PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trainingsplan Rennsteig-SM?



McAwesome
24.09.2012, 19:46
Hallo!

Ich bin im Moment ein wenig am Planen des nächsten Laufjahres und dabei kam mir der reizvolle Gedanke, doch mal einen Ultralauf zu absolvieren. Bislang habe ich keine Erfahrung mit solchen Veranstaltungen. Marathons bin ich allerdings schon einige gelaufen (Bestzeit 2:59). Der Rennsteiglauf erschien mir auf den ersten Blick sehr attraktiv aufgrund des Profils etc. Wahrscheinlich wird es nötig sein, hohe Umfänge in welligem Terrain durchzuführen, was ich wohl hinkriegen könnte, da bei mir der Taunus um die Ecke ist. Hat jemand Tipps, wie man sein Training am besten strukturiert? Wahrscheinlich müssten viele eher langsame Kilometer gesammelt werden, weniger Tempoläufe, dafür mehr Steigungen mit dabei etc. Gibt es konkret Trainingspläne für den Rennsteig oder ähnliche Distanzen?

Wäre klasse, wenn mir da jemand von euch weiter helfen könnte!

Meine Trainingspläne für Marathon gingen bislang bis ca. 110Wkm in der Spitze, zusätzlich mache ich 2-3x/Woche Krafttraining für Beine und Oberkörper. Das nur als Info, falls es irgendwie von Belang sein sollte:)

Viele Grüße!

JensR
24.09.2012, 20:16
Hi und Gratulation zum Vorhaben,


Wahrscheinlich wird es nötig sein, hohe Umfänge in welligem Terrain durchzuführen, was ich wohl hinkriegen könnte, da bei mir der Taunus um die Ecke ist.

schaden kann es nicht


Wahrscheinlich müssten viele eher langsame Kilometer gesammelt werden, weniger Tempoläufe

was hast du vor? Wandern oder Laufen? Du wirst ja selber wissen, dass du umso schneller locker laufen kannst, umso grösser deine DL-Reserve ist. Wenn dein Marathonniveau also bei 2:59 ist zum Zeitpunkt des Startes, wirst du auch beim Rennsteig schneller sein, als mit einer Grundlage von 3:15. Du bist mit dir selber ja sehr gut vergleichbar :wink: Nur die letzten 2-4 Minuten, die machen es dann eher nicht mehr.


Gibt es konkret Trainingspläne für den Rennsteig oder ähnliche Distanzen?

Auf Laufreport gibt es Pläne für Biel, die halte ich aber nicht für gut. 100k sind auch nicht gleich 73..



Meine Trainingspläne für Marathon gingen bislang bis ca. 110Wkm in der Spitze, zusätzlich mache ich 2-3x/Woche Krafttraining für Beine und Oberkörper. Das nur als Info, falls es irgendwie von Belang sein sollte:)!

das reicht als Grundlage auch für den Rennsteig. Die langen Läufe einfach etwas länger machen mit 40-50k, mehr Aufwand würde ich da gar nicht reinstecken, damit solltest du eine gute Zeit mit deiner Marathonvorleistung laufen können. Lange Läufe würde ich dabei versuchen im Wettkampftempo (und zwar unter Berücksichtigung der Höhenmeter) zu machen.

Gruss,
Jens

Aubrey
24.09.2012, 21:59
Deine Überlegungen gehen in die richtige Richtung. Ich persönlich habe gute Erfahrungen gemacht in die Vorbereitung einen 6h-Lauf einzubauen (insbesonders wenn du noch keine Ultraerfahrung hast) und im April ein oder zwei Marathons mit ähnlichem Profil wie am Rennsteig zu laufen (siehe meine Signatur).

Gruß Aubrey

McAwesome
25.09.2012, 12:57
Danke schon mal für eure Tipps!

Lange Vorbereitungswettkämpfe ist ne gute Idee.

Gibt es denn irgendwo Trainingspläne für solche und ähnliche Distanzen oder seid ihr eure Ultraläufe mit komplette eigener Vorbereitung gelaufen? Da ich keine Erfahrung habe, würde ich gerne einfach mal aus Neugier oder um Sicherheit in der Trainingsgestaltung zu haben (damit das auch sinnvoll ist, was ich da trainiere ;)) auf einen guten Plan schauen. Ich muss den ja dann nicht 100%ig durchführen, aber als Orientierung wäre das mal nicht schlecht. Auch um zu wissen, wie viele längere Läufe über 40km man machen muss usw. Vielleicht bin ich auch einfach ein wenig unsicher, weil mir die Strecke doch sehr sehr lang vorkommt und ich nichts falsch machen möchte...

Kraxi 1907
25.09.2012, 15:33
Hallo!

Also ich kenne 2 Trainingspläne die genau auf den Rennsteig SM ausgerichtet sind. Schick mir eine PN mit deiner perönlichen Mail AD und ich werde dir die Pläne zukommen lassen.
Einer der Pläne ist im Buch von Thomas Prochnow "Die Lauffibel" und den zweiten habe ich mir irgendwo runtergeladen, hab jetzt aber kein Lust zu suchen.

LG

Kraxi

Tekac
25.09.2012, 16:08
Es gibt einen vom Laufladen Erfurt, mit dem ich mich nicht an den Rennsteig getraut haette, fuer meinen Geschmack viel zu wenig. Auf der DUV Seite findet sich der Rennsteigplan von Andreas Butz (http://www.d-u-v.org/_dateien/_service/trainingsplaene/Trainingsplan_Rennsteig.pdf), der hat es schon in sich. Etwas weniger reicht auch. 1-2 Trainigsmarathons sind in der Tat sehr nuetzlich. Ueber die Notwendigkeit von sehr langen Laeufen im Ultratraining gibt es endlose threads - Doppelpacks tun es auch und sind oft orthopaedisch besser zu verkraften - und auch fuer das Umfeld leichter zu tolerieren :).
Gruesse, Anke

19joerg61
25.09.2012, 17:32
Schau mal in diesen Thread: http://forum.runnersworld.de/forum/trainingsplaene/42089-sammlung-freier-trainingsplaene-2.html#post1091326

Ansonsten ist beim Ultratraining viel Ausprobieren dabei, deshalb machen standardisierte Trainingspläne noch weniger Sinn als für andere Strecken.
Es ist auch immer wieder ein Grenzgang, was der Körper mitmacht, wobei Tempo mehr kaputt macht als Kilometer.
Ein sehr erfahrener Ultraläufer hat mir einmal gesagt, die Grundlagen legt man in der Vorsaison, was m.E. stimmt. Trainingspläne für die letzten 12 Wochen sind nur noch der leckere Belag auf der sättigenden Brotscheibe.
Wie Aubry habe ich mich an die 72 km auch über 6 h - Läufe und den Röntgenlauf (Ende Oktober) über 63 km herangearbeitet.
Im Frühjahr vor dem Rennsteig laufe ich meist einen kleinen Ultra und einen Marathon. manchmal auch noch einen mehr. Ansonsten lohnt es sich hat laufspezifisch zu trainieren, also Kilometer sammeln und Berge. Tempotraining spielt eine untergeordnete Rolle, schließlich läufst du den Rennsteig ca. 1 min/km langsamer als einen Marathon. Dieses Tempo mußt du nicht trainieren sondern über die Strecke auf der Ebene halten.

Beim ersten mal ist es ohnehin nicht ungefährlich sich auf dem Rennsteig ein Zeitziel vorzunehmen, da gab es schon viele Enttäuschungen. Besser ist es die ersten 25 km mit 800 Hm bis zum Inselsberg bewußt gemütlich zu laufen und dann das Tempo anzuziehen.

JensR
25.09.2012, 20:18
Tempotraining spielt eine untergeordnete Rolle, schließlich läufst du den Rennsteig ca. 1 min/km langsamer als einen Marathon.

ja im Schnitt.. 4:15-->5:15=6:30 inkl Verpflegungspausen bei "konstanten" Tempo ist eine normale Umsetzung der Unterdistanzzeit. Das heisst dann aber auch, dass man normales Longkog-Tempo von 4:45 bis 5:00 in der Ebene läuft. Und natürlich spielt Tempo eine Rolle im Training, weil du auch so deine DL-Geschwindigkeit steigerst. Bis Strecken zu 100km zieht das Argument absolut nicht.


Beim ersten mal ist es ohnehin nicht ungefährlich sich auf dem Rennsteig ein Zeitziel vorzunehmen, da gab es schon viele Enttäuschungen.

das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Es läuft sich ja viel entspannter eine 7:00 beim ersten mal, wenn man eigentlich eine 6:30 drauf hat.

Gruss,
Jens

McAwesome
27.09.2012, 00:01
Hui da ist ja schon ne ganze Menge dabei. :daumen: Werde mich die Tage mal reinlesen.
Wahrscheinlich ist es Unsinn, jetzt schon danach zu fragen, aber ich machs einfach mal trotzdem: Bei meinen Vorleistungen, was könnte ich mir denn in Etwa realistischerweise ausrechnen am Ende? Wenn ich engagiert trainiere und verletzungsfrei bleibe... würde ich doch ganz gerne in Richtung 6:10h gehen... :uah:oder isses ähnlich wie bei nem Marathon-Neuling, dem immer auf die Nase gebunden wird, er solle sich fürs erste Mal kein Zeitziel setzen. Ich hatte eins und habs auch durchgezogen damals... von daher :D Naja, eigentlich wurscht im Moment. Die Anfangsphase des Kurses hört sich auch schon ziemlich knochig an und Bergauflaufen bin ich nicht gewohnt. Von daher halte ich wohl lieber meine Klappe.

Lachmöwe
27.09.2012, 09:30
Ich habe gute Erfahrungen mit dem Triple: Kyffhäuser-Harzquerung-Rennsteig gemacht. Und wenn man verwegen ist, dann schlägt man sich noch als Krönung eine Nacht in Biel um die Ohren :D In manchen Jahren passt es terminlich hervorragend, manchmal eher weniger. Und die Harzquerung ist ja so genial.

Gruß Conni

amplitude
27.09.2012, 14:11
Die Anfangsphase des Kurses hört sich auch schon ziemlich knochig an und Bergauflaufen bin ich nicht gewohnt.
Vorsicht ..... da haben sich schon einige die A-Sehne bei geschreddert.
Fang jetzt schon ganz langsam mit Hoehenmeter an, weil bei den Umfaengen + Hoehenmeter wirds dann schon grenzwertig.

Sehen uns beim SM, werde Sub 8h anpeilen.

@ Joerg bis zum 16.02. mit Fahrradhelm und Laterne :haeh:

MatthiasR
27.09.2012, 14:41
Hui da ist ja schon ne ganze Menge dabei. :daumen: Werde mich die Tage mal reinlesen.
Wahrscheinlich ist es Unsinn, jetzt schon danach zu fragen, aber ich machs einfach mal trotzdem: Bei meinen Vorleistungen, was könnte ich mir denn in Etwa realistischerweise ausrechnen am Ende? .

Siehe das direkt vorangehende Post von JensR.



Wenn ich engagiert trainiere und verletzungsfrei bleibe... würde ich doch ganz gerne in Richtung 6:10h gehen....

Ich bin den Rennsteig 2006 in 6:09:55 gelaufen. Sieben Wochen vorher bin ich Marathon in 2:48:01 gelaufen (damals Bestzeit). Ich denke die 6:10 sind etwas überoptimistisch für dich, es sei denn du kannst auch deine Unterdistanzleistung bis dahin noch deutlich steigern.

Gruß Matthias

19joerg61
27.09.2012, 15:21
Wenn ich engagiert trainiere und verletzungsfrei bleibe... würde ich doch ganz gerne in Richtung 6:10h gehen... :uah:oder isses ähnlich wie bei nem Marathon-Neuling, dem immer auf die Nase gebunden wird, er solle sich fürs erste Mal kein Zeitziel setzen.

Die Anfangsphase des Kurses hört sich auch schon ziemlich knochig an und Bergauflaufen bin ich nicht gewohnt.

Das ist es, was ich meine. Nach ein bißchen rumrechnen, könnte optimal irgendwas bei 6:30 oder knapp drunter rauskommen.
Ich halte es jedoch für kaum möglich, beim ersten mal auf dieser Strecke und noch dazu ohne viel Ultraerfahrung genau auf den Punkt zu laufen. Eigentlich alle, die dies versuchten (und die ich kenne) haben sich auf den ersten 25 km abgeschossen und dann auf dem letzten Drittel in das Ziel gequält, Gerade auf dem ersten Drittel mit den wechselnden Anstiegen nutzen die keine Vorhaben für Kilometersplits etwas.

Aber das ist eher eine Frage der Renntaktik - vorher mußt du noch trainieren ;-)

Chri.S
27.09.2012, 19:54
Für mich wäre ohne Sturz etwa eine 6:30 "relativ" locker drin gewesen, so habe ich etwa 10 min beim Sani und etliches durch angstvolles laufen verloren und bin 6:55 bei meinem ersten Ultra-/Berglauf überhaupt gelaufen. Bestzeit damals war 2:51 im Marathon. Also ich schätze, mit einer sub 3 kann man bequem auf sub7 angehen, mit Ambitionen auf 6:30 - aber da muss schon alles passen!

JensR
28.09.2012, 10:35
Also ich schätze, mit einer sub 3 kann man bequem auf sub7 angehen, mit Ambitionen auf 6:30 - aber da muss schon alles passen!

denke ich auch... meine 6:29 2006 bin ich mit einer Muskelverletzung nach 30km zu Ende gelaufen, vllt 10-15min verloren, aber ansonsten sehr gut trainiert für die Distanz. Und damals hatte ich nen Level von 2:55 im Marathon.

