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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Urlaubstour



Roller-luetti
20.06.2012, 21:38
Liebe Gemeinde, ich melde mich aus dem Urlaub zurück: Via Claudia Augusta, wie zu Pfingsten immer wieder dem ein oder anderen erzählt, von Füssen nach Venedig: 850 km in 16 Tagen, div. Höhenmeter...17 Kilo Gepäck, und immer noch Lust zu rollern!!
Eine tolle Strecke, immer wieder geniale Abschnitte und kein Tag verging an dem ich nicht Fragen zum rollern beantworten musste. Auf der Norbertshöhe am Reschenpass wurde ich gar nach einem Foto gefragt; aber nicht etwa um den Passbezwinger zu fotografieren sondern mich mit Roller :-))). Leider hatte ich kein Infomaterial dabei, kann das nur empfehlen. Es soll zur selben Zeit ein weiterer Rollerfarher am Brenner gesehen worden sein...ist er jemanden bekannt??


lütti

schlichtfraeser
21.06.2012, 07:26
Moin Lütti,

wollt Dich schon anmailen und nach dem Stand der Tour fragen.....hört sich ja super an.

Bist Du jeden Tag gefahren? Oder gab's auch Ruhetage?
Wie lang waren denn die Etappen so, rechnerich so 50Km pro Tag?

Alles ohne Knie- und sonstige Probleme?

Freue mich auf August, hoffe Du bist dabei. Dein Trainingsvorsprung ist allerdings frappierend....:nick:

Gruß,
Tobias

jodi2
21.06.2012, 20:14
Fotos, Fotos, Fotos!

Roller-luetti
22.06.2012, 19:38
Moin Lütti,

wollt Dich schon anmailen und nach dem Stand der Tour fragen.....hört sich ja super an.
Es war eine super Tour. Wettermässig war es mässig :-) Ab und wann Regen, hagel, Wind von vorn, und Hitze in Venedig (42 Grad in der Sonne)

Bist Du jeden Tag gefahren? Oder gab's auch Ruhetage?

Als alter Trainer hatte ich natürlich Ruhetage verordnet. Diese wurden dann aber zu Ausfahrten ohne Gepäck genutzt.

Wie lang waren denn die Etappen so, rechnerich so 50Km pro Tag?
Das längste waren 76 Kilometer an einem Tag

Alles ohne Knie- und sonstige Probleme?
Das Knie hat immer mitgemacht, das Bein (Ursache Ischias) funktioniert auf dem Roller sowieso; Spazieren gehen fiel aus.

Freue mich auf August, hoffe Du bist dabei. Dein Trainingsvorsprung ist allerdings frappierend....:nick:
Mal sehen ob ihc nächste Woche das Zeitfahren mitmache, dann aber auf jedenfall Üerprüfung der Form am 15.7 in Senftenberg (42 km). Ziel: unter 1.40
Und die Berge fliege ich mittlerweile hoch .....:-)))) den Reschenpass von Martina bis Norbertshöhe habe ich in 45 minuten gemacht (immer bitte Bedenken das ich jede menge Übergewicht hatte).
Das ist eigentlich das einzige gewesen was störnend war. Wenn wir mal wieder den Weg suchten, und ich den Roller hin und her schieben ider gar wenden musste, kippte der Roller immer nach vorn. Es half dann als ich den Bogen raus hatte und immer den Fuss auf dem Trittbrett hatte.

Gruß,
Tobias


gruss detlef

PS. laut Garmin hatte ich einen max. Speed von 71,7 km/h!!!!!!!!!!!!!!!!! trotz ungünstiger Aerodynamic :-)

Das war Obergeil. Leider ist mein Kickbiken besser als die Qualitäten als Videofilmer.

Roller-luetti
23.06.2012, 22:01
So sah der Roller vor der Fahrt aus. Vorn einen handelsüblichen Gepäckträger mittels Adapter bombenfest befestigt. Daran 2 Backroller Taschen und eine 24l Tasche quer, dazu noch eine Lenkertasche für die Kamera. Am unteren Flaschenhalter steckte die Werkzeugflasche, oben habe ich eine Klemmung für eine Trinkflasche montiert. Allerdings hat die eine Füllung nie gereicht. Nur beim Rangieren hatte ich mit dem Übergewicht vorn zu kämpfen. Bei langen Rollpassagen hatte ich sogar das Gefühl, das wenn das Gewicht erstmal in Bewegung war, alles ganz einfach rollte. Mehr Fotos mit mir kann ich erst später geben. Als Reifen habe ich Marathon Schwalbe Racer genommen. Die haben mich nicht im Stich gelassen.

http://forum.runnersworld.de/forum/asset.php?fid=12668&uid=58822&d=1340481255
http://forum.runnersworld.de/forum/asset.php?fid=12669&uid=58822&d=1340482049
http://forum.runnersworld.de/forum/asset.php?fid=12670&uid=58822&d=1340482250

HansB
23.06.2012, 23:19
Das Problem mit dem Rangieren kenne ich. Da viel Gewicht vorne und zum Teil vor der Achse liegt, reicht manchmal schon ein kleines Hindernis, um beim Schieben des Gefährts das Hinterrad zu lupfen. Wohlgemerkt: Nur dann, wenn man nicht auf dem Trittbrett steht. Bei normaler Fahrt vertragen sowohl der XH als auch der Mibo Geroy und, wie jetzt bewiesen, auch der Kostka diese Menge und Masse an Gepäck, lediglich auf dem Vorderrad angebracht, doch erstaunlich gut.
Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, den Roller gar nicht mehr zu schieben, wenn nicht ein Fuß auf dem Trittbrett steht. Das beugt unliebsamen Überraschungen vor.

Hans

jodi2
24.06.2012, 08:02
Die Aufnahme von vorn sieht furchterregend aus...:klatsch:
Da denke ich dann doch eher an etwas Gepäck hinten oder einen Anhänger.
Die zwei Backroller und die Lenkertasche, ok, aber dazu noch das Monster oben drauf? Ich schließe daraus: Zelturlaub?
Aber von hinten/mit Dir drauf sieht es dann wieder ganz human aus...:D

Freund Dieter ist derzeit ähnlich in Norwegen(!) unterwegs und dürfte die gleichen Erfahrungen bezüglich "lupfendem Hinterrad" gemacht haben. Er ist allerdings etwas weiter als Ihr zwei vom Idealgewicht und bezüglich Zuladung seiner Zweiräder stets recht schmerzfrei, da werden auch mal zu den 17-20kg Gepäck für eine paar Tage noch 10kg Einkäufe draufgepackt, dazu kein XH sondern Alukickbike, ich hoffe, er kommt ohne Rahmenbruch wieder...

Aber obwohl alter "Roller-Gepäck-Hase" hab ich nicht ganz verstanden, was Ihr mit Schieben&1 Fuß auf dem Trittbrett meint... Wenn ich schiebe, laufe ich mit beiden Füßen neben dem Trittbrett, wenn ich einen Fuß dauerhaft auf dem Trittbrett lasse, kommt dabei ein Art Hüpfen bzw. eben Rollern heraus...:confused:

Ich selbst wollte im Herbst mal ein langes Wochenende mit Crossroller und mittelgroßen Rucksack in einem Mittelgebirge machen und da von Hütte zu Hütte bzw. fester Unterkunft machen. Und wenn das gut geht (hab noch keine größeren Touren mit größerem Rucksack gemacht) nächsten Jahr vielleicht mal eine Woche mit besserer Hälfte, ich mit Backrollern, Lenkertaschen und mittlerem Rucksack und Betty nur mit Lenkertasche und dann feste Unterkünfte, mal sehen...

Gruß
Jo

HansB
24.06.2012, 09:09
Aber obwohl alter "Roller-Gepäck-Hase" hab ich nicht ganz verstanden, was Ihr mit Schieben&1 Fuß auf dem Trittbrett meint... Wenn ich schiebe, laufe ich mit beiden Füßen neben dem Trittbrett, wenn ich einen Fuß dauerhaft auf dem Trittbrett lasse, kommt dabei ein Art Hüpfen bzw. eben Rollern heraus...:confused:

War ein wenig ungenau ausgedrückt, also: Statt nebenher zu gehen, so, wie man es vom Rad gewohnt ist, belaste ich das Trittbrett mit einem Fuß. Rollern kann man das noch nicht nennen, eher schiebendes Rangieren. Wenn das Hinterrad nämlich erst einmal hoch kommt, bewegt sich die ganze Fuhre um den Lenker herum, und das ist weder ein schöner Anblick noch problemlos zu korrigieren.

Hans

HansB
29.07.2012, 16:14
130281302913030Hallo zusammen,

in diesem Jahr fuhren meine Frau und ich - sie auf dem Rad, ich auf dem Roller - den Bodensee-Königssee-Radweg und weiter über Salzburg und Passau bis Regensburg. Insgesamt 1150 km in 21 Tagen, die Etappen lagen zwischen 35 und 105 km pro Tag. Ist halt ein ständiges Auf und Ab, und auf manchen Strecken gewinnt das Wort Radwandern wieder seine ursprüngliche Bedeutung. Rollern und wandern/schieben nennt sich "wallern".

Grüße von Hans

ich stehe lieber
30.07.2012, 10:52
Auch wir beiden haben unseren Urlaub gemeinsam verbracht (mein RaceK und ich). Start in Füssen (oder besser österreichische Grenze) bis hin nach Flensburg (dänische Grenze). Insgesamt waren es etwa 1.100 Kilometer in neun Tagen - pannenfrei! Leider war das Wetter überdurchschnittlich mies.

HansB
30.07.2012, 15:48
Du meine Güte, mehr als 120 km pro Tag im Schnitt sind wirklich gut.
Ist die Ferienstraße Alpen-Ostsee eine für Radfahrer ausgewiesene, oder bist Du hauptsächlich auf normalen Straßen unterwegs gewesen?

Grüße von Hans

ich stehe lieber
30.07.2012, 18:38
Das Foto mit der Alpen-Ostsee-Straße fand ich nur recht passend. Ich habe mich an Radwanderkarten orientiert und häufig die Landwirtschaftlich genutzten Wege neben den Landstraßen genutzt. Die sind recht gut ausgebaut und angenehm zu rollern. Die kürzeste Strecke war zwischen Bad Kissingen und der Thüringischen Grenz - 62km. Das Wetter war einfach zu schlecht und mein Körper verweigerte mir die Kooperation. Die anderen Strecken waren dementsprechend länger. Bis etwas mehr als 140km am Tag.

Aber deine Tour sieht auf den Bildern auch sehr verlockend aus. Bitte mehr davon.
Ich schreibe gerade meinen Reisebericht. Wenn ihr mögt werde ich hier eine kürzere Fassung davon einstellen.

