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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kaufberatung: sportlicher Einstieg



slyberryfox
24.01.2014, 09:30
Hallo zusammen,

ich überlege mir, ob derTretrollersport für mich eine Bereicherung sein könnte.
Bisherbetreibe ich vor allem Radsport und Laufsport und der Roller scheint da docheine coole Ergänzung. Zumindest in der Theorie.

Allerdingsbin ich zuletzt als Kind Roller gefahren und weiß jetzt nochnicht:

a) ob mir das überhaupt liegt
b) welche Modelle undGrößen für mich passen könnten

Kurz: Ich habe keine Ahnung.


Macht es Sinn, zu diesem Zweck einfachemal z.B. ein Rollerbyke gebraucht zu kaufen.
Bei mir in der Regiongibt es gerade eines für ca. 150 Euro.

Und damit einfach malrumzuprobieren und Erfahrung sammeln und dann ggf. upgraden?

Wasdenkt ihr?

Ich bin ca. 175 groß und windschnittig ;-)

Grüße aus Franken.

Tempelhofer
24.01.2014, 10:59
Macht es Sinn, zu diesem Zweck einfachemal z.B. ein Rollerbyke gebraucht zu kaufen.

Nein. Definitiv nicht einfach mal was kaufen. Es gibt Unmengen schlimmer Fehlkonstruktionen auf dem Markt, mit denen man gar nicht Rollern kann.

Das Rollerbyke kann ich auch nicht empfehlen: http://forum.runnersworld.de/forum/foren-archiv/32450-unser-neues-altes-rollerbyke.html

Lies dir hier ein und hole einen von den hier oft genannten Qualitätsrollern. Auch wenn du einen Gebrauchtroller holst, dann nur einen dieser Qualitätsroller.

HansB
24.01.2014, 11:26
Macht es Sinn, zu diesem Zweck einfachemal z.B. ein Rollerbyke gebraucht zu kaufen.
Bei mir in der Regiongibt es gerade eines für ca. 150 Euro.

Und damit einfach malrumzuprobieren und Erfahrung sammeln und dann ggf. upgraden?


Mit dem Rollerbyke wirst Du keine guten Erfahrungen sammeln können. Upgraden geht damit auch nicht.
Allerdings hiermit: Neu und kaum teurer und definitiv die Möglichkeit der Erfahrung einer neuen Bewegungsform:
Kostka Tour FUN 2014, 210,00 €, flow berlin | Tretrollershop (http://www.flow-berlin.de/Kostka-Tour-FUN-2014)

Viel Spaß, viel Erfolg

Hans

ich stehe lieber
24.01.2014, 12:27
Bei mir in der Regiongibt es gerade eines für ca. 150 Euro.

Herzlich Willkommen! :winken: Wenn du wirklich mit dem Rollern anfangen möchtest, vergraul es dir nicht gleich zu Beginn mit dieser Investition. Meine allerersten Tretrollerversuche (nach dem Kindergarten) habe ich auch mit so einem Ding gemacht. Ich habe tapfer den ganzen Tag durchgehalten, doch ehrlich gesagt ein Rollerbyke ist eine Qual.

slyberryfox
24.01.2014, 12:32
Dank für eure Ratschläge. Ihr seideuch einig, dass das Rollerbyke wohl eher weniger geeignet ist unddas auch nach Umbauten, wie ich gelesen habe.

210 Euro fürden Kostka Tour ist ja unglaublich billig.

28 Zoll vornewären zwar deutlich cooler, dann könnte ich gleich eines meinerRennradlaufräder einsetzten. Aber zum probieren vielleicht doch einguter Tipp ...!

brnrd
24.01.2014, 13:01
210 Euro fürden Kostka Tour ist ja unglaublich billig.

28 Zoll vornewären zwar deutlich cooler, dann könnte ich gleich eines meinerRennradlaufräder einsetzten.

Dann kannst du auch in Richtung Rennroller überlegen. Das Kickbike Race Max 20 wurde hier im Forum zuletzt mehrfach empfohlen, nicht nur von mir.

ThomasBS
24.01.2014, 16:53
Willkommen im Club.
Wer billig kauft, kauft zweimal oder im schlimmsten Fall kein zweites mal. Momentan verkaufen einige Händler ihre Vorjahresmodelle oder Vorführer günstig. Nachfragen lohnt sich.
Gruß Thomas

Teffmann
24.01.2014, 18:46
Auch von mir ein herzliches "Hallo".

Es gibt einige Erfahrungen, die kannst Du vom Radsport übertragen, einige auch nicht. Ich komme auch aus dem Radsport und von daher glaube ich mich ganz gut in Deine Situation hinein versetzen zu können.

Fangen wir mit den Dingen an, die komplett anders sind:
+ Rahmengröße: one size fits all - und das funktioniert. Feinsteuerung über Lenker, Vorbaulänge, Vorbauwinkel, Anzahl der Spacer
+ es gibt deutlich weniger hochwertige Gesamtpakete (Rahmen und Anbauteile) als im Bereich sportlicher Rennräder oder MTBs.
+ der Zweitmarkt ist deutlich besser, einen gebrauchten Roller bekommst Du problemlos verkauft, wenn Du ein gängiges Modell hast (also keinen Billigkram kaufen, gängige Qualitätsware ist hier im Forum in ein paar Tagen verkauft, Verlust hält sich in Grenzen).

Vom Radsport 1:1 übertragbar:
+ Probefahrt!!
+ Gewichtsrestriktionen beachten (dürfte bei Dir nicht relevant sein)
+ Rahmen sind i.d.R. nicht einzeln erhältlich.

Der oben erwähnte Kostka Fun wird Dich m.E. nur kurzzeitig zufrieden stellen. Er ist eine downgegratete Einstiegsversion. Im Vergleich zum Basismodell gibt es:
+ 50 Euro Laufräder
+ Lenker aus Stahl, Vorbau aus Alu (das ist im Fahrradbau wegen Korrosionsgefahr seit Jahrer nicht mehr Usus)
+ Rahmen nur einfach statt dreifach lakiert
+ Promax Bremsen
+ Kenda Reifen

Der Roller an sich ist aber sehr robust und beliebt und in der aktuellen Version auch mit einer vernünftigen Geometrie ausgestattet,

Deshalb ist er schon eine Empfehlung, aber m.E. in der Version "twentysix". Dessen Ausstattung stellt auch einen ambitionierten Radfahrer zufrieden und ist mit ca. € 450,-- bis € 500,-- auch noch gut bezahlbar.

Für den Aufpreis gibt es:
+ vernünftige Remerx Laufräder
+ Schwalbe Marathon Racer Bereifung
+ dreifach lakierter Rahmen
+ Shimano XT-Bremsen
+ Lenker/Vorbau "Zoom" (Alu)

Kostka Tour Twenty-Six | Kostka | Tretroller | Tretroller-Shop.com | Tretroller und Dogscooter Shop (http://tretroller-shop.com/tretroller/kostka/130/kostka-tour-twenty-six)
(Willi Puller, engagierter Kostka Händler aus Düsseldorf)

Wenn Du speziell ein Pendant zum Rennrad suchst bieten sich diese drei an:

Traczer Arrow, Kickbike Racemax, Kostka Racer

Traczer Arrow und Kickbike Racemax kannst Du beide z.B. hier ansehen:
Tretroller Verkauf (http://www.exeler-rheine.de/tretroller-muensterland/)

Der link gehört zu Ralf Exeler. Er ist der Bundestrainer für die "Jugend Nationalmanschaft" und kann Dich spezifisch sehr gut beraten. Das Kickbike gibt es "überall", den Traczer nur bei Ralf.

Alternativ bietet sich eigentlich nur der Kostka Racer an:
Der hat Remerx Felgen, Shimano 105 Naben und Bremsen, Schwalbe Durano Bereifung und BBB Lenker/Vorbau Kombination.

Der Traczer ist ein hochwertiger Exot. ImVergleich Kickbike und Kostka Racer gefällt mir persönlich beim Kickbike die Geometrie besser (entwickelt von einem der Tretrollerpioniere, heute noch einer der schnellsten der Welt in seiner Altersklasse), beim Kostka die die gesamten Anbauteile.

Allgemein gilt, dass der Markt für Racer deutlich kleiner ist als für Tourer. Einen Racer nacher zu verkaufen braucht ein wenig mehr Zeit und Mühe.

Tempelhofer
24.01.2014, 19:09
Das hast du sehr gut beschrieben. Freilich hast du die Firma Mibo nicht erwähnt.
Zu nennen wäre der Mibo Geroy, für 320€ problemlos aus Shops in Tschechien zu beziehen. Er hat eine etwas andere Geometrie und ein deutlich tieferes Brett als der Kostka, was sehr relavant ist.
Der Geroy ist nicht nur für Anfänger eine erste Wahl.

Einen Rennroller empfehle ich für Anfänger nicht. Anders als das Rennrad fährt der Roller zu oft zu sehr über Bürgersteige und schlechte Strecken. Auch der Rennradbesitzer wird ja noch ein Zweitrad haben.

Wer es sportlich mag, der sollte später Kojak-Reifen aufziehen. Die sind recht schnell, können aber auch Unebenheiten ab.

Den Tour Fun halte ich nur für den wirklich unentschlossenen kleinen Beutel für geeignet. Trotzdem besteht keinerlei Zweifel, er ist ein Qualitätsroller. Für 100€ mehr gibt es halt schon den Geroy.

Viel mehr Auswahl, als jetzt hier genannt wurde gibt es eigentlich nicht. Das Rollerwesen ist recht einfach.

Onkel Manuel
24.01.2014, 19:54
Moin und herzlich willkommen!

Eins vorweg: Rollerfahren ist wirklich genau zwischen Radfahren und Joggen. Letzteres bringt schon gute Voraussetzung fürs rollern, allerdings werden auch andere Muskeln beansprucht. Siehe auch hier: http://forum.runnersworld.de/forum/tretroller-talk/85159-rollerfiziert.html

Mit so "Billigrollern" wirst du nicht glücklich, da musst du schon eher zu den "üblichen Verdächtigen" greifen: Mibo, Kostka, Kickbike (in D auch Finnscoot genannt), Footbike.

Desweiteren sind beim Roller zwei Kriterien entscheidend: Rollwiderstand und Trittbretthöhe. Bei einem niedrigeren Trittbrett ermüden die Muskeln weniger schnell. 10-11cm würde ich schon als "hoch" empfinden, mein Mibo Geroy hat 7cm (bei 5cm Bodenfreiheit). Bei den Laufrädern ist Größe durchaus entscheidend, z.B. 26/20 rollt besser als 16/12. Am schnellsten sind die 28er Renn-Roller - aber die kosten nunmal entsprechend. 26er mit entsprechender Bereifung sind auch recht flott unterwegs, das Problem ist dann eher die Druckstabilität der Felgen. Ich hab Schwalbe Marathon Supreme 1.6 drauf und höher als die maximalen 6 Bar würde ich bei den verwendeten Felgen nicht gehen. Die Naben (Novatec A141SB) laufen dagegen superleicht... :daumen:

--> kolob??ka MIBO Geroy (http://www.mibo.cz/eshop-product/kolobezka-mibo-geroy)

17821 17823 17825
17827 17829 17831

Den Geroy bekommt man für um die 400€. Man muss da aber noch die Reifen tauschen (Marathon Supreme 1.6 oder Durano 1.1), Schläuche, Felgenband (für hintere Felge am besten zwei nehmen), Bremsbeläge (z.B. Swissstop). Das Cockpit (Vorbau + Lenker) muss man sich dann nach Geschmack ändern - die einen mögen Rennlenker, die anderen Flatbars... :wink:

Mein Geroy wiegt übrigens nackig ohne Schutzbleche so 9,9kg.


Der Mibo RaceK wird wahrscheinlich für den Alltag ungeeignet sein. Er ist halt ein reiner Renn-Roller und hat nicht gerade einen robusten Rahmen. Er schaut zwar ähnlich dem Geroy aus, ist aber deutlich leichter (und der Rahmen weniger verwindungssteif). Außerdem ist er mit 750€ nicht gerade günstig... :peinlich:


Ich würde sagen, das beste Komplettpaket out-of-the-box ist der Kostka Racer:
--> Tretroller KOSTKA RACER | KOSTKA (http://de.kostka-kolobka.eu/zbozi/0100000000001365-tretroller-kostka-racer/)
--> Test: Racer-Special 2011 (Kostka) @ tretroller-portal.de (http://www.tretroller-portal.de/o_O/index.php/testecke-menu/racerspecial-menu)

Teffmann
24.01.2014, 20:20
Das hast du sehr gut beschrieben. Freilich hast du die Firma Mibo nicht erwähnt.


Mit dem Kostka Racer bin ich schon diverse Rennen und Touren gefahren. Seit ich auf Effendi RTR4 umgestiegen bin ist es der Racer meiner Frau.

Kostka Tour habe ich ein paar hundert km gefahren - den hatte meine Frau vorher

Kickbike bin ich von Freunden auch schon diverse gefahren.

Vom Traczer bin ich mal kurz die Cross Version gefahren. War super - als hätte ich nie etwas anderes unter den Füßen gehabt. Wegen meiner 100 kg habe ich mich aber für den XH als Crosser entschieden.
Den Traczer-Arrow konnte ich bei der WM2012 kurz fahren. Das gleiche Aha-Gefühl. Habe ich empfohlen, weil der "Kandidat" offensichtlich keine Gewichtsprobleme hat.

Vom Mibo RaceK bin ich nur kurz ein Vorserien Modell beim Eurcup 2010 in Frankenhain. Da kann ich mir kein Urteil erlauben.

@Manuel: Du erwähnst das Footbike. Empfehlenswert eigentlich nur in der Aluversion "Track". War mein erster Roller. Habe ihn mit 4000 km verkauft. Das "Track" wird leider nicht mehr gebaut. War ein super leichter Roller mit toller Geometrie. Trittbretthöhe leider bei 11 cm. Da kann man zwar mit Lowering-Selbstbau-Set hinten und CX Gabel vorne was dran ändern, ist aber vglw. aufwendig und teuer. Der nur noch angebotene "Express" ist m.E. nicht zu empfehlen. Stahlrahmen mit Billigstausstattung.

slyberryfox
25.01.2014, 10:28
Vielen Dank für die teilweise sehr ausführlichen Tipps! :)

Langsam beginne ich durchzusteigen und bin angenehm überrascht, dass man im Vgl. zum Radsport für einen Racer relativ wenig ausgeben muss. Ich denke ich werde es mit einem Kickbike Racemax oder einem Kostka Racer probieren. Wobei ich beim Kostka noch etwas zögere, weil Stahl – vielleicht auch zu unrecht – als schwerer und weniger steif gilt. Andererseits ist der Stahlrahmen sicher unverwüstlich.

