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  1. #76
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Cocolina83 Beitrag anzeigen
    Hallo ,

    Mal eine allgemeine Frage zum Marathon.

    Bei den meisten Pläne läuft man nicht annähernd 42 km..
    Wieso eigentlich?
    Wenn ich max nur bis 30-33 km trainiere, macht des ja noch 7 km unterschied..

    Des find ich schon viel..
    Es ist ja auch nicht klar nur weil ich 5 km schaffe, dass ich automatisch 10km schaffe..

    Lg
    Nur zwei Gründe:

    1. Im Training läuft man langsamer als im geplanten Marathon. Also wäre man viel länger unterwegs, als dann im "richtigen" Marathon mit ner Menge negativer Folgen: erhöhtes Verletzungsrisiko, lange nötige Regeneration, Zeitaufwand etc.
    2. Läuft man im Training schneller, die Distanz, also nahe am geplanten Tempo, dann schrottet man sich kwasie, danach wäre etliche Tage kein vernünftiges Training mehr möglich.

    Und zur Beruhigung, die allermeisten schaffen wunderbar den Marathon, auch wenn sie vorher nie weiter als 35 km gerannt sind. Die einen brauchen mehr 30er, andere kommen mit weniger aus.

    Gruss Tommi

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Rich-Ffm17 (15.02.2020)

  3. #77
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Man könnte auch einfach statt in 7 Monaten zum Marathon in der gleichen Zeit auf 60 oder 100km-Ultra trainieren. Dann läuft man im Training auch Marathons und gut ist.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  4. #78
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Cocolina83 Beitrag anzeigen
    Bei den meisten Pläne läuft man nicht annähernd 42 km..
    Wieso eigentlich?
    Weil die Trainierenden das gar nicht können. Sonst bräuchten sie ja nicht den Plan.

    Die Pläne, die Du kennst, sind für uns Luschen, damit wir am Tag X irgendwie bis über Ziellinie kommen. Die Herren aus Kenia trainieren natürlich andere Umfänge,
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  5. #79
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Cocolina83 Beitrag anzeigen
    Hallo ,

    Mal eine allgemeine Frage zum Marathon.

    Bei den meisten Pläne läuft man nicht annähernd 42 km..
    Wieso eigentlich?
    Wenn ich max nur bis 30-33 km trainiere, macht des ja noch 7 km unterschied..

    Des find ich schon viel..
    Es ist ja auch nicht klar nur weil ich 5 km schaffe, dass ich automatisch 10km schaffe..

    Lg
    Der Zeitaufwand wäre enorm. Das ist nicht nötig.

    Des Weiteren gilt die Regel: Das Tempo tötet, nicht die Distanz. Das Tempo wird der limitierende Faktor, so oder so, da kannst du langsam 100km gelaufen sein, das hilft dir nix wenn du schnell laufen willst.

    Sehr schön illustriert zeigt sich das in diesem Bericht

    https://forum.runnersworld.de/forum/...ight=M%FCnchen
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  6. #80

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    Da frag ich nächstes Jahr dann nochmal wenn ich den hm im September erfolgreich unter 2 std gelaufen bin und eine neue Herausforderung suche
    :-))))

    Denn irgendwie hab ich da do Zweifel...
    Ich hätte 21 km nie gepackt wäre ich vorher nur 15 km gelaufen..
    Ich hab damals bis 18 trainiert ...
    Und da hieß es unterschätze die 3 km mehr nicht...

  7. #81
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Cocolina83 Beitrag anzeigen
    Denn irgendwie hab ich da do Zweifel...
    Ich hätte 21 km nie gepackt wäre ich vorher nur 15 km gelaufen..
    Ich hab damals bis 18 trainiert ...
    Und da hieß es unterschätze die 3 km mehr nicht...
    Mit den Zweifeln bist du nicht alleine Geschätzt 50% der Marathon-Novizen denken ähnlich. Aber EINES sollte man nicht vergessen, niemals ist man so ausgeruht und fit, wie am Tag des Marathons, schon allein daher sind die paar Kilometer mehr lockerer zu schaffen als jemals im Training. Isso. Kannste glooben. Wurde tausendfach erfolgreich getestet.

