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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Knorpelschaden III. Grades Knie - War's das?



zappenduster
21.11.2011, 17:20
Hallo Leute,

Nach kurzen aber heftigen Knieschmerzen wurde ich vor 2 Wochen am Knie operiert, mit der Diagnose mediales Shelf Syndrom.
Bei der Arthroskopie zeigte sich dann leider ein Knorpelschaden III. Grades, was bei einem 27. Jährigen wohl ziemlich ungewöhnlich ist und für den Marathon natürlich auch keine schöne Aussicht ist.

Sicher könnt ihr euch vorstellen, wie niederschmetterend die Diagnose ist.
Ich habe neben der Entfernung der Plica noch Mikrofrakturierungen bekommen und bin jetzt mind 6 Wochen an eine Schiene gefesselt, die die Lateralflexion verhindert.

Zur Zeit bin ich schmerzfrei und kann radeln und alle Bewegenen außer springen/laufen etc. machen.

Mir ist klar, dass es schönere Dinge für einen Läufer gibt und meine "sportliche" Laufkarriere auch akkut gefährdet ist.
Mein Arzt hält sich noch so bedeckt und will wohl erstmal das Kontroll-MRT abwarten, bis er sich äußert.
Natürlich habe ich das Netz schon auf den Kopf gestellt, um wieder ein bisschen mehr Hoffnung zu bekommen.
Jetzt schreibe ich diesen Beitrag und erhoffe mir etwas mehr Feedback.

Kann man mit einem Knorpelschaden 3. Grades vllt doch noch Laufen (nur auf das Wettkampflaufen bezogen)?
Kennt ihr Läufer die mit einem Knorpelschaden schon länger Laufen? Habt ihr Literatur/Links etc. jeglicher Art zum Thema Knorpelschäden/Arthrose und Marathon

Über ehrliche, knallharte aber vltl auch aufbauende Meinung würde ich mich freuen,

liebe Grüße

Hannes

binoho
21.11.2011, 19:43
schau mal unten @frimipiso, der ist nach 3Jahren diesen Oktober nen 10er in 44:xx gelaufen.
Wie er dahin gekommen ist musst du schon per PN anfragen denke ich

trampler
21.11.2011, 20:15
Jetzt schreibe ich diesen Beitrag und erhoffe mir etwas mehr Feedback. Ich kann dir durchwegs Mut machen und ich bin mir sicher, dass du mit einem Knorpelschaden III.Grades weiterlaufen kannst - ich kann's nämlich auch - und bei mir ist das nur eine von vielen anderen "Baustellen".
Ich habe nach einem Jahr "Faulenzen" mit Gewichtszunahme im März diesen Jahres wieder mit leichtem Joggen begonnen und habe in den letzten 8 Monaten ohne irgendeine Verletzung 2300 km zurück gelegt. Hin und wieder habe ich ein leichtes Ziehen verspürt, das wars dann aber schon. Ich bin sehr vorsichtig mit Tempoeinheiten (max. Schwellenbereich) und achte dabei besonders auf meine Problemstellen. Ich hatte bisher nie soviel Spaß beim Laufen wie in diesem Jahr!
Ich habe große Hoffnung, dass es weiterhin aufwärts geht. Mein Traum ist, nächstes Jahr einige Ultratrails im Gebirge zu laufen. Im Bergablaufen oder -gehen sehe ich da schon eher ein Problem. Aber auch da werde ich mich vorsichtig herantasten.

In den Tannheimer Bergen gibt es eine leichte Kletterei und dort stand (steht) mit roter Farbe an der Schlüsselstelle geschrieben: "Nur Mut, Johann!"

Das gilt im diesem Falle auch für dich ...
Ich wünsch dir alles Gute!

Kurt

Rolli
21.11.2011, 20:25
Mensch! Was machst Du dann da...
Gute und schnelle Genesung!

Auf Deine Fragen hab ich leider keine Antworten.

Gruß
Rolli

GastRoland
21.11.2011, 20:44
...läuft Martina Hausmann (http://statistik.d-u-v.org/search_runner.php?sname=Hausmann,Martina ) schon lange keine schnellen Marathons mehr, dafür aber etwas länger (http://www.mainpost.de/sport/Wuerzburg-Neuer-deutscher-Rekord-fuer-Martina-Hausmann%3Bart786,4631982).

MfF
Roland

Paderadler
21.11.2011, 21:45
Ich würde die Diagnose genauer unter die Lupe nehmen.