Grüße!

RazorRamon
25.01.2014, 15:19
Der oben erwähnte Kostka Fun wird Dich m.E. nur kurzzeitig zufrieden stellen. Er ist eine downgegratete Einstiegsversion. Im Vergleich zum Basismodell gibt es:
+ 50 Euro Laufräder
+ Lenker aus Stahl, Vorbau aus Alu (das ist im Fahrradbau wegen Korrosionsgefahr seit Jahrer nicht mehr Usus)
+ Rahmen nur einfach statt dreifach lakiert
+ Promax Bremsen
+ Kenda Reifen

Der Roller an sich ist aber sehr robust und beliebt und in der aktuellen Version auch mit einer vernünftigen Geometrie ausgestattet,

Deshalb ist er schon eine Empfehlung, aber m.E. in der Version "twentysix". Dessen Ausstattung stellt auch einen ambitionierten Radfahrer zufrieden und ist mit ca. € 450,-- bis € 500,-- auch noch gut bezahlbar.
Wo hast Du die Info her, der Rahmen wäre "nur einfach, statt dreifach lackiert"? Irgendwo hatte ich gelsen, die "normalen" Tour wären Pulverbeschichtet, der Fun nur lackiert. Mein Fun besitzt eine ausgesprochen gleichmäßige und sehr schlagfeste Lackierung, ich schätze der ist ebenfalls gepulvert! Sogar an Stellen, an denen ich schon über die Kante des Bordsteins gerutscht bin, ist der Lack nicht beschädigt!

Für mich ist der mehr als doppelte Kaufpreis des TwentySix gegenüber dem Fun nicht nachvollziehbar. Alle Teile, die beim Fun billiger sind, unterliegen auch beim teureren Modell dem Verschleiß und müssen irgendwann getauscht werden.

Einen sinnvolleren Einstieg als mit dem Kostka Tour Fun sehe ich derzeit nicht, wenn man den Kaufpreis miteinbezieht. Gegen die Bremsen ist am wenigsten etwas zu meckern, die funktionieren einwandfrei und lassen sich gut einstellen. Da ich jedoch meistens beschleunige und nur sehr selten Bremse, ist das Thema sowieso überbewertet.

brnrd
25.01.2014, 16:38
Da ich jedoch meistens beschleunige und nur sehr selten Bremse, ist das Thema sowieso überbewertet.
Angeber ;-)

RazorRamon
25.01.2014, 17:18
Angeber ;-)
War aber absolut mein Ernst! Ich möchte den sehen, dem am Tretroller die Promax V-Brakes in irgend einer Weise nicht ausreichend sind! Man muss einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

Noch ein weiterer Punkt an Teffmans Kritik am Fun muss ich entkräftigen, er spricht von der Korrossionsgefahr beim Stahllenker im Alu-Vorbau. Das ist deshalb falsch, weil der Lenker lackiert ist. Kritisch waren in der Beziehung nur die Alu-Lenker im Stahl-Vorbau gewesen. Die sind ab und zu gebrochen, der Stahl Lenker wird in der Hinsicht garantiert den Rest des Rollers und wahrscheinlich sogar seinen Fahrer überleben!

Der Kostka Fun ist für 210 € extrem scharf kalkuliert und ein echtes Schnäppchen.

Kollo
25.01.2014, 17:22
Ich denke auch, daß der Kostka Tour Fun ein risikoarmer Einstieg in den Rollersport ist. Mit dem Kostka Tour (egal welche Version) ist man weniger festgelegt, als mit dem Kostka Racer. Ein Grund, weswegen ich mich beim 2. Roller, der ein 28/20 sein sollte, für das Kickbike Race Max entschieden hatte, denn dieses ist sehr vielseitig einsetzbar/umrüstbar, obwohl es für manche wohl der Rennroller schlechthin ist.

Mit dem Kostka Racer ist man sehr festgelegt, was Einsatzzweck und Trainingsstrecken angeht. Der Kostka Tour hingegen ist vielseitiger und mit entsprechender Bereifung kaum weniger sportlich unterwegs als ein Rennroller. Minimale Unterschiede im Durchschnittstempo dürften für das Training eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn die Teilnahme an Rennen geplant ist, sieht das möglicherweise aber etwas anders aus.

slyberryfox
25.01.2014, 18:15
Mit dem Kostka Racer ist man sehr festgelegt, was Einsatzzweck und Trainingsstrecken angeht.

ja, das stimmt wohl, weil alleine durch die RR-Bremsen ist man schon auf 622-28 bzw. 406-28 Bereifung nach oben hin beschränkt.

Tempelhofer
25.01.2014, 23:36
Ich sehe hier keinen großen Unterschied zwischen den verschiedenen Rennrollern. Die dünnen Reifen machen halt Probleme auf den schlechten Untergründen, machen den Rennroller oft unfahrbar. 35-622 Kojak sollten aber trotzdem auf einen Rennroller drauf passen. Wenn nicht, es muß doch passende RR Bremsen geben oder man kann immer moch die Gabel wechseln für V-Brakes.

Und die Kojak würde ich auch auf einem Rennroller auf Geroy-Basis verwenden. Eventuell mit 28er Gabel.

Der Racer hat einen stabilen Rahmen, genau wie das Racemax. Lediglich dem Racek würde ich einen etwas instabileren Rahmen unterstellen.

Man kann also grübeln, ob man einen Geroy zum Renner umrüstet oder ob man einen Rennroller entschäft. Ob er nun 622 oder 559 hat, das ist letztlich doch eher total egal. Nach meinen Strecken hier in der Stadt würde ich eher einen Geroy umrüsten. Vorteil sind halt V-Brakes und stabile MB Felgen. Wenn ich irgendwo falsch drüber brettere sind nicht gleich die Felgen defekt. Ich bin mir aber noch nicht sicher, wie stabil nun wirklich RR Felgen sind.

Je nach der Wohngegend muß man einfach beachten, daß der Roller kein RR ist. Man fährt doch eher auf dem Bürgersteig und ist weit entfernt von Geschwindigkeiten, die man mit dem RR locker drauf hat. Der Roller wird auch immer schwerer sein. Das liegt am Rahmen mir seinem offenen 90Grad Winkel. Der braucht ein höheres Gewicht und wird doch nicht die Festigkeit eines Diamantrahmens erlangen.

Ich denke schon, daß man als ernsthafter Rollerfahrer mindestens 2 Roller braucht. Um herauszubekommen, ob das was cooles ist, kann man genausogut erst mal einen billigeren Geroy oder einen Tour holen und die dann bei Bedarf etwas schneller umrüsten.

Als ambitionierter Radfahrer hat man ja auch mehr als 1 Bike.

Der Tour Fun ist ein unschlagbares Angebot für arme und unentschlossene Leute, mehr aber auch nicht. Er ist bloß 100€ billiger als ein Geroy und bringt gar nichts für den ambitionierten Sportler. Diese billigen Laufräder, damit kann man auf Dauer nichts anfangen. Und alleine das Hinterrad auszutauschen, das sind mit Porto fast 80€. Miese Billigbremsen, keine Schutzbleche, alles eben nur billig. Das Steuerlager und den Lenker kann man auch gleich entsorgen, die minderwertigen Lenkergriffe ebenso. Bleiben nur noch schlecht lackierter Rahmen und Gabel übrig. Wer also nicht bettelarm ist, holt den Geroy aus Tschechien für 320€ incl. Porto. Außerdem hat der als Zugabe noch das tiefere Brett.

kickbiker
25.01.2014, 23:48
ein einzelner Rahmen mit selbst zusammengestellten Anbauteilen ( ggf. günstig gebraucht bei ebay ) ist auch eine Alternative, wenn man ein bißchen Spaß am Schrauben hat.....

Tempelhofer
26.01.2014, 00:14
ein einzelner Rahmen mit selbst zusammengestellten Anbauteilen ( ggf. günstig gebraucht bei ebay ) ist auch eine Alternative, wenn man ein bißchen Spaß am Schrauben hat.....

Da sind wir drüber hinweg. Einfach, weil es keine einzelnen Rahmen von Qualitätsrollern zu akzeptablen Preisen gibt.
Der Geroy kostet komplett 320€, nur der Rahmen ohne Gabel schlägt mit 215€ zu. Jeweils mit Porto.

Ebay ist keine Alternative. Noch nie habe ich da einen Rollerrahmen gesehen. Ab und zu gibt es gebrauchte Qualitätsroller, die aber ihre Preise haben und sich daher kaum lohnen. Meistens hat es aber nur unbrauchbare Schwundroller, die verboten gehören. Anfänger, laßt die Finger da weg!
Komponenten kann man in der Bucht mit entsprechender Geduld aber schon bekommen.

brnrd
26.01.2014, 00:30
Komponenten kann man in der Bucht mit entsprechender Geduld aber schon bekommen.

Das könnte so ein (An)fang sein: Neuwertige KOSTKA Gabel 26 (http://www.ebay.de/itm/Neuwertige-KOSTKA-Gabel-26-schwarz-matt-/261376408374)

Aber, wie ein altes Sprichwort besagt, bedenke man: Eine Gabel macht noch keinen Roller.

Tempelhofer
26.01.2014, 00:46
Ey, brnrd, du bist ja schon ein Typ. Wartest du noch einen Tag und dann findest du auch noch nen Rahmen um mir Lügen zu strafen :-).

Schreibe den VK doch mal an, vielleicht teilt er uns hier mit, was er so anstellt mit seinem Rahmen.

brnrd
26.01.2014, 01:04
Ich denke nicht, dass er den Rahmen auch noch verkauft. Zumindest nicht gleich. Es soll ja Leute geben, die schrauben solange, bis kein Teil mehr vom anfänglichen Gefährt – gilt universal, nicht speziell für Roller – am aktuellen vorhanden ist.

RazorRamon
26.01.2014, 01:11
Bleiben nur noch schlecht lackierter Rahmen und Gabel übrig.
Sorry, aber jetzt wird es nur noch lächerlich! Welchen schlecht lackierten Rahmen hast Du denn geprüft und getestet, dass Du so ein Urteil fällst?

Ich kenne diese Einstellung, was nichts kostet, taugt nichts, auch aus diversen Radforen. Aber auch da wird oft von etwas geredet, von dem man keine Ahnung hat. Tatsächlich gibt es sehr viel Schrott auf dem Markt, das ist teilweise kaum zu fassen. Während meiner Arbeit in der Jugendhilfe kriege ich da sehr viel zu sehen. Ich habe auch schon sehr oft das Werkzeug in die Hand genommen und versucht, ein Rad wenigstens zum Bremsen zu bringen, manchmal fast vergeblich oder nur, indem ich doch das eine oder andere Teil getauscht habe! Aber, man mag es kaum glauben, da gibt es im Baumarkt vollgefederte Mountainbikes für 79 Euro, das ist nagelneuer Sperrmüll, sonst nichts.

Du schreibst, mit den Laufrädern vom Tour Fun kann man auf die Dauer nichts anfangen. Mag für Dich stimmen, andere können mit solchen Rädern sicher einige Tausend Kilometer sorgenfrei fahren.

Ich selbst sehe mich schon als Sportler, der Tour Fun ist für mich ideal, ich passe ihn an, so wie ich ihn brauche, die Basis ist durchaus wertig, die Lackierung ist ausgezeichnet!

Der Geroy gefällt mir auch, aber das Trittbrett scheint mir zu schmal! Die Bodenfreiheit des Tour reicht mir gerade so, der Geroy wäre mir da wahrscheinlich zu niedrig! Mit ca. 8 cm ist das Trittbrett für mich tief genug. Höchstens wenn ich damit eine Strecke rein auf Asphalt geplant hätte, würde ich es mittels anderer Bereifung weiter absenken.

Schutzbleche sind doch keine große Angelegenheit, die rüstet man doch nach eigenem Bedarf nach. Schönwetterfahrer brauchen gar keine, die freuen sich lieber am unberbauten Anblick auf die Reifen.

Mein Tour Fun trägt jetzt im Gegensatz zum Originalzustand folgende Parts:

Anderer Lenker, anderer Vorbau, andere Laufräder, andere Reifen, Ständer, Flaschenhalter (in Rahmenfarbe), Schutzbleche vorne und hinten sowie einen MudGuard. Gekauft habe ich nur den Ständer und den Hinterreifen, das Laufrad hinten habe ich selbst aufgebaut, Gesamtkosten unter 20 €, den Rest hatte ich in meinem Lager. Je nachdem, welche Strecke ich in Angriff nehme, wird der Kostka angepasst. Wie man auf dem Foto sieht, schone ich den Roller nicht, sondern scheuche ihn über jede Wegstrecke. Der Spaß ist riesig und wird garantiert noch lange währen!

Aber im Prinzip verstehe ich schon die Markenverliebtheit der Mibo-Fans, würde mir wahrscheinlich genauso gehen. Oder besser gesagt, so geht es mir, seit ich den Kostka fahre ja bereits!
17859

Kollo
26.01.2014, 01:49
Der Tour Fun hat doch vermutlich die gleichen Räder, wie der -inzwischen wohl nicht mehr erhältliche- Tour Cross, also mit Shimano HB-RM40 (Acera) Naben, oder nicht?

Rahmen und Gabel allein kosten doch sonst schon soviel, wie der komplette Tour Fun und stammen aus der Serie. Wegen anderem Lack oder fehlender Pulverbeschichtung würden mir keine grauen Haare wachsen.

Tempelhofer
26.01.2014, 02:02
Lieber Razor, sei doch nicht so empört!
Ich habe dir doch schon an anderer Stelle geschrieben, du bist ein Bastler, bastele also was und wie es dir gefällt!


