freitag -> Höhentraining in einem Kölner Büroturm :daumen:
Samstag -> Laufen im Harz :winken:
Sonntag -> Marathon im Sauerland mit einem Thüringer, den ich 1 Woche später beim TU wiedersehen würde. :nick:

Nun steht statt dessen Frustbewältigung und Ablenkung an. :confused:
Ein wenig werde ich mich wohl schon mal mit dem Kölnpfad beschäftigen.

Grüße
Michael

nachtzeche
24.06.2009, 09:02
Nun steht statt dessen Frustbewältigung und Ablenkung an. :confused:


- Ein gutes Buch lesen?

- Früh zu Bett gehen?

- Deiner Frau mal wieder was Gutes tun?

- Die Laufschuhe mal wieder putzen? :hihi:

Vielleicht ist ja eine Ablenkung dabei, die dir über den Frust hinweg hilft...
Wünsche dir eine gute Besserung, Kopf hoch, das wird bald wieder!

Liebe Grüße
nachtzeche

viermaerker
24.06.2009, 09:16
keine Besserung gefühlt und die Erkenntnis gewonnen, das ich eine bevorstehende "geile Woche" komplett canceln muss. :sauer:
Grüße
Michael

shit happens - da kannst Du nix machen!
Du hast eine enorme Grundlagenausdauer - vom Training her wird Dir die Pause daher vermutlich nicht schaden, sondern eher ein psychologischer Härtetest sein. Solange Du nicht zu früh wieder anfängst und damit was verschleppst kannst du dich in ein paar Wochen vermutlich an die Episode gar nicht mehr erinnern.

Ansonsten: Bei Chris' Vorschlägen ist schon der eine oder andere gute mit dabei, besonders die Idee mit dem Schuhe putzen:hihi:.

Gute und rasche Besserung!
Walter

cologne_biel_hawaii
26.06.2009, 08:39
- Ein gutes Buch lesen?

- Früh zu Bett gehen?

- Deiner Frau mal wieder was Gutes tun?

- Die Laufschuhe mal wieder putzen? :hihi:

Vielleicht ist ja eine Ablenkung dabei, die dir über den Frust hinweg hilft...
Wünsche dir eine gute Besserung, Kopf hoch, das wird bald wieder!

Liebe Grüße
nachtzeche

Hallo Chris,

die ersten 3 Punkte habe ich immer im Fokus, ansonsten würde das mit dem "Hobby" Laufen nicht funktionieren. :nick:

Ich habe zum ersten Mal nach langer Zeit wieder saubere Trailschuhe. Die fühlen sich total unwohl, weil sie so strahlen. :hihi:
Lange halte ich das nicht mehr aus. :teufel:


shit happens - da kannst Du nix machen!
Du hast eine enorme Grundlagenausdauer - vom Training her wird Dir die Pause daher vermutlich nicht schaden, sondern eher ein psychologischer Härtetest sein. Solange Du nicht zu früh wieder anfängst und damit was verschleppst kannst du dich in ein paar Wochen vermutlich an die Episode gar nicht mehr erinnern.

Ansonsten: Bei Chris' Vorschlägen ist schon der eine oder andere gute mit dabei, besonders die Idee mit dem Schuhe putzen:hihi:.

Gute und rasche Besserung!
Walter

Hallo Walter,

ich hoffe, das ich von der Grundlagenausdauer auch noch etwas zehren kann.
Schade, das wir uns in Willingen nicht sehen. Viel Spaß!!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
29.06.2009, 10:40
So, lange genug auf "Entzug" gewesen und den Körper still gehalten. *gg*
Der Körper hat sich vollständig von der erzwungenen Auszeit erholt!! Der Kopf auch. :hihi:
Habe gestern mit einer gemütlichen Radeinheit auf der Rolle wieder angefangen und werde die nächsten Tage leicht + locker wieder ins Training einsteigen, unabhängig davon, das ich am Samstag länger laufen werde.
Da ich dort nicht am Anschlag laufen werde, sondern diesen als Trainings- und Genusslauf ansehe, brauche ich ja auch kein Tapering. ;-)

Bereits heute geht es wieder etwas ans "Eingemachte", denn Fußball in der Halle wird bei diesen schwülen Temperaturen etwas schweiß-treibend werden.
So kann ich aber wenigstens die Sünden der letzten Tage wieder korrigieren und etwas für die laufende Bauchwette unternehmen. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
02.07.2009, 15:03
Eigentlich freue ich mich ja schon seit Wochen auf den Thüringen-Ultra.
Es sind verschiedene Faktoren, die dazu geführt haben,
einmal die schöne Gegend/Strecke,
die positiven Geschichten und Erzählungen,
die herrliche Verpflegung,
die gute Stimmung
und letztendlich die interessanten Läufer/innen.

Was mich jetzt allerdings ein wenig in Unruhe versetzt, sind die angekündigten Temperaturen für Samstag, von ca. 30 Grad!!!! :tocktock:

Gut, wir starten um 04 Uhr am Samstagmorgen, also werden wir schon ein paar Stunden unterwegs sein, bevor die große Hitze kommt, aber wenn es ans Eingemachte der letzten Kilometer geht, ist uns die Wärme sicher.
Hoffentlich ist jede/r Starter/in so vernünftig und achtet auf den eigenen Körper bei diesen Temperaturen. Flüssigkeit alleine, wird wohl an diesem Tag nicht reichen.

Ich werde alles dabei haben, von Mineralien, Salztabletten, Magnesiumsticks + Calciumsticks,
Trinkblase und reichlich Ersatzklamotten!!!!
Sollte allerdings das Laufen in der Hitze zu kraftraubend sein, steige ich aus gesundheitlichen Gründen aus, denn einen Kollaps will ich nicht riskieren!!

Grüße
Michael

viermaerker
02.07.2009, 15:52
Solch hohe Temperaturen waren ursprünglich genau der Grund warum ich mir für den Sommer eher Läufe in höherem Gelände vorgenommen hatte. Gut, da hat man am Nachmittag die Gefahr von Gewittern, aber zumindest keine 30°.

Nachdem jetzt schon meine Teilnahme am Grenzstaffellauf wegen Terminschwierigkeiten gescheitert ist habe ich eben schweren Herzens den Trail des Cerces in den französischen Alpen am übernächsten Wochenende abgesagt (siehe unseren Ultra-Kalender). Grund ist wieder ein Terminkonflikt (mein Sohn hat überraschend einen Drehtermin für einen TV-Pilotfilm). Heißt also Urlaubsabbruch nach nur einer Woche, kein TdC und 4 Tage in einem heißen Filmstudio als Begleitperson (er ist erst 14 Jahre alt) stattdessen:sauer:.

Als Defensivmaßnahme habe ich mich eben mal schnell für den Bärenfels Ultra-Trail angemeldet:D. Aber mein Herz blutet.....

Walter

cologne_biel_hawaii
03.07.2009, 12:57
Jetzt stehe ich schon wieder vor einem Berg an Klamotten und grübel, was ich so alles mitnehmen sollte. Frieren werde ich wohl kaum, also lasse ich die Jacken und langen Hosen mal zuhause. Oder brauche ich sie zum Schlaf in der Massenunterkunft?!?
Kurze und atmungsaktive Laufklamotten sind angesagt, möglichst in mehrfacher Form,
da ich davon ausgehe, das es sehr schweißtreibend wird und ich ungern längere Zeit in nassen Laufsachen unterwegs sein möchte.

Hmmm, in ein paar Stunden geht es los, glücklicherweise ist es nicht so weit und der Reiseverkehr (Ferien in NRW) wird mich wahrscheinlich auch nicht so heftig behindern.

Bin mal gespannt, wen ich heute Abend alles so treffen werde und wie die Nacht sein wird.
Bei sovielen Leuten, wohl eher etwas unruhig. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
06.07.2009, 19:10
Solch hohe Temperaturen waren ursprünglich genau der Grund warum ich mir für den Sommer eher Läufe in höherem Gelände vorgenommen hatte. Gut, da hat man am Nachmittag die Gefahr von Gewittern, aber zumindest keine 30°.

Nachdem jetzt schon meine Teilnahme am Grenzstaffellauf wegen Terminschwierigkeiten gescheitert ist habe ich eben schweren Herzens den Trail des Cerces in den französischen Alpen am übernächsten Wochenende abgesagt (siehe unseren Ultra-Kalender). Grund ist wieder ein Terminkonflikt (mein Sohn hat überraschend einen Drehtermin für einen TV-Pilotfilm). Heißt also Urlaubsabbruch nach nur einer Woche, kein TdC und 4 Tage in einem heißen Filmstudio als Begleitperson (er ist erst 14 Jahre alt) stattdessen:sauer:.

Als Defensivmaßnahme habe ich mich eben mal schnell für den Bärenfels Ultra-Trail angemeldet:D. Aber mein Herz blutet.....

Walter

Hallo Walter,

die Temperaturschwankungen waren schon enorm. Hatte nicht damit gerechnet, das es auch Teilabschnitte gab, die frisch waren/wirkten. Lag aber auch zum Teil an etwas anderem, aber dazu später im Bericht mehr!!

Was für Dich Mont Blanc sein wird, könnte für Deinen Sohn der Drehtermin sein. :nick:
Dennoch verstehe ich die Absage des TdC!!!
Bärenfels ist bei mir noch offen. Vielleicht sehen wir uns ja rein zufällig. :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
08.07.2009, 23:03
Eigentlich hatte ich einen relativ kurzen Anfahrtsweg bis Fröttstädt, zumindest signalisierte mir der Routenplaner, dass ich für ca. 336km ungefähr 3 Stunden brauchen sollte!!
Allerdings wollte ich weder um 24 Uhr aufstehen, geschweige denn losfahren, also entschied ich mich am Freitagnachmittag im Auto zu sitzen und einer der angebotenen Schlafplätze in der Massenunterkunft zu nutzen. Das es letztendlich eher ein 10 Personenzelt war, machte die „Massenunterkunft“ wesentlich erträglicher, wenn auch kaum angenehmer, aber dazu später mehr. ;-)
Die Fahrt war relativ ruhig, kaum Ferienverkehr (NRW) und nur wenige Baustellen, die mich dann letztendlich gegen 21 Uhr und 3 ½ stündiger Fahrtzeit in Fröttstädt ankommen ließen.
Ich hatte vor der Kleingartenanlage geparkt und bin die letzten 150 Meter zum Start zu Fuß gegangen. Eines der ersten privaten Zelte auf einer großen Wiese war das von Gerd, wir kennen uns seit dem Brocken Challenge, sind dort lange zusammengelaufen und haben die letzten ca. 8 Kilometer den Brocken hinauf im Schneefall genossen, gemeinsam mit Birte.
Wir begrüßten uns und ich bekam sofort eine Bilder-CD vom erwähnten Lauf. Er war im Gespräch mit einem anderen Läufer, beide wollten sie den Thüringen-Ultra als letzten Trainingslauf für Chiemgau 100 eine Woche später nutzen. Herrlich verrückt, ich war also richtig angekommen!!!!! ;-)
Ich kümmerte mich um meine Startnummer, wurde von Gunter begrüßt und erkundigte mich nach meinem Schlafplatz, der direkt hinter dem Gebäude war. Kleines Zelt mit Feldbetten oder Sonnenliegen, gerade so wie es jeder mag, oder besser wie es für eine Nacht reicht, besser für eine halbe Nacht!! Schlafplatz gesichert, Startunterlagen erhalten, so hieß es nun, sich auf den Weg zu machen, um evtl. andere bekannte Gesichter zu treffen. Michael (Kolibri) und Jogi (Jochen), Birte sah ich später, Bill und Wolfgang vom Brocken Challenge.
War schön, das mag ich an diesen kleinen und übersichtlichen Veranstaltungen, wo man sich kennt oder neue Leute kennenlernt und am Tag zuvor bereits übers Laufen unterhalten kann. *lach* Es gab auch andere Themen. ;-)
Weitere Läufer traf ich dann erst auf der Strecke.
Spätestens um 03 Uhr würde es wohl unruhig werden, daher verabschiedeten sich die meisten bereits gegen 22 Uhr in Richtung Zelt oder Schlafplatz, aber ruhig wurde es dennoch nicht wirklich, spätestens die nahe liegende Eisenbahnstrecke holte einen immer wieder aus dem Dämmerschlaf, sofern der Platzregen einen nicht schon vorher im Zelt leicht durcheinander gebracht hat. ;-)
Gegen 03 Uhr wurde es dann tatsächlich unruhig und die meisten Läufer/innen standen auf, jeder in seiner eigenen Art. Waschen, anziehen, packen, Kleiderbeutel abgeben und danach das gute Angebot des Frühstücks nutzen, das einem zu günstigen Preisen geboten wurde.

Nun wurde es offiziell, es gab eine kurze Ansprache und Einweisung, wie die ersten Kilometer in Dunkelheit markiert sind und wie die weitere Vorgehensweise bei den Staffeln, den Einzelläufern und sogar wie man sich im Ziellauf verhalten sollte. Ein Kameramann zeichnete alles auf, interviewte die Läufer/innen. Auf diese DVD bin ich gespannt.

Wir machten uns zum Start auf, ich hatte alles dabei, meinen Rucksack incl. Trinkblase, Ersatzklamotten, weil die Temperaturen ja ordentlich sein sollten und meine Stöcke. Weniger weil ich sie benutzen müsste, sondern weil ich beides von der Belastung noch einmal auf einer längeren Trainingsstrecke austesten wollte.
Der Startschuss erfolgte und ich war relativ weit vorne, was ich eigentlich selten mache, denn ich lasse mich zu gerne mitziehen. Aber ich blieb konsequent und lief gemütlich los, suchte meinen Schritt und fand nach einigen Kilometern mein Tempo. Die Fackeln am Start waren schon etwas Besonderes und die kleinen blinkenden Wegweiser waren überhaupt nicht zu übersehen, folglich lief auch niemand mit einer Stirnlampe.

Die ersten 25km verliefen sehr gut, es wurde sich unterhalten und irgendwann überholten mich auch Gerd und Norbert, der ebenfalls bei der Brocken Challenge dabei war. Sie liefen bergauf, während ich konsequent die Wege hinauf ging, denn das wurde mir für den UTMB geraten, dass ich von Anfang an jeden Weg hinauf gehen sollte. Hinten heraus würde ich das dann verstehen. ;-)
Hier traf ich zum ersten Mal Jörg, der in einer Staffel starten sollte, auf seine kurze Frage wie es mir geht, sagte ich ihm „noch gut“. ;-)
Es ging über Sondra, an Seebach vorbei zur ersten Zeitnahme bei km 25. Wobei wir bei km 19 die erste heftigere Steigung von knapp unter 400 HM auf etwas über 700 HM bei km 25 zu bewältigen hatten, die beiden Steigerungen davor lasse ich mal zum Warmlaufen weg. ;-)
Danach ging es erst einmal wieder bergab auf 600 HM, bevor es dann bis ca. km 38 auf ca. 800 HM wieder hinauf ging. Die Belohnung danach würde ein langer Abstieg auf einer Streckenlänge von nahezu 10 Kilometern bis auf 380 HM sein.
Gerd hatte ich plötzlich hinter mir!!! Er hatte sich verlaufen und ist lobenswerter Weise nicht die Abkürzung zur Strecke gegangen, sondern den Weg zurück und dann auf die korrekte Wegführung wieder aufgelaufen!!! Wenn ich bedenke, wie viele auf Stadtmarathons unehrlich sind und nach Abkürzungen suchen und dann einer wie Gerd im Wald, wo ihn niemand sieht oder anklagen kann, so ehrlich ist und den Weg wieder zurück geht, freut es mich, ihn zu kennen.
Zwischenzeitlich traf ich Jörg zum wiederholten Male, fuhr er doch die Verpflegungsstationen ab, um seinen Laufpartner anzufeuern. Ich fragte ihn, wie dieser denn zum Start zurückkommen würde und ob man mich evtl. mitnehmen könnte, denn ich wollte bei km 50 aussteigen. Da dies ein Rundkurs war, war es nicht ganz einfach, wieder zum Startpunkt zurück zukommen. Irgendwie wollten sie etwas organisieren, bzw. mir einen Platz in ihrem Auto freihalten, aber ich müsste halt auch die Verpflegungsstationen nach km 50 mit abfahren, weil sie dann Jörg anfeuern wollten.
Leider hatten wir beide zu diesem Zeitpunkt erhebliche Probleme, er haderte mit seinem Knöchel und den falschen Einlagen in seinen Schuhen und ich hatte Fußballen-Schmerzen im rechten Fuß. Bergauf war es kein Problem, aber auf ebener Strecke und vermehrt auf abschüssigem Untergrund, schmerzte der Fuß unheimlich. Wir waren bei km 40 und hatten die längere Bergabstrecke noch vor uns, ich sagte zu Gerd, das ich mit Sicherheit aussteigen würde, da ich die Probleme nicht heraufbeschwören wollte und lieber schonend bei km 50 aufhören würde. Er wollte evtl. ebenfalls aussteigen, sofern es nicht besser werden würde. Michael hatte mich zwischenzeitlich überholt und Bill lief schon ein ganzes Stück mit uns.
Ein leicht verändertes Auftreten bei der langen abschüssigen Passage verschob den Schmerz in einen leichten Stich und mehr und mehr verschwand er!!
Was sollte ich nun tun, doch weiterlaufen?!? Würden sie wieder kommen, könnte ich später aussteigen?!? Ich war mir unsicher. Gerd sagte, nachdem er seine Einlagen herausgenommen hatte, das er weiterlaufen wollte, bis ins Ziel, zwar langsamer als gedacht, aber ankommen wollte er auf jeden Fall. Plötzlich trafen wir Birte wieder, die ebenfalls so ihre Probleme hatte, zwar nicht muskulärer Art, aber dafür halt magentechnisch und Kreislaufschwächen hatte.
Bei der 2. Zeitnahme bei km 50 standen nun also Entscheidungen an. Gerd wollte weitermachen, ich entschied mich ebenfalls weiterzulaufen und gestikulierte den Freunden von Jörg, das ich dankenswerter Weise ihre Einladung zur Autofahrt ablehne und nun doch zum Ziel laufen würde. Birte wollte zumindest noch versuchen, einige Kilometer mitzumachen, verabschiedete sich aber erst einmal auf´s Klo.
Wir gingen langsam weiter, Bill war immer noch bei uns, er hatte ebenfalls Stöcke dabei und nutzte sie eifrig. Nun sollte der heftigste Anstieg der ganzen Strecke kommen und so drehte ich meine Teleskop-Stöcke ebenfalls auf und nutzte sie, denn nun hieß es auf den kommenden 8 Kilometern von 380 HM auf 72 HM zu laufen, ähm gehen. ;-)
Es war weniger die Anstrengung aus der Höhendifferenz, sondern die Länge der stetig steigenden Strecke, die einen etwas Mut verlieren lies.
Zwischendurch hatten wir aber bei HM 650 eine Verpflegungsstation und etwas Ruhe und Erholung.
Auf unsere Frage, ob dies das Ende der Steigung wäre, meinten die Helfer, ja, da kommt nichts mehr. Wir wussten später nicht, ob es trockener oder schwarzer Humor sein sollte, oder ob sie uns einfach nicht demotivieren wollten.
Oben angekommen, ging es wieder eine ganze Zeit hinunter und dann in Wellen weiter, in vielen Wellen weiter. Es müsste ungefähr km 65 gewesen sein, wo Birte wieder zu uns aufschloss und ich Petra zum ersten Mal traf.
Birte war noch gut unterwegs, aber immer noch mit Kreislauf- und Magenproblemen.
Gerd und mir ging es besser und so beschlossen wir, dass wir die letzten knappen 35 Kilometer gemeinsam bewältigen werden und Birte nicht alleine lassen wollten.
Es erinnerte uns an den Brocken Challenge, da bin ich auch eine zeitlang mit Gerd gemeinsam gelaufen und Birte mit Bill, aber die letzten ca. 8 Kilometer zum Brocken hinauf, lief ich auf Gerd und Birte auf und wir gingen gemeinsam in meinem Lichtkegel den schneebedeckten Berg hinauf.
Jetzt war das berühmte BCT (Brocken-Challenge-Team) also wieder gemeinsam unterwegs und wir liefen und gingen abwechselnd die Streckenpassagen, wobei das Gehen immer mehr die Oberhand behielt, weil das Laufen bei Birte nicht mehr drin war. Sie bedankte sich mehrfach bei uns und wir hatten nur noch ein gemeinsames Ziel -> gemeinsam ankommen.
Es würde ihr erster 100er werden und sie war bei km 80 auch noch einmal kurz davor auszusteigen, aber behutsame Worte von uns, überredeten sie letztendlich. ;-) Dazu hat auch beigetragen, das wir uns viel unterhalten haben. Erlebnisse sind halt ablenkend und lassen die Zeit verstreichen. So passierten wir einen nach dem anderen Verpflegungsstand, wurden von jokie überholt, der mich auf die Badehose für die Schwimmbäder, bzw. das Wassertretbecken ansprach und wanderten in einem flotten Tempo. Das Laufen hatten wir mittlerweile abgehakt!!
Langsam kam es uns zugute, dass das letzte Viertel nur noch bergab ging und das Gehen zügiger und angenehmer wurde. Bill hatte sich schon vor einiger Zeit verabschiedet, er hatte einen „Lauf“ bekommen.
Apropos Verpflegungsstellen, alleine die Anzahl von 16 Stationen spricht für sich, dann war die Auswahl sehr gut und das Bier hat auch gut geschmeckt, was angeboten wurde. Zumindest habe ich einige Male gekostet. Alle Helfer waren super-freundlich, hilfsbereit und hatten immer ein Lächeln und nette Kommentare für uns. Klasse!!!!
Erwähnenswert wäre noch der besondere Stand bei km 95, wo wir schon von weitem per Fernglas ausgespäht wurden, damit man uns über Lautsprecher namentlich ankündigen konnte und die Cheerleaderinnen tanzen konnten. Der Verpflegungsstand hatte noch einmal etwas Motivierendes. ;-)
Bei km 98 gab es nochmals einen Verpflegungsstand und bei km 99 machten wir dann noch einmal ausführliche Fotos mit dem Markierungsschild. Wir hatten ja Zeit, denn um 22 Uhr sollte Zielschluss sein und wir würden ca. 70 Minuten vorher im Ziel sein.
Plötzlich stand Bruno auf der Straße und begleitete uns ein wenig, der Schweizer Ultraläufer ist allerdings frühzeitig ausgestiegen, da er ebenfalls Magenprobleme hatte. Bei dem schwankenden Temperaturen war das kein Wunder, von ca. 30 Grad bis hinunter auf ca. 20 Grad war alles dabei, dazu noch einmal drückende und schwüle Hitze, da waren die vielen Verpflegungsstationen genau richtig!!
Die letzten Meter genossen wir dann so richtig. Hatten wir uns DREI dann doch richtig entschieden, nicht auszusteigen und gemeinsam das letzte Drittel in Angriff zu nehmen.
Wir umarmten uns im Ziel und beglückwünschten uns gegenseitig, nahmen den Applaus der Läufer entgegen und waren sichtlich stolz, egal was letztendlich für eine Zeit herausgekommen ist.
Das größte Plus für kommende Laufveranstaltungen für jeden von uns, wird wohl dieses gemeinsame Erlebnis sein, das war da hatten. Dieser Zusammenhalt und dieses gegeneinander Aufbauen, macht künftig viel aus, mental sehr viel aus!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
10.07.2009, 18:52
Am Mittwoch, den 08.07.09 war es endlich mal wieder so weit.
Ich wollte mal wieder den Kölnpfad laufen und suchte mir die "Schlussetappen" aus, denn hier ist der Weg vom Zielort zu meinem Startort nicht weit entfernt!!
Warum das so wichtig ist?!?
Der Kölnpfad ist ein "Rundwanderweg" um Köln und somit ist zwar jede einzelne Etappe gut zu laufen/wandern und man kommt aus dem jeweiligen Etappenziel mit der Bahn gut zurück ins Zentrum von Köln, aber ich liege mit dem Zielschluss der 11. Etappe von Rodenkirchen eher im Süden von Köln.
Daher konnte ich mit der Bahn gut ins Zentrum fahren, um von dort aus an den Startort der 11. Etappe ins Bensberg zu kommen. Eine gute 3/4 Stunde habe ich mit der Bahn gebraucht, aber es hat sich gelohnt.