    Davon mal abgesehen, was denkste machen Ultraläufer? Die laufen erst recht nicht so weit, wie im Wettkampf. Ich bin vor meinem ersten 100er nie weiter als 63 Kilometer gelaufen und diese Distanz auch nur einmal etliche Monate vorher. Und es lief dann wunderbar.

    Merke: Der Körper schafft meist viel mehr, als wir im zutrauen. Man muss ihn nur mal machen lassen.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    d'Oma joggt (15.02.2020)

  9. #82
    Avatar von TerraP
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Und unter uns gesagt: So eine übermenschliche Leistung, wie hier behauptet wird, ist ein Marathon nicht. Die ersten 25 bis 30 Kilometer sind stinklangweilig, weil man ja nicht zu schnell laufen darf / soll, ab 30 Kilometer tut irgend was weh, und zum Schluss hat man absolut keinen Bock mehr auf laufen.
    Ich muss das auch noch mal quoten, weil es einfach so gut ist. Da kriege sogar ich Lust, doch mal nen Marathon zu laufen 😎

  10. #83

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    Bin heute wieder gelaufen, diesmal nicht 5km wie die letzten zweimale sondern 10km. Bin auch das erste Mal mit einer Uhr gelaufen. Bin die 10km in 59min gelaufen. Anhand der Uhr hab ich auch mal mein Puls sehen können und der lag bei 180. Das ist ja denk ich eindeutig zu viel also werde ich jetzt aufjedenfall bei den nächsten male lannoch langsamer laufen.

  11. #84
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    Bin heute wieder gelaufen, diesmal nicht 5km wie die letzten zweimale sondern 10km. Bin auch das erste Mal mit einer Uhr gelaufen. Bin die 10km in 59min gelaufen.
    Gut.

    Anhand der Uhr hab ich auch mal mein Puls sehen können und der lag bei 180. Das ist ja denk ich eindeutig zu viel also werde ich jetzt aufjedenfall bei den nächsten male lannoch langsamer laufen.
    Ein Puls- Schnitt von 180 heisst, dass Du Dich intensiv angestrengt hast.
    Zuviel wäre das nur, wenn Du hinterher Schmerzen hast, oder mehr als 48 Std. brauchst, um Dich vollständig zu erholen

    Bei nur zwei Trainingseinheiten/ Woche ist es nicht verkehrt, jedes mal intensiv zu trainieren.
    Hast ja genug Erholungszeit dazwischen.

  12. #85

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    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    Bin die 10km in 59min gelaufen. Anhand der Uhr hab ich auch mal mein Puls sehen können und der lag bei 180. Das ist ja denk ich eindeutig zu viel also werde ich jetzt aufjedenfall bei den nächsten male lannoch langsamer laufen.
    Wenn du 5 km in 25 Minuten läufst, wieso sollen dann 10 km in 59 Minuten zu schnell sein? Wie haben sich die 10 km denn angefühlt und konntest du ein einigermaßen gleichmäßiges Tempo halten?

    Mach nicht den Fehler dich von der Pulsuhr verrückt machen zu lassen.

  13. #86

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    Ja also das Tempo konnt ich halten, und wegen dem Puls, ich hatte irgendwo gelesen man sollte im Training ca. 70% des max. Puls haben?! Gefühlt waren die 5 Km am Ende anstrengender wie die 10km bei denen ich etwas langsamer gelaufen bin

  14. #87
    Jeder hat nur einen Joker! Avatar von Maddin85
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    Heute habe ich meinen netten Tag, deshalb sage ich Dir mal, wie es geht mit der Ermittlung der richtigen Trainingsherzfrequenz.

