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  1. #1
    Läufer Avatar von Spiridon Lui
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    Standard Marathon über 5 h: Ist das noch ein Marathon?

    Hier könnte die Diskussion, die sich im Thread "Marathon über 5 h" weitergeführt werden.

    Lui

  2. #2
    Berufsoptimist
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    Standard

    Vielleicht hättest du gleich noch ne Umfrage dazu machen sollen.
    Ich denke ein Marathon ist ein Marathon, egal in welcher Zeit. Es hat doch jeder sein eigenes Ziel vor Augen. Dem einen reicht es Gesund anzukommen und der andere ist auf der Suche nach jeder Sekunde.
    Warum muss immer jeder denken, dass seine Ansicht der Dinge die einzig richtige ist?
    Gruß Bratzi

  3. #3
    UDo
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    Zitat Zitat von Bratzi
    Warum muss immer jeder denken, dass seine Ansicht der Dinge die einzig richtige ist?
    Gruß Bratzi
    Das tut doch gar nicht jeder. Einige haben durchaus differenziert argumentiert. Zur Ausgangsfrage: Ja.

    Gruß

    Uwe

  4. #4
    Berufsoptimist
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    Standard

    Zitat Zitat von UDo
    Das tut doch gar nicht jeder. Einige haben durchaus differenziert argumentiert.
    Uwe
    Verbesserung: Nicht jeder sondern VIELE!

    Am Extrem erkennst du das Problem!

  5. #5
    mainzrunner
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    Standard

    Zitat Zitat von Bratzi
    ...Warum muss immer jeder denken, dass seine Ansicht der Dinge die einzig richtige ist?

    ...weil sonst nie Diskussionen möglich wären. Es ist nun mal nicht immer eitel Sonnenschein und Harmonie.

    So, damit ich brav beim Thema bleibe: Nein, das ist kein Marathon im sportlichen Sinne.

    Außerdem waren meine postings im anderen Thread nicht herablassend, beleidigend oder sonstwie in dieser Richtung gemeint. Dafür bin ich selbst nicht schnell genug.

    Meine Meinung zu dem Thema ist eher als Ansporn zu verstehen, vielleicht einmal mehr aus sich herauszuholen als den "Wohlfühlpuls", der insbesondere von der Boulevardpresse immer propagiert wird.

    Wie hieß es doch mal hier an anderer Stelle: "Da geht noch watt!" Ist das jetzt als Beleidigung für alle langsamlaufenden zu verstehen?

    Gruß

  6. #6
    The One U Wanna C
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    Standard

    [QUOTE=mainzrunner
    Außerdem waren meine postings im anderen Thread nicht herablassend, beleidigend oder sonstwie in dieser Richtung gemeint. Dafür bin ich selbst nicht schnell genug.
    [/QUOTE]

    wie schnell muss man denn sein, um berechtigt beleidigend oder herablassend sein zu dürfen?

  7. #7
    Berufsoptimist
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    Zitat Zitat von Van
    wie schnell muss man denn sein, um berechtigt beleidigend oder herablassend sein zu dürfen?
    Den Marathon mindestens unter 1:30 h

  8. #8
    längst aufgegeben Avatar von Der Hiddestorfer
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    Standard

    [QUOTESo, damit ich brav beim Thema bleibe: Nein, das ist kein Marathon im sportlichen Sinne.

    Gruß[/QUOTE]

    Dann bitte ich doch mal um eine Antwort was es dann ist??
    Und eine Definition was "sportlicher Sinn" ist wäre auch nett

    Lutz neugierig
    "Wer eher klein ist, braucht sich nicht so weit zum Schnürsenkel bücken"
    aus Sander L. "Große Worte" 1896, Kapitel 3, Seite 531

  9. #9
    Avatar von Lala
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    Standard die Strecke beherrschen

    Nach den bisherigen Fragen aus dem anderen Thread:

    Die Frage zielt wohl eher darauf ab, ob ein Marathon über 5 Stunden noch als Leistung gewertet wird/ werden kann, oder?

    Mich würde es dabei interessieren, worin denn für die Marathon-Läufer unterschiedlicher Zielzeiten die persönliche Leistung besteht.

    - darin, anzukommen? ->große Leistung? sinnvoll?

    - die Strecke zu beherrschen? (Der Aspekt gefällt mir sehr gut, aber wann kann ich sagen, daßich die 42,... tatsächlich beherrsche? Wenn ichs ein-zwei-mal oder öfter gesund überstanden habe?

    - eine bestimmte Zeit unterboten zu haben? -> welche?
    -
    -

    Grüße, Anne

  10. #10
    der mit dem Schwein kämpft Avatar von wosp
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    Cool Für mich nich....

