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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zu Trailschuh



montero
16.09.2011, 22:08
Hallo allerseits,

ich laufe zwar schon seit einigen Jahren aber die Wege abseits der Straße habe ich bisher lediglich mit dem Mountainbike erkundet. Jetzt bin ich am überlegen mir Trailschuhe zuzulegen, da ich:

- das gerne mal versuchen würde. Wandern gehe ich auch gerne und irgendwie finde ich öfter den Reiz den ein oder anderen Pfad mal etwas schneller zu durchlaufen

- schon langsam an den kommenden Winter denke (und auch an den letzten zurückdenke mit Tiefschnee und nassen Füßen...)

Jetzt habe ich schonmal den ein oder anderen Schuh probiert und dazu hätte ich ein paar Fragen:

1. Anscheinden nimmt man es bei Trailschuhen nicht so genau mit Pronationsstützen, was ich auch verstehen kann, denn das relativiert sich ja im Gelände. Dennoch muss man hin und wieder ein paar Kilometer auf der Straße zurücklegen bis man den nächsten Wald erreicht. Sollte man da als leichter Überpronierer wie ich (Laufe auf der Straße aktuell den Saucony Pro Grid Guide) sich in seiner Strecke einschränken?

2. Wie viele Kilometer hält so ein Trailschuh aus? Gibts da grobe Aussagen oder Merkmale?

3. Ich hatte mal den Adidas Kanadia Tr 4 GTX an und fand den sehr bequem. Gibts dazu Erfahrungen bzw in wiefern eignet der sich für meine Absichten?

Danke euch schonmal :)

Gruß

montero

aBo
16.09.2011, 22:44
Hab von dem Kanadia die Gore-Tex Version vom letzten Jahr und den normalen hier. Beide sind vom Profil für Straße eher ungeeigent, vertragen aber wie der Neue den du anhattest auch etwas Straße.
Gore-Tex ist ja bekanntlich Wasserdicht was natürlich nichts bringt wenn du nasse Füße durch Schnee am Schaft bekommst. Dafür gits dann Gamaschen die in der Regel über den Knöchel gehen und man komplett trockene Füße hat wenn der Schnee tiefer ist.
Zumindest ich persönlich trage meinen Gore-Schuh nur ab Minusgraden da einfach der Schweisstransport nicht so toll funktioniert.
Wenn du den Schuh das Ganze Jahr tragen willst, nimm eher einen nicht-wasserdichten Schuh und kombinieren den gegebenenfalls mit Gamaschen im Winter.
Insgesamt überlege wie deine Wege beschaffen sind. Oftmals braucht es nicht mal einen Trailschuh und ein normales Profil reicht auch im Winter aus.

Bei den Kilometerleistungen wirst du sicherlich sehr unterschiedliche Meinungen lesen.
Da ich meine Trailschuhe nur im Winter trage, halten sie etliche Jahre. Großzügig geschätzt haben beide im ersten Winter grad mal 200-300 km drauf und sehen fast wie neu aus und fühlen sich auch noch so an. Wiederum aber alles eine Frage des Untergrundes, Körpergewicht und Laufstils.

Kurz gefasst. Wenn du vorsichtig einen neutralen Laufschuh in dein Training einbaust, passt sich langfristig dein Bewegungsapparat an und deine Muskulatur lernt selber die übermäßige Pronationsbewegung auszugleichen.

Alex

montero
17.09.2011, 18:20
Danke für die ausführliche Antwort!

Also mit Kälte hatte ich im Winter noch nie Probleme bei meinen normalen Laufschuhen, solange die Füße trocken geblieben sind. Nicht einmal im zweistelligen Minusbereich. Ich denke auch das man viele Wege mit normalen Laufschuhe gut bewältigen kann aber gerade jetzt im Herbst (Matsch) und Winter (Schnee) denke ich eben an eine solche Anschaffung. Auch wenn der Wald wieder voller Laub liegt ist eine etwas besser profilierte Sohle wohl nicht verkehrt (die Erfahrung durfte ich schon machen :wink:)

Einen Neutralschuh als Trainings- und Wettkampfschuh habe ich auch (Pearl Izumi Streak II), allerdings laufe ich damit selten über 10 km und auch viel schneller als ich es beim Trailrunning vorsehen würde. Vielleicht hat sich das ja auch schon positiv bemerkbar gemacht.