Die 9. Etappe von Bensberg nach Wahn war herrlich, es ging fast nur durch die Wälder, beginnend im Königsforst, hinauf zu Köln´s höchstem "Gipfel" dem Monte Troodelöh mit 118,04 Metern!!! Immerhin 3 Meter höher als Berlin´s höchste Erhebung mit dem Müggelberg. *gg*
Die stetigen kleinen Steigungen waren aber nicht ohne durch den Königsforst, als Start über 18km mit der 9.Etappe hatte ich mir da schon etwas knackiges ausgesucht. Aber das machte halt das schöne Laufen in den Wäldern wieder wett, zumal ich hier relativ gut geschützt kaum etwas vom Regen mitbekommen habe. Die Markierungen waren gut, ich konnte mich gut zurechtfinden. So lief es dann relativ gut bis zum Etappenzielort in Wahn. Hier war leider eine Baustelle und die beschriebene Kreuzung im Buch war nicht mehr vorhanden. Es entsteht ein Kreis in der Nähe vom S-Bahnhof und die Zeichen des Wanderweges wurden wohl entfernt.
Ohne Buch und der näheren Beschreibung, wie es denn weitergehen würde, hätte ich den Fortgang, bzw. den Beginn der 10. Etappe über 20km wohl nicht so schnell gefunden.
Nun begann aber ein ganz anderer Abschnitt, es war erst mal kein Wald in Sicht, dafür ging es an den Bahngleisen entlang, durch kleinere Dörfer und freie Felder. Angenehmer frischer Wind blies einem da frontal entgegen. Sollte der Start des Kölnpfad am 15.08.09 wirklich so verlaufen, wie ich jetzt meine 3. Etappen ausgesucht hatte, dann wäre die ersten 38km nicht ohne, denn der Wind lies einfach nicht nach. So kam ich dann über die Felder und kleinere Straßen nach Zündorf, dem Etappenzielort der 10. Etappe. 38km in den Beinen, glücklicherweise war kein gutes Wetter, denn auf der Groov in Zündorf (kleine Halbinsel am Rhein) war nicht viel los und die Biergärten waren geschlossen. ;-)
Es war also relativ einfach, sich auf den den Weg der letzten 9km von Zündorf nach Rodenkirchen zu machen, die dann nur noch über 9km führen sollten, dafür aber komplett am Rhein entlang. Zeit für Wettrennen mit Ruderbooten oder diversen Rheindampfern hatte ich aber nicht, waren sie Rheinabwärts doch wesentlich schneller. Zudem blies mir hier auch ein Gegenwind ins Gesicht. Dafür war aber die permanente Aussicht auf den Rhein und die Begnungen mit vielen Läufern eine interessante Alternative. Auch wenn es zwischendurch über ehemaliges Militärgebiet ging und es verboten sei, sich abseits der offiziellen Wege aufzuhalten. ;-)
In Rodenkirchen angekommen, war die letzte Herausforderung, sich die Treppen hinauf zur Autobahnbrücke aufzumachen und die Schwingungen dieser riesigen Brücke hautnah unter den Füßen zu spüren. Das wurde mir wieder beim Bilder machen mitten auf der Brücke ganz bewusst. Auf der anderen Seite ging es dann noch einmal die Treppen hinunter, bevor ich dann die letzten 200 Meter zum P+R Parkplatz gelaufen bin. Der Zielort der 11. Etappe liegt in unmittelbarer Nähe am Rhein. Die etwas mehr als 5 1/2 Stunden laufen haben sich auf jeden Fall gelohnt!!!

Zur Zeit weiß ich noch nicht, ob ich es beim Lauf zu schätzen weiß, das ich den Kölnpfad schon kenne und weiß, was auf mich zukommt, oder ob ich es verfluchen werde. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.07.2009, 16:39
Da erreicht mich am Samstagnachmittag ein Anruf von einem Läufer, der mal ganz spontan am Sonntag einige Teiletappen des Rheinsteig laufen wollte. Da ich ihm leider kurz zuvor schon 3 x wegen einer anderen spontanen verrückten Laufidee absagen musste, viel es mir leicht, hier zu zusagen, zumal mich der Rheinsteig mal ausserhalb des kurzen, aber knackigen "Rheinsteig-Extrem" interessierte.
Allerdings war es die Uhrzeit, die mich kurz etwas stocken ließ. :confused:
6 Uhr abholen und 7 Uhr starten und zwar in Lahnstein (hinter Koblenz). Der Rheinsteig beginnt zwar schon in/bei Bonn, aber weiter südlich wäre es interessanter und knackiger, was den ständigen Höhenwechsel betrifft.
Es hat sich gelohnt, die Aussichten waren klasse, ich habe noch nie soviel Burgen hintereinander gesehen und die ständigen Wechsel von einem Hügel zum nächsten Hügel, incl. der unterschiedlichsten Bergabpassagen waren einfach klasse. Die ersten Wanderer kamen uns erst nach 3 Stunden entgegen, bzw. machten vor uns den Weg frei. Alle freundlich und gut gelaunt, bzw. überrascht, das wir es so eilig hatten. :D
Mit ca. 2 km Anlauf sind wir vom Lahnsteiner Bahnhof auf den Rheinsteig gestoßen und dann nur durch grüne Oasen, Wälder, Wiesen und Pfad gelaufen. Man kann sich eigentlich nicht verlaufen, wenn man die Markierungen kennt, alles ist gut beschildert und Hinweise auf den nächsten Bahnhof der jeweiligen Teiletappe machen es einem so einfach, entweder aufzuhören, oder mit den KM-Angaben auf den Schildern, einfach noch eine weitere Etappe zu laufen.
Mir hat es Spaß gemacht. Auf dem Rheinsteig war ich sicherlich nicht das letzte Mal.
Irgendwann werde ich sicherlich auch mal den kompletten Rheinsteig von Bonn - Wiesbaden gelaufen sein, entweder als richtigen Etappenlauf, oder eben spontan und dann Stück für Stück. :D

Grüße
Michael

P.S. Wir sind ca. 6 Stunden auf den 40km unterwegs gewesen und dabei konsequent jede Steigung (in Vorbereitung auf den UTMB) gegangen.
Die Rückfahrt mit dem Zug hat schlappe 23 Minuten gedauert. :hihi: :klatsch:

cologne_biel_hawaii
18.07.2009, 19:40
Manchen Männern sagt man ja nach, das sie nicht mehrere Dinge gleichzeitig machen können. :teufel:
Gerade das geht bei mir im Moment relativ schmerzfrei. :hihi:
Kölnpfad, UTMB, TTdR230, 48h-Lauf, Race Across Burgenland, sind die nächsten Projekte, die etwas mehr Aufmerksamkeit bedürfen und gut geplant sein wollen.
Glücklicherweise sind TTdR230, 48h-Lauf + Race Across Burgenland zeitlich soweit auseinander, das es kein Problem mit der Vorbereitung/Regeneration gibt.
Die gedankliche Vorbereitung/Planung beginnt aber schon jetzt, denn Radfahrer als Begleiter benötige ich für die TTdR230!!! Einige haben sich auch schon gemeldet -> Danke dafür!!! Party gibt es im Ziel!!! :nick:

Parallel habe ich sogar in meinem Heimatstädtchen eine Trainingsmöglichkeit für den 48h-Bahnlauf bekommen.

Kölnpfad gestaltet sich mit der Sponsorensuche schwierig!! Alle angeschriebenen Firmen sagen wegen eigener Projekte ab. Schade!!!

Für den UTMB kann ich nur noch laufen, alles andere ist schon getan. Einzig ein Treffen in Chamonix wäre noch zu planen.

Einzig "Race across Burgenland" könnte etwas kritisch werden, da der Transalpine-Run 2010 "im Raum" steht!!!

Zwischendurch lenke ich mich noch mit laufen ab. :hihi:

Grüße
Michael

viermaerker
18.07.2009, 22:20
Hallo Michael,

bin nach dem unfreiwillig kurzen Urlaub eben dabei "alte" Threads nachzulesen.
Dein Thüringen Bericht hat mir sehr gut gefallen - ob ich "reif" für einen solchen 100er bin, noch dazu wenn die Temperaturen sind so wie sie im Juli nun mal sind, halte ich erst mal noch für fraglich.

Liebe Grüße
Walter

viermaerker
18.07.2009, 22:26
Da erreicht mich am Samstagnachmittag ein Anruf von einem Läufer, der mal ganz spontan am Sonntag einige Teiletappen des Rheinsteig laufen wollte.
P.S. Wir sind ca. 6 Stunden auf den 40km unterwegs gewesen und dabei konsequent jede Steigung (in Vorbereitung auf den UTMB) gegangen.


Am 14. hätte ich eh keine Zeit gehabt, aber wenn Du sowas "Spontanes" mal wieder machst, dann sei doch so gut und sag Bescheid:D.

Meinst Du wirklich, daß man diese Strecke auch als orientierungsmäßig gehandicappder Ex-Österreicher finden/laufen kann:D?

Walter

cologne_biel_hawaii
20.07.2009, 15:49
Hallo Michael,

bin nach dem unfreiwillig kurzen Urlaub eben dabei "alte" Threads nachzulesen.
Dein Thüringen Bericht hat mir sehr gut gefallen - ob ich "reif" für einen solchen 100er bin, noch dazu wenn die Temperaturen sind so wie sie im Juli nun mal sind, halte ich erst mal noch für fraglich.



Hallo Walter,

wer auf den CCC hintrainiert, ist auch für den Thüringen-Ultra fit genug!!!!
Allein die Temperaturen waren halt etwas, was zusätzlich zur Streckenlänge etwas belastend war. Aber wir hatten auch viele Streckenabschnitte, wo es angenehm und teils frisch im Wald war!!! Ich werde dort auf jeden Fall noch mal starten, alleine schon wegen einer besseren Zeit.


Am 14. hätte ich eh keine Zeit gehabt, aber wenn Du sowas "Spontanes" mal wieder machst, dann sei doch so gut und sag Bescheid:D.

Meinst Du wirklich, daß man diese Strecke auch als orientierungsmäßig gehandicappder Ex-Österreicher finden/laufen kann:D?

Walter

Hahaha, auch mit Handicap, oder als Ex-Österreicher wirst Du die Strecke ohne Karte laufen können!! :D
Ich laufe heute Abend mit einem CCC-Teilnehmer, der auch beim Treffen dabei ist und ebenfalls auf dem Rheinsteig trainieren wollte. Wenn wir einen Termin finden, schreibe ich Dich an!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.07.2009, 10:54
Mein Urlaub neigt sich dem Ende und die "freien Trainingsmöglichkeiten" ebenfalls. Kölnpfad-Etappen + Rheinsteig-Etappen bleiben haften.

Demnächst werde ich noch einige Etappen von beiden Strecken laufen.
Zusätzlich den Kölnpfad wohl auch mal komplett mit dem Fahrrad abfahren.
Was man nicht alles macht, um sich mental abzulenken. :hihi: :klatsch:

Die beiden Termine rücken nun mal unaufhörlich näher.
3 bzw. 5 Wochen bleiben nur noch, die irgendwie gefüllt werden müssen.
Trainingstechnisch ist eh längst alles gelaufen, es geht nur noch um die Bewegung im Allgemeinen und den Spaß am Laufen, alleine oder in der Gruppe, wie demnächst wieder auf dem Rheinsteig. ;-)
Dazwischen noch der "Run am Ring" und der Marathon in Monschau!!

Das sollte doch Abwechslung genug sein. Meine Nervosität kann ich sowieso nur noch in Grenzen halten, mehr geht eh nicht. Besonders wegen Mont Blanc!!!!

Zudem muss ich noch zu meinem Outdoor-Ausrüster meines Vertrauens in Köln nach einer guten und platzsparenden Regenjacke schauen und einem leichten Trinkbecher als Teil der "Pflichtausrüstung", den ich irgendwie am Rucksack befestigen kann.

Grüße
Michael

ET
23.07.2009, 11:08
... guten und platzsparenden Regenjacke schauen ...Tip: Raidlight Ultra-Light_Jacke (http://www.racelite.de/shop:showarticle:RaidLight_Ultralight_Ja cke)
Aber vielleicht sind Dir die 100 g noch zu schwer ... :zwinker2:

viermaerker
23.07.2009, 22:59
Das sollte doch Abwechslung genug sein. Meine Nervosität kann ich sowieso nur noch in Grenzen halten, mehr geht eh nicht. Besonders wegen Mont Blanc!!!!

Geht mir genauso. Ich bin auch schon am jammern und hadern - jeder der nicht rasch genug wegläuft kriegt was zu hören:D


Zudem muss ich noch zu meinem Outdoor-Ausrüster meines Vertrauens in Köln nach einer guten und platzsparenden Regenjacke schauen und einem leichten Trinkbecher als Teil der "Pflichtausrüstung", den ich irgendwie am Rucksack befestigen kann.

Grüße
Michael

Wenn du mit der Jacke fündig wirst ohne ein Vermögen auszugeben sag bitte Bescheid. Ich war letzte Woche bei Globetrotter in Köln, konnte mich aber nicht durchringen soooo viel Geld auszugeben.

Becher kannst du vergessen - gibt's dort zumindest nicht. Ich werd's jetzt wohl so machen, daß ich einen Hartplastikbecher oben anbohren werde, einen Karabinerhaken durchziehe und unten rum Velcor aufklebe, und das ganze dann am Gürtel befestigen werde. Bessere Ideen wären willkommen:D.

Walter

ET
24.07.2009, 12:44
Das sollte doch Abwechslung genug sein. Meine Nervosität kann ich sowieso nur noch in Grenzen halten, mehr geht eh nicht. Besonders wegen Mont Blanc!!!!Die Nervositaet koennte auch von der Vorfreude herkommen. Vorfreude ist die schoenste Freude. Da fuehlt man sich wie in den Kinderzeiten: man kann's kaum abwarten und schert schon mit den Kufen. Herrlich doch! :daumen:

viermaerker
24.07.2009, 13:28
Tip: Raidlight Ultra-Light_Jacke (http://www.racelite.de/shop:showarticle:RaidLight_Ultralight_Ja cke)
Aber vielleicht sind Dir die 100 g noch zu schwer ... :zwinker2:

Danke für den Tip. Eric!

Ich habe mir das Teil eben bestellt - ist auf jeden Fall preisgünstiger als das was ich bei Globetrotter gesehen habe.

Walter

cologne_biel_hawaii
24.07.2009, 18:46
Tip: Raidlight Ultra-Light_Jacke (http://www.racelite.de/shop:showarticle:RaidLight_Ultralight_Ja cke)
Aber vielleicht sind Dir die 100 g noch zu schwer ... :zwinker2:


Danke für den Tip. Eric!

Ich habe mir das Teil eben bestellt - ist auf jeden Fall preisgünstiger als das was ich bei Globetrotter gesehen habe.

Walter

Dann brauche ich beim Globetrotter wegen der Jacke ja gar nicht mehr zu suchen!!!!
Super, Danke Eric, die Jacke wird bestellt!!!!!!

@Walter
Ich habe einen Plastikbecher mit Henkel in einem großen Lebensmittelladen entdeckt, leider nur 0,15l Größe, aber dafür brauche ich kein Loch bohren.
Ich bring Dir mal einen Becher zum Monschau-Marathon mit!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
25.07.2009, 19:45
Eigentlich sollte man ja langsam runterschrauben, wenn man sich auf der Zielgeraden für einen Wettbewerb befindet. Eigentlich!! ;-)
Da die nächsten (mindestens) 3 Wochen aber weiterhin im lockeren Modus gelaufen werden und erst einmal nur die Höhenmeter wichtig sind, versuche ich noch alles mitzunehmen. Als Höhepunkt der folgenden 3 Wochen steht dann der Kölnpfad, mitnichten ein Lauf mit reichlich Höhenprofil (einzig vielleicht die paar Meter im Königsforst), aber dafür halt in der Länge etwas ausgiebiger. ;-)
Am 01.08.09 steht der "Run am Ring" an, zwar nur 24,4km, aber dafür das gesamte Höhenprofil der Nordschleife.
Am 02.08.09 steht ein schöner Trainingslauf auf dem Rheinsteig an, ca. 35km mit etwas über 1000 Höhenmeter. Das Besondere an dem Lauf ist hoffentlich die schöne kleine Laufgruppe!!
Am 09.08.09 steht dann der Monschau-Marathon an, Höhenmeter sind dort ca. 800 zu bewältigen.
Die Tage danach werden zur Ruhe bis zum Kölnpfad genutzt.
Mit dem Fußball höre ich auch mind. 1 Woche vor dem Kölnpfad auf, dann kann ich mir wenigstens sicher sein, das die leichten Leistenbeschwerden frühzeitig weg sind.
Andere Bewegungsabläufe = andere Belastungen, und ich dachte immer, das ich austrainiert bin. :hihi:

Grüße
Michael

P.S. Ob ich allerdings die 2 Wochen zwischen Kölnpfad und UTMB so ganz ohne Bewegung auskomme, bezweifel ich im Moment. :klatsch:

cologne_biel_hawaii
28.07.2009, 19:35
@ Eric, Walter

Meine Raidlight Ultra-Light Jacke wurde heute geliefert!!!!

Besser und kleiner, bzw. leichter geht ja wohl kaum.

95 g :daumen:

Jetzt habe ich wieder Platz für ..... :confused: :D

Super Tipp!!!! Danke!!!

Grüße
Michael

CaVa
28.07.2009, 22:22
@ Eric, Walter

Meine Raidlight Ultra-Light Jacke wurde heute geliefert!!!!



Vergiß es endlich :winken:

Du schaffst den UTMB nicht, dafür bist Du zu langsam und der UTMB eine Nummer zu groß für dich :hallo:

Da nützt dir auch dein blog nichts, Du kannst dann ja reinschreiben wann Du ausgestiegen bist :hihi:

viermaerker
28.07.2009, 22:34
@ Eric, Walter

Meine Raidlight Ultra-Light Jacke wurde heute geliefert!!!!
Grüße
Michael

meine noch nicht :sauer:. Aber nach Deinem positiven feedback bin ich schon sehr gespannt.

