Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #1
    Avatar von MoonstruckJack
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    Standard Laufende nach 2. Meniskusschaden

    Hallo zusammen!

    Seit einigen Jahren lese ich immer wieder mal hier mit und habe hier und da interessante Eindrücke zu diversen Themen gewonnen, egal ob Trainingspläne, Klamotten, Ausrüstung, etc.

    Ich bin Anfang 40 und angefangen mit dem Laufen habe ich nach längerer Abstinenz 2013. Fing recht banal mit 800m an, was ich dann über längere Zeit kontinuierlich gesteigert habe. Irgendwann kamen die ersten Läufe bis zum ersten Marathon April 2017. Da hatte ich 50km die Woche geschafft. Allerdings hatte ich auch immer wieder Schmerzen im linken Knie. Also zum Arzt, Pause gemacht (zähneknirschend) und dann wieder von vorne.

    2017 rum ging es einfach nicht mehr. Die Schmerzen waren zu stark und zu lästig. Nach der MRT hatte ich noch Hoffnung auf ein paar Wochen Pause und dann weiter. Kam völlig anders. Durchriss im Meniskus, Laufen einfach so beendet. Von jetzt auf gleich.
    Das war ein kompletter Schlag ins Gesicht, denn dieser Sport war Ausgleich für Stress, Job, etc. und ich war einfach gut darin, das war gerade im Sport bei mir nie großartig der Fall gewesen. Ich tat es auch einfach gern. Dadurch fiel ich in eine Depression, von der ich mich nur langsam erholte.

    Ende 2017 kam die OP. Lief wohl ganz gut, paar Wochen Krücken und Monate danach durfte ich langsam wieder anfangen. Das war mir alles viel zu wenig, aber besser ging es nicht. Also 2018 langsam begonnen. Allmählich gesteigert. Dann fing es wieder an. Wieder Pausen. Von vorne angefangen. Und wieder Schmerzen. Bis ich völlig entnervt am 14. November 2018 aufgab. Es war wie ein totaler Zusammenbruch.

    2. Untersuchung. Meniskus noch mal komplett gerissen. März 2019 zweite OP. Lange auf Krücken gewesen und bis heute muss ich Physio machen und das Knie fühlt sich scheiße an. Steif und einfach nur mies. Es wird noch Wochen, wenn nicht Monate dauern. Monate ohne sportliche Bewegung.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit jemals wieder werde laufen können. Mein Arzt sagt, mehrere Monate Pause soll ich machen, mind 4-5, dann ginge es wieder. Aber wenn schon die erste OP nichts brachte und der Meniskus noch stärker geschädigt ist, wie soll das je wieder was werden?

    Hat jemand Erfahrungen mit solchen Problemen und seelischen Auswirkungen? Momentan fühlt es sich wie ein extremes Loch an. Es erscheint alles so sinnlos. Ja, ist "nur" Sport. Man könnte auch die Arme verlieren. Bringen tut mir diese tolle Erkenntnis aber auch nix. Die Frustration frisst mich auf. Wenn ich an die Zeiten denke, als ich noch Läufer war, könnte ich echt schreien... Ich bin keine 17 mehr, aber noch viel zu jung, um das einfach so aufzugeben. Zu jung, um keinen Sport mehr machen zu können. Und ich brauche das. Andere schaffen mit 80 ihren x-ten Marathon, und ich bin nach einem schon ein Wrack? Das soll es jetzt sein?

    Hat jemand Vergleichbares erlebt und wüsste etwas, wie man damit umgehen kann? Ich meine, ohne das Gefasel vom positiven Denken, der Mist hat mir noch nie etwas gebracht.

    Danke fürs Zuhören.

    MoonstruckJack

  2. #2
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Hat jemand Vergleichbares erlebt und wüsste etwas, wie man damit umgehen kann?
    „Jeder Patient ist anders“, so der Orthopäde Wolf Petersen vom Berliner Martin-Luther-Krankenhaus.

