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  1. #1

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    Standard Laufen im Herbst / Winter

    Hallo liebe Läufer und Läuferinnen!

    erstmal super interessantes Forum, Daumen hoch!

    Ich laufe jetzt wieder aktiv seit ca. 3-4 Monaten und habe bisher 4 10km Läufe unter einer Stunde hinter mir, ansonsten wenns locker gehen soll schaue ich das ich meine 5 KM immer vollkriege. Die Leistung mag zwar nicht sonderlich gut sein, allerdings bin ich ehrlich gesagt überhaupt Stolz das ich die 10 km Packen konnte. Mein Ziel ist es bis Sommer nächsten Jahres mind. einen 15 km Marathon, alternativ auch 10 km, zu schaffen. Ansonsten laufe ich eigentlich nur aus Spaß


    Nun zu meinen "Problemen" (Wenn man diese überhaupt als Problem bezeichnen kann.)

    Ich bin bisher nur im Sommer gejoggt - vor 2 Jahren war ich dann, bevor ich mich vor 3-4 Monaten entschieden habe wieder zu joggen, das letzte mal wirklich laufen. Da jetzt die Herbstzeit und dann die Winterzeit kommt wirft mir das einige Fragen auf.

    Für den Sommer bin ich top ausgerüstet - Funktionstshirt, kurze Laufhose und Joggingschuhe samt Einlagen vom Orthopäden.
    Für den Herbst / Winter sieht es dagegen mau aus. Ich weis einfach nicht genau was ich anziehen soll. Vor allem wenn es (wie heute) regnet habe ich Angst das ich nach 30 Minuten bis 1 Stunde draußen Krank werde. Daher meine Fragen an euch:

    -Was genau soll ich anziehen wenn es Regnet? Gibt es hierfür extra "Wasserdichte" Schuhe?
    -Was sollte man im Winter anziehen?
    -Und was zieht man an wenn es Kalt ist UND es Regnet (Wind etc.)?
    -Zu guter letzt: Joggen im Schnee und absoluter Kälte: Brauche ich dafür extra Schuhe und nochmal extra Ausrüstung?

    Mir ist klar das ich meine Leistungen aus dem Sommer im Winter nicht schaffen werde - mir geht es aber auch nicht darum, sondern ich will mich über den Winter draußen Fit halten und nicht in das Fitnesstudio gehen, da ich dafür 0 Motivation habe. Dieses Draußensein ist ja genau das was mich reizt.

    Dann noch etwas Offtopic:

    Nach meinem ersten 10km Lauf war ich 2 Wochen Lang eingeschränkt: nach 3-4 km taten mir meine Füße so weh, dass ich mit dem Joggen aufhören musste. Ein Besuch beim Orthopäden und ich bekam Einlagen. Mit denen habe ich bereits 4 10 KM läufe und einige andere Läufe hinter mir, allerdings ist mir beim letzten mal Joggen aufgefallen, dass ich wieder leichte bis mittlere Schmerzen habe. An was kann das denn Liegen? Im Endeffekt habe ich ja die Einlagen vom Orthopäden drinnen...

    Ich danke euch sehr und hoffe das war nicht zu viel für den ersten Beitrag!

  2. #2
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Standard

    Heute war ja sehr gutes Wetter ... für einen langen Materialtest , der bei mir 2 Stunden gedauert hat.

    Hatte eine einlagige Jacke aus wasserdichtem 4-Wege Stretchmaterial an, die eigentlich eher für den Skilanglauf gedacht ist. Der Regen hörte jedoch bereits nach einer halben Stunde auf. Obwohl atmungsaktiv konnte ich nach dem Lauf das Schwitzwasser aus den Ärmeln laufen lassen.

    Ist also egal, ob die Jacke wirklich dicht ist - nur den Wind sollte sie abhalten. Ich bevorzuge Laufhosen von Gore, die eine ist leicht, winddicht etwas wasserabweisend und schnell wieder trocken, die andere etwas wärmer aber nicht ganz so gut für den Regen geeignet. Wasserdichte Schuhe hab ich nicht, selbst bei starkem Regen keine Probleme. Erkältung ist für mich ein Sache die ich seit dem ich regelmäßig Laufe aus dem Wortschatz streichen konnte.