6:10 kann man mit knapp sub3 nicht laufen nach meiner Meinung, zumal wenn man Höhenmeter nicht gewohnt ist. Den Rennsteig macht ja auch das wellige Profil anspruchsvoll, d.h. ich verliere vergleichsweise immer bergab am meisten Zeit..

schrambo
28.09.2012, 15:26
Beim 1. Mal wäre ein ambitioniertes Zeitziel schade, weil man den Lauf dann nicht so sehr genießen kann.
Danach jagt man immer irgendwelchen Zeiten hinterher und wird den Genuss nicht mehr haben.

Meine 6:11 h aus 2010 bin ich mit einer 2:50er-Form (und einer anstrengenden Autofahrt am Vortag) gelaufen, hatte da aber schon ausreichend Ultraerfahrung und es war mein 3. SM.

hofnarr74
29.09.2012, 20:40
Ich werde mich im kommenden Jahr nach 10 Jahren auch wieder auf die lange Strecke wagen.
Bei der Suche nach Trainingsplänen zum Rennsteiglauf bin ich u.a. auf folgenden Plan gestossen: Trail von 70-80 km - Share the Experience - Raidlight (http://de.raidlight.com/Trail-von-70-80-km.html)
Besonders interessant hier die langen Läufe mit anschließendem Radfahren. Sich orthopädisch sinnvoll, aber auch sinnvoll aus läuferischer Sicht? Was haltet ihr davon?

schrambo
29.09.2012, 20:49
Mir gefällt der Plan nicht so richtig, die Mischung ist aber schon interessant und führt zu langen Belastungen, was man nur mit Laufen so nur schwer schafft.

badflat
05.01.2013, 11:10
@kraxi

Prochnow hatte mal tolle seiten im net mit trainigsplänen. Jetzt hat er wohl ein buch geschrieben und es ist von ihm aus nichts mehr zu finden. Schade. Scheiss kapitalismus :-).

Seine pläne waren aber zum teil recht knackig. Bei dem 100 km plan wäre für mich die herausforderung den plan umzusetzen. Das zu schaffen wäre schon so klasse das der eigentliche 100 km lauf am ende schon fast zweitrangig wäre.

Du musst immer davon ausgehen das die laufleistungen die du so und das auch sehr kurzfristig gebracht hast schon sehr aussergewöhnlich waren.

schrambo
05.01.2013, 17:10
@kraxi

Prochnow hatte mal tolle seiten im net mit trainigsplänen. Jetzt hat er wohl ein buch geschrieben und es ist von ihm aus nichts mehr zu finden. Schade. Scheiss kapitalismus :-).

Seine pläne waren aber zum teil recht knackig. Bei dem 100 km plan wäre für mich die herausforderung den plan umzusetzen. Das zu schaffen wäre schon so klasse das der eigentliche 100 km lauf am ende schon fast zweitrangig wäre.

Du musst immer davon ausgehen das die laufleistungen die du so und das auch sehr kurzfristig gebracht hast schon sehr aussergewöhnlich waren.

Ich habe den Prochnow-Plan für 100 km noch abgespeichert.
Im Durchschnitt lässt er über 170 km die Woche laufen, wenig Tempo, Sa und So jeweils um die 4 Stunden.
Letzteres passt bei mir familiär nicht, zumindest nicht über 12 Wochen.

nachtzeche
05.01.2013, 17:24
[QUOTE=schrambo;1496366
Im Durchschnitt lässt er über 170 km die Woche laufen,[/QUOTE]

:haeh: :haeh: :haeh: Ich mag ja bekloppt sein, aber das ist NOCH bekloppter... :tocktock:

SANTANA1980
05.01.2013, 17:32
schön, am Rennsteig war ich 2012 auch schon, zum Zuschauen, arschkalt wars, 2Grad :-)
aber schon kraß, wieviel unterschiedliche Läufer dort am Start waren, und, wie breit sich dann das Feld zog!

Zu einem 100km-Lauf darf man sich doch erst nach drei Ultras anmelden, oder?

JensR
05.01.2013, 19:17
Zu einem 100km-Lauf darf man sich doch erst nach drei Ultras anmelden, oder?

wo hast denn sowas her? Nee.. ausserdem gibs beim Rennsteig keinen 100er. Aber das Training für den Rennsteig SM ist halt ähnlich wie für einen 100er, daher bietet es sich an, einen Trainingsplan von dort zu nehmen. Nen umfangreicher Marathonplan tut es aber auch.

SANTANA1980
05.01.2013, 19:21
irgendjemand hatte Biel erwähnt,... du, oder?

hat mir mein Freund damals erzählt, muß aber ja nicht stimmen, oder, ich habs falsch verstanden ;-) ich würde in Biel nicht mal die 100km Fahrradbegleitung schaffen, die er mir damals angeboten hat *lach*

JensR
05.01.2013, 19:50
Nö ich hab das nicht erwähnt, sondern die Lachmöwe :wink: und nein in Biel kann sich jeder "Dödel" anmelden, kann auch der erste Wettkampf überhaupt sein. Quali braucht man bei diversen Trailevents (UTMB bspw) oder für sehr lange oder harte Läufe wie Spartathlon und Badwater.

Ich hab mal beim Müritzlauf (etwa 74k) 2003 Radbegleitung gemacht und bin den 2009 dann auch endlich mal gelaufen. Irgendwie fand ich die Radbegleitung schwieriger :wink:

Kraxi 1907
01.03.2013, 19:43
Hallo

Hole den Thread mal aus der Versenkung!(damit ich andere Thread nicht mit meiner Vorbereitung verwässere)

Also, wie sieht´s aus, mit Eurer Vorbereitung auf den Rennsteiglauf.
Wir könnten hier ja unsere ZIELE, unser TRAINING, usw. posten, aber nur wenn ich nicht wieder ALLEINE damit bin!?

Also wer hat Interesse sich auszutauschen, über seine (unsere) Rennsteigvorbereitung?

Schöne Grüße aus der Steiermark


Kraxi

Sonnenschein Nr.1
01.06.2013, 00:09
Es würde mich ja schonmal interessieren was aus dem Lauf von McAwesome geworden ist. Und wie trainiert wurde??
Ich überlege nämlich auch gerade ganz stark, ob ich nächstes Jahr den Supermarathon mitlaufe. Bin gerade dabei viele Infos zu sammeln.

Liebe Grüße,
Sonnenschein

Sonnenschein Nr.1
01.06.2013, 00:34
Noch was.
Ich selber trainiere nach den Plänen von Andreas Butz, bisher bin ich immer super damit gefahren.
Jetzt wurde hier in dem Thread ein Plan von Ihm für den Rennsteig vorgestellt:

Rennsteigplan von Andreas Butz (http://www.d-u-v.org/_dateien/_servi..._Rennsteig.pdf)

Den finde ich ganz schön heftig. Die anderen Pläne, die ich gefunden habe (nicht sehr viele), sind etwas netter. Was sagt Ihr??? Ist es sinnvoll den Plan von Butz so umzusetzen?
Liebe Grüße

Kraxi 1907
01.06.2013, 06:03
Hallo Sonnenschein Nr. 1!

Endlich eine(r) der sich über das Rennsteiglauf Training austauschen möchte:D
Schön das du mal den Rennsteiglauf machen willst. Der Plan von Andreas Butz ist jedoch sicher noch einer der EINFACHEN für den Supermarathon und auch recht leicht umzusetzen.

Ich habe in diesem Jahr nach dem Plan von Thomas Prochnow trainiert, aus dem Buch die Lauffibel, der ist doch um einiges heftiger, aber ich habs DURCHGEZOGEN!
Mein (minimal) Ziel unter 6 Std. zu laufen ist mir gelungen, auch wenn ich etwas mehr wollte, aber der Grund das ich meine Leistung am Rennsteig nicht ganz abrufen konnte liegt wohl an einem aufkommenden Infekt und den nicht gerade optimalen Laufbedingungen.

Schöne Grüße aus der Steiermark


Kraxi


P.S. Und nicht vergessen! Nach dem Rennsteig ist vor dem Sommeralm-Marathon!!!! ggg

19joerg61
01.06.2013, 11:24
Noch was.
Ich selber trainiere nach den Plänen von Andreas Butz, bisher bin ich immer super damit gefahren.
Jetzt wurde hier in dem Thread ein Plan von Ihm für den Rennsteig vorgestellt:

Rennsteigplan von Andreas Butz (http://www.d-u-v.org/_dateien/_servi..._Rennsteig.pdf)

Den finde ich ganz schön heftig. Die anderen Pläne, die ich gefunden habe (nicht sehr viele), sind etwas netter. Was sagt Ihr??? Ist es sinnvoll den Plan von Butz so umzusetzen?
Liebe Grüße

Schau mal in diesen Thread (http://forum.runnersworld.de/forum/trainingsplaene/42089-sammlung-freier-trainingsplaene-2.html), da gibt es verschiedene Pläne.
Gerade beim Ultra halte ich es aber für nicht ungefährlich, einfach einen Trainingsplan abzuarbeiten. Da schießt man sich schnell ab. Deswesge viele Pläne anschauen und dann für sich selbst etwas zusammenbauen, was der Körper mitmacht und ggf. anpassen.

Sonnenschein Nr.1
01.06.2013, 13:56
Hallo Kraxi,
was macht der Infekt? Das ist ja schon ein waghalsiges Spiel mit der Gesundheit. Aber wenn man so hart trainiert hat, dann will man es auch durchziehen. Und es hat ja geklappt :D. Das Wetter war doch super. Jedenfalls zur Wettervorankündigung.


Hallo 19joerg61,
habe den Thread mal überflogen. Und bin auf diesen Trainingsplan gestoßen:

: : laufkalender.ch : : Trainingsplan für 100km in 13:00 h (http://www.laufkalender.ch/de/trainingsplan/100km/13.00.html)

Er bezieht sich zwar auf einen 100km Lauf, ist aber bei weitem nicht so krass, wie der von Butz.
Ist es nun Sinvoller jeden Tag einen kurzen Lauf zu machen oder eher 5 Tage zu Laufen und dafür Lange Läufe??

Ich bin Dankbar für jeden Tip :D

Es hat natürlich noch viel Zeit, aber man muss sich jetzt schonmal überlegen, ob man das Training überhaupt bewältigen kann.

Liebe Grüße :hallo:

Rumlaeufer
01.06.2013, 19:21
Ist es nun Sinvoller jeden Tag einen kurzen Lauf zu machen oder eher 5 Tage zu Laufen und dafür Lange Läufe??

Ich bin Dankbar für jeden Tip :D

Liebe Grüße :hallo:

Hallo Sonnenschein,

für den Rennsteig-SM braucht man nach meiner (bescheidenen) Erfahrung in der Vorbreitung relative hohe wöhentliche Laufumfänge, dabei auch lange Läufe inkl. einiger Traings-Marathons und - ganz wichtig - Höhenmeter. Höhenmeter sind in Berlin sicher schwierig, aber schreib mal Det_isse (http://forum.runnersworld.de/forum/84695-det_isse.html) per PN an, sie hatte letzt von einem "Berg" in Berlin geschrieben.

Wie oft Du dabei pro Woche laufen kannst, hängt sicherlich von Deiner Konstitution und Deiner diesbezüglichen Gewöhnung ab. Ich habe mich in meinen bisherigen Vorbereitungen am Trainingsplan von Anreas Butz orientiert und dabei in der Spitze mit 5 Läufen pro Woche auch bis 135 km / Woche bewältigt. Bei mehr als 5 x Laufen pro Woche würden mir einfach die Tage zur Regeneration bzw. zur Gymnastik fehlen. Dieses Jahr musste ich leider wg. Problemen mit der Plantarsehe auf die Teilnahme am Rennsteig-SM verzichten, aber nächstes jahr möchte ich schon wieder dabei sein und ich würde mich dann auch wieder am Trainingsplan von Andreas Butz orientieren.

Sonnenschein Nr.1
01.06.2013, 22:58
Hallo Rumlaeufer,
danke für deine Ratschläge. Muss mich erstmal in die Pläne der Ultras reinfinden. Bisher bin ich mit Butz immer sehr gut gefahren. Aber bei den Ultras sind die Pläne wirklich sehr Unterschiedlich, wie z.B. hier:

Laufladen Erfurt - Training nach Plan (http://www.laufladen-erfurt.de/cms/Training-nach-Plan.html)

ein spezieller Plan für den Rennsteig. Den finde ich etwas lockerer. Im Durchschnitt 4x Laufen in der Woche. Aber ob das Reicht???

Berlin hat wirklich keine großartigen Höhenmeter. Es gibt da so einen Berg (Teufelsberg), wo einige Lauftreffs ihre Höhenmeter abrennen. Für mich ist es aber ziemlich schwierig dahin zu kommen. Ich würde es evtl mal mit einem Laufband versuchen. Etwas öde, aber ich würde es mal probieren. Wenigstens einmal die Woche.

Außerdem würde es eine Urlaubswochen in den Bergen geben, im Anschluss dann der Kyffhäuser Marathon.
Und dann noch die Harzquerung.

Bin die letzten zwei Jahre die Panoramatour in der Sächsischen Schweiz mitgelaufen (drei Etappen) und hatte vorher keine großen Bergrennerfahrung. Und habe gar nicht schlecht abgeschlossen :D
Einige Teilnehmer erzählten, dass der 30er anstrengender ist, als der Marathon im Rennsteig.

Werde auf jeden Fall versuchen, soviele Höhenmeter wie möglich zu schrubben.

