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  1. #26

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    Also, um mal ein wenig Mut zu machen: Ein Bandscheibenvorfall muss nicht unbedingt und immer ganz fürchterlich verlaufen.

    Mich ereilte er vor knapp 2 Jahren (L4/L5). Die erste Zeit war schlimm: bestimmte Bewegungen taten entsetzlich weh, Nervwurzel geschädigt, dadurch funktionierte eine Reihe von Muskeln nicht, u. a. ließ sich der Fußheber links nicht ansteuern, Konsequenz: kein flüssiges Gehen und später kein flüssiges Laufen möglich, Fuß platschte immer auf, humpelnd.

    Nach 2 ½ Wochen der erste „Lauf“versuch, 2 km, langsames Humpeln, am nächsten Tag war kurioserweise der Rückenschmerz fast vollständig weg, die muskuläre Beeinträchtigung aber nach wie vor da. 3 Tage später 5 km Humpeln, ging schon etwas besser, nach 4 Wochen (nicht zum Nachmachen empfohlen) im Wettkampf mitgehumpelt (weil’s ne Serie war, deren Start ich nicht verpassen wollte, Vorfall und ersten Wettkampf habe ich hier beschrieben).

    Seitdem regelmäßiges Lauftraining, langsam und humpelnd. Physiotherapie. Untersuchung der Nervenbahnen beim Neurochirurgen, seine Aussage: das kann Monate dauern, vielleicht regeneriert sich der Nerv, vielleicht aber auch nicht, weiß man nicht. (Alle Ärzte – Betriebarzt, Othopäde, Neurochirung rieten übrigens klar von OP ab.) Um den Fußheber zu trainieren, habe ich regelmäßig mehrfach am Tag Fuß anzuziehen und wieder zu strecken versucht. Anfangs kaum Besserung (Test: Fersenlauf, rechts problemlos, links unmöglich, Fuß platschte immer runter).

    Laufen klappte trotz Beeinträchtigung besser, Wettkampfteilnahmen.

    Nerv hatte sich nach ca. 4 Monaten deutlich erholt, Laufen wurde flüssiger, nicht mehr so plumpsend, auf linkem Bein stehen fing an zu klappen, Fußheber ließ sich etwas heben, einige Schritte Fersenlauf fingen an zu funktionieren.

    Nach etwa 6 Monaten spürte ich praktisch keine Beeinträchtigung mehr, bei den Wettkämpfen waren wieder hügelige Waldläufe dabei, nach 6 ½ Monaten Teilnahme am Marathon in Oberstaufen.

    Der Vorfall ist nunmehr vollständig ausgeheilt, ich habe keine Beeinträchtigung mehr, bin Marathons, Crossläufe und alles Denkbare gelaufen, nichts ist zurück geblieben.

    Ich sage nicht, dass das nun immer so sein muss, will aber aufzeigen, dass der Bandscheibenvorfall andererseits keine bleibenden Schäden anrichten muss.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  2. #27
    Avatar von tina42195
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    Zitat Zitat von flotterhoppelie Beitrag anzeigen
    Hallo tina42195!
    Ich danke Dir für Deinen ausführlichen Beitrag Momentan habe ich den Eindruck auf der Stelle zu stehen. Gestern hatte ich den Eindruck, dass ich fast wieder "fit" bin und heute hatte ich schon beim Rückenschwimmen leichte Probleme und beim Sitzen im Auto und nach einem leichten Spaziergang mit einer Freundin habe ich es auch gleich wieder gemerkt...... es fällt sehr schwer, dabei die Geduld zu behalten ich weiß, dass es anders nicht funktioniert, aber es ist trotzdem schwer
    Ich überlege, ob ich den Arzt nächste Woche mal frage, ob so etwas wie eine Reha oder Kur sinnvoll wäre, denn ich habe den Eindruck, dass die Spritzen und die 1 - 2x Physiotherapie pro Woche nicht den Erfolg bringen. Selber darf ich zu Hause bisher nur eine Übung machen, mehr ist noch nicht drin. Mal sehen, wie es weiter geht....
    Danke noch mal und viel Spaß und Erfolg weiterhin beim laufen :-)
    LG
    Nicole
    das auf der stelle stehen oder sogar rückschritte sind meines wissens bei verletzungen leider normal. es geht nicht täglich stetig bergauf :-(