Walter

cologne_biel_hawaii
03.08.2009, 10:40
Ein schönes und lockeres WE liegt hinter mir. Eine Mischung aus laufen am Samstag auf dem Nürburgring und einer entspannten Radtour am Sonntag, als Alternativprogramm zum eigentlichen Rheinsteig-Trainingslauf. (Hier haben leider alle abgesagt.)

Der Run-am-Ring war wieder klasse, zudem hatten wir viel besseres Wetter als im letzten Jahr.
Also ideal, um diesen als Trainingslauf zu absolvieren und Höhenmeter zu sammeln. :nick:
War aber dieses Mal nicht ganz so einfach, die Steigungen konsequent zu gehen. (Als Übung für den UTMB.) Ich wurde doch so einige Mal mitgezogen. :D So bin ich wahrscheinlich nur die Hälfte aller Passagen, die nach oben führten, gegangen.
Kurz vor Schluss lief dann noch ein weiterer Trainingsläufer zu mir auf, den ich spätestens Ende August in Chamonix wiedersehen werde. :daumen:
Das es mal wieder auf der Nordschleife geregnet hat, trotz Regenwahrscheinlickeit von ca. 5%, überraschte fast niemanden. :hihi:

Am Mittag war ich dann fast neidisch, als die Radfahrer bei strahlendem Sonnenschein die Vorbereitung für das Jedermann-Rennen und das 24-Stunden-Rennen aufgenommen hatten!!!

Am Sonntag stand dann die kleine Radtour auf dem Programm, statt Rheinsteig.
Es war zwar etwas wolkenverhangen, aber sonst sah es eigentlich recht gut aus.
Leider erwischte uns dann doch ein gehöriger Wolkenbruch, bei dem nichts trocken blieb, fast nichts trocken blieb. Dank der guten Regenjacken blieb zumindest der Oberkörper geschützt. Das die neue 95g leichte Regenjacke diesem Wetter stand halten würde, hätte ich nicht gedacht. Bis auf 2-3 kleinere Stellen hat sie wunderbar trocken gehalten.

Jetzt kann es von mir aus beim UTMB regnen. Jetzt bin ich gewappnet. :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.08.2009, 12:02
Einen weiteren Ultralauf in 2010 habe ich nun in meinen Kalender aufgenommen.
Passt fast ideal zum Restprogramm, obwohl ich nun aufpassen muss, mich nicht in den Highlights zu verzetteln. Eine klare Fokussierung auf den jeweiligen Lauf scheint zwingend erforderlich, damit ich den Blick auf den anstehenden Lauf nicht verliere.

Eigentlich hatte ich mir nur 2 große Highlights gesetzt, einmal den "TTdR230" im Mai und den "Race across Burgenland" im August.

Aber nun findet im Juli ein Wettbewerb in Köln statt, den ich unbedingt mitmachen möchte, zumal er direkt vor der Haustür liegt und eine weitere Ultra-Premiere für mich bedeutet!!!!

Angemeldet habe ich mich, nun hoffe ich nur noch, das ich auch noch einen Startplatz bekomme. Denn das avisierte Teilnehmerfeld ist schon fast ausgebucht!!!! :confused:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
06.08.2009, 11:43
"Schuster, bleib bei Deinen Leisten", oder so ähnlich, bzw. jeder Sport mit der richtigen Ausstattung. ;-)

Mangels ordentlicher Fußballschuhe (meine aktive Zeit ist doch schon zu lange her), spiele ich in der Halle (Kunstrasen mit Granulat) oder draussen auf der Wiese halt mit meinen Trail-Runningschuhen. Sofern die Wiese nicht nass ist, funktioniert das auch wunderbar. Der Halt ist gut, die Schuhe sind stabil und gezielte Pässe sind auch möglich. :D
Dennoch hat es mich letzte Woche erwischt, bzw. hat mich jemand an meinen Schuhen erwischt und so unglücklich auf meinen Schuhen gestanden, das die halbe Sohle abgerissen ist!!! Leichte Panik machte sich bei mir bemerkbar, weniger wegen meinen Knochen, da war alles in Ordnung, denn mehr wegen meiner Trail-Schuhe, denn diese waren als Ersatz für den UTMB gedacht, für den Kleidersack am Courmayeur!!!!!!!!!

Und das 3 Wochen vor dem Lauf!!! :sauer:

Ein neues Paar Trail-Schuhe habe ich schnell gefunden. Mir gefielen die Asics Gel Trail Attack WR, zudem passten sie hervorragend!!! Getragen habe ich sie schon einige Male, zum Laufen, beim Radfahren und auch beim Fußball (ja, schon wieder). Alleine um den Füßen die Gelegenheit zu geben, sich an die Schuhe zu gewöhnen und um zu testen, ob ich sie ohne Probleme tragen kann!!!
In der Regel habe ich neue Schuhe erst ca. 6 Wochen nach dem Kauf zu einem Marathon angezogen.
Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als etwas Unvernunft walten zu lassen und darauf zu hoffen, das meine Füße, wie bisher fast immer, keine Probleme machen.
Am kommenden Sonntag (09.08.09) werde ich sie beim Monschau-Marathon tragen, der glücklicherweise ein Landschaftsmarathon ist. Danach ist schon fast Schicht mit testen, denn der Kölnpfad steht 1 Woche später an und da trage ich andere Laufschuhe.
Bis zum UTMB heisst es dann wahrscheinlich nur noch Regeneration!!!!!

Grüße
Michael

P.S. Schon verrückt, da gebe ich gerade in einem anderen Pfaden einen Tipp, das man neue Schuhe erst ordentlich austestet und einläuft, bevor man sie im Wettkampf anzieht und nun muss ich diesen Hinweis selbst ausser Acht lassen. Hoffentlich geht das gut!! :D

cologne_biel_hawaii
07.08.2009, 11:44
Gestern gab es ein Koppeltraining der ungewöhnlicheren Art.

Habe mich auf den Weg in den Kölner Stadtwald gemacht und wollte dort die 10er Runde laufen. Auf der "Schotterpiste" lief es mit den neuen Trailschuhe richtig gut. Habe mal ein paar Wurzeln und größere Steine bewusst angesteuert, um zu testen, ob der Schuh wirklich so robust ist, das man keine spitzen Gegenstände bemerkt. Diese gute Eigenschaft des Asics-Modells kann ich also schon einmal bestätigen. :daumen:

Auf halber Strecke war ich dann doch zu einer Pause gezwungen, weniger wegen der herrschenden Hitze von ca. 31 Grad, sondern eher von der Trainingseinheit des 1. FC Köln auf seiner Anlage am Clubheim. Die vielen Zuschauer machten mich dann doch etwas neugierig, sodass ich meinen Trainingslauf für ca. 10 Minuten unterbrach!!!
Danach ging es wieder auf die Laufstrecke und die Füße fühlten sich immer noch wohl.
An der Jahnwiese (hinter dem Rheinenergie-Stadion) angekommen, fuhr ich zum Fußball-Training in eine Soccer-Halle, die erstaunlicherweise fast angenehm kühl war. Zumindest gefühlt für ca. 15 Minuten, denn danach öffneten sich alle Poren wieder. :D

Für etwas mehr als 1 Stunde spielte ich also mit den Trailschuhen Fußball und bin mehr als zufrieden.
Keine Druckstellen an den Füßen, keine sonstigen Probleme körperlicher Art. Zumindest keine, die auf die Schuhe zurückzuführen sind. Die kleineren Schürfwunden verschwinden wieder. :D

Das Koppeltraining war also in jeder Hinsicht richtig und erfolgreich!!
Zur Sicherheit werde ich aber dennoch nun eine Fußballpause von mindestens 4 Wochen einlegen. Einmal um die Knochen zu schonen und dann wiederum, weil ich nach den anstehenden Läufen wohl kaum in der Lage bin Fußball zu spielen. :D

Grüße
Michael

pandomus
07.08.2009, 12:14
Hi, da hast du ja Glück gehabt! :-)
Bei mir ist es immer noch nicht besser, werde mich aber jetzt demnächst per PN mal melden!

cologne_biel_hawaii
11.08.2009, 10:24
Da habe ich nun Monate auf dieses Ereignis gewartet und spüre gerade, das es in den letzten Tagen/Wochen dann doch viel zu schnell ging. :D

Sowohl die Vorfreude als auch der Respekt vor der Strecke wechseln sich gerade im Minutentakt ab!!!!! :hihi:

Obwohl der Kölnpfad von Anfang an, als lockerer + ruhiger Lauf geplant war, wird er dennoch kein Lauf werden, den ich mal so eben aus der Tasche laufe. Dafür ist die Distanz dann doch etwas zu lang. Es geht ja vielmehr darum, noch einmal einen Ultra zu laufen, der dem Kopf signalisiert, das es doch wunderbar klappt, wenn man langsam unterwegs ist.
Daher wird ja auch die max. Zeit ausgereizt, was mich sicherlich dazu bewegen wird, unterwegs auch Gehpausen einzulegen, um nicht frühzeitig da zu sein.

Denn zuviel an Belastung könnte 2 Wochen später gnadenlos bestraft werden!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
12.08.2009, 10:58
Die letzten 3 Tage sind angebrochen!!!
Nun gibt es nur noch Ruhe, zumindest körperliche Ruhe!!!! :hihi:
Im Kopf spuken schon wieder alle möglichen Szenarien. :peinlich: Ungewöhnlich, denn eigentlich bin ich die Gelassenheit in Person. Äusserlich sowieso und innerlich meist eigentlich auch. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, das ich von meinem Fahrradbegleiter noch nichts gehört habe, der mich auf den ersten 12-Stunden motivieren wollte. :confused:

Auf der zweiten Hälfte ist zwar die Betreuung gesichert, aber auch hier gestaltet es sich wahrscheinlich schwieriger.
Wir haben zwar abgesprochen, das wir gemeinsam "langsam" laufen, aber auch dies ist bei dieser Streckenlänge sicherlich nicht ganz einfach. Die kleinen Problemchen wird jeder wohl zu einer anderen Zeit bekommen. :D

Solange mich die Unruhe aber noch nicht in der Nacht beschäftigt, bin ich noch relativ gelassen. Ich nehme das mal als Beginn der normalen Nervosität hin. :D

Grüße
Michael

jeck
12.08.2009, 17:58
Die letzten 3 Tage sind angebrochen!!!
Nun gibt es nur noch Ruhe, zumindest körperliche Ruhe!!!! :hihi:
Im Kopf spuken schon wieder alle möglichen Szenarien. :peinlich: Ungewöhnlich, denn eigentlich bin ich die Gelassenheit in Person. Äusserlich sowieso und innerlich meist eigentlich auch. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, das ich von meinem Fahrradbegleiter noch nichts gehört habe, der mich auf den ersten 12-Stunden motivieren wollte. :confused:

Auf der zweiten Hälfte ist zwar die Betreuung gesichert, aber auch hier gestaltet es sich wahrscheinlich schwieriger.
Wir haben zwar abgesprochen, das wir gemeinsam "langsam" laufen, aber auch dies ist bei dieser Streckenlänge sicherlich nicht ganz einfach. Die kleinen Problemchen wird jeder wohl zu einer anderen Zeit bekommen. :D

Solange mich die Unruhe aber noch nicht in der Nacht beschäftigt, bin ich noch relativ gelassen. Ich nehme das mal als Beginn der normalen Nervosität hin. :D

Grüße
Michael


Du hast Post!!!

Gruß
thomas

viermaerker
12.08.2009, 22:21
Die letzten 3 Tage sind angebrochen!!!
Nun gibt es nur noch Ruhe, zumindest körperliche Ruhe!!!! :hihi:
Im Kopf spuken schon wieder alle möglichen Szenarien. :peinlich: Ungewöhnlich, denn eigentlich bin ich die Gelassenheit in Person. Äusserlich sowieso und innerlich meist eigentlich auch. Wahrscheinlich liegt es aber auch daran, das ich von meinem Fahrradbegleiter noch nichts gehört habe, der mich auf den ersten 12-Stunden motivieren wollte. :confused:

Auf der zweiten Hälfte ist zwar die Betreuung gesichert, aber auch hier gestaltet es sich wahrscheinlich schwieriger.
Wir haben zwar abgesprochen, das wir gemeinsam "langsam" laufen, aber auch dies ist bei dieser Streckenlänge sicherlich nicht ganz einfach. Die kleinen Problemchen wird jeder wohl zu einer anderen Zeit bekommen. :D

Solange mich die Unruhe aber noch nicht in der Nacht beschäftigt, bin ich noch relativ gelassen. Ich nehme das mal als Beginn der normalen Nervosität hin. :D

Grüße
Michael


Ich wünsche Dir schon mal alles Gute, Michael! Übertreib's nicht, du hast ja Ende des Monats noch was vor:D!

Walter

cologne_biel_hawaii
13.08.2009, 12:49
Du hast Post!!!

Gruß
thomas

Hallo Thomas,

ich hatte schon leichte Panik!!! :D



Ich wünsche Dir schon mal alles Gute, Michael! Übertreib's nicht, du hast ja Ende des Monats noch was vor:D!

Walter

Danke, Walter!!!
TOM + ich werde uns gegenseitig schon ausbremsen!!!! :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
13.08.2009, 12:50
Tasche, Laufklamotten, Rucksack und alles was ich sonst noch so benötige, liegt bereit und die Eigenverpflegung ist eingekauft.
Ich durfte sogar Wünsche bezüglich der dritten und vorletzten Verpflegungsstation bei KM100 äussern. :winken:
Ich erinnerte mich hier an die Schlussetappe vom "Über die Höhen im Berg. Land", wo es Ananas, Melonen, Erdbeeren und Aprikosen in mundgerechter Form gab und wir überhaupt nicht mehr vom VP weg wollten. :daumen:
Im Abschluss noch ein leckeres, kühles Kölsch und schon bin ich für die letzten ca. 71km motiviert!!!! Auch wenn das nicht zu den Früchten passen sollte. :D

Im Moment beschäftigt mich eigentlich nur das angekündigte "heisse" Wetter von ca. 30 Grad am Samstag!!!!!! :klatsch:

Grüße
Michael

P.S. Meine Radbegleitung war im Urlaub und somit meine aufkommende Panik unbegründet. :peinlich:

cologne_biel_hawaii
14.08.2009, 12:15
Respekt --> keine Angst!!!

Hoffentlich werde ich diesen nie verlieren, egal welche Strecke und egal welche Herausforderung!!!! Ein gesundes Verhältnis zu diesen Läufen zu haben, lässt mich auch nicht verblendet an die Bewältigung herangehen lassen.

Gerade vermischt sich das mit innerer Unruhe. *gg*
Hoffe morgen also auf reichlich Ablenkung durch meinen Begleiter, bzw. die anderen Läufer/innen und deren Begleiter/innen.
Abwechslung wird es auf der Strecke sicherlich geben. Sehenswürdigkeiten, Emotionen und mehr, werde ich auf Bildern festhalten und zum späteren Bericht online stellen. ;-)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
17.08.2009, 14:18
Es war klasse, richtig heiss und bis zu meinem (vernünftigen) Ausstieg richtig gut, unterhaltend und auch lustig. Eben interessant und vielseitig. ;-)
Viele kleine emotionale Momente und Kleinigkeiten, auf die man bei einem längeren Lauf viel mehr achtet.
Aber hier läuft man auch anders, zumindest ich im hinteren Feld, aber das war ja von vornherein geplant!!!!
Die ersten Stunden waren richtig klasse, es bildeten sich immer wieder kleine Grüppchen von 2 - 5 Läufern, was bei einer gemeldeten Zahl von 20 Läufern/innen schon enorm ist.
Wir unterhielten uns und waren froh, das von den angekündigten 4 VP´s noch mind. 1 dazukommen sollte. Zudem traf ich endlich einen Lauffreund zum ersten Mal, mit dem ich in 2 Wochen gemeinsam den UTMB in Angriff nehmen möchte. (Er hat den Kölnpfad gefinished!!!!)
Seine Frau war als zusätzliche "Verpflegungsstation" für ihn mit dem Auto unterwegs und ich habe auch von ihr profitiert. War klasse, was sie alles in ihrem Kofferraum für Leckereien hatte. Ich wollte gar nicht mehr weg!!!!
Auch wenn mein Fahrradbegleiter (vielen Dank noch einmal Thomas!!!!!!!!) auf den geplanten ersten 12 Stunden genug für uns beide dabei hatte. Er blieb dann doch bis KM100, als ich dann ausgestiegen bin und wir sind gemeinsam nach Hause gefahren. War gar nicht so einfach, mitten in der Nacht!!
Leider hatten wir auch 2 Missgeschicke mit dem Fahrrad, einmal ist er gestürzt und hat sich am Bein und Handgelenk verletzt, weil der Korb sich gelöst hatte, er in den Graben dadurch im Königsforst gefahren ist. Zudem Zeitpunkt fuhr er ca. 500 Meter vor mir. Danach löste sich die linke Pedale und ein rundes Treten war nicht mehr möglich, Werkzeug hatten wir zwar dabei, aber richtig montieren ließ es sich trotzdem nicht. Später kamen wir dann in Wahn an seiner Wohnung vorbei, sodass er letztendlich das Fahrrad ausgetauscht und das seiner Frau genommen hat. Der größte Vorteil war nun, das er einen weichen Damensattel, statt eines harten Rennsattels hatte. :P
Die Schürfwunden sahen heftig aus, aber er meinte, er könnte weiterfahren und die Schmerzen seien nicht besonders heftig.

Die Strecke tagsüber war anstrengend bei der Hitze, auch wenn es durch den Königsforst ging und es hier nicht ganz so warm war. ;-)
Aber ab Wahn ging es hinaus auf´s freie Feld und da war es vorbei mit Schatten. Die Strecke führte dann über Niederkassel zum Rhein.
Hier traf ich Gabriele wieder, die ich letztmalig bei Berg. Etappenlauf "laufend" gesehen hatte. Ein schönes Wiedersehen und ein herzlicher Empfang!! Hier war der offizielle 2 VP bei KM65, reichlich Auswahl, von den Wassermelonen, über Tomaten, Gurken, salzigem Gebäck, Süßigkeiten und SUPPE. Was hatte ich auf den nächsten Kilometern Schwierigkeiten, das Blubbern im Bauch loszuwerden. ;-) Aber schon vor Niederkassel ließ ich es sehr viel ruhiger angehen.
Von hier aus ging es zum Rhein und dann nach Zündorf auf die Groov, hier haben wir eine Kölsch-Pause gemacht, was war das LECKER!!!!!! Auf der Insel war richtig was los bei dem Wetter, auch am Rhein, Menschen über Menschen!!!
Weiter nach Rodenkirchen, über die Brücke, um dann auf der anderen Seite wieder am Rhein entlang zu laufen.
Langsam wurde es wieder dunkel und es ging durch den Forstbotanischen Garten in Rodenkirchen in Richtung Klettenberg. Handicap Nummer 3 war, das die Lampe von seinem Fahrrad kaputt war und meine Lampe am defekten Fahrrad nun bei ihm zuhause im Keller stand. Glücklicherweise hatte ich noch eine kleine Taschenlampe dabei, sodass wir nicht ganz im dunklen unseren Weg finden mussten. Mein Rucksack, incl. Wechselklamotten und Stirnlampe hatte ich bei KM 100 am VP 3 platzieren lassen.
Bis dahin war höchste Konzentration angesagt, denn ich wollte auf keinen Fall stürzen, stolpern oder mir irgendeine dumme Verletzung vor dem Mont Blanc einhandeln.
Sturzfrei und glücklich kamen wir dann am VP3 vor dem Containerbahnhof/Eifeltor an und wurden herzlich begrüßt. Ein weiterer mir bekannter UTMB-Teilnehmer, "FLO", war als Helfer unterwegs und wir klatschten uns ab. Ich genoss mit meinem Begleiter eine Flasche Bier, er mit Umdrehungen und ich ohne, da ich später noch mit dem Auto fahren musste, denn mein Entschluss, hier auszusteigen, stand definitiv fest.
Die Tagestemperaturen haben doch etwas mehr von meiner Substanz gefordert als geplant und ich wollte über ein bestimmtes Leistungslimit nicht hinausgehen. Vernunft vor Ehrgeiz, hieß das Motto, schließlich ist der UTMB das Jahresziel!!!!

Ungefähr eine halbe Stunde hielten wir uns dort auf, bevor die letzten beiden Teilnehmerinnen eintrafen und sie von Belästigungen auf den letzten Kilometern berichteten, da sie an einem bekannten "Strich", wie alle anderen Läufer/innen vorbei mussten, aber eben im Dunkeln. Nicht ganz so prickelnd, aber sie wollten gemeinsam das Ding beenden, trotz Dunkelheit, trotz Unsicherheit und evtl. weiterem "verlaufen" auf der Strecke.
Ich wurde zwar gefragt, ob ich sie nicht begleiten wollte, aber mein Entschluss auszusteigen stand fest, auch wenn wir locker im Zeitlimit waren und wir den Rest hätten gehen können.
(Die Beiden haben das Ziel erreicht, zwar ausserhalb des Zeitlimits, aber wegen der hohen Temperaturen an beiden Tagen, wurde das Zeitlimit ausser Kraft gesetzt.)