    ....aber ich bin ja nicht der Messias.....
    Es kommt doch immer auf die Voraussetzungen an und die Motivlage, die Vorbereitung usw.
    Ich stehe für mich auf dem Standpunkt, daß ich lieber auf nen Marathon verzichte, als ihn in 5:xx unter Krämpfen, Schmerzen oder ab km 35 gehend zu beenden. Und das sag ich, obwohl ich ein Wiedereinsteiger durch 0/42 bin!
    Ich find es blöd, auf Biegen und Brechen unbedingt in einem Jahr nen M gelaufen sein zu müssen, egal wie lange er für mich dauert. Ich bin überzeugt, daß viele von denen, die das machen hinterher mit etwas Abstand über sich nur den Kopf schütteln können. Es gibt durchaus fitte Wanderer, die über 40 km am Tag wandern können, ohne auf die Idee zu kommen, sich deshalb als Marathonfinisher bezeichnen zu müssen.
    Für mich wären 5h genau das Tempo, dass ich normalerweise in Regenerationsläufen laufe. Ich sehe keinen Sinn drin, 5h laufenderweise zu regenerieren. Wenn ich mich nicht vorbereitet genug fühle, um einen Marathon im 6er Schnitt zu laufen, werde ich auf den M in Mainz verzichten. Sonst verderbe ich mir doch nur selbst den Spaß am Laufen, find ich.
    Wenn also jemand das Ziel 5h hat, weil seine Vorbereitungszeit zu kurz ist und er nicht fit genug ist, schneller zu laufen, ist es IMHO blöd, sich das aus Ungeduld anzutun. Ist jemand in nem Alter, wo es halt nicht mehr schneller geht, der aber ausreichend vorbereitet ist, ist es vielleicht was anderes.
    Man sollte halt auch die Vorbereitung angucken, bevor man sowas beurteilt. Ich denke, mind. 1500 km sollte jemand schon innerhalb des Jahres gelaufen sein, der einen M in Angriff nimmt. Und wenn er das als normalfitte(r) mittelalte(r) LäuferIN gemacht hat, sollte sie/er über 5h eigentlich lachen können, oder?

  11. #11
    taukaz
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    Also ich kann für mich mit Nachdruck sagen nein.

    Wenn man vom Tempo her nicht wesentlich über dem einer wanderung des Eifelvereins liegt, dann sollte man halt wandern aber keine Laufveranstaltung stören.

    In dem anderen 5 Std. Thread hat jemand so schön geschrieben, daß heute jeder erst auf Distanz läuft und nicht auf Zeitverbesserung.

    Dann bin ich wohl die Ausnahme. Ich habe mir, als ich mit Laufen angefangen habe, klare Zielvorgaben gemacht. Wenn ich diese vorhersehbar nicht erfüllen kann, starte ich nicht über die Distanz.

    Ich wollte nie 10km laufen, wenn ich mehr als eine Stunde brauche - Resultat beim ersten Versuch 56:xx Min
    Ich will nie Halbmarathon laufen, wenn ich davon ausgehen muss, mehr als zwei Stunden zu brauchen - Resultate werde ich bei drei HM's in 2005 sehen (ja, ich trete nicht an, wenn mein Trainingszustand zu schlecht ist)

    Da ich für einen Marathon nicht mehr als 4 Stunden brauchen will und weiss, dass ich zur Zeit noch nicht soweit bin, werde ich Marathon vielleicht in 2007 oder vielleicht nie laufen.

    P.S. Hat ausser mir noch jemand darüber nachgedacht, daß man mit 6 oder 7 Stunden vielleicht die sub4-Läufer insofern beleidigt, als man ihnen die Möglichkeit nimmt, zu denken, sie hätten bei einem sportlichen Ereignis eine zu würdigende Leistung erzielt und nicht bei einer Volksbelustigung.

