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  1. #26
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Micha, s. Link: der Plan ist vom competitor.com.

    Zitat Zitat von Truman Beitrag anzeigen
    Die größten Verbesserugen zeigten Umfangveringerungen von 50% in den letzten 10 Tagen bei gleicher Intensität.
    Längeres Tapering oder eine deutlichere Abnahme, wie auch Intensitätsveräbderung (wie in deinem Fall) führten zu schlechteren, Teilweise negativen Ergebnissen.
    Echt jetzt? Längeres Tapering als 10 Tage ist schlecht? Das hat sich aber in der Praxis nicht durchgesetzt, evtl. weil diese Studien (Quellen hast du ja nicht gegeben) weder den Marathon noch den Ultra berücksichtigt haben.

    Guckstu mal in den Pfitz: 3 Wochen Tapern für den Marathon (mit Verweis auf Studien).
    Oder gar Daniels. Umfänge seines Marathonplan-A in den letzten 6 Wochen:
    100% - 80% - 70% - 70% - 60% - Wk-Woche (d.h. 5 Wochen Tapern)

    Oder hier, 3 Beispiele von erfahrenen Marathonis (Niveau 2:10 - 2:14) mit Umfangspeak fünf Wochen vorm Marathon (4 Wochen Taper):
    Name:  mara_mileage.JPG
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Größe:  61,4 KB

    Fazit: ich gebe mehr auf die Praxis - Erfahrung der erfahrenen Trainer + Athleten - als auf (nicht spezifisch genannte) Studien.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  2. #27

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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Micha, s. Link: der Plan ist vom competitor.com.

    Fazit: ich gebe mehr auf die Praxis - Erfahrung der erfahrenen Trainer + Athleten - als auf (nicht spezifisch genannte) Studien.
    Hallo D-Bus,

    Ähm,
    Michael Arend ist ein erfahrene Trainer (Lisa Mehl, eine seiner Schützlingen, hat gerade den ZugspitzUltraTrail (ZUT) gewonnen) und Athlet (bester deutscher beim diesjährigem Transvulcania Ultrmarathon). Ich denke er weiß, wovon er redet.

    Gruß.
    Zuletzt überarbeitet von crowl (28.06.2017 um 12:56 Uhr)
    Inside of you is an inexhaustible wealth of
    grit, guts, determination and resolve.
    - Ken Chlouber

  3. #28
    Avatar von lazydaisy
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    Zurück von einem wunderschönen Lauf Urlaub am Arlberg.
    Wie geplant bin ich den Montafon Marathon aus dem Training heraus gelaufen.
    In 8 Tagen habe ich 110 km gesammelt mit insgesamt 4800 Höhenmetern wenn meine Garmin das richtig berechnet hat.
    Lediglich am Tag vor dem Marathon habe ich das Laufen auf vier Kilometer beschränkt, am Tag danach dann aber 22km, es war einfach toll - keine Beschwerden, keinen Muskelkater, alles bestens....
    noch zwei Einheiten Yoga vor Ort gebucht, einmal Krafttraining in einem hiesigen Fitness Studio, täglich für mich noch Kundalini Yoga am Morgen, viel Mobility und gerollt auf Bällen und Relaxroll - so könnte es weitergehen.
    Aber der Alltag hat mich wieder

  4. #29
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Und lazy daisy wie war der Lauf selber? Wie schnell warst de denn?
    Also deine Vorbelastung unmittelbar in der Woche vor dem Mara, 110 km, und dann der Mara, oder verstehe ich das falsch?
    Das wäre mir zu heavy. Ich tapere, auch als Ultraschlurfer, nach wie vor in der Woche vor einem Wettkampf. D.h. statt des durchschnittlichen 80 Wkm im Training, dann als Gesamtleistung für eine Wettkampfwoche nicht mehr als 110 km, Also: Die gewählte Streckenlänge und dazu die zusätzlich Trainingskilometer für die Woche sollen gesamt nicht mehr als 110 km ergeben heißt bei nem 80er Start zuvor max 3*10 km laufen. Bei einem 100er entsprechend nur 1*10

    Den Folgetag nach einem Wettkampf (meist Ultra) nehme ich mir Trainingsfrei oder max 10 km joggeln vor.
    Aber ich bin da einfach wohl nicht robust genug für mehr, weshalb ich auch Etappenläufe nicht angehen werden. Dann lieber 100 Meilen am Stück und danach einige Tage Beine hoch.