:winken:

19joerg61
01.06.2013, 23:52
Es ist schwer was zu sagen, da wir deine Voraussetzungen nicht kennen.
ich laufe als Mann etwa in deinem Zeitniveau.

Wichtig erscheint mir, dass du in diesem Jahr im Herbst schon 1-2 Marathons oder kurze Ultras läufst und über den Winter immer wieder lange Läufe hast. Du kannst einen Ultra nicht mit einem 12 Wochen-Plan vorbereiten. In der unmittelbaren Vorbereitung bin ich auch nie mehr als 80 km pro Woche gelaufen. Bei harten Plänen steigt das Verletzungsgefahr. Meines Erachtens ist gerade das bei Rumläufer Eckhardt passiert. Er wußte allerdings, was er macht, als er auf eine Bestzeit trainierte.

Mit einer langfristigen Vorbereitung und einem Marathonplan in der unmittelbaren Vorbereitungen, der so angepaßt wird, dass er 2 Trainingsmarathons enthält, kommst du gut an. Kyffi und Harzquerung sind gut, wenn sie nicht zu dicht liegen. Brockenmarathon oder Röntgenlauf im Herbst davor ohne Zeitziel sind auch sehr gut.
Kklick sich mal durch meinen Blog. Seit 2009 bin ich den SM gelaufen. Zu Verallgemeinern ist im Ultrabereich aber kaum was.

schrambo
02.06.2013, 09:56
meine Frau (http://www.kmspiel.de/2013/user.php?lid=12010&sid=8r5ltq8o0kocknek4mff509d35&site=1#akt) ist den SM in 8:38 h gelaufen, ihren Umfang seht ihr beim kmspiel.
Beim Umfang muss man schauen, was man laufen kann (zeitlich und körperlich). Wichtig sind wirklich Höhenmeter.

Kraxi 1907
02.06.2013, 11:48
Hallo Kraxi,
was macht der Infekt? Das ist ja schon ein waghalsiges Spiel mit der Gesundheit. Aber wenn man so hart trainiert hat, dann will man es auch durchziehen. Und es hat ja geklappt :D. Das Wetter war doch super. Jedenfalls zur Wettervorankündigung.

Danke der Nachfrage, mir geht es seid Heute wieder etwas besser, wobei ich ja "nur" Halsschmerzen hatte.
Waghalsig war das ganze nicht, schließlich wusste ich ja vorher nicht, dass ich in der Nacht nach dem Rennsteig KRANK werde!

Das Wetter war eigentlich so gar nicht MEINES!!! Hätte lieber 20°C gehabt, wobei es natürlich um einiges besser war als angekündigt.:nick:




Er bezieht sich zwar auf einen 100km Lauf, ist aber bei weitem nicht so krass, wie der von Butz.
Ist es nun Sinvoller jeden Tag einen kurzen Lauf zu machen oder eher 5 Tage zu Laufen und dafür Lange Läufe??

Ich bin Dankbar für jeden Tip :D

Es hat natürlich noch viel Zeit, aber man muss sich jetzt schonmal überlegen, ob man das Training überhaupt bewältigen kann.

Liebe Grüße :hallo:

Ich finde es auch um vieles WICHTIGER LANGE Läufe zu machen und dafür Pausentage einzulegen!!!!
Wie bereits weiter oben geschrieben finde ich den Plan vom Butz überhaupt nicht KRASS.

Höhenmetertraining ist zwar wichtig, aber nicht das um und auf, wie der 3. platzierte des Rennsteigs in diesem Jahr beweißt, der kommt ja aus WIEN und da gibt es auch nicht so viele Möglichkeiten Höhenmeter zu trainieren.

LG


Kraxi

sinchen
02.06.2013, 13:09
Ich bin 2008 den Rennsteig-SM gelaufen und hatte als Orientierung auch den Butz-Plan genommen. Allerdings habe ich heftig gekürzt, da ich solche Umfänge nicht laufen konnte. Problematisch ist bei dem Plan auch, das nicht wirklich mal eine Ruhewoche dabei ist. Kyffhäuser und Harzquerung habe ich auch vorher mitgenommen (beide sind eigentlich viel schöner als der SM), ansonsten hatte ich hier in Brandenburg auch nicht wirklich Bergtraining. In meinem Zeitbereich werden sowieso die meisten Steigungen gegangen, um Kraft zu sparen. Beim SM bin ich damit gut durchgekommen (in 8:09). Irgendwann werde ich den SM auch wieder mitlaufen wollen, allerdings mit weniger Training und somit Überlastungsgefahr. Der km-Umfang ist eine Frage der Zeitambition. Um nur dabei zu sein, braucht man keine 100 km in der Woche laufen. Viel wichtiger ist es m.M.n., das ganze Jahr gleichmäßig zu laufen und ausgeruht und unverletzt am Start zu stehen.

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
02.06.2013, 23:57
Es ist wirklich sehr interessant die verschiedensten Berichte zu lesen. Sie sind wirklich sehr unterschiedlich. Wenn ich mir zum Beispiel das Km- Spiel von Frau Schrambo anschaue (ich hoffe, ich habe es richtig gedeutet), dann hätte ich ja schon dieses Jahr an den Start gehen können (hätte ich mir natürlich niemals zugetraut). Hut ab!!!!!!!

Und danke Sinchen, du machst mir auf jeden Fall Mut :)

Meinen bisherigen Laufumfang kann man meiner Signatur entnehmen, sie ist zwar gerade nicht auf dem aktuellen Stand. Aber fast :zwinker5:
Gehe gerade langsam in die Marathonvorbereitung (Berlin), mein nächster WK wird Schwerin sein (30km). Leider kann ich dieses Jahr nicht an der Etappentour in der Sächsischen Schweiz teilnehmen. Die hat mir in den letzten zwei Jahren viel Mut für den Marathon gegeben.
Ich werde nach dem Marathon dann entgültig entscheiden, ob ich das Training für den Ultra angehen werde. Wenn ja, dann werde ich versuchen im Spätherbst noch einen M zu laufen.

Noch eine Frage. Kennt sich jemand mit Bergtraining auf dem Laufband aus? Welche Steigung ist Sinnvoll? Vielleicht eine doofe Frage :haeh:

Gute Nacht

Erdbeerkeks
03.06.2013, 21:13
Hallo Anna :hallo:

dich hat es ja ganz schön angefixt :teufel:

Ehrlich gesagt, mache ich mir da keine Sorgen. Mit einer vernünftigen Vorbereitung schaffst du das.

Ich hatte den SM ja schon für dieses Jahr geplant und mir diesen Plan


Laufladen Erfurt - Training nach Plan (http://www.laufladen-erfurt.de/cms/Training-nach-Plan.html):
als Groborientierung gewählt. Ich fand ihn noch einigermaßen machbar und bei mir ist manchmal weniger mehr.
Doch leider kam es gar nicht dazu, ihn anzuwenden, weil ich am Jahresanfang mehrmals krank war und dann beizeiten auf Marathon umgeschwenkt bin.



Bin die letzten zwei Jahre die Panoramatour in der Sächsischen Schweiz mitgelaufen (drei Etappen) und hatte vorher keine großen Bergrennerfahrung. Und habe gar nicht schlecht abgeschlossen :D
Einige Teilnehmer erzählten, dass der 30er anstrengender ist, als der Marathon im Rennsteig.
Schon weil du so gut durch die Tour gekommen bist, denke ich, dass du generell mit Bergen ganz gut umkannst. Die Anstiege beim 30er sind tatsächlich teilweise steiler, die des Rennsteig-Marathons kann man bis auf eine Steigung laufend bewältigen. Das muss aber jetzt nicht für den SM gelten.

Ob man Berge auf dem Laufband vernünftig simulieren kann, weiß ich nicht. Ich denke mal, dass es schon noch einen Unterschied gibt, denn in der Natur ist ein Anstieg ja nicht gleichbleibend, man hat auch Wurzeln, Steine...
Ich denke, wenn du ab und zu mal Hügel oder auch Treppentraining einbauen kannst, sollte das reichen.


Ich werde das mal hier weiter beobachten :teufel:

Liebe Grüße
Anett

Sonnenschein Nr.1
04.06.2013, 15:51
Hallo Anett,
ja, angefixt ist das richtige Wort. Jedes Jahr stehe ich da und bekomme große Augen, wenn ich die Ultras sehe. Und meine Gedanken fangen an zu kreisen :D
Mal schauen, ob ich meinen Tagtraum Wirklichkeit werden lasse.
Willst du es denn im nächsten Jahr nochmal angehen?

Liebe Grüße,
Anna

19joerg61
04.06.2013, 16:16
Habe gerade mal deine Kilometer von März, April angeschaut. Was bei dir bisher zu kurz kommt, sind lange Läufe. Selbst 25 km sind eher selten. Ich würde daher in der Vorbereitung von Berlin gerade die langen Läufe keineswegs vernachlässigen sondern eher etwas mehr machen. Da Berlin zeitig im Jahr ist, macht es Sinn noch einen Marathon oder kleinen Ultra Ende Oktober nachzuschieben, den du nur gemütlich läufst (z.B. Frankfurt oder Röntgenlauf). Den Winter über achtest du darauf, möglichst jede Woche einen Lauf über 25 km zu machen. Eine Winterpause machst du entweder im November oder irgendwann, wenn Feiertage oder Schnee sowieso nicht viel zulassen. Dieses Kilometersammeln ist das Wichtigste bei der Vorbereitung auf den ersten Ultra.

Raffi
04.06.2013, 17:49
Hallo Zusammen.
Hallo Joerg.
So wie es ausschaut werden wir uns 2014 am Rensteig treffen.

Sonnenschein Nr.1
04.06.2013, 23:18
Hallo Jörg,
vielen lieben Dank für die Tips. Habe heute die Laufliga aktualisiert. Man wird jetzt deutlich bei mir sehen können, dass ich jetzt mit den km hoch gehe. Bisher hatte ich das immer so gemacht, dass die langen Läufe (ab 25 km) erst zur Marathonvorbereitung auf den Plan stehen.
Ich weiß aber auch dass, wenn ich mich für den Ultra entscheiden werde, ich viele lange Läufe machen muss. Ich hatte evtl. an den Schlaubetalmarathon gedacht (17.10), der wäre von mir nicht all zu weit entfernt (und ich sehe viele nette bekannte Gesichter :) )
Oder wäre der zu Früh nach Berlin?? Einen Ultra werde ich in diesem Jahr keinen Laufen, dass kann ich meiner Umwelt nicht antun und mein Job lässt es auch nicht zu.
Mal eine doofe Frage, was meinst du genau mit Winterpause? Eine richtige Pause? Wenn ja, wie lange. Ich habe im Winter natürlich nicht voll trainiert, bin so drei mal die Woche draußen gewesen.

Liebe Grüße und Danke

19joerg61
05.06.2013, 11:11
Schlaubetal ist auch sehr gut - dass ich nicht daran gedacht habe. :klatsch:
Drei Wochen nach Berlin geht auch. Du solltest in der Zwischenzeit nur nicht versuchen, irgendwelche Bäume auszureißen und in Eisenhüttenstadt einfach einen Genußmarathon laufen. Im WInter solltest du deinen Körper schon mal Ruhe gönnen, also die Umfänge deutlich runter schrauben. Da kann man auch mal 2-3 nicht oder fast nicht laufen. Die reine Trainingslehre empfiehlt dies für die Zeit nach dem Herbstmarathon - also im November.

Bei mir im Vorland des Thüringer Waldes besteht aber immer eine gewisse Schneewahrscheinlichkeit im Winter, wo meine Laufstrecken schlecht nutzbar sind. Daher laufe ich in einem schönen November mit etwas verringerter Intensität weiter. Wenn dann der Winter da ist, mache ich die ruhigeren Wochen. Blöd nur, wenn wie in diesem Jahr der Winter nicht geht.

Sonnenschein Nr.1
05.06.2013, 22:18
Ich meinte natürlich, dass am 19.10. der Schlaubetalmarathon stattfindet :D

Ich werde auf alle Fälle die Tips berücksichtigen. Jetzt müssen wir nur gut durch den Sommer und die ganzen WK kommen und dann den Winter überstehen. Zum Glück strahlt endlich mal wieder die Sonne :D

Rumlaeufer
05.06.2013, 22:49
Hallo Zusammen.
Hallo Joerg.
So wie es ausschaut werden wir uns 2014 am Rensteig treffen.

Genau! :nick:

Übrigens ... :gruebel: es sind ja nur noch knapp 11 Monate und da wird es langsam Zeit, dass einer der thüringer Läufer (:megafon: Hallo Jörg!!!) nebenan endlich einen neuen Faden aufmacht für den Rennsteig-SM 2014. :zwinker2:

Erdbeerkeks
07.06.2013, 22:40
Anna :hallo:
ich mag mich da noch nicht festlegen und es dieses Mal auf mich zukommen lassen. Ich würde es aber erst mal nicht ausschließen, denn das ist schon lange ein großer Traum von mir, einmal den SM zu laufen.

Schlaubetal klingt aber großartig :daumen:, da sind auf jeden Fall schon mal ein paar Hügel dabei. Und ich würde dich im Ziel empfangen und dir deine Medaille umhängen :nick:.

Mit einer Laiufpause bin ich wieder anders gestrickt: ich brauche das Laufen und freiwillig würde ich nicht gänzlich pausieren. Aber es gibt Phasen, wo ich nur nach Lust und Laune laufe. Ich merke es aber auch deutlich am Rücken, wenn ich einige Tage Pause (z.B. nach einem Marathon) mache. Dann wird es Zeit, dass ich wieder auf die Piste komme. Aber jeder Jeck ist da wohl anders.