    Ich hatte auch mal Einlagen, wegen einem Fersensporn. Nach kurzem hab ich die entsorgt und bin nun davon überzeugt, dass so was nicht in Laufschuhe gehört. Nach meinem ersten WK ging es mir ähnlich, aber das gibt sich und ist auch so bei erstmalig gelaufenen längeren Strecken nie wieder vorgekommen.

    Weiterhin viel Spass

    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  3. #3
    Avatar von Phenix
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    Mit dem 15km Marathon könnte es schwierig werden, der handelsübliche hat immer ca. 42,2 ;)

    Bin den ganzen letzten Winter durch gelaufen (und habe das auch dieses Jahr vor) und habe es nach dem Zwiebel Prinzip gehalten:

    - Sommer Funktionsshirt als Unterwäsche
    - Darüber wärmendes Langarmshirt
    - Darüber dünne Sportjacke
    - Darüber sehr dünne Wind-/Regenjacke
    - Für unten: Unterwäsche + lange Thermo-Tights
    - Handschuhe / Mütze

    Bis auf die Wind/Regenjacke alles vom Sportdiscounter.

    Wobei ich das dünne Shirt nur an den wirklich kalten Tagen genutzt habe (deutlich unter 0) ansonsten werden vier Schichten wirklich zu warm. Spezielle Wasserdichte Schuhe oder Socken nutze ich nicht, wenn man nicht gerade durch tiefen Schnee läuft oder durch dicke Fützen durch geht das auch so ganz gut.

    Schwieriger finde ich die aktuelle Übergangszeit, mit viel Wind und Regen aber eigentlich noch recht angenehmen Temperaturen.
    Da ich eh fast immer mit Laufrucksack laufe habe ich da die Wind/Regenjacke immer drin verstaut, bin ansonsten aber noch generell Kurz/Kurz unterwegs, die letzten Tage teilweise mit Mütze und Buff um den Hals wo's so argh stürmisch war. Ich habe mir jetzt mal Armlinge bestellt die ich ausprobieren werde wenn es noch etwas kühler wird. Lange Hose nutze ich eigentlich erst ab <= 5 Grad da ich an den Beinen nicht so schnell friere.

  4. #4
    ehemals "undläuftundläuft" Avatar von Schlaks
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    Das Problem im Winter ist eigentlich gar nicht wirklich das Laufen, sondern vielmehr das loslaufen. Wenn man sich so warm einpackt, das die ersten paar 100m schön kuschelig sind, wird es später dann zu warm, zu verschwitzt und dann zu kalt. Daher die Devise: Weniger ist mehr. Ein paar lange Sachen, eine Windjacke und fertig ist die Laube.

    Für nasskalte Tage habe ich ein Paar Goretex-Schuhe, aber die Füße werden normalerweise auch so warm, das man die nicht unbedingt braucht.
    Viele Grüße
    Schlaks

  5. #5
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Schlaks Beitrag anzeigen
    Für nasskalte Tage habe ich ein Paar Goretex-Schuhe, aber die Füße werden normalerweise auch so warm, das man die nicht unbedingt braucht.
    Goretex ist bei tieferen Pfützen, nasser Wiese oder schlammigem Boden sehr wertvoll, da man nicht sofort nasse Füße hat, sobald mal kurzzeitig ein Wasserstand jenseits der Sohle erreicht wurde. Auch bei leichtem Regen oder kurzen Läufen bleiben die Füße trocken.

    Bei ordentlich Regen ist es nach meiner Erfahrung aber kontraproduktiv. Nach etwa 20 Minuten bei heftigem Regen ist so viel Wasser am Bein runtergelaufen, dass der Fuß im Wasser steht. Aus einem Schuh ohne Goretex läuft das dann auch wieder raus, bei Goretex bleibt es, der Schuh füllt sich immer mehr und bei jedem Schritt "pumpt" man das Wasser durch die Zehen...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  6. #6
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Mir ist klar das ich meine Leistungen aus dem Sommer im Winter nicht schaffen werde
    ...ich schaffe im Herbst/Winter mehr km als im Sommer

    - langärmliges Kompressionsshirt, ggf. mit Funktionsshirt ergänzen (sofern es richtig kalt wird)
    - darüber dünne Sportjacke, alternativ sehr dünne Wind-/Regenjacke
    - lange Tights, ggf. Thermotights wenn die Temperaturen so richtig in den Keller gehen
    - Handschuhe / Mütze, Schal