    Training nach Herzfrequenz kann man als Anfänger/fortgeschrittener Anfänger machen, sollte aber wissen, dass der Puls keine feste Größe ist, sondern schwanken kann. Hohe Temperaturen oder ein gerade durchgestandener Infekt können zum Beispiel zu einer höheren Herzfrequenz führen als gewohnt.

    Als erfahrener Läufer wirst Du dazu übergehen, nach Tempo zu trainieren, das nur nebenbei.

    Als ersten Schritt solltest Du Deinen Maximalpuls ermitteln. Peter Greif schreibt dazu:

    "Die korrekte maximale Herzfrequenz erreichen Sie nur, wenn Sie nach einem Pausentag ganz ausgeruht sind. Sie laufen 300 m im vollen Sprint, etwa 5 Se*kunden nach dem Zieleinlauf erreicht Ihr Puls seinen max. Wert. Dieses Verfahren klappt aber nur, wenn Sie gewohnt sind zu sprinten. Falls Ihnen die Sprints Probleme bereiten, können Sie auch einen steilen Hang etwa 60 Sekunden mit voller Kraft hoch laufen."

    Ich ergänze dazu: Laufe vor dem 300m-Sprint ca. 2km in scharfem Tempo, denn die Herzfrequenz ist eine träge Größe, den Maximalpuls wirst Du nicht nach 300m erreichen. Papa Greifs Anweisung ist in diesem Fall irreführend.

    Beispiel für ein Lauftraining nach Puls nach Peter Greif:

    Bei einem Höchstpuls von 184 wird der extensive Dauerlauf zwischen 68 und 72 % von HP gelaufen, also von 125-132.
    Beim Radtraining müssen die Pulswerte 10 - 15 Schläge unter diesen Angaben liegen.
    Trainingsform Pulsbereich
    Regenerativer Dauerlauf
    Ganz entspannter ruhiger Lauf ohne Anstrengung.
    62% - 68%
    Extensiver Dauerlauf
    Der "normale" Dauerlauf, bei dem man sich locker unterhalten kann.
    68% - 72%
    Mittelintensiver Dauerlauf
    Häufig gewählt, aber weder regenerierend, noch gut trainierend.
    72% - 76%
    Intensiver Dauerlauf
    Kann bis 25 km gelaufen werden. Typischer Winter-Tempolauf.
    76% - 80%
    Tempodauerlauf 1.
    Bis 15 km an der aeroben Schwelle. Ausgezeichnete Trainingswirkung.
    80% - 84%
    Tempodauerlauf 2.
    Bis 10 km wettkampfnahe Belastung im Training. (Alles was geht!)
    84% - 88%
    5000 m Wiederholungsläufe
    Läufe mit anaeroben Anteil. (Selten einsetzen!)
    88% - 90%
    Alle intensiven Wiederholungsläufe unter 5 km
    Hier spielt der Puls keine Rolle mehr. Ohne Pulser trainieren.
    über 90%
    Alle Steigerungen bis 90%
    https://www.greif.de/lauftraining-nach-puls.html

    Um Deinen Trainingspuls von 180 richtig einzuordnen: Läge Dein Maximalpuls bei 200, was in deinem Alter nicht ungewöhnlich ist, hättest Du die 10km mit 90% der Hf max trainiert. Es wäre ein Tempodauerlauf. Es könnte aber auch sein, dass Du gerade einen Infekt durchgestanden hast und deshalb Deine Herzfrequenz etwas höher war als gewohnt. Das ist aber Kaffeesatzleserei, Du benötigst Deinen Maximalpuls.