RheinBergRoller
30.07.2012, 18:59
Ich schreibe gerade meinen Reisebericht. Wenn ihr mögt werde ich hier eine kürzere Fassung davon einstellen.
:nick:

ThomasBS
30.07.2012, 18:59
Auf jeden Fall wollen wir deinen Reisebericht lesen. Habe schon mit Genuss deine Fotostrecke genossen.

cachebiene
30.07.2012, 20:14
:nick::nick::nick:Lesen wollen.

MollePeLa58
31.07.2012, 06:16
Tja, es kommt ziemlich Neid auf. Werde jetzt bissi (ca.1Std.) rollern gehen, dann muß ich noch mit Barney (Hund) ca 45min gehen. Aber schöne Fotos !!!
Bis dann und IMMER WEITER ROLLERN !

Chris1965
31.07.2012, 20:04
Reschpekt!!!!!!:daumen::daumen::daumen:

hook55
02.08.2012, 18:23
Hallo "ich steh lieber",
Respekt für die große Tour.
Es schaut nach recht wenig Gepäck aus, hast Du in Hotels übernachtet?
Darf man nach einer Gepäckliste fragen? Was hat Dir unterwegs gefehlt, was hast Du unnötig mit herumgeschleppt?

Schöne Grüße
Axel

ich stehe lieber
06.08.2012, 10:53
Eigentlich hatte ich fast zu viel mit. Da ich in Hotels und Jugendherbergen übernachtet habe, konnte ich mir mindestens 4kg Campingausrüstung sparen. An meinem ausführlichen Bericht schreibe ich noch, den bekommt ihr aber in Kürze.

Hier die nötigsten Dinge: 3 Hosen (1 kurze-, 1 knielange- und 1Trekkinghose), 4 Shirts (2 ohne Arm und 2 T-Shirts), 1 Badetuch + 1 Handtuch (Microfaser), 1 Regenjacke, 3 Paar Socken, Unterwäsche, etwa 10 Radwanderkarten, Erste Hilfe Päckchen, Flickzeug, Pumpe, 4 Ersatzschläuche, Taschenlampe... und viele Kleinigkeiten. Nur die Ersatzreifen hatte mein Mann im Auto. Die wollte ich nicht auch noch mitnehmen. Zwei Shirts und einen Ersatzschlauch für das Vorderrad hätte ich zu Hause lassen können. Dafür wären mir Ärmlinge lieber gewesen.

maaak
27.08.2012, 08:26
Hier findet sich auch Martinas gesamter Bericht und noch mehr Fotos: Durch Deutschland (Fuessen-Flensburg) @ tretroller-portal.de (http://www.tretroller-portal.de/o_O/index.php/leben-menue/durchd)

ich stehe lieber
06.09.2012, 11:25
Sorry für diejenigen, die meinen Bericht in diesem Forum vermissen und noch darauf warten. Er ist einfach zu lang geworden. Es hätte diese Seiten hier zu sehr strapaziert, daher bleibt er im Tretroller-Portal. Viel Spaß beim lesen :love2:

speenga
06.06.2013, 15:54
Hi allerseits :) !
Ich weck den Thread nochmal auf...

Nachdem meine Familie beschlossen hatte, Pfingsten Venedig anschauen zu wollen, habe ich mich hier an die Reisebreichte erinnert und fand die Idee - inklusive Weg dorthin - klasse. Seeeltsamerweise mochte sich meiner Begeisterung, die Alpen mit selbstangetriebenem Zweirad zu überqueren, keiner anschließen :confused:. Aber sie haben mir netterweise (inklusive Anreisetag) neun Tage familienfreie Zeit geschenkt, mich nach Füssen gebracht und später mein Gepäck für den Venedig-Stadtbummel mitgenommen mit garantiertem Roller(er)-Rücktransport :daumen:

Dank Unterkünften in Privatzimmern und Hotels (und ich-stehe-lieber's Packliste) konnte ich gegenüber roller-luetti stark gewichtsreduziert ganz genüsslich rollern - insgesamt ca 630km mit >8000hm. Die Wolken haben in der Woche schon einiges von dem abgeworfen, was derzeit als Hochwasser so massiv Probleme bereitet (ein Tag mit 6°, gefühlt eisigem Dauerregen und Schnee bis fast zum Pass runter im Brentatal - und der doppelte-Handschuhe-und-buff-Reserve aktiviert), aber die meisten Tage war es überwiegend trocken bis wunderbar sonnig.

15095 15096 15098 15099 15097

Kurz: war herrlich!!!

Teffmann
07.06.2013, 20:55
Chapeau!

Roller-luetti
22.06.2013, 12:52
Dann doch wieder mit dem Roller.
Knapp 500 flache Kilometer. Zunächst war der Plan über Polen nach Stettin zurückzufahren, aber bei dem Wetter konnten wir dem Sandstrand nicht wiederstehen.
Und dann war da noch das: in Bildern!!
Peter Kagerer live! :-) 15224
Als wir so irgendwo an der Promenade langfuhren, saß da plötzlich der Peter auf der Bank.
Auf Usedom machte er Pause auf dem Weg zum Nordkap...ein halbes Jahr wird er unterwegs sein.

Kloster Chorin und Schilderwahn1522515226

]Montage der Go Pro; perfekt!
1522815229

Markusch
22.06.2013, 14:19
Hast du mit der GoPro auch Videos gemacht und kann man sich die Videos irgendwo ansehen? Würde mich sehr interessieren :-)

Gruß Markus

Roller-luetti
22.06.2013, 15:07
Hast du mit der GoPro auch Videos gemacht und kann man sich die Videos irgendwo ansehen? Würde mich sehr interessieren :-)

Gruß Markus

logisch! Aber die würde ich erst noch bearbeiten wollen. Ich habe eigentlich jeden Tag ein paar Meter gefilmt und möchte nun einen kurzen Film aus den Stücken zusammenschneiden und ein paar Texte drunter setzten. Habe mich aber bisher mit Videobearbeitung nicht beschäftigt. Kennst du oder jemand ein einfach zu lernendes Programm das auch noch kostenlos zu haben ist?
Ansonsten wird es bis zum Winter damit dauern....

Markusch
22.06.2013, 17:48
Für HD-Videos fällt mir da leider nichts kostenloses ein. Vor dem Problem mit einem einfach zu verstehenden Videobearbeitungsprogramm stehe ich auch noch. Evtl. kannst du dir die ein oder andere Demo runter laden und es so mal probieren. Die 4 großen Programme, die ich kenne sind: MAGIX Video deluxe, Sony Movie Studio, Pinnacle Studio, Adobe Premiere elements

Gruß Markus

Roller-luetti
22.06.2013, 18:01
jetzt muss ich nur noch jemanden finden der mir den Film macht :-)

ich stehe lieber
22.06.2013, 22:35
Cool, ist Roller-Reisen etwa ansteckend? Diesen Virus wird man nicht mehr los, wenn man es erst einmal ausprobiert hat. :zwinker2: Ich freue mich auch schon riesig! Ich freue mich jetzt schon auf eure Reiseberichte! :D

Markusch
23.06.2013, 09:30
Ich bin auf jeden Fall infiziert. Mein neuer XH4 ist auch schon fertig mit Gepäckträger, etc. ausgestattet worden. Jetzt fehlt mir nur noch ein paar Ausrüstungsgegenstände und dann kann es nächsten Monat hoffentlich auf meine erste große Tour gehen :daumen:

Roller-luetti
23.06.2013, 10:47
dann nimm dir unbedingt ein paar Info Flyer mit. Ich habe immer ein paar in der Lenkertasche und gebe die auch schon mal ungefragt heraus...

Roller-luetti
23.06.2013, 10:52
Cool, ist Roller-Reisen etwa ansteckend? Diesen Virus wird man nicht mehr los, wenn man es erst einmal ausprobiert hat. :zwinker2: Ich freue mich auch schon riesig! Ich freue mich jetzt schon auf eure Reiseberichte! :D
Ja, aber was ist anders als bei Radreisen? Letzlich nur die Art der Fortbewegung. Die Blicke und Fragen sind irgendwann immer gleich. Aber ich schreibe immer Tagebuch und kann daraus ein paar Geschichten übernehmen. irgendwann....:-)aber keien Zeit. möchte ja trainieren.
Und da Brüggen nun im Oktober stattfindet werde ich die Urlaubstour: Brixen-Maribor (Drauradweg) - Graz - Wien wohl auch rollern.
Zeitraum ab 20.8.für 3 Wochen. ca. 600 km.

ich stehe lieber
24.06.2013, 15:10
Ja, aber was ist anders als bei Radreisen? Letzlich nur die Art der Fortbewegung.
Stimmt, eigentlich besteht der Unterschied nur darin, dass wir ohne Sattel und Pedalen unterwegs sind. Für mich aber ist es eine ganz andere Art zu reisen, da der körperliche Anspruch (trotz aller Trainingskilometer) noch immer ein anderer ist. Ich finde die Herausforderung, eine Distanz mit einem Tretroller zu bewältigen, ist größer. Wenn ich die 1.000km durch Deutschland mit dem Fahrrad bewältigt hätte, wäre ich vermutlich abgestiegen, hätte mich kurz gefreut und wäre zur Tagesordnung über gegangen.

@ Markusch: Wo rollert es dich denn hin im Urlaub?

Roller-luetti
24.06.2013, 20:36
Stimmt, eigentlich besteht der Unterschied nur darin, dass wir ohne Sattel und Pedalen unterwegs sind. Für mich aber ist es eine ganz andere Art zu reisen, da der körperliche Anspruch (trotz aller Trainingskilometer) noch immer ein anderer ist.

<<<Auch für mich ist das Tourenrollern eine vornehmlich sportliche Angelegenheit.

Ich finde die Herausforderung, eine Distanz mit einem Tretroller zu bewältigen, ist größer. Wenn ich die 1.000km durch Deutschland mit dem Fahrrad bewältigt hätte, wäre ich vermutlich abgestiegen, hätte mich kurz gefreut und wäre zur Tagesordnung über gegangen.

<<<dito! :-)
in Sachen Bericht werde ich es mal auf die Kontakte unterwegs ausrichten.
Das ist es was mich am Rollern eigentlich wirklich reizt. Ich muss niemanden ansprechen um ihn kennenzulernen. Das wird durch den Roller erledigt. Und mittlerweile lege ich es auf Gespräche regelrecht an. Dadurch sind wir übrigens 2011 nach Chicago eingeladen worden. Und! wir waren auch da!!!!

Patina
24.06.2013, 20:55
Ich bin auf jeden Fall infiziert. Mein neuer XH4 ist auch schon fertig mit Gepäckträger, etc. ausgestattet worden. Jetzt fehlt mir nur noch ein paar Ausrüstungsgegenstände und dann kann es nächsten Monat hoffentlich auf meine erste große Tour gehen :daumen:

@Markusch

Hättest Du nicht Lust unsere Tretrollerbildergalerie mit einem "großen" Bild deines XH4 incl. Gepäckträger, etc. zu bereichern?