Wenn sich um einen Isolierten Schaden handelt und der Rest des Knies in Ordnung ist ( die Plica zählt nicht) gibt es die Möglichkeit der

Knorpelplastik
Hier wird an einer gesunden Stelle außerhalb der Belastungszone Knorpel entnommen und sie wird in die Defekte Stelle eingepasst ( auch Mosaikplastik )

Knorpel Transplantation
Hier wird etwas Knorpel entnommen dann im Labor gezüchtet und 6-8 Wochen später wieder eingepflanzt an der Kaputten Stelle.

Ob man das machen kann und sollte hängt aber vom Befund ab, wenn du Interesse daran hast wirst du dich allerdings an eine Klinik wenden müssen die diese OP Methode auch anbietet. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen das eine Klinik die diese Methode nicht anbietet dir auch davon abraten wird.


ich hoffe es hilft weiter sonst schreib mir eine Mail.

MfG

Thomas

Fritz
21.11.2011, 23:03
Nach jahrelangen Beschwerden, etlichen Fehldiagnosen (ITBS usw) und dementsprechend nutzlosen Therapien wurde Anfang des Jahres ein noch relativ kleiner, lateral-tibialer Knorpelschaden IV. Grades bei mir entdeckt - übrigens erst im dritten CT. Im Februar hatte ich deshalb eine Arthroskopie mit Mikrofrakturierung, danach 5 Wochen Geh- und Belastungspause und anschließend noch 4 Monate Sportpause. Jetzt, ca. 9 Monate nach der OP, ist der Zustand erstmals besser als vor der OP, und ich kann wieder etwas laufen. Allerdings sind andere Sportarten mit stärkeren Dreh- und Sprungbelastungen wie Badminton/Squash, Ski-Fahren usw. weiterhin kaum möglich.

Ich werde noch ein paar Monate abwarten ob sich noch eine weitergehende Besserung zeigt, ansonsten werde ich mich nächstes Jahr wohl mal mit einer Knorpeltransplantation beschäftigen...

Irrot
22.11.2011, 06:26
Guten Morgen,

ich wurde 3 x mal am Knie operiert, zweimal rechts einmal links!! Zwischen 1993 und 2001!!

Bin im Oktober neue HM - Bestzeit in 1:33:xx Std. gelaufen.

Es geht also!!!

Nur mit Fußball, Tennis, Badminton (die Stop and Go Sportarten halt) habe ich meine Probleme!!

Hier gibt es aber noch mehrere Threads zu dem Thema, du kannst ja mal stöbern.

Falls Du noch Fragen hast kannst Du dich gerne melden!!

Gruß
Irrot

Lisa08
22.11.2011, 08:05
Hi,

ich habe auch einen 3. Grades und laufe, fahre Rad, gehe Wandern und Klettersteige und ins Fitness.
2 langsame Marathons hinter mir und letztes Jahr war ich beim APUT in der Staffel (30 Km/900 HM) dabei und beim Karwendelmarsch. Bergunter ohne Stöcke - immer.
Aber keine Sportarten mit Drehbewegungen, auch Skifahren lass ich lieber ...

OP vor ich glaub 3 Jahren, war ein Stück Arbeit bis ich beschwerdefrei war: Viel Radfahren in kleinen Gängen, viel Krafttraining und Hyaluronsäurespritzen, die letzten 2010, seither war nichts mehr.

Suche mal im Forum, da findest du genügend Infos :hallo:

Grüße

Lisa

Handballer
22.11.2011, 23:52
Hallo,

habe das gleiche Problem, ebenfalls Knorpelschaden 3. Grades. In beiden Knieen noch Kreuzbandrisse und im jetzt operierten Knie einen Korbhenkelriss, der entfernt wurde.

Auf die Frage ob Laufen wieder geht, kann man bestimmt mit ja antworten. Es stellt sich vielmehr die Frage ob dies sinnvoll ist oder ob man auf z.B. Fahrradfahren umschwenkt. Was kommt später? Ein künstliches Knie? Oder soll man nicht das gesunde Knie möglichst lange erhalten. Dies muss jeder für sich selbst entscheiden. Mein Arzt hat mir eine ACP-Therapie empfohlen. Bei einigen wenigen wird es wohl helfen. Genauso die beschriebene Knorpeltransplantation. Es sind alles versuche und es gibt keine verlässlichen Studien.

