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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich bin neu hier und laufe noch nicht lange!



choosy
02.01.2009, 01:17
Hallo Zusammen,

ich habe mich schon einige Wochen hier im Forum umgesehen, bevor ich mich heute entschlossen habe mich anzumelden.
Aus den Berichten konnte ich zum größten Teil entnehmen, dass hier alle schon länger laufen und ich dachte, ich werde wohl nur mit Fragen nerven, die vor mir schon 10000 andere gestellt haben. Aber das Risiko nehme ich in Kauf und würde mich sehr freuen, wenn ich trotzdem den ein oder anderen persönlich Tipp bekommen könnte :)

Ich habe im Herbst angefangen zu laufen, eigendlich um ein paar Pfunde loszuwerden, etwas für meine Gesundheit zu tun und mich zu entspannen. Seither laufe ich etwa 2 mal in der Woche für 30 Minuten. Außerdem bin ich seit Anfang Dezember 2mal eine Strecke von 7 km gelaufen und habe jedes Mal 58 Minuten gebraucht. Ich traue mich nur selten an diese Strecke, wie ihr seht. Ich habe mir zu Anfang ein Buch mit einem Trainingsplan für Anfänger gekauft, wie man 30 Minuten am Stück laufen "lernt". Tatsächlich habe ich das innerhalb einer Woche geschafft, ich bin einfach los gelaufen (getippelt trifft es wohl eher) und wollte dann gehen, wenn ich nicht mehr laufen kann. Von da an bin ich immer 30 Minuten durchgelaufen und verlängere nun meine Strecke immer mal um hundert oder zweihundert Meter, ohne mehr Zeit zu benötigen.
Nun mein Problem: In meinem Buch gibt es kein Übergangsplan, wenn man 30 Minuten durchläuft. Die Traininspläne für "danach" gehen immer automatisch davon aus, dass man quasi automatisch dann auch mehr laufen kann. Sollte das so sein?
Die 7 km bin ich immer am Wochenende gelaufen, nach der Arbeit fühle ich mich nicht fit genug.
Wie sollten mein nächsten Schritte aussehen? Sollte ich meine Laufzeit kontinuierlich verlängern, also künftig lieber regelmäßig 40 Minuten durchlaufen oder meine "Hausstrecke" immer Stück für Stück verlängern und dabei meine 30 Minuten versuchen zu halten, also an der Schnelligkeit arbeiten. Schaffe gerade etwa 4,3 Kilometer in 30 Minuten. Bin also auch nicht so schnell. Mein Ziel: Ich würde gern im September den 10 Kilometerlauf in Hamburg mitlaufen. :rolleyes: Weiß nur nicht, wie ich dafür sinnvoll trainieren soll.

Sorry, Text ist sehr lang, hoffe es quält sich jemand da durch und kann mir helfen :winken:

Liebe Grüße
Sandra

Hagen1979
02.01.2009, 07:05
Hi,
na das hört sich doch alles schon recht gut an, bin selber noch ein Anfänger und deshalb erspar ich mir mal lieber die Tipps an dich. Hier gibt es aufjedenfall genug erfahrene Läufer die dir gute Tipps geben werden. Denke aber das ein 10Km Lauf realistisch ist, habe mir den auch als Wk Ziel gesetzt...

aBo
02.01.2009, 08:22
Moin !

Willkommen hier im Forum erst mal !

Da du ja noch nicht so lange läufst empfielt es sich einfach nur locker weiter zu laufen und noch nicht am Tempo zu arbeiten.
Das Tempo kommt von alleine.
Sehr vernünftig von dir ist, die 7 km selten zu laufen, da du sonst mittel bis langfristig Überlastungen provozieren könntest.
Bänder und Gelenke brauchen oft sehr lange um sich an die Belastung zu gewöhnen obwohl deine Kondition sich vergleichsweise schnell steigert.

Gundsätzlich ist es einfach etwas "try and error". Versuche wie weit du gehen kannst ohne das deine Bänder und Gelenke schimpfen. Sobald das der Fall ist, nehm nen Gang raus und gehe oder breche lieber ab. Keine Ahnung ob du es schon machst, aber führe Lauftagebuch, da kannste immer alles relevante eintragen und hast einen guten Überblick über dein Training. Sowas ist auch ne gute Motivation wenn man mal Wochen zurück schaut und kann auch hilfreich sein wen mal der Bewegungsapparat Probleme macht um dessen Ursachen zu analysieren.

Viel Spaß weiterhin beim Laufen !