JensR
08.06.2013, 09:57
Im WInter solltest du deinen Körper schon mal Ruhe gönnen, also die Umfänge deutlich runter schrauben. Da kann man auch mal 2-3 nicht oder fast nicht laufen.

sehe ich nicht so. Januar und Februar wird die Grundlage gelegt, wenn man einen Rennsteig-SM ordentlich vorbereiten will. März und April wird spezifisch für den Lauf trainiert und Mai ist ja fast nur Tapering. Wenn man erst im März mit der Grundlage anfängt, wird man die Winterfaulheit wahrscheinlich Höhe Oberhof bereuen :wink:

Gruss,
Jens

Raffi
08.06.2013, 15:06
sehe ich nicht so. Januar und Februar wird die Grundlage gelegt, wenn man einen Rennsteig-SM ordentlich vorbereiten will. März und April wird spezifisch für den Lauf trainiert und Mai ist ja fast nur Tapering. Wenn man erst im März mit der Grundlage anfängt, wird man die Winterfaulheit wahrscheinlich Höhe Oberhof bereuen :wink:

Gruss,
Jens


So jetzt hab ich mal ne Frage: Nachdem ich ja im Winter (November bis Mitte Februar) am Langlaufen bin. Wie sollte, könnte ich mein Training bis zum Lauf aufbauen??? Möchte auf SM trainieren? Ziel ist es einfach gesundund vernünftig anzukommen. Reichen die verbleibenden 10 bis 12 Wochen dazu noch aus?
LG Raffi.

JensR
08.06.2013, 18:49
Läufst du gar nicht in der Zeit? Langlaufen bringt dir natürlich ausdauerseitig sehr viel, das einzige was fehlt, ist eben die laufspezifische muskuläre Belastung. Kommt halt auch etwas darauf an, wie du dort laufen willst. Ich persönlich finde es jetzt recht kurz. Sind eben doch 73km mit ein paar Wellen.

Das Pulsmesser
15.06.2013, 21:11
Kyffhäuser und Harzquerung habe ich auch vorher mitgenommen (beide sind eigentlich viel schöner als der SM),... Beim SM bin ich damit gut durchgekommen (in 8:09).
Hallo sinchen,
das habe ich auch so gemacht und vor allem genauso empfunden. Die Harzquerung ist einfach herrlich. Dazu möchte ich demnächst noch einen Laufbericht schreiben. Den vom Kyffhäuser Berglauf Marathon findet man hier (http://daspulsmesser.blogspot.de/2013/06/rennsteiglauf-vorbereitung-teil-1.html).
Ansonsten habe ich es so gemacht, wie hier schon vorgeschlagen. Ich habe im Vorjahr den Berlin-M als Genusslauf gestaltet und war danach beim Röntgenlauf. Im Winter dann lange Läufe bis 21 km. Und 10 Wochen vorm Kyffhäuser Berglauf habe ich einen 3:15er M-Trainingsplan nach Steffny absolviert.
Beim SM bin ich mit dieser Vorbereitung unter 8h geblieben und habe damit mein selbst gestecktes Idealziel erreicht. Möglicherweise hätte ich schneller oder zumindest genussvoller laufen können, wenn ich die Vorbereitungsläufe langsamer angegangen wäre. Zum Bericht vom Rennsteiglauf Supermrathon 2013 geht es hier (http://daspulsmesser.blogspot.de/2013/06/hart-aber-schon.html).

Viele Grüße,

19joerg61
16.06.2013, 11:42
sehe ich nicht so. Januar und Februar wird die Grundlage gelegt, wenn man einen Rennsteig-SM ordentlich vorbereiten will. März und April wird spezifisch für den Lauf trainiert und Mai ist ja fast nur Tapering. Wenn man erst im März mit der Grundlage anfängt, wird man die Winterfaulheit wahrscheinlich Höhe Oberhof bereuen :wink:
Gruss,
Jens

Hast recht und so war es auch nicht gemeint.
Es ging darum, nicht vom Oktober an mit gleicher Intensität weiter zu trainieren. Ein Monat dem Körper mal Ruhe gönnen, hilft mehr als es schadet. Die letzten 12 Wochen vor dem Ultra sind vor allem das Feintuning, das Gerüst braucht viele Monate mehr.

Raffi
28.06.2013, 12:15
Läufst du gar nicht in der Zeit? Langlaufen bringt dir natürlich ausdauerseitig sehr viel, das einzige was fehlt, ist eben die laufspezifische muskuläre Belastung. Kommt halt auch etwas darauf an, wie du dort laufen willst. Ich persönlich finde es jetzt recht kurz. Sind eben doch 73km mit ein paar Wellen.

Sorry, dass ich mich erst jetzt melde.
Ja, wenn Schnee liegt bin ich da nur auf den Skiern unterwegs. Laufe Klassisch und Skating. Da ich WK`s in beiden Techniken bestreite, Letzte WK`s 8.2 und 9.2.14 je 50km. Danach beginnt die Vorbereitung (April HM, 1 Mai HM und eben der Rest...) Hügel und Wellen habe ich bei uns zu Hause auch, sollte also zu trainieren sein. Nur die Distanz macht mir noch etwas Sorgen, da ich dieses Jahr nicht wirklich zum Laufen komme.


Genau! :nick:

Übrigens ... :gruebel: es sind ja nur noch knapp 11 Monate und da wird es langsam Zeit, dass einer der thüringer Läufer (:megafon: Hallo Jörg!!!) nebenan endlich einen neuen Faden aufmacht für den Rennsteig-SM 2014. :zwinker2:

Faden habe ich bis jetzt noch keinen gefunden. Wäre aber schön wenn es einen gäbe.

LG Raffi

Sonnenschein Nr.1
25.07.2013, 14:45
So, der erste Event mit Blick auf den Rennsteiglauf steht fest. Habe mich gegen den Schlaubetal- Marathon entschieden (Sorry Anett :peinlich:), aber da ich mir immer schonmal Heidelberg anschauen wollte, wird es der Heidelberg Marthon.
Gelita Trail Marathon Heidelberg am 27. Oktober 2013 - Gelita Trail Marathon Heidelberg - Premiere am 27. Oktober 2013 (http://www.trailmarathon-heidelberg.de/)

Ein bißchen Schiss habe ich ja vor dem Profil, aber irgendwie wird es schon gehen :D
Liebe Güße

Sonnenschein Nr.1
12.11.2013, 13:32
Hallo Ihr Lieben,
die Laufwettkampfsaison ist jetzt vorrüber. Der Berlinmarathon ist gelaufen und auch den ersten Bergmarathon habe ich gut gemeistert (27.10).
Was nun? Nach zwei Wochen völliger Regeneration (ein wenig gelaufen bin ich schon) juckt es mir wieder in den Beinen. Aber wie jetzt weiter vorgehen. In den letzten Jahren bin ich ab Oktober immer nur drei mal die Woche laufen gewesen und auch nicht länger als 20km. Für was auch!
Aber jetzt ist ja alles anders, angemeldet beim Supermarathon... Wie weiter trainieren? Ich weiß, dass ich jetzt öffters längere Läufe einfügen muss. Aber wie oft? Einmal im Monat? Alle zwei Wochen? Wie oft sollte ich laufen gehen? Reichen drei bis vier mal die Woche?
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich :D

Übrigens bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich drei Wochen vor dem Rennsteig die volle Harzquerung laufen soll. Nach dem Heidelberg Marathon weiss ich jetzt, was Bergablaufen bedeutet :haeh: AUA!!! Ich hatte noch nie so dolle und so lange Muskelkater. Und die Harzquerung geht ja auch ganz schön Bergab zum Schluss, weiß nicht, ob das so gut ist drei Wochen vor dem Rennsteig. Aber es ist ja noch viel Zeit mir alles zu überlegen, aber vielleicht habt ihr ja dazu eine Meinung.

Liebe Grüße,
Sonnenschein

Rumlaeufer
12.11.2013, 21:14
Aber jetzt ist ja alles anders, angemeldet beim Supermarathon... Wie weiter trainieren? Ich weiß, dass ich jetzt öffters längere Läufe einfügen muss. Aber wie oft? Einmal im Monat? Alle zwei Wochen? Wie oft sollte ich laufen gehen? Reichen drei bis vier mal die Woche?
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich :D

Hallo,

wenn Du den Trail Marathon in Heidelberg überstanden hast und Dich inzwischen wieder gut fühlst, solltes Du ruhig im lockeren Tempo 4 - 5 x pro Woche laufen; allerdings jeweils nur 8 - 10 km und 1 x 15 - 20 km, jeweils im ruhigen Tempo. Dann wäre es sicher empfehlenswert, ab Anfang Januar die Umfänge wieder langsam hochzufahren, damit Du Mitte Februar, d.h. zum Einstieg in den Rennsteig Trainingsplan, wieder bei ca. 80 - 90 km pro Woche bist. Auch wenn es in Berlin schwer wird, solltest Du dann alles an Hügeln mitnehmen, was möglich ist. :hallo:



Übrigens bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich drei Wochen vor dem Rennsteig die volle Harzquerung laufen soll. Nach dem Heidelberg Marathon weiss ich jetzt, was Bergablaufen bedeutet :haeh: AUA!!! Ich hatte noch nie so dolle und so lange Muskelkater. Und die Harzquerung geht ja auch ganz schön Bergab zum Schluss, weiß nicht, ob das so gut ist drei Wochen vor dem Rennsteig. Aber es ist ja noch viel Zeit mir alles zu überlegen, aber vielleicht habt ihr ja dazu eine Meinung.

Liebe Grüße,
Sonnenschein

Nach 9 Wochen im Trainingsplan für den Rennsteig-SM brauchst Du vor der Harzquerung keine Bedenken zu haben :nee: und der Abstieg vom Poppenberg hat zwar einige steile Passagen, aber da kann man dann auch langsam laufen; insgesamt habe ich die Abstiege nicht soooo heftig in Erinnerung, es war letztes Jahr mehr die ungewohnte Hitze um 30°C :schwitz: bei Interesse hier (http://forum.runnersworld.de/forum/laufberichte/72516-quer-durch-den-harz-von-wernigerode-nach-nordhausen-eine-heisse-nr.html)nachzulesen.

Sonnenschein Nr.1
12.11.2013, 23:49
Bei dem Bericht und diesen Bildern muss man ja quasi die ganzen 51 km laufen...:D

Danke für die Tipps und Ratschläge...

sinchen
10.03.2014, 18:35
Noch was.
Ich selber trainiere nach den Plänen von Andreas Butz, bisher bin ich immer super damit gefahren.
Jetzt wurde hier in dem Thread ein Plan von Ihm für den Rennsteig vorgestellt:

Rennsteigplan von Andreas Butz (http://www.d-u-v.org/_dateien/_servi..._Rennsteig.pdf)

Den finde ich ganz schön heftig. Die anderen Pläne, die ich gefunden habe (nicht sehr viele), sind etwas netter. Was sagt Ihr??? Ist es sinnvoll den Plan von Butz so umzusetzen?

Ich war gerade bei einem Trailrunningseminar mit Andreas Butz auf Mallorca und dort gab es auch Vorträge zum Thema Lauftraining. Da mir dort einiges an Widersprüchen im Vergleich zu dem Rennsteigplan aufgefallen ist, hab ich die Gelegenheit genutzt und ihn danach befragt. Sein Kommentar: Sofort wegschmeißen! Der Plan ist von 2006 und er würde ihn nie wieder so schreiben. Viel zu hart, der lange langsame Lauf ist ein Hügelfahrtspiel usw. Bei Gelegenheit will er mal einen neuen Plan für den Rennsteiglauf schreiben.

LG
Sinchen (im Erkältungstief)

Sonnenschein Nr.1
10.03.2014, 20:30
Ich war gerade bei einem Trailrunningseminar mit Andreas Butz auf Mallorca und dort gab es auch Vorträge zum Thema Lauftraining. Da mir dort einiges an Widersprüchen im Vergleich zu dem Rennsteigplan aufgefallen ist, hab ich die Gelegenheit genutzt und ihn danach befragt. Sein Kommentar: Sofort wegschmeißen! Der Plan ist von 2006 und er würde ihn nie wieder so schreiben. Viel zu hart, der lange langsame Lauf ist ein Hügelfahrtspiel usw. Bei Gelegenheit will er mal einen neuen Plan für den Rennsteiglauf schreiben.

LG
Sinchen (im Erkältungstief)

Klasse und jetzt???
Was hat er dir für Tipps gegeben? Hat sich das Seminar gelohnt? Hatte auch schonmal darüber nachgedacht, da ich gerne nach seinen Plänen laufen.

Aber jetzt bin ich etwas verwirrt, wie ändere ich geschickt den Plan. Denkst du, er antwortet auf eine Mail?

Gute Besserung, damit du schnell wieder fit wirst :)
Liebe Grüße

sinchen
10.03.2014, 21:14
Klasse und jetzt???

Was hälst du davon?