Markusch
25.06.2013, 09:07
@ Patina: Ist in Planung. Ich warte aber noch auf besseres Wetter um meinen Roller perfekt in Szene zu setzen :D Wenn ich mir allerdings den Wetterbericht für Düsseldorf ansehe, wird das wohl noch was dauern :frown:

@ich stehe lieber: Sorry, ich hatte deine Frage völlig überlesen. Ich möchte nächsten Monat den Emsradweg entlang rollern. Allerdings nur von Emden nach Rheinberg. Ab da schlage ich mich dann über einen großen Schlenker durch Deutschland (und auch ein Stückchen durch Holland) zurück nach Düsseldorf. Ich hatte die Tour schon letztes Jahr geplant, aber dann wegen 2 Wochen Dauerregen und leichten zweifeln im letzten Moment abgeblasen. Das hatte mich allerdings immer geärgert, weshalb ich es jetzt unbedingt nachholen möchte. Ansonsten überlege ich mir noch den Rheinradweg vom Bodensee nach Düsseldorf zu rollern und ich habe mir beim letzten Büchermarkt ein Buch über die Jakobswege in Deutschland gekauft. Es gibt also mehr als genug zu rollern :D Allerdings wollen meine Liegeräder auch noch bewegt werden :zwinker4:

ich stehe lieber
25.06.2013, 10:48
Liegeräder...? Das machst du doch im Schlaf :D

Hört sich gut an. Eine weitere Empfehlung ist der Weserradweg, er gehört mit zu den Top 3 in Deutschland. Ich bin ihn nur von Minden nach Bremen gerollert - schade eigentlich. Er ist landschaftlich schön, sehr ruhig und gut zu berollern. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es entlang des Weges auch überall. Ich denke ich werde ihn noch einmal bis hoch an die Nordsee fahren.

Patina
18.07.2013, 13:13
@Markusch das Wetter müsste jetzt ja passen :daumen:

Ich wollte daher noch mal die Bitte um Bilder erneuern.

Hättest Du nicht Lust unsere Tretrollerbildergalerie mit einem "großen" Bild deines XH4 incl. Gepäckträger, etc. zu bereichern?

Markusch
18.07.2013, 13:36
Das Wetter ist wirklich super. Fast schon wieder ein bisschen zu warm :wink: Ich hab deine bitte auch nicht vergessen und bei meiner letzten Tour auch 2, 3 Bilder gemacht. Ich versuche heute Abend mal ein Bild einzustellen.

Gruß Markus

HansB
24.07.2013, 18:34
Hier ein paar Bilder von 20 Tagen zwischen Ostsee, Harz und Berlin.
Ach ja: Den Harz nicht unbedingt mit Vollgepäck fahren. Ich jedenfalls nicht.

Grüße von Hans

Alleweder
27.07.2013, 18:35
möchte ab 18.08. den Berlin -Usedom Radweg fahren.
Für Insidertips wär ich dankbar.
@HansB:vielleicht können wir uns bei dieser Gelegenheit mal treffen :)
Grüße aus dem tropischen Süden
Uwe

HansB
28.07.2013, 18:04
Hallo Uwe,

ich würde mit der S-Bahn bis Bernau rausfahren und mir dieses Stück sparen, es sei denn, Du willst aus der Stadt so langsam rausfahren.
Der Umweg bzw. die Alternativroute über Niederfinow und Kloster Chorin lohnt sich.
Treffen gerne, der 18.8. ist allerdings schon dicht. Melde Dich doch, wenn Du Genaueres weißt.

Grüße von Hans, auch aus dem Süden zurück, auch schwitzend

Roller-luetti
29.07.2013, 08:21
Ich sehe das genauso wie Hans. Wenn du am WE aus Berlin rollern möchtest, geht das noch, aber unter der Woche würde ich das nicht empfehlen. Am Finowkanal entlang und bei Triangel campen ist ein muss. Du solltest Zeit für Usedom einplanen, es gibt viel zu sehen, auch oder gerade ausserhalb des Einzugsgebietes der Kaiserbäder. Wenn dann noch Zeit ist, über Swinemünde nach Stettin? Wir hatten sie (die Zeit) in diesem Jahr nicht, das Wetter war einfach zu schön auf der Insel.
lütti

Alleweder
30.07.2013, 21:05
Danke,:daumen:
das mit der Zeit ist so ne Sache,Montag 19.08. möchten
wir in Berlin los und am Mittwoch 28.08.wieder zurück in
Berlin sein.Freitag und Samstag sollte ich auf der Eurobike
in Friedrichshafen sein.
Wir haben keinen festen Routenplan,d.h.wir möchten die
Unterkunft immer nach Bedarf Nachmittags suchen.
Gibt es genügend Zimmer zum kurzfristigen buchen?Oder
muss man schon Tage vorher die Unterkunft haben?
Grüßle aus dem Süden
Uwe

HansB
30.07.2013, 22:23
Freunde von uns sind letztes Jahr gefahren, und sie haben immer nur kurzfristig nachmittags gebucht, trotz vieler Warnungen, aber immer was bekommen. Wenn man weiß, wo man am nächsten Abend sein kann und will, würde ich, wenn man einen bikeline-Führer mit Adressen hat, abends für den nächsten Tag anrufen und buchen, dann kann man den Tag gut einteilen. Aber, wie gesagt: Scheint kein Problem zu sein.

Grüße von Hans

ich stehe lieber
13.08.2013, 20:43
15728
15729

War schön nur anders wie geplant.

fightersmurf
15.08.2013, 23:50
Naja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, oder? Dafür ist Österreich einfach zu schön :)

Teffmann
16.08.2013, 09:58
Chapeau Martina!

Großglockner mit dem Tretroller ist schon sehr ambitioniert.

Wir sind gestern aus Österreich zurück. Bin mit dem Kostka von Obertauern hoch zu einer bewirtschafteten Alm gefahren. Hin und retour insgesamt ca. 9 km mit ca. 350 hm. Ohne schieben an den Steilstücken gings nicht - und danach hatte ich auch genug Roller für den Tag!

ich stehe lieber
17.08.2013, 12:50
...und danach hatte ich auch genug Roller für den Tag! :D

ich stehe lieber
17.08.2013, 16:35
15758 15759 15760
Eigentlich waren es drei Berge. :schwitz2: Die Silvretta Hochalpenstraße mit der Bielerhöhe (von Partenen), Kühtai (von Ötz) und den Großglockener (von Ferleiten). Der Pass Thurn lässt sich gut fahren - vorausgesetzt man fährt nicht wie ich das erste Stück über den Radweg. Ok, den Glockner bin ich von der "sanften Seite" angegangen. Die Silvretta und Kühtai dagegen waren bei fast 40 Grad und der Ausgangsposition nicht lustig!

HansB
17.08.2013, 17:03
Meine Güte! Alles gefahren bzw. gerollert? Nie geschoben?
Wie viele Prozente haben die Pässe denn?
Bei mir fängt ab vier Prozent, jedenfalls auf längerer Strecke, schon das Hochprozentige an.

Flachland-Hans

ich stehe lieber
18.08.2013, 14:40
Naja, nie geschoben mag ich jetzt nicht sagen. 12% lassen sich gut fahren, bei 14 % wurde es dann doch ein wenig lästig. Generell bin ich aber schon gerollert.

Richtung Kühtai gibt es Steigungen bis zu 18%! Die sind (für mich) mit Gepäck wirklich nicht mehr fahrbar, da ich das ganze Gewicht auch noch vor sich her bolzen musste. Abgesehen davon war es einfach zu warm.
Die Silvretta ist befahrbar, sie hat Steigungen bis 14%. Den Großglockner habe ich hab der 3. Kehre gefahren. Der beginnt unten recht steil, wird oben aber angenehmer. Zwischendurch sind noch einmal ein paar knackige Anstiege, das geht aber. Allerdings ist der letzte Rest zur Edelweißspitze ebenfalls mit Gepäck unbefahrbar. Der Straßenbelag besteht aus alten Basaltpflaster stellenweise überteert. Da es geregnet hat, fehlte mir einfach der Gripp abgesehen davon ist es richtig steil.

Mein Fazit:
Die Silvretta und Kühtai kamen mir echt bitter vor (vieleicht lag es aber auch am Wetter). Der Glockner ist von Ferleiten aus der angenehmere Berg. Berg ab ist die Silvretta nach Galtür wunderbar übersichtlich mit mäßigen Serpentinen, bremsen muss man nur bedingt. Kühtai dagegen ist Berg ab nicht schön. Immer wieder sind in der Straße Weidenrosten eingelassen. Die zwingen einen zum bremsen. Der Glockner ist Berg ab auch schön, ich musste aber immer wieder in den Kurven stark abbremsen da die Straße nass war und ich mit dem Gepäck kein Risiko eingehen wollte.

Ok, ich gebe zu, ich habe hin und wieder angehalten und die Aussicht genossen. Es wäre sonst zu schade gewesen. Lustig waren auch die Gesichter der Rennradfaher oben auf den Gipfeln. :D

Roller-luetti
22.08.2013, 08:54
:hallo: @ Martina: schade das du deine Tour ncht wie geplant fahren konntest. Für mich bedeutet es mit mehr Demut an so eine Tour heranzugehen. Es ist eben doch nicht so einfach, einfach mal so solche Strecken zu schaffen. Auch wenn wir es schon bewiesen haben.
:hallo: @ Gregor: am Sonntag kommen wir wieder um 7:00 in München an. Wollen 2 Tage bleiben und endlich auch die Arena anschauen. Dann geht es weiter über Bad Tölz und Innsbruck nach Brixen.
:hallo: @ Guido: Wenn alles gut geht werden wir am 13.9. in Wien mit dem Zug wieder nach Berlin fahren. 2 Tage vorher kommen wir hoffentlich in Wien an. Vielleicht hast du Zeit und Lust mit mir ein Stück durch Wien zu rollern.
lütti

jenss
22.08.2013, 10:29
Lustig waren auch die Gesichter der Rennradfaher oben auf den Gipfeln. :D

Haben die was dazu gesagt? :)
j.

GregorPB
22.08.2013, 10:43
Lütti, Sonntag und Montag ist Regen in München angesagt :frown:

Von der Route über den Kesselberg rate ich übrigens ab. Zu steil und zu eng um Spaß zu haben.
Schöner als Bad Tölz finde ich persönlich den Tegernsee und den Weg über Tegernsee und Achenpass.
Die dritte Möglichkeit, die Straße vom Sylvensteinspeicher bis nach Wallgau, immer an der Isar entlang ist absolut genial, wenn auch ziemlich einsam.
Bis Innsbruck: www.via-bavarica-tyrolensis.com (http://www.via-bavarica-tyrolensis.com)

Ich würde ja ein Stück Richtung Süden mitfahren, muss aber ab Dienstag auf Dienstreise zum Tegernsee.

ich stehe lieber
22.08.2013, 15:21
:hallo: @ Martina: schade das du deine Tour ncht wie geplant fahren konntest. Für mich bedeutet es mit mehr Demut an so eine Tour heranzugehen. Es ist eben doch nicht so einfach, einfach mal so solche Strecken zu schaffen. Auch wenn wir es schon bewiesen haben.