    -
    LG Heiko

    Etappen
    2014 3km 2014 5km 2015 10km 2016 30km und HM 2017 Marathon 2018 Laufen




    „Die erste halbe Stunde laufe ich für meinen Körper, die zweite halbe Stunde für die Seele.“ (George Sheehan)

  7. #7

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    Ich habe jetzt ebenfalls meine erste Herbst/Winter-Saison vor mir. Aktuell bin ich noch in kurzer Hose, Funktionsunterwäsche und Laufshirt unterwegs. An den Beinen ist es eh nicht so extrem, aber jetzt war es gut windig und ich habe gemerkt dass ich jetzt auch andere Klamotten brauche. Habe mir jetzt Langarm-Unterhemden geholt zum drunterziehen. Eine Windstopperjacke hatte ich schon, die ist mir allerdings deutlich zu warm bei 15°. Die hält zwar prima den Wind ab, dafür läuft mir die Suppe dann aus den Ärmeln raus Das ist nicht so angenehm aber ich hoffe mit dem Langarmunterhemd wirds besser. Ob es für den Winter ausreicht weiß ich noch nicht. Nach Km 1 läuft mein internes Kraftwerk eigentlich und ich heize gut auf.
    Hab mir auch Mütze, Handschuhe und lange Tights gegönnt. Habe die Tight noch nicht probiert (kommt morgen) aber bin gespannt ob die engen Dinger was für mich sind

    Schnupfen/Erkältung ist bei mir nach dem Laufbeginn auch Geschichte.

    Die Windstopperjacke hält auch etwas Regen ab, zumindest solange bis man richtig warm ist und der Regen dann eh verdunstet. Kauf dir keine komplett wasserdichte Jacke. Wo nix reingeht, geht auch meist nix raus. Wie ich schon geschrieben habe schwitze ich mit Jacke an den Armen direkt, da hier der Stoff nicht viel nach außen transportiert.

    Ich freu mich richtig auf meine erste Wintersaison

  8. #8
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ergänzung: Man wird in der Regel nicht beim Laufen auf der Strecke krank. Egal, wie stark man dabei friert, der Körperkern wird durch die Bewegung nicht auskühlen. Das gilt natürlich nur bis zur individuellen Langsamkeit. Und auch nicht bei -20°C und kurze Sachen Gehpausen sind dann auch nicht gut. Anschließend muss man natürlich rasch ins Trockene und Warme. Soviel falsch kann man eigentlich bei der Bekleidung nicht machen. War man einmal zu warm angezogen, dann bringt einen das schon nicht um und das nächste mal weiß man Bescheid. Bei zu kalt ebenso. Normale Schuhe bei Nässe und im Winter halte ich für Otto-Normal-Läufer auch im Winter für voll ausreichend. Die 5 Mal patschenasse Füße im Jahr überlebt man auch ganz gut und rechtfertigen keine Goretex-Schuhe.

    Gruss Tommi

  9. #9
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Bevor es hier in der Materialschlacht untergeht - das Schöne beim Laufen im Dreckswetter ist doch, dass es einen abhärtet. Also nicht wie das Kaninchen vor der Schlange "Erkältung" zittern, sondern Augen zu und durch. Und anschließend, wie Tommi sagt, sich sofort trockenlegen und warm anziehen - nicht erst noch im nassen Laufshirt 237 Runtastic-Datenanalysen durchziehen.

  10. #10
    Avatar von Kesla1
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    Hallo
    Je kälter es wird, desto mehr habe ich an.
    Das endet bei zweistelligen Minus-Temperaturen mit einen langärmligen Shirt, ein dickeres langärmliges "Shirt" und zum Schluss eine winddichte und regenabweisende Weste. Unten rum eine lange Unterhose, eine dickere Hose drüber, bei sehr kalten Temperaturen noch was winddichtes für die Oberschenkel (weiss nicht mehr, wie das Teil heisst), denn die werden bei mir schnell kalt.
    Laufschuhe habe ich das ganze Jahr über die selben Modelle, wenn es nass ist (durch Regen oder Schneepflotsch), werden halt auch meine Socken und die Schuhe nass.
    Meine Füsse sind aber immer schön warm

    Egal, wie das Wetter ist, ich habe weder Handschuhe noch eine wasserdichte Jacke an (beides schon ausprobiert).
    Bei den Handschuhen beginne ich viel zu fest zu schwitzen drin und die wasserdichte Jacke ist noch schlimmer.
    Die Hitze muss einfach raus.