Bei der Suche nach Trainingsplänen zum Rennsteiglauf bin ich u.a. auf folgenden Plan gestossen: Trail von 70-80 km - Share the Experience - Raidlight (http://de.raidlight.com/Trail-von-70-80-km.html)




Was hat er dir für Tipps gegeben?
An dem Abend war leider nicht mehr viel mit persönlichen Tipps. Es fand in einem Raum mit sehr lauter Hintergrundbeschallung statt, so dass wir uns fast anschreien mussten und jeder wollte auch mal dran kommen... Jedenfalls sollten nicht mehr als 3 Schlüsseleinheiten in der Woche sein und diese auch nicht direkt hintereinander. Dazwischen ruhige Läufe. Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor. :confused:



Hat sich das Seminar gelohnt? Hatte auch schonmal darüber nachgedacht, da ich gerne nach seinen Plänen laufen.
Ich würde es eher Laufurlaub nennen. Und der hat schon richtig Spaß gemacht. Leider musste ich an einigen Tagen aussetzen, da ich mir wohl schon im Flieger ne heftige Erkältung eingefangen hatte. Trainingstechnisch für mich daher eher kein Fortschritt und trotzdem war ich begeistert. Es gab ein abwechslungsreiches Programm: jeden Morgen vor dem Frühstück Yoga, dann ein Lauf, vor dem Abendessen Kraft oder Lauf-ABC und Abends verschiedene Vorträge rund ums Laufen. Dazu super Essen, nette Leute, perfekte Organisation.

https://www.youtube.com/watch?v=0CNuNtVW3Kc




Denkst du, er antwortet auf eine Mail?
Ich weiß nicht, ob er jetzt Zeit hat. Sie sind wohl noch den ganzen März auf Mallorca für weitere Seminare. Er verdient ja damit sein Geld, auch mit dem Verkauf von Trainingsplänen. Er hat zu mir gesagt, dass er sich das notiert hat und bei Gelegenheit mal einen neuen veröffentlicht. Ob der dann kostenlos sein wird?

Ich mach mich jetzt damit nicht mehr so verrückt. Ein langer Lauf am WE und in der Woche halt abwechslungsreiches Training mit allem was dazu gehört, dazu als Höhepunkt die Harzquerung.


Gute Besserung, damit du schnell wieder fit wirst :)
Dankeschön. Das ist sowieso die Hauptsache, dass man gesund am Start steht.

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
10.03.2014, 21:48
Konnte den Link nicht öffnen, habe den Plan aber im Netz gefunden. Werde ihn mir gleich mal ausdrucken und mir genauer anschauen und vergleichen. Werde dich auf dem Laufenden halten.

"Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor. http://forum.runnersworld.de/forum/images/smilies/eigene/fragezeichen2.gif" (keine Ahnung wie man das anders einfügt :zwinker5:

Hört sich auf jeden Fall nicht sinnig an.... Würde ich nicht machen.

Habe Ihm jetzt einfach mal geschrieben. Würde ja auch einen Plan kaufen, was ich auch schon getan habe. Habe mich im großen und ganzen immer an seine Pläne gehalten, daher war ich ja auch so begeistert, dass ich einen Plan für den Rennsteig von ihm gefunden habe....

Heiße Zitrone mit Ingwer und Honig. Und von Weleda die Infludo Tropfen. Und was für die Nase, dann biste schnell wieder auf dem Damm :D

JensR
10.03.2014, 21:58
Hi Silvia

erstmal schnelle Genesung!


Jedenfalls sollten nicht mehr als 3 Schlüsseleinheiten in der Woche sein und diese auch nicht direkt hintereinander. Dazwischen ruhige Läufe. Als Höhepunkt sollte man versuchen, an drei Tagen hintereinander insgesamt die Laufzeit des Wettbewerbs zu laufen. Erster Tag Zügiger DL, zweiter Tag Supersauerstofflauf, dritter Tag Langsamer langer Lauf. Wenn ich da mal eine Zeit von 9 Stunden zugrunde lege, kommt mir das auch nicht sehr sinnig vor. :confused:

sind ja fundamentale Erkenntnisse :wink:

Also vergiss den Supersauerstofflauf! Das gibt es nur in der Welt von van Aaken.. Vergiss auch die 9h und konzentriere dich auf die Distanz. Natürlich kann man den Rennsteig mit 2-3 Marathons auch schon brauchbar vorbereiten, aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen.. Naja und natürlich muss so ein Training vorbereitet werden, aber das weisst du ja auch selber.

Auf 3 Tage dehnen würde nur Sinn machen, wenn der Lauf um die 100k wäre. 3x25k im Falle des RSL fände ich nicht sinnvoll.

LG,
Jens

P.S. so wie du das planst mit der Harzquerung wird das schon passen!

Sonnenschein Nr.1
10.03.2014, 23:07
Also vergiss den Supersauerstofflauf! Das gibt es nur in der Welt von van Aaken.. Vergiss auch die 9h und konzentriere dich auf die Distanz. Natürlich kann man den Rennsteig mit 2-3 Marathons auch schon brauchbar vorbereiten, aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen.. Naja und natürlich muss so ein Training vorbereitet werden, aber das weisst du ja auch selber.

Auf 3 Tage dehnen würde nur Sinn machen, wenn der Lauf um die 100k wäre. 3x25k im Falle des RSL fände ich nicht sinnvoll.

LG,
Jens

P.S. so wie du das planst mit der Harzquerung wird das schon passen!

Hallo Jens, also am besten den Kyffhäuser Marathon mit 700 Hm und am Tag drauf 25km. Und ein We später das gleiche Spiel noch mal??
Und sollte man die Vorbereitungs WK im Rennsteigtempo laufen?

Liebe Grüße

Sonnenschein Nr.1
10.03.2014, 23:14
Trainingsplan Trail von 70-80 km - Raidlight - Share the Trail-Experience (http://de.team.raidlight.com/Trail-von-70-80-km,1353.html)

@ Sinchen: finde ich schon interessant, der Plan ist auf jeden Fall abwechslungsreicher als der von Butz. Fand bei Butz die klaren Ansagen und die Folge der Ruhetage sehr angenehm. Hat bei mir gut gepasst. Jetzt muss ich erstmal schauen, wie ich hiermit zurande komme. Die MTB Tour fällt auf jeden Fall raus (fahre sowieso jeden Tag Rad)
Ich werde mal versuchen den Plan umzusetzten. Ganz lieben Dank für den Tipp :daumen:

19joerg61
10.03.2014, 23:22
... aber besser wäre wirklich im Höhepunkt eine Kombination von Tag1 45k und Tag2 25k. Wenn man die Höhenmeter des Rennsteigs mitrechnet, fehlen dir dann noch 8km reine Distanz. Wenn du solch eine Kombination 2mal machst, hast du die Strecke locker im Sack. Den ersten Tag würde ich dabei möglichst im Tempo vom Rennsteig laufen (also lockerer DL) und den zweiten so gut es geht, aber nicht bewusst schleichen..


ach Sch..., was bin ich für Weichei.

Sonnenschein Nr.1
11.03.2014, 00:16
Sorry für das viele Fragen, aber ich bin wirklich etwas unsicher. Will mich halt nicht über, aber auch nicht unterfordern. Ist es Ok, wenn ich diesen Samstag meinen ersten Marathon als Vorbereitung laufe? Laut dem Plan von Butz wäre es völlig ok gewesen, aber wenn er selber sagt, der ist Mist! :haeh:

19joerg61
11.03.2014, 07:38
Aus meiner Sicht gibt es gerade im Ultrabereich noch weniger allgemein verbindliche Trainingsanleitungen als für andere Strecken. Ein Bekannter bereitet sich für die ganz langen Läufe wie den Spartathlon mit einem schnellen 80 km Marathontraining vor, was er durch Ultrawettkämpfe als Trainingsläufe ergänzt und er ist erfolgreich damit.
Udo und Kraxi sind in der Vorbereitung etliche Marathons gelaufen - Udo wohl eher moderat, Kraxi eher schnell.
Letztlich hilft es nur Pläne anzuschauen, Tipps einzuholen und dann ein eigenes Konzept zu machen, was der Körper mitmacht und was die Zeit erlaubt.
Wenn du die Suchfunktion nutzt, findest du Threads aus den Vorjahren von schnelleren Läufern.
Übrigens ich habe selten jemand gefunden, der den ersten SM optimal gelaufen ist. Ausnahme ist Christian Seiler, der den SM als seinen ersten Ultra mit Streckenrekord gewann.

Mhim
11.03.2014, 09:13
Da kann ich joerg nur recht geben, auf kaum einer anderen Distanz kannst, oder besser musst (!), du Training so variabel gestalten wie bei Ultras.
Wo bei dem einen ein Marathontraining mit kaum wirklich langen Läufen reicht, brauche ich z.B. auf jeden Fall im Vorfeld Läufe mit 5h+.

Ich laufe derzeit faktisch bereits an fast jedem WE die komplette SM Distanz oder länger. Auch in einer höheren Pace als ich dann plane. Ich kann ja die Pace über sagen wir 35 km, nicht auf 73 km halten.
Was bei mir schon seit Monaten dabei ist sind möglichst viele Höhenmeter, da habe ich es wohl geografisch einfacher als du @Sonnenschein.

Einziges Rennen im Vorfeld wird ein 6h Lauf in 4 Wochen, ich bin nicht so der Renntyp.

JensR
11.03.2014, 09:26
ach Sch..., was bin ich für Weichei.

naja du quälst dich vielleicht im WK lieber mehr als im Training :wink:


Übrigens ich habe selten jemand gefunden, der den ersten SM optimal gelaufen ist.

zwischen gut vorbereitet und optimal liegen unter Umständen nochmal gehörige Abstände.. ich bin meinen ersten SM schlecht vorbereitet in 7:55 gelaufen, zwei Jahre später gut vorbereitet in 6:29, von optimal war der aber noch Lichtjahre entfernt.


Hallo Jens, also am besten den Kyffhäuser Marathon mit 700 Hm und am Tag drauf 25km. Und ein We später das gleiche Spiel noch mal??
Und sollte man die Vorbereitungs WK im Rennsteigtempo laufen?

Also erstmal hast du einen Satz von mir unterschlagen "Sowas muss vorbereitet werden". Ich würde mal testen mit 25/20 oder 25/25 an einem ersten WE und dann den ersten Lauf langsam steigern. Wenn du das bisher noch nicht gemacht hast, dann würde ich damit jetzt eher vorsichtig agieren.

Ich würde den Trainingsmarathon im Rennsteigtempo laufen, aber höhenbereinigt. Ich rechne den Rennsteig effektiv mit 78km, eventuell auch 80, je nachdem wie gut man Berge läuft. Nehmen wir an die Zielzeit ist 8:00, bei 80km wären das genau 6min/km. Ich bin allerdings auch schon deutlich schnellere Marathons in der Vorbereitung gelaufen, wichtig ist, dass dann die Zeit mindestens 4 Wochen noch bis zum SM selber ist...

Ansonsten würde ich dir raten, mache keine Wissenschaft draus. Wenn du längere Läufe gemacht hast, wirst du den SM durchstehen und nimm dir für das erste mal einfach keine Zeit vor, dann kannst du das geniessen, obwohl du vielleicht nicht optimal vorbereitet bist. So ging es mir bei meinem ersten und mit Abstand schlechtesten SM auf jeden Fall :wink:

Gruss,
Jens

Elefantino
11.03.2014, 11:55
Ich komme eigentlich vom Radsport aber schreibe doch mal, wie ich auf den Supermarathon trainiere (3 exemplarische Wochen):

Mo 25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do vo: 18E, nm: 16E
Fr 35 inkl. Hügel
Sa -
So Rad, 7k Lauf-ABC

Mo vo:18E, nm: 16E strides
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do vo: 16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace]))
Fr 36 flach
Sa -
So Rad, 7k Lauf-ABC

Mo vo:18E, nm: 16 TDL (2x5k T-pace)
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do 25E
Fr 35 inkl. Hügel
Sa -
So Rad

Die nun anstehende Peak-Phase ist sicher am schwierigsten zu gestalten. An sich müsste man wettkampfspezifischer trainieren, also z.B. Bergabläufe machen. Andererseits steht man dann vielleicht gar nicht an der Startlinie. Deshalb habe ich mich entschlossen, auf eine solche Phase zu verzichten. Vorbereitungswettkämpfe mache ich gar nicht. Ob es reicht? Werde ich sehen, wird mein erster Ultra.

@Sonnenschein, kaufe dir doch ein allgemeines Buch wie den Noakes "Lore of Running". Dort findest du genügend Ultramarathonpläne. Auch im Netz gibt es genügend Tipps, wie man trainieren kann, schaust du z.B: bei fellrnr.
ABER: Was dein Körper verträgt, wirst du selbst herausfinden müssen.

Sonnenschein Nr.1
11.03.2014, 13:00
Ich komme eigentlich vom Radsport aber schreibe doch mal, wie ich auf den Supermarathon trainiere (3 exemplarische Wochen):

Mo 25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do vo: 18E, nm: 16E
Fr 35 inkl. Hügel
Sa -
So Rad, 7k Lauf-ABC

Mo vo:18E, nm: 16E strides
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do vo: 16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace]))
Fr 36 flach
Sa -
So Rad, 7k Lauf-ABC

Mo vo:18E, nm: 16 TDL (2x5k T-pace)
Di vo: 18E, nm: 16E
Mi -
Do 25E
Fr 35 inkl. Hügel
Sa -
So Rad

Die nun anstehende Peak-Phase ist sicher am schwierigsten zu gestalten. An sich müsste man wettkampfspezifischer trainieren, also z.B. Bergabläufe machen. Andererseits steht man dann vielleicht gar nicht an der Startlinie. Deshalb habe ich mich entschlossen, auf eine solche Phase zu verzichten. Vorbereitungswettkämpfe mache ich gar nicht. Ob es reicht? Werde ich sehen, wird mein erster Ultra.

@Sonnenschein, kaufe dir doch ein allgemeines Buch wie den Noakes "Lore of Running". Dort findest du genügend Ultramarathonpläne. Auch im Netz gibt es genügend Tipps, wie man trainieren kann, schaust du z.B: bei fellrnr.
ABER: Was dein Körper verträgt, wirst du selbst herausfinden müssen.