Danach folgte noch eine kleine Odyssee, bis ich endlich im Bett war, denn nun hieß es zu Fuß zur Haltestelle der Linie 18 gehen, dort auf die Bahn zu warten und dann ab dem geplanten Ausstieg in Mülheim ein Taxi zu erwischen, das uns nach Dünnwald bringt, wo Start + Ziel war und mein Wagen stand. Da wollte ich dann meinen Begleiter nach Hause in Wahn fahren, um dann selbst nach Wesseling zu fahren.
Aber find erst mal ein Taxi, das auch ein "Großraumtaxi" ist, damit wir das Fahrrad mitnehmen konnten. Fast 1 Stunde haben wir gewartet!!!
Um 23:45 Uhr waren wir am VP3 und um 03:45 Uhr lag ich erst im Bett.

Das Vorhaben "Kölnpfad - einmol öm Kölle röm" 171km nonstop, war ambitioniert, vielleicht auch grenzwertig wegen seiner Nähe zum UTMB, aber übertrieben fand ich es nicht.
Trotz verrückter Distanzen bin ich vernünftig genug, abschätzen zu können, was machbar ist und was nicht. Ein Finish beim Kölnpfad wäre innerhalb des Zeitlimit möglich gewesen, aber die Belastung aus weiteren ca. 65km erschien mir zu hoch, daher fand ich es für mich selbst okay, bei KM100 auszusteigen.
Wehmut war schon etwas dabei, da ich nicht weiß, ob dieser Lauf noch einmal stattfinden wird, aber die Priorität hat in diesem Jahr halt der UTMB!!!!

Grüße
Michael

P.S. Bilder gibt es später auf der Homepage, bzw. verlinkt im Blog.

laufjoe
17.08.2009, 14:30
na, das relativiert ja das DNV.
gewagt, aber wie ich dich kenne klappt das !

lauf weiter alter!:daumen:

cologne_biel_hawaii
19.08.2009, 11:34
na, das relativiert ja das DNV.
gewagt, aber wie ich dich kenne klappt das !

lauf weiter alter!:daumen:

Mental ist alles auf Mont Blanc ausgerichtet. Jetzt muss nur noch der Körper hören!! :hihi:

Dennoch war der Kölnpfad interessant, auch bis KM100!! :daumen:

Das Finish hole ich in den nächsten Jahren nach!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
21.08.2009, 13:44
Ich habe ja nun schon ein paar Läufe hinter mir, aber was gerade passiert,
das habe ich bei mir noch nicht erlebt. Aufregung, Nervosität, innere Unruhe oder wie auch immer man einen Zustand beschreiben kann/soll, der jenseits der normalen Tage ist, kenne ich.

Abhängig von Distanz oder Streckenbeschaffenheit ist dies mal mehr und mal weniger. Hauptsache eine gewisse Lockerheit bleibt, bei aller Anspannung.

Was aber gerade abgeht, ist mir völlig neu, einmal was den frühen Zeitpunkt der steigenden Nervosität betrifft und einmal die Intensität, die eigentlich sonst so heftig am Tag davor ist.

Respekt hatte ich immer,
Ungewissheit, ein wenig,
Angst oder die Hose voll, leider mittlerweile auch,

aber wie schrieb Eric heute in einem anderen Pfaden:

Linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß, ......

Ich hoffe, das ich am Start zumindest den 3. Punkt abstreifen kann. :nick:

Grüße
Michael

ET
21.08.2009, 17:11
...Aufregung, Nervosität, innere Unruhe oder wie auch immer man einen Zustand beschreiben kann/soll ... Was aber gerade abgeht, ist mir völlig neu, einmal was den frühen Zeitpunkt der steigenden Nervosität betrifft und einmal die Intensität, die eigentlich sonst so heftig am Tag davor ist.

Das kann ich verstehen.

Ehrlich gesagt geht es mir nicht anders. Ach ich fiebere den Start entgegen. Trotz 3 Teilnahmen bis jetzt bleibt das Gefuehl wie Du es beschrieben hast. Kein Wunder; die Sache um den grossen weissen Berg ist ein Riesending. Warte mal ab wie Du Dich fuehlst, wenn Du voll bepackt auf dem Place du Triangle stehst. Da laufen einem die Schauer den Ruecken hoch und 'runter.

Vorfreude ist die schoenste Freude.

Nur der Hardrock100 (Meilen) in Amerika ist angeblich vergleichbar, ... mir einem Unterschied: 105 Finisher von 139 Teilnehmer anstatt die 1265 von 2600 in Chamonix (2008). Denke daran: die 1. Austragung des UTMB (im Regen) hatte ein Finisherquote von lediglich 9% (Neun Prozent, das ist kein vertipper. Ich will Euch nur Mut machen :D)

Die Wettervorhersage ist allerdings sehr gut, soweit man dem Wetterbericht eine Woche im Voraus Glauben schenken darf.

nachtzeche
22.08.2009, 22:08
Hallo Michael, habe deinen Beicht zum Kölnpfad gerade erst entdeckt!

Trotz deines Ausstiegs (SEHR vernünftig!!!) GRATULATION zu deiner Leistung. Eben mal so 100 k... wahnsinn!!

Alles Gute für den UTMB, bleib locker, du packst das!!!!

Alles Gute, wenigNevosität und eine saugeile Zeit wünscht
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
24.08.2009, 19:40
Das kann ich verstehen.

Ehrlich gesagt geht es mir nicht anders. Ach ich fiebere den Start entgegen. Trotz 3 Teilnahmen bis jetzt bleibt das Gefuehl wie Du es beschrieben hast. Kein Wunder; die Sache um den grossen weissen Berg ist ein Riesending. Warte mal ab wie Du Dich fuehlst, wenn Du voll bepackt auf dem Place du Triangle stehst. Da laufen einem die Schauer den Ruecken hoch und 'runter.

Vorfreude ist die schoenste Freude.

Nur der Hardrock100 (Meilen) in Amerika ist angeblich vergleichbar, ... mir einem Unterschied: 105 Finisher von 139 Teilnehmer anstatt die 1265 von 2600 in Chamonix (2008). Denke daran: die 1. Austragung des UTMB (im Regen) hatte ein Finisherquote von lediglich 9% (Neun Prozent, das ist kein vertipper. Ich will Euch nur Mut machen :D)

Die Wettervorhersage ist allerdings sehr gut, soweit man dem Wetterbericht eine Woche im Voraus Glauben schenken darf.

Hallo Eric,

das ist sehr beruhigend, das Du "alter Hase" auch immer noch nervös bist!!!.
Ich glaube, das da nicht nur ein Schauer den Rücken runter fließen wird. :D

Ich beobachte das Wetter täglich, sieht wirklich sehr gut aus!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.08.2009, 19:43
Hallo Michael, habe deinen Beicht zum Kölnpfad gerade erst entdeckt!

Trotz deines Ausstiegs (SEHR vernünftig!!!) GRATULATION zu deiner Leistung. Eben mal so 100 k... wahnsinn!!

Alles Gute für den UTMB, bleib locker, du packst das!!!!

Alles Gute, wenigNevosität und eine saugeile Zeit wünscht
nachtzeche

Hallo Chris,

ich DANKE DIR!!!!
Die saugeile Zeit werde ich haben, auch mit Nervosität. Letzendlich gehört die ja dazu!! :D

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.08.2009, 19:43
Die Sachen liegen bereit, wie immer eigentlich viel zu früh.
Wie immer auch viel zu viel!!!
Also muss ich morgen noch mal ran und das erste Mal aussortieren. :confused:

Die Wettervorhersagen sehen gut aus, fast schon zu gut und zu warm.
Naja, ich nehme auf jeden Fall auch für die kühlen Temperaturen in der Nacht einiges mit, schließlich bewegen wir uns teils auch auf 2500 Meter Höhe. Ärmlinge, Knielinge, Beinlinge sind eingetroffen, dazu noch ein langärmeliges Shirt, und Laufjacke + Regenjacke sollten reichen.

Dazu noch Ersatzklamotten und schon ist die Tasche fertig, schön wärs. :hihi:
Kleinigkeiten wir Pflichtausrüstung und und und, werden die Tasche und den Rucksack schon voll machen.

Dann heisst es am Donnerstag, auf zum Flughafen!!!
Hoffentlich kriegen die bei der Kontrolle nichts von meiner Nervosität mit. :D

Grüße
Michael

P.S. Gel, Riegel, Salz, Koffeintabletten, Batterien, Licht, Handschuhe, Becher, ........ :tocktock:

viermaerker
24.08.2009, 19:57
Sooo, nach knapp 8 Stunden Gurkerei angekommen.

Wetter in Chamonix im Moment 23°, blauer Himmel mit einigen Wölkchen, leichter Wind.

Das Hotel liegt etwas außerhalb und hat 3 französische Sterne, heißt: 2 Sterne, nach "normalen" Maßstäben:D, dafür wollen sie für's Frühstück € 19,50.

Ich fahr jetzt mal ins Stadtzentrum, erforschen.

Bis später

Walter

@ Michael: Stöcke solltest Du auch mitnehmen:D

cologne_biel_hawaii
25.08.2009, 19:06
Sooo, nach knapp 8 Stunden Gurkerei angekommen.

Wetter in Chamonix im Moment 23°, blauer Himmel mit einigen Wölkchen, leichter Wind.

Das Hotel liegt etwas außerhalb und hat 3 französische Sterne, heißt: 2 Sterne, nach "normalen" Maßstäben:D, dafür wollen sie für's Frühstück € 19,50.

Ich fahr jetzt mal ins Stadtzentrum, erforschen.

Bis später

Walter

@ Michael: Stöcke solltest Du auch mitnehmen:D

Hallo Walter,

das ist ja klasse, da brauche ich ja gar keine wetter.com, wetter.de und sonstwas aufrufen, wenn wir jetzt einen persönlichen Meteorologen vor Ort haben!!!! :hihi:
Bitte morgen hier an gleicher Stelle noch einmal die wichtigsten Daten angeben. :thanks:

Grüße
Michael

P.S. Stöcke, Bufftücher, MP3-Player, Laufkappe, KÖLLE-Shirt´s :nick:, Laufbrille, zweckentfremdete Tic-Tac Dosen, ........ (toller Tipp)

jeck
25.08.2009, 20:19
Hallo Michael

ich wünsch dir viel Glück und vor allen Dingen einen Heidenspass!!!:daumen:

Gruß
Thomas

viermaerker
26.08.2009, 09:55
Hallo Walter,

das ist ja klasse, da brauche ich ja gar keine wetter.com, wetter.de und sonstwas aufrufen, wenn wir jetzt einen persönlichen Meteorologen vor Ort haben!!!! :hihi:
Bitte morgen hier an gleicher Stelle noch einmal die wichtigsten Daten angeben. :thanks:

Grüße
Michael

Hallo Michael,

mein regendurchweichter aktueller Wetterbericht steht im anderen (UTMB) Thread. Nimm genügend wasserdichte Sachen mit :D.

Walter

cologne_biel_hawaii
26.08.2009, 18:00
Hallo Michael

ich wünsch dir viel Glück und vor allen Dingen einen Heidenspass!!!:daumen:

Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

ich DANKE DIR!!!
Hoffentlich hält sich der Spaß in etwa die Waage mit dem Fluchen, wenn es die Berge hoch geht. :D



Hallo Michael,

mein regendurchweichter aktueller Wetterbericht steht im anderen (UTMB) Thread. Nimm genügend wasserdichte Sachen mit :D.

Walter

Hallo Walter,

habe Deinen aktuellen Wetterbericht schon gelesen, jetzt bin ich in der glücklichen Lage noch eine weitere Jacke einzupacken!!!! Danke!!!
Wir sehen uns morgen!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.08.2009, 20:55
Ich bin dann mal weg!! (Zwar geklaut, -> Danke Hape, aber immer wieder gut.)

Melde mich im Laufe der nächsten Woche wieder.

Grüße
Michael

Adda
26.08.2009, 22:14
Hey Micha
Alles gute und viel Glück.
Und komm ja Gesund und Glücklich wieder!

Bis nächste Woche
Sven

laufjoe
26.08.2009, 22:20
wir sind bißchen bei dir:nick: mach es!:daumen:

nachtzeche
26.08.2009, 22:55
Hau rein, Alter!:D

Wünsche dir, dass du jede Minute deines Traums genießen kannst - auch die Herten...

nachtzeche
der seeeehr gespannt auf deinen Bericht ist...

cologne_biel_hawaii
08.09.2009, 09:43
Ich bin wieder (sehr) wohlbehalten vom Mont Blanc (UTMB) zurückgekommen.

Die 5 Tage dort waren in jeder Hinsicht die interessantesten, die ich bei einem Wettkampf erlebt habe.
Sei es die Stimmung vorher, meine Aufregung, die verschiedenen Läufer/innen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten und letztendlich das Finale mit den Siegererhrungen!!!!

Vorweg nur noch kurz angemerkt!!!
Es waren auch die emotionalsten Momente für mich, vielleicht habe ich deswegen solange gebraucht, um den Bericht anzufangen, bzw. fertig zu stellen. Es ist also durchaus möglich, das es zwischendurch sehr persönlich wird. Ich bitte also um etwas Nachsicht!! :)

Unter "Der Lauf", ist der eigentliche Laufbericht!!!!

Es ist Donnerstag, der 28. August 2009, ich treffe mich mit Stefan am Flughafen Köln/Bonn, da wir nicht nur das gleiche Appartment in Chamonix währender Ultra Trail du Mont Blanc Tage teilen, sondern auch den gleichen Flug nach Zürich haben und dort gemeinsam mit dem Auto nach Frankreich weiterfahren wollen. Die letzten Kilometer entlang der Berghänge waren interessant, spiegelten sie doch schon ungefähr das wieder, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte. Vermischte sich da gerade etwas anderes unter die Vorfreude?!? :D
Einige Gipfel schmückten sich noch in weißer Farbe, andere waren karg und einige versteckten sich hinter Wolken. Als aber der Mont Blanc in unser Blickfeld kam, verblasste alles ringsherum. Erstmalig sah ich mit eigenen Augen einen Berg jenseits der 4000 Meter und hatte dennoch das Gefühl, als könnte ich den Gletscher greifen, so nah war er!!!
In Chamonix angekommen, trafen wir dann auf Andreas, unseren dritten und letzten Bewohner auf Zeit, der sich von Düsseldorf aus über Genf zum Mont Blancn aufgemacht hatte.

Nachdem wir unser Appartment besichtigt und die ersten Klamotten ausgepackt hatten, machten wir uns auf zur Messe, bzw. zur Abholung unserer Startunterlagen. Es waren bereits viele Läufer/innen unterwegs. Die kleine Messe lockte mit Outdoor-Artikeln der feinsten Sorte, wie überhaupt der Ort anscheinend problemlos vom Verkauf von Sportartikeln lebt, denn mindestens jeder 2. Laden hatte etwas mit Laufen, Wandern oder Klettern zu tun.
Allein unser Budget setzte uns hier natürliche Grenzen. grins
Zudem wurden hier noch einige exotische Laufveranstaltungen präsentiert, die neugierig machten, in Bezug auf das Land oder die Strecke!!!! Dazu werde ich mal Hinweise im Pfaden der "Ultra-(Lauf)träume" hinterlassen!!
Nun ging es auf zu den Startunterlagen und zum ersten Highlight dieser Tage, sprich zur Anekdote für die nächsten Jahre!!!!! Wir hatten unsere Laufkarten in der Hand und wollten uns zum jeweiligen Lauf melden. Stefan hatte für den CCC gemeldet, Andreas für den TDS und ich für den UTMB. Kaum waren wir aber im Schlauch für die Anmeldeprozedur, da wurde Andreas von 2 Herren aufgefordert, sie zu begleiten. In einer Mischung aus Französisch, Englisch und Deutsch wurde die Situation dann aufgeklärt!!!! Andreas musste zur Dopingkontrolle!!!!! Bis zu seinem Wettbewerbsbeginn wurde er damit natürlich immer wieder konfrontiert, teils aufgezogen und nach seinen Plänen gefragt, wie er denn unter die Top Ten einlaufen will. ;-)
Stefan und ich waren schon durch den Anmeldeparcour, hatten unsere Unterlagen, die Handgelenk-Chips mit den farbigen Bändchen (je nach Wettbewerb) und warteten vor dem Ausgang. Immer noch weit und breit kein Andreas zu sehen!!! Wir überlegten uns schon, ob er Flüssigkeiten nachschieben müsste, damit er seiner Pflicht nachkommen könnte, wurden dann aber eines besseren belehrt, als er dann endlich kam, seine Unterlagen holen konnte und uns sein Pflaster am Arm zeigte. Er musste doch tatsächlich zur Blutentnahme!!! Lobenswert, das der Veranstalter in einem Zufallsprinzig aus allen Läufer/innen gegen Doping vorgeht. Auf jeden Fall hatten wir jetzt reichlich Gesprächsstoff!!!
Der Donnerstag sollte dann noch in einem kurzen Treffen mit anderen Läufern aus dem Runner´s World Forum am Nachmittag und einem Abendtreffen mit Läufern, die ich aus einem anderen Forum kannte, zu Ende gehen.
Am Nachmittag trafen wir dann noch Walter und Guido, Eric war leider nicht dabei.
Zufällig ergab es sich, das wir beim Einkaufen noch weitere Läufer trafen. Dabei stellte sich heraus, das 2 von ihnen sogar im selben Flieger saßen, sich aber nicht kannten. Das war für alle eigentlich genau das Richtige, wir konnten uns ablenken, von unseren unterschiedlichsten Läufen erzählen und so gemeinsam etwas trinken gehen!!! Stefan war der Erste von uns, der am Freitagmorgen ran musste. Sein Start sollte um 10 Uhr in Courmayeur sein, das hieß für ihn früh aufstehen und sich mit dem Bus-Shuttle zum Start bringen lassen. Wir wünschten ihm schon am Vorabend viel Spaß, wussten wir doch nicht, ob wir ihn am Morgen überhaupt sehen würden. Jeder wünschte dem Anderen viel Glück für den Lauf. Wäre ich jetzt alleine im Hotel untergebracht, wäre diese gute Gefühl nicht aufgekommen. Es war gut, mit anderen untergebracht zu sein, die Ablenkung war nötig und der Spaß kam nicht zu kurz!!
Wir hatten zwar ein gemeinsames Appartment, allerdings ließ sich dieses zur Hälfte mit Trennwänden voneinander absperren. Ideal für uns, wären wir doch zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs.
Er verabschiedete sich am Donnerstagabend auch recht früh, einerseits hieß es packen, versuchen zu schlafen und die Nervosität in den Griff zu kriegen und andererseits Spannung aufzubauen und in seinem speziellen Fall, nicht an seinen Lauf einige Jahre zuvor zu denken und die möglichen körperlichen Probleme auszublenden.

Einfacher gesagt als getan, zumindest was das Schlafen und das Eingrenzen der Nervosität betraf, denn meine Nacht war alles andere als ruhig. Kurze Schlafphasen wechselten sich mit innerer Unruhe ab, obwohl mein Start erst Freitagabend erfolgen sollte. Den Schlaf sollte ich aber genauso dringend benötigen, denn 2 Tage würde ich wohl auch ohne Schlaf unterwegs sein!!! Eine Laufzeit von 42 Stunden plus X hatte ich eingeplant, Hauptsache im Limit von 46 Std. eintreffen, alles andere war egal.

Stefan war nun unterwegs zum Start, Andreas und ich vertrieben uns den Tag mit Shopping, Rucksack packen und am Mittag auch mit einem Bier, nachdem wir kurz zuvor Guido trafen.
Ein wenig natürliches Doping war doch bestimmt erlaubt.
Am Nachmittag stand dann Pasta-Party und Kleiderbeutel-Abgabe an, denn dieser wurde nach Courmayeur (Italien) gebracht, der einzigen Möglichkeit zum Klamottentausch.
Jetzt wurde es langsam ernst. Andreas konnte noch entspannt sein, denn sein Start stand erst am Samstagmorgen um 5 Uhr an.
Der Startbereich füllte sich langsam, mehr und mehr Läufer aus verschiedenen Nationen, alle ausgestattet mit den roten Armbändchen für den UTMB versammelten sich in der Ortsmitte. Jetzt traf ich auch wieder bekannte Gesichter, die ich am Vorabend nur kurz in der Pizzeria besucht hatte, da Andreas und ich ja Stefan beruhigen wollten. ;-)
Es wurden einige Bilder gemacht, Klaus Duwe von marathon4you klatschte noch einmal alle ab, wünschte Glück, machte ein Gruppenfoto und meinte dann zu mir, "das er mir wünscht, das mir jemand in den Bergen kräftig in den Hintern treten würde, sofern sich mentale Schwäche abzeichnen würde". Wie gerne hätte ich später so jemanden gebrauchen können!!!