Anderer Lenker, anderer Vorbau, andere Laufräder, andere Reifen, Ständer, Flaschenhalter (in Rahmenfarbe), Schutzbleche vorne und hinten sowie einen MudGuard.

Du hast also alles ausgetauscht an deinem Tour Fun bis auf Rahmen und Gabel. Und das nach nicht mal 2 Wochen des Besitzes. Wenn du es so eilig hast, dann doch nur deshalb, weil du mit deinem Tour Fun wegen der minderwertigen Komponenten unzufrieden warst. Also sind wir uns doch einig: Wer einen Fun hat, tauscht alles aus, sobald er kann. LoL. Spaß.



Gesamtkosten unter 20 €
Das ist wirklich ein Witz. Bloß weil du ein riesiges Teilelager zum Nulltarif zur Verfügung hast, haben alle anderen Leute, die den Tour Fun kaufen, auch ein riesiges Ersatzteillager zum Nulltarif zur Verfügung? Das Gegenteil ist doch der Fall. Gerade wer den Tour Fun kauft, der hat doch wohl eher keinerlei Ersatzteile und nicht mal großartig Werkzeug vorrätig. Der muß sich jedes Einzelteil teuer kaufen und hat dabei auch noch das Risiko von Fehlkäufen. Rechne das alles doch mal zusammen! Was kosten deine ganzen Umbauteile, wenn du sie neu oder gebraucht mit richtigem Geld aus normalen Bezugsquellen erstehen müßtest. Wer bilig kauft, kauft doppelt! So ist das beim Tour Fun.


Ich kenne diese Einstellung, was nichts kostet, taugt nichts, auch aus diversen Radforen.
Also bei Rädern ist das auch so. Die Foristen haben recht. Es ist sehr schwer, ein gutes Rad billig zu kaufen. Das liegt daran, daß das wenige Geld bei billigen Fahrrädern durch den Hersteller in sinnlose Luxus-Schrottkomponenten wie Federgabeln gesteckt wird, die sich auch kaum tauschen lassen und so wandert bald das ganze Rad in die Tonne.

Beim Tour Fun ist das ganz anders. Wenn sich arme oder unentschlossene Menschen diesen Roller kaufen, dann erhalten sie einen Qualitätsroller. Das bedeutet, daß man mit diesem Einstiegsroller den Rollersport hervorragend ausüben kann - natürlich muß man dabei immer daran denken, daß etwas mehr Geld auch mehr Spaß hätte. Wenn was kaputt geht, kann das mit günstigen handelsüblichen Teilen problemlos ersetzt werden. Dadurch verbessert sich aber die Qualität des Rollers nicht. Es macht aber keinen Sinn, den Fun zu kaufen und dann die ganzen Komponenten wechseln zu wollen.
Deswegen rate ich eben dazu, die 100€ mehr auszugeben und den Geroy zu holen - der Tour mit besseren Komponenten ist glaube ich teurer, er ist aber genauso meine Empfehlung. Es macht halt mehr Spaß, bessere Komponenten am Roller zu haben.
Ich bin doch kein Sadist, der freiwillig ohne Not auf was besseres verzichtet, wenn dieses leicht zu haben ist. Und gute Roller sind nun mal leicht zu haben.



andere können mit solchen Rädern sicher einige Tausend Kilometer sorgenfrei fahren.

Was sind schon einige tausend km? Fährst du nur 100km die Woche, wie lange reichen die?



Der Geroy gefällt mir auch, aber das Trittbrett scheint mir zu schmal!
Das Brett ist definitiv nicht zu schmal. Ansonsten verweise ich immer wieder darauf, das die Entscheidung zwischen Tour und Geroy eine Geschmacksfrage ist, die jeder für sich selbst treffen muß. Ein Tour mit besseren Komponenten ist doch genauso ok. Heute etwa bin ich mit meinem umgebauten Tour Cross 2013 bei minus 11Grad über die Marathonstrecke gegangen. Mit den dicken Stollenreifen, die ich für den Winter drauf habe hat mich das im Schnee ganz schön mitgenommen.

Tempelhofer
26.01.2014, 02:35
Der Tour Fun hat doch vermutlich die gleichen Räder, wie der -inzwischen wohl nicht mehr erhältliche- Tour Cross, also mit Shimano HB-RM40 (Acera) Naben, oder nicht?


Das würde ich auch gerne wissen!

Diese Räder habe ich bald getauscht. Es geht aber definitiv noch viel viel billiger und mit No-Name Teilen.

RazorRamon
26.01.2014, 02:39
Lieber Razor, sei doch nicht so empört!
Empört bin ich, wenn überhaupt, höchstens über Deine wörtliche Aussage, der Kostka Tour Fun hätte eine schlechte Lackierung, weil ich davon ausgehe, dass Du noch gar keinen Tour Fun aus der Nähe gesehen hast! Über alles andere kann man doch diskutieren und das tue ich. Ich hoffe, mein Ton wird nicht missverstanden, ich sage das alles im Frieden! :wink:



Auf den Naben steht "Union", die Lager sind gut gefettet ausgeliefert worden und drehen sich leicht. Natürlich sind das billige Teile, ich schätze aber, die Qualität liegt auf Acera-Niveau!



















Und der Lack ist sehr gut beim Kostka Tour Fun!

Tempelhofer
26.01.2014, 02:53
Empört bin ich, wenn überhaupt, höchstens über Deine wörtliche Aussage, der Kostka Tour Fun hätte eine schlechte Lackierung, weil ich davon ausgehe, dass Du noch gar keinen Tour Fun aus der Nähe gesehen hast!

Warum bist du darüber empört, wenn überhaupt? Das mit dem Lack, das wurde halt hier im Forum mitgeteilt anläßlich der erstmaligen Erwähnung des neuen Tour Fun. Das wird also schon so sein. Ansonsten ist der Lack doch das kleinste Problem und 2 Wochen lang hält der bestimmt (Grins).


Auf den Naben steht "Union",
Es sind eben wohl die billigsten Räder, die Kostka kaufen konnte. Kostka ist ja ne kleine Firma, die nur geringe Stückzahlen abnehmen kann.

Küppi
26.01.2014, 06:11
Hi Freaks
Streitet euch doch nicht über so ein paar blöde Roller für Anfänger,geht lieber raus an die frische Luft,Sauerstoff soll dem Gehirn ganz gut tun und rollert euch den Frust aus der Seele
Am besten probiert man den Roller aus und wenn er zu einem passt(Geometrie und Geldbeutel) ist doch alles klar
Für 200 eu wird wohl keiner einen super Roller erwarten,ist wohl gleichzusetzen mit einem Fahrad vom Baumarkt
Es gibt sogar Leute hier die richtig Ahnung haben weil sie es schon Jahrelang machen und viele Fehlkäufe hinter sich haben
Am besten fragst du einen Rollerhändler wie Wolfgang von Tretroller.de ,Ralf Exeler aus Rheine oder Vincent Goiker von Stepshop .nl
Die rollern schon seit 10 Jahren selber und kennen auch die Pros und NoGos der einzelnen Roller
Am wichtigsten ist allerdings das man sich draufstellt und wohlfühlt ohne erst das halbe Gerät umzubauen,das geht nur wenn man viele getestet hat
Am besten du kommst mal zu einem Rennen ,da gibt es viele verschiedene und die meisten kann man bei freundlicher Nachfrage auch mal ausprobieren
So genug geschrieben,die 50km Crossrunde wartet in Waltrop auf uns
Schönen Sonntag noch
gruß klaus

RazorRamon
26.01.2014, 12:04
Für 200 eu wird wohl keiner einen super Roller erwarten,ist wohl gleichzusetzen mit einem Fahrad vom Baumarkt

Doch, es gibt einen super Roller für 210 €, das wurde ja gerade hier diskutiert und größtenteils bestätigt!

Der Kostka Tour Rahmen 2014 kostet inklusive Gabel 200 € direkt bei Kostka. Für 210 € kriegt man den aktuellen Tour-Rahmen inklusive einfacher Räder und Bremsen beim Einsteiger Modell "Fun". Dementsprechend kann man teilweise oder ganz auch auf dem Tour Fun aufbauen, wenn man das will. Oder man fährt mit den einfachen Rädern so lange es geht, was durchaus ein paar Jahre der Fall sein dürfte, denn so schnell brechen die auch nicht gerade zusammen, wenn man nicht gerade permanent härtesten Downhill im Gelände betreibt.

Der Tipp, draußen Roller zu fahren ist aber gut, ich bin gerade im Aufbruch, zum Mittagessen (bei uns gegen 15.00 Uhr) will ich wieder zurück sein!

Kollo
26.01.2014, 12:57
Also "super" ist vielleicht etwas übertrieben, oder? :zwinker5: Für Dich mag das zutreffen, weil Du selbst viel schraubst und sogar Deine Laufräder selbst bauen kannst, was schon weit jenseits dessen liegt, was sich der durchschnittliche Fahrrad-Schrauber zutraut.

Ausgehend davon, daß wohl nahezu jeder, der beim Rollern bleibt, auch mehrere Laufradsätze erwirbt, zumindest aber wohl einen 2. Laufradsatz, ist meiner Ansicht nach der Tour Fun dennoch ein prima Einstieg, da Rahmen + Räder die wichtigsten Komponenten sind.

Ich meine auch, daß man hier dann gleich mal die Marke Kickbike "zerlegen" könnte, denn deren Komponenten sind ja bekanntlich auch nicht unbedingt als "High-End" einzustufen. Trotzdem sind Kickbikes beliebt und verkaufen sich gut. Vielleicht kann der Tour Fun sogar mit dem Kickbike Sport G4 bezüglich Qualität mithalten (vermutlich ist der Rahmen des Tour Fun sogar steifer und stabiler), obwohl er viel preiswerter ist. Erstaunt wäre ich nicht.

Teffmann
26.01.2014, 14:26
Also eins vorweg, ich beteilige mich hier nicht an der Polemik, sondern halte mich an die Fakten.

Die Qualität des "Fun" ist immerhin "so", dass Willi (Tretroller-Shop.com | Tretroller und Dogscooter Shop (http://www.tretroller-shop.com)), der ein Rollerhändler ist, der bezogen auf Deutschland wohl eher viele Kostkas verkauft, den nicht ins Programm genommen hat.

Der "normale" Tour Rahmen ist dreifach gepulvert (Grundierung, Farbe, Klarlack), der "Fun" nach Aussage von Willi nur einfach.

So gesehen, kann der nackte Rahmen als "Ersatzteil" mit dem Komplett-Fun auch nicht verglichen werden, da es sich im Hinblick auf die Qualität nicht um den selben Rahmen handelt.

Letztlich ist die Qualität nicht nur eine Frage der Funktionalität im Neuzustand, sondern auch der Langlebigkeit. Mein Rennrad fährt seit 10.000 km mit Grundkonfiguration - auf lange Sicht spart Qualität, Zeit, Geld und Ärger.

Außerdem sollten wir uns auf die Ausgangsfrage des Thread-Erstellers konzentrieren. Und wenn der - wie angegeben - aktiv Radsport betreibt, dürfte er mit dem Fun ggf. nicht zufrieden sein, daher meine Empfehlung für den "Twentysix".

RazorRamon
26.01.2014, 15:59
Die Qualität des "Fun" ist immerhin "so", dass Willi (Tretroller-Shop.com | Tretroller und Dogscooter Shop (http://www.tretroller-shop.com)), der ein Rollerhändler ist, der bezogen auf Deutschland wohl eher viele Kostkas verkauft, den nicht ins Programm genommen hat.
Ich behaupte mal frech, das liegt an der deutlich geringeren Gewinnspanne beim 210 € Roller, der den teureren Modellen ja gehörig Konkurrenz macht!

Ob das Argument, dass die Räder besser sind bei sehr vielen Käufern zieht, wenn dafür knapp der doppelte Preis bezahlt werden muss, kann bezweifelt werden.

Ich werde berichten, wann die Lackierung meines Tour Fun ihre Schwächen zeigt. Bisher scheint die jedenfalls sehr haltbar und schlagfest zu sein. Wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, freue ich mich, meinem Kostka einen neuen Anstrich zu gönnen. Ich vermute allerdings, das wird nie der Fall sein, obwohl ich den Kostka Tour Fun hart rannehme, macht halt Fun! :wink:
17877

Tempelhofer
26.01.2014, 16:21
Ich behaupte mal frech, das liegt an der deutlich geringeren Gewinnspanne beim 210 € Roller, der den teureren Modellen ja gehörig Konkurrenz macht!


Da kannst du ohne weiteres Recht haben. Da bleibt fast nix mehr hängen.

Ansonsten bleibe halt locker. Für dich ist der Billigroller doch ok. Er taugt aber nicht um Leute zu beeindrucken, die schon etliche viel teurere Roller haben oder die Geld ausgeben wollen. Für den Preis des Fun kaufen sich andere ein paar Turnschuhe. Denen ist es auch egal, daß es im xxx Turnschuhe gibt für 12€.

Teffmann
26.01.2014, 16:40
Ich behaupte mal frech, das liegt an der deutlich geringeren Gewinnspanne beim 210 € Roller, der den teureren Modellen ja gehörig Konkurrenz macht!



Ist schon toll, was in der Anonymität des www alles so behauptet werden kann.

Hast Du persönlich mit ihm gesprochen? Nein? Ich schon!

Tempelhofer
26.01.2014, 16:59
Es gibt sicherlich Gründe, den Fun wegen mangelnder Qualität nicht zu verkaufen.
Andere ebenso reputierte Shops verkaufen ihn dennoch.
Der Händler verdient an einem Fun geschätzt nicht mehr als 50€. Das ist sehr wenig und wird nicht zum Überleben reichen. Ein verkaufter Fun bedeutet doch vielleicht 0,7 teure Roller weniger verkauft.

Ich kenne Händler, bei denen der mangelnde Profit ausreichen würde um den Fun nicht zu führen. Die würden das auch mit der Qualität begründen. Bei anderen Händlern ist das nicht so, denen geht es wirklich in erster Linie um die Qualität. Schließlich riskieren sie es, den Roller nach einigen Tagen demoliert zurück zu bekommen von Käufern ohne Ersatzteillager, die auch noch Garantie haben wollen.