Ich musste feststellen, dass es mehr zu berücksichtigen gibt als man eigentlich planen kann. Da kannst du noch so gut vorbereitet sein und noch so tolles Equipment haben, wenn dein Körper die Zusammenarbeit verweigert, nützt das alles nichts. Es ist nur schwer sich das einzugestehen! :frown: Aber so bin auch ich wieder um eine Erfahrung reicher.
Ich denke bei "normalen" Temperarturen wäre es einfacher gewesen.



Haben die was dazu gesagt? :)

Die haben immer nach dem Bus gefragt mit dem ich auf den Gipfel gefahren sein soll. :hihi: Nachdem ich aber erklärt habe, dass ich genau wie sie die Straße genutzt habe, haben sie erfürchtig geschwiegen und festgestellt, dass Rennradfahren etwas für Weicheier ist. Manche waren einfach sprachlos. Die Gespräche waren aber unheimlich nett und mein Tretroller wurde sofort voll akzeptiert. Manche habe ich Berg ab auch noch überholt. :D

jodi2
22.08.2013, 15:42
Silvretta bin ich auch früher öfter mit Zweirad hoch, kam mir gar nicht so schlimm vor, Viertelstündchen, schon ist man oben...:zwinker5:

Mensch, ist der Mibo und mit diesen Taschen schön! Ich bin ja nicht so ein Stil oder Markenmensch, aber gerade beim Rollern und Rollermuggles mit Rollerrreise/bergauf/in den Alpen erstaunen, da macht so ein weißer Blitz mit guten dazu passenden Ortliebs schon mehr her (ohne (in meinem Augen) das Rollerprinzip "keep it simple" zu verraten), als mein rostiges verbogenes Alukickbike mit verschrammten Ortliebs in zwei verschiedenen Farben...
Es gibt wirklich Mibo-Ortlieb-Taschen??? Oder hast Du das "Mibo" draufgebracht?
Das ist der neue 26/20 Geroy? Und zwei Flaschenhalter, schön! Taugt/hält das hintere Schutzblech auf Dauer?

Ich kenne leider noch nicht viele Pässe mit Roller, eigentlich bin ich bisher nur den Großen San Bernandino nach Ivrea ein paar mal runter und ein paar mal rauf, aber der ist auf der Südseite nach Aosta hin in beide Richtungen genial, landschaftlich schön, Straßen neu und breit und sanfter Anstieg (ca. 900 Hm auf 14 km) als auch Abstieg (wurde von wenigen Jahren noch verbreitert und entschärft, die obere Hälfte kann man es die meiste Zeit mit 50-60 laufen lassen und muss kaum bremsen und es herrscht wegen dem parallelen Tunnel auch in der Regel wenig Verkehr (nur Sa+So im Sommer/in den Ferien tagsüber dürfte es auch da nicht mehr schön sein wegen Autos und Mopeds). Die Nordseite von/zur Schweiz nach Martigny ist nicht so gut zum Rollern, hab's da noch nicht gemacht, aber es ist steil, eng, kurvig, also bergab ständig an der Bremse und bergauf deutlich anstrengender als die andere Seite, dazu so eng, dass auch wenig Verkehr dort nervt bzw. sich genervt fühlt, weil es wenig Stellen zum entspannten Überholen gibt.

Gruß
Jo

ich stehe lieber
22.08.2013, 20:08
Ich gebe zu, hin und wieder hätte ich mir echt gerne einen Sattel und Pedale gewünscht (aber bitte nicht weiter sagen). :wow:

Schön, wenn er dir gefällt Jo. Mein Glück war, das ich bereits eine weiße Lenkertasche hatte und mir die anderen noch kaufen musste. Da fiel mir die Entscheidung recht leicht. Wenn ich es mir schon aussuchen kann, dann soll es auch bitte nett aussehen.

Meine Gabel war ein wenig krumm, das habe ich Schussel aber erst gemerkt, als ich sie schon lackiert hatte. Mibo hat den Fehler schnell behoben und mir umgehend eine neue geschickt. In dem Päckchen waren auch diverse Aufkleber mit denen ich umgehend meine Tasche und das Schild der Edelweißspitze verziert habe. Ich finde es sieht garnicht so schlecht aus.
Jetzt weiß ich aber auch, warum die Taschen so sau schwer und scheuerbeständig sind. Auf meiner Rückreise haben sie echt gelitten. Die Züge in Deutschland sind einfach nicht so komfortabel wie in Österreich. Da klinkt man die schicken Dinger aus und schmeißt sie erst mal in den Zug um dann den Roller hinterher zu schieben.

15808

Zwei Flaschenhalter halte ich auf längeren Touren einfach für sinnvoll. Allerdings musste ich erst noch die Blindnietmuttern einziehen. Es lässt sich aber hervorragend damit rollern.

Die Schutzbleche sind jetzt Großglockner getetstet (bei Dauerregen). Ich muss schon sagen, meine Füße sind relativ trocken geblieben. Zumindest halten sie das Wasser von vorne und die Ladung von hinten hervorragend ab. Mir persönlich gefallen die Blechteile. Einen dicken Ast hat das hintere Schutzblech bereits überstanden. Mit der Beule kann ich leben. So kann man es wenigstens wieder zurecht biegen. Abgesehen davon lassen sie sich prima lackieren! :D Allerdings bringen die Dinger so einiges auf die Waage. Egal, ist ja mein Slechtwettertourenalltagsroller.

Teffmann
22.08.2013, 21:53
Ich gebe zu, hin und wieder hätte ich mir echt gerne einen Sattel und Pedale gewünscht (aber bitte nicht weiter sagen). :wow:



Naja, die Pedale hast Du Dir weniger gewünscht als die Untersetzung eines MTB

ich stehe lieber
23.08.2013, 07:21
Silvretta bin ich auch früher öfter mit Zweirad hoch, kam mir gar nicht so schlimm vor, Viertelstündchen, schon ist man oben...:zwinker5:
Dann warst du aber flink. Von Partenen sind es bis zur Bielerhöhe immerhin 15km mit langen Steigungen von 14%.


Naja, die Pedale hast Du Dir weniger gewünscht als die Untersetzung eines MTB
Die Übersetztung wäre mir fast egal gewesen. Ich habe die Pedalen vermisst um am Berg daran ziehen zu können.

Roller-luetti
23.08.2013, 08:29
Lütti, Sonntag und Montag ist Regen in München angesagt :frown:

Von der Route über den Kesselberg rate ich übrigens ab. Zu steil und zu eng um Spaß zu haben.
Schöner als Bad Tölz finde ich persönlich den Tegernsee und den Weg über Tegernsee und Achenpass.
Die dritte Möglichkeit, die Straße vom Sylvensteinspeicher bis nach Wallgau, immer an der Isar entlang ist absolut genial, wenn auch ziemlich einsam.

Einsam ist gut. Da nehmen wir den Tipp eines Einheimischen an und fahren die dritte Variante. Kennst du da auch Campingplätze? Na ich frag mal den Google.

Alleweder
01.09.2013, 22:02
Hallo,

ein kleiner Bericht von unserer Tour Berlin-Usedom.
Habe euren Rat befolgt und bin mit der S-Bahn bis
nach Bernau gefahren und von dort aus gestartet.
1. Etappe: Bernau-Joachimsthal
50 km 270 Hm
Sehr gute Radwege,zum Teil Fahrradstraßen,lange Waldpassagen,
2. Etappe: Joachimsthal-Prenzlau
69 km 430 Hm!!
Zwischen Steinhöfel und Steglitz sehr schlechter Weg,immer wieder berauf-bergab
3. Etappe: Prenzlau-Ueckermünde
73,8 km 240 Hm
zum Teil lange Stücke entlang vielbefahrener Straßen
4. Etappe: Ueckermünde-Bansin
69 km 300Hm
Abkürzung durch Fahrradfähre Kamp-Karnin:wink:

3 Tage faulenzen,baden in der Ostsee und einfach das herrliche Wetter genossen! :zwinker2:

5.Etappe:Bansin-Karlshagen
35 km 200 Hm
Entlang der Kaiserbäder,immer wieder Abstecher an den Strand
6.Etappe:Karlshagen-Anklam
48 km 172 Hm
Bis Wolgast ganz gut zu befahrenen Wege,ab Wolgast ca. 20 km
mit allen an Wegen die einem das Rollern(Radeln) vermiesen.:klatsch:
Sandwege,Schotter,grobes Kopfsteinpflaster8mit aufgestellten Steinen)....
Ab Rukow auf die Landstraße gewechselt und zügig bis Anklam gerollert.

Von Anklam mit der Bahn(R3) nach Berlin zurück.

Anmerkungen:28mm breite Reifen reichen aus
der RTR 4 ein toller und stabiler Roller(danke Jens) :daumen:
das Ladesystem(SON SL,Luxos U, i-Phone 5)unktioniert einwandfrei
NAVI ist doch sinnvoll(Scout mit gekauften Karten)
immer freundliche Leute getroffen,viele nette Gespräche(Roller als Kommunikationshilfe)
der Weg von Berlin nach Usedom ist nicht eben!!!!!
ROLLERFAHREN macht auch auf Reisen Spass!!
Grüßle aus dem Süden
Uwe

Roller-luetti
15.09.2013, 19:56
München-Brixen-Toblach-Lienz-Klagenfurth:
zunächst ein Sauwetter wie angesagt in München; dann durchwachsen bis Achenkirch. Dann eigentlich nur noch Sommerwetter.
Bei der Abfaht auf einer Bundesstraße ins Inntal, dank falscher Bremstechnik über den Lenker geflogen. Alles nicht schlimm...bis zum Aufprall...beide Handgelenke geprellt, rechte Schulter irgendwie ganz im Ar---im Spital dann Entwarnung..nichts gebrochen...nur die Bänder am Schlüsselbein, "angerissen" laut Doc kein Grund aufzugeben. Jetzt, drei Wochen später, immer noch Probleme beim Liegen und Heben, ebenso die Handgelenke...Resümee: was nützen 2 Bremsen, wenn man eine Hand an der Actioncam hat...
Nun ein paar Tipps. von Brixen nach Toblach 80 km stetig bergan, aber superschönes Tal. Entschädigt wird man dann bis nach Lienz: stetig bergab, allerdings auch viele italienische Sonntagsfahrer mit Mieträdern unterwegs, die sicher nun überall erzählen, oder auch nicht, das sie von einem Roller überholt wurden:teufel:
Man sollte den Drauradweg nicht zu schnell fahren, viele Orte laden zum Verweilen oder Erkunden ein...das wir es"nur" bis Klagenfurth schafften, ist kein Problem, irgendwann werden wir die Strecke nach Maribor Erfahren.
Auch das Experiment (12 Stunden vor Abfahrt der Umbau), Tausch von 110 Vorbau und MTB Lenker gegen 130 Vorbau und Ergolenker hat funktioniert. Dadurch war das Rollern auf dem 2010er Kostka super. Lenkerhörnchen habe ich nicht vermisst.
3 tolle Wochen und fast 700 km in den Beinen.16085 16086

Nachtrag: in Bad Tölz !Zufällig!! Nowesti Norbert mit Ehefrau getroffen...und in Wien durch Wien mit Roller und Guido Erfahrungsaustausch an der Donau bei heimischem Bier. Danke! In Salzburg sind wir dabei! :-)

endru
16.09.2013, 11:30
Danke, Roller-luetti für Deinen Bericht und die Bilder ! Motivation für mich, endlich auch mal eine große Rollerreise zu planen...
Das mit dem Sturz klingt ja übel. Ich drücke Dir die Daumen, daß alles gut verheilt !!!