(Der Lauf)
Die Musik spielte Vangelis und die letzten Sekunden wurden mehrsprachig runtergezählt. Mich durchströmte schon einige Minuten vorher alles, was an Emotionen möglich war. Nervosität, Aufgeregtheit, Unsicherheit, Angst, Gänsehaut, Stress, Adrenalin und leichtes Frieren vom Zittern, begleitet von feuchten Augen. Ich konnte nicht glauben, das ich in dieser Menge stehe und gleich einen etwas mehr als anstrengenden Lauf vor mir haben würde. Da standen nun ca. 2500 Läufer/innen am Start, die sich bei Läufen rund um die Welt dafür qualifiziert hatten und einen der interessantesten Bergläufe in Europa bestreiten wollten. Ich war einer von ihnen und fühlte mich wie angekommen, in einem meiner ersten Laufträume!!!!
Der Start erfolgte und wir ließen uns von den Zuschauern feiern, gehend in den Ort hinein, umsäumt von tausenden von Menschen!! Wo kamen die alle her?!? Entlang einer er Haupteinkaufsstraßen ging es dann heraus aus Chamonix, immer noch angefeuert und bejubelt von den Menschen. Gänsehaut pur, niemals zuvor hatte ich so ein geiles Laufgefühl, obwohl wir immer noch gehend unterwegs waren. Langsam erst kamen wir in einen Laufschritt und waren schon fast aus dem Ort raus, hörte ich rein zufällig Andreas und Guido nach mir rufen!! Ich kehrte um und wir klatschten uns noch einmal ab. Es ist doch immer wieder schön, vertraute Stimmen, bzw. den eigenen Namen zu hören!!! Die Startnummern waren mit Vor- und Zunamen versehen, zusätzlich mit der jeweiligen Nationalflagge aus dem Heimatland. So konnte ich dann später erkennen, aus welcher Herren Länder viele Läufer herkamen, die mich überholt hatten, oder die ich überholen konnte. Später an den Auf- und Abstiegen, sah man eh immer wieder die gleichen Gesichter, wenn man dann in seinem eigenen Tempo unterwegs war. Australier, Amerikaner, Süd-Koreaner, Japaner, Süd-Afrikaner und natürlich jede Menge Europäer waren dabei. Eine herrlich schöne, bunte internationale Mischung.
Die ersten Kilometer waren flach und leicht wellig, gingen in den Wald hinein und stimmten langsam auf die Strecke ein, zum "einrollen" ideal. Konnte man hier doch noch quatschen, Blödsinn machen und alles auf sich wirken lassen. Ca. 8KM verlief diese Strecke flach, bis es dann zum ersten Mal etwas hinauf ging. Von Les Houches ging es dann bis Le Charme auf 6,9km fast 800 Höhenmeter hinauf. Es wurde langsam dunkel, das Profil war aber noch zu erkennen. Die kommende Nacht sollte recht klar werden, Sterne waren zu erkennen und das Feld zog sich so langsam auseinander. Einzelne bekannte Läufer traf man wieder, wünschte sich gegenseitig alles Gute und präparierte die eigenen Stöcke zur Unterstützung für den immer noch nicht aufhörenden Aufstieg. Erste Stirnlampen wurden herausgeholt. Auf dem Weg hinauf gab es immer wieder Anfeuerungen von Zuschauern und Unterstützung in Form von u.a. "Bon Courage". Gerne hätte ich jetzt mehr französisch gekonnt.
Auf dem Weg hinab nach Saint Gervais wurde es dann auch wieder voller und lauter. Klasse, wie hier die Dörfer rund um dieses Event mitziehen!!! Nach diesen negativen 1000 HM hieß es erst mal wieder auf den kommenden 14 Kilometern bei leichter Steigung von 400 HM herantasten an die erste Bergherausforderung!!!! Der Croix du Bonhomme sollte uns dann noch mal auf den nächsten 9 KM weitere 1000HM auf dann 2479HM führen. Es war stockfinster, kühl und wurde langsam windiger. Ärmlinge und Jacke hatte ich mittlerweile angezogen, Handschuhe waren noch nicht nötig, auch nicht wegen der Stöcke. Obwohl ich hier vermutet hatte, das dort die ersten Blasen auftreten würde. Aber der Hinweis in den Startunterlagen, das man bei Bergabpassagen ( wegen möglicher Stürze) die Hände nicht in die Schlaufen stecken sollte, war ideal für mich. Denn auch bergauf hielt ich die Stöcke ohne Schlaufen fest und hatte ein anderes Gefühl beim Greifen/Festhalten der Stöcke.
Der Weg hinauf zu Bonhomme war beschwerlich und dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Mein Rhythmus wurde immer besser, ich hatte meine Geschwindigkeit gefunden, kam ordentlich ins Schwitzen und überholte einen nach dem anderen Läufer, oder besser Wanderer!!! Es lief hervorragend, eine Läufertraube bildete sich hinter mir, dennoch kamen auf den schmalen und steilen Anstiegen immer wieder von hinten Läufer/innen teils auch ohne Stöcke an uns heran und dann auch vorbei. Bergab sollte sich das dann wieder vermischen. Ich war froh, das ich Ersatzklamotten dabei hatte und wollte oben angekommen, mich am Oberkörper komplett neu einkleiden, um nur ja nicht zu frieren und so gut durch die Nacht zu kommen!!! Kurz vorher gabe es aber noch einen Verpflegungsposten mit Lagerfeuerromantik, bei dem sich viele aufwärmten. Spontan entschloss ich mich bereits hier umzuziehen und dabei zu essen und zu trinken. Apropos Speisen und Getränke, wir waren in Frankreich und es gab viele Leckereien, von Käse und Salami, um nur diese Beiden zu nennen. Ich würde reichlich satt werden und hatte dahingehend viel zu viel eigene Verpflegung dabei. ;-) Nun war es auch nötig, Getränke mit dem eigenen Becher entgegen zu nehmen, oder den Trinkbeutel/Trinkflasche auffüllen zu lassen, denn geschätzte 2-3 Stunden später würde erst die nächste Station kommen. Das war aber bekannt und eine gewisse Selbstverpflegung ja auch Pflicht!!! Gescannt wurden wir hier auch zum wiederholten Male, so konnte man uns dann auch "LIVE" auf der Homepage des Veranstalters verfolgen, bzw. die Läufer per SMS verfolgen, sofern man diesen Service gebucht und bezahlt hatte. (Funktionierte übrigens reibungslos!!!!!)
Auf dem Gipfel des Croix du Bonhomme war es neblig, windig und kalt, dennoch waren hier einige Zelte aufgebaut, um uns zu empfangen und darauf hinzuweisen, das der folgende Abstieg hinunter nach Les Chapieux gefährlich sein würde und Vorsicht angebracht ist. Teils feucht, teils steil, teils in Serpentinen ging es 900 Meter hinab. Sehr anstregend war dieser Abstieg, weil man einerseits nicht wusste was kommt und weil andererseits viele vorsichtiger und somit langsamer waren als geplant. Aber alle behielten hier die Ruhe und niemand beschwerte sich darüber, das es langsam voran ging!!! Ca. 6 Kilometer zog sich dieses Stück, bevor wir dann unten auf ca. 1549 HM in Les Chapieux ankamen. Jetzt hatten wir noch nicht einmal ein Drittel erreicht, waren schon 50km unterwegs und hatten ca. 2800 pos. HM und ca. 2300 neg. HM hinter uns. Langsam wurde es wieder hell, schade eigentlich, denn auch zur Nachtzeit macht es unheimlich Spaß zu Laufen/Wandern, wenn man vor und hinter sich die Läufer mit ihren Stirnlampen erkennen kann. Noch ca. 10 Kilometer und ich würde meinen ersten Länderübergreifenden Lauf absolviert haben, denn mit dem Col de la Seigne würde ich die Grenze zu Italien überlaufen, bis dort oben würden es aber wieder 1000 HM hinauf gehen, wobei wir aber einen Anlauf hatten, denn wir konnten die letzten 500 HM auf den letzten 3KM schon von weitem erkennen. ;-) Dabei versuche ich immer durch die heruntergezogene Kappe zu vermeiden zuviel vom Horizont zu erkennen, um nur ja nicht zuviel vom Profil zu erkennen. *lach* Aber ich konnte nicht anders, ich musste einfach gucken, denn das Panorama auf 1500 Meter Höhe war einfach zu faszinierend. Langsam kam auch der Mont Blanc wieder in Sichtweite, nur dieses Mal halt von der italienischen Seite. Beeindruckt von der Umgebung, musste ich wieder inne halten, holten zum xten Male meine Kamera heraus und machte Bilder, blieb noch faszinierend stehen und wollte eigentlich gar nicht mehr weg. Der Himmel strahlte langsam immer mehr in hellerem Blau und die Sonne war am Horizont zu erkennen, es wurde wärmer und die Wasserfälle unterhalb des Gletscher waren weitläufig zu hören. Ich weiß nicht, wieviele Läufer an mir vorbeikamen und etwas sagten oder stumm an mir vorbeiliefen, es war mir schlichtweg egal!!! Dann bekam ich einen Klaps auf die Schulter und wurde von einem Läufer begrüßt. Wir hatten uns schon mehrfach auf den Aufstiegen, bzw. Abstiegen gesehen und an den verschiedensten Stellen fast gleichzeitig Bilder gemacht. ;-) Okay, die traumhafte Umgebung hatte ich gespeichert, bildlich im Kopf und in der Kamera, nun musste es weitergehen. Der Col de la Seigne hatte auf 2516 Meter Höhe eine beeindruckende Rundumsicht, dank bestem Wetter, die Jacke hatte ich schon lange wieder ausgezogen und die Ärmlinge störten so langsam auch. Mehr als kurzes verschnaufen war hier aber nicht angesagt, denn auf den kommenden 9KM sollte es noch einmal richtig zur Sache gehen, denn erst hieß es knappe 550 neg. HM auf den kommenden 5km nach Lac Combal hinunterzulaufen, bevor es dann für die nächsten 4km wieder 500 pos. HM hinauf nach Arete du Mont-Favre ging. So langsam bemerkte ich die Abstiege in den Oberschenkeln, das Bedürfnis leicht abschüssige Strecken eher zu laufen als zu gehen, stieg mehr und mehr, damit die Belastung weniger stark war, auch wenn sich das merkwürdig anhört. ;-)
Wir waren wieder auf über 2400 Metern Höhe und nun ging der Abstieg bis auf 1190 Metern Höhe hinunter nach Courmayeur. Auf 9km etwas mehr als 1200 Meter hinab. Nun folgte der anstrengendste Teil der Strecke, denn hier ging es viel auf Serpentinen herunter, die staubig waren und unrhythmisch, weil auch teils Stufen integriert waren, die nicht irgendeiner Norm entsprachen. *lach* Die Stimmen aus Courmayeur wurden immer lauter, der Lautsprecher tönte weit hinauf, dennoch war die Stadt recht klein aus der Perspektive von oben ins Tal hinab. Es dauerte lange, zog sich hin, bis ich dann doch endlich unten angekommen war. Ich war glücklich, frierte mal wieder vor Anspannung und nahm meinen Kleiderbeutel entgegen, setzte mich in die Halle und genoß den Blick in die Runde, wo viele Läufer tranken, sich unterhielten und Nudeln zusich nahmen, um dann den 2. Teil der Strecke in Angriff zu nehmen. Hier traf ich 2 Läufer vom Start, einer hatte Magenprobleme und einer war kurz davor weiterzulaufen. Ich zog mich wieder zurück und schaute auf die Uhr, betrachtete das Streckenprofil und die Cut-Off-Zeiten. Es war das erste Mal, das ich diesen Blick wagte, vorher wollte ich nicht wissen, wie gut oder schlecht ich in der Zeit lag. Das Gefühl war gut, alleine schon wegen der Vielzahl von Läufern, die vor mir und hinter mir unterwegs waren.
Nun setzte sich etwas bei mir in Bewegung, was ich bis heute als meinen größten Fehler/größte Schwäche herausstellte. Ich fing an zu DENKEN!!! Eine halbe Stunde bis Cut-Off in Courmayeur hatte ich noch, also Zeit genug zum Umziehen, essen und trinken, sammeln und sich gedanklich auf die nächsten Kilometer vorzubereiten. Ich fühlte mich körperlich wohl, trotz des anstrengenden Abstiegs. Aber, ja, aber nun fing der Kopf an, hmm, eine halbe Stunde, noch einmal die gleiche Distanz, mit Tendenz zu langsameren Zeiten, wo würde mich den Cut-Off erreichen, irgendwo zwischendrin, ohne Ersatzklamotten und schlechter Möglichkeit zurückzukommen, ...... Es war nicht mehr aufzuhalten, ich stellte meine künftigen Stunden selbst in Frage, machte mir keinen Mut mehr, sondern ließ aufkommende Zweifel zu.
10 Minuten vergingen so in Selbstzweifel, bis ich dann soweit war und eine Entscheidung zugunsten eines Ausstiegs gefallen war. Zu dem Zeitpunkt war ich keineswegs enttäuscht, sondern in dieser Situation fühlte ich mich vernünftig und entscheidungsstark.
Wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt. Ich zog mich um, holte mir etwas zu essen und zu trinken, rief zuhause an, das ich Aussteigen würde und nicht auf weitere SMS warten sollte und war irgendwie zufrieden. Meine Startnummer ließ ich entwerten und ging zur Bushaltestelle, um von dort bequem per Shuttle von Courmayeur nach Chaomix fahren zu können. Nach ca. 1 Stunde dort angekommen, herrschte reichlich Trubel im Ort, Videoleinwände zeigten aktelle Bilder. Es war kurz vor 14 Uhr und die ersten möglichen Finisher würden wohl gegen 16 Uhr eintreffen. Nur wer sollte es werden, war die große Frage, denn die Sieger der letzten Jahre waren am Start, vom jungen Spanier, dem Vorjahressieger über den hervorragenden Italiener, der glatt sein Vater sein könnte und einigen Mitfavoriten aus Asien.
Ich rief Stefan an, um zu wissen, wo er in Chamonix war, da ich keinen Appartment-Schlüssel hatte. Wir trafen uns und tranken erst einmal ein leckeres, kühles Bier, er erzählte mir von seinem Lauf und seinen Gedanken, Emotionen und Streckenerlebnissen vom CCC. Er war überglücklich und ich freute mich mit ihm. Ich war immer noch überzeugt, das Richtige getan zu haben und erzählte von meinen 16 Stunden Lauferlebnis von Chamonix nach Courmayeur. Die Zeit verstrich und laut Moderatoren im Ziel würde es nicht mehr lange dauern, bis der erste Läufer ins Ziel kommen sollte. Es wurde lauter und rund um die letzten 500 Meter durch die Stadt bildeten sich so langsam wieder Zuschauerreihen, da unser Restaurant direkt an der Strecke war, hatten wir keinerlei Probleme direkt an den Streckenrand zu kommen, dank Parkbank und einem stabilen Abfallbehälter behielten wir auch etwas den Überblick. ;-)
Es war der Vorjahressieger aus Spanien, den wir erkennen konnten. Locker lief er auf uns zu, ließ sich feiern und bedankte sich, klatschte teils die Zuschauer ab und finishte in einer beeindruckenden Zeit von etwas mehr als 21 Stunden!!!! Wahnsinn, wie muss er und die nachfolgenden Läufer/innen, die Berge hochgelaufen sein?!? Die erste Frau, ebenfalls Vorjahressiegerin aus den USA finishte nach ca. 24 Stunden!!!!
Alle wurden gefeiert und bejubelt. Am Abend saßen wir wieder an der Strecke und ich hatte das Gefühl, das sich nichts geändert hatte. Finisher kamen hinein und wurden unter Beifall auf ihren letzten Metern unterstützt, mal kamen sie laufend, mal genüsslich gehend.
Jede/r von ihnen hatte es verdient, ich hoffte für diejenigen, die in der Nacht ins Ziel kamen, das die Unterstützung genauso klasse sein würde.
Am Sonntagmorgen trudelte unser 3. Mitbewohner aus Düsseldorf von seinem Lauf (TDS) ein, er finishte in Courmayeur, da sie in Chamonix gestartet waren. Er war total beeindruckt vom Lauf und strahlte über das ganze Gesicht und wir hörten ihm gespannt zu. Leider erzählte er auch von seinem Mitläufer, der unterwegs aufgeben musste. Jetzt schlugen zum ersten Mal die Gedanken bei mir um, ich fühlte mit ihm. Andreas wollte sich erst einmal eine Mütze Schlaf gönnen, Stefan und ich gingen wieder ins Stadtzentrum und wollten kommende Finisher/innen mit Applaus begrüßen. So langsam sollten diejenigen ankommen, welches auch mein Zeitfenster gewesen wäre. Jetzt herrschte etwas mehr Atmosphäre, denn die Läufer/innen ließen sich mehr feiern, genossen gehend, bzw. ließen sich von ihren Familien auf den letzten Metern begleiten. Nun war es bei mir vorbei, ich konnte nicht mehr, ich stand am Streckenrand und kämpfte mit meinen Tränen, war beeindruckt von den Ankömmlingen, erkannte einige die in den ersten Stunden mit mir liefen und war enttäuscht, frustriert über mich selbst, stolz und glücklich über die anderen Läufer, das sie es geschafft hatten!!!!
Stefan musste an diesem Sonntag nach Hause und so verbrachte ich mit Andreas den Sonntag und wir schauten uns die spätere Siegerehrung an. Teilnehmer aus dem PTL, dem 3er Wettbewerb kamen immer wieder ins Ziel, Teams die seit Mittwoch unterwegs waren, mit Rucksäcken die so groß waren, das man sie eher zum Wandern tragen würde!!!!!
5 Tage laufend und wandernd unterwegs!!! Sie bekamen den meisten Applaus, besonders als die Sieger geehrt wurden und die letzten Finsher mit auf die Bühne durften. Die letzten UTMB-Finsher wurden gefeiert wie die Sieger und als die letzten PTL-Teams ankamen, standen alle auf feierten sie frenetisch. Welch geile Atmosphäre, hier gab es nur Sieger, egal auf welchem Platz man letztendlich eingetroffen ist. Ich saß mittendrin und hatte seit einiger Zeit Gänsehaut und eine Mischung aus "hier muss ich im nächsten Jahr dabei sein und finishen", bis zu, "was bin ich für ein Idiot, das ich abgebrochen habe, obwohl ich keinerlei körperliche Probleme hatte".
Dieses Gefühl verstärkt sich seit den letzten Tagen mehr und mehr. Aus Frust ist Ärger über mich selbst geworden. Das positive an dem Ganzen ist, das ich motivierter als jemals zuvor bin/war. Ein gewisser Bewegungsdrang ist vorhanden, gerade weil ich mich nicht ausbelastet fühle. *lach* Aber ich versuche besonnen zu bleiben und das nächste Jahr gewissenhaft zu planen und mir beim UTMB in Chamonix eine neue Chance zu geben.
Punkte als Quali für den UTMB habe ich genug, das sollte kein Problem sein.
Hilfreich wird es sein, das meine Mitbewohner, Stefan mit dem CCC und Andreas mit dem TDS jetzt auch genügend Punkte (mit einem zusätzlichen anderen Lauf) haben, um im nächsten Jahr ebenfalls am UTMB teilzunehmen. Zumindest spekulieren sie damit und freunden sich mehr und mehr damit an!!!!
Das wäre es doch!!! Eine Wiederholung der 3er WG mit gleichem Ziel in 2010!!!
Kann es eine größere Motivation geben?!?

Grüße
Michael

P.S. Bilder vom Lauf habe ich natürlich auch gemacht und können hier (http://running-for-kids.blogspot.com/) angeschaut werden.

cologne_biel_hawaii
10.09.2009, 14:29
Der P-Weg steht ja eigentlich schon seit einigen Wochen in meinem Laufkalender. Über die Nachrückerliste bin ich dann doch noch zu einem Startplatz gekommen.
Gedanklich war dieser Lauf dann als reiner Genusslauf notiert.
Jetzt haben sich, durch das misslungene Mont Blanc Abenteuer, die Vorzeichen etwas geändert. Ich habe irgendwie ein zwanghaftes Gefühl, mir nun selbst beweisen zu müssen, das der UTMB eine Ausnahme gewesen ist und ich es auch anders kann.

Um hier entgegenzusteuern bin ich die ganze Woche schon sportlich unterwegs gewesen und habe ich mich etwas ausgepowert, um am Samstag mit klarem Kopf und einem Wohlfühl-Tempo starten zu können. Wie gesagt, hatte ich ja vor, einen Genusslauf zu absolvieren!!!

So bin ich nach langer Zeit endlich mal wieder viel Fahrrad gefahren, zusätzlich zu den Laufeinheiten. Mit dem heutigen Fußballspielen, nach 4 Wochen Pause, werden sich eh wieder irgendwelche vernachlässigten Muskeln zu Wort melden. :hihi:

Also körperlich habe ich alles getan, um es nicht frühzeitig beim Laufen zu übertreiben, jetzt hoffe ich nur noch, das Samstagmorgen der Kopf mitspielt und einfach einen Haken hinter dem UTMB macht.

Grüße
Michael

viermaerker
10.09.2009, 16:10
Der P-Weg steht ja eigentlich schon seit einigen Wochen in meinem Laufkalender. Michael

Bei mir seit heute nicht mehr:motz:!

Mein Sohn hat es geschafft mir seine Erkältung zu vererben. Seit heute Ncht Halsschmerzen, Nase läuft, Ohren sind zu. Grippe habe ich nicht, die typischen Symptome Fieber und Gliederschmerzen fehlen, aber daran in 2 Tagen 68 km zu laufen ist nicht zu denken. Shit

Walter

cologne_biel_hawaii
11.09.2009, 12:18
Bei mir seit heute nicht mehr:motz:!



