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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Marathonvorbereitung



DAGGI
04.01.2004, 09:26
Ich habe mir gedacht, da ja einige hier aus dem Forum in diesem Jahr ihren ersten Marathon finishen wollen, eröffne ich mal diesen Thread. Hier kann jeder Fragen zur Marathonvorbereitung stellen und ich hoffe, dass unse Cracks sie dann wohlwollend beantworten werden. :P

Meine Frage:
In dieser Woche habe ich folgendes gemacht. Montag Spinning - volle Pulle. Dienstag - Ruhetag, Mittwoch 10,2 km in 57:49 Min. Donnerstag - Ruhetag, Freitag 20,4 km in 2:28 Std. und Samstag noch einmal Spinning im Own Zone Bereich.

Sollte ich heute noch einmal 15 km laufen, damit ich auf mein empfohlenes Minimum von 45 km komme? Und wie kann ich das Spinning einstufen, welches ich einmal die Woche mache?

Gruß
Daggi :bounce: ;)

UDo
04.01.2004, 09:40
Hallo Daggi,

die Spinning-Einheit würde ich als Intervalltraining, also als "harte" TRainingseinheit betrachten. Also am nächsten Tag lieber mal Ruhe oder nur regenerativ laufen.

Insofern musst du heute auch nicht unbedingt laufen, da diese Einheit mit zählt. Wie kommst du denn übrigens auf dein Minimum von 45 KM?

Gruß

Uwe

...bis bald im Wald...

DAGGI
04.01.2004, 09:43
Hallo Uwe,
schön mal wieder von Dir zu hören! :rotate:

Wie ich auf die 45 km komme? In der RW hat was davon gestanden. Wenn man nur durchkommen möchte sollte man mind. 45 - 60 km die Woche laufen. Was meinst Du?

Gruß
Daggi ;) :bounce:

Toronto21
04.01.2004, 09:52
Aus meiner Sicht solltest Du Spinning allerhöchstens nur als Ergänzung betrachten. Der Fokus sollte eindeutig auf Laufen liegen.

Ich betreibe ja nun inzwischen 3 Sportarten (Laufen, Radfahren und Schwimmen), aber da ich derzeit in der Marathonvorbereitung bin (na ja, eigentlich erst ab 26.01., aber das ist sozusagen die Vorvorbereitung), läuft Schwimmen nur nebenher. Ich habe keine Rolle und bin auch in keinem Studio und da ich Schönwetterfahrer bin, findet Radfahren derzeit gar nicht statt.

Wie gesagt, Radfahren (hier Spinning) ist nicht schädlich, du solltest es aber eher entspannt, also regenerativ betrachten.

Es sollte auf jeden Fall keinen Lauftrainingstag ersetzen. Wenn du 3 oder 4 Tage die Woche lt. Plan laufen sollst, dann solltest du das auch tun und wenn du der Meinung bist, du ersetzt einen Lauftag durch einen Radtag, sollte dieser doppelt so lange erfolgen, wie das Lauftraining. Bevor ich hier jetzt wirres Zeug rumplapper, füge ich einfach noch mal ein, was unser großer Meister Steffny zu diesem Thema sagt:

---
Tatsächlich können Sie gelegentlich (1x pro Woche) ein Laufeinheit auch durch eine Radeinheit ersetzen, am sinnvollsten nach einem Tempotag oder einem langen Lauf. Die Trainingszeit sollte dann allerdings doppelt so lange wie die Laufzeit sein und Sie sollten kleine Gänge mit hoher Frequenz fahren. Der Belastungspuls sollte 10-15 Schläge niedriger als beim Laufen sein. Sie arbeiten im Sitzen nur mit den Beinen! Die wären sonst überfordert. Zusätzlich zu dem genannten Trainingplan könnten Sie aber auch, wenn Sie so einen Spaß am Radeln haben, eine weitere Extraeinheit einplanen. Wichtig: Nicht unmittelbar vor einem Tempolauf oder sogar Wettkampf (immer dahinter), weil sonst die Muskulatur "wie ausgeleiert" ist. Übrigens habe ich selbst früher (und auch noch heute) viel auf dem Rad dazu trainiert und bin auch Radrennen mitgefahren. Zu einseitiges Training (Nur-Laufen) ist für Läufer gar nicht so gut. Viel Glück beim 2:45er Plan.
---

See you in Hamburg!

The jazz things in life. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/party018.gif

www.smueve.de
Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

Toronto21
04.01.2004, 09:57
Und der große Meister Steffny hat meine Frage: "Laufen und Schwimmen" auf seine Homepage gestellt:

http://www.herbertsteffny.de/ratgeber/swimming.htm



:bounce:

Anmerkung des Fragers, also ich: Auf die Muskulatur in den Oberarmen freue ich mich schon. :bounce: :bounce: :bounce:

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Toronto21
04.01.2004, 10:03
Sollte ich heute noch einmal 15 km laufen, damit ich auf mein empfohlenes Minimum von 45 km komme? Und wie kann ich das Spinning einstufen, welches ich einmal die Woche mache?

Gruß
Daggi :bounce: ;)


Eindeutige Antwort: Ja
Begründung: Im Vordergrund einer Marathonvorbereitung steht auch, daß sich die Muskulatur, Sehnen und Gelenke an die Belastung gewöhnen. Das geht nicht auf dem Rad, sondern am besten mit Laufen. Insofern, plünn dich an und rauß mit dir! :motz:

Einfach ausgedrückt: Ein Lance Armstrong und/oder Jan Ullrich wäre sicher konditionell in der Lage, einen Marathon zu laufen. Aber deren Knochen, Gelenke und Sehnen würde wahrscheinlich Schwierigkeiten machen. Und ein Marathoni würde sich auf dem Rad schwer tun.

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Toronto21
04.01.2004, 10:04
Gibt`s eigentlich eine Preis, wenn man 3x hintereinander was zum Thema sagt oder sollte man einfach auch mal die Klappe halten? :P

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JuergenF
04.01.2004, 10:30
Original von Toronto21:
Gibt`s eigentlich eine Preis, wenn man 3x hintereinander was zum Thema sagt oder sollte man einfach auch mal die Klappe halten? :P


Hier wurde ja schon öfter mal der Nuhr zitiert mit: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten" oder so ähnlich. ABER da du ja jede Menge Ahnung hast (oder jedenfalls diesen Eindruck erweckst :) ), gilt das natürlich für dich überhaupt nicht. :)

Ach so, zum Thema. Vielleicht sollte ICH wirklich die Fresse halten, weil ich von Marathonvorbereitung tatsächlich kaum Ahnung habe. Aber gefühlsmäßig käme es mir ein bißchen viel vor, heute noch 15 zu machen. Sicher ersetzt das SPinning nicht die Laufeinheiten, aber der naheliegendere Schluß sähe für mich so aus, künftig die eine oder andere Spinning-Einheit sausen zu lassen. Aber jetzt beides nebeneinander? Wie wurde doch kürzlich hier ein Trainer zitiert: Regeneration ist das A und O (sinngemäß), daran will ich mich dieses Jahr wirklich halten. Nützt aber nix, weil gestern war ich schon faul, also muß/darf ich heute ran.

LG, Jürgen

DAGGI
04.01.2004, 12:17
Hallo,
ich danke euch schon einmal für die schnellen Antworten. Aber ich denke das Laufen hat sich für heute von selbst erledigt. Ich habe mir gerade meinen Zeh, in dem immer so komisch der Blitz einschlägt, in dicker Pferdesalbe und Watte gepackt und nun warte ich mal ab, ob es besser wird. Son kleiner mittlerer Zeh, der wird mir doch wohl nicht den Marathon vermiesen, oder? :motz:
Gruß
Daggi :bounce: ;)

UDo
04.01.2004, 12:20
Original von DAGGI:
Hallo Uwe,
schön mal wieder von Dir zu hören! :rotate:

Wie ich auf die 45 km komme? In der RW hat was davon gestanden. Wenn man nur durchkommen möchte sollte man mind. 45 - 60 km die Woche laufen. Was meinst Du?

Gruß
Daggi ;) :bounce:


Wenn es danach geht, komme ich nicht durch :D

Ich denke, das bezieht sich auf die unmittelbare Vorbereitung, also die letzten 12 Wochen vor dem Marathon.

Da hier aber auch schon der große Meister Steffny zitiert wurde: An den Marathon darf denken, wer 42 Wochen jede Woche mindestens 42 Km gelaufen ist.... (frei zitiert).

Sollte man alles nicht zu ernst nehmen. Übrigens sehe ich die Spinning-Einheit anders als Toronto: Du tust damit einiges für die Kraft-Ausdauer, wenn du das Spinning weiter mchen möchtest, würde ich dafür ruhig eine Laufeinheit weglassen, da Spinning eine sehr intensive Trainingseinheit ist. Wenn du darüber hinaus den Lauftrainingsplan ohne Anpassung durchziehst, könnte eventuell die Regeneration zu kurz kommen. Und die ist nach meiner leidvollen Erfahrung genau so wichtig wie die Belastung.

Bester Beleg dafür ist für mich ein Laufkollege, der letztes Jahr nach Greif trainiert hat und zusätzlich noch Triathlon-Training gemacht hat: Ist ihm nicht gut bekommen....

Gruß

Uwe

...bis bald im Wald...