  12. #12
    kann auf Wasser laufen:-) Avatar von pingufreundin
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    Wenn die Strecke immer noch am Stück gelaufen wird, ist es meiner Meinung nach noch ein Marathon, selbst in 7 Stunden. was ich davon halte, ist was Anderes.
    Aber für die definition kommt es wohl allein auf die Strecke an-und dass sie eben am Stück gelaufen wird. Sonst wären ja die über längere Zeit zu Fuß gegangenen Strecken auch Marathons :-)

    Streak 3: Beginn 10.10.2009

    Es ist nichts Großartiges daran, besser zu sein als jemand anderes.
    Wahre Größe zeigt sich darin, besser zu sein, als man selbst vorher war
    (Plakat in einer Klasse)

  13. #13
    Landschaftsläufer Avatar von M@x
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    Hi,
    Aufs erste würd ich sagen , ja. aber irgendwo muß man mal eine Grenze ziehen, eine Schlusszeit fixieren, das ist ja bei einer Ausschreibung doch meist bekannt, wie lang man maximal brauchen darf.
    Ich würde von mir nicht behaupten, je schon einen Marathon gelaufen zusein auch wenn ich vor kurzem binnen 12h aber auf 3 mal 43 Km gelaufen bin
    (siehe meinen Bericht zum seltsamen Silvesterlauf).
    Als "alter Bergsteiger" nehm ich mal folgenden Vergleich:
    Keinem würde man den Titel "Glocknerbesteiger" nicht gönnen der auf irgend einem Weg, sei es nun der Normalweg, eine KLettertour über den Stüdelgrat oder eine steile Eistour durch die Palavicinirinne oder sonst einem Anstieg den Großglockner bezwungen hat ob mit Bergführer ob mehrtagestour oder "schnell zum Frühstück" Ich hab absichtlich nicht Deutschlands höchsten Berg angeführt, da man auf diesen ja mit der Selbahn hinauffahren kann
    Pfiat enk

    M@x


    KLM Prognose:
    Der Lech, er führt jetzt Niederwasser,
    doch heuer wird es wieder nasser!


  14. #14
    Avatar von Kylie
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    Ich fasse es nicht!

    Ab 5 h ist ein Marathon kein Marathon im Leistungs-Sinne mehr - wie hohl ist das denn?

    Als ob 4 h mehr wert wären...mal im Ernst: das ist auch nix dolles. Mal ganz abgesehen vom gesunden, halbwegs normalgewichtigen jungen Mann: für den solllten 3.30 h keine dolle Sache sein.

    Hah, da kann sich ja jeder sein eigenes hohes Ross satteln, auf dem er sitzt und auf die runter schaut, die noch langsamer sind als er/sie selbst. Wunderbar, das nenn ich Sportsgeist! Ich steige dann um vom 4 h Ross auf den 4.30 Klepper -da hat man so ne gute Aussicht auf das 5 h Fußvolk? Und die 5 h Läufer haben auch noch einen Gaul, mit dem sie auf die armen Gestalten vor dem Besenwagen herabschauen können.

    Vor allem schön, wenn Leute urteilen, die selbst noch nicht so lange unterwegs waren. Aber GLAUBEN zu wissen wie armselig man da doch kraucht, wenn man 5 h braucht. Ich kann Euch sagen: es WAR ein armseliges Krauchen - aber hätte ich aufgeben sollen, weil aus geplanten 4.30 h 4.52 h wurden?

    So, aber was ich eigentlich schreiben wollte: Ob man einen 5 h Marathon als angenehm oder unangenehm empfindet, kommt wohl auf die Einschätzung im Vorfeld an: Jemand, der von Anfang an gleichmäßig langsam durchläuft, ab km 32 merkt: "Mensch, das schaffe ich ja!" und nochmal einen richtigen Energieschub verspürt, im mentalen und körperlichen Sinne, der erlebt den 5 h Marathon völlig anders als jemand, der unterwegs aus welchem Grund auch immer (mental oder körperlich) einbricht und aus diesem Grund 5 h braucht.
    Der eine ist stolz und glücklich, der andere deprimiert.
    Lässt sich übrigens auch gerne auf alle anderen "magischen" Stunden , Minuten und Sekunden von 2.05 bei Männern und 2.15 h bei Frauen aufwärts anwenden, diese Regel.

  15. #15
    Avatar von Phidippides
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    Kylie, ich kann Dir nur zustimmen!!!

    Ansonsten verkneife ich mir jeden weiteren Kommentar.....ich frag' mich wirklich, was das soll! Ich dachte mal, dass die Läufer untereinander tolerant sind, werde aber eines besseren belehrt. Ich habe aber den Verdacht gewonnen, daß mancher hier durch ganz andere Raster fallen würde......

    In diesem Sinne...over and out!

  16. #16
    kann auf Wasser laufen:-) Avatar von pingufreundin
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    Das Beispil aus der Sendung "von 0.." fand ich auch schrecklich-und sinnlos. Hauptsache ankommen? Egal wie? Und dann womöglich noch nur aus dem Grund, mal sowas mitgemacht zu haben? Also, wenn Nichtläufer plötzlich um jeden Preis einen marathon laufen wollen? Halte ich auch für Schwachsinn.
    Aber 5h Stunden sind doch ein gesetztes Ziel. Mag für einige albern sein. Aber für mich wären 5 h grandios.
    Macht das doch erstmal, lauft doch 5 Stunden-und beurteilt dann, ob es eine Leistung ist!