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Ich meine, ohne das Gefasel vom positiven Denken, der Mist hat mir noch nie etwas gebracht.
    Ohne positives Denken hättest Du diesen Beitrag nicht geschrieben.

    Knippi
    Zuletzt überarbeitet von hardlooper (20.05.2019 um 07:09 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Isse
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    Ja, klar. Ich bin in 2007? oder 2008 oder so in eine Glastür gerannt. Knie komplett hinüber. Ich will jetzt nicht alles beschreiben, welche Auswirkungen es hatte. Ich hatte nach der 1. OP ein Jahr komplettes Sportverbot, bei der zweiten OP dann 8 Monate und eine dritte OP steht an, versuche diese aber noch aufzuschieben. Mein Orthopäde behandelt jede Menge Sportler. Bei mir war sein Kommentar, ich würde nie wieder 10 km Laufen können ...

    Ich fing jedes Mal wieder neu an. Ich steigerte und lief wieder WKs. Zwischenzeitlich erdet mich das Knie immer wieder. Es sind neue Risse im Innen- und Außenmeniskus hinzugekommen. Dann steigt man vorübergehend halt um und macht Übungen zur Kräftigung im Studio, Crosstrainer, Rad, Rudern, Kraft. Ans Aufgeben denke ich nicht. Mich zieht auch nix runter. Ich suche dann halt gezielt, was machbar bis, bis es wieder läuft - eingeschränkt, aber läuft. Mit diesem Knie laufe ich M-Distanzen, letztes Jahr 121 km am Stück. Zeiten werden hierbei irgendwann nebensächlich. Ankommen ist mein jetziges Ziel.

    Dir viel Erfolg.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  4. #4
    Avatar von Wieselbursche
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    So eine Seuche trifft mich seit 2015 auch (erster und bislang einzigster Marathon). Zuerst im Sommer 2015 kam die CMD, bis das jemand einigermaßen in den griff bekommen hat war es schon Mitte 2016. Durch zu schnelle Steigerung wurde der Hüftbeuger gereizt (hat gefühlt auch ewig gedauert, da der bei jeder Tätigkeit (auch Sitzen) belastet wird. Mitte 2016 kam dann wieder durch Überlastung die beiden Haglundfersen dazu. Die erste wurde jetzt Ende März operiert, die zweite wohl Ende des Jahres. Ans Aufgeben denke ich nicht, ich muss nur gucken, dass ich sanft mit meinem Körper umgehe (wie mit einer Glasfigur). Wenn ich höre, dass Leute mehrmals in der Woche Tempo laufen/ sich intensiv belasten können, kann ich nur neidisch werden. mein Körper macht das seit der CMD 2015 nicht mehr mit. N Physio hat mir vom Laufen auch schon abgeraten (aufgrund meines Spriezfußes). Aufgeben tue ich aber trotzdem nicht ;)
    Gewichtschallenge:
    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  5. #5
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Du bist nicht allein, Jack. Schau mal hier rein:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...eine-Nase-auch

    Will sagen, zwischen Laufen total und Sofa total gibt es schon noch hilfreiche Schattierungen. Natürlich ist es doof, wenn man so bei seinem Lieblingssport ausgebremst wird, aber noch doofer ist es, wenn man sich dann gleich völlig hängen lässt.

    Ich wünsche dir, dass es "klick" macht im Kopf.

  6. #6

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    Ich habe und hatte nie solche Probleme mit einem Körperteil von mir, von daher kann ich das nicht wirklich nachempfinden.

    Jedoch gehe ich neben den 4 Läufen pro Woche, min. 1x Radfahren und habe 1x in der Woche Schwimmtraining.
    Wenn ich jetzt nicht mehr Laufen könnte, würde ich das Verhältnis einfach verschieben, in Richtung Radfahren, oder Schwimmen.

    Es gibt neben dem Laufen so viele Sportarten, bei denen die Knie nicht so stark belastet werden, von daher lass Dich nicht hängen und guck Dich nach alternativen Sportarten um und dann greif in einer neuen Sportart wieder an.