DAGGI
04.01.2004, 12:33
Ja Uwe,
ich sehe das auch so wie Du. Klar, dass ich nicht die langen Läufe durch eine Spinningeinheit ersetzen kann. Aber wenn ich die kurze Einheit, sagen wir mal einen 8 km Lauf dadurch ersetze, werde ich bestimmt keinen Einbruch erleben. Ich werde also versuchen 3 Laufeinheiten pro Woche zu machen. Eine lange, mit 20 km gestartet und bis auf 30 oder 35 km steigern und zwei kürzerer Läufe. Einer so 15 km als Fahrtspiel und einer 11,5 km als Tempolauf, wobei ich natürlich 2 km einlaufe und 9,5 km als Tempolauf.
Hört sich doch gut an, oder? :rolleyes:
Gruß
Daggi, die heute Papierkram erledigt. ;(

teddy
04.01.2004, 12:47
Hallo Daggi,


ich habe die erfahrung gemacht, dass es in den letzten 12 wochen vor dem m. weniger um die gesamtkilometer pro woche ankommt, sondern viel mehr auf die regelmäßigen "long-jogg`s", die ich meist aus zeitgründen auf das wochenende gelegt habe. diese sollten bei 25 km beginnenund langsam auf max. 35 km in lockerem tempo gesteigert werden. du solltest also einmal die woche einen lauf über 3 stunden einplanen. dann wirst du auf alle fälle mit lächeln im ziel einlaufen.

gruss
teddy

DAGGI
04.01.2004, 12:56
Original von teddy:
Hallo Daggi,


..................... dann wirst du auf alle fälle mit lächeln im ziel einlaufen.

gruss
teddy





Genau das ist mein Ziel! :)) :)) :)) Ich danke Dir. :)

Gruß
Daggi :rotate: ;)

hw
04.01.2004, 13:04
Hey Daggi,

ich denke deine Einstellung ist schon richtig. Wenn du 3x die Woche läufst und zusätzlich einmal Spinning machst ist das glaube ich keine schlechte Vorbereitung. Wichtig ist das du wirklich die langen Einheiten machst.
Am 14.02. könnte esübrigens mit dem Grenzlauf klappen!

Gruß

Holger

sunflower
04.01.2004, 13:19
Hallo Daggi,

hoffentlich gibt Dein Zeh bald mal Ruhe... ist sicher vernünftig, heute aufs Laufen zu verzichten, wenn er wieder schmerzt.

Bei mir gehts grad rauf und runter mit den Wochenkilometern :( und so langsam setzt mich das unter Druck. Im November und Dezember hab ich ein paar Wochen mit über 40 Wochenkilometern, dann wieder zwei oder drei mit um die 20 :shock2: , letzte Woche 46 und diese Woche kann man getrost streichen ;( . Vor einer Woche bin ich problemlos 20 km durchgelaufen, gestern ist der lange Lauf an schlimmen Kopfschmerzen gescheitert und heute hab ich nur 6,5 km geschafft :nene: . Furchtbar. Ich muss mich dringend gleich morgen im FiZ anmelden, um in der Woche abends ein paar km auf dem Band abspulen zu können, sonst wird das nie was *schnief*.

Sorry, dass ich Deinen Thread zum jammern missbrauche, aber es geht ja immerhin um meinen ersten Marathon :D und vielleicht baut mich ja jemand auf und sagt mir, dass ich es trotzdem schaffen kann... :(


Liebe Grüße und gute Besserung für Deinen Zeh !


Birgit

Startnummer 1436 beim Hamburg-Marathon am 18.04.04 http://www.mysmilie.de/smilies/froehlich/2/img/012.gif

JuergenF
04.01.2004, 13:44
und vielleicht baut mich ja jemand auf und sagt mir, dass ich es trotzdem schaffen kann... :(


Birgit, du kannst es trotzdem schaffen.

Jürgen :D :)) :))

rono
04.01.2004, 14:26
Hi Daggi,

wenn ich Deine Trainingswoche richtige zusammenfasse, machst Du zweimal läuferisches Tempotraining (Fahrtspiel 15 KM und Tempodauerlauf 9 KM), einmal den langsamen Longjog und zweimal Studiotraining (Spinning).

Mir fehlen bei dem Plan die Trainingseinheiten im mittleren Dauerlauftempo. Mal abgesehen davon, daß ich mindestens 4 Lauftage die Woche absolvieren würde, ist eine Tempotrainingseinheit völlig ausreichend. Also nicht Fahrtspiel und Tempodauerlauf.

Ansonsten sehe ich das wie Toronto. Marathon ist eine harte Sache für Muskeln, Bänder, Sehnen. Jeder Trainingskilometer laufen ist wichtig, um diese anzupassen. Spinning mag gut für Kraft und Ausdauer sein, aber die Belastung bei einem Marathon ist eine ganz andere. Je mehr Kilometer Du in der Vorbereitung läufst, umso leichter fällt Dir der eigentliche Wettkampf (mit Dir selbst).

Gruß Rono

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ducatus2003
04.01.2004, 14:37
Moin-Moin Allerseits,

mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, ob und ggf. nach welchen Trainingsplänen ihr trainiert (Internet, Zeitschriften, Bücher, ???).

Ich habe mir für HH einen Plan aus dem Buch "Marathon - die besten Programme, Runner´s Word" rausgesucht.

LG Michael

...Startnummer 8389 beim 19. Olympus Marathon Hamburg (18.04.2004)!

Wenn Du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn Du eine andere Welt kennen lernen willst, lauf einen Marathon! (Emil Zatopek)

DAGGI
04.01.2004, 15:00
Hallo Rono,
vielen Dank für Deine Meinung. Vielleicht sollte ich wirklich einen Tempolauf durch einen mittleren Dauerlauf ersetzen. Was für ein Tempo sollte das denn sein? Ich meine, wieviel schneller/langsamer als das geplante Marathontempo? Ich mache aber nur einmal die Woche Spinning und wenn ich es zeitlich hinbekomme, werde ich auch noch ein viertes mal Laufen, aber fest planen kann ich halt nur diese vier Einheiten, denn zum Spinning kann ich meinen Kleinen mitnehmen und ihn in die Kinderbetreuung geben. ;)

@Ducatus
Wie Du vielleicht schon merkst, trainiere ich nach keinem festen Plan, denn ich kann mich nicht fest an Zeiten binden. Ich kann immer nur dann laufen, wenn die Kinder untergebracht sind. Ich versuche aber mich an die Vorgaben. Langer langsamer Lauf einmal wöchtl. etc. zu halten.

@Sunflower
Natürlich darfst Du den Thread auch dafür verwenden. Ich glaube ganz fest, dass wir den Marathon finishen werden, ganz bestimmt. Schließlich fangen wir ja jetzt schon an, nervös zu werden. :rotate:


Gruß

Daggi, die mit der M-Vorbereitung angefangen hat. :bounce: ;)

Toronto21
04.01.2004, 15:01
Original von ducatus2003:
Moin-Moin Allerseits,

mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, ob und ggf. nach welchen Trainingsplänen ihr trainiert (Internet, Zeitschriften, Bücher, ???).

Ich habe mir für HH einen Plan aus dem Buch "Marathon - die besten Programme, Runner´s Word" rausgesucht.



Ich schwanke noch zwischen Steffny (bisher bei allen 3 Marathons ein Punktlandung gemacht) und einem Plan von Laufcampus www.laufcampus.com

Man sagt ja, "Never change a winning team". Aber der ein oder andere Trainerwechsel hat ja einigen auch schon was gebracht.


:D

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www.smueve.de
Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

fidi
04.01.2004, 15:04
ich werde mich an den "ankommen-plan" aus steffnys perfektes marathontraining halten. habe letztes jahr schon mal danach angefangen und bin gut zurechtgekommen. da ich so überhaupt keine lust auf tempotraining auf der bahn habe werden die intervalleinheiten wohl eher fahrtspiel-charakter kriegen (oder ich finde jemanden, der mich auf dem rad begleitet... freiwillige vor :)) :)), da kann man sich auch prima an tempovorgaben halten). die langen läufe werde ich generell versuchen etwas länger auszudehnen ... ein einziger 30er ist vielleicht fürs lächelnd ankommen doch zu wenig - danke toronto für deine einschätzung, hat mich bestärkt!
und das wichtigste bei allem: das ganze immer noch mit begeisterung und spass :rotate: ... und sich hin und wieder mal selber loben tut auch gut!

fidi



http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=250

UDo
04.01.2004, 18:29
Original von DAGGI:
Hallo Rono,
vielen Dank für Deine Meinung. Vielleicht sollte ich wirklich einen Tempolauf durch einen mittleren Dauerlauf ersetzen. Was für ein Tempo sollte das denn sein? Ich meine, wieviel schneller/langsamer als das geplante Marathontempo?


Meine Meinung: Du willst ankommen, möglichst in 4:30 Stunden. Das heißt: Marathontempo ist 6:24 Min/KM, Tempodauerläufe sollten in diesem Tempo gelaufen werden.

Bei deiner Zielsetzung reicht eine Tempoeinheit pro Woche aus, also ein Tempodauerlauf oder einmal Spinning.

Den lange Lauf in 6:45 pro KM oder langsamer, die mittleren Einheiten in 6:35-6:45. Wenn dir das zu langsam ist, ruhig mal Steigerungen auf dein Marathontempo einbauen.

Gruß

Uwe

...bis bald im Wald...

DAGGI
04.01.2004, 18:46
[/quote]

Meine Meinung: Du willst ankommen, möglichst in 4:30 Stunden. Das heißt: Marathontempo ist 6:24 Min/KM, Tempodauerläufe sollten in diesem Tempo gelaufen werden.

Bei deiner Zielsetzung reicht eine Tempoeinheit pro Woche aus, also ein Tempodauerlauf oder einmal Spinning.

Den lange Lauf in 6:45 pro KM oder langsamer, die mittleren Einheiten in 6:35-6:45. Wenn dir das zu langsam ist, ruhig mal Steigerungen auf dein Marathontempo einbauen.

Gruß

Uwe

...bis bald im Wald...
[/quote]


Danke Uwe,
das hört sich doch gut an. Und viel mehr schaffe ich auch im Moment nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich trotzdem durchkommen werde. ;)

Gruß

Daggi, die mit der M-Vorbereitung angefangen hat. :bounce: ;)

M@x
04.01.2004, 20:44
Hi,
ic bin ja momentan in der gleichen Situation
heuer ist der erste Marathon angesagt.
jetzt in den kalten Monaten versuch ich vorallem die Distanz von 20 - 25 Km zu festigen, meine Vorstellung ist ja auch unter 4:30 aber wer ma sehn,
solang es eisig und glatt ist, plan ich keine Tempoläufe oder Intervalltraining,
mein durchnittstempo ist derzeit 7:00 bis 7:15 / Km allerdings hab ich immer mehrere Steigungen drin, die in Summe so 250 - 500 Hm ergeben
Also die "Normalwoche" für Jänner/Feber besteht dann aus 2 x ca 10Km und einmal 20-25Km + 1 Schitour und Ausgleichssport KLettern und etwas Gymnastik (wegen der Wirbelsäule)
das sollte ausreichen

______________________________
Pfiat di :hallo: :hallo:

M@x


Schüttelreim
Trinkspruch:
Wasser trinken Vierbeiner,
Menschen finden`s Bier feiner!

saugut
04.01.2004, 21:03
Die langen Läufe würde ich erst einmal ad acta legen. Es ist zu kalt, schwächt das Immunsystem, fördert Verletzungen. Der Marathon in Hamburg ist m. M. deshalb auch ungeeignet für Unerfahrene. Die Wintermonate lassen die Vorbereitung nicht so zu, wie es in den Lehrbüchern ect. steht.