Spiro
31.12.2011, 09:11
dass ich mit meinem Knorpelschaden unter den Top 5 war die der Arzt im KH operiert hat.

Zum ersten Mal unter den Top 5 :-)
Spaß bei Seite.....bei mir wurde sogar offen operiert, riesen großes Stück Knorpel hat sich komplett gelöst. Wurde mit einer Knorpelknochentransplantation wieder geflickt.

Was ich damit sagen will , ich habe die höchste Stufe vom Knorpelschade und laufe OHNE Probleme (meistens Halbmarathon , aber auch die 42 Km)

Gut......mir kann niemand Garantieren wie lange , aber der Schaden wurde mir vor 13 Jahren diagnostiziert....und es läuft !!!!

ABER vielleicht kann mir jemand bei neinem neuen Problem helfen

Habe mir vor 10 Wochen das Wadenbeinköpfchen gebrochen und bin nach 6 Wochen Krankenschein und Gehstützen wieder arbeiten gewesen.

Jetzt habe ich schon 2 Wochen eine Schleimbeutelentzündung im gleichen Knie wo auch der Bruch war.
Wie lange dauert so ein Mist und was kann ich tun damit ich wieder laufen kann (bin schon 10 Wochen OHNE Sport aber dafür 5 Kg schwerer.

Habe dafür einen neuen Verein gefunden (Weight Watchers ) ;-)

zappenduster
21.05.2012, 17:53
Hallo,

Ich will hier mal ein kurzes Update geben, da mich die ein oder andere pn erreicht hat mit der Frage, wie es geht und wie meine Erfahrungen mit einem Knorpelschaden sind.
Zur Zeit bin ich gerade wieder dabei ein bisschen längere Distanzen zu laufen.
Seit der OP sind knapp 6 Monate vergangen und ich bin soweit eigentlich ganz zufrieden mit dem Verlauf.
Nach einer langen Reha mit Bewegungstherapie und viel Kraft/Stabilitätstraining und vor allem viel Radfahren ist das Knie noch nicht bei 100% aber langsam wird es.
Schmerzen habe ich eigentlich keine mehr, aber da ich merke, dass ich noch nicht sauber laufe, mache ich alles ein wenig gedrosselt und versuche vernünftig zu sein.
Die Form ist selbstverständlich im Keller ( wie anstrengend können bitte 10km sein ;) ).

Momentan sieht es so aus, dass ich nochmal einen Versuch wagen werde über die Halbmarathondistanz und dann entscheide, ob es Sinn macht oder nicht (vllt. auch die Marathonstrecke).
Was ich jetzt allerdings schon sagen kann: Laufen aus Spaß und 1-2x die Woche geht auch mit Knorpelschaden (zu mindest mit meinem), ob es auch wieder ambitonierter geht, wird sich zeigen.

Sollte irgendjemand noch Erfahrungen mit Knorpelschäde und Leistungssport haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch nochmals zu Wort meldet.

Liebe Grüße


Hannes

mega-flo
10.04.2017, 13:03
Hallo,

ich wollte dich mal nach dem Stand der Dinge bei dir fragen (ich hoffe du bist noch ab und zu hier Online)? Läufst du noch? Und irgendwelche Probleme?

Bin 34 und bei mir wurde vor zwei Wochen bei einer Operation wegen Lappenriss im Meniskus zusätzlich ein Knorpelschaden 3. Grades festgestellt. Der Arzt meinte, dass ich noch ein bisschen laufen kann, die 1. Physio- Frau meinte NEIN auf keinen Fall und der 2. Physio-Mann sagte, dass ich schon noch laufen könnte, mich aber schonmal auf ein künstliches Kniegelenk einstellen kann....nach 15 - 20 Jahren vielleicht....

Ich laufe seit ca. 15 Jahren regelmäßig 2 - 3 die Woche zwischen 5 - 10 km. Also keine Wettkampf oder so.

Bin jetzt leicht verunsichert ob ich weiterlaufen soll oder an die Zukunft denken sollte und alles bisschen schonen sollte.

Viele Grüße!

Krisrennt
10.04.2017, 14:40
Ich kapiere nach wie vor nicht, warum man einen toten Thread hochholen muss, anstatt einen eigenen zu eröffnen.

Der Threadersteller ist seit 03.12.2013 22:17 nicht mehr aktiv gewesen, seine Homepage wurde auch abgeschaltet. Von daher wird es wohl nur eine sehr geringe Chance geben, dass er deinen Beitrag lesen wird.