  7. #7
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Es gibt neben dem Laufen so viele Sportarten, bei denen die Knie nicht so stark belastet werden, von daher lass Dich nicht hängen und guck Dich nach alternativen Sportarten um und dann greif in einer neuen Sportart wieder an.
    Grundsätzlich gebe ich Dir recht - anderes wäre ja Unsinn. Aber Du ahnst es wohl: es gibt halt Abhängigkeiten, denen man ausgeliefert ist. Einem Gelsenkirchener sagst Du auch nicht, er solle nach DO fahren, wenn S 04 Kacke spielt . (Klar, "etwas" OT - es ist die selbe Sportart).

    Knippi

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von hardlooper:

    bones (20.05.2019)

  9. #8
    Avatar von Isse
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    Andere Sportarten wie Crosstrainer, Rudern, Rad und Krafttraining unterstützten den Heilungsprozess des Knies, sie kräftigen, stärken und schaffen somit die Möglichkeit, dass man dennoch weiterhin Laufen kann. Unterstützend sind andere Sportarten in jedem Falle tauglich. Aufgeben muss man die Lauferei nicht.
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    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  10. #9
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Da hier öfter über das böse Schicksal geklagt wird, kann ich mich mal wieder selbst zitieren:

    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    ..... August 1998 beim Training vom Auto angefahren. Schien- und Wadenbeinbruch rechts, Schienbeinkopfbruch links, Armbruch rechts, Symphysensprengung im Becken und einiges an Kleinkram. Einige Wochen im Krankenhaus liegen, ein paar Wochen Rollstuhl. Der Schienbeinbruch ist erst nach über 3 Jahren ausgeheilt. Ein Teil des Metals wurde im Dezember 2001 entfernt. Die ärztlichen Prognosen gingen von gar nicht mehr laufen bis müßte wieder funktionieren. 2002 habe ich dann langsam wieder angefangen. Kondition war null, Gewicht plus 13KG und von einem runden Geh-oder Laufstil keine Spur. Trotzdem bin ich in dem 1.Jahr schon wieder bei ein paar Läufen gestartet - ohne Ambitionen, ich wollte nur wieder im Kreis der Läufer dabeisein. Was auch fehlte, war das Vertrauen in die Haltbarkeit des Schienbeines. Aber der Spaß am Laufen war wieder da. Anfang 2003 ging es dann schon wieder recht flott und es hat im März für einen Halbmarathon gereicht. Natürlich kein Vergleich mehr mit den Zeiten von vor dem Unfall, aber ich war zufrieden, dass läuferisch überhaupt noch etwas möglich war.


    Also hab Geduld. Alles Gute.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    running_werner (22.05.2019)

  12. #10
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    Eben drum. Pobacken kneifen und schauen was möglich ist. Das wird alles wieder.
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  13. #11
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    Pobacken kneifen und schauen was möglich ist.
    Nach allem was mann so erfährt - also ick wees nich. Da gibts wohl eher eins hinter die Waschlappen.

    Knippi

  14. #12
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    „Jeder Patient ist anders“, so der Orthopäde Wolf Petersen vom Berliner Martin-Luther-Krankenhaus.



    Ohne positives Denken hättest Du diesen Beitrag nicht geschrieben.

    Knippi
    Exakt! Es ist bei jedem anders, weswegen die Vergleiche an sich nix bringen. Manche schaffen es auch nach einer Verletzung wieder, andere nicht.

    Ich weiß nicht, ob das wirklich positives Denken ist. Eher vielleicht ein Pflichtgefühlt, weil ich nicht einfach nur hadern will. Sagen wir es so: Täte ich nichts und würde mich beschweren, wäre das unangemessen, denn ich habe vorzeitig aufgegeben. Aber innerlich schwingt immer das Gefühl mit: "Ja, probiere es. Mach es doch. Und es gelingt dir doch nicht." Ob man das als positives Denken einsortiert, entzieht sich meiner Kenntnis.