    Planst du jetzt noch einen "kürzeren" Ultra als Training?
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  5. #30
    Avatar von lazydaisy
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    Hi schauläufer,

    ich habe die Woche bewusst genutzt um auszutesten, wie ich solche Umfänge und Höhenmeter verkrafte, es waren innerhalb von 8 Tagen 110 km, also der Marathon war dabei.
    Ich bin zwei Tage vor dem Marathon 18 km gelaufen, am Tag vor dem Marathon vier km, am Tag nach dem Marathon 22 km und am Abreisetag noch einmal 6 km mit 500 Höhenmetern.
    Den Marathon bin ich sehr gemütlich angegangen, nach 5:45 habe ich das Ziel erreicht. Weiterlaufen wäre kein Problem gewesen. Bin noch zu Auto gejoggt, dann zum Schwimmbad (das waren auch noch einmal 2 km) - alles gut.
    Also ich kann schon ausdauernd laufen, halt nicht schnell gerade.
    Meine Marathon Bestzeit liegt bei 3:39 glaub ich, ist aber schon ein Weilchen her.

    Ich werde mal meinen groben Plan zur Vorbereitung posten, ihr könnt ja dann mal drüber schauen, ob ihr das für sinnvoll haltet.

    Was mich halt sehr freut, dass alles ohne irgendwelche Beschwerden machbar war, ich fühle mich völlig fit, werde aber trotzdem eine Regenerationswoche einlegen, also heute und morgen hab ich eh keine Zeit zum Laufen, Faszientraining und Yoga unterrichte ich heute, ebenso am Donnerstag.

    Am Do dann ein kurzer Lauf, am Freitag was Längeres über 12 km, Samstag unterrichte ich Technik Training und 90 min Nordic Walking, Am Sonntag dann 25 km im Pfälzer Wald.

    Einen Wettkampf habe ich nicht geplant, aber einen 6 Stunden Lauf für mich.

  6. #31
    Avatar von Biene77
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    Echt Schade, dass das Studio wo du arbeitest für mich zu weit weg ist - in Anbetracht dessen dass eine Fil. bei mir im Ort ist - ich würde mich glatt anmelden und zu deinen Kursen kommen.
    Mittwochs Morgens gibt es einen Kurs bei uns der Spass macht: Funcional Training leider halt nur 1x in der Woche. Da die Zeit für mich nicht immer günstig ist habe ich mich letzes Jahr wieder abgemeldet.
    Mal schauen vielleicht gibt es ja, wenn irgendwann die Neueröffnung stattfindet, tolle Einstiegspreise.

    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben
    Viele Grüße Biene




  7. #32
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von lazydaisy Beitrag anzeigen
    Zurück von einem wunderschönen Lauf Urlaub am Arlberg.
    Da hast du ordentlich Kilometer und Höhenmeter in die Beine bekommen. Das merken die sich Und dass dein Marathon voll aus dem Training so gut lief, das lässt weiter hoffen. Ich glaube, du bist auf einem guten Weg

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. #33
    Avatar von lazydaisy
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    Hier mal meine Planung bis zum 17. September, an dem mein erster Ultra sein soll:

    W 1: 35 km, Berg Anläufe 10x300m, 16 km zügiger DL, 10 km Laufen mit 3 Steigerungen am Ende.
    W 2: 38 km, Rest wie Woche 1
    W 3: 40 km, Berg Anläufe 12x300m, 17 km Berge, 8 km regenerativ, 10 km zügiger DL (Urlaub)
    W 4: 42 km, so viele Höhenmeter und Distanz (ca. 120 km) wie möglich, tägliches Laufen (Urlaub im Pfälzer Wald)
    W 5: 45 km, wie Woche vier, jedoch nur 5 Lauftage (immer noch Urlaub)
    W 6: 25 km, Regenerationswoche, ich plane wegen viel Arbeit im Job insgesamt 4 Lauftage ein...mal sehen.
    W 7: 6 Stunden Lauf in Runden, 10 km regenerativ, 16 km Fahrtspiel
    W 8: 35 km, Berg Anläufe 14 x 300m, 17km Berge, 8km lockerer DL
    W 9: 25 km, Taperingwoche, mal sehen...
    W 10: Ultra.