Hallo Elefantino,
leider verstehe ich deine Trainingsangaben nicht so genau.
Habe mich aber wieder etwas gesammelt und werde mein Plan weiter durchziehen, muss halt hoffen, das ich auf mein Körpergefühl vertrauen kann.
Ultra Bücher besitze ich sogar zwei :peinlich: aber das Rennsteigtraining ist halt doch etwas anderes, als für einen 100km Lauf zu trainiern. Ich werde das schon meistern, habe halt so als Frischling einige Ängste, die dann auch mal zur Panik werden kann :geil:

Liebe Grüße aus Berlin

19joerg61
11.03.2014, 13:22
Um dich völlig zu verwirren, kannst du ja mal in diesem Thread (http://forum.runnersworld.de/forum/trainingsplaene/42089-sammlung-freier-trainingsplaene-2.html#post1601627)die Sammlung der Trainingspläne anschauen.

Elefantino
11.03.2014, 13:35
@Sonnenschein,
Buchstabencode ist nach Daniels, also E=easy, M=Marathontempo, T=Schwellentempo bzw. was Daniels als Schwelle betrachtet
16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace])) bedeutet Tempowechsellauf insgesamt 16km (ohne Trabpausen) und zwar 3km einlaufen+1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo +1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo usw. (also insgesamt 5km im Marathontempo und 5km im 10km-Renntempo), auslaufen
25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace bedeutet 25km Crescendolauf: einlaufen 11km, dann bis Kilometer 21 Marathonrenntempo, dann bis Kilometer 23 Schwellentempo, dann auslaufen.
Mit den Ängsten bist du nicht allein. Geht mir auch so, vor allem wenn ich an die Hügel denke!
Viele Grüße, Elefantino

Sonnenschein Nr.1
11.03.2014, 13:54
Um dich völlig zu verwirren, kannst du ja mal in diesem Thread (http://forum.runnersworld.de/forum/trainingsplaene/42089-sammlung-freier-trainingsplaene-2.html#post1601627)die Sammlung der Trainingspläne anschauen.
Ganz schön gemein Jörg :teufel: aber nein, mir reichen meine Pläne die ich habe, jetzt heißt es nur, sie geschickt umzusetzen.


@Sonnenschein,
Buchstabencode ist nach Daniels, also E=easy, M=Marathontempo, T=Schwellentempo bzw. was Daniels als Schwelle betrachtet
16 TWL(5x(1M+1[10k-Pace])) bedeutet Tempowechsellauf insgesamt 16km (ohne Trabpausen) und zwar 3km einlaufen+1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo +1km Marathontempo+1km 10km-Renntempo usw. (also insgesamt 5km im Marathontempo und 5km im 10km-Renntempo), auslaufen
25k Crescendo@10k M-pace + 2k T-pace bedeutet 25km Crescendolauf: einlaufen 11km, dann bis Kilometer 21 Marathonrenntempo, dann bis Kilometer 23 Schwellentempo, dann auslaufen.
Mit den Ängsten bist du nicht allein. Geht mir auch so, vor allem wenn ich an die Hügel denke!
Viele Grüße, Elefantino

Ok, danke für die Aufklärung. Daniels Buch habe ich zwar irgendwann mal gelesen, aber die Abkürzungen sind nicht haften geblieben.
Scheint aber recht Anspruchsvoll zu sein, wäre mir etwas zu viel.

Liebe Grüße :hallo:

sinchen
11.03.2014, 14:24
Jetzt haben wir ja reichlich verschiedene Tipps :)
Ich hab auch noch mal nachgesehen, was ich sonst noch so zu Hause fand. Werner Sonntag hat in seinen "Mehr als Marathon" Büchern ja keine genauen Trainingspläne, aber Hinweise. Und die gestalten sich im Vergleich zu den hier gegebenen doch sehr moderat. Dann habe ich noch das "Große Buch vom Ultramarathon" von Hubert Beck, wo man sich die 100 km Pläne und z.B. den vom UTMB ansehen kann. Diese Pläne sind abwechslungsreich (nicht jede Woche ein langer Lauf) und sehen auch Alternativtraining wie schwimmen und radfahren vor. Zudem gibt es Ruhewochen, bei denen es am Ende mehr Tempo gibt. Bei keinem wird auch nur annähernd die Gesamtstrecke an zwei oder drei Tagen gelaufen.

Weiterhin habe ich im Trailmagazin 3/2013 Trainingspläne für die letzten 6 Wochen für den Zugspitzlauf von Julia Böttger gefunden. Wenn man sich hier mal die Strecke vom Supertrail (68,8 km und 3120 Hm) nimmt, ist die Systematik ähnlich wie bei dem oben geposteten Plan von Raidlight. In der Woche abwechslungsreiche kurze Läufe (locker mit Stabi / Fahrtspiel / Bergsprints) ein langer Lauf (max 5-6 Std, was der Harzquerung entspricht) und eine lange Radeinheit.

Bei dem Trailrunningcamp in Mallorca habe ich mit einem Finisher vom Ultratrail Mallorca (105 km) gesprochen und der meinte, dass er für Rennen bis 100 km nicht mehr als 70 bis 80 km die Woche läuft und mehr auf Qualität achtet (zusätzlich Stabitraining) Früher sei er viel mehr gelaufen und nicht besser gewesen.

Ich persönlich möchte schon optimal trainieren - was für mich heißt, dass mein Körper es verträgt und das Laufen auch noch Spaß macht. Zwei lange Läufe hintereinander könnte ich mir in der Gipfelwoche vielleicht vorstellen, aber nicht dauerhaft. Das möchte ich weder mir noch meiner Familie zumuten. Wenn ich mich richtig an meine letztjährigen Harzquerungsbeine erinnere, wäre eine Radfahrt am nächsten Tag wohl angebrachter :confused:
Optimal heißt für mich, dass ich nach dem Rennsteiglauf noch weiterlaufen kann und möchte, denn ich hab für den Sommer noch ein weiteres großes Ziel. Die Zeit spielt für mich eine untergeordnete Rolle (hauptsache, es sind noch genügend Läufer hinter mir :wink:

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
11.03.2014, 14:40
Sehr schön geschrieben Sinchen, das spricht mir aus der Seele.

Den Plan vom Trailmagazin habe ich mir auch angeschaut. fand die langen Läufe aber etwas zu kurz und war etwas irritiert, dass beim 8 Wochen Plan Februar/ März stand. Hatte überlegt, ob es nur der Anfang vom Plan sei, und dass da noch mehr kommt. Da die Läufe, auf den er sich bezieht meines Wissens erst im Sommer sind.
Lieben Gruß

sinchen
11.03.2014, 15:24
Den Plan vom Trailmagazin habe ich mir auch angeschaut. fand die langen Läufe aber etwas zu kurz und war etwas irritiert, dass beim 8 Wochen Plan Februar/ März stand. Hatte überlegt, ob es nur der Anfang vom Plan sei, und dass da noch mehr kommt. Da die Läufe, auf den er sich bezieht meines Wissens erst im Sommer sind.

Ja - ich meinte nicht den Plan aus dem letzten Heft. Diese sind tatsächlich Vorbereitungspläne für Februar/März für die Läufe im Sommer. Hast du noch das Heft Mai/Juni 2013? Da sind die letzten 6 Wochen beschrieben und man kann sehen, was maximal gelaufen wird.

Für 2014 gibt es im nächsten Heft sicher die Fortsetzung.

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
11.03.2014, 16:42
Ja - ich meinte nicht den Plan aus dem letzten Heft. Diese sind tatsächlich Vorbereitungspläne für Februar/März für die Läufe im Sommer. Hast du noch das Heft Mai/Juni 2013? Da sind die letzten 6 Wochen beschrieben und man kann sehen, was maximal gelaufen wird.

Für 2014 gibt es im nächsten Heft sicher die Fortsetzung.

LG
Sinchen
Ich sollte mal genauer lesen :peinlich: Muss mal schauen ob die schon habe, habe irgendwann im Frühjahr/Sommer angefangen sie zu kaufen.






Bei dem Trailrunningcamp in Mallorca habe ich mit einem Finisher vom Ultratrail Mallorca (105 km) gesprochen und der meinte, dass er für Rennen bis 100 km nicht mehr als 70 bis 80 km die Woche läuft und mehr auf Qualität achtet (zusätzlich Stabitraining) Früher sei er viel mehr gelaufen und nicht besser gewesen.
Ups, da bin ich schon drüber :zwinker5:

Elefantino
11.03.2014, 17:35
Bei dem Trailrunningcamp in Mallorca habe ich mit einem Finisher vom Ultratrail Mallorca (105 km) gesprochen und der meinte, dass er für Rennen bis 100 km nicht mehr als 70 bis 80 km die Woche läuft und mehr auf Qualität achtet (zusätzlich Stabitraining) Früher sei er viel mehr gelaufen und nicht besser gewesen.
Wie das wohl zu interpretieren ist? Ich gehe mal von einem Grundlagenblock irgendwo zwischen 130 bis 180km/Woche aus bei den Cracks. Dann kann man natürlich in der direkten Vorbereitung selbst im Ultralauf schon mal die Kilometer reduzieren und "nur" noch Qualität, sprich Höhenmeter und Tempo bolzen. Genauso wie beim Marathontraining gibt es hier über den Aufbau der einzelnen Phasen unterschiedliche Philosophien. Entweder klassisch zuerst Ausdauer und dann Tempo oder eben Tempo zuerst und dann Ausdauer (für Marathon siehe Daniels).
Viele Grüße Elefantino

Sonnenschein Nr.1
13.03.2014, 11:09
Hätte ich ja gar nicht gedacht, aber Andreas Butz hat sich wirklich gemeldet. Hier die Antwort:

Siehe Link, nagelneu, bitte auch an deine Lauffreundin mit besten Grüßen weiterleiten:
https://www.laufcampus.com/trainingsplaene/trainingsplan_rennsteiglauf.pdf
Hoffe ihr könnt den Link öffnen.
Der Pln ist auf jeden Fall etwas smarter :)
Liebe Grüße

Elefantino
13.03.2014, 14:12
@Susi,
vielen Dank für die Mühe und den Link.

Am Plan gefällt mir die back-to-back Anordnung von Tempo u. LDL zu Wochenbeginn. Das ist dann eine Abfolge Hard/easy/easier. (easier=Pause)
Lange Läufe im Rekom-Tempo scheinen eine spezielle Vorliebe des Autors zu sein. Ob das was bringt? Ich bin in der Hinsicht extrem skeptisch. Andererseits ist es natürlich so, dass man bei back-to-back long runs (klassisch sagen wir mal 35/25, 35/30, für erfahrene Leute auch 45/25) am zweiten Tag auch ein "bisschen angeschlagen" ist, so dass die Pace schon in Richtung Rekom tendiert.
In der Spitze bis zu 8.5h an drei Tagen wäre mir persönlich immer noch zu hart, weil die Regeneration bei 3 Folgetagen ja schon schwierig wird. Als Peak habe ich selbst nur 2 Tage bei 18km+16km/35km(inkl. Hügel bzw. Treppen) vorgesehen (bei meinem Tempo ein klein wenig über 6h). Ob 2 oder 3 Lauftage in Folge besser zu verkraften sind, ist aber sicher individuell unterschiedlich. Meine bescheidene Erfahrung ist die, dass direkt nach einem harten Tag (meinetwegen TDL) doch noch ein langer Lauf (etwas langsamer) relativ einfach möglich ist, während am übernächsten Tag das zumindest bei mir nicht so einfach funktioniert. Denkbar wäre, dass die Kinetik der Reparatur der Mikroverletzungen hinderlich ist. Muskelkater setzt ja, wenn man mal einen hat, auch gerne mit Verzögerung ein. Ich selbst würde bei dem Plan wohl den langen Rekomlauf "SSL" auf 2 Läufe vormittags/abends aufteilen, um zu einer Abfolge hard/easy/hard zu gelangen. Mit dieser Modifikation könnte der Plan mir durchaus gefallen:wink:.

@Susi,
wirst du den Plan ausprobieren?
Viele Grüße, Elefantino

sinchen
13.03.2014, 14:16
Ohne mir den Plan jetzt schon mal wirklich angesehen zu haben, finde ich das aber echt nett. Ich hätte so schnell nicht damit gerechnet, da er ja noch Seminarbetreuung in Mallorca macht.

Danke für's Fragen.

Ich selbst krieg langsam Panik, dass es bei mir eng wird. Bin immer noch nicht ganz gesund und die Zeit läuft...

LG
Sinchen

Mhim
13.03.2014, 15:42
Interessant, danke für den Link!
Für mich wäre das zu wenig, so was wie SSL kommt bei mir überhaupt nicht vor, auch ist bei mir der Puls im Mittel bei den LDL höher.

Generell hat er mir weitaus zu wenig Höhenmeter drin, für mich DER Schlüssel bei Berg/Hügelultras! Ich laufe schon seit dem Spätherbst Bergsprints und viele HM.

Aber es zählt am Ende, da werden wir dann sehen ob ich alles richtig gemacht habe oder nicht :nick:

sinchen
13.03.2014, 18:55
Im Vergleich der beiden Pläne fällt mir auf, dass der Höhepunkt mit einem Lauf über 50 km vorher 4 Wochen vor dem Rennsteig war (was mit der Harzquerung zusammenfiel) und jetzt 3 Wochen vorher.

Sonnenschein Nr.1
13.03.2014, 21:23
@Susi,
vielen Dank für die Mühe und den Link.