  15. #13
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    Ja, klar. Ich bin in 2007? oder 2008 oder so in eine Glastür gerannt. Knie komplett hinüber. Ich will jetzt nicht alles beschreiben, welche Auswirkungen es hatte. Ich hatte nach der 1. OP ein Jahr komplettes Sportverbot, bei der zweiten OP dann 8 Monate und eine dritte OP steht an, versuche diese aber noch aufzuschieben. Mein Orthopäde behandelt jede Menge Sportler. Bei mir war sein Kommentar, ich würde nie wieder 10 km Laufen können ...

    Ich fing jedes Mal wieder neu an. Ich steigerte und lief wieder WKs. Zwischenzeitlich erdet mich das Knie immer wieder. Es sind neue Risse im Innen- und Außenmeniskus hinzugekommen. Dann steigt man vorübergehend halt um und macht Übungen zur Kräftigung im Studio, Crosstrainer, Rad, Rudern, Kraft. Ans Aufgeben denke ich nicht. Mich zieht auch nix runter. Ich suche dann halt gezielt, was machbar bis, bis es wieder läuft - eingeschränkt, aber läuft. Mit diesem Knie laufe ich M-Distanzen, letztes Jahr 121 km am Stück. Zeiten werden hierbei irgendwann nebensächlich. Ankommen ist mein jetziges Ziel.

    Dir viel Erfolg.
    Das ist es, was ich oft nicht verstehe, wenn Menschen mit echt schlechter Prognose so weit kommen. Da dürfte ja irgendwann gar keine Substanz mehr vorhanden sein. Das wäre mir persönlich zu risikoreich, heißt, wenn der Arzt auf Pausen besteht, halte ich die immer ein. Arthrose muss ich nicht auch noch bekommen.

    Danke!

  16. #14
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Du bist nicht allein, Jack. Schau mal hier rein:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...eine-Nase-auch

    Will sagen, zwischen Laufen total und Sofa total gibt es schon noch hilfreiche Schattierungen. Natürlich ist es doof, wenn man so bei seinem Lieblingssport ausgebremst wird, aber noch doofer ist es, wenn man sich dann gleich völlig hängen lässt.

    Ich wünsche dir, dass es "klick" macht im Kopf.
    Im Vergleich zu mir ist dieser Mensch ja ein Strahlemann des Selbstbewusstseins. Da ich seit Jahren mit Depressionen kämpfe, vermute ich, dass sich derlei Verluste bei mir innerlich völlig anders anfühlen, als bei normalen Menschen. Andere sehen neue Chancen, ich sehe nur den Verlust. Andere suchen sich etwas, ich kann das nicht. Andere machen weiter und (warum auch immer) der Körper macht es mit und ich stolpere nur in den nächsten Schaden.

    Gerade für die Depressionen war das Laufen sehr gut und hat zur Senkung dieser beigetragen. Andere Sportarten liegen mir nicht, bzw. mich frustet dort nur, dass ich es nicht kann.

  17. #15
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen

    Es gibt neben dem Laufen so viele Sportarten, bei denen die Knie nicht so stark belastet werden, von daher lass Dich nicht hängen und guck Dich nach alternativen Sportarten um und dann greif in einer neuen Sportart wieder an.
    So ziemlich alles braucht die Beine. Zumal ich eigentlich in sportlichen Dingen nicht viel kann, einzig Laufen war ich gut drin. Und ein leidenschaftlicher Fußballer fängt nicht plötzlich Handball an...

  18. #16
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Da hier öfter über das böse Schicksal geklagt wird, kann ich mich mal wieder selbst zitieren:
    Oh ja, Geduld... Geduld habe ich noch nie gehabt. Es fasziniert mich, wenn Menschen etwas eingeschränkt machen, was sie vorher gut beherrschten. Genau da will ich innerlich wieder hin und dass das nicht geht, dieses Gefühl ist extrem schlimm...