    Erkältet habe ich noch nie wegen des Laufens im Herbst/Winter.


    Grüsse
    Kesla

  11. #11
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Richtig anziehen: Richtig anziehen - RUNNER’S WORLD

    Man kann sich aber auch ruhig falsch anziehen. Hauptsache, man fühlt sich wohl.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  12. #12
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Richtig anziehen: Richtig anziehen - RUNNER’S WORLD

    Man kann sich aber auch ruhig falsch anziehen. Hauptsache, man fühlt sich wohl.
    Boah, was es nicht alles gibt. Es geht nix ueber die guten alten blauen Bundeswehr Trainingsanzuege

  13. #13
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Richtig anziehen: Richtig anziehen - RUNNER’S WORLD

    Man kann sich aber auch ruhig falsch anziehen. Hauptsache, man fühlt sich wohl.
    Aaaaaber: Solche Läufe mit falscher Bekleidung können unmöglich zählen - z.B. bei Runtastic, Polar Flow oder km-Spiel. Ich bin da voll der Hochstapler, weil ich gar kein langes Funktionsunterhemd habe. Und Hilfe, obwohl ich mich dafür in Grund und Boden schämen müsste, fühle ich mich damit einfach nur schamlos wohl.

  14. #14

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Und anschließend, wie Tommi sagt, sich sofort trockenlegen und warm anziehen - nicht erst noch im nassen Laufshirt 237 Runtastic-Datenanalysen durchziehen.
    *lach* genau mein Problem.
    Ich komm heim, such meine Brille, leg mich aufs Sofa und analysier meinen Lauf.
    danach ist das Sofa verschwitzt, ich friere und die Analyse hätt auch noch warten können....

  15. #15
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Handschuhe sind mir wichtig, habe immer kalte Hände, ansonsten Langarmshirt, Jacke und lange Tight, das reicht. Wichtig sind die Handschuhe

  16. #16

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    Also, ich habe ja mal gelesen das man sich so warm anziehen sollte das man beim Loslaufen etwas friert oder halt nicht angenehm ist. Das passt bei mir zu 100%. Eingelaufen habe ich die richtigen Schichten dann an. Ist es schon relativ warm beim Loslaufen, ist es mir unterwegs auch insgesamt zu warm.

  17. #17
    Avatar von Vögelchen
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    Ich finde es mit der Wärme auch nicht so das Problem, weil ich in nicht einer so ganz kalten Gegend wohne.

    Lediglich die Hände frieren mir völlig ab, ich habe aber auch Raynaud.

    Und für richtigen Regen habe ich noch nicht so die Lösung. Gibt es was richtig wasserdichtes, das nicht übermäßig teuer ist? Schuhe sind eh sehr wasserdurchlässig.

  18. #18

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    Wenn es kalt ist, hab ich Tights mit Fleece und dazu entsprechendes Oberteil und auch Laufjacke mit Fleece. Wenn es Minustemperaturen hat, zieh ich darunter noch lange Ski-Unterwäsche an. Dann noch Handschuhe und Gesicht reibe ich mir mit Melkfett ein. Alternativ geht auch Vaseline. Da ich sehr kleine Hände habe und mir noch nie ein Paar Handschuhe passte, reibe ich mir auch die Hände immer damit ein.

    Das hat mir auch bislang bei Schneefall gereicht. Regen nehme ich meistens so hin. Regenjacken sind für mich wie Plastik, schrecklich... Ich ziehe halt die oben genannte Jacke an. Die hält was aus und alles andere ist feuchtigkeitstransportierend. Geht immer irgendwie.
    PBs:
    1km: 4:27.3 min (T, 08.17)
    5km: 24:25 min (07.17)
    10 km: 49:46 min (07.17)
    15km: 1:20:xx h (09.17)
    HM 01:53:xx h (09.17)

    T = Im Training aufgestellte PB

  19. #19

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    Standard

    Ich kann empfehlen eine gute Jacke zu kaufen. Sind meist nicht ganz billig, dafür aber dicht. Hab eine von Gore Running Wear, da war ich letztes Jahr bei 5 Grad und Regen fast zwei Stunden draußen. Die Jacke hielt dicht. Drunter nur ein Funktionsshirt und eine lange Tight. Wichtig ist, dass die Jacke den Wind nicht durchlässt. Ansonsten kann ich das mit dem leichten frieren echt bestätigen. Wenn man leicht fröstelt beim rausgehen, dann ists nach zwei Kilometer genau richtig.
    Ich brauche hier in der Stadt keine wasserdichten Schuhe. Wenn man aber vorhat im Dezember oder Januar durch den Wald zu laufen, dann würde ich es mir schon überlegen. Ski könnten da aber auch nützlich sein...