Alex

Andre396
02.01.2009, 08:53
Ich würde anfangen etwas Struktur in dein Training zu bringen. Du läufst 2 mal die Woche. Ich würde empfehlen diese Tage auf 3 zu erhöhen. Dann hast du immer noch nach jedem Lauf eine Pause von mindestens einem Tag, aber verbesserst dich deutlich besser.
Auf jeden Fall solltest du versuchen nicht alle Läufe gleich schnell und gleich weit zu laufen. Dein Training sollte einen längeren, langsamen Lauf beeinhalten, einen kurzen, schnellen und etwas dazwischen. Zumindest für die Anfangszeit. Später kann sich diese Verteilung entsprechend deiner Ziele verschieben.
Ich würde also erstmal überlegen was deine Standardlaufstrecke ist. Nahc deinen Angaben würde ich vermuten etwa 4 Km in 30 Minuten. Deine erste Trainingswoche würde also beispielsweise so aussehen:

Dienstag: 4 km in 30 min (7:30min/km)
Donnerstag: 4 km in 30 min (7:30min/km)
Sonntag 4 km in 30 min (7:30min/km)

nun beginnst du die Distanzen zu verändern. Wichtig für die Steigerung ist: nicht Länge und Tempo gleichzeitig steigern. Zuerst kommt die Länge der Läufe, dann das Tempo. Die Lauflänge sollte von Woche zu Woche nicht um mehr als 10% ansteigen.
Du versuchst jetzt als erstes den Lauf am Sonntag zu verlängern. Da du bereits 7 Km laufen kannst, habe ich die Steigerung etwas erhöht.

Dienstag: 4 km in 30 min (7:30min/km)
Donnerstag: 4 km in 30 min (7:30min/km)
Sonntag 5 km in 30 min (7:45min/km) Du läufst diesen Lauf langsamer, weil er länger wird.

So steigerst du dich weiter bis du bei 7 oder 8 Km angekommen bist. Von da an kannst du z.b. den Donnerstaglauf bei gleichem Tempo auch auf 6 Km zu erhöhen. Als nächstes wärst du bereit für ein wenig Tempo. Dazu kannst du versuchen die 4km in 7:15min/km zu laufen.

Ist vielleicht etwas lang geworden, aber ich hoffe dir geholfen zu haben. Wenn du dieses Prinzip anwendest, wirst du schnell dahitner kommen, wie es funktioniert und welche Einheiten dir gut bekommen. Außerdem wird deine Leistung deutlich schneller steigen.

hardlooper
02.01.2009, 10:19
Hallo Sandra :winken:



Sollte ich meine Laufzeit kontinuierlich verlängern, also künftig lieber regelmäßig 40 Minuten durchlaufen


Ja, die Idee ist gut! Im Endstadium wären 60 Minuten besser. :nick:



oder meine "Hausstrecke" immer Stück für Stück verlängern und dabei meine 30 Minuten versuchen zu halten, also an der Schnelligkeit arbeiten.


Eine interessante Variante. Mach das so! :daumen:



Mein Ziel: Ich würde gern im September den 10 Kilometerlauf in Hamburg mitlaufen. :rolleyes: Weiß nur nicht, wie ich dafür sinnvoll trainieren soll.


Was Du da geplant hast, ist schon sehr sinnvoll!

Bewährt hat sich übrigens ein dritter Lauftag pro Woche. Da gehst Du ohne Stoppuhr raus und läufst so, wie es Dir Dein Bauchgefühl vorgibt. Und wenn Du kein Bauchgefühl hast, hier die Wintervariante: Laufe zu Deiner Tante Frieda (wenn sie ihre Wohnung heizt). Im Sommer ins Freibad und wieder zurück.

Um das alles abzurunden: 10 Wochen vor Hamburg läufst Du 5 km volle Kanne. Ja, auch 10 km wären möglich. An dieser Zeit hängst Du dann Dein finales Training auf.

Wenn Du gesund bleibst und somit nicht gebremst wirst, sollte das klappen. :nick:
Zum Thema gesund bleiben: Alle 4 Wochen verharren, das heißt nichts draufsatteln, weder Tempo noch Kilometer; in der Folgewoche geht es dann normal weiter.

Knippi

choosy
02.01.2009, 13:05
Hallo!

Ich bin wirklich baff, so viele Antworten und Tipps zu bekommen - vielen Dank!

Einen dritten Tag einzubauen gestaltet sich vorerst etwas schwierig. Ich gehe derzeit zweimal in der Woche zum Aqua-Biking (Di. und Fr.). Ich habe aus euren Ratschlägen aber rausgehört, dass es unerlässlich ist. Ich werde den Vorschlag von André in Angriff nehmen und die Variante mal ausprobieren. Hört sich machbar an. :daumen:

Bisher hatte ich (Gott sei Dank!)noch keine Probleme mit den Bändern oder Knien, auch keinen Muskelkater. Bisher ist mir immer die Luft ausgegangen bevor ich meine Beine überlasten konnte. :frown:
Die 7 km bin ich in einem Tempo durchgelaufen, die Strecke ist auch weitestgehen eben. Meine Hausstrecke führt durch einen Wald und ist eher hügelig. Da gibt es Abschnitte die ich schneller laufe und welche die ich eher langsam angehe. Das variiere ich. Manchmal laufe ich die Steigungen möglich schnell, manchmal die ebenen Strecken. Bergab laufe ich eher immer gemäßigt, weil ich da komischer Weise zu Seitenstichen neige :confused:

Habe Urlaub und die letzten beiden Tage nichts getan. Aber ich schwinge mich gleich in meine Schuhe und starte einen Lauf nach Bauchgefühl! Außerdem war ich vorhin schon in der Stadt und habe mir einen Kalender gekauft. Ich nehme den Tipp auf und werde jetzt Lauftagebuch führen. Das motiviert mich jetzt schon :zwinker5:

Allen noch einmal vielen Dank. Ich freue mich auch über weitere Tipps. Hat so ein motivierendes Element.