    ​Hoffentlich habe ich nichts vergessen, wer etwas ergänzen möchte, der tue es bitte!
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (16.02.2020 um 08:34 Uhr)
    Hier sind allgemeine und sportbezogene Links zur aktuellen Corona-Diskussion zu finden:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...76#post2630376

    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)

    https://germanroadraces.de/?p=105366

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Maddin85:

    Robin23 (16.02.2020)

  16. #88
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    [..] ich hatte irgendwo gelesen[..]
    Anfänger und Puls passen nicht zusammen, weil sich bei einem Anfänger sehr schnell Trainingserfolge einstellen werden, wenn er es richtig macht, und die Werte sich dadurch sehr schnell verschieben. Also park den Pulskram so lange in der Schublade bis du stabile Werte hast, die auch belastbar sind.
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  17. #89
    Avatar von TerraP
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    Und bei 70 % zu laufen, ist echt ... anstrengend, weil man sich extrem bremsen muss, gerade als Anfänger, glaube ich. Weiß nicht, ob ich einen einzigen aufgezeichneten Lauf unter 71 % habe.

    Deswegen - und nach Feedback hier im Forum - bin ich irgendwann recht früh auf Training nach Pace umgeschwenkt. Weniger nervig, und man stirbt nicht.

  18. #90
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von TerraP Beitrag anzeigen
    Und bei 70 % zu laufen, ist echt ... anstrengend, weil man sich extrem bremsen muss, gerade als Anfänger, glaube ich. Weiß nicht, ob ich einen einzigen aufgezeichneten Lauf unter 71 % habe.

    Deswegen - und nach Feedback hier im Forum - bin ich irgendwann recht früh auf Training nach Pace umgeschwenkt. Weniger nervig, und man stirbt nicht.

    hehe, zufällig bin ich gestern mit 68% durch die Gegend gebummelt. Haben einen ganz lockeren 20km Auslauf durch die Weinberge gemacht. Tempo MRT +1:10
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  19. #91
    Avatar von TerraP
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    Hehe, ja, hab auch gerade bei Runalyze geschaut, ich hatte drei (kurze) Läufe mit 70 oder weniger im letzten halben Jahr. Also leicht übertrieben, aber bei der Grundaussage bleib ich. 😉

  20. #92
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Läge Dein Maximalpuls bei 200, was in deinem Alter nicht ungewöhnlich ist, hättest Du die 10km mit 90% der Hf max trainiert. Es wäre ein Tempodauerlauf. Es könnte aber auch sein, dass Du gerade einen Infekt durchgestanden hast und deshalb Deine Herzfrequenz etwas höher war als gewohnt. Das ist aber Kaffeesatzleserei, Du benötigst Deinen Maximalpuls.
    Um das zu unterstreichen: Es gibt ja unzählige HFmax-Formeln, mit denen man angeblich seinen Maximalpuls aus dem Alter und z.T. auch weiteren Parametern (z.B. Gewicht) berechnen kann. Die sind allesamt Schrott, weil sie immer nur für größere Bevölkerungsgruppen im Mittel gelten. Betrachtet man z.B. 100 Männer gleichen Alters und gleichen Gewichts, dann streut die HFmax der einzelnen Individuen immer noch ganz erheblich um deren Mittelwert herum. Abweichungen von +/- 20 bpm und z.T. deutlich mehr sind leicht möglich.

    Pulsgesteuertes Training setzt zwingend voraus, dass man seine HFmax genau genug kennt. Mit Formeln oder auch Anfragen wie "Ich bin 23, da ist HF=180 aber ganz schön viel, oder?" kommt man nicht nur nicht weiter, sondern kann auch völlig in die Irre laufen und sich völlig unter- oder überfordern, je nachdem.

  21. #93

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Heute habe ich meinen netten Tag, deshalb sage ich Dir mal, wie es geht mit der Ermittlung der richtigen Trainingsherzfrequenz.

    Training nach Herzfrequenz kann man als Anfänger/fortgeschrittener Anfänger machen, sollte aber wissen, dass der Puls keine feste Größe ist, sondern schwanken kann. Hohe Temperaturen oder ein gerade durchgestandener Infekt können zum Beispiel zu einer höheren Herzfrequenz führen als gewohnt.