Bin mal gespannt, wie lange es den Fun noch geben wird. Vielleicht hat er sich viel schlechter verkauft als erwartet und Kostka sitzt auf einem Berg.

ich stehe lieber
27.01.2014, 22:24
Der "normale" Tour Rahmen ist dreifach gepulvert (Grundierung, Farbe, Klarlack), der "Fun" nach Aussage von Willi nur einfach.
So gesehen, kann der nackte Rahmen als "Ersatzteil" mit dem Komplett-Fun auch nicht verglichen werden, da es sich im Hinblick auf die Qualität nicht um den selben Rahmen handelt.

Ich möchte hier nur mal etwas klarstellen. Wenn jemand sagt, dass ein Rahmen "nur einfach" lackiert ist, dann hat das nix mit der Qualität der Farbe zu tun sondern mit der Anzahl der Farbschichten.
Generell können alle Teile ohne Klarlack gepulvert werden denn die glänzen von selber. Deshalb sind sie nicht schecht!!! Das macht man üblicher Weise bei allen Uni-Tönen (rot, gelb, grün, blau...). Die zusätzliche Schicht Klarlack bringt nur etwas mehr Glanz auf den Roller sonst nix. Sie schützt nicht mehr und nicht weniger. Grundierung ist unter jeder Farbe, sonst würde sie nicht halten. Wenn also ein Roller "nur einfach lackiert" ist, kann man davon ausgehen, dass dieser einen Uni-Ton hat.

Und wenn ich hier lese, dass ein Roller 200 oder 400€ kostet, dann ist die Qualität ja wohl völlig Wurscht. :haeh: Wenn ich bedenke, das ein neuer Reifen schon 50€ kosten kann und ein schickes, neues Steuerlager an die 100€ , dann ist an dem Rest ja wohl nicht viel dran. Lasst die Leute doch rollern mit was sie glücklich sind und mit dem was jeder bezahlen kann.

HansB
27.01.2014, 22:52
Und wenn ich hier lese, dass ein Roller 200 oder 400€ kostet, dann ist die Qualität ja wohl völlig Wurscht. :haeh: Wenn ich bedenke, das ein neuer Reifen schon 50€ kosten kann und ein schickes, neues Steuerlager an die 100€ , dann ist an dem Rest ja wohl nicht viel dran. Lasst die Leute doch rollern mit was sie glücklich sind und mit dem was jeder bezahlen kann.

Und insbesondere der letzte Satz könnte als Endpunkt hinter diesem Glaubenskrieg stehen.
Denn schließlich ist Glück kein Zustand, sondern lediglich ein Moment.
Die Zeit dazwischen nennt sich Erfahrung. Und die muss uns sollte ein(e) Jede(r) selbst machen. (With a little help from his friends. Was hiermit geschehen ist.)

Joe

RazorRamon
28.01.2014, 01:07
Ja, die Welt ist so schön, da trägt auch der billige Kostka Tour Fun seinen Teil dazu bei!
Was für ein schöner Tretroller oder Tour Fun - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=L1rwYsmRlIo)

slyberryfox
28.01.2014, 08:46
Okay, so machmers.

Und ich werde berichten, für was ich mich entschieden habe.
Und ob mir Rollern als Sport überhaupt – dauerhaft – Spaß macht.

Grüße!

Kollo
28.01.2014, 17:38
Zumindest hinsichtlich des dauerhaften Spaßes am Rollern herrscht unter den Diskussionsteilnehmern in diesem Thread wohl Einigkeit :P

Fundamentalkonstante
28.01.2014, 18:10
Ich finde es toll, dass man einen Roller für 210,-€ kaufen kann der gut aussieht und mit dem man offenbar gut fahren kann.
Wenn ich Komponenten von vor 10 jahren mit den Aktuellen vergleiche, sehe ich überall erhebliche Verbesserungen. Z.B. stellen heutige Federgabeln gegenüber den ersten Modellen (kennt jemand noch die erste Manitou?) eine irre Verbesserung dar. Wenn da mal ein Bremshebel etwas mehr Spiel hat, was soll's. Wenn man sich nicht über das Material definiert, kann man mit günstigen Geräten eine Menge Spass haben.
Möchten wir nun, dass mehr Leute Roller fahren -oder doch lieber nicht? Wenn Roller (insbesondere im Vergleich zu Fahrrädern) teuer bleiben, werden nur ganz wenige Leute einen kaufen wollen.

powerwolf
28.01.2014, 21:08
Ja, die Welt ist so schön, da trägt auch der billige Kostka Tour Fun seinen Teil dazu bei!
Was für ein schöner Tretroller oder Tour Fun - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=L1rwYsmRlIo)

Wo kriegst Du immer nur diese irren Videos her - drehst Du die selber?

Sempreinbici
02.02.2014, 12:43
Hallo,

wir kommen gerade von der ersten ernsthaften Testrunde mit unserem Tour Fun wieder, gefahren im Wechsel zum besseren Vergleich mit meinem Kostka Racer (2011). Ich habe zwar noch wenig Erfahrung mit Rollern, dafür umso mehr mit Rennrädern (Typ: alles außer Dura-Ace geht gar nicht :peinlich: ). Klar sind die beiden Roller sicherlich sehr unterschiedlich, aber der Tour Fun hat mit sehr überzeugt:

- das Trittbrett ist länger als beim Racer, da kann man auch mal bequem mit beiden Füßen drauf stehen
- der Geradeauslauf ist super, der fährt sich viel ruhiger als der Racer (diesen Vorteil braucht man sicher nicht, wenn man fit ist und schneller fährt)
- die Bremsen funktionieren einwandfrei, mehr geht gar nicht
- der Roller rollt trotz "schlechter" Laufräder sehr ordentlich, ich schätze mal ca 2km/h langsamer als der Racer


Für jemanden, der bei schönem Wetter regelmäßig ne Runde drehen will (oder sogar als Winterroller), gerne auch regelmäßig, finde ich den Tour Fun absolut ausreichend. Mit zunehmenden Ansprüchen und Enthusiasmus wachsen in der Regel auch die Bastelfähigkeiten (man muss ja nicht gleich Laufräder einspeichen können). Man bekommt viel Roller für wenig Geld. Unser Fazit ist, dass wir einen zweiten Tour Fun bestellen werden, damit wir zu zweit auch mal über nen Feldweg kommen und nicht nur auf einwandfreie Straßen angewiesen sind. Dafür gibt es irgendwann bestimmt auch noch nen zweiten Rennroller, wenn es die Haushaltskasse zulässt.

Fazit: Tour Fun= viel Fun für einen guten Preis

Grüße,

Sempreinbici :winken:

Kollo
02.02.2014, 15:07
Der 2014er Rahmen ist halt etwas länger als der aus 2011. Der aktuelle Racer hat auch die neue Geometrie und wird somit auch ruhiger im Handling sein, als der 2011er. Schon wegen des deutlich erhöhten Radstandes von 108cm auf 115cm.

RazorRamon
03.02.2014, 04:06
- das Trittbrett ist länger als beim Racer, da kann man auch mal bequem mit beiden Füßen drauf stehen

Für mich ist das Trittbrett der entscheidende Faktor, weswegen ich mich so wohl fühle mit dem Kostka Tour Fun.

2km/h langsamer als der Racer, da könnte ich mir vorstellen, dass der Tour da mit zwei schmalen Slicks noch was davon wettmachen könnte!

Küppi
03.02.2014, 11:51
Der Motor steht drauf und bestimmt das Tempo
Bei dem einen Roller geht das leichter bei anderen Schwerer,macht euch nicht soviel Kop über Tretroller,trainiert fleisig dann werdet ihr von alleine schneller
Gruß Klaus

Sempreinbici
03.02.2014, 14:04
Recht hast du, ich habe auch immer behauptet, dass ein Radprofi auf nem Hollandrad die meisten Freizeitrenner in die Tasche stecken kann. Zur Zeit freue ich mich aber darüber, dass der Tour Fun tendenziell langsamer ist, denn den fährt Herr Sempreinbici und das gleicht zumindest ansatzweise unser unterschiedliches Leistungsvermögen aus. Mit Geduld und Spaß hoffe ich, dass mein Motor auch mal wieder ein paar Watt mehr leisten kann.

RazorRamon
03.02.2014, 20:44
18015
Ich glaube, das lange Trittbrett beim Tour Fun ist einzigartig und unerreicht im Rollerzirkus!

frog'n'roll
03.02.2014, 22:14
18015
Ich glaube, das lange Trittbrett beim Tour Fun ist einzigartig und unerreicht im Rollerzirkus!
Ach, ich glaube, die lange Nase des Besitzers und Foto"autors" sind einzigartig und unerreicht im Rollerzirkus! :zwinker5:

Gruß, Steffen

Chouchen
03.02.2014, 23:41
Oh, schön, Kostka hat endlich eine Familienkutsche rausgebracht. :D

Fundamentalkonstante
04.02.2014, 09:57
schade, dass es so schlecht gemacht ist

1801918021

Tempelhofer
04.02.2014, 13:42
Razor, bau bitte noch den festen Tandemlenker ein.
Dann schicken wir das nach Kostka.
Genau sowas wollen wir kaufen!:idee:

brnrd
04.02.2014, 16:22
schade, dass es so schlecht gemacht ist

So what? Hier geht es um einen kleinen Gag, der sich bei näherem Hinsehen ohnehin schnell auflöst – und nicht um die perfekte Bildretusche, wir sind ja nicht im Mediengestalter- und Photoshop-Forum. In selbigem würde ich auch erst auf solche Details achten, hier schaue ich erst auf den Roller. Ein Photoshopspezialist hätte es natürlich viel besser gemacht.

Wichter ist doch, dass jetzt endlich ausreichend Platz für das 'dritte Bein' vorhanden ist und schmerzhafter Kontakt des Rahmenrohrs vermieden wird, hoho! (Ich entschuldige mich hiermit bei allen, mich eingeschlossen, die diesen niveaulosen Scherz nicht wirklich lustig fanden – einer musste ihn ja machen ;-)

Fundamentalkonstante
04.02.2014, 16:52
äh, ja, danke.

brnrd.

dachte natürlich wir wären im häkelforum.

brnrd
04.02.2014, 17:05
dachte natürlich wir wären im häkelforum.

Gern geschehen, vielleicht bist du dort (http://bit.ly/1fXvU6O) an der richtigen Adresse.

jenss
05.02.2014, 11:46
Das Rollerbyke würde ich auch nicht empfehlen. Das hatte ich mal, hatte 17 cm Trittbretthöhe (fies :D) und war butterweich. Wenn man sich vom Hund ziehen lässt, ist es vielleicht ok., aber zum Selbertreten nicht so toll, obwohl die großen Räder schön rollen.

Das Kickbike Race Max 20 hat zwar nicht unbedingt so gute Komponenten (Naben), aber die kann man ggf. später austauschen, wenn man das sportliche Rollern mag. Oder man verkauft es hier im Forum weiter, wenn der Tretrollersport doch nicht so das richtige ist, und wird es mit relativ wenig Verlust wieder gut los, da es bekannt und beliebt ist. Der Rahmen ist recht steif und schön leicht. Die Geometrie ist absolut sporttauglich (Tour de France-erprobt).
j.

PS: Test vom Kickbike auf 4 Seiten: Test Kickbike Race Max 20: Renntretroller im Test - RUNNER’S WORLD (http://www.runnersworld.de/ausruestung/renntretroller-kickbike-race-max-20-im-test.280871.htm)

Fundamentalkonstante
08.02.2014, 17:10
Ich habe zwar noch wenig Erfahrung mit Rollern, dafür umso mehr mit Rennrädern (Typ: alles außer Dura-Ace geht gar nicht :peinlich: ).

Ich auch:D. Aber auch drüber. Das führt dann zu solchen Käufen:
Campagnolo Delta Bremsgummi (http://www.radsport-lenzen.de/ersatzteile/bremsbelaege/campagnolodeltabremsgummi.php) :frown:
Ok, die Deltas sind auch göttlich...

doccmei
12.02.2014, 10:24
Lustig. Hier besteht ein aktueller Thread zu dem Thema, das ich eigentlich gerade eröffnen wollte.
Habe mir selbst im letzten Jahr den Kostka Tour Fun gekauft, fahre ihn seitdem regelmässig, alles Originalteile, kein Umbau, durchaus sportlich ambitioniert. Ich habe keinen Vergleich, bin aber gut zufrieden mit Geradesauslauf und Handling. Ich habe nun mit Schutzblechen nachgerüstet und werde das gute Stück als Schlechtwetter- und Winterroller behalten. Ich will nun einen RR kaufen für den sportlichen Einsatz bis hin zu Rennen. Da ich kein Schrauber bin, suche ich ein Komplettangebot mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Ich bin von Kostka ganz angetan und denke nun an den Racer. Der Racer Pro ist natürlich ein richtig feines Teil, aber der Preis ist im Vergleich zum Racer ein echte Ansage! Ob der subjekive und objektive Fahreindruck den Aufpreis rechtfertigt? Was meint ihr?
Ich habe noch eine andere Frage, eigentlich mehrere: Ich lese ab und zu, dass Fahrern die Kostka Roller "zu kurz" sind. Was ist genau damit gemeint, welche Roller sind länger und was sind die Vorteile einer "längeren" Geometrie? Hat sich auch bei Kostka über die letzten Jahre die Geometrie verändert? By the way, ich bin knapp 185 cm.

RazorRamon
12.02.2014, 11:03
Ich habe noch eine andere Frage, eigentlich mehrere: Ich lese ab und zu, dass Fahrern die Kostka Roller "zu kurz" sind. Was ist genau damit gemeint, welche Roller sind länger und was sind die Vorteile einer "längeren" Geometrie? Hat sich auch bei Kostka über die letzten Jahre die Geometrie verändert? By the way, ich bin knapp 185 cm.
Ich habe gelesen, dass bei den 2014er Modellen der Radstand und das Trittbrett verlängert wurde. Mein Tour Fun, Modell 2014, hat jedenfalls ein sehr angenehm langes Trittbrett und der Geradeauslauf ist hervorrragend.

Offenbar wurden da ein paar cm mehr spendiert, ob es vorher "zu kurz" war, kann ich zwar nicht beurteilen, jetzt passt es auf jeden Fall und die Verarbeitung (Schweißnähte) am Rahmen ist sehr gut!