@Susi,
wirst du den Plan ausprobieren?
Viele Grüße, Elefantino
Hallo Elefantino, ich weiß ja nicht wer dir verraten hat, dass ich Susi heiße. Mein Name ist nämlich Anna :D
Ob ich ihn ausprobieren werde?! Nicht im ganzen, ich werde wohl eine Kombi aus allen machen. Vom Schema her, werde ich mich wohl an Butz alten Plan halten. Es passt mir besser Di,Mi,Do und Sa, So zu laufen. Am We werde ich dann öfters einen Doppeldecker versuchen.
Was ich an dem neuen Plan besser finde, dass er mehr auf die Schelligkeit eingeht, sprich Intervalle.
Bin heute mal ein par Bergsprints gelaufen (aus dem Raidlight Plan) und das fand ich ne gute Sache, werde dies auch ab und an einbauen, anstatt des ZDL.


Ohne mir den Plan jetzt schon mal wirklich angesehen zu haben, finde ich das aber echt nett. Ich hätte so schnell nicht damit gerechnet, da er ja noch Seminarbetreuung in Mallorca macht.
Danke für's Fragen.
Ich selbst krieg langsam Panik, dass es bei mir eng wird. Bin immer noch nicht ganz gesund und die Zeit läuft...
Ich auch nicht, er hat mir nämlich zuerst geschrieben, dass er sich demnächst mal darum kümmer wird. Dass es dann so schnell ist, hätte ich auch nicht gedacht.
Ach Mensch, das ist richtig gemein. Versuche dich mit Vitaminen voll zu stopfen, evtl auch was Homöopathisches!!! Und langsame kurze Läufe. ich drück dir die Daumen, dass es ganz schnell besser wird.



Interessant, danke für den Link!
Für mich wäre das zu wenig, so was wie SSL kommt bei mir überhaupt nicht vor, auch ist bei mir der Puls im Mittel bei den LDL höher.

Den SSL lasse ich auch raus, wenn ich mal nach einem langen Lauf langsamer bin ist das ok.


Im Vergleich der beiden Pläne fällt mir auf, dass der Höhepunkt mit einem Lauf über 50 km vorher 4 Wochen vor dem Rennsteig war (was mit der Harzquerung zusammenfiel) und jetzt 3 Wochen vorher.
Eigentlich hat er gar keine Lauf über 50km drinne, Seine längsten Läufe sind 4 Std lang, da müssen wir schon ganz schön schnell rennen um auf 50km zu kommen. Seine km reichste Woche ist die 8 Woche, da sollte man ja eigentlich langsam zurückfahren.

Was sagt ihr zu der 4. Woche, sollte man wirklich so eine Ruhewoche einfügen? Beim Raidlight Plan gibt es die ja auch.

Liebe Grüße,
Anna :zwinker5:

schrambo
13.03.2014, 21:35
Nach 3 Belastungswochen sollte schon eine Ruhewoche eingeplant werden.
Ein 50er als Vorbereitung finde ich sehr gut. Da muss man sich ja nicht ganz verausgaben, dann ist es egal, ob es 3 oder 4 Wochen vor dem SM sind.
Die Doppeldecker sind übrigens keine schlechte Idee, allerdings finde ich für mich besser, lieber einen richtig Langen zu machen und am nächsten Tag nur relativ wenig "nachzuwaschen". 2 x 30 km sind nicht mit 1 x 50 km zu vergleichen. Anders sieht es dann wieder aus, wenn man nur ein paar Stunden Pause zwischen den 2 Langen macht, z. B. abends und morgens.
Weiterhin würde ich euch empfehlen, auch mal zum Startzeitpunkt des SM zu laufen. 6 Uhr läuft man ja sonst eher selten.

Mhim
14.03.2014, 11:00
Das mit dem Startzeitpunkt ist in der Tat ein guter Tipp, natürlich ist das sehr individuell!
Ich z.B. hasse es frühmorgens, sprich vor 11 Uhr :zwinker5:, zu laufen. Vergangenes Jahr war bei 2 Ultras der Start jeweils um 6 bzw. 3 (!) Uhr früh, und ich hatte keinerlei Probleme damit :)

Elefantino
14.03.2014, 14:07
Danke Schrambo für die Hinweise :daumen:. Wenn ich die back-to-back Einheiten gut vertrage, werde ich mal (18+35)km an einem Tag probieren aufgeteilt auf einen kurzen am Morgen und einen langen am Abend. 50km am Stück könnte ich mir nicht vorstellen, dazu bin ich einfach noch viel zu langsam (derzeit vielleicht 3:15er MA-Niveau).
@Anna, tut mir leid, irgendwie hatte ich mich da verlesen! Es freut mich aber sehr, dass du diesen Faden wieder angestoßen hast.
LG Elefantino

schrambo
14.03.2014, 20:25
Danke Schrambo für die Hinweise :daumen:. Wenn ich die back-to-back Einheiten gut vertrage, werde ich mal (18+35)km an einem Tag probieren aufgeteilt auf einen kurzen am Morgen und einen langen am Abend. 50km am Stück könnte ich mir nicht vorstellen, dazu bin ich einfach noch viel zu langsam (derzeit vielleicht 3:15er MA-Niveau).
@Anna, tut mir leid, irgendwie hatte ich mich da verlesen! Es freut mich aber sehr, dass du diesen Faden wieder angestoßen hast.
LG Elefantino

Ich würde eher erst abends laufen, dann "etwas" schlafen und morgens nochmals aufbrechen.
50km sind aber schon eine gute Trainingslänge für den SM.

19joerg61
16.03.2014, 17:49
Solche Diskussionen sind Kacke, man kommt nur auf Ideen.

Habe daraus abgeleitet heute einen Supersauerstofflauf über 11 km trainiert - nach dem 6 h Lauf gestern mit 58 km.
Da war ich nach dem Marathon ziemlich platt, aber es ist ja noch früh im Jahr.
Als ich heute nach 4 km einen Läufer traf, wußte ich warum Jogger immer wegschauen und nicht grüßen.
Mein Schlurfen war mir selbst peinlich. Aber irgendwann ging auch das wieder - nicht richtig gut, aber es ging.

Sonnenschein Nr.1
16.03.2014, 18:12
Solche Diskussionen sind Kacke, man kommt nur auf Ideen.

Habe daraus abgeleitet heute einen Supersauerstofflauf über 11 km trainiert - nach dem 6 h Lauf gestern mit 58 km.
Da war ich nach dem Marathon ziemlich platt, aber es ist ja noch früh im Jahr.
Als ich heute nach 4 km einen Läufer traf, wußte ich warum Jogger immer wegschauen und nicht grüßen.
Mein Schlurfen war mir selbst peinlich. Aber irgendwann ging auch das wieder - nicht richtig gut, aber es ging.

Es ist ja noch früh im Jahr :D es muss erst wieder alles geschmeidig werden. Aber am Ende fühlt man sich doch gut, oder?

Ich bin gestern meinen ersten Vorbereitungmarathon gelaufen und den nicht wie Butz sagt im langsamen Tempo, sondern etwas flotter. Mir ging es dabei immer gut, es hat mir doch etwas in den Zehen gegribbelt schneller zu laufen. Aber nein!!! Ich wollte mich ja nicht abschießen. Und somit konnte ich heute noch ne schöne 17 km Runde ranhängen,

Sonnenschein Nr.1
05.04.2014, 12:35
Halli Hallo,
am Montag geht es ins Kyffhäuser Bergland. Da werde ich mich schonmal für den Marathon ein wenig warmlaufen :zwinker2:
Wen werde ich denn da noch so sehen??

@ Sinchen: bist du wieder fit und im Training??

Liebe Grüße an Alle

sinchen
16.04.2014, 13:33
@ Sinchen: bist du wieder fit und im Training??

Hab ich erst jetzt gesehen. Ja ich bin wieder fit und hoffe, das bleibt auch so.
Jetzt haben wir ja noch drei pralle Trainingswochen inkl. Harzquerung vor uns.

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
16.04.2014, 14:16
Hab ich erst jetzt gesehen. Ja ich bin wieder fit und hoffe, das bleibt auch so.
Jetzt haben wir ja noch drei pralle Trainingswochen inkl. Harzquerung vor uns.
Das ist gut :)
Leider muss ich gerade etwas Umfang rausnehmen. Habe den Kyffhäuser Marathon doch nicht so gut verkraftet. Beim Lauf habe ich nichts gemerkt, aber danach. Sprunggelenk/Achilles ist wohl etwas überbelastet worden :frown: War heute nach zwei Tagen Pause laufen, es geht, wurde aber zum Schluss schlimmer. Meine Physio konnte aber nichts schlimmes feststellen. Ich hoffe, ich schaffe es,die Zeichen meines Körpers richtig zu deuten.
Dir weiterhin gutes Training :)
LG
Anna

sinchen
16.04.2014, 14:37
Leider muss ich gerade etwas Umfang rausnehmen. Habe den Kyffhäuser Marathon doch nicht so gut verkraftet. Beim Lauf habe ich nichts gemerkt, aber danach. Sprunggelenk/Achilles ist wohl etwas überbelastet worden :frown:
Oh schade. Ja das ist immer die Gefahr im Wettkampf, dass man durch das Adrenalin nicht alles wirklich spürt. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie schnell man noch den letzten km ins Ziel laufen kann und dann beim anstehen nach der Urkunde erstarren die Beine auf einmal und werden zu Holz. Aber ich war hinterher ausgiebig im Solebad der Kyffhäusertherme und denke, das das gut geholfen hat.

Wenn deine Physio nichts gefunden hat, wird es vielleicht hoffentlich nichts gravierendes sein. So gut wie du in Form bist, schadet es sicher nicht, wenn du kurzfristig etwas umdisponierst und eine Rad- und Krafttrainingswoche einlegst. Dann bist du nächste Woche wieder harzquerungsfertig.

Ich drück dir die Daumen!
LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
16.04.2014, 22:35
Danke :)


Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie schnell man noch den letzten km ins Ziel laufen kann und dann beim anstehen nach der Urkunde erstarren die Beine auf einmal und werden zu Holz.
Oh ja, das kenne ich auch gut, aber diesmal war es nicht so. Habe mich wirklich super gut gefühlt. Aber mein Knöchel war etwas angeschwollen (evtl. umgeknickt oder einen Stein an den Knöchel bekommen) und meine Achilles tat/tut weh (hatte noch nie damit Probleme). Aber ich denke mal positiv :)


Aber ich war hinterher ausgiebig im Solebad der Kyffhäusertherme und denke, das das gut geholfen hat.
ich auch, das hat gut getan!

Die Harzquerung werde ich auf jeden Fall sehr viel langsamer Laufen. So ca. 1 Min/ km. Vielleicht hat ja jemand Lust mit mir gemeinsam zu laufen.

Liebe Grüße,
Anna

Sonnenschein Nr.1
29.04.2014, 22:38
Hallo Foris,
habe mal eine Frage, zu dieser Woche, für den Rennsteiglauf. Bisher habe ich das Training ja gut gemeistert und bin sehr zufrieden. Diese Woche bin ich aber etwas unsicher mit meinem Plan.
Am Sonntag werde ich meinen Freund bei seinem ersten langen WK, dem BIG 25 (25km) begleiten, bin quasi sein Pacemaker. Ich denke, wir werden einen Pace zwischen 5:30- 5:45 einschlagen.
Eigentlich würde ja der letzte lange Lauf auf dem Plan stehen,33km. Was jetzt tun??
Schreibe jetzt einfach mal ein paar Vorschläge auf, vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps dazu :) orientiere mich meistens an den Butz Plan.

1.
Dienstag: 16 km Intervalltraining
Mittwoch: 22 km Langsam
Donnerstag: 22 km ZDL (5:30/km)
Samstag: 19 km Langsam
Sonntag: 25 km WK (5:30-5:45)

2.
Dienstag: 16 km Intervalle
Mittwoch: 19 km langsam
Donnerstag: 33 km Hügel
Samstag: 11 km langsam
Sonntag: 25 km WK

3.
Dienstag: 16 km Intervalle
Mittwoch: 16 km Langsam
Donnerstag; 22 km ZDL
Samstag: 25 km langsam
Sonntag: 25 km WK

Was denkt ihr, ist die bessere Variante?
Danke und liebe Grüße,
Anna

JensR
29.04.2014, 22:52
du hast am WE Harzquerung gemacht, also würde ich es diese nicht übertreiben. 33 am Donnerstag finde ich zu viel, ich hätte heute auch keine Intervalle gemacht, aber das ist ja schon Geschichte :wink: Ich finde Variante 3 am besten, allerdings Samstag zu lang. Da würde ich kürzer machen und Sonntag vllt abends nochmal 10 machen mit ein paar Steigerungen. Letztendlich sind es jetzt 2,5 Wochen vor dem WK, langsam kommst du in die Phase "weniger ist mehr" :wink:

LG,
Jens

Sonnenschein Nr.1
29.04.2014, 23:02
Ging aber heute recht gut :zwinker5:

Ich finde Variante 3 am besten, allerdings Samstag zu lang. Da würde ich kürzer machen und Sonntag vllt abends nochmal 10 machen mit ein paar Steigerungen. Letztendlich sind es jetzt 2,5 Wochen vor dem WK, langsam kommst du in die Phase "weniger ist mehr"
Das hatte ich mir auch schon überlegt, aber ich finde es blöd, meinen Freund nach seinem ersten Lauf einfach zu Hause zu lassen und laufen zu gehen. Ich hoffe mal, dass wir danach etwas feiern können :prost: . Da werde ich nicht mehr an Laufen denken.