    Streak 3: Beginn 10.10.2009

    Es ist nichts Großartiges daran, besser zu sein als jemand anderes.
    Wahre Größe zeigt sich darin, besser zu sein, als man selbst vorher war
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  17. #17
    mainzrunner
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    Zitat Zitat von Der Hiddestorfer
    [QUOTESo, damit ich brav beim Thema bleibe: Nein, das ist kein Marathon im sportlichen Sinne.

    Gruß
    Dann bitte ich doch mal um eine Antwort was es dann ist??
    Und eine Definition was "sportlicher Sinn" ist wäre auch nett

    Lutz neugierig[/QUOTE]


    Mit "sportlicher Sinn" meine ich, dass schon ein gewisses Level gefahren werden muss. Ich weiß, das kann man so nicht sehen, jeder ist verschieden usw. usw.

    Nochmal: Mir geht es nicht darum, irgendwelche Leute anzugreifen. Man sollte halt nur mal sportliche Veranstaltungen als das ansehen was sie sind: Leistungsorientiert.

    Keiner der über 5 Stunden Marathon-Teilnehmer würde auf einer Wanderveranstaltung die gleiche Strecke laufen wollen. Wie sieht das denn aus? Wo bleibt da das Image? Und als Walker möchte man sich natürlich auch nicht beschimpfen lassen - obwohl man eigentlich auch nicht viel schneller ist.

    Marathon ist für mich jedenfalls eine sportliche Veranstaltung - wie auch jeder 10 Kilometer-Lauf eines kleinen Vereins auf dem Lande.

    Gruß

  18. #18
    Mitläufer Avatar von IronFish
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    Ich denke, die Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

    Einen Marathon durchzustehen ist eine große Herausforderung und Leistung - egal in welcher Zeit.

    Aber irgendwo ist ein Marathon ja wohl auch eine Laufveranstaltung, oder?
    Ich maße mir jetzt aber nicht an festzulegen, welche Zielzeit dann noch erlaubt ist

    Mit diesem Punkt sollte sich jeder Läufer vor der MA-Anmeldung beschäftigen
    und dann seine eigene Meßlatte anlegen.

    Für mich persönlich war die Vorgabe, mindestens einen 6er-Schnitt zu laufen bzw. laufen zu können.

    Gruß,
    Rainer

  19. #19
    mainzrunner
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    Zitat Zitat von Phidippides
    ...Ich dachte mal, dass die Läufer untereinander tolerant sind, werde aber eines besseren belehrt.
    ..komisch, dass Toleranz immer nur eine Einbahnstraße ist. Nur mal so zum nachdenken..

    Zitat Zitat von Phidippides
    ...Ich habe aber den Verdacht gewonnen, daß mancher hier durch ganz andere Raster fallen würde......
    Erklär mal...

  20. #20
    Avatar von Phidippides
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    @mainzrunner

    Nur mal so zum nachdenken......durch welche Aussagen wurde die Diskussion denn so angeheizt? Ich kann mich nicht erinnern, daß 5h-Läufer Ihre Kritik an schnellere Läufer gerichtet hätten.....

    Und bezüglich des letzten Punktes......du bist doch ein Schlauer, oder?

  21. #21
    mainzrunner
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    Standard

    Zitat Zitat von Phidippides

    Und bezüglich des letzten Punktes......du bist doch ein Schlauer, oder?

    Mensch, du musst ja ein Problem mit mir haben....

  22. #22
    UDo
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    Wird das jetzt ne Privatfehde?

    Probiert es doch mal per PMs....

    Gruß

    Uwe

  23. #23
    Avatar von Phidippides
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    Nee, wenn ich in Mainz bin gehen wir einen trinken!

    Gruß aus dem Wonnegau

  24. #24
    Avatar von odie
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    So wie mir scheint, hat jeder seine eigene Vorstellung, was ein Marathon ist. Manches deckt sich, in anderen Punkten differieren die Ansichten.

    Bei einigen hab ich das Gefühl, sie haben angst, zusammen mit "den langsamen" in einen Topf gesteckt zu werden und damit "ihre" Leistung nicht mehr so große Bewunderung findet. Sie wollen mit dem Titel Marathoni sich abgrenzen vom Rest: seht her, ich bin ein harter Kerl, ich lauf Marathon.

