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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : letzten km im MRT laufen beim longjog wirklich sinnvoll??



runner612
12.09.2010, 12:45
hallo

ich hätte mal eine frage, ich laufe die letzten km beim long jog immer im MRT, das habe ich einmal gelesen u deswegen dachte ich das hört sich gut an.
BSP: 30km lauf, 25km "normales" longjog tempo und dann die letzten 5km im MRT.
nun meine frage bringt das etwas??? da man sich dadurch doch deutlich mehr auspowert wie wenn man "normal" weiterlaufen würde!

danke

Hennes
12.09.2010, 14:04
hallo

ich hätte mal eine frage, ich laufe die letzten km beim long jog immer im MRT, das habe ich einmal gelesen u deswegen dachte ich das hört sich gut an.
BSP: 30km lauf, 25km "normales" longjog tempo und dann die letzten 5km im MRT.
nun meine frage bringt das etwas??? da man sich dadurch doch deutlich mehr auspowert wie wenn man "normal" weiterlaufen würde!

danke

Klar, bringt das was. Guck doch mal bei GREIF nach zum Thema EB = Endbeschleunigung, da wird in der M-Vorbereitung erst die letzten 3km volle Pulle!!! (und nicht nur MRT) gelaufen und dann stückweise erhöht auf 6/9/12/15km bei den nächsten LALAs!

gruss hennes

kobold
12.09.2010, 15:30
Naja, nur dass Herr Greif das schreibt, heißt ja nicht automatisch, dass es gut ist! :D

Mangels M-Erfahrung darf ich ja eigentlich gar nicht mitreden. :P Nichtsdestotrotz behaupte ich jetzt mal: Man muss natürlich auch eine hinreichende Grundlage mitbringen, um eine Endbeschleunigung zu laufen. Wer die 30 schon im normalen Tempo nur mit Anstrengung hinbekommst, wäre IMHO mit einer Endbeschleunigung überfordert. Vielleicht würde er sie schaffen. Aber er würde sich mutmaßlich für ein paar Tage "abschießen".

Meine Faustregel wäre: Wenn man die 30 sicher im Griff hat, ist die EB sicher sinnvoll. Aber wenn die folgenden (Tempo-)Einheiten darunter leiden und langsamer oder kürzer gelaufen werden müssen, sollte man sich die nächste Endbeschleunigung besser für einen späteren Zeitpunkt aufheben, zu dem man dann hoffentlich ausdauernder ist und so eine Einheit besser wegsteckt. :nick:

vg,
kobold

RioLouco
20.09.2010, 12:50
Die Einheit wird als STARK FORMGEBEND beschrieben. Also eher etwas für die gezielte Vorbereitung in den letzten Wochen vor einem Marathon (oder evt. HM).

Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, was tatsächlich am Ende einer extensiv gelaufenen Einheit noch geht. zwei schnelle Kilometer schaden sicherlich nie. 15 km EB dagegen sind schon so hart, dass ich das nicht tun würde wenn kürzere Wettkämpfe anstehen oder ich nur im "normalen" Trainingsmodus bin. Damit kann man sich tatsächlich abschießen denke ich.

0815Runner
21.09.2010, 16:45
Wenn man 30-32 km im lockeren Tempo gut bewältigt, dann sind die letzten 5-8 km im MRT eine gute Sache. Damit trainiert man genau die nötige Tempohärte für den Marathon. Allerdings muss man dazu die 30+ km auch gut im Griff haben.

runner612
21.09.2010, 19:52
habe jetzt 2 x 30km läufe hinter mir und bin die letzten 5k immer in um 4:50/km gelaufen, MRT wäre 5:00/km, Zielzeit ist 3:30h
diesen sonntag (2wocchen vor wettkampf) laufe ich noch 35km und hier möchte ich auch die letzten 5k in 4:50/km laufen

zur info

CarstenS
21.09.2010, 21:54
habe jetzt 2 x 30km läufe hinter mir und bin die letzten 5k immer in um 4:50/km gelaufenNun, das ist bei Deiner HM-Leistung sicher nicht das, was sich die, die geantwortet haben, unter MRT vorgestellt haben. Das ist lediglich zügiges Dauerlauftempo. Dass Du den Marathon noch langsamer laufen möchtest, ist davon erst einmal unabhängig.

Gruß

Carsten

RioLouco
22.09.2010, 09:14
@Carsten: sehr gut aufgepasst... HM (allerdings 2009) in 1:26.

Damit müsste 3:10 auf jeden Fall drin sein, selbst bei defensiver Planung. Das ist ein MRT von etwa 4:30, wobei objektiv eher 4:20 angesetzt werden müsste. Die Pace 4:50 ist für Dich daher irgendwas zwischen MRT und normalem Dauerlauf. Jedenfalls nichts, was Dich umbringt.