    Als erfahrener Läufer wirst Du dazu übergehen, nach Tempo zu trainieren, das nur nebenbei.

    Als ersten Schritt solltest Du Deinen Maximalpuls ermitteln. Peter Greif schreibt dazu:

    "Die korrekte maximale Herzfrequenz erreichen Sie nur, wenn Sie nach einem Pausentag ganz ausgeruht sind. Sie laufen 300 m im vollen Sprint, etwa 5 Se*kunden nach dem Zieleinlauf erreicht Ihr Puls seinen max. Wert. Dieses Verfahren klappt aber nur, wenn Sie gewohnt sind zu sprinten. Falls Ihnen die Sprints Probleme bereiten, können Sie auch einen steilen Hang etwa 60 Sekunden mit voller Kraft hoch laufen."

    Ich ergänze dazu: Laufe vor dem 300m-Sprint ca. 2km in scharfem Tempo, denn die Herzfrequenz ist eine träge Größe, den Maximalpuls wirst Du nicht nach 300m erreichen. Papa Greifs Anweisung ist in diesem Fall irreführend.

    Beispiel für ein Lauftraining nach Puls nach Peter Greif:

    Bei einem Höchstpuls von 184 wird der extensive Dauerlauf zwischen 68 und 72 % von HP gelaufen, also von 125-132.
    Beim Radtraining müssen die Pulswerte 10 - 15 Schläge unter diesen Angaben liegen.
    Trainingsform Pulsbereich
    Regenerativer Dauerlauf
    Ganz entspannter ruhiger Lauf ohne Anstrengung.
    62% - 68%
    Extensiver Dauerlauf
    Der "normale" Dauerlauf, bei dem man sich locker unterhalten kann.
    68% - 72%
    Mittelintensiver Dauerlauf
    Häufig gewählt, aber weder regenerierend, noch gut trainierend.
    72% - 76%
    Intensiver Dauerlauf
    Kann bis 25 km gelaufen werden. Typischer Winter-Tempolauf.
    76% - 80%
    Tempodauerlauf 1.
    Bis 15 km an der aeroben Schwelle. Ausgezeichnete Trainingswirkung.
    80% - 84%
    Tempodauerlauf 2.
    Bis 10 km wettkampfnahe Belastung im Training. (Alles was geht!)
    84% - 88%
    5000 m Wiederholungsläufe
    Läufe mit anaeroben Anteil. (Selten einsetzen!)
    88% - 90%
    Alle intensiven Wiederholungsläufe unter 5 km
    Hier spielt der Puls keine Rolle mehr. Ohne Pulser trainieren.
    über 90%
    Alle Steigerungen bis 90%
    https://www.greif.de/lauftraining-nach-puls.html

    Um Deinen Trainingspuls von 180 richtig einzuordnen: Läge Dein Maximalpuls bei 200, was in deinem Alter nicht ungewöhnlich ist, hättest Du die 10km mit 90% der Hf max trainiert. Es wäre ein Tempodauerlauf. Es könnte aber auch sein, dass Du gerade einen Infekt durchgestanden hast und deshalb Deine Herzfrequenz etwas höher war als gewohnt. Das ist aber Kaffeesatzleserei, Du benötigst Deinen Maximalpuls.

    ​Hoffentlich habe ich nichts vergessen, wer etwas ergänzen möchte, der tue es bitte!

    Super danke dir, das werd ich mal ausprobieren.