Roller-luetti
26.10.2013, 20:59
Danke, Roller-luetti für Deinen Bericht und die Bilder ! Motivation für mich, endlich auch mal eine große Rollerreise zu planen...
Das mit dem Sturz klingt ja übel. Ich drücke Dir die Daumen, daß alles gut verheilt !!!

Während des Urlaubs dank Schmerzmittel gut durchgekommen. Danach eine Tour mit Rad zum Doc (ging garnicht) 2 Wochen Ruhe für die Arme. Dann alles ok. 2 Wochen später, Gartenarbeit, Boxen, Schwimmen und wieder Radfahren. Plötzlich schmerzen wie am ersten Tag (oder mehr??). MRT zeigt Quetschung des Kahnbeins und Bänderanriss im rechten Handgelenk. Linkes Handgelenk nur bedingt besser, Schulter schmerzt immer noch. Seit 2 Wochen Unterarmgibs...2 weitere Wochen geplant...soviel zum Verzicht auf die hintere Bremse....ich habe sie dran, aber nicht benutzt...nicht zu empfehlen....

ich stehe lieber
27.10.2013, 13:41
...und in Wien durch Wien mit Roller und Guido Erfahrungsaustausch an der Donau bei heimischem Bier. Danke! In Salzburg sind wir dabei! :-)

Das nagt jetzt echt an mir! :heul2: Nächstes Jahr vielleicht ein neuer Versuch.
Dir aber erst noch weiterhin :besserng:

Teffmann
27.10.2013, 18:13
Gute Besserung!!!!!

albgammler
02.05.2014, 21:54
hallo zusammen,
diese berichte sind genau das, was ich benötigte um meiner frau sinnfällig zu vermitteln, dass es doch geht...
aber mal ne frage: warum packt ihr alles gepäck auf den armen roller? ich bin selbst beim mtb-alpencross mit zelt nur mit dem 32l rucksack ausgekommen. übernachte ich unterwegs zivilisiert habe ich auf dem mtb einen 18l rucksack.
eigentlich dachte ich, dass ich dieses prinzip beibehalte: einen nicht am rücken rumwackelnden rucksack (muss nicht immer deuter alpencross sein - ein guter skitourenrucksack tuts da genauso) und los gehts.
oder doch nicht?

gruss albgammler

Markusch
02.05.2014, 21:59
Das Problem ist, dass du das Gewicht des Rucksack immer mit anheben musst. Dadurch geht dir schneller die Energie aus. Mich würde allerdings deine genaue Ausrüstung interessieren, damit du mit einem 32l Rucksack auskommst. Hast du alles am/ im Rucksack verstaut?

Gruß Markus

albgammler
02.05.2014, 22:15
hallo,
nur wasserflaschen, reparaturzeugs und zeltgestänge am rad.
im rucksack einen mountainequipment daunenschlafsack mit 300g füllung und samt packsack bei ca. 850g gesamtgewicht. zelt vom gestänge getrennt und gestänge mit klettband ans oberrohr. isomatte eine thermarest die nur bis zur hüfte ging. kocher war msr whisperlite. zweite radhose kurz, radweste gore, ultraleichte trekkinghose von vaude. nur 1x u-hose, t-shirt, 1 ersatzpaar socken, regenhose und jacke, miniwaschzeug, nähzeug und 1.hilfeset. 2 tüten reiters astronahrung, und 10 teebeutel. aber dafür (highlite des tages!) eine tube milchmädchen*g*.
ich hatte noch etwas platz im rucksack.

gruss albgammler

nachtrag: 5 riegel bei abfahrt. die hab ich bei sich bietender gelegenheit wieder nachgekauft

ich stehe lieber
02.05.2014, 23:33
Mit 32l kommt man aus (auch mit Zelt). Nur wie gesagt, beim Roller musst du umdenken. Auch wenn du nur 5-6kg Gepäck hast, ist das auf dem Rücken zu viel. Du musst das Gewicht über die ganzen Kilometer mit den Knien stämmen! Ok, es kommt natürlich auf die Etappenlänge an. Auf meiner Deutschlandtour bin ich auch mit Rucksack gefahren, der war aber winzig und die Etappen flach.

RazorRamon
02.05.2014, 23:44
eigentlich dachte ich, dass ich dieses prinzip beibehalte: einen nicht am rücken rumwackelnden rucksack (muss nicht immer deuter alpencross sein - ein guter skitourenrucksack tuts da genauso) und los gehts.
oder doch nicht?

Noch nicht das Buch Tretrollersport: Amazon.de: Joachim Sternal, Jens Seemann: Bücher (http://www.amazon.de/Tretrollersport-Joachim-Sternal/dp/3842494815/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1399066930&sr=8-1&keywords=tretrollersport) gelesen? Dort steht bereits alles drin. Auch dass ein Rucksack beim Tretrollern gar nicht geht, erst recht nicht auf ganz langen Strecken. Ist irgendwie auch logisch!


PS: Groß- und Kleinschreibung haben durchaus ihren Sinn und sind ein Zeichen von Respekt gegenüber den Lesern!

albgammler
03.05.2014, 14:45
hallo,
ich liebe glaubenssätze. aber erst nach deren prüfung.
und zum p.s.: in einem anderen forum meinte mal einer, mich mit dem hinweis darauf erziehen zu müssen, dass in selbigem forum hauptsächlich akademiker über 40 tippen würden. und ich doch bitte zu den prollforen zurückkehren solle. nun ja: wenn schon arrogant dann richtig - und das wird schwierig wenn die akademkerkarriere auf seinem fh-abschluss gründet. und ganz ohne retorik: nicht jeder dicke mensch hat hashimoto, aber man sollte es in erwägung ziehen. semantische darstellungsprobleme müssen keine mechanischen gründe haben. aber man sollte es in erwägung ziehen.

gruss albgammler

HansB
10.08.2014, 16:05
Drei Wochen für die Strecke Paderborn - Winterberg, von dort den Ruhrtalradweg nach Duisburg, den R1 über Münster nach Hann. Münden, die Weser hoch bis Bremen - insgesamt etwas mehr als 1200 km.
Der Ruhrtalradweg ist ganz wunderbar ob seiner Mischung aus Landschaft und Kultur (außerdem mag ich die Mentalität der Leute), der Weserradweg ist vielbefahren, aber dennoch empfehlenswert.

Grüße von Hans23271

VeloC
10.08.2014, 19:22
(außerdem mag ich die Mentalität der Leute)
:giveme5:

Echt, da kommst du direkt vor unserer Haustür vorbei, und wir sind gerade mitsamt Rollern in DK. Klingt nach einer wirklich schönen Tour!

Den Ruhrtalradweg gönnen wir uns auch noch bei nächster Gelegenheit in voller Länge. Bislang sind wir nur von Essen-Werden bis Duisburg gefahren, und ein paar kleine Stücke im Sauerland.

HansB
10.08.2014, 19:27
Den Ruhrtalradweg gönnen wir uns auch noch bei nächster Gelegenheit in voller Länge. Bislang sind wir nur von Essen-Werden bis Duisburg gefahren, und ein paar kleine Stücke im Sauerland.

Ihr habt's gut, wenn Ihr schon da unten wohnt: Unbedingt mit dem Zug von Duisburg nach Winterberg fahren. Wir fuhren von Brilon - zum Glück ohne Gepäck - nach Winterberg, es geht nur bergan, und der Weg ist nicht asphaltiert. Die uns Entgegenkommenden waren weitaus entspannter, wir auf dem Rückweg auch, weil wir die Straße nahmen, und da kann man laufen laufen laufen lassen. Aber der Originalweg ist bergab, also in Fließrichtung, auch gut zu machen.
Viel Spaß, gönnt Euch das.

Hans

PS: Wie war Dänemark?

ich stehe lieber
15.08.2014, 00:04
Grrr...! Da rollt der Hans bei mir vor der Tür und meiner Hausstrecke (Weser bis Bremen) herum und sagt nix!
Der Weser Radweg hat viele schöne Kilometer. Ich habe mich dieses Jahr etwas zurück gehalten. Dafür waren es knappe 1.000km pure Freude. Sorry, habe noch nicht alles ausgewertet.

HansB
15.08.2014, 08:55
Grrr...! Da rollt der Hans bei mir vor der Tür und meiner Hausstrecke (Weser bis Bremen) herum und sagt nix!


Ach Mist, ich hatte gar keine Wohnorte auf dem Schirm, und für den Weser-Radweg hatten wir uns nur kurzfristig entschieden.
Hätte Greta gerne mal mein altes schwarzes Rennschwein vorgestellt.