So - ich lauf jetzt los!
Bis später :hallo:

Sandra

andreas927
02.01.2009, 13:33
Hallo Sandra,

Du hast doch als Anfänger alles richtig gemacht, ganz langsam anfangen, mein Tipp, mach ruhig so langsam weiter. Lasse Dich auf keinen Fall auf eine höhere Schnelligkeit ein, sondern bleibe bei dem Tempo, wo Du Dich wohl fühlst. Erst wenn Du (und kein anderer) der Meinung bist, es fordert dich nicht mehr, dann hänge ruhig bei dem gleichen Tempo ein etwas längeres Stück an. So wird das ganze schon Stück für Stück nach oben gehen.

choosy
02.01.2009, 17:31
Ich bin zurück!

Ich glaube mein innerer Schweinehund ist ein echter Schweinehund! Ich bin also locker losgelaufen - keinen Rundweg - leider. Wollte mal, wie vorgeschlagen, nach Bauchgefühl laufen. Also an der Weser entlang - immer geradeaus. Nach 20 Minuten meldet mein Kopf (der mit meinem inneren Schweinehund eng zusammenarbeitet) "Also Sandra-was du jetzt läufst musst du auch wieder zurück!" Also bin ich nach kurzer Zeit wieder umgekehrt und war somit 45 min. insgesamt unterwegs. Das ist grundsätzlich okay- ich fühle mich gut. Aber nicht mein Bauchgefühl hat hier entschieden, sondern mein Kopf. Grundsätzlich hatte ich nämlich noch Luft, aber wenn ich die Haustür quasi schon sehen kann, schaffe ich es nicht, die Strecke dann noch "künstlich" zu verlängern. Der Schweinehund will dann nach Hause :sauer:

Morgen muss ich für 3 Tage nach München. Die Laufsachen packe ich ein. Wollte immer schon im englischen Garten laufen :zwinker2:

Süße Grüße
Sandra

running bee
02.01.2009, 18:36
Hi Sandra,

ich laufe auch noch nicht so lange (ca. ein 3/4 Jahr) und hatte das gleiche Problem wie Du: ich bin mit einem Anfängerplan "30 Minuten durchlaufen" gestartet, und nachdem ich das gepackt hatte, fand ich keinen Anschlussplan.

Ich habe mich dann an die Tipps von Udos Seite gehalten, und da gibt es auch ein Beispiel, das mit einer Laufdauer von 30 Minuten startet und die 60 Minuten zum Ziel hat - und das hat wunderbar funktioniert - basiert allerdings auch auf 3 Lauftagen.

Schau mal hier: http://marathon.pitsch-aktiv.de/

Für mich war das optimal (danke, Udo!) - ich brauche halt immer irgendetwas "Planmäßiges" - mittlerweile manchmal eher, um mich bewusst zu zügeln, sonst würde ich wohl öfter zuviel des Guten machen, obwohl ich doch weiß, dass ich als Anfänger immer noch gefährdet bin bzgl. Gelenke, Sehnen usw.

Viel Erfolg

Biene

PS: stehe jetzt wieder vor dem gleichen (Plan-)Problem - wen jemand einen Tipp hat?

andreas927
02.01.2009, 21:31
Da hilft nur eins, ein bestimmtes Ziel aussuchen mit dem Motto, da will ich hin, und natürlich auch wieder zurück, so geht das dann auch mit den längeren Läufen. Wenn man doch einmal weiter weg ist, zur Not Handy mitnehmen, damit man abgeholt werden kann - ist nur sehr peinlich. Mir hatte dieses im letzten Jahr einmal so in rund 10 km Entfernung von zu Hause mit Magenschmerzen geholfen, ich wurde dann von meiner allerliebsten Frau abgeholt.

a-l-e-x
03.01.2009, 01:47
...Also bin ich nach kurzer Zeit wieder umgekehrt und war somit 45 min. insgesamt unterwegs. Das ist grundsätzlich okay- ich fühle mich gut. Aber nicht mein Bauchgefühl hat hier entschieden, sondern mein Kopf. Grundsätzlich hatte ich nämlich noch Luft, aber wenn ich die Haustür quasi schon sehen kann, schaffe ich es nicht, die Strecke dann noch "künstlich" zu verlängern. Der Schweinehund will dann nach Hause...

Hi Sandra,

Weder Dein Bauch noch Dein Kopf alleine entscheidet. Es ist immer ein Zusammenspiel von Wunschdenken, der momentanen Befindlichkeit, der Erfahrung und wahrscheinlich noch einigen Faktoren, die entscheiden, wie lange oder intensiv man mit gutem Gefühl laufen kann.