  22. #94
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    Mittlerweile habe ich ca. 27000km in den letzten 9 Jahren und 4 Marathonläufe absolviert (den besten Marathon in 2:56h im Jahr 2015, den ersten mit 10 Monaten Vorbereitung vor 8,5 Jahren vom absoluten körperlichen Nullpunkt zu Beginn meiner Läuferkarriere in 3:28h) absolviert. Am meisten Spaß gemacht hat der 4. Marathon im Jahr 2015. Hinterher ging es mir überraschend gut. Nach dem Ersten ging es mir sehr schlecht, der Mann mit dem Hammer kam aber erst nach 42,195km. Nachdem ich mich im Ziel kurz hingesetzt hatte, konnte ich nicht mehr aufstehen und mit dem Gehen klappte es auch nicht.

    Es könnte sinnvoll sein und macht auch mehr Spaß, einen Marathon seriös vorzubereiten.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung wären 3 Jahre ein vernünftiger Zeitrahmen. Ähnlich äußerte sich mein damaliger Sportmediziner. Einige hier im Forum sehen das aber anders.

    Heute laufe ich kurze und mittellange Sachen schnell! Macht mir persönlich mehr Spass als Marathon.
    Hier sind allgemeine und sportbezogene Links zur aktuellen Corona-Diskussion zu finden:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...76#post2630376

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    10km Strasse 36:48min (icke)

    https://germanroadraces.de/?p=105366

  23. #95

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    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    Ja also das Tempo konnt ich halten, und wegen dem Puls, ich hatte irgendwo gelesen man sollte im Training ca. 70% des max. Puls haben?! Gefühlt waren die 5 Km am Ende anstrengender wie die 10km bei denen ich etwas langsamer gelaufen bin
    Das klingt doch schonmal gut, im Eingangsposting hast du noch geschrieben, du kannst dir nicht vorstellen 10 km am Stück zu laufen und jetzt läufst du die in unter einer Stunde. Ich habe dafür länger gebraucht, war aber auch schon älter und hatte nicht das Ziel Marathon in 7 Monaten.

    Das mit den 70% ist natürlich wieder so ein allgemeiner Durchschnittswert, der meistens Laufanfängern empfohlen wird, andererseits muss man schon sehr gut trainiert sein um überhaupt mit so niedrigem Puls laufen zu können und einige Erfahrung haben um die Pulsmessung richtig beurteilen zu können. Bei Anfängern geht der Puls schnell hoch und die Erfahrung fehlt. Das hilft also nicht weiter. Es wird ja auch empfohlen 80% langsam und 20% schnell zu laufen, geht natürlich nicht, wenn man immer mit dem gleichen Puls läuft und wie Markus oben schon schreibt, bei nur zwei Einheiten pro Woche...

    Wenn du deinen Maximalpuls nicht kennst, hilft die ganze Pulsrechnerei nicht weiter, die Ungenauigkeit der Messung, besonders wenn man ohne Brustgurt läuft, ist ein weiteres Problem. Tendenziell läuft man natürlich die langen Läufe langsamer und mit niedrigerem Puls, die kurzen schneller mit hohem Puls. Bezogen auf deinen Trainingsstand sind 10 km ein langer Lauf, bezogen auf dein Trainingsziel sind 10 km kurz. Wenn du das Tempo über 10 km halten konntest, und danach nicht völlig erschöpft warst, kann das Tempo nicht ganz falsch gewesen sein.

    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Um Deinen Trainingspuls von 180 richtig einzuordnen: Läge Dein Maximalpuls bei 200, was in deinem Alter nicht ungewöhnlich ist, hättest Du die 10km mit 90% der Hf max trainiert. Es wäre ein Tempodauerlauf.
    Greif schreibt 84-88% auf 10 km sind wettkampfnahe Belastung im Training, alles was geht. Dann soll ein 10 km Lauf (erstmals diese Strecke bewältigt und hinterher als weniger anstrengend als einen 5 km Lauf beschrieben) ein Tempodauerlauf mit 90 % Hfmax gewesen sein? Passt nicht wirklich zusammen. Bei 90% würde ich allerdings wirklich empfehlen, das nächste Mal etwas langsamer zu laufen.