Grüße von Hans

Roller-luetti
15.08.2014, 11:25
Hallo, damit ich nicht in Hans´s Fettnäpchen trete: wir sind ab 24.8. von Salzburg nach Krimml unterwegs, und anschl. wieder den Tauernradweg zurück. Diesmal allerdings zu zweit per Rad. Nur für den Fall. :-)
lütti

ich stehe lieber
15.08.2014, 11:38
Greta sieht von meiner Österreich Runde noch etwas mitgenommen aus. Rustikale Wege haben ihr etwas zugesetzt, ich glaube, sie schämt sich ein wenig. Aber sie hat die 971km tapfer gemeistert und wieder pannenfrei weggesteckt! :P

ich stehe lieber
15.08.2014, 11:42
@ Lütti: Da war ich schon! :baeh:
Fahrt ihr über Gerlos? Ein Blick an die Salzach lohnt sich (oder was von der Landschaft übrig ist). :uah:

HansB
15.08.2014, 15:04
Greta sieht von meiner Österreich Runde noch etwas mitgenommen aus. Rustikale Wege haben ihr etwas zugesetzt, ich glaube, sie schämt sich ein wenig. Aber sie hat die 971km tapfer gemeistert und wieder pannenfrei weggesteckt! :P

Kann meinem Rennschwein nicht passieren. Tipp: Vorher nicht putzen, denn Dreck schützt vor Rost und bedeckt kleine Macken. Ist wie bei der Kleidung. Ansonsten: auch pannenfrei.

ich stehe lieber
16.08.2014, 16:38
23365
23367
23369
23371
23373

Hier ein wenig Österreich für euch. :) Es waren wunderbare 971km mit von Lindau bis nach Bratislava. Dieses Jahr bin ich über den Gerlospass gerollt. Somit waren es auch nur 7.000 Höhenmeter. Im letzten Jahr hatte ich bereits 10.000 hm in vier Tagen. Auf diesem Wege habe ich aber sämtliche Flüsse in Österreich kennengelernt. Erst entlang der Ill, dann den Inn entlang, durch das Zillertal bis zur Salzach, an die Enns und zum Schluss bis an die Donau. War alles sehr nett. :zwinker2:

HansB
17.08.2014, 17:21
Hier noch ein wenig Ruhrtalradweg 2014.

Hans23393233952339723399

lukas-adrian
18.08.2014, 15:09
Hallo,

ich habe es geschafft, bin zum Teil im Zick-Zack durch Ungarn gefahren, von Szeged bis Kosice in der Slowakei, dann ein Stück von Tschechien bis Polen. Insgesamt habe ich ca. 650 km gemacht.

Gewicht der Taschen ohne Wasser vorne lag bei ca. 14 kg.
Geschlafen habe ich wo ich Platz fand (Camping, Bauernhof, Wild, etc.)
Längster Abschnitt lag bei ca. 80 km an einem Tag. Sonst 40 - 60 km gemacht.
Höchstgeschwindigkeit ca. 46 km/h.
Durchschnittsschnittgeschwindigkeit ca. 14 - 15 km/h.
Keinen Platten gehabt.

Angefangen habe ich in Sportschuhen, später bin ich sogar in Sandalen gefahren, ging auch wunderbar. Bei über 35 Grad in der Steppe ging es ebenfalls wunderbar. Einmal habe ich zu viel gegessen, das schlug ziemlich auf dem Magen während der Fahrt, blieb zum Glück alles drin :D

Zuvor wechselte ich vom Schnellspanner vorne zu einer richtigen Schraube. Gepäckträger kam auch vorne dran. Dann noch 2 Schutzbleche. Sonst war alles im Originalzustand.

Ich habe mir sehr viele Blicke und Freunde durch den Roller eingefangen. Mit dem Fahrrad wäre das nicht so.
Eine Internetseite zu meiner Fahrt mit allen Erlebnissen und Fotos ist in Mache.

Hier mal 2 Fotos:

http://www.flickr.com/photos/126809085@N05/14904716612/in/set-72157646367002026

http://www.flickr.com/photos/126809085@N05/14719097210/in/set-72157646367002026


Gruß

Lukas

ich stehe lieber
18.08.2014, 23:11
Na bitte, rollt doch! :zwinker2: Meinen Glückwunsch. Ich überlege auch hin und wieder, ob ich mir nicht doch ein Fahrrad für diese Touren kaufen sollte. Doch die Antwort ist zu schnell gefunden. Ich würde etwas vermissen; die netten Gespräche und das Erlebnis anders zu sein.

Übrigens waren meine Keen Schlappen super! Keine Tour mehr ohne diese hässlichen Dinger!

lukas-adrian
19.08.2014, 06:45
Meine in Ungarn gekauften 10 EUR Sandalen waren auch ausreichend.

Das schlimmste am Roller sind immer noch die Bergauffahrten. Vorallem noch mit dem Gewicht. Es ist so, als würde jemand einen hinten festhalten.
Mit starken Gegenwind schaffte ich auch auf geraden Strecken unglaubliche Geschwindigkeiten von 10 km/h. Manchmal habe ich mir doch ein Fahrrad gewünscht :D

ich stehe lieber
19.08.2014, 09:48
Ja ja, Berg rauf mit Roller und Gepäck, das ist nicht lustig! :D

HansB
19.08.2014, 14:22
Ja klar, bergauf und Gegenwind sind nicht lustig. Aber: notfalls schiebe ich, also den Berg hoch. Schließlich ist der Mensch ein Läufer.
Wenn es richtig schwer wird, denke ich auch immer, dass ein Fahrrad jetzt gar nicht so schlecht wäre. Aber jedes Mal, wenn ich eine Strecke, die ich zuvor mit dem Roller fuhr, mit dem Rad fahre, ist der Unterschied subjektiv nicht so gewaltig. Berge und Gegenwind sind auch auf dem Rad kein Vergnügen.

Hans

PS: Ich fahre zur Abwechslung gerne Rad, insbesondere, weil es im Vergleich zum Roller so schön anstrengungslos schnell ist. Aber mir tat, nach nur 50 km Radfahren, der Hintern weh. Und die Füße fühlten sich taub an. Und überhaupt ganz seltsam.

EricR
19.08.2014, 15:58
Hi,
ich beneide, oder besser bewundere das total.
Mit dem Roller Reisen ist der Hammer und ich hoffe mich das irgendwann
wenn es die Fitness erlaubt auch zu trauen.

Gar nichts exotisches, einfach nur zB quer durch Deutschland. Das würd mich wohl extrem
happy machen.

Und bis es soweit ist erfreue ich mich an und motiviere ich mich mit euren tollen Berichten !!

Vielen Dank
Gruss Eric

lukas-adrian
19.08.2014, 16:55
Hi Eric,

ich habe mir den Roller erst im März gekauft und unregelmäßig damit trainiert. Ich fuhr 20 - 40 km Strecken (1 - 3x im Monat). Am Ende sogar einmal eine Strekce von 70 km, das war aber schon richtig hart und ich nahm mir den ganzen Tag Zeit. Das war mein Härtetest. Zudem war ich noch bepackt.
Ich mache das so, wenn ich am nächsten Tag keinen Muskelkater habe, kann ich einen drauf setzen oder ich bin halt bereit.
Man muss nur mutig sein. Manchmal auch mal 2 - 3 Tage Pause machen, dann weiter. Bloß nicht schnell fahren, Zeit lassen und Energie sparen. Berg auf hoch schieben, wenn es nicht geht.

Ich habe es in einer kurzen Zeit geschafft. Während der Fahrt gewöhnt sich der Körper an die Belastung und stellt sich dementsprechend ein. Bist du erschöpft, machst du eine Pause.

Gruß

Lukas

ich stehe lieber
19.08.2014, 17:11
Genauso rollt das! :zwinker2:
Mit dem Tretroller reisen ist wunderschön. Es kommt darauf an, was du erreichen willst. Ein spezielles Training ist meiner Ansicht nach nur notwendig, wenn du etwas in einer sehr kurzen Zeit oder über eine sehr große Distanz errollern möchtest. Wenn du genießen magst und dir Tagesetappen von 30-40 km genug sind, stell dich drauf und fahr los! Ok, eine kleine Grundkondition und das Beherrschen des Rollers (mit Gepäck) setze ich voraus. Wichtig ist es auf seinen Körper zu hören und die Signale zu deuten. Das ich letztes Jahr meine Österreich Tour abgebrochen habe, war die richtige Entscheidung, auch wenn ich das erst in diesem Jahr erkannt habe. Daher, genießt es, ihr werdet erstaunt sein, was ihr auch mit einem Roller leisten könnt.

Der Gedanke Deutschland von West nach Ost zu bereisen gefällt mir. :D So breit ist Deutschland auch nicht. Du könntest ein großes Stück am Mittellandkanal entlang rollern. Viel Spaß dabei und denk dran, der Wind kommt häufig aus Westen! :zwinker2:

HansB
19.08.2014, 18:00
Der Gedanke Deutschland von West nach Ost zu bereisen gefällt mir. :D So breit ist Deutschland auch nicht. Du könntest ein großes Stück am Mittellandkanal entlang rollern. Viel Spaß dabei und denk dran, der Wind kommt häufig aus Westen! :zwinker2:

Für eine Querung von West nach Ost eignet sich der Europaradweg R1 gut. Und bis man im Harz ist, hat man sich wohl an die Belastung gewöhnt.

Hans

lukas-adrian
20.08.2014, 16:17
Deutschland von West nach Ost ist eine schöne Strecke. Habe die letztes Jahr mit dem Fahrrad gemacht. Kam auf ca. 600 km. Ich bin öfter in der Nähe der A2 gefahren, also nicht den R1-Weg. (hier habe ich alles über diese Fahrt und meine Erlebnisse geschrieben, aber bitte nicht auf die Grammatik etc. achten Mit dem Fahrrad von Herne bis Polen | über 600 km quer durch Deutschland (http://hernebispolen.wordpress.com/))

Mit dem Roller wären die Berge einiger Maßen Anfangs anstrengend, aber man kann ja schieben und/oder Pausen machen. Wie Hans auch schon sagte, bis dahin ist man aber schon in Fahrt. Später im Osten ist eh flach.

albgammler
20.08.2014, 18:12
hi lukas,
die art deines reisens ist mir supersympathisch...aber deine gepäckberge auf dem rad sind ja ein graus *ggg*

gruss albgammler

ich stehe lieber
20.08.2014, 18:18
Du bist echt lustig, das gefällt mir! :D Mit einen Autoatlas reisen, sich über hübsche Frauen freuen und im Wald schlafen! Das sind die Erlebnisse, die man nicht vergisst. Das klappt mit dem Roller auch. :P
Stimmt allerdings, die Plastiktüten sehen etwas gruselig aus.

lukas-adrian
20.08.2014, 23:50
Ui, dachte da geht keiner druaf :D Danke, ich schrieb halt das, was ich sehe oder denke. Führte und führe bei so was immer ein sehr detailiertes Tagebuch. In 10 Jahren werde ich Spaß haben so was zu lesen.
Das war auch meine erste solche Fahrt überhaupt und auch meine erste Seite über so etwas. Was das Gepäck angeht, ich hatte keine Ahnung was auf mich zu kommt, zudem wollte ich in Polen noch einige Zeit zelten.
Meine 2. Fahrt ist mit dem Roller durch Ungarn gewesen.
Wollte damit eigentlich dem Eric zeigen, dass man einfach Mut haben soll. Auch wenn man nicht ans Ziel kommt oder man mit sehr viele Hindernissen zu kämpfen hat, man hat es wenigstens versucht.

Gruß

Lukas

PS: Reisen ohne GPS ist das beste!

brnrd
21.08.2014, 00:43
PS: Reisen ohne GPS ist das beste!