    sitzen ist das schlechteste für die bs, aber das wird man dir sicher schon gesagt haben. ich weiß nicht was du beruflich normal machst, aber ich sitze im büro und hab mir einen ball zum sitzen gekauft (so eine pezzi ball) und auch ein sitzkissen. derzeit nutze ich es weniger aber wie ich die bs-wölbung hatte, hab ich am tag oft gewechselt und bin auch immer wieder aufgestanden und bissi herumgegangen. das starre sitzen ist ganz schlecht.

    natürlich ist es schwer diese geduld aufzubringen. gerade wenn es nicht stetig bergauf geht, verliert man oft die motivation.

    ich habe versucht halbwegs einen "sport-alltag" beizubehalten, und andere sportarten gemacht. wenn bei dir die akutphase vorbei ist, kannst du sicher anderen sport als laufen wieder machen und sei es nur fürs erste spazieren gehen.

    ich weiß nicht genau was für spritzen du bekommst, aber ich kenne bs-geplagte, die sich mal für 3 tage ins krankenhaus gelegt haben und eine spritze bekommen haben. das wurde mittels mr gemacht, damit man genau trifft. da wird so eine art depot an entzündungshemmenden substanzen injiziiert und danach muss man noch paar tage im krankenhaus bleiben und dann gehts wieder. mein vater hat sowas bekommen und ein laufkollege von mir (der mit dem sequester). es ist danach bei ihm steil bergauf gegangen und er konnte auch recht bald wieder laufen.

    wenn eine kur bei dir möglich ist und du das genehmigt bekommst, würde ich auf jeden fall fragen.

    wie ist der bs-vorfall eigentlich bei dir passiert? was hast du gemacht?

    lg tina

  3. #28
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Ich sage nicht, dass das nun immer so sein muss, will aber aufzeigen, dass der Bandscheibenvorfall andererseits keine bleibenden Schäden anrichten muss.
    Bernd
    Da hast Du echt Glück, Bernd. Mein Bandscheibenvorfall ist 20 Jahre alt und macht auch jetzt immer wieder Ärger (einschiessender Schmerz im Unterschenkel). Es ist wirklich sehr unterschiedlich...

    Zitat Zitat von tina42195 Beitrag anzeigen
    wie ist der bs-vorfall eigentlich bei dir passiert? was hast du gemacht?
    Ich habe ein Blatt Papier vom Boden aufgehoben (ernsthaft!)


    gruss hennes

  4. #29

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    [QUOTE=burny;1359674]Also, um mal ein wenig Mut zu machen: Ein Bandscheibenvorfall muss nicht unbedingt und immer ganz fürchterlich verlaufen.

    Mich ereilte er vor knapp 2 Jahren (L4/L5). Die erste Zeit war schlimm: bestimmte Bewegungen taten entsetzlich weh, Nervwurzel geschädigt, dadurch funktionierte eine Reihe von Muskeln nicht, u. a. ließ sich der Fußheber links nicht ansteuern, Konsequenz: kein flüssiges Gehen und später kein flüssiges Laufen möglich, Fuß platschte immer auf, humpelnd.

    Zitat Zitat von tina42195 Beitrag anzeigen
    das auf der stelle stehen oder sogar rückschritte sind meines wissens bei verletzungen leider normal. es geht nicht täglich stetig bergauf :-(