  19. #17
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Das ist es, was ich oft nicht verstehe, wenn Menschen mit echt schlechter Prognose so weit kommen. Da dürfte ja irgendwann gar keine Substanz mehr vorhanden sein. Das wäre mir persönlich zu risikoreich, heißt, wenn der Arzt auf Pausen besteht, halte ich die immer ein. Arthrose muss ich nicht auch noch bekommen.

    Danke!
    Ich denke, du hast zwei Probleme... die Depressionen sind eine Sache und vielleicht auch das grundlegende Problem, welches dir den Blick auf das eigentliche Anliegen, - das Laufen mit geschädigtem Knie- verstellt.

    Wenn ich diese Depression aber mal außer acht lasse, bzw. dieser nicht mehr Aufmerksamkeit gebe, dann bleibt deine innere Einstellung zu einer körperlichen Schwachstelle. Ich weiss natürlich nicht, inwieweit diese Einstellung von deiner Depression getriggert wird.

    Grundsätzlich haben doch ganz viele Läufer hier mit körperlichen Einschränkungen unterschiedlichster Ausmaße zu kämpfen. Der eine hat Knie, der andere Hüfte, manche Asthma.... ich Rücken und Becken nach Unfall. (Und das ist der Grund warum ich mir überhaupt anmaße, hier was dazu zu schreiben)
    Wenn ich meinem körperlichen Gebrechen soviel Macht gebe, mein Leben und das, was mir in meinem Leben wichtig ist, zu bestimmen, dann läuft was falsch. Was da falsch läuft, ist aber nicht mit dem körperlichen Problem zu erklären sondern mit der mentalen Einstellung.
    Und die ist bei vielen hier unfassbar stark.

    Ich kann an meinem körperlichen Problem verzweifeln, ich kann aber auch sagen "Jetzt erst recht".
    Natürlich stellt man keine Rekorde mehr auf, wie Isst und Bones auch schon schrieben, aber dabei sein, mitmachen, mitreden können und ankommen... und beim eigenen Training interessiert es kein Schwxxn, ob du 10km Substanzen 60 läufst oder in 90 min.... Hauptsache, du bist glücklich und tust was für dich.

    Ärzten solltest du auch nicht soviel Gewalt über die Gestaltung deiner Lebensqualität geben.... ich arbeite seit 30 Jahren mit Ärzten zusammen und weiss : Ärzte können sich irren.... und vor allem : Sie unterschätzen meist die mentale Stärke ihrer Patienten.
    Sie müssen im juristischen Sinne immer auf Nummer sicher gehen und raten meist zur Vorsicht, um sich selbst die Jacke rein zu halten...
    Was nicht heisst, dass du es tatsächlich nicht mehr kannst.

    Ich selbst werde auch immer wieder aus dem Training gekegelt. Mal mehr, mal weniger deutlich spricht mein Körper eine eindeutige Sprache. Manchmal will ich sie verstehen, manchmal nicht. Wenn mir mein freier Kopf mehr wert ist, nehm ich gerne als "Buße" Rückenschmerzen in Kauf, weil ich das Training übertrieben habe. Manchmal habe ich monatelang (Zwangs-)Pause, weil irgendwas nicht funktioniert, wie ich das will.
    Dann ist das eben so. Ich habe gerade erst wieder mit Krafttraining angefangen (ich hasse !!! Krafttraining, aber das Laufen ist es mir wert), um dann irgendwann wieder ein bisschen laufen zu können.
    Der wievielte Wiedereinstieg das ist, kann ich nicht mehr zählen, ist mir aber auch egal. Inzwischen habe ich gelernt, meinen körperlichen Totalschaden zu akzeptieren - ist halt gelebtes Leben.

    Und wenn du schreibst, Arthrose muss ich nicht auch noch bekommen: Vielleicht kannst du sie vermeiden, vielleicht aber auch nicht.
    Vielleicht wirst du gar nicht so alt, dass sie dich spürbar einschränkt.... vielleicht stirbst du in 15 Jahren an einem Herzinfarkt (Makaber, aber möglich). Und deswegen willst du jetzt nichts mehr riskieren??? (Vor allem könntest du den Herzinfarkt mit Ausdauersport evtl vermeiden...)