Gute Besserung Walter!!!!!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.09.2009, 12:29
Irgendwie scheine ich im Moment noch ein gewisses Monschau-Marathon-Trauma zu haben, denn seitdem ich dort verpennt habe und es nicht mehr rechtzeitig zur Nachmeldung und damit zum Start geschafft habe, schlafe ich unruhiger in der Nacht vor einem Wettbewerb. So ist es mir zumindest vor dem Kölnpfad und auch vor dem UTMB gegangen. Jetzt zum P-Weg ist mir allerdings etwas passiert, was ich mir noch nicht erklären kann, denn ich habe die Startzeit gedanklich um 1 Stunde von 7:30 auf 6:30 Uhr verschoben und stand nun in Plettenberg alleine im Start- und Zielbereich. :hihi:

Aber dank einiger Laufbekanntschaften wurde mir hier die Wartezeit verkürzt, denn diese trudelten nach und nach ein.

Der Lauf selber war sehr interessant, wunderbare Strecke mit reichlicher Möglichkeit von Schnappschüssen, tolle Verpflegungsstellen, die uns nicht nur bestens versorgt haben, sondern auch gleichzeitig Stimmung machten, eine bemerkenswert gute Streckenkennzeichnung, bei der ein Verlaufen praktisch unmöglich war, auch wenn wir einmal das Gefühl hatten, das wir den offiziellen "Wanderweg" verlassen haben!!!! :daumen:

Das ich diesen Lauf überhaupt ausgewählt hatte, war meiner Neugierde zuzuschreiben, denn ich hatte schon einiges über ihn gehört.
Eigentlich, nein nicht eigentlich, es war bekloppt, diesen Lauf nach dem Kölnpfad und dem UTMB überhaupt in meinen Laufkalender aufzunehmen.
3 Ultraläufe in 4 Wochen, davon 2 jenseits der 100 Meilengrenze.

Das die letzen 4 Wochen nun anders verlaufen sind und ich Kölnpfad (nach 100km) freiwillig wegen möglicher zu hoher Belastung kurz vor dem UTMB nicht beendet habe und den UTMB (nach 78km) wegen mentaler Schwäche ebenfalls als DNF notieren musste, war ich froh nun am Start des P-Weg zu stehen und etwas für meinen Kopf tun zu können!!!!
Einen DNF kannte ich bisher nur aus meinem Inlinersturz vom 105er in Köln.

Die Zeit war mir relativ egal, auch wenn es die ersten Kilometer gut lief. Ich wollte die Strecke genießen, Spaß haben und sehen, was der Körper überhaupt noch drauf hat. :tocktock: :D

Bis zur Gabelung/Trennung von Marathon- und Ultrastrecke lief es eigentlich recht gut, danach bemerkte ich dann schon die Belastung aus den 3 Wettbewerben. Die Beine wurden müde und schwerer.
Jetzt bekam ich die Chance, mich mental wieder zu (be-)stärken, ohne mich dabei zu verausgaben, bzw. es zu übertreiben. Denn dies ist immer noch das oberste Prinzip, das nichts auf :teufel: komm raus etwas übers Knie gebrochen wird!!!!!
So lief ich von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation, machte Bilder und ließ die Beine etwas murren.

Im Nachhinein fand ich den P-Weg-Ultra so dicht hinter den beiden anderen Läufen als ideal, denn bis zum nächsten Ultra im Oktober wäre zuviel Zeit vergangen und ich hätte zuviel Zeit zum Nachdenken gehabt. :zwinker2:
Hier sind ein paar Bilder (http://picasaweb.google.de/cologne.biel.hawaii/PWeg?feat=directlink) dazu.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
18.09.2009, 14:10
Noch etwas mehr als 2 Wochen sind es bis zum Köln-Marathon!!!!

Allerdings wissen die wenigsten, das im Rahmen des Köln-Marathon einige Kombinationswettbewerbe seit Jahren angeboten werden.
Anfangs waren wir noch eine kleine und überschaubare Gruppe. Mittlerweile hat sich die Anzahl der Läufer auf der Run63-Version schon beachtlich gesteigert. Ca. 100 könnten es bis zum Start im Oktober werden.
Auf der Kombinationsstrecke von Skate + Run = 2 x 42,195km und auf der Königsdisziplin, den 105km -> HM + Skate + Run, sind jeweils ein Dutzend Starter dabei.

Es ist ein Erlebnis, in mehrfacher Hinsicht.
Meinen ersten Doppelstart beim Köln-Marathon habe ich in 2005 mit Skate + Run 84km gemacht. Es war ein Erlebnis, bei den Inline-Cracks quasi in der ersten Reihe zu stehen, um kurz danach förmlich überrollt zu werden. ;-) Nachdem ich dann vor der Cut-Off-Zeit angekommen war, konnte ich mich gemütlich umziehen und dann in die Läuferschar einreihen und erneut die Startstimmung in mich aufsaugen. :daumen:

Ein Jahr später wollte ich es dann wissen und meldete mich für die Königsdisziplin beim Köln-Marathon an, den 105km -> Halbmarathon - Inlinemarathon - Marathon. Eigens im Frühjahr gekaufte Speedskater sollten für die nötige Geschwindigkeit sorgen, denn die Cut-Off-Zeiten wurden nochmals um einige Minuten reduziert und standen nun bei 1:45 für die Inliner!!
Dieses Mal stand aber etwas mehr der Faktor Stress im Vordergrund, denn diese Zeit war für mich schon ambitioniert. Ich hoffte eine gute Gruppe zu finden, um mich dann reinhängen zu können. Hätte ich doch nur eine gefunden, denn nach ca. 8km auf den Inlinern war der Wettbewerb für mich zu Ende, denn durch einen Sturz (doppelte Fraktur am Kreuzbein) auf der Rheinuferstraße ging nix mehr.

2007, also ein weiteres Jahr später wollte ich mir eigentlich den Traum von den 105km in Köln erfüllen. Allerdings musste ich erkennen, das die weitere Reduzierung der Inliner-Zeiten auf nunmehr 1:35 von mir nicht mehr zu erreichen waren. Somit meldete ich mich für den Run63km (Halbmarathon + Marathon) an. Dieses Erlebnis war noch geiler als die Skate+Run 84km, denn wir durften dieses Mal hinter den HM-Cracks starten und waren von Anfang an dabei, absolvierten den Halbmarathon und hatten danach ausreichend Zeit (je nach absolvierter Zeit) bis zum Marathon. Wir konnten die Inliner anfeuern und die Atmosphäre aufsaugen, da danach auch immer mehr Marathonstarter in den Startbereich kamen. Das Gefühl ein zweites Mal an der Startlinie zu stehen, war wieder ein emotionaler Höhepunkt!!!!

2009 steht nun die Wiederholung von Run63km an, denn an einen Start über die 105km war wegen fehlender Trainingszeit überhaupt nicht zu denken.
Zudem hat die Orga, zum wiederholten Male :tocktock:, erneut die Cut-Off-Zeiten für Inliner reduziert. Diese liegen nun bei 1:25 !!!!! Man(n)/Frau darf also nur knappe 3 Minuten über dem Streckenrekord (1:22:17 -> 2007 - Michaela Neuling (GER) ) der Frauen bleiben, um die 105km bewältigen zu dürfen. :motz: :tocktock:

Somit bleiben die 105km in Köln für mich unerreichbar. :sauer:

Grüße
Michael

P.S. Die Cut-Off-Zeiten (Richtzeiten) für HM liegen bei 1:55 und beim Marathon bei 5:30
Wechselzeiten zählen zwar nicht zur Netto-Zeit, müssen aber zu den Cut-Off-Zeiten gezählt werden. Diese beiden Zeiten sind kein Problem und mühelos machbar.

nachtzeche
18.09.2009, 22:05
DIese Kombi klingt echt toll, das würde ich auch echt gerne mal mitmachen... wenn
köln nur nicht so weit weg wäre...

Ich wünsche dr ein tolles LAuferlebnis!

nachtzeche

cologne_biel_hawaii
22.09.2009, 10:08
DIese Kombi klingt echt toll, das würde ich auch echt gerne mal mitmachen... wenn
köln nur nicht so weit weg wäre...

Ich wünsche dr ein tolles LAuferlebnis!

nachtzeche

Ich könnte ja für 2010 eine Gegeneinladung aussprechen!! :winken:

Übrigens bin ich im April beim Treppenlauf in Radebeul dabei, habe einen der limitierten Startplätze für Einzelstarter ergattert. :geil:
Der Lauf ist schon zu etwas mehr als die Hälfte ausgebucht und ein paar bekannte Läufer (auch hier aus dem Forum) sind auch dabei. Wäre ja glatt ein kleines Fori-Treffen möglich. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
28.09.2009, 14:12
Abgeguckt habe ich mir die Idee von einem Kölner Lauffreund, der sich so teilweise auf das Abenteuer UTMB vorbereitet hat.
Als Vorbereitung für den UTMB in 2010 dient dieses Training indirekt dann auch!!!
Vorzugsweise soll es aber vorbereitend für den Treppenlauf in Radebeul bei Dresden sein.

Dort gilt es eine doppelte Marathondistanz zu bewältigen und soviele Höhenmeter zu laufen/gehen, wie der Mount Everest hoch ist. Runter natürlich auch!! ;-)

Was liegt es da näher, als sich nach einem Trainingsgelände umzuschauen, welches ebenfalls reichlich Treppen bietet. :nick: -> Das Verwaltungsgebäude in dem ich arbeite, verfügt über reichlich Stockwerke und somit ideale "Trockenübungs-Bedingungen".
Soweit die Planung, jetzt hieß es nur noch die richtigen Ansprechpartner zu finden, um das ganze auch offiziell zu beantragen. Die Hoffnung, das ich überhaupt wegen unzähliger Sicherheitsvorschriften hier Stufen rauf und runter laufen könnte, war ehrlicherweise nicht groß!!!

Ich wurde positiv überrascht!!!
Nach einem kurzen Gespräch und einer mündlichen Zusage, wurden ein paar Punkte besprochen, die wegen der Sicherheit einzuhalten sind.
Das waren aber Dinge, mit denen ich mindestens gerechnet hatte. :geil: !!!!!!!!!

Jetzt heisst es nur noch Köln-Marathon abwarten und schon kann ich mit dem "Stufen-Zählen" anfangen.
So spezifisch habe ich mich noch nie auf etwas vorbereitet.
2010 wird, unabhängig davon, sowieso ein Knaller-Jahr werden.
(Aber das ist ein anderes Thema!!)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
01.10.2009, 14:36
Okay, ich gebe ja zu, zuhause ist es immer noch am schönsten!!!! ;-)
Damit meine ich natürlich Köln, dabei bin ich überhaupt nicht voreingenommen. :nick:
Hier bin ich meinen allerersten Marathon gelaufen und nun wird es mein 11. Start in dieser stimmungsvollen Stadt werden.
Entlang der "Ringe" werden sie wieder Spaliere bilden und mind. in 5er Reihen stehen, Gänsehaut pur!!!!
Zeiten waren für mich auf dieser Strecke nie ein Antrieb, eher der Genuss in bekannten Stadtteilen entlang laufen zu können und in Erinnerungen zu schwelgen.
Nun bietet der Köln-Marathon seit einigen Jahren auch Kombinations-Wettbewerbe an, die ich immer wieder gerne mitmache.
In 2007 war es der Ultralauf aus Halbmarathon + Marathon. War ein schönes Gefühl, in der Welle der HM-Läufer unterwegs zu sein und schon mal Atmosphäre schnuppern zu können.
Zudem war es auch mein größter HM-Lauf zugleich.
Dann kam die kurze "Ruhephase" bis zum Marathon und der Austausch mit den anderen Ultra-Läufern, bzw. das Anfeuern der 105er-Starter, die sich die Inliner anzogen!!!
Währenddessen strömten die ersten Marathonläufer in den Startbereich, um spätankommende HM-Läufer/innen anzufeuern. :daumen:
Das alles ließ die Zeit zwischen HM + M sehr kurzweilig werden, obwohl es eh nur ca. 1 Stunde zwischen HM-Ziel und M-Start bei mir war.
Dann ging es erneut los und die Aufregung für den Marathon kam auf. Es begann wieder von vorne, was ich Stunden zuvor erst mit dem HM erleben durfte.
Nach dem Abklatschen mit den anderen Ultraläufern begann es erneut.
Gänsehaut, Aufregung, Vorfreude auf die Ringe und die sonstigen Streckenhighlights!!!!

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, mehrfach bei einem Stadt-Event zu starten und zu beenden??! Somit freue ich mich erneut auf Köln und das doppelte (Lauf-)Erlebnis. :geil:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
17.10.2009, 12:31
Nach der verordneten Ruhe- und Laufpause, steige ich wieder ins Lauftraining ein und beginne am Sonntag mit einem lockeren Laufen auf der Bahn.
Radfahren auf der Rolle hat mich in den letzten Tagen etwas abgelenkt. :D

Die Laufpläne für 2010 und die Zukunft bleiben erhalten.

Was ich in den letzten Monaten vernachlässigt habe, war auf meine Ernährung zu achten und diese meinen erhöhten Laufumfängen anzupassen.

Nun kommt zum erstmaligen Trainingsplan für den Treppenlauf auch ein Ernährungsplan für die gesamte Saison 2010!!!

War mir erst ein wenig zu professionell angehaucht und störte mich ein wenig, aber nur so sind die künftigen Umfänge auch problemlos zu meistern.
Muskuläre Probleme lagen nicht vor, aber der Rest des Körpers sollte genauso fit sein!!!

Grüße
Michael

viermaerker
17.10.2009, 22:25
Nach der verordneten Ruhe- und Laufpause, steige ich wieder ins Lauftraining ein und beginne am Sonntag mit einem lockeren Laufen auf der Bahn.
Radfahren auf der Rolle hat mich in den letzten Tagen etwas abgelenkt. :D
Grüße
Michael

War in letzter Zeit ein wenig im Stress und nicht sooo oft im Forum. Was ist den passiert, Michael? Hast du anderswo schon was geschrieben?

Walter

nachtzeche
18.10.2009, 06:12
War in letzter Zeit ein wenig im Stress und nicht sooo oft im Forum. Was ist den passiert, Michael? Hast du anderswo schon was geschrieben?

Walter

Dieser Feststellung und Frage kann ich mich vorbehaltlos anschließen - was ist den passiert???

Liebe Grüße
nachtzeche

cologne_biel_hawaii
20.10.2009, 11:55
War in letzter Zeit ein wenig im Stress und nicht sooo oft im Forum. Was ist den passiert, Michael? Hast du anderswo schon was geschrieben?

Walter


Dieser Feststellung und Frage kann ich mich vorbehaltlos anschließen - was ist den passiert???

Liebe Grüße
nachtzeche

Hallo Walter, Hallo Chris,

ich hatte schon 2 Wochen vor dem Ultra in Köln bei einem Spendenlauf über 30km Schwierigkeiten mit Schweißausbrüchen, Kreislaufproblemen und Frierattacken.
Habe es bei dem Lauf dann auf einen "schlechten" Tag geschoben.

Beim Köln-Marathon wiederholte sich dieses Dilemma aber.
Der Halbmarathon lief noch verhältnismäßig gut und in der Laufpause bis zum Marathon habe ich mich gut eingepackt um nicht zu frieren. Beim Marathon ging es dann Schlag auf Schlag und ich quälte mich von Verpflegungsstelle zu V.-Stelle. Dann wurde es so heftig, das ich bei KM18/19 ausgestiegen bin. Iso und Cola, Gel und Riegel haben mich nur kurzfristig auf Normal-Niveau weiterlaufen lassen.
Mein Arzt spekulierte dann, von allgemeiner Erschöpfung über zu wenige Regeneration auf das Jahr gesehen bis hin zu Unterzuckerung!!!
Habe einige Tage gebraucht, um wieder auf dem Damm zu sein!!!

Alle auswertbaren Untersuchungsergebnisse waren bisher positiv, sprich ohne Befund.

Sieht also wirklich so aus, als wäre ich in diesem Jahr etwas zu nachlässig mit meiner Ernährung gewesen, daher nun professionelle Hilfe!!!

Grüße
Michael

P.S. Falls ein richtiger Plan herauskommen sollte, werde ich einen speziellen Pfad erstellen, da das bestimmt noch andere interessieren könnte, was beim Wechsel auf die längeren Kanten zu beachten ist.

viermaerker
20.10.2009, 16:56
Mein Arzt spekulierte dann, von allgemeiner Erschöpfung über zu wenige Regeneration auf das Jahr gesehen bis hin zu Unterzuckerung!!!
Habe einige Tage gebraucht, um wieder auf dem Damm zu sein!!!

Alle auswertbaren Untersuchungsergebnisse waren bisher positiv, sprich ohne Befund.

Sieht also wirklich so aus, als wäre ich in diesem Jahr etwas zu nachlässig mit meiner Ernährung gewesen, daher nun professionelle Hilfe!!!

Grüße
Michael

P.S. Falls ein richtiger Plan herauskommen sollte, werde ich einen speziellen Pfad erstellen, da das bestimmt noch andere interessieren könnte, was beim Wechsel auf die längeren Kanten zu beachten ist.

oh - heftig! Das hört sich ja ziemlich mysteriös an, wenn es jetzt keinerlei medizinisch aussagekräftige Werte gibt.
Vielleicht solltest Du das Jahr ja jetzt mal gaaaaanz ruhig auslaufen lassen, Kraft tanken, Gesundheit kräftigen und dann 2010 richtig starten, was meinst Du?

Gute Besserung
Walter

cologne_biel_hawaii
21.10.2009, 09:17
In 2010 steht unter anderem ein Bahnlauf in Köln auf dem Programm und dafür heisst es nun auch, sich vorbereiten und ein wenig auf der Bahn trainieren.
Glücklicherweise gibt es in meiner Stadt die Möglichkeit für Jedermann an 2 Tagen in der Woche kostenlos in einem Stadion trainieren zu können.

Das habe ich nun in den letzten Tagen 2 x gemacht und bin auf die Aussenbahnen ausgewichen, um die Tempoläufer nicht zu behindern.
Die erste halbe Stunde war ja noch in Ordnung, aber nach 1 Stunde lockeren laufens, kam ich mir dann doch schon vor wie beim "Kachel zählen" im Schwimmbad. :hihi:
Runde für Runde hatte ich meine Bahn vor Augen, oder bin mal ganz konzentriert auf der Linie gelaufen. :D
Das Gefühl änderte sich auch nicht, als ich nach dieser 1. Stunde die Laufrichtung gewechselt habe und dann eine halbe Stunde entgegengesetzt gelaufen bin. Zu diesem Zeitpunkt war es schon wesentlich leerer auf der Bahn und ich habe niemanden als "Geisterläufer" irritiert.
Warum der Wechsel?!?
Weil dies mehrfach bei dem Wettbewerb in 2010 praktiziert wird, das nach einigen Stunden die Laufrichtung gewechselt wird, um einseitige Belastungen zu vemeiden.

Jetzt muss ich nur noch die passenden Schuhe für diesen Untergrund finden, denn ich habe das Gefühl, das meine Schuhe nicht optimal für diesen Belag sind.
Mal schauen, ob es hier Experten/erfahrene Läufer gibt, die auch mal länger auf der Bahn laufen oder sogar schon mal einen Marathon auf dem kleinen Rund absolviert haben und mir Laufschuhe empfehlen können.

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
24.10.2009, 13:11
Meiner Meinung nach, ist der Herbst eigentlich die schönste Jahreszeit um Landschaftsläufe zu bestreiten. Die anderen Jahreszeiten haben auch ihren Reiz, nicht umsonst bin ich da auch gerne, mal etwas länger unterwegs, aber der Herbst mit seiner bunten Laubpracht, ist da schon etwas besonderes!!! :nick:

Wahrscheinlich laufe ich deswegen so gerne in Remscheid beim Roentgenlauf, weil einfach alles passt. Wiesen, Wälder, Hügel (auch wenn es Bergisches Land heisst :hihi:), dazu noch ein kleiner werdendes Starterfeld, je länger die Strecke wird und eine funktionierende, tolle Orga, die alles im Griff hat, incl. der Möglichkeit, auf der Strecke spontan entscheiden zu können, ob ich Marathon statt Ultra, oder Ultra statt Marathon laufen möchte.
Wo bekommt man so etwas geboten, zumal zum gleichen Preis?!?

Ich freue mich auf den Roentgenlauf und meinen mittlerweile 5. Start.
Meine Zuversicht ist (nach Köln) wieder zurückgekehrt, nachdem die Ursache geklärt ist.

Ich werde hoffentlich einen lockeren und entspannten Lauftag genießen können. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.10.2009, 12:16
Am 25.10.09 war die 9. Veranstaltung des Röntgenlauf in Remscheid (Bergisches Land).
Eine beliebte Veranstaltung für HM-Läufer, Marathonis und Ultra-Läufer, oder als Staffel-Erlebnis.

Ich war zum 5. Mal dabei und habe mich wieder rundum wohlgefühlt. Sollte er vor einigen Jahren für mich (ursprünglich) als Einstieg in den Ultralauf dienen, so ist er heute ein schöner Landschaftslauf zum Genießen.
Gestern war wieder so ein Genusslauf, hierzu einige Auszüge!!
Die Stimmung war wieder gut, die vielen bekannten Gesichter haben mich mehr als gefreut, die Begleitung eines Premieren-Ultra-Läufers hat Spaß gemacht, der Stopp beim privat initiierten Prosecco-Stand (lecker), die Bilder, das Pils, das Alt und letztendlich auch das Kölsch!!!!!!
(Keine Sorge, das waren alles leider nur halbvolle Becher.) :hihi:
Hinzu kam noch die gemeinsame Aktion einen HM-Läufer bei seinem spontanen Entschluss Marathon zu laufen, auf den letzten 6 Kilometern zu motivieren, mitzuziehen, da er recht platt war. Aber durch uns seine 2. Luft bekam!!!!