Birgit

DAGGI
04.01.2004, 21:18
@saugut
Das ist also Deine Meinung? Wie bereitest Du dich denn bei 30°C vor? Ich glaube das kann der Körper noch weniger verkraften. Die meisten hier haben sich durch das Laufen, auch langer Läufe mit entsprechender Kleidung, abgehärtet. Ich habe schon lange keine richtige Grippe mit Fieber etc. gehabt.
Welche Zeit für einen Marathonanfänger wäre denn Deiner Meinung nach Ideal? :rolleyes:

Gruß

Daggi, die mit der M-Vorbereitung angefangen hat. :bounce: ;)

saugut
04.01.2004, 21:24
Frühling und dann den ersten M im Herbst, was natürlich schon Lauferfahrung von mind. 18 bis 24 Monate voraussetzt. Das letztere betrifft dich nicht, da du ja körperlich fit bist. Aber wie willst du dein Training effektiv bei extremer Kälte/Feuchtigkeit (Jan./Febr.) bestreiten, bei Glatteis ect. Bei 30 ° im Sommer laufe ich morgens um 4.30 Uhr, kein Problem.


Birgit

DAGGI
04.01.2004, 21:31
Original von saugut:
Frühling und dann den ersten M im Herbst, was natürlich schon Lauferfahrung von mind. 18 bis 24 Monate voraussetzt. Das letztere betrifft dich nicht, da du ja körperlich fit bist. Aber wie willst du dein Training effektiv bei extremer Kälte/Feuchtigkeit (Jan./Febr.) bestreiten, bei Glatteis ect. Bei 30 ° im Sommer laufe ich morgens um 4.30 Uhr, kein Problem.


Birgit



Bei richtiger Kälte habe ich mir von Tchibo die Sturmmaske gekauft. Dann brauche ich die kalte Luft nicht direkt einatmen, sondern ich habe was vor dem Mund und Nase. Außerdem habe ich Thermounterwäsche und ziehe mich halt Zwiebelprinzipmäßig an. Außerdem nehme ich mir heißen Tee mit oder mein Mann bringt mir Unterwegs welchen. :rotate:
Bei Regen habe ich eine Regenlaufjacke und Hose und wenn es Glatt ist, dann verlege ich mein Training auf das Laufband.
Klar kann man im Sommer bei heißen Temperaturen früh morgens laufen, aber da mache ich lieber andere Sachen, wie Rennradfahren, Inlinerfahren oder schwimmen gehen. :rotate:
Ach übrigens heißt Du eigentlich Birgit oder Bettina? :rolleyes:

Gruß

Daggi, die mit der M-Vorbereitung angefangen hat. :bounce: ;)

M@x
04.01.2004, 21:33
Original von saugut:
Die langen Läufe würde ich erst einmal ad acta legen. Es ist zu kalt, schwächt das Immunsystem, fördert Verletzungen. Der Marathon in Hamburg ist m. M. deshalb auch ungeeignet für Unerfahrene. Die Wintermonate lassen die Vorbereitung nicht so zu, wie es in den Lehrbüchern ect. steht.

Birgit



Hi Birtgit,
also vor Zwei Jahren noch hätt ich dir recht gegeben, da hab ich die ganze Frostperiode Laufpause, war damals aber auch wichtig für mich um die Achillessehnenentzündung gut auszuheilen.
etwas weiter oben hab ich ja geschrieben bei Schnee und Glatteis und Kälte nur langsame Läufe, aber die können ohne weiters lang sein

______________________________
Pfiat di :hallo: :hallo:

M@x


Schüttelreim
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saugut
04.01.2004, 21:36
Birgit, Bettina heißt meine Zwillingsschwester, ich habe noch keine eigene E-Mail-Adresse, laufe auch ein bißchen mehr als sie, werde mich demnächst aber selbst anmelden, unter saugut2.

Birgit

marathonmann
05.01.2004, 16:10
Hallo Birgit!

Zunächst einmal stärkt Laufen das Immunsystem. Bloß wenn man sich Überfordert, schwächt man das Immunsystem. Wenn man 30 km ohne allzu große Anstrengung laufen kann, dann schaden solche Läufe auch nicht dem Immunsystem. Egal ob im Sommer oder Winter. Im Winter läuft man im Allgemeinen bloß etwas langsamer als im Sommer, besonders wenn es glatt ist.
Gegen die Kälte kann man sich durch entsprechende Kleidung schützen. Das einzige Problem ist also die Glätte. Da hilft vorsichtiges, langsames Laufen, möglichst gepaart mit einem guten Laufstil.

Etwas seltsam fand ich die Bemerkung, im Sommer könne man ja um 4:30 Uhr laufen. Das mag auf Dich zutreffen, besitzt aber keine Allgemeingültigkeit. Ich z.B. bin um 4:30 Uhr entweder auf dem Weg zur Arbeit, immer noch bei der Arbeit oder ich schlafe den Schlaf der Gerechten. Fast alle meine Läufe absolviere ich zwischen 12 und 20 Uhr, auch im Sommer. Letzten Sommer habe ich allerdings auch Tempodauerläufe bei über 30°C im Schatten gemacht, auch wenn da, wo ich gelaufen bin, gar kein Schatten war. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/yikes.gif Das schädigt aber wohl eher das Immunsystem als gemütliche 30 km - Läufe bei Frostwetter.


@ Daggi!

Ich würde Radfahren auch eher regenerativ und als Ergänzung zum Lauftraining betreiben. Mein Tempotraining absolviere ich lieber zu Fuß. Schließlich müssen die Beine sich ans schnelle Laufen gewöhnen.

Mit freundlichen Grüßen,
Volker
Startnummer 6245 beim Röntgenlauf
http://www.web-ansichten.de/junk/forumshirtsanta.gif

Toronto21
05.01.2004, 16:25
Das mit der Kälte würde ich mal relativ sehen. Erstens sollte jemand, der in seinem Leben noch nie viel Sport getrieben hat, nicht gleich mit dem Marathontraining beginnen. Egal ob nun Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.

Wer sich an ein Marathontraining ranwagt, sollte schon mal eine gewisse sportliche Erfahrung mitbringen, am besten natürlich durch Laufen.

Wenn man das eigentliche Marathontraining beginnt, sollten schon ein paar Laufkilometer im Vorfeld gelaufen worden sein. Und mit ein paar meine ich natürlich mehr, als der Durchschnittsjogger.

Selbst ein erfahrener Läufer wie ich fange nicht mit meinem Plan am 26.01.04 an und habe vorher normales Joggerprogramm abgespult. Ich steigere schon jetzt mein Laufpensum, um dann ab 26.01.04 problemlos meine 1. 30km Einheit zu laufen. Gesät wird im Vorfeld, gewässert währenddessen, um dann am Tag x zu ernten.

Es macht also für jeden Sinn, der sich mit dem Hansemarathon am 18.04.04 beschäftigt, schon jetzt sein Pensum zu steigern und nicht erst 10 Wochen vorher.

Übrigens scheiden sich die Geister, ob das Imunsystem glücklich damit ist, direkt nach dem Aufstehen zu laufen. Aber das wäre wieder ein anderes Thema und würde den Rahmen dieses Threads sprengen.

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wolf-1953
05.01.2004, 17:50
Meine Frage:
In dieser Woche habe ich folgendes gemacht. Montag Spinning - volle Pulle. Dienstag - Ruhetag, Mittwoch 10,2 km in 57:49 Min. Donnerstag - Ruhetag, Freitag 20,4 km in 2:28 Std. und Samstag noch einmal Spinning im Own Zone Bereich.

Sollte ich heute noch einmal 15 km laufen, damit ich auf mein empfohlenes Minimum von 45 km komme? Und wie kann ich das Spinning einstufen, welches ich einmal die Woche mache?

Gruß
Daggi :bounce: ;)


Hallo Daggi,
wir haben zwar das gleiche Ziel, versuchen es aber auf sehr verschiedene Art und Weise zu erreichen. Meiner Meinung nach ist Spinning einmal die Woche als Alternative zum Laufen ok. Ich würd dabei allerdings nicht unbedingt längere Zeit im anaeroben Bereich trainieren. Wenn Du die Laktatwerte zu hoch werden läßt kannst Du Deiner Grundlagenausdauer Schaden zufügen. Ich finde daß in der Marathonvorbereitung der lange langsame Lauf die größte Bedeutung hat. Dabei fängt lang so bei 30km an.
Wie Du bestimmt schon selbst bemerkt hast gibts zu diesem Thema die verschiedensten Auffassungen und ich hab auch schon mit einem Kollegen gesprochen der praktisch ohne Vorbereitung einen Marathon unter 4 Stunden gelaufen ist. Es führen viele Wege zum Ziel. Jeder muß den seinen finden.
Liebe Grüße
Wolfgang

VERA
06.01.2004, 00:04
Liebe Daggi,
herzliche Grüße und alles Gute für das neue Jahr aus der Nachbarschaft!
Mit Spinning kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Deswegen kann ich dazu auch wenig sagen. Dein Restprogramm hört sich für mich sehr vernünftig an. Auch ich kenne das Problem sehr gut, das man nur dann laufen kann, wenn die Kinder untergebracht sind, und bin es daher gewohnt, zu improvisieren. Wie Du ja weißt, war ich damit bislang immer erfolgreich, was meine persönlichen Ziele anging. Mein Rat daher: Du hast meiner Meinung nach genug Erfahrung, um einschätzen zu können, was für Dich realistisch ist. Bleibe bei Deinem Optimismus, trainiere so, wie es die Familie zuläßt, setz Dich nicht unter Druck!!! Und Du wirst es mit "einem Lächeln im Gesicht schaffen!!":bounce: :bounce:

Liebe Grüße

Vera (die auch im M-training ist! )

miatara
06.01.2004, 10:30
Hallo Marathonis und alle die es werden wollen,

da Daggi den Thread ja offen gestaltet hat:
"Hier kann jeder Fragen zur Marathonvorbereitung stellen und ich hoffe, dass unse Cracks sie dann wohlwollend beantworten werden."
will ich mich nach dem Durchklicken der vielen neuen Threads hier auch ´mal einklinken :P

Für den am 04.04.04 stattfindenden Bonn-Marathon beginnt bereits nächste Woche die direkte 12-Wochen Vorbereitungsphase :shock2:

Meine Planung (erster Marathon, Ziel: ankommen, möglichst unter 4:30)sieht z.Zt. in etwa wie folgt aus:

Mo 15 km lockerer DL (ca. 6:30 min/km)
Mi 10 km schneller DL oder Intervalle/Fahrtspiel
Fr 30 km langsamer DL (ca. 7:00-7:15/km)
So 6-10 km lockerer DL

Nach Durchsicht diverser Pläne sollte das ausreichen um gut durchzukommen, aber Theorie und Praxis sind ja nicht immer dasselbe :rolleyes:

In den zurückliegenden Wochen habe ih mich mit lockeren Läufen an die 30km herangetastet, die ich am 30.12. dann problemlos in 3:37 (7:14 min/km) durchgelaufen bin. Diesen Freitag folgt der nächste 30er, so daß ich wohl insgesamt auf ein 10-12 30km-Läufe vor dem Marathon kommen werde.