    Wenn jetzt aber jede lahme Ente (sorry keine Anspielung auf etwa gleichnamige Foris) sich Marathoni nennen darf, nein das darf nicht sein.

    Der Marathoni denkt: "Dann kann ich ja nicht mit einem Satz sagen, was für ein toller Hecht ich bin, weil Putchen Bramme auch schon mal nen Marathon gelaufen ist (in 5:24) und die ist doch wahrlich kein so toller Hecht, wie ich es bin."

    Das will glaub ich niemand dem anderen streitig machen. Es ist für jeden eben ein anderes Ziel. Jeder hat seinen eigenen Begriff von Marathon. Was alle gemein haben: er ist 42,195km lang und wird per Pedes überwunden.

    Zitat Zitat von Wikipedia.org
    Einen Marathon zu beenden wird oft als übermenschliche Leistung angesehen, aber viele Trainer meinen, dass dieses Ziel für jeden erreichbar ist, der die erforderliche Zeit und Anstrengung aufbringen will. Viele Läufer, die einen Marathon beenden, gehen die Strecke zum Teil oder sogar ganz.
    Wem das nicht schmeckt, soll sich mit dem Autor des Wikipedia Eintrages auseinandersetzen

    Noch ein Gedanke, den einige sicherlich haben: 5 Stunden laufen? Das kann gar nicht gesund sein. Leider wird diese These auch noch von statistischen Auswertungen gestützt: beim FFM-Marathon stand mal was, dass Läufer, die länger als eine bestimmte Zeit unterwegs sind, im Schnitt mehr Verletzungen haben, als die die unter dieser Zeit bleiben. Das liegt allerdings auch daran, dass unter den langsameren eben viele dabei sind, die ohne Training versuchen, im Anflug eines Größenwahns, das Teil mal eben zu laufen. Wer sich gut vorbereitet, kann sicherlich auch mit 5 Stunden verletzungsfrei diese Distanz meistern.

    Zum Thema Training ein Auszug aus Wikipedia, der glaub ich gute Anhaltspunkte liefert:
    Zitat Zitat von Wikipedia.org
    Training

    Für die meisten Läufer ist der Marathon die längste Strecke, an die sie sich je gewagt haben. Viele Trainer sind der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathon-Training das Laufen langer Strecken ist. Freizeitläufer versuchen, während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30 km und ein wöchentliches Pensum von 60 km zu erreichen. Erfahrenere Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche.

    Ein guter Trainingsplan dauert fünf oder sechs Monate, wobei die gelaufene Strecke nach und nach alle zwei Wochen zunimmt.

    Während des Marathon-Trainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Wenn man Erschöpfung oder Schmerzen verspürt, sollte man ein paar Tage aussetzen, damit sich der Körper regenerieren kann.
    Zum Abschluss noch ein kleiner Ausschnitt:
    Zitat Zitat von Wikipedia.org
    Eine andere „Bestzeit“ lieferte der Japaner Shizo Kanaguri:

    Er trat bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm zum Marathonlauf an. Unterwegs wurde er immer schwächer und verlangsamte. Bei einem Herren, der ein Glas Saft trank, bat er um eine Erfrischung. Im Haus schlief er ein und verpasste es so, den Wettkampf rechtzeitig zu beenden. 1967 kam er jedoch - inzwischen als 76-jähriger Professor - nach Stockholm zurück und setzte seinen Lauf an der Stelle fort, an der er 1912 abgebrochen hatte. Im Ziel hatte er dann den langsamsten Marathon aller Zeiten gelaufen mit 54 Jahren, acht Monaten, sechs Tagen, 32 Minuten und 20,3 Sekunden.

  25. #25
    Geh Laufen!
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    Standard Datengrundlage

    Jetzt hat mich das als Nicht-Marathon-Läufer doch mal interessiert. Wie war das im Jahr 2004 bei dem Euro-City-Marathon zu Frankfurt/M. Laut Ergebnisliste bei den Männern:

    Rang Zeit (h)
    1 02:09
    4090 04:00
    6673 05:00
    6991 05:49 (Letzter)

    und den Frauen:

    Rang Zeit (h)
    1 02:29
    409 04:00
    1159 05:00
    1292 05:40 (Letzte)

    Offenbar war die große Mehrheit der teilnehmenden Frauen und Männer in einem Trainingszustand, die Strecke unter 5 h zu laufen.

    Ich meine, jeder soll sich selbst überlegen wie und ob er an solch einer Veranstaltung teilnimmt. Und ich werde sicher nicht jemanden, der sich 5 h lang bewegt hat absprechen, Sport betrieben zu haben.

    Sind wir jetzt klüger?

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