Kollo
12.02.2014, 11:24
Relativ kurz waren die Kostkas nur bis 2011. Mein 2012er Kostka (Tour) ist schon deutlich länger als die Vorgänger und die aktuellen Modelle wurden nochmals verlängert. Der Kostka Racer ist ein sehr guter Roller mit hochwertiger und bewährter Ausstattung. Den "Pro" braucht man ganz sicher nicht. Der Aufpreis zum "normalen" Racer ist inakzeptabel.

Küppi
12.02.2014, 12:49
Kurz bezog sich darauf das du relativ nah am Vorderad stehen mußtest bei den alten Kostkas das führt zu einer aufrechten Haltung,die dem beim sportlichen Fahren nach hinten schwingendem Bein im Weg stand,je Gerader man steht desto geringer ist der Werg den man nach hinten schwingen kann
Bei nach vorne gebeugtem Oberkörper kann das Bein bis in die Waagerechte durch geschwungen werden.
Sollte jetzt besser sein da man durch den längeren Tritt jetzt weiter vom Vorderrad entfernt stehen kann,für mich mit 49 er Schuhgröße immer noch nicht optimal.
Der Trent bei RR geht eindeutig Richtung 28/28,selbst Kickbike bringt jetzt eine Limitierte Serie auf den Markt
Wer nicht solange warten möchte sollte sich bei Traczer umsehen ,die bauen leichte und stabile 28/28 aus 7020er Alu Fertiggewicht bei ca 6kg
Gruß Klaus
Ps Die Traczer gibt es bei Tretroller Münsterland oder über Actimex France

Tempelhofer
12.02.2014, 13:24
Wer nicht solange warten möchte sollte sich bei Traczer umsehen ,die bauen leichte und stabile 28/28 aus 7020er Alu Fertiggewicht bei ca 6kg


Die Traczer gibt es bei Tretroller Münsterland oder über Actimex France

Bitte um Links.

KarinB
13.02.2014, 12:23
Tretroller Münsterland:
Tretroller Verkauf (http://www.exeler-rheine.de/tretroller-muensterland/)

Traczer:
https://www.facebook.com/pages/TRACZER-BIKEs/215477368468486

Trottinette Magazine: TRACZER, trottinettes et carts pour les champions... et pour Vous ! (http://trottinette-patinette.blogspot.de/2012/07/traczer-trottinettes-et-carts-pour-les.html)

Tempelhofer
14.02.2014, 15:19
Vielen Dank, Karin.

Was mir aber unentdeckt bleibt, das ist die Seite von Actimex France und jeder Hinweis auf leichte 28x28 von Traczer.

Ich habe gesucht. Wer solche Infos einstellt, Küppi, der sollte doch gleich die passenden Links mitliefern.

Küppi
14.02.2014, 16:20
Gibt nix zum Linken
Einfach auf Facebook Mathieu Rozanski anschreiben und bestellen Rahmen ca 375eu ,komplett mußt du anfragen
Es gibt 3 in Deutschland den 1.Hat Flo mein Sohn ist damit 2x Europameister geworden
den 2. Hat Udo aus der Essener Tretrollergruppe für seine Jungs besorgt
den 3. bekommt jetzt ein Rollerfahrer aus der Nähe von Dortmund
Ist ein reines Renngerät,bringt im Alltag keine Vorteile.Bei Langstrecken 25% Kraftersparnis gegenüber anderen Racern.
Ich bin nicht dafür verantwprotlich das ein polnische Rahmenbauer mit Französischem Vertrieb keine Webseite betreibt
Bleibt halt exclusiv so wie es jetzt läuft
Ich helfe allerdings gerne bei der Vermittlung da ich einen sehr guten Kontakt zu Igor Tracz und Mathieu habe
Gruß Klaus

Küppi
14.02.2014, 16:32
18251

Tempelhofer
14.02.2014, 16:52
Vielen Dank für die Infos!
Das ist mir alles völliges Neuland und wird so etwas klarer!

Was meinst du denn, ist der Rahmen auch stabil für jahrelangen Gebrauch und bei gewissen Unebenheiten?

Das wäre ja ein Gedanke. Der Rahmen ist ja noch bezahlbar und Komponenten machen ja kein Problem.

Küppi
14.02.2014, 17:42
Flo fährt seinen jetzt seit 2Jahren im Training und Wettkampf
Die Bodenfreiheit sit natürlich nur ca 35-40mm wie bei allen Racerollern,Trittbretthöhe ca 80mm
Durch den langen Radstand setzt man früher auf wie bei 28/20

Tempelhofer
16.02.2014, 01:07
Vielen Dank!

Das hieße ja, daß das Brett 4cm dick wäre? Bei meinem Racek ist es nur so um die 2cm dick. Kannst du da nicht noch mal nachmessen?

Wie ist denn die Achsweite hinten? 100mm?

Gibt es irgendwo weitere Fotos?

Generell bin ich an einem 28x28 sehr interessiert. Er muß aber stabil sein. Ich habe halt auch viele schlechte Wege und denke deshalb nach.

ich stehe lieber
16.02.2014, 11:04
Der RaceK ist ja auch aus Stahl!

RazorRamon
16.02.2014, 11:19
Nur Stahl ist real, only steel is real!

brnrd
16.02.2014, 12:35
Das hieße ja, daß das Brett 4cm dick wäre? Bei meinem Racek ist es nur so um die 2cm dick.

Das halte ich für durchaus möglich, wenn du dir das Bild ansiehst. Vgl eher mit dem Kickbike Race Max 20: http://priblizovadla.cz/wp-content/uploads/Kickbike-Race-Max-20_14.jpg – da sind es auch 3–3,5cm.




Generell bin ich an einem 28x28 sehr interessiert. Er muß aber stabil sein. Ich habe halt auch viele schlechte Wege und denke deshalb nach.
Ich denke, es ist, wie von Küppi oben beschrieben, ein reines Renngerät ohne Vorteile im Alltag. Klar, man kann – um eine automobile Analogie zu bemühen – auch mit einem Porsche 911 GT3 zum Baumarkt fahren, aber wie praktisch und sinnvoll ist das wirklich? Im Stadtbetrieb scheint er mir überdimensioniert, nämlich gerade in diesem Sinne, wegen der Wendigkeit. Oder meinst du den mäßigen Zustand der Wege des Tempelhofer Feldes? Da kann ich dir nur zustimmen, ich spüre bei entsprechendem Reifendruck selbst minimale Unebenheiten, die größeren umfahre ich, so gut es geht. Da helfen dann aber eher andere Reifen, siehe Kollos Tuning des KbRM20. Für Rennzwecke hat der 28.28 natürlich seine Berechtigung, und ja, auch darüberhinaus seinen Reiz.

Küppi
16.02.2014, 12:47
Durch die besseren Reifen und die gleichmäßige Druckverteilung hinten wie vorne fährt er besonders in schnellen Kurven Bergab viel sicherer ,ohne jemals zu stottern ,setzt halt bei Unebenheiten eher auf,Um das geringe Rahmengewicht zu realisieren und um ausreichend Stabilität zu haben sind die Rohre unter dem Tritt 4cm hoch und der Rahmen ist auch nur 60mm breit so das man sich gefahrlos in Kurven legen kann ohne Veränderung der Trittbretthöhe
Rahmengewicht 2,6kg

Bei meinem 28/28 Bonder ist der Rahmen sogar 50mm hoch,er ist allerdings auch steifer und schwerer ca 3,1kg
Gruß Klaus

Küppi
16.02.2014, 12:48
Ps wenn es dieses Jahr mit meinem neuen Projekt klappt werde ich den Bonder voraussichtlich abgeben(mit dem Rahmen wurde Niklas Weltmeister im Marathon)

Kollo
16.02.2014, 13:51
In der Rennszene kann man auch immer wieder kreative Eigenkonstruktionen sehen, die aus Kickbikes 28/28er Roller machen. Der Einsatz einer Vorderradgabel erscheint mir hier der naheliegendste. CNC gefräste Adapter oder welche aus Carbon sind aber nicht weniger clever erdacht, denn das aktuelle Kickbike bietet mit seinen 2 Ausfallenden von Hause aus schon eine verdrehsichere Befestigungsmöglichkeit.

Vielleicht gibt es ja sogar irgendwo solche in Kleinserie gefertigten Adapter zu kaufen. Zu finden ist hierzu allerdings nichts im Web. Ich schätze, ohne direkten Kontakt zur Rennszene wird man sowas auch kaum finden.

Als 28/28er Alu-Roller mit dünnem Trittbrett ist der Effendi wohl die einzige Alternative, allerdings auch für einen recht hohen Preis (ca. 1000 Euro für den Rahmen glaube ich).

Einige Beispiele für Eigenumbauten:
18289 18291 18293
18295 18297

Fundamentalkonstante
16.02.2014, 15:15
auf einem der 'wc footbike 2012 st wendel' videos sieht man im marathon-rennen der männer wie einige 28/28er in einer abschüssigen kurve mit gepflastertem übergang zur strasse stark aufsetzen

Küppi
16.02.2014, 16:01
wenn Sie im Rennen an solch einer Stelle nicht aufsetzen sind sie zu hoch
Rollerrahmen können das ab da sie meist Abweiser unter dem Rohr haben,nimmt man im rennen in kauf ,der Vorteil des niedrigen Trittbrettes wiegt das auf.
Bonderrahmen sind ca 60 gebaut und nahezu von allen Holländern im Rennen benutzt
Die Umbauten sind alle wieder verschwunden ,da die Rahmen für 20" die erhöhte Biegebelastung nicht aushalten und reihenweise gebrochen sind.
Daher wenn Renninterressiert versuchen einen 28/28 zu bekommen(Kickbike bringt auch ne limitierte Serie

Tempelhofer
16.02.2014, 17:03
@Küppi: Anmelde vorsichtiges Bonder-Interesse. Bitte um PN wenn es soweit ist.



Vielen Dank an euch für die guten Infos!
Das mit den zerbrechenden Rahmen hatte ich auch schon befürchtet, aber doch eher verdrängt. Schade, die Umbaulösungen sind doch teilweise cool.
Warum bloß kein serienmäßiger 28x28 angeboten wird? Man muß doch damit nun nicht zwangsläufig Rennen fahren.

Als Frühjahrsprojekt werde ich erst mal einen Geroy-Racer, GeRoycer, aufbauen. Ich will damit bei gutem Wetter aber (fast) überall lang fahren können.

@brnrd: Die Asphaltwege auf dem Tempelhofer Feld sind doch alle in herausragendem Zustand. Das ist halt auf Dauer etwas einseitig. Mit mein Roller will ich überall rumfahren können. Nur deshalb steht mein Racek. Wenn du mal Zeit hast, dann können wir aber gerne mal die beiden Roller vergleichen. Dein Race Max hat mir auch gut gefallen! Als sein Besitzer würde ich wohl als erstes dickere Reifen raufmachen und überall rumzufahren versuchen.
Der ist halt wirklich sehr leicht. Ein großer Vorteil. Inwieweit der eventuelle Nachteile ausgleichen kann?

RazorRamon
16.02.2014, 23:24
@
Warum bloß kein serienmäßiger 28x28 angeboten wird? Man muß doch damit nun nicht zwangsläufig Rennen fahren.
Vielleicht weils einfach Kacke aussieht?

brnrd
17.02.2014, 00:21
Warum bloß kein serienmäßiger 28x28 angeboten wird? Man muß doch damit nun nicht zwangsläufig Rennen fahren.

Ich sehe da im Alltag eigentlich nur einen Vorteil, nämlich die größere Auswahl an vor allem Naben und auch Felgen.



@brnrd: Die Asphaltwege auf dem Tempelhofer Feld sind doch alle in herausragendem Zustand.

Das "herausragend" kann ich unterschreiben, aber nicht im von dir gemeinten Sinn. Ich kenne auf der großen Runde mittlerweile fast alle Schlaglöcher und andere gröbere Bodenunebenheiten auswendig – nicht vom Rollerfahren, wohlgemerkt. Denn wer Rollsport (mit kleinen Rollen) betreibt, dem erspart das mitunter größere Schmerzen. Ich hatte dort auch schon zwei gröbere Stürze wegen schlechter Wegbeschaffenheit, mit der jeweils entsprechend unpassenden Fahrweise.



Das ist halt auf Dauer etwas einseitig. Mit mein Roller will ich überall rumfahren können.

Geht mir mittlerweile auch fast so – andererseits gibt es immer etwas zu sehen und genügend Sonntagsspaziergänger und -radfahrer, die deine Aufmerksamkeit erfordern, weil sie ihre zuhause gelassen haben.



Nur deshalb steht mein Racek. Wenn du mal Zeit hast, dann können wir aber gerne mal die beiden Roller vergleichen. Dein Race Max hat mir auch gut gefallen!

Das machen wir. Nach unserem Zufallstreffen musste ich eine mehrwöchige Zwangspause einlegen und habe mich dann erst vor kurzem wieder rollernd betätigt.



Als sein Besitzer würde ich wohl als erstes dickere Reifen raufmachen und überall rumzufahren versuchen.
Der ist halt wirklich sehr leicht. Ein großer Vorteil. Inwieweit der eventuelle Nachteile ausgleichen kann?
Das möchte ich auch noch machen, aber eher mit zweitem Laufradsatz zum Wechseln. Die Originalbereifung finde ich auch eigentlich gar nicht so schlecht, auch bei niedrigen Temperaturen hatte ich keine Probleme. Wie die bei höheren Temperaturen sind, weiß ich nicht. Welche Nachteile siehst du beim Race Max durch die Bauart? Na, wir werden einfach beide testen und vergleichen – mibo-Möwe vs Kickbike-Alufant – demnächst auf einem ehemaligen Flughafengelände in unserer Nähe.

Tempelhofer
17.02.2014, 02:02
demnächst auf einem ehemaligen Flughafengelände in unserer Nähe.
Das können wir machen, sobald der Rollsplitt weg ist. Freue mir drauf. :hallo: Heute war auch wieder ganz schön was los.


Welche Nachteile siehst du beim Race Max durch die Bauart?
Das kann ich nicht so genau sagen. Um wirklich ein Urteil abgeben zu können, muß man mal ein paar km gefahren sein. Alles andere sind nur Vermutungen.