Eine Frage habe ich zur Geschwindigkeit der langen Läufe:
In den diversen Trainingsplänen tauchen für meine Zielzeit km-Zeiten von 6:45 (!) (Steffny) bis 7:30 (u.a. Münster-Marathon-Homepage) bzw. der Formulierung: "kann garnicht langsam genug sein" auf.

Watt denn nu?
45 sec/km machen bei 30km ja einen kleinen Unterschied ?( ?(

Gruß
Peter
Startnummer 592 beim Rhein-Energie-Marathon Bonn am 04.04.04. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/party018.gif

Odo
06.01.2004, 13:26
Original von miatara:
...
Watt denn nu?
45 sec/km machen bei 30km ja einen kleinen Unterschied ?( ?(
...


Hallo Peter,

eine Antwort auf deine Frage ist nicht so einfach. Zu berücksichtigen wäre hier, nach welchen Plan du trainierst, da jeder Plan ein anderes Konzept verfolgt und somit der "lange Lauf" unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Das Mischen verschiedener Trainingskonzepte ist generell nicht empfehlenswert.

Prinzipiell ist allerdings der Ansatz nicht verkehrt, beim "langen Lauf" den Puls mehr zu beachten als das Lauftempo. Also lieber langsamer, wenn der Puls steigt, anstatt eine bestimmte Tempovorgabe einzuhalten.

Das umgekehrte Prinzip gilt allerdings bei Endbeschleunigungen (falls im Plan vorgesehen). Dort ist der Puls zweitrangig - hier kommt es auf ein hohes Tempo an.

Vielleicht solltest du dem Tempo nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken. Außerdem wirst du ohnehin mit jedem "langen Lauf" auch etwas schneller. Und Zeit hast du ja noch genug.


Viele Grüße
Jörg

Lachmöwe
06.01.2004, 20:14
Original von DAGGI:
Hallo Uwe,
schön mal wieder von Dir zu hören! :rotate:

Wie ich auf die 45 km komme? In der RW hat was davon gestanden. Wenn man nur durchkommen möchte sollte man mind. 45 - 60 km die Woche laufen. Was meinst Du?

Gruß
Daggi ;) :bounce:



Ja ja, die RW. Habe ich was übersehen oder falsch verstanden ????
Dezember 2003 bei den besten Tipps für 2004 steht da:

S. 25 Tipp No 7: Marathon unter 4 h: 60-70 km
S. 29 Tipp No 26: Marathon unter 4 h: 50-60 km

?( ?( ?( ?( ?(


ist nicht wirklich glaubwürdig für mich, diese RW

Conni

wiesel
06.01.2004, 20:39
@peter

zu langsam würde ich den langen lauf nicht laufen. ansonsten bist du weit über drei stunden unterwegs, wenn du 30 km laufen willst. das ist auch nicht sinn der sache und erhöht nur unnötig die verletzungsgefahr.

meines erachtens sind kurze steigerungsläufe + einige elemente aus dem laufabc für zwischendurch eine sinnvolle ergänzung des langen laufes, die v.a. die monotonie durchbrechen und helfen den schlappschritt wieder etwas abzulegen.

mit laufenden grüßen wiesel

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flinkfuss
06.01.2004, 20:44
Läufe über 3 Stunden sollen ja auch nicht gerade gut fürs Immunsystem sein - und da nutzt der schönste, superlange Lauf nichts, wenn man sich ne Erkältung oder so einfängt und dann ein paar Tage lang gar nichts machen kann....ich sprech da aus Erfahrung. nach meinen Über-3-Stunden-Läufen hats mich immer niedergestreckt. Haben andere auch die Erfahrung gemacht?

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

Sylvi
06.01.2004, 21:15
Original von flinkfuss:
Läufe über 3 Stunden sollen ja auch nicht gerade gut fürs Immunsystem sein - und da nutzt der schönste, superlange Lauf nichts, wenn man sich ne Erkältung oder so einfängt und dann ein paar Tage lang gar nichts machen kann....ich sprech da aus Erfahrung. nach meinen Über-3-Stunden-Läufen hats mich immer niedergestreckt. Haben andere auch die Erfahrung gemacht?

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft


Hallo Andrea,

nee, solche Probleme hatte ich noch nicht. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/conf36.gif



Ich gehe nach dem langen Lauf (so 3,5 Std.) sogar erst noch Hasen füttern und dann erst ins Haus - und nix mit Erkältung oder so. ?(

Aber Wiesels Tipp mit den Steigerungen oder Lauf-ABC ist wirklich gut - das hab ich auch schon gemacht - gegen den Schlappschritt. :)) :))

Viele Grüße :hallo:
Sylvi,

die am 2. Mai in Nürnberg ihr Marathon-Debüt gibt.

flinkfuss
06.01.2004, 21:21
Naja, dann bin ich eben wohl doch nen Weichei http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/fragend013.gif

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
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Steif
07.01.2004, 00:41
Original von Lachmöwe:
Ja ja, die RW. Habe ich was übersehen oder falsch verstanden ????
Dezember 2003 bei den besten Tipps für 2004 steht da:

S. 25 Tipp No 7: Marathon unter 4 h: 60-70 km
S. 29 Tipp No 26: Marathon unter 4 h: 50-60 km

?( ?( ?( ?( ?(


ist nicht wirklich glaubwürdig für mich, diese RW

Conni


Jou, Conni! http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/002.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/002.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/002.gif



..der is ja richtig gut! Und das alles sozusagen im gleichen Bericht...bei den Supertipps?

Wie war das: viele Autoren verderben eine Zeitung? Viele Köche verderben die Köchin? oder doch: Viele Köche verderben den Brei???
Da gibts doch wohl keine zwei Meinungen zu, oder? Amen! ;)

:hallo: Steif






Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!

miatara
07.01.2004, 09:52
Original von wiesel:
@peter

zu langsam würde ich den langen lauf nicht laufen. ansonsten bist du weit über drei stunden unterwegs, wenn du 30 km laufen willst. das ist auch nicht sinn der sache und erhöht nur unnötig die verletzungsgefahr.

meines erachtens sind kurze steigerungsläufe + einige elemente aus dem laufabc für zwischendurch eine sinnvolle ergänzung des langen laufes, die v.a. die monotonie durchbrechen und helfen den schlappschritt wieder etwas abzulegen.

mit laufenden grüßen wiesel

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Hallo Wiesel,

also ich habe meinen ersten 30er mit "Schlappschritt" :D in 3:37 hinter mir, habe mich danach und auch an den Folgetagen wirklich sehr gut gefühlt. Daher freue ich mich eigentlich auf meinen nächsten 30er am Freitag in einer ähnlichen Zeit.

Da ich noch einige lange Kanten vor mir haben, will ich dann auch mal Steigerungsläufe oder solche Dinge einbauen.

Auch wenn ich an Jörgs Effekt glaube, dass ich mit der Zeit auch schneller werde, in bzw. unter drei Stunden werde ich diese Strecke in dieser Marathonvorbereitung sicherlich nicht schaffen, schon bei 3:10 wäre ich ja bereits leicht schneller als mein geplantes Marathontempo :nene:

Weniger als die 30km will ich meine langen Läufe bis auf ein-/zweimal nach den positiven Erfahrungen nicht machen. Falls ich mich gut fühle und zwei Tage später die nächste lockere Trainigseinheit möglich ist, dürfte das doch kein Problem sein? ?(

Gruß
Peter
Startnummer 592 beim Rhein-Energie-Marathon Bonn am 04.04.04. http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/party018.gif

neunstein
07.01.2004, 19:30
So, dann möchte ich mich auch mal zu meiner Marathonvorbereitung melden. Bei mir geht es ja am 02. Mai 2004 wieder in Hannover an den Start. Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an meinen letzten Bericht erinnern und sich kopfschüttelnd fragen, warum ich nun doch wieder in Hannover antrete wo es doch im vergangenen Jahr so eine Katastrophe war.

Ich habe wirklich lange geschwankt zwischen Hamburg und Hannover, vor allem, weil ich von den anderen Foristies so viel Gutes über den Lauf an der Alster gelesen habe. Ich habe mich aber aus vier Gründen für Hannover entschieden. Zum ersten kann ich problemlos Morgens anreisen und brauche nicht zu übernachten. Zum zweiten haben die Veranstalter für dieses Jahr die Startreihenfolge geändert. So werden die Marathonläufer um 9:00 Uhr auf die 21-Kilometer-Strecke gehen und die Halbmarathonläufer um 10:45 Uhr. Damit dürfte der Zuschauerzuspruch bei der zweiten Runde erheblich größer sein als im letzten Jahr. Zum dritten kenne ich die Strecke inzwischen gut, ich kenne nach drei Starts die ganzen Modalitäten und kann mich ganz auf den Lauf konzentrieren - und last but not least, Hannover ist nun mal meine alte Heimat und ich komme immer wieder gern dahin zurück...