    Wow, das ist das erste Mal, dass ich lese, dass jemand so etwas nach einem BSV gemacht hat..... ich gebe zu, dass ich versucht habe, auf meinem Laufband ein paar Schritte zu laufen, aber es ging nicht, also lasse ich die Finger davon und gehe jetzt darauf, wenn ich nicht draußen spaziere, aber ich merke selbst das dann relativ schnell im Po und im linken Bein.... im Rücken gehts eigentlich. Aber Mut macht dieser Bericht auf jeden Fall! Vielleicht ist der Paderborner Osterlauf (10km) für mich ja ein realistisches Ziel

    sitzen ist das schlechteste für die bs, aber das wird man dir sicher schon gesagt haben. ich weiß nicht was du beruflich normal machst, aber ich sitze im büro und hab mir einen ball zum sitzen gekauft (so eine pezzi ball) und auch ein sitzkissen. derzeit nutze ich es weniger aber wie ich die bs-wölbung hatte, hab ich am tag oft gewechselt und bin auch immer wieder aufgestanden und bissi herumgegangen. das starre sitzen ist ganz schlecht.

    natürlich ist es schwer diese geduld aufzubringen. gerade wenn es nicht stetig bergauf geht, verliert man oft die motivation.

    ich habe versucht halbwegs einen "sport-alltag" beizubehalten, und andere sportarten gemacht. wenn bei dir die akutphase vorbei ist, kannst du sicher anderen sport als laufen wieder machen und sei es nur fürs erste spazieren gehen.

    ich weiß nicht genau was für spritzen du bekommst, aber ich kenne bs-geplagte, die sich mal für 3 tage ins krankenhaus gelegt haben und eine spritze bekommen haben. das wurde mittels mr gemacht, damit man genau trifft. da wird so eine art depot an entzündungshemmenden substanzen injiziiert und danach muss man noch paar tage im krankenhaus bleiben und dann gehts wieder. mein vater hat sowas bekommen und ein laufkollege von mir (der mit dem sequester). es ist danach bei ihm steil bergauf gegangen und er konnte auch recht bald wieder laufen.

    wenn eine kur bei dir möglich ist und du das genehmigt bekommst, würde ich auf jeden fall fragen.

    wie ist der bs-vorfall eigentlich bei dir passiert? was hast du gemacht?

    lg tina
    Danke für Deine aufmunternden Worte Ich kann leider nicht genau sagen, wie der BSV "passiert" ist, denn es gab kein richtiges Schlüssel- oder Schmerzerlebnis. Ich habe schon seit langer Zeit immer mal wieder arge Rückenschmerzen gehabt, diese dann aber ignoriert bzw. weg gelaufen..... dann waren wir zwei Wochen im Urlaub in zwei Ferienwohnungen, in deren Betten ich jede Nacht Rückenschmerzen bekommen habe und am Tag der Rückfahrt waren sie wieder sehr schlimm, ohne dass ich einen Koffer oder irgendetwas schweres angefasst hätte. Dann in ich noch zwei Wochen arbeiten gewesen (Bürojob) und hatte dort schlimme Rückenschmerzen.... dann kam das Kribbeln und die Taubheit im linken Bein, zum Arzt, zum CT und Diagnose BSV L4/L5 links medial... das war der ganze Zauber.... ich hätte die Schmerzen vielleicht nicht so lange ignorieren sollen..... naja, nu ist es halt so und jetzt gilts nach vorne zu schauen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich habe übrigens drei CT-gestützte Spritzen bekommen, konnte allerdings nach einer halben Stunde Wartezeit danach wieder nach Hause gehen. Mir haben diese Spritzen meiner Meinung nach nicht so sehr geholfen, wie die Physiotherapie.... Euch allen noch einen schönen Abend und ein wunderschönes Lauf-WE, Nicole

  5. #30

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    Tja, also das mit dem Zitieren muss ich noch üben .......

  6. #31
    Das Forum ist kein Müllabladeplatz! KEINE LUST MEHR AUF DEN KACK HIER !!! Avatar von Hennes
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    Zitat Zitat von flotterhoppelie Beitrag anzeigen
    Tja, also das mit dem Zitieren muss ich noch üben .......
    Bis dahin hilft Dir die Erkenntnis, dass man eigene Beiträge noch eine limitierte Zeit (30min?) editieren/verbessern kann

    gruss hennes

  7. #32
    Avatar von Elguapo
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    Ich hätte vermutet, daß gerade Schwimmtraining vor bandsceibenvorfall schützt, aber ich kenne mich nicht wirklich mit Bandscheibenvorfall aus.
    Allerdings würde ich rein vom Gefühl denken, daß Schwimmen wesentlich schonender für den Rücken ist als Laufen und du als ehm. Leistungsschwimmerin vielleicht erstmal dich mehr aufs Schwimmen konzentrieren solltest.