Für einen Skater ist der Asphalt natürlich uneben. Aber für mich und verglichen damit, wo ich sonst rumkurve, ein Kinderpopo.

slyberryfox
08.07.2014, 14:54
Seit Anfang des Jahres fahre ich nun ein Kickbike Race Max 28/20. Ich nutze den Roller zu 95% für sportliche Ausfahren. Also im Grunde als Schnittstelle zwischen Laufen und Radfahren. Und bin davon ziemlich angetan. Ganz selten verwende auch mal als Fortbewegungsmittel in der Stadt.


Ich bin mit dem Roller sehr zufrieden. Habe allerdings auch keinen Vergleich.
Mal abgesehen von den Komponenten, die sind schon eher die Baumarktliga. Fürs Training gehen sie aber erst mal.


So, warum ich eigentlich schreibe: Meine Herzensdame hat auch Freude am Rollern und ist auch gerne flott unterwegs. Das heißt, ein schneller Zweitroller steht zu Debatte. Die Frage ist nur, noch mal den Gleichen? Oder vielleicht doch noch was anders ausprobieren. In der gleichen Liga was den Preis angeht, gibt es ja noch den Race-Stahltschechen, den finde ich schon auch interessant.


- Der ist vom Rahmen her grundsätzlich vermutlich etwas schwerer?
- Ist das Fahrverhalten ähnlich?
- Schwingt der Stahlrahmen mehr als der Alu von Kickbike?


- Gibt es Alternativen die ich noch nicht auf dem Schirm habe? Gibt es das 28/28 Kickbike bald in Serie?


Grüße!

brnrd
08.07.2014, 15:32
gibt es ja noch den Race-Stahltschechen,

Gibt es einige. Welche Marke/Modell meinst du?

slyberryfox
08.07.2014, 16:00
stimmt, ich meine den: Tretroller KOSTKA RACER 3 | KOSTKA (http://de.kostka-kolobka.eu/zbozi/0100000000010351-tretroller-kostka-racer-3/) also den Racer 3. Der Pro ist mir dann doch zu hochpreisig.

brnrd
08.07.2014, 16:09
stimmt, ich meine den: Tretroller KOSTKA RACER 3 | KOSTKA (http://de.kostka-kolobka.eu/zbozi/0100000000010351-tretroller-kostka-racer-3/) also den Racer 3. Der Pro ist mir dann doch zu hochpreisig.

Vorsicht, der RACER 3 hat auch am 28"-VR eine 65mm-Nabe. Somit wäre zwar das HR zum KbRM20 kompatibel, nicht aber das VR. Dh, du müsstest dann auch gleich die Gabel tauschen, wenn du mal ein übliches VR verwenden willst. Aber das und sonstige Kritik zu diesem Modell wurden hier bereits besprochen.

Kollo
08.07.2014, 16:18
Beim Kostka Racer 3 würde ich unbedingt vorher klären, ob er wirklich vorne mit 65mm Nabe verkauft wird. Falls ja, nicht kaufen. Hinten machen 65mm durchaus Sinn, wie Du es ja vom Kickbike schon kennst, vorne jedoch gar nicht.

Da tschechische Shops den Racer 3 mit 100mm Nabe vorne anbieten, gehe ich eher davon aus, daß ein Fehler in der Beschreibung auf der Homepage von Kostka vorliegt und hier einfach Angaben vom Kostka Tour, der auch vorne 65mm Naben hat, übernommen wurden.

Der Stahlrahmen wird ganz sicher weicher sein als der Kickbike Rahmen. Zwischen meinem Tour (mit ähnlichem Rahmen wie der Racer) und meinem Kickbike Race Max liegen in dieser Hinsicht Welten. Als zu weich empfinde ich den Kostka trotzdem nicht.

RazorRamon
08.07.2014, 17:13
Der Stahlrahmen wird ganz sicher weicher sein als der Kickbike Rahmen. Zwischen meinem Tour (mit ähnlichem Rahmen wie der Racer) und meinem Kickbike Race Max liegen in dieser Hinsicht Welten. Als zu weich empfinde ich den Kostka trotzdem nicht.

Der Racer 3 hat eine schon optisch erkennbar ganz andere Rahmenform und offenbar auch ein kürzeres Trittbrett. Dadurch dürfte er bei gleichem Rahmenmaterial und Rohrdicke weniger weich ausfallen als der Tour.

Dass die Kostka Tour Rahmen weich sind, stelle ich beim "Aufsteigen" fest, da federt der Rahmen deutlich ein. Während der Fahrt spüre ich keine negativen Einflüsse, selbst bei schnellen Abfahrten oder in Kurven schaukelt nichts.

Dieser neue Racer 3 gefällt mir gut, der könnte zu dem Preis ein passender Kompromiss sein.

slyberryfox
09.07.2014, 10:20
Naja, das entscheidende ist doch, wie viel Energie bei Kicken verpufft. Ich bin nicht sonderlich schwer und beim Kickbike Alu-Rahmen habe ich nicht das Gefühl, dass da viel Energie in den Rahmen geht. Stahlrahmen haben ja auch im Radsport das Image Energie zu versenken. Wobei das da doch mehr Marketing ist, weil Rad-Rahmen ja vermutlich schon konstruktionsbedingt viel steifer sind als Roller. Beim Roller halte ich das Thema doch für etwas relevanter.


Ich habe gerade in einem Tread gestöbert und festgestellt, dass es den Kick-Bike-Rahmen wohl auch einzeln gibt, ohne die Baumarktteile. Hab' gleich mal eine Mail an steptrading geschickt.

VeloKickRun
09.07.2014, 11:32
Die Energie, die in den Rahmen eingeht, ist sicherlich ein kleiner Aspekt, ich persönlich bewerte die aber nicht besonders groß.

Ich "trete" einen Stahlrahmen, den Kostka Race, mir fällt dabei nur eine Schwingung auf, wenn ich fest darauf trete und leicht wippe, schwingt der Rahmen am Trittbrett etwas, sehr einfach an der Bodenfreiheit zu erkennen. Die Nachgiebigkeit in diesem Bereich ist spürbar, auch ohne Kennerblick, aber vielleicht gar als eine leichter Komfortgewinn zu werten, eben deshalb fährt man ja auch heute noch sehr gerne Rennräder in klassischer Stahlbauweise, mir sehr feinen leichten Stahlrahmen. Ich habe das selbst mal verglichen, ein Stevens Stelvio Alu Rennrad und danach ein Pinarello mit Stahlrahmen, Columbus Rohre, gemufft. Das Pinarello war nur wenig schwerer, fuhr sich aber deutlich komfortabler.

Ist natürlich immer eine subjektive Betrachtung...

Was ich eher als Energieschlucker sehe, eine Federung, denn hier geht wirklich viel Energie weg. Ich hatte mal ein Trekkingrad, Vollfederung, da sah ich auch deutlich unter mir das Zentralfederbein für den Hinterbau, auch bei sehr starker Vorspannung wippte es immer mit, ich trete vielleicht etwas zu kraftvoll und unrund.

Mein MTB fahre ich nicht besonders anspruchsvoll, normale Feldwege und Waldwege, kein Downhill etc., so habe ich bewusst ein Hardtail gekauft, sehr angenehm, wenn auch der Carbonrahmen sehr steif ist, aber schon die Reifen schlucken ja manches weg, vor Löchern und Absätzen geht man sowieso leicht aus dem Sattel.

Es gibt bei Stahl-Rollern sicherlich Unterschiede, ich hatte bei der Kaufentscheidung keinen Vergleich, kaufte sozusagen blind, mich zuvor nur belesen, Geometrie, Ausstattung und Preis verglichen, so kam ich zum Kostka Race. Der vergleichbare Mibo liegt preislich deutlich darüber, wäre meine Alternative gewesen, aber eben auch Stahl, zum Kickbike zog es mich nicht, kann die Gründe dafür aber nicht wirklich benennen, vielleicht eher eine emotionale Entscheidung.

Inzwischen habe ich ja etwas Erfahrung gewonnen und auch mehr dazu gelesen und gehört, die Mibo Rahmen sind sicherlich die steiferen, daraus leite ich für mich persönlich ab, hätte ich noch eine Kaufentscheidung zu treffen, würde ich dieses mal wohl etwas mehr Geld ansparen und den Mibo wählen, würde ihn zuvor aber auch mal rollern wollen, gerade auch im Hinblick auf den Rennlenker, ob der wirklich ergonomisch sinnvoller ist.

Dein letzter Punkt, klar, natürlich ist Selbstaufbau auch eine Lösung. Mit gefällt Jens' Konstruktion (Effendi) sehr gut, könnte mir einen solchen Rahmen auch gut als Basis zum Selbstaufbau vorstellen, geht aber natürlich auch mit jedem anderen Rahmen, denn man gebraucht vielleicht günstig erwerben kann, billige Teile abbauen und mit mit hochwertigen neu aufbauen.

Küppi
09.07.2014, 19:07
Für Sportliches Rollern würde ich die Finger von den Kostka lassen gab trotz weichem Stahlrahmen einige Brüche dieses Jahr
Kickbikerahmen sind von der Geometrie ausgereift und bei Fahrern unter Hundert auch Steif genug
Ich würde auf ein 28/28 warten soll im Oktober in den Handel gehen
oder wenn du es besonders sportlich magst auf einen Traczer Rahmen gehen den gibt es einzeln und du kannst ihn dir selbst zusammenstellen
Infos zu traczer über Traczer bikes france oder Tretroller Münsterland
Gruß klaus
Ps Traczer gibt es in 28/20 und 28/28

Kollo
09.07.2014, 19:20
Für Sportliches Rollern würde ich die Finger von den Kostka lassen gab trotz weichem Stahlrahmen einige Brüche dieses Jahr

Betrafen die Brüche denn die aktuellen Modelle? Kostka entwickelt ja ständig weiter und neuere Rahmen sind hoffentlich weniger bruchanfällig.

Ansonsten habe ich auch gleich daran gedacht, daß ein Traczer Rahmen die vielleicht beste Wahl wäre. Allerdings weiß ich nicht, wie sauber die gefertigt werden. Kickbike Rahmen finde ich sehr mäßig, soweit es die Präzision beim Zusammenfügen der Teile angeht, weswegen ich momentan eher nach Alternativen, wie dem Taczer, schielen würde.

Küppi
09.07.2014, 19:43
Bei Handgefertigten Rollern kannst du nicht die Verarbeitung wie bei einem Fahrrad aus einer Großserie erwarten
Die Traczer die ich kenne waren besser verarbeitet wie die Kickbikes,aber auch nicht perfekt ,dabei wohl superleicht und steif
Die beste Verarbeitung und Genauigkeit hat mein Carbon-Groenefeld Roller,das beste was ich seit 1996 unter den Füßen hatte super steif und leicht komplett 4,6kg

VeloKickRun
09.07.2014, 20:39
Für Sportliches Rollern würde ich die Finger von den Kostka lassen gab trotz weichem Stahlrahmen einige Brüche dieses Jahr
...
Infos zu traczer über Traczer bikes france oder Tretroller Münsterland


Hallo Klaus,

hinsichtlich eines möglichen Rahmenbruchs mache ich mir keine Gedanken. Der Rahmen wirkt nicht betont "baufällig", die Verarbeitung ist in in dieser Klasse akzeptabel, hinzu kommt, ich reize das mögliche Gesamtgewicht lange nicht aus und bin Hobbysportler, weit von dem entfernt, was die Leistungsträger auf einem Roller schaffen. Mich wird der Kostka sicher lange tragen, da mache ich mir keine Sorgen.

Der Kostka Race ist mein Einstieg, was folgt, wir die Zeit bringen, ein Carbon Groenefeld wird es aber sicherlich nicht werden, dann man den Rahmen irgendwo käuflich erwerben könnte, allenfalls mehr ein Effendi/Agresti, aber auch das ist nicht geplant, nur irgendwo im Hinterkopf.

Der Kostka könnte dann Teile spenden, beispielsweise die Laufräder, während er selbst als Schlechtwetter und Winter-Roller dienen könnte, Korrosionsschäden würden mich da nicht so stören.

Die Traczer Rahmen sind sicherlich sehr solide, sehen sehr stabil aus, jedoch das "Trittbrett" kommt mir etwas sonderbar konstruiert vor, eindeutig stark auf Offroad ausgelegt, auf der Straße zu rippig, wenig sinnvoll. Vielleicht gibt es auch andere Rahmen von denen, ich habe nur die groben gesehen, aber auch nur als Komplettrolle,r nicht einzeln.

Wie gesagt, derzeit ist nichts geplant, aber man kann ja mal Anregungen sammeln, schauen was einmal daraus reifen kann. Die Leistungsfähigkeit meines Kostkas kann ich noch lange nicht ausschöpfen, dafür brauche ich noch viele Trainingskilometer.

Bald müsste der Swifty One bei mir eintreffen, bin dann sehr gespannt, wie ich bei ihm das etwas höhere Trittbrett empfinde. Für den Einsatz auf der Straße und in der Stadt ist das sinnvoll, aber mir kommen von Zeit zu Zeit, besonders an stärkeren Steigungen, die ca. 8cm Trittbrettoberkante meines Kostka als etwas zu hoch vor, weniger Bodenfreiheit möchte ich aber nicht akzeptieren, man könnte allenfalls etwas flacher mit Winkelprofilen bauen, statt mir Rohren.

VeloKickRun
09.07.2014, 20:43
Bei Handgefertigten Rollern kannst du nicht die Verarbeitung wie bei einem Fahrrad aus einer Großserie erwarten


Hmmm, so pauschal möchte ich das nicht sehen, vielleicht gar im Gegenteil, denn gerade hier liegen Vorteile einer Kleinserie.

Ich kenne mich da eher bei Fahrrädern aus, es gibt sehr kleine Serien mit betont hochwertiger Verarbeitungsqualität, beispielsweise Schindelhauer.

Bei Liegerädern bauen manche ähnlich den Mibos mit einfachen Kastenprofilen, Zox, entpsrechen kantig sehen die Räder aus, müssen aber nicht schlecht sein. Andere bauen auch auf handwerklichen Spitzenqualität und Optik, jedoch geht dann auch der Preis steil nach oben, ist ja klar, gerade bei deutscher Fertigung.