Wenn Du zu früh umkehrst, egal warum, dann hat das seinen Grund. Ganz banal könntest Du momentan einfach keine Lust haben. Dann ist das so auch in Ordnung. Was würde es bringen, Dich zu einer längeren Strecke zu zwingen, Du hättest das nächste Mal wahrscheinlich noch weniger Lust.

Vom Schweinehund würde ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen, der taucht eher auf, bevor es überhaupt losgehen soll und liegt lieber faul auf der Couch, als sich zu bewegen. Das ist bei Dir aber anscheinend nicht der Fall.

Wenn man am Anfang nicht richtig in die Gänge kommt, kann es meiner Meinung nach zwei Gründe geben. Entweder ist das Laufen nur Mittel zum Zweck und nicht interessant genug, so daß es Dich nicht aus sich selbst heraus motiviert kann. Nicht jeder muss Laufen klasse finden. Oder aber Du läufst noch nicht häufig genug, so daß Du Dich nicht richtig dran gewöhnen kannst.

Du solltest unbedingt einen dritten Lauftag pro Woche einfügen und schauen, ob sich dadurch Deine Probleme nicht von selbst lösen. Die Umfänge und das Tempo würde ich nicht wesentlich beachten. Lauf so, daß es ok ist.

viel Erfolg,

Alex

choosy
06.01.2009, 11:39
Hallo Alex,

du hast sicher recht. Die Überlegung, dass mein Kopf mir die "richtigen" Zeichen gibt, habe ich eigentlich gar nicht für möglich gehalten. Bisher ist es nämlich so, dass ich gar nicht wirklich einschätzen kann, was ich schaffe und was nicht. An manchen Tagen laufe ich meine "Hausstrecke" mit Leichtigkeit, manchmal bin ich froh, dass ich die Strecke gerade so geschafft habe. Es ist auch nicht so, dass ich schon von vornherein sagen kann, heute läufts gut. So habe ich manchmal die ersten 10 Minuten Probleme mit dem Tempo und der Atmung und plötzlich läufts wie geschmiert. An anderen Tagen ist es genau umgekehrt. Die Tatsache, dass ich bisher noch nie Schmerzen oder Muskelkater hatte, habe ich insgeheim auch ein bisschen negativ bewertet. Für mich bedeutete das irgendwie, dass ich mein Limit nie ausgereitzt habe. Nachdem ich hier aber schon unzählige Berichte über Beschwerden mit Bändern und Muskeln gelesen habe, habe ich es wohl einigermaßen richtig gemacht.

Aber es ist doch auch natürlich, dass ich wissen möchte, wieviel ich schaffen könnte. Der Tipp mit dem Handy ist daher ganz gut. Ich hätte dann nicht immer im Hinterkopf, dass ich plötzlich irgendwo in der Pampa stehe. Das werde ich wohl ab und zu mal ausprobieren, um zu sehen, wie weit ich komme.

Alles in allem werde ich meinen Weg weiter verfolgen und meine Haussttrecke kontinuierlich verlängern. Ich habe ja super Anregungen bekommen! :daumen:

Liebe Grüße
Sandra

User71678209
06.01.2009, 18:57
Hallo,

hier sind ja einige super Tips zu lesen, ich denke da werde ich mir auch ein paar von stibizen :D.
Ich laufe erst seit August, anfangs eher unregelmäßig, dann wegen 2 Erkältungen zeitweise überhaupt nicht und jetzt wieder regelmäßig etwa 3 mal in der Woche...
Leider bin ich auch eher noch eine Rennschnecke, d.h. ich würde gerne schneller, bin aber noch langsam, da meine Pulsuhr mich immer ausbremst.
Mein großes Ziel ist es im Dezember den Silvesterlauf mitzulaufen (11,2 km) und diesen unter einer Stunde zu laufen. Momentan brauche ich noch rund 50 min für 6 km, aber ich habe ja noch fast 12 Monate Zeit :daumen:.

Liebe Grüße und einen schönen Abend...:winken:

a-l-e-x
06.01.2009, 19:09
...Die Tatsache, dass ich bisher noch nie Schmerzen oder Muskelkater hatte, habe ich insgeheim auch ein bisschen negativ bewertet. Für mich bedeutete das irgendwie, dass ich mein Limit nie ausgereitzt habe...

Hi Sandra,

Limit ausreizen ist natürlich ein sehr interessantes Thema. Aber auf keinen Fall am Anfang, irgendeine überraschende Überlastungskacke bremst Dich dann ganz schnell für längere Zeit.

Mach einfach weiter nach Deinem Gefühl. Das mit dem dritten Lauftag würde ich aber ernst nehmen.