    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    Super danke dir, das werd ich mal ausprobieren.
    Ich habe Zweifel ob das zielführend ist, aber ausprobieren kannst du ja mal. Es wird dir zumindest helfen dir eine Meinung zum Sinn von pulsgesteuertem Training zu bilden.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Run4Cake:

    Robin23 (17.02.2020)

  25. #96
    Jeder hat nur einen Joker! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Greif schreibt 84-88% auf 10 km sind wettkampfnahe Belastung im Training, alles was geht. Dann soll ein 10 km Lauf (erstmals diese Strecke bewältigt und hinterher als weniger anstrengend als einen 5 km Lauf beschrieben) ein Tempodauerlauf mit 90 % Hfmax gewesen sein? Passt nicht wirklich zusammen. Bei 90% würde ich allerdings wirklich empfehlen, das nächste Mal etwas langsamer zu laufen.
    Ob man einen TDL mit 88 oder 90% läuft, ist nicht so entscheidend, bei unserem Protagonisten ist die Hf max gar nicht bekannt, deswegen betreiben wir gerade Kaffeesatzleserei. Ich persönlich würde mich den höheren Tempi, eine gewisse Grundkondition voraussetzend, über 1000m- und 2000m-Intervalle annähern. Ob 2 TE pro Woche zum Ziel Marathon in 7 Monaten führen, bezweifle ich allerdings. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine Schnapsidee. 4 TE pro Woche plus zweimal Kraft wären hilfreicher. Der TE muss seine Erfahrungen aber selber sammeln und ggf. auf die Nase fallen, um dann daraus die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
    Hier sind allgemeine und sportbezogene Links zur aktuellen Corona-Diskussion zu finden:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...76#post2630376

    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
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    5000m in 17:32min (Rolli)
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    https://germanroadraces.de/?p=105366

  26. #97

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Ob man einen TDL mit 88 oder 90% läuft, ist nicht so entscheidend, bei unserem Protagonisten ist die Hf max gar nicht bekannt, deswegen betreiben wir gerade Kaffeesatzleserei. Ich persönlich würde mich den höheren Tempi, eine gewisse Grundkondition voraussetzend, über 1000m- und 2000m-Intervalle annähern. Ob 2 TE pro Woche zum Ziel Marathon in 7 Monaten führen, bezweifle ich allerdings. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine Schnapsidee. 4 TE pro Woche plus zweimal Kraft wären hilfreicher. Der TE muss seine Erfahrungen aber selber sammeln und ggf. auf die Nase fallen, um dann daraus die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
    Ich gebe dir recht mit der Kaffeesatzleserei und der Schnapsidee und auch damit, dass Robin seine eigenen Erfahrungen sammeln muss.

    Wenn jemand zum ersten Mal eine besonders lange Strecke läuft und sich hinterher noch gut fühlt, würde ich aber unabhängig vom gemessenen Puls nicht von einem Tempodauerlauf sprechen wollen, das würde eher auf die schneller gelaufenen 5 km passen. Ich habe auch Zweifel, ob die 10 km wirklich mit annähernd konstantem Puls gelaufen wurden, vermutlich ist der Puls mit der Zeit angestiegen. Ob die 180 dann ein Durchschnitt über die gesammte Strecke, oder der Messwert auf dem letzten km sind, würde natürlich einen großen Unterschied machen. Kaffeesatz.

  27. #98

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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Ich gebe dir recht mit der Kaffeesatzleserei und der Schnapsidee und auch damit, dass Robin seine eigenen Erfahrungen sammeln muss.

    Wenn jemand zum ersten Mal eine besonders lange Strecke läuft und sich hinterher noch gut fühlt, würde ich aber unabhängig vom gemessenen Puls nicht von einem Tempodauerlauf sprechen wollen, das würde eher auf die schneller gelaufenen 5 km passen. Ich habe auch Zweifel, ob die 10 km wirklich mit annähernd konstantem Puls gelaufen wurden, vermutlich ist der Puls mit der Zeit angestiegen. Ob die 180 dann ein Durchschnitt über die gesammte Strecke, oder der Messwert auf dem letzten km sind, würde natürlich einen großen Unterschied machen. Kaffeesatz.