Nun gut, wie bereite ich mich vor? Jetzt, den Winter über, habe ich mich eigentlich nur auf langsame Läufe konzentriert, 10 KM bis 20 KM und das drei Mal in der Woche. Wie im Vorjahr lag dabei der Schwerpunkt bei den Läufen auf dem Laufband da ich nur am Wochenende die Chance habe im Hellen zu laufen und Läufe in der Dunkelheit sind bei mir in der Gegend mit den Straßen ohne Fuß- bzw. Radweg gelinde gesagt Aufforderung zum Selbstmord. Am Wochenende zieht es mich jedoch immer wieder in den Wald - und ich genieße diese Läufe jetzt im Winter ungemein...

Das "echte 12-WochenTraining" für den Marathon werde ich am 10. Februar beginnen. Das Training wird wieder im wesentlichen aus langen, langsamen Läufen am Wochenende und Intervalleinheiten auf dem Laufband bestehen. Dazu wird es pro Woche noch zwei langsame Läufe zwischen 10 und 15 KM geben. Insgesamt stehen in den 12 Wochen drei Läufe von 30 KM und darüber auf dem Programm, dazu einige 20er und 25er.

Ich werde jedoch dieses Mal die Gesamtkilometerleistung in der Woche im Vergleich zur Vorbereitung auf Münster zurücknehmen. Waren es da zwischen 70 und 90 KM so werden es dieses Mal "nur" zwischen 50 und 70 Kilometer werden. Ich denke, das sollte ausreichend sein um mit einer Zeit um die 4:30 ins Ziel zu kommen. Falls sich jemand für die Details interessiert, ich werde den Trainingsplan und auch wieder ein Trainingstagebuch in den nächsten Tagen auf meine Homepage aufnehmen...

Viele Grüße

Dieter
Hannover-Marathon
Startnummer 500

spike
07.01.2004, 20:09
:nene: Ich werd das nie kapieren, wieso rennt ihr alle schon vor dem Marathon so viel ?( Es reicht doch wenn ihr dann rennt:)) Habe vor meinem ersten M (Rensteig in 4.36) nie über HM trainiert und selbst vor dem langen Rennsteignur drei mal über 30 Km. Die ich diesmal wahrscheinlich sogar auslass weils mir einfach nichts bringt. Darf ja hier gar nicht schreiben wie wenig ich lauf. Wichtiger ist mir die Intensität und die Erholung das ergibt mir die Qualität die ich brauche. Für mich gibt es zwei trainings Grundlagen fürs laufen.
1. Die Lunge muss soviel Luft aufnehmen können wie möglich.
2. Die Beine sollen soviel Kraft haben wie möglich.

mit welchen Mitteln ich das ereich ist doch egal, schwimend, bikend,karate, spinnig, rennrad von mir aus mit Fallschirmspringen. Hauptsache es geht aufwärts mit der Kraftausdauer. Und das tut es, habe das Gefühl noch nie so gut trainiert zu haben und so intuitiv zu wissen was ich brauche.

Spike
Der mit Flinki im Rennsteigfieber ist mit der Startnummer 83
http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=320

Toronto21
07.01.2004, 20:22
Original von spike:
:nene: Ich werd das nie kapieren, wieso rennt ihr alle schon vor dem Marathon so viel ?( Es reicht doch wenn ihr dann rennt:)) Habe vor meinem ersten M (Rensteig in 4.36) nie über HM trainiert und selbst vor dem langen Rennsteignur drei mal über 30 Km. Die ich diesmal wahrscheinlich sogar auslass weils mir einfach nichts bringt. Darf ja hier gar nicht schreiben wie wenig ich lauf. Wichtiger ist mir die Intensität und die Erholung das ergibt mir die Qualität die ich brauche. Für mich gibt es zwei trainings Grundlagen fürs laufen.
1. Die Lunge muss soviel Luft aufnehmen können wie möglich.
2. Die Beine sollen soviel Kraft haben wie möglich.

mit welchen Mitteln ich das ereich ist doch egal, schwimend, bikend,karate, spinnig, rennrad von mir aus mit Fallschirmspringen. Hauptsache es geht aufwärts mit der Kraftausdauer. Und das tut es, habe das Gefühl noch nie so gut trainiert zu haben und so intuitiv zu wissen was ich brauche.

Spike
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Ansichtssache. Jeder wie er mag. Ich habe im Sommer sehr viel auf dem Rad gesessen und dadurch eher unbewußt sehr viel für die Grundlage getan. Im Moment lauf ich einmal die Woche zwischen 20 und 25 und 3x die Woche zwischen 7 und 15 und dann noch einmal schwimmen. Und ich fühle mich bombastisch. Und die 12 Wochen davor werde ich 6 30er machen, davon einen Cresendo, einen HM und pro Woche eine Intervalleinheit, plus das "normale" Laufprogramm. Sehr abwechslungsreich ist es auf jeden Fall. Ich habe im Moment auch das Gefühl, ich mache genau das, was ich jetzt brauche. Und mein Gewissen beruhigt es sowieso.




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Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

flinkfuss
07.01.2004, 22:11
Nun, weisst Du, Toronto, jetzt plauder ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen:
Spike läuft ja auch reichlich, es kommt ihm bloss nicht so viel vor! Da erzählt er mir doch grad, dass er heut von der Arbeit nach Hause gelaufen ist. Er war auch nur so 2:40 h unterwegs. Waren ja nicht so viel KM. Ich hab ihm dann gesagt, dass ich lieber 35 KM hier in unserer Flachlandgegend laufen würde als seine 25 KM - Berg-und Taltrainingsstrecke. Das solch ein 25KM - Berglauf effektiver als 35 Km auf flacher Strecke ist, bestreitet wohl niemand.

Das ist so ähnlich wie bei den Top-Läufern, die die regenerativen Läufe als Training nie mitzählen und dann sagen, sie laufen ja gar nicht soooo viel.


Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

Toronto21
07.01.2004, 22:15
Das solch ein 25KM - Berglauf effektiver als 35 Km auf flacher Strecke ist, bestreitet wohl niemand.



Kann ich was dafür, daß ich hier in einer Gegend wohne, die Flach wie eine Scheibe ist? ;(

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Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

flinkfuss
07.01.2004, 22:26
Eben! Und darum müssen wir halt mehr KM laufen um das auszugleichen...aber ich arbeite dran, dass auch Spike dies einsieht :))
vielleicht klappts ja jetzt

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

wolf-1953
07.01.2004, 22:27
Original von spike:
:nene: Ich werd das nie kapieren, wieso rennt ihr alle schon vor dem Marathon so viel



Hallo Spike,
jeder auf seine Weise ! Ich hab einen Arbeitskollegen der nur so aus Spaß und ohne spezielle Vorbereitung den Wien-Marathon unter 4 Stunden gelaufen ist. Es gibt halt dermaßen begnadete Menschen. Anscheinend bist auch Du einer. Ich geh einen anderen Weg und lauf nach Greif-Jahresplan schon jetzt schön brav meine 100km die Woche. Um fair zu bleiben muß ich sagen daß mir das ganze großen Spaß macht. Ich trainier halt gern viel.
Jeder sollte doch tun was er will, oder ?
Liebe Grüße
Wolfgang

flinkfuss
07.01.2004, 22:30
Siehste, Spike, siehste!
Danke, Stefan und Wolfgang! Ihr ahnt gar nicht, welch grossen Gefallen ihr mir getan habt http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/massa.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/massa.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/massa.gif



Hoffentlich hilfts :rolleyes:

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

spike
07.01.2004, 22:31
Original von wolf053:

Hallo Spike,
Jeder sollte doch tun was er will, oder ?
Liebe Grüße
Wolfgang



Huch Nattürlich, um Gottes Willen da hättet Ihr mich aber falsch verstanden.

@Flinki

he es war wirklich nicht soweit was kann ich dafür das man hier nicht einfach geradeauslaufen kann:D :D

Spike
Der mit Flinki im Rennsteigfieber ist mit der Startnummer 83
http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=320

flinkfuss
07.01.2004, 22:39
Original von spike:
[@Flinki

he es war wirklich nicht soweit was kann ich dafür das man hier nicht einfach geradeauslaufen kann:D :D

Spike
Der mit Flinki im Rennsteigfieber ist mit der Startnummer 83
http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=320







Oh, Himmel, Du rennst aber trotzdem Deine 60 Km pro Woche - mindestens!, ob freiwillig oder halb unfreiwillig! :motz:
http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gif er wills einfach nicht verstehen http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gifSturkopp! http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gif

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

M@x
07.01.2004, 23:46
Original von Toronto21:

Kann ich was dafür, daß ich hier in einer Gegend wohne, die Flach wie eine Scheibe ist? ;(



Hat euch Gallilei noch nicht aufgeklärt ??
:)) :)) :))

______________________________
Pfiat di :hallo: :hallo:

M@x


Schüttelreim
Trinkspruch:
Wasser trinken Vierbeiner,
Menschen finden`s Bier feiner!

Toronto21
08.01.2004, 07:57
Oh, Himmel, Du rennst aber trotzdem Deine 60 Km pro Woche - mindestens!, ob freiwillig oder halb unfreiwillig! :motz:
http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gif er wills einfach nicht verstehen http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gifSturkopp! http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gif

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft


:)) Eure Probleme möchte ich haben! :))

Finally singled. ;(

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Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

spike
08.01.2004, 12:36
Original von flinkfuss:

Oh, Himmel, Du rennst aber trotzdem Deine 60 Km pro Woche - mindestens!,
Lieben Gruß
Andrea




60ig!! um Himmelswillen muss das sofort reduzieren, dafür die Qualität noch mehr raufschrauben, also nur noch zu St. Verena Kappelle hoch
:D :)) :))

Spike
Der mit Flinki im Rennsteigfieber ist mit der Startnummer 83
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Steif
08.01.2004, 12:50
Der spike....versucht hier ganz schlau zu sein...erzählt uns hier einen vom wenig laufen, damit er hier mit den besseren Zeiten und den beseren Ergebnissen dasteht ;) ! Und damit das auch 100% ig klappt, stopft er die Mitkonkurrenten dann auch noch mit schweizer Schoggi voll :)) :)) :))

Steif

Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!

Rosi
13.01.2004, 18:54
Original von sunflower:
Hallo Daggi,

hoffentlich gibt Dein Zeh bald mal Ruhe... ist sicher vernünftig, heute aufs Laufen zu verzichten, wenn er wieder schmerzt.