    Es gibt keine Garantie im Leben... auch Ärzte können dir keine Garantie geben...
    Es liegt an dir, dein Leben zu leben Entscheidungen zu treffen und mit den Konsequenzen zu leben.
    Ich leb aber lieber mit Konsequenzen, die meine eigenen Entscheidungen verursacht haben als mit Konsequenzen von Entscheidungen, die dritte über mein Leben gefällt haben.
    Ich lebe auch lieber 5 oder 10 Jahre kürzer, dafür aber mit Spass und Qualität als dass ich 100 werde, die aber vergrämt und depressiv, weil ich mir Dinge, die mir wichtig waren, versagt habe.

    Und zum Risiko: Das ganze Leben ist ein Risiko und überlebt hat das Leben an sich bisher keiner. Und im Bett ist es am riskantesten.... da sterben die meisten Leute....
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  20. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Malu68:

    19Markus66 (21.05.2019), Isse (27.05.2019), RunningPotatoe (25.05.2019), SEhr (22.05.2019), Tvaellen (27.05.2019)

  21. #18
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Ende 2017 kam die OP. Lief wohl ganz gut, paar Wochen Krücken und Monate danach durfte ich langsam wieder anfangen. Das war mir alles viel zu wenig, aber besser ging es nicht. Also 2018 langsam begonnen. Allmählich gesteigert. Dann fing es wieder an. Wieder Pausen. Von vorne angefangen. Und wieder Schmerzen. Bis ich völlig entnervt am 14. November 2018 aufgab. Es war wie ein totaler Zusammenbruch.
    So wird das nix. Du musst definitiv mit dem kaputten Knie anders trainieren als vorher, als es noch intakt war.

    -Mach regelmässig Bein- Krafttraining und spezielle Dehnübungen (z.B. nach Liebscher- Bracht) das stabilisiert das Knie.

    -Geh Radfahren, das erhällt zumindest die Kondition des Herz- Kreislauf- Systems und stärkt die Beinmuskeln (s.o.).

    -Fang langsam an und probiere vom Barfußlaufen über Fivefingers, Nike free, bis zum Pronationsschutz den optimalen Schuh aus.

    -Mach rechtzeitig lange genug Pause, wenn es wieder weh tut.

    -Verabschiede Dich vom Marathon, laufe kürzere Distanzen.

  22. #19
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Und ein leidenschaftlicher Fußballer fängt nicht plötzlich Handball an...
    Och, da wäre ich nicht so sicher. Bei Maradona hat der Umstieg 1986 doch perfekt geklappt - für den Fußball zu fett, aber die Hand Gottes war unbesiegbar...

  23. #20

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    Ich wurde eben aufgeklärt, was es mit der Hand Gottes auf sich hat. Hihi... Handball in Perfektion!

  24. #21
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Ich denke, du hast zwei Probleme... die Depressionen sind eine Sache und vielleicht auch das grundlegende Problem, welches dir den Blick auf das eigentliche Anliegen, - das Laufen mit geschädigtem Knie- verstellt.

    Wenn ich diese Depression aber mal außer acht lasse, bzw. dieser nicht mehr Aufmerksamkeit gebe, dann bleibt deine innere Einstellung zu einer körperlichen Schwachstelle. Ich weiss natürlich nicht, inwieweit diese Einstellung von deiner Depression getriggert wird.
    Einen Einfluss kann man keineswegs ausschließen, alleine schon, weil ich negative Ereignisse wie diesen Meniskus gewiss anders werte als normale Menschen. Für andere mag es auch ärgerlich sein, für mich stellt das hingegen schon eine mittlere Katastrophe dar.