    Zum "Offtopic"
    Werf die Einlagen raus und laufe. Finde es sowieso seltsam, dass dir dein Orthopäde Einlagen in die Laufschuhe verkauft, weil du drei Tage nach dem Wettkampf Fußschmerzen hattest.... Frag mal im Forum wie sich mancher nach den Wettkämpfen fühlt. Meine persönliche Meinung ist, wenn man alles im Fuß korrigiert und mit Einlagen bereinigt, dann wird die Fußmuskulatur im Besten Fall nicht besser. Ziel sollte es doch sein, durch Barfuß auslaufen, Barfuß Lauf-Abc usw. die Muskulatur zu stärken und immer mehr von der Stütze wegzukommen (wenn auch nicht ganz vermutlich). Wenn du Schmerzen hast, weil du die Distanzen zu stark erhöht hast, dann nimm einfach mal ne Woche bischen das Gas raus. Dass es mal ziept ist ganz normal, nur ständig drüber zu gehen ist gefährlich.

  20. #20
    Avatar von Durchbeißerin
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    Ich kann empfehlen eine gute Jacke zu kaufen.
    Auch böse Jacken kommen in den Läuferhimmel.

  21. #21
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Die "bösen Jacken" dürfen ja erst ab November auf die Straße...

    Von allen Kleidungsstücken habe ich meine Weste sicher am intensivsten in Nutzung. Wäre mein Tip, so oft regnet es ja nicht in strömen und meist schlägt das Schwitzwasser jenes was von außen reinkommt. Ein Problem was man so elegant umgeht.

    Für den Fall eines Falles kann man ja auch eine superleichte Jacke mitnehmen und erst bei Bedarf anziehen. Die wiegen ja weniger als 100 g. Für's grobe habe ich dann auch eine Jacke mit Kaputze... Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, ob man es eher luftiger oder eng anliegend mag.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  22. #22
    Avatar von Friemel
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    Ich halte mich in der wärmeren Jahreszeit auch gerne an die Devise:"erst etwas frösteln und dann warmlaufen", aber bei Kälte herrscht bei mir eher das Problem, dass mir erst kalt ist, dann wird mir warm und dann wieder kalt. Der Schweiß trocknet beim Lauf und ich habe das Dilemma. Darum packe ich mich dann lieber zu warm ein und halte meinen Schweiß auf Betriebstemperatur
    Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

  23. #23

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    Dass man "draußen" krank wird halte ich für ein Gerücht. Allerdings ein sehr permanentes, denn ich kenne das nun schon seit vielen Jahrzehnten. Aber: man wird "draußen" nicht krank. Zugegeben, ein schwaches Immunsystem kann durch Kälte noch etwas mehr geschwächt werden und deshalb zu Krankheiten führen, aber diese "Krankheiten" kommen auch dann nicht so einfach aus dem Nichts!

    Deshalb halte ich auch nicht all zu viel von speziellen Kleidungsstücken, die eigentlich mehr dem Hersteller nützen und weniger dem Tragenden!

    Werden Schuhe innen nass, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Wasser wird ja vom Körper aufgewärmt. Also kann auch dieses nicht krank machen!

    Die "Funktion" Schwitzen sollte man niemals unterschätzen. Diese ist ja nicht vorhanden um den Menschen zu ärgern, sondern hat einen einfachen Sinn. Im Gegensatz zu Tieren ist, soviel ich weiß, der Mensch das einzige Säugetier das schwitzen kann und daher für das ausdauernde Laufen prädestiniert ist. Also sollte man das Ausschwitzen nicht durch "dichte" Kleidung verhindern, denn das könnte dann in der Tat zu "Erkrankungen" führen. Funktionskleidung funktioniert aber auch nur, wenn man wirklich schwitzt, trocken bleibt man innen keinesfalls. Wenn dabei jedoch kein Lüftchen an einen rankommt, dann ist diese Funktion ad absurdum!