Viel Spass weiterhin,

Alex

choosy
14.01.2009, 10:28
Heute morgen regnet es bei -3 Grad. Auf dem Weg zur Arbeit (knapp 60km) habe ich schon zwei Autos im Graben gesehen und entschieden, ich nehm heut einen Tag Urlaub und bin nach 20 km wieder umgedreht. :nene:

Ich habe mich an euren Vorschlag gehalten und bin jetzt 3x pro Woche gelaufen. Dabei habe ich festgestellt, dass es mir schwer fällt, mich an einen Plan zu halten. Da ich ja einen Tag dazu genommen habe, wollte ich zunächst weder die Strecke noch die Laufzeit verändern. Es lief aber so gut, dass ich schon am ersten Tag meinem Plan nicht gefolgt bin und 55 statt 30 min. gelaufen bin. Dafür bin ich an meinem zweiten Lauftag nur 20 min. gelaufen. Obwohl es gut 10 Grad wärmer war, hatte ich Schmerzen beim Atmen und ich wurde gar nicht richtig warm. (Mein erster Abbruch :heul2: ) Der dritte Tag lief wieder richtig gut, aber wieder nicht nach Plan - bin 45 min. gelaufen. Am Montag hatte ich einen besonders stressigen Arbeitstag, dennoch habe ich nach 20 min. gemerkt, ich fühl mich noch super gut, so dass ich noch eine kleine Schleife drangehangen habe, wieder 45 min. gelaufen. Bin gespannt wie es heute wird. Noch regnet es und es ist glatt :frown: Gefühlsmäßig habe ich jetzt (glaub ich) die 45 min. drauf. Hatte noch keine Beschwerden oder so. Kann ich meinem "Bauch" trauen oder ist es sinnvoller doch strikt einem Plan zu folgen?

:hallo:
Sandra

a-l-e-x
15.01.2009, 02:28
...Kann ich meinem "Bauch" trauen oder ist es sinnvoller doch strikt einem Plan zu folgen?...

Hi sandra,

ich habe noch nie einen Plan verfolgt. Ok, ich gebe zu, ich würde schon mal gerne wissen, was passiert, wenn ich mich an einen Plan halten würde, hatte es mir sogar für einen Marathon im März fest vorgenommen. Aus Zeitgründen kann ich ihn aber nicht durchführen und bin auch nicht traurig darüber.

Nötig ist ein Plan sicher nicht. Ob und welche Art für Dich gut ist, wirst Du mit der Zeit herausfinden. Solange Du momentan aufhörst, wenn Du keine Lust mehr hast und verlängerst wenn Du Spass hast ist alles ok.

Im Zweifelsfall plädiere ich für: keinen Plan! Oder nur einen sehr groben, z.B. irgendwann 3 x die Woche 1 Stunde oder 10km oder beides laufen zu können. Das funktioniert auf jeden fall ohne systematischen Trainingsplan und macht Spass...

viele Grüsse,
Alex

choosy
15.01.2009, 20:40
Hi sandra,
.....

Im Zweifelsfall plädiere ich für: keinen Plan! Oder nur einen sehr groben, z.B. irgendwann 3 x die Woche 1 Stunde oder 10km oder beides laufen zu können. Das funktioniert auf jeden fall ohne systematischen Trainingsplan und macht Spass...

viele Grüsse,
Alex

Hallo Alex,

das hört sich gut an und so hatte ich es mir auch vorgestellt. Mein Ziel ist vorerst regelmäßig 60 min. bzw. 10 km einigermaßen locker laufen zu können und im September in Hamburg beim 10km-Lauf nicht Letzte zu werden.
Und bisher bin ich ja mit meinem Bauchgefühl auch ganz gut gefahren naja gelaufen :)

Danke Dir
Sandra

Mahong
15.01.2009, 21:54
Hallo Sandra,

ich verfolge das gerade alles mit großem Interesse. Und auch wenn ich selbst noch keine große Erfahrung habe, habe ich vielleicht doch auch einen kleinen Tip.

Ich selbst habe erst dann richtig angefangen meine Ausdauer zu verbessern, als ich mit Pulsuhr lief. Das ist hier ein riesiges Streitthema. Ich will es auch nicht verteidigen, sondern nur sagen, daß es für mich die perfekte Lösung war (und immer noch ist).

Ja. Man hat sein Laufthempo "im Gefühl". Aber weis man auch, wenn man die 75 % Herzfrequenz überschreitet?

Ich wusste es selbst nach 3 Monaten laufen noch nicht. Und als ich dann das erste mal eine Pulsuhr um hatte, mußte ich mich so bremsen - das kann ich gar nicht beschreiben. Aber ab dem Tag konnte ich anstatt 45 Minuten plötzlich 1:30 Stunde laufen (natürlich nicht schnell!).
Und als das plötzlich das dritte mal geklappt hatte, machte mir kein Kopf auch keine Spirenzchen mehr (von wegen: du bist schon 20 Minuten unterwegs!!), weil ich WUSSTE, das ich es kann.

Und die Geschwindigkeit ist jetzt dran. Eben mit höherer Herzfrequenz und Tempoläufen, Fahrtspiel etc.

Vielleicht wäre das ja auch ein Ansatz?