    Just my 2 Cents als überwiegender Schwimmer.

  8. #33
    Avatar von tina42195
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    Zitat Zitat von Elguapo Beitrag anzeigen
    Ich hätte vermutet, daß gerade Schwimmtraining vor bandsceibenvorfall schützt, aber ich kenne mich nicht wirklich mit Bandscheibenvorfall aus.
    Allerdings würde ich rein vom Gefühl denken, daß Schwimmen wesentlich schonender für den Rücken ist als Laufen und du als ehm. Leistungsschwimmerin vielleicht erstmal dich mehr aufs Schwimmen konzentrieren solltest.

    Just my 2 Cents als überwiegender Schwimmer.
    beim schwimmen aber nur rückenschwimmen oder kraulen. brustschwimmen ist schlecht fürn rücken.
    arbeit schlägt talent, außer talent arbeitet

  9. #34

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    Zitat Zitat von Elguapo Beitrag anzeigen
    Ich hätte vermutet, daß gerade Schwimmtraining vor bandsceibenvorfall schützt, aber ich kenne mich nicht wirklich mit Bandscheibenvorfall aus.
    Allerdings würde ich rein vom Gefühl denken, daß Schwimmen wesentlich schonender für den Rücken ist als Laufen und du als ehm. Leistungsschwimmerin vielleicht erstmal dich mehr aufs Schwimmen konzentrieren solltest.

    Just my 2 Cents als überwiegender Schwimmer.
    Tja, ich habe auch gedacht, dass schwimmen die beste Methode wäre, um sich vor Rückenbeschwerden zu schützen, aber naja..... das kann wohl auch nicht gegen 8 Stunden Schreibtisch und 1 1/2 Stunden Autofahrt täglich ankommen...

  10. #35
    Avatar von Elguapo
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    Zitat Zitat von tina42195 Beitrag anzeigen
    beim schwimmen aber nur rückenschwimmen oder kraulen. brustschwimmen ist schlecht fürn rücken.
    Wenn man richtig Brustschwimmt(also Kopf UNTER Wasser) glaube ich nicht, daß es schlecht für den Rücken ist. Außerdem schwimmen Leistungsschwimmer selten nur Brust.

    Zitat Zitat von flotterhoppelie Beitrag anzeigen
    Tja, ich habe auch gedacht, dass schwimmen die beste Methode wäre, um sich vor Rückenbeschwerden zu schützen, aber naja..... das kann wohl auch nicht gegen 8 Stunden Schreibtisch und 1 1/2 Stunden Autofahrt täglich ankommen...
    Trotzdem würde ich denken, daß Schwimmen besser ist bei Bandscheibenvorfall als Laufen, da man nicht die Wirbelsäule belastet und eher die Rückenmuskulatur kräftigt. Gibt der Physiotherapeut denn keine Tipps?

  11. #36

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    Zitat Zitat von Elguapo Beitrag anzeigen
    Wenn man richtig Brustschwimmt(also Kopf UNTER Wasser) glaube ich nicht, daß es schlecht für den Rücken ist. Außerdem schwimmen Leistungsschwimmer selten nur Brust.

    Trotzdem würde ich denken, daß Schwimmen besser ist bei Bandscheibenvorfall als Laufen, da man nicht die Wirbelsäule belastet und eher die Rückenmuskulatur kräftigt. Gibt der Physiotherapeut denn keine Tipps?
    Schwimmen tut mir relativ gut und es geht auch ganz gut. Ich schwimme hauptsächlich Kraul und etwas Rücken. Brust schwimme ich nur wenige Bahnen und auch nur, wenn es zu voll im Becken ist. Schmetterling steht natürlich überhaupt nicht auf dem Programm. Mit den Physiotherapeuten habe ich so konkret nicht darüber gesprochen, ob und wie viel ich schwimmen dürfte. Vor ein paar Wochen haben sie gesagt, dass alles, was nicht weh tut oder unangenehm ist, in Ordnung geht. Heute muss ich mal wieder zum Neurologen und morgen zum Orthopäden. Ich bin gespannt darauf, wie es nun weiter gehen wird..