Bei mir gehts grad rauf und runter mit den Wochenkilometern :( und so langsam setzt mich das unter Druck. Im November und Dezember hab ich ein paar Wochen mit über 40 Wochenkilometern, dann wieder zwei oder drei mit um die 20 :shock2: , letzte Woche 46 und diese Woche kann man getrost streichen ;( . Vor einer Woche bin ich problemlos 20 km durchgelaufen, gestern ist der lange Lauf an schlimmen Kopfschmerzen gescheitert und heute hab ich nur 6,5 km geschafft :nene: . Furchtbar. Ich muss mich dringend gleich morgen im FiZ anmelden, um in der Woche abends ein paar km auf dem Band abspulen zu können, sonst wird das nie was *schnief*.

Sorry, dass ich Deinen Thread zum jammern missbrauche, aber es geht ja immerhin um meinen ersten Marathon :D und vielleicht baut mich ja jemand auf und sagt mir, dass ich es trotzdem schaffen kann... :(


Liebe Grüße und gute Besserung für Deinen Zeh !


Birgit

Startnummer 1436 beim Hamburg-Marathon am 18.04.04 http://www.mysmilie.de/smilies/froehlich/2/img/012.gif



Hallo ,
manchmal muß das jammern sein. Tröste Dich , auch ich werde versuchen den Marathon in Hamburg zu laufen, Training klappt auch noch nicht so gut. Aber meine Mitläuferin vom letzten Jahr hat mich getröstet , Ziele abgestrichen , einfach laufen , durchkommen und lächeln. ist trotzdem super . Ziel Herbstmarathon !!
:look:

Toronto21
14.01.2004, 08:11
Original von Steif:
Der spike....versucht hier ganz schlau zu sein...erzählt uns hier einen vom wenig laufen, damit er hier mit den besseren Zeiten und den beseren Ergebnissen dasteht ;) ! Und damit das auch 100% ig klappt, stopft er die Mitkonkurrenten dann auch noch mit schweizer Schoggi voll :)) :)) :))

Steif

Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!


Wieso? Schokolade ist für mich legales Doping. Von mir aus kann er mir ein Paket rüberschicken. Ich bin dankbarer Abnehmer für so etwas. :bounce:

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Steif
14.01.2004, 10:10
Kleiner Zwischenbericht von meiner Vor - Vorbereitung für den Hamburg-Marathon!

Gestern war ich mittags Blut spenden! War ja, wie immer, auch ganz easy. Anschließend den Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen, nen Joghurt, Tomatensaft und nen Kaffee abgegriffen und die € 23,50 in Potemonnaie "getütet". Den Rest des Tages dann ordentlich viel Saftschorle getrunken, denn für abends hatte hatte ich mir 7 x 400 m auf der Bahn vorgenommen.

Feierabend! Nach hause, umziehen und los! 10 Minuten eingelaufen, dann die ersten 400 Meter auf dem stockdunklen Sportplatz! Zwischenzeit ??? wegen Dunkelheit nicht ablesbar, meine Stoppuhr ist unbeleuchtet. Man war ich fertig nach der Runde! Eine Runde locker traben und dann wieder 400 m ....Z wischenzeit gestoppt - aber nicht ablesbar wegen Dunkelheit. In mir steigen zwei Gefühle hoch...zum einen will oben was raus und zum anderen auch unten! Ich breche sofort ab und trabe die 500 Meter gemächlich nach hause...in der Hoffnung rechtzeitig dort anzukommen!

Dann die Auswertung: die ersten 400 m bin ich in 1:28 gelaufen, die zweiten in 1:35 also beides viel zu schnell! Laut den Jack-Daniels-Tabellen reichen mir 1:43......heute bin ich nach den Tabellen in Stefans (Torontos) Klasse gelaufen (die mit dem Marathonziel 3:00:00)! Ich war echt gefrustet, weil ich abbrechen mußte und insofern war das gestrige Training fürn *rsch ! Doppelt frustrierend war dann, von Fidi am Phone zu hören, daß sie nen tollen Lauf um den Airport (rund 17 km) hatte. Obwohl: ich kann mich natürlich auch mit ihr zusammen freuen ... frustriert war ich wegen meinem Versagen! Nunja, ich versuche es heute noch mal, dann aber deutlich langsamer!

Nch dem Blutspenden laufe ich nie wieder harte oder lange Einheiten! Und der unbeleuchtete Sportplatz macht mich schneller als ich sein will!

Gruß Steif

Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!

Toronto21
14.01.2004, 10:17
!:) Das war aber gar nicht gut. Nach dem Blutspenden laufe ich noch nicht einmal locker durch die Gegend. Da hebe ich höchstens mal den !:) .

Brüderchen, das war gar nicht gut! Und deine 400m Zeiten waren verdammt schnell. Zu schnell! Obwohl, wenn du das durchhälst, können wir viel zusammen trainieren. :))

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Toronto21
14.01.2004, 14:02
@Steif

Noch ein Tipp am Rande. Ich kenne deine Ernährungsgewohnheiten nicht. Da ich Wenigfleischesser bin, hatte ich des öfteren ziemlichen Eisenmangel durch die Blutspenderei. Ich habe mir angewöhnt, danach eine Zeit lang die dort verfügbaren Eisentabletten zu schlucken. Nervt zwar etwas, da der Magen doch ziemlich daran zu arbeiten hat (und die anderen Details spare ich mir jetzt), aber somit waren meine Eisenwerte dann wieder besser. Und für den Sauerstofftransport brauchen wir Ausdauersportler ja bekanntlich die roten (oder waren`s die weißen. Ich krieg das immer durcheinander) Blutkörperchen.

Einmal war der Eisenwert so im Keller, daß mein Arzt mich völlig aufgelöst angerufen hat und mich dringend zu einem Gesundheitscheck gebeten hat.

Das hatte eine Vorgeschichte, die ich am besten zum besten gebe. Weil das im Nachhinein schon wieder komisch ist.

Im Dezember 99 hatte ich einen Blinddarmbruch. Ich dachte, das wäre meine 3. Magendarmgrippe in diesem Jahr und bin dann entnervt mit einer Wärmflasche ins Bett gegangen. Was so eine Wärmflasche bei einer Blinddarmreizug auslöst, brauche ich wohl nicht erwähnen. Einen satten Blinddarmbruch. Ich erlitt die Nacht über Höllenqualen und meine Nachbarin muß gedacht haben, ich habe den besten Sex meines Lebens.

Morgens habe ich völlig entkräftet einen Notarzt angerufen und der hat mich dann gleich ins Krankenhaus eingeliefert. In kürzester Zeit lag ich auf dem OP-Tisch.

Danach lag ich 10 Tage im Krankenhaus und dachte so über vieles nach. Auch darüber, ob ich wohl Blutkonserven bekommen habe. Aber wirklich wissen wollte ich das gar nicht und somit fragte ich auch nicht danach.

Im Frühjahr 2000 dann hatte ich auf Anraten meines Arztes mal einen Gesundheitscheck machen lassen. Er kannte mich eigentlich immer nur, wenn ich was hatte und er meinte, es schadet nicht, mal so grundlegende Dinge zu prüfen. Warum nicht, dachte ich und ließ ihn machen. Er nahm auch Blut ab und meinte dann, wenn ich nichts höre, ist alles in Ordnung und wir besprechen das dann in 2 Wochen.

Ich mußte dann beruflich nach München und als ich aus München wiederkam, hörte ich meinen AB ab und mußte die aufgelöste Stimme der Arzthelferin vernehmen. Ich sollte mich dringend melden wegen meines Gesundheitschecks.

Na prima, dachte ich, was soll das denn jetzt? Ich ließ schnell mein Leben Revue passieren und dann stieß ich auf die OP im Dezember 99 und der Frage, ob ich Blutkonserven bekommen hätte. Und damit einhergehend natürlich der Gedanke: AIDS! Die Nacht war natürlich gelaufen und ich ordnete schon mal gedanklich mein Leben, mein Testament usw. Für mich war das Ding klar wie Klosbrühe. Was sollte es sonst sein?

Am nächsten Morgen rief ich völlig panisch da an und sagte meinen Namen. Schweigen am anderen Ende der Leitung. Die Arzthelferin überlegte kurz und meinte dann, ich solle zur Besprechung ein Handtuch mitbringen.

Ich: "Ja und? Was noch?"
Sie: "Nix weiter."

Ich hätte so niedrige Eisenwerte, da wolle der Arzt sicher gehen, daß es nichts ernstes wäre.

Ich: "Ja was denn so ernst sein könnte?"
Sie:"Bei so niedrigen Eisenwerten müsse man sicher gehen, daß ich keine inneren Blutungen hätte."

Ich ahnte schon, daß ich mal wieder zu niedrige Eisenwerte hätte und beruhigte mich dann schnell.

Der Arzt meinte dann, er hätte sich Sorgen gemacht, da so ein niedriger Eisenwert sonst bei Personen vorkäme, die innere Blutungen hätten und das sei manchmal auch ein Hinweis auf Krebs. Er redete mir dann ins Gewissen, ich solle gefälligst bei Blutspenden Eisen nehmen, wenn ich schon kein oder kaum Fleisch esse.

Das zum Thema: Mangelndes Feingefühl von Arzthelferinnen.

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Steif
14.01.2004, 14:54
Original von Toronto21:
Noch ein Tipp am Rande. Ich kenne deine Ernährungsgewohnheiten nicht. Da ich Wenigfleischesser bin, hatte ich des öfteren ziemlichen Eisenmangel durch die Blutspenderei. Ich habe mir angewöhnt, danach eine Zeit lang die dort verfügbaren Eisentabletten zu schlucken.


Bisher habe ich noch von keinen Komplikationen diesbezüglich gehört! Bevor man spendet wird ja jetzt der Hämatokrit/Hämoglobinwert ?( gemessen, der den Gehalt der roten Blutkörperchen aussagt. Sonst schiele ich immer auf diesen Wert auf dem Schnelltester und es war bisher immer bestens! Übrigens geht es bei Eisenmangel um den Zusammenhang wie sauerstoffaufnahmefähig sind die roten Blutkörperchen...wenn zu wenig da sind, wie es oft bei Frauen und zu schnellen Läufern :D der Fall ist, sionkt der Wert.

Falls es Dich interessiert, ich esse relativ wenig Fleisch und Wurstwaren, ich würde sagen unterdurchschnittlich!



Original von Toronto21:
Ich sollte mich dringend melden wegen meines Gesundheitschecks.