    In den ersten 15min ist er natürlich erst gestiegen und hab dann war er im Durchschnitt bei 18X bis zum schluss

  28. #99
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    Zitat Zitat von Robin23 Beitrag anzeigen
    In den ersten 15min ist er natürlich erst gestiegen und hab dann war er im Durchschnitt bei 18X bis zum schluss
    Wie startest du denn? Wenn man gleichmäßig läuft, dann stellt sich der Puls nach wenigen hundert Metern bereits auf einen konstanten Wert ein, nicht erst nach 3 Kilometern.
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  29. #100
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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Wenn jemand zum ersten Mal eine besonders lange Strecke läuft und sich hinterher noch gut fühlt, würde ich aber unabhängig vom gemessenen Puls nicht von einem Tempodauerlauf sprechen wollen.
    Dann nenne ich es unbewusster Tempodauerlauf. Egal, unser Protagonist hat keine Ahnung. Mein Start als Läufer hatte zwar ein paar Parallelen, denn damals wollte ich mich auch auf einen Marathon vorbereiten, gegen den Rat meine Ärzte - mit 10 Monaten Vorbereitungszeit. Es war war ähnlich unvernünftig. Doch ich hatte einen Plan und habe mich gleich einem Triathlonverein angeschlossen. Bald hatte ich die Grundbegriffe drauf: Tempodauerlauf, GA1, usw.

    Ich setzte mir ein Ziel und suchte mir im Netz den Trainingsplan, der zu mir passen könnte. Meine Laufzeiten haben sich rapide verbessert: 27min über 5km beim Silvesterlauf, 45min über 10km im April, 41:55min im August. 3:30h war mein Ziel für den Marathon. Bei der Laufszene Duisburg wurde ich fündig (Plan für 3:15h) mit einer Änderung: alle 4 Wochen ersetzte ich eine Trainingswoche 1:1 durch eine Regenerationswoche, in der ich fast nicht trainiert habe.

    https://www.laufszene.de/trainingspl...on-in-315-std/

    Die Pause brauchte ich, denn der Plan war sehr fordernd für mich. Zudem war ich Rekonvaleszent nach einer längeren Krankheit.

    Es hat geklappt: 3:28h, nachdem ich lange Zeit auf Kurs Richtung 3:15 bis 3:20h lag. Den Marathon wollte ich aber auch genießen und nahm mir, besonders in der 2. Hälfte, Zeit. Der Kurs lag am Vierwaldstätter See und war einfach wunderschön. Unterwegs band ich mir die Schuhe und machte ausgiebig Rast und zwar an jedem Verpflegungspunkt. Schrieb ich vorhin, mein 2:56h-Marathon wäre mein Schönster gewesen (dieser Wettkampf war auch sehr schön)? Nein: dieser "Bummelmarathon" war einfach wundervoll, aber so anstrengend, wie kein folgender Marathon. Auf der Strecke bemerkte ich meine Erschöpfung gar nicht, so euphorisiert war ich von der Athmosphäre und der wunderschönen Landschaft mit Alpenpanorama.

    Bereut habe ich nichts!

    Jetzt hat unser Anfänger eine erste Gebrauchsanweisung. Ich würde mir an seiner Stelle ein Jahr mehr Zeit nehmen und mit Plan vorgehen. Dann wird das Erlebnis umso schöner. Es ist wie beim ersten Mal, hat man mehr Erfahrung, kann man es besser genießen!
    Hier sind allgemeine und sportbezogene Links zur aktuellen Corona-Diskussion zu finden:

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    3000m in 9:58min (Rolli)
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