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deinem Vorwärtskommen aber vor allen Dingen ganz viel Spaß!

exilschwabe
15.01.2009, 23:34
Hi Sandra,

gibt es bei Dir denn gar keine Rundstrecke? Also ich finde Strecken, die man vor- und wieder zurückläuft, absolut tödlich für die Motivation/Ausdauer. Natürlich ist jeder anders eingestellt, aber so hast Du es ja auch erlebt. Musik hilft auch total.

Übrigens finde ich Training auf Geschwindigkeit auf dem Laufband wesentlich einfacher als draussen - leider! Ist halt nicht so schön. Ich hatte angefangen mit 5min lang bei 10km/h, länger ging nicht. Hab dann 3-4 mal in der Woche immer ein bisschen länger versucht und bin recht schnell auf 30min gekommen. Mein Puls war vermutlich astronomisch, hab aber keine Pulsuhr. Das Erfolgserlebnis war aber super. Danach konnte ich auch automatisch eine Stunde durchjoggen, eben langsam und locker, später dann auch schneller. Okay, das war alles sehr planlos und die Experten hauen mich vielleicht für solche Aussagen, aber bei mir hats gewirkt.

Darum finde ich, dass Du durchaus auf Deinen Bauch hören kannst und wenn Du Dich nach Anstrengen oder weiter laufen fühlst: mach es.

Grüssle Exilschwabe

aBo
16.01.2009, 07:43
Hallo,

hier sind ja einige super Tips zu lesen, ich denke da werde ich mir auch ein paar von stibizen :D.
Ich laufe erst seit August, anfangs eher unregelmäßig, dann wegen 2 Erkältungen zeitweise überhaupt nicht und jetzt wieder regelmäßig etwa 3 mal in der Woche...
Leider bin ich auch eher noch eine Rennschnecke, d.h. ich würde gerne schneller, bin aber noch langsam, da meine Pulsuhr mich immer ausbremst.
Mein großes Ziel ist es im Dezember den Silvesterlauf mitzulaufen (11,2 km) und diesen unter einer Stunde zu laufen. Momentan brauche ich noch rund 50 min für 6 km, aber ich habe ja noch fast 12 Monate Zeit :daumen:.

Liebe Grüße und einen schönen Abend...:winken:

Moin !

Lass die Pulsuhr weg, solltest du deine Pulswerte nur nach der Alterformel abgeleitet haben.
Wie du ja selber fest gestellt hast, bremst dich das Ding aus und verhindert wohlmöglich dein Wohlfühltempo zu finden. Wenn du das Ding mit nimmst, schalte es der Stopuhr wegen ein, mehr nicht.
Es wird vielen Anfängern nen Pulsteil verkauft, die das bei weitem nicht brauchen, geschweige denn Sinnvoll mit den Daten umgehen können. Ich weiss wovon ich rede, wir verkaufen Pulsuhren :D.

Grüße !

Alex

Zwergenkuss
16.01.2009, 08:34
Ich hatte mir auch so ein Teil aufschwatzen lassen. Vorher problemlos und locker gelaufen wie mir es gepasst hat.

Alterformel genommen. Losgelegt. Piep piep piep. Hä? Zu schnell? Was? Langsamer gelaufen. Bald eingeschlafen. So hat mir das jedenfalls keinen Spaß gemacht. Ok. Test : "Brechgrenze". Neu in die Pulsuhr eingegeben. Gelaufen. Ah. Schon besser. Aber immer noch viel zu langsam.

Im Endeffekt habe ich sie dann nur als Stoppuhr verwendet. Tja. Lehrgeld bezahlt. Evtl. brauche ich sie ja später noch einmal, aber als Anfänger fand ich das Ding einfach nur hinderlich.

Was mir dagegen wirklich geholfen hat, war ein Trainingsplan. Ich habe mir auch gesagt: "Lauf 3x die Woche 60 min". Das wird eintönig, langweilig... man bekommt immer weniger Lust.

Ein Trainingsplan sollte einen fordern. Etwas Ehrgeiz in einem entwickeln. Abwechslungsreich sein. Sonst kommt schnell Langeweile auf.

Weiterhin habe ich von "Hin - / Zurückstrecken" Abstand gewonnen. Ich laufe nun Rundläufe. Ich messe vorher (oder nachher) die Strecke aus, die ich laufen will. Das mache ich nicht mit GPS oder sonstigem Gedöns, sondern einfach mir google oder anderen Tools, wo man sich seine Strecken zusammenklicken kann.

Nachher ausmessen hat einen Vorteil: Ich laufe wie ich will... nach Lust und Laune. Am Ende weiß ich dennoch meine km-Anzahl. Mittlerweile kenne ich meine Strecken und kenne die Entfernung. Somit entfällt auch das.