Das eine oder andere kaufe ich in Spitzenqualität, anderes bewusst günstig, je nach Einsatzzweck und Priorität eben. Warum sollte das bei Rollern anders sein, habe mich hier für das Mittelfeld entschied, zum Einstieg, halt das auch für die nahe bis mittlere Zukunft für vollkommen ausreichend,

RazorRamon
09.07.2014, 21:32
Naja, das entscheidende ist doch, wie viel Energie bei Kicken verpufft. Ich bin nicht sonderlich schwer und beim Kickbike Alu-Rahmen habe ich nicht das Gefühl, dass da viel Energie in den Rahmen geht. Stahlrahmen haben ja auch im Radsport das Image Energie zu versenken.

Ein Tretroller ist kein Fahrrad, die Antriebsenergie wird bei diesen Zweirädern völlig unterschiedlich hergestellt. Beim Fahrrad gibt man die Drehbewegung über die Pedale, die Kurbel und die Kette an das Hinterrad. Ein weicher Rahmen kann sich verformen und dadurch Energie "schlucken", die nicht ans Hinterrad gelangt.

Beim Tretroller äußert sich der "weiche Rahmen" hauptsächlich durch das Einfedern beim Aufsteigen, sowie das Ausfedern bei Entlastung. Ich habe mir mal Gedanken drüber gemacht, ob der Fahrer dadurch auch Kraft verschenkt und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Eine saubere "Kicktechnik" vorausgesetzt, schiebt der Fuß die Fuhre nach vorne und der Fahrer gibt die Kraft hauptsächlich durch seine Haltekraft am Lenker an den Roller weiter. Da der Fahrer dabei nicht bestrebt ist, den Roller "nach oben" zu drücken, sondern nach vorne und dies noch durch gleichzeitiges Ziehen am Lenker unterstützt, dürfte keine, bzw. höchstens minimale Kraft in den Rollerrahmen fließen. Dem Standbein kommt im Moment des Abstoßens kaum "Haltearbeit" zu, mangels Befestigung auf dem Trittbrett wäre die gar nicht möglich, das erledigen nur die Hände, Arme und Schultern am Lenker. Kraft wird also in den Rahmen fast ausschließ über den Lenker eingeleitet, nicht über das Standbein auf dem Trittbrett. Spielt es also eine oder keine Rolle, wenn sich der Roller bei gewichtsmäßiger Entlastung leicht hebt? Eher keine Rolle, weil ja dieses Phänomen des Anhebens, welches beim Fahren nicht mal spürbar ist, nur durch das entlastete Standbein entsteht, welches zur Vorwärtsbewegung gar nichts beiträgt.

Wie ist es nun mit der fehlenden Seitensteifigkeit des Tretrollers? Schluckt die Kraft? Wenn der Rollerfahrer seine Antriebskraft nicht sauber nur nach vorne, sondern seitlich abgibt, kann sich der "weiche Roller" seitlich verwinden. Allerdings wird diese seitliche Kraft beim "steifen Roller" ja auch nicht in Vorwärtsdrang umgewandelt, sondern muss vom Standbein abgefangen werden. Dies könnte sogar Kraft kosten, ohne dass der Roller deshalb schneller rollt, weil lediglich der Rollwiderstand höher wird, durch die größere Lagerbelastung am Hinterrad.

Was rollt prinzipiell besser, ein gefedertes oder ein ungefedertes Fahrzeug? Es ist das Gefederte, was für den weicheren Rollerrahmen sprechen würde.

Mein Fazit: Ein "weicher Stahlrahmen" schluckt beim Tretroller im Gegensatz zum Fahrrad nahezu keine Energie oder ist sogar im Gegenteil komfortabler und dadurch kraftschonender. Dies ist natürlich keine wissenschaftlich fundierte Aussage, ich bin einfach mit dem Roller gefahren und habe versucht, mich auf meine Sinne zu verlassen.

Eventuell wäre ein Feldversuch aufschlussreich, also das Fahren mit einem steifen und einem weichen Roller auf einer Teststrecke.

Kollo
09.07.2014, 22:10
Also meine Gedanken zu dem Thema entsprachen früher im Wesentlichen den Deinen. Seitdem ich aber den direkten Vergleich (Kostka Tour vs Kickbike Race max) habe, muß ich sagen, daß ein steiferer Rahmen durchaus Vorteile hat, die sich besonders bergauf und bei Gegenwind bemerkbar machen.

Auch bei der Vorwärtsbewegung kann Energie durch gleichzeitige Verformung des Rahmens verloren gehen und die Verformung entsteht bei jedem Lastwechsel im Takt der Tretbewegungen. Genau dies wird in anstrengenden Situationen, wie den erwähnten Bergauffahrten und bei Gegenwind spürbar, wobei es mir als leichtem Fahrer, der dem Gegenwind mit wenig Masse begegnet, eben genau bei Gegenwind am deutlichsten auffällt.

RazorRamon
09.07.2014, 23:02
Um zu vergleichen, müssten natürlich die Reifen und deren Luftdruck identisch sein.

Kollo
10.07.2014, 02:08
Um zu vergleichen, müssten natürlich die Reifen und deren Luftdruck identisch sein.

Was bei mir nahezu der Fall ist, sieht man mal davon ab, daß am Kickbike vorne ein 35-622 Marathon Racer mit ~5 bar Druck gefahren wird und am Kostka dergleiche Reifen vorne als 40-559 mit ebenfalls ~5 bar gefahren wurde. Hinterrad bei beiden Rollern Marathon Racer 40-406 mit ~5 bar Druck.

Die eigentliche Stärke des Kickbikes sehe ich in seiner Vielseitigkeit, die es mir erlaubt hat genau den Fitness-Roller zu "kreiren", den ich mir gewünscht habe. Steif, leicht, komfortabel... ja und schnell isser auch :nick:

Küppi
10.07.2014, 11:37
Durch einen weichen Roller geht jede Menge Energie verloren,da man bei kräftigem kicken von oben den Rahmen runter drückt und das nicht unerheblich wenn man sich mal ein Sprintvideo in Zeitlupe anschaut,die Antriebsenergie wird bei vernünftigem Kicken zu 90 %über das Standbein übertragen die Arme sollten lediglich dazu Dienen die Ausholbewegung des Körpers zu unterstützen und zu lenken,dabei liegt der Lenker locker in der Hand,wer sich krampfhaft am Lenker festkrallt verschenkt Energie und ermüdet schneller.
Den Komfort bei schlechten Wegen sollte hauptsächlich über die Bereifung abgefedert werden,früher waren bei Rennern 20-23mm normal mit 8bar,mittlerweile werden sehr hochwertige rennreifen in 25-32 gebaut die mit deutlich weniger Luftdruck auskommen
Nach eeinem Testride mit 32 Rennreifen baue ich jetzt auch meinen Carbonroller um auf etwas breitere Gabel so das ich einen 30 er Rennreifen nehmen kann den ich dann schon mit 5-6bar fahren kann ,das tolle der rollwiderstand ist auf gutem Asphalt nicht schlechter wie beim schmallen Reifen ,dafür auf rauhem Aspfalt viel besser zu fahren ohne Vibrationen in den rahmen zu bekommen,durch die Vibrationen ermüdet die Muskulatur viel schneller.Durch diese Änderung bin ich vom Speedniveau mittlerweile wieder auf dem Stand von 2006 und das mit weniger Training.Bei Marathon Durschnitt zwischen 25/26km/h,jetzt nur noch meine Handgelenksverletzung ausheilen und trainieren dann ist auch noch mehr Speed möglich trotz meiner 118kg
Gruß Klaus

RazorRamon
10.07.2014, 13:31
Bei allem Respekt sind da für mich zwei Punkte drin, die ich völlig anders interpretieren würde.

1. Beim Kicken von oben wird der Rahmen NICHT heruntergedrückt, sondern wenn überhaupt, würde er entlastet, also quasi angehoben.

2. Beim Fahren mit geringerem Luftdruck in den Reifen erhöht sich der Rollwiderstand. Wenn die geringfügige Federwirkung also nicht die Reifen, sondern der weichere Rahmen übernehmen würde, wäre das also vorteilhaft.

Der weiche Rahmen ist ja durch das Körpergewicht "vorgespannt", d.h. der "Federweg" ist nur noch gering. Die Frage ist, ob durch die Anschubbewegung der Rahmen entlastet wird und beginnt zu schwingen. Ich behaupte, das ist bei guter, effizienter Trittechnik nicht der Fall, deshalb wird keine bzw. so minimal Kraft verschenkt, dass der Komfortgewinn durch die Federwirkung unter dem Strich sogar von Vorteil sein könnte.

Interessant wäre natürlich, dies genau zu untersuchen, statt nur zu mutmaßen. Ich bin nicht stur und ließe mich gerne eines besseren belehren, gehe aber im Moment davon aus, dass ich keinen entscheidenden Fehler in meinen Überlegungen gemacht habe.

Den Vorteil beim steifen, unnachgiebigen Rahmen sehe ich theoretisch in der Dauerhaltbarkeit, in der Praxis kann das, muss aber nicht unbedingt der Fall sein.

Ein anderer Punkt ist das Rahmengewicht, da ist natürlich ein leichter Rahmen bei gleicher oder sogar besserer Steifigkeit immer vorteilhaft.

Fundamentalkonstante
10.07.2014, 16:44
Da hat Razor recht:

Der Rahmen verbiegt sich (ausschließlich) unter der schweren Masse des Fahrers. Beschleunigungskraft ist die Schwerkraft (Fundamentalkonstante :)), nicht die Abstoßbewegung. Die Verbiegung durch Belastung ist in Stand und Fahrt gleich.

Körper und Roller zusammen (!) sind zugleich träge Massen, die beschleunigt werden müssen. Beschleunigungskraft ist der Fahrer (nur bei Gefälle die Fundamentalkonstante). Der Vortrieb verformt den Roller jedoch nicht. Ergo, dürfte ein Verlust an Vortrieb durch die fahrerseitige Be,- und Entlastung nicht gegeben sein.

Ein steifer Roller widersteht der Schwerkraftbeschleunigung, verbessert den Vortrieb jedoch nicht!
Ein leichter Roller setzt der Vorwärtsbeschleunigung weniger träge Masse entgegen, verbessert also den Vortrieb.

Die ideale Beinbewegung wäre die, die ausschließlich Vortrieb erzeugt und an keinem Punkt dem Gewicht des Fahrers entgegenwirkt. Verbiegungen des Rahmens während der Fahrt durch Belastung und Entlastung, wären demnach ein Zeichen ineffektiver Bewegung, nicht der Qualität des Rollers.

Apropos de Massenträgheit:
Wenn mein Vorvorredner einen 2kg Roller verwendet, müsste ich einen 45kg Roller beschleunigen, um die gleiche Leistung zu erbringen! :geil:

brnrd
10.07.2014, 17:51
müsste ich einen 45kg Roller beschleunigen,

Vielleicht findest du ja einen Rahmenbauer, der dir einen aus Blei… ja was eigentlich: …gießt? Wunder dich dann aber nicht, wenn der auch ziemlich weich ist. Und giftig. ;)

Küppi
10.07.2014, 23:20
He Fundamentalkonstante du wirfst da äpfel und Birnen in einen Topf
Schau mal bei einem Rennen vorbei dann schaust du mal bei den Topleuten beim Fahren auf die Rahmen verformung
Danach bist du einen ganzen Schritt weiter
Bei meinen bisher 15 Tretrollern hat sich rausgestellt das die weichesten komfortabel waren aber wenn mit viel Einsatz gefahren werden muß bei Sprint oder Berg massiv Energie vernichten.
Zu den breiten Laufrädern sag ich jetzt mal nichts mehr,ich habs ausprobiert und andere Fahrer auch und für Top befunden
Theorie ist gut ,Testen besser,die Seitenwand ist so dünn bei den Grand Bois extra legere damit erzeugt sie weniger Widerstand beim Walgen des Reifens ohne das der Reifen auf rauem Aspfalt hoppelt
Zu der Verbiegung ist zu sagen dass ich auf einem 28/28 Alu im Stand eine Verformung von 8mm hatte bei vberbleibender 30mm Bodenfreiheit
Beim Sprint mit Schwungholen durch auf die Zehen gehen im Standbein und anschließender explosionsartiger tretbewegung kam der Roller auf den Asphalt und machte schöne graue Alumarkierungen .das zum Thema Stand /Fahrt Verbiegung des Rollers
Das gewicht des Rollers hat nichts mit dem Körpergewicht zu tun und kann keinesfalls dazuaddiert werden das Gewicht des Fahrers ist aktive Masse,der Roller träge Masse.Bei den ersten Rennen mit meinem leichten Carbonroller konnte ich viel besser die Speederhöhungen im Rennen mitgehen,weil er einfach nicht so träge ist wie der 8,5kg Aluroller,meist geht der Grundspeed danach wieder runter.Als die Spitzengruppe zum Überrunden ansetzte mit ca 29km/h und wir mit 25/26 unterwegs waren brauchte ich nur 3-4 schnelle Kicks und konnte anschließen und das nach 33km im Rennen,natürlich kann ich diesen speed nicht dauerhaft fahren
Gruß Klaus

slyberryfox
11.07.2014, 08:19
Gefällt mir, was ihr da diskutiert :)


Eine andere Frage zwischendurch, die den Flow nicht unterbrechen will: Ist die 65 Nabe eigentlich eine komplette Sonderlösung von Kickbike? Denn Faltrad ist es ja nicht. Ich hätte nämlich mittelfristig die fette viellöchrige Nabe am 28/20 getauscht, bzw. gleich ein leichtes LR aufgebaut. Meine Recherche ergab, dass es wohl nur die Kickbike-Nabe von der Stange gibt. Bleibt nur das Abdrehen einer VR-Nabe?

MrVeloC
11.07.2014, 09:32
Gefällt mir, was ihr da diskutiert :)


Eine andere Frage zwischendurch, die den Flow nicht unterbrechen will: Ist die 65 Nabe eigentlich eine komplette Sonderlösung von Kickbike? Denn Faltrad ist es ja nicht. Ich hätte nämlich mittelfristig die fette viellöchrige Nabe am 28/20 getauscht, bzw. gleich ein leichtes LR aufgebaut. Meine Recherche ergab, dass es wohl nur die Kickbike-Nabe von der Stange gibt. Bleibt nur das Abdrehen einer VR-Nabe?