    Grundsätzlich haben doch ganz viele Läufer hier mit körperlichen Einschränkungen unterschiedlichster Ausmaße zu kämpfen. Der eine hat Knie, der andere Hüfte, manche Asthma.... ich Rücken und Becken nach Unfall. (Und das ist der Grund warum ich mir überhaupt anmaße, hier was dazu zu schreiben)
    Wenn ich meinem körperlichen Gebrechen soviel Macht gebe, mein Leben und das, was mir in meinem Leben wichtig ist, zu bestimmen, dann läuft was falsch. Was da falsch läuft, ist aber nicht mit dem körperlichen Problem zu erklären sondern mit der mentalen Einstellung.
    Und die ist bei vielen hier unfassbar stark.
    Die mentale Stärke ist durch Depressionen massiv angegriffen. Zumal, die Probleme lassen sich ja nicht einfach wegdenken. Lieder hat jedes Körperteil seinen Sinn und ich finde, man gibt diesen nicht die Macht, sie haben sie. Rein logisch.


    Ich kann an meinem körperlichen Problem verzweifeln, ich kann aber auch sagen "Jetzt erst recht".
    Natürlich stellt man keine Rekorde mehr auf, wie Isst und Bones auch schon schrieben, aber dabei sein, mitmachen, mitreden können und ankommen... und beim eigenen Training interessiert es kein Schwxxn, ob du 10km Substanzen 60 läufst oder in 90 min.... Hauptsache, du bist glücklich und tust was für dich.
    Da steht mir mein Ehrgeiz im Weg. Wenn, dann will ich unbedingt etwas erreichen. Mir nen Ast freuen, dass ich überhaupt noch etwas schaffe, wo ich mal Marathoner war, das kann ich einfach nicht.



    Ärzten solltest du auch nicht soviel Gewalt über die Gestaltung deiner Lebensqualität geben.... ich arbeite seit 30 Jahren mit Ärzten zusammen und weiss : Ärzte können sich irren.... und vor allem : Sie unterschätzen meist die mentale Stärke ihrer Patienten.
    Sie müssen im juristischen Sinne immer auf Nummer sicher gehen und raten meist zur Vorsicht, um sich selbst die Jacke rein zu halten...
    Was nicht heisst, dass du es tatsächlich nicht mehr kannst.
    Als Laie hat man ja kaum eine andere Wahl, als dem Mediziner zu vertrauen. Wenn die MRT sagt, dass der Meniskus weg ist, dann fehlt dessen natürliche Dämpfung und Schutzfunktion. Da sehe ich für Irrtum und Übervorsicht einfach sehr wenig Spielraum. Das Ding ist im Eimer.

    Ich selbst werde auch immer wieder aus dem Training gekegelt. Mal mehr, mal weniger deutlich spricht mein Körper eine eindeutige Sprache. Manchmal will ich sie verstehen, manchmal nicht. Wenn mir mein freier Kopf mehr wert ist, nehm ich gerne als "Buße" Rückenschmerzen in Kauf, weil ich das Training übertrieben habe. Manchmal habe ich monatelang (Zwangs-)Pause, weil irgendwas nicht funktioniert, wie ich das will.
    Dann ist das eben so. Ich habe gerade erst wieder mit Krafttraining angefangen (ich hasse !!! Krafttraining, aber das Laufen ist es mir wert), um dann irgendwann wieder ein bisschen laufen zu können.
    Der wievielte Wiedereinstieg das ist, kann ich nicht mehr zählen, ist mir aber auch egal. Inzwischen habe ich gelernt, meinen körperlichen Totalschaden zu akzeptieren - ist halt gelebtes Leben.
    Habe ich ja auch schon durchgemacht, immer wieder diese scheiß Pausen, die Ungewissheit, Schmerzen, der ganze Kram. Vermisst Du gar nicht die Zeiten, wo man diesen Quatsch nicht am Hals hatte? Ja, ist vergangen, ich weiß... Dennoch. Mich zermürbt dieser Gedanke: Das ging alles mal. Einfach raus und los. Ohne Sorgen, Probleme, Ängste. Diese Unbeschwertheit des Laufens fehlt mir so sehr...