Kommt drauf an, wo. Solange du in der Zivilisation bzw deren Reichweite bist, bestimmt. Versuch es mal in der Wüste, Ozean etc… Wenn du nicht gerade die notwendigen Navigationskenntnisse hast – okay, dann solltest du dort erst gar nicht sein – wirst du es dir wohl zweimal überlegen. Und überhaupt, was ist hier mit GPS gemeint? Vermutlich GPS-gestütze Navigation, zB mit einem Smartphone. Ja eh. Braucht man nicht. Solange man einen Plan, also entweder Ortskenntnisse, oder mangels solcher ausreichend gute Karten hat. Mit ausreichend Ressourcen kann man auch schon mal ins Blaue fahren. Macht man eher nicht, wenn: siehe Argument am Anfang. Ansonsten könnte man auch behaupten: "Reisen ohne Karten ist das Beste!" Mag sein. Aber vielleicht doch eher, für die Abenteuernaturen: "Reisen ohne Ziel ist das beste!" Weil, wie wir wissen, der Weg… usw. Und das gilt ja mit dem Tretroller ganz besonders.

lukas-adrian
21.08.2014, 06:38
Hast schon recht. Ich meinte nur damit, dass man dadurch noch schneller mit Leuten in Kontakt kommt, da man immer wieder nach den Weg fragen muss.
An sehr einsamen Orten, wenn man wirklich so was kann, könnte man sich Anhand der Sonne oder anderen natürlichen Gegebenheiten orientieren. Aber das wäre schon extrem.
Aber in der Zivisilation ohne Karte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Keine so schlechte Idee.

Schönen Tag!

Lukas

EricR
21.08.2014, 21:02
Hi,
naja ohne GPS Navi wäre mir das wohl zuviel Abenteuer, ich verlauf mich ja schon im Supermarkt :-)

Schön hier Zuspruch zu bekommen.
Leider fehlt es mir wohl noch länger an der Fitness für richtig lange Touren, ich hab den Roller jetzt 14 Tage und bin davon
10 Tage gerollert. Ca. 50Km gesamt. Wenn dieses ekelhafte brennen in den vorderen
Oberschenkeln nicht wäre hätte ich wesentlich mehr auf dem Tacho.:nick:

Klingt lustig ist für mich aber teilweise heftig gewesen, hab ja einiges an Masse das noch mitrollert und
hab es jahrelang ohne Sport ausgehalten... :peinlich:

Aber es wird besser merke ich.
Was unbedingt abgelegt werden muss ist meine bergab-Angst und das ewige absteigen...:klatsch:

Grüsse, Eric

VeloKickRun
21.08.2014, 21:25
Ich habe Ende April oder Anfang Mai begonnen, jetzt knapp über 400km gerollert, anfangs auch s um die 5km, dann langsam auf 10km gesteigert und irgendwann auch Steigungen nicht mehr geschoben. 35km habe ich bisher noch nicht überschritten, die meisten Strecken rollere ich zwischen 20 und 30km und fühle mich recht wohl dabei. Je nach Tempo, es sind gewöhnlich 17,5km/h im Mittel, fühle ich mich mehr oder weniger belastet, hinzu kam teilweise das warme Sommerwetter. Auf der Stecke mache ich ca. 120-130 Höhenmeter, die Maximalsteigung liegt bei etwa 10%, lt. barometrischen Höhenmesser im Tacho.

Heute war Gartenarbeit angesagt, morgen geht's wieder auf den Roller, 30km sind wieder anvisiert, mal schauen, ob es auch mal wieder etwas mehr wird. Habe mich an meinen Kostka Race schnell adaptiert, anfangs etwas mit dem Beinwechsel gekämpft, mit der Bergabfahrt hatte ich nie Probleme, über 40km/h sind es oft, 50km/h schon seltener, schneller war ich noch nicht. Gehe dabei leicht in die Knie, halte die Beine eng geschlossen und beuge mich aerodynamisch über den Lenker, macht Spass, nur vor Kurven bremse ich deutlich herunter, bin Kurven-Angstbremser, auf Roller und Fahrrad.

KarinB
23.08.2014, 13:45
[QUOTE=EricR;1763597
Leider fehlt es mir wohl noch länger an der Fitness für richtig lange Touren, ich hab den Roller jetzt 14 Tage und bin davon
10 Tage gerollert. Ca. 50Km gesamt. Wenn dieses ekelhafte brennen in den vorderen
Oberschenkeln nicht wäre hätte ich wesentlich mehr auf dem Tacho.:nick: [/QUOTE]

Versuche mal, die Beine öfter abzuwechseln. Das Brennen kommt, wenn man zu lange mit dem gleichen Bein tritt. Und versuche mal, nicht so schnell hintereinander zu treten. Laß den Roller mehr selbst rollen. Dann sollte auch längeren Touren nichts im Wege stehen.

VeloKickRun
23.08.2014, 14:17
Ist am Anfang schwer, denn ich neiege auch eher zu 10-12 Tritten je Seite, ziehe dabei das Bein aber relativ weit durch, während ich an Steigudngen zu weit hürzeren Schritten/Triten neige. Wie aber der Name schon richtig sagt, wenn es rollt, dann eben rollen lassen, oder nur leicht mitschwingen, nicht immer gleich mir Kraft durchziehen, so mache ich das, habe aber auch noch viel zu lernen und zu trainieren.
Wir schon, braucht nur Zeit und man muss dran bleiben, was zeitlich nicht immer möglich ist.
Jetzt wird das Wetter bald schlechter, die Straße nass, habe noch keinen Allwetter Roller mit Schutzblechen, könnte den Swifty aber dazu machen, muß mich mal mit Norberts Lösungsansatz dazu beschäftigen.

EricR
23.08.2014, 17:11
Ja, ich trete noch zu oft.
Aber die Rollphasen werden länger ;-)
Wechseln tu ich auch, spätestens wenns brennt. Allerdings noch nicht während der Fahrt.
Klar für den Muskel ist das totales Neuland. Das wird schon, ich merks ja jetzt schon etwas.

Stimmt Herbstfest sollte ich meinen Roller wohl auch noch machen.
Aber hier geht es doch eigentlich um Urlaubsreisen...

Gruss Eric

lukas-adrian
01.09.2014, 06:36
Hallo,

ich habe endlich die Seite mit meiner Roller-Tour durch Ungarn fertig. Natürlich sind auch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler zu finden, die können mir aber gerne zu geschickt werden. Viel Spaß beim Lesen: Mit dem Tretroller durch Ungarn | über 600 km mit Zelt und Schlafsack durch Ungarn (http://sikoraproject.eu/lukasz/hungary)

Gruß

Lukas

ich stehe lieber
03.09.2014, 12:02
Hallo Lukas, danke für deinen tollen Reisebericht. :daumen:
Es ist bereits 26 Jahre her, dass ich Tizakécske besucht habe. Es hat sich vieles dort verändert. Umso schöner ist es zu lesen, dass die Gastfreundschaft geblieben ist! Dir wird es ähnlich ergehen wie mir, die erste Reise lässt dich nie wieder los und es wird nicht deine letzte Rollerreise bleiben. Keine Sorge, auch dein Equipment wird besser werden. :D Wünsch dir doch mal zu Weihnachten Microfaser-Reisehandtücher?

lukas-adrian
03.09.2014, 14:17
Hi, guter Tipp mit den Reisehandtüchern, kenne die noch gar nicht.
Ja, die Gastfreundschaft ist unglaublich toll, vor allem in den Dörfern.

Ich habe bewusst auf teures Equipment verzichtet, da ich nicht wusste was in Zukunft sein wird. Um ehrlich zu sein, ich wünschte ich wäre schon wieder seit 2 Wochen unterwegs. Aber diesmal da wo es kaum regnet :D
Trotzdem plane ich für das nächste Jahr eine andere Reise, ich habe einen alten VW Bus (T2) und möchte mit dem diesmal mein Abenteuer machen. Außerdem würde ich gerne mal zu Fuß eine unberührte Landschaft (am liebsten Wald, vielleicht Karpaten?) durch laufen. Aber zu weit voraus planen sollte man eh nie.
Auf den Roller komme ich auf jeden Fall noch mal zurück. Wie du es schon erwähnt hast, das lässt einen nicht los. Die Reise wäre nicht so toll, wenn der Roller nicht dabei wäre. Zudem muss ich mich ja noch irgendwie fit halten. Vielleicht peile ich mal die 100 km - Marke an :confused:

Gruß

Lukas

ich stehe lieber
03.09.2014, 14:47
Mikrofaser-Badetuch Chamoisine 42x55cm NABAIJI - Schwimmen_Accessoires Schwimmen... (http://www.decathlon.de/mikrofaser-badetuch-chamoisine-42x55cm-id_8216271.html)
Mikrofaser-Badetuch Kingcham XL 110x175cm NABAIJI - Schwimmen_Accessoires Schwimmen... (http://www.decathlon.de/mikrofaser-badetuch-kingcham-xl-110x175cm-id_8271395.html)

Mit denen bin ich immer unterwegs. :zwinker2: Nicht zu teuer und trochnen super schnell. Abgesehen davon, haben sie ein sehr geringes Packmaß. Die sind sicherlich auch im T2 gut.

100km sind auf Reisen nicht entscheident. Wichtig ist, was du siehst. Ich habe 2012 auf meiner Deutschland Tour 120km im Schnitt am Tag zurück gelegt, gesehen habe ich eher wenig. In diesem Jahr habe ich die Kilometer reduziert und ich muss sagen, es war schöner, ich habe ganz andere Eindrücke mitgenommen. :nick:

lukas-adrian
03.09.2014, 15:54
Ich meinte nicht auf einer Reise so viele Kilometer, eher am Wochenende zum Fit bleiben und als kleines pers. Ziel.
Auf einer Reise sollte man weniger fahren, man soll auch was sehen! Ansonsten könnte man gleich in Dt. bleiben und dann in einem großen Kreis die 100 km am Tag fahren.
120 km am Tag sind aber richtig ordentlich, Respekt! Das schaffe ich nicht mal auf dem Fahrrad, zumindest nicht auf meinem Fahrrad.
Hast du Gepäck dabei gehabt? Wo bist du entlang gefahren?

ich stehe lieber
03.09.2014, 19:35
23699
Ich habe Österreich von Lindau bis Wien und Bratislava durchquert. Insgesammt waren es 971km und etwas über 7.000 Höhenmeter. In diesem Jahr bin ich wieder über die Silvretta, entlang dem Inn bis hinter Innsbruck, weiter durch das Zillertal, über den Gerliospass, zur Salzach, vorbei an Bruck und weiter bis zur Enns. Die Ybbs bis zur Donau, an Melk vorbei bis Wien. Guido Ernst haben mir Wien gezeigt. :) Am nächsten Tag habe ich mich mit Juraj kurz vor Bratislava getroffen. Juraj hat mir dann sein Bratislava gezeigt. Bis Wien waren es 9 Tage.
Es dürften etwa 12kg Gepäck (mit Packtaschen) gewesen sein.

lukas-adrian
03.09.2014, 20:05
Klasse! Bin neidisch! Hast du eine feste Route gehabt? Wo hast du übernachtet?
Wenn ich das Bild so sehe, kriege ich direkt wieder Lust :D

ich stehe lieber
03.09.2014, 20:41
Die Route habe ich vor geplant. Da ich bereits im letzten Jahr fast die Hälfte der Strecke gerollert bin, wusste ich was auf mich zu kommt. Allerdings habe ich Kühtai und den Großglockner aus dem diesjährigen Programm genommen. Daher bin ich das Zillertal gefahren. Was wirklich wunderschön ist. Übernachtet habe ich in Hotels Jugendherbergen und Pensionen. Ich hatte aber vorsichtshalber einen Biwaksack mitgenommen, falls mal wieder alles ausgesucht sein sollte. Hat alles super geklappt.
Ehrlich gesagt, ich könnte auch gleich wieder los rollen. Habe mir aber gerade den Bösen Blick meines Mannes auf mich gezogen, als ich ihm gesagt habe, dass ich zu einem Radrennen nach Kapstadt fliegen wollte - war nicht gut! Ich schlafe liebef noch einmal darüber.