Viel Spaß weiterhin wünscht auch ein neuer Neuling ;)

choosy
16.01.2009, 18:22
Hallo ihr Lieben,

wir haben tatsächlich eine Pulsuhr im Haushalt. Meine bessere Hälfte hat schon vor gut 5 Jahren angefangen zu laufen. Er hatte anfangs große Schwierigkeiten sein Tempo zu finden. Ihm hat es geholfen, sich bewusst zu machen, dass er viel zu schnell los rennt und deshalb schon spätestens nach 10 Minuten völlig fertig war. Für ihn war die Anschaffung der Tchibo-Puls-Uhr :zwinker2: wirklich ein Gewinn, sonst hätte er schon im Anfangsstadium aufgegeben.
Ich glaube, dass ich die (noch) nicht brauche, weil ich sehr rasch ein Tempo für mich gefunden habe, mit dem ich relativ schnell erfolgreich war, was die 30 Minuten durchlaufen angeht.
Mittlerweile schaffe ich ja auch schon ganz gut 45 Minuten zu laufen. Für dieses Wochenende wage ich mich zu dritten mal an die für mich knapp 60 Minuten-Strecke (55 min., 6,8 km). Die schaffe ich bestimmt auch wieder, aber danach bin ich ganz schön alle und ich traue mir die auch nur am Wochenende zu, also nicht nach der Arbeit. (und leider bin ich nicht so ein Crack, der morgens um 4 Uhr aufsteht, um dann zu laufen)

Ich wäre aber gern schneller. Dazu laufe ich jetzt immer mal 150 m schneller, bis ich das Gefühl habe, dass ich wieder einen Gang zurück nehmen muss. Mein Liebster meint, ich soll erstmal nur auf Ausdauer laufen, aber ich finde es spannender zu variieren. Die letzten Male bin ich auch jedes Mal andere Strecken gelaufen. Da ist es mir auch nicht aufgefallen, dass ich länger laufe.

Meinen MP3-Player habe ich immer dabei und dann lasse ich die Gedanken schweifen.

Diese Hin- und Zurück-Strecken liegen mir auch gar nicht. Meine Touren im Wald und Feld finde ich schöner. Da habe ich auch die Möglichkeit eben noch mal ne kleine Schleife anzuhängen.

Ich habe am meisten Panik, dass ich es im September nicht schaffe, meinen ersten 10 km-Lauf zu schaffen bzw. nicht im Ziel zu sein, solange das noch offen ist. Ich habe eigentlich keinen Zweifel, dass ich bis September die 10km schaffe. Aber wenn ich dafür 90 Minuten brauche, finde ich das zu "peinlich". In meinen "schlauen" Ratgebern steht halt immer was von 60 Minuten- und das für Anfänger. Das depremiert mich, weil ich sehe, dass ich das nicht so schnell schaffen werde. Und dann das ganze Zeug von Fersen-, Mittelfuß und Vorderfußlaufen; zudem gibt es bei jedem dieser Laufarten Vor- und Nachteile.
Und hier im Forum werden einige Mitglieder innerhalb weniger Monate zu Marathonläufern. Da mache ich doch was falsch.
Mein Megafehler lag schon mal in der Häufigkeit des Trainings. Von daher habe ich jetzt 3mal in der Woche Laufen auf dem Plan. Das klappt auch tatsächlich, obwohl ich Zweifel hatte, das unterzubringen, da ich ja noch zweimal in der Woche zum Aqua-Biking gehe. (und berufstätige Mutter bin) Aber meine beiden Männer unterstützen mein neues Hobby. :nick:
Uns ich merke, je fitter ich werde, desto mehr Spaß bekomme ich. Und dann mache ich mir weniger Gedanken, dann lese ich wieder was und ich mache mir wieder nen Kopf.
Das Lesen motiviert mich aber grundsätzlich auch immer wieder.

Von daher: Vielen Dank für die Unterstützung! Freue mich über jede Anregung :daumen:

Sandra

aBo
16.01.2009, 18:43
Hallo !

Du denkst zu viel nach :D !

Wenn du bei einem 10er unter ner Stunde ankommst, ist es zwar nett, aber es wird keiner im Ziel stehen und schimpfen wenn du langsamer bist.
Das wichtigste ist, das du Verletztungsfrei bleibst und Spaß hast.
Du hast noch Jahre vor dir und vieles ist möglich.

Lass dich nicht irre machen durch Vorfuss, Mittelfusslauf usw.
Solange du keine Probleme hast, lauf so weiter.

Bis September hast du noch massig Zeit und da packst du die 10km unter ner Stunde locker.

Finds toll das du so viel Spaß und Freude beim Laufen hast.

Grüße !

Alex

enni70
16.01.2009, 18:48
Hallo Sandra

Ich laufe auch erst seit 6 Monaten und habe auch ,wenn ich nach den Vorgaben gehe ,einen zu hohen Puls.Am Anfang ist der Ruhepuls bei 90 aber nach 200m schon auf 130 und geht dann weiter hoch auf durchschnittlich 177 .Ich mache Läufe bis zu 20 Km und bin eigentlich immer im hohen Bereich ,sonst könnte ich gleich gehen.Von einer Bekannten,die schon Jahre läuft ,habe ich gehört das ein Arzt Ihr gesagt hat das es halt Menschen gibt mit einem Hochpuls.Sie hat einen Ruhepuls den Ihre Freundin beim Laufen hat.Das ist natürlich ein bischen übertrieben aber jeder hat wohl seinen eigenen Puls bei dem er sich halt immer noch wohl fühlt.An meiner Uhr würde es nur piepen wenn ich den Polar OwnZone Bereich wählen würde.Vielleicht ist meine Atemtechnik auch verkehrt oder ich laufe zu schnell .Aber solange ich mich noch wohl fühle mache ich mir da keine Gedanken.

mfG

aBo
16.01.2009, 19:15
Hallihallo !