    Ja, so habe ich mir das gedacht. Zusätzlich unterrichte ich 4 Stunden Faszientraining, 1x wöchentlich Lauf Technik Training, 1x wöchentlich NW, 1xwöchentlich Athletiktraining (wird von mir vorab durchtrainiert)
    Für mich selbst 2x wöchentlich Yoga und 1 x zusätzlich Krafttraining (sehr reduziert in dieser Zeit)

    Viel Text, ich weiß...aber vielleicht kann der eine oder die andere mal drüber schauen, ich wäre sehr dankbar dafür

  9. #34
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Also wenn ich mir deine Vergangenheit anschaue, ist das alles arg gewagt. Bist du sicher, dass du eine solch riesige Steigerung von 2015/2016 auf 2017 verträgst?

    So oder so böte sich Woche 4 als Reduktionswoche an, und beim 6h-Lauf würde ich an deiner Stelle nach 50 km aufhören, und in den letzten Wochen mehr reduzieren.
    D.h. z. B.
    36 - 39 - 25 - 42 - 45 - 25 - 50 - 30 - 20 - WK
    anstatt
    35 - 38 - 40 - 42 - 45 - 25 - 60 - 35 - 25 - WK
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  10. #35
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Puh, ich hab auf den ersten Blick gedacht, das sind deine Wochenkilometer links

    Sieht ansonsten gut aus aber ich sehe das auch wie DeBus, dass du zu wenige Regenerationswochen drin hast. Fünf Wochen Umfangsteigerung und Steigerung des langen Laufes, das musst du erst einmal verkraften und dazu sind deine Gräten das viele Laufen wohl so noch nicht gewöhnt.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  11. #36
    Avatar von lazydaisy
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    Danke fürs Feedback.

    Sicher bin ich mir natürlich nicht ob ich den Anforderungen gewachsen bin, habe diese Umfänge ja noch nie gemacht.
    Aber ich bin zuversichtlich.

    Auch wenn ich einige Probleme zu bewältigen hatte in der Vergangenheit, ich habe sie ganz gut unter Kontrolle bringen können, und der Trail Marathon letztes Jahr ist recht gut gelaufen.

    Den Arlberg Marathon konnte ich ohne Schwierigkeiten mit hohen KM Umfängen vorbereiten, wie gesagt, der längste Lauf von den sieben langen war 39 km im Pfälzer Wald, die Arlberg Woche sollte eine Art Feuerprobe werden wie mein Körper auf diese Umfänge reagiert. Und das war ja ganz ok.

    Ich werde auf euren Rat hören und etwas mehr Regeneration einplanen.

    Beim 6 Stunden Lauf gehe ich sowieso davon aus, dass ich nicht mehr als 50km zusammen bekomme, die Strecke ist schon anspruchsvoll.

  12. #37
    Avatar von lazydaisy
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    Wollte mich mal melden und kurz berichten.
    Es läuft recht gut. Mit den ganz Langen hinke ich etwas hinterher, es waren pro Lauf immer 2-3 km weniger als geplant, dafür umso mehr Höhenmeter.
    Gestern bin ich das erste mal 6 Stunden und 15 min gelaufen, Wahnsinn was sich da so tut nach den schon gewohnten 5 Stunden. Nach 5:30 hatte ich eine Krise, wollte einfach nur stehen bleiben - was aber doof war oben auf dem Berg- also zusammengerissen und weiter gelaufen. 10 Minuten später war es eine Offenbarung, als hätte jemand ein Energie Fenster geöffnet fand ich wieder zu meinem Lauf mit dem Gefühl ewig laufen zu können.
    Am Ende des Laufes hätte ich eigentlich noch weiter laufen können, was ich zu Glück gelassen habe. Weil der Abend dann eher unlocker war, sehr sehr steif habe ich mich gefühlt und die Füße haben auch geschmerzt.
    Heute war nach Technik Training, Faszien Training und Nordic Walking aber wieder alles im grünen Bereich.
    Ich bin ja soo gespannt auf den Ultra, ob und wie ich das schaffe.
    In den drei Urlaubswochen habe ich ein Pensum von durchschnittlich 93 Wochen Kilometern fast ausschließlich im Pfälzer Wald gepackt, war alles gut und relativ beschwerdefrei.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich euch