Ich werde mich morgen mal auf ein paar Trails wagen, die ich mit dem MTB bereits erkundet habe :)

poki
27.09.2011, 10:05
Ich laufe den La Sportiva Crosslite (feuchter, matschiger Untergrund, wenig Asphalt) und den Salomon Crossmax (trockener Untergrund, auch mehr Asphalt).
Zu vielen Dingen wurde ausreichend geschrieben. Die Abnutzung richtet sich nach dem Untergrund. Unvermeidbarer Asphalt und Kies nutzten meinen Crossmax schneller ab, als den Crosslite, den ich seit Sept. 2010 habe und viel öfter lief, aber eben im Winter und fast ausnahmslos auf Feld- und Waldwegen/Trails.
Der Crosslite ist niedrig gebaut und sehr direkt, kaum Dämpfung. Der Crossmax hingegen weicher und breiter, trotzdem gut im Downhill auf Steinen/Felsen und eben auf Asphalt.

Lokomotive23
27.09.2011, 12:50
Ich laufe zur Zeit den Asics "Gel-Trail-Sensor" und den Asics "Trabuco", beide mit Goretex-Membran.

Der Untergrund meiner Standard-Runde (8 km; 150 m Höhenunterschied kumuliert) ist sehr unterschiedlich: Asphalt, Verbundpflaster, grober und mittlerer Schotter, Kies, Sand, Wiese, weicher Waldboden und einige stark ausgewaschene Wege mit großen Steinen. Mit beiden Schuhen komme ich hier sehr gut zurecht. Der Sensor ist gefühlsmäßig etwas weicher abgestimmt. Ihn trage ich daher auch wenn ich mal längere Strecken laufe (12 und 21 km ebenfalls hauptsächlich Trail) oder wenn ich am Stadtlauf o.ä. teilnehme. Für eine kleine (6 km) aber sehr anspruchsvolle Runde, mit Felspartien, tiefen Abbrüchen und sehr steilen An- und Abstiegen nehme ich nur den Trabuco, da ich mich mit dem etwas standfester und sicherer fühle.

Ich habe zwischendurch auch mal einen Salomon getragen. Der war mir allerdings zu hart und hat mir Knieprobleme beschert.

Da ich das ganze Jahr über draußen laufe bevorzuge ich Schuhe mit Goretex und habe damit in jeder Hinsicht nur gute Erfahrungen.

Hier im Forum wurde vor kurzem folgender Link gepostet:

TRAIL- Trailschuhtest 2011 (http://issuu.com/bloodlet/docs/trailschuhtest2011)

dort findet man einen ganz aktuellen und sorgfältigen Test von Trail-Schuhen.

Gruß aus der Frankenalb

Norbert

hansnorbert
06.10.2011, 15:27
Hier im Forum wurde vor kurzem folgender Link gepostet:

TRAIL- Trailschuhtest 2011 (http://issuu.com/bloodlet/docs/trailschuhtest2011)

dort findet man einen ganz aktuellen und sorgfältigen Test von Trail-Schuhen.

Gruß aus der Frankenalb

Norbert

TOP- Danke:daumen:

--------------

Ich kann als trailschuhe INOV-8 und adizero-xt empfehlen. Salomon hab ich nur so schwere Dinger xa3, die gehen nur zum gassi gehen:)
wobei der adizero bei nassen Steinboden/Fels net so toll ist. eventuell bin ich aber auch vom inov8 zu sehr verwöhnt was den grip angeht:D

Der inov8 ist mit goretex und ich hab keine probleme mit schwitzen, wie alle anderen immer berichten:confused: Und bei der abnutzung kann ich keine unterschiede zu normalen laufschuhen feststellen, allerdings laufe ich nicht wirklich Trail. Mehr wald und wiesen und weniger durch felsschluchten:zwinker5:

wiesel
07.10.2011, 00:52
Hallo montero,

zu 1. Ein paar Kilometer Straße sind kein Problem. Du solltest die Frage nach der geplanten, übermässigen Nutzung stellen. Wenn Du mit dem Schuh überwiegend (größer 80 %) auf losem Untergrund unterwegs bist, dann passt ein Trailschuh auf jeden Fall und bietet neben den Vorteilen auf eben diesem Untergrund auch noch mehr Abwechslung für den Fuß.