KarinB
04.09.2014, 23:23
Hallo Lukas-Adrian,

ein toller Reisebericht. Man meint richtig, die Puszta vor sich zu sehen. Da gehört schon viel Mut dazu, ganz alleine in ein Land zu fahren, dessen Sprache man nicht kann und mit wenig Ausrüstung sich da durchzuschlagen.

lukas-adrian
08.09.2014, 10:08
Hallo Karin,

danke! Aber ich weiß nicht ob das wirklich Mut war. Wenn man bisschen darüber nachdenkt, was soll da eigentlich einen wirklich passieren? Verhundern oder verdursten wird man sicherlich nicht. Mutig (oder leichtsinnig?) war ich vielleicht nur, da ich nicht wusste wie weit ich komme und es trotzdem einfach gemacht habe. Dachte auch dass ich nach 200 km schlapp mache, war also eher pessimistisch.
Aber schön dass es dir gefallen hat :)

Gruß

Lukas

KarinB
12.09.2014, 14:08
Nein, so wirklich passieren kann ja nichts was in Deutschland nicht auch passieren könnte. Ungarn ist ja nicht aus der Welt. Wenn man krank würde, das wäre dann schon schlimmer. Aber als junger Mann sieht man das alles wohl viel unkomplizierter. Wandern in den Karparten klingt auch interessant. Das ist sicher noch abenteuerlicher als Ungarn.

ich stehe lieber
15.09.2014, 02:05
Ich denke auch, es ist noch immer ein kleiner Unterschied, ob du als Mann alleine unterwegs bist, oder als Frau. Ich würde liebend gerne Kroatien berollern, doch ich gebe zu, mich beschleicht da ein wenig mehr als nur Respekt.

lukas-adrian
15.09.2014, 12:01
...Aber als junger Mann sieht man das alles wohl viel unkomplizierter...

Klar, aber ich bin auch keine 17 mehr sondern 33, zudem habe Pläne für die Zukunft. Man muss schon mal bisschen realistischer bleiben und nicht nur naiv bzw. mit heftigem Optimismus durch die Welt stolpern (oder rollen).



Ich denke auch, es ist noch immer ein kleiner Unterschied, ob du als Mann alleine unterwegs bist, oder als Frau. Ich würde liebend gerne Kroatien berollern, doch ich gebe zu, mich beschleicht da ein wenig mehr als nur Respekt.

Natürlich ist das ein Unterschied, als Frau braucht man wohl bisschen mehr Mut. Ich denke aber das hängt auch von den Ländern ab. Mir wurde auch gesagt, dass in Deutschland genau so viel passieren kann wie in Ungarn. Kann jetzt natürlich nicht für Kroatien sprechen, war da noch nicht. Kann mir aber vorstellen, dass es dort nicht schlimm ist.
Ansonsten frag doch in diversen Foren ob ggf. 2 - 3 Fahrrad-/ Rollerfahrer mit fahren möchten, man muss ja nicht immer alleine reisen.

ich stehe lieber
15.09.2014, 23:00
Ich bin eigentlich kein großer Angsthase, aber ich persönlich finde es etwas unbehaglich, wenn weit und breit niemand da ist den man um Hilfe bitten könnte. Oder was ist, wenn du deinen Schlafsack ausrollst und die Situation kommt dir merkwürdig vor? Ok, Männer denken da sicherlich anders, eigentlich alles nur Hirngespinste... oder Sicherheitsdenken? Manchmal ärgere ich mich ein wenig darüber mir mit diesen Gedanken im Weg zu stehen.

albgammler
16.09.2014, 13:35
hi,
nein, das ist kein sicherheitsdenken, sondern für frauen ein echtes problem. wir müssen uns da für unsere geschlechtsgenossen wirklich schämen.
das paradoxe daran ist, dass z.b. in den arabischen ländern das risiko für alleinreisende frauen dort am höchsten ist, wo der engste kontakt der einheimischen mit der westlichen welt statt findet. marokko, das im moment am leichtesten zu bereisende arabische land, hat seine problemzonen an der küste und in marrakesch. in diesen regionen ist aber auch jeder im freien übernachtende männliche alleinreisende einem nicht berechenbaren risiko ausgesetzt. im süden (ab antiatlas) und im südosten ist es eher eine ehrensache, einer frau schutz anzubieten (was für nicht weltreise-geübte aber auch nervig sein kann.)
gelingt es am a... der welt immer, sich im gelände ungesehen für die nacht zu verstecken, ist das in europa schon schwieriger. da dann einem sexistisch versauten hirn die synapsen auszuschalten, gelingt zu zweit schon eher.
ärgern würde ich mich als frau ganz bestimmt über den umstand.
sicherheitsdenken ist es eher, wenn beim reisen soviel redundanzen eingebaut werden, dass es aida-charakter bekommt.

gruss albgammler

ich stehe lieber
16.09.2014, 15:33
Ich habe festgestellt, dass dieser Umstand meine Touren unnötig kompliziert macht. Ich würde zu gerne einfach mal so lange Rollern, wie ich dazu Lust habe, ein Nickerchen machen und weiter rollen. Einfach um zu sehen, wie weit ich komme. Es passiert mir immer wieder auf meinen Touren, dass mich die Leute entsetzt fragen:"Wie... alleine... als Frau...?!" In Österreich habe ich gerade noch mit einem Polizei Beamten gesprochen, der es mir ans Herz gelegt hat in Pensionen/Hotels zu übernachten und nicht zu viele Kontakte zu knüpfen.
Ich finde es bedauerlich, dass es so weit gekommen ist. Meinen Hüttenschlafsack hätte ich auch nur auf einem Campingplatz ausgerollt. - Leider war das Wetter zu schlecht für eine Nacht unter dem Sternenhimmel. :frown:

Chouchen
16.09.2014, 19:44
Ich fahre seit Jahren deutlich häufiger alleine in Urlaub als mit Freunden. Trekking-, Rad-, Roller-, Motorradtouren mache ich in der Regel allein, manchmal dann noch stationäre Urlaube in Ferienhäuser mit Freunden.
Am Anfang war es ein Notnagel, weil mein Freund und ich damals nicht zusammen fahren konnten. Inzwischen möchte ich es nicht mehr missen. Ich kann meinem Rhythmus folgen, bei Bedarf alle zwei Meter halten um Fotos zu machen ohne das jemand genervt ist, kann einen Tag mit einem Buch verbummeln oder durchpowern, komme viel leichter ins Gespräch als wenn man paarweise oder als Gruppe in der Gegend rumläuft und werde oft mit einem gutmütigen "kleine, alleinreisende Frau mit seltsamen Transportmitteln"-Bonus behandelt. :D
Ich bin mir sicher im Urlaub keinen größeren Risiken ausgesetzt zu sein als zu Hause täglich beim Weg zur Arbeit, eher geringeren. Wenn mir jemand wirklich jemand ans Leder will, dann sind die Hecken bei der Bushaltestelle, der samstagnächtliche Bahnhof oder die eigene Wohnung dafür ein "besserer" Ort als ein Zelt auf einem Campingplatz.
Ich bin im Urlaub als Alleinreisende noch nie wirklich dumm angemacht worden (als Teenie bei einer Gruppenreise in Rom aber schon übel und am eigenen Wohnort auch des öfteren), sondern habe durchweg gute Erfahrungen gemacht. Man sollte aber selbstverständlich den Verstand einschalten. Übernachtungseinladungen habe ich z.B. noch nie angenommen, obwohl sie mit großer Wahrscheinlichkeit nett und harmlos gemeint waren. Schade eigentlich.

ro-kö
16.09.2014, 20:52
Ist zwar schon eine Weile her und Du hattest sicherlich eine nette Tour.
Nur wird hier ab und an nach Dingen gefragt, die Anderswo (http://radreise-wiki.de/Kategorie:Anderer_Radfernweg), so auch im dazugehörigen Radreiseforum (http://radreise-forum.de) schon ausgiebig und sehr informativ beantwortet sind :nick:


möchte ab 18.08. den Berlin -Usedom Radweg fahren.
Für Insidertips wär ich dankbar.
@HansB:vielleicht können wir uns bei dieser Gelegenheit mal treffen :)
Grüße aus dem tropischen Süden
Uwe

ich stehe lieber
17.09.2014, 11:03
Danke für den Hinweis. Ich denke, ich bleibe dennoch hier. Sonst wäre ich für jedes Thema in einem anderen Forum. :zwinker5:

run247
25.09.2014, 21:03
Also wow, ich muss echt sagen, da hast du mit deinen 400km echt meine Anerkennung und ein großes Kompliment verdient!

Chouchen
30.09.2014, 12:56
Hallo,

ich habe hier einen Reisebericht zu meiner (abgebrochenen:frown:) Island-Rollertour 2013 erstellt: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/81967-IS-Tretrollern-auf-Island-oder-Wie-ich-auszog-um-zu-scheitern

lukas-adrian
30.10.2014, 21:26
Hallo,

ich habe hier einen Reisebericht zu meiner (abgebrochenen:frown:) Island-Rollertour 2013 erstellt: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/81967-IS-Tretrollern-auf-Island-oder-Wie-ich-auszog-um-zu-scheitern

Danke für den Bericht und vorallem die sehr sehr schönen Bilder! Wie Viel Grad herrscht dort eigentlich im Sommer? Ich stelle mir Island immer recht kalt und vom Wetter her eher chaotisch vor.
Sind dort überall wirklich so viele Touristen? Wäre ja kaum auszuhalten.

Ob abgebrochen oder nicht, es gibt sehr viele die so was erst gar nicht in Angriff nehmen würden.