  12. #37

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    Standard Laufen nach Bandscheiben-OP

    Wurde am 04.07.11 an der Bandscheibe operiert (Bandscheibenvorfall L5/S1).
    1. Woche danach (Schmerzen noch relativ stark): Viel liegen, ab und zu aufstehen und ein bißchen gehen
    2. Woche (Schmerzen werden etwas weniger): etwas weniger liegen, etwas mehr gehen
    3. Woche (Schmerzen sind fast weg): wenig liegen, Spaziergänge bis zu einer Stunde
    4. Woche (schmerzfrei): Beginn mit Nordic-Walking und Aqua-Jogging
    5.-7. Woche: ambulante Reha mit allen möglichen Anwendungen, Cardio-Training und Kräftigungsübungen
    danach: spezielle Rückenübungen mit Pezzi-Ball im Rückenzentrum gelernt
    8.-15. Woche: viel Ausdauersport (Nordic-Walking, Aqua-Jogging, Fahrrad-Ergometer, Cross-Trainer), aber kein Laufen
    16. Woche: behutsamer Wiedereinstieg ins Laufen (meist auf dem Laufband)
    aktueller Stand (ca. 4 Monate nach OP): 3-4 mal Laufen pro Woche (60 bis 90 Minuten) und 2 mal pro Woche 30 Minuten Training der unteren tief-liegenden Rückemuskulatur (sehr wichtig!!!)

  13. #38

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    Zitat Zitat von hawkeye5 Beitrag anzeigen
    Wurde am 04.07.11 an der Bandscheibe operiert (Bandscheibenvorfall L5/S1).
    1. Woche danach (Schmerzen noch relativ stark): Viel liegen, ab und zu aufstehen und ein bißchen gehen
    2. Woche (Schmerzen werden etwas weniger): etwas weniger liegen, etwas mehr gehen
    3. Woche (Schmerzen sind fast weg): wenig liegen, Spaziergänge bis zu einer Stunde
    4. Woche (schmerzfrei): Beginn mit Nordic-Walking und Aqua-Jogging
    5.-7. Woche: ambulante Reha mit allen möglichen Anwendungen, Cardio-Training und Kräftigungsübungen
    danach: spezielle Rückenübungen mit Pezzi-Ball im Rückenzentrum gelernt
    8.-15. Woche: viel Ausdauersport (Nordic-Walking, Aqua-Jogging, Fahrrad-Ergometer, Cross-Trainer), aber kein Laufen
    16. Woche: behutsamer Wiedereinstieg ins Laufen (meist auf dem Laufband)
    aktueller Stand (ca. 4 Monate nach OP): 3-4 mal Laufen pro Woche (60 bis 90 Minuten) und 2 mal pro Woche 30 Minuten Training der unteren tief-liegenden Rückemuskulatur (sehr wichtig!!!)
    Das hört sich ja ermutigend an. Ihr alle zeigt mir, dass es ein Läuferleben nach dem BSV gibt Trotzdem habe ich mich nun endgültig von dem Gedanken verabschiedet, den Hermann mit zu laufen. Vielleicht werde ich den mit meinem Mann zusammen mit wandern. Der Orthopäde hat mir gestern unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass es noch ein langer Weg sein wird, bis ich wieder 100 % laufen kann.... na gut, dann eben Hermannslauf 2013!!! Und nächstes Jahr plane ich dann erst ab Sommer bzgl. einer Teilnahme an einem Lauf..... Ist zwar nicht leicht zu schlucken, aber Gesundheit geht vor und was hilfts, wenn ich am Ende noch länger nicht laufen kann?? Nischt!

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