    Ich weiß nicht, wer hat eigentlich den Menschen diesen Blödsinn eingeredet, dass man Funktionsklamotten braucht?

    Deshalb lautet meine Devise: möglichst keine Funktionsklamotten und das Ersparte lieber in gute Schuhe und ein gutes Cappy investieren! Das Cappy deshalb, weil über den Kopf die meiste Wärme verloren gehen kann. Die Beine hingegen sollten frei bleiben, auch wenn es "kalt" ist.

  24. #24
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ich halte viel davon, beim Laufen nicht nackt oder in Baumwollklamotten unterwegs sein zu müssen. Meine leichte windabweisende Oberbekleidung möchte ich bei z.B. kaltem Wind nicht missen.

    Und Tiere schwitzen nicht? Erzähl das mal den Pferden.

    PS. "Schwitzen wie ein Schwein" - wer hat sich den Vergleich ausgedacht?
    Zuletzt überarbeitet von bones (07.10.2017 um 13:44 Uhr)
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  25. #25

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    Zitat Zitat von Race4Fun Beitrag anzeigen
    Dass man "draußen" krank wird halte ich für ein Gerücht. Allerdings ein sehr permanentes, denn ich kenne das nun schon seit vielen Jahrzehnten. Aber: man wird "draußen" nicht krank. Zugegeben, ein schwaches Immunsystem kann durch Kälte noch etwas mehr geschwächt werden und deshalb zu Krankheiten führen, aber diese "Krankheiten" kommen auch dann nicht so einfach aus dem Nichts!

    Deshalb halte ich auch nicht all zu viel von speziellen Kleidungsstücken, die eigentlich mehr dem Hersteller nützen und weniger dem Tragenden!

    Werden Schuhe innen nass, dann ist das nicht weiter tragisch, denn das Wasser wird ja vom Körper aufgewärmt. Also kann auch dieses nicht krank machen!

    Die "Funktion" Schwitzen sollte man niemals unterschätzen. Diese ist ja nicht vorhanden um den Menschen zu ärgern, sondern hat einen einfachen Sinn. Im Gegensatz zu Tieren ist, soviel ich weiß, der Mensch das einzige Säugetier das schwitzen kann und daher für das ausdauernde Laufen prädestiniert ist. Also sollte man das Ausschwitzen nicht durch "dichte" Kleidung verhindern, denn das könnte dann in der Tat zu "Erkrankungen" führen. Funktionskleidung funktioniert aber auch nur, wenn man wirklich schwitzt, trocken bleibt man innen keinesfalls. Wenn dabei jedoch kein Lüftchen an einen rankommt, dann ist diese Funktion ad absurdum!

    Ich weiß nicht, wer hat eigentlich den Menschen diesen Blödsinn eingeredet, dass man Funktionsklamotten braucht?

    Deshalb lautet meine Devise: möglichst keine Funktionsklamotten und das Ersparte lieber in gute Schuhe und ein gutes Cappy investieren! Das Cappy deshalb, weil über den Kopf die meiste Wärme verloren gehen kann. Die Beine hingegen sollten frei bleiben, auch wenn es "kalt" ist.
    Nasse Füße machen sicher nicht krank, aber durch das Wasser weicht die Haut auf und man läuft sich Blasen.
    Die Theorie mit dem Schwitzen ist ganz interessant, nur leider vollkommen falsch...
    Funktionskleidung schützt sehr wohl und macht das Laufen auch wesentlich angenehmer. Jeder der einmal ein gutes Shirt im Winter getragen hat, kann das bestätigen. Mit einem T-Shirt aus Baumwolle mit nem modischen Aufdruck reibt man sich höchstens die Brust auf. Wenn man an das nasse Shirt dann auch noch Wind lässt, wird der Schweiß, der die Körpertemperatur regulieren soll bald zum Kühlschrank und man friert. Den Körper bekommt man dann auch nicht mehr warm. Und damit schwächt man sein Immunsystem noch stärker, als man es zum Zeitpunkt des Trainings sowieso macht. Da ist man dann schon anfällig. Deshalb ist schnelles aufwärmen und gute Regeneration auch so wichtig...

    Die Beine kann man wirklich lange frei lassen. Unter 0 Grad würde ich aber dann doch ne lange Hose tragen...

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