Na prima, dachte ich, was soll das denn jetzt? Ich ließ schnell mein Leben Revue passieren und dann stieß ich auf die OP im Dezember 99 und der Frage, ob ich Blutkonserven bekommen hätte. Und damit einhergehend natürlich der Gedanke: AIDS! Die Nacht war natürlich gelaufen und ich ordnete schon mal gedanklich mein Leben, mein Testament usw. Für mich war das Ding klar wie Klosbrühe. Was sollte es sonst sein?


Der Nachteil u.a. des Blutspenders: Man weiß sofort, woran man ist...während andere noch lustig vor sich hin leben, wissen wir bereits, wann es mit uns vorbei sein wird ;(



Original von Toronto21:
Am nächsten Morgen rief ich völlig panisch da an und sagte meinen Namen. Schweigen am anderen Ende der Leitung. Die Arzthelferin überlegte kurz und meinte dann, ich solle zur Besprechung ein Handtuch mitbringen.

Ich: "Ja und? Was noch?"
Sie: "Nix weiter."


Bleibt noch zu klären, was sie mit dem Handtuch wollten? Sollte Dir das bei der Notschlachtung übers Gesicht gelegt werden??? :D
Ansonsten: spannende Geschichte, die ich so lieber nicht erleben will.

Gestern beim Spenden lag ein ca. 55-jähriger neben mir, der sich seinen Hämoglobinwert immer in den Paß eintragen läßt und schwört auch immer fein Spinat zu essen. Ich habe mir echt einen gefeixt. Die Schwesetr meinte noch...das gibt solche Leute, manche lassen sich den Blutdruck eintragen usw. Ich habe überlegt, meinen Puls eintragen zu lassen, der bei der Blutdruckmessung mitgemessen wird (gestern bei 58 ) :stupid:!

Steif



Der Steif®© ohne Knopf im Ohr!

Toronto21
14.01.2004, 15:00
Bevor man spendet wird ja jetzt der Hämatokrit/Hämoglobinwert ?( gemessen,


Wenn du einen erhoehten Hämatokritwert hast, darfste nicht starten. Verdacht auf EPO und ähnliches Zeugs. Das traue ich dir aber nicht zu. Das machen nur böse Jungens. :D

Also, Hämoglobinwert.







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Startnummer 11604 beim Olympus Marathon Hamburg 2004

Moori
14.01.2004, 15:18
Sodala, dann will ich die Cracks, wie Daggi sie nennt doch auch mal mißbrauchen.
Ich will zwar "erst" im September den Berlin-Marathon laufen, betrachte aber mein Training jetzt bereits als Vorbereitung darauf und die HM`s die ich bis dahin laufen betrachte ich als "Wettkämpfe zum Erfahrung sammeln". Nun hab ich mir selber einen Plan zurechtgebastelt, so wie ich meine ihn einhalten zu können (besonders von den Tagen und Lauflängen her), da ich Momentan das Ziel habe am 28.03. einen HM in 1:39:59 zu laufen (bisher kann ich einen 5er Schnitt packen).

Mein Plan sieht aus wie folgt (12 Wo.)

Wo 1 - 3

Dienstag Tempo (5:00) 1.W/8KM 2.W/10 3.Wo/12
Mittwoch reg. (6:00 - 6:15 immer) 8 8 8
Samstag lang (5:45 - 5:50)jew. Endbeschl. 18/2 End. 22/3 25/4
Sonntag reg. (6:00- 6:15) 8 8 8

in der 4. Woche dann lockere DL zw. 8 - 15 KM (6 - 6:15

Wo. 5 - 7
5.Wo 6.Wo 7. Wo
Di: Intervall 8 x 1KM - 0,5 Trab / 10 x 1 KM - 0,5 / 6 x 2KM - 1KM
(4:40 - 4:45/KM)
Mi: reg. 8 8 8
Sa. Lang m. Endb. 21/4 Endb. 23/5 Endb. 27/7 Endb.
So. reg. 10 10 10

8. Woche dann lockere DL zw. 10 u. 15 KM (6:00 - 6:15)

Wo. 9 - 11
9.Wo 10.Wo 11.Wo
Di: Intervall 4 x 3KM - 1 KM Trab / 3 x 4KM - 1 KM / 2 x 5KM - 2KM
(4:40- 4:45/KM)
Mi. Reg. 6 7 10
Fr. Tempo(4:50-
5:00) 8 10 8
Sa. lang m. Endb. 22/8 Endb. 25/10 Endb. 28/ohne Endb.
So. reg. 6 6 8

in der letzten Woche vor dem HM dann noch 3 Läufe zw. 8 -10 KM ganz locker.

Von den Wochen-KM sieht das dann so aus.

46/52/57/41 / 54/59/65/47 / 62/67/72/28+HM

in der Woche 9 -11 habe ich von 4 Tagen auf 5 Tage umgestellt indem ich am Freitag vor dem langen noch ein Tempolauf mache mit HM-Tempo bis ca. 15 sec. darüber.
Die Langen Läufe mache ich alle in 5:45 - 5:50 mit erhöhender Endbeschleunigung außer den letzten, den ohne Endbeschl. dafür aber in 5:30 - 5:45.
Die Regenerativen mache ich alle in 6:00 - 6:15.

Ich hab zwar bei der Erstellung schon darauf geachtet, daß die Regeneration entsprechend mit eingebaut wurde und auch Zeit zwischen den Intervall und den langen liegt, möchte aber gerne wissen, wie ihr denn den Plan so seht. Soll ich versuchen den Plan so umzusetzen und ist er geeignet für mein Ziel HM in 1:40?

Thanks für eure ehrlichen Antworten.


Servus Moorbilato




Niemals sollte man so tief sinken, um von dem Kakao, durch den man gezogen wird, zu trinken!
(Erich Kästner)

flinkfuss
14.01.2004, 20:38
Tja, Moori, bis ich Deinen Plan studiert habe, ist der HM gelaufen :D - aber ich gehör ja auch - in diesem Fall Gott sei`s gedankt (mit dem hab ich es ja sonst eher nicht, aber für solch einen Fall...) - nicht zu den Cracks :bounce:
Werde aber fleissig Daumen drücken, sag rechtzeitig Bescheid. Datt tu ich dann!

Lieben Gruß
Andrea

...die den kleinen Rennsteig
mit der grossen Nummer
11366 läuft

viermaerker
14.01.2004, 23:16
Also, Moori, ich bin kein großer Fan von komplizierten Trainingsplänen. Hab` dann immer das "Einhalte-Problem".

Für meine Karstadt-Marathon Do - Essen-Vorbereitung hat mein Lauftreffleiter was Einfaches zusammengestellt, und ich variiere es noch ein bißchen durch individuelle Maßnahmen.

Ich wünsch` Dir aber ganz viel Glück und Erfolg bei der Umsetzung Deines Plans und ein Super Ergebnis im Herbst!!!

Walter

viermaerker 707
____________________________

pain is weakness leaving the body

M@x
15.01.2004, 01:22
Hi Moori,
also wenn du den Plan durchhältst dann :respekt: :respekt:
Ich mag auch nicht so exakte Vorgaben, weil ich nicht Hochleistungssportler bin und weil mein Körper auch keine Maschine ist, der so exakte Vorgaben gerne hat. so horch ich lieber in mich hinein was momentan verträglich ist und hab lieber einen Rahmenplan..
Regenerationswoche hast du vorgesehen (4.u.8.), find ich wichtig,
dazwischen regelmäßige Steigerungen.
Ich frag nur ob es richtig ist, in der 11. Wo die größte Km-Leistung anzusetzen, hast zwar schon die Endbeschleunigung gestrichen und den Tempolauf etwas kürzer. sollt man nicht eher das Maximum in der 10Wo und in der 11. bereits etwas zurückschalten

______________________________
Pfiat di :hallo: :hallo:

M@x


Schüttelreim
Marsmission:
Wer will den Flug mit Siegel buchen,
und am Mars den Beagle suchen?

Toronto21
15.01.2004, 07:53
Ich will hier niemanden davon überzeugen, daß Pläne das A und O sind. Das ist auch abhängig von dem, was man als Ziel hat. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß man mit einem Plan viel effektiver trainiert. Das gilt übrigens auch im richtigen Leben. Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt, sollte man sich auch über die Herangehensweise Gedanken machen. Sonst verliert man sich auf Nebenkriegsschauplätzen.

Gerade beim Laufen ist man doch selten frei von Unter- oder Überschätzung des eigenen Körpers. Davon bin auch ich nicht frei. Wie oft läuft man zu schnell und wie viele gibt es, die gemächlich dahinzuckeln, obwohl sie ein viel größeres Leistungsvermögen hätten. Um da die richtige Mischung zu finden, halte ich einen Plan für sehr sinnvoll. Und er schützt auch vor dem inneren Schweinehund.

Ohne Plan neigen viele dazu, bei so einem Wetter lieber nicht raußzugehen. Wenn es danach ginge, hätte ich jetzt seit Sonntag nicht mehr draußen Sport treiben können. Mit Plan schaut man, daß man doch irgendwie zum Laufen kommt und merkt, daß Regen nicht soooo schlimm ist.

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anni
15.01.2004, 08:24
Ich habe bei meinem ersten 10 er und HM auch nach einem Plan trainiert und jetzt für den Marathon am 5.6. habe ich mir auch einen 14-Wochen Plan ausgewählt, den ich dann ab Anfang März einhalten möchte.
Bei einem Trainingsplan sehe ich Vor- und Nachteile.
Ein Vorteil ist, man macht nicht zu viel und nicht zu wenig, wenn man sich dran hält, denn ich denke bei einem Marathon-Training gehören auch ab und zu leichte Wochen mit weniger KM-Umfängen dazu und ob ich die einhalten würde ohne Plan weiss ich nicht. Umgekehrt gehören natürlich auch ausreichend lange Läufe dazu und ich weiss dann ich habe genug gemacht, wenn ich mich an den Plan gehalten habe.
Nachteil ist natürlich das schlechte Gefühl wenn man sich nicht an den Plan gehalten hat, bzw. nicht halten konnte, weil man z.B. gemerkt hat, dass der Plan zu schwer war. Wenn man dann am Start steht und denkt das schaffe ich sowieso nicht weil ich meinen Plan nicht eingehalten habe, ist das schlecht.

