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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Achillessehne und Laufeinstieg



Starling
16.11.2011, 10:51
Hallo! :hallo:

Ich habe mich bereits am Morgen durch Threads zu AS-Problemen durchgelesen, jedoch ist ja doch jeder Fall individuell.

Bereits 2-3x hatte ich dieses Jahr leichte Probleme. Ein bisschen mehr gedehnt, Quarkwickel, die klassische Treppenübungen und nach ein paar Tagen war alles im Fluss.
Meine Triathlonsaison konnte ich somit ohne Probleme über die Bühne bringen. Vor 2 Wochen hatte ich beim Laufen erstmals leichte Schmerzen links. Donnerstags habe ich Spinning gemacht und Freitags bin ich im Flachen laufen gewesen. Dies musste ich nach 40 min. fast abbrechen aufgrund der Schmerzen. Mittags beim Einkaufen konnte ich fast nicht mehr gehen. Abends konnte ich dann erstmals knirschende Geräusche beim Bewegen der Sehne feststellen.:frown:

Montags daher gleich zum Orthopäden. Was es genau ist konnte/wollte er sich nicht festlegen. Ich solle ganz normal Sport weitermachen, Laufpensum jedoch runterfahren, keine Hügel, keine schnellen und langen Sachen. Zudem immer brav mit Kyttabalsam massieren.
Der gute Doc meinte in 8 Tagen sollte alles weg sein.

Tja, es ist natürlich immer noch da. Jedoch was so merkwürdig ist: Ich habe keinen Druckschmerz, keinen Anlaufschmerz, auch im normalen Alltag absolut gar nix.
Die Wadenhebeübung geht, aber ich merke dass was klemmt. Ich laufe seit 2 Wochen gar nicht mehr, halte mich nur mit Radfahren über Wasser. Hierbei merke ich auch dass links etwas ist, aber als Schmerzen würde ich das nicht bezeichnen. Beim Crosstrainer wiederum absolut gar nix zu spüren.

Soll ich weiterhin auf das Laufen verzichten und hoffen dass ich einfach bald gar nichts mehr merke oder sollte ich den Versuch wagen und mal laufen (dachte an anfangs 15 min.max). Da ich jedoch hügelig wohne kann ich hier nur auf der Laufbahn laufen. Das bin ich wiederum auch nicht gewohnt.

Woher das ganze kommt ist genauso fraglich. Habe meine Trailschuhe im Verdacht die nun doch schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. Außerdem vllt die Umstellung von 2 Monate Flachlaufen auf 2x die Woche hügelig.

Über Tipps wäre ich sehr dankbar.
Gruß Starling

diego7
16.11.2011, 12:32
Soll ich weiterhin auf das Laufen verzichten und hoffen dass ich einfach bald gar nichts mehr merke oder sollte ich den Versuch wagen und mal laufen (dachte an anfangs 15 min.max). Da ich jedoch hügelig wohne kann ich hier nur auf der Laufbahn laufen. Das bin ich wiederum auch nicht gewohnt.


Wie Du selbst schreibst, sind das sehr individuelle Geschichten. Ich würde an Deiner Stelle vorsichtig versuchen zu laufen. Dabei ein kleines Stück laufen und anschließend gehen und mal schauen, ob es schmerzt. Wenn nicht, einfach ein paar Abschnitte in der Art ausprobieren, nicht zu lange und auch nur ganz locker. Wenn das gut läuft, kannst Du am übernächsten Tag etwas steigern usw.
In den Schmerz reinlaufen würde ich nicht, aber extra lange pausieren, damit da auch ja nichts mehr ist, bringt aus meiner Erfahrung auch nichts. Einfach rantasten ...

Starling
16.11.2011, 12:53
Habe Angst da vielleicht irgendwas zu verschleppen. Andererseits spüre ich halt absolut gar nichts im Alltag, auch nicht bei Fußbewegungen etc.
Nur beim Sport durch ein Ziehen merke ich "hoppla da hängt was". Dann werde ich wohl mal noch die Woche zu Ende radeln und aufm Crosstrainer verbringen und mich dann am Montag mal ranwagen.