zu 2. Lebensdauer: Bei dem Schuh entsprechender Nutzung genauso lange wie normale Straßenlaufschuhe, d.h. 800 - 1200 km (je nach Laufstil, Gewicht, Abrollverhalten, ...). Schuhe wie ein Salomon Speedcross aber auch ein Adidas Kanadia haben aber ein sehr eingeschränkt asphalttaugliches Profil und rubbeln sich auf Asphalt schnell runter. Da sind 800 km schon viel .... Da sind die Asics Trabucos und Co. dieser Welt die bessere Alternative um beides abzudecken. Die Frage ist nur ob Du das willst .... ein paar Kilometer Asphalt sind wie oben geschrieben nie ein Problem.

zu 3. Gute Frage. Je mehr Asphalt desto weniger lang wirst Du am Profil des Kanadia haben. Ansonsten ist der Schuh äußerst flexibel und bietet entgegen Deinem normalen Straßenschuh wenig Halt/Führung. Je mehr "richtiges" Gelände Du läufst umso unproblematischer wird es sein da dort der Fußaufsatz sehr unregelmässig erfolgt. Je eher sich Deine Ausflüge ins Gelände aber auf Waldautobahnen beschränken desto eher solltest Du auch auf die Stabilität im Trailschuh achten (wobei das nicht gleichbedeutend mit Stütze sein muss). Da Du aber auch im normalen Training mit einem relativ schwach gestützten Stabilschuh läufst, zudem mit einem neutralen Wettkampfschuh gut zurecht kommst(?) und wohl auch nicht täglich im Gelände unterwegs sein wirst(?) käme ein neutraler Geländelaufschuh sicher in Betracht. Auch hier gibt es stabilere und weniger stabile Varianten ohne Stütze. Alleine von der Nutzung neutraler Schuhe wird sich eine Überpronation in der Abrollbewegung aber nicht (wesentlich) verändern. Hierzu sind zusätzliche Kräftigungs- und Koordinationsübungen von Nöten.

Bliebe noch die Frage nach GoreTex oder nicht. Ich persönlich laufe selten länger als 3 Stunden am Stück und so lange halten es meine Füße auch im Winter aus wenn sie mal naß sind. Zudem schränkt der GoreTex-Schaft für mich den Einsatzbereich definitiv auf die kältere Jahreszeit ein (und damit auch den Trailschuh). Deshalb laufe ich mit Trailschuhen ohne Membran. Vom höheren Schuhgewicht und dem durch den festeren Schaft eingeschränkten Komfort ganz zu schweigen. Das solltest Du Dir ebenfalls überlegen.

Mit laufenden Grüßen Wiesel

trailmetty
09.10.2011, 20:16
Hallo montero,

selber bin ich prinzipiell Neutralläufer, wobei ich es auch so sehe, dass beim Trailrunning eine Stütze bei Überpronation nicht so wichtig ist wie auf Asphalt. So habe ich für's Gelände sowohl neutrale Schuhe als auch Schuhe mit leichter Pronationsstütze.

Ich muss sagen, dass ich nach einigen tausend Kilometern Trails mittlerweile absolut überzeugter Salomon-Fan bin. Für Matschwege und nasse Wiesen habe ich den grobstolligen, neutralen Speedcross 2 (296 g) mit wenig Dämpfung - der geht echt ab wie Schmitts Katze. Für normale Wald- und Wurzelwege sowie Schotterpisten und ein paar Asphaltanteile nutze ich derzeit den Salomon XT Wings - sehr bequeme Latschen, leichte Stütze, absolut trittsicher und nicht zu schwer. Beide Salomon sind ohne Goretex (zumindest den XT Wings gibt's aber auch mit).

Als GTX-Trailschuh habe ich noch den gemütlichen Asics Trabucco 13. "Ein Schuh, der einem den Trail erklärt..." hab ich mal darüber gelesen. Er ist auch echt narrensicher und ein guter Trail-Allrounder. Er hat auch eine leichte Pronationsstütze.

Morgen hole ich noch die neuen Salomon Speedcross 3 ab, die sollen noch einen Tick besser als die 2-er Version sein - bin gespannt...

Und schließlich hole ich für den Winter, wenn richtig Eis am Boden angesagt ist, noch von Icebug die Pytho2 BUGrip. Diese Schweden-Teile haben 17 Karbidstahl-Spikes - da gibt's auch bei Eisregen keine Ausreden mehr... ;)

Schließlich sind wohl auch die von Poki genannten La Sportiva Crosslite sehr empfehlenswert. Ich habe selber noch nicht geleaufen, aber alle Tests, die ich darüber gelesen habe, sind sehr positiv. Es müssen echt g**le Teile sein ;)

Jetzt viel Spaß bei der Qual der Wahl!