  13. #38
    Avatar von lazydaisy
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    Ein kleiner Rückschlag, beim Hohenberg Trail HM letztes Wochenende habe ich mich in der Zweiten Hälfte sehr schwach gefühlt, danach auch sehr müde und erschlagen. Den geplanten 25km Lauf am Folgetag habe ich ausfallen lassen und bin dann am Montag 14 flotte km gelaufen ohne Probleme.
    Am Abend dann wieder dieses starke Schwächegefühl mit Bauchschmerzen. Ich war so angeschlagen, dass ich 36 Stunden am Stück nur geschlafen habe, konnte kaum gehen und nicht aufrecht sitzen, Beschwerden welche mein Sohn ein paar Tage zuvor auch hatte.
    Dann war wieder alles gut, als ob nichts gewesen wäre.
    Habe mich aber vom Arzt komplett checken lassen und seit gestern grünes Licht zum weiterlaufen.
    Der Lauf gestern war auch beschwerdefrei, ich fühle mich stark.
    Morgen werde ich noch einen ganz langen Lauf machen, den brauche ich für die Birne.
    Bin schon sehr mit den Gedanken bei dem Lauf in zwei Wochen, viel Ehrfurcht, Respekt vor der Strecke. Meine Güte...jetzt schon nervös, wie wird das denn vor dem Start sein
    Ich berichte dann morgen abend mal, wie weit ich gelaufen bin.

    Ich geh dann mal schlafen und träume wie schon die letzten Nächte vom LAUF.

    Guts Nächtle

  14. #39
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Hallo Daisy,

    ich bin nach entspanntem Urlaub (in 9 Tagen mit insgesamt 2 kurzen 10 bzw. 13 km Läufen) heute 30 km Lala gelaufen. Nächste Woche werde ich wohl nur noch einen 20er und 1-2 10er machen.Gegenüber dir bin ich total tiefenentspannt was den Pfalztrail angeht. Hab aber auch keine Zeitambitionen, sondern will den Lauf genießen. Je nachdem wie locker der läuft werde ich mir den Taubertal 100 Meiler antun
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  15. #40
    Avatar von lazydaisy
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    Hi schauläufer,

    mit deinen Zeiten und deiner Ultra Erfahrung wäre ich wahrscheinlich auch tiefen-entspannt
    Den Lauf genießen ist ja auch mein Ziel, ob ich das werde jenseits der 50 km Marke.....
    Ankommen in der vorgegebenen Zeit, mehr will ich gar nicht.
    Gestern sind es bei mir 42,2 km geworden, nächstes Wochenende lauf ich noch mal 17 km mit meinen Kindern, das wird dann etwas Flotteres werden, sonst langweilen die sich.
    Ansonsten werde ich die nächsten 2 Wochen eher wenige kurze Einheiten machen.

    Muskulär geht es mir gut heute, nur die Füße meckern ein wenig.

    Kommst du auch aus der Pfalz, schauläufer, oder musst du länger anreisen?

    Gruß an Alle,
    Doris

  16. #41
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Hallo Daisy,

    das wird schon bei dir. Und laß dich nicht zu sehr vom materialischen Äußeren der erfahrenen Trailläufer abschrecken. Der Schein trügt da manchmal auch. Einfach locker angehen lassen und die Kräfte einteilen und nicht zu sehr auf andere fixieren. Soll heißen: Es gibt Bergaufmonster die kraxeln wie die Gämsen die Berge hoch. Und dann gibt es welche die rasen wie blöd beim downhill. Da must du deine eigenen Tatik finden und anwenden.
    Bin aus dem Ländle, d.h. Schwoab. Werde am Freitag anreisen und in einem Gasthaus im Ort nächtigen. Nach dem Lauf werde ich mich gleich wieder auf die Strecke machen.