    Und wenn du schreibst, Arthrose muss ich nicht auch noch bekommen: Vielleicht kannst du sie vermeiden, vielleicht aber auch nicht.
    Vielleicht wirst du gar nicht so alt, dass sie dich spürbar einschränkt.... vielleicht stirbst du in 15 Jahren an einem Herzinfarkt (Makaber, aber möglich). Und deswegen willst du jetzt nichts mehr riskieren??? (Vor allem könntest du den Herzinfarkt mit Ausdauersport evtl vermeiden...)
    Ja, gut, man kann vom Traktor überfahren werden oder morgen Abend holt mich der Slender Man. Aber damit kann man ja kaum kalkulieren, dann könnte ich ja auch gleich aufhören zu arbeiten, alles verkaufen und mit dem Geld feiern, da ich ja theoretisch übermorgen von einer Horde Möwen aufgefuttert werden könnte...

    Auf jeden Fall danke für diesen mühsamen Text. Ich glaube, ich weiß, worauf Du hinaus willst, aber ich merke auch die innere Sperre. Diese Denkweise ist mir sehr fern.

  25. #22
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    So wird das nix. Du musst definitiv mit dem kaputten Knie anders trainieren als vorher, als es noch intakt war.

    -Mach regelmässig Bein- Krafttraining und spezielle Dehnübungen (z.B. nach Liebscher- Bracht) das stabilisiert das Knie.

    -Geh Radfahren, das erhällt zumindest die Kondition des Herz- Kreislauf- Systems und stärkt die Beinmuskeln (s.o.).

    -Fang langsam an und probiere vom Barfußlaufen über Fivefingers, Nike free, bis zum Pronationsschutz den optimalen Schuh aus.

    -Mach rechtzeitig lange genug Pause, wenn es wieder weh tut.

    -Verabschiede Dich vom Marathon, laufe kürzere Distanzen.
    Alleine die Formulierung "kürzere Distanzen" macht mich wahnsinnig. Höher, schneller, weiter, das war mal mein bester Motivator, Ziele vor Augen zu haben und zu spüren, ja, die kann ich erreichen. Zu sehen, dss so mancher 80jähriger mehr kann, das verleidet mir extrem die Motivation...

  26. #23
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Was für ein erbärmliches Gejammere auf niedrigem Niveau wegen ein bißchen Meniskuszipperlein......

    https://www.tagesspiegel.de/sport/ba.../23011278.html
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    RunningPotatoe (25.05.2019)

  28. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Junge, du brauchst keinen Orthopäden sondern eine gute psychologische Behandlung. Das meine ich so ernst, wie man das meinen kann, wenn man am Tag davor einen Freund beerdigt hat, der an der Depression zugrunde gegangen ist.

    Gruss Tommi

  29. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    d'Oma joggt (25.05.2019), RunningPotatoe (25.05.2019)

  30. #25

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    Höher, schneller, weiter? Mit der Einstellung wirst Du nicht langfristig glücklich.

    Der Körper altert bei jedem. Bei Dir ist es ein Meniskusschaden, bei mir war es Asthma und die Achillessehne, aktuell kämpfe ich mit Schmerzen im Fuß. Für mich stellt sich beim Laufen die Herausforderung, aus dem jeweiligen Körperzustand das Beste herauszuholen. Mit Mitte zwanzig bin ich den Marathon in 3:06 gelaufen, heute benötige ich eine halbe Stunde länger. Egal. Nach zehn Jahren Pause habe ich mit über 5km-Läufe wieder langsam gesteigert, jedes Zwischenziel ist für mich ein Erfolg.

    Aktuell stelle ich auf Minimalschuhe um, das macht automatisch die Distanzen kürzer und die Pace langsamer. Egal, ich laufe ohnehin ich um die Weltmeisterschaft mit.

    Ich kenne mehrere Leute, die trotz Meniskusschadens lange Strecken problemlos laufen. Mit Geduld und dem nötigen Gefühl für den Körper ist so etwas möglich. Allerdings nicht, wenn sich um jeden Preis steigern möchte.

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