Grüße
Frank

viermaerker
09.10.2011, 21:32
Ich muss sagen, dass ich nach einigen tausend Kilometern Trails mittlerweile absolut überzeugter Salomon-Fan bin. Für Matschwege und nasse Wiesen habe ich den grobstolligen, neutralen Speedcross 2 (296 g) mit wenig Dämpfung - der geht echt ab wie Schmitts Katze.

ganz meine Erfahrung, allerdings noch nicht mit so vielen km auf dem Tacho.

Den Salomon Crossmax (neutrale Version, den gib's auch mit einer leichten Stütze) nehme ich für felsigeren Untergrund, bin allerdings den Zugspitz Supertrail auch mit dem Speedcross gelaufen - war ja nur wenig Fels:D.

Wie schon geschrieben wurde: Bei längerem Laufen auf Asphalt nutzen sich die groben Stollen halt schneller ab als im Gelände. Macht aber nichts - es gibt ja sooo viele neue Schuhe zu entdecken:D.
Beide sind auf nassem Asphalt recht rutschig.

Ich habe auch den Mizuno Harrier 2 und den Mizuno Ascend 3 im Einsatz. Gute Schuhe, gleiches Problem auf nassem Asphalt.

Für schnelle Einheiten im Gelände bei nassem Laub und nicht allzu matschigem Untergrund ist der innov-8 roclite 285 sehr zu empfehlen. Rattenscharfer Schuh, sehr minimalistisch, Sprengung nur 6 mm. Nur für schmale Füße geeignet.

Den Mizuno Cabrakan 2 (mit Membrane) habe ich auch, der kommt nur im Winter zum Einsatz, ist sehr komfortabel aber relativ schwer. Auf nassem Asphalt verhält er sich gutmütig.



Morgen hole ich noch die neuen Salomon Speedcross 3 ab, die sollen noch einen Tick besser als die 2-er Version sein - bin gespannt...
Frank

Geiler Schuh. Bin ich probegelaufen - aber auf meinen Speedcross 2 sind erst ca. 300km drauf.
Und das bunte Design des Speedcross 2 gefält mir bessr als die gelb-grüne Farbgebung des 3ers.

Auch von mir: Viel Spaß bei der Schuhwahl.

Walter

hansnorbert
13.10.2011, 01:28
Ich versteh das nicht.

Alles schwärmt von dem speedcross, jetzt hab ich den hier und irgendwie hab ich das gefühl ich hätte einen "klumpen" am Fuß. Er kommt mir irgendwie klumpig und schwer vor, dabei wiegt er genauso viel wie mein adizero xt... komisch, komisch :gruebel:.... aber er sieht schon scharf aus und ich liebe das schnürsystem... vielleicht sollte ich ihn doch mal laufen... oder doch wieder zurück schicken... hmmm...

woher kommt dieser speedcross hype...:confused:

sulimo
13.10.2011, 08:39
Ich versteh das nicht.

Alles schwärmt von dem speedcross, jetzt hab ich den hier und irgendwie hab ich das gefühl ich hätte einen "klumpen" am Fuß. Er kommt mir irgendwie klumpig und schwer vor, dabei wiegt er genauso viel wie mein adizero xt... komisch, komisch :gruebel:.... aber er sieht schon scharf aus und ich liebe das schnürsystem... vielleicht sollte ich ihn doch mal laufen... oder doch wieder zurück schicken... hmmm...

woher kommt dieser speedcross hype...:confused:

Bin auch hauptsächlich im Gelände unterwegs und somit nicht am Speedcross vorbeigekommen. Jedoch hatte ich damit nicht allzu lange eine Freude. Er sieht zwar giftig aus und sitzt gut am Fuß, jedoch ist er mir zu "schwammig". Vorallem beim bergablaufen hatte ich immer Angst umzuknicken, habe keinen guten Bodenkontakt. Trage ihn nur noch als Freizeitschuh.

lg, sulimo :hallo:

trailmetty
13.10.2011, 10:10
... irgendwie hab ich das gefühl ich hätte einen "klumpen" am Fuß...
...woher kommt dieser speedcross hype...:confused:

Dass es einen "Hype" um den Speedcross gäbe, wäre mir neu. Den sehe ich eher bei La Sportiva oder Inov8. Ich laufe (fast) ausschließlich im Gelände, und der Speedcross ist einfach der Trailschuh, der mich am meisten überzeugt. Er sitzt angenehm wie eine Socke, so dass man ihn kaum am Fuß spürt, und auf Matschwegen und nassem Gras finde ich, wie gesagt, den Grip phänomenal. Gefühlt (und nach Uhr) bin ich mit dem auf meinen Lieblinsstrecken auch eine Ecke schneller als mit anderen Schuhen.
Der einzige Kritikpunkt, den ich am Speedcross 2 hatte, nämlich dass die Ferse für meine Begriffe etwas hoch und schmal geschnitten ist, ist beim Speedcross 3 behoben: ich habe ihn seit Anfang der Woche und konnte feststellen, dass man selbst beim Lauf im Dunkeln mit Stirnlampe relativ bedenkenlos irgendwo hintreten oder - springen kann, ohne Angst vorm Umknicken zu haben.
Aber jeder hat halt andere Füße und läuft anders. Insofern hilft nur Ausprobieren...:zwinker2:
Insofern würde mich auch echt mal der Crosslite (La Sportiva) interessieren. Leider gibt es in weitem Umkreis kein Geschäft, wo ich ihn probieren könnte...

Grüße
Frank

Daniel_NRW
13.10.2011, 15:26
Ich laufe zur Zeit den Asics "Gel-Trail-Sensor" und den Asics "Trabuco", beide mit Goretex-Membran.

Ich mag den "kuscheligen" Gel Trail-Sensor auch, aber der hat keine Goretex-Membran.

Daniel

sulimo
15.10.2011, 21:53
Ist die Sprengung beim Speedcross 3 geringer als beim 2er? Vielleicht geb ich ihm ja nochmal eine Chance :zwinker5:
Was ist sonst noch "neu"?

LG, sulimo :hallo:

trailmetty
15.10.2011, 22:17
Ist die Sprengung beim Speedcross 3 geringer als beim 2er? Vielleicht geb ich ihm ja nochmal eine Chance :zwinker5:
Was ist sonst noch "neu"?

LG, sulimo :hallo:

Wie gesagt: hinten auch breiter, Stollensohle etwas anders, Gummi scheint mir auch widerstandsfähiger zu sein, so dass die Stollen hoffentlich nicht so schnell runter sind... Und - gaaaanz wichtig - die Tasche zum Reinstecken der Schnürung ist enger... ;)

viermaerker
15.10.2011, 22:59
Ich versteh das nicht.

Alles schwärmt von dem speedcross, jetzt hab ich den hier und irgendwie hab ich das gefühl ich hätte einen "klumpen" am Fuß. Er kommt mir irgendwie klumpig und schwer vor, dabei wiegt er genauso viel wie mein adizero xt... komisch, komisch :gruebel:.... aber er sieht schon scharf aus und ich liebe das schnürsystem... vielleicht sollte ich ihn doch mal laufen... oder doch wieder zurück schicken... hmmm...

woher kommt dieser speedcross hype...:confused:

Es gibt keinen "Speedcross Hype" - es gibt aber eine Menge zufriedene Benutzer.

Sowohl beim ZUT und beim ZST sind bestimmt 20% der Starter mit diversen Speedcross unterwegs gewesen, die nächsten 20% mit einem Crossmax.
Bei Läufen in Frankreich sind's noch mehr. Muss also wohl was dran sein an dem Schuh....

Wenn jemandem beim SpeedCross 2 die Ferse zu schmal geschnitten und das Profil nicht breit genug ist, der sollte mal den blutroten FellCross versuchen. Der ist zwar nicht fürs Gebirge geeignet, auf "normalem" Trail, bei (tiefem) Matsch oder auf nassen Wiesen usw. aber absolut zu Hause.

Walter

hansnorbert
16.10.2011, 21:16
Es gibt keinen "Speedcross Hype" - es gibt aber eine Menge zufriedene Benutzer.

Sowohl beim ZUT und beim ZST sind bestimmt 20% der Starter mit diversen Speedcross unterwegs gewesen, die nächsten 20% mit einem Crossmax.
Bei Läufen in Frankreich sind's noch mehr. Muss also wohl was dran sein an dem Schuh....

Wenn jemandem beim SpeedCross 2 die Ferse zu schmal geschnitten und das Profil nicht breit genug ist, der sollte mal den blutroten FellCross versuchen. Der ist zwar nicht fürs Gebirge geeignet, auf "normalem" Trail, bei (tiefem) Matsch oder auf nassen Wiesen usw. aber absolut zu Hause.

Walter

Ok,ok,

meine Wortwahl war nicht optimal :)

Er ist für mein SUBJEKTIVES Gefühl zu indirekt, ich mag lieber flachere/direktere Schuhe.