Deshalb gübel ich ja :confused:

Mhim
30.04.2014, 10:18
Kannst du nicht 10 km sozusagen "vorlaufen?

Sonnenschein Nr.1
30.04.2014, 13:36
Kannst du nicht 10 km sozusagen "vorlaufen?

Alles irgendwie nicht das Wahre :haeh: Möchte halt am So gerne für meinen Freund da sein.
Aber ich merke schon die 25+25km Variante stößt hier nicht auf Gegenliebe. Da muss ich mir wirklich was einfallen lassen.
Aber Danke

schrambo
30.04.2014, 16:34
Alles irgendwie nicht das Wahre :haeh: Möchte halt am So gerne für meinen Freund da sein.
Aber ich merke schon die 25+25km Variante stößt hier nicht auf Gegenliebe. Da muss ich mir wirklich was einfallen lassen.
Aber Danke

Ich finde diese Variante nicht ganz so schlimm, besser als abends nochmal 10 km auszulaufen.

Im Übrigen tapern manche 3 Wochen lang vor einem Ultra. Ich denke, du bist jetzt schon gut aufgestellt, da dürfte es kommendes WE nicht mehr so darauf ankommen. Am besten du machst, was für deinen Kopf gut ist (=dich beruhigt und zufriedenstellt, Sicherheit gibt).

D-Bus
30.04.2014, 16:50
Mir wäre das alles zu eintönig, sowohl von den Strecken als auch von der Geschwindigkeit her.

Gegenvorschlag basierend auf 3.:
Dienstag: 16 km Intervalle
Mittwoch: 8 km Langsam
Donnerstag: 15 km mit 10 km TDL
Samstag: 12 km locker
Sonntag: 30 km: 25 km "WK" + je 2-3k E + A (sollte der Freund auch machen)


Im Übrigen tapern manche 3 Wochen lang vor einem Ultra.

In Nordamerika auch gerne mal vier Wochen...

Sonnenschein Nr.1
30.04.2014, 23:24
Ich finde diese Variante nicht ganz so schlimm, besser als abends nochmal 10 km auszulaufen.

Im Übrigen tapern manche 3 Wochen lang vor einem Ultra. Ich denke, du bist jetzt schon gut aufgestellt, da dürfte es kommendes WE nicht mehr so darauf ankommen. Am besten du machst, was für deinen Kopf gut ist (=dich beruhigt und zufriedenstellt, Sicherheit gibt).
Für mein Kopf wäre ein langer Lauf gut, am besten ein seeehr langer :zwinker5: Ich weiß, dass ich eigentlich gut vorbereitet bin, aber natürlich habe ich schiss vor der Strecke.
Also wenn ich keinen langen Lauf mehr zwingend brauche, dann würde ich die 25+25km Variante wählen, am Sa mit ein paar Hügelchen.


Mir wäre das alles zu eintönig, sowohl von den Strecken als auch von der Geschwindigkeit her.
Gegenvorschlag basierend auf 3.:
Dienstag: 16 km Intervalle
Mittwoch: 8 km Langsam
Donnerstag: 15 km mit 10 km TDL
Samstag: 12 km locker
Sonntag: 30 km: 25 km "WK" + je 2-3k E + A (sollte der Freund auch machen)
Eintönig finde ich es jetzt nicht, außerdem hatte ich in den letzten Wochen sehr viel Abwechslung und Aktion :zwinker2:
Der Mittwoch fällt schonmal raus, war heute 12 km langsam unterwegs.

Das mit den EL und AL ist ja so ne Sache, kenne niemanden der das wirklich so tut. Ein bißchen warm hüpfen, auch etwas laufen bei kurzen schnellen Läufen, ja klar. Aber bei den längeren!!!! Bin froh, wenn mein Freund die 25km gut schafft. Der würde mir nach dem Lauf einen Vogel zeigen :tocktock:

Wie Tapert ihr die zwei Wochen vor dem Lauf?

Mhim
01.05.2014, 09:53
Wie Tapert ihr die zwei Wochen vor dem Lauf?
Ich so:
Montag 05.05.2014
Dienstag 06.05.2014
Mittwoch 07.05.2014 Laufen hügelig locker mit 20mal 20sec Bergaufsprint 2:00
Donnerstag 08.05.2014 Laufen flach und locker 01:00
Freitag 09.05.2014
Samstag 10.05.2014 Bahnlauf - 2000er Tempoflex 01:20
Sonntag 11.05.2014 Laufen hügelig locker, leichte Strecke 02:00

Montag 12.05.2014
Dienstag 13.05.2014 Wildgrube 15min locker mit 2 Bergaufsteigerern, 3mal 2min voll, locker bergab, Auslaufen 00:45
Mittwoch 14.05.2014 Laufen flach und locker 00:30
Donnerstag 15.05.2014
Freitag 16.05.2014 Einlaufen locker, am Besten halbe Strecke bergauf, halbe bergab, zwei Steigerer bergauf, einer bergab 00:30

D-Bus
01.05.2014, 12:52
Das mit den EL und AL ist ja so ne Sache, kenne niemanden der das wirklich so tut. Ein bißchen warm hüpfen, auch etwas laufen bei kurzen schnellen Läufen, ja klar. Aber bei den längeren!!!!

Bis zu Längen von 30 km mache ich das so. Bei meinem letzten Marathon konnten wir die Elite beobachten, die eine Stunde vor WK-Beginn mit dem Warmlaufen begann.

Tapern? Z. B. so angelehnt, an Daniels' Marathonplan-A (Niveau: 5 km in 19:58, M in 3:12, d.h. vdot = 49)
Mo: reg. 10.1k @5:55
Di: Hanteln
Mi: T 27.1k @5:07, darin flache 4.8k @4:09, 40 min E, 10x {2 min cross, 1 min Trab}
Do: GA 8.8k @5:29
Fr: Pause
Sa: trail "WK", 25 km in 2:10 (Spaßlauf mit Ehefrau)
So: GA 19.4k @5:19 ("crescendo": die ersten 6km in gut 35 min)

Mo: GA 8.5k @5:13, 8 strides
Di: T 12.0k @4:56, darin 3x 1 Meile in 7:11 (4:28 pace), 6:52 (4:16), 6:30 (4:02), je ½ Meile Trab
Mi: Pause
Do: GA 8.7k @5:33, 6 strides
Fr: Ruhetag
Sa: WK 100k @5:44

Inzwischen würde ich am letzten Wochenende eher weniger laufen. Und die 27 km am Mittwoch waren wohl auch zumindest überflüssig, wenn nicht gar schädlich.

Sonnenschein Nr.1
01.05.2014, 14:34
Nach dem heutigen Lauf (22km ZDL) überlege ich, ob ich eher am Sa weniger mache. Nicht dass am Sonntag mein Freund mich noch ziehen muss :zwinker2:


Bis zu Längen von 30 km mache ich das so. Bei meinem letzten Marathon konnten wir die Elite beobachten, die eine Stunde vor WK-Beginn mit dem Warmlaufen begann.
Ich weiß ja auch, dass man es besser machen sollte, aber bisher war ich da nicht so konsequent ;)

Bin beim Tapern noch etwas unsicher, habe soviel Pläne zu Hause liegen und alle sehen unterschiedlich aus.
Der Butz Plan, nachdem ich Hauptsächlich trainiert habe, der hört sich schon etwas zu viel an.

Mo: Pause
Di: 3x3km MRT, 2km EL und AL
Mi: 22km LDL
Do: 22km ZDL
Fr: Pause
Sa: 11km LDL
So: 11km LDL

Mo: Pause
Di: 6x1km (10RT) 2km EL und AL
Mi: LDL
Do: Pause
Fr: Pause
Sa: Rensteig

D-Bus
01.05.2014, 15:00
Der Butz Plan, nachdem ich Hauptsächlich trainiert habe, der hört sich schon etwas zu viel an.

Ca. 80 km in der Vorwoche (und xix anstrengendes ab 10 Tage vorm WK). Ist ok, wenn man sonst deutlich mehr macht.

Ansonsten meine ich grundsätzlich: beim Tapern ist weniger mehr. Im Zweifelsfall also kürzen.

Dromeus
01.05.2014, 15:46
Wie Tapert ihr die zwei Wochen vor dem Lauf?

Kurz gesagt: Ausführlich!

Bei meinen zwei besten RSL Leistungen:

Vorletzte Woche 75 km in 5 Einheiten, davon vier ruhig und einmal 12-14 km etwas flotter

Letzte Woche:
Mo: 6-8 km regenerativ
Di: nix
Mi: 6-8 km regenerativ
Do: nix
Fr: nix (Anreise)

Butz? Als der anfing, hat er mal so Ultrapläne veröffentlicht, auch mal in der DUV Zeitschrift, die waren reichlich durchgeknallt. Weiß auch nicht so recht, wo er die Kompetenz dafür her nehmen will. Falls er wirklich selbst danach trainiert hat, ist er der beste Beweis, dass sie nicht funktionieren. Hoffe, er hat heute Besseres auf Lager.

Sonnenschein Nr.1
01.05.2014, 21:08
Danke für Eure guten Tipps :) Damit kann ich doch was anfangen.



Butz? Als der anfing, hat er mal so Ultrapläne veröffentlicht, auch mal in der DUV Zeitschrift, die waren reichlich durchgeknallt. Weiß auch nicht so recht, wo er die Kompetenz dafür her nehmen will. Falls er wirklich selbst danach trainiert hat, ist er der beste Beweis, dass sie nicht funktionieren. Hoffe, er hat heute Besseres auf Lager.
Hallo Dromeus,
ja, nach diesen Durchgeknallten Plan habe ich zum größten Teil trainiert. Ich fande ihn gar nicht so schlimm und es gibt auch einige Führsprecher hier. Ich hatte mir viele Pläne angeschaut und bei dem Butz Plan hatte ich das Gefühl, es sei machbar.
Butz selber sagt mitlerweile (weiter vorne auch beschrieben), dass dieser Plan in den Müll gehöre. Habe Butz daraufhin mal angeschrieben und er hat mir sogar einen neuen Plan geschickt (auch weiter vorne im Thread zu finden). Diesen fand ich aber etwas zu lasch und an eingen Stellen seltsam.
Mal schauen was am Ende bei rauskommt :D

schrambo
01.05.2014, 21:20
....
Mal schauen was am Ende bei rauskommt :D

Die Test-WK haben doch gute Zeiten gebracht!
Ich bin für dich recht optimistisch :daumen:

Dromeus
01.05.2014, 21:52
Mal schauen was am Ende bei rauskommt :D
Das ist das Entscheidende :D. Wünsche viel Spaß und Erfolg!

Wer was von sich hält auf dieser Welt,
Läuft von Eisenach nach Schmiedefeld :hallo:.

sinchen
02.05.2014, 10:35
Hoffe, er hat heute Besseres auf Lager.

Hier ist die Stelle mit dem Plan


Hätte ich ja gar nicht gedacht, aber Andreas Butz hat sich wirklich gemeldet. Hier die Antwort:

Siehe Link, nagelneu, bitte auch an deine Lauffreundin mit besten Grüßen weiterleiten:
https://www.laufcampus.com/trainingsplaene/trainingsplan_rennsteiglauf.pdf


Diese Woche hat darin den höchsten Umfang und erst ab nächster wird getapert.

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
02.05.2014, 12:38
Diese Woche hat darin den höchsten Umfang und erst ab nächster wird getapert.
Finde ich aber schon recht heftig...

LG
Anna

sinchen
02.05.2014, 17:55
Finde ich aber schon recht heftig...


Ich grübel auch schon immer hin und her, bin aber in der Harzquerungswoche nur 3x mit insg. 71 km gelaufen. Nun hab ich heute auch noch nen kurzen lockeren gemacht, da mir irgendwie die Motivation für einen zügigen über 2,5 Std. allein gefehlt hat. Stattdessen werde ich morgen an einem HM ganz in der Nähe teilnehmen und Sonntag dann den letzten langen. Mal sehen, ob ich das so hinbekomme.

Das du "voller Tatendrang" bist, bewundere ich sehr. Bei mir ist inzwischen etwas die Luft raus und die Beine schwer, obwohl ich längst nicht so viel gemacht hab wie du. Aber ich hoffe, dass das ab nächste Woche wieder wird...

LG
Sinchen

Sonnenschein Nr.1
02.05.2014, 22:20
Ich grübel auch schon immer hin und her, bin aber in der Harzquerungswoche nur 3x mit insg. 71 km gelaufen. Nun hab ich heute auch noch nen kurzen lockeren gemacht, da mir irgendwie die Motivation für einen zügigen über 2,5 Std. allein gefehlt hat. Stattdessen werde ich morgen an einem HM ganz in der Nähe teilnehmen und Sonntag dann den letzten langen. Mal sehen, ob ich das so hinbekomme
Auf jeden Fall, einfach Augen zu und durch :) Und das Wetter wird ja morgen auch wieder besser sein. Wünsche dir viel Spass beim Insellauf :)


Das du "voller Tatendrang" bist, bewundere ich sehr. Bei mir ist inzwischen etwas die Luft raus und die Beine schwer, obwohl ich längst nicht so viel gemacht hab wie du. Aber ich hoffe, dass das ab nächste Woche wieder wird...
Ich wundere mich auch etwas. Aber nach meinem gestrigen Lauf war ich doch recht geschafft und mein Hals piekt etwas. Falls ich mich morgen nicht richtig fit fühle, kürze ich den Lauf auf jeden Fall. Der Big 25 am So ist auf jeden Fall wichtiger als km sammeln.

Liebe Grüße