Nicht umsonst haben wir gestern wiederholt gehört, das der Röntgenlauf bei vielen auch gleichzeit der Einstieg in die Ultra-Distanz ist!!!

Nächstes Jahr bin ich wieder da, aber dann auf einer Distanz, die einmalig zum 10. Jubiläum angeboten wird. :daumen:

Grüße
Michael

viermaerker
26.10.2009, 12:48
Jetzt muss ich nur noch die passenden Schuhe für diesen Untergrund finden, denn ich habe das Gefühl, das meine Schuhe nicht optimal für diesen Belag sind.
Mal schauen, ob es hier Experten/erfahrene Läufer gibt, die auch mal länger auf der Bahn laufen oder sogar schon mal einen Marathon auf dem kleinen Rund absolviert haben und mir Laufschuhe empfehlen können.

Grüße
Michael

Ich glaube da wird sich die Zahl der Experten, die sich hier äußern werden, in Grenzen halten :D.

Meine eigene Erfahrung (vom Laufen auf 'ner Tartanbahn). Ich fühle mich da in wenig gedämpften Schuhen wohl. Längste Distanz war aber auch nur 86 Runden. Getragen habe ich den Mizuno Musha2.

Glückwunsch zum Röntgen, so ganz nebenbei!
ch habe Euch dann irgendwo aus den Augen verloren und den M in 5:06 ziemlich fröhlich und ohne irgendwelche Schweirigkeiten beendet.

Walter

cologne_biel_hawaii
28.10.2009, 10:32
Ich glaube da wird sich die Zahl der Experten, die sich hier äußern werden, in Grenzen halten :D.

Meine eigene Erfahrung (vom Laufen auf 'ner Tartanbahn). Ich fühle mich da in wenig gedämpften Schuhen wohl. Längste Distanz war aber auch nur 86 Runden. Getragen habe ich den Mizuno Musha2.

Glückwunsch zum Röntgen, so ganz nebenbei!
ch habe Euch dann irgendwo aus den Augen verloren und den M in 5:06 ziemlich fröhlich und ohne irgendwelche Schweirigkeiten beendet.

Walter

Mittlerweile habe ich Tipps von Läufern aus einem Mehrtageslauf bekommen.
U.a. werde ich wohl mit fast einem halben Dutzend Laufschuhen vor Ort sein.
Alles was kein Lightweight und kein Trailschuh ist, wird eingepackt. :hihi:

Dir auch Glückwunsch zum problemlosen Finish beim Röntgenlauf!!!!
Ich wollte erst mit Sven bei Dir dran bleiben, weil sich Euer Tempo fast ähnelte,
aber als wir dann gemeinsam einen ziemlich platten Läufer (spontaner Umstieg eines HM-Läufers auf Marathonpremiere) zum weiterlaufen motivieren konnten und ihn auf den letzten 6km ins Ziel begleiteten, war die Zeit unerheblich. :daumen:
Diese Phase war aber wiederum für den letzten Teilabschnitt zum Ultraziel sehr wichtig, wie ich später von unserem neuen Ultraläufer erfahren habe. :daumen:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
29.10.2009, 11:21
Gestern erfolgte das erste Treppentraining nach offizieller Genehmigung zur Treppenhausbenutzung bei meinem Arbeitgeber!!!! :geil:
(Ziel ist das Finish beim Treppenlauf im April in Radebeul!!!!!)

Da stand ich nun ehrfürchtig im Treppenhaus, platzierte meine Getränkeflasche auf der ersten Stufe im Erdgeschoss und legte eine Kopie des Genehmigungsschreibens dazu, sofern sich jemand wundern oder beschweren sollte. Aber vorab, ich habe niemanden in dieser Zeit getroffen!!!
Da mein Trainingszeitraum eh zwischen 17 - 19 Uhr liegt und die Mehrzahl an Kollegen/innen eher Aufzug fahren, war mir das eh recht. ;-)

Also nahm ich die zweite Flasche in die Hand, drückte meine Stoppuhr und machte mich langsam + gehend auf den Weg nach oben. Etage für Etage, 12 Stufen waren es bis zur Kehre im Treppenhaus und weitere 12 Stufen bis zum Erreichen der nächsten Etage.
Die ersten 5 Etagen zählte ich noch instinktiv die Stufen, danach beschäftigten mich andere sinnfreie Fragen. :hihi:
Etage 12, so langsam wurde es anstrengend und der Blick richtete sich nach oben, obwohl ich nichts als Stufen erkennen konnte.
Etage 18, das Ziel ist fast erreicht, die oberste Etage des Gebäudes wurde erklommen, aber da sah ich noch eine weitere Etage, die bis zur möglichen Wartung der Aufzüge führte, die wolle ich ebenfalls noch mitnehmen. Kurzer Blick auf die Uhr, knappe 5 1/2 Minuten für den Aufstieg von 19 Etagen, eine halbe Minute wollte ich mir oben als Pause gönnen.
Einzige Ungereimtheit in einem Zwischengeschoss war, das auf einer (Halb-)Etage 16 statt 12 Stufen waren, bei gleicher Tritthöhe!!! :confused:
Gesamt kam ich also auf 460 Stufen, macht bei 17cm Stufenhöhe pro Aufstieg 78,20 Höhenmeter!!!
Der Weg hinunter führte etwas flotter in guten 3 Minuten zum Erdgeschoss. Hier wollte ich dann 1 Minute Pause machen, um mich für den nächsten Aufstieg zu wappnen. :hihi:
Gesagt, getan, 2 Aufstieg, es ging immer noch gut, auch wenn das schwerere Atmen dieses Mal 2 Etagen früher anfing. ;-)
Dennoch war jetzt ein Rhythmus vorhanden, speziell als es wieder hinunterging, denn nun bemerkte ich, wenn ich mit dem linken Fuß die erste Stufe hinunternehme, setze ich bei der 12 Stufe mit dem rechten Fuß auf und kann dann wiederum mit dem linken Fuß die Kurve einleiten!!! (Das Treppenhaus führte links herum nach oben und dann natürlich rechts herum hinunter.)
Nach ca. 30 Minuten waren deutliche Spuren auf meiner Laufkleidung von der Anstrengung zu sehen, leicht durchnässt kam ich den 3. Abstieg hinunter. Die Erholungsphasen beim Abstieg waren deutlich zu spüren, daher war meine Entscheidung, nach dem Aufstieg nur eine kurze Pause einzulegen, genau richtig.
Aber nun musste ich die Getränkeflaschen tauschen, da die erste 0,5 l Flasche leer war, die Luft im Treppenhaus war doch recht trocken und etwas gewöhnungsbedürftig.
Meine Fitness war immer noch gut und mein rechtes Knie hielt immer noch durch. Da ich beim Roentgenlauf gestürzt war, nachdem ich das Prosecco-Schild fotografiert hatte, schmerzte das Knie schon noch bis Dienstag.

3 Auf-, + Abstiege hatte ich also geschafft, soviele wollte ich auf jeden Fall beim ersten Treppentraining erreichen!!! Aber für 30 Minuten Laufklamotten anziehen?!? Das hatte ich schon Ewigkeiten nicht mehr gemacht. *lach* Also weiter machen, langsam aber zielgerichtet, denn der Treppenlauf im April ist nur noch 6 Monate entfernt und dort warten pro Runde 397 Stufen auf 88,48 Höhenmeter + 843,90 Streckenmeter UND das Ganze dann 100 MAL!!!

Ein Vergleich vom Wettbewerb zum Trainingsgelände ist also sehr gut möglich.
Aber die Vorstellung, es erst 3 mal geschafft zu haben und es 100 mal schaffen zu müssen, liegt doch noch einiges auseinander. *lach*
So machte ich mich dann zum 4. Aufstieg, immer noch im ähnlichen Rhythmus und fast identischer Zeit, schnaufte auf dem Gipfel, legte meine 30 Sekunden Pause ein und trabte hinunter.
5. Aufstieg, der Schweiß läuft ordentlich, ich bin froh eine Kappe zu tragen, auch wenn ich mich anfangs gefragt habe, wie bescheuert das im Treppenhaus aussehen mag. ;-)
51 Minuten sind nach dem 5. Abstieg vorbei!!! Jetzt will ich es wissen und die Stunde Training voll machen, der 6. Aufstieg beginnt und ich habe sogar fast das Verlangen einige Zwischenetagen hinauf zu laufen. Ich zügel mich aber, merke jedoch das ich schneller bin. Letzte Gipfelpause und letzter Schluck aus der 2. Flasche!!!
Hinunter geht es wieder zügig, leicht versetzt, denn so geht es am sichersten und schnellsten.
Im Erdgeschoss angekommen, drücke ich auf meine Stoppuhr und sehe 1 Std. + 23 Sekunden.
6. maliger Aufstieg ergeben gesamt 2760 Stufen und 469,2 Höhenmeter!!!
Noch ein weiter Weg zu 39700 Stufen und 8848 Höhenmeter!!
Der Vorteil in Radebeul ist ganz eindeutig, das die Treppen ohne Kurven hinaufführen!!!!!!

Mir geht es heute übrigens gut, ich habe keinen Drehwurm, nur ein leichtes Zwicken in der linken Wade. :D

Grüße
Michael

viermaerker
29.10.2009, 13:15
cool! Danke für den Bericht, Michael.

Ich habe hier noch nichts Gleichwertiges gefunden. Vielleicht komme ich Dich ja mal besuchen wenn Du eine TE im Treppenhaus hast....:D

Walter

cologne_biel_hawaii
02.11.2009, 10:28
Hallo Walter,

mittlerweile habe ich von Stefan einen Tipp zum Training in freier Natur bekommen, allerdings ist das keine Naturtreppe.
Die Bilder hast Du ja sicherlich schon gesehen.
Ansonsten habe ich noch eine Einladung zu einem gemeinsamen Training von einem weiteren Teilnehmer des Treppenlauf in Radebeul bekommen.
Liegt auch an einem Weinberg, aber eher hier in unserer Region.
Wenn das konkreter wird, schreibe ich Dich mal mit einer PN an!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
04.11.2009, 15:01
Im letzten Jahr war ich total glücklich, das ich beim KiLL50 dabei sein durfte, da es ein Einladungslauf war und ich zugleich 2 wichtige Punkte für die Quali zum UTMB ergattern könnte.

In diesem Jahr werde ich wieder dabei sein und es ist immer noch ein Einladungslauf über 50 Meilen durch die dunkle Nacht im Hildesheimer Wald und über die Hildesheimer Berge, ähm Hügel. ;-)

Über die letztjährigen Markierungen habe ich mich ja schon mal geäussert (1 x 1 cm kleine Reflektoren, die bei Tag nicht zu sehen sind!!!).
In diesem Jahr wurde die Strecke zwar wieder markiert, aber irgendein "Hohlkopf" macht sich wohl einen Spaß aus der Entfernung der Wege-Markierungen!!!
Dadurch, das Karte + Kompass mitzuführen sind und das Laufen nach topografischer Karte zu beherrschen sei, macht mir dies nicht mehr soviel Angst wie im letzten Jahr.
Dort ergab es sich aus der gemeinsamen Laufgeschwindigkeit, das ich mit Stefan + seinem Husky fast 90 % der Strecke gemeinsam gelaufen bin. Hier noch einmal ein Dank an die Hündin, die uns zweimal den richtigen Weg geführt hat!!! :daumen:

In diesem Jahr plane ich den gemeinsamen Lauf mit Bruno, dem Hasen, der über hervorragende im Kartenlesen verfügt. :winken:
Kombiniert mit meinen "dunklen" Erinnerungen aus 2008 sollte hier eigentlich nichts schiefgehen.

Wenn jetzt hier vermutet wird, das ich immer jemanden zur Sicherheit dabei haben müsste, damit ich mich in der Dunkelheit nicht verlaufe, der irrt sich aber gewaltig. *gg*

Zumindest laufe ich in diesem Jahr auch mit "Rücklicht", damit sich andere, eventuell unsichere Läufer auch an mir orientieren können. :teufel:

Grüße
Michael

P.S. Bruno, lauf nicht so schnell!!!! :hihi:

viermaerker
04.11.2009, 16:44
[quote=cologne_biel_hawaii;1060741

Zumindest laufe ich in diesem Jahr auch mit "Rücklicht", damit sich andere, eventuell unsichere Läufer auch an mir orientieren können. :teufel:
Grüße
Michael
[/quote]

Ich wünsche Dir viel Erfolg und daß ein Hase genauso zuverlässig ist wie ein Hund :D.

Ich hab's mit der Orientierung ja nicht so, alleine würde ich mich über so einen Lauf, egal welcher Länge, nicht drüber trauen. Hut ab vor Deinem Mut!

Walter

nachtzeche
04.11.2009, 17:18
Ich wünsche Dir viel Erfolg und daß ein Hase genauso zuverlässig ist wie ein Hund :D.

Ich hab's mit der Orientierung ja nicht so, alleine würde ich mich über so einen Lauf, egal welcher Länge, nicht drüber trauen. Hut ab vor Deinem Mut!

Walter

Auch von mir viel spaß und Erfolg!

Und ich stimme Walter zu: So ein lauf wäre nichts für mich Weichei...:peinlich:

nachtzeche

cologne_biel_hawaii
07.11.2009, 10:57
Ich wünsche Dir viel Erfolg und daß ein Hase genauso zuverlässig ist wie ein Hund :D.

Ich hab's mit der Orientierung ja nicht so, alleine würde ich mich über so einen Lauf, egal welcher Länge, nicht drüber trauen. Hut ab vor Deinem Mut!

Walter


Auch von mir viel spaß und Erfolg!

Und ich stimme Walter zu: So ein lauf wäre nichts für mich Weichei...:peinlich:

nachtzeche

Danke Euch Beiden!!!!! :nick:

Ich werde den Hasen nicht aus den Augen verlieren, selbst wenn er Haken schlagen sollte. :zwinker2:

Wenn Ihr meinen Bericht zum KiLL50 aus dem letzten Jahr kennt, dann braucht man gar nicht soviel Mut, wenn man mal die Angst aussen vor lässt, sich zu verlaufen und bei Helligkeit keine Markierungen mehr sehen zu können. :hihi:

@Chris
Nach dem Brocken ist das der natürliche nächste Schritt für Dich. :winken:

Grüße
Michael

P.S. So, jetzt mache ich mich mal lieber auf den Weg, denn in Köln-Ost gibt es eine Vollsperrung, die ich großzügig umfahren muss.

nachtzeche
09.11.2009, 07:44
D
@Chris
Nach dem Brocken ist das der natürliche nächste Schritt für Dich. :winken:


P.S. So, jetzt mache ich mich mal lieber auf den Weg

Hey Michael,

das befürchte ich so langsam auch. Ich wage mittlerweile schon Dummheiten zu denken, davon hätte ich früher noch nicht mal geträumt... wo soll das nur hinführen...:D :daumen:

Du musst doch mittlerweie zurück sein (oder hast dich wirklich kolossal verlaufen... :hihi:) - wie war's denn??? *NEUGIER* (wenn du mich "anfixxen" willst, musste dich schon anstrengen...:P)

Liebe Grüße, in gespannter Erwartung
Chris

cologne_biel_hawaii
09.11.2009, 14:47
Um nicht selbst in diverse Fallen von Wiederholungen zu tappen, werde ich für den 2. KiLL50 keinen Bericht schreiben, da verweise ich auf meinen Bericht (http://forum.runnersworld.de/forum/laufberichte/43275-bericht-zum-kill50-meilen-2200-hm.html) zur Premiere des KiLL50 in 2008. :D

Zudem gibt es einen interessanten aktuellen Bericht (http://forum.runnersworld.de/forum/laufberichte/53867-kill-kann-ich-lange-laufen.html) von wowbagger.

Der KiLL50 stand in diesem Jahr für mich unter einem anderen Gesichtspunkt als in 2008.
Meine Probleme aus dem Doppelstart in Köln waren analysiert und mit fachkundiger Hilfe wurde ein Plan erstellt, damit so etwas künftig nicht mehr passiert.

Mein erster Testlauf war mit dem Ultra-Röntgenlauf in Remscheid genau der richtige Test, zumal ich als Begleiter auch ein wenig abgelenkt war und nicht ständig in mich hineinhorchte.
Der Lauf verlief gut und es gab keinerlei Probleme. 1. Test bestanden.

Nun sollte der KiLL50 folgen, etwas länger, etwas anspruchsvoller, ...... :D
2 Wochen nach Remscheid genau richtig, um dem 2. Test mehr Gewichtung geben zu können.

Kurz und knapp, es hat funktioniert. :nick:
Mein Ernährungsverhalten wurde zwar nicht auf den Kopf gestellt, aber Anpassungen waren nötig, speziell die Zunahme von Eiweiß!!!

Der KiLL50 war auch beim 2. Mal ein Erlebnis, auch wenn die Strecke zu Beginn + Ende modifiziert werden musste, da Start/Ziel verlegt werden mussten.
Trotz des kleinen Starterfeld von nur 30 Läufern, waren auch dieses Mal bekannte Gesichter dabei und es hat mich gefreut, Tessa und Jan nach so langer Zeit wiederzutreffen. :winken:
Mit Christoph bin ich ja schon unbewusst zusammengelaufen, aber gesehen hatten wir uns bis dato noch nicht und hinter Heiko kann ich mir jetzt künftig auch ein Gesicht vorstellen, schön Euch hier getroffen zu haben!!! Thomas + TOM, die UTMB-Finisher haben mich noch einmal an mein Vorhaben in 2010 erinnert. :nick:
Fehlt nur noch unser BugsBunny, der Schweizer Hase, namens Bruno. Beim TU in Thüringen schon kurz unterhalten, hatten wir uns hier im Forum darüber unterhalten, den KiLL50 doch gemeinsam in einer Zeit von ca. 12 Stunden zu erlaufen.
Nach den eindringlichen Warnungen von diversen herumstreunenden Vierbeinern und den durchaus vorhandenen Gefahren von Trailläufen bei Dunkelheit, machten wir uns bei hereinbrechender Dämmerung auf den Weg.
Bruno hielt seine Karte permanent in der Hand, als wollte er jede Kurve und Gabelung nachhalten. Das lernt man wohl bei Orientierungsläufen. :daumen:
Es gestaltete sich eine 4er-Gruppe und wir liefen unterhaltend zusammen, immer wieder in höchster Konzentration, denn Bruno´s Schweizer Dialekt erforderte höchste Aufmerksamkeit. Leider war das wohl nicht sein Tag, denn wir wurden langsamer und die beiden anderen Läufer hatten sich bereits verabschiedet. Das anvisierte Ziel von 12 Stunden schwand zusehends. Zwischen KM 10 - 15 wurden kleinere Wellen gegangen, ich war in einer Zwickmühle. Einerseits stand ich bei Bruno im Wort, andererseits würden wir wohl bei diesem Schnitt nicht in 14 Stunden ankommen!!!
Kurz vor KM 20 bemerkte ich dann, das da heute nichts mehr gehen würde, als ich ihn gerade ansprechen wollte, bemerkte er, das ich ruhig alleine weiterlaufen könnte. Ich wollte allerdings noch von ihm wissen, ober er den KiLL50 bis zum Ende durchziehen und weiter wandern würde. Nachdem er dies bestätigte, war ich etwas beruhigt, denn ein schlechtes Gewissen hatte ich dennoch. Bei der Siegerehrung stieg dieses Gefühl noch einmal stärker hoch, denn Bruno war nicht mehr da, auch nicht als gewerteter 50km-Finisher!!! Die Probleme waren wohl doch größer!! Hätte ich ihn doch wenigstens bis zum 1. Verpflegungspunkt bei KM25 begleitet, wo er dann mit Sicherheit ausgestiegen ist. :frown:

Kaum das ich Bruno alleingelassen hatte, verlief ich mich kurz darauf zum ersten und einzigen Mal!!! Nur durch das Pfeifen und Rufen einer 3er Gruppe ca. 100m hinter mir, wurde ich darauf aufmerksam. Das habe ich meinem Rücklicht am Rucksack zu verdanken, denn sonst hätten sie mich bestimmt nicht in der Dunkelheit gesehen!!!

Übrigens war die Verpflegung wieder klasse, neben der Brühe gab es auch eine heisse und sättigende Suppe, Kuchen, Riegel, salziges, süßes und natürlich Getränke. Das einzige, was ich hier vermisst habe, war ein regionales Bier. :hihi: Ich habe mich dann mit einem alkoholfreien Erdingen breitschlagen lassen.

Leider war in diesem Jahr das Wetter nicht ganz so gut. Die Nacht blieb zwar trocken, aber die Bewölkung ließ leider wenig von der Atmosphäre einer (Fast-)Vollmondnacht zu. Man läuft schon mit einem etwas anderen Gefühl, wenn man alleine unterwegs ist, keine Geräusche hört und der Mond am Himmel strahlt. :D

So kam es dann auch, das ich den MP3-Player nicht aus dem Rucksack geholt habe und mich ganz der Natur und ihrer Umgebung hingegeben habe. Wenn es nur nicht so laut wäre, wenn man durch das meterhohe Lauf läuft und zuweilen ein etwas unbehagliches Gefühl durchströmt.