Auch beim Trail, zu Ultratrails kann ich nix sagen. Das gleich mal vorab, bevor die Ultras hier loslegen :zwinker2:

trailmetty
17.10.2011, 14:25
In der neuen Print-Ausgabe des Trail-Magazins gibt es nochmal eine gute Übersicht über die aktuellen Trailschuhe. Aber letztendlich führt am selber Ausprobieren kein Weg vorbei...
Grüße
Frank

trailmetty
02.11.2011, 21:50
So, Leute, gestern stand ein Päckchen von Racelite.de vor der Haustür, darin waren u.a. meine neuen ICEBUG PYTHO2 BUGrip Trailschuhe mit 17 Spikes aus Karbidstahl.

Eigentlich habe ich sie für den Winter gekauft, und da besonders für Tage mit Eisregen oder Strecken mit vereisten Flächen. So lange wollte ich aber nicht warten, also habe ich sie gleich auf einem knackigen Trail ausprobiert: rutschige Matschwege, feuchte, glatte Baumwurzeln, bemooste Felsen, usw. ...

Fazit: ich bin begeistert. So einen extremen Grip habe ich noch nicht erlebt. Gerade auf schmierigen Wurzeln ist bei Speedcross & Co. nämlich schnell Schluss mit der Haftung. Das Abrollgeräusch auf steinigen Wegen oder (zwangsweise) kurzen Asphaltstrecken ist natürlich gewöhnungsbedüftig, auch sollte man sie daheim nur direkt vor dem Verlassen des Hauses anziehen, sonst ist der schöne Eichenboden schnell ruiniert. Aber auf schmierigen Trails kann man es ordentlich krachen lassen, ohne Angst zu haben, sich auf die Schnauze zu legen. Und recht komfortabel und - für die Bauart - relativ leicht sind sie auch noch. Ach so, und trittsicher auch...

siehe: :: Welcome to ICEBUG :: (http://www.icebug.se)

Grüße
Frank

Siegfried
03.11.2011, 12:41
So, Leute, gestern stand ein Päckchen von Racelite.de vor der Haustür, darin waren u.a. meine neuen ICEBUG PYTHO2 BUGrip Trailschuhe mit 17 Spikes aus Karbidstahl.

Eigentlich habe ich sie für den Winter gekauft, und da besonders für Tage mit Eisregen oder Strecken mit vereisten Flächen. So lange wollte ich aber nicht warten, also habe ich sie gleich auf einem knackigen Trail ausprobiert: rutschige Matschwege, feuchte, glatte Baumwurzeln, bemooste Felsen, usw. ...

Fazit: ich bin begeistert. So einen extremen Grip habe ich noch nicht erlebt. Gerade auf schmierigen Wurzeln ist bei Speedcross & Co. nämlich schnell Schluss mit der Haftung. Das Abrollgeräusch auf steinigen Wegen oder (zwangsweise) kurzen Asphaltstrecken ist natürlich gewöhnungsbedüftig, auch sollte man sie daheim nur direkt vor dem Verlassen des Hauses anziehen, sonst ist der schöne Eichenboden schnell ruiniert. Aber auf schmierigen Trails kann man es ordentlich krachen lassen, ohne Angst zu haben, sich auf die Schnauze zu legen. Und recht komfortabel und - für die Bauart - relativ leicht sind sie auch noch. Ach so, und trittsicher auch...

siehe: :: Welcome to ICEBUG :: (http://www.icebug.se)

Grüße
Frank

Also ich zieh sie jetzt noch nicht an - so rutschig können die Wege im Moment gar nicht sein. Ich hoffe das die Spikes länger halten als bei den Asics. Sonst muss ich doch nach Schuhen mit Wechselspikes ausschau halten.

trailmetty
03.11.2011, 13:07
Also ich zieh sie jetzt noch nicht an - so rutschig können die Wege im Moment gar nicht sein. Ich hoffe das die Spikes länger halten als bei den Asics. Sonst muss ich doch nach Schuhen mit Wechselspikes ausschau halten.

War ja auch nur zum Ausprobieren...:zwinker5:
Richtig zum Einsatz kommen sie erst bei Eis!

Grüße
Frank

sulimo
10.11.2011, 21:36
Ich habe auch den Mizuno Harrier 2 und den Mizuno Ascend 3 im Einsatz...

Hallo Walter.

Was ist denn der Unterschied zwischen den beiden?