Aber um deine Fragen zu beantworten (ich bin aber kein Fachmann!) würde ich erstmal weiterlaufen. Du läufst 2-3 mal in der Woche zwischen 5-10 Km, keine Wettkämpfe, keine neuen Bestzeiten. Von daher sehe ich kein Problem, warum du nicht erstmal so weitermachen sollst wie bisher, du hast ja keine Beschwerden.

kobold
10.04.2017, 15:35
Ich kapiere nach wie vor nicht, warum man einen toten Thread hochholen muss, anstatt einen eigenen zu eröffnen.

Der Threadersteller ist seit 03.12.2013 22:17 nicht mehr aktiv gewesen, seine Homepage wurde auch abgeschaltet. Von daher wird es wohl nur eine sehr geringe Chance geben, dass er deinen Beitrag lesen wird.

Wenn "mega-flo" einen neuen Faden eröffnet und seine Frage gestellt hätte, hätte womöglich jemand anderes ihn auf die Foren-Suchfunktion bzw. den alten Faden hingewiesen. Ich zumindest finde es top, wenn jemand Neues sich vor der Eröffnung eines eigenen Fadens im Forum umschaut und guckt, ob es bereits relevante Fäden zum Thema gibt. Ob er dann einen neuen Faden eröffnet und auf die alten Fäden verlinkt ("Das hab ich schon gelesen ...") oder einen alten Faden ausgräbt und sich dranhängt, ist mMn Geschmackssache.:nick:

@topic: Auch ich bin kein Fachmann, nur Meniskus-Patientin mit Arthrose Grad II im Knie. Für mich habe ich aus den Infos von Ärzten und Physios sowie angelesenem Zeugs den Schluss gezogen, dass ich in moderatem Rahmen weiter laufe, solange keine massiven Beschwerden auftreten. Wichtig ist:
- Das Knie muss unbedingt viel und regelmäßig bewegt werden - Nichtstun beschleunigt den Verlauf der Arthrose genau so (wenn nicht schlimmer) wie Zu-viel-Tun.
- Bei Belastung kommt es auf die Art der Belastung an; da muss man individuell schauen, was man verträgt. Ich vertrage z.B. gleichförmiges Laufen auf ebenem Untergrund schlecht, Laufen auf wechselndem Untergrund dagegen sehr gut, selbst bei profilierten Strecken.
- Reduktion des Laufens auf weniger / kürzere Einheiten und Kompensation durch Alternativsport wie Radfahren, Schwimmen und Aquajoggen kann helfen, bei vergleichsweise geringen Umfängen relativ viel Leistung rauszuholen (Orientierung am Tria-Training kann da hilfreich sein). Natürlich käme man in der M-Vorbereitung nicht ohne lange Läufe aus, aber sehr viel Basisausdauer kann man mit Alternativsport aufbauen.
- Ja, irgendwann im späten Erwachsenenalter geht es möglicherweise nicht ohne Gelenkersatz. Aber man weiß jetzt noch nicht, wie sich die therapeutischen Möglichkeiten bis dahin weiterentwickeln. Und wie oben geschrieben: Nichtstun macht es schlimmer. Nur auf eine Zukunft als Ultraläufer würde ich nicht unbedingt setzen.

VG,
kobold

Unheard
10.04.2017, 17:42
Total unelaboriert: Ich halte das Laufen für keinen Faktor, der eine Arthrose begünstigt [im Gegensatz zu manchen Ballsportarten, die das Knie vergewaltigen].

juergen.tb
12.04.2017, 07:20
Hallo Mega-flo,

möchte mich deiner Frage gerne bei sehr ähnlichen Voraussetzungen anschließen,
bin 33 und habe gestern den folgenden MR Befund erhalten und habe morgen dann Termin beim Arzt.

Zur Vorgeschichte, habe ich mir das Kreuzband im besagten Knie einmal 2005 gerissen und operieren lassen,
und dann 2009 erneut gerissen, dann aber nicht mehr unters Messer gelegt.
Hatte mit diesem Zustand die letzten Jahre wenig Probleme, unzählige Halbmarathons und in den letzten beiden Jahren
auch je einen Marathon absolviert.

Dann kam es bei der buchstäblichen letzten Skiabfahrt der Saison zu einem blöden Sturz mit schlimm verdrehtem Knie,
seitdem habe ich doch Schmerzen, die aber auch von Woche zu Woche etwas weniger werden.