Wenn man sich einen ungefähren Plan macht, kann man sich auch schon einige Wettkämpfe heraussuchen, die man während der Trainingsphase machen will. So kann man sich rechtzeitig anmelden und alle Sachen organisieren (Mitfahrgelegenheit, Babysitter, oder so).

Zur Zeit wo ich ohne Plan trainiere habe ich aber auch genug Motivation, selbst bei schlechtem Wetter zu laufen. Das schlechte Gewissen zu faul gewesen zu sein ist meist größer als die Unlust nass zu werden.
Außerdem verwöhne ich mich dann ab und zu mit einem schönen Bad im Whirlpool, wenn der Lauf zu nass oder kalt geworden ist. :D

Viele Grüsse Anni :hallo:

viermaerker
15.01.2004, 08:41
[quote]
Original von Toronto21:
Ich will hier niemanden davon überzeugen, daß Pläne das A und O sind. Das ist auch abhängig von dem, was man als Ziel hat. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß man mit einem Plan viel effektiver trainiert. Das gilt übrigens auch im richtigen Leben. Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt, sollte man sich auch über die Herangehensweise Gedanken machen. Sonst verliert man sich auf Nebenkriegsschauplätzen.

Ohne Plan neigen viele dazu, bei so einem Wetter lieber nicht raußzugehen. Wenn es danach ginge, hätte ich jetzt seit Sonntag nicht mehr draußen Sport treiben können. Mit Plan schaut man, daß man doch irgendwie zum Laufen kommt und merkt, daß Regen nicht soooo schlimm ist.
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Moin Toronto,

generell stimme ich Dir zu; einen Plan zu haben ist gut - ob im Sport oder im Leben ganz allgemein.

Ich würde aber eine Unterscheidung treffen zwischen einem bis ins kleinste detaillierten Trainingsplan der praktisch ein wenig flexibles Korsett darstellt und einer Grundeinstellung zu sportlicher Aktivität.

Zur Erklärung:

Um Dienstag, Donnerstag und am Samstag laufen zu gehen brauch` ich keinen Plan. Das ist mir nach 1 1/2 Jahren so zu sagen in Fleisch und Blut übergegangen. Da hab` ich keinen Plan für, das ist praktisch ein normaler Tagesablauf. Da hält mich, trotz "fehlenden" Planes, kein schlechtes Wetter oder sonstwas ab, meinen Hintern vom Sofa oder dem Sessel vor`m PC zu erheben (Verletzung ausgenommen - hatte ich zum Glück bisher nicht).

Wenn ich im Rahmen meiner sportlichen Betätigung auf ein spezielles Ziel zusteuere (in meinem Fall den M Do-Essen am 25. 4.) mach ich, zusammen mit meinem Lauftreffleiter, einen Generalplan, den ich aber immer noch variabel gestalten kann und will.
Wenn es mich z. B. am Wochenende überkommt 25 km zu laufen weil ich mich so wohl fühle, das Wetter so gut ist, ich sonst nichts besseres zu tun habe etc. dann tue ich das einfach, auch wenn nur 15 km am Programm stehen.
Gleichzeitig habe ich aber die Disziplin, bei der nächsten TE evt. 10 km mehr zu laufen, weil ich 2 Tage vorher lausig drauf war und abgekürzt habe. Da lege ich mir keine Ausrede á la "das steht aber heute gar nicht auf dem Programm" zurecht.

Da ich häufig mit meiner Gruppe laufe, glaube ich auch, daß in der M-Vorbereitung der eine oder andere WK (10k oder HM) für mich gut ist. Schließlich muß man sich daran gewöhnen, allein unterwegs zu sein, sich selbst richtig einschätzen zu lernen, eigene pace zu gehen etc. etc.

Insofern mag ich die 12-Wochen M-Vorbereitungspläne nicht, die einem nicht nur haarklein vorschreiben, was ich wann mit welcher HF laufen soll sondern möglicherweise gleich auch noch die Essensgewohnheiten vorgeben (meine Schokolade und jede Art von Torte oder Kuchen laß` ich mir einfach nicht mies machen:D :D ).

Walter



viermaerker 707
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pain is weakness leaving the body

M@x
15.01.2004, 08:50
Original von Toronto21:
Ich will hier niemanden davon überzeugen, daß Pläne das A und O sind. Das ist auch abhängig von dem, was man als Ziel hat. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß man mit einem Plan viel effektiver trainiert. Das gilt übrigens auch im richtigen Leben. Wenn man ein bestimmtes Ziel verfolgt, sollte man sich auch über die Herangehensweise Gedanken machen. Sonst verliert man sich auf Nebenkriegsschauplätzen.


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Hi Toronto,
Plan ja, aber das Trainingsprinzip dahinter verstehen ist noch wichtiger, ich bin auch erst auf dem Weg dahin.
Ich mag nur keinen Plan, der alles bis ins Detail regelt , das hängt vielleicht zum einen damit zusammen, daß ich keine fixen Arbeitszeiten hab und zum anderen in meiner Laufklasse mir die Freiheit beim Training erlaube, ein wenig das Wetter zu berücksichtigen: daenn wenn es daheißt am Samstag stürmisch und Regen und am So. heiteres Wetter so werd ich den Longjog ohne einen Gewissensbiß von Sa. auf So verlegen und wenn es so wie jetzt bei mir extrem Glatteis ist, wird das Tempo das eines Regenerationsluafes sein und kein Tempolauf
ansonsten geb ich dir schon recht mit den allgemeinen Überlegungen zu r Planung

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Pfiat di :hallo: :hallo:

M@x


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und am Mars den Beagle suchen?

Moori
15.01.2004, 10:31
@viermaerker, @M@x,

ich glaube, daß ihr das jetzt ein bischen falsch verstanden habt.
Ich denke, daß mir auch Toronto zustimmt, daß ein Plan die Richtung vorgibt und ich den Wechsel zwischen Be- und Entlastung und Regenaration einhalte, denn wenn nur nach gefühl trainiert würe, dann wäre die Belastung leicht mal zuviel und ein Übertraining vorprogrammiert. Man muß so einen Plan schon etwas flexibel sehen, auch wenn er auf dem Papier so exakt und starr aussieht.
Ich z. b. hätte am Dienstag einen Tempolauf machen sollen über 10KM (plus 2 Ein und 2 Auslaufen). Wenn ich das gemacht hätte und wäre dabei nach Nordosten/Osten gelaufen, dann hätte ich wahrscheinlich einen KM-Schnitt "geflogen" der 1:30 schneller gewesen wäre als geplant:)) . Also Lauf auf Mittwoch verschoben und ein Supertolles Training gehabt. Hat richtig Spaß gemacht. Auch, wie M@x es beschrieben hat, daß wenn am Samstag Sch...wetter ist, dann lauf ich den Langen halt am Sonntag, oder vielleicht auch am Freitag, wenn ich am Samstag mit der Familie was anderes vorhabe.
Auch kann es vorkommen, daß ich einen lockeren regenerativen Lauf mal sausen laß, wenn es viel Schnee hat oder sonst nicht zum laufen ist, und dann das ganze auf dem Hometrainer absolviere.
Ich bin nicht so, daß ich mich zum Sklaven eines Planes mache, versuche aber schon diesen ziemlich genau einzuhalten um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Was mich jedoch interessieren würde ist nicht die Tatsache ob ein Plan Sinn macht, sondern was die erfahrenen Läufer von speziell diesem Plan für mich halten?
Ich denke doch, daß Toronto da was dazu sagen (o. k. schreiben:D ) könnte.


Servus Moorbilato




Niemals sollte man so tief sinken, um von dem Kakao, durch den man gezogen wird, zu trinken!
(Erich Kästner)

Toronto21
15.01.2004, 16:36
Was mich jedoch interessieren würde ist nicht die Tatsache ob ein Plan Sinn macht, sondern was die erfahrenen Läufer von speziell diesem Plan für mich halten?
Ich denke doch, daß Toronto da was dazu sagen (o. k. schreiben:D ) könnte.



Hört sich jetzt doof an, aber das fällt mir etwas schwer. Ich habe noch nie direkt auf einen HM hintrainiert, sondern einen HM nur als Vorbereitung zu einem Marathon gelaufen.


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Moori
15.01.2004, 16:43
Original von Toronto21:

Hört sich jetzt doof an, aber das fällt mir etwas schwer. Ich habe noch nie direkt auf einen HM hintrainiert, sondern einen HM nur als Vorbereitung zu einem Marathon gelaufen.






Hi, hi für mich ist das ja eigentlich auch schon die Vorbereitung auf den Berlin-Marathon.
Nein, aber mal im Ernst, du hast doch Erfahrung mit Plänen, ob M oder HM ist doch eigentlich wurscht. Es geht ja um das Verhältnis Belastung/Entlastung und Regeneration und der Aufbau über mehrere Wochen usw. und da kannst du doch bestimmt sagen ob die Struktur und auch das Tempo der Verschiedenen Einheiten im Verhältnis zur bisherigen Leisung und zur Zielzeit passt.


Servus Moorbilato



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Toronto21
15.01.2004, 17:10
Also, unter Vorbehalt.

Von den Wochenumfängen ist der Plan gut. Vom Verhältnis Belastung und Regeneration auch.

Was die Intervalleinheiten betrifft, finde ich das etwas üppig. 10x 1000m zwischen 4:40 und 4:45 ist schon recht fesch! Bist du darauf selber gekommen oder hast du das irgendeinem Buch entnommen? In meinen Pländen kommen solche Einheiten nicht vor.

Das geht dann eher Richtung

5x1000
3x3000
3x4000
3x5000

Einmal kommt bei mir 8x1000 vor, aber ich will ja auch unter 3 Stunden laufen.



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Moori
15.01.2004, 17:27
Ich hab mal vor nem Jahr nen "Anfängerplan" gehabt von nem Österreicher, da war diese Einheit drin, natürlich damals in entsprechend niedrigerem Tempo (5:40 - 5:45, wollte ja HM in 2 Std.) und hab es eigentlich gut verkraftet. Drum dachte ich mir mach ich das mal auch so.
Was hältst du von der Umstellung von 4 auf 5 Tage mit nem Tempolauf vor dem Langen. Das hab ich mal wo gelesen, daß das möglich ist, wenn die Regeneration danach paßt. Hoffe doch daß das o. k. ist.

Servus Moorbilato




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