    Klaus
    der kein reiner Trailer ist, und bei solchen Geschichten immer den Spezialisten den Vortritt läßt und gerne auch das Sprichwort befolgtas Beste kommt zum Schluß (ins Ziel)
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
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  17. #42
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von lazydaisy Beitrag anzeigen
    Gestern bin ich das erste mal 6 Stunden und 15 min gelaufen, Wahnsinn was sich da so tut nach den schon gewohnten 5 Stunden. Nach 5:30 hatte ich eine Krise, wollte einfach nur stehen bleiben - was aber doof war oben auf dem Berg- also zusammengerissen und weiter gelaufen. 10 Minuten später war es eine Offenbarung, als hätte jemand ein Energie Fenster geöffnet fand ich wieder zu meinem Lauf mit dem Gefühl ewig laufen zu können.
    Das hast du eine wichtige Erfahrung bereits im Training machen können. Die, dass man bei einem Ultra immer mit einer Krise rechnen kann und muss und dass man aus dieser auch wieder heraus laufen kann. Toi toi toi für die letzten Tage

    Gruss Tommi

  18. #43
    Avatar von Wasseronkel
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    Hallo Schauläufer, dann viel Spass beim Pfalztrail. Bin ihn letztes Jahr gelaufen, wollte ihn sogar dieses Jahr nochmals laufen habe mich aber dann doch anders entschieden.
    Gruß Wasseronkel
    ___________________________

    Unser Gesundheitswesen kostet zuviel, es schließt zu viele Menschen aus, und es fördert weder Gesundheit noch verhindert es Krankheit. Es ist Zeit sich zu erheben, reinen Tisch zu machen und die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst zu übernehmen.



  19. #44
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    Franz, haben uns jetzt länger nicht gesehen. Schade. Nach dem Pfalztrail ist bei mir Ultramäßig nur noch der Schwäbische Albmarathon und danach der Großbottwar (dieses Jahr nur der Mara) und in Nürnberg der Indoor. Dein "Restprogramm"?
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  20. #45
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Alles Gute für deinen Lauf morgen Daisy, dir auch schauläufer, kommt gut und gesund durch . Die Beine werden wahrscheinlich so ab Km 50 richtig weh tun, es wird aber nicht viel schlimmer, der Kopf spielt dann die größte Rolle (eigene Erfahrung). Würde mich über einen Bericht freuen .

  21. #46
    Avatar von lazydaisy
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    Danke Alcx,

    Nervosität ist weg, morgen gehts los....ich freue mich.

    @ Schauläufer, vielleicht sehen wir uns ja morgen früh. Ich bin die mit den wahrscheinlich kürzesten Haare und einer orangenen Trinkweste.

  22. #47
    Avatar von lumi
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    Ich hab hier gespannt mit verfolgt und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg und natürlich, vor allem, Spaß und ein schönes Erlebnis!

  23. #48
    Avatar von Truman
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    Viel Erfolg!!
    Coach - Ultrailrunner - Mountainlover

  24. #49
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Wie lief es beim Pfalztrail für euch?

    Wetter und Stimmung waren ja super.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  25. #50
    Avatar von lazydaisy
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    ICH HABE ES GESCHAFFT
    und ich werde es wieder tun

    Aber erst mal danke für euer Feedback und alle guten Wünsche, auch das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.
    Während des gesamten Laufes, der Begegnung mit mir selbst, waren auch alle Freunde, meine Kinder, mein Mann und auch ihr mit dabei im Wald.
    Ich hatte bis km 41 das Glück, mich einer erfahrenen Ultra Gruppe anschließen zu können.
    Bei km 38 bei einem Abwärtstrail bin ich heftig gestürzt, Schürfwunden am Arm, den Händen und mit dem rechten Becken hart auf einer Felsplatte gelandet. Erst mal alles gut, nix gespürt. An der Verpflegungsstelle bei km 41 war ich dann aber ganz schwach und zittrig, das Becken war blau und tat auch richtig weh. Nach einer guten Verpflegung mit Brühe und Kartoffeln war es aber wieder besser, meine Gruppe musste ich aber ziehen lassen.
    Die erste Krise kam kurz vor dem 50. km, ein paar Minuten später im Flow das Gefühl EWIG laufen zu können. Nach fünf km endete dieses Gefühl, ab hier war mein Kopf zuständig.
    Die beiden Abkürzungen waren zu keiner Zeit ein Thema, ich war so sicher es zu schaffen - und so bin ich nach 12 Stunden und 45 Minuten lachend, glücklich und stolz ins Ziel gelaufen.
    Und als meine erste Gruppe mich geschlossen am Ziel empfangen hat, ein kleiner Junge mir meine Medaille umhängte, ja da musste ich ein paar Tränen fließen lassen
    Das wars, und die Nacht war scheußlich...EGAL

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