Mit dem diagnostizierten Knorpelschaden bin ich sicherlich die letzten Jahre schon herumgelaufen, neu wird eben der Riss am
Innenmeniskus sein. Bin gespannt was der Arzt sagt, möchte das Laufen aber keinesfalls aufgeben.

Gruß Jürgen

zimbo68
14.04.2017, 17:39
Hallo Jürgen,

mit Interesse und Mitgefühl habe ich deinen Bericht gelesen, bin ebenfalls ein Leidgeplagter was die Themen "Knorpelschaden" , "operierte Kreuzbandruptur" und im Moment chronische Knieprobleme anbetrifft. Nächste Woche habe ich noch mal einen Termin zum MRT, dann weiß ich mehr bzw wie schwer der Grad meiner Beschädigung ist.

Aber zu dir, was hat denn dein Arzt bei deinem gestrigen Termin gesagt ?

Sportliche Grüße
zimbo

juergen.tb
15.04.2017, 09:12
Hi Zimbo,
danke für dein Mitgefühl und schon mal alles Gute für deine Untersuchung und Diagnose.

Also im Zuge der Befundbesprechung haben wir den Befund gezweiteilt:
Der Korbhenkelriss im Innenmeniskus ist die direkte Folge des Skiunfalls, damit sind auch die leichten Schmerzen beim Laufen an der Knieinnenseite geklärt. Und obwohl ich vermutet hätte, dass der Arzt mir damit zu einer Athroskopie rät, meinte er wenn es mir möglich ist mit geringen Schmerzen bereits jetzt wieder Strecken um die 10km zu laufen, wäre dies nicht unbedingt nötig. Am gerissenen Meniskus würde dadurch nichts schlimmer und die OP kann bei schlimmer werdenen Beschwerden noch jederzeit durchgeführt werden.
Soll einfach in nächster Zeit die Umfänge reduzieren und seine Empfehlung ist auch öfters mal aufs Rad auszuweichen.

Der Knorpelschaden macht dem Arzt im Hinblick auf mein Alter doch etwas Sorgen, aber der ist nunmal so wie er ist und daran kann man wohl auch nicht ändern, auch hier lediglich der Verweis das Radfahren wesentlich schonender für das Gelenk wäre.
Nun trage ich diesen Knorpelschaden sicher schon längere Zeit mit mir rum, er wurde halt nur jetzt im Zuge des MR diagnostiziert,
bin die letzten Jahre ca. 2.400km/Jahr gelaufen und hatte eigentlich kein Problem mit dem Knie.

Interessieren würde mich in diesem Zusammenhang auch mal, welches Ergebnis herauskommen würde, wenn hier jeder Läufer im Forum ein MR machen lassen würde, und nicht als Folge akuter Schmerzen unter dem Motto: Haben wir nicht alle ein wenig einen (Knorpel-)Schaden?

In 1 Monat habe ich nochmal Kontrolltermin, bis dahin werde ich das Laufen auf 2x wöchentlich und ohne Tempo-Einheiten beschränken und mich zusätzlich ab und zu aufs Rad schwingen. Wenn das immer mehr Schmerzfrei möglich ist, bin ich vielleicht nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Gruß

zimbo68
24.04.2017, 09:34
Letzte Woche hatte ich ebenfalls ein MRT, das Ergebnis ist nicht ganz so schlimm wie ich befürchtete.

Leichte Entzündung der Patellasehne und entzündliche Mitreaktion der Schleimbeutel unter der Kniescheibe. Hier und da noch ein Erguss, aber die positive Nachricht, kein wesentlicher hyaliner Knorpelabrieb.

Das erleichtert mich etwas, bin ja auch "schon" 49 Jahre alt und einige Meter in meinem Leben gelaufen, auf knapp 3.000km/Jahr komme ich auch.

Da ich vor 2 Wochen eine Laufanalyse machen lies (bei einem Sportorthopäden) werde ich den Trainingsplan den ich dort mit auf dem Weg bekommen hatte weiter umsetzen, u.a. Stabilisations- und Koordinationsübungen, Abduktoren weiter kräftigen, den Vastus Mediales sowieso und in meinem Fall, da das Verhältnis Beinbeuger zu Beinstrecker nicht stimmig ist, den Beinbeuger etwas mehr zu stärken.

Dir weiterhin gute Besserung!