Nach der 2. Schleife kam richtig Freude auf, den einzigen Verpflegungsposten das 2. und letzte Mal anlaufen zu dürfen. Hatte ich das schon mit dem Bier erwähnt?!? Zu meiner Überraschung gab es auch Erdinger mit Umdrehungen, sodass ich mir 2 kleine Becher neben der heissen Suppe gönnte. Nach einem kurzen Plausch und dem Wechseln der Batterien meiner Stirnlampe ging es auf zur letzten Schleife und dem schwierigsten Stück. Auf der 2. Runde ist zwar die nicht enden wollende Rampe und der Großteil der Steigungen, aber blassen Erinnerungen aus dem Vorjahr waren noch vorhanden. Oder vermischte ich das inzwischen mit einer Vielzahl von anderen Hügeln der anderen Läufe?!?
Mittlerweile hatte ich wieder etwas Zeit gut gemacht und einige Passagen kamen mir dann doch bekannt vor, besonders der längere abschüssige, trailartige Weg im Kiefernwald. Einer der schönsten Laufwege, die ich kenne!!!! Es ist dunkel, Kiefern soweit man blicken kann, der Weg ist abschüssig, der Boden weich und voller Nadeln, absolute Ruhe, der Weg ist schmal und geht rechts abschüssig hinunter, Wurzeln machen sich auf dem Pfad breit, Rinnen von Wasserläufen müssen überquert werden, mal rechts, mal links, ab durch die Mitte, ein ständiges wechseln des Laufrhythmus ist nötig, um unbeschadet dieses Teilstück zu überstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, das das bei Tageslicht genauso klasse ist, denn dann wäre die Konzentrationsphase nicht so hoch.

Nach diesem Adrenalinkick waren die letzten Kilometer richtig gut, noch einmal richtig anstrengend, da das Ziel noch einmal über einige Trailstrecken zu erlaufen war.

Dort angekommen, war ich dann doch etwas von Michael Neumann (Veranstalter) enttäuscht, hatte er sich doch etwas zum Schlafen hingelegt und somit auch den Finishern vor mir, ihre verdiente Ruhe gegönnt. Im letzten Jahr hatte er noch einen Heidenspaß, die Zielzeiten der Finisher auf ihren Medaillen (Hundemarken!!) einzuhämmern, egal wie erschöpft die Läufer waren und ob sie eventuell schlafen würden. :D

Grüße
Michael

P.S. Wer im nächsten Jahr dabei sein möchte, sollte sich diesen Lauf frühzeitig im Kalender notieren, sich bewerben, einladen lassen, oder jemanden kennen, der für sie/ihn sprechen kann. Es ist und bleibt ein Einladungslauf mit einer geringen Zahl (ca. 30) an Startplätzen. Mit der Warteliste hätte man einen weiteren Lauf organisieren können. Ich bin im nächsten Jahr wahrscheinlich nicht dabei, da der 100er in Remscheid Vorrang hat!!

cologne_biel_hawaii
11.11.2009, 09:41
Ich zähle mich eigentlich nicht zu den Verfechtern von Trainingsplänen, weil ich einfach laufen will, ohne den (innerlichen) Zwang, bestimmte Einheiten an bestimmten Tagen zu absolvieren.
Zeiten sind für mich relativ, der Spaß an langen und längeren Läufen steht im Vordergrund.

Nun stehen in 2010 zwischen April - Juli 3 Läufe an, die unterschiedlicher nicht sein können!!! Einmal der Treppenlauf, dann die TTdR und schließlich der Bahnlauf.
Auf der Bahn habe ich schon mehrfach trainiert, um ein Gefühl für das permanente Rundenlaufen zu bekommen. Für den Treppenlauf habe ich bisher 1 Treppenhaustraining durchgeführt und für die TTdR benötige ich hauptsächlich längere Einheiten (Marathondistanz).

Mir bleibt kaum noch ein halbes Jahr, um diese unterschiedlichen Laufveranstaltungen unter einen Hut zu bringen. Ein Plan muss her und wenn es nur ein grober ist, der Spielraum für Interpretationen gibt. :hihi:

Da nun der KiLL50 hinter mir liegt, sollte das doch ein idealer Start für so etwas sein.
Da die Benutzung der Tartanbahn für die Öffentlichkeit zeitlich begrenzt und nur am Dienstag + Sonntag möglich ist, wird der Dienstag für das Laufen auf der Bahn geblockt.
Der Sonntag bleibt variabel und wird evtl. mit langen Einheiten kombiniert.

Der Montag oder Donnerstag wird ebenfalls als Fußballtag geblockt. Jenachdem, mit welcher Truppe ich spielen möchte. :D
Bleibt der Mittwoch und/oder Freitag für das Treppenhaustraining in der Firma. Ich fange mit 1 x Training pro Woche an, also heute!!! (Mir tun jetzt schon die Waden weh, wenn ich an meine erste Trainingseinheit und deren Auswirkungen -> Muskelkater, denke. :hihi:)

Bleibt nur noch der Samstag, den ich erst mal frei halten sollte.
(Bei näherer Betrachtung ist das für den TTdR viel zu wenig Laufraining!!!!!!!)

Montag: Fußball oder Laufen (Heimweg als Trainingslauf)
Dienstag: Bahntraining
Mittwoch: Treppenhaustraining
Donnerstag: Fußball oder Laufen (Heimweg als Trainingslauf)
Freitag: Hausrunde
Samstag: frei / lockeres Radeln auf der Rolle
Sonntag: lange Einheit (evtl. kombiniert mit Bahntraining); Marathon als Vorbereitung

(Zumindest im 2 Wochen-Rhythmus kann ich das so problemlos realisieren, da meine bessere Hälfte bis zum frühen Abend arbeiten ist.)
In den kommenden Wochen wird der Arbeitsweg aber zunehmend zum Training genutzt, um einmal auf Kilometer zu kommen und zweitens nicht zu sehr mit Abwesenheit zuhause zu glänzen. Der Arbeitsweg ist mit 20km Entfernung nahezu ideal, zudem bin ich immer noch vor 18 Uhr daheim.
Zeitmanagemant ist wichtig, denn es gibt ja noch ein Leben vor/neben/nach dem Sport. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
14.11.2009, 18:59
Ich werde grundsätzlich ein Genuss-Läufer bleiben, daran möchte ich nichts ändern, es macht mir einfach zuviel Spaß hier und da zu laufen, ohne Zeitdruck, einfach just-for-fun, um dabei zu sein, oder eben nette Läufer/innen wieder zu sehen!!!

Jetzt habe ich meine mittelfristigen Ziele (2011 - 2015) jenseits des Marathon mit mir selbst geklärt :hihi: und dabei bemerkt, das ich was tun muss. :klatsch:
Einige Läufe werde ich nur dann verwirklichen können, wenn ich an meiner Schnelligkeit erfolgreich arbeite.
Daher der Reiz von Duellen, denn hier bin ich zu etwas gezwungen, was ich bewusst vernachlässigt habe, das Laufen nach Plan und mit Zeitziel.

Das könnte zwar gerade alles etwas viel sein, weil ich mit Treppenlauf, Nonstoplauf und Bahnlauf in 2010 genug zu tun haben werde, aber vielleicht profitiere ich ja hier schon ein wenig davon.

Andere Ziele werde ich nicht aus den Augen verlieren!!! :daumen:
z.B. bleibt 2010 das Finishen der ganz großen Dinger, incl. erneuter Start beim UTMB oberste Priorität!!! (Schneller werde ich hoffentlich nebenbei!) :)

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
23.11.2009, 12:14
Gestern war einer der eher untypischen Laufsonntage, aber einer mit "Wiederholungscharakter"!!!! :nick:

Erst waren wir im Siebengebirge gute 2 Stunden laufend unterwegs. Unser 3 Läufer war mit dem Fahrrad dabei, da er seinen Körper noch schonen musste.
Das Wetter war herrlich und die Gegend ist für Läufer, Walker, Wanderer, Spaziergänger einfach klasse, auch für Mountainbiker. :D

Frisch geduscht und mit einem kühlen Kölsch in der Hand hieß es dann, sich vor den Fernseher zu setzen und die DVD vom "The North Face Ultra-Trail du Mont-Blanc" von 2009 zu gucken.
Schließlich saßen hier 2 Finisher (CCC, TDS) und ein UTMB-Abbrecher, die die Erinnerungen an Chamonix noch einmal aufkommen lassen wollten. Geile DVD!!!!

Später ging es dann in einer gemütlichen Kneipe natürlich auch um den Mont-Blanc. :D
In 2010 starten wir alle beim UTMB, sofern wir einen Startplatz bekommen!!!!
Die WG wird also wiederholt.:daumen:

Später ging es noch um ganz andere Läufe/Laufziele in der Zukunft, aber das kann am X-ten Kölsch gelegen haben. :hihi:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
26.11.2009, 14:22
Vor gut 2 Wochen war ich so mutig, mich endlich mal durchzuringen, nach einem groben Trainingsplan zu trainieren.
Das 1. Treppenhaus-Training für den Treppenlauf im April 2010 zwingt mich förmlich dazu, denn die ungewohnte Bewegung förderte doch einen erheblichen Muskelkater zutage!!! ;-)
Wo ich einmal dabei war, habe ich direkt Bahntraining und lange Trainingsläufe für TTdR integriert.

Nun zum eigentlichen Eintrag!!! ;-)
Es "läuft" sich recht gut an, eigentlich hatte ich mit mehr Schwierigkeiten gerechnet, was das "Einhalten" der Vorgaben betrifft. Habe bisher auch erst 4 mal die Tageseinheiten in den lezten 2 Wochen großzügig getauscht. :hihi:
Zur Zeit spielt aber auch das Wetter mit!!

Morgen findet das eigentliche Treppenhaustraining von Mittwoch statt,
da ich gestern dienstlich verhindert war.
Nur noch etwas weniger als 5 Monate!!!

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
01.12.2009, 12:40
Ich weiß gar nicht mehr, ob ich über das Thema "Jäger und Sammler" schon einmal geschrieben habe?!? :confused:

Zuweilen finde ich es richtig interessant bei einer Premiere mitlaufen zu dürfen. Aber ich suche nicht speziell danach oder führe eine Liste, wo und wann zum ersten Mal ein Marathon oder ein Ultralauf stattfindet.
Im Gegenteil, es reizt mich eher, wenn ich rein zufällig von einer Erstauflage oder einer Aktion lese oder höre und kläre dann für mich selbst, ob ich dabei sein will oder muss. :hihi:

Besonders freue ich mich über die Einladungsläufe, die entweder einmalig stattfinden oder eben nur im kleinen Rahmen. Der 1. Hemsbacher Hardcore Silvester Marathon 2008 zählt ganz sicher dazu. Dieses Jahr ein Glühwein-Marathon von den Endorphinjunkies aus Dortmund!!
Im nächsten Jahr gibt es zwei Ultraläufe, bei denen ich zum Jäger und Sammler werden muss!!!!! Einmal beim 1. Internationalen Triple-Marathon und einmal beim "nur einmal stattfindenden" 100km Röntgenlauf zum Jubiläum.

Diese Läufe üben einen Reiz aus, unbedingt mitlaufen zu dürfen/müssen. :D

Grüße
Michael

P.S. Solange ich aber noch nicht 3-stellig bin, bleibe ich ein kleiner Jäger und Sammler. :D

cologne_biel_hawaii
03.12.2009, 12:13
So schnell ist noch nie ein Eintrag von mir Makulatur geworden. *lach*
Zumindest muss ich mich nun als Jäger und Sammler in ein etwas anderes Licht stellen. ;-)

Zufällig bin ich bei einem anderen Läufer auf die Aktion ->

16 Bundesländer - 16 Marathons - 16 Monate (http://www.laufe-marathon.de/2009/09/11/16-bundeslander-16-marathons/) gestoßen.

Da habe ich gar nicht lange überlegt und mich spontan als Teilnehmer gemeldet.
Laufzeit ist von Oktober 2009 - Januar 2011 und wann welcher Marathon oder Ultra wo gelaufen wird, ist total egal. Näheres gibt es auf der Homepage.

2 Bundesländer konnte ich schon als erledigt abhaken, NRW und Niedersachsen. :nick:
Beim Überschlagen der geplanten Läufe in 2010 kam dann eine kleine Ernüchterung, denn ich konnte nur noch Sachsen mit dem Treppenlauf in Radebeul und Rheinland-Pfalz mit dem Keufelskopf-Ultra-Trail gedanklich notieren. Alle weiteren geplanten Läufe finden mehr oder weniger in NRW (Doppelstart in BonnTTdR230, 48er, Röntgenlauf) oder mit dem Brocken-Challenge in Niedersachsen.

Jetzt schiebe ich vielleicht doch noch im Januar den Rodgau-Ultra rein und muss mich nun speziell mal um die kleinen Bundesländer kümmern. Denn soviele Marathon- oder Ultraläufe werden dort bestimmt nicht stattfinden.
Finde ich gerade sehr interessant und erinnert mich an einige Läufer, die das in den Bundesstaaten der USA mal durchgezogen haben.

Wenn ich gerade dabei bin, fällt mir auf, das in meiner eigenen Laufkarte noch sehr viele Länder in Europa sogenannte weiße Flecken sind. :D

Grüße
Michael

ET
03.12.2009, 13:39
:)

Wenn Du so empfaenglich bist fuer solche Ideeen, wuerde ich an Deiner Stelle auch mal Nachdenken ueber folgende Idee: Ziel-60 Marathon (http://www.marathonziel60.de/) :P

Vielleicht kannst Du das dann das alles noch verknuepfen. z.B: in jedes Bundesland das Marathonziel60 zu erreigen. Da bist Du dann beschaeftigt. :hihi:


Ich kenne jemandem, der alle Buchstaben des Alphabets sammelt:

Apeldoorn-Marathon (NL)
Berlin-Marathon
Columbus-Marathon (Ohio)
Davos-78K (CH)
Edinburg-Marathon (GB)
Frauenfeld-Marathon (CH)
Georgsmarienhuette-Null

usw.

Damit Du nicht ins Strudeln kommst: QuadrupleDipsea (USA) gibt es auch.

cologne_biel_hawaii
07.12.2009, 14:57
:)

Wenn Du so empfaenglich bist fuer solche Ideen, .....


Hallo Eric,

ich bin empfänglich für solch "schräge" Ideen, denn das bringt ein wenig Abwechslung in die Laufveranstaltungen, zudem kann ich dann auch interessante und mir bis dahin unbekannte Regionen kennenlernen.
Aber erst einmal bleibe ich in der Region (NRW + Deutschland) und dehne es langsam auf Europa aus. (Manches ist ja auch leider eine Frage des Geldes und der (Frei-)Zeit.)
Gut, das ich in 2 Wochen Urlaub habe, da kann ich mich ausgiebig mit diversen Aktionen über Alphabet, Region oder Zeit auseinandersetzen und an ein paar Statistiken basteln. :nick:

Grüße
Michael

cologne_biel_hawaii
10.12.2009, 10:22
Manchmal lohnt es sich doch, auf den Homepages der Veranstalter/Lauftreffs/Vereine etwas länger zu verweilen und eben nicht nur Ausschreibung und Online-Anmeldung auszufüllen, bzw. evtl. auszudrucken!!!
So geschehen bei den Endorphinjunkies aus Dortmund, wo ich mich zum Glühwein-Marathon am 13.12.09 angemeldet habe.
Neugierig, was denn so unter "Terminen" steht, habe ich mir 2010 näher angeguckt und konnte dort eine Übersicht von Veranstaltungen sehen und welcher "Junkie" dort teilnimmt. :daumen:

Ich bin sofort im Januar hängengeblieben, denn dort stand etwas vom 1. Meller Bahnmarathon.
Neugierig habe ich dann den Link aktiviert und bin bei einem Einladungslauf gelandet, der Mitte Januar auf einer Bahn absolviert wird. Das wäre es, einen besseren Test für den 48er im Juli könnte ich doch nicht absolvieren, zumal ich nicht alleine laufen würde!!!!

Nun starte ich im Kreis der ca. 25 Teilnehmer/innen und kann mich über 105,5 zu absolvierende Runden beim 1. Meller Bahnmarathon (Freundschaftslauf) am 16.01.10 freuen.

So etwas integriere ich doch gerne in den Trainingsplan, statt am Sonntag alleine auf der Bahn viel weniger Runden zu drehen. Da laufe ich gerne etwas länger. :D

Grüße
Michael

P.S. Da es sich hierbei um einen Premieren-Marathon handelt, nehme ich den zusätzlich als "kleiner Jäger und Sammler" natürlich gerne mit. :hihi:

cologne_biel_hawaii
14.12.2009, 14:30
Sonntag, der 13.12.09 war wieder so ein Tag, wo ich mich (nicht wirklich) :teufel: ernsthaft frage, ob es echt nötig ist, sich um 5:15 Uhr ins Auto zu setzen und 100km in Richtung Schwerte bei Dortmund zu fahren, um dann gegen 06:30 Uhr mit ca. 10 Läufern/Läuferinnen einen Glühwein-Marathon zu bestreiten. :tocktock:

Schöne und profilierte Strecke, die sich da "Mattin" (vom Veranstalter der Endorphinjunkies aus Dortmund) hat einfallen lassen. Meine Schuhe sind zwar nach dem Marathon gefühlt ein Kilo (Matsch) schwerer gewesen, aber damit muss man in dieser Jahreszeit ja rechnen. Passend zum Glühwein-Marathon war das Wetter mit 0,5 Grad genau richtig. ;-)

Nach 27km kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück, um dann mit den Läufern/Läuferinnen des 5. Glühweinlauf gemeinsam (unsere letzten) 16km zu laufen.
Es blieben ca. 10 Minuten um sich umzuziehen.
Kein Zeitdruck, lockere Atmosphäre und weitere kleinere Hügel erwarteten uns, incl. des "Junkie-Hill", wo die "Bergwertung" ausgetragen wurde. ;-)

Das aufgebaute Buffet war der "Hammer", wenn man bedenkt, das es sich hier um einen Lauf handelt, der "offiziell" nix kostet. Der Bitte um einen Obolus für die Vereinskasse wurde reichlich gefolgt!!!! :daumen:

Leider konnte/durfte ich nur wenig vom Glühwein kosten, aber der Kinderpunsch und der Kakao, bzw. Kaffee haben zwischendurch ordentlich gewärmt. ;-)

Grüße
Michael

P.S. Im Nachhinein bin ich froh, das es mit dem Siebengebirgsmarathon nicht geklappt hat, denn die "Junkies" sind eine lustige/tolle Truppe, die eine klasse Doppel-Veranstaltung organisiert haben. Klasse, das ich dabei sein konnte!!!

viermaerker
14.12.2009, 15:18
Nach 27km kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück, um dann mit den Läufern/Läuferinnen des 5. Glühweinlauf gemeinsam (unsere letzten) 16km zu laufen. Es blieben ca. 10 Minuten um sich umzuziehen.


.....und Du sahst nach den 10 Minuten ganz schön erfroren aus:D.

Wie ich dann nach der ersten 9km-Schleife selbst feststellen konnte, ging das Auskühlen ganz schön schnell wenn man anhielt und es dauerte eine ganze Weile wieder halbwegs warm zu werden. Da hat nicht mal der Glühwein geholfen:D.
Du hast aber bravourös gefinished - Glückwunsch! Ich hätte gestern keinen Marathon laufen wollen.

walter

cologne_biel_hawaii
17.12.2009, 11:50
.....und Du sahst nach den 10 Minuten ganz schön erfroren aus:D.
...
walter

Ich war auch froh, das ich mich für den (erneuten) Start mit Euch vorher umziehen konnte.

Für den kommenden Samstag beim "Decke-Tönnes-Weihnachtsmarathon" in der Voreifel sind -4 Grad, bzw. gefühlte -9 Grad angekündigt.
Da werde ich wohl Ersatzklamotten mitnehmen müssen. :D

Grüße
Michael

Fred128
17.12.2009, 13:19
Finish: 49x M.
Hallo Michael,

wie aktuell ist denn deine Statistik in deiner Signatur - demnach würde ja bei dir bald ein besonderes Jubiläum anstehen! Oder ist es gar inzwischen mit dem Glühwein-Marathon schon so weit?

Gruß, Manfred

cologne_biel_hawaii
17.12.2009, 14:23
Hallo Michael,

wie aktuell ist denn deine Statistik in deiner Signatur - demnach würde ja bei dir bald ein besonderes Jubiläum anstehen! Oder ist es gar inzwischen mit dem Glühwein-Marathon schon so weit?

Gruß, Manfred

Hallo Manfred,

die Statistik ist aktuell, nur die Signatur war es nicht ganz, da ich noch den Glühwein-Marathon aufgeführt hatte.

Du kommst mir etwas zuvor :D , denn morgen wollte ich dazu einen Eintrag im Blog/Tagebuch schreiben, der sich mit einem eigentlich geplanten Doppeljubiläum auseinandersetzt.

Grüße
Michael