Kostka hat inzwischen auch die 65 mm Nabe im Angebot. Die wird von Remerx produziert! Ansonsten gibt es die aber auch im freien Handel!

Küppi
11.07.2014, 10:51
Tretroller.de und Birdy haben auch 65mm naben

RazorRamon
11.07.2014, 11:36
Beim Sprint mit Schwungholen durch auf die Zehen gehen im Standbein und anschließender explosionsartiger tretbewegung kam der Roller auf den Asphalt und machte schöne graue Alumarkierungen .das zum Thema Stand /Fahrt Verbiegung des Rollers

Was drückt den Roller auf den Boden, Deine "Anschubkraft" oder Dein Gewicht, nachdem Du die explosionsartige Tretbewegung gemacht hast?

Ich behaupte, durch das Abstoßen von der Fahrbahn kannst Du das Trittbrett nicht Richtung Boden pressen.

Beim Fahrrad ist es klar, wenn der Rahmen sich in dem Moment verbiegt, in dem Du die Kurbel spannst, verbiegst Du ihn mit Deiner Beinkraft, die wird vergeudet.

Beim Tretroller jedoch entlastest Du in dem Moment, in dem Du den Roller mit Deiner Beinkraft nach vorne katapultierst leicht das Trittbrett (ungewollt), wobei sich die Vorspannung löst. Das ist nicht wünschenswert, den eigenen Körper nach oben zu drücken, aber eventuell nicht völlig vermeidbar, wenn dann nur durch perfekte Technik. Dadurch schwingt also der Rahmen nach oben. Allerdings ist es ja wohl nicht richtig zu glauben, beim steifen Rahmen, der sich weniger bewegt, würdest Du nicht genausoviel Kraft damit vergeuden, Deinen eigenen Körper leicht anzuheben. Nur fehlt die Vorspannung durch Dein Körpergewicht, die Dir beim weichen Rahmen praktisch dabei hilft, das Körpergewicht anzuheben.

Als Fazit behaupte ich (solange bis mir das Gegenteil bewiesen wird), dass der in Grenzen elastische Rahmen die Tretbewegung sogar unterstützt und letztlich Kraft spart. Die Kraft nämlich, die der Rahmen aufgrund seiner Vorspannung mittels Deines Körpergewichts "gespeichert" hat. Merklich wird dieser Effekt nicht sein, aber möglicherweise ist er vorhanden.

Wo ein weicher Rahmen Kraft "schlucken" könnte, wäre durch mangelnde Seitensteifigkeit. Aber das auch nur, wenn die Tretbewegung den Roller statt nach vorne, zur Seite drücken würde. Das ist normalerweise ja beim geübten Fahrer nicht der Fall.

Ich bin überzeugt, mein relativ weicher Kostka macht mich objektiv betrachtet aufgrund seiner Technik nicht eine Spur langsamer, als wenn ich einen Tretroller mit steiferem Rahmen fahren würde, ähliche Geometrie vorausgesetzt. Für die Geschwindigkeit sind alleine meine Beine verantwortlich. Allerdings könnte mich ein teurerer Roller wiederum emotional beeinflussen, dieser Effekt ist unbestritten.

MrVeloC
11.07.2014, 12:22
Ich bin überzeugt, mein relativ weicher Kostka macht mich objektiv betrachtet aufgrund seiner Technik nicht eine Spur langsamer, als wenn ich einen Tretroller mit steiferem Rahmen fahren würde, ähliche Geometrie vorausgesetzt. Für die Geschwindigkeit sind alleine meine Beine verantwortlich. Allerdings könnte mich ein teurerer Roller wiederum emotional beeinflussen, dieser Effekt ist unbestritten.

Da liegst du leider falsch :zwinker2:

Je steifer der Rahmen, umso weniger Energie geht verloren :zwinker4:

Das gilt auch für den Roller :nick:

RazorRamon
11.07.2014, 12:59
Da liegst du leider falsch :zwinker2:

Je steifer der Rahmen, umso weniger Energie geht verloren :zwinker4:

Das gilt auch für den Roller :nick:
Ist das hier eine Frage des Glaubens?

Ich bezweifle das und habe meine Zweifel auch begründet. Beim Roller stoße ich mich ja vom Boden ab, während die Tretkurbel beim Fahrrad am Rahmen befestigt ist.

Ich katapultiere also im Prinzip nur meinen eigenen Körper nach vorne, der wiederum auf dem Tretroller steht und sich am Lenker festhält, wodurch die ganze Fuhre sich bewegt. Der Roller muss einfach nur rollen, so einfach ist das. Der Roller muss lediglich steif genug sein, in den Kurven nicht zu schlingern, für die Kraftübertragung ist keine extreme Steifigkeit nötig, meiner Vermutung nach!

Ich ändere meine Meinung erst, wenn mich Argumente überzeugen.


PS: Wer würde denn im Rennen mit einem 28/28 glücklich, der ja bestätigterweise immer "weicher" ist als der ansonsten baugleiche 28/20??

MrVeloC
11.07.2014, 13:46
Ist das hier eine Frage des Glaubens?

I

Nein, das ist keine Frage des Glaubens :zwinker4:

Wenn der Rahmen einfedert verlierst du Energie die nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung steht. Das ist reine Physik und wird in der Thermodynamik sehr gut beschrieben.

Ein 28/28 hat seine Vorteile in anderen Bereichen und da in erster Linie durch die großen Laufräder. Ein weicher Rahmen ist auch hier nachteilig!

Federnde Rahmen bringen in erster Linie mehr Komfort, Rad wie Roller, da sie Fahrbahnunebenheiten besser ausgleichen. Gleiches gilt für breite Reifen mit weniger Druck aber mehr Volumen!


Also, alles keine Glaubensfrage!

Fundamentalkonstante
11.07.2014, 14:43
ist OT, aber


He Fundamentalkonstante du wirfst da Äpfel und Birnen in einen Topf
Schau mal bei einem Rennen vorbei dann schaust du mal bei den Topleuten beim Fahren auf die Rahmenverformung
Danach bist du einen ganzen Schritt weiter. Gruß Klaus

Nee Du, da sag ich Dir jetzt mal als Naturwissenschaftler: da geht nix verloren.
Klingt komisch, ist aber so :P.
Wir reden hier über elastische, nicht über plastische Verformung.

RazorRamon
11.07.2014, 14:49
Wenn der Rahmen einfedert verlierst du Energie die nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung steht.

Nein, ich verliere keine Energie, wenn der Rahmen einfedert, der Rahmen federt ein, weil er meinem Körpergewicht ausgesetzt ist. Ich drücke ihn ja nicht mit Kraft in die Knie.

Wenn ich mich auf das Trittbrett stelle, dann gibt der Rahmen etwas nach. Ein ganz großer Teil davon ist der weichen Gabel zuzuschreiben. Meine Masse, die dieses Einfedern auslöst, hat dabei keinerlei Verluste zu verzeichnen, ich bleibe genauso schwer wie vor dem Einfedern!

Muskuläre Energie müsste ich höchstens aufwänden, um das Trittbrett wieder anzuheben. Aber ich stoße mich ja auf dem Boden nach hinten ab und bringe den Roller so in Fahrt. Wenn ich dabei nicht nur Kraft in den Vortrieb, sondern auch Kraft gegen mein Körpergewicht nach oben ausübe, dann wippt der Roller. Aber wenn der Rahmen steif ist, übe ich genau die gleiche Kraft nach oben aus. Der Rollerrahmen, der durch mein Gewicht nicht so sehr vorgespannt war, wippt dann eben nicht so stark. Mit meiner Energie, die ich aufwände, hat das aber gar nichts zu tun, die ist die gleiche. Abgebremst wird der Roller durch diese Bewegungen doch nicht, die wirken sich weder auf den Rollwiderstand, noch auf die Aerodynamik aus.

Bestenfalls könnte das Fahrgefühl unter einem zu stark wippenden Roller leiden, weshalb der Fahrer dadurch nicht den richtigen Rhytmus findet. Da man sich aber an seinen Roller gewöhnt, dürfte dies nicht der Fall sein und letztlich handelt es sich bei diesen Rahmenbewegungen ja selbst beim Kostka nicht um viele Zentimeter.

Dass sich ein steifer Rollerrahmen dynamischer anfühlt, kann ich mir gut vorstellen, vielleicht vermutet man daher, man wäre dadurch schneller. Wirklich messbar dürfte so ein Kraftverlust aber nicht sein, davon bin ich überzeugt. Dass man seine Kraft in den Rollerrahmen reintritt, dass dieser Energie schluckt, halte ich für reine Einbildung!

Fundamentalkonstante
11.07.2014, 15:09
Dass man seine Kraft in den Rollerrahmen reintritt, dass dieser Energie schluckt, halte ich für reine Einbildung!

Ja, ist auch beim RR so. Die ersten Alurahmen und später Carbonrahmen waren genauso schwer (wenn nicht schwerer) als Stahlrahmen, man brauchte ein Verkaufsargument (die berechtigten Vorbehalten gegenüber beiden Werkstoffen waren enorm). So kam -wider alle Physik- das steifer = effizienter Mantra in die Welt.

MrVeloC
11.07.2014, 15:15
Nein, ich verliere keine Energie, wenn der Rahmen einfedert, der Rahmen federt ein, weil er meinem Körpergewicht ausgesetzt ist. Ich drücke ihn ja nicht mit Kraft in die Knie.



Du bist kein statisches System :zwinker4:

Natürlich bringst du Energie in den Rahmen ein und diese geht verloren bzw. wird in Wärme umgewandelt! Diese Energie steht anschliessend nicht mehr zur Verfügung!

Mach dir mal den Spaß und Filme deinen Bewegungsablauf von der Seite :zwinker4: Du wirst dich wundern wie viel Bewegung in dem ganzen System ist :zwinker4:Gleichzeitig kannst du so wunderbar an deiner Technik arbeiten :hallo:

By the way :hallo:

Back to Topic :zwinker4:

RazorRamon
11.07.2014, 15:42
Natürlich bringst du Energie in den Rahmen ein und diese geht verloren bzw. wird in Wärme umgewandelt! Diese Energie steht anschliessend nicht mehr zur Verfügung!
Ich sehe Deinen Denkfehler darin, dass Du annimmst, dass diese Kraft, die der Rahmen absorbiert, ansonsten in Vorwärtsbewegung umgewandelt werden könnte. Dies ist aber nicht der Fall! Meine Masse, die den weichen Rahmen einfedern lässt, bewegt den steifen Rahmen ja nicht nach vorne, die belastet lediglich das eigene Standbein und ist immer vorhanden, ob weicher Rahmen oder nicht.

Insofern stimmt Deine Rechnung einfach nicht!

Auch hochwertige Rennräder werden möglichst steif im Tretlagerbereich, dafür aber nachgiebig im vertikalen Bereich gefertigt, um das Rad komfortabler und schneller (Rolleigenschaften) zu machen, auch der Sattel soll möglichst nachgiebig sein und besteht deshalb aus dünnem Material. Ein bocksteifer Rennradrahmen der über jedes kleine Loch im Asphalt springt, ist keineswegs schneller. Der Roller hat aber kein Tretlager, deshalb hat man auch gar keine Möglichkeit, aktiv Energie "in den Rahmen zu treten", man ist ja nicht fest mit dem Rahmen verbunden.

Würde ein weichter Tretroller wie z.B. der Kostka ständig einige Zentimeter hoch auf und ab wippen, dann wäre das natürlich störend, aber das ist ja nicht der Fall. Sein Einfedern im Stand kostet keinerlei Energie, das ist völlig kostenlos. Unterwegs bewegt sich dank der Masse des Fahrers dann nur noch sehr wenig, wenn, dann höchstens beim Fußwechsel und da hat es keinerlei Einfluss.

Wenn ich eine Möglichkeit sähe, den negativen Einfluss der Nachgiebigkeit meines Tretrollers auf die Energieverwertung anzuerkennen, würde ich als erstes sofort die steifste Gabel einbauen, die ich finden würde. Denn die Gabel ist es, die viel mehr einfedert, als der Rahmen, das ist beim Aufsteigen unschwer zu erkennen. Die Fuji-Stahlgabel an meinem auf 28/20 umgebauten Kostka Tour ist dabei bereits weniger nachgiebig, als die Originalgabel.

Markusch
11.07.2014, 15:46
Ich glaube das geht jetzt ewig hin und her. Ich bin für ein Treffen und praktische Tests :D

MrVeloC
11.07.2014, 16:02
Ich glaube das geht jetzt ewig hin und her. Ich bin für ein Treffen und praktische Tests :D

Ich habe auch so das böse Gefühl :klatsch:

Ich bin dafür das alle Endlosdiskutierer automatisch für ein Rennen angemeldet werden :nick: Da kann man dann vergleichen und gleichzeitig überschüssige Energie loswerden :nick:

RazorRamon
11.07.2014, 16:32
Ich glaube das geht jetzt ewig hin und her. Ich bin für ein Treffen und praktische Tests :D
Guter Vorschlag!

MrVeloC
11.07.2014, 17:07
19.+20.7. 3. IKSA Eurocup 2014 und 6.+7. DTC Rennen in Schmallenberg/Sauerland/GER » Deutscher Tretroller Verband e.V. (http://www.deutschertretrollerverband.de/?page_id=1529)

Mit Bergzeitfahren zur maximalen Energievernichtung :teufel:

VeloKickRun
11.07.2014, 20:54
Starke Diskussion, jedoch reichen meine übersichtlichen praktischen Erfahrungen, wie auch meine physikalischen Kenntnisse, nicht dafür aus, mich sachkundig daran zu beteiligen.

Küppi
11.07.2014, 23:38
Hi Razor
Komm doch auch zum e-cup nach Schmallenberg,du warst doch auch in Gelsenkirchen
Gruß klaus

RazorRamon
12.07.2014, 00:09
Hi Klaus, leider passt der Termin nicht, mein jüngster Sohn feiert an dem Wochenende Geburtstag. Außerdem bin ich derzeit heftig erkältet. Nach Gelsenkirchen könnte ich kaum noch rollern.

Gruß Richard