Wenn euch das Laufen mit Pulsmesser interresiert, schaut mal in den Post von "Running Bee" weiter oben, dort ist der Link zu U_d_o`s Homepage.
Unter "Themen für alle Läufer" - "Laufen mit Pulsmesser" ist ne Menge darüber zu lesen.

Alex

fertigen
16.01.2009, 19:19
Hi Sandra!

Mach Dich nicht durch das verrückt, was andere hier schreiben, welche Umfänge sie laufen oder wer wie schnell einen Marathon geschafft hat. Hol Dir hier Tipps und Anregungen, lese Dich ins Thema ein, aber halte Dir immer Deine eigene Leistungsfähigkeit vor Augen. Alles andere ist sekundär.

Ich habe mich z.B. vor meinem M-Debut im Herbst die letzten zwei Monate vollkommen verrückt gemacht. Aufgrund der Tatsache, dass einige User hier, die auch in meinem Leistungsbereich waren, deutlich höhere Umfänge gelaufen sind und ich mir deswegen schlechter vorbereitet vorkam, habe ich mich in den letzten vier Wochen richtiggehend abgeschossen.
Viel zu viele KM, zu viel Tempo - dafür musste ich dann am Tag X mächtig zahlen. :teufel:
Aber: So einen Fehler macht man auch nur einmal.

Alles Gute Dir und viel Geduld im Kopf und in den Beinen.
flo

running bee
16.01.2009, 22:00
Hi Sandra,

super, dass das mit den 3x pro Woche klappt!

Ich würde übrigens auch vom Training nach Pulsuhr abraten - ich habe eine, benutze sie aber auch ausschließlich zu informativen Zwecken HINTERHER bzw. als Stoppuhr - wenn ich danach trainieren würde, müsste ich wieder anfangen zu walken :-(

Ich fühle mich beim Laufen gut und relaxt, komme nicht ins Schnaufen - aber wenn ich mir hinterher den Durchschnittspuls anschaue, liegt der deutlich über den empfohlenen Werten (auch wenn ich die Ungenauigkeit einrechne, weil ich meinen Maximalpuls nicht kenne). Das ist mir aber ziemlich wurscht - wie gesagt ich fühle mich gut, das ist die Hauptsache :nick: Aber es ist motivierend zu sehen, dass der Durchschnittspuls bei gleicher Strecke so gaaaanz allmählich nach unten geht ...

@all

Sich nicht verrückt machen und an den Leistungen orientieren, die hier gepostet werden, ist eines - einen gewissen Ehrgeiz zu entwickeln, halt doch mal ein bisschen schneller zu werden oder länger laufen zu können, ist das andere ;-)

Ich finde es mega-beeindruckend, was viele hier alles schaffen, mache mir darüber aber wirklich keinen Kopf, die meisten laufen ja auch schon viel länger oder sind viel jünger und überhaupt bin ich eben ich.

Aber - wie mir heute passiert: ich wollte eigentlich einen ganz relaxten Lauf machen, endlich mal wieder ohne Angst haben zu müssen, auf die Schn*** zu fallen, weil alles weggetaut ist - und dann gerate ich in eine verstreute Gruppe Heimkehrer von der S-Bahn und mit meinen handlichen 1,60m habe ich mit meinem Zockelschritt NULL CHANCE gegen einen frierenden, dem Feierabend entgegensehenden und mit großen Schritten voraneilenden 1,80-Mann - DAS IST DEMÜTIGEND !!! :sauer::sauer::sauer: Ich musste einen kleinen "Zwischensprint" einlegen, um an ihm vorbeizukommen, hatte gleich den nächsten im Auge, dasselbe Spiel und mein relaxter Lauf war hin :frown: :heul2:

Nein nein nein, das passiert mir nicht wieder! Ab sofort wird der kürzeste Lauf wieder ein bisschen schneller angegangen oder - wie Du, Sandra - ich streue ein paar kurze, schnellere Strecken ein - und um die S-Bahn mache ich zur Feierabendzeit solange einen großen Bogen , bis ich ganz entspannt an ihnen vorbeiziehen kann:hihi:

Also ich finde, ein bisschen verrückt darf man sich dann schon machen ;-)

aBo
16.01.2009, 22:37
Hehe, sowas ist mir auch ein mal passiert.

Da merkt man richtig wie viele, die aus der S-Bahn kommen, vom IQ her auf Steinzeitniveau sinken und nur noch an sich denken :D.
ICH WILL HEIM, HEIM, HEIM....geht alle WEG !!!
Gehpause eingelegt und gut is :).

Alex